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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Nach acht Jahren: Leon Goretzka verlässt FC Bayern im Sommer

Der FC Bayern und Leon Goretzka gehen am Saisonende getrennte Wege. Er will "ein neues Kapitel" aufschlagen, wohl im Ausland. Zunächst hat er aber noch einiges vor.Jetzt ist es raus: Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka wird den FC Bayern München am Saisonende nach acht insgesamt erfolgreichen Jahren verlassen. Der 30-Jährige hat sich aber gegen einen sofortigen Wechsel ins Ausland in der an diesem Montag endenden Winter-Transferperiode entschieden. "So sehr mich das Interesse von internationalen Top-Clubs ehrt, so klar habe ich mich entschieden, dass ich bis zum Saisonende beim FC Bayern bleiben möchte", schrieb Goretzka bei Instagram. Goretzka will sich im Mai "mit vollen Händen", also mit mehreren Titel-Trophäen, auf dem Münchner Marienplatz vom deutschen Rekordmeister und den Bayern-Fans verabschieden. Sein hoch dotierter Millionen-Vertrag läuft am Saisonende aus. Der Mittelfeldspieler kann ablösefrei wechseln. Im Sommer 2018 war er ebenfalls ablösefrei vom FC Schalke 04 nach München gewechselt. Seine Zukunft dürfte nach der WM im Sommer im Ausland liegen. Es sei "der richtige Zeitpunkt, um noch einmal ein neues Kapitel aufzuschlagen", äußerte Goretzka. Atlético warb um Leon GoretzkaBayerns Sportdirektor Christoph Freund berichtete in der Pressekonferenz vor dem Spiel des Bundesliga-Tabellenführers am Samstag (18.30 Uhr/Sky) beim Hamburger SV von "viel Dynamik" in den vergangenen Tagen in der Causa Goretzka. Atlético Madrid galt als heißer Interessent für eine sofortige Verpflichtung. "Es hat einige Gespräche gegeben mit Leon und allen Beteiligten. Er hat sich für den FC Bayern entschieden", sagte Freund. "Er spürt, was gerade passiert, welche Energie in der Mannschaft steckt und dass einiges möglich ist in diesem Jahr. Da will Leon dabei sein."Im Sommer werde Goretzka dann "einen anderen Weg einschlagen", sagte Freud. "Es ist nicht vorbei, er wird die nächsten Monate mit der Mannschaft darum kämpfen, dass wir ganz große Dinge erreichen können." Trainer Vincent Kompany sagte, dass er sich freue "auf die Momente" mit Goretzka, "die wir noch gemeinsam genießen können".

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Australian Open: Zverev scheitert nach großem Drama im Halbfinale an Alcaraz

Wie bitter: Alexander Zverev hat nach großem Kampf das Finale der Australian Open verpasst. Das Match ging über fünf Sätze gegen Carlos Alcaraz, der am Ende triumphierte.Alexander Zverev hat den erneuten Einzug ins Finale der Australian Open in einem Tennis-Drama verpasst. Der 28-Jährige musste sich in Melbourne in einem epischen Halbfinale Carlos Alcaraz mit 4:6, 6:7 (5:7), 7:6 (7:3), 7:6 (7:4), 5:7 geschlagen geben. Dabei hatte der Weltranglisten-Erste aus Spanien ab Ende des dritten Satzes mit großen körperlichen Problemen zu kämpfen.Alexander Zverev verpasst große Chance auf ersten Grand-Slam-TitelZwar waren die Temperaturen in Melbourne mit etwas mehr als 30 Grad deutlich angenehmer als an den großen Hitzetagen mit bis zu 45 Grad zuvor. Dafür war es sehr schwül, was Alcaraz offensichtlich große Probleme bereitete. Zverev schlug im fünften Satz zum Matchgewinn auf, brachte den Sieg aber nicht ins Ziel. Alcaraz verwandelte nach 5:27 Stunden seinen ersten Matchball.Zverev, der im vergangenen Jahr im Endspiel gegen Jannik Sinner verloren hatte, muss damit weiter auf seinen ersten Grand-Slam-Titel warten. Alcaraz trifft nun im Endspiel am Sonntag entweder auf Titelverteidiger Sinner aus Italien oder Rekord-Grand-Slam-Champion Novak Djokovic aus Serbien.

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Uefa Europa League: Stuttgart-Wunder bleibt aus – Freiburg mauert sich ins Achtelfinale

Der VfB Stuttgart muss in die Playoffs um das Europa League-Achtelfinale. Ein 3:2 gegen Bern reichte nicht für die direkte Qualifikation. Weiter ist dagegen der SC Freiburg.Der VfB Stuttgart muss im Kampf um den Achtelfinal-Einzug in der Europa League den Umweg über die Playoffs nehmen. Die Schwaben kamen zwar zu einem 3:2 (2:1) gegen die Young Boys Bern. Das reichte aber nicht zu einem Platz unter den besten Acht, weil die erforderliche Schützenhilfe ausblieb.Nach einem furiosen Start führte der DFB-Pokalsieger dank der Tore des Sturmduos Deniz Undav (6. Minute) und Ermedin Demirovic (7.) früh mit 2:0. Doch Armin Gigovic (42.) und Sandro Lauper (57.) schafften für die Schweizer den zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch Andres Chema bescherte dem VfB noch den Sieg (90.).SC Freiburg zieht trotz Niederlage direkt ins Europa League-Achtelfinale einTrotz einer Niederlage zieht der SC Freiburg ohne den Umweg über die Zwischenrunde direkt in das Achtelfinale der Europa League ein. Zum Abschluss der Liga-Phase unterlag die Mannschaft von Trainer Julian Schuster mit 0:1 (0:0) beim OSC Lille. Das Ergebnis genügte dennoch, um einen Platz unter den besten acht Teams zu behaupten. Ein Foulelfmeter von Olivier Giroud (90.+2) besiegelte die späte Niederlage.Schon vor Anpfiff stand fest, dass dem Fußball-Bundesligisten ein Punkt reichen würde, um die Playoffs zu überspringen und sich dadurch zwei freie Wochen zu verschaffen. Angesichts der Dreifach-Belastung aus Liga, Europa League und DFB-Pokal war es daher nachvollziehbar, dass die Gäste einen defensiven Ansatz wählten. Dieser war jedoch so defensiv, dass sie über das gesamte Spiel hinweg gänzlich ungefährlich blieben. Viel zwingender agierte aber auch Lille nicht aus dem Spiel heraus - trotz einer Überzahl in der Schlussphase nach der Roten Karte für Maximilian Eggestein (74.). Aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz blieb aber auch die Niederlage folgenlos.

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Von 1934 bis 2026: So liefen WM-Boykotte und die Debatten darüber früher ab

In Deutschland wird gerade über einen Boykott der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko debattiert – wegen Donald Trumps Politik. Wie es früher lief, zeigen wir hier.Alle vier Jahre wieder: In Deutschland findet aktuell eine Debatte um einen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko statt. Oke Göttlich, Präsident des Bundesliga-Klubs FC St. Pauli und Vizepräsident des DFB, hat sie angezettelt: "Ich frage mich wirklich, wann der Zeitpunkt ist, darüber konkret nachzudenken und zu reden. Und für mich ist dieser Zeitpunkt definitiv gekommen", sagte er der "Hamburger Morgenpost".Schon vorher hatten Politiker wie Jürgen Hardt von der CDU (außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag) oder Martin Schulz von der SPD (war mal Kanzlerkandidat) die Idee ins Spiel gebracht.Anlass der Debatte ist die aggressive Politik von US-Präsident Donald Trump. Die brutalen Razzien gegen Migranten in Minneapolis sowie landesweit, die Festnahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro oder die Drohungen im Konflikt um Grönland sind für einige Grund genug für Boykott-Gedanken. Wir zeigen Ihnen, welche Boykotte es in der Vergangenheit bereits gab – und aus welchen Gründen.Lesen Sie hier, was unser Kolumnist und Chefkorrespondent Nico Fried über einen möglichen WM-Boykott denkt.

