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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Basketball in den USA: Zu feuchtes Parkett: NBA-Spiel in Chicago abgesagt

Das NBA-Spiel zwischen den Chicago Bulls und Miami Heat kann nicht wie geplant stattfinden. Der Grund ist ungewöhnlich.Das Spiel in der NBA zwischen den Chicago Bulls und Miami Heat ist aus einem ungewöhnlichen Grund abgesagt worden. Die Schiedsrichter erachteten das Parkett nach Beschwerden der Basketballprofis wegen des feuchten Zustands als nicht bespielbar. 90 Minuten lang hatten Helferinnen und Helfer vergeblich versucht, das Spielfeld mit Handtüchern und Wischmopps trocken zu bekommen.Einen Tag zuvor hatte in der Arena der Bulls noch ein Eishockey-Spiel stattgefunden, in Chicago war es zuletzt ungewöhnlich warm. "Spieler beider Teams haben sich beschwert, wir allen waren sofort der Meinung, dass das Feld nicht bespielbar sei", sagte Miamis Cheftrainer Erik Spoelstra. Die Spieler hatten sich zuvor wie gewohnt aufgewärmt. Die Partie wurde nach knapp zwei Stunden Wartezeit für den Abend abgesagt. Die NBA teilte mit, dass ein Ersatztermin zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werde.Markkanen führt Jazz zum Sieg gegen DallasDie Dallas Mavericks haben es derweil verpasst, zum zweiten Mal in dieser Saison drei Siege in Serie einzufahren. Mit 114:116 (55:58) musste sich das Team aus Texas auswärts den Utah Jazz geschlagen geben. Die Jazz gingen zum ersten Mal nach fünf Niederlagen nacheinander in der nordamerikanischen Basketballliga wieder als Sieger vom Parkett.Viereinhalb Minuten vor Spielende führten die Mavericks mit 107:100, dann drehten die Jazz die Partie durch einen 12:0-Lauf. Lauri Markkanen erzielte in dieser Phase drei Körbe, mit 33 Punkten, sieben Rebounds und vier Assists war der finnische Nationalspieler der Erfolgsgarant der Jazz.Pacers stoppen Niederlagenserie: 1000. Sieg für Rick CarlisleNach 13 Niederlagen in Serie haben die Indiana Pacers wieder ein Spiel gewonnen. Besonders Indianas Cheftrainer Rick Carlisle freute sich über den 114:112 (60:58)-Auswärtserfolg gegen die Charlotte Hornets. Für ihn war es der 1.000. Sieg seiner NBA-Laufbahn. Nur zehn andere Cheftrainer in der NBA-Geschichte haben die Marke von 1.000 Siegen in ihrer Karriere ebenfalls erreicht. Indianas Pascal Siakam avancierte mit 30 Punkten und dem entscheidenden Korb elf Sekunden vor Spielende zum Matchwinner.

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Sieg gegen Angstgegner: Deutsche Handballer zeigen sich in EM-Form

Sieben Tage vor dem EM-Start gegen Österreich testen Deutschlands Handballer gegen den WM-Zweiten Kroatien. In Zagreb beendet das DHB-Team dank seines Keepers eine Negativserie.Angeführt von Torhüter David Späth haben sich die deutschen Handballer mit einem Erfolg über Angstgegner Kroatien mächtig Selbstvertrauen für die Europameisterschaft geholt. Die Auswahl von Bundestrainer Alfred Gislason setzte sich in Zagreb gegen den Vize-Weltmeister mit 32:29 (17:14) durch und machte ihren Fans trotz einer sehr schwierigen Auslosung Hoffnung auf eine erfolgreiche EM. Am Sonntag treffen sich beide Teams zur EM-Generalprobe in Hannover wieder.Zuvor hatte das DHB-Team viermal in Folge gegen die von Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson trainierten Kroaten verloren. Im mit 15.200 Zuschauern ausverkauften Hexenkessel von Zagreb waren Kapitän Johannes Golla, Juri Knorr und Renars Uscins mit je fünf Toren beste Werfer für Deutschland. Späth überragte mit 14 Paraden.Auf Deutschland wartet die härteste Auslosung seit JahrenAnders als in den Vorjahren setzte die deutsche Mannschaft in der unmittelbaren EM-Vorbereitung bewusst auf ein Auswärtsspiel gegen die unbequemen Kroaten. Ziel war es, die Komfortzone zu verlassen und sich vor der aus deutscher Sicht wohl schwierigsten EM seit Jahren mit einem absoluten Top-Team zu messen.Denn bereits in den Vorrundenspielen im dänischen Herning gegen Österreich, Serbien und Spanien dürfte die DHB-Riege stark gefordert werden. In der Hauptrunde könnten mit Olympiasieger Dänemark, Titelverteidiger Frankreich und dem WM-Vierten Portugal sowie Norwegen schließlich die besten Teams der Welt warten. "Das wird das härteste Turnier, das ich je gespielt habe", hatte Gislason erklärt.Wolff guckt zu: Späth erhält den VorzugIn den ersten Minuten gelang es der deutschen Auswahl, die Arena in Zagreb weitgehend ruhig zu halten. Die Gäste profitierten von Abspielfehlern der Hausherren und waren über Kreisläufer Golla erfolgreich – der Kapitän erzielte die ersten drei Tore für den DHB. In der Folge schlichen sich jedoch viele einfache Fehler ins Spiel, vor allem Rückraumspieler Franz Semper leistete sich einige Patzer.Im Tor erhielt Späth den Vorzug vor Andreas Wolff und rechtfertigte das Vertrauen mit sieben Paraden bis zur Pause. Zusammen mit einer gut abgestimmten Abwehr um DHB-Neuling Tom Kiesler sorgte der impulsive Schlussmann dafür, dass der Olympia-Zweite acht Minuten ohne Gegentor blieb und aus einem Zwei-Tore-Rückstand ein 17:14 zur Pause machte. Deutsche Handballer verschlafen den StartKroatien brauchte nach Wiederanpfiff keine fünf Minuten, um auf 18:18 zu stellen. Doch dann schlichen sich wieder mehrere Fehler ins Spiel der Gastgeber und Deutschland profitierte von seiner Kaderbreite. So wirbelte Miro Schluroff beim 23:21 flexibel über das Feld, kam mal im rechten, mal im linken Rückraum und auch in der Abwehr zum Einsatz. Im Innenblock war nun Füchse-Profi Matthes Langhoff der Mann an Gollas Seite. In der Schlussphase vereitelte Kroatiens Keeper Dino Slavic einige Würfe der Deutschen und plötzlich führte sein Team mit 26:24. Obwohl Marko Grgic freistehend mehrmals vergab, drehte Deutschland noch das Spiel – vor allem dank Späth.

