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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Fußball-WM: Das Spiel, das die Welt fesselt: Tuchels versöhnender Erfolg

Thomas Tuchel verwandelt Buhrufe in Jubel: Nach dem historischen 6:4 gegen Frankreich feiert England seine beste WM-Platzierung seit 1966.Zwischen Thomas Tuchels Wandlung vom Buhmann zum Helden lagen nicht einmal zwei Stunden. Es waren allerdings spektakuläre, ja historische 100 Minuten Fußball, die Englands Nationaltrainer wieder eine Perspektive und vor allem das Wohlwollen der Öffentlichkeit verschafften.Das Ergebnis des kleinen Finals bei dieser WM gegen Frankreich hätte auch drei Fußminuten weiter südlich auf einer Anzeigetafel stehen können. Dort, wo in Miami jedes Jahr das Tennisturnier ausgetragen wird. Mit 6:4 besiegte das in der ersten Halbzeit entfesselt spielende England die als WM-Favorit gestarteten Franzosen. Der dritte Platz ist die größte WM-Leistung einer englischen Mannschaft seit dem Titelgewinn 1966.Buhrufe vor dem Anpfiff„Das ist die erste Medaille seit 60 Jahren, die erste Medaille im Ausland. Ich hoffe, die Spieler sehen das“, sagte Tuchel. Vor dem Anpfiff waren noch Buhrufe durch das Stadion gehallt, als das Foto des 52-Jährigen am Ende der Mannschaftsaufstellung auf der Anzeigetafel gezeigt worden war. Unverzeihlich schien die Niederlage im Halbfinale gegen Argentinien, als man nach Ansicht von Experten und Fans feige eine Führung verteidigte und diese ab der 85. Minute noch aus der Hand gab.Eine Halbzeit später stand es bereits 4:0. Und am Ende schrieb der „Daily Star“, dass die ganze Welt von dem Spiel gefesselt worden sei. Tuchel entschied, „den Anker zu liften, und England überrollte ein lustloses Frankreich.“ Der „Guardian“ urteilte, das Spiel „zählte zu den Höhepunkten des Turniers“ und es sei „wirklich fantastisch“ gewesen.Doch so wenig sich Tuchel nach dem Argentinien-Spiel auf die Schwarzmalerei einlassen wollte, so sehr verweigerte er sich nun den Lobeshymnen. „Wir erlauben es uns fast nicht, damit zufrieden zu sein, weil wir so ehrgeizig sind. Wir wollten ins Finale kommen, deshalb schmerzt es“, sagte Tuchel. „Es gibt vieles, auf das man stolz sein kann, aber dennoch werden viele von uns nicht glücklich sein.“Hendersons RedeBei der Ehrung für den dritten Platz wurde noch einmal deutlich, wie richtig Tuchel mit seiner Nominierung lag. Kopfschütteln hatte er im besten Fall geerntet, als er den hochbegabten Phil Foden und Cole Palmer kein WM-Ticket gegeben hatte.Stattdessen schaffte es der 36 Jahre alte Jordan Henderson in den Kader, der beim Mittelklasseclub Brentford spielt. An diesem schwülen Sommerabend in Miami war es dann Henderson, der den nur zu Trainingszwecken mit in die USA gereisten Torwart Jason Steele zum Podest rief und ihm seine Medaille umhängte. Die englischen Fans hinter dem Tor grölten begeistert. Es war kein Zufall, dass Jude Bellingham nach seinem Tor zum Endstand direkt zu Henderson gelaufen war und ihm einen Kuss auf die Stirn gegeben hatte.Auch vor dem Anpfiff spielte der erfahrene Ex-Liverpooler eine Schlüsselrolle. „Jordan Henderson hat eine großartige Rede im Hotel gehalten, um uns in die richtige Stimmung zu bringen“, berichtete Tuchel. „Es gibt noch eine Lücke zu den Top Drei der Welt und die wollen wir schließen. Damit haben wir heute angefangen.“Verteidiger Djed Spence, der auf seiner Position zu den Entdeckungen des Turniers zählt, sieht in dem dritten Platz den Beginn von etwas Großem. „Es ist das beste Ergebnis seit 1966. Ich denke, das kann ein Sprungbrett für uns sein. Und im nächsten Turnier bringen wir hoffentlich etwas nach Hause.“Das nächste Turnier ist die EM 2028 in Großbritannien und Irland. Bis dahin dürfte Tuchel Ruhe haben, wenn die Ergebnisse stimmen. Auf Scharmützel mit den zahlreichen und wortgewaltigen Ex-Nationalspielern wird er sich weiterhin nicht einlassen. „Das Beste, was du tun kannst, ist auf dem Platz zu reagieren und den nächsten Sieg holen“, sagte er. „Alles andere ist nur reden und das bringt dir keine Punkte. Ich bin froh über die Reaktion und wie wir gespielt haben.“

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Endspiel in East Rutherford: WM-Finale: Was spricht für Spanien? Und was für Argentinien?

