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Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Meinung: Bleibt Infantino Präsident, gibt es für die Uefa nur noch einen Ausweg

Das Scheitern von Gianni Infantinos Investorenplänen ist eine Chance für den Weltfußball. Dabei nimmt die Uefa eine wichtige Rolle ein. Denn sie kann die Zukunft entscheidend prägen.

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Schwimm-EM: Versöhnung trotz Hindernissen? Wellbrocks Paris-Rückkehr

Als vierfacher Weltmeister startet Florian Wellbrock bei der EM – Topfavorit ist er trotzdem nicht. Auch wieder Thema vor den Freiwasserrennen: die Wasserqualität.An Paris hat Florian Wellbrock ganz bittere Erinnerungen. Bei den Sommerspielen vor zwei Jahren erlebte der Olympiasieger von 2021 dort eine Enttäuschung nach der nächsten. Schwer geschlagen stieg er damals nach dem Freiwasserrennen aus der Seine. An diesem Dienstag springt er erneut in den Fluss, der sich am Eiffelturm vorbei quer durch die französische Hauptstadt zieht. Es könnte eine kleine Versöhnungs-Mission mit der Stadt der Liebe werden, doch vor den Europameisterschaften lief längst nicht alles nach Plan.„Ich war wegen Infekten leider dreimal für jeweils eine Woche raus aus dem Wasser und musste pausieren“, sagte der 28-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. In einer Sportart wie dem Schwimmen, in der es derart auf Ausdauer und genau abgestimmtes Training ankommt, sind die Auswirkungen solcher Ausfälle enorm.Wellbrock: „Das war schon ungewohnt für mich“In seiner starken Magdeburger Trainingsgruppe um Olympiasieger Lukas Märtens, Freiwasser-Silbergewinner Oliver Klemet und 800-Meter-Europarekordler Johannes Liebmann sei Wellbrock teilweise nur hinterher geschwommen, sagte er. „Das war schon ungewohnt für mich.“Nachdem er bei Olympia im Becken über 800 sowie 1500 Meter bereits im Vorlauf ausgeschieden war und im Freiwasser als Gold-Gewinner von Tokio 2021 Edelmetall klar verpasst hatte, feierte er im vergangenen Jahr bei der WM ein grandioses Comeback. Wellbrock schwamm im Meer von Singapur viermal zu Gold und wäre damit in diesem Jahr eigentlich der Topfavorit. Durch den großen Trainingsrückstand ist jedoch alles anders.„Ich möchte auf jeden Fall in die Top Ten schwimmen“, gibt Wellbrock als Ziel für das erste Rennen über zehn Kilometer aus (Dienstag, 10.00 Uhr/ZDF-Livestream). „Bei den Rennen danach müssen wir gucken, wie gut ich durchkomme und wie der Körper das wegsteckt.“ Trotz der Schwierigkeiten in der Vorbereitung verspürt Wellbrock nach eigenen Angaben Vorfreude.Weltcup-Start wird Medaillenkandidatin Boy zum VerhängnisBei Nationalteam-Kollegin Lea Boy ist das anders. Die 26-Jährige, die es im Freiwasser-Weltcup dieses Jahr schon aufs Podest schaffte und zu den Medaillenkandidatinnen bei der EM zählte, hat es noch schlimmer erwischt als Wellbrock.Boy hatte sich vor gut einem Monat beim Weltcup in Setúbal einen Magen-Darm-Infekt eingefangen und sagte ihre geplante Paris-Reise ab. „Nach dem Weltcup in Portugal bin ich einfach zu lange ausgefallen, nun fehlt mir dadurch die Substanz für ein Topergebnis. Und für einen Platz außerhalb der Top Ten muss ich dort nicht hinfahren“, sagte sie „germanaquatics.de“.Zahlreiche Athletinnen hatten nach den Rennen im Atlantik gesundheitliche Probleme. Einige mussten sogar in die Notaufnahme. Schuld war wohl die Wasserqualität - ein immer wieder problematisches Thema im Freiwasser. So klagte die deutsche Schwimmerin Leonie Beck nach dem olympischen Wettkampf vor zwei Jahren in der Seine über Erbrechen.„Wir haben vom Verband Impfungen empfohlen bekommen, die man vor der EM machen soll“, sagte Wellbrock nun vor der Rückkehr in den Fluss. „Da ist zum Beispiel Hepatitis A dabei und andere Dinge, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Damit muss man sich leider beschäftigen vor den Freiwasserrennen.“Wellbrock sieht Schwächen beim MessverfahrenProblematisch ist aus seiner Sicht das Messverfahren zur Überprüfung der Wasserqualität. „48 Stunden vor Rennstart werden Wasserwerte erhoben. Die gehen ins Labor und dann kriegt man die Freigabe oder nicht“, sagte Wellbrock. „Beim Weltcup in Portugal habe ich zum Beispiel gehört, dass die Tanker, die dort ankern, da vor der Fahrt aufs Meer ihre Toilette entleeren. Wenn die Wasserwerte dann schon gemessen worden sind, bringt das natürlich nichts.“Immerhin: Tanker gibt es in der Seine nicht und nicht nur deshalb ist Wellbrock mit Blick auf die Sauberkeit diesmal zuversichtlich. Eine Bekannte von ihm sei in dem Abschnitt, in dem diesmal die Rennen stattfinden, zuletzt im Wasser gewesen. Auch Tage danach ging es ihr laut Wellbrock noch gut. Das macht Mut.Anders als seine Teamkollegen Klemet, Liebmann und Isabel Gose startet Wellbrock diesmal in der zweiten vollen WM-Woche nicht im Becken. Er fliegt direkt nach den Freiwasser-Wettkämpfen nach Los Angeles und nimmt dort an einem Wettkampf teil - als Test für die Olympischen Spiele 2028 in der kalifornischen Stadt. „Das ist eine große Chance, die ich mir nicht entgehen lassen will.“

