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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Fußball: Trump: Nicht mit Infantino über Investorenpläne gesprochen

Der Wirbel um die jüngsten Pläne der FIFA wird immer größer. Nun wird auch der US-Präsident dazu befragt.US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Worten nicht mit FIFA-Chef Gianni Infantino über die Investorenpläne des Fußball-Weltverbandes gesprochen. Das sagte Trump auf eine entsprechende Journalistenfrage während einer Sitzung seines Kabinetts in Camp David. Weiter äußerte er sich nicht dazu.Die FIFA hatte die Pläne in dieser Woche vorgestellt, seitdem formiert sich heftiger Widerstand dagegen. So hat die Europäische Fußball-Union mit einem Boykott von FIFA-Wettbewerben durch ihre 55 Mitgliedsverbände gedroht. Auch der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Kontinentalverband Concacaf und der asiatische Dachverband AFC sind auf Distanz gegangen. Ein hochrangiger Berater von Infantino ist zurückgetreten, der FIFA-Betriebsdirektor erklärte, es handele sich um das Projekt einer Person.Verbindungen in die USA bei InvestoreneinstiegDie FIFA hatte mitgeteilt, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der Weltmeisterschaft eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Nach Angaben der britischen Zeitung „Times“ führe Technologieinvestor Joshua Kushner, dessen Bruder Jared mit Trumps Tochter Ivanka verheiratet ist, Gespräche darüber, den Einstieg über seinen Fonds Thrive Eternal anzuführen.Ein FIFA-Sprecher bestätigte, dass erwartet wird, dass Thrive die Führung der geplanten Investorengruppe übernehmen werde. Die FIFA arbeitet nach Angaben des Sprechers bei ihren Plänen mit der Investmentbank JPMorgan zusammen. Ob es für die Pläne derzeit noch eine Mehrheit unter den weltweit 211 Mitgliedsverbänden der FIFA geben würde, ist offen.

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Radsport: Von Auto angefahren: Roglic hofft weiter auf Vuelta-Start

Primoz Roglic muss einen Rückschlag in der Vorbereitung auf die Vuelta verdauen. Der Slowene muss für mehrere Rennen absagen, hofft aber weiter auf eine Teilnahme an der Spanien-Rundfahrt.Der slowenische Rad-Olympiasieger Primoz Roglic ist nach eigenen Angaben in der Vorbereitung auf die Spanien-Rundfahrt von einem Auto angefahren worden. Der Goldmedaillengewinner im Einzelzeitfahren von Tokio teilte in den sozialen Netzwerken mit, dass er deshalb weder beim Eintagesrennen Clásica San Sebastián noch bei der Burgos-Rundfahrt starten werde. Der 36-Jährige vom deutschen Red-Bull-Team erklärte, dass ein Start bei der dritten großen Landesrundfahrt sein Ziel bleibe. „Jetzt ist alles auf die Vuelta ausgerichtet. Wir arbeiten und hoffen, dass sich die Dinge zum Guten wenden“, schrieb Roglic.Weitere Angaben zu dem Unfall oder möglichen Verletzungen machte der Slowene zunächst nicht. Auf einem veröffentlichten Foto ist jedoch ein Bluterguss am hinteren Oberschenkel zu erkennen. Es sei nicht das beste Szenario, „aber so ist das Leben“, schrieb er. Bislang gewann Roglic die Vuelta, die am 22. August in Monaco beginnt, 2019, 2020, 2021 und 2024.

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Fifa in der Krise: „Es wäre ein Glücksfall, wenn Infantino nicht wiedergewählt würde“

Kann Fifa-Boss Gianni Infantino über die Investoren-Pläne stürzen? Fifa-Experte Mark Pieth hält das für möglich, wenn der europäische Verband sich dieses Mal anders verhält.

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Fußball: Berichte: FIFA treibt erneute WM-Aufstockung voran

Die vergangene Fußball-WM war die größte, die es bisher gab. Wird die nächste noch größer?Die FIFA treibt die mögliche Ausweitung der Fußball-Weltmeisterschaft auf 64 Mannschaften offenbar weiter voran. Wie unter anderem der „Guardian“, ESPN und Sky News mit Verweis auf ihnen vorliegende Dokumente des Weltverbandes berichten, will die FIFA die Auswirkungen einer möglichen Aufstockung untersuchen lassen.Laut der Berichte soll bis zum 14. August ein unabhängiges Unternehmen dafür ausgewählt werden. Dieses Unternehmen habe dann vier Wochen Zeit, um die vorgeschlagene Erweiterung zu analysieren.Die Berichte fallen mitten in eine Zeit, in der sich der Weltverband um Präsident Gianni Infantino harscher Kritik für seine Investorenpläne ausgesetzt sieht. Der geplante Deal der FIFA sieht vor, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einzuspielen. Für die Umsetzung wollte der Weltverband das Tochterunternehmen FIFA Forward Enterprise (FFE) gründen. Als Reaktion droht der europäische Dachverband UEFA sogar mit einem WM-Boykott.Endrunde 2030 wäre schon jetzt die längste der WM-GeschichteWährend der WM in den USA, Kanada und Mexiko, die erstmals mit 48 Mannschaften ausgetragen wurde, hatte Infantino die Diskussion um eine weitere Vergrößerung des Teilnehmerfeldes entfacht. Es sei ein Thema, über das man „auf jeden Fall“ nach der WM nachdenken solle, sagte der 56-Jährige. Die ganze Welt müsse von der WM träumen dürfen und „nicht nur Europa und Südamerika“.Südamerikas Verbandspräsident Alejandro Domínguez unterstützt die Idee. Im Gebiet seiner Konföderation soll es 2030 jeweils ein Auftaktspiel in Uruguay (Montevideo), dem Gastgeber der ersten WM vor dann hundert Jahren (1930) geben, zudem in Argentinien (Buenos Aires) und Paraguay (Asunción). Danach soll der größte Teil des Turniers in Spanien, Portugal und Marokko ausgetragen werden. Derzeit ist die Endrunde vom 8. Juni bis 21. Juli geplant und wäre mit 44 Tagen die längste WM der Geschichte.

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Streit um WM-Rechte: Streich attackiert Fifa und Infantino: „Das ist Mafia-Gehabe“

Christian Streich, bekannt für klare Meinungen, kritisiert die Fifa scharf. Die WM boykottieren wegen der Pläne von Fifa-Boss Gianni Infantino? Für Streich ist die Antwort klar.Christian Streich, bekannt für klare Meinungen, kritisiert die Fifa scharf. Die WM boykottieren wegen der Pläne von Fifa-Boss Gianni Infantino? Für Streich ist die Antwort klar.

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Meinung: „Das Runde muss ins Eckige – und Infantino endlich weg!“

Die Uefa droht Gianni Infantino mit einem WM-Boykott. Das ist richtig, sagt Reporter Tom Kollmar. Er hat eine klare Meinung: Infantino soll endlich seinen Platz räumen.Die Uefa droht Gianni Infantino mit einem WM-Boykott. Das ist richtig, sagt Reporter Tom Kollmar. Er hat eine klare Meinung: Infantino soll endlich seinen Platz räumen.