Wer holt den Pokal? Die Mentalitätsmonster aus Argentinien fordern die Kontroll-Profis aus Spanien. Welche Rolle spielt Lionel Messi? Welche der unscheinbare Final-Experte der Iberer? Ein Ausblick.Spanien gegen Argentinien. Zwei Schwergewichte kämpfen um den wichtigsten Pokal im Weltfußball. Das Finale in East Rutherford heute (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) hat noch viel mehr zu bieten als das Duell der Superstars Lionel Messi und Lamine Yamal.Was für den Titelverteidiger spricht - und was für den Europameister:Das spricht für SpanienDefensivstärke: Gerade mal ein Gegentor haben die Iberer auf dem Weg ins Endspiel kassiert - beim 2:1 im Viertelfinale gegen Belgien. Zuvor war Keeper Unai Simón 649 Minuten ohne Gegentreffer geblieben und hatte damit einen WM-Rekord aufgestellt. Vor allem Linksverteidiger Marc Cucurella ragt als unermüdlicher Kämpfer aus dem Defensivverbund heraus. Aber auch sein Pendant auf der Gegenseite, Pedro Porro, hat großen Einfluss auf das Spiel und erzielte bei dieser WM seine ersten beiden Länderspiel-Tore. Wie die Spanier im Halbfinale die Zauber-Offensive der Franzosen abkochten, war beeindruckend.Flexibilität: Spaniens Spiel ist auf Ballbesitz und Kontrolle ausgerichtet - aber nicht nur. Wenn sein Team für etwas bekannt sei, dann dafür, dass es sich je nach Situation anpassen könne, sagte Kapitän Rodri vor dem Finale. „Wir sind eine sehr komplette Mannschaft und deshalb sind wir hier“, betonte der Mittelfeldstar. Gegen Argentinien erwarte er ein extrem physisches Spiel, so der 30-Jährige. Ruhen die Spanier weiter so in sich wie bisher, dürften sie aber auch mögliche Provokationen der Südamerikaner nicht aus dem Tritt bringen.Oyarzabal: Alle sprechen über Messi und Yamal. Aber die Spanier haben noch einen weiteren Trumpf. Stürmer Mikel Oyarzabal hat bei diesem Turnier bereits fünf Tore erzielt. Und er ist ein echter Final-Experte. In jedem seiner bislang sechs Endspiele als Profi hat der 29-Jährige getroffen: mit Real Sociedad San Sebastián in zwei spanischen Pokalfinals, mit der Nationalmannschaft in zwei Nations-League-Endspielen sowie entscheidend im EM-Finale 2024, mit der Olympia-Auswahl im Endspiel von Tokio vor fünf Jahren. Eine famose Bilanz.Das spricht für ArgentinienMessi: Zu alt? Ein Lionel Messi ist offenbar nie zu alt. Der 39-Jährige spielt eine herausragende WM, hat bereits acht Tore und vier Vorlagen auf dem Konto. Er trägt diese Mannschaft, er trägt die ganze Nation. Sicher: Er nimmt sich auf dem Platz seine Auszeiten. Aber: Er ist zur Stelle, wenn es darauf ankommt. Die Mitspieler schauen zu ihm auf und suchen ihn, wenn es eng wird. So dürfte es auch im Finale sein - dem mutmaßlich letzten WM-Spiel des Ausnahmekönners.Mentalität: Das Spiel der Südamerikaner lebt von den Emotionen. Sie treten mit unglaublich viel Herz und Leidenschaft auf. Die glücklichen Gesichter auf den Tribünen oder in der Heimat würden sie beflügeln und berühren, erklärte Trainer Lionel Scaloni. Die Unterstützung half den Argentiniern in der kniffligen K.o.-Phase, mehrere brenzlige Situationen zu überstehen. Gegen Kap Verde und die Schweiz mussten sie in die Verlängerung, gegen Ägypten und England retteten sie sich mit späten Toren. Die Albiceleste darf man niemals abschreiben.Erfahrung: Spanien tritt mit dem Selbstbewusstsein eines Europameisters auf. Aber: In Argentiniens Kader stehen tatsächlich noch 17 Weltmeister von 2022. Wichtige Stützen der Startelf, die im Finale von Katar damals gegen Frankreich gewann, haben auch diesmal tragende Rollen: Torhüter Emiliano Martínez etwa, Offensiv-Star Messi natürlich, aber auch Stürmer Julián Álvarez. Trainer Scaloni ist ein echter Titelsammler: Neben dem WM-Pokal gewannen die Argentinier in seiner Amtszeit auch schon zweimal die Copa América (2021 und 2024).

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Newsblog zur Fußball-WM: Was ein Spektakel! Tuchel wird mit England Dritter

Buhrufe für Tuchel, ein 4:0 zur Halbzeit und Mbappé überholt Messi: Das Spiel um Platz drei liefert Drama, Rekorde und ein emotionales Spektakel. Alle WM-News im stern-Newsblog.Die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten läuft. Anfänglich 48 Mannschaften kämpften in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal. Am 19. Juli wird der Weltmeister unter ihnen feststehen. Für die deutsche Nationalmannschaft endete das Turnier mit der Niederlage gegen Paraguay im Sechzehntelfinale in einem Debakel. Der fünfte Titel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 blieb aus. Bundestrainer Julian Nagelsmann musste seinen Hut nehmen. Seine Nachfolge ist noch offen.Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Fußball-WM: Buhrufe und Spektakel: Tuchel wird mit England Dritter

