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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

FIFA-Krise: Medien: Infantino beruft FIFA-Krisensitzung am Mittwoch ein

Die Kritik an FIFA-Boss Infantino nach dessen gescheiterten Investorenplänen reißt nicht ab. Nun gibt es Berichte, wonach der Schweizer wichtige Mitarbeiter zu einem Krisentreffen beordert.FIFA-Boss Gianni Infantino hat Medienberichten zufolge für diesen Mittwoch zu einer Krisensitzung des Weltverbandes nach Marokko geladen. Die Zeitung „The Times“ sowie der englische Sender Sky meldeten, dass der heftig in der Kritik stehende Weltverbandschef wichtige Mitarbeiter zu einem Treffen in die Hauptstadt Rabat beorderte. Den Meldungen zufolge sei allerdings unklar, was der Schweizer dann genau besprechen wolle.Infantino hatte zuletzt für eine Welle der Empörung in der Fußball-Welt gesorgt, als Pläne zum Verkauf von WM-Rechten an Investoren bekannt wurden. Der FIFA-Präsident lenkte zwar ein und verwarf die Idee - dennoch aber formiert sich vor allem in Europa heftiger Widerstand gegen ihn. Möglicherweise bedeutet die aktuelle Krise das Ende von Infantinos FIFA-Präsidentschaft.Wichtige Vertraute wenden sich abIn den vergangenen Tagen hatten selbst enge Mitarbeiter Infantinos Kritik an ihrem Chef geübt. FIFA-Generalsekretär Mattias Grafström beklagte eine „traurige und tadelnswerte Reihe von Ereignissen“ sowie einen „Aufruhr“. Ex-Coach Arsène Wenger, bei der FIFA der Direktor für die globale Fußball-Entwicklung, ging auf Distanz zu Infantino. Dessen enger Vertrauter und Berater Carlos Cordeiro war schon in der vorigen Woche aus Protest zurückgetreten.In Rabat ist der regionale Hauptsitz der FIFA für Afrika; 2027 stehen dort der 77. FIFA-Kongress sowie die nächsten Präsidentenwahlen an. In der Hauptstadt des WM-Co-Gastgebers von 2030 war Infantino in der vorigen Woche als Gast von König Mohammed VI. öffentlich aufgetreten.

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Radsport: Frauen-Tour: Niedermaier verpasst Top Ten - Reusser siegt

Beim Giro d'Italia fuhr Antonia Niedermaier noch auf den vierten Platz im Zeitfahren, bei der Tour macht ihr dagegen der Rückenwind zu schaffen. Tagessiegerin und neue Gesamterste ist Marlen Reusser.Die deutsche Hoffnungsträgerin Antonia Niedermaier hat im Einzelzeitfahren bei der Tour de France der Frauen eine Top-Ten-Platzierung klar verpasst. Die Giro-Zweite aus Rosenheim landete im Kampf gegen die Uhr über 21 Kilometer von Gevrey-Chambertin nach Dijon auf dem 24. Platz und war dabei 1:34 Minuten langsamer als die Tagessiegerin Marlen Reusser aus der Schweiz. Niedermaier, die bei ihrem starken Giro-Zeitfahren Anfang Juni den vierten Platz belegt hatte, verbesserte sich aber trotzdem auf den neunten Platz der Gesamtwertung. Ihr Rückstand auf Reusser, die das Gelbe Trikot von der Norwegerin Sigrid Haugset übernahm, beträgt 1:43 Minuten. Zweite der Gesamtwertung ist 14 Sekunden zurück die niederländische Topfavoritin Demi Vollering, die im Zeitfahren auf den dritten Platz fuhr.„Das Zeitfahren ist super hart gewesen. Der Berg hat mir sehr gut gefallen, aber mit dem Rückenwind und bergab ist es für mich schwierig, ein gutes Pacing hinzubekommen“, sagte Niedermaier in der ARD und präzisierte: „Wir hatten ziemlich starken Rückenwind, dadurch ist es extrem schnell geworden. Ich bin mit dem Treten kaum hinterhergekommen. Das macht es für Fahrerinnen wie mich extrem schwierig.“Vorjahressiegerin Ferrand-Prévot weit zurückFür Titelverteidigerin Pauline Ferrand-Prévot ist unterdessen ein erneuter Triumph in weite Ferne gerückt. Die Mountainbike-Olympiasiegerin von Paris verlor 2:12 Minuten und fiel damit in der Gesamtwertung weit zurück.Damit muss Ferrand-Prévot in den Bergen schon eine große Aufholjagd starten. Chancen dafür gibt es einige, denn das Profil wird in den nächsten Tagen bergiger. Vor allem die Kletterpartie hinauf zum Mont Ventoux am Freitag hat es in sich. Aber auch am Mittwoch wartet bereits ein anspruchsvolles Terrain, wenn auf den 140 Kilometern von Macon nach Belleville-en-Beaujolais gleich acht Bergwertungen anstehen.

