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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Fußball-Nationalmannschaft: Klopps Kosmos mit Kimmich als Königspersonalie

Während letzte Details am Bundestrainer-Vertrag von Jürgen Klopp ausgearbeitet werden, lohnt ein Blick auf das, was den designierten DFB-Chefcoach danach erwartet: gravierende Personalentscheidungen.Gleich nach der Landung postete Jürgen Klopp noch ein paar Strahlemann-Fotos als glückliche WM-Erinnerung. „Wieder zurück in Deutschland nach sieben Wochen - wow, was für ein unglaubliches Erlebnis“, schrieb er unter sein Social-Media-Fotoalbum aus Amerika mit TV-Kollegen und den Megastars Lionel Messi und Kylian Mbappé. Der große Funfact war aber das Selfie von Klopp mit weißer Beauty-Maske im Gesicht. „Now time to recharge“, stand auf Englisch dabei. Zeit, die Batterien aufzuladen? Weit gefehlt. Denn jetzt folgte für Klopp der endgültige Switch vom WM-Experten zum Bald-Bundestrainer mit der letzten Detailarbeit für sein großes DFB-Engagement. Berater, Juristen und Funktionäre werkeln gerade unter Hochdruck an einem Vertrag bis zur WM 2030. Dass die Einigung kurz bevorsteht, hatte Klopp noch in Amerika bestätigt. „Wir sind nicht weit davon entfernt, etwas verkünden zu können. Das sollte in den nächsten Tagen passieren“, sagte der 59-Jährige zum Zeitplan, der spätestens am Freitag zur Bundestrainer-Präsentation führen soll. Das sind die Knackpunkte für KloppAls Bundestrainer wartet auf Klopp viel mehr als Detailarbeit. Das weiß er längst. Denn die mal wieder maximal enttäuschte deutsche Fußball-Nation erwartet jetzt von ihm Antworten, wie und vor allem mit wem die riesige Lücke zum spanischen Fußball-Imperium zu schließen ist.Königspersonalie KimmichJoshua Kimmich als rechter Außenverteidiger. Diese Personalentscheidung dürfte als Kardinalfehler von Julian Nagelsmann im Kapitel 2026 der deutschen WM-Historie stehen bleiben. Klopp weiß als Verfechter des Dominanzfußballs, dass er sein Team von den (wenigen) Stärken her denken muss. Eine Rück-Verschiebung des Kapitäns, der ganz sicher nicht an Rücktritt denkt, in die Zentrale ist ein erwartbares Statement. Doch damit wäre nur ein Problem gelöst. Denn durch den Zug des Königs in die Zentrale klafft hinten rechts die Lücke. Im Schachbild verbleibend hat Klopp dort nur ein paar Bauern als Figuren. Ridle Baku und Josha Vagnoman erwiesen sich als zu leichte Kandidaten. WM-Hoffnung Nathaniel Brown von links nach rechts zu verschieben, wäre Flickschusterei. Vielleicht schafft der Leipziger Benjamin Henrichs ein DFB-Comeback. Vielleicht ist ein Wort, dass Klopp beim Neuaufbau nicht überstrapazieren sollte. Eine Umstellung auf eine Dreierkette ist auch unwahrscheinlich - sie entspreche nicht dem bisherigen Trainerleben Klopps. Generationenfrage im TorManuel Neuer hat keinen Stress. Der Rekordtorwart, der seine einmalige DFB-Karriere mit dem WM-Aus endgültig beendet hat, postete zuletzt fleißig Urlaubsbilder. Doch wer wird sein Nachfolger? Seit 2010 gab es bei neun Turnieren keine andere deutsche Nummer eins. Klopp muss eine strategische Entscheidung treffen. Neuanfang mit Jonas Urbig (22), Neuers designiertem Torwart-Erben beim FC Bayern, der bei der WM als Trainingsschlussmann reinschnupperte, aber auch in der kommenden Saison in München nur das Backup ist? Oder Routine mit dem treuen Oliver Baumann, dem für seine Langmut nach der Degradierung durch die Neuer-Rückkehr die Sympathien zuflogen? Doch Baumann ist schon 36. Das klingt nicht nach Neuanfang. Oder kommt sogar Marc-André ter Stegen (34) zurück? Der große, weil ständig verletzte, deutsche Torwart-Pechvogel. Ratschläge von Toni Schumacher bis Timo Hildebrand bekam Klopp via „Bild“-Zeitung schon. Die Torwartfrage ist für den deutschen Fußball-Fan ein Sakrileg. Da kann der neue Bundestrainer punkten oder viel verlieren. „Eine Challenge für Klopp, eine Entscheidung zu treffen“, sagte Lothar Matthäus bei RTL/Sky. Powerfußball und StrukturenVon Einzelpersonalien abgesehen: Die überbordende Frage ist die nach dem Grundniveau des deutschen Fußballs. Viele neue Impulse wird Klopp kaum setzen können, mal abgesehen von Lennart Karl oder Said El Mala, die auch in Amerika bei besserem Fußball-Schicksal schon hätten glänzen können. Einige junge Spieler rücken nach. Doch Jugend allein wird es nicht richten. „Es wird nicht nur mit jungen Spielern klappen. Wir brauchen Erfahrung, wir brauchen Führungsqualität“, sagte Rekordnationalspieler Matthäus. Böse Kommentare gingen in die Richtung, dass kein Jamal Musiala, kein Florian Wirtz und auch kein Kai Havertz bei den Topteams aus Spanien und Frankreich in der Startelf stünde. Zu Argentiniens Fußball-Kneipenschlägern könnte vielleicht David Raum passen. Aber auch nur optisch mit seinen vielen Tattoos. Der Leipziger ist ein grundanständiger Kerl. DFB-Stars zu soft?Zu viel Anstand hat die DFB-Elf aber auch nicht weit gebracht. Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann, der beim WM-Sommermärchen 2006 mit markigen Sprüchen seine Spieler heiß machte, hatte die aktuelle Generation gerade für „zu weich“ befunden. Klopp kann genau diese Form der klaren Ansprache auch. Sein Energielevel ist immer hoch. Beim FC Liverpool hatte er Erfolg mit Powerfußball. Nonstop drauf. Es wird gerade auf seine Motivationskünste ankommen, denn so viele Trainingseinheiten wie im Club-Fußball hat er als Bundestrainer nicht.

