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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

stern-umfrage: Wird Deutschland 2026 Fußballweltmeister? Die Prognose der Fans

1954, 1974, 1990 und 2014. Viermal holte das Nationalteam den Titel Fußballweltmeister. Für das nächste Jahr in Kanada, Mexiko und den USA sind die Deutschen skeptisch.Mit einem 6 : 0 gegen die Slowakei hat die deutsche Fußballnationalmannschaft der Herren in der vergangenen Woche die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA klargemacht. Die Deutschen werden deswegen aber nicht euphorisch. An einen Einzug ins Finale oder einen Titelgewinn glauben nur wenige. Zuletzt wurde Deutschland 2014 in Brasilien Fußballweltmeister. Davor waren die Fußballherren1954, 1974 und 1990 erfolgreich.Den Fußballweltmeister trauen dem Team nur wenige zuLaut einer Forsa-Umfrage für den stern erwarten nur acht Prozent der Bürger, dass das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann 2026 den Titel holt. Besonders pessimistisch sind die Ostdeutschen: Nur ein Prozent von ihnen rechnet damit, dass Deutschland Weltmeister wird.Forsa hat für den stern jede Stufe des Wettbewerbs einzeln abgefragt: Fünf Prozent der Deutschen erwarten danach ein Aus in der Vorrunde, zwei Prozent ein Scheitern im Sechzehntelfinale und 15 Prozent ein Aus im Achtelfinale. Mit einem Ende im Viertelfinale rechnen die meisten: 27 Prozent. Von einem Fehlschlag im Halbfinale gehen 18 Prozent aus und eine Finalniederlage sagen acht Prozent vorher.Zusammen bedeutet das, dass 61 Prozent der Deutschen der Nationalmannschaft zumindest ein Erreichen des Viertelfinales zutrauen. 17 Prozent der Befragten äußerten sich nicht. Umfrage Forsa WM 2026Etwas optimistischer sind diejenigen, die sich selbst als fußballinteressiert bezeichnen: 22 Prozent von ihnen erwarten den Finaleinzug, 13 Prozent sogar den Titel. Ob bei diesen Fans mehr der Wunsch der Vater des Gedankens ist, wird sich im Sommer 2026 zeigen.Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa für den stern und RTL Deutschland am 20. und 21. November 2025 erhoben. Datenbasis: 1007 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte. Damit ist die Umfrage repräsentativ

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Wechsel in die USA: Mick Schumacher startet bei dem Rennen, vor dem sein Vater gewarnt hat

In der Formel 1 war für Mick Schumacher kein Platz mehr. Nun wechselt er in die amerikanische IndyCar-Serie, die sein Vater Michael einst für zu gefährlich hielt.Mick Schumacher setzt seine Rennfahrer-Karriere in den USA fort und wird dort auch bei den legendären Indy500 an den Start gehen. Der 26-Jährige wird in der IndyCar-Serie für das Team Rahal Letterman Lanigan Racing antreten - Mitbesitzer ist der ehemalige Late-Night-Talkstar David Letterman. Er werde "die komplette Saison bestreiten", sagte Schumacher. "Ich bin sicher, dass wir gemeinsam viel erreichen können."Für den Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher ist es der nächste Versuch in seiner Rennsport-Karriere. Er war nach zwei Titeln in Nachwuchsklassen bis in die Formel 1 aufgestiegen, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. 2021 und 2022 fuhr Mick Schumacher für das amerikanische Haas-Team. Kein Formel 1-Cockpit für Mick SchumacherDanach bekam er einen Vertrag als Ersatz- und Testfahrer für Mercedes, auf eine Rückkehr als Stammpilot hoffte er vergeblich. Auch für das künftige Audi-Team oder Neueinsteiger Cadillac war Schumacher letztlich keine Option.In diesem Jahr hatte er sich nur noch auf sein Engagement für den französischen Hersteller Alpine in der Langstreckenweltmeisterschaft konzentriert. Er habe so viel auf und außerhalb der Strecke gelernt, postete Mick Schumacher bei Instagram zu seinem Abschied nach insgesamt zwei Jahren von Alpine, der sich schon vor einigen Wochen angedeutet hatte. Mitte Oktober hatte er einen Test auf dem Indianapolis Motor Speedway für Rahal Letterman Lanigan Racing bestritten und dabei einen vielversprechenden Eindruck hinterlassen. "Es ist ein Einsitzer, es gibt 17 Rennen im Jahr, und das ist im Grunde alles, was sich ein Rennfahrer wünschen kann", hatte er nach seinen Testrunden in dem mehr als 700 PS starken Wagen betont und bereits von einer realistischen Option gesprochen. Vater Michael Schumacher sah Indy500 kritischVater Michael hatte während seiner eigenen Karriere einen Start bei einem Rennen wie den Indy500 ausgeschlossen. Er hielt es für zu gefährlich. Auch Mick Schumachers Onkel Ralf hatte vor den Testfahrten Bedenken geäußert.Heftige Unfälle sind gerade auf einem Oval wie bei den Indy500 keine Seltenheit, die Autos erreichen bis zu 380 Stundenkilometern. Kiesbetten oder Auslaufzonen wie auf den allermeisten Strecken der Formel 1 gibt es nicht - stattdessen eine Mauer mit riesigen Fangzäunen, die die Zuschauer vor herumfliegenden Teilen schützen sollen, wenn es zu Unfällen kommt. Erstes Saisonrennen am 1. März 2026Mick Schumacher wird aber nicht der erste Formel-1-Fahrer sein, der sich in der in den USA so beliebten Rennserie versucht. Bei den Indy500 trat auch schon der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso an. Los geht die neue IndyCar-Saison am 1. März nächsten Jahres in St. Petersburg in Florida, am 9. Mai steht das Rennen über die 500 Meilen in Indianapolis an.