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80.000 Euro für Wiederaufbau: Nach Waldbränden: Messi spendet für Region bei Madrid

Waldbrände haben Spanien tagelang in Atem gehalten - die Feuer brachten viel Zerstörung mit sich. Nun geht es an den Wiederaufbau. Und da hilft auch ein Fußball-Superstar mit einer Spende.Spanien ist von teils verheerenden Waldbränden heimgesucht worden - nun erfährt eine betroffene Region von einem Fußball-Weltstar Hilfe. Lionel Messi (39) spendete 80.000 Euro für den Wiederaufbau der Sierra Oeste im Westen der Hauptstadt Madrid. Das gab Isabel Díaz Ayuso, die Präsidentin der Autonomen Gemeinschaft Madrid, auf der Plattform X bekannt.„Ich möchte Ihnen danken und Ihnen sagen, dass wir Madrider uns darauf freuen, Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen, um Ihnen den Beifall zu spenden, den Sie verdienen“, schrieb die Politikerin an den argentinischen Vize-Weltmeister gerichtet. Jubel in Madrid war Messi bislang eher nicht gewohnt, spielte er doch jahrelang bei Real Madrids großem Rivalen FC Barcelona.In den vergangenen Tagen hatte etliche Waldbrände auf der iberischen Halbinsel gewütet. In der Sierra Oeste und anderen an Madrid grenzenden Gegenden zerstörten die Feuer große Flächen und verursachten hohe Schäden. Viele Einwohner mussten im Juli ihre Häuser aus Sicherheitsgründen verlassen; einige konnten inzwischen aber wieder zurückkehren. Rund um die Hauptstadt lodern zwar weiter Feuer, diese sind aber unter Kontrolle.

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Schwimm-EM: Versöhnung mit Paris: Wellbrocks „mentale Meisterleistung“

Bei den Olympischen Spielen vor zwei Jahren erlebt Florian Wellbrock in der Seine eine Enttäuschung. Jetzt macht er seinen Frieden mit dem Fluss. Auch der zweite deutsche Starter holt eine Medaille.Florian Wellbrock streckte beide Zeigefinger in die Luft und jubelte den deutschen Schwimm-Fans am anderen Seine-Ufer euphorisch zu. „So sehen Sieger aus“, schallten die Gesänge zu ihm herüber. Seine Goldmedaille im Rennen über zehn Kilometer war für den Ausnahmeathleten ein ganz besonderer Erfolg. Wellbrock gewann erstmals einen EM-Titel im Freiwasser - und feierte seine ganz persönliche Versöhnung mit Paris.„Ich hatte schon noch irgendwo eine kleine Rechnung offen mit der Stadt - umso schöner, dass es heute mit einer Goldmedaille geklappt hat“, sagte der 28-Jährige. Bei Olympia vor zwei Jahren war Wellbrock schwer geschlagen aus dem Pariser Fluss gestiegen. Nun triumphierte er. „Es ist heute sehr, sehr viel Genugtuung.“Wellbrock setzte sich vor dem Ungarn David Betlehem durch. Bronze sicherte sich Wellbrocks Teamkollege Oliver Klemet, der bei den Sommerspielen Silber gewonnen hatte.Wellbrock freut sich über zuvor fehlendes „Puzzleteil“Wellbrock war als vierfacher Weltmeister gestartet. Wegen eines schwierigen Saisonverlaufs mit mehreren Krankheitsausfällen hatte der gebürtige Bremer seine Ziele vor der Europameisterschaft aber sehr defensiv formuliert. Dass es nun sogar der Titel wurde, schien er selbst kaum glauben zu können. „Rein physisch hätte ich heute eigentlich nicht gewinnen dürfen“, sagte der Freiwasser-Olympiasieger von 2021. „Ich glaube, das war eine mentale Meisterleistung.“Über die olympische Distanz von zehn Kilometern hat er jetzt alle wichtigen Titel gewonnen. „Mehrfach Weltmeister geworden, einmal Olympiasieger geworden und diese Medaille hat irgendwo noch gefehlt“, erklärte Wellbrock. „Das Puzzleteil jetzt zu haben für das Gesamtbild, das bedeutet mir schon sehr, sehr viel.“Impfungen und Bakterien zur VorbeugungRund um die Rennen in der Seine hatte bei den Sommerspielen 2024 die Wasserqualität großen Wirbel ausgelöst. So berichtete die deutsche Schwimmerin Leonie Beck damals nach ihrem Rennen über Erbrechen. Andere Athletinnen und Athleten hatten ebenfalls gesundheitliche Probleme. Diesmal sorgten die Wasserwerte vor dem Wettkampf im Fluss, der sich quer durch die französische Hauptstadt zieht, nicht für so große Sorgen. Vorsichtsmaßnahmen trafen die deutschen Schwimmer trotzdem.„Wir haben uns im Vorwege gegen Cholera und Typhus und keine Ahnung was - Hepatitis - geimpft“, berichtete Wellbrock. „Wir nehmen hier vorbeugend so ein paar Darmbakterien, damit die Darmflora irgendwo stabil ist - falls was reinkommt, dass es vielleicht nicht ganz durchhaut.“Vorfreude auf Kaffee und KuchenDer Abschnitt, an dem der Wettkampf stattfindet, ist diesmal ein anderer. „Wir haben deutlich weniger Strömung, etwas wärmeres Wasser“, verglich Wellbrock. „Also es hätte deutlich schlechter sein können für mich.“Im Rennen setzte er sich früh an die Spitze und entzog sich so den körperbetonten Zweikämpfen an den Wendebojen. Betlehem, Klemet und er setzten sich ab. Mit einem unwiderstehlichen Schlussspurt sicherte sich Wellbrock dann den verdienten und sicheren Sieg.Für ihn heißt es, sich nun möglichst schnell zu erholen. Schon an diesem Mittwoch (10.00 Uhr/ZDF-Livestream) steht das Rennen über fünf Kilometer an. „Es geht jetzt alles Schlag auf Schlag“, sagte er und schilderte seine Pläne: „Irgendwo in die City - Kaffee, Kuchen. Mal ein bisschen Mensch sein und dann gucken wir, wie voll der Akku morgen wieder ist.“