Buhrufe für Tuchel, ein 4:0 zur Halbzeit und Mbappé überholt Messi: Der WM-Krimi um Platz drei liefert Drama, Rekorde und ein emotionales Spektakel in Miami.In einem historischen kleinen Finale hat Thomas Tuchel seine Kritiker mit dem besten englischen WM-Ergebnis seit dem Triumph 1966 zumindest teilweise gekontert und Frankreichs Didier Deschamps einen siegreichen Abschied verwehrt. Die Three Lions gewannen das Spiel um Platz drei in Miami gegen Kylian Mbappé und Co. mit 6:4 (4:0) und sorgten für einen spektakulären vorletzten WM-Abend.Vor 64.478 Fans im Stadion von Miami legten Declan Rice (3. Minute), Ezri Konsa (18.) und Bukayo Saka (37./45.+1) schon vor der Halbzeit so vor, dass das Spiel eigentlich bereits entschieden war. Doch so einfach gab sich Frankreich nicht geschlagen. Mbappé (48./66.) mit einem Doppelpack und Bradley Barcola (54.) brachten Frankreich bis auf ein Tor heran. Saka (87.) traf per Foulelfmeter zum 5:3, der Treffer von Ousmane Dembélé (90.+6) sorgte nochmal für Spannung ehe Jude Bellingham mit dem zehnten Tor der Partie alle Zweifel beseitigte (90.+8).Durch seine beiden Tore kommt Mbappé nun auf 22 WM-Tore und überholte damit Lionel Messi in der ewigen Bestenliste. Mit den Treffern neun und zehn liegt er auch in der Torjägerliste dieser WM vorne. Der Argentinier kann im Finale gegen Spanien am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und Magenta TV) aber noch nachlegen, er steht bei acht Turnier-Toren und 21 WM-Treffern in seiner Karriere.Buhrufe gegen TuchelVor dem Anpfiff bekam Tuchel einen Einblick, wie die Stimmung aktuell in England ist. Als am Ende der Verlesung der Mannschaftsaufstellung der Schwabe auf der Anzeigetafel eingeblendet wurde, waren zahlreiche Buhrufe deutlich vernehmbar. Die Zahl der englischen Fans war im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen deutlich geringer. Das 1:2 nach langer Führung im Halbfinale gegen Argentinien ist noch lange nicht verdaut.Doch schon nach drei Minuten wurde die Stimmung besser. Rice eroberte den Ball an der Mittellinie, dribbelte ungehindert in die Nähe des Strafraums und schlenzte den Ball aus gut 20 Metern flach in die lange Ecke. Das Spiel hatte trotz der schwülen Hitze von Miami Tempo und zahlreiche Torszenen. Die sieben Wechsel im Vergleich zum Halbfinale auf beiden Seiten hinderten den Spielfluss nicht.Rayan Cherki (11.) prüfte Englands Torhüter Dean Henderson und hatte eine der wenigen klaren Möglichkeiten in der demütigenden ersten Halbzeit für Frankreich. Mbappé (22.), der vor dem Spiel noch einen emotionalen Brief an Deschamps veröffentlicht hatte, versuchte es mit einem Schlenzer aus über 20 Metern - erfolglos.England gelang allesGanz anders die Three Lions, die Frankreichs hoch stehende Abwehr gnadenlos über die Außen auseinandernahmen. Das 2:0 von Saka (11.) wurde noch wegen Abseits aberkannt. Doch sieben Minuten später ließ Adrien Rabiot Konsa nach einer Ecke von Rice viel zu viel Platz, Kopfball, 2:0.Nach einem Konter im Zusammenspiel mit Marcus Rashford erhöhte Saka mit dem dritten Tor, obwohl das Duo mehrere Anläufe brauchte, um den Ball im Netz unterzubringen. In der Nachspielzeit bediente Eberechi Eze seinen Arsenal-Teamkollegen Saka traumhaft vertikal durch das Zentrum und das Halbzeit-Debakel war perfekt.Deschamps versank mit rotem Kopf in seinem Stuhl, schickte mehrere Stars zum Aufwärmen. Ein 0:4 zur Halbzeit? Das hatte es für eine französische Nationalmannschaft zuletzt im April 1968 gegeben - in der EM-Qualifikation gegen Jugoslawien. „Sie sollten sich schämen. Ich habe Frankreich noch nie so schlecht spielen sehen“, sagte Dänemarks Torwart-Ikone Peter Schmeichel bei FOX.Deschamps und die vier WechselDeschamps wechselte gleich viermal in der Halbzeit. Die Stammspieler Ousmane Dembélé und Bradley Barcola kamen für die Offensive, Bayern-Star Dayot Upamecano und Lucas Digne sollte die Abwehr stabilisieren. Gefordert war aber vor allem die Offensive - und die legte direkt los.Mbappé übernahm mit seinem neunten Tor dieser WM die Führung in der Torjägerliste. Nur sechs Minuten später legte Barcola nach - und England wackelte gewaltig. Offensiv wurde das Tuchel-Team zunächst nur durch Standards auffällig. Torwart Mike Maignan (59.) rettete nach einer Rice-Ecke. Sechs Minuten später scheiterte Dembélé mit einem zu unplatzierten Abschluss, doch wenig später war Mbappé erneut zur Stelle und schob sich an Messi vorbei.Frankreich drückte nun auf den Ausgleich. Michael Olise (75.) verfehlte diesen nur um Zentimeter. Englands Abwehr ließ sich nun immer wieder über die Außen ausspielen. Mbappé forderte nach 76 Minuten einen Elfmeter, der Schiedsrichter ließ aber weiterspielen. Strafstoß gab es dann auf der anderen Seite. Malo Gusto traf Djed Spence klar, Sako bekam vom eingewechselten Jude Bellingham den Ball übergeben und traf zum 5:3. Der erneute Anschlusstreffer von Dembélé sorgte nicht mehr für die Wende, stattdessen setzte Bellingham den Schlusspunkt.

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Newsblog zur Fußball-WM: Fürs WM-Finale werden Ticket-Rekordpreise aufgerufen

Wer im Stadion sein möchte, muss tief in die Tasche greifen. Die Halbzeit-Show im Fußball-WM-Finale ist eine Herausforderung für den ZDF-Reporter.Alle WM-News im stern-Newslog.Die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten läuft. Anfänglich 48 Mannschaften kämpften in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal. Am 19. Juli wird der Weltmeister unter ihnen feststehen. Für die deutsche Nationalmannschaft endete das Turnier mit der Niederlage gegen Paraguay im Sechzehntelfinale in einem Debakel. Der fünfte Titel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 blieb aus. Bundestrainer Julian Nagelsmann musste seinen Hut nehmen. Seine Nachfolge ist noch offen.Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Endspiel in East Rutherford: Kein DFB-Vertreter beim WM-Finale

Bei der größten Show des Weltfußballs sitzt kein Mitglied des Führungszirkels des Deutschen Fußball-Bundes auf der Tribüne. Auch Präsident Neuendorf fehlt trotz seines FIFA-Jobs beim WM-Finale.DFB-Präsident Bernd Neuendorf und die deutschen Fußball-Spitzenfunktionäre verzichten auf einen Besuch des WM-Endspiels. Wie der Deutsche Fußball-Bund auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, wird kein Verbandsvertreter und somit auch nicht Neuendorf oder dessen Stellvertreter Hans-Joachim Watzke die Partie zwischen Argentinien und Spanien am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in der riesigen Arena in East Rutherford verfolgen. Neuendorf hätte als Mitglied des FIFA-Councils um Weltverbandschef Gianni Infantino einen reservierten Platz auf der Ehrentribüne. Watzke gehört als deutsches Mitglied der UEFA-Exekutive ebenfalls zum Führungszirkel der internationalen Fußball-Funktionäre. Das Top-Event zum Abschluss der XXL-WM, das auch US-Präsident Donald Trump als Ehrengast im Stadion verfolgt, ist ein Stelldichein der wichtigste Entscheider im Weltfußball. Deutsches Aus als letztes WM-SpielBereits nach dem frühen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft in der Zwischenrunde durch das 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay und der schnellen Rückkehr nach Deutschland hatte es vom DFB geheißen, dass Neuendorf keine WM-Spiele mehr besuchen werde. Dies gilt nun auch für das Finale.Gewöhnlich saßen mehrere Council-Mitglieder bei den Partien auf den VIP-Tribünen. In dieser Woche hatte der DFB bestätigt, dass er im Gegensatz zu der überragenden Mehrheit der nationalen Fußball-Verbände bisher kein Unterstützerschreiben für die angestrebte Wiederwahl von FIFA-Boss Infantino im März 2027 unterzeichnet hat.US-Reise nur für KloppNeuendorf und Watzke waren in der Vorwoche nochmals nach New York geflogen - allerdings nicht um Fußball zu schauen, sondern um in einem Flughafenhotel mit Top-Kandidat Jürgen Klopp über das von allen Seiten erhoffte Engagement als Bundestrainer zu sprechen. Klopp wird im Gegensatz zum deutschen Fußball-Führungszirkel auch beim WM-Finale live dabei sein - als Experte von MagentaTV. In Per Mertesacker trifft er dort auf einen ZDF-Kollegen, der als möglicher Kandidat für einen Posten rund um die Nationalmannschaft, zum Beispiel als DFB-Geschäftsführer, gilt. Mertesacker hatte bislang aus dem ZDF-Studio in Deutschland die WM analysiert, ist beim Finale aber mit seinem Kollegen Christoph Kramer in den USA dabei.

