Redaktioneller

Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
360o
Diese Seite teilen
Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Meinung: Neuers Rückkehr in die Nationalmannschaft wäre ein fatales Zeichen

Manuel Neuer, der gerade beim FCB verlängerte, steht offenbar auf der vorläufigen WM-Kaderliste. Sein Comeback wäre jedoch ein unnötiges Risiko – und würde Vertrauen zunichte machen.Jetzt also doch? Seit Monaten wird über eine mögliche Rückkehr von Manuel Neuer ins DFB‑Tor spekuliert. Bisher blieben es Gerüchte, die sowohl Bundestrainer Julian Nagelsmann als auch der 40‑jährige Keeper selbst abstritten. Nun aber sind die Anzeichen für ein Neuer‑Comeback nicht mehr wegzureden.Nach Informationen von Sky Sport steht Neuer auf der 55er‑Kaderliste für die WM. Zuvor hatte der „Kicker“ berichtet, dass Nagelsmann bei ihm noch umdenken könnte. Die Liste ist nicht öffentlich und vorläufig; steht Neuers Name darauf, garantiert das noch keine WM‑Nominierung. Es bedeutet aber, dass sich der DFB auf der Torwartposition ein Hintertürchen offenhalten möchte – ein fatales Zeichen.Eine Neuer‑Rückkehr widerspräche Nagelsmanns Aussagen der vergangenen Monate. Der Bundestrainer hatte sich klar zu Oliver Baumann als Nummer eins bekannt. Würde er sich doch noch für Neuer entscheiden, würde er damit seine eigene Glaubwürdigkeit zerstören.Es wäre zudem ein klarer Vertrauensbruch gegenüber Baumann. Der 35-jährige Keeper der TSG Hoffenheim machte zuletzt einen guten Job, gilt als loyal und würde eine Degradierung zur Nummer zwei wohl akzeptieren. Der Elefant stünde bei der WM dann aber im Raum – genauer gesagt in der Kabine.DFB-Comeback von Manuel Neuer wäre riskantNeuer ist auch mit 40 Jahren noch ein Weltklasse‑Torhüter, keine Frage. Das hat er in der laufenden Saison beim FC Bayern vor allem in der Champions League bewiesen. Nicht umsonst gab der Verein am Freitag bekannt, noch einmal ein Jahr mit Neuer zu verlängern. Er war bis zu seinem Rücktritt im Sommer 2024 auch in der Nationalmannschaft ein Bollwerk im Tor. Ihn kurzfristig zurückzuholen, wäre für den DFB dennoch ein unnötiges Risiko.Der Fokus vor der WM läge dann nicht auf der Mannschaft als Einheit, sondern auf der Torwartposition. Nagelsmann müsste sich kritische Fragen zu seiner Entscheidung gefallen lassen. Zu Recht. Wenn der Plan nicht aufginge und Neuer womöglich in wichtigen Spielen patzte, würde über dem Bundestrainer ein mediales Donnerwetter losbrechen. Auf diese Fallhöhe sollte Nagelsmann sich nicht begeben – und Neuer auch nicht.

Zeige mehr

Meinung: Nagelsmann würde mit einer Neuer-Rückkehr seine Glaubwürdigkeit zerstören

Manuel Neuer steht laut einem Bericht auf der vorläufigen WM-Kaderliste. Sein Comeback wäre jedoch ein unnötiges Risiko für den DFB – und würde Vertrauen zunichte machen.Jetzt also doch? Seit Monaten wird über eine mögliche Rückkehr von Manuel Neuer ins DFB‑Tor spekuliert. Bisher blieben es Gerüchte, die sowohl Bundestrainer Julian Nagelsmann als auch der 40‑jährige Keeper selbst abstritten. Nun aber sind die Anzeichen für ein Neuer‑Comeback nicht mehr wegzureden.Nach Informationen von Sky Sport steht Neuer auf der 55er‑Kaderliste für die WM. Zuvor hatte der „Kicker“ berichtet, dass Nagelsmann bei ihm noch umdenken könnte. Die Liste ist nicht öffentlich und vorläufig; steht Neuers Name darauf, garantiert das noch keine WM‑Nominierung. Es bedeutet aber, dass sich der DFB auf der Torwartposition ein Hintertürchen offenhalten möchte – ein fatales Zeichen.Eine Neuer‑Rückkehr widerspräche Nagelsmanns Aussagen der vergangenen Monate. Der Bundestrainer hatte sich klar zu Oliver Baumann als Nummer eins bekannt. Würde er sich doch noch für Neuer entscheiden, würde er damit seine eigene Glaubwürdigkeit zerstören.Es wäre zudem ein klarer Vertrauensbruch gegenüber Baumann. Der 35-jährige Keeper der TSG Hoffenheim machte zuletzt einen guten Job, gilt als loyal und würde eine Degradierung zur Nummer zwei wohl akzeptieren. Der Elefant stünde bei der WM dann aber im Raum – genauer gesagt in der Kabine.DFB-Comeback von Manuel Neuer wäre riskantNeuer ist auch mit 40 Jahren noch ein Weltklasse‑Torhüter, keine Frage. Das hat er in der laufenden Saison beim FC Bayern vor allem in der Champions League bewiesen. Er war bis zu seinem Rücktritt im Sommer 2024 auch in der Nationalmannschaft ein Bollwerk im Tor. Ihn kurzfristig zurückzuholen, wäre für den DFB dennoch ein unnötiges Risiko.Der Fokus vor der WM läge dann nicht auf der Mannschaft als Einheit, sondern auf der Torwartposition. Nagelsmann müsste sich kritische Fragen zu seiner Entscheidung gefallen lassen. Zu Recht. Wenn der Plan nicht aufginge und Neuer womöglich in wichtigen Spielen patzte, würde über dem Bundestrainer ein mediales Donnerwetter losbrechen. Auf diese Fallhöhe sollte Nagelsmann sich nicht begeben – und Neuer auch nicht.

Zeige mehr

Erstmals Chip im Ball : Beim DFB-Pokalfinale ist nicht nur der Schiedsrichter verkabelt

Zum ersten Mal in der Geschichte des DFB-Pokalfinals kommt ein Chip im Ball zum Einsatz. Das steckt hinter dem Spielgerät, das beim Spiel von Bayern und Stuttgart eingesetzt wird.Zuerst kam die Torlinientechnik, dann der Videobeweis und danach die halbautomatisierte Abseitserkennung. Doch das ist noch längst nicht alles. Beim DFB-Pokalfinale befindet sich im Ball ein Chip, der die Berührungen der Spieler des FC Bayern München und des VfB Stuttgart misst – und viele Informationen auswertet.Nach dem Einsatz zur WM 2022 und zur EM 2024 feiert der „Connected Ball“ seine Premiere im deutschen Pokal. Die UEFA will mit dieser Technik genau festlegen, wann der Ball den Fuß eines Spielers verlässt. Das soll Abseitsentscheidungen erleichtern. Wie etwa die von Schiedsrichter Sven Jablonski beim deutschen Pokalendspiel. Ball wird im DFB-Pokalfinale 500 mal pro Sekunde geortet Dabei wird der Ball, der von innen verkabelt ist, pro Sekunde rund 500 mal geortet. So soll sichergestellt werden, dass jede Berührung eines Spielers aufgenommen wird, wenn es um millimetergenaues Abseits oder Doppelberührungen geht. Der Sensor innerhalb des Spielgeräts erfasst in Echtzeit Daten zu Ballkontakten, Geschwindigkeit, Flugbahn und Rotation. Dabei bleibt die Performance unverändert: Gewicht, Flug- und Sprungeigenschaften des Balls werden durch die Technologie nicht beeinflusst.Chip im Ball beim „Höhepunkt des Jahres“„Das DFB‑Pokalfinale ist jedes Jahr der emotionale Höhepunkt der Saison“, so Joachim Böhmer, COO von Ballhersteller Derbystar. Optisch kommt der Finalball mit goldenen Elementen und einer vollständig individualisierten Gestaltung daher. Das Design umfasst zudem jede Spielrunde von Bayern und Stuttgart auf ihrem Weg ins Finale. Quellen: Kicker, Sportschau

Zeige mehr

Doku „Ein Sommer in Italien”: Lothar Matthäus: „An die drei Flaschen Wein kann ich mich nicht erinnern“

Die Doku „Ein Sommer in Italien“ erinnert mit emotionalen Bildern an die Fußball-WM 1990. Im stern-Interview erinnert sich Lothar Matthäus an den Sommer, der ihn zum Weltmeister machte.