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Stürmer des VfB Stuttgart: Mama ruft während Selfie mit Dennis Undav an – Szene geht viral

Stürmer Dennis Undav ist beim VfB Stuttgart eine tragende sportliche Säule. Wie wichtig er auch über seine Tore hinaus als Sympathieträger ist, zeigt eine Szene abseits des Spiels.Stürmer Dennis Undav ist beim VfB Stuttgart eine tragende sportliche Säule. Wie wichtig er auch über seine Tore hinaus als Sympathieträger ist, zeigt eine Szene abseits des Spiels.

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Stürmer des VfB Stuttgart: Mama ruft während Selfie mit Deniz Undav an – Szene geht viral

Stürmer Deniz Undav ist beim VfB Stuttgart eine tragende sportliche Säule. Wie wichtig er auch über seine Tore hinaus als Sympathieträger ist, zeigt eine Szene abseits des Spiels.Stürmer Deniz Undav ist beim VfB Stuttgart eine tragende sportliche Säule. Wie wichtig er auch über seine Tore hinaus als Sympathieträger ist, zeigt eine Szene abseits des Spiels.

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Handball-EM: Kroatien-Trainer hält vor Duell mit Deutschland einzigartige Wutrede

Vor dem Halbfinale der Handball-EM gegen Deutschland hat sich Kroatiens Trainer Dagur Sigurdsson fast drei Minuten in Rage geredet. Die Tirade galt dem vollen Spielplan.In einer beispiellosen Wutrede hat Kroatiens Nationaltrainer Dagur Sigurdsson vor dem Halbfinal-Duell mit Deutschland mit den EM-Organisatoren der Europäische Handballföderation (EHF) gnadenlos abgerechnet. "Ich muss diesen Zirkus hier mitmachen. Das ist eine Schande. Die EHF interessiert sich nicht für uns Spieler und auch nicht für das Team", schimpfte Sigurdsson vor dem Spiel an diesem Freitag (17.45 Uhr/ARD und Dyn). Der frühere Bundestrainer bezog sich in seiner Tirade auf den vollgepackten Turnierplan für seine Mannschaft. Anders als Deutschland absolvierte Kroatien seine Hauptrundenspiele im schwedischen Malmö und musste zuletzt zwei Tage am Stück spielen. Am spielfreien Donnerstag stand für Kroatien der Reisetag nach Herning auf dem Programm, wo die Endrunde ausgetragen wird – und wo Deutschland seit Turnierstart spielt. Ausraster-Monolog dauert fast drei MinutenSigurdssons Monolog dauerte insgesamt 2:57 Minuten. "Sie werben mit dem Slogan 'Pure Greatness'", sagte er in Bezug auf den EM-Slogan. "Wirklich? Ist das reine Großartigkeit? Es ist absolut schockierend", befand Sigurdsson und wollte gehen: "Ich werde sehr glücklich sein, wenn ich gehen kann. Lasst mich einfach wissen, wann ich das kann." Von der EHF gab es auf DPA-Nachfrage bislang keine Reaktion.Sigurdsson prangerte unfaire Bedingungen und eine ungleiche Matchvorbereitung an. "Wir sind vier Stunden mit dem Bus von Malmö gefahren. Wir sind um 14.30 Uhr angekommen und unser Hotel ist nicht mal am Spielort Herning. Jetzt fahren wir 45 Minuten vom Hotel zur Halle und wieder zurück. Es ist sechs Uhr, wenn ich zurückkomme. Wir hatten kein Training, wir hatten kein Treffen mit dem Team", polterte der 52-Jährige weiter. In kroatischen Medien kursierten Bilder, auf denen zu sehen ist, wie sich Spieler während der Busfahrt auf den Boden legten, um schlafen zu können.Voller Spielplan bei der Handball-EM: Sigurdsson nennt EHF "Fast-Food-Firma"Sigurdsson bezeichnete die EHF als "Fast-Food-Firma", die sich nicht um die Qualität der Spiele schere. "Sie wollen einfach nur verkaufen. Sie bestellen Artisten, um eine großartige Show zu liefern. Alles andere ist ihnen egal", sagte der kroatische Nationaltrainer und schimpfte: "Sie sind wie eine Eventfirma. Die bestellen ein paar Künstler, machen eine schöne Show, eine nette Pressekonferenz. Sie haben uns in einen kalten Bus gepackt wie gefrorenes Hühnchen."Deutschlands Bundestrainer Alfred Gislason pflichtete seinem Landsmann bei. "Er hat vollkommen recht und es tut mir leid", sagte der 66-Jährige.

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Handball-EM: Angstgegner kommt mit Wut: DHB-Team will "alles"

