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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Olympische Winterspiele: Debakel nach Sturz: Deutsche Kombinierer vergeben Medaille

Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger liegen nach dem Skispringen auf Gold-Kurs. Am Ende reicht es für die deutschen Nordischen Kombinierer wieder nicht für eine Medaille.Vinzenz Geiger schmiss seinen Stock wütend weg, fiel erst in den tiefen Schnee und dann in die tröstenden Arme von Teamkollege Johannes Rydzek. Das Olympia-Debakel der deutschen Nordischen Kombinierer ist perfekt. Trotz den nach dem Springen noch hervorragenden Medaillen-Aussichten blieben Rydzek und Geiger auch im abschließenden Team-Wettbewerb ohne Medaille und fielen im Langlaufrennen von der Spitzenposition auf Rang fünf zurück.Für den Deutschen Skiverband ist es in dieser Disziplin die schlechteste Bilanz seit 1998. Bis zur achten Runde gehörte Deutschland, das mit 13 Sekunden Vorsprung gestartet war, zur Spitzengruppe. Dann stürzte Geiger bei schwierigen Bedingungen und heftigem Schneefall zweimal, kollidierte mit einem Konkurrenten und verlor wichtige Zeit.Geiger: "Es tut mir einfach richtig fett leid""Ich habe einfach nicht viel gesehen. Meine Brille war zu. Dann bin ich in ein Loch reingefahren. Dann hat es mich rumgedreht, dann bin ich aufgestanden und dann bin ich direkt wieder gelegen. Es ging sehr schnell. Ich bin bis jetzt in noch keinem einzigen Rennen gestürzt", berichtete ein niedergeschlagener Geiger und sagte dann ans ganze Team gerichtet: "Es tut mir einfach richtig fett leid."Am Ende fehlten im Teamsprint 1:06,1 Minuten auf die siegreichen Norweger Andreas Skoglund und Jens Luraas Oftebro. Rund 43 Sekunden auf die Österreicher Stefan Rettenegger und Johannes Lamparter, die hinter den Silbermedaillengewinnern Eero Hirvonen und Ilkka Herola aus Finnland ins Ziel kamen. "Man gewinnt und man verliert zusammen und heute müssen wir leider zusammen verlieren. Wir sind trotzdem ein Team", erklärte Rydzek. Schon die Einzel-Wettbewerbe auf der Normalschanze und auf der Großschanze in Predazzo waren ganz schlecht gelaufen. Dort hatte das Team von Bundestrainer Eric Frenzel vor allem im Skispringen große Probleme gehabt.Skispringen weckt Hoffnung auf deutsches GoldIm Teamsprint lagen die beiden Oberstdorfer nach dem Springen dann jedoch auf Gold-Kurs. Im dichten Schneetreiben von Predazzo sprang Rydzek am Vormittag 123 Meter weit. Geiger landete nach 122,5 Metern. Deutschland ging in Führung ins entscheidende Langlaufrennen. Frenzel sprach von purer Enttäuschung."Die zwei haben heute grandiose Sprünge gemacht. Haben sich in eine Ausgangssituation gebracht, die eigentlich ideal war. Dann passiert halt einfach so ein beschissenes Unglück", beschrieb Frenzel die Situation. Im Teamsprint laufen zwei Athleten pro Mannschaft im Wechsel. Jeder Sportler absolviert fünf Runden, die jeweils 1,5 Kilometer lang sind."Ich glaube, dass wir das Springen gewinnen, damit hat niemand gerechnet", sagte Geiger an der Schanze. "Es ist noch nichts gewonnen. Es wird ein langes, hartes Rennen", ergänzte der 28-Jährige. "Der Johannes und ich werden alles reinhauen, was wir haben." Mit einem Einbruch rechnete zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Langlauf-Bronze von Rydzeks Schwester machte MutRydzek berichtete von einem Gespräch vor dem letzten Auftritt. Man habe sich zusammengesetzt und gesagt: "Das ist nicht das, was in uns steckt. Das wollen wir heute zeigen. Einfach an uns glauben, an unser Können glauben." Mut habe auch die überraschende Bronzemedaille seiner Schwester Coletta Rydzek mit Laura Gimmler tags zuvor im Langlauf gemacht.Für Rydzek, der schon 2010 in Vancouver dabei war, sind es wohl die letzten Winterspiele. Es bleibt bei vier Olympia-Medaillen - zweimal Gold und je einmal Silber und Bronze. Geigers Sammlung besteht aus dreimal Edelmetall bei Olympia. Olympia-Zukunft der Kombination unklarOb noch welche dazukommen können, liegt nicht nur in seiner Hand. Noch ist unklar, ob die Nordische Kombination auch in vier Jahren in Frankreich noch zum Olympia-Programm gehört.IOC-Präsidentin Kirsty Coventry machte sich im Val di Fiemme selbst ein Bild von der traditionsreichen Sportart. Unter anderem der Deutsche Olympische Sportbund will sich für den Verbleib der Disziplin bei Winterspielen einsetzen.Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees darüber soll im Sommer fallen. Dann geht es auch darum, ob die Kombiniererinnen in Zukunft dabei sind. Ein Verbleib der Kombination im Programm ohne Frauen gilt als ausgeschlossen.

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Live-Schalte aus Italien: Australische Journalistin berichtet betrunken von Olympischen Winterspielen

Vor einer Live-Übertragung bei Olympia hat eine Reporterin zu tief ins Glas geschaut. Sie entschuldigt sich bei den Zuschauern – auch Australiens Premier äußert sich.Die australische Journalistin Danika Mason hat mit einem beschwipsten Bericht über die Olympischen Winterspiele in Norditalien für Aufsehen gesorgt. Auf Social Media kursierte ein Clip der betrunkenen Reporterin, die vor allem für ihre Berichterstattung über die National Rugby League in Australien bekannt ist.Darin ist Mason bei einer Live-Übertragung des Senders Channel 9 in der Frühstücksshow „Today“ zu sehen. Sie hat Schwierigkeiten, sich zu artikulieren, und spricht über den Kaffeepreis vor Ort und über Leguane: „Der Preis für Kaffee hier ist eigentlich in Ordnung, es ist eher der Preis für Kaffee in den USA, an den wir uns gewöhnen müssen. Bei den Leguanen bin ich mir nicht sicher, wo soll das hinführen?“ Offenbar bezieht sie sich damit auf Kommentare aus dem Studio, ihr Gedankengang lässt sich in dem Clip jedoch nur schwer nachvollziehen.Der Rest von Masons Bericht dreht sich um Rugby-Ereignisse in ihrer Heimat. Auch dabei lallt sie und verwechselt die USA mit UK.Ihr Auftritt sorgte im Studio in Australien offenbar für Erheiterung: Das Lachen von „Today“-Moderator Karl Stefanovic ist in dem Clip zu hören. „Das kalte Wetter ist schon eine Sache, oder?“, sagte er anschließend. „Man kann seine Lippen kaum bewegen.“In den sozialen Netzwerken sorgte der Auftritt für gemischte Reaktionen. Viele Nutzer amüsierten sich darüber, andere warfen Mason mangelnde Professionalität vor.Reporterin entschuldigt sich nach Olympia-BerichtBei ihrem nächsten Auftritt in der „Today“-Show am Donnerstagmorgen dankte Mason Zuschauern, die ihr besorgte Nachrichten geschickt hatten, und entschuldigte sich. Es gehe ihr gut, der Auftritt sei ihr nur ein wenig peinlich.„Ich habe die Situation völlig falsch eingeschätzt, ich hätte nichts trinken sollen, vor allem nicht unter diesen Bedingungen – es ist kalt, wir sind in großer Höhe, und dass ich nichts gegessen hatte, hat wahrscheinlich auch nicht geholfen“, sagte die Journalistin. „Aber ich übernehme die volle Verantwortung dafür. Das entspricht nicht den Standards, die ich mir selbst gesetzt habe.“„Today“-Moderatorin Jenny Azzopardi zeigte sich verständnisvoll und sagte: „Wir wissen, wie hart du arbeitest, Danika.“ Moderator Stefanovic nannte Mason eine „Legende“.Das sagt Australiens PremierWie die BBC berichtet, schaltete sich auch Australiens Premierminister Anthony Albanese in die Debatte um Masons Bericht ein. Er sei „pro-Danika“, so der Regierungschef und Vorsitzende der Australian Labor Party.„Gut für sie. Sie ist gerade in Italien und muss müde sein“, sagte er und fügte hinzu: „Das liegt an der Zeitverschiebung, die hatte sicher einen Einfluss. Hier gibt es nichts zu sehen.“