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Secondhand-Fund: Teenager kauft Jacke für drei Dollar – sie bringt ihm ein Vermögen

Ein Teenager entdeckt in einem Secondhandladen eine Jacke von NBA-Legende Wilt Chamberlain. Dann meldet sich ein Auktionshaus und beschert dem Jungen einen Geldsegen.Aus einem Drei-Dollar-Schnäppchen hat ein Teenager in den USA ein Vermögen gemacht. Der 13-Jährige hatte in einem Secondhandladen im US-Bundesstaat Oregon ein Trikot der ehemaligen Basketball-Legende Wilt Chamberlain gesehen und für 3,07 Dollar gekauft.Wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet, bot er die Jacke im Internet zum Kauf an. Seit drei Jahren verkauft er dort Kleidung weiter, die er in Secondhandläden gefunden hat. Nachdem er ein Foto der Jacke in den sozialen Medien veröffentlicht hatte, kontaktierte ihn das Auktionshaus Sotheby’s und bot ihm an, die Jacke zu versteigern. Der Teenager willigte ein, anschließend wurde sie von einem gepanzerten Transporter abgeholt. Bei der Auktion am Montag erzielte die Jacke dann 89.600 Dollar (knapp 78.000 Euro).Wilt Chamberlain trug Jacke bei NBA-FinalsChamberlain gilt als einer der zehn größten Basketballspieler aller Zeiten. 1962 schaffte er in einer Partie 100 Punkte – das gelang keinem anderen NBA-Profi. Mit insgesamt 31.419 Punkten liegt er an Rang acht der ewigen Scorerliste. Von 1968 bis 1973 spielte er für die Los Angeles Lakers, und erreichte in dieser Zeit viermal die NBA-Finals, in denen jedes Jahr der Gesamtsieger der amerikanischen Basketball-Profiliga ermittelt wird. Die versteigerte Jacke trug er während der NBA-Finals 1972, in denen die Lakers die New York Knicks besiegten, wie mehrere Fotos belegen. „Diese Jacke, die Wilt Chamberlain in seiner letzten NBA-Saison trug, ist ein seltenes und außergewöhnliches Sammlerstück“, beschreibt das Auktionshaus den Fund auf seiner Webseite. „Da fotobelegte Kleidungsstücke, die Chamberlain getragen hat, extrem selten geworden sind, stellt diese Jacke ein Stück Sportgeschichte dar.“ Den Teenager dürfte das Geschäft besonders freuen. Sein bisher teuerster Verkauf war ein T-Shirt von Sub Pop Records, dem Indie-Label, das Nirvana 1989 unter Vertrag nahm und ihr erstes Album veröffentlichte. Es erzielte einen Preis von 250 Dollar. „Ich hätte nie gedacht, dass so etwas möglich wäre“, wird er nach der Auktion zitiert. „Ich hatte wirklich riesiges Glück.“Quellen: Associated Press, Sotheby's

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Offenes Geheimnis: Bericht: Zidane unterschreibt als neuer Frankreich-Coach

Dass der frühere Weltfußballer Zinédine Zidane neuer Trainer der Franzosen wird, das ist ein offenes Geheimnis. Nun soll er laut einem Bericht unterschrieben haben.Zinédine Zidanes Verpflichtung als neuer Trainer der französischen Fußball-Nationalmannschaft soll nach Informationen des Transferexperten Fabrizio Romano perfekt sein. Wie Romano meldete, unterschrieb der ehemalige Weltstar einen Vertrag bis Mitte 2030 bei der Équipe Tricolore. Der 54-Jährige galt schon lange als Topfavorit auf die Nachfolge von Didier Deschamps. Vor wenigen Tagen etwa meldete auch die renommierte Zeitung „L'Équipe“, dass der frühere Welt- und Europameister Frankreichs Auswahl im Sommer übernehmen werde. Vom Verband FFF gab es bislang keine Bestätigung zu Zidanes Verpflichtung.Deschamps hatte bei der Weltmeisterschaft in den USA den Titel nach einer Halbfinale-Niederlage gegen den späteren Champion Spanien verpasst und dann auch die Partie um Platz drei gegen England verloren. Dass der frühere Teamkollege von Zidane die Franzosen nach 14 Jahren verlässt, war bekannt. Deschamps hatte Frankreich 2018 zum WM-Titel geführt, 2021 gewann er die Nations League. 2022 verlor er das WM-Finale gegen Argentinien - auch bei der Heim-EM 2016 wurde gegen Portugal im Endspiel der Triumph verpasst.Drei Champions-League-Titel als Real-CoachZidane hat eine bislang noch kurze, aber außergewöhnlich erfolgreiche Karriere als Coach vorzuweisen: Von 2016 bis 2018 und dann nochmal von 2019 bis 2021 trainierte er Real Madrid und gewann in der Zeit dreimal die Champions League sowie zweimal den spanischen Meistertitel. Als Spieler feierte er die Titel bei der WM 1998 und EM 2000 und gewann 2002 mit Real in der europäischen Königsklasse. In seiner letzten Partie als Profi unterlag er 2006 im WM-Finale gegen Italien - und flog dabei nach einem Kopfstoß vom Platz.

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Fan-Favoriten: Kap Verde und Curaçao erleben Touristen-Boom

Die Teilnahme an der WM zahlt sich für Kap Verde und Curaçao gleich doppelt aus: Nach dem Fußball-Traum steigt auch das Interesse von Urlaubern an den kleinen Inselstaaten.Die Teilnahme an der WM zahlt sich für Kap Verde und Curaçao gleich doppelt aus: Nach dem Fußball-Traum steigt auch das Interesse von Urlaubern an den kleinen Inselstaaten.