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Wetter: Gewitter: Spanien sagt Abschlusstraining vor WM-Finale ab

Waldbrände in Kanada sorgen in Teilen der USA für schlechte Luft. Ein Gewitter über New York sollte die Situation verbessern - ein Finalteilnehmer bezahlt deswegen allerdings einen hohen Preis.Spanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test für den zuletzt angeschlagenen Lamine Yamal ins Endspiel gegen Argentinien. Wie Medien berichteten, entschied Trainer Luis de la Fuente wegen des Wetters im Großraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten. Argentinien um Superstar Lionel Messi begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford aufeinander.Yamal hatte im Halbfinale gegen Frankreich einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen und laut spanischen Medien am Donnerstag nicht trainiert. De la Fuente sagte in der Pressekonferenz vor dem Finale, der 19-Jährige habe am Freitag mit seinen Kollegen auf dem Platz gestanden, betonte aber auch die Wichtigkeit der für Samstag geplanten letzten Einheit. Diesen Test konnte Spanien Yamal und dem ebenfalls angeschlagenen Pedro Porro, der gegen Frankreich das 2:0 erzielt hatte, nun nicht ermöglichen. Regen sollte Luftqualität für das Finale deutlich verbessernDas Wettertief mit Gewittern, viel Regen und sinkenden Temperaturen sollte die zuletzt schlechte Luftqualität verbessern und für gute Werte am Final-Spieltag sorgen. Mit diesem Tiefdruckgebiet wurden Winde erwartet, die die seit Tagen über der Region hängenden Rauchwolken gen Norden verdrängen könnten, hieß es in der Vorhersage vom nationalen Wetterdienst. Damit sollte sich auch die Luftqualität wieder verbessern. Kanadische Waldbrände hatten unter der Woche für Rauchschwaden über der Metropole gesorgt. Für Sonntag soll es wieder sonnig sein - bei Temperaturen um 27 Grad Celsius. Schlechte Luft im Raum New YorkFlächenbrände in Kanada hatten zuletzt über einem Teil der USA zu gewaltigen Rauchwolken geführt, auch rund um New York. Am Samstag hatten die Behörden die Luftqualität noch als „Ungesund für empfindliche Gruppen“ eingestuft, vor allem für Kinder und ältere Menschen. Die Skyline der Millionenmetropole New York war in den vergangenen Tagen zeitweise in dichte Rauchschwaden gehüllt, ein Brandgeruch lag in der Luft. Die Rauchschwaden stammen vor allem von Dutzenden Waldbränden in der kanadischen Provinz Ontario und dem nördlichen US-Bundesstaat Minnesota. Die Auswirkungen waren in großen Teilen des Nordostens der USA und Kanada zu spüren, auch in Metropolen wie Toronto, Chicago, Detroit oder Washington.

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Giulia Gwinn: DFB-Kapitänin bestätigt Trennung von ihrem langjährigen Partner

Giulia Gwinn und ihr Partner Constantin Frommann gehen getrennte Wege. Das bestätigte die DFB-Kapitänin nun.Die Kapitänin der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft und ihr langjähriger Partner Constantin Frommann haben sich getrennt. Die Fußballerin bestätigte die Trennung gegenüber der „Bild“ und betonte, dass die Verbindung zwischen beiden weiterhin gut sei.„Conni war, ist und bleibt ein ganz wichtiger Mensch in meinem Leben“, erklärte Gwinn in einem Statement. „Die gegenseitige Wertschätzung bleibt bestehen, auch wenn unsere Bindung als Paar nicht mehr besteht.“ Damit endet die jahrelange Beziehung des Fußballpaares.Giulia Gwinn bestätigte die TrennungErste Anzeichen für das Liebes-Aus gab es bereits vor einigen Monaten. Bei der Meisterfeier des FC Bayern München im Mai trug Gwinn die Schleife ihres Dirndls auf der linken Seite – nach bayerischer Tradition ein Zeichen dafür, dass eine Frau nicht vergeben ist.Auch weitere Hinweise deuteten auf eine Trennung hin: Laut „Bild“ soll Frommann bereits vor längerer Zeit aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen sein. Zudem entfernte der ehemalige Torhüter auf seinen Social-Media-Kanälen gemeinsame Fotos mit Gwinn.Kennengelernt beim SC FreiburgGiulia Gwinn und Constantin Frommann lernten sich während ihrer gemeinsamen Zeit beim SC Freiburg kennen. Frommann musste seine eigene Fußballkarriere 2023 aufgrund irreparabler Hüftschäden beenden. Gwinn ist dagegen weiterhin erfolgreich aktiv. Seit 2019 steht sie beim FC Bayern München unter Vertrag und gewann mit dem Verein bislang fünf deutsche Meisterschaften sowie zwei DFB-Pokalsiege.Auch mit der Nationalmannschaft feierte die Abwehrspielerin große Erfolge: 2022 erreichte sie mit dem deutschen Team das EM-Finale, 2024 gewann sie bei den Olympischen Spielen in Paris die Bronzemedaille. Derzeit kämpft sie jedoch um ihre Rückkehr auf den Fußballplatz: Im April zog sich die Nationalspielerin eine schwere Schulterverletzung zu und musste operiert werden.