Zeige mehr

morgenstern: Warum sich jetzt alle auf schlechten Fußball freuen

Der 34. Spieltag in der Bundesliga garantiert einen Krimi im Tabellenkeller – immerhin dort. Und: Hinter den Kulissen von Deutschlands größter Hochschule. Die Lage am Morgen.Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,die Meisterschaft ist vor dem morgigen Bundesliga-Finale längst entschieden. Schon am 30. Spieltag, vor vier Wochen, sicherte sich der FC Bayern zum 34. Mal die Schale. Spannend wird es dagegen im Kampf gegen den Abstieg. Da geht es am Samstag für gleich drei Teams um alles.Der VfL Wolfsburg, der 1. FC Heidenheim und der FC St. Pauli stehen mit jeweils 26 Punkten auf den letzten drei Plätzen der Tabelle. Wolfsburg käme Stand jetzt dank der besseren Tordifferenz in die Relegation, die beiden anderen Klubs wären direkt in die 2. Liga abgestiegen. Und als wäre diese Konstellation nicht schon spannend genug, treffen am letzten Spieltag auch noch Wolfsburg und St. Pauli zum großen Abstiegsduell aufeinander. Heidenheim spielt zu Hause gegen Mainz 05.Abstiegskampf hält die Bundesliga spannendMan kann es als kleine Ironie des Schicksals sehen, dass ganz Fußball-Deutschland am Samstag auf diese drei Vereine schaut. Denn eigentlich – und da würden wohl weder Fans noch Spieler oder Trainer widersprechen – haben diese Mannschaften in dieser Saison ziemlich miesen Fußball gespielt. Die Zahlen sprechen da eine deutliche Sprache.Wolfsburg hat in der Saison zweimal den Trainer gewechselt und phasenweise gespielt wie ein Absteiger. Besonders schlimm war der Auftritt beim 0:4 in Stuttgart vor zweieinhalb Monaten. Heidenheim spielte im vergangenen Jahr als Aufsteiger über seinen Möglichkeiten, schaffte es sogar in den Europacup, verkraftete aber die Dreifachbelastung und den Abgang von Leistungsträgern nicht. Nicht mal Trainer Frank Schmidt glaubte noch so recht an die Rettung, doch im Bundesliga-Schlussspurt hat sich sein Team noch einmal rangerobbt an die Konkurrenz. Der FC St. Pauli hat mit Abstand die wenigsten Tore aller Bundesligisten geschossen – und da man ohne Tore keine Spiele gewinnt, liegt der letzte Sieg schon fast drei Monate zurück.Nein, diesen Teams zuzuschauen, war in dieser Saison meistens kein Vergnügen. Und auch am letzten Spieltag darf man keinen Leckerbissen erwarten. Dafür: Leidenschaft, Kampf und ein Saisonfinale im Abstiegskampf, wie es spannender kaum sein könnte. Ja, es hat Spaß gemacht, die Bayern tricksen, Tore schießen und (meistens) gewinnen zu sehen. Wolfsburg, Heidenheim und St. Pauli liefern kein Spektakel – aber am Samstag werden sie genau das bieten, was sich viele Fans so sehr auch vom Kampf um die Meisterschaft wünschen.Was ist das Studium an Deutschlands größter Hochschule wert?Die „Internationale Universität“, kurz IU, ist die größte Hochschule in Deutschland. 125.000 Studierende sind eingeschrieben, man kann dort fast alles studieren. Die meisten Fächer werden online angeboten.Aber ist die Privathochschule tatsächlich so gut wie eine normale Universität? Immer wieder gibt es Kritik an dem Modell, wird die Qualität der Ausbildung in Zweifel gezogen. Eine ehemalige Dozentin gibt einen Blick hinter die Kulissen der IU.5-Minuten-Talk: Tauziehen um den Acht-Stunden-TagSeit 1918 gibt es den Acht-Stunden-Tag in Deutschland – doch der soll bald Geschichte sein. So steht es im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Schwarz-Rot möchte stattdessen eine Wochenarbeitszeit einführen.Der Weg dorthin ist allerdings alles andere als einfach: Die Gewerkschaften laufen Sturm gegen die geplante Flexibilisierung der Arbeitszeit. Und ausgerechnet SPD-Chefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas muss sie umsetzen – obwohl sie selbst wenig begeistert davon ist. Das gibt Ärger.Weitere Schlagzeilen im ÜberblickViele Tote nach russischen Angriffen auf KiewNur dank eines Tricks konnte Marco Rubio nach China einreisenTodeskandidat kommt nach fast 30 Jahren freiDas passiert am Freitag, dem 15. MaiUS-Präsident Donald Trump beendet seinen Besuch in ChinaLäufer Arda Saatçi kehrt nach seinem 600-Kilometer-Lauf in Kalifornien nach Berlin zurückFriedrich Merz spricht auf dem deutschen Katholikentag in Würzburg mit jungen MenschenUnsere stern+-Empfehlung des TagesDie Steuererklärung ist für die meisten ein Graus. Meine Kollegin Nele Spandick erklärt Ihnen, worauf Sie sich konzentrieren sollten – und wo besonders Eltern, Rentner und Eigentümer sparen können.Wie hat Ihnen dieser morgenstern gefallen? Schreiben Sie es mir gerne: eugen.epp@stern.de. Sie können dieses Morgen-Briefing auch als Newsletter in Ihr Postfach erhalten. Melden Sie sich einfach unter folgendem Link an.Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag! Eugen Epp

Zeige mehr

Turnier in Philadelphia: Golfprofis Kaymer und Jäger überraschen bei PGA Championship

