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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Tod des Vaters: Messi reist zur Trauerfeier seines Vaters nach Argentinien

Jorge Messi begleitete seinen Sohn von den Anfängen bis zum Wechsel zu Inter Miami. Nun ist er gestorben. Die Familie nimmt im engsten Kreis Abschied.Lionel Messi ist aus der US-Stadt Miami nach Argentinien gereist, um von seinem verstorbenen Vater Jorge Abschied zu nehmen. Der Privatjet mit dem argentinischen Fußball-Weltstar, seiner Frau und den drei Kindern landete am späten Abend (Ortszeit) in der Stadt Rosario, wie örtliche Medien berichteten. Vom Flughafen sei die Familie Messi zum Friedhof El Prado gefahren worden, auf dem eine private Trauerfeier stattfinde.  Messis Vater, der zugleich sein Berater war, war am Samstag im Alter von 68 Jahren in einer Klinik gestorben. Weitere Einzelheiten zu den Gesundheitsproblemen, die zu seinem Tod führten, wurden nicht bekanntgegeben. Die Familie hatte bereits im Juni während der Fußball-WM mitgeteilt, dass Jorge Messi krank war. Nach dem Tod äußerte sich die Familie zunächst nicht.Eine prägende Figur für Lionel MessiJorge Messi war von Beginn der Karriere seines Sohnes als dessen Berater tätig. Er brachte ihn als Jugendlichen zum FC Barcelona, wo Lionel Messi (39) von 2000 bis 2021 spielte. Derzeit spielt er für Inter Miami in den USA. Mit der argentinischen Nationalmannschaft nahm Messi an sechs Weltmeisterschaften teil.Nach der 0:1-Niederlage Argentiniens gegen Spanien im jüngsten WM-Finale war Messi in seine Heimatstadt geflogen, um bei seinem Vater zu sein. Nach mehr als einer Woche kehrte er laut der Zeitung „La Nación“ am 29. Juli in die USA zurück.

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Tour de France der Frauen: Frauen-Tour vor Finale mit Sekundenkrimi: Vollering in Gelb

2024 gewinnt Kasia Niewiadoma mit vier Sekunden Vorsprung die Tour de France vor Demi Vollering. Dieses Mal liegt die Niederländerin vor der Schlussetappe acht Sekunden vor der Polin.Beim Finale der Tour de France der Frauen winkt erneut ein Sekundenkrimi. Die niederländische Topfavoritin Demi Vollering hat mit ihrem Sieg auf der vorletzten Etappe das Gelbe Trikot erobert und geht mit einem Vorsprung von acht Sekunden auf die Polin Kasia Niewiadoma auf das Schlussstück am Sonntag mit Start und Ziel in Nizza.Vollering setzte sich auf dem achten Teilstück über 171,9 Kilometer von Sisteron nach Nizza mit einer scharfen Attacke am letzten Anstieg ab und rettete 17 Sekunden Vorsprung vor Elisa Longo Borghini aus Italien und Niewiadoma ins Ziel. Niewiadoma verlor damit das Gelbe Trikot, das sie erst am Vortag mit ihrem Sieg auf dem Mont Ventoux geholt hatte. Antonia Niedermaier aus Rosenheim kam mit einem Rückstand von 38 Sekunden als Elfte ins Ziel und verteidigte damit das Weiße Trikot als beste Nachwuchsfahrerin erfolgreich. Zugleich liegt sie auf einem starken fünften Gesamtrang.Ähnliches Szenario wie 2024?Damit könnte sich das Szenario von 2024 wiederholen. Damals hatte sich Niewiadoma in einem dramatischen Finale im Radsport-Mekka Alpe d'Huez den Toursieg in der Endabrechnung mit vier Sekunden Vorsprung auf Vollering gesichert. Wieder einmal herrscht bei der Frauen-Tour Spannung bis zum letzten Tag. Eine Konstellation, die die Männer derzeit nicht zu bieten haben. Die letzten drei Ausgaben hat der slowenische Weltmeister Tadej Pogacar mit großem Vorsprung gewonnen.Die französische Titelverteidigerin Pauline Ferrand-Prévot ist unterdessen vor der achten Etappe ausgestiegen. Die Mountainbike-Olympiasiegerin von 2024 in Paris, die in der Gesamtwertung mit fast 15 Minuten Rückstand abgeschlagen auf Platz 14 lag, klagte über Unwohlsein.

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Berater und Manager: Lionel Messis Vater Jorge im Alter von 68 Jahren gestorben

Lionel Messi verliert seinen Vater: Jorge Messi stirbt nach schwerer Krankheit. Die Klinik bestätigt den Tod in der argentinischen Stadt Rosario. Die Fußballwelt zeigt ihr Mitgefühl.Lionel Messi trauert um seinen Vater. Jorge Messi ist im Alter von nur 68 Jahren gestorben, wie die Klinik Centro in der argentinischen Stadt Rosario auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Aus Gründen des Datenschutzes und aus Respekt vor der Familie würden keine weiteren Einzelheiten zu den medizinischen Umständen des Todes bekanntgegeben, erklärte der ärztliche Direktor der Klinik, Carlos Mackey, in der sich Messis Vater befand, in einer Mitteilung.Die Familie Messi hatte bereits im Juni während der Fußball-WM mitgeteilt, dass Jorge gesundheitliche Probleme habe. Woran er erkrankt war, wurde nicht veröffentlicht. Zuvor hatten argentinische Medien über seinen Tod berichtet.Jorge Messi war von Anfang an eine prägende Figur in Messis Karriere und als sein Berater tätig. Er unterstützte Messi seit dessen Kindheit bei der Karriere und brachte ihn als Jugendlichen nach Barcelona, nachdem bei dem Spieler ein Wachstumshormonmangel festgestellt worden war. Der FC Barcelona nahm Messi in die Jugendakademie La Masia auf und übernahm die hohen Behandlungskosten. So begann die Erfolgsgeschichte des achtmaligen Weltfußballers.„Er war immer kritisch mit mir, und das hat mich angespornt, mich ständig zu verbessern“, hatte Messi über seinen Vater in einem Interview gesagt. Das habe ihm sehr geholfen. „Während meiner gesamten sportlichen Laufbahn war mein Vater in dieser Hinsicht immer an meiner Seite. Wenn ich ein Spiel beendet hatte, schrieb ich ihm, oder wir sahen uns gemeinsam ein Spiel an und tauschten uns darüber aus“.Mitgefühl der Fußballwelt: An Messis „glorreichsten Jahre“ beteiligtDie Fußballwelt drückte ihr Bedauern über Jorges Tod aus und sprach der Familie Beileid aus. „Wir sind in diesem Moment tiefer Trauer mit Respekt und Zuneigung bei Lionel, seiner Familie, seinen Freunden und seinen Angehörigen“, schrieb der südamerikanische Kontinentalverband Conmebol bei X. Auch der argentinische und der spanische Fußballverband sowie Messis Jugendverein Newell's Old Boys aus Rosario und der FC Barcelona zeigten ihr Mitgefühl. „Jorge war die Stütze und der Mensch, der gemeinsam mit seiner Frau Celia Cuccittini die Karriere des besten Spielers aller Zeiten mit Weitsicht, Disziplin und Zuneigung begleitet hat“, schrieb Newell's auf X.Der FC Barcelona dankte „Jorge Messi für sein Engagement für unseren Verein und dafür, dass er uns die Anfänge und die glorreichsten Jahre der Fußballkarriere seines Sohnes Leo anvertraut hat“. Messi spielte von 2000 bis 2021 bei den Katalanen.Lionel Messi war nach der WM bei seinem VaterNach dem 0:1 von Argentinien gegen Spanien im WM-Finale war der 39 Jahre alte Messi in seine Heimatstadt Rosario geflogen, um bei seinem Vater zu sein. Nach mehr als einer Woche war er laut der Zeitung „La Nación“ am 29. Juli in die USA zurückgekehrt. Dort spielt er für Inter Miami. Schon während der WM hatte es Meldungen gegeben, dass Messis Vater schwer erkrankt sei. Der achtmalige Weltfußballer hatte nach seiner Dreierpack-Gala bei Argentiniens 3:0 gegen Algerien von schweren Zeiten gesprochen, die aber nichts mit dem Fußball zu tun hätten. Messi hatte eine sehr enge Bindung zu seinem Vater, der auch als Manager und Berater agierte.Falschmeldung während der WMWährend der WM hatte es sogar eine Falschmeldung im TV vom Tode Jorge Messis gegeben. Die argentinische Schauspielerin und Moderatorin Florencia Peña entschuldigte sich später und beendete die Zusammenarbeit mit dem Sender Luzu TV. Die an der Falschinformation beteiligten Mitarbeiter wurden entlassen.

