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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Olympische Winterspiele: "Extrem bitter": Knapp 17 Zentimeter fehlen zu Bronze

Starker Schneefall verändert alles. Die Sprung-Wettkämpfe bei den Winterspielen enden spektakulär und ungeplant. Das deutsche Skisprung-Team nimmt Raimunds Gold aus Italien mit - sonst nichts.Philipp Raimund haderte, Andreas Wellinger wollte "gegen die Wand dreschen". Das deutsche Duo hat die angestrebte Medaille im letzten Skisprung-Wettkampf der Winterspiele äußerst knapp verpasst. In einer denkwürdigen und vorzeitig abgebrochenen Olympia-Premiere des neuen Super Teams belegten der Normalschanzen-Olympiasieger Raimund und Wellinger Rang vier. Zu Bronze fehlten auf der Großschanze in Predazzo 0,3 Punkte. Das sind umgerechnet keine 17 Zentimeter."Das ist extrem bitter, weil 0,3 ist gar nichts", sagte Wellinger im ZDF. Bei Eurosport erklärte er: "Jetzt werden wir unsere Pflicht erfüllen, die Runde gehen und dann mal irgendwo gegen die Wand dreschen. Vierter werden ist immer scheiße. Aber wenn du so knapp Vierter wirst und so, wie es jetzt passiert ist...."Renndirektor erklärt den AbbruchIn der Schlussphase des dritten Durchgangs wurde der Wettbewerb bei starkem Schneefall abgebrochen. Es zählte das Ergebnis nach zwei Durchgängen. Gold gewannen die Österreicher Jan Hörl und Stephan Embacher. Silber sicherten sich Pawel Wasek und Kacper Tomasiak aus Polen, Bronze ging an das norwegische Duo Johann Andre Forfang und Kristoffer Eriksen Sundal."Es ist die Aufgabe der Jury. Es ist nicht meine Aufgabe. Dass es so knapp ist, tut weh", sagte Raimund zum Abbruch. "Wir haben versucht, die Spur zu reinigen, aber wir haben sofort festgestellt, dass das Tempo in der Spur verloren geht", erklärte Sandro Pertile, Renndirektor beim Weltverband Fis. Auch der Wind habe sich stark verändert. "Bei diesen Bedingungen war es einfach unfair, weiterzumachen. Wir haben im Regelwerk die Möglichkeit, die letzte Runde abzubrechen, das ist heute nun geschehen."Trotz des verpassten zweiten Edelmetalls wird Raimund etwas Abstand die Winterspiele trotzdem in sehr guter Erinnerung behalten. Der 25-Jährige war nach Italien gereist, ohne jemals im Weltcup gewonnen zu haben. Mit Gold fährt er wieder nach Hause.Olympische Premiere für das Super TeamDas Super Team wurde im Val di Fiemme erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt durch vier Athleten, wie im traditionellen Mannschaftswettbewerb, wurde jede Nation nur durch zwei Sportler vertreten. Raimund sprang 137, 137,5 und 136 Meter weit. Wellinger landete nach 127,5, 123,5 sowie 130 Metern. Die jeweils letzten Leistungen gingen jedoch nicht in die Wertung ein.Schon nach dem ersten Durchgang lag das deutsche Team auf Rang vier und nur knapp hinter dem Podest. Vor allem Raimund hielt die Medaillenhoffnung mit einem starken Sprung am Leben. Im Auslauf zeigte er beide Fäuste. Auch danach sprang Raimund stark. "Ich bin mir sicher, dass wir mit Hilles Sprung aufs Podest gesprungen wären", sagte der enttäuschte Wellinger zu Raimunds letztem Versuch.Wellinger statt HoffmannWellinger bekam den zweiten deutschen Startplatz, weil seine Form im Gegensatz zu der von Felix Hoffmann ansteigende Tendenz zeigte. Hoffmann ist eigentlich in diesem Winter der zweitbeste deutsche Springer hinter Raimund. Auf der großen Schanze kam der 28-Jährige bei Olympia aber gar nicht klar.Wellinger schaffte es im Weltcup mehrmals nicht in den zweiten Durchgang. In Italien belegte der Olympiasieger von 2018 auf der Normalschanze den 17. Platz, im Einzel auf der Großschanze landete er auf Rang 15.2010 gab es letztmals nur eine MedailleInsgesamt kann das deutsche Skisprung-Team mit den Winterspielen nicht zufrieden sein. Raimunds Triumph im Einzel von der Normalschanze lenkt ein wenig von den ansonsten enttäuschenden Skisprung-Wettbewerben ab. Weder die Männer noch die Frauen schafften es in weiteren Wettkämpfen auf das Podest.Nur eine Medaille bei Winterspielen für die deutschen Skispringer hatte es zuletzt 2010 in Kanada gegeben. Damals holte die Mannschaft um Martin Schmitt Silber im Teamspringen. Im Weltcup geht es in knapp zwei Wochen in Österreich weiter. Von den Erlebnissen zum Abschluss werden sich zumindest Raimund und Wellinger erst einmal erholen müssen.

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Olympia: Nach Eiskunstlauf-Fiasko: Star Ilia Malinin klagt über „Online-Hass“

Nach seiner verpatzten Olympia-Kür meldet sich Eiskunstlaufstar Ilia Malinin: Der „Vierfach-Gott“ thematisiert die psychische Belastung durch Internet-Hass.Eiskunstlaufstar Ilia Malinin aus den USA hat nach seiner verpatzten Olympia-Kür mentale Gesundheitsprobleme angedeutet.„Auf der größten Bühne der Welt führen selbst die anscheinend Stärksten innerlich unsichtbare Kämpfe. Selbst die schönsten Erinnerungen können vom Lärm überschattet werden“, schrieb der 21 Jahre alte Weltmeister bei Instagram drei Tage nach dem achten Platz bei den Winterspielen.Malinin sprach konkret von „niederträchtigem Online-Hass“, dieser „greift die Psyche an, und Angst zieht sie in die Dunkelheit, egal wie sehr man versucht, angesichts des endlosen, unerträglichen Drucks die Fassung zu bewahren. All das staut sich auf, während diese Momente an einem vorbeiziehen, und führt unweigerlich zum Zusammenbruch.“Malinin unterlegte seinen Beitrag mit einem kurzen Video. Darin sind Jubelbilder von ihm zu sehen, die immer wieder von kurzen Schwarz-Weiß-Sequenzen unterbrochen werden, in denen er sich verzweifelt an den Kopf fasst.Der als „Vierfach-Gott“ gefeierte Malinin hatte in Mailand nach einer komplett missratenen Kür nur den achten Platz belegt. Bis zu den Winterspielen war er mehr als zwei Jahre ungeschlagen und galt als absoluter Topfavorit.Malinin hatte das Eiskunstlaufen in den vergangenen Jahren in eine neue Dimension gehoben. Er selbst bezeichnet sich als „Vierfach-Gott“, weil er so viele Vierfachsprünge beherrscht wie kein anderer Läufer.In der Kür hatte er geplant, als erster Sportler in der Olympia-Geschichte den besonders anspruchsvollen vierfachen Axel zu zeigen. Doch Malinin musste den Sprung abbrechen – und sprang den Axel nur einfach. Damit begann das Olympia-Fiasko für den zweimaligen Weltmeister.Ilia Malinin kündigt offenbar weiteren Auftritt anTrotz des achten Platzes kündigte der 21-Jährige mit seinem Beitrag vage an, am beliebten Olympia-Schaulaufen am Samstag teilzunehmen. Zum Ende des Videos erscheint das Datum des Schaulaufens: der 21. Februar 2026. Üblicherweise treten dort nur die Medaillengewinner auf, gelegentlich ergänzt durch einen Viertplatzierten oder Läufer aus dem Gastgeberland.Hass im Internet während Olympia ist ein internationales Problem. Diverse Athleten haben damit zu kämpfen. Besonders prominent waren in den vergangenen Tagen die Fälle von US-Sportlern, die sich kritisch über ihre Regierung unter Präsident Donald Trump geäußert hatten.

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Olympische Winterspiele: Vonn aus Klinik entlassen - Video mit Krankenhausalltag

Lindsey Vonn tritt nach ihrer schweren Verletzung bei Olympia die Heimreise an. Vor dem Abflug lässt sie noch eine Überraschung zurück. Sie meldet sich auch selbst zu Wort und gibt private Einblicke.Skistar Lindsey Vonn hat die Klinik in Treviso verlassen und sich auf den Weg in die USA gemacht - nicht ohne eine kleine Geste zum Abschied. Die nach ihrem Sturz in der olympischen Abfahrt schwer verletzte Vonn wurde mit dem Krankenwagen am Vormittag zum Flughafen Marco Polo in Venedig gebracht, wie das Krankenhaus nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa mitteilte. Die Stofftiere, die ihr in den vergangenen Tagen geschenkt worden waren, ließ die 41-Jährige als Spende auf der Kinderstation zurück.Vonn selbst veröffentlichte ein Video mit Szenen aus dem Krankenhaus - und privaten Einblicken. Dabei ist unter anderem zu sehen, wie ihr die Haare im Bett gewaschen werden und wie sie isst. "Ich kehre langsam zurück ins Leben, zurück zu den Grundlagen und den einfachen Dingen, die im Leben am meisten bedeuten. Lächeln. Lachen. Lieben", schrieb sie dazu bei Instagram und bedankte sich bei Familie, Freunden, ihrem Team und dem medizinischen Personal.Bei ihrem Sturz in Cortina d'Ampezzo hatte sich Vonn eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen. Die Amerikanerin hat bereits mehrere Operationen hinter sich, was für derartige Verletzungen aber nicht ungewöhnlich ist. Die Olympiasiegerin von 2010 war trotz eines Kreuzbandrisses im linken Knie zu dem Wettkampf angetreten.Weitere Operationen in den USA geplantVonn wird auf dem Weg in ihre Heimat von einem Ärzteteam begleitet. In den USA sollen weitere Operationen folgen, wie Sophie Goldschmidt, Chefin des US-Skiteams, am Sonntag mitgeteilt hatte.

