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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Eiskunstlauf bei Winterspielen: Hollywoodreifer Sieg: Golden Girl Liu auf dem Olympia-Thron

Eiskunstläuferin Alysa Liu aus den USA krönt ihr Comeback in den Leistungssport auf eindrucksvolle Weise mit Olympia-Gold. Ihre Lebensgeschichte ist filmreif.Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Alysa Liu schrieb ihr schönstes Märchen selbst. "Ich bin eine Geschichten-Erzählerin", sagte die 20-Jährige mit einem Dauergrinsen nach ihrer sportlichen Krönung. Liu verwandelte die olympische Eisfläche bei den Winterspielen in Italien in ihre persönliche Bühne und belohnte sich für ihren Mut zum Comeback nach einem zwischenzeitlichen Rücktritt mit Gold.Doch die Medaille war dem schillernden US-Star gar nicht so wichtig. "Ich hoffe, dass die Leute nicht nur die Schlagzeile lesen: Oh, sie hat Gold gewonnen", sagte Liu, die bei ihrem Coup modisch passend als Golden Girl in Erscheinung trat.In ihrem auffallenden und rebellisch wirkenden Outfit mit einem glitzernden, goldfarbenen Kleid mit Pailletten, ihrem markanten Piercing im Mund und platingoldenen Strähnen in ihrem dunkelbraunen Haar verzückte Liu die Eiskunstlaufwelt. "Ich brauchte das hier nicht", sagte sie über die Goldmedaille um ihren Hals und fügte an: "Aber was ich brauchte, war die Bühne - und die habe ich bekommenTochter eines politisch geflüchteten ChinesenIhre unbeschwerte Art sei ihr wichtiger als die Ergebnisse, betonte Liu. Vielmehr geht es der Tochter eines chinesischen Vaters, der als Aktivist angesichts der gewaltsamen Niederschlagung der chinesischen Protestbewegung auf dem Tian'anmen-Platz in Peking am 4. Juni 1989 in die USA geflüchtet war, um ihre Lebensgeschichte. Und die ist tatsächlich besonders.Arthur Liu bringt seine in Kalifornien gebürtige Tochter mit fünf Jahren zum Eiskunstlaufen. Schnell wird klar, dass Alysa talentiert ist - talentierter als andere, talentierter als alle anderen. Schon im Alter von 13 Jahren holt Liu den ersten nationalen Titel im Erwachsenenbereich. Als erste amerikanische Frau in der Geschichte des Sports zeigt sie zudem den vierfachen Lutz. Sie gilt schon da als US-Wunderkind.Abrupter Rücktritt vom LeistungssportIn der Saison 2021/2022 startet sie dann auch international durch: Sechste bei den Olympischen Spielen in Peking, Dritte bei der Weltmeisterschaft im französischen Montpellier. Es sollte nur eine Frage der Zeit sein, bis sie den Eiskunstlauf-Thron erklimmt. Doch dann: ein abruptes und vollkommen überraschendes Karriereende im Alter von gerade einmal 16 Jahren.Warum es dazu kam? Da hält sich die ansonsten sehr aufgeweckte und offene Liu bislang bedeckt - auch in den Stunden nach ihrem größten sportlichen Erfolg. "Ich hoffe, die Leute nehmen sich die Zeit, meine Geschichte zu lesen, auch wenn sie noch nicht vollständig veröffentlicht ist. Eines Tages wird sie es sein", kündigte Liu fast schon geheimnisvoll an. Die Rückkehr auf die Eisfläche - dieses Mal ohne ihren Vater Arthur - bereut sie nicht: "Oh mein Gott. Es war einfach genau richtig."Mit Spaß zum OlympiasiegMit einer nahezu perfekten Olympia-Kür zur Musik "MacArthur Park Suite" von Donna Summer verbesserte sich Liu vom dritten Rang nach dem Kurzprogramm auf den ersten Platz und überholte die beiden Japanerinnen Kaori Sakamoto und Ami Nakai, die Silber und Bronze gewannen. Liu freute sich mit der 17-jährigen Nakai, die als Führende nach dem Kurzprogramm als letzte Sportlerin in der Kür laufen musste, fast mehr als über ihren eigenen Olympiasieg. Beide hüpften nach der Punktevergabe wie Flummis und umarmten sich innig.Abgesehen davon waren die Konkurrentinnen bei der energiegeladenen und schwerelos wirkenden Eiskunstlauf-Show Lius aber eher Nebendarstellerinnen. "Ich fühlte mich ruhig, glücklich und selbstbewusst. Ich habe die ganze Zeit Spaß gehabt. Diese Erfahrung ist wirklich toll", sagte Liu.Trainer DiGuglielmo: "Ich denke, sie weiß, wer sie ist"Ohne Druck, stattdessen mit Freude laufen - das war offenbar genau das richtige Erfolgsrezept. Auch aus Sicht ihres Trainers Phillip DiGuglielmo. "Ich denke, wenn man Spaß daran hat, etwas zu tun, kann man darin herausragend werden. Natürlich gibt es Dinge auf der Welt, die schwer für uns sind, und wir ziehen trotzdem einen Wert daraus", sagte er.Der Coach ist sich zu "100 Prozent" sicher, dass Liu nicht bei diesen Winterspielen gewesen wäre, wenn sie nicht zwischenzeitlich zurückgetreten wäre. "Ich denke, sie weiß, wer sie ist, was sie in dieser Welt wertschätzt – ihre Familie, ihre Freunde, das Eiskunstlaufen", sagte DiGuglielmo und fügte hinzu: "Diese Pause hat ihrem Körper und ihrem Geist geholfen."Liu "einfach magisch"Als "glücklichste Eiskunstläuferin der Welt - und Olympiasiegerin" bezeichnete die Tageszeitung "USA Today" Liu nach ihrem märchenhaften Gold-Coup. Die Expertin des US-Senders NBC und frühere Eiskunstläuferin Tara Lipinski schrieb auf Instagram, dass sie Gänsehaut gehabt habe. "Alysa, du warst einfach magisch da draußen!"Vor eineinhalb Monaten musste sich Liu bei den US-Meisterschaften als Zweite noch Amber Glenn geschlagen geben, die bei den Winterspielen Fünfte wurde. Allerdings trug Liu in der Kür bei den nationalen Titelkämpfen auch noch ein silbernes Kleid - als würde sie ihre Platzierungen erahnen. Selbst das passte in die hollywoodreife Geschichte.

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Live-Schalte aus Italien: Australische Journalistin berichtet betrunken von Olympischen Winterspielen

Vor einer Live-Übertragung bei Olympia hat eine Reporterin zu tief ins Glas geschaut. Sie entschuldigt sich bei den Zuschauern – auch Australiens Premier äußert sich.Die australische Journalistin Danika Mason hat mit einem beschwipsten Bericht über die Olympischen Winterspiele in Norditalien für Aufsehen gesorgt. Auf Social Media kursierte ein Clip der betrunkenen Reporterin, die vor allem für ihre Berichterstattung über die National Rugby League in Australien bekannt ist.Darin ist Mason bei einer Live-Übertragung des Senders Channel 9 in der Frühstücksshow „Today“ zu sehen. Sie hat Schwierigkeiten, sich zu artikulieren, und spricht über den Kaffeepreis vor Ort und über Leguane: „Der Preis für Kaffee hier ist eigentlich in Ordnung, es ist eher der Preis für Kaffee in den USA, an den wir uns gewöhnen müssen. Bei den Leguanen bin ich mir nicht sicher, wo soll das hinführen?“ Offenbar bezieht sie sich damit auf Kommentare aus dem Studio, ihr Gedankengang lässt sich in dem Clip jedoch nur schwer nachvollziehen.Der Rest von Masons Bericht dreht sich um Rugby-Ereignisse in ihrer Heimat. Auch dabei lallt sie und verwechselt die USA mit UK.Ihr Auftritt sorgte im Studio in Australien offenbar für Erheiterung: Das Lachen von „Today“-Moderator Karl Stefanovic ist in dem Clip zu hören. „Das kalte Wetter ist schon eine Sache, oder?“, sagte er anschließend. „Man kann seine Lippen kaum bewegen.“In den sozialen Netzwerken sorgte der Auftritt für gemischte Reaktionen. Viele Nutzer amüsierten sich darüber, andere warfen Mason mangelnde Professionalität vor.Reporterin entschuldigt sich nach Olympia-BerichtBei ihrem nächsten Auftritt in der „Today“-Show am Donnerstagmorgen dankte Mason Zuschauern, die ihr besorgte Nachrichten geschickt hatten, und entschuldigte sich. Es gehe ihr gut, der Auftritt sei ihr nur ein wenig peinlich.„Ich habe die Situation völlig falsch eingeschätzt, ich hätte nichts trinken sollen, vor allem nicht unter diesen Bedingungen – es ist kalt, wir sind in großer Höhe, und dass ich nichts gegessen hatte, hat wahrscheinlich auch nicht geholfen“, sagte die Journalistin. „Aber ich übernehme die volle Verantwortung dafür. Das entspricht nicht den Standards, die ich mir selbst gesetzt habe.“„Today“-Moderatorin Jenny Azzopardi zeigte sich verständnisvoll und sagte: „Wir wissen, wie hart du arbeitest, Danika.“ Moderator Stefanovic nannte Mason eine „Legende“.Das sagt Australiens PremierWie die BBC berichtet, schaltete sich auch Australiens Premierminister Anthony Albanese in die Debatte um Masons Bericht ein. Er sei „pro-Danika“, so der Regierungschef und Vorsitzende der Australian Labor Party.„Gut für sie. Sie ist gerade in Italien und muss müde sein“, sagte er und fügte hinzu: „Das liegt an der Zeitverschiebung, die hatte sicher einen Einfluss. Hier gibt es nichts zu sehen.“

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Olympische Winterspiele: Rodler Wendl und Arlt deutsche Fahnenträger bei Schlussfeier

Tobias Wendl und Tobias Arlt wurden in Italien zu Deutschlands erfolgreichsten Winter-Olympioniken. Nun übernehmen sie bei der Schlussfeier - natürlich zu zweit - eine ehrenvolle Aufgabe.Die Rodler Tobias Wendl und Tobias Arlt werden bei der Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele am Sonntagabend in Verona als Fahnenträger das deutsche Team anführen. "Was sie geschaffen haben, bleibt für immer. Wir freuen uns sehr, dass wir mit den Tobis zwei wunderbare Fahnenträger gefunden haben. Sie haben sich diese Auszeichnung absolut verdient", sagte Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Wendl und Arlt hatten bei ihren letzten olympischen Spielen Bronze im Doppelsitzer sowie Gold in der Team-Staffel geholt. Damit sind die beiden 38-Jährigen die erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken. Insgesamt kommen sie auf sieben Gold- und eine Bronzemedaille seit den Winterspielen von Sotschi 2014 und übertrafen damit ihre ehemalige Teamkollegin Natalie Geisenberger (38), die sechsmal Gold und einmal Bronze gewinnen konnte. "Wir werden sie im Team D vermissen und hoffen, ihnen mit dem Erlebnis als Fahnenträger einen würdigen Abschied bereiten zu können", sagte Weikert.