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Fußball: Sturmtief Elli gefährdet Bundesligaspiele zum Jahresstart

Der Deutsche Wetterdienst sagt für Freitag und Samstagfrüh eine extreme Lage voraus. Die Deutsche Fußball Liga ist alarmiert, die Clubs bereiten sich entsprechend vor - und Fans helfen mit.Zum Jahresauftakt wird es ungemütlich in den Bundesligastadien, es droht Anreisechaos und mancherorts könnte Sturmtief Elli gar für Spielabsagen sorgen. Die DFL ist alarmiert. "Wir beobachten die Wettersituation und stehen mit den Beteiligten im Austausch", sagte ein Sprecher der Deutschen Fußball Liga (DFL) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Am Freitag und Samstag wird vor allem im Norden und in Berlin ein heftiges Winterwetter mit Sturm, Schnee und Eisregen erwartet. Am Donnerstagmittag ging die DFL zwar davon aus, dass alle Bundesligaspiele am Wochenende stattfinden können. Doch die Verantwortlichen stellen sich auch auf mögliche Spielabsagen ein. Heimspiel gegen Leipzig? Pauli will nichts garantieren"Angesichts der Wetterlage können wir nicht dafür garantieren, dass das Spiel unter den gegebenen Umständen stattfinden kann", schrieb der FC St. Pauli in einer Stellungnahme auf seiner Internetseite. Man unternehme zwar "das Möglichste", damit das Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ausgetragen werden könne. "Der Verein muss allerdings abwarten, wie sich die Wetterlage entwickelt und ob es weitere heftige Schneefälle geben wird."Ähnlich ist die Lage in Bremen, wo am Samstagnachmittag das Werder-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim stattfinden soll. Dafür engagierte der Heimclub 50 zusätzliche Mitarbeiter. Sie sollen dafür sorgen, dass die Bereiche rund um das Weserstadion vom Schnee befreit und zur Not sogar während der Partie geräumt werden können. Damit soll eine gefahrlose An- und Abreise der Zuschauer gewährleistet werden. Union-Fans schippen Schnee Werder appellierte aber, nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Noch gehe man davon aus, dass das Spiel stattfinden könne, sagte Bremens Mediendirektor Christoph Pieper: "Was passiert, wenn zwei Meter Schnee fallen, wage ich nicht zu beurteilen." In Bremen und Hamburg bleiben wegen des Sturmtiefs am Freitag die Schulen geschlossen. Der Deutsche Wetterdienst hat wegen der vorhergesagten Schneefälle und des stürmischen Wetters mit Böen bis zu 70 Kilometern pro Stunde eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben. Bei Union Berlin halfen gar die Fans tatkräftig mit, damit das Heimspiel am Samstag gegen den FSV Mainz 05 und damit das Wiedersehen mit Ex-Trainer Urs Fischer wie geplant stattfinden kann. Nach einem Fanclub-Aufruf befreiten einige Fans die Wege und Einlasstore von Eis und Schnee. Stadionmitarbeiter waren mit mehreren Baggern zum Abtransport im Einsatz. "Vorsorglich könnt ihr auch gern euren Schneeschieber von zuhause mitbringen", hieß es laut "Bild" in dem Aufruf. Eintracht sieht keine Probleme für Partie gegen BVBDie erste Partie des 16. Spieltags findet am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) in Frankfurt zwischen der Eintracht und Borussia Dortmund statt. "Nach Einschätzung der zuständigen Behörden gibt es aktuell keinen Grund zur Annahme, dass das Spiel am Freitag nicht wie geplant stattfinden kann", teilte die Eintracht mit. "Über den Stadionbetreiber haben wir dennoch vorsorglich zusätzliches Personal im Einsatz, um Schneefall zu beseitigen, Streumaßnahmen durchzuführen und die Sicherheit auf dem Stadiongelände zu gewährleisten."Der VfB Stuttgart änderte wegen der Ungewissheit kurzfristig seine Reiseplanung. "Wir haben entschieden, einen Tag vorher zu fliegen, um zu vermeiden, dass aufgrund der Witterung irgendetwas schiefläuft", sagte Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Spiel bei Bayer Leverkusen am Samstag (18.30 Uhr/Sky).Schwierige Anreise für FansSpielabsagen im Oberhaus aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes sind angesichts der verpflichtenden Rasenheizung selten geworden. In diesem Fall muss das Schiedsrichter-Gespann vor Ort entscheiden. Das Problem ist die Anfahrt für die Fans, die in den nächsten Tagen mit Glatteis und Schnee rechnen müssen. Zudem hat die Deutsche Bahn witterungsbedingt bereits Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr angekündigt. Außerdem können Spielstättenbetreiber wegen Gefährdungen die Stadien schließen lassen, zum Beispiel, wenn Schneelawinen vom Dach rutschen könnten. Auch aus diesem Grund und wegen Sicherheitsrisiken und der Verkehrssituation war im Dezember 2023 die Begegnung FC Bayern München gegen Union Berlin in der Allianz Arena abgesagt worden. Im Januar 2024 fiel die Partie der Berliner in Mainz aus.

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Basketball: NBA: Orlando und da Silva siegen nach Verlängerung