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Schwimm-EM: Wellbrock gewinnt EM-Gold im Freiwasserschwimmen

Bei den Olympischen Spielen vor zwei Jahren erlebte Florian Wellbrock in der Seine eine Enttäuschung. Diesmal macht er seinen Frieden mit der Seine. Auch Oliver Klemet holt eine Medaille.Florian Wellbrock hat bei den Europameisterschaften die Goldmedaille im Freiwasserschwimmen gewonnen. Der 28-Jährige setzte sich in Paris nach zehn Kilometern vor dem favorisierten Ungarn David Bethlehem und seinem Teamkollegen Oliver Klemet durch. Es ist Wellbrocks erster EM-Titel im Freiwasser. Klemet war bei den Olympischen Spielen vor zwei Jahren in Paris Zweiter geworden.Wellbrock war als vierfacher Weltmeister gestartet. Weil er in dieser Saison gleich mehrfach krankheitsbedingt ausgefallen war, hatte der gebürtige Bremer seine EM-Ziele aber sehr defensiv formuliert. „Ich möchte auf jeden Fall in die Top Ten schwimmen“, sagte Wellbrock vor dem Rennen in der Seine. In dem Fluss hatte er die Podestplätze bei Olympia deutlich verpasst.Wellbrock schwimmt früh an die SpitzeBei den Sommerspielen 2024 hatte die Wasserqualität großen Wirbel ausgelöst. So berichtete die deutsche Schwimmerin Leonie Beck nach ihrem Rennen über Erbrechen. Andere Athletinnen und Athleten hatten ebenfalls gesundheitliche Probleme. Diesmal sorgten die Wasserwerte vor dem Wettkampf nicht für Sorgen. Auch die neue Wettkampfstrecke nah am Eiffelturm gefiel Bundestrainer Bernd Berkhahn. „Es ist fast idyllisch“, stellte er fest.Im Rennen ging es weniger idyllisch zu. Von Beginn an entwickelte sich ein enger Wettkampf mit viel Körpereinsatz. Wellbrock versuchte, sich den Zweikämpfen bestmöglich zu entziehen und setzte sich früh an die Spitze. Erst in der Schlussphase hatte er einen kleinen Schwächemoment. Bethlehem schien sich entscheidend absetzen zu können, doch Wellbrock fing sich und sicherte sich mit einem unwiderstehlichen Schlussspurt den verdienten und sicheren Sieg.

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Schwimm-EM: Zweite EM-Medaille: Bleyer gewinnt Bronze in Technischer Kür

Silber hatte die Bochumerin schon gewonnen, nun holt sie auch in der Technischen Kür Edelmetall.Klara Bleyer hat in Paris ihre zweite Medaille bei den Europameisterschaften im Synchronschwimmen gewonnen. Einen Tag nach dem zweiten Platz in der Freien Kür des Solowettbewerbs holte die Bochumerin im Finale der Technischen Kür des Solowettkampfes Bronze. Mit 258,0400 Punkten musste sie sich lediglich der neuen Europameisterin Iris Tio Casas aus Spanien und der Belarussin Wasilina Chandoschka von den Neutralen Athleten geschlagen geben. Die beiden Sportlerinnen trennten lediglich 0,2433 Punkte, während Bleyer 5,5850 Zähler Rückstand hatte.Bleyer war mit Startnummer eins in den Wettkampf gegangen und musste dann lange warten, bis ihre Medaille feststand. Die Deutsche unterstrich damit ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze. Bei Europameisterschaften holt sie seit 2024 regelmäßig Edelmetall, meist in der Freien Kür. Aber auch in der Technischen Kür hatte sie 2024 bereits Silber gewonnen. Damals waren allerdings die starken Athletinnen aus Russland und Belarus nicht am Start.

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Transfers: Offiziell: Barcelona leiht ter Stegen zu Ajax Amsterdam aus

Marc-André ter Stegen hat keine leichte Zeit hinter sich. Nun stellt sich der Torwart in den Niederlanden einer neuen Herausforderung.Nun ist es perfekt: Marc-André ter Stegen spielt in der kommenden Saison bei Ajax Amsterdam und wird dort Mitspieler seines ehemaligen Nationalmannschafts-Kollegen Julian Brandt. Der 34 Jahre alte Torhüter wird für ein Jahr vom FC Barcelona an die Niederländer verliehen, teilten beide Clubs mit. „Wir haben schon seit längerem daran gearbeitet, ihn hier herzuholen, daher freuen wir uns sehr, dass er seinen Vertrag unterschrieben hat und nun loslegen kann“, sagte Jordi Cruijff, Technischer Direktor bei Ajax und früherer Sportdirektor beim FC Barcelona.Barcelona hofft auf Rückkehr zu alter FormDer ehemalige Mönchengladbacher ter Stegen hat unter Ex-Bundestrainer Hansi Flick beim FC Barcelona seinen Stammplatz verloren und keine Perspektive mehr. Bereits im Winter hatte sich ter Stegen deshalb an den späteren Absteiger FC Girona verleihen lassen, um Spielpraxis für die Fußball-WM zu sammeln.Allerdings zog sich der Ex-Gladbacher gleich im zweiten Spiel für Girona eine Oberschenkelverletzung zu, die letztlich auch das WM-Aus bedeutete. Bei Barcelona steht der 44-malige Nationalspieler noch bis 2028 unter Vertrag. „Bei Ajax wird er nun versuchen, zu seiner herausragenden Form zurückzufinden, die er während seiner Zeit bei Barça so oft gezeigt hat“, teilten die Katalanen mit.