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Aonishiki: Ukrainischer Flüchtling wird als Sumo-Ringer zum Star in Japan

Mit sieben Jahren schon begann Sumo-Ringer Aonishiki in der Ukraine mit seinem Sport. Nach Kriegsbeginn flüchtete er nach Japan – dort wird er immer erfolgreicher.Danylo Yavhusishyn ist eine beeindruckende Erscheinung: Bei 1,82 Meter Körpergröße bringt er 136 Kilogramm auf die Waage. Gewicht, das er für seinen Sport braucht: Unter seinem Kampfnamen Aonishiki mischt der Ukrainer in Japan gerade das Sumo-Ringen auf.Als erster seines Landes hat der 21-Jährige eines der sechs großen jährlichen Turniere gewonnen. Nach dem Entscheidungskampf beim Kyushu-Turnier bekam er die Kaiser-Trophäe überreicht. Es war erst das 14. Turnier, an dem Aonishiki teilnahm. "Ehrlich gesagt wollte ich das Turnier gewinnen, aber ich habe nicht wirklich geglaubt, dass ich es schaffen könnte", sagte Aonishiki – wie in Japan üblich wird er nur bei seinem selbstgewählten Kampfnamen genannt – nach seinem Sieg. "Ich bin sehr glücklich." Noch bemerkenswerter: Der Ukrainer ist vor dem Krieg in seiner Heimat in das ostasiatische Land geflüchtet – und schreibt dort jetzt Sumo-Geschichte.Sumo-Ringer Aonishiki hat noch große ZieleNach dem russischen Angriff flüchteten er und seine Familie nach Deutschland. Da er noch nicht volljährig war, durfte er anders als viele andere Männer das Land verlassen. Während seine Familie dort blieb, zog Aonishiki weiter nach Japan, um dort seiner Leidenschaft nachzugehen. Schon seit seinem siebten Lebensjahr betreibt er Sumo-Ringen, mit 17 wurde er ukrainischer Meister. Und auch in dem Herkunftsland des Sports konnte sich Aonishiki schon bald behaupten.In den von Japanern dominierten Wettkämpfen stieg Aonishiki schnell auf, berichtet die "Japan Times". Der Shootingstar bleibt dennoch bescheiden: Er müsse sich in allen Bereichen noch verbessern, sagte er laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo News. Aktuell steht der 21-Jährige noch im Rang eines Sekiwake, dem dritthöchsten im Sumo-Ringen. Mittelfristig will er sich zum Yokozuna, dem höchsten Rang, emporkämpfen – diesen Status behält ein Kämpfer dann auf Lebenszeit. Bisher haben das erst acht Sumo-Ringer, die nicht aus Japan kamen, geschafft.Quellen: "Japan Times", Nachrichtenagentur Kyodo News, "Redaktionsnetzwerk Deutschland"

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Neuer Weg: Wechsel in die USA: Mick Schumacher startet in IndyCar-Serie