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Trauer um Jorge: Vater von Lionel Messi ist tot

Während der Fußball-WM gab es immer wieder Meldungen über den Tod von Jorge Messi. Diese stellten sich als falsch heraus. Doch jetzt hat die Familie traurige Nachrichten.Lionel Messi trauert um seinen Vater. Jorge Messi ist im Alter von nur 68 Jahren gestorben, wie die Klinik Centro in der argentinischen Stadt Rosario auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.Aus Gründen des Datenschutzes und aus Respekt vor der Familie würden keine weiteren Einzelheiten zu den medizinischen Umständen des Todes bekanntgegeben, erklärte der ärztliche Direktor der Klinik, Carlos Mackey, in der sich Messis Vater befand, in einer Mitteilung.Die Familie Messi hatte bereits im Juni während der Fußball-WM mitgeteilt, dass Jorge gesundheitliche Probleme habe. Woran er erkrankt war, wurde nicht veröffentlicht. Zuvor hatten argentinische Medien über seinen Tod berichtet.Lionel Messi verdankt Erfolg seinem VaterJorge Messi war von Anfang an eine prägende Figur in Messis Karriere und als sein Berater tätig. Er unterstützte Messi seit dessen Kindheit bei der Karriere und brachte ihn als Jugendlichen nach Barcelona, nachdem bei dem Spieler ein Wachstumshormonmangel festgestellt worden war. Der FC Barcelona nahm Messi in die Jugendakademie La Masia auf und übernahm die hohen Behandlungskosten. So begann die Erfolgsgeschichte des achtmaligen Weltfußballers.„Er war immer kritisch mit mir, und das hat mich angespornt, mich ständig zu verbessern“, hatte Messi über seinen Vater in einem Interview gesagt. Das habe ihm sehr geholfen. „Während meiner gesamten sportlichen Laufbahn war mein Vater in dieser Hinsicht immer an meiner Seite. Wenn ich ein Spiel beendet hatte, schrieb ich ihm, oder wir sahen uns gemeinsam ein Spiel an und tauschten uns darüber aus“.Messi reiste nach WM-Aus zu seinem VaterWährend der WM hatte es Meldungen gegeben, dass Messis Vater schwer erkrankt sei. Der achtmalige Weltfußballer hatte nach seiner Dreierpack-Gala bei Argentiniens 3:0 gegen Algerien von schweren Zeiten gesprochen, die aber nichts mit dem Fußball zu tun hätten. Messi hatte eine sehr enge Bindung zu seinem Vater, der auch als Manager und Berater agierte.Nach der Niederlage von Argentinien gegen Spanien im WM-Finale war Messi in seine Heimatstadt Rosario geflogen, um bei seinem Vater zu sein. Nach mehr als einer Woche war er laut der Zeitung „La Nación“ am 29. Juli in die USA zurückgekehrt, wo er für Inter Miami in der Major League Soccer (MLS) spielt.Während der WM hatte es sogar eine Falschmeldung im TV vom Tode Jorge Messis gegeben. Die argentinische Schauspielerin und Moderatorin Florencia Peña entschuldigte sich später und beendete die Zusammenarbeit mit dem Sender Luzu TV. Die an der Falschinformation beteiligten Mitarbeiter wurden entlassen.Fußball-Welt trauert um Jorge MessiDie Fußballwelt drückte ihr Bedauern über Jorges Tod aus und sprach der Familie Beileid aus. „Wir sind in diesem Moment tiefer Trauer mit Respekt und Zuneigung bei Lionel, seiner Familie, seinen Freunden und seinen Angehörigen“, schrieb der südamerikanische Kontinentalverband Conmebol bei X. Auch der argentinische und der spanische Fußballverband sowie Messis Jugendverein Newell's Old Boys aus Rosario und der FC Barcelona zeigten ihr Mitgefühl. „Jorge war die Stütze und der Mensch, der gemeinsam mit seiner Frau Celia Cuccittini die Karriere des besten Spielers aller Zeiten mit Weitsicht, Disziplin und Zuneigung begleitet hat“, schrieb Newell's auf X.Der FC Barcelona dankte „Jorge Messi für sein Engagement für unseren Verein und dafür, dass er uns die Anfänge und die glorreichsten Jahre der Fußballkarriere seines Sohnes Leo anvertraut hat“. Messi spielte von 2000 bis 2021 bei den Katalanen.Hinweis: Dieser Beitrag wurde aktualisiert.

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Minja Marinković: Apnoetaucher verfehlt neuen Tiefenrekord knapp – weil er ohnmächtig wird

Der Freitaucher Minja Marinković wollte einen deutschen Seerekord aufstellen. Er schaffte es im Starnberger See auf die geplanten 85 Meter Tiefe – doch das allein reichte nicht.Die Spannung war groß – doch der Apnoetaucher Minja Marinković hat den neuen deutschen Tiefenrekord in einem See ganz knapp verfehlt. Der 29-Jährige tauchte im Starnberger See an der Allmannshauser Steilwand mit einem Atemzug auf die angestrebten 85 Meter ab. Doch beim Auftauchen aus dem gut dreiminütigen Tauchgang wurde er kurz vor der Oberfläche in etwa drei Metern Tiefe ohnmächtig – damit zählt der Rekord nicht. Apnoetaucher Minja Marinković: Neuer Versuch geplant Bei der Rückkehr ans Ufer wurde er dennoch mit viel Applaus begrüßt – wäre der Rekord gewertet worden, wäre er der Erste in Deutschland gewesen, der in einem See diese Tiefe erreicht. Es gehe ihm gut, es sei nicht dramatisch, sagte er kurz nach dem Tauchgang. Dass man scheitere, „das gehört zum Sport“. Er werde es wieder versuchen.Die große Herausforderung in Seen sind die Dunkelheit und die Kälte von 4 Grad. Der bisherige deutsche Rekord in der Disziplin lag bei 80 Metern und stammte aus dem Jahr 2011. Im Meer wurden schon größere Tiefen erreicht.Marinković wurde von einem Sicherungstaucher sicher nach oben gebracht, kurzzeitig Mund-zu-Nase beatmet und bekam dann Sauerstoff. Er war jedoch gleich wieder bei Bewusstsein. Rekord nur bei Bewusstsein möglichDrei Sicherungstaucher und eine Ärztin hatten den Versuch begleitet. Wettkampfrichter des Apnoe-Tauch-Verbandes Aida International konnten Marinković den Rekord nicht bestätigen. Denn Voraussetzung ist unter anderem, dass der Taucher aus eigener Kraft nach oben kommt und bei Bewusstsein ist.Die Hauptgefahr beim Freitauchen ist Bewusstlosigkeit durch Sauerstoffmangel. Wettkämpfe finden deshalb unter streng kontrollierten Bedingungen statt, mit Sonar, Gegengewichtssystem und mehreren Sicherungstauchern.