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Transfer in der NBA: Warum Basketball-König James auf 100 Millionen verzichtet

Mit seinem Wechsel nach Philadelphia verblüfft LeBron James Fachleute. Es ist eine Entscheidung gegen das große Geld. Was seine Motive sind und warum es Kritik gibt.Das Geld, auf das LeBron James in diesem Sommer freiwillig verzichtet hat, werden weit über 99 Prozent aller Profisportler in ihrer Karriere niemals verdienen. Rund acht Millionen US-Dollar (etwa 6,95 Millionen Euro) erhält der 41 Jahre alte Superstar dafür, in den kommenden beiden Saisons für seinen neuen Club Philadelphia 76ers Basketball zu spielen.Hätte James nach acht Spielzeiten bei den Los Angeles Lakers verlängert, wären rund 100 Millionen Dollar mehr möglich gewesen. Doch warum entschied sich der viermalige NBA-Meister, der laut Forbes als erster aktiver NBA-Profi Milliardär geworden ist, gegen ein weiteres Engagement im sonnigen Kalifornien?Während James in den sozialen Medien teilweise Wettbewerbsverzerrung vorgeworfen wird, loben ihn andere für den uneigennützigen Verzicht im Spätherbst seiner Karriere. Ein Blick auf die verschiedenen Perspektiven bei dem in der NBA-Historie bislang einmaligen Deal.LeBron JamesFür den besten Basketballer seiner Zeit geht es nicht mehr um die Finanzen, sondern um das historische Erbe. In Fachkreisen wird mit Blick auf James nur noch diskutiert, ob er oder Michael Jordan der größte Profi der NBA-Historie ist. James schrieb Geschichte, indem er als erster Spieler mit seinem Sohn (Bronny) in einem Team auflief.In NBA-Jahr 24 und 25 (kein anderer Profi zuvor schaffte mehr als 22 Saisons) geht es für King James nur noch um eins: sportliche Erfolge. Bei den Sixers sucht der globale Sportstar die Chance auf einen fünften Meisterring. Rivale Jordan hat in seiner Laufbahn sechs Titel gewonnen. Dafür stand James insgesamt zehnmal in den Finals.„Ich will immer noch Opfer bringen. Ich will immer noch arbeiten. Ich will immer noch hart kämpfen“, begründete James seine Entscheidung. Nach dem deutlichen Aus in den NBA-Playoffs hatte er offenbar auch einen Rücktritt in Erwägung gezogen. Doch statt Rückzug steht James nun noch einmal ganz besonders im Rampenlicht. Analog zur berühmten Jordan-Doku „The Last Dance“, die im Corona-Jahr 2020 veröffentlicht wurde, soll auch James' nächste Saison verfilmt werden.Kritiker und KonkurrenzNicht alle lobten James für seine Entscheidung. Schon bevor der Superstar die wochenlange Hängepartie beendete, hatte TV-Experte Charles Barkley angemerkt, dass alles andere als eine Heimkehr nach Cleveland nicht stimmig sei. Bei jeder weiteren Option „würde er nur Jordan hinterherrennen“, merkte Barkley an.James' langjähriger Rivale Kevin Durant vergleicht die Sixers sogar mit den Golden State Warriors, mit denen er und Dreierspezialist Stephen Curry vor knapp zehn Jahren die Liga dominierten. „Sie haben vier 25-Punkte-Scorer. Also, natürlich denke ich, dass sie einer der Titelanwärter sind“, sagte Durant. Neben James holten die Sixers in diesem Sommer auch Boston-Celtics-Star Jaylen Brown nach Philadelphia. Aufbauspieler Tyrese Maxey und der verletzungsanfällige Joel Embiid waren bereits Teil des Teams, das in der Vorsaison in Runde zwei am späteren Meister New York Knicks scheiterte.Was sagt die NBA?Die Liga und ihr Commissioner Adam Silver sind vor allem froh, dass James seine Entscheidung endlich verkündet hat, nachdem sich der Prozess über mehrere Wochen gezogen hatte. Silver hatte im Juli deutlich den Druck auf James erhöht.„Wir müssen den Spielplan fertigstellen - und wo LeBron künftig spielt, beeinflusst unsere Planungen. Es wird beeinflussen, wie wir die erste Woche und Weihnachten planen. Deshalb muss er eine Entscheidung treffen“, sagte der NBA-Boss. Für Silver ist das Wichtigste, dass James der Liga als Zugpferd noch einmal mindestens ein Jahr - eher zwei Jahre - erhalten bleibt. Und: Je näher James und die Sixers den Finals kommen, umso besser. Eine NBA-Finalserie zwischen den San Antonio Spurs um Ausnahmetalent Victor Wembanyama gegen Philadelphia mit James wäre für Silver das bestmögliche aller Szenarien.Der große GewinnerDas sind zweifellos die Sixers. Mit der Verpflichtung von Brown (er kam für Paul George) und James ist Philadelphia in einem Sommer zum Titelanwärter geworden. Im Osten wird nur Titelverteidiger New York sportlich ähnlich hoch gehandelt wie die 76ers.James sei „einer der größten Spieler in der Geschichte der NBA und einer der besten Athleten aller Zeiten“, sagte Teambesitzer Josh Harris nach der Verpflichtung des Superstars. Die Leistungen des Olympiasiegers von Paris seien „legendär“.Philadelphias Erfolge dürften aber auch an der Gesundheit von Center Embiid hängen. Nur, wenn der 2,13 Meter große Riese fit bleibt, dürften die Sixers in einem möglichen Finale gegen San Antonio oder die Oklahoma City Thunder wirklich Chancen auf den Titel haben. Das gelang dem Club zuletzt 1983. Seit 2001 erreichte Philadelphia nicht mehr das NBA-Finale.