Nach dem Sieg gegen Frankreich träumen die deutschen Handballer vom EM-Gold. Vor dem Duell schimpft der Gegner lautstark über unfaire Bedingungen und spricht von einer "Schande".Miro Schluroff versuchte es erst gar nicht mit branchenüblichen Floskeln. Weder wollte der deutsche Handball-Nationalspieler von Spiel zu Spiel gucken noch ein Tor mehr werfen als der Gegner. "Wir wollen Europameister werden. Mehr muss man nicht sagen", erklärte der wurfgewaltige Rückraumspieler unmissverständlich nach dem ersten EM-Sieg über Frankreich seit 1998. Das am Ende souveräne 38:34 gegen den Titelverteidiger soll nur eine Zwischenstation auf dem Weg zur ersten EM-Medaille seit dem Titel 2016 sein. "Ist schön, ins Halbfinale zu kommen, aber klar reicht uns das jetzt nicht", erklärte Bundestrainer Alfred Gislason. Sportvorstand Ingo Meckes formulierte es so: "Wir wollen jetzt alles. Der große Druck ist weg."Nach der "Todesgruppe" kommt der AngstgegnerIm Kampf ums Finale wartet am Freitag (17.45 Uhr/ARD und Dyn) Angstgegner Kroatien. Das andere Halbfinale bestreiten Topfavorit Dänemark und Island. "Wir haben die sogenannte Todesgruppe überstanden, um jetzt gegen die Vize-Weltmeister spielen zu dürfen", fasste Torhüter Andreas Wolff die knifflige Aufgabe zusammen. Ihre Niederlagenserie im direkten Duell hatten Deutschlands Handballer unmittelbar vor der EM mit zwei Testspielsiegen beendet. Aber das Team von Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson ist eine Turniermannschaft. "Sie werden ganz anders auftreten. Die Kroaten leben von ihren Emotionen und wachsen insbesondere bei Turnieren immer wieder über sich hinaus. Die werden mit Cleverness und physischer Dominanz antreten", kündigte Wolff an. Der 34-Jährige weiß aus eigener Erfahrung, dass sich Deutschland schwertut mit dem Spielstil der Kroaten. Wolff stand auf dem Parkett, als die DHB-Riege bei den Olympischen Spielen 2024 mit 26:31 verlor.Sigurdsson schimpft über Bedingungen: EHF ein "Zirkus"Ein Vorteil könnte sein, dass Kroatien zuletzt an zwei Tagen nacheinander spielen musste und am spielfreien Donnerstag von Malmö nach Dänemark gereist ist. "Was die Belastung betrifft, haben wir ein Ungleichgewicht im Turnierbaum. Diesen Wettbewerbsvorteil gilt es zu nutzen", forderte Teammanager Benjamin Chatton.Kroatien-Coach Sigurdsson reagierte in einer beispiellosen Wutrede auf den Reisestress. "Ich muss diesen Zirkus hier mitmachen. Das ist eine Schande. Die EHF interessiert sich nicht für uns Spieler und auch nicht für das Team", schimpfte Sigurdsson. Die Planung sei nicht zu akzeptieren und unfair. Sigurdsson bezeichnete die EHF als "Fast-Food-Firma", die sich nicht um die Qualität der Spiele schere. "Sie wollen einfach nur verkaufen. Sie bestellen Artisten, um eine großartige Show zu liefern. Alles andere ist ihnen egal", sagte der kroatische Nationaltrainer und erklärte: "Sie haben uns in einen kalten Bus gepackt wie gefrorenes Hühnchen."Deutschland bangt um AbwehrchefUm der Wucht im Angriff Paroli zu bieten, wäre ein Einsatz von Abwehrchef Tom Kiesler immens wichtig. Gegen Frankreich fehlte der erkrankte EM-Debütant. "Als wir das Hotel verlassen haben, hat er im Viertelstundentakt gekotzt. Er hat Magen-Darm. Ich hoffe natürlich, dass wir es hinkriegen, dass er in zwei Tagen spielen kann und keinen angesteckt hat. Er ist Zimmerkollege gewesen mit Miro Schluroff. Also werden wir erst mal auf Schluroff schauen", hatte Gislason am Abend berichtet. Am Morgen nach dem Frankreich-Sieg gab es zumindest leichte Entwarnung. Die Situation habe sich etwas verändert und Kiesler fühle sich besser, sagte Chatton. Ein Einsatz sei dennoch weiterhin unsicher.Knorrs Turnierdurchbruch: "Eine Klasse besser"Was Deutschland Mut machen dürfte: Mit Spielmacher Juri Knorr ist nun auch der letzte DHB-Profi endgültig im Turnier angekommen. Zehn Tore gegen Frankreich nach zuvor enttäuschenden Auftritten sollen den Turnierdurchbruch markieren. "Wenn er in den Flow kommt, macht er uns eine Klasse besser", lobte Renars Uscins seinen Teamkollegen. Gislason befand: "Heute hat er das beste Spiel gemacht, das ich je von ihm gegen so eine Nation gesehen habe." Knorr sparte hingegen selbst nach seiner Top-Leistung nicht an Selbstkritik. "Ich kam mir ziemlich verarscht vor. Drei Spiele funktioniert nichts und auf einmal geht jeder Gurkenwurf rein", sagte der Spielmacher und schüttelte ungläubig den Kopf. Uscins mahnt: "Nicht durchatmen"Es ist das dritte Halbfinale, das Deutschland mit einem nahezu identischen Kader erreicht. Bei der Heim-EM vor zwei Jahren landete man am Ende auf dem undankbaren vierten Platz. Bei Olympia gab es Silber - und jetzt? "Wir wollen uns darauf nicht ausruhen, sondern den nächsten Schritt gehen. Wir sind noch nicht fertig", kündigte Kapitän Johannes Golla verheißungsvoll an. Dass Deutschland plötzlich zu den vier besten Teams Europas gehört, hätten zu Turnierbeginn wohl nur die wenigsten vorhergesagt. Nach der überraschenden Pleite gegen Serbien drohte der vielversprechenden Auswahl das historische Turnier-Aus in der Vorrunde - und Gislason das vorzeitige Ende als Bundestrainer. Zehn Tage später spricht niemand mehr über ein EM-Debakel. Plötzlich plant der Olympia-Zweite den Gold-Coup. "Klar wollen wir den Titel. Es wird entscheidend sein, dass wir den Druck aufrechterhalten und nicht durchatmen. Die Spannung muss ganz oben bleiben. Wir brauchen nicht in große Euphorie zu verfallen", appellierte Uscins an seine Mitspieler und erklärte: "Angst haben wir nicht."

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Eine Partie im Free-TV: Hier laufen die Europa-League-Spiele von Stuttgart und Freiburg

Am letzten Gruppenspieltag der Europa League haben der VfB Stuttgart und der SC Freiburg verschiedene Ausgangslagen. Wer überträgt die Spiele der deutschen Klubs?Mit unterschiedlichen Vorzeichen gehen der VfB Stuttgart und der SC Freiburg in den letzten Spieltag der Ligaphase in der Europa League. Die Schwaben brauchen am Donnerstag im Heimspiel gegen die Young Boys Bern einen Sieg, um zumindest die Mini-Chance in Richtung direkten Achtelfinaleinzug zu wahren.Doch selbst bei drei Punkten ist die Mannschaft von Coach Sebastian Hoeneß auf Schützenhilfe angewiesen. Gelingt der Sprung unter die besten acht Clubs nicht mehr, muss der VfB in die Playoff-Runde.Der Sport-Club steht besser da, hat auf europäischer Bühne bislang noch keine Niederlage in dieser Saison kassiert und trifft nun in einem Parallelspiel auswärts auf den OSC Lille. Schon ein Punkt reicht den Breisgauern, um die Zwischenrunde zu überspringen. Angesichts der Dreifach-Belastung ist dies das erklärte Ziel des Teams von Trainer Julian Schuster.Europa League: Ein deutsches Spiel live im Free-TVBeide Spiele werden um 21 Uhr angepfiffen. Der RTL-Tochtersender Nitro überträgt die Partie des VfB Stuttgart live im Free-TV, die Übertragung beginnt um 20.15 Uhr. Auch auf der kostenpflichten Streamingplattform RTL+ lässt sich das Duell verfolgen. Das Spiel der Freiburger in Lille läuft nur bei RTL+.Transparenzhinweis: Der stern gehört zu RTL Deutschland.

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Handball-EM live: Wer überträgt das Halbfinale zwischen Deutschland und Kroatien?

Deutschlands Handballer haben die Hauptrunde überstanden und stehen nun im Halbfinale der EM gegen Kroatien. Das DHB-Spiel können Sie live und kostenlos verfolgen.Die Hauptrundengegner des DHB-Teams bei der Handball-EM in Dänemark, Norwegen und Schweden hatten es in sich: Portugal (Endstand 32:30), Norwegen (Endstand 30:28), Dänemark (Endstand 26:31) und Frankreich (Endstand 38:34). Deutschland schaffte es dennoch ins Halbfinale, nur an den übermächtigen Dänen war kein Vorbeikommen.Im Halbfinale warten die Kroaten auf die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason. Vor der Handball-EM gewann die DHB-Auswahl ihre beiden Testspiele gegen Kroatien (32:29 in Zagreb und 33:27 in Hannover). Nun kommt es zum Pflichtspiel-Duell.Handball-EM: Beide Halbfinal-Partien im Free-TVWie bereits in der Gruppenphase und in der Hauptrunde bestreitet das DHB-Team das Halbfinale am Freitag im dänischen Herning. Dort finden auch die weiteren Spiele der K.o.-Runde statt. Die nächsten Partien und die Übertragungen im Überblick:Spiel um Platz fünf: Freitag, 15 Uhr, Portugal vs. Schweden – DynHalbfinale I: Freitag, 17.45 Uhr, Deutschland vs. Kroatien – ARD, ARD-Mediathek, DynHalbfinale II: Freitag, 20.30 Uhr, Dänemark vs. Island – ARD, ARD-Mediathek, DynWeiterhin zeigen die Öffentlich-Rechtlichen alle deutschen Spiele im TV und im Livestream. Die TV-Übertragung des Halbfinals Deutschland gegen Kroatien beginnt um 17.15 Uhr in der ARD. Das Erste zeigt auch das zweite Halbfinale Dänemark gegen Island, übertragen wird ab 20.15 Uhr.Auf sportschau.de, in der Sportschau-App und in der ARD-Audiothek lassen sich die deutschen Spiele zudem in der Audio-Vollreportage verfolgen.Um alle Begegnungen bei der Handball-EM sehen zu können, müssen Zuschauer ein Abo beim Bezahlsender Dyn abschließen. Für 15 Euro kann man sich dort einen EM-Pass kaufen.Das sind die TV-ExpertenDie ARD baut auf die Expertise zweier Handball-Weltmeister von 2007: Dominik Klein und Johannes Bitter sind für das Erste im Einsatz. Das ZDF setzt einmal mehr Ex-Nationalspieler Sven-Sören Christophersen als Experten ein.Auch bei Dyn bewerten bekannte Handballer die Auftritte des DHB-Teams und das Geschehen rund um das Turnier: Ikone Stefan Kretzschmar, die ehemaligen Nationalspieler Pascal Hens, Michael Kraus (beide ebenfalls Weltmeister von 2007), Tobias Reichmann und Silvio Heinevetter sowie Frankreichs Welt- und Europameister Kentin Mahé.Neu im Expertenteam sind die noch aktiven Bundesliga-Profis Fabian Wiede, Timo Kastening und Leif Tissier, die frischgebackene Vize-Weltmeisterin Antje Döll und Florian Kehrmann, Trainer des Bundesliga-Dritten TBV Lemgo.Hinweis: Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