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Schwimmen in Paris: „Nicht erträumt“: Wellbrock holt mit Staffel drittes EM-Gold

Zum Abschluss der Freiwasserwettbewerbe bei der EM gewinnen die Deutschen ihr nächstes Gold. Wellbrock sticht als dreifacher Europameister heraus. Schon heute steht eine große Reise an.Florian Wellbrock winkte seine Teamkollegen heran und posierte mit ihnen für ein Siegerfoto mit Deutschland-Fahne. Die deutsche Mixed-Staffel hat sich zum Abschluss der Freiwasser-Wettbewerbe in der Seine zum Europameister gekrönt.„Wir sind amtierender Weltmeister in dem Event, jetzt auch Europameister. Ich glaube, mehr geht heute nicht“, sagte Wellbrock, der in Paris drei Goldmedaillen gewann. Bundestrainer Bernd Berkhahn stellte fest: „Tolles Rennen, toller Erfolg, Medaillenspiegel gewonnen: Wir sind sehr zufrieden.“Julia Ackermann, Isabel Gose, Oliver Klemet und Wellbrock verwiesen Italien und Ungarn über 4x1,5 Kilometer auf die Plätze zwei und drei. Es war die vierte deutsche Goldmedaille im Pariser Fluss. Wellbrock gewann über fünf und zehn Kilometer, Gose siegte im Knockout Sprint. Zudem holte Klemet Bronze auf der olympischen Distanz.Wellbrock: „Wahnsinnig dankbar“„Drei Medaillen, drei Titel hätte ich mir vorher nicht erträumt hier bei der Europameisterschaft. Ich bin wahnsinnig dankbar, dass ich das hier so nochmal erleben durfte“, sagte Wellbrock. Anders als vor zwei Jahren nach den Olympischen Spielen verlässt der 28-Jährige die französische Hauptstadt nicht schwer geschlagen, sondern mit reichlich schönen Erinnerungen. Und Wellbrock hat schon das nächste Ziel vor Augen.„Ich packe gleich meinen Koffer und dann geht's in den Flieger nach Los Angeles“, sagte er. In Kalifornien will Wellbrock schon einmal die Strecke der Sommerspiele 2028 testen.Dann will am liebsten auch Ackermann dabei sein. Die 19-Jährige hielt als Startschwimmerin mit ihrer weiblichen Konkurrenz gut mit, konnte das hohe Tempo des Türken Emir Batur Albayrak aber logischerweise nicht mitgehen und wechselte mit 35 Sekunden Rückstand auf Gose. Doch die brauchte lediglich drei Minuten, um die Lücke auf die Türkei zu schließen und sich an die Spitze zu setzen. Gemeinsam mit Italien und Ungarn brachte die Knockout-Sprint-Europameisterin Deutschland auf Medaillenkurs.Wellbrock: „Ich hatte heute eine Menge Druck“Mit 1,2 Sekunden Rückstand auf Italien übergab Gose an Klemet, der über 10 Kilometer Bronze gewonnen hatte. Er ließ keinen Zweifel daran, dass die deutschen Männer nach der überraschend verfehlten Medaille im Knockout Sprint auf sportliche Wiedergutmachung aus waren. Er wechselte mit 8,15 Sekunden Vorsprung auf Ungarn auf Wellbrock.„Ich hatte heute eine Menge Druck“, sagte Wellbrock. „Wenn man als Letzter in einer führenden Position auf die Strecke geht, dann bringt das natürlich eine gewisse Verantwortung mit. Das, was die anderen gut gemacht haben, möchte ich natürlich nicht versauen.“Auf einer spannenden Schlussrunde attackierten David Betlehem für Ungarn und Gregorio Paltrinieri aus Italien den Deutschen. „Flo hat es mal wieder spannend gemacht, damit wir hier auch alle fast eine Herzattacke bekommen“, sagte sein Magdeburger Trainer Berkhahn. Im Finale zog Wellbrock dann das Tempo an und der Konkurrenz davon.

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Fifa in der Krise: Erster deutscher Spitzenpolitiker fordert Rücktritt von Infantino

Die Fifa-Spitze stärkt ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino den Rücken. Andere Verbände entziehen ihm ihr Vertrauen. Alle Entwicklungen der Krise im stern-Newsblog.Der Fußball-Weltverband Fifa hat seine umstrittenen Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren gestoppt. „Unser Ziel war es schon immer – und wird es auch immer bleiben –, den Sport zu vereinen und zu verbessern“, erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino. „Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt.“ Nun mehrt sich die Kritik am Vorgehen Infantinos.Die Fifa hatte zunächst geplant, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Alle News und Entwicklungen zum Streit in der Fifa in unserem stern-Nachrichtenblog.

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Neue Enthüllungen: Uefa zahlte Abfindung an Ex-Mitarbeiterin von Gianni Infantino

Fifa-Präsident Gianni Infantino gerät weiter unter Druck. Eine ehemalige Mitarbeiterin hat eine sechsstellige Summe von der Uefa kassiert. Infantino reagierte auf die Berichte.Der unter Druck geratene Fifa-Präsident Gianni Infantino sieht sich mit neuen Vorwürfen konfrontiert. Die Europäische Fußball-Union hat einer früheren Mitarbeiterin von Infantino in dessen Zeit als Uefa-Generalsekretär eine hohe Abfindung gezahlt und die Gebühren für ein Studium finanziert. Der Kontinentalverband bestätigte auf dpa-Anfrage einen entsprechenden Bericht der englischen Zeitung „The Telegraph“. Die Zeitung berichtet in ihrem Artikel über eine angebliche „Geliebte“.Demnach habe die Frau bei ihrem Ausscheiden Ende 2011 eine mindestens sechsstellige Summe erhalten. „Uns sind die Vorwürfe bekannt, und wir können bestätigen, dass an die betreffende Person eine Abfindungszahlung sowie eine Zahlung für die Gebühren eines MBA-Studiums an einer örtlichen Wirtschaftshochschule geleistet wurde. Diese Zahlung entsprach den seinerzeit für ausscheidende Mitarbeiter geltenden Regelungen“, teilte die UEFA mit. Der Verband wies zugleich darauf hin, dass die Uefa derartige Vorschriften seit 2016 verschärft habe. „Die aktuellen Personalrichtlinien – die für alle Uefa-Mitarbeiter unabhängig von ihrer Hierarchiestufe gelten – entsprechen dem Standard einer modernen, renommierten Organisation“, hieß es in dem Statement weiter.Gianni Infantino dementiert Gerüchte über „Geliebte“Infantino hatte vor seiner Zeit als Fifa-Präsident rund 16 Jahre für die Uefa gearbeitet, war von 2009 bis 2016 Generalsekretär. Laut dem „Telegraph“-Bericht sei die betreffende Mitarbeiterin damals schnell von einer zunächst administrativen Stelle in eine deutlich besser bezahlte Führungsposition aufgestiegen. Die Fifa reagierte auf den Medienbericht und wies die Vorwürfe als „kategorisch unwahr“ zurück. „Jede Andeutung eines unangemessenen Verhaltens oder eines Verstoßes gegen Statuten oder Vorschriften ist diffamierend“, teilte ein Fifa-Sprecher dem Telegraph mit: „Alle unternehmensinternen Maßnahmen in Bezug auf Mitarbeiter, einschließlich etwaiger Abgänge und Abfindungszahlungen, wurden stets von den zuständigen Direktoren in Übereinstimmung mit allen geltenden Vorschriften genehmigt.“Fifa-Boss Infantino war vor rund zwei Wochen in die Kritik geraten, als Pläne bekannt wurden, die Fußball-Weltmeisterschaft für ein Investorenmodell zu öffnen. Die Pläne wurden scharf kritisiert, die Uefa drohte unter anderem einen geschlossenen Boykott der Weltmeisterschaften an, sollte es zu einem Deal kommen. Auch andere Verbände kritisierten den Plan Infantinos, der das Investorenmodell wenige Tage nach Bekanntwerden zurückzog.