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Tour de France: Zeitfahren: Evenepoels nächster Nadelstich gegen Pogacar?

Aktuell steht Florian Lipowitz im Gesamtklassement hinter Teamkollege Remco Evenepoel. Im teaminternen Duell kommt das Zeitfahren für den Deutschen zu einem ungünstigen Zeitpunkt.Der Gesamtsieg bei der Tour de France ist dem slowenischen Favoriten Tadej Pogacar aus Sicht seines ersten Verfolgers Remco Evenepoel praktisch nicht mehr zu nehmen. Der Doppel-Olympiasieger aus Belgien sieht sich als Außenseiter, auch wenn er mit einem Erfolg im heutigen Zeitfahren am Genfersee seine zweite Etappe nacheinander gewinnen und den Abstand auf Pogacar verkürzen sollte.Aktuell steht er in der Gesamtwertung mit einem Rückstand von fünf Minuten auf Rang zwei hinter Dominator Pogacar. „Ich lasse mich nicht zu sehr mitreißen und träume nicht von einem Tour-Sieg. Wenn alles nach Plan läuft, ist dieser Traum außer Reichweite“, sagte Evenepoel, der aktuell durch die bessere Platzierung auch dabei ist, seinen deutschen Teamkollegen Florian Lipowitz in die Helferrolle zu drängen.2024 schon einmal auf dem Podium in Paris„Bisher läuft es gut für mich“, sagte Evenepoel am Ruhetag. Das Hauptziel des 26-Jährigen ist es, seinen Platz auf dem Podium in Paris zu verteidigen. Nach seinem spektakulären Sieg auf der schweren 15. Etappe am Sonntag soll nun der nächste Tagessieg in seiner Paradedisziplin folgen. Damit könnte Evenepoel seine persönliche Erfolgsbilanz bei der Tour verbessern. 2024 war er - wie Lipowitz im vorigen Jahr - Dritter in der Gesamtwertung. In diesem Jahr könnte er in Paris noch eine Stufe höher klettern. Evenepoel und Lipowitz waren als gleichberechtigte Kapitäne in die Frankreich-Rundfahrt gestartet. Beim Zeitfahren dürfte Spezialist Evenepoel den aktuellen Vorsprung von 1:48 Minuten auf den fünftplatzierten Lipowitz vergrößern. „Das Hauptziel ist es, jemanden in Paris auf dem Podium zu haben“, sagte Lipowitz. Und Evenepoel habe hinsichtlich der nahenden Etappe „dafür die besten Chancen“. Zuletzt zeigte sich Lipowitz offen für die Helferrolle. Evenepoel erkundet StreckeEvenepoel nutzte den Ruhetag am Montag, um die Strecke für das Zeitfahren zwischen Èvian-les-Bains und Thonon-les-Bains zu erkunden. Auf den 26,1 Kilometern der 16. Etappe gilt der Olympiasieger und Weltmeister in der Disziplin als klarer Favorit. Die Abfahrt Richtung Ziel hält er für knifflig. „Sehr schnell und sehr technisch, auch ein bisschen gefährlich, aber das gilt für alle“, sagte er.Interessant wird auch Evenepoels Leistung bei den harten Alpen-Etappen am Freitag und Samstag, die beide zum Kultort Alpe d'Huez führen. Zuletzt zeigte der Sieger der Spanien-Rundfahrt 2022 eine aufsteigende Form in den Bergen. Die beiden Tage nach dem Zeitfahren wolle er so kraftsparend wie möglich verbringen, um fit zu sein, erklärte er. „Ich werde versuchen, die beste dritte Woche meiner Karriere zu fahren.“

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Fußballfest in Madrid: Großer Jubel in Spanien: Zwei Millionen feiern WM-Titel