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Winter-Paralympics 2026: Ukrainer fordern: Paralympics-Eröffnung ohne Ukraine-Flagge

Kein ukrainisches Blau-Gelb neben russischer Flagge: Die Ukraine boykottiert nicht nur die Eröffnungsfeier der Paralympics. Das Paralympische Komitee des Landes stellt auch eine klare Forderung.Das Ukrainische Paralympische Komitee hat nun auch offiziell einen Boykott der Eröffnungsfeier der Winter-Paralympics angekündigt. In einer Mitteilung forderte das Komitee außerdem, dass die ukrainische Flagge bei der Eröffnungsfeier am 3. März nicht verwendet wird."Man muss sich bewusst machen, dass Russland, das heute ukrainische Gebiete besetzt hält, massiv Zivilisten tötet [...] und sofort seine Flagge, getränkt mit dem Blut der Zivilbevölkerung der Ukraine, auf den von ihm eroberten Gebieten hisst", erklärte das Nationale Paralympische Komitee der Ukraine. Es sei genau diese Flagge, die das Internationale Paralympische Komitee bei den paralympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo zu hissen erlaubt.Das Komitee teilte mit, "empört über die zynische Entscheidung des Internationalen Paralympischen Komitees" zu sein, dass sechs Sportler aus Russland und vier aus Belarus mit eigener Flagge und Hymne zu den Spielen zugelassen wurden.Ukrainische Athleten nehmen trotzdem an Wettbewerben teilZuvor hatte die Ukraine bereits über Sportminister Matwij Bidnyj angekündigt, die Eröffnungsveranstaltung zu boykottieren. An den Wettbewerben werden die ukrainischen Athleten jedoch teilnehmen. "Wenn wir nicht hinfahren, dann bedeutet das, dass (der russische Präsident Wladimir) Putin einen Sieg über die ukrainischen Paralympics-Athleten, über die Ukraine erringt. Das wird es nicht geben!", sagte der Präsident des ukrainischen Behindertensportverbands Walerij Suschkewytsch dem Sender Hromadske. Die Ukraine wehrt sich seit fast vier Jahren gegen eine russische Invasion.

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Fitnesstrend: Schaukeln, schwingen, schweben: Wie Turnringe Groß und Klein fit machen

Turnringe sind Spielzeug und Fitnessgerät in einem. Kindern helfen sie dabei, ihre Motorik zu verbessern. Für Erwachsene sind sie das perfekte Tool für einen stabilen Rumpf.Die Ringe gehören zum anspruchsvollsten, was Weltklasse-Turner beherrschen müssen. Kaum ein Gerät erfordert ein derartiges Balancegefühl wie die beiden an zwei langen Gurtbändern eingeschlauften Holzringe. Das ist doch nichts für Hobbysportler und schon gar nichts für Kinder, mag man da gleich denken. Und doch etablieren sich die Turn- oder Gymnastikringe mehr und mehr in Fitnesstudios und auf Spielplätzen. Auch in vielen Hobbykellern und Kinderzimmern baumeln sie von der Decke. Was ist so reizvoll an den einfachen Gymnastikringen aus Holz oder Kunststoff? Worauf sollten man beim Kauf achten? Wie montiert man Turnringe? Wer kann und sollte damit trainieren? Und was genau trainiert man mit Gymnastikringen eigentlich? Fragen über Fragen. Hier sind die Antworten.Wofür sind Turnringe überhaupt gut?Im Grunde sind Turnringe Fitnessgerät und Spielzeug in einem. Wer seinen Schultergürtel, Rumpf, Bauch und die Armmuskulatur beim Crosstraining ein wenig herausfordern möchte, ist mit den beliebten Turnringen ebenso gut bedient wie Dreikäsehochs, die sich einfach an die Ringe hängen, um ein bisschen hin- und her zu baumeln und sich an einfachen Übungen versuchen . Das macht den Kleinen nicht nur riesig Spaß, sie lernen dabei auch ihren Körper kennen und verbessern ihre motorischen Fähigkeiten. Und genau daran hapert es bei sehr vielen Kindern und Jugendlichen. Bei vielen Turnringen liegen kleine Handouts mit Übungen bei.Wie werden Turnringe richtig und sicher montiert?Viele Turnringe können nicht nur an der Decke, sondern auch an einem Baum oder der Tür befestigt werden. Für die Montage an der Decke gibt es spezielle Deckenhaken, an denen auch andere Sportgeräte wie beispielsweise ein Boxsack oder eine Hängematte aufgehängt werden können. In der Regel gehören dieses Deckenhaken nicht zum Lieferumfang. Alternativ können Turnringe mit einem sogenannten Türanker fixiert werden. Der wird an der oberen Kante über die Tür gelegt. Tür zu und los geht's. Wichtig: Schließen Sie zur Ihrer eigenen Sicherheit die Tür von innen ab. Der Anker ist nur eingehängt und gibt nach, sobald die Tür von außen geöffnet wird. Auch an Bäumen oder Klettergerüsten können Gymnastikringe leicht befestigt werden. Kurzum: Dieses Fitnessgerät und Spielzeug ist im Handumdrehen einsatzbereit. Drinnen wie draußen.  Welche Arten von Turnringen gibt es?Man unterscheidet bei Turnringen zwischen Holzringen und Ringen, die aus Kunststoff (zumeist Polycarbonat) oder Metall (eher selten) gefertigt werden. Die Vor- und Nachteile von Holzringen und Kunststoffringen im Überblick: VorteileNachteileHolzringegute Griffigkeitmeist Naturmaterialabsorbieren Schweißbegrenzt witterungsbeständigHolz dunkelt nachKunststoffringerobust, nicht biegbarwetterfesteinfache ReinigungAuswahl begrenztbei Feuchtigkeit weniger griffigkein nachhaltiges MaterialExperten empfehlen insbesondere Kindern Ringe mit einem Griffdurchmesser von 32 Millimetern. Selbst kleinere Jungs und Mädchen (ab zwei Jahren) können Ringe wie dieses Modell von Decathlon schon gut greifen und sicher hängen. Für noch besseren Grip sind einige Modelle an den Griffstellen mit einem Tape umwickelt oder können bei Bedarf selbst umwickelt werden. Alternativ werden Turnringe mit einem Griffdurchmesser von 28 Millimetern angeboten. Die Ringe aus Kunststoff gibt es fast ausschließlich in der dünneren Ausführung. Holz-Turnringe werden in der Regel aus Birke, Eiche oder Bambus gefertigt. Wem die Nachhaltigkeit des Produkts am Herzen liegt, der sollte prüfen, aus welchem Land das Holz kommt, aus dem die Turnringe gefertigt wurden. Turnringe: Was sonst noch wichtig istSchauen Sie sich vor dem Kauf auf jeden Fall das Zubehör genau an. Je nachdem, wo Sie die Turnringe aufhängen wollen, sollten verstellbare Nylongurte (möglichst mit Markierungen) mit robusten Schnallen oder Karabinern, ein Türanker und im Idealfall ein Schutzpolster fürs Training an Bäumen im Paket dabei sein. Optional sind eine kleine Tasche und ein Buch oder eine App mit Übungsbeispielen. Bei den Gurten sollten sie nicht nur auf die Länge und Breite achten. Achten Sie zudem auf die maximale Belastbarkeit und prüfen Sie je nachdem, wofür Sie die Ringe nutzen möchten und wer hauptsächlich damit trainiert oder spielt, für welche Belastungen die Turnringe zugelassen sind. Liegt die Belastbarkeit laut Hersteller zwischen 300 und 400 Kilogramm, sind Sie auf der sicheren Seite.