Die Orlando Magic setzen ihre Achterbahnfahrt in der NBA mit einem knappen Sieg bei den Brooklyn Nets fort. Europameister Tristan da Silva zeigt eine ansprechende Leistung.Die Orlando Magic mit Basketball-Europameister Tristan da Silva haben ihr Auf und Ab in der NBA mit einem Sieg fortgesetzt. Dank eines verwandelten Drei-Punkte-Wurfs von Topstar Paolo Banchero mit auslaufender Uhr gewannen die Magic bei den Brooklyn Nets mit 104:103 nach Verlängerung. Damit setzte sich eine skurrile Serie beim Team aus Florida fort: Seit der Niederlage bei den Denver Nuggets kurz vor Weihnachten wechselten sich gewonnene und verlorene Spiele bei Orlando immer ab.Der deutsche Nationalspieler da Silva kam auf solide 14 Punkte und verwandelte sechs seiner zehn Würfe aus dem Feld. Außerdem holte er drei Rebounds und gab zwei Vorlagen. Die beiden Weltmeister Franz und Moritz Wagner fehlten weiterhin verletzt. Bester Spieler bei den Magic war Banchero mit 30 Zählern und starken 14 Rebounds. Orlando liegt nach dem Sieg auf Platz sechs in der Eastern Conference und hat die Playoffs im Blick. Am kommenden Donnerstag gastieren die Magic für ein NBA-Spiel in Berlin.Knicks beenden Negativserie - Lakers verlieren TopspielUnterdessen beendeten die New York Knicks mit dem deutschen Profi Ariel Hukporti ihre Ergebniskrise. Nach vier Niederlagen in Folge feierten die Knicks im heimischen Madison Square Garden einen 123:111-Erfolg gegen die Los Angeles Clippers. Hukporti spielte jedoch faktisch keine Rolle und stand nur für eine Minute auf dem Feld, sammelte in dieser Zeit aber immerhin zwei Rebounds.Nur mit Mühe verhinderte Meister Oklahoma City Thunder die dritte Niederlage in Serie. Ohne den verletzten deutschen Center Isaiah Hartenstein gewannen die Thunder zu Hause gegen die Utah Jazz mit 129:125 nach Verlängerung. Oklahoma-Star Shai Gilgeous-Alexander ragte mit 46 Punkten heraus.Lakers verlieren, aber Doncic sticht Wembanyama ausIm Topspiel der Western Conference zwischen den San Antonio Spurs und den Los Angeles Lakers setzte sich das Team aus Texas durch, die Spurs gewannen mit 107:91. Das Duell der beiden Topstars Victor Wembanyama und Luka Doncic entschied Lakers-Profi Doncic jedoch klar für sich. Mit 38 Punkten, zehn Rebounds und zehn Assists gelang dem Slowenen ein Triple-Double mit zweistelligen Werten in drei Kategorien. Der Franzose Wembanyama, der von der Bank kam, steuerte bei San Antonio 16 Punkte und 14 Rebounds bei.

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DFB-Keeper war abgereist: Nach Schockmoment: Barça-Sportdirektor äußert sich zu ter Stegen

Barças Sportdirektor Deco spricht vor dem Supercup-Halbfinale über DFB-Torwart Marc-André ter Stegen. Seine Aussagen dürften die deutschen Fans etwas beruhigen.Marc-André ter Stegen ist nach Angaben von FC Barcelonas Sportdirektor Deco nicht schwerer am Knie verletzt. Dem deutschen Fußball-Nationaltorwart gehe es gut, sagte Deco vor dem Halbfinale des spanischen Supercups in Dschidda dem Sender Movistar. Ter Stegen wird in Barcelona von dem Arzt untersucht, der ihn zuletzt auch am Knie operiert hatte. "Er hatte ein ungutes Gefühl im Knie, und natürlich ist man immer etwas besorgt, wenn ein Spieler nach einer Verletzung zurückkommt, denn er hatte in der Vergangenheit Probleme mit diesem Knie", schilderte Deco. Nun sei das Knie erst mal ruhig gestellt. "Und wir sind froh, dass es nichts Ernstes ist", betonte Deco.Deco äußert sich zu Zukunft von ter StegenTer Stegen war nach einer langen Verletzungspause erst zurückgekehrt. Er hatte im spanischen Pokal beim 2:0 auswärts gegen CD Guadalajara sein Comeback gegeben. Der 33 Jahre alte ehemalige Gladbacher benötigt Spielpraxis, um im Sommer bei der WM im deutschen Tor zu stehen.Im Gespräch ist ein Winterwechsel, zuletzt auch ein Leihgeschäft zum Liga-Rivalen FC Girona im Umland von Barcelona. "Es gibt nichts zur Zukunft zu sagen. Marc ist unser Spieler, er ist nach Saudi-Arabien gekommen, um Teil der Mannschaft zu sein, und dann ist ihm das passiert, das war's", sagte Deco.

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Eishockey bei Olympia: NHL-Stars im Olympia-Kader: DEL-Topscorer bleiben zu Hause

Für viele ist es das beste deutsche Eishockey-Team, das es je gab. Für manchen ist es aber bitter: Bei der Kader-Nominierung sind etliche DEL-Topscorer nicht dabei.Das bestmögliche deutsche Olympia-Eishockeyteam mit allen NHL-Topstars ist perfekt. Dem ersten olympischen Treffen der Weltstars aus der nordamerikanischen Liga seit 2014 sind allerdings die besten deutschen DEL-Scorer zum Opfer gefallen. Wenn bei den Olympischen Winterspielen in Mailand in einem Monat Weltklasse-Profis wie Leon Draisaitl, Tim Stützle, Moritz Seider oder Philipp Grubauer erstmals alle zusammen für das Nationalteam auflaufen, fehlen etliche DEB-Größen der vergangenen Jahre."Wir werden die beste Mannschaft aller Zeiten haben. Aber die Gegner eben auch. Es ist ein guter Gradmesser für das deutsche Eishockey", sagte Stürmer Nico Sturm von Minnesota Wild - einer von neun Nordamerika-Profis, die bei Olympia dabei sind.Mit Daniel Fischbuch (Mannheim) und Marcel Noebels (Berlin) fehlen dagegen zwei Vize-Weltmeister von 2023. Auch die Topstürmer Leo Pförderl (Berlin) und Yasin Ehliz (München) - beide Olympia-Silbermedaillengewinner von 2018 - wurden nicht berücksichtigt. Dafür steht mit Ex-NHL-Angreifer Tobias Rieder (München) ein prominenter Profi erstmals seit 2022 wieder im Aufgebot für ein großes Turnier.Risiko bei Nominierung von WissmannDas größte Risiko geht Bundestrainer Harold Kreis mit der Nominierung von Kai Wissmann ein, der seit Monaten wegen einer Achillessehnenverletzung fehlt. Der wichtige Verteidiger der Eisbären Berlin kann entgegen der Erwartung von Kreis bislang immer noch nicht spielen, soll aber in den nächsten Wochen in der DEL noch zum Einsatz kommen. Obwohl unklar ist, ob Wissmann rechtzeitig in Form kommt, empfahl der Deutsche Eishockey-Bund dem Deutschen Olympischen Sportbund, der die Nominierung offiziell am 20. Januar vornimmt, Wissmann für den Kader. "Wir sind überzeugt davon, dass die angeschlagenen Spieler noch vier, fünf Spiele bekommen, bevor wir ins Trainingslager gehen", sagte Kreis dazu. Vom 31. Januar bis 7. Februar bereitet sich das Männerteam in Bozen noch ohne die NHL-Profis auf Olympia vor. Im Frauen-Team, das nach zwölf Jahren auf die Olympia-Bühne zurückkehrt, sticht die erst 16 Jahre alte Mathilda Heine von den Eisbären Juniors Berlin heraus. Angeführt wird das Team von Bundestrainer Jeff MacLeoad von Kapitänin Daria Gleißner (Memmingen). Die Verteidigerin war als einzige aus dem aktuellen Kader bereits für Sotschi 2014 nominiert, spielte damals aber wegen einer Verletzung nicht. Bei den Frauen sind sieben in Nordamerika aktive Spielerinnen dabei, darunter drei aus der dortigen Frauen-Profiliga PWHL.