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Fußball: UEFA bestätigt Zahlungen an Ex-Mitarbeiterin von Infantino

Eine ehemalige Mitarbeiterin von Gianni Infantino hat im Jahr 2011 hohe Summen von der UEFA kassiert. Der Kontinentalverband erklärt den Vorgang.Die Europäische Fußball-Union hat einer früheren Mitarbeiterin von FIFA-Boss Gianni Infantino in dessen Zeit als UEFA-Generalsekretär eine hohe Abfindung gezahlt und die Gebühren für ein Studium finanziert. Der Kontinentalverband bestätigte auf dpa-Anfrage einen entsprechenden Bericht der englischen Zeitung „The Telegraph“.Demnach habe die Frau bei ihrem Ausscheiden Ende 2011 eine mindestens sechsstellige Summe erhalten. „Uns sind die Vorwürfe bekannt, und wir können bestätigen, dass an die betreffende Person eine Abfindungszahlung sowie eine Zahlung für die Gebühren eines MBA-Studiums an einer örtlichen Wirtschaftshochschule geleistet wurde. Diese Zahlung entsprach den seinerzeit für ausscheidende Mitarbeiter geltenden Regelungen“, teilte die UEFA mit.Der Verband wies zugleich darauf hin, dass die UEFA derartige Vorschriften seit 2016 verschärft habe. „Die aktuellen Personalrichtlinien - die für alle UEFA-Mitarbeiter unabhängig von ihrer Hierarchiestufe gelten - entsprechen dem Standard einer modernen, renommierten Organisation“, hieß es in dem Statement weiter.Infantino dementiert persönliches Interesse Infantino hatte vor seiner Zeit als FIFA-Präsident rund 16 Jahre für die UEFA gearbeitet. Laut dem „Telegraph“-Bericht sei die betreffende Mitarbeiterin damals schnell von einer zunächst administrativen Stelle in eine deutlich besser bezahlte Führungsposition aufgestiegen. Infantino wies ein persönliches Interesse an dem Karrieresprung der Frau zurück. „Jede Andeutung unangemessenen Verhaltens oder eines Verstoßes gegen Statuten oder Vorschriften ist verleumderisch“, hieß es in einer der „Bild“-Zeitung vorliegenden FIFA-Mitteilung.

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Auftakt in 2. Liga: Banner von Hertha-Fans sorgt für Spielunterbrechung in Bochum

Aufregung beim Zweitliga-Auftakt in Bochum: Fans von Gegner Hertha BSC entrollten ein Banner und sorgten für eine Spielunterbrechung.Weil Fans von Hertha BSC mit einem Banner ein Fluchttor im Bochumer Ruhrstadion verdeckt haben, ist das Auftaktspiel der 2. Fußball-Bundesliga für mehrere Minuten unterbrochen worden. In der 13. Minute forderte der Stadionsprecher des VfL Bochum die Anhänger aus der Hauptstadt erstmals auf, das Zaunbanner mit der Aufschrift „Das Relikt des Arbeiterclubs: Wir malochen, ihr kassiert“ abzunehmen. Zugleich wies er darauf hin, dass andernfalls eine Spielunterbrechung drohe.Nachdem die Aufforderung wenige Minuten später wiederholt worden war, unterbrach Schiedsrichter Wolfgang Haslberger die Partie in der 21. Minute. Dabei suchte er zunächst das Gespräch mit den beiden Kapitänen Timo Horn und Josip Brekalo. Rund sechs Minuten später rollten die Berliner Fans das Banner schließlich ein.Hertha BSC-Fans erklären BeweggründeNach Angaben der „Fanszene Hertha BSC“ handelte es sich um einen bewusst herbeigeführten Protest. In einer Stellungnahme kritisierten die Anhänger unter anderem steigende Ticketpreise, verschärfte Einlasskontrollen und den Umgang der Politik mit der Fankultur. Die Verzögerung des Spiels sei als symbolische Protestaktion gegen diese Entwicklungen gedacht gewesen.Es war nicht das erste Mal, dass ein Fanbanner im Gästeblock des Bochumer Ruhrstadions zu einer Spielunterbrechung führte. In der Vergangenheit hatten unter anderem bereits Anhänger aus Stuttgart und Mönchengladbach für ähnliche Vorfälle gesorgt.

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Tour de France der Frauen: Polnische Fahrerin siegt am Mont Ventoux und holt Tour-Gelb

„Berg des Schreckens“, „Gigant der Provence“, „kahler Riese“. Namen für den Mont Ventoux gibt es einige. Bei der Frauen-Tour meistert Niewiadoma-Phinney den Berg so gut wie keine andere Fahrerin.Radrennfahrerin Katarzyna Niewiadoma-Phinney aus Polen hat die Königsetappe bei der Tour de France der Frauen zum legendären Mont Ventoux für sich entschieden und das Gelbe Trikot erobert. Die 31-Jährige gewann die Bergankunft auf mehr als 1.900 Höhenmetern bei der siebten Etappe nach einer beeindruckenden Kletterpartie. Sie hatte einen Vorsprung von 1:16 Minuten auf die Niederländerin Demi Vollering.„Ich bin einfach sprachlos“, sagte Niewiadoma-Phinney nach ihrem ersten Etappensieg überhaupt auf der Tour. Auf Platz drei mit einem Rückstand von 1:42 Minuten landete die Italienerin Elisa Longo Borghini. Die bisherige Gesamtführende Marlen Reusser aus der Schweiz wurde Vierte.Beste Deutsche war Antonia Niedermaier, die mit einem Rückstand von 1:48 Minuten als Etappensechste das Weiße Trikot als beste Nachwuchsfahrerin verteidigte. Im Gesamtklassement liegt Niewiadoma-Phinney nun 15 Sekunden vor Vollering und 39 Sekunden vor Reusser. Niedermaier belegt mit 3:21 Minuten Rückstand den fünften Rang.Mont Ventoux erstmals im Programm der Frauen-TourZum ersten Mal gehörte der Mont Ventoux, der auch als „kahler Riese“ bezeichnet wird, zum Programm der Frauen-Tour. Ob der tragische Tod von Tom Simpson 1967 oder der panische Sprint des viermaligen Tour-Champions Chris Froome 2016, als er wegen seines defekten Rads nicht weiterfahren konnte: Der Mont Ventoux - ein um den Gipfel karger Kalksteinriese - zählt zu den markantesten und geschichtsträchtigsten Bergen im Radsport. Nachdem sich Niewiadoma-Phinney, Vollering und Reusser knapp elf Kilometer vor dem Ziel absetzen konnten, griff die spätere Etappensiegerin und Gesamtsiegerin von 2024 an. Vollering und Reusser versuchten vergeblich, noch einmal den Anschluss zu schaffen. Stattdessen baute Niewiadoma-Phinney ihren Vorsprung aus.Am Samstag erwartet die Rennfahrerin ein flaches Teilstück. 171,9 Kilometer zwischen Sisteron und Nizza sind zu bewältigen. Die Rundfahrt endet am Sonntag in der Stadt an der Côte d'Azur.