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Smarte Tools: Fahrradtrends 2026: Mit diesen Gadgets macht das (E-)Biken noch mehr Spaß

Mountainbike, Rennrad, Gravel, E-Bike: Radfahren ist gesund und macht Spaß. Vor allem, wenn die Ausrüstung stimmt. Kleine und große Gadgets, die 2026 im Trend sind.Rund vier Millionen Fahrräder werden jedes Jahr in Deutschland verkauft. Seit ein paar Jahren ist das E-Bike bei den Absatzzahlen auf der Überholspur. Etwa die Hälfte aller Bikes ist mit einem Elektromotor ausgerüstet. Tendenz steigend. Auch wenn der Absatz von Fahrrädern 2025 laut dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) „noch einmal gefallen ist“, bleibt das Bike ein wichtiges Element für die Energiewende.Damit Sie sorglos in die kommende Bike-Saison starten können, haben wir die Fahrradtrend-Tools 2026 zusammengetragen. Vom mobilen Fahrradständer über die Recycling-Radtasche für den Gepäckträger und einen praktischen Sattelreflektor bis zur Klingel mit Diebstahlschutz.1. E-LuftpumpeKlassische Luftpumpen sind sperrig und irgendwie auch unhandlich. Sie am Sattel- oder Oberrohr in den Rahmen zu klemmen, funktioniert nur noch bei den wenigsten Rädern. Mini-Pumpen können zumindest im Rucksack verstaut werden. Dafür sind die wenigsten der kleinen Pumpen wirklich leistungsstark. Zudem kommt man meist selbst ordentlich ins Pumpen. Die Lösung: eine tragbare E-Luftpumpe wie das Modell von Xiaomi. Das Tool ist nichts anderes als ein Kompressor im Mini-Format. Der Reifen wird also per Knopfdruck aufgepumpt. Über eine digitale Anzeige kann der Druck überprüft werden. Eine Akkuladung soll für acht Reifen reichen. Geliefert wird das Tool mit allen gängigen Adaptern und einer kleinen Tasche. Hier gibt es den mobilen Kompressor von Xiaomi.2. Faltbarer Fahrradhelm für PendlerDer Fahrradhelm ist neben dem Rad das wichtigste Tool. Er darf bei keiner Tour fehlen. Doch wohin mit dem Kopfschutz, wenn man am Badesee oder im Park angekommen ist? Im Rucksack nimmt er viel Platz weg. An den Lenker gehängt, ist er leichte Beute für Langfinger. Closca hat einen Helm entwickelt, der nach dem Benutzen zusammengefaltet werden kann. Laut Hersteller entspricht der 400 Gramm leichte „Loop“ den geltenden Sicherheitsnormen EN1078 und CPSC. Im Handumdrehen lässt er sich in ein praktisches Format zusammenklappen, sodass in den Rucksack noch mehr passt, als nur der Fahrradhelm. Der „Loop“ eignet sich natürlich auch für Kids, die den Roller oder die Inlineskates ihrem Bike vorziehen. Hier gibt es den "Loop" von Closca.3. E-Bike-Blinker mit ZulassungBiker nutzen in der Regel ihre Arme, um einen Richtungswechsel anzuzeigen. Das hat gleich zwei Nachteile. Zum einen fährt man mit einer Hand am Lenker deutlich unsicherer. Zum Zweiten kann der Arm im Dunkeln von anderen Verkehrsteilnehmern leicht übersehen werden. Eine kleine Blinkeranlage für E-Bikes soll beide Probleme lösen. Wie andere elektrische Fahrtrichtungsanzeiger für Bikes und E-Bikes ist auch der neue Turntec von Fahrradlampen-Spezialist Busch+Müller seit Sommer 2024 offiziell für den Straßenverkehr zugelassen. Die mobilen Blinker werden vorn zwischen Griff und Bremshebel und hinten an den Metall- oder Carbonstreben auf der Sattelunterseite montiert. Über einen Taster am Lenker wird der Blinker (vorn und hinten) je nach Abbiegerichtung ein- und wieder ausgeschaltet. Strom und Signal überträgt das System via Kabelbaum. Wichtig: Um den Turntec Blinker zum Laufen zu bringen, sollte das E-Bike mit mindestens 10V Gleichspannung ausgerüstet sein. Ältere Pedelecs könnten da aus dem Raster fallen. 4. Fahrradständer to goBei einem Radausflug ins Grüne oder größeren Radtouren bleibt Bikern in wohlverdienten Pausen häufig nichts anderes übrig, als das Rad stumpf in die Wiese zu legen oder an einen Baum zu lehnen. Das geht auch eleganter. Zum Beispiel mit einem mobilen und handlichen Fahrradständer. Der "Flash Stand" von Topeak wiegt nur 500 Gramm und kann auf eine Größe von 20 Zentimetern zusammengeklappt werden. Er eignet sich nicht nur als mobiler Fahrradständer. Bei kleineren Reparaturen dient der Flash Stand auch als Montageständer. Hier gibts den Flash Stand von Topeak.5. Bikezac 2.0 Recycling-Fahrradtasche Die Palette Milch unterm Arm, den Einkaufsbeutel mit Obst und Gemüse am Lenker. Zwei eher schlechte Ideen, den Wochenend-Einkauf mit dem Rad nach Hause zu fahren. Das fanden auch die pfiffigen Dänen von Cobags. Deshalb tüftelten sie an einer praktischen und nachhaltigen Lösung für das Transportproblem. Heraus kam Bikezac 2.0, eine multifunktionelle und wiederverwendbare Einkaufstasche, die über eine patentierte Befestigungsschiene mit zwei Klicks sicher am Sattel befestigt werden kann. Damit der Einkauf nicht auf der Straße landet, kann die Tasche mit einem integrierten Gummiband verschlossen werden. Gefertigt ist Bikezac 2.0 aus recyceltem Polypropylengewebe, das später zu 100 % recycelt werden kann. Hier gibts die Bikezac 2.0 in verschiedenen Farben.6. Abus Kettenschloss mit FingerprintFahrraddiebstahl gehört in Deutschland leider immer noch zum Alltag. Allein in Berlin werden jedes Jahr mehrere zehntausend Drahtesel-Diebstähle polizeilich erfasst. Umso wichtiger ist es, das Zweirad so gut wie möglich zu sichern, sobald man es aus den Augen lässt. Die verschiedenen Typen von Fahrradschlössern haben Vor- und Nachteile. Ein Schwachpunkt ist häufig das Schloss an sich. Abus, hierzulande einer der bekanntesten Hersteller von Fahrradschlössern, hat jetzt ein wasserfestes Kettenschloss mit Fingerprint auf dem Markt. Bis zu 20 Fingerabdrücke können gespeichert werden, wobei die biometrischen Daten beim Anschließen nicht benötigt werden. Das Yardo 7807F gibt es in zwei Längen. Es erfüllt laut Abus das Security Level 8.  Hier gibt's das Kettenschloss Yardo von Abus7. „Die Helmtüte“ Sattelcover Selbst im Sommer wird man als Radfahrer hin und wieder von einem Regenschauer überrascht. Mit passender Bekleidung und bei entsprechenden Temperaturen ist das locker zu verschmerzen. Unangenehm wird es, wenn der Helm achtlos am Lenker hängt, während es wie aus Eimern schüttet. Wer einmal einen von innen nassen Helm auf den Kopf gesetzt hat, weiß, dass das kein Vergnügen ist. Doch wohin mit dem Helm? Die Lösung könnte ein kombiniertes Sattel-Helm-Cover sein. Die Helmtüte wird über Fahrradhelm und Sattel gestülpt und straff gezogen. Das Sicherungsseil kann mit dem Fahrradschloss verbunden werden. Fertig. Das ist zwar nett gemeint, aber eine eher nutzlose Funktion. Cool ist dagegen, dass die Helmtüte auch als Einkaufstasche genutzt werden kann.  Hier ist die Helmtüte erhältlich.8. Lumos Street - Smarter FahrradhelmStudien von Verkehrsministerien der Länder legen nahe, dass bis zu 80 Prozent schwerer Kopfverletzungen vermieden werden können, wenn verunfallte Radfahrer einen Helm tragen. Noch besser wäre es natürlich, wenn die Unfälle gar nicht erst passieren. Und dazu könnte der Lumos Street, ein smarter Fahrradhelm, einen kleinen Teil beitragen. Der Lumos ist 22 weißen LEDs vorn und 42 roten LEDs hinten ausgestattet. Diese können über eine Handy-App, die inkludierte Fernbedienung oder Gesten (z.B. per Apple Watch) gesteuert werden. Wichtig: Die Rücklichter blinken beim Abbremsen des Bikes automatisch. Die Blinker vorn und hinten bedient der Biker selbst. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit etwa zehn Stunden an. Über eine App können die Helmfunktionen individuell konfiguriert und neue Funktionen integriert werden.9. AirBell (Klingel für Apple AirTags)Drahtesel gehören seit Jahren zu den beliebtesten Zielen von Langfingern und Kleinkriminellen. 2023 registrierte die Polizei laut Statista mehr als 260.000 Diebstähle von Fahrrädern. Mit seinem Airtag hat Apple einen Tracking-Chip entwickelt, mit dem sich Alltagsgegenstände wie Koffer, Schlüssel, Rucksäcke oder eben auch Fahrräder via Bluetooth zielsicher orten lassen. Doch wohin mit dem Airtag, damit der Bikedieb dem Plan nicht auf die Schliche kommt? Die in Österreich entwickelte AirBell Fahrradklingel scheint das perfekte Versteck für den Mini-Tracker. Der passt genau unter die Klingelglocke und ist gleichermaßen für Lenker von City- und E-Bikes aber auch für Gravel- und Rennräder sowie Lastenräder geeignet. 10. Garmin Varia RTL 516 FahrradradarSmarter geht es kaum. Auch die Navigations-Experten von Garmin wollen das Radfahren sicherer machen. Der Varia RTL 516 wird an der Sattelstütze montiert und soll optisch sowie akustisch vor von hinten herannahenden Fahrzeugen (Autos wie Fahrrädern) warnen. Die Warnung wird drahtlos auf kompatible Radcomputer oder Sportuhren oder via App aufs Smartphone übertragen. Garmin verspricht, dass der Biker schon ab einer Entfernung von 140 Metern gewarnt wird. Der Varia wiegt nur etwas mehr als 50 Gramm und ist nach der Norm IPX7 wasserdicht. Laut Hersteller hält der Akku bis zu sieben Stunden lang durch.11. Fahrradlicht mit BodenbeleuchtungAuch an lauen Sommerabenden geht die Sonne einmal unter. Wer dann noch mit dem Rad nach Hause fährt, sollte sehen, aber auch gesehen werden. Dafür hat sich Fischer einen smarten Kniff überlegt. Das Twin Fahrradrücklicht wird an der Sattelstütze montiert und leuchtet nicht nur im 90-Grad-Winkel nach hinten. Die fünf LEDs der sogenannten Bodenleuchte erzeugen einen Lichtkegel rund ums Hinterrad und sorgen dafür, dass Biker insbesondere auf kaum oder gar nicht beleuchteten Strecken noch besser gesehen werden.12. Abus Goose Lock FahrradschlossHier schicken wir ein auf den ersten Blick ziemlich schräges Bike-Tool ins Rennen um den Fahrradtrend 2026. Statt als Bügel, Kette oder Ring verpasste Abus seinem Goose Lock Kettenschloss zwei merkwürdige Knicke. Mit der neuen Schwanenhals-Technologie soll das leidige Klappern des Schlosses am Fahrradrahmen ein Ende haben. Die sechs Millimeter dicke Stahlkette ist mit funktionalen und flexiblen Kunststofffasern sowie einer Schaumstoffhülle ummantelt. Abus gibt die Goose Lock mit Sicherheitslevel 7, also einem mittleren Diebstahlrisiko, an. Zurück zum 110 Zentimeter langen Schwanenhals: Der ist flexibel und schmiegt sich bei Nichtgebrauch um den Rahmen. Kein Klappern, keine Kratzer. Vier Farben stehen zur Auswahl.13. Sattelreflektor "Spot"Mit einem kleinen, aber immens wichtigen Tool hat es das Start-up „Fahrer Berlin“ in die Liste der Fahrradtrends 2026 geschafft. "Spot" ist ein Reflektor, der zwischen die Sattelstreben geklemmt wird und die Sichtbarkeit im Dunkeln verbessern soll. Laut Hersteller ist der „Spot“ in Sekunden montiert und passt an nahezu jeden Sattel. Es gibt ihn in rot, weiß und gelb. Der Reflektor besteht aus Kunststoff, wurde in Berlin designt und wird in Deutschland hergestellt.14. Ergon Rennrad-Lenker-Pads „OrthoCell“Für alle, die sich auch im Winter aufs Rennrad schwingen, hat Ergon ein nützliches Tool entwickelt. Die Lenker-Pads „Ortho Cell“ sollen verhindern, dass einzelne Finger oder Handpartien in bestimmten Griffpositionen „einschlafen“. Die Polster bestehen laut Hersteller aus einem orthopädischen Hochleistungsschaum, der den Druck auf den Lenker reduziert und zugleich besser dämpft. Die Pads werden unter das Lenkerband direkt auf den Lenker an den entsprechenden Stellen aufgeklebt. Ein Set besteht aus je zwei Pads für jede Lenkerseite und kann an Renn- aber auch Gravelbikes mit Rennlenker eingesetzt werden.  15. Puky 16" Kinderrad mit 2-Gang AutomatikMit einem besonderen Clou überraschte die Kinderfahrrad-Traditionsmarke Puky in ihrem Programm für 2025. Puky stellt mit dem LS-Pro 16-2" Flowmatic ein Bike für Knirpse vor, das mit einer automatischen 2-Gang-Schaltung ausgerüstet ist. Die Kinder können sich damit ausschließlich aufs Steuern, Treten, die Balance und die anderen Verkehrsteilnehmer konzentrieren. Leider verfügt das Bike (wie beinahe alle in dieser Größe) weder über eine Lichtanlage noch wurden Schutzbleche montiert. Dank seines leichten Alu-Rahmens müssen Nachwuchs-Biker (empfohlene Körperhöhe: 100-120 cm) dafür aber auch nur 6,4 Kilogramm bewegen. Und ein Hingucker ist das Puky LS-Pro 16-2" in jedem Fall. Quelle: Pressedienst Fahrrad