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Winterspiele: "Olympia-Bachelorette" Kirkby genießt Sauna und Dinner mit ihrem Date

US-Rodlerin Sophia Kirkby ist offen für Olympia-Flirts. Mit einem männlichen Begleiter genießt sie in Cortina schöne Stunden im Spa-Bereich – und lässt das alle wissen.Die selbsternannte „Olympia-Bachelorette“ lässt die Welt weiter an ihren Dates bei den Winterspielen teilhaben. Am Valentinstag verbrachte die US-Rodlerin Sophia Kirkby einen „wunderschönen“ Tag im Spa-Bereich – und das anscheinend mit einem Verehrer. Das Gesicht ihres Begleiters im Bademantel verbarg die 24-Jährige auf ihrem Instagram-Post hinter einem Herzchen. „Sein Gesicht wird nicht gezeigt, aber ich kann sagen: Die Gesellschaft war sehr angenehm und die Atmosphäre sehr entspannt“, schrieb sie dazu.Schon vorher hatte Kirkby ihre Follower wissen lassen, dass sie in Cortina d'Ampezzo nicht allein entspannen werde. Etwas später verriet sie dann: „Ich hatte heute einen wunderschönen Spa-Tag – Bademäntel, Sauna und eine kleine Auszeit nach den anstrengendsten Wochen meines Lebens.“ Für den Abend war demzufolge noch ein gemeinsames Dinner mit ihrer männlichen Begleitung geplant.Kurz vor Olympia hatte Kirkby mit forschen Ankündigungen zu ihren Date-Plänen nach den Wettkämpfen für Aufsehen gesorgt und sich dabei selbst als „begehrteste Junggesellin im olympischen Dorf“ bezeichnet: „Ich bin Single und dachte, es wäre interessant für die Leute, das Dating-Leben einer Olympiateilnehmerin während der Spiele mitzuerleben.“Olympia-Athletin datet mit SystemKirkby ging bei ihren Plänen durchaus systematisch vor. „Beim Rodeln kenne ich schon alle. Bobfahren – das mache ich nicht noch mal. Skeleton – ich glaube, die haben alle Freundinnen. Beim Curling – ich weiß nicht, wie die Athleten so sind, aber ich stelle mir einfach lauter Väter vor“, sagte die US-Rodlerin. „Wenn ich also keine Olympiateilnehmer finde, bin ich sehr offen für Dates mit Fans“, betonte Kirkby, die auch als „Pin-Königin“ im olympischen Dorf unterwegs ist.Die US-Amerikanerin, die 2022 und 2024 bei der WM Bronze im Doppelsitzer holte, hatte in der ersten Olympia-Woche im Doppelsitzer- und im Teamstaffel-Wettbewerb jeweils den fünften Platz belegt. Jetzt geht es nur noch um den Platz an ihrer Seite – zumindest vorübergehend.

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Olympia-News: Skirennfahrer Straßer hochfrustriert: „Für'n Arsch!“

Die drei deutschen Olympia-Bobs steuern auf einen kompletten Medaillensatz zu – währenddessen lässt Skirennfahrer Straßer seine Wut auf Olympia raus.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Es werde Licht: Joggen im Dunkeln: Sieben smarte Gadgets für Frühaufsteher und nachtaktive Läufer

Der Herbst ist da und viele Läufer:innen haben morgens und abends ein Problem: die Dunkelheit. Welche Tools beim Joggen im Dunkeln wichtig sind, lesen Sie hier.Sehen und gesehen werden. Beim Joggen im Dunkeln ist dieser beliebte und aus dem Jetset entlehnte Spruch ein Mantra. Ein Mantra, das Läufer aller Leistungsklassen vor Stürzen und Unfällen schützen kann und damit auch vor schweren Verletzungen oder noch schlimmeren Folgen. Was beim Lauftraining nach dem Sonnenuntergang (oder auch vor dem Sonnenaufgang) besonders wichtig ist, wie man die Stolpergefahr auf dunklen Trails minimiert und welche smarten Gadgets dabei helfen, dass Auto-, Motorrad- und Radfahrer Jogger schon von Weitem erkennen, lesen Sie in diesem Artikel. Gadgets, die das Joggen im Dunkeln sicherer machenStirnlampe (z.B. von Ledlenser)/BrustlichtLED-LaufwesteLaufhandschuhe mit Reflektoren (z.B. von Proviz)Reflektierende Fleece-Laufmütze (z.B. REFLECT360 von Proviz)LED Schuh-Clips (z.B. von Paulmann)Überfallmelder (z.B. Safe by Gaia)Laufjacke mit Reflektoren (z.B. von Endurance)LED-Armband (z.B. von Z:NEX)Laufgürtel für Schlüssel und Smartphone (z.B. von Proviz)Joggen im Dunkeln: Vorsicht Stolperfallen!Neben dem Spazierengehen erlebte auch das Joggen während der Corona-Pandemie zwischen 2020 und 2022 eine kleine Renaissance. Die Welt der Kultur stand monatelang still, Sportplätze waren verwaist, Kletterhallen dicht und beim Fitnesstraining zu Hause ging vielen mit der Zeit die Motivation flöten. Und so kramten viele Hobbysportler ihre verstaubten Laufschuhe aus dem Regal und wollten wieder mit dem Joggen anfangen. Doch wer sich in der Mittagspause nicht aufraffen konnte oder wollte, musste nach Feierabend los (oder wenn die Kinder im Bett sind). Im besten Fall sind viele auch nach den Lockdowns und geschlossenen Studios am Ball geblieben. Und stehen damals wie heute vor einer Herausforderung.Denn neben dem inneren Schweinehund haben Läufer:innen von Ende Oktober bis in den März und einen weiteren Gegner: die Dunkelheit. Die ist zunächst einmal tückisch, weil man neben der körperlichen Belastung auch noch darauf achten muss, wo man hintritt. Jedenfalls wenn man abseits beleuchteter Straßen und Fußwege unterwegs ist. Dazu kommt, dass Läufer:innen im Dunkeln für andere Verkehrsteilnehmer schlecht oder gar nicht auszumachen sind. Genau deshalb ist eine adäquate Ausrüstung die Lebensversicherung für Hobbyläufer, die nach Einbruch der Dunkelheit noch etwas für ihre Gesundheit tun möchten.Widmen wir uns zunächst der eigenen Orientierung. Denn nichts ist ärgerlicher, als schon nach wenigen Minuten auf der Nase zu liegen, weil man eine Wurzel übersehen hat oder die Bordkante etwas höher war als antizipiert. Dafür haben Sportartikelhersteller die Stirnlampe für Sportler entwickelt. Die sollte zunächst einmal so leicht wie möglich sein, bequem sitzen und entsprechend an die Kopfform anpassbar sein. Im besten Fall besteht die Laufbeleuchtung aus Vorder- und Rücklicht. Das ist aber kein Muss. Denn um gesehen zu werden, sind Reflektoren die besseren Begleiter. Doch dazu später mehr. Nun gibt es Läufer, die sich von einer wie auch immer befestigten LED-Lampe am Kopf gestört fühlen. Als Alternative zur Stirnvariante weisen Lampen den Weg, die über ein elastisches Gurtsystem vor der Brust fixiert werden. Das Prinzip ist das Gleiche. Einziger kleiner Nachteil der Brustlampe: Bei Läufern, die ihre Herzfrequenz über einen Pulsgurt kontrollieren (was eine sehr gute Idee ist), könnten sich die Gurte in die Quere kommen. Sehen und gesehen werden: Mit LEDs und ReflektorenSelbst den Weg zu sehen und Stürze zu vermeiden, ist das eine. Geht das mal schief, bleibt es häufig bei blauen Flecken oder Schürfwunden. Weniger glimpflich könnte es ausgehen, wenn Jogger von anderen Verkehrsteilnehmern schlicht nicht gesehen werden. Regel Nummer zwei beim Joggen im Dunkeln lautet deshalb: Jogger müssen auch gesehen werden. Hierfür statten Hersteller von Lauf- und Radbekleidung ihre Produkte seit Jahren mit sogenannten Reflektorbereichen aus, die beispielsweise das Scheinwerferlicht von Autos, Motorrädern oder Fahrrädern reflektieren. Noch sicherer ist es allerdings, zusätzliche Reflektorbänder am Körper anzubringen oder eine dünne Weste mit LED-Licht überzuziehen. Grundsätzlich gilt: Je mehr Reflektorfläche, desto besser.Joggen im Dunkeln: LED von Kopf bis FußSo lange es nicht beim Laufen stört, ist in Sachen Beleuchtung beim Joggen im Dunkeln alles erlaubt. Sicherheit ist das oberste Gebot. Da darf man schon mal wie ein Weihnachtsbaum beleuchtet durch den Park laufen. Während die bereits erwähnten Stirn- und Brustlampen fast schon zur Standard-Ausrüstung nachtaktiver Athleten gehören, sind LEDs an den Schuhen eher selten. Dabei sind die auch die mit LEDs ausgestatteten Schuh- oder Schnürsenkel Clips durchaus hilfreich. Ähnlich wie bei den Clips für den Arm werden die flexiblen Schuh-Clips um die Ferse geklemmt. Ihr Vorteil: Im Gegensatz zur Stirnlampe sind die LEDs an den Füßen immer in Bewegung und können von Autofahrern noch besser wahrgenommen werden. Ein 2-er Set, das mit den Modi Dauerlicht und Blinken betrieben werden kann, ist hier erhältlich. Die Schnürsenkel werden eingefädelt und blinken dann entsprechend der Schrittfrequenz.Kleider machen Läufer: Hell ist schon die halbe MieteBeobachtet man heutzutage Jogger, gehört Schwarz offenbar noch immer zu den Lieblingsfarben unter Läufern. Das mag vielleicht elegant und edel aussehen, in Sachen Sichtbarkeit und Sicherheit ist diese Anzugsordung aber mindestens ausbaufähig. Greifen Sie zumindest bei Laufjacke und Laufcap zu hellen Farben, im besten Fall zu Gelb- oder Neongrün-Tönen. Damit machen Sie zumindest in der Dämmerung schon deutlich besser auf sich aufmerksam. Das könnte Sie auch interessieren:Joggen anfangen: Welche Fehler Sie vermeiden solltenLaufbekleidung im Winter: Das sind die wichtigsten (Kauf)-TippsJumping Fitness: Smartes Training für Bauch, Beine und PoStirnlampen Test: Hier geht es zum Stirnlampen Vergleich.Neu in der Stadt? Smartphone nicht vergessen!Gerade wenn man neu in der Stadt ist, will die neue Heimat erkundet werden. Und nichts ist gesünder als dafür in die Laufschuhe zu hüpfen und per pedes auf Entdeckungstour zu gehen. Einzige Gefahr: Man könnte sich in der noch fremden Umgebung verlaufen. Gerade in der Dämmerung oder im Dunkeln wird es dann knifflig, den Weg aus einem Park oder dem Wald zurück nach Hause zu finden. Wer sich keine GPS-fähige Laufuhr anschaffen und leisten möchte, nimmt zur Sicherheit das Smartphone mit auf die ersten Laufrunden. GoogleMaps oder andere Apps helfen meist zuverlässig, wenn man mal vom Weg abgekommen sein sollte. Hier gibt's eine Warnweste mit integrierter Handytasche.In Deutschland werden jedes Jahr Dutzende Jogger überfallen, ausgeraubt und teilweise verletzt. Licht allein bringt da wenig. Im Falle eines Angriffs kann ein akustisches Warnsignal helfen. Hier gibt's einenÜberfallmelder fürs Handgelenk der bis zu 120 dB laut sein und Angreifer abschrecken soll. Fazit: Jeder nachtaktive Läufer hat seine Gesundheit im Großen und Ganzen selbst in der Hand. Die Auswahl an Beleuchtung für den Körper ist groß, dazu verbessern LED-Westen und Reflektoren aller Art die Sichtbarkeit. Wer dann noch auf helle Laufbekleidung setzt, kann vollgepumpt mit Motivation und ohne Angst vor schmerzhaften Zwischenfällen auch in den Abendstunden die (bald nicht mehr verstaubten) Laufschuhe schnüren.