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Investoren-Pläne für WM: Hoeneß zu Infantino: WM ohne Europa „kann man in die Tonne treten“

Fußball-Legende Uli Hoeneß stellt sich hinter die WM-Boykottdrohung der Uefa. Seine Botschaft ist klar: Die europäischen Verbände müssen weiter geschlossen auftreten.Fußball-Legende Uli Hoeneß stellt sich hinter die WM-Boykottdrohung der Uefa. Seine Botschaft ist klar: Die europäischen Verbände müssen weiter geschlossen auftreten.

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Fußball: FIFA-Krise: Hochrangiger Infantino-Berater tritt zurück

Sein Investorenplan fliegt Gianni Infantino innerhalb kürzester Zeit um die Ohren. Jetzt tritt auch ein Berater aus dem inneren FIFA-Kreis aus Protest zurück - und wählt dabei drastische Worte.Im weltweiten Streit um seine Investorenpläne hat FIFA-Präsident Gianni Infantino Berichten zufolge einen engen Vertrauten verloren. Der hochrangige FIFA-Berater Carlos Cordeiro trat aus Protest gegen das Vorhaben zurück, wie die Nachrichtenagentur AP und der Sender Sky News unter Verweis auf eine Stellungnahme meldeten. Cordeiro vertrat den Fußball-Weltverband zuletzt in der Task Force des Weißen Hauses zur WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko.„Als leitender Berater des FIFA-Präsidenten, früherer Banker und lebenslanger Fußball-Fan kann ich nicht tatenlos zusehen, wie die FIFA den Verkauf einer Beteiligung an der Weltmeisterschaft in Erwägung zieht“, schrieb der ehemalige Präsident des US-Verbandes, der seit 2021 für die FIFA arbeitet. Er betonte, an den Plänen nicht beteiligt gewesen zu sein und diese entschieden abzulehnen.„Es ist ein schlechtes Geschäft für die FIFA-Mitgliedsverbände, ein schlechtes Geschäft für den Fußball und ein schlechtes Geschäft für die langfristige Zukunft dieses Sports“, schrieb Cordeiro. Laut AP war der Funktionär in den vergangenen Wochen mehrfach zu Arbeitsbesuchen im Weißen Haus. Als früherer Partner der Investmentbank Goldman Sachs wird Cordeiro große Erfahrung mit Investitionsgeschäften nachgesagt.Enormer Widerstand gegen Infantinos PläneDie von Infantino angeführte FIFA hatte zuvor mitgeteilt, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Dagegen hatten bereits etliche Verbände Widerstand angekündigt. Die Nationen in der Europäischen Fußball-Union UEFA etwa kündigten einen Boykott aller FIFA-Wettbewerbe für den Fall an, dass der Verband die Pläne weiterverfolge.Laut Berichten setzte der Weltverband eine Frist für die Zustimmung zum geplanten Investorendeal bis zum 19. September und versprach im Gegenzug eine Sonderzahlung. Stand heute und laut der öffentlichen Äußerungen würde Infantino für seine Pläne innerhalb der FIFA wohl keine Mehrheit mehr bekommen.

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Nach Uefa-Drohungen: Auch Asienverband stellt sich gegen Infantino – Fifa fehlt Mehrheit für WM-Verkauf

Die Fifa erntet massiven Widerstand gegen den in dieser Woche vorgeschlagenen Investorendeal. Nun stellt sich der nächste Verband gegen die Pläne. Und das hat Gewicht.Der Plan von Fifa-Chef Gianni Infantino, Anteile der Fußball-WM an Investoren zu verkaufen, hat am Freitag einen weiteren großen Dämpfer bekommen. Wie der asiatische Verband AFC mitteilte, stellt auch er sich gegen die Pläne. Die nötige Stimmenmehrheit der Fußballgemeinschaft, die der Weltverband für die Durchsetzung bräuchte, ist damit vom Tisch. Der AFC schloss sich damit der Uefa und dem Concacaf-Verband (Nord- und Mitteleuropa sowie die Karibik) an, die das Vorhaben der Fifa offen kritisiert hatten. Die Uefa sprach gar von einem Boykott kommender Fifa-Turniere, sollten die Pläne in die Tat umgesetzt werden. „Angesichts der klaren Positionen von Uefa und Concacaf sowie der beispiellosen Spaltungen, die in der Fußballwelt entstanden sind, ist der AFC der Ansicht, dass der vorgeschlagene FFE den notwendigen breiten Konsens und die erforderliche Einigkeit realistischerweise nicht erreichen kann“, schreibt der asiatische Verband in seiner Mitteilung. Er bemängelte auch den Entscheidungsprozess und die Kommunikation der Fifa in dem Fall. Wichtige Verbände und Organe des Fußballs seien übergangen worden.Infantino überraschte die Verbände diese Woche mit seiner Ankündigung und der „demokratischen“ Möglichkeit, seiner Idee zuzustimmen oder sie abzulehnen. Im Falle einer Ablehnung hätten die Verbände jedoch weniger Geld erhalten, wäre es am Ende dennoch zu einer Einigung gekommen. Der AFC schreibt dazu, gelebte Demokratie werde „nicht allein durch die Möglichkeit zur Abstimmung bemessen. Sie beginnt mit transparenter Governance, rechtzeitiger Konsultation, fundierter Beratung und echter Beteiligung während des gesamten Entscheidungsprozesses.“Nach der Boykott-Drohung der Uefa hatte die Fifa am Donnerstag ihre Pläne verteidigt. „Wir respektieren die öffentlich geäußerten Rückmeldungen und Bedenken und bekräftigen unser Bekenntnis zu einer offenen und demokratischen Konsultation“, teilte der Fußballweltverband in einem Statement mit.Fifa äußert sich zu Kritik der UefaDie Fifa gab an, der geplante Konsultationsprozess sei durch fehlerhafte Medienberichte gestört worden. „Niemand verkauft den Fußball“, beteuerte der Weltverband. „Das ist etwas, was die Fifa niemals in Betracht ziehen würde.“ Die Fifa Forward Enterprise (FFE) sei ausschließlich vorgeschlagen worden, um sicherzustellen, dass alle Fifa-Mitgliedsverbände die Möglichkeit haben, die kommerziellen Chancen des Fußballs in ihren jeweiligen Ländern sinnvoll zu nutzen.Der Weltverband um Präsident Gianni Infantino hatte am Dienstag angekündigt, über die geplante Tochtergesellschaft FFE mehr als vier Milliarden US-Dollar von externen Investoren einwerben zu wollen. Auch künftige WM-Turniere sollen dann unter dem Dach der neu gegründeten FFE organisiert werden, dessen Mehrheits-Eigentümer der Weltverband wäre.Hinweis: Diese Meldung wurde aktualisiert.