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Leichtathletik: "Spaßwetten": Deutsche Diskuswerfer auf Bewährung gesperrt

Die deutschen Diskuswerfer Henrik Janssen und Steven Richter wetteten bei der Leichtathletik-WM auf ihre eigenen Teamkollegen. Die beiden wurden nun bestraft - und zeigen Reue.Die deutschen Diskuswerfer und WM-Teilnehmer Henrik Janssen und Steven Richter sind wegen Verstößen gegen die Wettregeln des Leichtathletik-Weltverbands World Athletics jeweils für drei Monate auf Bewährung gesperrt worden. Das teilte die unabhängige Integritätskommission (AIU) des Weltverbands mit.Den Angaben zufolge hatten Janssen und Richter für Wettkämpfe bei den Weltmeisterschaften in Tokio im vergangenen Jahr Wetten auf Teamkollegen abgeschlossen. Janssen soll drei Wetten im Gesamtwert von 100 Euro platziert haben. Bei Richter habe es sich um eine Wette in Höhe von 40 Euro gehandelt."Dieser Vorgang trifft uns sehr, auch die beiden Athleten waren am Boden zerstört. In der Euphorie vor der WM haben sie nach eigener Aussage unbedachte Spaßwetten auf andere Disziplinen bei einem Online-Anbieter abgeschlossen", äußerte der Leistungssport-Vorstand des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV), Jörg Bügner.Janssen und Richter zeigen Reue: "Idiotischer Blödsinn!"Janssen und Richter bereuen nach eigenen Aussagen im Nachhinein den Wetteinsatz. "Wir haben uns im Precamp im TV gemeinsam die Wettbewerbe in Tokio angeschaut und spontan aus einer Laune heraus ein paar Wetten platziert. Was für ein idiotischer Blödsinn! Diese fünf Minuten bereuen wir extrem", sagte Janssen laut einer DLV-Mitteilung.Richter erklärte, man habe "blöderweise die Athletenvereinbarung nicht richtig gelesen, das war ganz klar unser Fehler" und fügte an: "Unser Verhalten war extrem dumm. Wir bereuen diesen Schritt und entschuldigen uns nur aufrichtig beim gesamten Team."Janssen und Richter wussten angeblich nichts vom WettverbotBeide räumten nach AIU-Angaben die Verstöße ein und erklärten, sie hätten nicht gewusst, dass solche Wetten verboten sind. Weitere Einsätze hätten sie nach entsprechenden Hinweisen nicht mehr getätigt. Außerdem hätten sie erfolglos versucht, ihre Wetten zu stornieren."Wir dachten, wir dürfen nur nicht auf unsere Diskuswettbewerbe setzen. Als klar war, dass das falsch ist, haben wir versucht, die Wetten zu annullieren. Aber dies ging nicht mehr", äußerte Richter. Der Mangel an Aufklärung über Wetten und die Geständnisse seien strafmildernd gewesen, hieß es von der AIU.AIU spricht von "Null-Toleranz-Politik"Bei der WM in Tokio war Richter in der Qualifikation ausgeschieden, Janssen belegte im Finale ohne gültigen Versuch den zwölften Platz, ein Jahr zuvor bei den Olympischen Spielen in Paris scheiterte der 27-Jährige in der Qualifikation."Die Regeln von World Athletics zu Wetten sollen sicherstellen, dass die Ergebnisse in unserem Sport ausschließlich durch Leistung bestimmt werden. Die AIU verfolgt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Verstößen gegen die Wettregeln, da diese das Herzstück der Integrität des Sports treffen", erklärte AIU-Chef Brett Clothier. Die Sanktionen seien eine "klare Erinnerung", dass es in der Leichtathletik keinen Platz für Wettverstöße gebe.Janssen und Richter müssen nun ein E-Learning des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zur Prävention von Wettbewerbsmanipulation absolvieren. Der DLV erklärte außerdem, dass man seine "Athletenvereinbarung anpassen und noch stärker für dieses wichtige Thema sensibilisieren" werde.Auch Französin sanktioniertNeben den beiden deutschen Sportlern wurde auch die französische Mittelstreckenläuferin Aurore Fleury sanktioniert. Sie setzte bei den Europameisterschaften 2024 in Rom 2.000 Euro auf eine Teamkollegin und gewann 5.000 Euro. Fleury wurde mit einer sechsmonatigen Sperre rückwirkend ab dem 1. September 2025 bestraft und muss eine Summe von 3.000 Euro zahlen, die für wohltätige Zwecke gespendet werden soll.

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Australian Open: Kerber zurück in Melbourne: "Hier hat alles angefangen"