Martin Kaymer gelingt bei dem Major-Turnier in den USA ein Top-Start. Was der Golf-Routinier beim Champions-Dinner zu hören bekam, motiviert ihn jetzt besonders.Die deutschen Golfer Martin Kaymer und Stephan Jäger haben zum Auftakt der 108. PGA Championship in der Nähe von Philadelphia für eine Überraschung gesorgt. Die beiden Profis gehören zu einer Gruppe von sieben Spielern, die das zweite Major-Turnier des Jahres anführen. Auch der Weltranglistenerste und Titelverteidiger Scottie Scheffler aus den USA liegt mit 67 Schlägen an der Spitze des Feldes. Einen Fehlstart legte dagegen der Masters-Sieger Roy McIlroy hin. Der Weltranglistenzweite aus Nordirland rangiert nach einer schwachen 74er-Runde nur auf dem 105. Platz. Der 41-jährige Kaymer, der derzeit noch auf der von Saudi-Arabien finanzierten LIV-Tour spielt, zeigte im Aronimink Golf Club, dass er immer noch auf hohem Niveau Golf spielen kann. Der Profi aus Mettmann erklärte nach der Runde, dass er jetzt schmerzfrei sei und es genieße, wieder auf dem Platz zu stehen.Seit 2021 habe er mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen gehabt - vor allem mit seinem linken Handgelenk. "Alles läuft in die richtige Richtung", sagte Kaymer. "Ich kann trainieren. Es macht Spaß."Titel-Triumph bei der PGA Championship vor 16 JahrenKaymer gewann 2010 bei der PGA Championship seinen ersten von zwei Major-Titeln und hat dadurch ein lebenslanges Startrecht bei diesem Turnier. Vier Jahre später siegte der Rheinländer auch bei der US Open. 2022 wechselte Kaymer dann auf die LIV-Tour. Vor der PGA Championship sei er beim Champions-Dinner von einem Mann gefragt worden, ob er noch spiele. Kaymer versicherte ihm, dass er hier sei, um anzutreten. "Ich fliege nicht von Europa hierher, um mit euch ein New York Strip (Steak) zu essen. Natürlich spiele ich", schilderte Kaymer die Unterhaltung. "Und das hat mich wirklich motiviert."

Zeige mehr

"Ein Sommer in Italien": Wie Urlaub mit Freunden: Doku über das Weltmeisterteam 1990

Ein neuer Film über den WM-Sieg in Italien gibt Fußballfans besondere Einblicke hinter die Kulissen. Auch die Erinnerungen der Protagonisten bringen das damalige Wir-Gefühl zurück.Der Trubel um ihn herum wurde Franz Beckenbauer zu viel. "Ich wollte meine Ruhe haben", sagte der Teamchef der Weltmeister-Mannschaft von 1990 einst über seinen legendären Spaziergang allein über den Rasen des Stadio Olimpico in Rom nach dem Abpfiff des WM-Finales gegen Argentinien. "Und dann bin ich aufs Feld gegangen und da hatte ich meine Ruhe."Der 2024 gestorbene Beckenbauer bezeichnete die Weltmeisterschaft in Italien als "die perfekteste", an der er je teilgenommen hat. Und das lag nicht nur am maximalen Erfolg. Auch die Spieler schwärmen noch heute vom "Urlaubsgefühl in Italien" kurz nach der Wiedervereinigung, wie es der damalige Kapitän Lothar Matthäus beschrieb. Und vom vielleicht einmaligen Zusammenhalt.All das wird in der Dokumentation "Ein Sommer in Italien - WM 1990" beleuchtet. Der Film war bereits in den Kinos zu sehen und wird nun ab dem 15. Mai beim Pay-TV-Sender Sky gezeigt. Er blickt auf den dritten deutschen WM-Triumph vor knapp 36 Jahren zurück. Mit Archivvideos, aber auch mit bislang unveröffentlichten Aufnahmen von Torwart Bodo Illgner und Interviews der Protagonisten erhält der Zuschauer Einblick in die aufregenden WM-Wochen, von denen Thomas Häßler sagt: "Vom ersten Tag an sind wir praktisch auf einer rosa Wolke gewesen und sind damit durch das ganze Turnier geflogen."Am Comer See wird der Grundstein gelegtKarl-Heinz Riedle und Andreas Möller treffen sich im Castello di Casiglio in Nähe des Comer Sees und schwelgen in Erinnerungen. "War schon eine geile Zeit", sagt Riedle, der damals "das erste Mal im Leben gescheite Spaghetti gegessen" habe. Dank der vielen Fans im Ort fühlten sich die Spieler aber auch wie in der Heimat. "Ich kann mich an unglaublich viele Campingwagen erinnern, an viele Fans, die hier mit Deutschland-Fahnen am Straßenrand standen", sagt Möller. Ostdeutsche Fans seien "mit ihren Trabis nach Italien über die Alpen gefahren", sagte Matthäus der Deutschen Presse-Agentur, "und unsere westdeutschen Fans waren ja auch da". Und die Tifosi hielten aufgrund der vielen Italien-Legionäre im Team auch zu Deutschland. All das habe das Turnier "zu einer Heim-WM" gemacht, so Matthäus.Vom Statement zum Auftakt bis zur Krönung im FinaleAuch der sportliche Werdegang während des Turniers wird im Film veranschaulicht. Das grandiose 4:1 zum Auftakt gegen Jugoslawien in Mailand mit einem alles überragenden Matthäus sei kein Zufall gewesen, verrät Jürgen Klinsmann: "Die Vorgabe von Franz war, gleich allen zu zeigen, dass wir hier sind, um das Turnier zu gewinnen." Vom dramatischen Achtelfinalsieg gegen Erzrivale Niederlande (2:1) wird die Spuck-Attacke von Frank Rijkaard gegen Rudi Völler beleuchtet. "Wut war bei uns allen drin nach diesem Vorfall", sagt Klinsmann, der nach Völlers Platzverweis ein "Jahrhundertspiel" gezeigt habe, wie Teamkollege Möller findet. Gezeigt wird auch, wie sich der wütende Beckenbauer beim schmeichelhaften Viertelfinalerfolg in Überzahl gegen die Tschechoslowakei (1:0) in der Kabine die Mannschaft und insbesondere Klinsmann vorknöpft: "Mach hier nicht den Pelé. Du bist nicht Pelé." Und wie Beckenbauer vor dem Elfmeterschießen gegen England fast schon verzweifelt nach fünf Schützen sucht. Buchwalds "Kunst" gegen MaradonaVor dem Endspiel am 8. Juli 1990 in Rom gegen Argentinien sind die meisten Spieler siegessicher. Einzig Diego Maradona fürchtet das DFB-Team - doch Argentiniens Superstar sieht keinen Stich gegen Guido Buchwald. In der Doku wird der Original-Ton von ARD-Kommentator Gerd Rubenbauer eingespielt: "Der Künstler gegen den Handwerker. In diesem Finale hat der Guido Buchwald das Handwerk zur Kunst erhoben."Matthäus erklärt zudem, dass er sich aufgrund eines kurzfristigen Schuhwechsels beim entscheidenden Elfmeter nicht sicher gefühlt und deshalb Andreas Brehme den Vortritt gelassen habe. "Es war die klügste Entscheidung in meiner ganzen Karriere."Matthäus und auch Häßler kämpfen mit den Tränen, als sie über den 2024 gestorbenen Siegtorschützen Brehme sprechen. Der Film wird Brehme, aber auch Beckenbauer und Frank Mill, der 2025 starb, gewidmet. Osieck: Beckenbauer mehr als "Geht's raus und spielt's Fußball""Der Franz hat es perfekt gemacht, vom ersten Tag an", sagt Matthäus, der auf dem Platz der verlängerte Arm des Teamchefs war. Im WM-Quartier trafen sie sich oft in Beckenbauers Turmzimmer, wo sich die VHS-Kassetten stapelten. Das berühmte Zitat "Geht's raus und spielt's Fußball" allein werde Beckenbauer nicht gerecht, meint dessen damaliger Co-Trainer Holger Osieck: "Der Franz war detailversessen. Der hat nichts dem Zufall überlassen, auch wenn es nach Außen so leicht rüberkam."Im Film wird auch verraten, warum Möller laut Zimmerkamerad Uwe Bein "zwei-, dreimal" abreisen wollte. Warum die Spielerfrauen im benachbarten Hotel auch ihren Anteil am Erfolg hatten. Warum Pierre Littbarski Angst um Klaus Augenthalers Baby in Beckenbauers Armen hatte ("Der Franz war so unbeholfen mit dem Baby, mit dem Fußball war er besser"). Die 1990er hatten "Charakter"Es wird gezeigt, wie sich Spieler für einen Abstecher nach Como frisierte Motorräder von den Fans ausliehen. Wie die Kabinen-Party nach dem Finalsieg mit dem damaligen Kanzler Helmut Kohl verlief. Die Protagonisten kehren an die nostalgischen Orte zurück, Matthäus zum Beispiel ins Finalstadion von Rom. Er habe nach dem berauschenden Titelgewinn in Italien noch in anderen Mannschaften mit "vielleicht noch mehr Qualität" gespielt, sagt Matthäus am Ende der Doku mit stockender Stimme: "Aber die 1990er, die hatte Charakter. Und darauf bin ich stolz."