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Pressekonferenz in Norwegen: Erster Fußball-Verband fordert Infantinos Rücktritt

Der norwegische Fußball-Verband fordert als erster Gianni Infantinos Rücktritt. „Wir haben kein Vertrauen mehr“, so die Verbandspräsidentin. Ist das der Anfang von Infantinos Ende?Der norwegische Fußball-Verband fordert als erster Gianni Infantinos Rücktritt. „Wir haben kein Vertrauen mehr“, so die Verbandspräsidentin. Ist das der Anfang von Infantinos Ende?

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VfL Bochum – Hertha BSC: So sehen Sie den Zweitliga-Auftakt im Free-TV

Es ist wieder Zeit für Fußball: Zum Auftakt der Zweiten Liga empfängt der VfL Bochum Hertha BSC. Fußballfans haben zwei Möglichkeiten, das Spiel im Fernsehen zu verfolgen.Nicht einmal drei Wochen nach dem Finale der Fußball-WM nimmt die neue Saison in Deutschland bereits Fahrt auf. Zum Auftakt in der 2. Liga treffen am Freitagabend der VfL Bochum und Hertha BSC aufeinander. Beide Teams haben große Umbrüche in der Sommerpause hinter sich und hoffen – wieder einmal – darauf, in dieser Saison um den Aufstieg mitzuspielen. Der VfL Bochum möchte dringend eine schwarze Serie durchbrechen: Seit zehn Jahren hat das Team aus dem Ruhrpott kein Spiel zum Saisonauftakt gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler tritt jedoch als eine Art Wundertüte an – ganze 17 Spieler aus der vergangenen Saison sind nicht mehr dabei, dafür hat der Verein zehn neue Profis an Land gezogen. Darunter unter anderem Innenverteidiger Karol Mets vom FC St. Pauli und Stürmer Daniel Hanslik vom 1. FC Kaiserslautern. Die vergangene Saison schloss Bochum als Neunter ab und erreichte das Pokal-Achtelfinale.Hertha BSC, im vergangenen Jahr Tabellensiebter, peilt in seiner vierten Zweitligasaison die Rückkehr in die Bundesliga an. Die Vorsaison verlief für das Team von Trainer Stefan Leitl eher enttäuschend. Für Unruhe sorgte in der Sommerpause der Abgang von Fabian Reese. Der Publikumsliebling wechselte zum VfL Wolfsburg, nachdem er im Jahr zuvor noch seinen Vertrag in der Hauptstadt bis 2030 verlängert hatte.VfL Bochum – Hertha BSC im Free-TV und bei Sky zu sehenDas Spiel zwischen dem VfL Bochum und Hertha BSC ist auch im Free-TV zu sehen. Sat1 überträgt die Partie live ab 20.30 Uhr. Kommentator ist Jonas Friedrich, Ex-Nationalspieler und Trainer Markus Babbel ist als Experte dabei. Moderiert wird die Sendung von Matthias Killing. Zudem zeigt der Pay-TV-Sender Sky das Spiel live, ebenso wie alle anderen Spiele der Zweitliga-Saison.Die beiden Traditionsklubs eröffnen die 53. Zweitliga-Saison, die mit attraktiven Teilnehmern gespickt ist. Aus der Bundesliga ist mit dem FC St. Pauli ein Kultverein abgestiegen, mit dem VfL Wolfsburg zudem ein ursprünglich hoch eingeschätzter Klub, der fast 30 Jahre lang ununterbrochen im Oberhaus gespielt hat. Aus der Dritten Liga sind der VfL Osnabrück und Energie Cottbus aufgestiegen.Transparenzhinweis: Der stern gehört wie Sky zu RTL Deutschland.

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Schwimmen in Paris: Gose bejubelt EM-Gold - Wellbrock in der Seine ausgebremst

Das deutsche Freiwasser-Team darf sich auch im vorletzten EM-Rennen über einen Titel freuen. Isabel Gose feiert eine Premiere. Bei den Männern sieht es lange super aus. Doch es kommt anders.Isabel Gose bejubelte Gold, Doppel-Champion Florian Wellbrock ließ sich seine Laune auch vom verpassten Titel-Hattrick nicht vermiesen: Die deutschen Freiwasser-Schwimmer zeigten auch ohne die lange mögliche perfekte Ausbeute im Knockout Sprint ihre Klasse und weisen vor dem letzten EM-Rennen in Paris eine starke Bilanz vor. „Ich glaube mit drei Goldmedaillen und einer Bronzemedaille können wir so weit erstmal happy sein. Es ist ein Mega-Auftakt“, sagte Wellbrock.Seine 24 Jahre alte Teamkollegin Gose sicherte sich in der Seine ihren ersten Einzel-Titel im Freiwasser. Bei den Männern dominierte das deutsche Trio um Wellbrock die ersten Runden, schaffte es im Finale dann aber nicht ganz nach vorne.Gose demonstriert StärkeNach Wirbel um die Wasserqualität und Ungewissheit bezüglich der eigenen Form siegte Gose bei strahlendem Sonnenschein und vor prächtiger Kulisse hoch überlegen. Sie verwies die Ungarin Bettina Fabian und Ginevra Taddeucci aus Italien auf die Plätze zwei und drei. „Ich bin so froh, dass ich da anknüpfen konnte, wo die Jungs aufgehört haben - und hoffentlich heute weitermachen“, sagte sie da noch.Wellbrock hatte in den vergangenen Tagen bereits Gold über zehn und fünf Kilometer gewonnen. Oliver Klemet sicherte sich auf der olympischen Distanz zudem Bronze. Diesmal reichte es für Wellbrock nur zu Platz sieben. Damit schlug der 28-Jährige unmittelbar vor seinen Teamkollegen Johannes Liebmann und Klemet an. „Es war natürlich ein bisschen anders als erhofft“, sagte Wellbrock, der aber trotzdem lächelte.Gose: Kein Öl-Geschmack im MundVor den Rennen hatte es erneut Probleme mit der Sauberkeit des Wassers gegeben. Das Training am Vortag war ausgefallen, nachdem Öl oder Kraftstoff im Fluss gesichtet worden war. Bei den jüngsten Messungen wurden jedoch keine Grenzwerte überschritten. Nach einer zusätzlichen Sichtkontrolle am frühen Morgen gab es grünes Licht für die Wettkämpfe.Öl habe sie nicht geschmeckt, sagte Gose. „Ich habe heute relativ viel Wasser geschluckt“, sagte sie und ergänzte mit Blick auf ihre Gesundheit: „Positiv denken und dann passiert auch nichts.“Weltmeisterin auch vor dem Finale vorneBeim Knockout Sprint werden schnell aufeinanderfolgende Rennen über 1500, 1000 und 500 Meter geschwommen. Nach jeder Runde scheiden Athletinnen oder Athleten aus. „Es ist super aufregend, weil man nach jeder Strecke wieder die Spannung hochbekommen muss. Dann kommt die Nervosität wieder“, schilderte Gose.Sie siegte in ihrem Heat der ersten Runde, im Halbfinale und schwamm auch im Finale früh vorne weg. Als Schwimmerin, die vom Beckenschwimmen kommt und dort auch ihren Hauptfokus hat, mag sie körperlich hart geführte Zweikämpfe nicht. Durch ihre Taktik konnte sie diese vermeiden.Weitere Medaillenchance in der StaffelDas gelang ihren männlichen Teamkollegen im entscheidenden Rennen nicht. Nach den Vorläufen und den Halbfinals hatte nichts darauf hingedeutet, dass die drei Magdeburger am Ende leer ausgehen könnten. Alle drei gewannen einen Lauf und gingen favorisiert ins Finale.„Bei den 500 Metern war ein bisschen das Problem, dass alle gefühlt übereinander hergefallen sind, keiner Platz hatte“, erklärte Klemet. Bei der ersten Wende kamen er und die anderen Deutschen nicht in die erhoffte Position, wurden quasi ausgebremst. Wellbrock sagte: „Von der Qualität war es heute glaube ich das stärkste 500 Meter Sprint-Finale, das wir jemals hatten.“ Es siegte der Ungar David Betlehem vor den beiden Franzosen Marc-Antoine Olivier und Logan Fontaine.Zum Abschluss der Wettkämpfe in der Seine hat das deutsche Team an diesem Samstag eine weitere Medaillenchance. Um 10 Uhr steht die Mixed-Staffel an (ZDF-Livestream).