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Olympische Winterspiele: Straßers Abrechnung mit Olympia in Bormio: "Für'n Arsch"

Linus Straßer hat beim olympischen Slalom keine Chance auf einen Podestplatz. Nach dem Rennen zieht er ein Resümee der Spiele - und findet kein gutes Haar an Olympia 2026.Der neunte Platz im Slalom und das verpasste Happy End seiner Olympia-Karriere schienen Linus Straßer sportlich kaum zu interessieren. Der Routinier verließ noch während des finalen Torlaufs das Zielstadion und fällte ein vernichtendes Fazit über die Winterspiele in Mailand und Cortina mit ihrem Ski-Ableger in Bormio. "Es ist für'n Arsch. Sagen wir, wie es ist."Und damit meinte der 33-Jährige nicht den Slalom als Abschluss der Männer-Wettkämpfe von Bormio. Diesen gewann Loic Meillard aus der Schweiz vor dem Österreicher Fabio Gstrein und Henrik Kristoffersen aus Norwegen. Der Eidgenosse holte seine dritte Medaille und unterstrich nach WM-Gold vor einem Jahr, dass er im Torlauf derzeit der Mann für die wichtigen Rennen ist.Straßer kritisiert Olympia als "steriles Ding"Rivale Straßer hatte aber schon lange vor dem teils chaotischen und Schneefall geprägten Wettkampf erkannt, dass dieses Rennen kein Höhepunkt seiner Karriere sein wird. Mit Tribünen in großer Entfernung und einer Trennung der Athleten von den Fans und Freunden sei Olympia deutlich weniger emotional als etwa die Weltcup-Klassiker von Kitzbühel, Adelboden oder Schladming. "Das willst du doch erleben und nicht so ein steriles Ding", sagte Straßer. In Bormio, wo bei diesen auf ganz Norditalien verteilten Winterspielen nur die alpinen Ski-Männer - und erst nach deren Abreise die Skibergsteiger - im Einsatz waren, sei kein olympisches Flair oder Miteinander zu spüren gewesen.Menschen verbinden? "Container neben dem Friedhof"Das hatte Wolfgang Maier, Sportvorstand des Deutschen Skiverbandes sowie erfahrener Trainer und Funktionär, auch bemängelt. "Bei der Eröffnungsfeier hat man gezeigt, wie man die olympischen Ringe zusammenführt und wie man Menschen verbindet über den Sport", sagte er. "Und jetzt sind wir hier in der Enklave und die Container stehen knapp neben dem Friedhof." Das Zielstadion, daneben die Presse- und Funktionärszelte sowie weitere Technik-Container wurden in Bormio tatsächlich direkt neben einem Friedhof aufgebaut.In just jene Richtung lief Straßer mit den Skiern über der Schulter, um nach dem Rennen seine Frau, die beiden Kinder und andere Verwandte und Freunde zu treffen. Als er kurz davor über die Ziellinie gefahren war, warteten diese etwa nicht in Sichtweite, sondern waren irgendwo im Pulk mit anderen Fans neben der Strecke. Wo genau, das konnte Straßer nicht sagen. Straßer-Rückblick: "Peking gar nicht so schlecht"Der Athlet des TSV 1860 München fällte auch deswegen ein bemerkenswertes Resümee. "Bormio zeigt mir eigentlich, dass Peking gar nicht so schlecht war", sagte er. "Das zwar mit Corona, das war ein bisschen anstrengend alles, aber wir waren in einem olympischen Dorf, Eiskanal-Athleten waren dabei, es war ein Riesen-Speisesaal, es war ein Miteinander." 2022 in China waren wegen der Pandemie keine Zuschauer zugelassen. Doch selbst das sei im Vergleich mit Bormio - in einer Wintersport-Kernregion - nicht so schlimm gewesen.Dass die Skirennfahrer in Bormio sogar von den mehr als fünf Autostunden entfernten Skirennfahrerinnen in Cortina getrennt waren, wurmte Straßer. "Wie gern hätte ich mit der Emma die Medaille gefeiert", haderte Straßer mit Verweis auf die Silbermedaille der derzeit besten deutschen Alpin-Athletin in der Abfahrt. "Mit der einmal anstoßen, das wäre cool gewesen."Keine emotionale Geste für Weggefährte GinnisMan merkte Straßer bei seinen Analysen an, dass er einfach nur weg wollte aus Bormio. Schon im ersten Durchgang hatte er sich Straßer über die Olympia-Organisation geärgert, als ihm verboten wurde, im Ziel seinen guten Freund AJ Ginnis nach dessen letztem Rennen gebührend zu empfangen. "Das ist typisch Olympia, oder?", sagte er. "Lasst doch einmal irgendwas... aber gut, alles für die Show, für die sterile."Im Skirennsport ist es Usus, dass Athleten nach ihren letzten Fahrten im Ziel von Weggefährten in Empfang genommen werden. "Nicht würdig" gegenüber den Sportlern sei solch ein Verhalten der Olympia-Macher, kritisierte Straßer. Deutsche Medaillenflaute seit 1994 hält anDurch die verpasste Medaille - Straßer fehlte mehr als eine Sekunde auf Platz drei - hält die Durststrecke deutscher Ski-Männer bei Olympia an. Markus Wasmeiers Doppel-Gold 1994 waren die bis dato letzten Medaillen eines männlichen deutschen Skirennfahrers bei Winterspielen. Aber auch solch eine Statistik war Linus Straßer an diesem Montag herzlich egal.

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Olympische Winterspiele: Lisa Buckwitz: Mit Onlyfans im Eiskanal

Die Bobpilotin Lisa Buckwitz muss einen Großteil ihres Sports selbst finanzieren und hat dafür eine ungewöhnliche Wahl getroffen: Sie zeigt sich auf der Erotikplattform Onlyfans.