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Skispringen: Springer im Tief: Triste Aussichten für Flug-WM und Olympia

Bei der Tournee haben die deutschen Springer mit dem Podest nichts zu tun. Der Blick auf Skiflug-WM und Olympia ist sorgenvoll. Die Probleme gehen über eine kurzfristige sportliche Krise hinaus.Die Gegenwart ist trist, die Zukunft noch trister? Nach einer enttäuschenden Vierschanzentournee geht es für die deutschen Skispringer mit viel Unsicherheit und großen Sorgen in Richtung der nächsten Großevents. In zweieinhalb Wochen startet die Flug-WM in Oberstdorf. Zwei Wochen später geht es zu Olympia. Der eigene Anspruch ist, dort um die Medaillen zu springen. Nur: Wie soll das gelingen?Bei der Tournee, die der Slowene Domen Prevc triumphal gewann, waren die Deutschen nur Nebendarsteller. Rang sechs für Felix Hoffmann und Platz acht für Philipp Raimund sind ordentliche Ergebnisse. Angst jagen sie der Konkurrenz aber nicht ein. Das noch größere Problem ist aber: Hinter den beiden Alleinunterhaltern des Deutschen Skiverbands (DSV) in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen klafft eine riesige Lücke.Wellinger, Geiger und Paschke im TiefHoffmann und Raimund, die das Tournee-Finale im Pongau angeschlagen verlassen haben, können an einem guten Tag um einen Podestplatz mitspringen. Die einstigen Erfolgsgaranten Andreas Wellinger, Karl Geiger und Pius Paschke sind davon derzeit ganz weit weg. Wellinger und Geiger kamen bei der Tournee nicht ein einziges Mal in den zweiten Durchgang der besten 30 Springer.Bundestrainer Stefan Horngacher sah zwar leichte Fortschritte und sagt: "Wir gehen, wir stehen nicht." Dass Geiger, Wellinger und Paschke aber bis zu den Saisonhöhepunkten auf der gigantischen Heini-Klopfer-Skiflugschanze im Allgäu und bei den Winterspielen in Italien wieder zurück zu alter Stärke finden, ist nur sehr schwer vorstellbar.Schon zu Beginn der Tournee hatte Horngacher das Ziel ausgegeben, zur Flug-WM wieder eine schlagkräftige Vierermannschaft zu haben, um dort beim Team-Wettkampf eine Medaille zu holen. Bei Olympia könnte den Deutschen eine Änderung unverhofft entgegenkommen: Statt des klassischen Team-Wettbewerbs mit vier Springern gibt es nun das Super-Team, bei dem nur noch zwei Athleten pro Nation dabei sind.Nachwuchs fehlt In früheren Jahren wären zumindest Wellinger und Geiger wohl bereits während der Tournee aus der Mannschaft genommen und durch formstärkere Springer ersetzt worden. Aktuell geht das aber nicht. Es ist einfach niemand da."Es ist eine gute Frage, wo die sind", sagt Wellinger zu fehlenden starken Nachwuchsspringern, die den Arrivierten Druck machen. Während bei Nachbar Österreich ein guter junger Sportler nach dem anderen im Weltcup auf sich aufmerksam macht, hat Deutschland ein Nachwuchsproblem. Mit 25 ist Raimund der Jüngste im Team. Hoffmann ist 28, alle anderen sind 30 oder älter. Kommen nicht bald hoffnungsvolle Talente nach, drohen der deutschen Mannschaft schwere Jahre."Das beschäftigt uns enorm - auch mich in meiner Funktion. Das kann uns nicht zufriedenstellen", sagt Sportdirektor Horst Hüttel zu den Problemen im Nachwuchs. Man müsse "mit Nachdruck intensiv analysieren und schauen, dass wir so schnell wie möglich in den nächsten Jahren die Situation verbessern". Nachgesteuert habe der DSV bereits. "Aber der Output, der von hinten nachkommt, ist uns definitiv zu wenig."Wellinger: "Dann ist halt ein Fußball oder Tennisschläger einfacher"Skispringen war schon immer eine Nischensportart. Kinder und ihre Eltern für die Disziplin zu begeistern, werde jedoch immer schwieriger, sagt Wellinger. "Man muss oft eine halbe Stunde oder Stunde zum nächsten Training fahren. Der Aufwand ist einfach enorm", erklärt der 30-Jährige. "Und da reden wir noch gar nicht vom Material, was es dazu braucht. Dann ist halt ein Fußball oder Tennisschläger einfacher."Weniger Kinder in den Vereinen verringern die Chance, dass es irgendwann jemand nach ganz oben schafft. "Je breiter die Masse, desto einfacher kommen dann am Ende auch welche durch", sagt Wellinger.Die Hoffnung hat der Olympiasieger, der einst selbst vor dem Fernseher seine Begeisterung für das Schanzen-Spektakel entdeckte, noch nicht aufgegeben. "Ich hoffe, der Wintersport lebt und wir können mit dem, was wir machen, auch Kinder begeistern und motivieren", sagt er. Deutsche Erfolge würden dabei sicherlich helfen.