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Kampf an der Fifa-Spitze: Wer ist für und wer gegen Infantino?

Gianni Infantino will sich im März 2027 erneut zum Fifa-Boss wählen lassen. Europa baut nach dem gescheiterten Investoren-Plan eine Opposition auf. Wo steht der Rest der Welt?Gianni Infantino will nicht als Fifa-Präsident abtreten und bittet stattdessen um ein Mandat für eine weitere Amtszeit bis 2031. Die Uefa hält dagegen an ihrem Boykott-Plan fest: Nach dem krachend gescheiterten Investorendeal um den Verkauf von WM-Rechten steuert der Weltfußball auf einen zehrenden Machtkampf zu. Alle News und Entwicklungen zum Streit in der Fifa in unserem stern-Nachrichtenblog.Für Fifa-Chef Infantino wird es ungemütlichKnapp drei Wochen nach Ende der XXL-WM in Amerika stehen sich die Europäische Fußball-Union und der Weltverband so unversöhnlich gegenüber wie nie zuvor. Zudem melden sich immer mehr Verbände mit Stimmen pro oder kontra Infantino.Wer will Infantino als Boss des Weltverbands inmitten der schweren Fifa-Krise stürzen? Wer setzt weiter auf den seit 2016 amtierenden Schweizer und warum? Und welche Kandidaten sind legitime Alternativen für die Wahl, die am 18. März 2027 in Rabat in Marokko stattfindet? Ein Streifzug durch die aufgewühlte Fußball-Welt.Europa (55 stimmberechtigte Fifa-Mitgliedsverbände) – gegen InfantinoWie der europäische Dachverband in zwei Tagen alle 55 Verbände hinter einer wuchtigen WM-Boykottdrohung vereinte, war ein Signal der Geschlossenheit an Infantino: nicht mit uns. Die Uefa hält unter Führung von Präsident Aleksander Ceferin jene Drohung auch nach dem abgeräumten Investorendeal aufrecht. Es müssten „Zusicherungen gegeben werden, dass solche Versuche, den Fußball auf diese Weise zu entstellen, nie wieder unternommen werden“, teilte die Uefa als Reaktion auf die Krisensitzung der Fifa am Donnerstag in Rabat mit.Man habe das Vertrauen in Infantino verloren. „Die gestrige Bekanntgabe, dass einige Angestellte des Fifa-Präsidenten (deren Karriere von seiner Gunst abhängt) ihm zustimmen, ändert nichts daran“, hieß es vom Kontinentalverband weiter. Einzelne Mitglieder wie Serbien und Wales haben zudem öffentlich ihr Unterstützungsschreiben für Infantino zurückgezogen. Norwegen forderte ihn am Freitag zum sofortigen Rücktritt auf, wie der britische „Guardian“ berichtete. Ob weitere Verbände dies getan haben, ohne es mitzuteilen, ist unklar.Afrika (54) – pro InfantinoMit 54 stimmberechtigten Fifa-Mitgliedsverbänden ist Afrika sportpolitisch quasi genauso mächtig wie Europa. Und der Dachverband CAF kann Infantino in großer Mehrheit zugerechnet werden. Das Exekutivkomitee des afrikanischen Fußball-Dachverbandes begrüßte einstimmig die Erklärung von Infantino und Mattias Grafström, dem Generalsekretär des Weltverbands. Das Exko steht in dem Fall nicht für die Einzelmeinungen aller 54 Verbände. Doch dass sich die Führung eines Kontinentalverbands nur kurz nach dem Scheitern der Investorenpläne so deutlich pro Infantino ausspricht, ist ein deutliches Zeichen. CAF-Präsident Patrice Motsepe (Südafrika) sagte, er begrüße und unterstütze das Schreiben, das von Infantino und Grafström unterzeichnet wurde. Explizit dankte der Dachverband Infantino „für seinen jahrelangen Einsatz für den afrikanischen Fußball“ sowie Grafström und der Fifa-Verwaltung „für die erfolgreiche Austragung der WM 2026“. Durch das auf 48 Nationen erweiterte WM-Feld hatte Afrika zehn Teilnehmer. 2022 in Katar waren es noch fünf.Asien (46) – gespaltenDer asiatische Dachverband AFC stellte sich schnell gegen die Pläne von Infantino – nicht aber gegen den Präsidenten selbst. Dieser kann inzwischen auf knapp zehn Unterstützer aus dem asiatischen Raum bauen, darunter auch der ehemalige WM-Gastgeber Katar. Auch kleine Fußball-Nationen wie die Mongolei und die Philippinen zählen dazu.Nicht positioniert hat sich bislang Saudi-Arabien, das 2034 WM-Gastgeber sein wird. Mit Blick auf die relativ eindeutigen Verhältnisse in Europa und Afrika könnte Asien im Frühjahr 2027 bei der Präsidentenwahl zum Königsmacher werden. Aktuell ist unklar, wer überhaupt gegen Infantino antreten könnte. Der Katarer Nasser Al-Khelaifi, Präsident bei Paris Saint-Germain, ist ein Anwärter – auch wenn er Ambitionen bislang zurückweisen ließ.Nord- und Mittelamerika sowie Karibik (35) – gegen InfantinoDass sich der Dachverband Concacaf wie Europa und Asien geschlossen gegen das Milliarden-Vorhaben stellte, war unerwartet. Doch das Veto der 41 Nationen (35 davon sind stimmberechtigt) bedeutet wie beim asiatischen Dachverband nicht, dass alle grundsätzlich gegen Infantino sind. Jedoch dürften die Nord- und Mittelamerikaner gestiegenes Interesse daran haben, ihren Verbandspräsidenten Victor Montagliani aus Kanada zum nächsten Fifa-Chef zu machen.Umso überraschender wirkte am Abend die Wortmeldung Mexikos, das den zuvor geschlossenen Concacaf-Block aufbrach und Infantino öffentlich die Unterstützung zusicherte. Auf das Ausscheren des WM-Gastgebers könnten weitere Nationen folgen, zumal viele kleinere Staaten massiv von Infantinos Expansion profitieren.Südamerika (10) – tendenziell pro InfantinoDer Kontinentalverband Südamerikas Conmebol stellte sich nicht kategorisch gegen Infantinos Pläne. Nach der Zurückziehung dieser äußerte der Verband aber „einstimmig seine Besorgnis“ über die „wiederholt einseitigen Maßnahmen“, die rund um den geplanten Verkauf von WM-Rechten zu beobachten waren.Einzelne Nationalverbände wie Argentinien und Paraguay haben sich dennoch bereits pro Infantino ausgesprochen. „Sie führen ein Managementteam, das einen tiefgreifenden Wandel der Fifa bewirkt hat“, schrieb Argentiniens Verband in einem öffentlich geteilten Brief an Infantino.Bei der WM 2030 sind Argentinien, Paraguay und Uruguay anlässlich des WM-Jubiläums für jeweils ein Eröffnungsspiel ihres Nationalteams vorgesehen. Wird die WM auf 64 Teams erweitert, wären mehr Spiele für den Kontinent drin.Ozeanien (11) – offenEine inhaltliche Positionierung des Dachverbands OFC, in dem Neuseeland die größte Nation darstellt, zum bereits gescheiterten Investorenplan gibt es bislang nicht. Da die kleinen Nationen von Neukaledonien bis Vanuatu in den vergangenen Jahren viel Geld sowie eine echte Chance auf ein WM-Ticket dank Infantinos Expansionspolitik bekamen, könnten sie ein Interesse an einem „Weiter so“ mit dem Fifa-Präsidenten haben.