Eine riesige Menschenmenge feiert in Madrid Spaniens zweiten Triumph bei einer Fußball-WM. Die Begeisterung für Rodri, Lamine Yamal und Co. kennt kaum Grenzen.Den hochverdienten Weltmeistertitel der spanischen Fußball-Nationalelf haben nach offiziellen Angaben rund zwei Millionen Menschen auf den Straßen der Hauptstadt Madrid gefeiert. Bei der Parade im offenen Bus durch das Zentrum der Metropole jubelten die begeisterten Menschen den frisch gekrönten Weltmeistern um Rodri und Jungstar Lamine Yamal zu. Auf Wolke sieben „Ich schwebe buchstäblich auf Wolke sieben“, sagte Ferran Torres, der Schütze des 1:0-Siegtores im Finale gegen Argentinien, kurz vor Beginn des Korsos. Die Regierung schätzte die Zahl der Menschen entlang der Busfahrt und bei der Riesenparty am Cibeles-Platz auf insgesamt rund zwei Millionen. Das wären noch mehr als beim Besuch von Papst Leo dem IV. im Juni.Die Spieler tanzten, sangen und stellten immer wieder den gewonnenen WM-Pokal zur Schau. Allein am Cibeles-Platz, wo der Höhepunkt der Riesenparty war, warteten nach Schätzung der Hauptstadt-Behörden rund 120.000 Menschen - meist in roten Hemden - auf den Bus mit „La furia roja“ (der roten Furie), wie die spanische Auswahl genannt wird. Klare Botschaft von de la FuenteNacheinander betraten dort die 26 Spieler des Nationalteams von Trainer Luis de la Fuente die Bühne, tanzten, umarmten sich, winkten der Menge zu und reckten den WM-Pokal in die Höhe. Als die Moderatoren den Namen Yamals aufriefen, donnerte noch vor seinem Erscheinen schon ohrenbetäubender Applaus los, wie die Zeitung „El País“ schrieb. Auch der Torschütze vom Vortag, Ferran Torres, bekam Riesenapplaus. De la Fuente hatte eine ebenso einfache wie wuchtige Botschaft: „Gemeinsam sind wir stärker“, rief er den Menschen zu.Die Fans hatten den zweiten WM-Titel Spaniens nach 2010 schon seit dem frühen Abend bei Live-Musik und einer Show gefeiert. Hochsommerliche Temperaturen von weit über 30 Grad auch am Abend hielten sie nicht davon ab, ihren Fußball-Helden so nahe wie möglich zu kommen.Spanien holten verdient den TitelDer Europameister hatte Argentinien mit 1:0 niedergerungen. Der Titelverteidiger um Superstar Lionel Messi verzeichnete erst in den Schlussminuten der Verlängerung seinen ersten Torschuss. Der 39-jährige Messi ließ seine Zukunft zunächst offen. „Der Schmerz ist unermesslich, und diese Wunde braucht Zeit zum Heilen“, schrieb der langjährige Profi des FC Barcelona in einem Post bei Instagram.Empfänge beim König und beim Regierungschef Nach ihrer Rückkehr aus den USA am frühen Nachmittag waren die Mitglieder der spanischen Auswahl zunächst von König Felipe VI., seiner Frau, Königin Letizia, sowie ihren beiden Töchtern, der Prinzessin Leonor und der Infantin Sofía, empfangen worden. Die Königsfamilie war schon beim Finale im MetLife Stadium in East Rutherford bei New York dabei und hatte an der Siegerehrung auf dem Rasen teilgenommen.Anschließend stattete die Mannschaft Ministerpräsident Pedro Sánchez einen Höflichkeitsbesuch ab. „WIR SIND WELTMEISTER!!“, hatte er in Großbuchstaben auf der Plattform X geschrieben. „Unsere Nationalmannschaft ist einfach großartig! Danke, Team.“, fügte Sánchez hinzu.Nach dem Feier-Marathon in Madrid verabschieden sich die müden aber überglücklichen Nationalspieler dann ab Dienstag in einen mehrwöchigen Sommerurlaub. Beliebte Ziele der spanischen Profis sind traditionell Ibiza, Mallorca oder private Urlaubsdomizile in Übersee. Dann finden sie auch vielleicht erstmals Zeit, den verdienten Finalsieg gegen Argentinien mit all seinen emotionalen Begleiterscheinungen in Ruhe zu verarbeiten.

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Fußball-WM 2026: Spaniens Sommermärchen: Madrid feiert seine Weltmeister

Nach dem WM-Sieg gegen Argentinien werden die spanischen Weltmeister in ihrer Hauptstadt begrüßt: von Millionen feiernden Fans. Die Bilder.Spaniens WM-Helden sind zurück in ihrem Heimatland und wurden dort gefeiert. In der Hauptstadt Madrid fanden sich für die Siegerparade rund zwei Millionen Menschen ein. Begeistert jubelten sie Rodri und Co. zu.Die spanische Fußball-Nationalmannschaft – auch „La Furia Roja“ genannt – hatte im Finale der WM 2026 Argentinien um Superstar Messi mit 1:0 in der Verlängerung besiegt. Das entscheidende Tor erzielte der eingewechselte Ferran Torres (106. Minute).Bus mit Spaniens WM-Helden kommt in Madrid nur langsam voranDer offene Bus mit der Mannschaft kam aufgrund der Menschenmassen nur langsam durch das Zentrum der Metropole. Aber das machte nichts: So konnten Fans das Team gebührend feiern.In dieser Fotostrecke sehen Sie die Bilder der Megaparty in Madrid.

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Fußball: FIFA leitet nach WM-Finale Verfahren gegen Argentinien ein

Die Vorfälle nach der Niederlage gegen Spanien dürften wohl Konsequenzen haben. Der Fußball-Weltverband ermittelt nun, nachdem argentinische Teammitglieder für unschöne Szenen gesorgt hatten.Wegen der Vorfälle nach dem Ende des WM-Endspiels zwischen Spanien und Argentinien hat der Fußball-Weltverband FIFA eine Untersuchung eingeleitet. Das Disziplinarkomitee habe entsprechende Schritte ergriffen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, aus der internationale Medien zitierten, darunter die Nachrichtenagentur AP und der britische Sender Sky.Der Argentinier Leandro Paredes hatte sich nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien nach dem Abschluss der Verlängerung zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Paredes sah daraufhin ersten Angaben zufolge noch die Rote Karte. Nach Informationen des britischen Senders BBC verwies die FIFA allerdings darauf, dass es in diesem Moment keine disziplinarischen Maßnahmen gegen Paredes gegeben habe. In der Statistik des Weltverbandes ist nur eine Gelbe Karte aus dem Spiel vermerkt. Danach hatte der Argentinier während der Partie am Rande eines Platzverweises gestanden.Paredes wurde in der Mitteilung indes nicht namentlich genannt. Außer gegen ihn könnten sich die Ermittlungen auch gegen Nahuel Molina und Co-Trainer Roberto Ayala wegen möglichen Fehlverhaltens richten, wie Medien berichteten. Enzo Fernández musste in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit wegen eines Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz.