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Smart Running: Handyhalter beim Joggen: Fünf Fakten, die dafür sprechen

Smartphone statt Sportuhr. Oberarm statt Handgelenk. Wer joggen geht, nimmt immer häufiger das Handy mit. Doch wohin mit dem sperrigen Teil? Wie wäre es mit einem Handyhalter?Smartphones sind die Allzweckwaffe für den Alltag. Es gibt fast nichts mehr, wofür das mobile Multitalent nicht in irgendeiner Weise hilfreich sein kann. Dabei löst es zunehmend auch Gadgets ab, die jahrelang beliebte und zuverlässige Begleiter waren. Vor allem beim Sport läuft für viele ohne Smartphone nichts. Wer geht heute noch ohne Handy ins Gym? Auch beim Radfahren und Joggen sind iPhone & Co. häufig an Bord. Als musikalischer Sparring-Partner und Motivator, smarter Navigator oder fürs Tracking von Tempo, Herzfrequenz und anderer Parameter. Nun ist es nicht nur im Winter aus verschiedenen Gründen eher unpraktisch, den smarten Trainingskollegen permanent mit der Hand zu umklammern. Warum alternative Handyhalter das Joggen erleichtern und welche sich am besten für Einsteiger und Experten eignen, erklärt der stern.Handyhalter beim Joggen: 5 Argumente, die dafür sprechenStolpern Sie mit dem Handy in der Hand, haben Sie gute Chancen, sich das Nasenbein zu brechen. Falls Sie es schaffen, sich im Fallen mit der freien Hand abzufangen, braucht es viel Glück, damit das Smartphone nicht beschädigt wird. Es ist also nicht gleich aus zwei Gründen eine smarte Idee, das Handy an einer anderen Stelle zu verstauen.Nun könnten Sie das Handy auch zu Hause lassen, damit es nicht kaputtgeht. Doch vor allem in Regionen, in denen Sie sich nicht so gut auskennen, ist das Smartphone als Jogging-Guide sehr nützlich. Verschiedene Apps können die Laufstrecke tracken und Sie jederzeit zurück nach Hause navigieren. Wer sich für das Handy als Trainingspartner entscheidet, kann viel Geld sparen. Smarte Sportuhren können zwar häufig noch allerlei mehr als nur die Laufstrecke aufzuzeichnen und Auskunft über die Herzfrequenz zu geben, dafür ist man für gute Modelle schnell mehrere Hundert Euro los. Niederschläge jeglicher Art sind für elektronische Geräte auf Dauer ein Killer. Auch deshalb lohnt es sich, darüber nachdenken, das Smartphone beim Joggen in einem Handyhalter zu verstecken. Die meisten entsprechen den wichtigsten IP-Standards und schützen das teure Gerät vor einem Wasserschaden.Zu guter Letzt lässt sich das im Handyhalter am Arm verstaute Smartphone ohne größeres Fummeln auch während des Laufens noch gut bedienen. Durch die transparenten Hüllen klappen die meisten Touch-Funktionen zuverlässig. Dass die Anzeige auf dem Kopf steht, lässt sich nicht vermeiden. Doch auch diese kleine kognitive Herausforderung kann man meistern.Handyhalterung am Arm: Das sind die AlternativenKlassischerweise schnallt man sich den Handyhalter vor dem Training per Klettverschluss um den Oberarm. Wer damit nicht zurechtkommt, beim Laufen aber sein Smartphone an Bord haben will, kann über zwei Alternativen nachdenken. 1. Alternative: Um noch schneller einen Blick auf die Playlist, die gelaufene Strecke oder den Puls werfen zu können, lohnen sich Handyhalter, die am Unterarm oder Handgelenk befestigt werden. Vorteil: Sie sind drehbar. Beim Laufen liegt das Handy längs am Unterarm an, damit der Arm locker durchschwingen kann. Fürs Checken von Herzfrequenz oder Kilometerzeit dreht man das Smartphone um 90 Grad und kann blitzschnell die Zahlen ablesen.2. Alternative: Wem nicht wichtig ist, dass das Handy beim Laufen in Blick- oder Griffweite ist, der versteckt sein Device am besten in einem Laufgürtel (einen stern-Laufgürtel-Test lesen Sie hier). Achten Sie dabei darauf, dass der Gürtel straff sitzt und das Verschlussband nicht zu schmal und flexibel ist. Dann besteht die Gefahr, dass der Gürtel durch das Gewicht des Smartphones an der Hüfte mit dem Laufrhythmus ins Wippen kommt. Je breiter der Laufgürtel, desto sicherer das Handy.Handytasche: Und es kommt doch auf die Größe anDamit das Eckige auch ins Eckige passt, sollte man beim Kauf einer Handytasche fürs Joggen aufs Kleingedruckte achten. Checken Sie, ob Ihr Handy in der Liste der passenden Geräte auftaucht, die die meisten Hersteller in den Onlineshops ausweisen. Wichtig: Es sollte weder zu groß noch zu klein sein. Tipp: Laden Sie sich im App-Store Ihres Vertrauens eine kompatible Applikation für Ihr Smartphone herunter, mit der Sie Ihr Training aufzeichnen und danach stolz anschauen können, was Sie geleistet haben. Wer mit Bluetooth-fähigen Sportkopfhörern läuft, kann diese mit dem Smartphone koppeln und bekommt, wenn gewünscht, die wichtigsten Trainingsinfos aufs Ohr. 

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Wintersport: "Voll krank": Skispringer froh über Ende der Tournee

Einer ist krank, bei einem anderen zwickt das Knie: Deutschlands Skisprung-Hoffnungsträger gehen lädiert aus der Vierschanzentournee. Ein formschwaches Duo soll erstmal im Team bleiben.Philipp Raimund war total geschwächt, bei Felix Hoffmann zwickte das Knie: Deutschlands Skisprung-Hoffnungsträger waren froh, als die 74. Vierschanzentournee beendet war. "Ich habe mich einfach scheiße gefühlt. Ich bin voll krank geworden. Ich habe trotzdem auf einem hohen Level performen können", sagte der angeschlagene Raimund nach dem Springen bei eisiger Kälte in Bischofshofen.Bundestrainer Stefan Horngacher beschrieb die Szenerie vor dem Wettbewerb so: "In der Halle lag er noch auf dem Mattenwagen, war fast am Kollabieren. Er wollte unbedingt springen und hat es ganz gut gemacht." Bei Hoffmann soll es eine MRT-Untersuchung geben. Betroffen ist das linke Knie, in welchem der beste Deutsche immer wieder "stechenden Schmerz" spürte. Hoffmann beendete die Tournee auf Gesamtrang sechs, Raimund als Achter.Wellinger soll in Japan pausierenFür das kommende Weltcup-Wochenende in Zakopane sollen die fünf Tournee-Fahrer um Raimund und Hoffmann dabei sein. Die Routiniers Pius Paschke, Andreas Wellinger und Karl Geiger schwächelten während der kompletten Tournee und müssen schnell in Fahrt kommen, weil in zweieinhalb Wochen bereits die Skiflug-WM in Oberstdorf ansteht.Auf das folgende Japan-Wochenende in Sapporo werden Paschke und Wellinger wohl verzichten. Sie sollen stattdessen in der Heimat trainieren. Für Geiger gilt dies nicht. "Karl will da hinfahren, er muss ja irgendwann mal seine Olympia-Quali schaffen", sagte Horngacher. Geiger muss dafür entweder einen Platz unter den besten Acht oder zwei Top-15-Ränge einfahren.