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Meinung: Der eigentliche Kampf gegen Gianni Infantino beginnt erst jetzt

Dass Gianni Infantino seine Investorenpläne aufgibt, ist eine der besten Fußballnachrichten der jüngeren Vergangenheit. Doch zum Aufatmen ist es noch zu früh.

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Fußball: Elfmeter verwandelt: Müller rettet Vancouver im Topspiel

Thomas Müller zeigt sich treffsicher vom Punkt. Die Vancouver Whitecaps holen zumindest einen Punkt. Für den Gegner aus Kalifornien trifft ein Superstar aus Asien.Thomas Müller hat seinen Vancouver Whitecaps mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter einen Punkt in der nordamerikanischen MLS gerettet. Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler stellte mit seinem Tor in der 76. Minute den Endstand zum 1:1 (0:1) gegen Los Angeles FC her. Für das Team aus Kalifornien war zuvor der südkoreanische Superstar Heung-min Son (37.) vor 40.086 Zuschauern in Kanada erfolgreich gewesen.Vancouver dominierte zwar einen großen Teil der ersten Halbzeit, geriet aber trotzdem in Rückstand. In der Schlussphase der Begegnung wurde der 36 Jahre alte Müller selbst von LAFC-Profi Yevhen Cheberko im Strafraum zu Fall gebracht. Frankreichs früherer Nationalkeeper Hugo Lloris im Tor von Los Angeles hatte beim anschließenden Elfmeter keine Chance. Nach der Punkteteilung liegen die Whitecaps und LAFC weiterhin mit jeweils 34 Punkten gleichauf an der Tabellenspitze der Western Conference.Messi bei Rückkehr nur mit UnentschiedenErstmals nach dem verlorenen WM-Finale mit Argentinien gegen Spanien kam in der MLS derweil Lionel Messi wieder zum Einsatz. Beim 2:2 von Inter Miami gegen Columbus Crew wurde der 39-Jährige in der zweiten Halbzeit eingewechselt, vergab aber zwei Chancen zum Sieg. Über drei Punkte freuen konnte sich der vom FC Barcelona in die USA gewechselte Robert Lewandowski. Der langjährige Bayern-Profi traf beim 2:1 seiner Chicago Fire gegen Charlotte FC gleich doppelt. Es waren die ersten beiden Treffer in der MLS für den 37-jährigen Polen.

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Angezählter FIFA-Präsident: Diese Funktionäre könnten FIFA-Boss Infantino herausfordern