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Nach Uefa-Drohungen: Fifa hält an Kommerzplänen fest – nächster Verband stellt sich quer

Die Fifa erntet massiven Widerstand gegen den in dieser Woche vorgeschlagenen Investorendeal. Jetzt reagiert der Weltverband auf die Kritik.Nach der Boykott-Drohung der Uefa hat die Fifa die Pläne zur Gründung einer Tochtergesellschaft, mit der ein Teil der kommerziellen Rechte an Fifa-Turnieren an Investoren verkauft werden sollte, verteidigt. „Wir respektieren die öffentlich geäußerten Rückmeldungen und Bedenken und bekräftigen unser Bekenntnis zu einer offenen und demokratischen Konsultation“, teilte der Fußballweltverband in einem Statement mit.Die Fifa gab an, der geplante Konsultationsprozess sei durch fehlerhafte Medienberichte gestört worden. „Niemand verkauft den Fußball“, beteuerte der Weltverband. „Das ist etwas, was die Fifa niemals in Betracht ziehen würde.“ Die Fifa Forward Enterprise (FFE) sei ausschließlich vorgeschlagen worden, um sicherzustellen, dass alle Fifa-Mitgliedsverbände die Möglichkeit haben, die kommerziellen Chancen des Fußballs in ihren jeweiligen Ländern sinnvoll zu nutzen.Der Weltverband um Präsident Gianni Infantino hatte am Dienstag angekündigt, über die geplante Tochtergesellschaft FFE mehr als vier Milliarden US-Dollar von externen Investoren einwerben zu wollen. Auch künftige WM-Turniere sollen dann unter dem Dach der neu gegründeten FFE organisiert werden, dessen Mehrheits-Eigentümer der Weltverband wäre.Nach Uefa-Drohung: Nächster Verband stellt sich querDer europäische Fußballdachverband Uefa hatte am Donnerstagabend mit scharfen Worten einen Boykott aller Fifa-Turniere angekündigt, sollte die Fifa an ihrem Investorendeal festhalten. „Europas Position ist eindeutig. Wir werden diesem Modell niemals unsere Legitimität verleihen. Niemand hat das moralische Recht, etwas zu verkaufen, das er lediglich treuhänderisch für die nächste Generation verwaltet“, schrieb die Uefa nach einer Dringlichkeitssitzung.Wenige Stunden später lehnte auch der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Kontinentalverband Concacaf die Investorenpläne geschlossen ab. Ohne die 55 Stimmen der Europäer und die 35 Stimmen aus Nord- und Mittelamerika dürfte es für den Fifa-Boss schwierig werden, unter den 211 Mitgliedsverbänden überhaupt eine Mehrheit zu erreichen.Fifa verweist auf „demokratische Grundsätze“Die Fifa verwies in ihrer Reaktion auf ihre „demokratischen Grundsätze“. Jeder habe das Recht, seinen Widerstand zum Ausdruck zu bringen und weitere Klarstellungen einzufordern, „aber keine einzelne Instanz kann für sich beanspruchen, alle 211 Mitgliedsverbände weltweit zu vertreten“, hieß es. „Jedem Mitgliedsverband sollte es gestattet sein, den Vorschlag zu prüfen und bei der Gestaltung seiner eigenen Zukunft mitzureden.“Die genauen Investorenpläne, die die Fifa am Dienstag mit einigen Details erläutert hatte, führte der Weltverband in seinem Schreiben nicht erneut auf.

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Fußball-Streit um Investoren: Wie ein slowenischer Anwalt den WM-Milliardenplan torpediert

Mehr Geld für alle, mehr Einfluss für die USA und Infantino als möglicher Geschäftsführer: Die FIFA hat ihren WM-Deal gut durchdacht. Doch in Europa organisiert ein Slowene massiven Widerstand.Sein Meisterstück als UEFA-Boss hat Aleksander Ceferin quasi zum Ende seiner gut zehnjährigen Amtszeit abgeliefert - und der Funktionär hätte wahrscheinlich gerne darauf verzichtet. Innerhalb von 48 Stunden organisierte Ceferin - ein Rechtsanwalt aus Slowenien - in Europa den geschlossenen Widerstand gegen den milliardenschweren WM-Investorenplan, mit dem Gianni Infantino und die FIFA in dieser Woche die Fußball-Welt verblüfften.Empörung, Spott, sportpolitische ExplosionCeferins UEFA torpedierte das Geschäftsgebaren des Weltverbandes in drei Akten. Teil eins: Empörung. „Damit wird eine Grenze überschritten, die die für den Fußball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften.“ Teil zwei: Spott. „Das sagt alles über diesen Plan aus, was man wissen muss“, hieß es zum kolportierten Ultimatum bis zum 19. September.Teil drei am Donnerstag war nicht weniger als der offene Bruch mit der FIFA und eine sportpolitische Explosion, die schon jetzt einen Platz in den Fußball-Geschichtsbüchern sicher hat. Ceferin versammelte alle 55 Mitgliedsverbände - darunter auch den Deutschen Fußball-Bund (DFB), Weltmeister Spanien und die zunächst abtrünnigen Tschechen - hinter sich und droht der FIFA mit dem Boykott aller Wettbewerbe des Weltverbandes. Und zwar ab sofort.Ceferin als Gegenentwurf zu Infantino„Als Folge der heutigen Diskussion werden keine Nationalmannschaften aus der UEFA an einem FIFA-Wettbewerb teilnehmen, solange diese Vorschläge bestehen bleiben, es sei denn, dieser Vorschlag wird vollständig verworfen und es werden verbindliche Zusicherungen gegeben, dass die FIFA ihre Führung oder Wettbewerbe nie wieder für private Eigentümer öffnet“, ließ die UEFA wissen. Das Statement lässt keinerlei Interpretationsspielraum.Wie bei Teil eins (Empörung) und Teil zwei (Spott) wird Ceferin dabei nicht zitiert, er wird in der Mitteilung nicht einmal namentlich erwähnt. Doch der 58-Jährige ist wieder einmal derjenige, der den Widerstand anführt. So war es auch schon bei Infantinos gescheiterten Milliardenplänen im Jahr 2018 und der von Topclubs erdachten und vorbereiteten Super League, die Ceferin und seine UEFA 2021 auf spektakuläre Art und Weise platzen ließen.„Der DFB hat volles Vertrauen in sein Handeln und in ihn als Person“, sagte Präsident Bernd Neuendorf einmal über Ceferin, der die UEFA seit 2016 lenkt und im kommenden Jahr nicht mehr für eine weitere Amtszeit kandidieren möchte. Ceferin ist in vielen Belangen der Gegenentwurf zu Infantino. So pflegt er auch keine eigenen Social-Media-Kanäle.UEFA mit beispiellosem Stück der GeschlossenheitDafür könnte er mit der offenen Drohung an die FIFA dafür sorgen, dass nicht nur das Investorenprojekt für mehr Geld für alle, mehr Einfluss für die USA und eine Dauerboss-Rolle für Infantino platzt. Sondern auch, dass sein Erzfeind Infantino über den eigenen Plan stolpert - und sich viel früher als gedacht von der großen Macht verabschieden muss.Denn Ceferin, gelernter Rechtswissenschaftler und früher aktiver Karate-Kämpfer, und seine UEFA haben die Tür für Investoren bei der FIFA nicht nur zugeschlagen, sondern quasi verrammelt. Dass alle 55 europäische Nationen innerhalb dieser kurzen Zeit „verbindliche Zusagen“ fordern, die FIFA-Führung dürfe sich „nie wieder für private Eigentümer“ öffnen, ist ein beispielloses Stück der Geschlossenheit. Und es ist von Ceferin orchestriert.Er liegt mit Infantino schon längere Zeit im Clinch. Beim WM-Finale vor knapp zwei Wochen in East Rutherford bei New York war Ceferin nicht im Stadion, obwohl UEFA-Vertreter Spanien gegen Argentinien antrat.Boykott schon im September auf PrüfstandMan konnte die Abwesenheit des europäischen Verbandsbosses durchaus als Signal nach dem Skandal um Folarin Balogun werten. Der US-Stürmer bekam bei der WM seine Rotsperre für das Achtelfinale erlassen, nachdem US-Präsident Donald Trump bei Infantino angerufen hatte. Schon damals hatte die UEFA davon gesprochen, dass „eine rote Linie überschritten“ sei und die Integrität des Spiels auf dem Prüfstand stehe.Doch handfeste Konsequenzen gab es während des laufenden Turniers nicht. Das ist diesmal anders. Im September soll die U20-WM der Frauen in Polen stattfinden, im Oktober sind Playoff-Spiele für die Frauen-WM 2027 in Brasilien angesetzt. Wie soll das gehen? Falls Infantino und die FIFA den Plan mit den Investoren nicht vor Ende der Frist am 19. September verwerfen, dürfte im Weltfußball auf die Drohung das große Chaos folgen.Ceferin kann sich dabei nach dem beispiellosen Zeichen der UEFA-Mitglieder zurücklehnen und in Ruhe zusehen, wie die FIFA reagiert. Denn in dem Moment, in dem Infantino wegen des offenen Bruchs mit den Europäern stürzt, gibt es nur einen logischen Kandidaten für dessen Nachfolge: Aleksander Ceferin.