Zeige mehr

Fußball-WM 2026: Comeback? Manuel Neuer steht laut Bericht auf WM-Kaderliste

Trotz Rücktritts steht Manuel Neuer laut Sky auf der vorläufigen WM-Kaderliste. Sogar ein Gespräch mit dem Bundestrainer soll deswegen schon stattgefunden haben.Die Spekulationen um ein mögliches WM-Comeback von Manuel Neuer in der Fußball-Nationalmannschaft werden immer konkreter. Nach Informationen von Sky Sport steht der Weltmeister-Torhüter von 2014 auf der 55er-Kaderliste, die der Deutsche Fußball-Bund am Montag an den Weltverband Fifa schicken musste. Nur Spieler, die auf dieser vorläufigen und öffentlich nicht einsehbaren Liste stehen, darf Bundestrainer Julian Nagelsmann dann für die anstehende Weltmeisterschaft nominieren. Nach Sky-Informationen soll sich Neuer, der kurz vor einer Vertragsverlängerung beim deutschen Meister FC Bayern München steht, mit Nagelsmann getroffen haben. In den Gesprächen soll es auch konkret um eine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft als Nummer eins gegangen sein. Eine finale Entscheidung soll demnach zeitnah erfolgen. Seinen finalen 26-köpfigen WM-Kader gibt Nagelsmann am 21. Mai bekannt. Zuvor hatte auch das Fachmagazin „Kicker“ berichtet, dass die Causa Neuer intern weit intensiver und kontroverser diskutiert werde, als es Nagelsmann nach außen hin darstelle. Auch bei Neuers Arbeitgeber FC Bayern sei man sich dessen bewusst. Gibt es die Wende bei Manuel Neuer?Neuer hatte 2024 nach der Heim-EM und 124 Länderspielen seine DFB-Karriere beendet. Doch nach seinen starken Saisonleistungen sprachen sich zahlreiche Experten und Promis aus dem deutschen Profifußball für eine Rückkehr des früheren Welttorhüters aus.Bisher hatten aber sowohl der Bundestrainer als auch der 40-Jährige eine Rückkehr für die WM-Endrunde vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko öffentlich quasi ausgeschlossen. „Es wird die Weltmeisterschaft geben, aber ich bin jetzt gar nicht da drin und ich bin auch gar nicht Teil des Ganzen und deshalb schaue ich das entspannt von außen“, sagte Neuer zuletzt im ZDF‑„Sportstudio“.

Zeige mehr

Double gewonnen: Bayern-Fußballerinnen holen Pokal – Popp geht titellos

Die Fußballerinnen des FC Bayern feiern: Im DFB-Pokalfinale haben sich die Münchnerinnen vor einer Pokal-Rekordkulisse gegen Wolfsburg durchgesetzt – und verdarben Popp den Abschied.Die Bayern-Fußballerinnen haben mit dem DFB-Pokalsieg das erneute Double perfekt gemacht und der nimmermüden Rückkehrerin Alexandra Popp einen triumphalen Abschied vom VfL Wolfsburg verdorben. In einem selten hochklassigen Endspiel siegten die Münchnerinnen 4:0 (1:0) gegen den Rekordpokalsieger vor neuer Final-Rekordkulisse. Vor 46.064 Zuschauern in Köln führten Georgia Stanway (45. +2 Minute/Foulelfmeter), Pernille Harder (59.), Momoko Tanikawa (77.) und Arianna Caruso (84.) die Münchnerinnen zum dritten Triumph im Cup-Wettbewerb nach 2012 und 2025.„Ein Jahr auf Reisen reicht - Zeit für die Heimkehr“, hatten die VfL-Fans weiß auf grün gepinselt und die Botschaft vor Anpfiff groß präsentiert. Gemeint war der silberne Pokal, der vor dem Bayern-Triumph 2025 zehnmal nacheinander in Wolfsburg gelandet war. Die Hoffnung auf ein Titel-Comeback des elfmaligen Pokalchampions trug vor allem Kapitänin Popp, die erstmals seit ihrem Muskelfaserriss in der Wade vor sieben Wochen wieder ran durfte – sogar von Beginn an.Alexandra Popp grätscht und dirigiertAls Stoßstürmerin tat Popp, was sie schon so oft in ihrer 14-jährigen Wolfsburger Zeit getan hatte: grätschen, dirigieren und Zweikämpfe suchen. Nach einer weitgehend ereignislosen halben Stunde blieb die künftige Dortmunderin nach einem Kopfballduell mit Magdalena Eriksson auf dem Rasen liegen, stand aber prompt wieder auf.Der Einsatz der 35 Jahre alten Leitwölfin, die immer wieder Fouls zog, passte zum defensiv nahezu tadellosen Vortrag der Wolfsburgerinnen. Münchens so hochgelobte Offensivmaschine, die in 25 Bundesliga-Spielen 89 Tore produziert hatte, sprang zunächst nicht an. Vor allem der gefürchtete linke Flügel lahmte, weil die DFB-Stars Franziska Kett und Klara Bühl kaum Raum für ihre Kombinationen fanden. Ein Kopfball von Torjägerin Pernille Harder nach Bühls Flanke sorgte bis kurz vor der Pause für Torgefahr. Ein wuchtiger Schuss von Lena Lattwein, der Bayern-Torhüterin Ena Mahmutovic zum Nachfassen zwang, war zunächst Wolfsburgs stärkster Offensivmoment. Bei den Kontern fehlte den Niedersächsinnen die Präzision.Videobeweis nach Beerensteyn-FoulDie Partie, die selten hielt, was sie versprochen hatte, wäre wohl torlos in die Pause gegangen, hätte VfL-Stürmerin Lineth Beerensteyn nicht Momoko Tanikawa am Fuß getroffen. Den Elfmeter nach Videobeweis setzte Stanway souverän flach ins Tor. Pech hatte kurz darauf Harder, deren Schuss kurz vor der Linie von Nationalspielerin Sarai Linder geblockt wurde.„Ich glaube, es war unheimlich wichtig für die Wolfsburgerinnen, nicht mit einem 2:0-Rückstand in die Halbzeit zu gehen, sondern noch im Spiel zu sein. Ich glaube, das wird sie noch ein bisschen mehr pushen“, meinte Bundestrainer Christian Wück im Halbzeit-Interview des ZDF. Allerdings wirkten die Wölfinnen nach dem Wechsel komplett zahnlos. Minge verschätzt sich, Harder trifftFrischer und entschlossener war die Elf von Bayern-Coach José Barcala. Die Münchnerinnen drängten auf das 2:0, das nach einer partnerschaftlichen Kombination auch fiel: Eriksson flankte aus dem Halbraum auf ihre Lebensgefährtin Harder, die per Kopf vollendete. Völlig verschätzt hatte sich dabei Nationalelf-Vizekapitänin Janina Minge, weshalb Torhüterin Johannes nur noch enttäuscht die Hände in die Hüften stemmen konnte.Ein medizinischer Notfall im Bayern-Block ließ die Fans gut 20 Minuten verstummen, ehe es danach noch mal munter wurde – und Tanikawa eine abgefälschte Bühl-Hereingabe zum 3:0 über die Linie drückte. Die eingewechselte Caruso vollendete die bayerischen Festspiele mit einem Traum-Freistoß zum Endstand.