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Newsblog zur Fußball-WM: Fifa ermittelt nach WM-Finale gegen Argentinien

Die Fifa veröffentlicht ihre neue Weltrangliste. Deutschland ist nicht mehr Weltklasse und die Spanier werden zuhause gefeiert. Die WM-News im stern-Newsblog.Die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten ist Geschichte. Anfänglich 48 Mannschaften kämpften in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal. Am 19. Juli war es letztlich die spanische Mannschaft, die nach einem 1:0 im Finale gegen Argentinien die Trophäe in die Höhe stemmen durfte.Für die deutsche Nationalmannschaft endete das Turnier bereits mit der Niederlage gegen Paraguay im Sechzehntelfinale in einem Debakel. Der fünfte Titel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 blieb aus. Bundestrainer Julian Nagelsmann musste seinen Hut nehmen. Seine Nachfolge wird wohl Jürgen Klopp antreten.Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Instagram-Post nach WM-Finale: Messi lässt Zukunft offen - „Wunde braucht Zeit zum Heilen“

Lionel Messi verpasst mit Argentinien die erneute WM-Krönung. Wie geht es für den 39 Jahre alten Superstar weiter? In den sozialen Medien äußert sich Messi einen Tag nach dem Endspiel.Fußball-Superstar Lionel Messi hat sich erstmals nach dem verlorenen WM-Finale zu Wort gemeldet und seine Zukunft im Trikot von Argentiniens Nationalteam offen gelassen. „Der Schmerz ist unermesslich, und diese Wunde braucht Zeit zum Heilen“, schrieb der 39-Jährige am Tag nach dem 0:1 gegen den neuen Weltmeister Spanien, bei dem Messi selbst blass blieb, bei Instagram.Messi würdigt zwei WM-Finals in SerieDas Stadion in East Rutherford nahe New York hatte Messi am Sonntag kommentarlos verlassen. Das XXL-Turnier in Amerika war bereits seine sechste WM im Trikot der Albiceleste. Vieles sah nach Abschied aus, als Messi vor den eigenen Fans weinte.„Es ist schwer, unseren Erfolg jetzt schon vollends zu würdigen, aber diese Mannschaft hat zwei WM-Finals in Serie erreicht“, schrieb Messi. Konkret ging er nicht auf seine eigene Zukunft ein. Bis zur nächsten WM, die 2030 unter anderem auch eine Partie in Buenos Aires vorsieht, sind es vier Jahre. Messi stünde bei Beginn des Turniers kurz vor seinem 43. Geburtstag.Gratulation an den WeltmeisterDer Kapitän des entthronten Weltmeisters postete zu den Worten ein Foto in nachdenklicher Pose mit der Medaille um den Hals. „Vielen Dank von ganzem Herzen für jede Nachricht und jeden Gruß. Wieder einmal ist es uns gelungen, als Land zusammenzustehen und den immensen Stolz, Argentinier zu sein, zu teilen“, erklärte Messi.Am teils rüden Verhalten einiger seiner Mitspieler, insbesondere dem von Leandro Paredes, war nach dem Finale Kritik aufgekommen. Messi gratulierte auch seiner alten Wahlheimat Spanien zum zweiten WM-Titel nach 2010. Der Europameister hatte sich beim 1:0 dank eines Treffers von Ferran Torres in der Verlängerung für den dominanten Auftritt belohnt.

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Newsblog zur Fußball-WM: DFB-Elf rutscht in Weltrangliste ab

Die Fifa veröffentlicht ihre neue Weltrangliste. Deutschland ist nicht mehr Weltklasse und die Spanier werden zuhause gefeiert. Die WM-News im stern-Newsblog.Die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten ist Geschichte. Anfänglich 48 Mannschaften kämpften in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal. Am 19. Juli war es letztlich die spanische Mannschaft, die nach einem 1:0 im Finale gegen Argentinien die Trophäe in die Höhe stemmen durfte.Für die deutsche Nationalmannschaft endete das Turnier bereits mit der Niederlage gegen Paraguay im Sechzehntelfinale in einem Debakel. Der fünfte Titel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 blieb aus. Bundestrainer Julian Nagelsmann musste seinen Hut nehmen. Seine Nachfolge wird wohl Jürgen Klopp antreten.Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Rückblick: Die Aufreger der Fußball-WM

An diese Momente der WM 2026 wird man sich noch lange erinnern: Von strittigen Entscheidungen bis zu politischen Skandalen war alles dabei. Die Bilder.Nach sechs Wochen, 104 Spielen und unzähligen emotionalen Momenten ist die Fifa-Weltmeisterschaft 2026 Geschichte. Mit dem Sieg gegen Argentinienkrönte sich die spanische Mannschaft zum neuen Weltmeister und schrieb damit ein weiteres Stück Fußballgeschichte. Während in Spanien nun gefeiert wird, richten wir den Blick zurück auf ein Turnier, das in vielerlei Hinsicht in Erinnerung bleiben wird.Denn die erste Weltmeisterschaft mit 48 Mannschaften bot nicht nur spektakuläre Spiele, überraschende Ergebnisse und zahlreiche Traumtore. Auch abseits des sportlichen Geschehens sorgten kontroverse Hydration Breaks, Rassismus-Debatten und der Balogun-Skandal für reichlich Gesprächsstoff. Manche dieser Ereignisse waren schon wenige Minuten später wieder vergessen, andere werden die Fußballwelt noch lange beschäftigen.Wir werfen einen Blick auf die Momente der WM 2026, über die mindestens genauso viel gesprochen wurde wie über die Tore auf dem Platz.

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„Habe mit niemandem Spannungen“: Trumps pompöse Anreise zum Finale – und sein kurioses Fazit zur WM

Zum WM-Finale erscheint US-Präsident Donald Trump per Helikopter. Sein persönliches Fazit zum Event fällt besonders positiv aus. Doch die Perfektion trügt.Zum WM-Finale erscheint US-Präsident Donald Trump per Helikopter. Sein persönliches Fazit zum Event fällt besonders positiv aus. Doch die Perfektion trügt.