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Investoren-Deal: Uefa droht Infantino einstimmig mit WM-Boykott

Starkes Zeichen: Die 55 Uefa-Mitglieder haben einstimmig für einen WM-Boykott gestimmt – falls die Fifa ihren Investoren-Deal durchzieht.Die Mitglieder der Europäischen Fußball-Union Uefa drohen dem Weltverband geschlossen mit einem Boykott aller Fifa-Wettbewerbe, falls dieser den geplanten Investorendeal durchzieht. Diese Drohung gelte so lange, wie die Fifa ihre Pläne für den Verkauf kommerzieller Rechte nicht vollständig verwerfe, teilte die Uefa nach einem Dringlichkeitstreffen mit. Laut Sky News und „Times“ habe es darüber einen einstimmigen Beschluss der 55 europäischen Vertreter gegeben.Dabei geht es offenbar nicht nur um die Weltmeisterschaft der Männer im Jahr 2030, sondern auch um die Frauen-WM im kommenden Sommer in Brasilien. Fifa-Präsident Gianni Infantino, dessen Verband die überraschenden Pläne am Dienstag enthüllt hatte, gerät damit ordentlich unter Druck. Ohne die Europäer um Weltmeister Spanien, England, Frankreich und Deutschland würde die WM ihren sportlichen Wert komplett einbüßen.Concacaf schließt sich anAuch der für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Kontinentalverband Concacaf lehnt die in dieser Woche verkündeten Investorenpläne geschlossen ab, wie der Verband nach einer gemeinsamen Sitzung mitteilte.Damit positionieren sich auch die drei WM-Gastgeber USA, Mexiko und Kanada gegen Infantino, der den 211 Mitgliederverbänden Einnahmen in vierfacher Höhe in Aussicht gestellt hatte. Mit den 55 Stimmen der Europäer und den 41 Stimmen aus Nord- und Mittelamerika dürfte es für den Fifa-Boss schwierig werden, überhaupt eine Mehrheit zu erreichen.Einen Boykott drohten die Verbände in Nord- und Mittelamerika zwar nicht an. Sie äußerten aber hinsichtlich des fehlenden ordnungsgemäßen Verfahrens, der künstlich verkürzten Frist und des Fehlens jeglicher Prüfung oder Genehmigung durch die zuständigen Fifa-Gremien ihren Unmut und deutliche Kritik.Infantino spricht von einmaliger ChanceDie Fifa hatte mitgeteilt, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der Weltmeisterschaft eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Laut übereinstimmenden Berichten setzte der Weltverband eine Frist für die Zustimmung zum geplanten Investorendeal und versprach im Gegenzug eine Sonderzahlung. Der Stichtag für die Zustimmung der Verbände soll demnach der 19. September sein.Infantino verteidigte den geplanten Einstieg externer Geldgeber als „einmalige Chance, die weltweite Entwicklung des Fußballs deutlich zu beschleunigen“. Die Uefa sieht das komplett anders und hat deshalb massiven Widerstand angekündigt. Auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Vizepräsident Hans-Joachim Watzke hatten am Mittwoch erklärt, dass sie klar gegen den Investorenplan sind.Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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Pressestimmen: „Vielleicht wird Infantino so zum Jens Spahn des Weltfußballs“

Mit großer Klarheit stellen sich die Verbände der Uefa gegen die Pläne von Fifa-Präsident Gianni Infantino. So sieht die Presse die Eskalation unter den Fußball-Funktionären.„Süddeutsche Zeitung“: „Dieser Vorgang ist nun der ultimative Bruch zwischen Uefa und Fifa. Das Votum der Europäer dürfte nun entscheidend für den weiteren Verlauf der Debatte um den Verkauf der WM-Rechte sein. (…) Viele Fragen dieses geplanten Milliardendeals sind noch ungeklärt, aber Infantino lockt für ein schnelles Ja mit Millionenzahlungen: Bis zu 86 Millionen Euro für jeden Verband sollen es in den nächsten zwölf Jahren sein.“„T-Online“: „Vielleicht wird er so zum Jens Spahn des Weltfußballs, und die Frage bleibt offen, für wen von beiden das eigentlich schlimmer ist: Ein Affärenprofi, der Skandal um Skandal auszusitzen vermag, stolpert letztlich über eine Unternehmung, deren Außenwirkung er komplett unterschätzt hat. Das muss sein Ende sein. Dem Weltfußball hätte er mit seiner Selbstdemontage dann tatsächlich den größten Gefallen seiner Amtszeit getan.“„Der Spiegel“: „Infantino ist mit seinem Vorstoß gescheitert. Die Vehemenz, die ihm seit Dienstag entgegentritt, hat er unterschätzt. In einem Normaluniversum würde er sein Amt nun zur Verfügung stellen müssen. Aber es ist wenig normal bei der Fifa. Die Uefa hat ihre Stärke ausgespielt, endlich einmal, möchte man sagen. Immer wieder hat sie sich in der Vergangenheit weggeduckt. Als Gianni Infantino seinen Plan durchdrückte, Saudi-Arabien die Fußball-WM zuzuschanzen. Als er mit Donald Trump und dem Emir von Katar kuschelte.“Fifa muss sich vor Europa fürchten„Blick“ (Schweiz): „Wovor sich Infantino fürchten muss: Vor genau jenem Europa, das er so gerne für überholt erklärt. Ohne die europäischen Topligen, ohne deren TV-Gelder und Sponsoren und ohne die Top-Nationalteams aus Europa gibt es keine WM-Milliarden zu verteilen.”„The Sun“ (England): „Das Ende der Welt. England will die Weltmeisterschaft boykottieren, nachdem die Uefa-Mitgliedsländer einstimmig beschlossen haben, den Protest gegen den geldgierigen Ausverkauf der Fifa zu unterstützen.”„The Guardian” (England): „Eine knapp zweistündige Krisensitzung endete mit einer einheitlichen Haltung, obwohl zuvor befürchtet worden war, dass kleinere Länder, angelockt durch die im Rahmen von Infantinos Plan angebotenen Gelder, sich dafür aussprechen würden. Das bedeutet, dass Infantino vor einer schwierigen Aufgabe steht, um seinen Plan voranzubringen.”„Gazetta dello Sport” (Italien): „Die Uefa führt einen totalen Krieg gegen Infantino. Die europäischen Verbände haben eine schockierende Entscheidung getroffen.”