Gianni Infantino hat mit dem Aus seiner Investorenpläne eine schmerzhafte Niederlage kassiert. Kann das Folgen für seine FIFA-Präsidentschaft haben? Ein Überblick über mögliche Herausforderer.FIFA-Boss Gianni Infantino ist mit seinen milliardenschweren Investorenplänen gescheitert. Der Schweizer wird nun immer heftiger attackiert. Der 56-Jährige will sich eigentlich, wenn alles geordnet zugeht, beim 77. FIFA-Kongress im März nächsten Jahres in Rabat (Marokko) ein weiteres und letztes Mal für vier Jahre wählen lassen. Noch vor wenigen Wochen galt es als nahezu undenkbar, dass Infantino auf dem Weg zu einer neuen Amtszeit straucheln könnte. Das hat sich dramatisch geändert.Bis zum 18. November können Kandidaten ihre Bewerbungen für die Wahl zum FIFA-Präsidenten einreichen. Wer könnten die Herausforderer sein? Eine Auswahl:Aleksander Ceferin (58)Mit dem Nahkampf kennt sich der UEFA-Präsident aus. Aleksander Ceferin war früher Karate-Kämpfer. Der Rechtsanwalt aus Slowenien gibt sich gerne als Gegenentwurf zu Gianni Infantino, hat beim Europäischen Fußball-Verband aber selbst die Vermarktung vehement vorangetrieben. Quasi zum Ende seiner Amtszeit als UEFA-Boss, da er 2027 nicht mehr kandidieren will, hat Ceferin den europäischen Protest gegen seinen FIFA-Widersacher organisiert. Nach einer gewissen Zeit brauche jede Organisation „frisches Blut“, sagte er Anfang 2024. Ob das auch für ihn und die FIFA gilt?Nasser Al-Khelaifi (52)Die 2021 von Gianni Infantino formulierte Idee einer WM im Zweijahres-Rhythmus schmetterte er nicht ab. Nasser Al-Khelaifi, Vorsitzender der mächtigen Clubvereinigung European Football Clubs (EFC/früher ECA), zeigte sich offen für eine Diskussion. Das wirkte höflich. Al-Khelaifi, seit 2011 Präsident von Paris Saint-Germain sowie unter anderem Vorstand des Sport- und Unterhaltungsnetzwerks beIN, ließ bereits mitteilen, am Posten des FIFA-Chefs kein Interesse zu haben. So bleibt er vorerst Mitglied im UEFA-Exekutivkomitee und Vertrauter von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.Mattias Grafström (45)Der Sohn eines Schweden und einer Niederländerin war mal Schweizer Jugendmeister im Tischtennis. Karriere machte Mattias Grafström aber als Funktionär im Fußball. Der gebürtige Schweizer wurde nach einer Interimszeit 2024 als Nachfolger der Senegalesin Fatma Samoura offiziell FIFA-Generalsekretär. Grafström ist eigentlich ein enger Vertrauter von Gianni Infantino. Medienberichten zufolge soll der Mann mit der Glatze aber angeblich die Chance auf den höchsten Posten im Weltfußball sehen.Victor Montagliani (60)Die WM in den USA, Kanada und Mexiko war sein Heimspiel. Victor Montagliani wurde in Vancouver geboren und stieg 2012 zum Präsidenten des kanadischen Fußball-Verbands auf. Nachdem im FIFA-Korruptionsskandal 2015 der damalige Concacaf-Boss Jeffrey Webb verhaftet wurde, eröffnete sich ihm die große Aufstiegschance. Seit 2016 schon führt Montagliani, der Carlo Ancelotti zu seinen Vertrauten zählt, den für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständigen Kontinentalverband. Infantinos Investorenpläne lehnte der Concacaf geschlossen ab.Scheich Salman bin Ibrahim al-Chalifa (60)2016 hatte Scheich Salman bin Ibrahim al-Chalifa schon einmal Gianni Infantino herausgefordert. Damals setzte sich der Schweizer bei der Präsidentenwahl der FIFA aber knapp gegen den Funktionär aus Bahrain durch, der sich mit Vorwürfen der Korruption und Verletzung der Menschenrechte konfrontiert sah. Infantinos Investorenpläne lehnte der asiatische Fußballdachverband AFC, dessen Präsident Al Khalifa ist, ab. Man müsse in einen kollektiven Dialog treten und Respekt vor der Amtsführung haben, beschied al-Chalifa.

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Schwimm-EM: Wesemann wieder Europameister - Pfeif/Wassen holen Silber

Nach dem verpatzten EM-Start im Mixed-Team-Wettbewerb setzen die deutschen Wasserspringer Ausrufezeichen. Die Entscheidungen fallen im letzten Sprung.Moritz Wesemann ist wieder Europameister vom 1-Meter-Brett. Am zweiten Tag der Europameisterschaften im Wasserspringen in Paris verteidigte der 24-Jährige seinen Titel aus dem Vorjahr und holte damit die zweite deutsche Medaille. Er bezwang mit 431,45 Zählern und großem Vorsprung von 13,20 Punkten Jack Laugher und dessen britischen Landsmann Jordan Haulden, der sogar 21,15 Punkte Rückstand hatte. Zuvor hatte das Synchron-Paar Pauline Pfeif und Elena Wasser vom Turm Silber hinter den Britinnen Maisie Bond und Lois Toulson gewonnen.Trotz einer schmerzhaften Verletzung im rechten Schulterblatt und der Enttäuschung vom verpatzten Mixed-Teamwettbewerb am Freitag zeigte Wesemann eine starke Leistung. Vom ersten Sprung an war er immer auf einem Medaillenplatz. Der 24-Jährige vom SV Halle/Saale war nervenstark im Kampf um den Sieg mit den beiden Briten Laugher und Houlden. Es kam alles auf den letzten Sprung an, bei dem Wesemann die höchste Schwierigkeit anbot. Er brachte den Sprung nahezu blitzsauber ins Wasser und bekam die entscheidende hohe Wertung.Pfeil/Wassen weitgehend fehlerfreiZuvor zeigte sich das deutsche Duo Pfeil/Wassen vom ersten Sprung an hellwach. Nervenstark brachten sie vor allem ihren schwierigsten, dritten Sprung sicher ins Wasser. Auch davor und danach blieben sie weitgehend fehlerfrei, was außer den Berlinerinnen lediglich den neuen Europameisterinnen aus Großbritannien gelang.„Wir sind superhappy über Silber. Natürlich ärgert man sich ein wenig, wenn man nur knapp zwei Punkte Rückstand hat“, sagte Pfeif. Für Wassen, die im Vorjahr verletzt pausieren musste, ging ein Traum in Erfüllung. „Ich wollte unbedingt eine EM-Medaille.“

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Gianni Infantino und Fifa: Concacaf schießt scharf gegen Infantino: „Ungeheuerliche Handlung“