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Nach Olympia-Aus: Welche Folgen der kümmerliche Eishockey-Auftritt hat

An den NHL-Stars lag das verkorkste Olympia-Turnier nicht. Bundestrainer und Sportdirektor räumen Fehler ein, Konsequenzen dürfte es aber kaum geben. Die Stimmung ein Jahr vor der Heim-WM ist mies.Schnell weg aus Mailand: Nach der kläglich verpassten und womöglich einmaligen Chance hatten die deutschen Eishockeyspieler endgültig genug von Olympia. Der erste Shuttle brachte die NHL-Stars um Leon Draisaitl schon am ganz frühen Donnerstagmorgen aus dem olympischen Dorf zum Flughafen, um zurück nach Nordamerika zu flüchten. "Es ist eine große verpasste Chance", sagte der zweimalige Stanley-Cup-Sieger Nico Sturm vor seiner Abreise aus Mailand keine 16 Stunden nach dem 2:6-Viertelfinal-Debakel gegen die Slowakei. Ob diese Möglichkeit mit der "goldenen" deutschen NHL-Generation so noch einmal wieder kommt, ist ein Jahr vor der Heim-WM mehr als fraglich. Schon bei der WM im Mai in der Schweiz dürfte kaum einer der aktuellen NHL-Topspieler dabei sein, da nahezu alle aussichtsreich im Playoff-Rennen und somit wohl nicht verfügbar sind.Bei den nächsten Winterspielen in vier Jahren dürfte Draisaitl mit dann 34 Jahren kaum mehr wie jetzt zu den aktuell drei bis fünf besten Spielern der Welt gehören. Auch Sturm ist dann 34 und Torhüter Philipp Grubauer sogar schon 38. Und aus der Jugend kommt außer dem 16 Jahre alten Top-Talent Max Penkin so gut wie nichts nach. Künftige Weltklassespieler mit der Klasse von Draisaitl, Tim Stützle oder Moritz Seider sind aktuell nicht in Sicht."Wir haben Strukturen geschaffen, die wirklich gut sind. Aber jetzt muss aus der Struktur die Qualität kommen und da muss der nächste Schritt her", sagte der Sportvorstand des Deutschen Eishockey-Bundes, Christian Künast. Nur kommt der nächste Schritt eben nicht. "Art und Weise ist ja völlig enttäuschend"Platz sechs bei einem olympischen Turnier, bei dem erstmals seit 2014 wieder die besten Spieler der Welt dabei waren, ist auf dem Papier nicht so schlecht. "Wenn uns vor dem Turnier jemand gesagt hätte, wir scheiden im Viertelfinale aus, hätten wir wahrscheinlich gesagt: Ist okay. Aber die Art und Weise, wie wir hier gespielt haben, ist ja völlig enttäuschend", sagte Sturm ehrlich.Zumal sich aufgrund des seltsamen Olympia-Modus ein Weg für die erstmals überhaupt mit wirklichen NHL-Topspielern gespickte DEB-Auswahl bot, den die Spieler selbst nicht fassen konnten: Ein Viertelfinale gegen die personell in der Spitze nicht so gut besetzten Slowaken, die aber als Team wesentlich besser funktionierten. "Wir waren ein sehr, sehr gutes Team außerhalb des Eises. Auf dem Eis sind wir es nie so richtig geworden", sagte Künast im ZDF.Dass es einer Herkulesaufgabe gleicht, die neun Profis aus Nordamerika, die bis auf Draisaitl erst nach der Eröffnungsfeier in Mailand ankamen, in ein ansonsten fast nur aus DEL-Spielern bestehendes Team zu integrieren, wurde vom Bundestrainer teilweise barsch zurückgewiesen. Dabei hatten selbst Führungsspieler vor dem Turnier darauf hingewiesen, dass es darauf ankomme, schnell zusammenzufinden. Warum dies anderen Nationen wie etwa der Slowakei deutlich besser gelang, will Künast nun analysieren.Sportvorstand kündigt ehrliche Analyse an"Da müsst ihr uns ein bisschen Zeit geben", sagte der Sportvorstand, während der neue DEB-Vorstandsvorsitzende Frank Lutz bei Olympia komplett abtauchte und nicht einmal öffentlich in Erscheinung trat. Fast wirkte es bei Olympia so, als hätten zwei Nationalteams auf dem Eis gestanden: Die Hochveranlagten aus der NHL, an denen das kümmerliche Auftreten sicher nicht lag, und die DEL-Spieler, die in erschreckender Weise auf dem absoluten Top-Niveau überfordert schienen. Die einzige taktische Ausrichtung schien darin zu bestehen, den Puck wann immer möglich Draisaitl, Stützle und Co. zu geben - frei nach dem Motto: Die werden es schon richten. Bundestrainer Harold Kreis (67), dessen Vertrag von Künast ohne Druck schon vor Olympia bis zur Heim-WM im kommenden Jahr verlängert worden war, räumte Fehler ein. "Die Frage ist vielleicht berechtigt, ob ich die zu viel eingesetzt habe", gestand Kreis, angesprochen auf die sehr einseitig verteilten Eiszeiten zugunsten der NHL-Topspieler. Teamspitze gesteht Fehler einAuch die automatische Zuweisung der Kapitänsrollen für die drei größten NHL-Stars Draisaitl, Seider und Stützle war kaum zuträglich für die Bildung einer homogenen Einheit. Wie wichtig etwa der langjährige - für Olympia dann aber abgesetzte - Kapitän Moritz Müller (39) immer noch ist, wurde in Mailand offenbar. Als es nicht lief, war er es, der mit Einsatz auf dem Eis und mit deutlichen Worten voranging. "Man hätte insgesamt das Potenzial gehabt, sich hier besser zu verkaufen", stellte Müller vielsagend fest."Natürlich kann man jetzt im Nachhinein sagen: Hätte man vielleicht ein bisschen anders handeln können", gestand Künast, der die Kapitänsfrage zusammen mit Kreis entschieden hatte. Dass Künast den Vertrag mit Kreis wieder kündigt, ist kaum zu erwarten, zumal sich der ebenfalls gerade selbst erst zum Sportvorstand ernannte 54-Jährige damit auch infrage stellen würde. Eine mögliche Alternative zu Künast arbeitet als Sportdirektor in Nürnberg. Der frühere NHL-Profi Stefan Ustorf übte im Podcast "Schlagschuss" Kritik an den zugedachten Rollen für die Spieler. Dass die etwa maßlos enttäuschenden Marc Michaelis und Dominik Kahun teilweise mehr Eiszeit bekamen als Sturm, dem stur die Rolle als Anführer der vierten Reihen zugedacht war, verstand nicht nur Ustorf nicht.