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Neue WTA-Regel: Tennisspielerinnen müssen sich Geschlechtstest unterziehen

Alle Spielerinnen, die auf der WTA-Tour spielen wollen, müssen einen einmaligen Gentest machen. Das sind die Gründe für die neuen Tennis-Richtlinien.Tennisspielerinnen müssen künftig einen einmaligen Gentest absolvieren, um auf der Damentour starten zu dürfen. Das bestätigte die Vereinigung der professionellen Tennisspielerinnen WTA der Nachrichtenagentur DPA und verwies auf ihre aktualisierten Teilnahmebedingungen.„Die WTA ist sich bewusst, dass es sich hierbei um ein sensibles und komplexes Thema handelt, und verpflichtet sich, alle Spielerinnen mit Würde zu behandeln und die Richtlinie auf respektvolle und umsichtige Weise umzusetzen“, hieß es in der Mitteilung. Vergleichbare Tests haben auch andere internationale Sportverbände, etwa in der Leichtathletik und im Boxen, bereits eingeführt.WTA: Tests per Wangenabstrich, Blut- oder SpeichelprobeDie Teilnahmeberechtigung für WTA-Turniere wird künftig durch ein verpflichtendes, einmaliges Screening auf das SRY-Gen nachgewiesen. Dabei wird untersucht, ob das auf dem Y-Chromosom liegende Gen vorhanden ist, das eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung männlicher Geschlechtsmerkmale spielt. Der Gentest kann entweder per Wangenabstrich oder anhand einer Blut- beziehungsweise Speichelprobe durchgeführt werden.Die neue Richtlinie tritt an diesem Dienstag in Kraft. Bisher durften Transgender-Frauen an WTA-Turnieren teilnehmen, sofern sie ihr Geschlecht als weiblich angegeben und über einen Zeitraum von zwei Jahren vor dem Wettkampf einen gesenkten Testosteronspiegel aufrechterhielten. Derzeit sind keine Transgender-Frauen bekannt, die auf der WTA-Tour aktiv sind.Box-Wettbewerbe lösten Debatte ausDie WTA folgt damit der Linie des Internationalen Olympischen Komitees. Auslöser für die verschärfte Politik war die Debatte um die Frauen-Boxwettbewerbe bei den Spielen 2024 in Paris. Die Olympiasiegerinnen Imane Khelif und Lin Yu-ting waren zuvor vom damaligen Box-Weltverband Iba von der WM ausgeschlossen worden, da sie auf der Basis eines nicht näher erläuterten Geschlechtertests angeblich die Teilnahmekriterien nicht erfüllt hatten. Bei Olympia durften beide starten.

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Adidas, FIFA & Co.: Das sind die wahren Gewinner der WM – und die großen Verlierer

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft gibt es klare Sieger und Verlierer: Adidas rüstet beide Final-Teams aus, die FIFA kassiert, und für US-Kommunen bleibt die Rechnung teuer.Bei der Fußball-Weltmeisterschaft gibt es klare Sieger und Verlierer: Adidas rüstet beide Final-Teams aus, die FIFA kassiert, und für US-Kommunen bleibt die Rechnung teuer.

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Mit 75 Jahren: Die große Liverpool-Legende Kevin Keegan ist tot

Kevin Keegan gehörte zu den größten Fußballern der 70er Jahre. Beim FC Liverpool wurde er zur Legende und später beim HSV zum Liebling der Fans.Die englische Fußballikone Kevin Keegan ist tot. Wie seine Familie am Montag bekannt gab, starb der zweimalige Ballon-d'Or-Gewinner und einstige Star des Hamburger SV im Alter von 75 Jahren. Keegan hatte Anfang des Jahres eine Krebserkrankung öffentlich gemacht, am 1. Juni folgte die Nachricht, die Krankheit sei im finalen Stadium.Keegan sei in seinen letzten Augenblicken "von seiner Frau und seinen Töchtern umgeben" gewesen, hieß es in dem Statement: "Kevin war ein sehr geliebter Ehemann, Vater und Großvater. Die Familie möchte Kevins großartigem medizinischen Team für all seine Unterstützung danken." Die Familie bittet um Ruhe und Privatsphäre.Kurz war Kevin Keegan auch NationaltrainerSeine große Karriere begann nach seinem Wechsel zum FC Liverpool im Jahr 1971, wo ihm der große Durchbruch gelang. Mit seinem aggressiven Spielstil und seinem unermüdlichen Willen eroberte der Angreifer die Herzen der Fans. Zudem gab es mit ihm Titel: In sechs Jahren an der Anfield Road holte er drei englische Meisterschaften, den FA Cup und 1977 den Europapokal der Landesmeister.Später arbeitete Keegan noch als Trainer: Er führte Newcastle United 1996 beinahe zur Meisterschaft und Englands Nationalteam 2000 zur EM. An den Glanz seiner Spielerkarriere knüpfte er als Coach aber nicht an. „Kevin war mehr als nur ein legendärer Fußballer und Trainer. Für Generationen von Fans war er das schlagende Herz von Newcastle United“, teilte sein Ex-Klub in einem Nachruf auf „King Kev“ mit. Der Hamburger SV schrieb auf seiner Webseite: "Der Bundesligist trauert um einen der besten Fußballer, die jemals die Raute auf der Brust getragen haben." Der Weltfußball verliere "eine seiner prägendsten Persönlichkeiten", hieß es zudem. Auch der FC Liverpool zeigte sich in einem Statement auf der Vereinshomepage "zutiefst betrübt." Die Gedanken aller im Verein seien "in dieser äußerst schweren Zeit bei Kevins Familie und Freunden", schrieb der Klub. Keegans Vermächtnis werde "für immer in die Geschichte eingehen." Auf dem X-Account der englischen Fußball-Nationalmannschaft hieß es: "Wir sind unendlich traurig über die Nachricht, dass Kevin Keegan verstorben ist. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten Kevins Familie, Freunden und ehemaligen Vereinen."