Infantino macht bei seinen Investorenplänen einen Rückzieher. Nun reagiert auch der DFB – und nicht nur der. Alle Entwicklungen zur Krise im stern-Newsblog.Der Fußball-Weltverband Fifa hat seine umstrittenen Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren gestoppt. „Unser Ziel war es schon immer – und wird es auch immer bleiben –, den Sport zu vereinen und zu verbessern“, erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino. „Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt.“Die Fifa hatte zunächst geplant gehabt, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Für die Umsetzung wollte die Fifa das Tochterunternehmen Fifa Forward Enterprise gründen. Laut Berichten setzte der Weltverband eine Frist für die Zustimmung zum geplanten Investorendeal und versprach im Gegenzug eine Sonderzahlung.Alle News und Entwicklungen zum Streit in der Fifa in unserem stern-Nachrichtenblog.

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Meinung: Der eigentliche Kampf gegen Gianni Infantino beginnt erst jetzt

Dass Gianni Infantino seine Investorenpläne aufgibt, ist eine der besten Fußballnachrichten der jüngeren Vergangenheit. Doch zum Aufatmen ist es noch zu früh.

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Meinung: Bleibt Infantino Präsident, gibt es für die Uefa nur noch einen Ausweg

Das Scheitern von Gianni Infantinos Investorenplänen ist eine Chance für den Weltfußball. Dabei nimmt die Uefa eine wichtige Rolle ein. Denn sie kann die Zukunft entscheidend prägen.

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Gianni Infantino und Fifa: Sportökonom: Fifa-Boss Infantino geht es um Machterhalt

Infantino macht bei seinen Investorenplänen einen Rückzieher. Nun reagiert auch der DFB  – mit klaren Worten. Alle Entwicklungen zur Krise im stern-Newsblog.Der Fußball-Weltverband Fifa hat seine umstrittenen Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren gestoppt. „Unser Ziel war es schon immer – und wird es auch immer bleiben –, den Sport zu vereinen und zu verbessern“, erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino. „Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt.“Die Fifa hatte zunächst geplant gehabt, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Für die Umsetzung wollte die Fifa das Tochterunternehmen Fifa Forward Enterprise gründen. Laut Berichten setzte der Weltverband eine Frist für die Zustimmung zum geplanten Investorendeal und versprach im Gegenzug eine Sonderzahlung.Alle News und Entwicklungen zum Streit in der Fifa in unserem stern-Nachrichtenblog.

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Meinung: Die Uefa muss sich jetzt an ihren Worten messen lassen

Das Scheitern von Gianni Infantinos Investorenplänen ist eine Chance für den Weltfußball. Dabei nimmt die Uefa eine wichtige Rolle ein. Denn sie kann die Zukunft entscheidend prägen.

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Lawinenunglück: Leichnam von bekanntem Bergsteiger Nirmal Purja gefunden

Traurige Gewissheit: Rettungskräfte haben bestätigt, dass der Extrembergsteiger Nirmal Purja bei einem Lawinenunglück im Karakorum-Gebirge ums Leben gekommen ist.Nach dem Lawinenunglück im Norden Pakistans ist der Leichnam des international bekannten nepalesisch-britischen Bergsteigers Nirmal Purja gefunden worden. Das teilte Purjas Alpinismus-Unternehmen Elite Expeditions am Samstag mit. „In tiefer Trauer und mit unermesslichem Herzschmerz bestätigen wir, dass Nirmal Purja in tragischer Weise sein Leben nach der Lawine am Broad Peak verloren hat“, erklärte die Firma.Am Vorabend hatte die Regionalregierung von Gilgit-Baltistan mitgeteilt, dass die Leichname von drei anderen Mitgliedern der internationalen Bergsteigergruppe gefunden worden seien. Dabei handelte es sich um eine US-Amerikanerin, eine Omanerin und einen Nepalesen.Nirmal Purja wollte Rekordversuch startenDie Rettungskräfte hatten ihre Suche nach vermissten Mitgliedern der Gruppe am Samstag fortgesetzt, nachdem die Suche am Freitag wegen schwieriger Wetterbedingungen unterbrochen werden musste. Auf Drohnenaufnahmen seien weitere Leichen zu erkennen, erklärte die Regionalregierung.Die Lawine hatte die zehnköpfige Expedition am Donnerstag erfasst, als die Gruppe in rund 6600 Metern Höhe zum Gipfel des 8047 Meter hohen Broad Peak aufstieg. Nach Angaben von Naila Kiani vom pakistanischen Alpinismus-Verein ACP deuten Daten der Ortungsgeräte darauf hin, dass die Bergsteiger mehrere hundert Meter den Hang hinabgeschleudert wurden.Den Broad Peak zu besteigen, sei ursprünglich nicht Teil seines Plans gewesen, schrieb Purja am Montag in seinem letzten Beitrag auf der Plattform X. Nach einer Besteigung des Gasherbrum II – einem weiteren pakistanischen Achttausender – fehlte ihm lediglich die Besteigung des Broad Peak, um der erste Mensch zu sein, der alle 14 Achttausender ohne Sauerstoff zweimal bestiegen habe, schrieb er.Broad Peak ist der zwölfthöchste Berg der ErdeDie Netflix-Produktion „14 Peaks: Nothing is Impossible“ widmet sich seiner Leistung. Sie zeigt die extremen Wetterbedingungen, denen Bergsteiger in den Höhen ausgesetzt sind und handelt von dem Balanceakt zwischen Leben und Tod bei Purjas Extrem-Expedition. Zuvor veröffentlichte er unter dem Namen Nimsdai Purja eine Autobiografie als Bestseller.Der Broad Peak ist der zwölfthöchste Berg der Erde und liegt im Karakorum-Gebirge auf der Grenze zwischen Pakistan und China. Die Region im hohen Norden Pakistan zieht jährlich viele internationale Bergsteiger-Expeditionen an.