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Winterspiele in Mailand: Alarm im Eishockey-Team: Ex-Kapitän warnt vor Blamage

Obwohl die Ausgangslage vor der K.-o.-Runde bei Olympia günstig ist, knallt es im deutschen Eishockey-Team. NHL-Stars und DEL-Spieler funktionieren nicht als Einheit. Der Ex-Kapitän spricht Klartext.Der Weg zu einer erneuten olympischen Medaille ist für das nur auf dem Papier beste deutsche Eishockey-Team jemals ohne eigenes Zutun geebnet. Vor der Pflichtaufgabe gegen Frankreich in der Viertelfinal-Qualifikation am Dienstag (12.10 Uhr/ARD und Eurosport) offenbaren sich jedoch erhebliche Probleme, die selbst eine völlige Blamage gegen den großen Außenseiter nicht unmöglich erscheinen lassen. Um das zu verhindern, kam es nach der verkorksten Vorrunden zur großen Aussprache. "Man muss demütig genug sein, dass wir gegen jeden Gegner hier verlieren können. Das muss in unseren Kopf rein", warnte der langjährige DEB-Kapitän Moritz Müller nach dem 1:5 gegen Weltmeister USA am Sonntag. Anschließend platzte es aus vielen Spielern heraus, warum es trotz des top-besetzten Kaders bislang nicht richtig läuft in Mailand."Wir haben natürlich Großes vor, aber es liegt noch einiges vor uns", sagte Ex-NHL-Stürmer Dominik Kahun am Tag danach im ZDF und berichtete über eine teaminterne Aussprache: "Wir haben es nach dem Spiel mit ein paar Jungs gemacht, das ist auch sehr wichtig. Und wir werden es heute auch noch als ganze Mannschaft machen."Interne Aussprache am Montag"Mir geht es ein bisschen auf den Keks, dass immer nur über NHL-Spieler geredet wird. Das interessiert keinen, wer wo spielt. Wir sind eine Mannschaft, und die DEL-Spieler sind genauso wichtig wie wir alle", polterte Tim Stützle. Der NHL-Starstürmer der Ottawa Senators ist mit vier Treffern - unter anderem dem Ehrentreffer gegen die USA - zusammen mit dem Kanadier Macklin Celebrini erfolgreichster Olympia-Torschütze. NHL-Weltstar Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers erlebte dagegen gegen die USA einen bitteren Abend ohne einen einzigen Torschuss und musste sich auch noch von den eigens auf ihn abgestellten Brüdern Matthew und Brady Tkachuk wegen seiner bisherigen Titellosigkeit verhöhnen lassen. "Immer nur die Brautjungfer, niemals die Braut, was Leon", höhnte Matthew Tkachuk vom Stanley-Cup-Sieger Florida Panthers auf dem Eis und nahm Draisaitl in Manndeckung aus dem Spiel. Von der deutschen Bande oder aus dem Team kam kein Impuls, sich dagegen zu wehren. "Was soll ich machen? Beide Tkachuks haben gegen Leon gespielt. Ich kann nichts machen", sagte Bundestrainer Harold Kreis erstaunlich hilflos. Alarmierende Worte von Ex-Kapitän Müller Entnervt stapfte der deutsche Kapitän Draisaitl wortlos in die Kabine. Klartext sprach dagegen der für Olympia und die drei NHL-Stars Draisaitl, Stützle und Moritz Seider abgesetzte Kapitän. "Im Vorfeld ist viel darüber gesprochen worden, wie gut diese Mannschaft ist. Die besten Mannschaften, die ich bei Deutschland erlebt habe – das war 2018 und 2023. Da muss diese Mannschaft erst noch hinkommen", sagte Routinier Müller, der vor acht Jahren Olympia-Silber gewann und vor drei Jahren Vize-Weltmeister geworden war.Gegen die USA erhielt der 39 Jahre alte Abwehrspieler deutlich mehr Eiszeit als zuvor gegen Dänemark (3:1) und Lettland (3:4) und war mit seinem Körpereinsatz neben Stützle auffälligster deutscher Spieler. Mit seinen alarmierenden Worten verdeutlichte Müller, dass es in der Mannschaft nicht funktioniert. "Wir haben mit Sicherheit die besten Spieler dabei. Aber wir müssen auch verstehen, wie wir als Mannschaft auf dem Niveau zu spielen haben. Da braucht es halt eine geschlossene Mannschaftsleistung und geradliniges Eishockey", sagte Müller. Kurios: Medaille trotzdem nicht ausgeschlossenMit viel Glück und dank dänischer Schützenhilfe wurde die DEB-Auswahl trotzdem Gruppenzweiter. Die Ausgangslage mit dem Spiel gegen Frankreich und einem im Erfolgsfall folgenden Viertelfinale am Mittwoch (12.10 Uhr) gegen die Slowakei ist nun günstig. "Man kann sagen, dass man so ein bisschen mit einem blauen Auge davongekommen ist", sagte NHL-Verteidiger Seider (Detroit), und Stützle bekannte trotz Platz zwei in der Gruppe: "Vor dem Turnier hätte das jeder mitgenommen. Wir müssen auf jeden Fall noch einige Schippen drauflegen, damit es hier weitergeht."Laut Müller und selbst Stanley-Cup-Sieger Nico Sturm ist noch zu viel auf die NHL-Stars und ihr Spiel zugeschnitten. "Wir haben ganz tolle Eishockeyspieler, die mit zu den besten auf der Welt gehören. Aber wir können nicht denken, dass jedes Mal, wenn jemand von denen auf dem Eis ist, dass wir denen jedes Mal die Scheibe geben und dann ein Wunder passiert", kritisierte Müller und Sturm ergänzte: "Weil wir jetzt die Spieler haben, die auch Spielmacher sind, kommen wir manchmal ein bisschen von unserem System weg. Und das ist immer noch verteidigen und hinten stabil stehen und nicht in Schönheit sterben." Sturms Prognose für die Pflichtaufgabe gegen Frankreich: "Wie Dänemark und Lettland, ekelhaft."

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Zweier-Bob bei Winterspielen: Lochner vor erstem Olympia-Gold: Friedrich weit zurück

Mit Start- und Bahnrekord untermauert Johannes Lochner seinen Anspruch auf Olympia-Gold. Mitfavorit Francesco Friedrich hat zur Halbzeit im Zweierbob viel Rückstand.Johannes Lochner greift zum Abschluss seiner 15-jährigen Bob-Karriere nach seinem ersten Olympia-Gold. Vor den beiden abschließenden Läufen im Zweierbob an diesem Dienstag hat der Weltcup-Gesamtsieger aus Berchtesgaden satte 0,80 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Francesco Friedrich, der mit Alexander Schüller fährt. Der in Lauf eins auf Platz zwei gefahrene Adam Ammour fiel mit Alexander Schaller auf Rang drei zurück. Mit seinem bärenstarken Anschieber Georg Fleischhauer fuhr Lochner gleich im ersten Lauf Start- und Bahnrekord und nahm dem viermaligen Olympiasieger Friedrich schon 0,48 Sekunden ab - eine Welt im Bobsport. Selbst das dritte deutsche Duo Ammour/Schaller war vier Hundertstelsekunden schneller als Friedrich/Schüller. Im zweiten Lauf touchierte Friedrich erneut mehrere Banden und konnte somit seine Aufholjagd auf Lochner nicht starten. Zumindest reichte es für Platz zwei, da Ammour gleich mehrfach im Eislabyrinth quer stand. "Wir haben alles versucht, aber Hansis Set-up läuft einfach wahnsinnig gut", sagte Friedrich, der kaum noch Hoffnungen auf Gold hat: "Das Rennen ist erst nach vier Läufen zu Ende. Die Bahn hat es in sich, man hat es gesehen. Wir können am Material noch irgendwas machen, aber das wird jetzt keine acht Zehntel ausmachen." Lochner setzt Dominanz aus dem Weltcup fortDer in Peking vor vier Jahren zweimal hinter Friedrich auf Rang zwei gekommene Lochner, der mit Fleischhauer sechs von sieben Rennen in diesem Winter gewann, zeigte seine ganze Klasse an den Lenkseilen. Der 35-Jährige leistete sich fast keinen Fehler. "Gerade der erste Lauf ist mir brutal gut von der Hand gegangen. Ich konnte es selber fast nicht glauben, wo ich die Zeit gesehen habe", sagte Lochner.  Fleischhauer betonte: "Wir machen genauso weiter, so wie die ganze Saison schon. Das sind optimierte Abläufe, die wir immer schon machen." Lochner weiß um die Gefahr im Eiskanal: "Keine großen Experimente, einfach das tun, was uns Spaß macht und dann funktioniert es."Friedrich, der mit einer weiteren Goldmedaille zum erfolgreichsten Bobpiloten bei Winterspielen aufsteigen könnte, war am Start eine Hundertstelsekunde langsamer. Zudem unterliefen ihm einige Patzer im Cortina Sliding Centre. Auch mit der Abstimmung beim Material kam er wie schon zuletzt im Weltcup nicht auf Spitzen-Geschwindigkeiten. Lochner und Friedrich "duckifiziert"Das Dauer-Duell der beiden Weltklassepiloten wurde sogar im Micky-Maus-Magazin "duckifiziert". In der Story "Rivalen der Bobbahn" sind Lochner und Friedrich als Comicfiguren im Eiskanal unterwegs, um Donald Duck zu retten. "Sie verkörpern Leidenschaft sowie Ehrgeiz und haben beide Humor", hieß es in einer Pressemitteilung des Verlages.