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Tour de France: Gefeierter Lipowitz bei Pogacar-Show Siebter - „Unglaublich“

In den Vogesen nahe der deutschen Grenze geht es zur Sache. Die Favoriten liefern sich am Schlussanstieg einen Schlagabtausch. Dabei mischt Lipowitz gut mit, am Ende verliert er einige Sekunden.Florian Lipowitz war auf der Skistation in 1.192 Metern Höhe immer noch überwältigt von den Massen an deutschen Radsport-Fans, die ihn die steilen Rampen hinauf gebrüllt hatten. „Ich muss ein Riesen-Dankeschön an die ganzen Fans sagen. Es war unglaublich. Ich habe so oft meinen Namen gehört“, sagte Lipowitz nach dem Kletter-Spektakel bei der Tour de France in den Vogesen nahe der deutschen Grenze.Den deutschen Anhängern, darunter auch Promi-Zaungast Jan Ullrich, hätte er gerne noch mehr geboten. Zu mehr als Platz sieben „haben die Beine nicht ganz gereicht“, meinte der 25-Jährige in der ARD. 50 Sekunden Rückstand auf den schier übermächtigen Titelverteidiger Tadej Pogacar waren aber zu verschmerzen, die ärgsten Rivalen im Kampf um das Podium konnten nicht mehr als zwölf Sekunden gut machen. Lipowitz verbesserte sich gar auf den sechsten Gesamtrang. Der Sekundenkampf bis Paris geht weiter.Vierter Etappensieg für Pogacar bei der Tour 2026Nur nicht für Pogacar. Der Weltmeister fuhr auf der 14. Etappe - mal wieder - in einer eigenen Liga. Pogacar holte sich nach 155,3 Kilometern und 3.800 Höhenmetern im Alleingang seinen vierten Etappensieg bei der Tour 2026 und festigte damit sein Gelbes Trikot. Dem slowenischen Weltmeister, der im Ziel 38 Sekunden Vorsprung auf seinen zweitplatzierten Teamkollegen Isaac del Toro und den französischen Jungstar Paul Seixas hatte, ist der fünfte Gesamtsieg kaum mehr zunehmen.„Wir haben diese Etappe seit dem Beginn anvisiert, ich kenne sie sehr gut. Es ist eine schöne Strecke“, sagte Pogacar, der schon 2023 in Le Markstein gewonnen hatte. Auch der Slowene war mächtig beeindruckt von den Massen: „Es war etwas Unvergessliches, all die Massen von Leuten am Berg zu sehen.“ Sie hätten eine „große Show“ zu sehen bekommen, so Pogacar.Lipowitz nun GesamtsechsterHinter Pogacar folgt Jonas Vingegaard 4:30 Minuten zurück auf Platz zwei, Dritter ist Lipowitz' Teamkollege Remco Evenepoel mit einem Rückstand von 5:04 Minuten. Lipowitz weist als Sechster einen Rückstand von 5:44 Minuten auf.„Es war einfach eine superharte Etappe von Anfang an. Wir können trotzdem happy sein“, sagte Lipowitz und blickte bereits auf die nächsten schweren Bergprüfungen: „Wir müssen von Tag zu Tag schauen, wie es geht. Ich hoffe, ich kann mich schnell wieder erholen. Dann heißt es, wieder angreifen.“Doch diese 14. Etappe hatte es in sich. Zigtausende Fans hatten an den steilen Rampen des Col du Haag - ein zum Radweg ausgebauter Waldpfad - quasi für einen Hexenkessel gesorgt. Und die Zuschauer bekamen großen Sport geboten.Lipowitz eröffnet Schlagabtausch11,5 Kilometer vor dem Ziel war es Lipowitz, der in der Favoritengruppe eine Attacke zusammen mit Seixas startete. Pogacar ließ sich davon aber kaum aus der Ruhe bringen. Kurz darauf - 7,5 Kilometer vor dem Ziel - ging schließlich der Weltmeister selbst in die Offensive. Und dieses Mal konnte bis zum Ziel keiner mehr folgen.Somit holte Pogacar den 25. Etappensieg seiner Karriere. Damit zog er in der Rekordliste mit dem viertplatzierten André Leducq (Frankreich/25) gleich. Die meisten Tour-Etappen hat Ex-Weltmeister Mark Cavendish (Großbritannien/35) gewonnen.Evenepoel hatte zwischenzeitlich wieder Probleme, den Rivalen zu folgen. Der Doppel-Olympiasieger kämpfte sich aber wieder zurück, was auch Lipowitz zugutekam. So verloren beide kaum Zeit auf die Rivalen hinter Pogacar.Für Lipowitz war es ein kleines Heimspiel. Zahlreiche deutsche Fans hatten sich auf den Weg nach Frankreich direkt hinter der Grenze gemacht. Schon am Freitag waren auf der Etappe nach Belfort viele deutsche Fahnen zu sehen.Ullrich nach 20 Jahren wieder bei der TourUnd ein prominenter Fan stand auch am Streckenrand im Zielbereich. 20 Jahre nach dem Tour-Ausschluss wegen der Verbindungen zu Dopingarzt Eufemiano Fuentes war der frühere deutsche Radstar Ullrich als Zaungast zur Frankreich-Rundfahrt zurückgekehrt. „Ich freue mich wirklich extrem. Also, es ist wirklich mein erster Besuch überhaupt als Gast, als Fan sozusagen bei der Tour de France. Und dann natürlich so eine epische Etappe wie heute in den Vogesen“, sagte Ullrich in der ARD.Lipowitz, der wohl größten deutschen Hoffnung seit zwei Jahrzehnten, traut Ullrich „auf alle Fälle das Podium zu“. Bereits im Vorjahr hatte Lipowitz als erster Deutscher seit 2006 das Podium in Paris erreicht. „Und mal gucken, wie weit es noch geht. Der Kampf ist, glaube ich, noch offen und spannend“, so Ullrich.Am Sonntag folgt die nächste Kletterpartie, wenn die Tour auf der 15. Etappe das Plateau de Solaisan ansteuert. Vor allem der Schlussanstieg über 11,3 Kilometer mit durchschnittlich 9 Prozent Steigung hat es in sich.