Zehn Jahre ist es her, dass Angelique Kerber in Melbourne den Titel gewann. Ein Triumph, der einiges verändert hat - für sie und das deutsche Tennis.Auf den Sprung in den Yarra River wird Angelique Kerber dieses Mal verzichten. "Es ist keine Wette am Laufen", sagte Kerber bei ihrer Rückkehr nach Melbourne schmunzelnd. Hier, im Melbourne Park, nur wenige Meter vom wunderschönen Fluss der australischen Metropole entfernt, hat Kerber vor zehn Jahren Sportgeschichte geschrieben.6:4, 3:6, 6:4 - mit diesen Zahlen besiegte Kerber 2016 im Finale der Australian Open die klar favorisierte Serena Williams aus den USA. Als Erste seit der legendären Steffi Graf 17 Jahre zuvor holte damit eine deutsche Tennisspielerin wieder einen Grand-Slam-Titel - und löste so einen neuen Tennisboom in Deutschland aus.Startschuss für weitere ErfolgeEs folgten Olympia-Silber, der Titel bei den US Open, der Sprung auf Platz eins der Weltrangliste und zwei Jahre später auch noch der Triumph in Wimbledon. Doch diese Januartage vor zehn Jahren sind es, die Kerber immer in ihrem Herzen und in ihren Gedanken tragen wird."Dieser Titel hat alles verändert", sagte Kerber nun bei ihrer Rückkehr nach Australien. 2024 hat sie nach den Olympischen Spielen in Paris ihre Karriere beendet. Inzwischen ist sie zweifache Mutter. Und auch deshalb genießt sie es, für eine Woche zurück in Melbourne zu sein, um am Legenden-Turnier teilzunehmen.Keine Kinder, mehr Schlaf"Auf der einen Seite fehlen die Kids mir natürlich, aber auf der anderen Seite ist es auch mal schön, ein paar Tage für mich zu haben", sagte Kerber. Schon den 21 Stunden langen Flug hat sie anders als früher genossen - weil sie endlich einmal schlafen konnte. Ihr jüngster Sohn Ben ist noch kein Jahr alt. Zu Hause ist es mit dem Schlaf also so eine Sache.Melbourne also, Januar 2016. Die Wochen, die für Kerber alles verändern. Dabei wäre fast ganz schnell alles vorbei gewesen. In der ersten Runde ist Kerber weit davon entfernt, das Tennis zu spielen, mit dem sie rund zwei Wochen später die große Serena Williams besiegt. Gegen die Japanerin Misaki Doi steht es 6:7, 6:6, im Tiebreak hat die Japanerin beim Stand von 5:6 aus Kerbers Sicht Matchball. Ein Punkt für Doi und Kerber sitzt am nächsten Tag im Flieger zurück nach Deutschland.Sieg gegen Japanerin als WendepunktDoch Kerber gewinnt den Tiebreak und entscheidet auch den dritten Satz mit 6:3 für sich. "Danach hatte ich eigentlich nichts mehr zu verlieren", sagte Kerber nun im Rückblick. Es folgen souveräne Zweisatzsiege gegen die Rumänin Alexandra Dulgheru, die Amerikanerin Madison Brengle und die Deutsche Annika Beck. "Nach dem Sieg gegen Annika wusste ich, jetzt geht es hier wirklich zur Sache."Im Viertelfinale zeigt sie gegen Viktoria Asarenka aus Belarus ihre bis dato beste Turnierleistung, dann schlägt sie die Britin Johanna Konta ebenfalls in zwei Sätzen und steht plötzlich in ihrem ersten Grand-Slam-Finale. "Das war schon der Wahnsinn damals", sagte ihr damaliger Trainer Torben Beltz, der heute als Frauen-Bundestrainer für den Deutschen Tennis Bund tätig ist.Deutsche Erfolge lange herDavon, in Melbourne erneut einen Grand-Slam-Titel zu bejubeln, ist man weit entfernt. Das deutsche Abschneiden in diesem Jahr ist wieder einmal enttäuschend. Nur Laura Siegemund schaffte es in die zweite Runde. "Wir brauchen uns da nicht anzulügen: Gut war es auf jeden Fall nicht", kommentierte Kerber die aktuelle Situation im deutschen Damen-Tennis.Als Mentorin beim DTB will sie daran mitwirken, dass es in Zukunft wieder besser wird. Sie sieht aber vor allem die jungen Spielerinnen in der Pflicht. "Es ist nicht so, dass man mal eine Woche trainiert und auf einmal wird man Grand-Slam-Siegerin", sagte Kerber. "Das fängt bei Fitness und Ernährung an, geht über mentale Dinge. Das alles dauert."Kerber hat nichts verlerntKerber weiß, wovon sie spricht. Auch sie musste lange auf den Durchbruch warten. 2011 reihte sie Niederlage an Niederlage, dachte zwischenzeitlich sogar daran, mit dem Tennis aufzuhören. Dann stürmte sie bei den US Open völlig überraschend ins Halbfinale - und schaffte den Durchbruch in die Weltspitze.Dass sie auch heute noch mit dem Tennisball umgehen kann, beweist Kerber beim Legenden-Turnier. Mit Andrea Petkovic (38) gewann die heute 38-Jährige gegen die beiden Australierinnen Alicia Molik und Samantha Stosur 4:6, 6:0, 10:2. "Es macht Spaß, wieder auf dem Platz zu stehen." So wie vor zehn Jahren, als sie plötzlich den Siegerpokal in den Himmel von Melbourne reckte. "Diesen Moment werde ich nie vergessen."Zu Ehren des zehnjährigen Jubiläums wurde Kerber in Melbourne vor den beiden Frauen-Halbfinals noch einmal geehrt. Der Champion von 2016 brachte den Daphne Akhurst Memorial Cup in die Rod Laver Arena und wurde von den Fans mit viel Applaus begrüßt. "Australien ist eines meiner Lieblingsländer. Ich fühle mich hier wie zu Hause", sagte Kerber.

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Champions League: Jetzt gegen Leverkusen? Dortmund mit Dämpfer in die Playoffs

In der Bundesliga ist der BVB sehr stabil und punktet zuverlässig. International ist der Trend bedenklich. In der Königsklasse könnte es nun nacheinander gegen Leverkusen und den FC Bayern gehen.Bayer oder Bergamo - einen Wunschgegner hat Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl für die Playoffs der Champions League nicht. "Ehrlich gesagt ist es mir egal", sagte der 45-Jährige. Nach einem zähen und fußballerisch erneut sehr biederen Auftritt beim 0:2 gegen Inter Mailand ist klar: Will der BVB ins Achtelfinale, muss er sich deutlich steigern. Und zwar unabhängig davon, ob es gegen die Leverkusener oder die Italiener geht. Der Trend in der Champions League ist alarmierend.Erst Leverkusen, dann die Bayern?Aus den letzten drei Partien der Ligaphase holten die Westfalen einen Punkt - beim enttäuschenden 2:2 gegen Bodö/Glimt. Dortmund gab eine gute Ausgangsposition für die Auslosung an diesem Freitag um 12.00 Uhr in Nyon relativ leichtfertig aus der Hand. Der BVB muss nun im Playoff-Rückspiel auswärts ran."Wenn du ins Achtelfinale willst, musst du egal wo und egal gegen wen gewinnen", sagte Niko Kovac in erwartbarer Trainer-Manier. Gegen den FC Brügge oder Karabach Agdam und mit dem Rückspiel vor mehr als 80.000 Fans im eigenen Stadion wäre es aber beispielsweise wohl leichter. Kommt die Borussia weiter, geht es im Achtelfinale gegen den FC Bayern München oder den englischen Tabellenführer FC Arsenal.Beim Blick auf die aktuelle Spielweise des BVB ist schwer vorstellbar, wie da das Viertelfinale möglich sein soll. Die neue Herangehensweise mit dem Fokus auf defensive Stabilität genügt in der Bundesliga für eine richtig starke Bilanz. Dortmund hat nach 19 Spielen 42 Punkte und wird wohl souverän erneut in die Königsklasse einziehen. Gegen internationale Größen reicht es aber offenbar nicht.Ausnahmekönner im FormtiefSeine Siege feierte die Borussia gegen Bilbao, Kopenhagen und Villarreal. Das sind der 29., 31. und 35. der Abschlusstabelle der Champions League mit 36 Teams. Gegen Manchester City und Tottenham Hotspur war der BVB chancenlos, gegen Inter erspielte man sich eine einzige Großchance, die Mittelstürmer Serhou Guirassy kläglich vergab.Dem Revierclub fehlen derzeit Spieler, die international den Unterschied machen, eine Partie alleine entscheiden können. Guirassy kann so einer sein, steckt aber seit Wochen in der Formkrise. "Ich glaube, in dieser Situation hat man wirklich gesehen, dass er nachdenkt", sagte Kehl zur Mega-Chance des 29-Jährigen. "Im letzten Jahr hätte er den Ball einfach angenommen und eiskalt reingemacht."Wohl keine Neuzugänge mehrAuch Karim Adeyemi und Julian Brandt waren schon mal besser drauf. Zu oft fehlen in dieser Saison Kreativität und Überraschungsmomente.Hinzu kommen Personalprobleme. Gegen Inter hatte Kovac nur vier fitte Feldspieler als Einwechseloptionen zur Verfügung. Sorgen mit Blick auf die Kadergröße hat Kehl aber nicht. "Der Kader wird am Wochenende wieder deutlich größer aussehen", sagte der frühere Nationalspieler vor der Partie gegen den 1. FC Heidenheim (Sonntag, 17.30 Uhr/DAZN) und ergänzte mit Blick auf die laufende Transferphase: "Wir haben im Moment keinen absoluten Bedarf, noch etwas machen zu müssen."