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Tennis: Hurkacz besiegelt deutsches Aus beim United Cup

Hubert Hurkacz gewinnt gegen Tallon Griekspoor - und macht damit das Aus der Deutschen beim United Cup perfekt. Für Alexander Zverev beginnt die Vorbereitung auf die Australian Open enttäuschend.Mit einem Sieg gegen Tallon Griekspoor hat der Pole Hubert Hurkacz das Aus des deutschen Tennis-Teams beim United Cup besiegelt. Schon vor den weiteren Partien zwischen Polen und den Niederlanden hatte die deutsche Mannschaft um Alexander Zverev nach der eigenen Niederlage gegen Polen praktisch keine Chance mehr aufs Weiterkommen - einzig ein glattes 3:0 der Niederlande hätte rechnerisch eine Möglichkeit ergeben. Hurkacz gewann sein Match 6:3, 7:6 (7:4). Deutschland hatte am Montag 0:3 gegen Polen verloren, wobei vor allem Zverev beim 3:6, 4:6 gegen Hurkacz enttäuschte. Er kassierte seine erste Niederlage in diesem Jahr. Zum Auftakt hatte die deutsche Mannschaft die Niederlande 3:0 bezwungen.Die drei Gruppenersten und der jeweils beste Gruppenzweite in Sydney und Perth qualifizieren sich für das Viertelfinale. Der United Cup dient als Vorbereitung auf die Australian Open. Das erste Grand-Slam-Turnier der Saison beginnt am 18. Januar in Melbourne.

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Barça-Torwart: Ter Stegen schon wieder verletzt – Abreise aus Saudi-Arabien

Beim Supercup in Saudi-Arabian hatte Marc-André ter Stegen auf Einsatzminuten für den FC Barcelona gehofft. Nun gibt es die nächste Verletzung beim Nationaltorwart.Nächster Rückschlag für Marc-André ter Stegen: Der Fußball-Nationaltorhüter hat sich in der Vorbereitung des FC Barcelona auf den spanischen Supercup verletzt und ist bereits aus Saudi-Arabien abgereist. Der Ex-Gladbacher beendete 25 Minuten früher das Training, wie die Zeitung "Sport" berichtete. Um welche Verletzung es sich handelt und wie schwerwiegend die Blessur ist, war zunächst nicht bekannt.Ter Stegen gerade erst nach langer Verletzung zurückgekehrtBarça bestätigte später, dass Diego Kochen, Torhüter der zweiten Mannschaft, am Mittwoch in Saudi-Arabien eintreffen wird. Die Katalanen treffen dort im Halbfinale auf Athletic Bilbao. Im Tor soll dann ohnehin Stammkeeper Joan Garcia stehen.Ter Stegen ist gerade erst nach einer langen Verletzungspause zurückgekehrt und hatte im Pokal sein Comeback gegeben. Der Keeper benötigt Spielpraxis, um bei der WM im deutschen Tor zu stehen. Im Gespräch ist auch ein Winterwechsel, zuletzt war ein Leihgeschäft zu LaLiga-Rivale FC Girona im Gespräch.

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Schwere Krankheit: Diallo plötzlich gestorben – Olympiasiegerin trauert um ihr Pferd

Diallo galt als Hoffnung für die Dressur-WM in Aachen. Nun ist das Pferd einer Krankheit erlegen. Reiterin Jessica von Bredow-Werndl verabschiedet sich mit emotionalen Worten.Die viermalige Dressur-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl trauert um ihr Pferd Diallo. Die Zukunftshoffnung der Reiterin ist nach Angaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung am Montag in die Klinik für Pferde in München gebracht worden und dort am Dienstag gestorben. Der elfjährige Wallach galt mit von Bredow-Werndl als Kandidat für die WM in Aachen im August."Noch am Wochenende haben wir gemeinsam getanzt, es hat sich alles so leicht angefühlt", schrieb die Reiterin bei Instagram. "Und dann kam diese Krankheit wie ein Sturm, lautlos, gnadenlos und unaufhaltsam, hat sich in Stunden durch deinen Körper gefressen und mir das Herz aus der Brust gerissen." Als möglich Todesursache gilt der Bornavirus, wie von Bredow-Werndl erklärte: "Die Untersuchungen laufen noch."Diallo sollte seiner Olympia-Mutter nachfolgenWeiter schreibt die 39-Jährige: "Du hast gekämpft. Wir haben gemeinsam gekämpft. Wir mussten dich gehen lassen mit gebrochenem Herzen, weil deins nicht mehr konnte."Diallo galt als sportlicher Nachfolger der Stute Dalera, mit der von Bredow-Werndl unter anderem vier olympische Goldmedaillen gewonnen hat. Zuletzt hatte das Paar im November beim Weltcup-Turnier in Stuttgart den Grand Prix und die Kür gewonnen."Ich bin sehr traurig, dass wir ein Pferd mit sehr guter internationaler Perspektive und liebenswertem Charakter verloren haben", sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu.

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Slowakischer Fußballer: Wolfsburger Profi Vavro schlägt Jugendlichen

Fußballprofi Denis Vavro vom VfL Wolfsburg hat einen Teenie geohrfeigt, wie Videos in den sozialen Medien zeigen. Der Vorfall hat sich in der Winterpause ereignet. Innenverteidiger Denis Vavro vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hat abseits des Rasens für Aufregung gesorgt. Wie der "Kicker" berichtet, habe der 29-Jährige Ende des Vorjahres bei einem Hallenturnier in seiner slowakischen Heimat einen Jugendlichen geschlagen. Von der Ohrfeige kursieren Videos im Internet. Sein Klub reagierte auf den Vorfall und sagte dem "Kicker": "Der Vorfall ist uns bekannt. Es gab dazu ein Gespräch mit Denis. Er hat sich aufrichtig für sein Verhalten entschuldigt. Alles weitere bleibt intern."Denis Vavro hat Stammplatz beim VfL Wolfsburg verlorenWie das Fachmagazin schrieb, befasse sich derweil die Disziplinarkommission des slowakischen Fußballverbandes mit dem Fall. Der Nationalspieler war 2024 auf Leihbasis vom FC Kopenhagen nach Wolfsburg gewechselt, im vergangenen Sommer verpflichteten die Wölfe den Abwehrmann fest. Sein Vertrag läuft bis 2027. In der laufenden Saison verlor Vavro jedoch seinen Stammplatz, er kommt bislang nur auf vier Einsätze in der Bundesliga.