Formel 1, Langstrecken-Weltmeisterschaft und nun die IndyCar-Serie. Mick Schumacher will sein Rennfahrer-Glück in den USA versuchen. Bedeutet auch: ein Start bei den gefährlich-legendären Indy500.Mick Schumacher setzt seine Rennfahrer-Karriere in den USA fort und wird dort auch bei den legendären Indy500 an den Start gehen. Der 26-Jährige wird in der IndyCar-Serie für das Team Rahal Letterman Lanigan Racing antreten - Mitbesitzer ist der ehemalige Late-Night-Talkstar David Letterman. Er werde "die komplette Saison bestreiten", sagte Schumacher. "Ich bin sicher, dass wir gemeinsam viel erreichen können."Für den Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher ist es der nächste Versuch in seiner Rennsport-Karriere. Er war nach zwei Titeln in Nachwuchsklassen bis in die Formel 1 aufgestiegen, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. 2021 und 2022 fuhr Mick Schumacher für das amerikanische Haas-Team. Danach bekam er einen Vertrag als Ersatz- und Testfahrer für Mercedes, auf eine Rückkehr als Stammpilot hoffte er vergeblich. Auch für das künftige Audi-Team oder Neueinsteiger Cadillac war Schumacher letztlich keine Option.Vater Michael Schumacher hatte kritische Meinung zu Indy500In diesem Jahr hatte er sich nur noch auf sein Engagement für den französischen Hersteller Alpine in der Langstreckenweltmeisterschaft konzentriert. Er habe so viel auf und außerhalb der Strecke gelernt, postete Mick Schumacher bei Instagram zu seinem Abschied nach insgesamt zwei Jahren von Alpine, der sich schon vor einigen Wochen angedeutet hatte. Mitte Oktober hatte er einen Test für auf dem Indianapolis Motor Speedway für Rahal Letterman Lanigan Racing bestritten und dabei einen vielversprechenden Eindruck hinterlassen. "Es ist ein Einsitzer, es gibt 17 Rennen im Jahr, und das ist im Grunde alles, was sich ein Rennfahrer wünschen kann", hatte er nach seinen Testrunden in dem mehr als 700 PS starken Wagen betont und bereits von einer realistischen Option gesprochen. Vater Michael hatte während seiner eigenen Karrieren einen Start bei einem Rennen wie den Indy500 ausgeschlossen. Er hielt es für zu gefährlich. Auch Mick Schumachers Onkel Ralf hatte vor den Testfahrten Bedenken geäußert.Heftige Unfälle sind gerade auf einem Oval wie bei den Indy500 keine Seltenheit, die Autos erreichen bis zu 380 Stundenkilometern. Kiesbetten oder Auslaufzonen wie auf den allermeisten Strecken der Formel 1 gibt es nicht - stattdessen eine Mauer mit riesigen Fangzäunen, die die Zuschauer vor herumfliegenden Teilen schützen sollen, wenn es zu Unfällen kommt. Erstes Saisonrennen am 1. März 2026Mick Schumacher wird aber nicht der erste Formel-1-Fahrer sein, der sich in der in den USA so beliebten Rennserie versucht. Bei den Indy500 trat auch schon der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso an. Los geht die neue IndyCar-Saison am 1. März nächsten Jahres in St. Petersburg in Florida, am 9. Mai steht das Rennen über die 500 Meilen in Indianapolis an.

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Verstorbene Biathletin: Neuer Preis wird nach Laura Dahlmeier benannt