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Benfica Lissabon: Last-Minute-Wahnsinn in der Champions League: Torwart trifft per Kopf

Verrückte Wendung in der Champions League: Benfica Lissabon glaubt, das Weiterkommen sicher zu haben, dann fehlt doch noch ein Tor. Es kommt zu kuriosen Szenen.17 der 18 Spiele in der Mega-Konferenz am letzten Spieltag der Champions-League-Ligaphase waren schon beendet, so dass sich am Ende alle Augen nach Lissabon richteten. Zu Recht, denn was sich dort im Estádio da Luz abspielte, war der reine Wahnsinn.Ungewöhnlich genug, dass Benfica Lissabon mit 3:2 gegen den klaren Favoriten Real Madrid führte. Doch der Sieg hätte dem Klub aus Portugal nichts genützt – ein Tor fehlte noch, um in die Play-offs einzuziehen.In der Nachspielzeit schickte Trainer José Mourinho seine gesamte Mannschaft nach vorne, selbst Torwart Anatoliy Trubin machte sich bei einem Freistoß in den gegnerischen Strafraum auf. Und es war tatsächlich der ukrainische Keeper, der in der achten Minute der Nachspielzeit per Kopf zum 4:2-Endstand traf und das Stadion damit gefühlt explodieren ließ.Benfica Champions LeagueChampions League: Benfica-Trainer Mourinho war falsch informiertWas folgte, waren wilde Jubelszenen, die Mitspieler stürzten sich auf ihren Helden. Mit dem Sieg zog Benfica in der Tabelle an Olympique Marseille vorbei und in die Play-offs der Champions League ein. So bleibt die Chance aufs Achtelfinale gewahrt.Kurios: Die Tabellenkonstellation schien Trainer Mourinho zunächst gar nicht bewusst gewesen zu sein. Beim Stand von 3:2 wechselte der Portugiese defensiv. "Es hieß, wir sind durch", sagte er nach dem Spiel, er habe die Führung absichern wollen. Sein Team spielte sogar auf Zeit. Wenig später die Erkenntnis: Der aktuelle Zwischenstand reicht nicht. "Aber da kann ich nicht mehr wechseln. Wir haben den Lucky Punch bekommen mit dem Standard."Ebenfalls kurios in diesem an verrückten Geschichten nicht armen Spiel: Mourinho vermieste seinem Ex-Verein den direkten Einzug ins Achtelfinale, auch Real Madrid muss sich über die Play-offs qualifizieren. Und dort könnten beide Teams gleich wieder aufeinandertreffen. Ein emotionales Duell dürfte dann vorprogrammiert sein.

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Fußball: So geht es weiter in der Champions League

Der FC Bayern steht im Achtelfinale, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen müssen den Umweg über die Playoffs nehmen. Wie heißen die möglichen Gegner?Deutsche Wochen in der Champions League? In den Playoffs und im anschließenden Achtelfinale drohen den drei verbliebenen deutschen Clubs nationale Duelle mit kurzen Reisewegen. Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen bekommen ihre Playoff-Gegner am Freitag um 12.00 Uhr in Nyon zugelost. Für den FC Bayern München gibt es am Freitag noch keine Neuigkeiten. Eintracht Frankfurt war bereits ausgeschieden. So geht es in der Königsklasse weiter.Auf wen treffen die deutschen Clubs?Durch das 0:2 von Borussia Dortmund gegen Inter Mailand zum Vorrundenabschluss sind frühe deutsche Duelle möglich. Der BVB könnte in den Playoffs auf Bayer Leverkusen treffen, im Achtelfinale wäre ein Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern München möglich. Alternativ könnten für Dortmund Duelle mit Atalanta Bergamo (Playoffs) und dem FC Arsenal (Achtelfinale) gelost werden. Bayer hat in den Playoffs Olympiakos Piräus als zweiten möglichen Gegner, ehe es gegen Bayern oder Arsenal gehen würdeVon der K.-o.-Phase an gibt es keine weiteren Einschränkungen. Clubs können sowohl auf Teams aus dem gleichen Land treffen als auch auf Mannschaften, gegen die sie bereits in der Vorrunde gespielt haben. Wie funktioniert der Modus der Champions League?Zum zweiten Mal wird die Königsklasse im neuen Format mit 36 Teams ausgespielt. Nachdem jede Mannschaft acht Vorrundenspiele absolviert hat, wird eine gemeinsame Abschlusstabelle gebildet. Nun geht es mit Hin- und Rückspielen in der K.-o.-Phase weiter. Die Teams, die die Ligaphase auf einem besseren Tabellenplatz abgeschlossen haben, haben in den Playoffs im Rückspiel Heimrecht. Leverkusen genießt diesen Vorteil, Dortmund muss hingegen im entscheidenden Duell auswärts ran. Im Achtelfinale dürfen die direkt qualifizierten Teams, die die Plätze eins bis acht erreicht haben, zunächst auswärts ran, damit auch der FC Bayern.Was hat sich geändert zum Vorjahr?Bei der Premiere des neuen Modus wurde das Heimrecht vom Viertelfinale an ausgelost. Dies ist nun anders. So dürfen die Teams, die in der Gruppenphase Erster bis Vierter wurden, in einem möglichen Viertelfinal-Rückspiel zu Hause ran. Im Halbfinale gilt dies für die Mannschaften von Platz eins und zwei - die Bayern haben dieses Privileg also in jeder K.-o.-Runde bis zum Endspiel. Wichtig: Wenn ein Team von diesen Plätzen ausscheidet, wird die Setzliste nicht neu berechnet. Stattdessen geht das Privileg auf den Sieger des Duells über. Wann geht es weiter?Die Hinspiele der Playoffs finden am 17. und 18. Februar statt, die Rückspiele steigen eine Woche später am 24. und 25. Februar. Am 27. Februar werden die Achtelfinals ausgelost. Durch den Turnierbaum stehen dann auch die möglichen Paarungen im Viertelfinale und Halbfinale fest. Die Runde der besten 16 Teams ist für den am 10./11. sowie 17./18. März angesetzt. Das Finale findet am 30. Mai in Budapest statt.

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Champions League: Die einen souverän, die anderen behäbig: Bayer und BVB müssen in die Playoffs

Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen müssen um den Einzug ins Champions League-Achtelfinale bangen. Bayern München war bereits vorher qualifiziert und zeigte nochmals, wieso.Borussia Dortmund hat trotz einer Niederlage gegen Inter Mailand die Playoffs um den Einzug ins Achtelfinale der Champions League erreicht. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac unterlag dem Tabellenführer der italienischen Serie A mit 0:2 (0:0). Damit bleibt der BVB zwar im Wettbewerb, verspielte aber eine bessere Ausgangsposition für die Entscheidungspartien.Weil die Borussia aus den Top-16 rutschte, müssen die Westfalen ihr Playoff-Rückspiel auswärts bestreiten. Vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion stand der BVB hinten lange sicher, blieb vorne aber harmlos. Federico Dimarco erzielte in der 81. Minute die Führung für Inter, Andy Diouf (90.+4) erhöhte in der Nachspielzeit. Die Playoffs werden am Freitag um 12.00 Uhr im Schweizerischen Nyon ausgelost.Champions League: BVB enttäuscht, Bayer und Bayern stabilBayer Leverkusen hat mit einem überzeugenden Sieg die Playoffs erreicht. Die Mannschaft von Kasper Hjulmand setze sich gegen den FC Villarreal problemlos mit 3:0 (2:0) durch und sicherte sich den Einzug in die Zwischenrunde. Vor 30.210 Zuschauern in der ausverkaufen Leverkusener Arena erzielten Malik Tillman mit einem Doppelpack (12. und 35. Minute) und Alejandro Grimaldo (57.) die Treffer.Bayer-Coach Hjulmand nahm nach dem 1:0 gegen Bremen zwei Änderungen in der Startelf vor und setzte auf Ezequiel Fernández und Tillman statt Ernest Poku und des nicht für den Wettbewerb gemeldeten Jonas Hofmann. Die bereits vor der Partie aus der Königsklasse ausgeschiedenen Spanier traten nicht in Bestbesetzung an und wechselten im Vergleich zum letzten Ligaspiel - einem 0:2 gegen Real Madrid - gleich achtmal.Ein traumhaftes Startelf-Comeback von Jamal Musiala und ein Joker-Tor von Harry Kane haben dem FC Bayern eine Top-Ausgangslage für die K.o-Phase in der Champions-League gesichert. Beim 2:1 (0:0) bei der PSV Eindhoven feierte der deutsche Fußball-Rekordmeister zum Abschluss der Vorrunde den siebten Sieg im achten Spiel. Die Münchner zogen damit als Zweiter der Ligaphase ins Achtelfinale ein und gehen dem famosen FC Arsenal wie gewünscht bis zu einem möglichen Endspiel aus dem Weg.Krisenclub Eintracht Frankfurt hat sich auf der Zielgeraden der Trainersuche mit einer Niederlage aus der Champions League verabschiedet. Die Eintracht verlor an dem für sie sportlich bedeutungslosen letzten Spieltag der Ligaphase gegen Tottenham Hotspur 0:2 (0:0).Ausgerechnet der Ex-Frankfurter Randal Kolo Muani leitete die Niederlage des Fußball-Bundesligisten mit seinem Treffer in der 47. Minute ein. Der 27-Jährige hatte die Eintracht im Sommer 2023 nach einem Trainingsstreik Richtung Paris Saint-Germain verlassen und wurde von den Eintracht-Anhängern konsequent ausgepfiffen. Er verzichtete vor 58.000 Zuschauern aber auf eine große Jubelpose. Das 2:0 erzielte der eingewechselte Dominic Solanke (77.).