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Verstappen ätzt gegen Autos: Explosive Regel-Debatte: "Hat mit Formel 1 nichts zu tun"

Schlechtere PR für die Formel 1 gibt es kaum. Ein vier- und ein siebenmaliger Weltmeister reden die neue Wagen-Generation in Grund und Boden. Der aktuelle Champion stichelt lieber gegen Verstappen.Max Verstappen lachte noch kurz auf und fällte dann ein vernichtendes Urteil über die neue Wagen-Generation in der Formel 1. "Um ehrlich zu sein, machte das Fahren gerade gar keinen Spaß", ätzte der viermalige Weltmeister während der Auftakttests in Bahrain. Und er ließ sogar seine Zukunft in der Motorsport-Königsklasse offen. "Es hat mit der Formel 1 eigentlich nichts zu tun", klagte Verstappen. "Es fühlt sich eher an wie die Formel E auf Steroiden."Verstappen kennt keine Gnade mit den für ihn spürbaren Folgen des neuen Reglements, das die Formel 1 umgekrempelt hat. Die Autos sind leichter, kürzer und schmaler. Was für den Superstar von Red Bull und seine Fahrerkollegen gravierende Folgen hat, ist vor allem der auf fast 50 Prozent gestiegene Elektroanteil der 1,6-Liter-V6-Turbomotoren.Verstappen will "nur normal fahren"Verstappen & Co. sind während der Rennen zu permanentem Energie-Management aufgerufen. Der Elektroschub setzt immer nur kurzzeitig ein, anschließend muss durch das so genannte Lift and Coast (Gas wegnehmen und rollen lassen) Energie zurückgewonnen werden. Die Piloten müssen also, wie etwa beim Reifen schonenden Fahren, künftig noch viel strategischer lenken. "Ich liebe es, Vollgas zu fahren, aber im Moment kannst du so nicht fahren", kritisierte Verstappen, der von Mittwoch bis Freitag die letzten Formel-1-Tests vor dem ersten Grand Prix des Jahres in Melbourne am 8. März bestreitet. "Ich will einfach nur normal fahren. Jetzt erleben wir aber einen großen Rückschritt."Mehr Sim- und GT-Racing für Verstappen?Verstappen vermisst bei der neuen PS-Generation auch Grip und Fahrgefühl. So äußerte er sogar zum wiederholten Male Zweifel an der Fortsetzung seiner Formel-1-Karriere. "Ein Auto zu haben, das Rennen gewinnen kann, reicht mir nicht. Es muss auch Spaß machen, es zu fahren", sagte der Niederländer, der bei Red Bull noch einen Vertrag bis Ende 2028 hat."In dieser Phase meiner Karriere erforsche ich auch andere Dinge außerhalb der Formel 1, um Spaß zu haben." Verstappen ist begeisterter Sim-Racer und mittlerweile auch Besitzer eines eigenen GT-Teams."Wenn er zurücktreten will, kann er zurücktreten"Mit Verstappens Klage und Kritik will sich Weltmeister Lando Norris gar nicht beschäftigen. "Ich habe es genossen", sagte der Engländer nach seinen ersten Testkilometern sogar und meinte spitz in Richtung des entthronten Champions: "Wenn er zurücktreten will, kann er zurücktreten. Die Formel 1 wandelt sich die ganze Zeit. Manchmal fährt man dabei besser, manchmal nicht so gut."Norris mag die Herausforderung, seinen Fahrstil neu auszurichten. Und außerdem bekomme er eine Menge Geld bezahlt, dürfe weiter schnelle Autos fahren, "um die Welt reisen und viel Spaß haben. Ich habe nichts zu beklagen."Früher war es der Abtrieb, heute eben die EnergieVerständnis erntet Red-Bull-Pilot Verstappen von Fernando Alonso. "Ich kann die Kommentare von Max nachvollziehen, weil du als Fahrer den Unterschied in der Kurve machen willst, wenn du fünf km/h schneller fährst", sagte der Aston-Martin-Pilot. "Jetzt musst du dich aber danach richten, wie viel Energie dein Motor auf der nächsten Gerade noch haben wird."Der zweimalige Weltmeister, der schon seit 2001 in der Formel 1 fährt, zerbricht sich aber über Regeländerungen längst nicht mehr groß den Kopf. "So ist die Formel 1 eben und so war sie schon immer", sagte der Spanier. "Jetzt ist es die Energie. Vor ein oder zwei Jahren, als Max noch alle Rennen gewonnen hat, war es der Abtrieb. Am Ende des Tages ist es die Formel 1, wir klappen das Visier herunter und fahren Rennen."Hamilton schüttelt mit dem KopfFreude am Fahren hatte Rekordweltmeister Lewis Hamilton in seinem ersten Jahr bei Ferrari nur bedingt. Das komplexe Energie-Management gefällt dem Engländer wie auch Verstappen nicht. "Kein Fan wird das verstehen. Es ist so komplex, so lächerlich komplex", schimpfte der siebenmalige Weltmeister.Hamilton bezog sich vor allem auf den Einsatz der Software-Algorithmen, die die besten Zeitpunkte für Energie-Abgabe und -rückgewinnung bestimmen werden. "Ich hatte an einem Tag sieben Meetings. Es ist, als bräuchten wir einen Abschluss, um das alles komplett zu verstehen", spottete er.Starts und SicherheitMcLaren-Teamchef Andrea Stella macht sich indes Sorgen um die Sicherheit vor allem bei den Rennstarts, wenn die Fahrer den Ladedruck aufbauen müssen. Verpassen diese das richtige Timing, kann es zu Fehlstarts und im schlimmsten Fall zu frühen Kollisionen führen."Alle Teams und die Fia (Motorsportweltverband) sollten Verantwortung übernehmen, wenn es um die Anforderungen an das Startverfahren geht", sagte Stella und forderte konkrete Änderungen. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, die Ampel-Sequenz zu verlängern, um den Fahrern genügend Zeit für den Ladevorgang zu geben.

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Bobfahrerin: 140 km/h, nicht bremsen! So will Laura Nolte zu Olympia-Gold sausen

Beim Bobfahren ist alles Kopfsache, und keine Pilotin beherrscht diese Kunst so gut wie Laura Nolte. Nun will sie die olympische Eisbahn erobern.

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Biathlon bei Olympia: Preuß rätselt über letztes Schießen: "Es wackelt nur noch"

Franziska Preuß kämpft am Schießstand mit den Nerven. Warum schon wieder 30 Sekunden über Olympia-Träume entschieden haben - und was ihr Freund Simon Schempp ihr jetzt wünscht.Auf der Suche nach den Gründen für ihr neuerliches Scheitern ausgerechnet im letzten Schießen wirkte Franziska Preuß ziemlich ratlos. "Es wackelt nur noch", sagte Deutschlands beste Biathletin bei den Olympischen Winterspielen in Antholz: "Ich bin dann so angespannt und bekomme nicht mehr den Fokus auf das Wesentliche. Dann geht einfach nichts mehr."Eigentlich wollte die 31-Jährige in Südtirol endlich ihre erste Einzelmedaille bei Olympia gewinnen und ihre Karriere nach einem weiteren emotionalen Höhepunkt beenden. Doch dieser Plan scheint aufgrund einer unerklärlichen Nervenschwäche zu scheitern. Wie schon über 20 Kilometer zerstörten im Verfolgungsrennen zwei Fehler im finalen Stehendschießen ihren Traum. Vor einem Jahr noch hatte Preuß im Jagdrennen eiskalt Gold bei der WM in der Schweiz gewonnen. Nun vergab sie mindestens Bronze, wurde nur Sechste und brach hinterher mehrfach in Tränen aus."Ich bin enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen kann""Dass das letzte Schießen so scheiße läuft, das tut richtig weh", sagte Preuß. Auch zum Olympia-Auftakt in der Mixed-Staffel handelte sie sich so noch eine Strafrunde ein. Dank ihrer starken Teamkollegen reichte es trotzdem zu Bronze. Es ist der einzige Lichtblick erneut schwieriger Winterspiele für Deutschlands Sportlerin des Jahres. Auch im Sprint verfehlte sie stehend eine Scheibe. "Ich bin einfach nur enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen kann", sagte Preuß.Ein Grund aufzugeben, ist das aber nicht. Sie blickt positiv nach vorn. "Leider entscheiden 30 Sekunden über Freude oder Enttäuschung", schrieb Preuß gut sechs Stunden nach dem bitteren Zieleinlauf bei Instagram: "Ja, diese letzten, entscheidenden 30 Sekunden ärgern mich immer noch, aber genau sie treiben mich an. Ich stecke den Kopf nicht in den Sand, ich arbeite weiter."Spätestens am Saisonende plant sie aufzuhören, womöglich ist aber schon am kommenden Samstag Schluss. Bislang hält sich Preuß offen, ob sie noch mal in den Weltcup zurückkehrt oder der olympische Massenstart ihr finaler Auftritt wird. Ganz sicher wird das die letzte Chance auf eine Individualmedaille, eine weitere Möglichkeit auf Edelmetall gibt es am Mittwoch mit der Frauen-Staffel, die sie im Weltcup regelmäßig als Schlussläuferin anführte. Zuletzt patzte sie aber in Ruhpolding mit einer Strafrunde. Und auch in Antholz droht wieder ein nervenaufreibender Showdown beim letzten Schießen."Extreme Drucksituationen" am Schießstand"Sie hat es viele, viele Jahre geschafft, genau in diesen Situationen zu bestehen", sagte Sportdirektor Felix Bitterling. Aktuell habe sie zwar einige Probleme, aber das sei kein Grund, an ihr zu zweifeln. "Das, was wir im Training sehen, ist, dass sie diesen Bock jederzeit umstoßen kann", sagte Bitterling. Auch das Trainerteam sei "wirklich positiv mit Blick auf die zweite Woche, dass wir da eine andere Franzi sehen in dieser Situation".Grund für die Schwäche in den entscheidenden Momenten des Rennens sei "eine gewisse Unsicherheit", sagte Bitterling: "Ich glaube, dass es nichts Technisches ist oder sie zum Beispiel die Waffe verkantet." Letzte Schießen um Olympia-Medaillen seien viel mehr "extreme Drucksituationen". Diese zu bestehen, ist die hohe Kunst des Sports. Dass Preuß das kann, hat sie oft genug bewiesen. Dass es ausgerechnet beim letzten Highlight ihrer Laufbahn nicht klappt, sei "natürlich sehr, sehr hart", sagte sie selbst.Partner Schempp: "Sie ist nach wie vor hungrig"Bis zum letzten Gang an den Schießstand zeigte Preuß einmal mehr eine Weltklasseleistung. Auch die Laufform stimmt und würde wieder reichen, um ganz vorn anzugreifen. "Ich wünsche ihr einen Wettkampf mit 100 Prozent Trefferleistung, dann geht auch mehr", sagte Simon Schempp, seit über zehn Jahren der Partner an Preuß' Seite. Der Ex-Weltmeister und Staffel-Olympiasieger hat als Aktiver selbst harte Zeiten durchgemacht und steht seiner Freundin nun bei. "Sie ist nach wie vor hungrig", sagte der 37-Jährige.Das deutsche Biathlon-Team holte erstmals in sechs Einzelrennen zum Olympia-Start keine einzige Medaille. Der Druck ist mittlerweile enorm, weil die Auswahl des Deutschen Skiverbandes den hohen Erwartungen trotz einiger Top-Ten-Plätze nicht gerecht wird. Dass Preuß weiterhin die Einzige ist, die aus eigener Kraft und ohne Fehler der anderen Medaillen gewinnen kann, macht es noch schwieriger. Es mangelt an Entlastung, für die Vanessa Voigt im Einzel als Vierte zumindest mal kurzzeitig sorgen konnte.Ein Blick in die Statistik zeigt: Als Preuß in der Vorsaison den Gesamtweltcup gewann, traf sie 88 Prozent ihrer Schüsse im Stehendschießen, im laufenden Winter sind es nur noch 79 Prozent - eine deutliche Verschlechterung. Das Liegendschießen eingerechnet kommt sie auf 191 Treffer bei 223 Schüssen (Trefferquote 86 Prozent). Zum Vergleich: Voigt hat als besten Schützin im Weltcup eine Gesamttrefferquote von 94 Prozent (217 Treffer bei 230 Schüssen), Lou Jeanmonnot aus Frankreich (270/297) und Verfolgungs-Olympiasiegerin Lisa Vittozzi aus Italien (222/245) liegen bei 91 Prozent.