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Rekordzeit: Agyekum löscht deutschen Uralt-Rekord über 400 m Hürden aus

Emil Agyekum löscht einen Jahrzehnte alten deutschen Rekord. Ein Brite sorgt für einen Weltrekord. Und Malaika Mihambo macht es spannend.Emil Agyekum hat beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten den fast 44 Jahre alten deutschen Rekord über 400 Meter Hürden gebrochen. Der 27-Jährige vom SCC Berlin lief vor 60.000 Fans im ausverkauften London Stadium die Stadionrunde in 47,45 Sekunden und löschte damit den Uralt-Rekord von Harald Schmid gehaltene Bestzeit. Schmid war am 8. September 1982 in Athen 47,48 Sekunden gelaufen. Diese Marke hatte er bei den Weltmeisterschaften 1987 in Rom als Drittplatzierter dann noch mal egalisiert. In der Rekordliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes wird Schmids Zeit von 1982 aber offiziell als Rekord angegeben.Agyekum musste sich nur dem Norweger Karsten Warholm geschlagen geben, der in 46,61 Sekunden einen Meetingrekord aufstellte.Mihambo reicht ein ordentlicher Sprung - Kerr mit WeltrekordWeitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo machte es spannend. Nach vier ungültigen Versuchen sprang sie im fünften Durchgang auf starke 7,05 Meter. Mit Saisonbestleistung verwies die Ex-Weltmeisterin die US-Amerikanerin Claire Bryant (6,94 Meter) und Larissa Iapichino aus Italien (6,82) auf die Plätze. Für den Höhepunkt des Meetings sorgte aber Lokalmatador Josh Kerr. Der 28-Jährige hatte am 28. März angekündigt, bei seinem Heimrennen den Weltrekord über die nicht olympische Meile (1.609 Meter) anzugreifen. Und Kerr schaffte sein „Project 222“ in beeindruckender Manier: In 3:42,66 Minuten unterbot er die fast 27 Jahre alte Weltbestzeit des Marokkaners Hicham El Guerrouj (3:43,13 Minuten) deutlich und sicherte sich die Extrapremiere von 50.000 Dollar. Die bisherige Bestzeit hatte El Guerrouj am 7. Juli 1999 beim Golden-League-Meeting in Rom aufgestellt. Robert Farken lief in 3:46,82 Minuten deutschen Rekord und wurde Vierter.Duplantis erneut geschlagenStabhochsprung-Ausnahmekönner Armand Duplantis kassierte seine zweite Saisonniederlage. Der zweimalige Olympiasieger aus Schweden wurde Zweiter hinter dem US-Amerikaner Sam Kendricks. Die beiden übersprangen ebenso wie der drittplatzierte Australier Kurtis Marschall 5,95 Meter. Duplantis hatte wegen Oberschenkelproblemen auf seinen sechsten und letzten Versuch verzichtet.

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Formel 1 in Spa-Francorchamps: Teenager Antonelli rast in Belgien auf ersten Startplatz

Kimi Antonelli greift nach seinem sechsten Saisonsieg. Der junge Italiener steuert seinen Mercedes in der Qualifikation in den Ardennen ganz nach vorn.Der Gesamtführende Kimi Antonelli geht zum sechsten Mal in dieser Saison vom ersten Startplatz aus in ein Formel-1-Rennen. Der 19-Jährige setzte sich beim Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps in 1:44,361 Minuten als Schnellster in der Qualifikation durch und landete 0,317 Sekunden vor dem viermaligen Weltmeister Max Verstappen im Red Bull. Der aktuelle Champion Lando Norris belegte zwar zunächst Rang drei, erhält aber eine Startplatzstrafe und darf nur von Position 13 starten. Dritter wurde deswegen George Russell im zweiten Mercedes.Vor dem zehnten Saisonlauf am Sonntag (15.00 Uhr/Sky und RTL) führt Antonelli in der WM-Wertung mit 25 Punkten Vorsprung vor Russell. Weitere sieben Zähler dahinter folgt Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari. Verstappen liegt als Siebter schon 103 Punkten hinter Antonelli. Der einzige deutsche Fahrer Nico Hülkenberg ist in seinem Audi bislang noch ohne Zähler. Der 38-Jährige kam in der Qualifikation nur auf Position 14 und musste sein Auto wegen Hydraulik-Problemen am Ende vorzeitig abstellen.

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Newsblog zur Fußball-WM: Final-Reporter Oliver Schmidt hat etwas Bammel vor den vielen Promis

Die Halbzeit-Show im WM-Finale ist eine Herausforderung für ZDF-Reporter Oliver Schmidt: "Nicht meine Kernkompetenz", sagte er vor seiner Premiere.Alle WM-News im stern-Newslog.Die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten läuft. Anfänglich 48 Mannschaften kämpften in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal. Am 19. Juli wird der Weltmeister unter ihnen feststehen. Für die deutsche Nationalmannschaft endete das Turnier mit der Niederlage gegen Paraguay im Sechzehntelfinale in einem Debakel. Der fünfte Titel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 blieb aus. Bundestrainer Julian Nagelsmann musste seinen Hut nehmen. Seine Nachfolge ist noch offen.Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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US-Präsident: Trump schwärmt von Fußball-WM – und will sie wieder in den USA ausrichten

Die aktuelle WM ist noch nicht beendet, da spricht US-Präsident Trump schon von der nächsten. Im Trump Tower in New York stichelt er gegen die weiteren WM-Gastgeber Kanada und Mexiko.Die aktuelle WM ist noch nicht beendet, da spricht US-Präsident Trump schon von der nächsten. Im Trump Tower in New York stichelt er gegen die weiteren WM-Gastgeber Kanada und Mexiko.

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Rückblick: Das waren die besten Fans der Fußball-WM

Ob mit südamerikanischer Emotion oder klassisch deutscher Fan-Kultur: Diese Fans trieben ihre Mannschaften zu Höchstleistungen an.Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 war nicht nur geprägt von dem, was auf dem Platz passierte. Mindestens genauso sehenswert war, was die Fans vor und in den Stadien ablieferten. Während das Turnier zu Ende geht, blicken wir in dieser Fotostrecke auf die Anhänger zurück, die mit vielen Emotionen, schönen Gesängen oder gutem Benehmen aufgefallen sind.Von der viralen Ruderei der Norweger über orangefarbene Völkerwanderungen bis zum deutschen Auflauf in New York – es waren die Fans, die diesem Turnier einige seiner magischsten Momente schenkten. Doch während einige Unterstützer mit kreativem Humor und purem Underdog-Stolz die Herzen der Welt im Sturm eroberten, sorgten andere mit extremen Taktiken und hitzigen Kontroversen für Zündstoff. Ein Rückblick auf die besten, schrägsten und prägendsten Fan-Kulturen einer Weltmeisterschaft.