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Handball-EM: DHB-Team wie entfesselt: Deutschland steht im Halbfinale

Die deutsche Nationalmannschaft steht im Halbfinale der Handball-EM. Gegen Frankreich trumpfte die DHB-Auswahl groß auf und setzte sich letztlich verdient mit 38:34 durch.Angetrieben von einem famosen Juri Knorr sind Deutschlands Handballer ins Halbfinale der Europameisterschaft gestürmt und dürfen weiter von der ersten EM-Medaille seit dem Gold-Triumph vor zehn Jahren träumen. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason behielt im Hauptrunden-Endspiel gegen Rekord-Weltmeister Frankreich die Nerven und überzeugte beim 38:34 (19:15) mit einer im Turnier bisher vermissten Offensiv-Power. Vor 10.850 Zuschauern in Herning war Knorr mit zehn Toren bester Werfer für die phasenweise furios agierende DHB-Auswahl, die in der zweiten Turnierphase mit 8:2 Punkten die starke Konkurrenz aus Frankreich, Spanien, Portugal und Norwegen distanzierte. Zuvor hatten bereits Weltmeister Dänemark und Island die Vorschlussrunde erreicht. Klar ist: In dieser Form darf das DHB-Team bei der Endrunde in Dänemark, Norwegen und Schweden weiter auf das erste EM-Edelmetall seit dem sensationellen Titelgewinn 2016 hoffen. Der starke Auftritt gegen Frankreich dürfte auch die Diskussionen um die Zukunft von Gislason, dessen Vertrag bis zum Ende der Heim-WM 2027 gilt, verstummen lassen.Handball-EM: Deutsches Offensiv-Feuerwerk bei Sieg gegen FrankreichDie Ausgangslage vor dem Showdown war klar: Der deutschen Mannschaft reichte schon ein Remis zum Einzug ins Halbfinale, der viermalige Europameister musste unbedingt gewinnen. Entsprechend motiviert gingen beide Teams in die Partie, in der das DHB-Team kurzfristig auf den erkrankten Abwehrspezialisten Tom Kiesler verzichten musste. Anders als in den Partien zuvor agierte die deutsche Mannschaft im Angriff von Beginn an konzentriert und effektiv. Dafür fand die Deckung zunächst keine Einstellung. Erst nach einer Viertelstunde konnte Torwart Andreas Wolff, der nach seiner Reservistenrolle gegen Dänemark wieder begann, erstmals einen Wurf der Franzosen abwehren.Die Parade wirkte wie ein Signal an seine Vorderleute, noch aggressiver zu Werke zu gehen. Und das taten sie. Nach 18 Minuten war Deutschland beim 11:7 auf vier Tore enteilt. Großen Anteil daran hatte Knorr, der endlich die erhoffte Torgefahr ausstrahlte und zur prägenden Figur in der ersten Halbzeit avancierte. Zudem erwies sich Justus Fischer am Kreis als sicherer Vollstrecker.Abwehrprobleme bleiben folgenlosFrankreich setzte der deutschen Offensivstärke nur die Torgefahr von Dika Mem entgegen. Der Star vom FC Barcelona, der im Sommer 2027 zum deutschen Meister Füchse Berlin wechselt, war kaum zu stellen. Dennoch nahm die DHB-Auswahl unter dem Jubel der zahlreichen deutschen Fans ein Vier-Tore-Polster in die Pausenkabine mit.Weil Wolff in der ersten Halbzeit überhaupt kein Faktor war, schickte der Bundestrainer mit Wiederbeginn David Späth zwischen die Pfosten. Und der 23-Jährige lieferte zunächst, sodass sich seine Vorderleute den einen oder anderen Fehlwurf leisten konnten. Zwölf Minuten vor Ultimo stand die Partie beim 29:28 aber plötzlich wieder auf der Kippe. Wolff kehrte zurück und entschärfte gleich den ersten Wurf. In der dramatischen Schlussphase hatte Deutschland das bessere Ende für sich und greift nun nach einer Medaille.

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Winterspiele in Mailand: Unmut über geplanten ICE-Einsatz bei Olympia in Italien

US-Einsatzkräfte auf italienischem Boden? Die geplante Präsenz der Einwanderungsbehörde ICE sorgt in Italien für Unmut. Die dortige Regierung versucht zu beschwichtigen.Angesichts der Empörung um den geplanten Einsatz der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE bei den Olympischen Winterspielen in Italien versucht die Regierung in Rom, die Debatte zu entschärfen. Innenminister Matteo Piantedosi betonte, die ICE-Beamten würden "ausschließlich innerhalb ihrer diplomatischen Vertretungen und nicht auf dem Staatsgebiet tätig sein". Für die Sicherheit außerhalb der Vertretungen seien nur die italienischen Behörden zuständig.Am Dienstag war bekannt geworden, dass Beamte der umstrittenen Behörde bei den Spielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo, die ab dem 6. Februar stattfinden, bei der Sicherheit vor Ort mitwirken sollen. Die Nachricht folgte nur wenige Tage, nachdem zwei Menschen in Minneapolis von Bundesbeamten erschossen worden waren. Anfang Januar war dabei eine Frau von einem ICE-Beamten erschossen worden.JD Vance und Marco Rubio kommen nach ItalienDas US-Heimatschutzministerium, dem ICE untersteht, erklärte, dass die Behörde "selbstverständlich" keine Einwanderungsmaßnahmen im Ausland durchsetze. Stattdessen solle eine ICE-Einheit den diplomatischen Sicherheitsdienst des US-Außenministeriums unterstützen. Zudem solle Italien "bei der Überprüfung und Eindämmung von Risiken durch transnationale kriminelle Organisationen" geholfen werden. Sämtliche Sicherheitseinsätze unterlägen weiter der italienischen Hoheit, hieß es. Laut Nachrichtenagentur AP sollen an der großen Eröffnungsfeier der Winterspiele US-Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio teilnehmen. Scharfe Kritik aus MailandDer geplante Einsatz von ICE-Beamten in Italien hatte in dem Land Besorgnis und Empörung ausgelöst. Der Bürgermeister von Mailand, Giuseppe Sala, äußerte etwa scharfe Kritik. "Als Bürgermeister von Mailand und als Italiener möchte ich auf keinen Fall, dass diese private Polizeitruppe nach Mailand kommt. Es handelt sich um eine Polizei, die völlig illegal agiert und tötet."Auch die italienischen Oppositionsparteien zeigten sich empört über den Vorgang. Nicola Fratoianni von der linksgrünen AVS-Partei bezeichnete den Einsatz der Beamten als inakzeptabel. Die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni schwanke zwischen Vortäuschen von Ahnungslosigkeit und Verlegenheit. Andere Politiker prophezeiten Proteste gegen ICE in Italien.Rom relativiert ICE-EinsatzDie Regierung von Meloni, die als enge Verbündete von US-Präsident Donald Trump gilt, ist inzwischen um Schadensbegrenzung bemüht. Innenminister Piantedosi traf sich mit dem US-Botschafter in Rom, um den ICE-Einsatz zu besprechen. In einer Mitteilung betonte er anschließend, bei den Beamten vor Ort werde es sich nicht um den "operativen Arm" der Behörde handeln. Sie verfügen über "keinerlei Befugnisse auf italienischem Staatsgebiet" und werden nur im US-Konsulat in Mailand angesiedelt sein.Bereits am Dienstag meldete sich Außenminister Antonio Tajani nach den ersten empörten Stimmen zu Wort. "Das Problem ist nicht, dass hier Leute mit Sturmgewehren und vermummten Gesichtern ankommen. Es kommen Beamte, die einem bestimmten Referat angehören", sagte er vor Journalisten.ICE-Einsätze massiv in KritikDie Behörde steht nach den Todesschüssen auf zwei US-Bürger bei deren Einsätzen in der Kritik. Anfang Januar war Renée Good durch Schüsse eines ICE-Beamten getötet worden. Am vergangenen Samstag war der Krankenpfleger Alex Pretti bei einem Einsatz von Bundesbeamten erschossen worden. Landesweit gingen daraufhin Menschen auf die Straße, um gegen die Abschiebe-Politik von US-Präsident Donald Trump und das rigorose Vorgehen von ICE zu protestieren.US-Heimatschutzministerin Kristi Noem hatte kurz nach dem Vorfall behauptet, die Beamten hätten sich selbst verteidigen wollen - Pretti habe mit einer Waffe herumgefuchtelt und die Beamten damit in eine bedrohliche Lage gebracht. Ein erster offizieller Bericht widerspricht dieser Darstellung: US-Medien zufolge ist keine Rede davon, dass Pretti nach seiner Waffe gegriffen habe.