Die tödlich verunglückte frühere Biathletin Laura Dahlmeier soll weiter in Erinnerung bleiben. Speziell Nachwuchsathleten sollen mit einem Preis geehrt werden.Der Deutsche Ski-Verband (DSV) lobt in Gedenken an die tödlich verunglückte Laura Dahlmeier einen Laura-Dahlmeier-Preis aus. "Wir haben uns beim Deutschen Skiverband bewusst Zeit genommen, darüber nachzudenken, wie wir Laura auch in Zukunft auf eine würdige Art ehren können – als außergewöhnliche Sportlerin, aber vor allem als besonderen Menschen", sagte DSV-Vorstand Stefan Schwarzbach der Deutschen Presse-Agentur (DPA).Laura-Dahlmeier-Preis für alle Disziplinen offenVom kommenden Jahr an wird der Preis an eine herausragende Nachwuchsathletin oder einen herausragenden Nachwuchsathleten im DSV verliehen. "Er ist ganz bewusst offen für alle Disziplinen, also nicht nur für Biathlon. Wir haben das im Vorfeld natürlich mit Lauras Eltern abgestimmt und sind sehr dankbar, dass sie diese Idee unterstützen", sagte Schwarzbach.Die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin und siebenmalige Weltmeisterin Dahlmeier war am 28. Juli bei einem Kletterunfall am Laila Peak in Pakistan ums Leben gekommen. "Obwohl inzwischen fast ein halbes Jahr vergangen ist, fällt es uns allen noch immer sehr schwer zu akzeptieren, dass wir Laura im kommenden Winter nicht mehr sehen werden", sagte Schwarzbach. "Sie war ja auch nach dem Ende ihrer Karriere bei vielen Biathlon-Weltcups als TV-Expertin präsent. Die kommenden Wochen werden für die meisten von uns sicherlich noch einmal emotional, weil wir viele dieser Orte ganz eng mit Erinnerungen an Laura und mit gemeinsamen Erlebnissen verbinden."

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Champions League: BVB vor Villarreal-Spiel: Kovac widerspricht Krisenstimmung

Borussia Dortmund sucht die Stabilität. Späte und zu viele Gegentore und dadurch verlorene Punkte sorgen für Unruhe. Gerade vor dem Bundesliga-Topspiel braucht es in der Champions League einen Erfolg.Mit einem Sieg aus der Sinnkrise: Für Borussia Dortmund muss in der Champions League dringend wieder ein Erfolgserlebnis her. Nach drei Spielen ohne Dreier in Serie ist eine Debatte über wiederkehrende Muster mit Defensivpatzern entbrannt. Vor dem fünften Vorrundenspiel am Dienstag (21.00 Uhr/Amazon Prime) gegen den FC Villarreal hat Trainer Niko Kovac alle Hände voll zu tun, dass das notorisch unruhige Umfeld nicht auf sein Team abfärbt.Dafür könnte es bereits zu spät sein. "Natürlich ist die Stimmung nicht so gut, wenn du einmal verlierst und zweimal unentschieden spielst", sagte Torhüter Gregor Kobel nach den jüngsten Nackenschlägen: 1:4 in der Champions League bei Pep Guardiolas Manchester City, nur 1:1 beim Aufsteiger Hamburger SV und am Ende das turbulente 3:3 gegen den VfB Stuttgart.Darauf reagierte Maximilian Beier noch deutlich nervöser als Kobel. "Es ist scheiße: Du machst in der 90. das Tor und kassierst dann in der 90. den Ausgleich. Die Stimmung ist gerade am Boden", befand Nationalstürmer Beier und dürfte sich dafür noch einen Rüffel von Kovac angehört haben.Kovac widerspricht nervösen Beier-Aussagen entschieden"Ich weiß nicht, wie alt Maxi ist: 21, 22, 23. Am Anfang der Saison hat er gesagt, wir wollen Meister werden. Jetzt sind wir am Boden. Man muss nicht alles glauben, was der Junge sagt", entgegnete Kovac mit weit aufgerissenen Augen, als er auf Beiers - der ist übrigens 23 Jahre alt - Worte angesprochen wurde."Wir sind sicherlich nicht am Boden", betonte der Coach, wusste aber auch: "Wir müssen einiges verändern." Acht Gegentore in drei Spielen sind zu viel für den BVB, dazu beunruhigen die Last-Minute-Gegentreffer gegen den HSV und Stuttgart. Dass die Dortmunder knappe Führungen nicht mehr souverän über die Zeit schaukeln können, gibt Anlass zur Sorge. "Wir müssen jetzt über grundlegende Dinge reden", forderte Kobel. Die Meinungen darüber scheinen im Team aber auseinanderzugehen. "Wir sollten da kein großes Drama rausmachen. Wir werden in den nächsten Wochen ein anderes Gesicht zeigen", kündigte Abwehrspieler Waldemar Anton an. "Wir sind natürlich gefestigt genug, um den Schalter wieder umzulegen."Villarreal in Spanien top, in der Champions League ein Flop Am besten bereits gegen Villarreal. Die Spanier holten aus bislang vier Spielen in der Königsklasse erst einen Punkt und unterlagen unter anderem dem FC Pafos aus Zypern. In der Primera División aber ist das Team aus der Nähe von Valencia hinter Real Madrid und dem FC Barcelona aktuell drittstärkste Kraft. "Wir haben eine gute Chance, uns mit den Heimfans in eine geile Ausgangslage zu befördern. Das ist eine Chance, die wir zu hundert Prozent nutzen wollen", meinte Kobel allerdings. Dies wäre nicht nur gut, um die Ausgangslage im Hinblick auf eine direkte Achtelfinal-Qualifikation zu verbessern, sondern nach den jüngsten Negativerlebnissen eben auch für das Selbstvertrauen. Denn am Samstagabend müssen die Dortmunder in der Bundesliga zum wiedererstarkten Ex-Meister Bayer Leverkusen, der in der Tabelle bereits vorbeigezogen ist. "Wir sind oben und wir wollen am Ende der Saison auch oben bleiben", sagte Kovac, als stünde er mit seinem Team an der Tabellenspitze. Dabei droht dem Tabellenvierten am Wochenende im schlimmsten Fall sogar der Sturz aus den Europapokalplätzen - spätestens dann müsste Kovac die Krise moderieren.