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Winterspiele: Betrunken im TV: Olympia-Reporterin bittet um Entschuldigung

Lallend und recht zusammenhangslos redet eine australische TV-Reporterin während einer Live-Schalte aus Livigno unter anderem über italienische Kaffeepreise. Später gibt sie zu: Es war der Alkohol.Sie lallte betrunken in einer Live-Schalte bei Olympia: Die TV-Reporterin Danika Mason hat um Entschuldigung für einen Alkohol-Aussetzer im australischen Fernsehen gebeten. "Ich möchte kurz den Moment nutzen, wenn das okay ist, um mich zu entschuldigen", sagte Mason am Tag nach dem Geschehen. "Ich hätte nichts trinken sollen - und erst recht nicht unter diesen Bedingungen: Es ist kalt, wir sind in großer Höhe, und dass ich nichts zu Abend gegessen hatte, hat wahrscheinlich auch nicht geholfen."Von Kaffeepreisen in Italien zu LeguanenMason war am Mittwochmorgen im Rahmen einer Show des australischen Senders Channel9 live aus Livigno zugeschaltet. Dabei redete sie auffällig langsam und recht zusammenhangslos über die Kaffeepreise in Italien, Leguane und Lindsey Vonn, später legte sie sich noch hin, um einen Schneeengel zu machen. "Mir ist das ein bisschen peinlich. Ich habe eine Situation komplett falsch eingeschätzt", sagte Mason hinterher.Studio-Moderator Karl Stefanovic hatte unmittelbar nach dem Lall-Auftritt zunächst zu seiner Kollegin Jayne Azzopardi gesagt, die verwaschene Aussprache der Reporterin habe möglicherweise mit der eisigen Kälte in Livigno zu tun, sie habe Masons Lippen beeinträchtigt. Doch es war der Alkohol.Schon Tage zuvor hatte Mason bei einer Reportage aus einem Nachtclub berichtet, einige Limoncello von Italienern bekommen zu haben. In Australien kam nach der Lall-Schalte Kritik auf: Die Produzenten des Senders hätten Mason in ihrer Verfassung nicht auf Sendung gehen lassen sollen.TV-Reporterin: "Ich möchte die volle Verantwortung übernehmen"Doch die Betroffene selbst nahm die Schuld auf sich. "Ich möchte die volle Verantwortung übernehmen. Das entspricht nicht dem Anspruch, den ich an mich selbst habe. Deshalb: Es tut mir wirklich leid - und danke auch an alle für die Nachrichten, die ich bekommen habe."Zu den Mutmachern zählten auch ihre TV-Kollegen. "Wir wissen, wie hart du arbeitest, Danika", sagte Azzopardi nach Masons Beichte - und Stefanovic ergänzte: "Du bist die Beste, Danika. Mach dir wegen der Sache keine Sorgen, lass uns einfach weitermachen. Du bist eine Legende."

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Europa League im Free-TV: Hier läuft Stuttgarts Spiel bei Celtic Glasgow

Beim Europa-League-Spiel im Celtic Park erwartet den VfB Stuttgart eine besondere Stimmung. Wo die Playoff-Partie des Bundesligisten beim schottischen Klub zu sehen ist.Mit großer Vorfreude auf die Kulisse möchte der VfB Stuttgart bei Celtic Glasgow die Grundlage für den erhofften Achtelfinaleinzug in der Europa League legen. Anpfiff des Zwischenrunden-Hinspiels im populären Celtic Park ist am Donnerstag um 21.00 Uhr.Die Entscheidung, ob der DFB-Pokalsieger den Sprung unter die besten 16 schafft, fällt in einer Woche. Am 26. Februar hat das Team von Trainer Sebastian Hoeneß Heimrecht.Europa League: VfB Stuttgart vs. Celtic Glasgow live im Free-TVDas Stuttgarter Spiel bei Celtic Glasgow am Donnerstagabend läuft live bei RTL und beim Tochtersender Nitro. Die Übertragung beginnt ab 20.15 Uhr. Abonnenten von RTL+ können die Partie auch über den kostenpflichtigen Streamingdienst verfolgen.Anders als der VfB kam der SC Freiburg als zweiter Bundesliga-Vertreter im Wettbewerb ohne den Umweg über die Playoff-Runde weiter und steht bereits als Achtelfinalist fest.Transparenzhinweis: Der stern gehört zu RTL Deutschland.

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Olympische Winterspiele: Gutes Springen: Deutsche Kombinierer haben Gold-Chancen

Bisher lief es für die deutschen Kombinierer bei den Winterspielen schlecht. Das ändert sich beim letzten Skispringen. Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger haben zum Abschluss Chancen auf Gold.Die deutschen Nordischen Kombinierer gehen als Führende ins letzte Langlaufrennen ihrer Disziplin bei den Olympischen Winterspielen in Italien und haben gute Gold-Chancen. Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger starten im Team Sprint 13 Sekunden vor den zweitplatzierten Norwegern. Beim Skispringen im dichten Schneetreiben sprang Rydzek 123 Meter weit. Geiger landete in Predazzo nach 122,5 Metern. Das entscheidende Langlaufrennen ist für 14 Uhr in Tesero angesetzt.Für die deutschen Kombinierer ist es die letzte Chance, ein Olympia-Debakel zu verhindern. Schaffen es Rydzek und Geiger nicht auf das Podest, wären es für den Deutschen Skiverband die ersten Winterspiele seit 1998, bei denen er ohne Edelmetall in der Disziplin nach Hause fahren würde.

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Winterspiele in Antholz: X-Faktor gesucht: Die schwierige deutsche Biathlon-Zukunft

Die schlechteste Olympia-Bilanz jemals droht. Vor den letzten Rennen gibt es bei Deutschlands Biathlon-Team wenig Grund zur Freude. Wie sich das ändern soll - und warum viel Geduld gefragt ist.Wenn in Antholz die Biathlon-Goldmedaillen gefeiert werden, sind die Deutschen nur Zuschauer. Während Frankreichs Superteam um die Dreifach-Olympiasieger Julia Simon und Quentin Fillon Maillet schon zehn Medaillen einsammelte und Norwegen selbst nach dem Rücktritt von Dominator Johannes Thingnes Bö neunmal Edelmetall gewann, reichte es für Deutschlands Skijäger in neun Rennen nur zu einmal Bronze. Es droht das schlechteste Abschneiden bei Winterspielen jemals - und die Zahlen bestätigen einen Trend: Im Biathlon hat Deutschland den Anschluss an die beiden Top-Nationen verloren."Wir haben wirklich gute Athleten, die auch gut performen können, die sich auch in der Weltspitze tummeln können, aber wir haben diese X-Faktor-Athleten derzeit nicht", sagte Sportdirektor Felix Bitterling. Was er damit meint: Es gibt keine selbstbewussten Siegertypen in herausragender Form, schlicht niemanden im Team, der "einfach mal in eine Strafrunde easy rausläuft", mit einer "brutal schnellen Schießzeit" Druck macht und anschließend wieder führen kann. "Das ist derzeit so. Das muss man einfach so akzeptieren.""Uns haben ein oder zwei Athletengenerationen einfach gefehlt"Doch damit abfinden darf man sich nicht. "Wir arbeiten sehr, sehr stark im Hintergrund, dass es diese Athleten oder Athletinnen in Zukunft wiedergeben wird", sagte Bitterling. Das Problem: Gerade im Männer-Bereich wurde jahrelang zu wenig gemacht. Das Weltcup-Team bekam zu wenig Druck, weil schlicht kein guter Nachwuchs vorhanden war. "Und das ist nie gut", sagte Bitterling: "Uns haben ein oder zwei Athletengenerationen einfach gefehlt."Eine effektivere und zielgerichtete Ausbildung von Sportlern und Trainern soll helfen, dass sich das ändert. "Das dauert wahrscheinlich Jahre. Man hätte es viel früher machen müssen", sagte Bitterling. Vor zweieinhalb Jahren habe man die Strukturen grundlegend geändert und erhofft sich von Maßnahmen wie einer Schießakademie mit Spezialisten sowie einer Taskforce für die Trainerausbildung, die Lücke zu den Franzosen und Norwegern zu schließen.Warum die Nachwuchsarbeit immer schwerer wirdWie schwer das ist, weiß auch David Zobel und wies in Antholz darauf hin, "wie viele Nachwuchssportler die Franzosen haben. Das geht in Richtung 200 und bei uns sind es 50. Da brauchst du das eine Übertalent, ansonsten wird es schwierig." Zudem fragte der Olympia-Starter noch, warum Deutschlands Nationalteam im Fußball wohl besser sei als das von Norwegen? "Weil wir mehr Fußballer haben", antwortete der 29-jährige Bayer.Eine "Sisyphusarbeit", sei die Suche nach hochtalentierten Biathletinnen und Biathleten, betonte Bitterling: "Die Nachwuchsarbeit generell ist eine Sache, die schwerer wird." Er habe die Erfahrung gemacht, dass in Deutschland "die Gruppe der Athleten und Athletinnen, die sich aktiv für Leistungssport entscheidet und diesen dann auch durchzieht, immer kleiner wird".Was der Klimawandel mit fehlenden Talenten zu tun hatUnd dann sind da noch die Standortnachteile. Durch die Verlagerung der Schneefallgrenze nach oben würden deutsche Nachwuchssportler später auf Schnee trainieren können als in Skandinavien. "Das alles wird irgendwann ein Mix, der nicht ganz leicht ist", sagte Bitterling, der am Saisonende aus dem Amt ausscheidet und in anderen Funktion zum Weltverband IBU zurückkehrt. All das sollen keine Ausreden sein, betonte der Bayer, für den es beim DSV noch keinen Nachfolger gibt: "Wir haben uns dessen angenommen. Ich glaube, wir haben viele Schritte unternommen, die richtig sind, aber das dauert eben."In Italien verpasste Deutschland teilweise auch knapp die Medaillen. Seit 1992 gab es immer mindestens zweimal Edelmetall. Kommt nach Mixed-Bronze in den Massenstarts am Freitag (Männer) und Samstag (Frauen) nicht noch einmal dazu, wäre das mit Abstand schlechteste Olympia-Abschneiden für das einst so erfolgsverwöhnte Team perfekt. Zwei vierte Plätze mit den Staffeln, Rang vier für Vanessa Voigt und Rang fünf für Philipp Nawrath im Einzel waren gute Ergebnisse. "Aber bei Olympia zählen die Medaillen", sagte Nawrath. Und eine Erkenntnis ist auch: Ohne Fehler der Franzosen und Norweger war das Podest auch bei eigenen Topleistungen kaum zu erreichen.Die Hoffnungsträger heißen Pfund, Seidl und TannheimerUmso wichtiger ist, dass Erfolge bei der nächsten Generation zu sehen sind. Junioren-Weltmeister Leonhard Pfund (22) sorgte bei seinem Weltcup-Debüt vor Olympia in Tschechien für Aufsehen, auch Elias Seidl (21) und Franz Schaser (23) wird viel zugetraut. Bei den Frauen hat Selina Grotian (21) trotz schwacher Olympia-Auftritte sogar schon im Weltcup gewonnen, Julia Tannheimer (20) ist für ihr junges Alter als Olympia-Starterin enorm weit.Neue Kräfte sind auch nötig, denn in Franziska Preuß (31) hört die letzte noch aktive deutsche Weltmeisterin spätestens im März auf, bei den Männern sind Nawrath (32) und Philipp Horn (31) im gleichen Alter. Es ist fraglich, ob sie bis zu den nächsten Spielen in vier Jahren in Frankreich weitermachen."Ich glaube, dass es ein paar sehr hoffnungsvolle Talente in Deutschland gibt", sagte Bitterling. Wichtig sei es aber, diese behutsam aufzubauen. "Wenn ich einen jüngeren Athleten zu früh oben reinschicke und der kriegt dann da richtig auf die Mütze, dann kann es auch schon mal sein, dass der eine kleine Delle bekommt."