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Meinung: Ein Krieg um den Fußball – und Infantino kann ihn nicht gewinnen

Fifa-Präsident Gianni Infantino will mit einem Investorendeal noch mehr Geld verdienen. Doch die Uefa bietet dem Fifa-Boss endlich die Stirn. Und lässt den Konflikt eskalieren.Gianni Infantino spielt gerne das Fähnchen im Wind. Als US-Präsident Donald Trump den Fifa-Chef anrief, um eine rote Karte gegen US-Stürmer Folarin Balogun zurückzunehmen, unterstützte Infantino den Antrag seines Kumpels – und erwies dem Sport damit einen Bärendienst. Als Saudi-Arabien sich für die Austragung der WM 2034 bewarb, verwarf die Fifa kurzerhand die Regelung, keine Doppelvergaben mehr für Weltmeisterschaften vorzunehmen.Doch der Wind, der Infantino nun entgegenbläst, wird zum Sturm. Er heißt Uefa und hat von den Machenschaften Infantinos endgültig genug. Die Pläne, die Fußball-Weltmeisterschaft zukünftig in eine eigene Gesellschaft zu verlagern und Anteile davon an private Investoren zu verkaufen, lässt den Geduldsfaden beim europäischen Fußballverband reißen. Die Drohung, nicht mehr an Wettbewerben des Weltverbands teilnehmen zu wollen, sollte die Fifa ihre Investorenpläne fortsetzen, ist nichts anderes als eine Kriegserklärung. Und diesen Krieg kann und darf Infantino nicht gewinnen.„Die Position Europas ist klar. Wir werden diesem Modell niemals unsere Legitimität verleihen. Niemand hat die moralische Autorität, das zu verkaufen, was er lediglich treuhänderisch für die nächste Generation verwahrt“, heißt es unter anderem im Statement, das die 55 europäischen Mitgliedsländer gemeinsam abgaben. Es ist die Eskalation, die sich in den vergangenen Wochen bereits abgezeichnet hat. Uefa-Boss Aleksander Čeferin hatte Mitte Juni die Vergrößerung der Weltmeisterschaft auf 48 Teams als „Marketing-Gag“ bezeichnet und den Weltverband für die horrenden Ticketpreise scharf kritisiert. Auch das enge Verhältnis zwischen Trump und Infantino nahm er in slowenischen Medien ins Visier, vor allem den Friedenspreis, den Infantino kurzerhand ins Leben rief und an Trump verlieh: „Es ist etwas peinlich, den Preis an jemanden zu verleihen, der einen Monat später einen Präsidenten entführt und kurz darauf einen anderes Land angreift.“ Folgerichtig blieb Čeferin auch dem WM-Finale unbegründet fern, was den wachsenden Konflikt mit der Fifa unterstrich.Eine WM ohne Europa? UnattraktivEuropas Drohung wird für Infantino zum Problem. Die Uefa stellt sechs der letzten acht Fußball-Weltmeister, nur 1930 war im WM-Finale kein Team aus Europa vertreten. Mit Marokko und Argentinien kamen nur zwei der acht Viertelfinalisten bei der WM 2026 nicht aus Europa. Mit der Abwesenheit von Spanien, Frankreich, England, Portugal oder auch einem wettbewerbsfähigen deutschen Team würde der Weltverband gleich mehrere Zugpferde verlieren – die WM würde in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Dazu kommt neben der Endrunde 2030, die unter anderem in Spanien und Portugal stattfinden soll, auch die Frauen-WM, die bereits im kommenden Jahr in Brasilien ausgetragen wird – und ohne die europäischen Teams ebenso an Stellenwert verliert.Die Pläne Infantinos waren erst am Dienstag öffentlich geworden, verbunden offensichtlich mit einer Deadline für die Verbände, um ihnen zuzustimmen. Als Prämie für eine Zusage versprach die Fifa jedem Verband 40 Millionen Euro, bei einer Ablehnung nur zehn Millionen Dollar. Was nach Bestechung klingt, erinnert auch an alte Zeiten bei dem Weltverband, bei dem die WM-Vergaben unverhohlen mit Geldkoffern erkauft wurden. Infantino bezeichnete den Plan als „ein Vorschlag, ein Angebot, Teil eines demokratischen Beratungsprozesses“, doch ist das noch Demokratie, wenn man den Partnern die Pistole auf die Brust setzt?Uefa unterstellt Infantino „schwerwiegendes Versagen“Dass die Pläne im Geheimen ohne Konsultation der Verbände ausgearbeitet wurden, sei unverantwortlich und unvertretbar, kritisierte die Uefa in ihrer Stellungnahme und unterstellte Infantino ein „schwerwiegendes Versagen“. Selten hat es ein Verband gewagt, den allmächtig wirkenden Fifa-Boss so zu kritisieren. Selten stand ein Fifa-Boss so sehr mit dem Rücken zur Wand – zumal auch die Verbände aus Nordamerika und der Karibik sowie aus Asien scharfe Kritik an den Plänen übten.Und doch hätte Infantino kommen sehen müssen, dass geheim geschmiedete Pläne bei den Europäern nicht sonderlich gerne gesehen werden. Als zwölf europäische Vereine 2021 völlig überraschend die Gründung einer von Investoren gestützten Super League außerhalb der Uefa ankündigten, erklärte die Uefa, dass die beteiligten Teams von allen anderen Wettbewerben ausgeschlossen würden. Schnell war für viele Vereine das Projekt Super League begraben, mit Real Madrid, dem letzten Verein, der sich für die Gründung einsetzte, einigte man sich im Februar auf ein Ende des Projekts.Nun sollte man die Uefa definitiv nicht zu früh als letzte moralische Instanz des Fußballs feiern. Die Ausweitung von Champions und Europa League bei den Vereinen sowie die Einführung der Nations League für die Nationalmannschaften entstanden nicht aus der reinen Liebe zum Sport. Doch als Retter des Sports darf man den europäischen Fußballverband in diesen Tagen gleichwohl bezeichnen. Die Fifa muss die Pläne nun beerdigen. Welcher Investor würde sich schon ernsthaft für eine WM ohne europäische Teams interessieren?