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Radfahren im Winter: Beheizbare Handschuhe: Die Modelle von Sealskinz und Ekoi im Vergleich

Leider stoßen selbst die dicksten Handschuhe bei eisigen Minusgraden an Grenzen. Schon mal was von beheizbaren Handschuhen gehört? Der stern hat zwei Modelle getestet.Auch wenn der ganz große Schneefall in vielen Skigebieten noch auf sich warten lässt: Millionen Deutsche freuen sich auf ihren Winterurlaub. Und bevor es losgeht, lohnt sich ein Blick in den Kleiderschrank. Passt. Passt nicht mehr. Passt. Gefällt nicht mehr. Eine kleine Inventur ergibt in jedem Fall Sinn, damit noch etwas Zeit bleibt, um sich für die Skiferien einzukleiden. Wer trotz langer Suche und vielen Tests noch immer nicht die ultimativen Winter-Handschuhe gegen kalte Hände gefunden hat, ist hier genau richtig. Beheizbare Handschuhe sollen die Finger beim Radfahren im Winter aber auch im Skiurlaub warm halten. Doch wie funktioniert das? Und wie schnell machen die Akkus schlapp? Ist der gute alte Taschenwärmer am Ende doch die bessere Heizung für unterwegs? Wir haben uns zwei Modelle für einen Test geschnappt.Sealskinz vs. Ekoi: Der erste EindruckAuf den ersten Blick kommt der Sealskinz Upwell etwas sportlicher und Fahrrad tauglicher daher. Der Heat Concept 5 von Ekoi würde rein optisch dagegen auch als Ski-Handschuh durchgehen. Das liegt vor allem am großzügigen Schaft, der am Unterarm sogar noch mit einer Gummikordel festgezurrt werden kann. Das hat einige Vorteile. Doch dazu später mehr. Sealskinz verzichtet auf den ausladenden Schaft, was etwas eleganter aussieht. Dafür spendierte man den Handinnenflächen und Fingern weiches Leder. Auch der Rest macht einen hochwertigen Eindruck. Der Handschuh soll 100% wasserdicht sein. Ekoi lässt das Leder weg. Hier soll ein am Handteller aufgenähtes und gummiertes Pad den Grip am Lenker (oder Skistock) verbessern. Das wichtigste Feature der beiden Testprodukte haben die Hersteller etwa mittig in der Nähe des Daumens auf dem Handschuhrücken platziert. Sealskinz' Heizbutton ist etwas dezenter designt. Ekoi punktet neben einer aufgedruckten farbigen Legende in Grün, Orange und Rot und entsprechenden LEDs auch mit einer Ladestandanzeige. Beim Mitbewerber leuchten die Lämpchen in allen Heizstufen Rot. Heißt: Die Anzahl der leuchtenden Balken lässt auf die eingestellte Heizstufe schließen. Hier gibt's den Ekoi Heat Concept 5 Beide Handschuhe werden mit je zwei separat verpackten Akkus geliefert. Die Packs von Ekoi (65x42x15 mm) sind grau, kantig und klobiger als die etwas flacheren Energiespeicher von Sealskinz (60x47x13 mm). Auch die Ladegeräte gehören zum Lieferumfang. Bei Ekoi ist das Netzteil mit Stecker inklusive. Sealskinz stellt nur das zweigeteilte Kabel mit den 2,5-Millimeter-Klinkensteckern. Der passende Adapter dürfte aber mittlerweile in jedem Haushalt zu finden sein. Schön: Beide sind mit einer LED ausgerüstet, die grün leuchtet, sobald die Akkus voll aufgeladen sind. Das dauerte bei den offenbar nur teilweise geladenen Akkus der Testmodelle einige Stunden. Erst danach waren sie einsatzbereit.Ekoi vs. Sealskinz: Die wichtigsten Infos im Überblick Ekoi Heat Concept 5Sealskinz Heated Cycle GloveEinsatzbereichMTB, Rennrad, WintersportRadsportMaterialOberseite: 94% Polyamid, 6% ElasthanInnen: 100% PolyesterAußen: 50% Leder, 46% Polyester, 4% ElasthanInnen: 92% Polyester, 8% AluminiumGewicht/Paarinkl. Akkus: 353 gohne Akkus: 187 ginkl. Akkus: 379 gohne Akkus: 228 gGrößenS, M, L, XLS, M, L, XLWasserfestjajaTouchscreen kompatibelneinneinHeizstufen3 (30 / 35 / 40 Grad Celsius)3Akkus2 (á 2200 Ah / 7,4 V)2 (á 2200 Ah / 7,4 V)Akku-Laufzeit lt. Hersteller1,5-4 Stunden (je nach Heizstufe)5-6 StundenLadezustandsanzeigejaneinLadezeit (lt. Hersteller)2-4 Stundenkeine AngabePraxistest: Akkus einsetzenEines vorweg: Beide getesteten Handschuh-Paare lassen sich bequem auch ohne Akkus tragen. Wir haben sie bei Temperaturen knapp über Null Grad auf dem Rad ausprobiert. Hier schnitt Sealskinz etwas besser ab. Hauptsächlich, weil uns das Futter beim Ekoi-Modell an den Fingern zu dick war. Bremsgriffe und Schalthebel ließen sich zwar immer noch sicher bedienen – mit den Sealskinz-Handschuhen war die Kontrolle aus unserer Sicht aber spürbar direkter. Kalte Finger bekamen wir nach einer halben Stunde im Hamburger Winter trotzdem. Womit wir bei den Akkus wären.Beim beheizbaren Handschuh von Ekoi wird der Akku in eine Tasche auf der Oberseite gesteckt.© stern.de / Jan SägertAus praktischen Gründen verstecken beide Hersteller die Akkus im Schaft ihrer Handschuhe. In den kleinen Täschchen findet man ein kurzes Kabel mit einer 2,5-Millimeter-Klinke. Soweit so identisch. Denn das war es auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Ekoi entschied sich nämlich dafür, seine Akkus in einer Tasche auf der Oberseite des Schafts zu verstecken. Der kleine Reißverschluss verläuft für uns nachvollziehbar in Längsrichtung und wird vom Handgelenk Richtung Arm geschlossen. Sealskinz hat sein elastisches, dennoch etwas knapp bemessenes, Akku-Fach dagegen auf der Handunterseite platziert. Zudem verläuft der Reißverschluss quer zum Handgelenk. Das Anstöpseln der Akkus dauerte nur ein paar Sekunden. Nichts zu meckern, gab es auch beim Verstauen der mit soliden 2200 mAh ausgestatteten Li-Polymer-Powerpakete. Erwähnenswert: Die etwas flacheren Sealskinz-Packs passen nur quer in die Fächer. Für das Kabel samt Stecker ist nicht viel Platz. Mit etwas Fingerspitzengefühl und Routine rutschen die Akkus aber an den vorgesehenen Platz. Deutlich komfortabler lagern die klobigen Akkus für die beheizbaren Handschuhe von Ekoi. Ob längs oder quer spielt keine Rolle. Dass sie deshalb in der Tasche herum schlackern, konnten wir im Test nicht feststellen.Sealskinz vs. Ekoi: Die AnprobeBeim Anziehen wurde schnell klar, welche Idee praktischer ist. Während die Hände beim Ekoi-Modell trotz Akkus problemlos durch das elastische Bündchen rutschten, stellte sich der sportliche Schaft von Sealskinz eher als problematisch heraus. Und das hat aus unserer Sicht vor allem mit dem ungünstig verstauten Akku zu tun. Nur mit viel Mühe und Fummelei saß der zweite Handschuh irgendwann dort, wo er hingehört. Ob der Spielraum bei Größe L statt M üppiger ausgefallen wäre, lässt sich schwer beurteilen. An den Fingern passte der Handschuh allerdings perfekt. Auch beim Ekoi Heat Concept 5 stimmte die Passform. Der großzügig dimensionierte Schaft und der Kordelzug sind aus unserer Sicht die bessere Lösung. Zudem kann der Handschuh am Unterarm mit dem Kordelzug so geschlossen werden, dass die Wärme da bleibt, wo sie hin soll. Beim beheizbaren Handschuh von Sealskinz geht der Klettverschluss am Handgelenk nur mit Mühe zu. Auch hier kommt man sich mit dem Akku ins Gehege.  Sealskinz versteckt den Akku in einer Tasche auf der Handinnenseite. Für besseren Grip am Lenker spendierte man dem Handschuh ein sportliches Leder-Finish.© stern.de / Jan SägertHeiße Liebe oder laues Lüftchen? Der MesstestEkoi gibt für die drei Heizstufen des Heat Concept 5 Richtwerte von 25, 30 und 35ºC an. Sealskinz verzichtet auf Temperaturangaben und verspricht eine Laufzeit von 5-6 Stunden an. Wie warm es in dieser Zeit im Handschuh-Inneren ist und für welche Heizstufe das gilt, erfährt man nicht.Um das zu herauszufinden, haben wir ein klassisches Bratenthermometer zweckentfremdet. Für den Test wurden die beiden Spitzen des Temperaturfühlers von unten in den Mittel- und Ringfinger der Handschuhe geschoben. Bei beiden Modelle etwa bis zur Fingermitte. Die Akkus waren komplett aufgeladen. Diesen Test haben wir zunächst bei einer Raumtemperatur von etwa 20ºC durchgeführt. Ekoi erreichte mühelos die auf der Verpackung angegebenen Werte. Nach einer halben Stunde zeigte das Thermometer satte 47 Grad Celsius. Die Heizelemente im Sealskinz-Handschuh brachten es in unserem Test nach 30 Minuten auf 43 Grad Celsius. Und hier sind alle weiteren Messwerte der ersten kleinen Testreihe:Messergebnisse bei Zimmertemperatur Ekoi Heat Concept 5Sealskinz Heated Cycle GloveStarttemperatur21ºC21ºCHeizstufe 125ºC nach 4'40 min30ºC nach 13'00 min25ºC nach 5'50 min30ºC nach 15'30 minHeizstufe 235ºC nach 18'15 min 35ºC nach 22'20 minHeizstufe 340ºC nach 21'40 min40ºC nach 26'30 minTemperatur nach 30 Minuten47ºC43ºCTemperatur 10 Min. nach dem Ausschalten30ºC32ºCEkoi zeigt neben dem Powerbutton (in der Mitte) auf dem Bedienpanel am Handschuh per LED auch die aktuelle Heizstufe (Grün = 1) und den Ladestand der Akkus an. Dazu gibt's eine Legende in Ampelfarben.© stern.de / Jan SägertBeide Hersteller empfehlen, die Handschuhe vor dem Outdoor-Einsatz einige Minuten auf der höchsten Heizstufe vorzuwärmen. Ob das funktioniert, wie warm es in den Handschuhen wird und nach welcher Laufzeit die Akkus schlapp machen, haben wir in einem weiteren Test ausprobiert. Dieses Mal an der frischen Luft bei einer Temperatur von etwa 2 Grad Celsius. Wichtigste Erkenntnis: Beide Modelle heizen das Innere in Heizstufe 3 binnen zehn Minuten auf 35 Grad Celsius auf. Nach einer Stunde volle Power wärmen sie die Hände immer noch mit kuscheligen 38 (Sealskinz) und 35 Grad Celsius (Ekoi). Das sind die kompletten Messergebnisse:Messergebnisse bei 2ºC Außentemperatur Ekoi Heat Concept 5Sealskinz Heated Cycle GloveStarttemperatur20ºC20ºC35ºCnach 10'10 Min.nach 9'25 Min.nach 15 Min.37ºC38ºCnach 30 Min.38ºC39ºCnach 60 Min.35ºC38ºCnach 90 Min.34ºC36ºCnach 120 Min.33ºC36ºCAkku leer (Heizstufe 3)nach ca. 2 Stundennach ca. 2,5 StundenFazitZunächst kann man sagen, dass beide beheizbaren Handschuhe das machen, was sie sollen. Nämlich die Finger warm halten. Auf der höchsten Heizstufe halten die Akkus bei Sealskinz und Ekoi mindestens zwei Stunden durch, wobei die Sealskinz-Packs in unserem Test etwas mehr Ausdauer bewiesen. Beide Modelle sind optisch ansprechend und hochwertig verarbeitet. Der eine etwas eleganter, der andere ein wenig winterlicher. Im Praxistest gefiel uns der Ekoi Heat Concept 5 etwas besser. Der ließ sich komfortabler anziehen und verschließen. Beim Sealskinz Upwell schien uns der Schaft insgesamt etwas zu knapp bemessen. Mit einer Sportuhr am Arm war das Anziehen ein kleiner Kraftakt. Pluspunkte sammelte Sealskinz dagegen beim Radfahrtest. Hier fühlten wir uns dank dem eingearbeiteten Leder auf der Handschuh-Innenseite an Bremsen und Schaltung sicherer. Deshalb empfehlen wir dieses Modell für den Weg zur Arbeit oder kleine Radausflüge an Winter-Wochenenden. Die Fingerheizung von Ekoi eignet sich zusätzlich Schlittentouren und besonders kalte Tage im Skiurlaub.  