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Olympisches Eishockey-Turnier: Eishockey-Finale Kanada gegen USA möglich - Sorgen um Crosby

Kanada, die USA und Finnland kämpfen sich jeweils in der Verlängerung ins Halbfinale des olympischen Eishockeyturniers. Sorgen gibt es um Kanadas Superstar Sidney Crosby, der verletzt vom Eis musste.Das Eishockey-Finale Kanada gegen USA ist bei den Olympischen Winterspielen in Mailand weiterhin möglich. Ob Kanadas Kapitän und Superstar Sidney Crosby dann allerdings mitwirken könnte, ist unklar. Der 39 Jahre alte Olympiasieger von 2010 und 2014 verletzte sich am Mittwoch beim dramatischen Viertelfinalsieg gegen Tschechien. Beim 4:3 (2:1, 0:1, 1:1, 1:0) nach Verlängerung war Crosby im Mittelabschnitt in die Kabine gegangen und danach nicht mehr wiedergekommen."Das ist natürlich hart, wenn du deinen Kapitän so siehst. Ich hoffe, dass er im nächsten Spiel wieder dabei sein kann", sagte Abwehrstar Drew Doughty von den Los Angeles Kings. Crosby hatte etliche harte Checks einstecken müssen.Drei Viertelfinals werden erst in der Verlängerung entschieden Die NHL-Startruppe um Connor McDavid, Nathan Mackinnon und Crosby hatte in Mailand viel Mühe mit den Tschechen, die bis kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit noch 3:2 geführt hatten. Nick Suzuki von den Montreal Canadiens rettete den Favoriten etwas mehr als drei Minuten vor Schluss mit seinem Ausgleich in die Verlängerung. Dort erzielte Mitch Marner von den Vegas Golden Knights das entscheidende Tor. Kanada spielt am Freitag nun gegen Finnland.Der amtierende Olympiasieger gewann gegen die Schweiz ebenfalls nach Verlängerung mit 3:2 (0:2, 0:0, 2:0, 1:0). Artturi Lehkonen von Colorado Avalanche schoss die Finnen, die bis sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit noch 0:2 zurückgelegen hatten, zum Sieg. In NHL-Star Kevin Fiala und Ex-NHL-Profi Denis Malgin hatten sich zwei wichtige Schweizer Spieler in der Vorrunde verletzt. Im zweiten Halbfinale stehen sich Weltmeister USA und Deutschland-Bezwinger Slowakei gegenüber. Die neben Kanada als Top-Favoriten geltenden US-Boys rangen am Abend Schweden ebenfalls nach Verlängerung mit 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) nieder. Quinn Hughes von Minnesota Wild war der entscheidende Torschütze.

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Champions League: Doppelschlag von Schick öffnet für Bayer die Tür zum Achtelfinale

Nur vier Wochen nach dem Duell in der Ligaphase der Champions League trat Bayer Leverkusen erneut bei Olympiakos Piräus an. Diesmal behielt die Werkself die Nerven.Bayer Leverkusen hat im Hexenkessel von Olympiakos Piräus einen großen Schritt in Richtung Champions-League-Achtelfinale gemacht. Dank Doppelpacker Patrik Schick gewann der Fußball-Bundesligist das Playoff-Hinspiel beim griechischen Meister mit 2:0 (0:0). Vier Wochen nach der 0:2-Niederlage in der Ligaphase an selber Stelle gelang damit diesmal die Revanche. Im lauten Karaiskakis-Stadion sorgte Schick mit einem Doppelschlag in der 60. und 63. Minute für den Sieg. Vor dem Rückspiel am kommenden Dienstag hat Bayer 04 damit nun eine sehr komfortable Ausgangsposition.Aggressive Gastgeber geben zunächst den Ton an Die Hausherren suchten früh den Weg nach vorn und setzten Leverkusen unter Druck. Ein erster Abschluss von Medhi Taremi (5.) ging flach links am Tor vorbei. In den ersten zehn Minuten kam Bayer kaum aus der eigenen Hälfte und wirkte im Ballbesitz – jedes Mal begleitet von einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert der griechischen Fans – zögernd. Versuche, das Pressing durch lange Bälle zu umgehen, brachten zunächst nur bedingt Entlastung. Nach überstandener Druckphase fand die Werkself aber zunehmend besser ins Spiel und übernahm mehr Kontrolle. Vor den Augen von UEFA-Präsident Aleksander Čeferin scheiterte Schick an Piräus-Keeper Konstantinos Tzolakis, ehe Ernest Poku aus spitzen Winkel verzog (17.). Auf der Gegenseite konnte sich auch Bayer-Keeper Janis Blaswich auszeichnen, als er einen Distanzschuss von Gelson Martins (25.) parierte. Chancen für Bayer Leverkusen – Abseitstor von Olympiakos Im Gegenzug lenkte Tzolakis eine Großchance von Ibrahim Maza (29.) an die Latte und Poku verfehlte im Eins-gegen-eins mit dem Schlussmann das lange Eck (31.). Dann unterbrach eine lange Verletzungspause den Sturmlauf der Gäste: Das griechische Innenverteidiger-Duo Panagiotis Retsos und Lorenzo Pirola war böse mit den Köpfen zusammengeprallt. Beide konnten nach minutenlanger Behandlung auf dem Rasen aber zunächst weiterspielen. Zurück im Spielfluss schockte dann Piräus' Top-Torjäger Ayoub El Kaabi kurz vor der Pause Leverkusen, als er einen fahrig verteidigten Freistoß mit dem Kopf ins Tor verlängerte und dröhnender Jubel ausbrach. Doch Glück für Bayer: Nach VAR-Überprüfung wurde der Treffer zurückgenommen – Taremi hatte den Ball im Abseits stehend noch leicht berührt. Doch auch in der achtminütigen Nachspielzeit blieben die Gastgeber gefährlich vor dem Tor. Schick-Doppelschlag lässt Stadion verstummen Nach dem Seitenwechsel übernahm zunächst wieder Piräus das Kommando, doch die Werkself blieb geduldig und schlug eiskalt zu: Nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte spielte Poku im richtigen Moment in den Lauf von Schick, der vor Tzolakis cool einschob und damit das 200. Champions-League-Tor für Bayer Leverkusen erzielte.Nur drei Minuten später machte Schick den Doppelschlag perfekt, als er eine Ecke von Alejandro Grimaldo zum 2:0 einköpfte und das Stadion in der griechischen Hafenstadt verstummen ließ. In der nun deutlich ruhigeren Atmosphäre waren zeitweise sogar die 500 mitgereisten Bayer-Fans zu hören. Die Pfiffe gegen die Leverkusener im Ballbesitz waren da fast gänzlich verstummt.