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Fifa-Präsident: Wie Gianni Infantino zum Sonnenkönig des Fußballs wurde

Wer ist Gianni Infantino, der Mann an der Spitze des Weltfußballverbandes? Seine Kindheit, seine Familie und seine mächtigen Freunde – der stern öffnet die Akte des Fifa-Chefs.

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Schwimm-EM: Gold und Silber: Deutsche Wasserspringer glänzen bei EM

Lou Massenberg und Jonathan Schauer holen in Paris überraschend den Titel im Synchronwettbewerb vom 3-Meter-Brett. Und das ist aus deutscher Sicht noch nicht alles.Lou Massenberg und Jonathan Schauer haben bei den Europameisterschaften der Wasserspringer in Paris überraschend den Titel im Synchronwettbewerb vom 3-Meter-Brett gewonnen. Das Duo aus Halle/Saale setzte sich nach einer nervenstarken Darbietung mit der starken Punktzahl 423,84 vor Jewgeni Kusnetsow/Nikita Schleicher (Neutrale Athleten/408,99) sowie Stefano Belotti/Matteo Santoro (386,07) aus Italien durch.Wenig später fügte Pauline Pfeif dem deutschen Edelmetall-Konto sogar noch eine weitere Medaille hinzu. Die Vizeweltmeisterin aus Berlin gewann Silber vom Turm. Für ihre fünf Sprünge aus zehn Metern Höhe erhielt die 24-Jährige 305,30 Punkte. Den Sieg sicherte sich überlegen die Britin Maise Bond. Die Niederländerin Else Praasterink lag die Winzigkeit von 0,15 Punkten hinter Pfeif auf Rang drei.Schauer: „Hört sich im ersten Moment surreal an“Für die ganz große Show aus deutscher Sicht hatten zuvor aber Massenberg und Schauer gesorgt. Vom ersten bis zum sechsten Sprung waren die beiden Deutschen als einziges Duo fehlerfrei geblieben. Vor allem auch den letzten Sprung mit dem Schwierigkeitsgrad 3,8 brachten sie so überragend ins Wasser, dass danach nur noch Umarmungen bei den Athleten und dem gesamten Staff zu sehen waren. Nach Gold für Moritz Wesemann vom 1-Meter-Brett war es der zweite Titel für das Team von Bundestrainer Christoph Bohm bei der EM im Centre Aquatique Olympique.„Europameister, das hört sich im ersten Moment surreal an. Ich werde wohl erst mal eine Nacht drüber schlafen müssen“, sagte der 21-jährige Schauer nach dem größten Erfolg seiner bisherigen Karriere. „Es war ein unglaublicher Wettkampf. Wir wollten so etwa 400 Punkte schaffen, jetzt sind es ein paar mehr. Und Gold ist natürlich die Krönung von allem“, betonte Massenberg.Vor einem Jahr hatte das deutsche Team in dieser Disziplin ebenfalls den Sieg geholt. Damals triumphierte das Duo Wesemann/Timo Barthel.

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Gesundheitliche Probleme: Union-Boss Heldt muss Interview absagen – und wird kurios ersetzt

Beim Testspiel gegen Cagliari Calcio soll Union Berlins Geschäftsführer Horst Heldt eigentlich zum Interview – muss aber passen. Moderatorin Lisa de Ruiter improvisiert humorvoll.Beim Testspiel gegen Cagliari Calcio soll Union Berlins Geschäftsführer Horst Heldt eigentlich zum Interview – muss aber passen. Moderatorin Lisa de Ruiter improvisiert humorvoll.

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Druck auf FIFA-Präsident: Wales will Infantinos Wiederwahl nicht mehr unterstützen