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Ruder-EM: EM-Gold nach 13 Jahren für Ruderer - Zeidler mit Bestzeit

Im Männer-Doppelvierer holt das deutsche Team 13 Jahre nach dem letzten Triumph EM-Gold. Auch andere deutsche Boote dürfen über Edelmetall jubeln. Oliver Zeidler überzeugt indes mit Bestzeit im Einer.Mit einer Goldmedaille nach 13 Jahren Wartezeit, weiteren Podestplätzen und einer EM-Bestzeit von Olympiasieger Oliver Zeidler haben die deutschen Ruderinnen und Ruderer den ersten Finaltag der Europameisterschaften in Varese erfolgreich beendet. 13 Jahre nach dem letzten deutschen EM-Erfolg im Männer-Doppelvierer holten Marc Weber (Frankfurt), Felix Heinrich (Braunschweig), Jonas Gelsen (Frankfurt) und Ole Hohensee (Stralsund) Gold. „Wir haben gesagt, wir fahren heute Vollgas los und werden schon nicht die Langsamsten auf den letzten 1.000 Metern sein. Und im Prinzip ist das aufgegangen“, sagte Bugmann Weber nach dem Sieg vor Polen und Kroatien. Das deutsche Boot hatte das Rennen von Beginn an kontrolliert. „Es war definitiv mit das beste Rennen von uns im Doppel-Vierer und eines der schönsten, was ich in meiner Karriere gefahren bin“, betonte der 28-Jährige. Erstes deutsches Gold für Para-Boot Das erste deutsche Gold hatte zuvor der Para-Mixed-Doppelzweier (PR2) mit Jasmina Bier (Hamburg) und Paul Umbach (Nürtingen) gewonnen. Das Duo setzte sich knapp gegen die Ukraine durch und verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr. EM-Silber hinter Großbritannien sicherte sich zudem der neu formierte deutsche Frauen-Vierer mit Hannah Reif (Frankfurt), Paula Hartmann (Mainz), Annabelle Bachmann (Ingelheim) und Pia Greiten (Osnabrück). Ebenfalls Silber gewann kurz danach der Frauen-Doppelvierer mit Maren Völz (Potsdam), Juliane Faralisch (Frankfurt), Johanna Debus (Offenbach) und Frauke Hundeling (Hannover), der sich nur der siegreichen Schweiz geschlagen geben musste. Im Männer-Vierer sorgten René Schmela (Berlin), Jasper Angl (Münster), Benedict Eggeling (Hamburg) und Mark Hinrichs (Limburg) mit Bronze beim Sieg von Großbritannien für eine weitere Medaille. Zeidler unterstreicht Titelambitionen mit EM-BestzeitEinen EM-Rekord stellte Einer-Ruderer Zeidler (Frankfurt) im Halbfinale auf. Mit 6:37,87 Minuten über 2.000 Meter verbesserte er die Bestmarke des Titelverteidigers Yauheni Zalaty (6:38,51) aus 2025. Der unter neutraler Flagge startende Belarusse lag fünf Sekunden hinter dem Deutschen. Im Finale am Sonntag (12.52 Uhr) kämpft Zeidler um seinen vierten EM-Titel nach 2019, 2021 und 2024. Im Vorjahr hatte er wegen seines Studiums auf die EM verzichtet.Im Frauen-Einer verpasste Alexandra Föster (Meschede) das Finale als Vierte nach einem Fotofinish im Halbfinale knapp. Am Sonntag stehen unter anderem auch noch die Entscheidungen im Frauen- und Männer-Achter sowie erstmals bei einer EM im geschlechtsgemischten Mixed-Achter und Mixed-Doppelzweier an. Höhepunkt des Ruder-Jahres 2026 sind die Weltmeisterschaften in Amsterdam vom 24. bis 30. August.