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Olympische Winterspiele: So schaffte es der Hund bei Olympia ins Langlaufstadion

Ein tierischer Ausreißer wird im Langlaufstadion zum Star der Zielfotos. Nun verrät die Schwester des Besitzers, wie der Hund türmte - und was die Familie dachte, als sie Nazgul plötzlich im TV sah.Erst büxte er aus, dann lieferte er das tierischste Zielfoto der Olympia-Geschichte: Der zweijährige Tschechoslowakische Wolfshund Nazgul hat im olympischen Langlaufstadion für kuriose Bilder gesorgt. Jetzt verrät die Schwester des Besitzers, wie es der Hund bis in die Langlaufloipe bei der Qualifikation im Team Sprint schaffen konnte. "Er ist aus der Wohnung meines Bruders ausgebüxt. Er hat gleich zwei Türen selbst geöffnet und war plötzlich weg", sagte Elisa Varesco der "Bild".Hund büxte aus - und tauchte plötzlich im Fernsehen wieder aufWährend Nazguls Besitzer auf dem Weg zum Biathlon nach Antholz war, suchte seine Schwester den Ausreißer im Ort. Auf der Strecke, die Familie wohnt direkt an der Olympia-Loipe, vermutete sie ihn nicht. "Als wir ihn dann im Fernsehen gesehen haben, waren wir ganz erschrocken", erzählte Varesco.Während des Rennens tauchte das Tier plötzlich auf der Zielgeraden in Tesero auf. Der Hund verfolgte die Griechin Konstantina Charalampidou und die Kroatin Tena Hadzic bis hinter die Ziellinie.Nazgul manchmal extrem wild, aber auch sehr lieb Nach dem Lauf hatte laut "Bild" FIS-Streckenchef Michel Rainer den Hund im Zielbereich eingefangen und aus dem Skistadion gebracht. Aber da entwischte er wieder. Statt erneut auf die Strecke lief er dieses Mal jedoch in den Nachbarort. "Wir haben ihn dort dann endlich eingefangen. Nazgul ist manchmal extrem wild, aber auch ein sehr lieber Hund", sagte Elisa Varesco.Charalampidou: "Bin jetzt berühmt wegen eines Hundes" Für Charalampidou stellte der ungewöhnliche Mitstreiter kein Problem dar. "Ich bin jetzt berühmt wegen eines Hundes, der über die Ziellinie gelaufen ist, und jetzt wollen alle mich interviewen. Es ist das erste Mal, dass ich überhaupt Interviews gebe", sagte sie. "Er hat die Kamera verfolgt, die an der Ziellinie auf- und abfährt. Er war süß und nicht aggressiv, also war alles in Ordnung."Hund beschnuppert nach Zieleinlauf ArgentinierinDer Hund wurde beim Überqueren der Linie auch für ein Zielfoto von der offiziellen Kamera erfasst. Im Ziel stoppte er und beschnupperte die argentinische Sportlerin Nahiara Díaz Gonzalez. Die besten Athletinnen aus der ersten Startgruppe waren zu diesem Zeitpunkt bereits im Ziel. Darunter auch die Oberstdorferin Laura Gimmler, die später im Finale mit Coletta Rydzek Bronze gewann."Er war superglücklich, als er die Ziellinie überquerte. Ich war so darauf konzentriert, das Rennen zu beenden, dass ich nicht auf den Hund geschaut habe", sagte Díaz Gonzalez und fügte an: "Es war einfach eine lustige Erfahrung. Das ist nicht normal. Ich weiß nicht, was er hier gemacht hat."

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Winterspiele 2026: Emma Aicher ist unser Lichtblick bei Olympia

Auch wenn Emma Aicher im letzten Rennen nicht den erhofften Triumph einfuhr: Keine zweite Athletin macht so viel Spaß wie die junge Deutsch-Schwedin.

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Champions League: Wer überträgt Bayer Leverkusen vs. Olympiakos im TV und Stream?

In den Champions-League-Playoffs trifft Bayer Leverkusen auf einen Gegner, mit dem man schlechte Erfahrungen gemacht hat. So sehen Sie das Spiel gegen Olympiakos Piräus live.Auf dem Weg in das Achtelfinale der Champions League muss Bayer Leverkusen den Umweg über die Play-offs nehmen. Für das Hinspiel reist Bayer nach Griechenland zu Olympiakos Piräus. Mit dem Gegner hat die Werkself erst jüngst schlechte Erfahrungen gemacht. Ausgerechnet in Piräus verpasste Bayer die direkte Qualifikation für das Achtelfinale – durch eine 0:2-Niederlage vor vier Wochen. Damals kassierte die Mannschaft beim griechischen Meister schon nach 92 Sekunden das erste Gegentor. „Dieser Warnschuss wird uns mit Sicherheit helfen, um hellwach zu sein. Uns erwartet wieder die gleiche Atmosphäre und die gleiche Art von Fußball. Für Piräus ist es das Spiel des Jahres“, sagte Sportchef Simon Rolfes.Bayer Leverkusen will Achtelfinale der Champions League erreichenIn der Ligaphase der Champions League belegte Bayer Leverkusen mit zwölf Punkten den 16. Platz. Erst am letzten Spieltag gelang es der Werkself, durch einen 3:0-Sieg gegen den FC Villareal noch das Ticket für die K.o.-Phase zu lösen. Beide Teams befinden sich in guter Form: Leverkusen unter Trainer Kasper Hjulmand ist seit sechs Spielen ungeschlagen. Der griechische Meister Olympiakos Piräus hat in der heimischen Liga die letzten vier Spiele gewonnen und in der Champions League neben Bayer auch Ajax Amsterdam geschlagen.Hier läuft Bayer – Olympiakos Die Partie von Bayer 04 Leverkusen bei Olympiakos Piräus wird beim Streaminganbieter DAZN live übertragen. Anpfiff ist um 21 Uhr. Daniel Herzog moderiert, Freddy Harder kommentiert das Spiel zusammen mit dem ehemaligen Profi Tobias Schweinstieger. Die Übertragung beginnt bereits um 20.15 Uhr. Außerdem ist die Partie in der Konferenz auf DAZN zu sehen.Borussia Dortmund hat sein Play-off-Hinspiel gegen Atalanta Bergamo bereits am Dienstag mit 2:0 gewonnen. Der FC Bayern hat sich direkt für das Achtelfinale qualifiziert. Für Eintracht Frankfurt war schon in der Ligaphase der Champions League Endstation.

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"Lächerlich" : Ski-Ikone lacht Olympia-Reporter nach frecher Frage aus

Freestyle-Ski-Star Eileen Gu gewinnt bei Olympia zweimal Silber. Auf die Frage nach fehlendem Gold reagiert die 22-Jährige mit höhnischem Lachen – und nennt sie "lächerlich".Freestyle-Ski-Star Eileen Gu gewinnt bei Olympia zweimal Silber. Auf die Frage nach fehlendem Gold reagiert die 22-Jährige mit höhnischem Lachen – und nennt sie "lächerlich".