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Skispringen: Frauen und Männer auch 26/27 mit getrennten Weltcup-Springen

Eigentlich sollten Skispringerinnen und Skispringer im nächsten Winter gemeinsam alle Weltcups bestreiten. Daraus wird nichts. Der Fis-Rennleiter spricht zudem über eine Reduzierung des Starterfelds.Anders als ursprünglich geplant, werden Skispringerinnen und Skispringer auch in der kommenden Saison noch nicht alle Weltcups am selben Ort austragen. "Der Kalender 2026/27 wird nicht der gleiche sein für Männer und Frauen", sagte Sandro Pertile, Rennleiter des Weltverbandes Fis in Bischofshofen."Wir waren vielleicht zu optimistisch, dass wir den gleichen Kalender schon in der kommenden Saison haben. Es wird ein bisschen mehr Zeit brauchen, um ihn komplett anzugleichen", sagte der 57-Jährige. Dass es im nächsten Winter noch nicht klappt, hängt auch mit der dann geplanten ersten Vierschanzentournee für Springerinnen zusammen.In Zukunft weniger Springer dabei?Am 5. und 6. Januar springen die Athletinnen aktuell in Villach. Der Ort muss aus Sicht des Österreichischen Skiverbands im Kalender bleiben. Am 5. und 6. Januar findet aber auch traditionell das Tournee-Finale in Bischofshofen statt. Sollen in der kommenden Saison auch die Frauen dort dabei sein, müssen sie also an einem anderen Termin in Villach springen. Die Männer tragen dort aber keinen Weltcup aus. Ähnlich verhält es sich auch bei anderen Orten, die zunächst im Frauen-Kalender bleiben sollen.Pertile sprach an der Paul-Außerleitner-Schanze über weitere Herausforderungen, die eine Angleichung des Kalenders und eine gemeinsame Vierschanzentournee mit sich bringen. Um Zeit an den Wettkampftagen zu sparen, denkt die Fis darüber nach, das Teilnehmerfeld bei Männern und Frauen zu verkleinern. "Wir müssen bereit sein, die Zahl von Sprüngen zu reduzieren", sagte Pertile. "Der erste Schritt wird sein, dass wir definieren müssen, wie viele Männer und Frauen dabei sind."Zudem sollen die derzeit obligatorischen Probedurchgänge wegfallen. "Ich denke, dass wir in naher Zukunft keine Probedurchgänge mehr haben in unserem Sport", sagte Pertile.

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Jessica von Bredow-Werndl: Schock für Dressur-Olympiasiegerin: Diallo stirbt plötzlich

Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl verliert mit Diallo ihre große Hoffnung für die WM in Aachen. Mit emotionalen Worten verabschiedet sie das Pferd.Die viermalige Dressur-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl trauert um ihr Pferd Diallo. Die Zukunftshoffnung der Reiterin ist nach Angaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung am Montag in die Klinik für Pferde in München gebracht worden und dort am Dienstag gestorben. Der elfjährige Wallach galt mit von Bredow-Werndl als Kandidat für die WM in Aachen im August."Noch am Wochenende haben wir gemeinsam getanzt, es hat sich alles so leicht angefühlt", schrieb die Reiterin bei Instagram. "Und dann kam diese Krankheit wie ein Sturm, lautlos, gnadenlos und unaufhaltsam, hat sich in Stunden durch deinen Körper gefressen und mir das Herz aus der Brust gerissen." Als möglich Todesursache gilt der Bornavirus, wie von Bredow-Werndl erklärte: "Die Untersuchungen laufen noch.""Wir mussten dich gehen lassen mit gebrochenem Herzen"Weiter schreibt die 39-Jährige: "Du hast gekämpft. Wir haben gemeinsam gekämpft. Wir mussten dich gehen lassen mit gebrochenem Herzen, weil deins nicht mehr konnte."Diallo galt als sportlicher Nachfolger der Stute Dalera, mit der von Bredow-Werndl unter anderem vier olympischen Goldmedaillen gewonnen hat. Zuletzt hatte das Paar im November beim Weltcup-Turnier in Stuttgart den Grand Prix und die Kür gewonnen. "Ich bin sehr traurig, dass wir ein Pferd mit sehr guter internationaler Perspektive und liebenswertem Charakter verloren haben", sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu.

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Tennis: United Cup: Deutsche Chancen auf ein Minimum gesunken

Am Tag nach der klaren Niederlage gegen Polen bleibt Schützenhilfe für Alexander Zverev und Co. beim United Cup aus. Die Chancen auf ein Weiterkommen sind nun minimal.Das deutsche Tennis-Team steht beim United Cup kurz vor dem Aus. Weil Australien in Sydney gegen Tschechien mit 2:1 gewann, blieb die erhoffte Schützenhilfe für Alexander Zverev und Co. aus. Stattdessen stehen sowohl die Gastgeber als auch Tschechien im Viertelfinale.Nur wenn die Niederlande in der deutschen Gruppe an diesem Mittwoch gegen Vorjahresfinalist Polen mit 3:0 gewinnt, hat Deutschland noch eine minimale Chance auf ein Weiterkommen. Dann hätten alle drei Teams in der Gruppe F je eine Partie für sich entschieden und jeweils eine Bilanz von 3:3. Dann würde es auf den Durchschnitt der gewonnenen Sätze ankommen. Polen geht aber als klarer Favorit in das Duell mit den Niederlanden.Zverev enttäuscht gegen PolenDeutschland hatte am Montag gegen Polen mit 0:3 verloren, wobei vor allem Zverev beim 3:6, 4:6 gegen Hubert Hurkacz enttäuscht und seine erste Niederlage in diesem Jahr kassiert hatte. Zum Auftakt hatte die deutsche Mannschaft die Niederlande 3:0 bezwungen.Die drei Gruppenersten und der jeweils beste Gruppenzweite in Sydney und Perth qualifizieren sich für das Viertelfinale. Der United Cup dient als Vorbereitung auf die Australian Open. Das erste Grand-Slam-Turnier der Saison beginnt am 18. Januar in Melbourne.