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Basketball: Mit Schröder: Cavaliers gewinnen sechstes NBA-Spiel in Serie

Seit der Ankunft von Dennis Schröder haben die Cleveland Cavaliers in der NBA weiterhin nicht verloren. Auch die Orlando Magic kommen erfolgreich aus der All-Star-Game-Pause.Die Cleveland Cavaliers bleiben in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA das Team der Stunde. Gegen die Brooklyn Nets gewann die Franchise um den vor wenigen Wochen gedrafteten Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder mit 112:84 – und damit das sechste Spiel in Folge. Insgesamt entschied der Vierte der Eastern Conference elf seiner vergangenen zwölf Partien für sich.Schröder steuerte in knapp 20 Minuten Spielzeit zwölf Punkte, jeweils drei Rebounds und Assists sowie einen Steal bei. Insgesamt punkteten bei den Gastgebern gleich sieben Spieler zweistellig. Bereits nach dem ersten Viertel führten die Cavs mit 18 Punkten. Den Vorsprung bauten sie bis zum Ende des dritten Viertels auf 35 Zähler aus. Coach Kenny Atkinson schonte seine Starting Five dadurch in den letzten zwölf Minuten.Orlando bezwingt Sacramento deutlichOhne den weiterhin angeschlagenen Franz Wagner haben die Orlando Magic einen Kantersieg eingefahren. Den Sacramento Kings, Tabellenletzter der Western Conference, fügte das Team um Moritz Wagner und Tristan da Silva beim 131:94-Erfolg die 15. Pleite in Serie zu – Franchise-Negativrekord.Nachdem Sacramento nach dem ersten Viertel noch mit 28:18 geführt hatte, legte Orlando in Drittel zwei und drei insgesamt 84 Punkte auf und brach den Widerstand der Gastgeber. Wagner und da Silva zeigten gute Leistungen. Center Wagner legte in 18 Minuten Spielzeit elf Punkte, zwei Rebounds, drei Assists und zwei Steals auf. Forward da Silva verbuchte bei fast identischer Spielzeit zwölf Zähler, vier Rebounds und einen Assist. Als Siebtplatzierter sind die Magic im Osten auf Tuchfühlung mit den direkten Playoff-Rängen.

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Winterspiele in Italien: Vonn, Malinin, Raimund: Die Bilder der großen Olympia-Dramen