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Spanischer Fußballer: Marc Cucurella trennt sich von berühmter Lockenmähne

Spaniens Nationalspieler Marc Cucurella ist bekannt für sein Handspiel gegen Deutschland und seine Locken. Von seiner berühmten Frisur hat er sich jetzt (vorerst) getrennt.Für Marc Cucurella standen nach dem WM-Titel mit Spanien einige optische Veränderungen an. Eigentlich ist der Verteidiger seit vielen Jahren für seine markanten dunklen Locken bekannt. Jetzt hat er sich – mindestens vorübergehend – für einen anderen Look entschieden.Cucurella trägt nun Braids, wie ein Video des bei Fußballern beliebten Star-Friseurs Sheldon Edwards zeigt. Darin sieht der spanische Kicker mit seiner neuen Flechtfrisur recht zufrieden aus. Abzuwarten bleibt, ob er für seinen neuen Verein Real Madrid auch mit den Braids aufläuft oder wieder zu seinen Locken zurückkehrt. Cucurella ist zur neuen Saison von seinem bisherigen Verein FC Chelsea zu den Königlichen gewechselt.So kam es zu Marc Cucurellas markanter FrisurDie Locken sind nämlich nicht nur Cucurellas Markenzeichen in der Öffentlichkeit, sie haben für den 28-Jährigen auch eine emotionale Bedeutung. In Interviews erzählte er, dass seine Mutter ihn als Jugendlichen dazu veranlasst habe, die Haare wachsen zu lassen. So konnte sie ihn leichter auf dem Spielfeld von seinem Bruder unterscheiden. Auch sein autistischer Sohn hat eine besondere Verbindung zu seiner Frisur. Zu seinem neuen Look hat sich der Fußballer noch nicht selbst geäußert.Nach dem gewonnenen WM-Finale gegen Argentinien feierte Marc Cucurella den Weltmeistertitel auf besondere Art und Weise: Er ließ sich das Gesicht von Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente auf den Arm tätowieren. Das hatte vor dem Turnier in den USA, Kanada und Mexiko für den Fall des Titelgewinns versprochen. Und das, obwohl de la Fuente ihn noch davon abhalten wollte. „Sie haben einen Fehler gemacht, aber sie sind Männer, die zu ihrem Wort stehen, und sie werden ihr Versprechen einhalten – ich bin nicht allzu hässlich, sie müssen nur eine Stelle an ihrem Körper finden, die nicht allzu auffällig ist“, sagte der spanische Trainer. 

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Aktuelle Marktwerte: Klara Bühl vom FC Bayern ist die teuerste Fußballerin der Welt

Die deutsche Nationalspielerin Klara Bühl darf sich über einen inoffiziellen Titel freuen: Sie wird vom Portal „Soccerdonna“ als teuerste Fußballerin der Welt geführt.Die deutsche Außenstürmerin Klara Bühl, 25 Jahre alt, darf sich aktuell teuerste Spielerin der Welt nennen. Das Portal „Soccerdonna“ beziffert die Deutsche als teuerste Spielerin der Welt. Nach der jüngsten Aktualisierung der Marktwerte für die Fußball-Bundesliga liegt die Nationalsielerin vom FC Bayern mit 1,65 Millionen Euro auf dem ersten Platz.Sie verdrängt den spanischen Superstar Aitana Bonmatio von der Spitze. Die Weltfußballerin vom FC Barcelona liegt bei 1,6 Millionen Euro. Die englische Angreiferin und Europameisterin Alessia Russo vom FC Arsenal folgt mit 1,3 Mio. Euro. Auf denselben Marktwert wird ihre Teamkollegin Mariona Caldentey taxiert. Dahinter folgt die Spanierin Patri Guijarro mit 1,25 Mio. Euro. Die früher Weltfußballerin Alexia Putellas liegt bei 1,2 Millionen Euro.Klara Bühl führt in der Bundesliga mit großem AbstandDie Marktwerte der Spielerinnen in der englischen und der spanischen Liga werden allerdings zu einem anderen Zeitpunkt aktualisiert. Aber Bonmati verpasste einen großen Teil der abgelaufenen Saison mit einem Wadenbruch – das wird ihren Marktwert nicht angehoben haben.In Bundesliga ist der Abstand zu den anderen Fußballerinnen groß. Die zweitteuerste Spielerin der Bundesliga ist die Japanerin Momoko Tanikawa mit 800.000 Euro. Sie spielt ebenfalls beim deutschen Meister FC Bayern. Weitere deutsche Nationalspielerinnen wie Giulia Gwinn (700.000 Euro) und Franziska Kett (675.000) rangieren dahinter. Sie stehen ebenfalls in München unter Vertrag.Wechsel im nächsten Jahr?Bei Bühl stellt sich die Frage, wie lange sie noch beim FC Bayern spielen wird. Der derzeit erfolgreichste Verein der Welt, der FC Barcelona, möchte sie verpflichten. Bühl bekannte sich im Mai aber zum deutschen Meister. Im nächsten Jahr kann sie ablösefrei wechseln, weil ihr Vertrag ausläuft.Quellen: „Soccerdonna“, „Bild“, „t-online“

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Funktionäre beim WM-Deal: Wer sagt was zu Infantinos FIFA-Plänen - und warum?