Nach dem Investoren-Fiasko von Gianni Infantino geht ein Verband in die Offensive. Wales sagt öffentlich nein zu einer möglichen Wiederwahl des FIFA-Bosses. Es bleibt nicht das einzige Land.Als erster einzelner Fußball-Verband hat Wales öffentlich seine Unterstützung für die von Gianni Infantino beabsichtigte Wiederwahl zum FIFA-Boss im kommenden Jahr wieder entzogen. „Die jüngsten Defizite in den Bereichen verantwortungsvoller Verbandsführung, Entscheidungsprozesse, Führung, Werte, Stakeholder-Management, Kommunikation und Urteilsvermögen haben dazu geführt, dass Herr Infantino das Vertrauen des FAW verloren hat, weiterhin an der Spitze des Weltfußballs zu stehen“, zitierte Sky News in England den Walisischen Fußball-Verband FAW.Serbien will eine „neue Führung“Der Co-Gastgeber der EM 2028 im Vereinigten Königreich und Irland bestätige demnach „den Entzug seiner Unterstützung für die Kandidatur von Herrn Gianni Infantino zur Wiederwahl als FIFA-Präsident für die Amtszeit 2027 bis 2031.“ Dies habe der Verband der FIFA auch schriftlich mitgeteilt. „Das Wohl des Fußballs nicht an erste Stelle zu setzen, ist ein Versagen, das wir nicht akzeptieren können.“Während kurz danach England Medienberichten zufolge noch an einem entsprechenden Brief an die FIFA-Spitze arbeitete, entzogen die Serben Infantino ihre Unterstützung. Der Verband sei der Ansicht, dass es „in der gegenwärtigen Situation neues Vertrauen, einen neuen Ansatz und eine neue Führung“ brauche, die dazu beitrage, „den Dialog, die Geschlossenheit und die Glaubwürdigkeit der internationalen Fußballinstitutionen wiederherzustellen“.FIFA-Wahlen 2027 in MarokkoInfantino hatte nach massivem Widerstand Pläne zurückgezogen, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils der kommerziellen Rechte der FIFA etwa an der Weltmeisterschaft eine Milliardensumme einzunehmen. Die Europäische Fußball-Union (UEFA), wovon Wales Mitglied ist, war den Schweizer danach scharf angegangen. Längst wird auch über die Zukunft Infantinos diskutiert, der seit 2016 an der Spitze des Weltverbands steht.Im kommenden Jahr stehen Wahlen an. Am 18. März 2027 möchte sich Infantino, wenn alles geordnet zugeht, in Rabat (Marokko) auf dem 77. FIFA-Kongress den Statuten zufolge ein letztes Mal für vier Jahre zum Präsidenten wählen lassen.

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Fifa in der Krise: Jetzt droht die Uefa Infantino mit mit rechtlichen Schritten

Nach dem krachend gescheiterten Investorendeal sieht sich Fifa-Chef Gianni Infantino zunehmend in die Ecke gedrängt. Alle Entwicklungen zur Krise im stern-Newsblog.Der Fußball-Weltverband Fifa hat seine umstrittenen Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren gestoppt. „Unser Ziel war es schon immer – und wird es auch immer bleiben –, den Sport zu vereinen und zu verbessern“, erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino. „Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt.“Die Fifa hatte zunächst geplant, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Für die Umsetzung wollte die Fifa das Tochterunternehmen Fifa Forward Enterprise gründen.Alle News und Entwicklungen zum Streit in der Fifa in unserem stern-Nachrichtenblog.

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Radsport: Nach fünftem Tour-Sieg: Pogacar startet auch bei der Vuelta

Der slowenische Radstar will eine der wenigen Lücken in seiner Erfolgsbilanz schließen. Der Weltmeister geht bei der Spanien-Rundfahrt an den Start.Gut eine Woche nach seinem fünften Gesamtsieg bei der Tour de France hat Radstar Tadej Pogacar seine Teilnahme an der Vuelta bestätigt. Damit will der slowenische Weltmeister eine der wenigen Lücken in seiner beachtlichen Erfolgsbilanz schließen. Die dreiwöchige Spanien-Rundfahrt, die am 22. August in Pogacars Wahlheimat Monaco beginnt, hat der 27-Jährige bislang nicht gewonnen. Bei seinem bislang einzigen Start 2019 wurde er Dritter.Gewinnt Pogacar die Vuelta, wäre er der neunte Radprofi mit Siegen bei allen drei Grand Tours. Zuletzt war dies seinem Rivalen Jonas Vingegaard geglückt. Neben seinen fünf Tour-Siegen hat Pogacar 2024 auch den Giro d'Italia gewonnen. Nach der Frankreich-Rundfahrt hatte er einen Start bei der Vuelta noch offen gelassen.Alle Grand Tours in einem Jahr?Radsport-Legende Eddy Merckx traut Pogacar auch zu, alle drei großen Rundfahrten innerhalb einer Saison zu gewinnen. Dann müsste der Slowene aber wohl Abstriche bei den großen Klassikern machen.Nach der Vuelta dürfte Pogacar die WM in Kanada in Angriff nehmen. Der anspruchsvolle Straßenkurs in Montreal dürfte ihm entgegenkommen. Es wäre der dritte WM-Titel in Serie, was zuletzt dem Slowaken Peter Sagan gelang.

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Geschäftsführer im Interview: Hat der DFB Infantino zu viel durchgehen lassen, Herr Rettig?

DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig stellt die weitere Zusammenarbeit mit Fifa-Chef Gianni Infantino infrage, sagt, wie es weitergehen könnte – und was ihm Hoffnung macht.

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Zweitligist FC Southampton: Deutscher Fußballtrainer lässt Gegner ausspionieren – und kassiert Morddrohungen