Lindsey Vonn stürzt in ihrem letzten großen Rennen schwer, Lena Dürrs Medaillentraum platzt am ersten Tor - wieder einmal. Philipp Raimund gelingt ein Gold-Coup. Die bewegendsten Olympia-Geschichten.Die Bilder der großen Dramen bei diesen Olympischen Winterspielen gingen um die Welt: Der schwere Sturz von Lindsey Vonn, die verzweifelte Miene von Eislauf-Wunderkind Ilia Malinin nach seinem Kür-Debakel oder die fassungslose Lena Dürr nach ihrem Slalom-Aus am ersten Tor bewegten ein Millionenpublikum vor den Fernsehern und vor Ort in Italien. Daneben stehen die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner der Spiele - etwa Federica Brignone mit ihrem Doppel-Gold nach schwerer Verletzung oder Deutschlands Sensations-Olympiasieger Philipp Raimund.Ein Überblick über die großen Geschichten dieser Spiele - und ihre Bilder.Lindsey Vonns schwerer SturzTrotz einer Kreuzbandverletzung wollte Lindsey Vonn bei Olympia den krönenden Abschluss einer großen Karriere feiern - es wurde eine Tragödie: Die Sport-Welt stand still, als der US-Skistar nach einem schlimmen Sturz zu Beginn der olympischen Abfahrt vor Schmerzen schrie. Das Foto der 41-Jährigen unmittelbar vor dem Sturz ist eigentlich ein "Grüße aus Cortina"-Postkartenmotiv: Sonne, Dolomiten, Traum-Panorama. Und doch zeigt Vonns Haltung schon, dass etwas nicht stimmt. Auf der Momentaufnahme wird der Beginn einer Leidenszeit eingeleitet. Minuten später wurde Vonn in eine Klinik in Treviso geflogen, wo sie nach einer komplexen Schienbeinverletzung mehrfach operiert wurde. In dieser Zeit stirbt auch ihr Hund Leo. "In so kurzer Zeit habe ich so viel verloren", sagte Vonn und sprach von den härtesten Tagen ihres Lebens.Franziska Preuß' Nerven beim SchießenSie jagt dem Traum von der olympischen Einzelmedaille hinterher - am Ende vergeblich? Franziska Preuß scheiterte in Antholz wiederholt an ihren Nerven: über 20 Kilometer, im Verfolgungsrennen und dann auch in der Staffel. "Es wackelt nur noch", sagte Deutschlands beste Biathletin. "Ich bin dann so angespannt und bekomme nicht mehr den Fokus auf das Wesentliche. Dann geht einfach nichts mehr." Eine große Karriere droht, mit einer Enttäuschung zu enden. Eine Chance, im Massenstart am Samstag, hat die 31 Jahre alte Gesamtweltcupsiegerin noch.McGraths Flucht in den Wald"Ich musste einfach weg von allem", sagte Atle Lie McGrath über den Moment, der die TV-Zuschauer bewegte. Nachdem der Norweger im Olympia-Slalom in Führung liegend nach einem Fahrfehler ausgeschieden war, warf er erst in hohem Bogen seine Skistöcke weg und stapfte dann zu Fuß los in Richtung eines Waldstückes. Der 25-Jährige lief quer über die Piste, passierte die Streckenbegrenzung, ging weiter und weiter - und ließ sich schließlich in den Schnee fallen. Später erklärte er: "Wenn ich in einem Rennen nicht gut fahre, kann ich mir zumindest sagen, dass ich gesund bin, dass meine Familie gesund ist und die Menschen, die ich liebe, da sind." Dies sei aber dieses Mal nicht der Fall gewesen. Am Tag der Eröffnungsfeier war sein Großvater gestorben.Dürrs Einfädler nach knapp zwei SekundenMit der ersehnten Einzel-Medaille vor Augen ging Lena Dürr als Zweite nach dem ersten Durchgang in ihr letztes olympisches Rennen - und fädelte am ersten Tor ein. Ausgeschieden nach weniger als zwei Sekunden. Was sie in dem Moment gedacht habe? "Gar nichts. Da ist man einfach blank." Das Aus im Slalom war das dritte Olympia-Drama für Dürr. 2022 in Peking ging sie im Slalom als Führende in den zweiten Lauf, verpasste als Vierte ganz knapp eine Medaille. In Cortina stand sie sogar im Riesenslalom als Zweite vor einer Medaille - und patzte auch hier. "Es soll wahrscheinlich so sein", sagte Dürr nach dem Slalom-Drama unter Tränen.Der gestürzte "Vierfach-Gott" MalininDer selbst ernannte Gott der Vierfachsprünge Ilia Malinin ging als haushoher Favorit in die Eiskunstlauf-Kür - und erlebte ein Debakel. Er stürzte mehrfach und schlug sich nach Ende der Kür die Hände vors Gesicht. Mit verzweifelter Miene verließ er das Eis - ein Schock-Moment vor allem in seiner Heimat USA. Das große Wunderkind holte nicht mal eine Medaille, wurde Achter. "Auf der größten Bühne der Welt können selbst diejenigen, die am stärksten wirken, innerlich noch unsichtbare Kämpfe ausfechten", schrieb der 21 Jahre alte Team-Olympiasieger später. Es folgte eine Debatte über Druck und auch über den Online-Hass, der bei Olympia nicht nur ihm entgegenschlägt. Viele Stars unterstützten Malinin und sprachen ihr Mitgefühl aus, unter anderem auch Slalom-Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin.Coventrys Tränen nach Heraskewytschs Helm-EklatDie Stimme stockte, die Augen waren feucht, als IOC-Präsidentin Kirsty Coventry die unnachgiebige Position beim Ausschluss des Ukrainers Wladislaw Heraskewytsch von den olympischen Skeleton-Rennen zu erklären versuchte. "Leider sind wir nicht zu einer Lösung gekommen. Ich wollte ihn wirklich heute im Rennen sehen. Es war ein emotionaler Morgen", sagte sie. Heraskewytsch war im Disput um seinen Kopfschutz mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen nicht auf Kompromissvorschläge des IOC eingegangen und daher ausgeschlossen worden. Der Fall schlug Wellen, der 27-Jährige zog sogar vors Sportgericht Cas. Coventrys Tränen von Cortina, sie wurden bei den Winterspielen Sinnbild der ersten Krise der IOC-Chefin.Philipp Raimund: Ohne Weltcup-Sieg zum Gold-SensationscoupEr gewann nie ein Weltcup-Springen und holte dann Olympia-Gold. Skispringer Philipp Raimund jubelte im Zielraum von Predazzo jugendlich ausgelassen über seinen Sensationscoup. "Ich weiß nicht, wie ich es gemacht habe. Aber ich bin so, so stolz drauf", sagte der 25-Jährige, den vor nicht allzu langer Zeit noch Höhenangst plagte. "Vor dem ersten Sprung war ich scheiße-nervös. Es sind alle hier." Nur seine Schwester, die saß im Zug. Ein Video ihres Jubels in sozialen Medien ging viral. "Ich bin super froh, dass ich es sehen konnte, wie sie im Zug komplett explodiert", sagte Raimund. "Zum Glück gehört sie zu der Generation, die sich selbst gerne filmt."Ein Brasilianer holt Gold im RiesenslalomSchon vor der Siegerehrung zeigte Lucas Pinheiro Braathen ein Tänzchen, aus den Boxen im Schneeregen von Bormio wummerten Samba-Bässe. Nach seiner Fahrt in die Olympia-Geschichtsbücher kamen dem extrovertierten Ski-Star bei der brasilianischen Hymne dann die Tränen. Gold für Braathen, Gold für Brasilien, die erste Medaille überhaupt für Südamerika bei Winterspielen. "Es ist nicht möglich zu sagen, was ich in meinem Herz fühle", sagte der gebürtige Norweger, der seit 2024 für das Heimatland seiner Mutter antritt, im ORF. Wenige Tage vorher hatte der 25-Jährige bei der Eröffnungsfeier die Fahne Brasiliens ins San Siro getragen - mit einem Tänzchen.Ein untrennbares Duo wird zu Deutschlands Rekord-OlympionikenAls die Team-Staffel der deutschen Rodler zu Gold fuhr, schrieb sich ein Duo in die Rekordbücher: Tobias Wendl und Tobias Arlt krönten sich in Cortina d'Ampezzo mit dem siebten gemeinsamen Olympiasieg seit 2014 zu Deutschlands erfolgreichsten Winter-Olympioniken. "Wir genießen jetzt den Moment. Das ist der krönende Abschluss", sagte Arlt nach seinem wohl letzten Olympia-Rennen. Die eindrucksvolle Gesamtbilanz des Duos: siebenmal Gold, einmal Bronze.Ein italienisches Märchen: Das Doppel-Gold von Federica BrignoneNach dem Sturz bei den italienischen Meisterschaften am 3. April 2025 war für Federica Brignone eigentlich alles verloren. Die Diagnose lautete: mehrfache Fraktur des Schienbeinplateaus und des Wadenbeinkopfes sowie ein Kreuzbandriss. Viele glaubten an ein Karriereende, aber Brignone wollte es zumindest versuchen, bei den Winterspielen im eigenen Land dabei zu sein. 315 Tage nach dem Sturz stand sie in Cortina d'Ampezzo im Zielraum - mit einer Goldmedaille um den Hals. "Nur schon hier zu sein, ist ein Wunder. Aber Olympiasiegerin? Damit hätte ich nie gerechnet", sagte die 35-Jährige nach dem Gold im Super-G überglücklich. Wenige Tage später feierte die Kämpferin mit dem Tiger-Helm auch Gold im Riesenslalom - und Italien ein Olympia-Märchen.

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Winterspiele: Eiskunstläuferin Liu krönt ihr Comeback mit dem Olympiasieg

Die Kür der Frauen bei den Olympischen Spielen in Italien wird zum Nervenkitzel. In einem spannenden Wettbewerb holt die Amerikanerin Alysa Liu Gold.US-Eiskunstläuferin Alysa Liu hat sich nicht einmal zwei Jahre nach ihrem Comeback mit dem Olympiasieg bei den Winterspielen in Italien gekrönt. Die 20 Jahre alte Weltmeisterin verbesserte sich dank einer nahezu perfekten Kür vom dritten auf den ersten Rang.Zweite wurde die Japanerin Kaori Sakamoto vor ihrer Teamkollegin Ami Nakai, die mit 17 Jahren ihr olympisches Debüt feierte. Für Sakamoto, die bereits vor vier Jahren Bronze gewann, war der Auftritt in Italien der Abschied von der olympischen Bühne. Nach der Saison beendet sie ihre Karriere.Doch Liu stahl den beiden Asiatinnen die Show. Sie ist die erste amerikanische Eiskunstlauf-Olympiasiegerin bei den Frauen seit Sarah Hughes 2002 in Salt Lake City. "Es war so schön, ihre Freude zu sehen, ihre Unbeschwertheit. Sie hat ihre Sprünge mit ganz großer Sicherheit gezeigt", sagte die zweimalige Olympiasiegerin Katarina Witt in der ARD. "Es war eine sehr gute Konkurrenz, nicht so ein Sturzfestival wie bei den Männern."Liu vollendet ihr Traum-Comeback2022 hatte Liu als damals 16-Jährige überraschend entschieden, ihre Karriere zu beenden. Zur Saison 2024/2025 kehrte sie dann zurück und wurde auf Anhieb Weltmeisterin. Nun krönte sie sich vor den Augen von Eiskunstlauf-Superstar Ilia Malinin endgültig.Die amerikanische Meisterin Amber Glenn, die im Kurzprogramm noch schwer gepatzt hatte, verbesserte sich noch vom 13. auf den 5. Platz. Für eine Medaille reichte es trotz der drittbesten Kür aber nicht.Für Rumänien startende Deutsche wird 17.Für Deutschland war keine Läuferin dabei, eine in Deutschland gebürtige Sportlerin nahm trotzdem teil. Die für Rumänien startende Julia Sauter belegte den 17. Rang. Als sie 15 Jahre alt war, wurde sie in Deutschland aus dem Kader sortiert, weil sie keine zwei verschiedenen Dreifachsprünge beherrschte. In der Kür sprang sie insgesamt sechs Dreifachsprünge, davon vier verschiedene. "Ich unterstütze unsere deutschen Läufer, ich wohne in Deutschland. Ich liebe unsere deutschen Paare und ich feuere die genauso an, aber für meine Karriere ist es das Land Rumänien", sagte Sauter, die in Baden-Württemberg geboren wurde.

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Europa League: VfB Stuttgart schaltet den Hexenkessel Celtic Park stumm