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Gescheiterter FIFA-Deal: DFB kritisiert Gianni Infantino: „Unverantwortlich“

Von dem geplanten Investorendeal der FIFA hielt der DFB herzlich wenig. Nach dem Scheitern von Gianni Infantinos Plänen empört sich der deutsche Verband über den FIFA-Boss.Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat FIFA-Boss Gianni Infantino im Zuge des letztlich gescheiterten Investorendeals unverantwortliches Handeln vorgeworfen. „Die Vorgänge rund um dieses von Gianni Infantino initiierte Projekt müssen jetzt lückenlos aufgeklärt werden. Der FIFA-Präsident hat eigenmächtig, intransparent und letztlich auch unverantwortlich im Sinne des Fußballs gehandelt“, schrieb DFB-Präsident Bernd Neuendorf.Man müsse nun „gemeinsam mit der UEFA und anderen Konföderationen dafür sorgen, dass bei der FIFA eine grundsätzlich andere Kultur einzieht. Eine Kultur, in der vor allem Entscheidungen wieder von den Mitgliedern in den Gremien diskutiert und getroffen werden.“Geschlossenheit in der UEFAIn der Nacht zum Samstag hatte der Weltverband FIFA die Pläne beendet, Anteile an den kommerziellen Rechten seiner Wettbewerbe wie der Männer- und Frauen-WM sowie der Club-WM an private Investoren zu verkaufen.„Dieser Schritt der FIFA ist unausweichlich. Der Versuch, FIFA-Wettbewerbe für private Investoren zu öffnen, ist krachend gescheitert. Das ist unter anderem auch dem sehr geschlossenen Auftreten aller UEFA-Mitgliedsverbände zu verdanken“, erklärte Neuendorf.

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Fifa-Präsident: Skandal-Chronik: Diese Vorwürfe gab es bereits gegen Infantino

Zuletzt sorgten Investoren-Pläne für die WM für Aufregung. Dabei ist es längst nicht Infantinos erster Skandal seit seinem Amtsantritt 2016 – hier ein Überblick.Zuletzt sorgten Investoren-Pläne für die WM für Aufregung. Dabei ist es längst nicht Infantinos erster Skandal seit seinem Amtsantritt 2016 – hier ein Überblick.

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Fußball: Pressestimmen zu FIFA und Infantino: „Globaler Rückschlag“

Der Fußball-Weltverband gibt seine viel kritisierten Investorenpläne auf. Das ruft in den internationalen Medien schnell Reaktionen hervor.Der Fußball-Weltverband FIFA macht nach massiver Kritik schnell Schluss mit seinen umstrittenen Investorenplänen. Verbandspräsident Gianni Infantino äußert sich noch in der Nacht zu Samstag in einem offiziellen Statement. Nach der abrupten Kehrtwende schreiben die internationalen Medien:England„Daily Mail“: „FIFA-Präsident Gianni Infantino vollzieht eine peinliche Kehrtwende bei den Plänen zur Vermarktung der Weltmeisterschaft. Der unter Druck stehende Chef räumt ein, dass diese „für Spaltung gesorgt“ hätten, und hofft nun, den Fußball wieder zu vereinen. (...) Gianni Infantino hat eine demütigende Niederlage erlitten.“„Guardian“: „Gianni Infantinos Vorhaben, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, ist spektakulär gescheitert. Angesichts weltweiter Empörung räumte der FIFA-Präsident ein, das Projekt habe „Spaltungen hervorgerufen, die dem eigentlichen Ziel nicht mehr dienlich sind“. Der Plan hatte weltweit für heftige Unruhe in der Fußballwelt gesorgt und die UEFA dazu veranlasst, mit einem Boykott künftiger FIFA-Turniere zu drohen, sollte das Vorhaben nicht aufgegeben werden.“„Telegraph“: „Gianni Infantino hat seinen 15-Milliarden-Pfund-Plan zum Verkauf der Anteile an der Weltmeisterschaft verworfen – eine Folge des breiten Widerstands und des Aufruhrs innerhalb der FIFA-Reihen.“„Sun“: „Angesichts weltweiter Empörung hat FIFA-Präsident Gianni Infantino die Pläne verworfen, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft zu verkaufen. Sein Vorhaben, einen Teil einer neuen Tochtergesellschaft zu veräußern, die für die Weltmeisterschaft zuständig ist, scheiterte an der Boykottdrohung der UEFA sowie an einem „Marken-Alptraum“ für potenzielle Investoren.“Spanien„Marca“: „Sein Vorhaben ist gescheitert. Nach heftiger Kritik aus aller Welt an seinem Plan zur Privatisierung der Weltmeisterschaft musste Infantino zurückrudern. Der Druck auf den FIFA-Präsidenten war bereits enorm.“„As“: „Ein globaler Rückschlag für den FIFA-Präsidenten. (...) Es war nur eine Frage der Zeit, bis Infantinos abwegige Idee scheitern würde, insbesondere nach dem Rücktritt von Carlos Cordeiro, dem Chefberater der FIFA. Die UEFA führte den Widerstand an - und nun hat Infantino den Kampf verloren.“„El País“: „Der Fußball mit seinen Millionen von Fans hat über externe Akteure gesiegt, die FIFA hat verloren. Zumindest vorerst ist ihr Plan zur Privatisierung der Weltmeisterschaft gescheitert. Gianni Infantino, Präsident des Fußball-Weltverbandes, gab am frühen Samstagmorgen vom FIFA-Hauptsitz in der Schweiz aus bekannt, dass sein Vorschlag nicht weiterverfolgt wird.“Schweiz„Blick“: „Infantino kuscht nach Aufstand. (...) FIFA-Boss Gianni Infantino macht einen seltenen Rückzieher. Nach heftiger Kritik aus nahezu allen Kontinentalverbänden zieht der FIFA-Präsident seine umstrittenen Milliardenpläne zurück. (...) Angesichts der geschlossenen Front sah sich Infantino jetzt gezwungen, zurückzurudern. Ein ungewöhnlicher Rückzieher für den Walliser, der in den vergangenen Jahren seine Vorhaben meist ohne größeren Widerstand durchsetzen konnte.“Frankreich„L'Equipe“: „Mit seinem Plan, die Weltmeisterschaft teilweise zu verkaufen, hat FIFA-Präsident Gianni Infantino so viel Widerstand wie noch nie erfahren. Seit seiner Wahl zum Präsidenten des Fußball-Weltverbandes im Jahr 2016 ist Infantinos Position noch nie so stark erschüttert worden. Der Verband steckt nun in einer Krise. Die harte Linie der UEFA – die Drohung mit einem Boykott – gegen seinen Plan, Anteile an der Weltmeisterschaft zu verkaufen, hat die Führung des Weltfußballs destabilisiert.“„Le Parisien“: „Unter Druck gibt Gianni Infantino seinen Plan für private Investoren in die FIFA auf. Er sah sich massiver Kritik ausgesetzt.“Italien„Gazzetta dello Sport“: „Schluss jetzt! Die Vernunft hat gesiegt. Gianni Infantino rudert bei seinem Versuch der „Privatisierung“ des internationalen Fußballs zurück und legt das Projekt FIFA Forward Enterprise offiziell auf Eis. Dieses Projekt hatte in den letzten Stunden die halbe Welt empört.“„Corriere della Serra“: „Infantino rudert zurück: Nach Protesten kündigt die FIFA an, von ihrem Plan zurückzutreten, die Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen. Die Kehrtwende wurde durch die Boykottdrohung der UEFA und den entschiedenen Widerstand der asiatischen und amerikanischen Fußballverbände ausgelöst.“Österreich„Krone“: „Infantino knickt ein. Abrupte Kehrtwende! FIFA gibt Investorenpläne auf.“