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Winterspiele: Wer gewinnt in letzter Olympia-Woche Gold für Deutschland?

Vier Goldmedaillen hat Deutschland bei den Olympischen Winterspielen bis jetzt gesammelt - wie viele können es in den nächsten Tagen noch werden? Ein Überblick.Zwölf Goldmedaillen sammelte Deutschland 2022 bei den Olympischen Winterspielen in Peking. Nach der ersten Woche der diesjährigen Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo kommt das deutsche Team auf vier Olympiasiege - wie viele kommen noch hinzu? Ein Überblick über kleinere und größere Goldchancen.Laura Nolte, MonobobDie ersten zwei von vier Läufen hat Laura Nolte im Monobob schon erfolgreich hinter sich gebracht. Die 27 Jahre alte Weltcup-Gesamtsiegerin hat auf Platz eins 0,22 Sekunden Vorsprung vor Elana Meyers Taylor aus den USA. Die Chancen stehen also gut, dass Nolte bei der Entscheidung im vierten Lauf ab 21.06 Uhr das nächste deutsche Gold einfährt.Goldchance: Monobob Frauen, Montag, 16. FebruarMinerva Hase und Nikita Volodin, EiskunstlaufVor den Olympischen Spielen zählten Minerva Hase und Nikita Volodin im Paarlauf-Wettbewerb zu den Mitfavoriten, nach dem Kurzprogramm am Sonntag und vor der Kür am Montag (20.00 Uhr) sind sie der große Goldkandidat. Im Gegensatz zu den anderen Favoriten-Duos zeigten sie keinerlei Nerven. 4,55 Punkte beträgt der Vorsprung auf die zweitplatzierten Georgier Anastasia Metelkina/Luka Berulawa. Bei einem fehlerfreien Programm dürfte dem deutschen Eiskunstlauf-Paar der Olympiasieg nicht mehr zu nehmen sein.Goldchance: Paarlauf, Montag, 16. FebruarFrancesco Friedrich und Johannes Lochner, jeweils ZweierbobNach zwei olympischen Doppelerfolgen ist der viermalige Olympiasieger Francesco Friedrich mit Alexander Schüller wieder der Gold-Favorit - diesen Anspruch hat er selbst. Doch Johannes Lochner und Georg Fleischhauer dominierten im Zweierbob die Weltcup-Saison, holten sechs von möglichen sieben Siegen. Doch der Perfektionist aus Sachsen kann auf den Punkt abliefern. "Das Imperium hat immer zurückgeschlagen", tönte Friedrich. Das weiß auch Lochner. "Es wird eine harte Nuss bei Olympia. Franz ist da total abgebrüht und hat da die Ruhe weg", sagte der Berchtesgadener. Auch Adam Ammour hat mit Alexander Schaller berechtigte Chancen.Goldchance: Zweierbob Männer, Dienstag, 17. FebruarVinzenz Geiger, Nordische KombinationIm Einzel von der Normalschanze lief es für Vinzenz Geiger nicht gut. Der Olympiasieger von 2022 zählt trotzdem wie seine Teamkollegen weiter zu den Goldkandidaten auf der Großschanze in Italien. Im Einzel wollen er, Julian Schmid und Johannes Rydzek wieder angreifen.Goldchance: Einzel Großschanze, Dienstag, 17. FebruarEmma Aicher, Ski AlpinZweimal Silber hat sie schon, zum Abschluss der alpinen Wettbewerbe könnte Emma Aicher noch den Gold-Coup landen. Im Slalom der Team-Kombination legte sie die beste Zeit hin. Auch Lena Dürr könnte nach einer guten Leistung im Riesenslalom in ihrer Lieblingsdisziplin überraschen. Für den Erfolg müssen beide aber auch US-Superstar Mikaela Shiffrin besiegen. Die zweimalige Olympiasiegerin will in ihrer besten Disziplin unbedingt ihr erstes Gold seit 2018 holen.Goldchance: Ski Alpin, Slalom, Frauen, Mittwoch, 18. FebruarDeutschland, Nordische KombinationAuch im Teamsprint der Kombinierer gehören Geiger, Schmid und Rydzek zwei Tage später zu den Medaillenkandidaten. Um die favorisierten Österreicher und Norweger zu schlagen, muss aber alles passen.Goldchance: Teamsprint, Donnerstag, 19. FebruarDaniela Maier, Ski FreestyleDie Bronze-Medaillengewinnerin von Peking hat in dieser Weltcup-Saison schon zwei Siege eingefahren. Zuletzt gewann sie in Val di Fassa, dem letzten Rennen vor dem Olympia-Start. An Selbstvertrauen dürfte es nicht mangeln. Goldchance: Skicross Frauen, Freitag, 20. FebruarFlorian Wilmsmann, Ski FreestyleEbenfalls mit Rückenwind gehen Florian Wilmsmann und die deutschen Skicrosser in ihren olympischen Wettkampf. Angeführt vom 30-Jährigen gab es bei der Generalprobe in Val di Fassa einen Dreifacherfolg. Bei seinen bisherigen Auftritten bei den Winterspielen 2018 und 2022 lief für Wilmsmann bislang kaum etwas nach Plan. Auch Cornel Renn und Tim Hronek dürfen sich etwas ausrechnen.Goldchance: Skicross Männer, Samstag, 21. FebruarLaura Nolte und Deborah Levi, ZweierbobDer Weg zu Gold führt im Zweierbob nur über die Peking-Olympiasiegerinnen. Die 27 Jahre alte Laura Nolte gewann fünf der sieben Weltcup-Rennen. Nur zweimal musste sie der erfahrenen US-Pilotin Kaillie Armbruster Humphries den Vortritt lassen. Doch Noltes Anschieberin Deborah Levi ist eine Startrakete. Beide Freundinnen harmonieren bestens und gelten als haushohe Favoritinnen. "Wir nehmen die Favoritenrolle an, das macht uns nichts. Das sind wir die letzten Jahre schon oft gewesen", sagte Nolte.Goldchance: Zweierbob Frauen, Samstag, 21. FebruarLochner, Friedrich und Adam Ammour, jeweils ViererbobEs wird das knappste Rennen der Olympia-Geschichte erwartet - aus deutscher Sicht. Rekordweltmeister Francesco Friedrich ist längst nicht mehr der Dominator. Mit drei Weltcupsiegen holte sich der Berchtesgadener Lochner die große Kristallkugel. Der Sachse Friedrich gewann zwei Saisonrennen. Doch beim ewigen Duell der beiden Dauerrivalen war zuletzt Adam Ammour der lachende Dritte. Der für Eintracht Frankfurt startende Athlet gewann die letzten beiden Rennen in der Königsklasse und überraschte somit die beiden Routiniers. Goldchance: Viererbob Männer, Sonntag, 22. Februar