Der VfB Stuttgart bleibt trotz eines Gegentor-Geschenks an seinem Europa-League-Abend bei Celtic Glasgow cool. Verdient gelingt der erste Schritt zum erhofften Achtelfinaleinzug.Dank Doppelpacker Bilal El Khannouss, Jamie Leweling und Tiago Tomás hat der VfB Stuttgart glänzende Aussichten auf das erste Europapokal-Achtelfinale seit 13 Jahren. Mit dem verdienten 4:1 (2:1) im emotionalen Auswärts-Auftritt beim schottischen Meister Celtic Glasgow stehen die Schwaben vor dem Playoff-Rückspiel in der Europa League am kommenden Donnerstag sehr gut da. Unbeirrt von der außergewöhnlichen Atmosphäre im Celtic Park führten der marokkanische Afrika-Cup-Vizemeister El Khannouss (15. Minute/28.), Nationalspieler Leweling (57.) und Tomás (90.+3) die Schwaben zum Erfolg. Mit ihren Toren dämpften sie die Stimmung bei den Celtic-Fans, die nur nach dem fatalen Fehlpass von Kapitän Atakan Karazor (21.) am eigenen Strafraum jubeln durften. Benjamin Nygren traf zum zwischenzeitlichen 1:1. Im Falle des Weiterkommens würde der DFB-Pokalsieger von Trainer Sebastian Hoeneß auf den FC Porto oder Sporting Braga aus Portugal treffen. Der SC Freiburg als zweiter Bundesliga-Vertreter hatte sich in der Ligaphase direkt für die Runde der besten 16 qualifiziert.VfB bremst Stimmung auf den Rängen ausAbgesehen vom Patzer vor dem Ausgleich überzeugten die Schwaben und nahmen den Celtic-Anhängern früh den Enthusiasmus. Von der ungewöhnlichen Widrigkeit, dass das erste Europapokal-K.o.-Rundenspiel des VfB seit 2013 schon nach wenigen Sekunden für ein paar Minuten unterbrochen war, ließen sie sich dabei nicht stören. Der Grund war auf den TV-Bildern nicht ersichtlich. Wie der VfB mitteilte, schmissen Celtic-Fans Tennisbälle auf den Rasen. Als es dann weiterging, erwischte der Bundesliga-Vierte den erhofften Start. Ausgangspunkt des 1:0 war ein kurzer Abschlag von Celtic-Keeper Kasper Schmeichel. VfB-Innenverteidiger Finn Jeltsch entschied das Kopfballduell für sich, Deniz Undav legte per Hacke vor. Mit dem linken Fuß per Flachschuss schloss El Khannouss relativ zentral ab, Schmeichel konnte nicht parieren.Play-offs in der Europa League: VfB nach Gegentor-Geschenk effizientBeim heftigen Defensiv-Schnitzer des unter Druck geratenen Karazor nach Zuspiel von Keeper Alexander Nübel hatte Nygren dann keine Probleme, den VfB-Torhüter zu umkurven und zum Ausgleich einzuschieben. Ohne diesen Schnitzer hätte die Hoeneß-Elf schon vor der Pause für eine komfortable Situation sorgen können, führte dann aber erst einmal nur knapp. Nach einer abgefälschten Flanke von Angelo Stiller legten die Stuttgarter mit dem erfolgreichen Kopfball von El Khannouss wieder vor. Damit zeigte der VfB die Effizienz, die sich in den vergangenen Monaten in den Auswärtsauftritten der Europa League als Schwachpunkt herauskristallisiert hatte. Bei beiden Treffern machte es die Celtic-Defensive El Khannouss aber nicht allzu schwer.Abwehrchef muss im Rückspiel zuschauenDas 3:1 fiel zu einem wichtigen Zeitpunkt, der schottische Traditionsverein hatte den VfB gerade ein wenig mehr unter Druck gesetzt. Aus rund 20 Metern zog Leweling ab, der Ball sprang auf dem Rasen auf und über den rechten Arm des Keepers. Ermedin Demirovic und Co. jubelten wenig später schon wieder, doch der vermeintliche Doppelschlag zählte wegen einer Abseitsposition nicht.Zahlreiche Celtic-Fans machten sich dennoch vorzeitig auf den Heimweg. So sahen sie das Tor von Tomás in der Nachspielzeit nicht mehr. Verzichten muss der VfB im Rückspiel auf Abwehrchef Jeff Chabot, der gelbgesperrt fehlen wird.

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Winterspiele: Sieg gegen Kanada: US-Frauen Eishockey-Olympiasiegerinnen

Die USA und Kanada liefern sich mal wieder einen harten Fight im olympischen Eishockey-Finale der Frauen. Diesmal triumphieren wieder das US-Team. Auf beiden Seiten verabschieden sich Ikonen.Die US-Frauen sind zum dritten Mal Eishockey-Olympiasiegerinnen. Gegen Kanada mit Rekordspielerin Marie-Philip Poulin gewannen die USA mit 2:1 (0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung. Im ewigen Finalduell der Erzrivalen schoss US-Ikone Hilary Knight das US-Team zwei Minuten vor dem Spielende in die Verlängerung, dort Megan Keller in der fünften Minute der Overtime. Die Schweiz hatte zuvor nach einem 2:1 nach Verlängerung gegen Schweden Bronze gewonnen. Die USA waren mit einem olympischen Rekord von fünf Spielen in Serie ohne Gegentor als Favorit ins Finale von Mailand eingezogen, mussten aber hart für ihren dritten Olympiasieg nach 1998 und 2018 kämpfen. Kristin O'Neill (21.) hatte Kanada in Unterzahl in Führung gebracht. Glück hatte das US-Team sechs Minuten vor Schluss, als es nach einem Bandencheck gegen die beste kanadische Verteidigerin Erin Ambrose nur eine Zwei-Minuten-Strafe für Britta Curl gab. Ambrose konnte danach nicht mehr weiterspielen. Nur einmal ein anderes Team im Frauen-FinaleNur ein einziges Mal hatte es bei Olympischen Winterspielen bislang eine andere Nation als Kanada und die USA ins Endspiel geschafft: 2006 hatte Schweden Silber gewonnen. Mit dem Endspiel ging auf beiden Seiten eine Ära zu Ende. Sowohl für die erfolgreichste Spielerin der Geschichte, Kanadas Poulin (34), als auch Knight (36) war es das jeweils letzte Spiel bei Olympischen WinterspielenKnight hatte zuvor mit einem Heiratsantrag an US-Eisschnellläuferin Brittany Bowe, den sie bei Instagram öffentlich gemacht hatte, für Aufsehen gesorgt. Poulin konnte ihren eigenen Olympiarekord in Mailand nicht ausbauen: In den vier Olympia-Endspielen zuvor hatte sie jeweils mindestens ein Tor geschossen.

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Biathlon bei Olympia: "Wie ein Blackout": Preuß bricht Schweigen zum Staffel-Drama

Biathletin Franziska Preuß braucht lange, um die Enttäuschung der Staffel zu verkraften. Erst mehr als einen Tag später meldet sie sich zu Wort - und verrät den Plan für ihr letztes Olympia-Rennen.Biathlon-Weltmeisterin Franziska Preuß konzentriert sich nach ihrem Fehlschuss-Drama in der Frauenstaffel voll auf das letzte Rennen bei den Olympischen Winterspielen in Antholz. "Ich versuche alles, damit ich am Samstag wieder mit einem Lächeln am Start stehe und einfach die Freude am Biathlon wieder spüre", sagte die 31-Jährige mit Blick auf den abschließenden Massenstart. Auf dem Weg zum letzten großen Auftritt vor dem Karriereende versucht die Bayerin, "den Kopf freizubekommen". Das sei wegen der wenigen Ablenkungsmöglichkeiten aktuell aber nicht ganz so einfach.Preuß: "Mir tut es wahnsinnig leid"In Führung liegend hatte Preuß am Mittwoch eine Strafrunde geschossen und das Frauenteam, zu dem auch Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und Vanessa Voigt gehörten, damit wohl um eine Medaille gebracht. Wieder versagten der Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison im entscheidenden Moment die Nerven, Ähnliches geschah schon durch bittere Fehler im letzten Stehendschießen im olympischen Einzel und der Verfolgung. Tief enttäuscht und mit Tränen in den Augen hatte Preuß nach der Staffel wortlos die Südtirol-Arena verlassen. Die Staffel landete nur auf Platz vier und ging leer aus.Am offiziellen Training einen Tag später nahm sie nicht teil. "Gestern war natürlich kein schöner Tag. Gerade bei einer Staffel ist das immer besonders hart. Mir tut es wahnsinnig leid für die anderen drei Mädels und auch für das ganze Team", sagte Preuß in einem vom Deutschen Skiverband versandten Statement. "Entsprechend war die Stimmung natürlich nicht besonders gut und man braucht auch einfach ein bisschen Zeit, um das zu verdauen.""Wie ein Blackout, sobald ich auf der Matte stehe"Preuß machte noch einmal deutlich, wie sehr sie die Situation belastet. Vor allem, weil sie schon den ganzen Winter mit ähnlichen Situationen kämpft. "Man probiert jedes Mal wieder etwas Neues, baut sich wieder auf, und trotzdem ist es dann oft wie ein Blackout, sobald ich auf der Matte stehe", sagte Preuß. "Das ist natürlich nicht schön und tut weh."Eigentlich war Preuß nach Antholz gereist, um beim letzten Highlight ihrer langen Laufbahn endlich die erste Einzelmedaille zu gewinnen. Das gelang in drei Versuchen bislang nicht, eine Chance bleibt noch. Zum Auftakt hatte die Verfolgungs-Weltmeisterin mit der deutschen Mixed-Staffel Bronze gewonnen. Es ist in neun Rennen das einzige Erfolgserlebnis des Biathlon-Teams, dass das schwächste Olympia-Abschneiden seiner Geschichte fürchten muss. Seit Frauen und Männer 1992 gemeinsam bei Olympia antreten, hatte es immer mindestens zwei deutsche Medaillen gegeben.

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Olympische Winterspiele: "Beschissenes Unglück": Kombinierer erleben Olympia-Drama