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Newsblog: Infantino zieht Fifa-Pläne nach massiver Kritik zurück

Die Investorenpläne der FIFA rufen viel Empörung und Widerstand hervor. In der Nacht auf Samstag äußert sich Infantino. Alle Entwicklungen zur Krise im stern-Newsblog.Der Widerstand gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino in der Debatte um seine Investorenpläne wird größer: Der asiatische Fußballdachverband AFC hat sich mit der Uefa und der für Nord- und Mittelamerika und die Karibik zuständigen Concacaf solidarisiert. Die Europäische Fußball-Union Uefa und die Concacaf lehnen die Investorenpläne entschieden ab. Die Uefa droht gar mit einem WM-Boykott.Die Fifa hatte mitgeteilt, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Für die Umsetzung will die Fifa das Tochterunternehmen Fifa Forward Enterprise (FFE) gründen. Laut Berichten setzte der Weltverband eine Frist für die Zustimmung zum geplanten Investorendeal und versprach im Gegenzug eine Sonderzahlung. Der Stichtag soll demnach der 19. September sein.Alle News und Entwicklungen zum Streit in der Fifa in unserem stern-Nachrichtenblog.

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Karakorum-Gebirge: Bekannter Extremsportler am Broad Peak vermisst – zwei Tote geborgen