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Olympia-News: Eishockey-Männer mit Pleite gegen die USA – Ausgangslage bleibt trotzdem gut

Die Eishockey-Männer haben eine Klatsche gegen den Weltmeister kassiert. Dank Dänemark macht das aber nicht viel. Alles Wichtige im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Eiskunstlauf: Paarlauf-Duo Hase/Volodin bei Olympia vor Kür auf Goldkurs

Mehr als drei Jahre haben Minerva Hase und Nikita Volodin auf die Olympischen Winterspiele in Italien hingearbeitet. Im Kurzprogramm zeigen sie eine starke Vorstellung - und dürfen von Gold träumen.Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase/Nikita Volodin ist nach dem Kurzprogramm bei den Olympischen Winterspielen in Italien auf Goldkurs. Die Vizeweltmeister präsentierten eine fehlerfreie Tango-Vorstellung und dürfen damit vor der Kür am Montag (20.00 Uhr) weiter vom ganz großen Coup träumen. Hase/Volodin erhielten für ihre Darbietung 80,01 Punkte und zeigten im Gegensatz zu den anderen Favoriten-Duos keine Nerven."Wir sind sehr glücklich über den ersten Part, aber die großen Emotionen sparen wir uns noch auf", sagte Hase nach einer starken Leistung. "Wir wollten gerne, dass es sich wie ein Training anfühlt, also dass wir Olympia und den Stress ausblenden."Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Anastasia Metelkina/Luka Berulawa aus Georgien beträgt 4,55 Zähler. Dritter sind die Kanadier Lia Pereira und Trennt Michaud (74,60 Punkte). Das zweite deutsche Paar Annika Hocke/Robert Kunkel belegt nach einer guten Vorstellung ohne groben Fehler mit 67,52 Punkten den elften Rang.Hase/Volodin wollten sich auf sich besinnenDer deutsche Fokus lag aber auf Medaillenhoffnung Hase/Volodin, die seit mehr als drei Jahren ein Eiskunstlauf-Paar sind. Alles war bei den beiden auf die Olympischen Spiele ausgelegt. Dabei hatte der gebürtige Russe Volodin erst im vergangenen Jahr den für die Olympia-Teilnahme notwendigen deutschen Pass erhalten. Im Kurzprogramm lieferten die Europameister von 2025 trotz der großen Erwartungen ab."Wir besinnen uns darauf, was wir beeinflussen können", hatte Hase vor dem Wettbewerb gesagt - und das klappte auch. Das in Berlin trainierende Duo präsentierte sich wie erhofft in Topform und zeigte eine saubere Vorstellung, ohne Nerven zu zeigen.Die beiden 26-Jährigen zeigten sich auch stark verbessert im Vergleich zur Europameisterschaft vor einem Monat im britischen Sheffield, als sie viele Fehler in die Programme einstreuten und sich mit dem zweiten Platz hinter Metelkina/Berulawa begnügen mussten.Nächster deutscher Gold-Coup im Paarlauf möglichDie letzte deutsche Eiskunstlauf-Medaille bejubelten Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren in Pyeongchang, als sie mit einer Traum-Kür noch Gold geholt hatten. Auch dieses Mal winkt der Olympiasieg. Ähnlich wie Savchenko/Massot benötigen aber auch Hase/Volodin eine starke Kür.

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Olympisches Eishockeyturnier: Dank dänischer Hilfe: DEB-Pleite gegen USA ohne Folgen

Trotz einer erneuten Niederlage gegen die US-Stars bleibt das DEB-Team bei Olympia im Medaillen-Rennen. Dänemark macht’s möglich – jetzt wartet Außenseiter Frankreich.Glückliche Ausgangslage trotz erneuter Vorrundenpleite: Das 1:5 (0:1, 0:2, 1:2) gegen Weltmeister USA ist für das deutsche Eishockey-Olympiateam folgenlos geblieben. Dank dänischer Schützenhilfe wurde Deutschland hinter den US-NHL-Stars Gruppenzweiter und spielt am Dienstag in der Viertelfinal-Qualifikation gegen Außenseiter Frankreich. Damit hat auch das bittere 3:4 am Samstag gegen Lettland keine ernsthaften Folgen in Form eines stärkeren Gegners in der K.o.-Runde. Vor Tennis-Ikone Boris Becker unter den 11.497 Zuschauern in Mailand schoss Tim Stützle von den Ottawa Senators sein viertes Turniertor (52. Minute). Mehr war allerdings nicht drin. Zach Werenski (20.), Superstar Auston Matthews (24./47.), Brock Faber (38.) - allerdings irregulär - und Tage Thompson (42.) trafen für den Mitfavoriten auf die Goldmedaille. 34 Stunden nach der unnötigen Pleite gegen die Letten wäre zum Gruppensieg und der direkten Viertelfinal-Qualifikation ein Sieg nach regulärer Spielzeit gegen das von Kapitän Leon Draisaitl als "Übermannschaft" bezeichnete US-Team notwendig gewesen. Sieg gegen Frankreich nun Pflicht für Viertelfinal-EinzugIn die Runde der letzten Acht sollte es die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) nun dennoch schaffen. Gegen Frankreich am Dienstag ist ein Sieg Pflicht, um einen Tag später im Viertelfinale gegen die Slowakei spielen zu können. Auch diese Aufgabe wäre für die DEB-Auswahl durchaus machbar, so dass trotz der Enttäuschungen am Wochenende am Ende sogar wie 1976 (Bronze) und 2018 (Silber) eine Medaille drin ist.Die Auswahl von Bundestrainer Harold Kreis profitierte an Sonntagabend vom 4:2 Dänemarks gegen Lettland. Wegen des gewonnenen direkten Vergleichs stand Deutschland nach 16 gegen die USA gespielten Minuten bereits mindestens als Gruppenzweiter fest.Gegen die US-Boys war Deutschland zunächst noch gut im Spiel. Bundestrainer Kreis hatte zwei personelle Wechsel im Vergleich zum Spiel gegen Lettland vorgenommen und die Sturmreihen umgestellt. Für Wojciech Stachowiak von Syracuse Crunch aus der nordamerikanischen AHL kam der Kölner Parker Tuomie zu seinem ersten Olympia-Einsatz.Zudem bekam NHL-Goalie Philipp Grubauer diesmal eine Pause. Maximilian Franzreb von den Adlern Mannheim war ein guter Vertreter und bewahrte Deutschland gegen die NHL-Stars der USA einige Male stark vor einem Rückstand. Neun Sekunden vor der ersten Drittelpause war er aber bei einer Direkt-Abnahme von Columbus-Blue-Jackets-Stürmer Werenski machtlos.Draisaitl diesmal komplett wirkungslosUnglücklich fiel schnell im Mittelabschnitt das zweite Gegentor. Der ohnehin bislang bei Olympia unglücklich agierende Berliner Verteidiger Kai Wissmann kassierte eine völlig unnötige Strafzeit, in der NHL-Superstürmer Matthews von den Toronto Maple Leafs den Puck mit viel Glück an Franzreb vorbei bugsierte. Dass Kreis beim dritten Gegentreffer keinen Videobeweis forderte, blieb rätselhaft. Bei Fabers Schuss hatte US-Star Jack Eichel den Schläger in Franzrebs Fanghand geschlagen. Neben Becker waren einen Tag nach ihrem Viertelfinal-Aus auch einige Frauen-Nationalspielerinnen in die Santagiulia-Eishalle gekommen, um die deutschen Männer zu unterstützen. Die Luft war allerdings früh raus im Spiel. Im Schlussdrittel war Franzreb bei zwei weiteren Gewaltschüssen der US-Stars machtlos. Deutschlands eng gedeckter Superstar Draisaitl blieb diesmal zudem komplett wirkungslos. Deutlich stärker war erneut NHL-Star Stützle, dem auch noch der unbedeutende Ehrentreffer gelang.

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Schafft Skiläuferin Lena Dürr eine Sensation? Und gelingt Franziska Preuß der Sprung aufs Podest? Alles Wichtige im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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