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Fußball-WM 2026: Gracias, Leo! Von einem, der nicht akzeptierte, „der Unvollendete“ zu bleiben

Lionel Messi verliert mit Argentinien das wohl letzte große Finale seiner Karriere. Rückblick auf die Laufbahn des vermutlich besten Fußballers aller Zeiten.Sein Blick ist leer, als Schiedsrichter Slavko Vinčić abpfeift. Lionel Messi steht noch Sekunden wie angewurzelt auf dem Rasen des MetLife-Stadiums in New Jersey. Die Sonne steht tief an diesem Abend. Und sie wirft Messi einen Schatten, der so simpel und doch so bedeutungsschwanger interpretiert werden kann. Messi selbst ist nur 1,70 Meter groß, doch diese schwarze Silhouette zeichnet nun ein überlebensgroßes Bild hinter ihm. Er hat es nicht geschafft. Er konnte mit Argentinien den WM-Titel nicht verteidigen. Und vielleicht wäre das auch ein bisschen zu viel des Guten gewesen, für einen Mann, der schon mit 19 Jahren als der beste Fußballer der Welt galt. Lionel Messi verliert das wohl letzte große Finale seiner KarriereVermutlich wird das Endspiel der WM 2026 das letzte große Finale seiner Karriere gewesen sein. Messis Laufbahn in der Nationalmannschaft endet wohl mit einem Tiefpunkt. Doch dass sie überhaupt erst in der Abendsonne von New Jersey endet, ist das Resultat der Ausdauer eines Mannes, der einfach nicht akzeptieren wollte, dass er „der Unvollendete“ bleiben sollte.Sehen Sie in der Fotostrecke Lionel Messis WM-Karriere in Bildern.

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WM-Finale : Trump kapert Siegerehrung – selbst FIFA-Präsident Infantino blitzt ab

Der Moment gehört Spanien – und Donald Trump? Als die Spieler ihren WM-Sieg feiern, bleibt der US-Präsident mitten im Bild stehen, und lässt sich auch nur schwer zum Gehen bewegen.Der Moment gehört Spanien – und Donald Trump? Als die Spieler ihren WM-Sieg feiern, bleibt der US-Präsident mitten im Bild stehen, und lässt sich auch nur schwer zum Gehen bewegen.

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WM-Finale: Nach dem Abpfiff fliegen die Fäuste: Argentinien verliert die Nerven

Wortgefechte, Tätlichkeiten und eine nachträgliche Rote Karte im WM-Finale. Kurz nach Abpfiff kam es zwischen Argentinien und Spanien zur Rudelbildung. 120 Minuten lang versuchten die Argentinier, ihre Gegner aus Spanien aus dem Konzept zu bringen. Immer wieder wurde provoziert, diskutiert und an der Grenze des Erlaubten gespielt. Doch die Spanier blieben davon unbeeindruckt, sie zogen ihren Spielplan durch und wurden zu Recht Weltmeister. Kurz nach Abpfiff dann kochten die Emotionen endgültig über.Anhand verfügbarer Fernsehbilder und Videos von Social-Media-Plattformen war der Auslöser der Rudelbildung eine Unsportlichkeit von Nahuel Molina: Der Argentinier traf den vorbeilaufenden Rodri mit einer Schlagbewegung in den Magen. Als Rodri seinen Gegenspieler daraufhin zur Rede stellte, eilte sein spanischer Teamkollege Eric García zur Hilfe. In diesem Moment stürmte der Argentinier Leandro Paredes, der seit seiner Einwechslung nichts als Unfrieden gestiftet hatte, heran und stieß García zu Boden. Kurz darauf weitete sich die Szene zu einer unübersichtlichen Massenrangelei aus.WM-Finale endet mit unschönen SzenenAuf den Aufnahmen ist zu erkennen, wie Spaniens Gavi den zu Boden gegangenen García verteidigte und dabei von Argentiniens Thiago Almada zu Boden gerungen wurde. Von dort aus zog Paredes Gavi an seinem Leibchen hoch, um ihn erneut mit einer Schlagbewegung Richtung Gesicht auf den Boden zu stoßen. Die Bilder sorgten weltweit für Diskussionen und führten schließlich zu einer nachträglichen Roten Karte gegen den argentinischen Mittelfeldspieler wegen seiner Tätlichkeit.Paredes hatte Glück, nach seiner Einwechslung überhaupt noch auf dem Platz zu stehen. Er fiel, wie die meisten seiner Mitspieler auch, das ganze Spiel über ausschließlich durch Fouls und andere Unsportlichkeiten auf. Bereits während der Verlängerung bewegte er sich mehrfach am Rande eines Platzverweises. Nach dem Abpfiff überschritt er diese Grenze schließlich.So fand ein über weite Strecken ereignisarmes Finale doch noch ein aufregendes Ende, wenn auch unschöner Natur. Die Spanier ließen sich von der Rangelei zum Glück nur kurz von den Feierlichkeiten zu ihrem verdienten Sieg abhalten. Argentinien beendete das Finale mit exakt so vielen roten Karten wie Torschüssen – nämlich zwei.

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Fußball-Nationalmannschaft: Klopps DFB-Plan mit Kritik und Abschied von Titelträumen