Zeige mehr

Thüringen: Fußballer schlägt minderjährigen Schiedsrichter – alle Spiele abgesagt

Ein Angriff auf einen jungen Linienrichter entfacht einen Aufstand: In Westthüringen verweigern die Schiedsrichter auf Kreisebene am nächsten Fußball-Wochenende die Arbeit.Nach dem tätlichen Angriff auf einen minderjährigen Linienrichter sind alle Männer-Fußballspiele auf Kreisebene in Westthüringen abgesagt worden. Von Freitag bis Sonntag streiken die Schiedsrichter nach der Tat vom vergangenen Wochenende, der Ausschuss stellt keine Unparteiischen zur Verfügung.Deshalb teilte der Kreisfußballausschuss Westthüringen (KFA) in einem offenen Brief mit, dass die Spiele der Kreisoberliga, der Kreisliga und der 1. Kreisklasse vom 15. bis 17. Mai ausfallen und neu terminiert werden.Verband in Thüringen: grenzüberschreitender VorfallNach einem Platzverweis im Kreisoberliga-Spiel zwischen dem EFC 08 Ruhla und dem FC Eisenach am vergangenen Sonntag sah ein Eisenacher Spieler die Gelb-Rote Karte. In der folgenden Rudelbildung kam es laut KFA zu einem „Faustschlag in den Brustkorb“ des Linienrichters. Das Spiel wurde abgebrochen, ein Krankenwagen gerufen. Die Verletzung des Schiedsrichterassistenten erwies sich als nicht ernsthaft. „Dieser Vorfall stellt den bisherigen Höhepunkt einer erschütternden Entwicklung dar. Seit Jahren spüren wir eine zunehmende Verrohung der Sitten auf unseren Sportplätzen“, teilte der KFA mit. „Beleidigungen, Diskriminierungen und Gewalthandlungen halten Einzug auf unsere Sportplätze.“Dem Ausschuss sei bewusst, „dass das Absetzen eines gesamten Spieltags im Männerbereich eine drastische Maßnahme darstellt“. Jedoch müsse ein „derart grenzüberschreitender Vorfall mit aller Deutlichkeit und Konsequenz beantwortet werden“. Für den KFA stehe fest, „dass nun eine Grenze erreicht ist, die eine entschlossene Reaktion unsererseits erforderlich“ mache.Eisenacher Spieler vorläufig suspendiertDie Eisenacher bedauerten das Geschehen, der Spieler wurde vorläufig suspendiert. Der Vorfall sei aber nach ihrem Kenntnisstand nicht so abgelaufen, wie geschildert. Dennoch stellte sich der Verein hinter die Entscheidung des KFA, um „ein Zeichen zu setzen gegen jegliche Form von Gewalt“.Aktion bei anderen Spielen Spiele des Nachwuchses, der Frauen und der Alten Herren finden hingegen statt und sollen in der 10. Spielminute für fünf Minuten unterbrochen werden. Alle Spieler sollen sich während dieser Zeit in ihre Strafräume begeben, der Schiedsrichter verbleibt im Mittelkreis. Dazu soll es eine Lautsprecherdurchsage geben.

Zeige mehr

Eishockey-Nationalmannschaft: Nach Olympia-Frust: DEB-Auswahl mit vielen WM-Fragezeichen

Kritik von Superstar Leon Draisaitl, Mut von Moritz Müller: Die DEB-Auswahl sucht nach Rückschlägen die neue, alte Stärke. Weniger Stars, aber mehr Zusammenhalt soll den Unterschied machen.Olympia-Enttäuschung im Rücken, zahlreiche Absagen von NHL-Stars um Superstar Leon Draisaitl: Die Eishockey-WM startet für die deutsche Nationalmannschaft mit großen Fragezeichen. Ein Jahr vor der Heim-WM sucht das Team von Bundestrainer Harold Kreis nach einer neuen Identität. Endet auch das Turnier in der Schweiz ab Freitag (16.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) mit dem Auftaktspiel gegen Finnland mit einer Enttäuschung, wird auch die Kritik am Coach und Sportvorstand Christian Künast größer werden. "Ich verspüre nicht mehr Druck als sonst", entgegnete Kreis.In Zürich steht von Beginn an der Team-Gedanke wieder im Mittelpunkt. Anders als bei der letzten WM in Dänemark, als nach der Vorrunde Schluss war, obwohl mit Moritz Seider oder Tim Stützle Top-Personal vorhanden war. Anders vor allem als bei Olympia in Mailand, als alle in Superlativen über die deutschen Superstars wie Draisaitl, Stützle und Co. geschwärmt hatten. Die vielleicht beste Auswahl des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) war in Italien keine funktionierende Mannschaft. Das 2:6-Debakel im Viertelfinale gegen die Slowakei sorgte für mächtig Ernüchterung und viel Frust. Die Kritik nach Olympia fiel daher von Draisaitl deutlich aus. "Auf dem Niveau ist das zu schwer, wenn nicht alle auf der gleichen Seite sind und alle wissen, wie wir spielen wollen", monierte der Superstar und meinte damit Spieler wie auch den Trainerstab. Draisaitls Worte waren auch an den DEB gerichtet, der selbstkritisch Fehler zugab. "Wir waren gut vorbereitet, aber wir waren nicht top vorbereitet. Das beginnt bei mir – weil ich der Vorstand Sport bin", bestätigte Künast bei MagentaSport.Rückschläge vor TurnierstartIn Zürich soll alles besser werden, es muss vieles besser werden. Doch es gab Rückschläge: Draisaitl, Stützle und JJ Peterka sagten für die WM ab. Der langjährige Kapitän Moritz Müller entschied sich dafür, bei MagentaSport als Experte aufzutreten. Neben statt auf dem Eis. Müller war einer der Kritiker, der bei den Winterspielen das Auftreten und die Spielweise des deutschen Teams angemahnt hatte. Der 39-Jährige sieht den aktuellen Kader aber auf einem guten Weg. "Diese Mannschaft hat die Chance, als Mannschaft erfolgreich zu sein. Es schaut nicht ein Teil auf bestimmte Jungs, die dann das Gefühl haben, sie müssen es alleine richten – wie es vielleicht in der jüngeren Vergangenheit war", erklärte er.Weniger High End, mehr TeamgeistIn der knapp vierwöchigen Vorbereitungsphase ist die Suche nach der verlorenen gegangenen Identität und die zuletzt fehlende Geschlossenheit allgegenwärtig. "Der Team-Gedanke war und ist der Schwerpunkt", sagte Marc Michaelis von den Adler Mannheim. Kai Wissmann von Meister Eisbären Berlin sagte: "Wir haben nicht so viel NHL-High-End-Qualität wie bei Olympia, aber verfügen über eine gute Defensive und Teamgeist." Immerhin sind in Weltklasse-Verteidiger Seider, Torhüter Philipp Grubauer, Joshua Samanski (Edmonton Oilers) sowie kurzfristig noch Lukas Reichel vier NHL-Verstärkungen dabei.Bundestrainer Kreis lobte nach der vierwöchigen Vorbereitungsphase. "Es ist eine Mannschaft, die sehr gut beisammen ist", sagte der 67-Jährige. Auch die vielen Wechsel im Kader durch die späteren Einstiege haben das nicht verändert. "Die Neuen, die dazugekommen sind, sind in eine intakte Gruppe hinzugekommen", sagte der Coach.Seider fordert wichtige TugendenMit weniger NHL-Stars, dafür aber mit den lange bekannten Tugenden, soll die Runde der besten Acht erreicht werden. Ein Jahr vor der Heim-WM in Mannheim und Düsseldorf hofft der DEB so auf ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis. Kapitän Seider erklärte: "Stolz, Wille und Leidenschaft - darauf kommt es dieses Jahr ein Stück mehr an."Für Moritz Müller sind die Begriffe selbstverständlich. "Darüber darf man gar nicht mehr sprechen", sagte er. Er forderte, den in den vergangenen Jahren gewonnen Glauben und den Mut beizubehalten, mit dem Puck zu spielen, anstatt dem Gegner die Scheibe zu überlassen. "Die Deutschen sind besser als sie denken. Sie glauben nur selber nicht immer daran", sagte er bei MagentaSport. Dem Gegner die Scheibe ab sofort wieder zu überlassen, sei laut Müller der falsche Weg.Start gegen FinnlandMit dem Olympia-Dritten Finnland wartet am Freitag zum Start ein Mitfavorit auf den WM-Titel. Danach folgt mit Lettland womöglich der Hauptgegner um Platz vier, der zum Einzug ins Viertelfinale reicht. "Wir möchten uns schnell in einen Groove spielen und Selbstvertrauen aneignen", sagte Seider. "Dann sind wir für jeden Gegner eine eklige Mannschaft."