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Olympia-News: Frauen-Staffel nach Preuß-Drama ohne Medaille

Biathletinnen bei Olympia glücklos. Dürr fädelt am ersten Tor ein. Und: eine deutsche Olympia-Medaille im Langlauf. Die wichtigsten News der Olympischen Spiele.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Olympische Winterspiele: "Verbrauchte Chance": Viertelfinal-Pleite für Eishockey-Team

Nie war eine deutsche Eishockey-Auswahl so gut besetzt wie bei Olympia. Das Viertelfinale gegen die Slowakei schien machbar. Stattdessen gab es ein Debakel. Der Bundestrainer gesteht Fehler ein.Müde und frustriert trauerten die deutschen Eishockey-Cracks um Superstar Leon Draisaitl ihrer leichtfertig vergebenen Medaillenchance nach. Gegen ausgeruhte Slowaken hat das mit so großen Erwartungen angetretene Team im Olympia-Viertelfinale ein Debakel erlebt. "In so einem Spiel musst du dir so lange wie möglich die Chance geben, das Spiel zu gewinnen. Das haben wir überhaupt nicht gemacht. Ich weiß nicht, wie viele Konter wir zugelassen haben. Auf jeden Fall viel zu viele", schimpfte Kapitän Draisaitl nach dem üblen 2:6 (0:1, 1:3, 1:2) gegen den Bronze-Gewinner von 2022."Das ist mit Sicherheit eine verbrauchte Chance, die wir nicht genutzt haben. Das tut mit Sicherheit weh", sagte der Weltklasse-Stürmer der Edmonton Oilers. Draisaitl, Tim Stützle und Moritz Seider - im deutschen Olympiakader steckte diesmal richtige Weltklasse aus der NHL, dazu in JJ Peterka und Torhüter Philipp Grubauer weitere Leistungsträger aus der nordamerikanischen Profiliga. Insgesamt neun Spieler aus Nordamerika waren bei den Winterspielen dabei - so gut besetzt war niemals zuvor eine deutsche Eishockey-Auswahl.Kein Schönreden bei den Spielern"Natürlich kann man nicht immer erwarten, dass man um Medaillen mitspielt. Aber ich glaube, das war eine sehr machbare Aufgabe heute. Besser hätten wir es nicht treffen können", sagte Top-Verteidiger Seider. "Das sollte schon unser Maßstab sein, dass man so ein Spiel gewinnen kann." Dass es gegen einen Gegner, der vermeintlich auf Augenhöhe ist, so deutlich wurde, ließ viele Fragen aufkommen. Die beiden Treffer von Lukas Reichel (35. Minute) und Frederik Tiffels (50.) kamen beide viel zu spät. Nur einen Tag nach dem 5:1 in der ersten K.-o.-Runde gegen Frankreich waren die vor allem in der Spitze des Kaders nicht besser besetzten Slowaken effektiver. Zudem leistete sich die DEB-Auswahl heftige individuelle Fehler in der Defensive. "Tempo hängt auch ein bisschen mit dem physischen Zustand zusammen. Wir spielen ein zweites Spiel innerhalb von nicht mal 24 Stunden, die Slowaken hatten drei Tage frei", sagte Bundestrainer Harold Kreis. DEB-Sportvorstand Christian Künast meinte ebenfalls: "Wenn man das Spiel nur heute nimmt, hat uns etwas die Frische gefehlt."Interessanterweise widersprachen die Spieler an dem Punkt. "Das darf keine Ausrede sein", sagte etwa Seider entschieden. Zudem hatte sich die Slowakei als Gruppensieger selbst in die Position gebracht, ausgeruht ins Viertelfinale zu gehen. Für das hochgelobte deutsche Team war dagegen schon die Vorrunde mit dem peinlichen 3:4 gegen Lettland ziemlich verkorkst.Draisaitl bestätigt: Mannschaft hat sich nie gefunden"Wir hätten schon gerne besser gespielt, haben aber nie so richtig zu unserem Spiel gefunden", sagte Draisaitl. "Manchmal finden sich Mannschaften schneller. Manchmal dauert es eben etwas länger. Bei uns hat es etwas zu lange gedauert, um unsere Identität zu finden."Viel zu sehr schien das deutsche Offensivspiel bei den Winterspielen auf Draisaitls und Stützles Fähigkeiten ausgerichtet zu sein. Ausnahmekönner Draisaitl erhielt auch gegen die Slowaken wieder knapp 30 Minuten Eiszeit und damit extrem viel. Dass am Ende die Frische fehlte, wie Kreis anmerkte, schien somit zusätzlich selbst verschuldet zu sein. "Die Frage ist vielleicht berechtigt, ob ich die zu viel eingesetzt habe", bekannte der Bundestrainer, dessen Vertrag bereits vor Olympia bis zur Heim-WM 2027 verlängert worden war. Dennoch wird sich auch Kreis bei der nun folgenden Analyse kritische Fragen stellen lassen müssen. "Man hätte insgesamt das Potenzial gehabt, sich hier besser zu verkaufen. Das ist uns leider nicht gelungen", sagte Abwehrroutinier Moritz Müller von den Kölner Haien, der wegen der NHL-Stars Draisaitl, Stützle und Seider diesmal nicht zum Kreis der drei Kapitäne gehörte. Seider merkte an, dass schon bei der WM-Enttäuschung im vergangenen Mai im dänischen Herning einiges nicht gestimmt hatte, als Deutschland das Viertelfinale verpasst hatte. "Wir müssen einfach wieder unser Mindset, unsere Strukturen verdeutlichen. Wir sind eine Mannschaft, die sehr viel über Stolz und Willen kommt. Ab und an versuchen wir, dass wir zu süß spielen, da außen rum. Wir müssen einfach wieder direkter werden. Das hat man schon in Dänemark gesehen", sagte der 24-Jährige.

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Olympia: Wieder Preuß-Drama: Biathletinnen verpassen Staffelmedaille