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Endspiel gegen Argentinien: Spaniens Trainer: Yamal ist fit für das WM-Finale

Die Sorgen in Spanien um Lamine Yamal sind nach einem Schlag auf den Oberschenkel groß. Vor dem Finale gegen Argentinien gibt Coach Luis de la Fuente Entwarnung.Trotz eines Schlags auf den Oberschenkel im Halbfinale soll Lamine Yamal nach Angaben des spanischen Trainers Luis de la Fuente für das WM-Endspiel gegen Argentinien topfit sein. „Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form“, sagte de la Fuente vor dem Endspiel am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford. Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht. Frankreichs Verteidiger Lucas Digne sah bei seinem Klärungsversuch den heraneilenden 19-Jährigen nicht und traf ihn mit voller Wucht am Oberschenkel. Wie die Sportzeitung „Marca“ berichtete, hatte der 19-Jährige ebenso wie Teamkollege Pedro Porro am Donnerstag nur eine individuelle Einheit absolviert.De la Fuente beonte, dass Yamal im Duell zwischen dem Europameister und dem Weltmeister bei sich bleiben müsse. „Wir helfen Lamine am meisten, wenn wir ihn er selbst sein lassen“, sagte der 65-Jährige. De la Fuente nur nervös wegen des TransportmittelsAuf die Frage, ob ihn die äußeren Bedingungen mit der erwarteten Hitze, dem Rauch der Waldbrände in Kanada und einem wohl trockenen Rasen nervös machten, antwortete de la Fuente mit Humor. „Ich bin nervös, weil wir mit dem Helikopter zurückfliegen. Ich meine das ernst. Wir sind mit dem Hubschrauber gekommen und müssen ihn zurücknehmen und das macht mich wirklich nervös. Alles andere, darauf lege ich wert, wollen wir genießen. Wir wollen den Moment genießen“, sagte er.

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Newsblog zur Fußball-WM: Wird das WM-Finale verschoben? Organisatoren beobachten Waldbrand-Rauch genau

Findet das Finale der Fußball-WM überhaupt wie geplant statt? Trump traut sich doch noch ins Stadion. Tuchel erklärt seine defensiven Wechsel. Alle WM-News im stern-Newsblog.Die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten läuft. Anfänglich 48 Mannschaften kämpften in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal. Am 19. Juli wird der Weltmeister unter ihnen feststehen. Für die deutsche Nationalmannschaft endete das Turnier mit der Niederlage gegen Paraguay im Sechzehntelfinale in einem Debakel. Der fünfte Titel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 blieb aus. Bundestrainer Julian Nagelsmann musste seinen Hut nehmen. Seine Nachfolge ist noch offen.Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Fußball-Politik: Bericht: Mehr als 200 Unterstützerschreiben für Infantino

Gianni Infantino strebt 2027 seine erneute Wiederwahl als FIFA-Präsident an. Die Zeichen dafür stehen trotz des Ärgers um die aufgehobene Rot-Sperre für einen US-Profi bei der WM gut.Im Gegensatz zum Deutschen Fußball-Bund hat sich eine überwältigende Mehrheit der FIFA-Mitgliedsverbände für eine Wiederwahl von Gianni Infantino ausgesprochen. Der amtierende Präsident des Weltverbands habe trotz des Wirbels um die aufgehobene Rot-Sperre für US-Profi Folarin Balogun die formale Unterstützung von mehr als 200 Ländern erhalten, berichtete der „Guardian“. Demnach habe nur eine Handvoll der 211 Verbände kein Unterstützungsschreiben unterschrieben. Die Größenordnung deckt sich mit Informationen der Deutschen Presse-Agentur.Der DFB hatte zuletzt bestätigt, kein Unterstützungsschreiben für die Wiederwahl Infantinos unterzeichnet zu haben. „Weitere Schritte werden im DFB-Präsidium beraten“, hieß es in einer Stellungnahme des Verbandes am vergangenen Mittwoch.Wahl im März 2027Infantino darf sich zum jetzigen Stand seiner erneuten Wiederwahl beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat sicher sein. Auch wenn es nach dem Fall Balogun vor allem aus Europa kritische Stimmen gegeben hatte, hat sich bislang kein Gegenkandidat erklärt. Die Rot-Sperre des US-Stürmers war nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei Infantino durch die formal unabhängige Disziplinarkommission aufgehoben worden, dies hatte für einige Kritik am FIFA-Präsidenten gesorgt. Eine breite Opposition ist in der Fußballwelt derzeit aber nicht in Sicht. Bis zum 18. November können Kandidaten von den FIFA-Mitgliedsverbänden vorgeschlagen werden. Infantino hatte beim FIFA-Kongress Ende April in Vancouver angekündigt, im kommenden Jahr zum vierten Mal um den Posten als FIFA-Präsident zu kandidieren. Infantino war 2016 auf Joseph Blatter gefolgt und zweimal jeweils ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt worden. Laut Statuten wäre eine erneute Amtszeit bis 2031 seine letzte als FIFA-Chef.Kritik von MenschenrechtsorganisationSchon rund um den Kongress in Vancouver hatten Verbände aus Südamerika, Afrika und Asien geschlossen ihre Unterstützung für Infantino zugesagt. Damit hätte der 56-Jährige bereits die erforderliche Mehrheit für eine Wiederwahl.Diese Woche hatte die britische Menschenrechtsorganisation FairSquare nach eigenen Angaben gegen Infantino eine Beschwerde beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) eingelegt. Sie wirft dem Funktionär vor, wiederholt gegen die IOC-Regeln zur politischen Neutralität verstoßen zu haben. Der Hauptvorwurf: Infantino soll Trump seine politische Unterstützung angeboten haben.

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Kleines Finale: Wo ist das Spiel um Platz drei live zu sehen?