Zeige mehr

„Verstehe die Kritik nicht“: Oliver Bierhoff blickt aufs Golden Goal zurück – und kritisiert die WM-Debatte

Oliver Bierhoff über das Tor seines Lebens, die Folgen des EM-Siegs 1996 und die Kritik an Turnieren in politisch umstrittenen Gastgeberländern.

Zeige mehr

Premier League: Man City schlägt Palace 3:0 - Titelrennen bleibt spannend

Spannung im Premier-League-Endspurt: Manchester City gewinnt klar gegen Crystal Palace und bleibt Tabellenführer Arsenal auf den Fersen. Die Londoner haben das vermeintlich leichtere Restprogramm.Im engen Titelrennen der englischen Premier League bleibt Manchester City weiter an Spitzenreiter Arsenal dran. Das Team von Trainer Pep Guardiola setzte sich mühelos mit 3:0 (2:0) gegen Crystal Palace durch. Zwei Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Rückstand von Man City auf den FC Arsenal zwei Punkte.Manchester City dominiert das SpielDie Gastgeber kontrollierten das Spiel im Etihad-Stadion von Beginn an und hatten deutlich mehr Ballbesitz, taten sich zunächst aber schwer gegen die kompakt verteidigenden Londoner.Nach einer guten halben Stunde erzielte Antoine Semenyo (32. Minute) nach einer sehenswerten Hackenvorlage von Phil Foden die verdiente Führung. Kurz vor der Pause legte Omar Marmoush (40.) nach.Crystal Palace mit Trainer Oliver Glasner blieb vor allem über Konter gefährlich, kam aber nur selten zu klaren Abschlüssen. Auch nach dem Seitenwechsel dominierte Man City die Partie und ließ defensiv kaum etwas zu. Savinho (84.) sorgte schließlich für die Entscheidung.City muss auf Ausrutscher hoffenNach dem Erfolg hat Man City eine knapp bessere Tordifferenz als Tabellenführer Arsenal. Das Guardiola-Team muss aber in den verbleibenden zwei Spielen auf einen Ausrutscher des Titelkonkurrenten hoffen, um noch eine Chance auf die Meisterschaft zu haben.Man City spielt noch auswärts beim derzeitigen Tabellensechsten AFC Bournemouth und zu Hause gegen den Fünften Aston Villa. Arsenal hat das vermeintliche leichtere Restprogramm mit einem Heimspiel gegen Absteiger Burnley und auswärts bei Crystal Palace.

Zeige mehr

Fußball-Weltmeisterschaft: Nach Kritik: New York und New Jersey senken WM-Anreisepreise

Die Kritik an den hohen Nahverkehrspreisen für die Anreise zur Fußball-WM 2026 ist groß. Nun reagieren die Organisatoren in New York und New Jersey mit drastischen Preissenkungen.Wenige Wochen vor Beginn der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko haben die Organisatoren in New York und New Jersey die Transportkosten für Fans drastisch gesenkt. Sie reagieren damit auf heftige Kritik an den Preisen für Fahrten zu den WM-Spielen im MetLife Stadium in East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey.20 statt 80 Dollar für Hin- und Rückfahrt mit ShuttlebussenStatt bislang 80 Dollar sollen Hin- und Rückfahrt mit den Shuttlebussen von Manhattan zum Stadion nun nur noch 20 Dollar kosten. Auch die ursprünglich stark kritisierten Preise für Zugtickets von New Yorks Hauptbahnhof Penn Station zum Stadion wurden erneut vergünstigt. Der Preis für die Sondertickets der Verkehrsgesellschaft NJ Transit sinkt von zunächst 150 Dollar auf nun 98 Dollar für Hin- und Rückfahrt. Regulär kostet die Strecke nach offiziellen Angaben normalerweise rund 12,90 Dollar.Die Gouverneurin des Bundesstaats New York, Kathy Hochul, sprach in einer Pressemitteilung von einer "einmaligen Chance" für New Yorker. Der Anfahrt zur WM solle "so erschwinglich und zugänglich wie möglich" werden, schrieb sie auf der Plattform X. 20 Prozent der Bustickets würden dabei exklusiv für Einwohner des Bundesstaats New York reserviert. Fans, die bereits Bustickets zum alten Preis gekauft haben, sollen automatisch 60 Dollar zurückerstattet bekommen.Die Gouverneurin von New Jersey, Mikie Sherrill, erklärte auf X, die Senkung der Zugpreise erfolge "ohne Geld der Steuerzahler in New Jersey". Unterstützt werde das Vorhaben von Sponsoren wie einem Essenslieferdienst sowie Sportwettenanbietern.Alex Lasry, Chef des regionalen WM-Organisationskomitees, erklärte, ein zugängliches WM-Erlebnis für Besucher ebenso wie für die Menschen in New York und New Jersey habe "höchste Priorität".Nach Angaben der Organisatoren sollen die Shuttlebusse je nach Spieltag zwischen 12.000 und 18.000 Fans transportieren. Dafür sollen zusätzlich gelbe Schulbusse eingesetzt werden. Die Busse fahren von mehreren Standorten in Manhattan ab, darunter das Port Authority Bus Terminal.Im MetLife Stadium vor den Toren New Yorks werden während der WM acht Spiele ausgetragen, darunter auch das Finale am 19. Juli 2026.

Zeige mehr

Extremsportler Arda Saatçi: „Gegen meinen Schweinehund werde ich niemals verlieren“

600 Kilometer in vier Tagen durch die kalifornische Wüste: Arda Saatçi hat es geschafft. Sein eigentliches Ziel verfehlt der „Cyborg“ allerdings. Was hat er als nächstes vor?600 Kilometer in vier Tagen durch die kalifornische Wüste: Arda Saatçi hat es geschafft. Sein eigentliches Ziel verfehlt der „Cyborg“ allerdings. Was hat er als nächstes vor?