Europa empört sich, Gianni Infantino spricht von „einer einmaligen Chance“: Der geplante FIFA-Investorendeal spaltet die Fußball-Welt. Ein Blick auf die Funktionäre und ihre Aussagen.Gianni Infantino hat die Fußball-Welt weniger als zwei Wochen nach dem WM-Finale mit neuen Plänen zu einem geplanten Milliardendeal mit Investoren verblüfft. Und die Funktionäre in Deutschland reagieren erbost auf den neuen Plan des Weltverbandes FIFA um Boss Infantino. Als „beschämend“ und „ein fatales Zeichen“ wurden Infantinos Pläne, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils seiner kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einspielen zu wollen, bezeichnet. Der FIFA-Plan, der die 211 Mitgliedsverbände in dieser Woche komplett überraschte, lautet: Private Geldgeber sollen rund 20 Prozent der Anteile an dem Unternehmen erwerben können, dessen Wert zunächst auf insgesamt 20 Milliarden Dollar festgelegt ist.„Einmalige Chance“ oder profitgierige FIFA?In dem noch zu gründenden Tochterunternehmen FFE sollen fortan die kommerziellen Rechte an den FIFA-Wettbewerben gebündelt werden - und Infantino könnte über eine weitere Präsidentschaft 2031 hinaus als Geschäftsführer des Unternehmens langfristig mächtig bleiben. Als Argument nannte Infantino die einmalige finanzielle Chance für die Verbände, die sich bis 19. September entscheiden sollen und künftig viermal so viel Geld pro Jahr einstreichen könnten. Die Kritiker sagen, die FIFA sei nur noch auf Profit aus und verkaufe das Spiel. Welcher Funktionär sagt seit Dienstag was und warum? Eine Übersicht:Hans-Joachim WatzkeDer Präsident von Borussia Dortmund positionierte sich klar gegen die Pläne der FIFA. „Wenn sich der europäische Fußball geschlossen gegen die Pläne wehrt, hat das sehr viel Gewicht“, sagte Watzke. Neben seinem BVB-Amt ist der 67-Jährige auch beim DFB und im UEFA-Exekutivkomitee Vizepräsident.„Viele im europäischen Fußball sehen die Pläne der FIFA als absoluten Angriff auf den Fußball an. Diese Haltung teile ich“, sagte Watzke. Interessant ist die Aussage auch deshalb, weil Watzke vor knapp drei Jahren einer der großen Befürworter von Investoren im deutschen Fußball war. Damals hatte Watzke festgestellt, der Fußball brauche „wie im Übrigen die gesamte Wirtschaft Investoren“.Mit Blick auf die Bundesliga begründete Watzke damals den Mehrwert eines Investors mit dem internationalen Vergleich, bei dem man nicht zurückfallen wolle. „Wir benötigen Geld, um als Liga wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagte Watzke. Eine Konkurrenz, wie sie die Bundesliga beispielsweise mit der Premier League oder der spanischen Liga hat, hat die FIFA so nicht.Der Plan der DFL (heute Bundesliga) scheiterte damals vor allem am massiven Widerstand der aktiven Fanszene. Was Anfang 2024 die protestierenden Anhänger waren, könnten diesmal kurioserweise Europas Fußball-Funktionäre sein.Bernd Neuendorf und Max EberlAuch der DFB-Boss sieht die Pläne der FIFA kritisch. Neuendorf sagte im ZDF, der Fußball müsse eigenständig bleiben. „Wir dürfen ihn nicht zum Spielball von Investoren machen. Die Akzeptanz der Fans dürfen wir nicht verlieren, aber wir sind auf dem besten Wege, diese Akzeptanz zunichtezumachen. Das halte ich für überaus problematisch und nicht zustimmungsfähig.“Würden sich die Fronten verhärten, wäre ein WM-Boykott der UEFA-Verbände aus Neuendorfs Sicht „durchaus eine Option“. Einig waren sich die Funktionäre aus Europa, Nord- und Mittelamerika sowie Asien vor allem in einer Sache: Die Art der Kommunikation vonseiten der FIFA, die ihre Verbände vorab nicht informiert hat, gefiel ihnen nicht.Dass Neuendorf die FIFA nicht mit scharfen Worten kritisiert wie beispielsweise Bayerns Sportvorstand Max Eberl („Ich schäme mich“ und „Mich ekelt das“), könnte einen Grund haben: Deutschland macht sich Hoffnungen, 2038 oder 2042 die WM ausrichten zu können. Gemessen daran war die Kritik von Neuendorf, der auch den Skandal um die zurückgenommene Sperre von US-Profi Folarin Balogun bei der WM und den Friedenspreis für US-Präsident Donald Trump rügte, schon überraschend deutlich.Aleksander CeferinDer UEFA-Präsident ist inzwischen fast schon traditionell ein Gegenspieler Infantinos. Sein europäischer Dachverband verhinderte erst federführend 2018 einen Milliardendeal, bei dem die FIFA sogar mit 25 Milliarden US-Dollar warb - und 2021 die Super League, die einige europäische Topclubs planten. Ceferin wird zwar nicht wörtlich zitiert, doch die Position der UEFA darf durchaus als sein Standpunkt verstanden werden.„Damit wird eine Grenze überschritten, die die für den Fußball verantwortlichen Institutionen niemals überschreiten dürften“, hieß es von der UEFA. Für die Pläne von Infantino sind Ceferin und Fußball-Europa die größte Gefahr. Ohne die großen Nationalverbände geht im Weltfußball wenig.Ceferin selbst hat nicht mehr viel zu verlieren. Seine Amtszeit endet im Frühjahr des nächsten Jahres, er will - anders als Infantino - nicht für eine weitere bis 2031 kandidieren.Gianni InfantinoInfantinos Hauptanliegen könnte neben den drastisch steigenden Einnahmen sein, auch über die nächste Amtszeit als Präsident hinaus wichtig zu bleiben. Angesichts der gewaltigen Kritik äußerte sich Infantino einen Tag nach der Investorenidee in einem Video und sagte: „Dies ist eine einmalige Chance, die weltweite Entwicklung des Fußballs deutlich zu beschleunigen.“ Denn: Zu wenig vom wachsenden kommerziellen Wert des Fußballs komme in den Teilen des Spiels an, die ihn am dringendsten benötigten. Dass durch das neue Konstrukt, über das bis zum 19. September durch einfache Mehrheit der 211 Verbände abgestimmt werden soll, die Unabhängigkeit des Weltverbandes in Gefahr sein soll, bestreitet der Verbandspräsident.

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Fußball: Medien: UEFA beruft Dringlichkeitstreffen zu FIFA-Plänen ein

Der geplante Investorendeal der FIFA stößt bei Europas Dachverband auf Widerstand. Laut Berichten soll es heute dazu Beratungen der UEFA-Verbände geben.Die Mitgliedsverbände der Europäischen Fußball-Union werden laut Medienberichten noch heute auf einem Dringlichkeitstreffen über die Investoren-Pläne des Weltverbandes FIFA beraten. Dies melden unter anderem die „Süddeutsche Zeitung“ und der britische Sender BBC. Die Sitzung soll nach dpa-Informationen am Nachmittag stattfinden. Der „Bild“ zufolge soll es bereits am Mittwoch im kleineren Kreis eine Videoschalte der UEFA gegeben haben, an der auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf teilgenommen haben soll.Der vom Slowenen Aleksander Ceferin geführte europäische Dachverband hat den am Dienstag bekanntgewordenen geplanten Investorendeal der FIFA mehrfach scharf verurteilt. Auch Neuendorf hatte gewarnt, der Fußball dürfe nicht zum Spielball von Investoren gemacht werden. „Die Akzeptanz der Fans dürfen wir nicht verlieren, aber wir sind auf dem besten Wege, diese Akzeptanz zunichtezumachen. Das halte ich für überaus problematisch und nicht zustimmungsfähig“, sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes dem ZDF.Tschechischer Verbandschef äußert sich positivDie FIFA hatte mitgeteilt, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der Weltmeisterschaft eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Laut übereinstimmenden Berichten setzte der Weltverband eine Frist für die Zustimmung zum geplanten Investorendeal und versprach im Gegenzug eine Sonderzahlung. Der Stichtag für die Zustimmung der 211 Verbände soll demnach der 19. September sein.FIFA-Präsident Gianni Infantino verteidigte den geplanten Einstieg externer Geldgeber als „einmalige Chance, die weltweite Entwicklung des Fußballs deutlich zu beschleunigen“. Infantino hatte sich in einer Videobotschaft am Mittwochabend geäußert. Der tschechische Verbandschef David Trunda steht den Plänen offen gegenüber und sagte dem britischen Sender Sky News, er sehe Vorteile für den tschechischen Fußball.