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Weltcup in Oberhof: Biathleten nach Bakken-Tod auf der Suche nach Normalität

Norwegens Biathleten starten schwermütig ins neue Jahr. Der Tod von Teamkollegen Sivert Guttorm Bakken hinterlässt Spuren – und könnte auch Veränderungen mit sich bringen.Für die norwegischen Biathleten wird der Weltcup in Oberhof ein ganz anderer als sonst: Es herrscht Trauer statt Vorfreude, der tragische Tod ihres Kameraden Sivert Guttorm Bakken ist noch in den Köpfen. Die überragende Mannschaft des Winters sucht beim Jahresauftakt im Thüringer Wald gut zwei Wochen nach der Tragödie nach Normalität."Es wird ein anderes Wochenende für uns alle. Das Wichtigste ist jetzt, aufeinander achtzugeben und dafür zu sorgen, dass die Athleten nach einer anspruchsvollen Weihnachtszeit eine sichere und positive Erfahrung machen", sagte Norwegens Teammanager Per Arne Botnan.Die Norweger werden in Gedenken an Bakken mit Trauerflor laufen. Beim ersten der zwei deutschen Weltcups, der am Donnerstag (14.10 Uhr/ARD und Eurosport) mit dem Sprint der Männer beginnt, soll es zudem einen Gedenkmoment für Bakken geben.Frey startet und will Bakken ehrenBesonders für Isak Frey wird es nicht einfach. Der Norweger rückte für seinen gestorbenen Teamkollegen nach, sollte eigentlich im zweitklassigen IBU-Cup starten. "Die ganze Situation ist einfach furchtbar. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich Siverts Platz einnehmen soll, bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass dies der beste Weg ist, ihn zu ehren", sagte der 22-Jährige dem norwegischen Sender NRK.Der Gesamtweltcupführende Johan-Olav Botn, der seinen Freund am 23. Dezember tot in dessen Hotelzimmer im italienischen Lavazé gefunden hatte, fällt hingegen erkrankt aus, genau wie Sturla Holm Laegreid. Neben der personellen Schwächung bleibt vor allem abzuwarten, wie das mit bisher 13 Podestplätzen (6 Siege) überragende Männer-Team die Tragödie verarbeitet.Todesursache von Bakken bleibt ein RätselNach wie vor ist unklar, warum der 27 Jahre alte Bakken so plötzlich starb. Die endgültigen Ergebnisse der Autopsie könnten erst am 7. März vorliegen. Bakken, der 2022 nach einer Herzmuskelentzündung zwei Jahre pausieren musste und sich jetzt ins Weltcupteam zurückgekämpft hatte, war mit anderen Teamkollegen zum Training in Italien. Bei seinem Auffinden trug er eine Höhenmaske. Ob sie der Grund für seinen Tod war, wird untersucht.Klar ist, Bakken tat nichts Illegales. Nach Angaben von Anders Brun Hennum, Verantwortlicher für die Entwicklung im norwegischen Biathlon-Team, sei der Einsatz von solchen Masken im norwegischen Biathlon aber "sehr gering. Es gibt nur ganz wenige, die das genutzt oder ausprobiert haben", sagte Hennum. Er hatte Bakken seit dessen 14. Lebensjahr eng begleitet. Die Initiative und Verantwortung habe bei den Aktiven gelegen, mit den Trainern habe es lediglich einen Austausch darüber gegeben, ergänzte Hennum.Nach dem Tod Bakkens hatte der norwegische Biathlonverband mitgeteilt, dass solche Masken nicht Teil seiner offiziellen Trainingsprogramme seien. Der Verband untersagte die Verwendung nun bis auf weiteres. Simuliertes Höhentraining war in Norwegen zwischen 2003 und 2021 verboten.Was bringen solche Masken?"Simulierte Höhe wird niemals der entscheidende Faktor sein. Im besten Fall geht es darum, für jemanden, der bereits auf einem unglaublich hohen Niveau ist, noch etwas mehr herauszuholen", sagte Anders Overby, der neue Trainer der norwegischen Nationalmannschaft.Was bringt aber so eine frei verkäufliche Maske? Ausdauersportler nutzen Höhentraining, um die Produktion roter Blutkörperchen zu erhöhen und damit den Sauerstofftransport zu verbessern. Das soll die Leistungsfähigkeit steigern, auch noch Wochen nach dem Training. Aber nicht jeder reagiert gut darauf, darunter ist zum Beispiel auch Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß.Die Masken erschweren das Atmen und simulieren durch verstellbare Ventile Höhenlagen von moderaten 2.000 Metern bis hin zu extremen Höhenlagen von mehr als 6.000 Metern - und sind jederzeit und egal wo einsetzbar. Sie sollen laut Studien aber keinen Effekt wie richtiges Höhentraining haben. Die Olympia-Strecken in Antholz liegen auf rund 1.600 Metern Höhe, das italienische Lavazé auf 1.800 Metern.Die Regel, die über Leben und Tod entscheidetEigentlich gibt es klare Regeln für die Verwendung: Man soll sie nie alleine benutzen. Außerdem soll sie sich im Falle einer Bewusstlosigkeit des Trägers selbstständig lösen, damit die Sauerstoffzufuhr sofort wiederhergestellt wird. Ansonsten können die Folgen - wie bei dem alleine im Hotelzimmer gewesenen Bakken - verheerend sein: Der Betroffene kann ersticken, irreversible Hirnschäden steigen mit jeder Sekunde exponentiell an.Laut der norwegischen Zeitung "VG" sei die bei Bakken gefundene Maske so konfiguriert gewesen, dass sie eine Höhe von 7.000 Metern über dem Meeresspiegel simulierte. Zum Vergleich: Dies ist die Todeszone im Himalaya. Offen ist, ob Bakken die Maske selbst so einstellte, sie beim Abnehmen verstellt wurde, ein technischer Fehler vorlag oder doch andere Faktoren eine Rolle spielten.Zeitung: Wada erwägt Verbot Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada hatte 2006 nach einer umfassenden Überprüfung Hypoxie-Geräte wie Masken, Höhenzelte und - kammern nicht als Dopingmittel eingestuft. Ein möglicher Leistungsgewinn sei aus Wada-Sicht nur begrenzt und individuell unterschiedlich. Gleichzeitig warnte die Wada aber vor gesundheitlichen Risiken bei einer unsachgemäßen Nutzung.Laut der spanischen Zeitung "Marca" soll die Wada ihre Position geändert haben und über ein Verbot nachdenken. Wada-Sprecher James Fitzgerald bestätigte das auf dpa-Nachfrage nicht: "Soweit mir bekannt ist, gibt es derzeit keine Absicht, diese Entscheidung erneut zu prüfen."

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