Zeige mehr

Spritzschutz: Radfahren mit Überschuhen: So bleiben die Füße beim Biken trocken

Radfahren und nasskaltes Wetter passen nicht zusammen? Stimmt. Allerdings nur, wenn man keine passenden Überschuhe zur Hand hat. Kauftipps für Herbst und Winter.Wer im Alltag auf sein Rad angewiesen ist, sollte auf Wetterkapriolen jedweder Art vorbereitet sein. Der Herbst ist bei Radfahrerinnen und Radfahrern aus mehreren Gründen gefürchtet. Sowohl morgens als auch abends nach Feierabend ist es draußen noch mehr oder weniger dunkel. Wer da den Durchblick behalten und von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden will, muss sich entsprechend kleiden. Doch auch das häufig launige Herbstwetter bereitet manchen Bikerinnen und Bikern Kopfzerbrechen. Radeln im Regen macht per se eher wenig Spaß. Neben den Händen und der Nase gilt es vor allem die Füße trocken und damit warmzuhalten. Worauf man dabei achten sollte und welche Optionen es gibt, verrät der Artikel.Überschuhe fürs Fahrrad: Diese Optionen gibt esÜberschuhe sind im Herbst und Winter eine wahre Wunderwaffe. Denn im Grunde lösen Radfahrer damit gleich drei Probleme auf einen Schlag. Überschuhe sind in der Regel aus wasserabweisendem Material gefertigt. Sie lassen also den Regen von oben und das Spritzwasser von unten an sich abperlen. Schuhe, Socken und die Füße selbst bleiben also trocken. Auch eisiger Wind lässt die allermeisten Überschuhe kalt. Und noch etwas hilft dabei, im nasskalten und trüben Herbst mit dem Bike sicher ins Büro zu kommen. Viele Überschuhe bestehen aus reflektierendem Material oder sind mit kleinen reflektierenden Details bestückt. Doch welche Arten von Überschuhen gibt es überhaupt und welcher Regenschutz ist für welche Schuhe geeignet?Wer keine speziellen Radschuhe hat, sondern mit den Büroschuhen in die Pedale tritt, greift bei Regen am besten zu Überschuhen mit rutschfester Sohle. Die sogenannten Überzieher bieten auch bei heftigem Regen einen Rundumschutz. Denken Sie beim Kauf daran, dass Sie mit Ihren "normalen" Schuhen in die Überschuhe schlüpfen müssen. Die Überzieher sollten also eine bis zwei Nummern größer sein. Achten Sie im Zweifel auf die Angaben des Herstellers. Ebenfalls bedenken sollte man, dass die Komplett-Überzieher wegen der Gummisohle etwas schwieriger zu verstauen sind. Dafür hat man das Rundum-sorglos-Paket an den Füßen und schont die Lieblingssneaker oder Business-Schuhe.Auch für Alltagsradler, die etwas sportlicher unterwegs sind, gibt es passende Überschuhe. Das Besondere daran ist die Aussparung unter dem Fuß und meist ein schmaler, flexibler Steg im Bereich der Ferse. Der Grund für das "Loch" im Überschuh sind die Cleats unter den Schuhen, mit denen man das Schuhwerk fest mit der Pedale verbinden kann. Das Einklicken funktioniert nur, wenn der Cleat unter der Sohle des Radschuhs frei liegt. Ansonsten bestehen diese Überschuhe ebenfalls aus wind- und wasserabweisendem Materialien, wie GoreTex oder Neopren. Beide Textilien schützen vor Wind und Wasser aus sämtlichen Richtungen. Vorausgesetzt, die Nähte sind versiegelt und die Reißverschlüsse wasserfest. Bei Modellen mit Klettverschluss an der Ferse muss beim Anziehen darauf geachtet werden, dass der Klett sauber und fest sitzt.Kälteschutz: Zehenwärmer zum ÜberstülpenDa Wind und Wetter beim Radfahren zunächst auf die Fußspitze und damit die Zehen treffen, sollte genau dieser Bereich besonders geschützt werden. Wer also keine Lust aufs Anziehen von Überschuhen hat, findet in sogenannten Zehenwärmern vor allem im Winter eine gute Alternative. Die werden vor der Fahrt nur über den Vorfuß gestülpt und schützen hauptsächlich vor Kälte. Weil Spritzwasser ebenfalls von vorn auf die Schuhe trifft, schützen Zehenwärmer bedingt auch bei Regen. Von oben können die Tropfen über den Schaft natürlich in den Schuh gelangen. Häufig werden sie aus flexiblem, etwa vier Millimeter dickem Neopren hergestellt. Wichtig: Auch bei Zehenwärmern sollte auf der Unterseite der Teil ausgespart sein, der beim Radfahren auf dem Pedal steht. Ist das der Fall, können Zehenwärmer auch über die Alltagsschuhe gestülpt werden.Zum Laufen oder für längere Spaziergänge sind Überschuhe, abgesehen von denen mit rutschfester Sohle, nicht geeignet. 

Zeige mehr

Oliver Bierhoff: „Die Welt wundert sich über uns Deutsche“

30 Jahre nach seinem Golden Goal spricht Oliver Bierhoff über den historischen Treffer, den Abschied vom DFB und seine Lehren für die WM in Nordamerika.

Zeige mehr

Liste veröffentlicht: Messi auch Gehaltskönig der MLS - Müller auf Platz neun

Der Prominenteste verdient auch das meiste: Lionel Messi führt das Gehaltsranking in der MLS deutlich an. Auch Thomas Müller kann da nicht mithalten. Das offizielle Gehalt von Marco Reus überrascht.Thomas Müller gehört zu den Top-Ten-Verdienern in der Major League Soccer - doch mit Primus Lionel Messi kann er finanziell nicht mal ansatzweise mithalten. Der argentinische Weltmeister kassiert bei Meister Inter Miami ein garantiertes Jahres-Grundgehalt von 25 Millionen US-Dollar (aktuell rund 21,37 Millionen Euro) und bleibt damit bestbezahlter Fußballer der nordamerikanischen Profiliga. Durch garantierte Zusatzzahlungen steigt Messis Gehalt sogar auf rund 28,33 Millionen US-Dollar. Das geht aus dem Gehaltsreport hervor, den die MLS-Spielervereinigung veröffentlichte.Ex-Bayern-Star Müller liegt bei dem Ranking mit fünf Millionen US-Dollar fixem Jahresgehalt auf Platz neun. Der 36-Jährige steht seit August 2025 bei den Vancouver Whitecaps unter Vertrag und hat das Team in der Vorsaison bis ins Finale gegen Miami (1:3) geführt. Auf eine zweistellige Millionensumme kommt neben Messi auch der Südkoreaner Heung-min Son (Los Angeles FC), der viele Jahre bei Tottenham Hotspur ein Superstar war.Reus-Gehalt überraschtDer frühere Hertha-Profi Hany Mukhtar (Nashville SC) liegt als 13. noch drei Ränge vor Ex-Nationalstürmer Timo Werner (San Jose Earthquakes) und überholt dank höherer garantierter Zusatzzahlungen de facto auch Müller. Und Marco Reus? Das garantierte Jahresgehalt des langjährigen Offensivstars von Borussia Dortmund beträgt bei LA Galaxy laut der Liste lediglich 604.364 US-Dollar, selbst mit garantierten Bonuszahlungen kommt er demnach nicht auf eine Million. Damit verdient Reus - zumindest laut des MLS-Gehaltreports - nur etwas halb so viel wie die deutlich weniger bekannten deutschen Profis Cedric Teuchert (St. Louis City SC) und Julian Gressel (Minnesota United). Reus dürfte stark von nicht-garantierten Boni profitieren, die in dem Report nicht festgehalten sind. Einen Vertrag mit einem hohen Fix-Gehalt konnte der Ex-Nationalspieler bei seiner Ankunft in den USA 2024 wegen einer Sonderregel nicht unterschreiben: Damals waren in Los Angeles die Plätze der Spieler bereits alle belegt, die nicht unter die Gehaltsobergrenze fallen. So mussten sich Spieler und Franchise auf einen Vertrag mit einem geringeren Grundvolumen einigen.