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Fifa in der Krise: Norwegischer Fußballverband fordert Infantinos Rücktritt

Die Fifa-Spitze stärkt ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino den Rücken. Viele andere Verbände entziehen ihm ihr Vertrauen. Alle Entwicklungen der Krise im stern-Newsblog.Der Fußball-Weltverband Fifa hat seine umstrittenen Pläne zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren gestoppt. „Unser Ziel war es schon immer – und wird es auch immer bleiben –, den Sport zu vereinen und zu verbessern“, erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino. „Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt.“ Nun mehrt sich die Kritik am Vorgehen Infantinos.Die Fifa hatte zunächst geplant, mit dem potenziellen Verkauf eines Teils ihrer kommerziellen Rechte etwa an der WM eine Milliardensumme einspielen zu wollen. Alle News und Entwicklungen zum Streit in der Fifa in unserem stern-Nachrichtenblog.

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Saisonstart: An diese neuen Regeln müssen sich Bundesliga-Fans gewöhnen

In der kommenden Bundesliga-Saison kommen einige neue Regeln zum Einsatz – viele sind schon von der WM bekannt. Es geht vor allem um Zeitspiel und die Aufgaben des VAR.Neue Saison, neue Regeln: In der neuen Spielzeit gibt es an einigen Punkten des Regelwerks in der Fußballbundesliga und zweite Liga kleine Anpassungen. Fans müssen sich also an einige Änderungen gewöhnen – viele davon dürften schon von der Weltmeisterschaft im Sommer bekannt sein.Es geht vor allem um zwei Komplexe: Zum einen soll mehr Fußball gespielt werden – die Schiedsrichter sind angehalten, darauf zu achten, Verzögerungen zu verhindern beziehungsweise zu bestrafen. Die Nettospielzeit zu vergrößern, ist den Regelhütern schon länger ein Anliegen, derzeit liegt sie in der Bundesliga bei unter 60 Minuten. Einwürfe, Abstöße und Auswechslungen sollen schnell ausgeführt werden, auch Behandlungspausen sollten sich die Spieler ab dieser Saison besser überlegen. Daneben soll der Aufgabenbereich des VAR weiter ausgedehnt werden. Die Videoassistenten dürfen künftig auch bei Gelb-Roten Karten und Verwechslungen von Spielern unterschiedlicher Mannschaften eingreifen. Bei der WM sorgte ein solcher Eingriff beim Spiel zwischen Argentinien und der Schweiz bereits für viel Verwirrung.Bestraft wird künftig auch, wer sich die Hand vor den Mund hält. Hier weicht der deutsche Fußball von der Linie der Fifa ab: Statt einer Roten Karte gibt es nur Gelb. Ebenso wie bei der WM gilt natürlich auch in der Bundesliga die Einschränkung, dass die Hand vorm Mund nur bei einer aggressiven Konfrontation mit dem Gegner strafbar ist. Die Regel soll Beleidigungen, vor allem rassistischer Art, sanktionieren.Nicht alle Regeln, die bei der WM neu eingeführt wurden, werden auch in der Bundesliga angewandt. Eckbälle werden weiterhin nicht vom VAR in Köln überprüft. Spieler, die aus Protest das Feld verlassen, erhalten nicht automatisch die Rote Karte. Und zur Freude vieler Fans werden auch die standardisierten Trinkpausen nicht in der Bundesliga eingeführt. Bei Bedarf können sie dennoch eingesetzt werden. 

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FIFA-Krise: Kampf um die Macht: Wer ist für und wer gegen Infantino?

Gianni Infantino will sich im März 2027 erneut als FIFA-Boss wählen lassen. Europas Fußball baut nach dem gescheiterten Investoren-Plan druckvoll eine Opposition auf. Wo steht der Rest der Welt?Gianni Infantino will nicht als FIFA-Präsident abtreten und bittet stattdessen um ein Mandat für eine weitere Amtszeit bis 2031. Die UEFA hält dagegen an ihrem Boykott-Plan fest: Nach dem krachend gescheiterten Investorendeal um den Verkauf von WM-Rechten steuert der Weltfußball auf einen zehrenden Machtkampf zu. Knapp drei Wochen nach Ende der XXL-WM in Amerika stehen sich die Europäische Fußball-Union und der Weltverband so unversöhnlich gegenüber wie nie zuvor. Zudem melden sich immer mehr Verbände mit Stimmen pro oder kontra Infantino.Wer will Infantino als Boss des Weltverbands inmitten der schweren FIFA-Krise stürzen? Wer setzt weiter auf den seit 2016 amtierenden Schweizer und warum? Und welche Kandidaten sind legitime Alternativen für die Wahl, die am 18. März 2027 in Rabat in Marokko stattfindet? Ein Streifzug durch die aufgewühlte Fußball-Welt.Europa (55 stimmberechtigte FIFA-Mitgliedsverbände) - gegen InfantinoWie der europäische Dachverband in zwei Tagen alle 55 Verbände hinter einer wuchtigen WM-Boykottdrohung vereinte, war ein Signal der Geschlossenheit an Infantino: nicht mit uns. Die UEFA hält unter Führung von Präsident Aleksander Ceferin jene Drohung auch nach dem abgeräumten Investorendeal aufrecht. Es müssten „Zusicherungen gegeben werden, dass solche Versuche, den Fußball auf diese Weise zu entstellen, nie wieder unternommen werden“, teilte die UEFA als Reaktion auf die Krisensitzung der FIFA am Donnerstag in Rabat mit.Man habe das Vertrauen in Infantino verloren. „Die gestrige Bekanntgabe, dass einige Angestellte des FIFA-Präsidenten (deren Karriere von seiner Gunst abhängt) ihm zustimmen, ändert nichts daran“, hieß es vom Kontinentalverband weiter. Einzelne Mitglieder wie Serbien und Wales haben zudem öffentlich ihr Unterstützungsschreiben für Infantino zurückgezogen. Ob weitere Verbände dies getan haben, ohne es mitzuteilen, ist unklar.Afrika (54) - pro InfantinoMit 54 stimmberechtigten FIFA-Mitgliedsverbänden ist Afrika sportpolitisch quasi genauso mächtig wie Europa. Und der Dachverband Caf kann Infantino in großer Mehrheit zugerechnet werden. Das Exekutivkomitee des afrikanischen Fußball-Dachverbandes begrüßte einstimmig die Erklärung von Infantino und Mattias Grafström, dem Generalsekretär des Weltverbands. Das Exko steht in dem Fall nicht für die Einzelmeinungen aller 54 Verbände. Doch dass sich die Führung eines Kontinentalverbands nur kurz nach dem Scheitern der Investorenpläne so deutlich pro Infantino ausspricht, ist ein deutliches Zeichen. Caf-Präsident Patrice Motsepe (Südafrika) sagte, er begrüße und unterstütze das Schreiben, das von Infantino und Grafström unterzeichnet wurde. Explizit dankte der Dachverband Infantino „für seinen jahrelangen Einsatz für den afrikanischen Fußball“ sowie Grafström und der FIFA-Verwaltung „für die erfolgreiche Austragung der WM 2026“. Durch das auf 48 Nationen erweiterte WM-Feld hatte Afrika zehn Teilnehmer. 2022 in Katar waren es noch fünf.Asien (46) - gespaltenDer asiatische Dachverband AFC stellte sich schnell gegen die Pläne von Infantino - nicht aber gegen den Präsidenten selbst. Dieser kann inzwischen auf knapp zehn Unterstützer aus dem asiatischen Raum bauen, darunter auch der ehemalige WM-Gastgeber Katar. Auch kleine Fußball-Nationen wie die Mongolei und die Philippinen zählen dazu.Nicht positioniert hat sich bislang Saudi-Arabien, das 2034 WM-Gastgeber sein wird. Mit Blick auf die relativ eindeutigen Verhältnisse in Europa und Afrika könnte Asien im Frühjahr 2027 bei der Präsidentenwahl zum Königsmacher werden. Aktuell ist unklar, wer überhaupt gegen Infantino antreten könnte. Der Katarer Nasser Al-Khelaifi, Präsident bei Paris Saint-Germain, ist ein Anwärter - auch wenn er Ambitionen bislang zurückweisen ließ.Nord- und Mittelamerika sowie Karibik (35) - gegen InfantinoDass sich der Dachverband Concacaf wie Europa und Asien geschlossen gegen das Milliarden-Vorhaben stellte, war unerwartet. Doch das Veto der 41 Nationen (35 davon sind stimmberechtigt) bedeutet wie beim asiatischen Dachverband nicht, dass alle grundsätzlich gegen Infantino sind. Jedoch dürften die Nord- und Mittelamerikaner gestiegenes Interesse haben, ihren Verbandspräsidenten Victor Montagliani aus Kanada zum nächsten FIFA-Chef zu machen.Umso überraschender wirkte am Abend die Wortmeldung Mexikos, das den zuvor geschlossenen Concacaf-Block aufbrach und Infantino öffentlich die Unterstützung zusicherte. Auf das Ausscheren des WM-Gastgebers könnten weitere Nationen folgen, zumal viele kleinere Staaten massiv von Infantinos Expansion profitieren.Südamerika (10) - tendenziell pro InfantinoDer Kontinentalverband Südamerikas Conmebol stellte sich nicht kategorisch gegen Infantinos Pläne. Nach der Zurückziehung dieser äußerte der Verband aber „einstimmig seine Besorgnis“ über die „wiederholt einseitigen Maßnahmen“, die rund um den geplanten Verkauf von WM-Rechten zu beobachten waren.Einzelne Nationalverbände wie Argentinien und Paraguay haben sich dennoch bereits pro Infantino ausgesprochen. „Sie führen ein Managementteam, das einen tiefgreifenden Wandel der FIFA bewirkt hat“, schrieb Argentiniens Verband in einem öffentlich geteilten Brief an Infantino.Bei der WM 2030 sind Argentinien, Paraguay und Uruguay anlässlich des WM-Jubiläums für jeweils ein Eröffnungsspiel ihres Nationalteams vorgesehen. Wird die WM auf 64 Teams erweitert, wären mehr Spiele für den Kontinent drin.Ozeanien (11) - offenEine inhaltliche Positionierung des Dachverbands OFC, in dem Neuseeland die größte Nation darstellt, zum bereits gescheiterten Investorenplan gibt es bislang nicht. Da die kleinen Nationen von Neukaledonien bis Vanuatu in den vergangenen Jahren viel Geld sowie eine echte Chance auf ein WM-Ticket dank Infantinos Expansionspolitik bekamen, könnten sie ein Interesse an einem „Weiter so“ mit dem FIFA-Präsidenten haben.