Wegen der Spionage-Vorwürfe muss Fußballtrainer Tonda Eckert vom FC Southampton eine Sperre fürchten. Nun berichtet er in einem Interview, wie ihn der Vorfall mitgenommen hat.Der deutsche Trainer Tonda Eckert hat in einem Interview offen über die Spionage-Affäre des englischen Fußball-Zweitligisten FC Southampton gesprochen und von schlaflosen Nächten erzählt. „Es gab sie. Vor allem gab es ein permanentes Gedankenkarussell. Als Cheftrainer bin ich für eine Entscheidung verantwortlich, die wir sehr bereuen“, sagte Eckert dem „Kicker“.„Riesige Folgen für Spieler, Fans und den Verein“Der 33 Jahre junge Trainer aus Deutschland betonte, dass ihm die Regelung, gegen die er verstieß, neu war. „Ich wusste es nicht, nein. Ich habe es aber autorisiert, deshalb liegt die Gesamtverantwortung bei mir. Gerade in England sind in der Rolle des Managers viele Aufgaben gebündelt. Die Entscheidung war falsch und hatte riesige Folgen für Spieler, Fans und den Verein“, sagte Eckert.Nach Ansicht der Kommission hatte Eckert seine Mitarbeiter beauftragt, Trainingseinheiten von Gegnern zu beobachten, was der Trainer auch selbst eingeräumt habe. Nach den Regularien der EFL ist das allerdings verboten. Eckert ist vom Fußballverband FA angeklagt worden und könnte zusätzlich zu den Konsequenzen für den Club gesperrt werden.Southamptons Trainer Eckert sollte nicht mehr selbst Auto fahrenEr habe auch Morddrohungen erhalten. „Ja, das konnte auch nicht mehr ohne Polizei ablaufen. Ich möchte nicht auf Details eingehen, nur so viel: Mir wurde empfohlen, nicht mehr selbst zu fahren, sondern hinten im Auto zu sitzen. Das war sehr schwierig“, schilderte Eckert in großer Offenheit.Eine unabhängige Disziplinarkommission der englischen Fußball-Liga (EFL) hatte den Club wegen der Affäre aus den Championship-Playoffs – und damit von einem möglichen Premier-League-Aufstieg – ausgeschlossen und mit einem Vier-Punkte-Abzug für die kommende Saison bestraft. „Die Konsequenzen hätten für den Verein und die Mannschaft kaum härter sein können. Dann kommt eine öffentliche Wucht, auf die einen nichts vorbereitet“, sagte Eckert.

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Schwimm-EM: Medaillensatz komplett: Hentschel/Avila Sanchez holen Bronze

Eine Willensleistung verhilft dem Mixed-Synchron-Paar vom 3-Meter-Brett zur Medaille. Zwischenzeitlich hatte es nicht nach diesem Erfolg ausgesehen.Die deutschen Wasserspringer haben bei den Europameisterschaften den Medaillensatz komplett gemacht. Nach Gold durch Moritz Wesemann und Silber durch das Synchron-Paar Pauline Pfeif/Elena Wassen holten am dritten Tag der Titelkämpfe in Paris Lena Hentschel und Luis Avila Sanchez Bronze im Mixed-Synchron vom 3-Meter-Brett. Mit 284,19 Punkten mussten sie dem italienischen Duo Chiara Pellacani/Matteo Santoro 305,85) sowie Elizaweta Kuzina/Ilia Molachanow (286,17) von den Unabhängigen Athleten aus Russland den Vortritt lassen.Souveräner Titel für ItalienDie Titelverteidiger aus Berlin waren nach dem zweiten, relativ einfachen Sprung unter Zugzwang. Avila Sanchez hatte seinen Sprung durch den nicht stimmigen Anlauf etwas verpatzt. Es folgte eine sehr konzentriert vorgetragene Aufholjagd von Rang acht kommend. Durch einen Fehler der Russen im letzten Durchgang hätte es fast noch zu Silber gereicht. Am Ende fehlten knapp zwei Punkte, während die Italiener mit einer beeindruckenden Serie und fast 20 Zählern Vorsprung souverän den Titel holten.„Wir wollten eine Medaille. Natürlich wäre die Titelverteidigung wünschenswert gewesen, aber mit Bronze rauszugehen, bei so einem starken Feld, ist das, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Hentschel, die den verbesserten Auftritt nach dem Wackler im zweiten Versuch hervorhob. „Fehler kommen immer vor. Da muss man abschalten, weitermachen und den Sprung vergessen können“, betonte Avila Sanchez.Hentschel im Einzel mit zu vielen FehlernIm Einzel vom 1-Meter-Brett war Hentschel dann zu fehlerbehaftet. Vor allem die Eintauchphasen, die bei den Kampfrichtern in Erinnerung bleiben, klappten zu selten. Ihren Top-Sprung brachte die Berlinerin dann fast gar nicht ins Wasser, so dass am Ende der enttäuschende Platz zehn blieb. Bereits ihren dritten EM-Titel holte die Italienerin Chiara Pellacani, die als einzige fehlerfrei blieb und mit einem überwältigenden Vorsprung von 40,10 Punkten siegte.

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Ruder-EM: Zeidler rudert zu EM-Gold – Deutschland-Achter holt Silber