Die Zeit als WM-Experte ist für Jürgen Klopp vorbei. Bald wird seine Arbeit kritisch seziert - als Bundestrainer. Nach der Liebeserklärung eines Megastars geht es mit dem DFB jetzt noch um Details.Mit einer Liebeserklärung von Popikone Robbie Williams als glamourösem Souvenir kehrt Jürgen Klopp von seinem WM-Job nach Deutschland zurück - aber noch nicht als Bundestrainer. Schon vor der anstehenden Klärung der letzten Details für seinen fast unterschriftsreifen DFB-Vertrag sorgte der designierte Chefcoach der Fußball-Nationalmannschaft mit seinen letzten Experten-Statements mal wieder für mächtig Aufsehen - und zwar weit über die Erinnerung an die Unterwäsche von Williams hinaus. Die überraschenden Klopp-Aussagen, die im Trommelwirbel der Mega-Show von East Rutherford und Spaniens WM-Triumph fast ein bisschen untergingen, sollten die maximal enttäuschten deutschen Fans auf dürre Fußball-Jahre einstimmen. Eine forsche Titelansage, wie einst von Julian Nagelsmann nach der Heim-EM postuliert, wird es von dem 59-Jährigen jedenfalls nicht geben. „Wir müssen Erwartungshaltungen kreieren, die man erfüllen kann, wo man auch tendenziell überperformen kann, damit geht es schon mal los“, sagte Klopp bei MagentaTV. Bämm! Die Zeiten von Fußball-Deutschland als automatischem Titelkandidaten sind vorbei. Das hat Klopp schon erkannt. Aber war das noch TV-Analyse oder schon Bundestrainer-Taktik? Baut da einer nach dem Teflon-Prinzip, dass alles Schlechte an ihm nicht haften bleiben kann, vor?Klopp scheute sich jedenfalls nicht, an seinen künftigen Arbeitgeber rumzumäkeln. Zu viele Details über sein künftiges Engagement waren aus seiner Sicht in den vergangenen Tagen schon durchgesickert. „Wir sprechen aber mit einem Verband und viele Personen müssen informiert werden“, sagte er und deutete an, dass die Indiskretionen aus dem großen DFB-Zirkel kamen. Klopp fehlt der Kern der WM-AnalyseDass viele mitreden und viele es besser wissen, daran wird er sich gewöhnen müssen - vielleicht eine der schwersten Aufgaben für das Alphatier Klopp. Schon jetzt missfiel ihm die Kakophonie der Experten in der WM-Aufarbeitung. „Aber nicht die großen Reden schwingen, was alle gemacht haben die letzten Wochen, weil alle die Diagnose schon abgeschlossen haben, das fehlt uns, das fehlt uns, das fehlt uns“, lederte Klopp los. Und fügte wortstark an: „Wir kreieren nur Schlagzeilen und nichts davon trifft den Kern.“Der Kern, das ist für ihn die Tatsache, dass Weltmeister Spanien mal wieder Fußball-Lichtjahre voraus ist. Das Schicksal teilt er mit seinem Vor-Vor-Vorgänger Joachim Löw, der vier Turniere bis zum WM-Sieg 2014 brauchte. „Dann vergleichen wir uns mit Spanien. Es hat ewig gedauert, bis die Spanier so aussehen, wie sie heute aussehen“, sagte Klopp zur aktuellen Perspektive, den Weltmeister irgendwann einmal fußballerisch wieder einzuholen. Das ist ohnehin der überübernächste Schritt. In den kommenden Tagen geht es um den Startschuss, der nach jetzigem Planungsstand mit der Vorstellung am Freitag in Frankfurt erfolgen kann, einen Tag nach dem 39. Geburtstag von Vorgänger Nagelsmann. Sein Engagement bei Red Bull als weltweiter Fußball-Stratege hatte Klopp im TV selbst als erledigt bezeichnet. „Ich habe eine Einigung und eine Regelung mit Red Bull gefunden, eine sehr, sehr großzügige Regelung, wenn man so will“, sagte Klopp vor der WM-Finalarena in New Jersey nach einem Gespräch mit Oliver Mintzlaff als Geschäftsführer der Brausefirma. Die Kompensation, die der DFB aufbringen muss, ist noch nicht bekannt.Beschlossen scheint, dass Klopp beim DFB einen Vertrag bis zur WM 2030 unterschreibt. Dem müssen die DFB-Gremien noch zustimmen. Dies sind der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung des Verbandes. DFB-Präsident Bernd Neuendorf dürfte die Funktionäre bald zur nächsten digitalen Schalte einladen. Mertesacker als weitere Top-PersonalieIm Schatten des Klopp-Hypes bahnt sich eine andere wichtige Personalie an. Per Mertesacker ist in der Pole-Position für den ab Jahresende vakanten Job als DFB-Geschäftsführer und Nachfolger von Andreas Rettig. Er könnte im Schatten von Sportdirektor Rudi Völler, der den großen ersten Sturm nach dem WM-Debakel überstanden hat, in die maßgebliche Verbandsfunktion hineinwachsen. „Man muss dem DFB eins lassen: Der Kontakt zu mir ist irgendwie nie abgerissen. In der letzten Woche ist nochmal ein bisschen Dynamik reingekommen. Wir unterhalten uns sozusagen. Aber es gibt noch nichts zu verkünden“, sagte Mertesacker als ZDF-Experte beim WM-Finale - praktisch in Sichtweite von Klopp. Formal würde er in dem Job sogar zum Chef des Bundestrainers werden. Klopp als Trainer beim FC Liverpool und Mertesacker als Leiter der Jugendakademie des FC Arsenal haben in der Premier League gelernt. In England werden sie hochgeschätzt und Klopp wird sogar verehrt. Das machte Megastar Williams in der turbulenten Expertenrunde klar. „Wir lieben ihn. Er ist der Einzige, der (in England) überhaupt keine Probleme hatte. Wir lieben ihn“, schwärmte Williams. Den vorangegangenen Unterhosen-Spruch von Klopp hatte er offenbar nicht mitbekommen. Denn trotz aller deutschen Fußball-Probleme ist Klopp immer für eine Zote gut - auch eine schlüpfrige. „Als ich ihn das letzte Mal getroffen habe, trug er nur Unterwäsche“, sagte er, als Williams zum Interview kam. Das fanden auch Thomas Müller und Mats Hummels neben ihm ziemlich lustig. Details blieb Klopp aber schuldig. Ernst wird es für ihn ohnehin schnell genug. Im September und Oktober wird nun sein Wirken erstmals bei Länderspielen analysiert werden, wenn Deutschland in der Nations League zuerst in den Niederlanden und dann binnen weniger Tage noch gegen Serbien und zweimal Griechenland antritt. DFB-Stars sollen sich vom Verlierer-Image befreienEtwas erschrocken habe er festgestellt, dass es nur noch ungefähr „60 Tage“ seien bis zum ersten Spiel, erzählte Klopp. Genau genommen sind es 66. Am 24. September kommt es in Amsterdam zum immer brisanten Kräftemessen mit Oranje. Bis dahin muss ein Klopp-Credo greifen: „Zu dem Spiel gehört, dass man sich frei fühlt, dass man überperformen kann und nicht ständig das Gefühl hat: Wir sind nicht gut genug, wir machen es niemandem Recht.“

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