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Olympische Winterspiele: Rom will Debatte über Einsatz von ICE-Beamten entschärfen

Der geplante Einsatz von ICE-Beamten bei Olympia in Italien sorgt im Gastgeberland für Unmut. Die Regierung in Rom ist um Schadensbegrenzung bemüht.Angesichts der Empörung um den geplanten Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE bei den Olympischen Winterspielen in Italien versucht die Regierung in Rom, die Debatte zu entschärfen. Innenminister Matteo Piantedosi betonte, die ICE-Beamten würden "ausschließlich innerhalb ihrer diplomatischen Vertretungen und nicht auf dem Staatsgebiet tätig sein". Für die Sicherheit außerhalb der Vertretungen seien nur die Italiener zuständig.Am Dienstag war bekannt geworden, dass Beamte der umstrittenen Behörde bei den Spielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo, die ab dem 6. Februar stattfinden, bei der Sicherheit vor Ort mitwirken sollen. Das US-Heimatschutzministerium, dem ICE untersteht, erklärte, eine Einheit werde den diplomatischen Sicherheitsdienst des Außenministeriums unterstützen. Es würden "selbstverständlich" keine Einwanderungsmaßnahmen durchgesetzt.Scharfe Kritik aus MailandDer geplante Einsatz von ICE-Beamten in Italien hatte in dem Land Besorgnis und Empörung ausgelöst. Der Bürgermeister von Mailand, Giuseppe Sala, äußerte etwa scharfe Kritik. "Als Bürgermeister von Mailand und als Italiener möchte ich auf keinen Fall, dass diese private Polizeitruppe nach Mailand kommt. Es handelt sich um eine Polizei, die völlig illegal agiert und tötet."Seitdem ist die Regierung von Giorgia Meloni, die als enge Verbündete von US-Präsident Donald Trump gilt, um Schadensbegrenzung bemüht. Innenminister Piantedosi traf sich mit dem US-Botschafter in Rom, um den ICE-Einsatz zu besprechen. In einer Mitteilung betonte er anschließend, bei den Beamten vor Ort werde es sich nicht um den "operativen Arm" der Behörde handeln. Sie verfügen über "keinerlei Befugnisse auf italienischem Staatsgebiet".

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Letzter Gruppenspieltag: Wer überträgt die Champions-League-Spiele der deutschen Klubs?

Für drei deutsche Klubs steht in der Champions League noch einiges auf dem Spiel. Was am letzten Gruppenspieltag entscheidend wird – und wo die Partien zu sehen sind.Beim spektakulären Gruppenfinale der Champions League steht auch für drei der vier deutschen Vertreter einiges auf dem Spiel. Wenn am Mittwoch (21.00 Uhr) die 18 Partien der Königsklasse zeitgleich angepfiffen werden, geht es für den FC Bayern um die weitere Ausgangsposition in der K.o.-Phase, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen müssen indes noch ihren Verbleib im Wettbewerb sicherstellen. Für Eintracht Frankfurt ist es dagegen die Abschiedsvorstellung.Wie ist die Ausgangslage der deutschen Klubs?Die Bayern wollen im Spiel bei der PSV Eindhoven unbedingt ihren zweiten Platz behaupten. Dann käme es zu einem möglichen Duell mit dem bisher makellosen FC Arsenal – sieben Spiele, sieben Siege, Platz eins – erst im Finale. Dazu hätten die Bayern bis zu einem möglichen Halbfinale immer im Rückspiel Heimrecht.Für Dortmund ist vor dem Aufeinandertreffen mit Inter Mailand vom direkten Achtelfinaleinzug bis zum Ausscheiden noch alles drin. Als Tabellen-16. mit elf Punkten dürfte es aber auf den Umweg über die Playoffs hinauslaufen. Diese sind das Ziel von Leverkusen. Bei neun Punkten und Platz 20 sollte für dieses Unterfangen ein Sieg gegen den Vorletzten FC Villarreal her. Keine Chance mehr auf weitere Königsklassen-Spiele hat die Eintracht, die vor dem Spiel gegen Tottenham Hotspur den 33. und viertletzten Platz belegt.Wie sieht es bei den internationalen Top-Klubs aus?Im Mittelpunkt des internationalen Interesses steht die Partie des Titelverteidigers Paris Saint-Germain (13 Punkte, Platz 6) gegen Newcastle United (13/7.) mit Nick Woltemade. Dem Verlierer droht die Playoffrunde angesichts von insgesamt gleich acht Mannschaften, die aktuell 13 Punkte haben. Aktuell stehen auch der FC Barcelona mit Trainer Hansi Flick (9.) und Manchester City (11.) unter dem Strich. Mit vergleichsweise leichten Heimspielen (FC Kopenhagen und Galatasaray Istanbul) lassen sich die Extra-Spiele aber vermutlich noch abwenden.Wo sind die Spiele zu sehen?Wer den spannenden letzten Vorrundenspieltag verfolgen will, der braucht am Mittwoch ein Abo von DAZN. Nur beim Streamingdienst sind die Begegnungen zu sehen, Amazon Prime zeigt dieses Mal keine Partie. Bei DAZN können die Fußball-Fans alle 18 Duelle in der Einzelübertragung oder in der XXL-Konferenz sehen.Wie geht es in der Champions League weiter?Am kommenden Freitag werden die Partien der Playoffrunde am Hauptsitz der Uefa in Nyon in der Schweiz ausgelost. Gespielt wird die Zwischenrunde am 17./18. und 24./25. Februar. Die Achtelfinalspiele werden am 10./11. und 17./18. März angepfiffen. Im April sowie Anfang Mai (Viertelfinale 7./8.4. und 14./15.4.; Halbfinale 28./29.4 und 5./6.5.) entscheidet sich, wer ins Finale kommt, das am 30. Mai in Budapest stattfindet.

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