Ein Team um den Extrembergsteiger Nirmal Purja wird nach einem Lawinenabgang im Karakorum-Gebirge vermisst. Rettungskräfte fanden jetzt erste tote Alpinisten. Mindestens zwei Alpinisten einer internationalen Bergsteigermission um den bekannten Extremsportler Nirmal Purja sind tot. Nach einem schweren Lawinenunglück im pakistanischen Karakorum-Gebirge seien zwei weitere Körper gefunden, jedoch bisher nicht für tot erklärt worden, teilte der Alpine Club Pakistan (ACP) der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Rest des Teams sei vermisst. Der GPS-Tracker von Nirmal Purja zeige derzeit noch Bewegung, hieß es weiter.Man habe den Kontakt zu dem Team am Broad Peak – ein Berg mit rund 8.050 Metern Höhe – am Donnerstag verloren, berichtete die Bergsteigerorganisation. Eine Helikopter-gestützte Suchaktion laufe derzeit weiter.Nirmal Purja: Rekord-Kletterer aus Netflix-DokuEine omanische Alpinistin und ein nepalesischer Bergsteiger sind nach Angaben des ACP tot. Fünf Bergsteiger aus Nepal, ein Bergsteiger aus Pakistan, ein chinesischer Bergsteiger und eine Alpinistin aus den USA gelten derzeit noch als vermisst. Am Abend teilte der ACP auf Instagram mit, die Körper von sieben Menschen seien mittels Drohne gesehen worden. „Allerdings lassen sich ihr Zustand und ihre Identität bislang noch nicht bestätigen.“ Das Bodenrettungsteam werde die Suchaktion in der Früh fortsetzen.Die Expedition sei von Nirmal Purja, dem bekannten nepalesischstämmigen Alpinisten mit britischer Staatsangehörigkeit, geleitet worden, hieß es vom ACP. Purja machte unter anderem internationale Schlagzeilen, nachdem er im 2019 alle 14 Achttausender weltweit innerhalb von sieben Monaten erklommen hatte. Das war ein Rekord. Im August 2023 wurde Purjas Rekord von einer Norwegerin und einem Nepalesen im Team übertroffen.Nirmal Purja wollte neuen Rekord im Karakorum-GebirgeDen Broad Peak zu besteigen, sei ursprünglich nicht Teil seines Plans gewesen, schrieb Purja am Montag bei seinem letzten Beitrag auf der Plattform X. Nach einer Besteigung des Gasherbrum II – einem weiteren pakistanischen Achttausender – fehlte ihm lediglich die Besteigung des Broad Peak, um der erste Mensch zu sein, der alle 14 Achttausender ohne Sauerstoff zweimal bestiegen habe, schrieb er.Die Netflix-Produktion „14 Peaks: Nothing is Impossible“ widmet sich seiner Leistung. Sie zeigt die extremen Wetterbedingungen, denen Bergsteiger in den Höhen ausgesetzt sind und handelt von dem Balanceakt zwischen Leben und Tod bei Purjas Extrem-Expedition. Zuvor veröffentlichte er unter dem Namen Nimsdai Purja eine Autobiografie als Bestseller. Eine deutsche Fassung erschien im Jahr 2022 unter dem Titel „Jenseits des Möglichen: 1 Mann, 6 Weltrekorde, 14 Achttausender“.Der Broad Peak ist der zwölfthöchste Berg der Erde und liegt im Karakorum-Gebirge auf der Grenze zwischen Pakistan und China. Die Region im hohen Norden Pakistan zieht jährlich viele internationale Bergsteiger-Expeditionen an. Die deutsche Bergsteigerin und Ex-Biathlon-Weltmeistern Laura Dahlmeier verunglückte ebenfalls im Karakorum-Gebirge, aber am Leila Peak.

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Promi-Profi: Phil Collins' Sohn heuert bei 1860 München an

Sportlich ging es für 1860 München mit dem Zwangsabstieg in die 4. Liga zuletzt bergab. Dafür verpflichteten die Löwen jetzt den Sohn eines echten Superstars.An der Grünwalder Straße sind triste Zeiten ausgebrochen, nun aber sorgt ein prominenter Name für Aufsehen: Mathew Collins, so heißt die am Freitag vom Fußball-Regionalligisten 1860 München vorgestellte Neuverpflichtung. Sein Vater? Musik-Legende Phil Collins.In der bayerischen Landeshauptstadt hat der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler einen Vertrag für ein Jahr unterzeichnet, im Vorfeld hatte er bereits im Probetraining auf dem Platz gestanden und dort für Aufmerksamkeit gesorgt. Im Vorjahr spielte Collins, in Genf in der Schweiz geboren, noch beim SV Austria Salzburg, durchsetzen konnte er sich dort jedoch nicht.Vielleicht sorgt Mathew Collins für etwas GlamourVielleicht sorgt er aber nun mithilfe seines berühmten Vaters für etwas Glamour, aber aufgepasst! Als Papa Phil mit der Rockband Genesis und als Solokünstler Anfang der 80er Jahre zu weltweitem Ruhm aufstieg, erlebten die Löwen ihren ersten großen sportlichen Niedergang.Bereits am Samstag startet 1860 nach einer höchst chaotischen Zeit mit etwa einer Woche Verspätung in die neue Saison der Regionalliga Bayern. Der Klub hatte Anfang Juni keine Lizenz für die 3. Fußball-Liga erhalten, nachdem Investor Hasan Ismaik die notwendige Zahlung verweigert hatte, und musste in Folge den Gang in die Viertklassigkeit antreten.

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Newsblog: Fifa-Geschäftsführer: Infantino hat alle „getäuscht“

Die Kritik an Fifa-Boss Infantino reißt nicht ab. Sogar seine eigenen Leute attackieren ihn und sprechen von „Einschüchterung“. Alle Entwicklungen zur Krise im stern-Newsblog.Der Widerstand gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino in der Debatte um seine Investorenpläne wird größer: Der asiatische Fußballdachverband AFC hat sich mit der Uefa und der für Nord- und Mittelamerika und die Karibik zuständigen Concacaf solidarisiert. Die Europäische Fußball-Union Uefa und die Concacaf lehnen die Investorenpläne entschieden ab. Die Uefa droht gar mit einem WM-Boykott.Die Fifa hatte mitgeteilt, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Für die Umsetzung will die Fifa das Tochterunternehmen Fifa Forward Enterprise (FFE) gründen. Laut Berichten setzte der Weltverband eine Frist für die Zustimmung zum geplanten Investorendeal und versprach im Gegenzug eine Sonderzahlung. Der Stichtag soll demnach der 19. September sein.Alle News und Entwicklungen zum Streit in der Fifa in unserem stern-Nachrichtenblog.

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