Einen Tag nach seinem EM-Rekord verbessert Oliver Zeidler die Zeit noch einmal und sichert sich souverän den Titel. Auch der Deutschland-Achter kann in Italien jubeln.Mit einer EM-Bestzeit hat sich Olympiasieger Oliver Zeidler bei den Ruder-Europameisterschaften im italienischen Varese souverän den Titel im Männer-Einer gesichert. Der 30-Jährige setzte sich im Finale auf dem Lago di Varese deutlich vor dem unter neutraler Flagge startenden Titelverteidiger Yauheni Zalaty und dem griechischen Weltmeister Stefanos Ntousko durch und feierte seinen vierten EM-Erfolg nach 2019, 2021 und 2024.Bereits im Halbfinale am Samstag hatte Zeidler ein Ausrufezeichen gesetzt und einen EM-Rekord über 2.000 Meter aufgestellt (6:37,87 Minuten), den er mit einer Finalzeit von 6:36,39 Minuten am Sonntag noch einmal unterbot. Im Vorjahr hatte der deutsche Ruderer wegen seines Studiums auf die EM verzichtet und bei den Weltmeisterschaften trotz kurzer Vorbereitung Silber gewonnen.Deutschland-Achter meldet sich mit EM-Silber zurückZuvor hatte der Deutschland-Achter nach einer bislang enttäuschenden Saison knapp den Titel verpasst und Silber gewonnen. Das vom neu auf die Schlagposition gerückten Frederik Breuer angeführte Boot lieferte sich ein packendes Duell mit Rumänien und musste sich am Ende knapp geschlagen geben. Bronze ging an Gastgeber Italien.Die europäischen Top-Nationen Großbritannien und die Niederlande verzichteten auf eine Teilnahme, um sich auf die Weltmeisterschaften in Amsterdam vom 24. bis 30. August vorzubereiten. Zuvor war der Deutschland-Achter bei den Weltcups in Sevilla und Luzern jeweils Vierter geworden. Bei der WM 2025 in China scheiterte der Achter bereits im Vorlauf. Seit dem EM-Titel 2020 wartet das Boot auf einen weiteren großen internationalen Sieg.Der deutsche Frauen-Achter verpasste beim Sieg Rumäniens wenig später das Podest und belegte im nur vier Boote umfassenden Feld den letzten Platz. Weitere Medaillen für den Deutschen Ruderverband (DRV) holten Fabio Kress mit Silber im nicht-olympischen Leichtgewichts-Männer-Einer sowie Kathrin Marchand und Valentin Luz mit Gold im Para-Mixed-Doppelzweier (PR3). Zum Abschluss der Titelkämpfe gewann Deutschland zudem bei der EM-Premiere im Mixed-Achter und Mixed-Doppelzweier, die perspektivisch olympisch werden könnten, jeweils Silber. In den geschlechtsgemischten Bootsklassen dürfen ausschließlich Athletinnen und Athleten starten, die bereits zuvor in einer anderen Bootsklasse im Einsatz waren.

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Lawinenunglück: Leiche von Netflix-Bergsteiger Nirmal Purja wird vom Berg gebracht

Der Gipfelstürmer und Netflix-Star Nirmal Purja starb durch eine Lawine in Pakistan. Erst nach mehreren Tagen wurde die Leiche geborgen – und wird jetzt abtransportiert.Die Leiche des bekannten Extremsportlers Nirmal Purja ist gefunden und von der Unglücksstelle abtransportiert worden. Das Bodenrettungsteam bringe den Körper des nepalesisch-britischen Bergsteigers von etwa 5.700 Metern Höhe am Berg Broad Peak in ein niedriger gelegenes Camp, erklärte der Alpin Club Pakistan auf Instagram.Purja wurde mit einer Netflix-Dokumentation über sein Abenteuer, als erster Mensch alle Achttausender innerhalb einer Saison zu besteigen, international bekannt. Bei der nun so fatal endenden Expedition war er mit neun anderen Bergsteigerinnen und Bergsteigern aus Nepal, Pakistan, China, den USA und dem Oman unterwegs. Nirmal Purjas Leiche wird auf Schlitten abtransportiertDas gesamte Team wurde am etwa 8050 Meter hohen Broad Peak im Karakorum-Gebirge in Pakistan von einer gewaltigen Lawine in den Tod gerissen. Drei Leichen seien bereits am Freitag geborgen worden, sagte Alpin-Club-Sprecherin Niala Kiani. Die Körper von vier Toten, darunter Purja, sind laut dem Club auf Schlitten gepackt worden und auf dem Weg nach unten.Eine weitere Leiche am zwölfthöchsten Berg der Erde sei lokalisiert, könne aber so schnell nicht geborgen werden. „Aufgrund des äußerst gefährlichen Geländes und der vorherrschenden Bedingungen ist es unwahrscheinlich, dass zum jetzigen Zeitpunkt ein Bergungsversuch unternommen wird“, heißt es in dem Statement.Broad Peak war ursprünglich nicht sein PlanDen Broad Peak zu besteigen, sei ursprünglich nicht Teil seines Plans gewesen, schrieb Netflix-Start Purja am Montag in seinem letzten Beitrag auf der Plattform X. Nach einer Besteigung des Gasherbrum II – einem weiteren pakistanischen Achttausender – fehlte ihm lediglich die Besteigung des Broad Peak, um der erste Mensch zu sein, der alle 14 Achttausender ohne Sauerstoff zweimal bestiegen habe, schrieb er.Der Broad Peak ist der zwölfthöchste Berg der Erde und liegt im Karakorum-Gebirge auf der Grenze zwischen Pakistan und China. Die Region im hohen Norden Pakistan zieht jährlich viele internationale Bergsteiger-Expeditionen an.

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Gianni Infantino und Fifa: Wer als Alternative zu Infantino in Frage käme

Infantino macht bei seinen Investorenplänen einen Rückzieher. Es hagelt Kritik – aber nicht nur. Alle Entwicklungen zur Krise im stern-Newsblog.Der Fußball-Weltverband Fifa hat seine umstrittenen Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren gestoppt. „Unser Ziel war es schon immer – und wird es auch immer bleiben –, den Sport zu vereinen und zu verbessern“, erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino. „Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt.“Die Fifa hatte zunächst geplant gehabt, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Für die Umsetzung wollte die Fifa das Tochterunternehmen Fifa Forward Enterprise gründen. Laut Berichten setzte der Weltverband eine Frist für die Zustimmung zum geplanten Investorendeal und versprach im Gegenzug eine Sonderzahlung.Alle News und Entwicklungen zum Streit in der Fifa in unserem stern-Nachrichtenblog.

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