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Investorenpläne: Fifa setzt kurze Frist für Zustimmung – Infantino sieht „einmalige Chance“

Die Fifa und ihr Präsident Gianni Infantino wollen die WM für Investoren eröffnen. Das stößt weltweit auf Kritik. Wie die Verantwortlichen den möglichen Deal rechtfertigen.Ungeachtet harscher Kritik an den Investorenplänen der Fifa will Verbandspräsident Gianni Infantino keine sinnvollen Alternativen zum von ihm vorangetriebenen Milliardenprojekt erkennen. In einer am Mittwochabend vom Fußball-Weltverband verbreiteten Videobotschaft rechtfertigte er den geplanten Einstieg externer Geldgeber als „einmalige Chance, die weltweite Entwicklung des Fußballs deutlich zu beschleunigen“.Kritiker werfen dem umstrittenen Funktionär indes vor, vor allem seinen persönlichen Profit und den von Geschäftspartnern im Auge zu haben, indem er die Kommerzialisierung der weltweit populärsten Sportart immer weiter auf die Spitze treibe.Infantino reagierte mit dem Video offensichtlich auf den gewaltigen Sturm der Entrüstung, den er mit seinen Gedankenspielen selbst losgetreten hatte. Vor allem aus Europa kamen Vorwürfe, die Fifa wolle sich die Zustimmung ihrer Mitgliedsverbände mit lukrativen Sonderzahlungen quasi erkaufen. Zudem heißt es, der Weltverband habe für deren Entscheidung bewusst eine knappe Frist gesetzt – die Rede war von Bestechung, von Erpressung und einem Ausverkauf des Sports.„Teil eines demokratischen Prozesses“ Der Verbandspräsident konterte die Anschuldigungen und bezeichnete die Investoren-Pläne in der Videobotschaft zunächst als Vorschlag, der „Teil eines demokratischen Prozesses“ sei. Schließlich müssten eine Mehrheit der 211 Mitgliedsverbände der Fifa sowie das Fifa Council überhaupt erst zustimmen. Allerdings scheint schon jetzt klar, dass es abseits der Ablehnung aus Europa gerade bei kleineren Mitgliedsstaaten Zustimmung für die Idee geben dürfte, weil sie schlicht auf einen deutlichen Anstieg der Einnahmen hoffen.Infantino formuliert es so: „Dies ist eine einmalige Chance, die weltweite Entwicklung des Fußballs deutlich zu beschleunigen.“ Denn: „Zu wenig vom wachsenden kommerziellen Wert des Fußballs kommt in den Teilen des Spiels an, die ihn am dringendsten benötigen.“ Um diesen Wert zu erschließen, brauche es „zusätzliches Fachwissen“. Die Fans könne er jedenfalls beruhigen: „Der Sport, den sie verfolgen und lieben, wird sich nicht verändern.“Kritiker befürchten mehr Turniere und mehr KommerzSolche Beteuerungen nehmen ihm viele Kritiker jedoch nicht ab. Nicht einmal zwei Wochen nach dem WM-Finale in den USA sehen sie ihre Befürchtungen genährt, dass die Fifa durch den Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte an Wettbewerben den Sport endgültig zum Spielball von Investoren verkommen lässt. Die Logik dahinter: Noch mehr Turniere mit noch mehr Teams und Spielen würden Umsatz und Erlöse steigern, womit auch der Wert der zuvor veräußerten Beteiligungen wüchse.Gemäß dem vorgeschlagenen Deal sollen private Geldgeber rund 20 Prozent der Anteile an einem neu zu gründenden Tochterunternehmen namens FFE (Fifa Forward Enterprise) erwerben können, dessen Wert zunächst auf insgesamt 20 Milliarden Dollar festgelegt ist. Im FFE würden die kommerziellen Rechte an den Fifa-Wettbewerben wie der Männer- und Frauen-WM sowie der Klub-WM gebündelt. Mit diesem Schachzug könnte Infantino zudem nach einer weiteren Periode als Präsident zum Geschäftsführer des neuen Unternehmens werden und so nach 15 Jahren Amtszeit weiter mächtig im Fifa-Kosmos wirken.Der natürliche nächste Schritt für die Fifa?Der Schweizer stellte in Aussicht, dass mit Investorenhilfe und über das „Fifa-Fast-Forward-Programm“ jeder Mitgliedsverband seine Einnahmen vervielfachen könne. Nachdem die Fifa im vergangenen Jahrzehnt unter anderem ihre Wettbewerbe grundlegend verändert habe, müsse nun auch finanziell nachgelegt werden, appellierte Infantino: „Die Stärkung der kommerziellen Seite des Fußballs ist der natürliche nächste Schritt dieser Entwicklung.“

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Commonwealth Games: Schwimmerin entscheidet sich gegen „Love Island“ – und wird belohnt

Schwimmerin Katie Shanahan hätte auch an der Dating-Show „Love Island“ teilnehmen können. Doch die Priorität der Schottin war ihr Start bei den Commonwealth Games.Diese Entscheidung ist Katie Shanahan nicht leicht gefallen: Die Schwimmerin hatte das Angebot vorliegen, an einer Reality-Show teilzunehmen. Letztendlich lehnte die 22 Jahre alte Schottin ab, weil sie sich auf ihren Sport und die anstehenden Commonwealth Games konzentrieren wollte.Die Macher der Dating-Show „Love Island“ wollten Shanahan für ihre jüngste Staffel gewinnen, die kürzlich erst zu Ende gegangen ist. In dem Format leben Singles isoliert auf einer Insel und versuchen, einen Partner zu finden. Das hätte durchaus gepasst, denn Shanahan sagte der BBC: „Ich bin der größte ‚Love Island‘-Fan aller Zeiten. Ich habe jede Staffel gesehen.“ Commonwealth Games statt „Love Island“ – mit ErfolgIm vergangenen Jahr hätten die Produzenten sie und die englische Schwimmerin Abbie Wood gefragt, ob sie an der britischen Ausgabe der Dating-Show teilnehmen wolle. Sie habe aber absagen müssen, um sich „aufs Schwimmen zu konzentrieren“. Dafür wurde Shanahan belohnt – oder vielmehr: Sie belohnte sich selbst. Die Schottin holte bei den Commonwealth Games über die 200 Meter Rücken die Silbermedaille. Bei den Commonwealth Games treten Athleten aus den Nationen des Commonwealth in verschiedenen Sportarten gegeneinander an. Für Katie Shahanan, Fünfte über die Rückendistanz bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris, ging es dabei auch darum, „die nächste Generation von Sportlern zu inspirieren“. Die Möglichkeit, Reality-TV-Star zu werden, hat die Schwimmerin aber noch nicht abgeschrieben. Shanahan sagte der BBC: „Wer weiß, was in der Zukunft passiert? Ich war in Versuchung, aber das Schwimmen kam an erster Stelle.“ Und bei „Love Island“ ist man offenbar regelmäßig auf der Suche nach Sportlern für das Format. Auch die nordirische Boxerin Kaci Rock und ihr Teamkollege Jon McConnell hatten Angebote vorliegen, zogen aber ebenfalls wegen der Commonwealth Games zurück. Quellen: BBC, ESPN

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