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Formel 1: Nach WM-"Erdbeben": Macht es Verstappen wie Schumacher?

Der fünfte Titel in Serie war schon mal weit weg für Max Verstappen: 104 Punkte. Nun ist er wieder deutlich greifbarer. Nach dem Straf-Drama um McLaren kommt es zum finalen Showdown in zwei Akten.Papa Jos Verstappen könnte seine persönliche Saisonplanung womöglich bereuen. Beim Finale der Formel-1-Saison rast er mit einem Porsche durch Kenia bei der Ostafrika Classic Rallye. "Wir haben ein wahnsinnig schönes Programm", schwärmte er Anfang des Jahres. Ob er damals dachte, dass Sohn Max den fünften WM-Titel in der Motorsport-Königsklasse zu dem Zeitpunkt ohnehin schon eingesackt haben wird? Wer weiß. Ebenso offen ist nun aber der WM-Kampf nach dem Millimeter-Straf-Drama von Las Vegas um die McLaren von Spitzenreiter Lando Norris und Verfolger Oscar Piastri. "All-in", schrieb Max Verstappen nach seinem Triumph am Wochenende in der Zocker-Stadt - dem 69. seiner Karriere.Ein aussichtsloses Unterfangen? Nicht für VerstappenNoch Ende August lag Verstappen ausgerechnet nach dem Heimrennen in den Niederlanden 104 Punkte hinter dem damals führenden Piastri. Von den ersten 15 Rennen hatte Verstappen - für seine Verhältnisse mickrige - zwei gewonnen, mehr als drei Monate wartete er auf seinen nächsten Erfolg. Lando Norris hatte nach jenem Grand Prix 70 Punkte mehr als Verstappen."Wir haben es nicht mehr unter Kontrolle", sagte Verstappen damals zum WM-Kampf. Nicht ohne zu ergänzen: "Es ist nicht ideal, aber es gibt noch genug Rennen, um das Blatt zu wenden oder auch nicht, und die Zeit wird es zeigen." Das klingt für manche lapidar. Aber Verstappen verschwendet keine Zeit mit Dingen, die er selbst nicht beeinflussen kann. Nach der Krise um Horner kehrten Ruhe und Erfolg einSelbst in der Hochzeit des Krisenmanagements bei Red Bull in der Affäre um Teamchef Christian Horner hielt sich Verstappen eher zurück - im Gegensatz zu Vater Jos, der die Trennung vom Briten lautstark gefordert hatte. Nach Horners Aus im Juli kehrten unter Nachfolger Laurent Mekies Ruhe ein und der Erfolg zurück. Und Max Verstappens irre Aufholjagd begann. Sieg in Monza, Sieg in Baku, Sieg in Austin, Sieg in Vegas, dazu noch Zweiter in Singapur, Dritter in Mexiko-Stadt und in São Paulo. Und nun? Vor den kommenden Wochenenden in Katar und Abu Dhabi sieht die Formel-1-Welt ziemlich anders aus: Durch den zusätzlichen Sprint an diesem Samstag sind insgesamt 58 Punkte für einen Fahrer zu holen. Spanische Presse: "Erdbeben in der Weltmeisterschaft""Die Entwicklung seismischen Ausmaßes nach dem Rennen bedeutet, dass Max Verstappen, der in Vegas siegte, nun nur noch 24 Punkte hinter dem WM-Führenden Norris und gleichauf nach Punkten mit Piastri ist bei zwei noch ausstehenden Runden", schrieb der britische "Independent"."Erdbeben in der Weltmeisterschaft", befand "El Mundo" nach der Disqualifikation von Norris und Piastri wegen eines technischen Verstoßes an beiden Autos - die Bodenplatte war dünner als erlaubt - in Las Vegas. Das kleine Wunder passierteVerstappen lieferte, brauchte aber auch das McLaren-Malheur als kleines WM-Wunder, um doch noch mit realistischen Chancen auf seinen fünften Titel nacheinander die Reise nach Katar anzutreten. Nur Rekordchampion (7) Michael Schumacher gelang bisher eine solche Serie, von 2000 bis einschließlich 2004 mit Ferrari. Den Versuch von Lewis Hamilton, 2021 alleiniger Rekordhalter nach Titeln zu werden und im Mercedes auch die fünf Triumphe nacheinander zu schaffen, hatte wer beendet? Max Verstappen. Und das in einem an Drama kaum zu überbietenden Finale mit einem folgenreichen Alleingang des damaligen Rennleiters. Einer der ersten und der stolzesten Gratulanten vor Ort damals: Vater Jos.