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Im Freiwasser: Deutsche Isabel Gose schwimmt zu EM-Gold

Gestern war noch unklar, ob die EM-Rennen in Paris stattfinden. Heute gibt es dann grünes Licht. Isabel Gose stört es nicht: Sie gewinnt ihr erstes Einzel-Gold im Freiwasser.Nach dem Wirbel um die Wasserqualität in der Seine hat Isabel Gose die EM-Goldmedaille im Freiwasserschwimmen gewonnen. Die 24-Jährige sicherte sich im Knockout Sprint mit einem Start-Ziel-Sieg den ersten Einzel-Titel im Freiwasser. Sie verwies in Paris die Ungarin Bettina Fabian und Ginevra Taddeucci aus Italien auf die Plätze zwei und drei. Für die Athletin vom SC Magdeburg war es der erste Auftritt bei den Titelkämpfen in der französischen Hauptstadt.Vor dem Rennen hatte es erneut Probleme mit der Sauberkeit des Wassers gegeben. Das Training am Vortag war ausgefallen, nachdem Öl oder Kraftstoff im Fluss gesichtet worden war. Bei den jüngsten Messungen wurden jedoch keine Grenzwerte überschritten. Nach einer zusätzlichen Sichtkontrolle am heutigen Morgen gab es grünes Licht für die Rennen.Schwimm-EM in Paris: Isabel Gose auch in den Läufen davor vorneBeim Knockout Sprint werden schnell aufeinanderfolgende Rennen über 1500, 1000 und 500 Meter geschwommen. Nach jeder Runde scheiden Athletinnen aus. Gose siegte in ihrem Heat der ersten Runde und auch im Halbfinale.In den Pausen hatte Bundestrainer Bernd Berkhahn ihr die jeweilige Marschrichtung vorgegeben, die jedoch immer die gleiche war: Im Florian-Wellbrock-Stil von vorn schwimmen und die Konkurrenz zermürben. So kam sie letztlich dreimal ungefährdet als Erste ins Ziel.

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Tour de France: Doping-Beichte zu spät? Ullrich hat „den Zeitpunkt verpasst“

Jan Ullrich wartete lange mit seinem Doping-Geständnis. Heute spricht der einzige deutsche Tour-Champion offen über das Thema. Zuletzt in einer ARD-Show.Jan Ullrich hätte gern früher öffentlich seine Doping-Vergangenheit offengelegt. „Ich habe den Zeitpunkt verpasst“, sagte der einzige deutsche Tour-de-France-Sieger und geständige Doper in der ARD-Show „Inas Nacht“. „Ich hätte den ganzen Radsport auffliegen lassen können“, sagte er. Aber dafür habe er den Sport „zu doll geliebt“. „Dass ich jetzt derjenige bin, der jetzt irgendwie da Aufklärung macht oder andere Kollegen oder auch Sponsoren oder so anscheißt“, sagte der 52-Jährige. Doping-Beichte vor drei Jahren2023 hatte Ullrich Doping in einer Dokumentation eingeräumt, sich aber mit Details bedeckt gehalten. Ein Jahr später erschien sein Buch. Mittlerweile tritt der Olympiasieger von 2000 wieder häufiger öffentlich auf. Bei der diesjährigen Tour de France schaute sich der Tour-Champion von 1997 die 14. Etappe vor Ort an, lange galt Ullrich bei den Tour-Organisatoren als unerwünschte Person.Ist der Radsport heute sauber? „Meine Hand lege ich auch nicht ins Feuer dafür. Ich weiß es nicht“, sagte er in der Show. „Und aus diesen ganzen Sachen, die wir damals verzapft haben, ist ja heute ein sauberer Sport entstanden“, sagte er. Man habe sich damals eingeredet, wenn es alle machen, dann es kein Doping mehr und es komme auf das Talent an. Er sei zu einer Zeit aktiv gewesen, in der Doping zum Profi-Dasein dazugehört habe. Es sei eine „Scheißzeit“ gewesen. „Mich hat das gekillt“, schob er hinterher. In den Jahren nach der Tour litt Ullrich an Depressionen. Mehrfach schrieb er negative Schlagzeilen mit Skandalen sowie seiner Alkohol- und Drogensucht.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·