Franziska Preuß erlebt in Antholz ihren nächsten olympischen Nackenschlag. Deutschlands Nummer eins patzt erneut mit dem Gewehr. Somit ist die nächste Medaillenchance futsch.Tief enttäuscht und mit Tränen in den Augen wollte Franziska Preuß einfach nur noch weg. Nach einem erneuten Fehlschuss-Drama und nur Rang vier in der Olympia-Staffel verließ die Biathletin kommentarlos den Ort ihrer nächsten bitteren Enttäuschung. Zu groß war die Ernüchterung, als dass Deutschlands Sportlerin des Jahres dafür kurz nach dem Rennen hätte Worte finden können. "Sie war jetzt einfach nicht in der Verfassung, irgendwie groß was sagen zu können und sagen zu wollen", sagte Sportdirektor Felix Bitterling: "Ich glaube, das ist jetzt einfach mehr eine mentale Geschichte, als dass es ihr körperlich wahnsinnig schlecht geht."Der nächste Patzer von Preuß hatte ihr, Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und der neuen Schlussläuferin Vanessa Voigt in Antholz eine mögliche olympische Staffelmedaille gekostet. Nachdem Preuß bereits in zwei Einzelrennen am Schießstand eine Olympia-Plakette aus der Hand gegeben hatte, bekam sie auch im Team ihre Nerven nicht in den Griff. "Sie hat sich schon ein paar Mal ausgegraben aus so einem kleinen Loch", sagte Bitterling: "Ich hoffe, das gelingt ihr auch noch mal."Während der souveräne Olympiasieger Frankreich ausgelassen feierte, weinte Preuß nach ihrer entscheidenden Strafrunde erneut bittere Tränen. Nicht nur Youngster Tannheimer versuchte, Preuß zu trösten. "Es schmerzt sehr, dass wir heute leer ausgehen", sagte Schlussläuferin Voigt.Erstmals keine Staffelmedaille für deutsche Teams Nach 4 x 6 Kilometern und einer Strafrunde durch Preuß sowie neun Nachladern hatte das Quartett in Antholz 1:29,1 Minuten Rückstand auf die Spitze. Silber holte Schweden vor Norwegen. Anders als Preuß & Co. kompensierten Frankreich und Schweden eine Strafrunde.Damit sind erstmals in der Olympia-Geschichte nach den deutschen Männern, die am Dienstag ebenfalls Vierte geworden waren, auch die Frauen in der Staffel ohne Medaille geblieben. Seitdem Frauen und Männer im Biathlon 1992 ihre Wettbewerbe bei Olympia gemeinsam austragen, hatte zuvor mindestens immer eine der beiden deutschen Staffeln auf dem Podest gestanden.Damit haben die deutschen Skijäger vor den abschließenden beiden Massenstartrennen nur Bronze vom Auftakt in der Mixed-Staffel auf dem Konto. In den bisher sechs Einzelrennen gab es keine Medaillen. Es droht ein historisch schlechtes Gesamtergebnis. Preuß versagen wieder die NervenFür Preuß geht damit ihre überwiegend unglückliche Olympia-Geschichte weiter. Bereits bei ihren drei Spielen zuvor erlebte sie einige Dramen. Dabei hatte man Preuß im Team den Druck nehmen wollen, indem sie erstmals seit langer Zeit nicht mehr auf der Schlussposition eingesetzt wurde. "Platz zwei taugt mir ganz gut", hatte sie noch vor dem Rennen gesagt. Liegend ging alles gut, aber im Stehendschießen bekam die 31-Jährige erneut ihre Nerven nicht in den Griff. Bereits beim Bronzegewinn in der Mixed-Staffel zum Olympia-Auftakt hatte Preuß eine Strafrunde geschossen. Da hatte sie Glück gehabt, dass Norwegens Maren Kirkeeide zwei Scheiben stehen ließ.Youngster Tannheimer liefert abVor den Augen von Fußball-Trainerlegende Jürgen Klopp, der schon wie tags zuvor bei den Männern vor Ort die Daumen drückte, hatte die erst 20-jährige Tannheimer in ihrem ersten Staffelrennen auf der größten Sportbühne eine ganz starke Leistung. Läuferisch spielte sie ihre Stärke aus und schickte nach nur zwei Nachladern im Stehendschießen Preuß als Zweite nur 5,1 Sekunden hinter Schweden ins Rennen. Doch dann zeigte ausgerechnet die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison im entscheidenden Moment Schwäche. Selbst die drei Nachlader brachte Preuß nicht ins Ziel. So fiel das DSV-Quartett auf Rang elf zurück, der Vorsprung auf die Spitze betrug 47,4 Sekunden. Anschließend versuchte Hettich-Walz, in ihrer ersten Olympia-Staffel zwar Boden gutzumachen. Sie ging Risiko, aber brauchte im Stehendanschlag ebenfalls zwei Nachlader und verlor so weitere Sekunden, während die Konkurrenz nicht patzte. Fehlerfreie Voigt kann nichts ausrichten Hettich-Walz übergab auf Rang fünf mit einem Rückstand von 1:22,3 Minuten auf Voigt. Die Thüringerin, eigentlich etatmäßige Startläuferin, sollte mit ihrer Schießstärke im Optimalfall in den Medaillenkampf eingreifen. Weil aber vorne keine der Konkurrentinnen Nerven zeigte, nutzten auch die beiden schnellen fehlerfreien Einlagen von Voigt nichts mehr. Vor vier Jahren in Peking hatte Deutschland die Bronzemedaille gewonnen, Preuß und Voigt waren damals schon dabei. 2002 hatte die Auswahl des Deutschen Skiverbandes in Salt Lake City letztmals Olympia-Gold geholt. Richtig enttäuschende Ergebnisse gab es auch immer wieder: Weit entfernt vom Podest reichte es 2018 nur zu Platz acht, 2014 sogar nur zu Rang zehn.

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Winterspiele in Italien: Aus am ersten Tor: Dürrs Olympia-Finale wird zum Alptraum

Lena Dürr erlebt im Slalom ein weiteres Drama. Ihr zweiter Lauf ist nach weniger als zwei Sekunden vorbei. Der Medaillen-Traum platzt, die Ski-Welt leidet mit. US-Star Shiffrin schlägt derweil zurück.Lena Dürr zeigte im womöglich schmerzhaftesten Moment ihrer Karriere wahre Größe. Der Medaillen-Traum der deutschen Skirennfahrerin bei den Olympischen Winterspielen platzte auf dramatische Art und Weise - und im zweiten Lauf schon nach weniger als zwei Sekunden. Doch die Siegerehrung ließ sich die tief enttäuschte 34-Jährige nicht entgehen."Das werde ich in meinem Leben nicht mehr sehen, deswegen musste ich schnell rennen", sagte Dürr, nachdem sie die Fragerunde mit den Journalisten kurz unterbrochen hatte und dann zurückgekehrt war. Bei den Spielen 2030 werde sie nicht mehr dabei sein, kündigte die Münchnerin an. Der Slalom in Cortina d'Ampezzo, den US-Superstar Mikaela Shiffrin mit klarem Vorsprung für sich entschied, war ihr letzter Auftritt unter den Ringen. Er endete in einem Alptraum. Wieder mal. Dürr und Olympia - es ist ein einziges Drama.Aicher, Neureuther und Co. leiden mitAls Zweitplatzierte war sie ins Finale des Torlaufs gegangen. Nach den bitteren Enttäuschungen im Slalom von Peking vor vier Jahren und im Riesentorlauf in Norditalien am vergangenen Sonntag wollte sie ihre gute Ausgangsposition diesmal unbedingt nutzen - und fädelte bereits am ersten Tor ein. Eine "Katastrophe" und der "worst case" sei das, sagte Dürr. "Aber so ist es jetzt."Gefühlt die komplette Ski-Familie schien mitzuleiden. Emma Aicher, die nach zweimal Olympia-Silber in der Abfahrt und in der Teamkombination mit Kira Weidle-Winkelmann diesmal Neunte geworden war, hockte mit einer Sonnenbrille vor den Augen im Ziel und drehte sich entsetzt von den Kameras weg. Ex-Skistar Felix Neureuther schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Ihre internationalen Rivalinnen nahmen Dürr, nachdem sie auf ihren Skiern noch schnell den Hang hinuntergerutscht war, in Empfang und trösteten sie.Aus am ersten Tor? Seit 15 Jahren nicht passiert"Schade Lena, du hättest auch eine von denen sein können", habe die Schwedin Sara Hector bei der Siegerehrung zu ihr gesagt. So jubelten neben Goldmedaillengewinnerin Shiffrin noch die Schweizer Weltmeisterin Camille Rast über Silber und Hectors Teamkollegin Anna Swenn Larsson über Bronze."Man kann es noch gar nicht realisieren hier im Ziel. Da meint man, man bekommt noch einen Re-Run und es geht noch mal von vorne los", sagte Dürr über ihren schweren Patzer. Aus am ersten Tor - das sei ihr zuletzt vor rund 15 Jahren bei einem unterklassigen Fis-Rennen passiert, meinte sie. Was sie in dem Moment gedacht habe? "Gar nichts. Da ist man einfach blank."Ein Olympia-Drama nach dem anderenVier Jahre nach dem Olympia-Drama von Peking erlebte Dürr in den Dolomiten nun gleich zwei weitere sportliche Tragödien. In China war sie 2022 als Führende in den zweiten Lauf des Slaloms gegangen und noch auf den undankbaren vierten Rang zurückgefallen. Später holte zwar sie noch Silber mit der Mannschaft, doch das war nur ein kleiner Trost.In Cortina d'Ampezzo verspielte sie nun sowohl im Riesenslalom, in dem sie am Sonntag Neunte geworden war, als auch im Torlauf gute Medaillenaussichten. Der bislang größte Einzelerfolg der Münchnerin bleibt damit WM-Bronze 2023.Sie wolle dennoch die positiven Erkenntnisse mitnehmen, meinte die Athletin des SV Germering: Dass sie nach schwachen Wochen im Weltcup wieder so gut dabei sei und mit den Besten der Welt mitfahren könne. Sogar im Riesenslalom.Das deutsche Alpin-Team beendet die Spiele in Italien damit mit zwei Medaillen. Während die Frauen mitunter famose Fahrten zeigten, gingen die Männer bei ihren Wettbewerben in Bormio wieder mal leer aus.Slalom-Königin Shiffrin schlägt zurückShiffrin krönte sich mit 1,5 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Rast derweil überlegen zur olympischen Slalom-Königin und besiegte damit auch ein Trauma. 2022 in China war sie bei sechs Starts ohne Medaille geblieben. In der Team-Kombination vorige Woche landete sie mit Abfahrts-Champion Breezy Johnson nach einem verkorksten Slalom nur auf Rang vier, im Riesenslalom verpasste sie als Elfte sogar die Top Ten.Diesmal brillierte die 30-Jährige aber wieder und holte die vierte Olympia-Medaille ihrer Laufbahn. Zweimal Gold bei Winterspielen, vier WM-Titel und 71 Weltcup-Rennen hat die Amerikanerin im Slalom nun schon gewonnen. Die Siegerehrung in Cortina d'Ampezzo genoss die beste Skirennfahrerin der Gegenwart in vollen Zügen. Das ließ sich selbst Lena Dürr nicht entgehen.