Die Enttäuschung sitzt noch tief bei Frankreich und England. Im Spiel um Platz drei der Fußball-WM können sie Wiedergutmachung betreiben. So können Fans das Spiel sehen.Ins Finale der Fußball-Weltmeisterschaft haben es Frankreich und England nicht geschafft. Ein Trostpreis bleibt allerdings: das Spiel um Platz drei.Frankreich scheiterte im Halbfinale mit 0:2 an Spanien. Eine enttäuschende Leistung von Les Bleus, die zu keinem Zeitpunkt die Schlagkraft ihrer gefürchteten Offensive um Starstürmer Kylian Mbappé entfalten konnte. Dabei galt der Kader der Franzosen eigentlich als stärkster aller WM-Teilnehmer – und das Team folgerichtig als Favorit.Mit dem Spiel um Platz drei kann die Mannschaft immerhin ihrem Trainer Didier Deschamps noch einen würdigen Abschied bereiten. Der 57-Jährige gibt nach 14 Jahren sein Amt als Nationaltrainer ab. Er führte Frankreich bei den letzten beiden Weltmeisterschaften ins Finale und 2018 zum WM-Titel. Außerdem hat Kylian Mbappé (acht Tore) weiterhin die Chance, WM-Torschützenkönig zu werden.England verpasst erneut einen TitelBitter für England: Erst in der Nachspielzeit scheiterten die Three Lions im Halbfinale an Argentinien (1:2). Der deutsche Trainer Thomas Tuchel musste sich danach viel Kritik für seine Spielweise und Taktik anhören. So bleibt der erste Titel seit dem WM-Gewinn im eigenen Land 1966 für die Engländer weiterhin nur ein Traum.„Wir spielen eine Stunde so gut und führen verdient. Aus irgendeinem Grund verlieren wir dann das Momentum. Das zieht sich nun schon durch die letzten vier, fünf Turniere“, sagte Harry Kane nach dem Argentinien-Spiel. Bereits 2018 war England an Kroatien im Halbfinale gescheitert. Bei den letzten beiden Europameisterschaften hatte England jeweils das Finale verloren.Spiel um Platz drei läuft nicht im Free-TVDas Spiel um Platz drei wird am Samstag um 23 Uhr deutscher Zeit angepfiffen. Schauplatz ist das Hard Rock Stadium in Miami.Im Free-TV wird die Partie allerdings nicht übertragen. Der Pay-TV-Sender Magenta TV zeigt das Spiel exklusiv. Der Sender hatte bei dieser Weltmeisterschaft die Rechte für alle 104 Begegnungen erworben, davon 44 Exklusivspiele. Es moderiert Laura Wontorra, als Expertin ist  Ex-Nationalspielerin Tabea Kemme dabei. Kommentator beim Spiel um Platz drei ist Christian Straßburger.

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Argentinien – Spanien: Wer zeigt das WM-Finale im Free-TV und im Livestream?

Weltmeister gegen Europameister – das gab es noch nie in einem WM-Finale. Argentinien und Spanien kämpfen um den Titel. So können Sie das Finale live im Fernsehen verfolgen.Wer holt den Titel? Europameister Spanien und Weltmeister Argentinien stehen sich am Sonntagabend im WM-Finale gegenüber.Spanien träumt vom zweiten Titel nach 2010 in Südafrika. Nach dem WM-Gewinn damals brach eine harte Zeit für die Iberer an: Bei den folgenden Weltmeisterschaften kamen sie nicht mehr über das Achtelfinale hinaus. Nun könnte nach dem Europameistertitel vor zwei Jahren in Deutschland der nächste Triumph folgen.Seine Qualität zeigte das Team von Trainer Luis de la Fuente im Halbfinale beim 2:0 gegen Frankreich, das viele als Turnierfavorit eingeschätzt hatten. Mit Ballsicherheit, Effizienz und Defensivstärke ließen die Spanier den Franzosen keine Chance.Argentinien kommt mit Leidenschaft ins WM-FinaleArgentinien wäre das erste Land seit Brasilien 1962, das seinen WM-Titel verteidigt. Es wäre der krönende Abschluss der Karriere von Lionel Messi, der mutmaßlich seine letzte Weltmeisterschaft spielt – und mit 39 Jahren ein überragendes Turnier zeigt. Besondere Qualitätsmerkmale der Argentinier sind ihre Willenskraft und Leidenschaft. So drehten sie auch das Halbfinale gegen England – der 2:1-Siegtreffer fiel erst in der Nachspielzeit. „Es gibt nichts Vergleichbares. Die Jungs hatten keine Angst, sie fühlten die Last der Verantwortung nicht“, schwärmte Trainer Lionel Scaloni. Zur Wahrheit gehört aber auch: In allen Spielen der K.o.-Runde musste die Albiceleste an ihr Limit gehen und setzte sich erst spät durch.Halbzeitshow in der PauseDas Finale wird am Sonntag um 21 Uhr deutscher Zeit angepfiffen – im MetLife Stadium in East Rutherford, vor den Toren von New York City.Das ZDF zeigt das Spiel im Free-TV sowie im Livestream in der Mediathek. Die Übertragung beginnt bereits um 19.30 Uhr. Es moderieren Katrin Müller-Hohenstein und Jochen Breyer, als Experten mit dabei sind die Ex-Nationalspieler Per Mertesacker und Christoph Kramer, Ex-Trainer Christian Streich sowie die Trainerin Friederike Kromp. Kommentator des WM-Finales ist Oliver Schmidt.Wie alle anderen Spiele der Weltmeisterschaft ist auch das Finale zudem beim Pay-TV-Anbieter Magenta TV zu sehen. Dort kommentiert Wolff-Christoph Fuss.In der Halbzeitpause des Endspiels wird es erstmals eine Halbzeitshow geben. Dabei treten verschiedene Musikgrößen wie Madonna, Shakira, die K-Pop-Band BTS oder Justin Bieber auf. Die Show soll elf Minuten dauern.

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Newsblog zur Fußball-WM: Weltmeister erhalten bei Preisverleihung neue Auszeichnung

Der US-Präsident traut sich zur Fußball-WM doch noch ins Stadion. Tuchel erklärt nach Englands Niederlage seine defensiven Wechsel. Alle WM-News im stern-Newsblog.Die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten läuft. Anfänglich 48 Mannschaften kämpften in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal. Am 19. Juli wird der Weltmeister unter ihnen feststehen. Für die deutsche Nationalmannschaft endete das Turnier mit der Niederlage gegen Paraguay im Sechzehntelfinale in einem Debakel. Der fünfte Titel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 blieb aus. Bundestrainer Julian Nagelsmann musste seinen Hut nehmen. Seine Nachfolge ist noch offen.Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·