Zeige mehr

Schuhmode: Barfuß oder Sockenschuh? Was es mit dem sportlichen Trend auf sich hat

Auf Socken durch den Wald zu wandern, klingt verrückt. Doch immer mehr Outdoor-Aktive probieren die puristischen Sockenschuhe aus – auch im Alltag. Das steckt dahinter.Kein Mensch wird mit Schuhen an den Füßen geboren. Logischer Schluss: Es ist von Natur aus nicht vorgesehen, dass wir unsere Füße in Sneaker, High Heels, Laufschuhe mit Pronationsstütze, Plateaus oder andere mehr oder weniger bequeme Schuhe packen. Nun passt aus anatomischen Gründen nicht jeder Fuß in jeden Schuh. Vor allem Menschen mit sehr breiten Füßen quetschen diese meist mehr schlecht als recht jeden Tag in ihre Schuhe. Damit ruiniert man sich auf Dauer nicht nur das Schuhwerk, sondern auch die Füße selbst. Kein Wunder, wenn diese viele Stunden in ein Leder- oder Baumwoll-Korsett eingepfercht werden. Kaum verwunderlich ist auch, dass immer mehr Menschen ihren Füßen mehr Freiraum geben. Und wenn es schon nicht ganz barfuß geht, greifen immer mehr zu Socken- oder Barfußschuhen.Für wen Sockenschuhe sinnvoll sind, welche Konzepte es gibt und für welches Terrain sich die minimalistischen Treter eignen, erfahren Sie im folgenden Artikel.Früh übt sich, wer gesunde Füße haben willSchon Kindern wird empfohlen, so oft wie möglich barfuß die Welt zu entdecken. Der Grund ist simpel: Während die kleinen Füße in Schuhen mehr oder weniger ruhig gestellt werden, müssen sie "in Freiheit" arbeiten. Sie gleichen zum Beispiel Unebenheiten auf dem Boden aus. So trainieren und kräftigen Kinder schon im Kita-Alter das sich noch entwickelnde Fußgewölbe und die Fußmuskulatur. Und verringern so auch die Gefahr eines späteren Spreiz-, Knick- oder Senkfußes. Auf Park- oder Fußwegen ist das Barfußlaufen allerdings nicht ungefährlich. Spitze Steine oder gar Glasscherben können die Füße verletzen. Und hier kommen die Sockenschuhe ins Spiel. Im Gegensatz zum "normalen" Sport- oder Freizeitschuh ist deren Obermaterial elastisch. Statt einer festen Sohle verhindert eine verstärkte, häufig gummierte Sohle, mögliche Schnittverletzungen. Der Trainingseffekt gleicht aber dem des Barfußlaufens. Die meisten Hersteller von Socken- oder Barfuß-Schuhen bieten ihre Modelle für ganz kleine (wie diese Leguanitos "aktiv"), aber auch erwachsene Füße an. Hier gibt's das "Classic"-Modell von Leguano.Wer es noch eine Spur puristischer und natürlicher mag, lässt auch die gummierte Sohle weg. Bei sogenannten Sockenschuhen wird der Sohlenbereich nur mit einem abriebfesten Material verstärkt. Im Falle der Skinner Socks handelt es sich dabei um schwedisches Polymer, ein Material, das auch in der Schifffahrtstechnik eingesetzt wird. Sockenschuhe mit derartiger Sohle sind damit auch bei Trekkingtouren oder anderen Outdoor-Sportarten ein adäquater Ersatz für gewöhnliche Wander- oder eben Barfußschuhe mit flexibler Gummisohle. Selbst gegen Feuchtigkeit sind einige Modelle gewappnet. Ob mit oder ohne gummierte Sohle: Beide Varianten sind herausfordernd fürs Fußgewölbe.Tipp: Gehen Sie es mit dem ersten Paar Socken- oder Barfusschuhe langsam an. Das Laufen ist nicht nur anstrengender, sondern zunächst vor allem ungewohnt.Elegante Sockenschuhe zum ReinschlüpfenZugegeben, auf Socken durch den Wald oder die Berge zu marschieren, klingt erstmal ein bisschen befremdlich. Gleich gar nicht vorstellen können sich viele aber, nur mit Socken an den Füßen ins Restaurant oder in die Oper zu gehen. Verständlich. Doch auch für derartige Anlässe gibt es Schuhe, die den Füßen größtmögliche Freiheit bieten – und dabei noch elegant aussehen. Slip-On-Sneaker heißt hier das Zauberwort. Die flexiblen Sohlen ähneln denen von Sneakern oder Laufschuhen wie dem Free von Nike. Der obere Teil des Schuhes erinnert an eine aufgenähte Socke. Weder die Fersenkappe ist verstärkt, noch braucht das Obermaterial eine Schnürung. Schlicht und einfach. Hier gibt's den NMD CS 1 City Sock von Adidas.Wer sich nun immer noch fragt, was genau eigentlich der Unterschied zwischen Sockenschuhen und Barfuß-Socken ist, sollte sich Folgendes merken: Beide Begriffe meinen das gleiche, wobei sich die Bezeichnung Sockenschuhe mehr und mehr durchsetzt. Wohl auch, weil man die oben erwähnten Modelle im Grunde wie Schuhe tragen kann. Neuester Trend in Sachen Barfuß-Socken: Weil einigen Barfußfans herkömmliche Barfußmode im Zehenbereich zu eng geschnitten ist, geht die Tendenz zu Socken mit einem weiter geschnittenen Zehenbereich. Möglicherweise eine gesunde Alternative zu den Zehensocken, die sich nicht wirklich durchsetzen konnten. Diese Non-Slip-Socken von Zyll sollen den Traum von mehr Freiheit für das Zehen-Quintett erfüllen und noch dazu beim Schnorcheln, Tauchen und Schwimmen eine gute Figur abgeben. 

Zeige mehr

Oliver Bierhoff: „Lasst die Mannschaft in Ruhe!“

30 Jahre nach seinem Golden Goal spricht Oliver Bierhoff über den historischen Treffer, den Abschied vom DFB und seine Lehren für die WM in Nordamerika.

Zeige mehr

Showing 1461 to 1480 of 1714 entries

DDH würdigt das Urheberrecht der Nachrichtenverlage und zeigt mit Respekt für das geistige Eigentum der Redaktionen nur einen kleinen Teil der Nachricht bzw. des veröffentlichten Artikels an. Die Informationen hier dienen dem Zweck, sich schnell und gezielt einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen machen zu können. Bei Interesse an Einzelthemen klicken Sie gerne auf ein Nachrichtenelement. Wir leiten Sie dann an das Verlagshaus und zum entsprechenden Artikel weiter.

· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·