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Olympische Winterspiele: "So viel verloren": Vonns Hund starb kurz nach Olympia-Sturz

US-Skistar Lindsey Vonn erlebt die "härtesten Tage meines Lebens". Am Krankenbett nimmt sie Abschied von ihrem Hund Leo. Mit rührenden Worten erinnert sie sich an 13 gemeinsame Jahre zurück.Traurige Tage für Ski-Star Lindsey Vonn: Die Amerikanerin stürzte am 8. Februar schwer in der olympischen Abfahrt und musste sich seitdem bereits mehreren Operationen unterziehen. Jetzt macht die 41-Jährige bekannt, dass einen Tag nach ihrem Sturz ihr geliebter Hund Leo gestorben ist. "Leo ist von uns gegangen und hat sich Lucy und Bear im Himmel angeschlossen", schrieb Vonn in einem Instagram-Beitrag.Vonn lag im Krankenhausbett, als sie sich von Leo verabschiedete"Als ich am Tag nach meinem Sturz im Krankenhausbett lag, haben wir uns von meinem großen Jungen verabschiedet. In so kurzer Zeit habe ich so viel verloren, was mir etwas bedeutet hat. Ich kann es nicht fassen", sagte Vonn. "Die letzten Tage waren unglaublich hart. Wahrscheinlich die härtesten meines Lebens. Ich kann immer noch nicht begreifen, dass er nicht mehr da ist."An dem Tag, als sie in Cortina d'Ampezzo gestürzt sei und sich eine komplexe Schienbeinverletzung zuzog, sei auch Leo gestürzt, berichtete die US-Amerikanerin. Vor Kurzem sei bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert worden. "Doch nun versagte auch sein Herz. Er hatte Schmerzen und sein Körper konnte mit seinem starken Geist nicht mehr mithalten." Leo habe sie immer aufgebaut, wenn sie am Boden lag. "In 13 Jahren haben wir so viel gemeinsam durchgestanden", sagte Vonn, die im März 2025 bereits ihre Hündin Lucy und im Januar 2022 ihren Hund Bear verloren hatte. Es werde dauern, bis sie das alles emotional verarbeiten könne. "Aber ich weiß, dass er immer bei mir sein wird.""Leo wird für immer meine erste große Liebe sein"Für die Abfahrtsolympiasiegerin von 2010, die in Cortina bereits mit einem Kreuzbandriss im linken Knie angetreten war, steht heute eine weitere Operation an. "Wenn ich die Augen schließe, werde ich an ihn denken", sagte Vonn. "Leo wird für immer meine erste große Liebe sein."

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Olympische Winterspiele: "Wie ein Ehering": Gimmler und Rydzek feiern Olympia-Bronze

Coletta Rydzek und Laura Gimmler jubeln über die erste Langlauf-Medaille für Deutschland bei diesen Winterspielen. Rydzeks Bruder weint. Gimmler berichtet von einer schlaflosen Nacht.Mit der Bronzemedaille um den Hals konnte Coletta Rydzek über ihr Malheur lachen. "Ich habe mich ein-, zweimal übergeben - leider auch einmal in die Kabine", sagte die 28-Jährige nach ihrem Langlauf-Coup mit Laura Gimmler im Team Sprint. "Es sei vergeben", warf Gimmler ein und lachte mit. Im Pressezentrum von Tesero mit Blick auf die in der Sonne glänzenden schneebedeckten Berge waren die körperlichen Strapazen vergessen.Wenige Minuten zuvor waren sich Rydzek und Gimmler euphorisch und etwas ungläubig auf dem Podest bei der Siegerehrung in die Arme gefallen. "Ich habe schon zu Coletta gesagt: Das ist jetzt wie ein Ehering, das verbindet uns für immer", kommentierte Gimmler den riesigen Erfolg in einem packenden Rennen. "Wir werden ab jetzt alles in vollen Zügen genießen. Das erlebt man nicht so oft im Leben."Wie Rydzek berichtete auch Gimmler von überwundenen Widerständen und großen Problemen am Morgen. "Wir standen seit gestern Abend so krass unter Druck, weil wir einfach wussten, dass es voll möglich ist", sagte die 32-Jährige. "Wir haben beide nicht geschlafen. Wir haben beide schlecht gegessen."Rydzek: Medaille ist "für alle"Für Rydzek und Gimmler ist es die erste Olympia-Medaille und der größte Erfolg der bisherigen Karriere. Die Bedeutung des Erreichten geht jedoch darüber hinaus.Die Oberstdorferinnen bescherten dem zuletzt arg gebeutelten Team von Teamchef Peter Schlickenrieder quasi bei der letzten realistischen Chance das erste Edelmetall bei diesen Winterspielen. Entsprechend groß war der Jubel in der ganzen Olympia-Mannschaft. "Ein Traum", sagte Schlickenrieder. Seinen beiden Athletinnen attestierte er "Kämpferblut"."Es ist nicht nur eine Medaille für uns, sondern für alle", sagte Rydzek, die im Ziel von ihrem weinenden Bruder Johannes Rydzek empfangen wurde. "Ich habe zu ihr gesagt: Du darfst es glauben, es ist einfach so", sagte der 34-Jährige, der in seiner langen Laufbahn in der Nordischen Kombination bereits vier Medaillen bei Olympia gewonnen hat.Gimmler: "Ich konnte kaum hinschauen"Seine sechs Jahre jüngere Schwester zog in einem grandiosen Finale mit einem starken Schlussspurt noch an der Norwegerin Julie Bjervig Drivenes vorbei und sicherte so Platz drei. Die Winzigkeit von 14 Hundertstelsekunden trennte das deutsche Duo von Platz vier. "Ich wusste, dass ich alles reinhauen muss, damit unser Traum wahr wird", sagte Coletta Rydzek.Gimmler, die ihren Part zu der Zeit schon absolviert hatte und zum Zuschauen verdammt war, meinte: "Ich konnte kaum hinschauen. Eigentlich kann man der Coletta auf der Zielgeraden voll vertrauen. Aber es war wirklich mega spannend."Rydzek und Gimmler mussten sich nur den siegreichen Schwedinnen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist sowie den zweitplatzierten Nadja Kälin und Nadine Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben.2022 gab es Gold und Silber für DeutschlandVor vier Jahren in China hatten Katharina Hennig Dotzler (damals noch Hennig) und Victoria Carl im Team Sprint sensationell Gold gewonnen. Zudem gab es Silber mit der Staffel der Frauen über 4 x 5 Kilometer. Carl ist wegen einer positiven Dopingprobe gesperrt. Hennig Dotzler jubelte im Stadion mit Rydzek und Gimmler.Im Team Sprint laufen zwei Athletinnen pro Team im Wechsel. Jede Sportlerin absolviert drei Runden, die jeweils 1,5 Kilometer lang sind.

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Olympia-Panne: Ausgerissener Hund stürmt Langlauf-Teamsprint – und rast bis ins Ziel

Trubel beim Teamsprint der Skilangläuferinnen: Ein Hund lief in der Qualifikation über die Zielgerade und jagte die letzten Starterinnen. Im Ziel ließ er sich ruhig einfangen.Trubel beim Teamsprint der Skilangläuferinnen: Ein Hund lief in der Qualifikation über die Zielgerade und jagte die letzten Starterinnen. Im Ziel ließ er sich ruhig einfangen.

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