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40-Jähriger begeistert: Cristiano Ronaldo trifft sensationell per Fallrückzieher

In der 96. Minute zwischen Al Nassr und Al Khaleej setzt Cristiano Ronaldo den sehenswerten Schlusspunkt. Der Portugiese steigt zum Fallrückzieher hoch – und trifft akrobatisch.In der 96. Minute zwischen Al Nassr und Al Khaleej setzt Cristiano Ronaldo den sehenswerten Schlusspunkt. Der Portugiese steigt zum Fallrückzieher hoch – und trifft akrobatisch.

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Fußball-Bundesliga: Warum sich Bayern mit einem umgekehrten T auf dem Trikot warm machte

Der FC Bayern macht vor dem Spiel Werbung für eine TV-Serie und fertigt danach den SC Freiburg ab. In der Champions League wartet jetzt das Duell mit dem Tabellenführer FC Arsenal.Ob es an dem umgekehrten T auf der Trikotbrust lag, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Die Mannschaft des FC Bayern war auf jeden Fall vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg am Samstagnachmittag zum Aufwärmen in ungewohnter Optik aufgelaufen. Auch auf den LED-Banden um das Spielfeld wurde die gedrehte Variante des Markenzeichens gezeigt.Dahinter verbarg sich eine Werbekampagne: Die Telekom warb auf die Weise vor dem Spiel für die fünfte und finale Staffel der Netflix-Serie "Stranger Things". Das umgedrehte Logo symbolisierte das sogenannte Upside Down, die Parallelwelt innerhalb der Serie. FC Bayern: Verkehrte Verhältnisse auf dem PlatzVerkehrte Verhältnisse gab es zunächst auch auf dem Platz. Die Gäste aus Freiburg dominierten die ersten 20 Minuten der Partie und lagen durch Tore von Yuito Suzuki und Johan Manzambi in Führung. Die Bayern befanden sich im Tiefschlaf, wachten schließlich auf und nahmen den Kampf gegen die finsteren Mächte aus der Gegenwelt auf. Das Ergebnis: Mit 6:2 gewannen sie am Ende hoch überlegen, angetrieben durch Topscorer Michael Olise und Teeniestar Lennart Karl. Die Freiburger hatten sich am Ende aufgegeben.Es war ein besonderer Sieg, weil die Bayern einen weiteren Rekord einstellten. Seit 43 Spieltagen sind die Münchner mit Trainer Vincent Kompany nun – saisonübergreifend – Tabellenerster. Das schafften zuvor nur sie selbst vor mehr als 50 Jahren im Zeitraum von März 1972 bis Juni 1973 unter Udo Lattek.Mittwoch das wichtige Duell mit Arsenal LondonOb die außergewöhnliche Fomkurve der unbesiegbar wirkenden Bayern anhält, wird, sich am Mittwoch zeigen. Dann trifft das Team von Trainer Vincent Kompany in der Champions League auf den Tabellenführer der Premier League, Arsenal London. Es ist das Duell der beiden besten Mannschaften in der Königsklasse bisher. Arsenal zeigte sich am Wochenende im Derby gegen Tottenham Hotspur ebenfalls in Topform. Mit 4:1 rasierten sie den Stadtrivalen.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·