Rydzek und Geiger liegen nach dem Skispringen auf Gold-Kurs. Am Ende reicht es für die deutschen Kombinierer wieder nicht für eine Medaille. Der Frust sitzt tief, die Zukunft der Sportart ist offen.Voller Enttäuschung und mit leerem Blick nahm Vinzenz Geiger die Schuld für das Sturz-Drama auf sich. "Es tut mir wahnsinnig leid. So hart gekämpft, so hart gearbeitet die ganzen Monate und dann so ein blöder Fehler. Das ist sehr, sehr bitter", sagte der Nordische Kombinierer. Geiger und sein Kollege Johannes Rydzek lagen im Teamsprit voll im Medaillenrennen, dann stürzte Geiger im Schneetreiben gleich zweimal und es wurde Platz fünf.Im Ziel pfefferte Geiger seinen Stock wütend weg, fiel erst in den tiefen Schnee und dann in die tröstenden Arme von Rydzek. Das Olympia-Debakel war perfekt. Trotz den nach dem Skispringen noch hervorragenden Medaillen-Aussichten steht nun fest: Erstmals seit 1998 verlässt das deutsche Kombi-Team Winterspiele ohne Edelmetall.Bundestrainer Frenzel komplett niedergeschlagen"Die zwei haben heute grandiose Sprünge gemacht, haben sich in eine Ausgangssituation gebracht, die eigentlich ideal war", sagte der sichtlich angefasste Bundestrainer Eric Frenzel. "Dann passiert halt einfach so ein beschissenes Unglück. Ich habe den Vinz noch nie irgendwo im Schnee liegen sehen. Dass es heute bei so einem Rennen passieren muss, ist doppelt ärgerlich."Bis zur achten Runde gehörte Deutschland, das mit 13 Sekunden Vorsprung als erstes Team gestartet war, zur Spitzengruppe. Dann stürzte Geiger bei schwierigen Bedingungen und heftigem Schneefall zweimal, kollidierte mit einem Konkurrenten und verlor wichtige Zeit.Rydzek: "Man gewinnt und man verliert zusammen""Ich habe einfach nicht viel gesehen. Meine Brille war zu. Dann bin ich in ein Loch reingefahren. Dann hat es mich rumgedreht, dann bin ich aufgestanden und dann bin ich direkt wieder gelegen. Es ging sehr schnell. Ich bin bis jetzt in noch keinem einzigen Rennen gestürzt", berichtete Geiger.Am Ende fehlten im Teamsprint 1:06,1 Minuten auf die siegreichen Norweger Andreas Skoglund und Jens Luraas Oftebro, der im dritten Rennen sein drittes Gold dieser Winterspiele gewann. Knapp 44 Sekunden lag Deutschland hinter den Österreichern Stefan Rettenegger und Johannes Lamparter, die hinter den Silbermedaillengewinnern Eero Hirvonen und Ilkka Herola aus Finnland ins Ziel kamen. "Man gewinnt und man verliert zusammen und heute müssen wir leider zusammen verlieren. Wir sind trotzdem ein Team", erklärte Rydzek.Skispringen weckt Hoffnung auf deutsches GoldSchon die Einzel-Wettbewerbe auf der Normalschanze und auf der Großschanze in Predazzo waren ganz schlecht gelaufen. Dort hatte das Frenzel-Team vor allem im Skispringen große Probleme gehabt.Im Teamsprint lagen die beiden Oberstdorfer nach dem Springen dann jedoch überraschend auf Gold-Kurs. Im weißen Flockenwirbel sprang Rydzek am Vormittag 123 Meter weit, Geiger landete nach 122,5 Metern. Eigentlich war alles angerichtet für den Langlauf, doch es wurde nichts mit dem erhofften Podestplatz.Langlauf-Bronze von Rydzeks Schwester machte MutNach den zuvor schon verkorksten Rennen hatten sich Geiger und Rydzek viel vorgenommen. Man habe sich zusammengesetzt und gesagt: "Das ist nicht das, was in uns steckt. Das wollen wir heute zeigen. Einfach an uns glauben, an unser Können glauben", berichtete Rydzek.Mut habe auch die überraschende Bronzemedaille seiner Schwester Coletta Rydzek mit Laura Gimmler tags zuvor im Langlauf gemacht. Nach der riesigen Enttäuschung war Coletta Rydzek im Athletenbereich als Trostspenderin gefragt.Für ihren Bruder, der schon 2010 in Vancouver dabei war, waren es die letzten Winterspiele. Es bleibt bei vier Olympia-Medaillen - zweimal Gold und je einmal Silber und Bronze. Geigers Sammlung besteht aus dreimal Edelmetall bei Olympia, darunter zweimal Gold.Olympia-Zukunft der Kombination unklarOb noch Medaillen dazukommen können, liegt nicht nur in seiner Hand. Noch ist unklar, ob die Nordische Kombination auch in vier Jahren in Frankreich noch zum Olympia-Programm gehört. Auch ob Geiger überhaupt so lange weitermacht, ließ er in Tesero offen.IOC-Präsidentin Kirsty Coventry machte sich im Val di Fiemme selbst ein Bild von der traditionsreichen Sportart. Unter anderem der Deutsche Olympische Sportbund will sich für den Verbleib der Disziplin bei Winterspielen einsetzen.Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees darüber soll im Sommer fallen. Dann geht es auch darum, ob die Kombiniererinnen in Zukunft dabei sind. Ein Verbleib der Kombination im Programm ohne Frauen gilt als ausgeschlossen.

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Olympia-News: Deutsche Kombinierer vergeben Großchance

13 Sekunden Vorsprung und dann das Drama: Der Nordische Kombinierer Vinzenz Geiger stürzt im Teamsprint. Nach dem Aus entschuldigte er sich bei seinem Teamkollegen.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Olympische Winterspiele: Trotz Platz vier: Skibergsteigerin Paller froh über Premiere

Zum ersten Mal gehört Skibergsteigen zum Olympia-Programm: Während Tatjana Paller sogar bis ins Finale stürmt, scheitern Helena Euringer und Finn Hösch schon in ihren Vorläufen.Nur wenige Momente haderte Tatjana Paller nach der verpassten Medaille bei der Olympia-Premiere der Skibergsteigerinnen. Edelmetall wäre das "Nonplusultra gewesen", sagte die 30-Jährige. "Aber hätte mir vorher jemand gesagt, ich werde Vierte bei Olympia, dann hätte ich das genommen. Aber ich bin auch so froh." Nach einer Aufholjagd in der Abfahrt, bei der Paller von einem Sturz einer Konkurrentin profitierte, fehlten der WM-Dritten im Ziel nur etwas mehr als drei Sekunden auf die Spanierin Ana Alonso Rodriguez, die Bronze gewann. Die historisch erste Goldmedaille dieser Sportart ging an Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber an die Französin Emily Harrop. "Ich finde es hart, dass bei Olympia immer nur Medaillen zählen", sagte Paller. "Klar, Dritter ist besser als Vierter, aber beides ist die Weltspitze." In dieser ist die Bayerin längst angekommen.Stimmung besser als im WeltcupAngenommen wurde die Neuerung im olympischen Wettkampfprogramm indes gut. Die Stimmung auf der Tribüne und an der Piste sei ausgelassen und spürbar besser gewesen als bei einem Weltcup, meinte ein Sprecher des deutschen Teams. Angestachelt von der Atmosphäre erreichte Paller als Zweite ihres Vorlaufs das Halbfinale, in dem sie in einem engen Kampf ebenfalls einen guten Eindruck hinterließ und erneut direkt weiterkam. "Es war sehr, sehr cool, deswegen muss man das jetzt auch genießen. Mit so vielen Zuschauern ein Rennen laufen, das hatten wir noch nie", sagte Paller, die mit großer Nervosität in den Tag gestartet war. "Ich habe mich dreimal übergeben in der Früh, da wusste ich echt nicht, wie ich es machen soll. Ich bin das gewohnt, aber es ging mir noch viel schlechter als vor anderen Wettkämpfen."Skibergsteigen hat den Ursprung im Skitourengehen. Die Athletinnen und Athleten laufen mit ihren Skiern einen Hang hoch. Um dabei nicht rückwärts zu rutschen, sind Felle unten an die Skiflächen gespannt. Für ein kurzes Stück müssen sie auch Treppen steigen, auf diesem Streckenabschnitt werden die Skier abgeschnallt. Oben angekommen werden die Felle an den Skiern entfernt und es geht eine kurze Abfahrt hinunter.Ein unvergesslicher TagFrühzeitig waren indes Helena Euringer als Fünfte und Finn Hösch auf Rang vier in ihren Vorläufen gescheitert. "Vorwiegend überwiegt die Freude, das ist ein unvergesslicher Tag", sagte Hösch, dem fast vier Sekunden für das direkte Weiterkommen gefehlt hatten. "Das Ergebnis weiß ich sportlich einzusortieren. Ich weiß, dass es nicht an der Laufleistung gelegen hat, sondern, dass es eine falsche taktische Entscheidung mit der Fellwahl war."Hösch war der einzige Deutsche in der Männer-Konkurrenz, in der Oriol Cardona Coll aus Spanien Gold bejubeln durfte. Silber ging an den Russen Nikita Filippow, der offiziell als "Individueller Neutraler Athlet" (AIN) startet.Für Hösch und Paller gibt es indes noch eine weitere Chance, sich zu beweisen. Sie treten am Samstag in der Mixed-Staffel an. "Ich würde sagen, wir wären zufrieden, wenn wir einen Top-Fünf-Platz erreichen. Eine Medaille wäre toll, aber das wird sehr, sehr schwierig", sagte Paller.

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Olympische Winterspiele: Debakel nach Sturz: Deutsche Kombinierer vergeben Medaille

Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger liegen nach dem Skispringen auf Gold-Kurs. Am Ende reicht es für die deutschen Nordischen Kombinierer wieder nicht für eine Medaille.Vinzenz Geiger schmiss seinen Stock wütend weg, fiel erst in den tiefen Schnee und dann in die tröstenden Arme von Teamkollege Johannes Rydzek. Das Olympia-Debakel der deutschen Nordischen Kombinierer ist perfekt. Trotz den nach dem Springen noch hervorragenden Medaillen-Aussichten blieben Rydzek und Geiger auch im abschließenden Team-Wettbewerb ohne Medaille und fielen im Langlaufrennen von der Spitzenposition auf Rang fünf zurück.Für den Deutschen Skiverband ist es in dieser Disziplin die schlechteste Bilanz seit 1998. Bis zur achten Runde gehörte Deutschland, das mit 13 Sekunden Vorsprung gestartet war, zur Spitzengruppe. Dann stürzte Geiger bei schwierigen Bedingungen und heftigem Schneefall zweimal, kollidierte mit einem Konkurrenten und verlor wichtige Zeit.Geiger: "Es tut mir einfach richtig fett leid""Ich habe einfach nicht viel gesehen. Meine Brille war zu. Dann bin ich in ein Loch reingefahren. Dann hat es mich rumgedreht, dann bin ich aufgestanden und dann bin ich direkt wieder gelegen. Es ging sehr schnell. Ich bin bis jetzt in noch keinem einzigen Rennen gestürzt", berichtete ein niedergeschlagener Geiger und sagte dann ans ganze Team gerichtet: "Es tut mir einfach richtig fett leid."Am Ende fehlten im Teamsprint 1:06,1 Minuten auf die siegreichen Norweger Andreas Skoglund und Jens Luraas Oftebro. Rund 43 Sekunden auf die Österreicher Stefan Rettenegger und Johannes Lamparter, die hinter den Silbermedaillengewinnern Eero Hirvonen und Ilkka Herola aus Finnland ins Ziel kamen. "Man gewinnt und man verliert zusammen und heute müssen wir leider zusammen verlieren. Wir sind trotzdem ein Team", erklärte Rydzek. Schon die Einzel-Wettbewerbe auf der Normalschanze und auf der Großschanze in Predazzo waren ganz schlecht gelaufen. Dort hatte das Team von Bundestrainer Eric Frenzel vor allem im Skispringen große Probleme gehabt.Skispringen weckt Hoffnung auf deutsches GoldIm Teamsprint lagen die beiden Oberstdorfer nach dem Springen dann jedoch auf Gold-Kurs. Im dichten Schneetreiben von Predazzo sprang Rydzek am Vormittag 123 Meter weit. Geiger landete nach 122,5 Metern. Deutschland ging in Führung ins entscheidende Langlaufrennen. Frenzel sprach von purer Enttäuschung."Die zwei haben heute grandiose Sprünge gemacht. Haben sich in eine Ausgangssituation gebracht, die eigentlich ideal war. Dann passiert halt einfach so ein beschissenes Unglück", beschrieb Frenzel die Situation. Im Teamsprint laufen zwei Athleten pro Mannschaft im Wechsel. Jeder Sportler absolviert fünf Runden, die jeweils 1,5 Kilometer lang sind."Ich glaube, dass wir das Springen gewinnen, damit hat niemand gerechnet", sagte Geiger an der Schanze. "Es ist noch nichts gewonnen. Es wird ein langes, hartes Rennen", ergänzte der 28-Jährige. "Der Johannes und ich werden alles reinhauen, was wir haben." Mit einem Einbruch rechnete zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Langlauf-Bronze von Rydzeks Schwester machte MutRydzek berichtete von einem Gespräch vor dem letzten Auftritt. Man habe sich zusammengesetzt und gesagt: "Das ist nicht das, was in uns steckt. Das wollen wir heute zeigen. Einfach an uns glauben, an unser Können glauben." Mut habe auch die überraschende Bronzemedaille seiner Schwester Coletta Rydzek mit Laura Gimmler tags zuvor im Langlauf gemacht.Für Rydzek, der schon 2010 in Vancouver dabei war, sind es wohl die letzten Winterspiele. Es bleibt bei vier Olympia-Medaillen - zweimal Gold und je einmal Silber und Bronze. Geigers Sammlung besteht aus dreimal Edelmetall bei Olympia. Olympia-Zukunft der Kombination unklarOb noch welche dazukommen können, liegt nicht nur in seiner Hand. Noch ist unklar, ob die Nordische Kombination auch in vier Jahren in Frankreich noch zum Olympia-Programm gehört.IOC-Präsidentin Kirsty Coventry machte sich im Val di Fiemme selbst ein Bild von der traditionsreichen Sportart. Unter anderem der Deutsche Olympische Sportbund will sich für den Verbleib der Disziplin bei Winterspielen einsetzen.Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees darüber soll im Sommer fallen. Dann geht es auch darum, ob die Kombiniererinnen in Zukunft dabei sind. Ein Verbleib der Kombination im Programm ohne Frauen gilt als ausgeschlossen.

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Live-Schalte aus Italien: Australische Journalistin berichtet betrunken von Olympischen Winterspielen

Vor einer Live-Übertragung bei Olympia hat eine Reporterin zu tief ins Glas geschaut. Sie entschuldigt sich bei den Zuschauern – auch Australiens Premier äußert sich.Die australische Journalistin Danika Mason hat mit einem beschwipsten Bericht über die Olympischen Winterspiele in Norditalien für Aufsehen gesorgt. Auf Social Media kursierte ein Clip der betrunkenen Reporterin, die vor allem für ihre Berichterstattung über die National Rugby League in Australien bekannt ist.Darin ist Mason bei einer Live-Übertragung des Senders Channel 9 in der Frühstücksshow „Today“ zu sehen. Sie hat Schwierigkeiten, sich zu artikulieren, und spricht über den Kaffeepreis vor Ort und über Leguane: „Der Preis für Kaffee hier ist eigentlich in Ordnung, es ist eher der Preis für Kaffee in den USA, an den wir uns gewöhnen müssen. Bei den Leguanen bin ich mir nicht sicher, wo soll das hinführen?“ Offenbar bezieht sie sich damit auf Kommentare aus dem Studio, ihr Gedankengang lässt sich in dem Clip jedoch nur schwer nachvollziehen.Der Rest von Masons Bericht dreht sich um Rugby-Ereignisse in ihrer Heimat. Auch dabei lallt sie und verwechselt die USA mit UK.Ihr Auftritt sorgte im Studio in Australien offenbar für Erheiterung: Das Lachen von „Today“-Moderator Karl Stefanovic ist in dem Clip zu hören. „Das kalte Wetter ist schon eine Sache, oder?“, sagte er anschließend. „Man kann seine Lippen kaum bewegen.“In den sozialen Netzwerken sorgte der Auftritt für gemischte Reaktionen. Viele Nutzer amüsierten sich darüber, andere warfen Mason mangelnde Professionalität vor.Reporterin entschuldigt sich nach Olympia-BerichtBei ihrem nächsten Auftritt in der „Today“-Show am Donnerstagmorgen dankte Mason Zuschauern, die ihr besorgte Nachrichten geschickt hatten, und entschuldigte sich. Es gehe ihr gut, der Auftritt sei ihr nur ein wenig peinlich.„Ich habe die Situation völlig falsch eingeschätzt, ich hätte nichts trinken sollen, vor allem nicht unter diesen Bedingungen – es ist kalt, wir sind in großer Höhe, und dass ich nichts gegessen hatte, hat wahrscheinlich auch nicht geholfen“, sagte die Journalistin. „Aber ich übernehme die volle Verantwortung dafür. Das entspricht nicht den Standards, die ich mir selbst gesetzt habe.“„Today“-Moderatorin Jenny Azzopardi zeigte sich verständnisvoll und sagte: „Wir wissen, wie hart du arbeitest, Danika.“ Moderator Stefanovic nannte Mason eine „Legende“.Das sagt Australiens PremierWie die BBC berichtet, schaltete sich auch Australiens Premierminister Anthony Albanese in die Debatte um Masons Bericht ein. Er sei „pro-Danika“, so der Regierungschef und Vorsitzende der Australian Labor Party.„Gut für sie. Sie ist gerade in Italien und muss müde sein“, sagte er und fügte hinzu: „Das liegt an der Zeitverschiebung, die hatte sicher einen Einfluss. Hier gibt es nichts zu sehen.“

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Nach Olympia-Aus: Welche Folgen der kümmerliche Eishockey-Auftritt hat

An den NHL-Stars lag das verkorkste Olympia-Turnier nicht. Bundestrainer und Sportdirektor räumen Fehler ein, Konsequenzen dürfte es aber kaum geben. Die Stimmung ein Jahr vor der Heim-WM ist mies.Schnell weg aus Mailand: Nach der kläglich verpassten und womöglich einmaligen Chance hatten die deutschen Eishockeyspieler endgültig genug von Olympia. Der erste Shuttle brachte die NHL-Stars um Leon Draisaitl schon am ganz frühen Donnerstagmorgen aus dem olympischen Dorf zum Flughafen, um zurück nach Nordamerika zu flüchten. "Es ist eine große verpasste Chance", sagte der zweimalige Stanley-Cup-Sieger Nico Sturm vor seiner Abreise aus Mailand keine 16 Stunden nach dem 2:6-Viertelfinal-Debakel gegen die Slowakei. Ob diese Möglichkeit mit der "goldenen" deutschen NHL-Generation so noch einmal wieder kommt, ist ein Jahr vor der Heim-WM mehr als fraglich. Schon bei der WM im Mai in der Schweiz dürfte kaum einer der aktuellen NHL-Topspieler dabei sein, da nahezu alle aussichtsreich im Playoff-Rennen und somit wohl nicht verfügbar sind.Bei den nächsten Winterspielen in vier Jahren dürfte Draisaitl mit dann 34 Jahren kaum mehr wie jetzt zu den aktuell drei bis fünf besten Spielern der Welt gehören. Auch Sturm ist dann 34 und Torhüter Philipp Grubauer sogar schon 38. Und aus der Jugend kommt außer dem 16 Jahre alten Top-Talent Max Penkin so gut wie nichts nach. Künftige Weltklassespieler mit der Klasse von Draisaitl, Tim Stützle oder Moritz Seider sind aktuell nicht in Sicht."Wir haben Strukturen geschaffen, die wirklich gut sind. Aber jetzt muss aus der Struktur die Qualität kommen und da muss der nächste Schritt her", sagte der Sportvorstand des Deutschen Eishockey-Bundes, Christian Künast. Nur kommt der nächste Schritt eben nicht. "Art und Weise ist ja völlig enttäuschend"Platz sechs bei einem olympischen Turnier, bei dem erstmals seit 2014 wieder die besten Spieler der Welt dabei waren, ist auf dem Papier nicht so schlecht. "Wenn uns vor dem Turnier jemand gesagt hätte, wir scheiden im Viertelfinale aus, hätten wir wahrscheinlich gesagt: Ist okay. Aber die Art und Weise, wie wir hier gespielt haben, ist ja völlig enttäuschend", sagte Sturm ehrlich.Zumal sich aufgrund des seltsamen Olympia-Modus ein Weg für die erstmals überhaupt mit wirklichen NHL-Topspielern gespickte DEB-Auswahl bot, den die Spieler selbst nicht fassen konnten: Ein Viertelfinale gegen die personell in der Spitze nicht so gut besetzten Slowaken, die aber als Team wesentlich besser funktionierten. "Wir waren ein sehr, sehr gutes Team außerhalb des Eises. Auf dem Eis sind wir es nie so richtig geworden", sagte Künast im ZDF.Dass es einer Herkulesaufgabe gleicht, die neun Profis aus Nordamerika, die bis auf Draisaitl erst nach der Eröffnungsfeier in Mailand ankamen, in ein ansonsten fast nur aus DEL-Spielern bestehendes Team zu integrieren, wurde vom Bundestrainer teilweise barsch zurückgewiesen. Dabei hatten selbst Führungsspieler vor dem Turnier darauf hingewiesen, dass es darauf ankomme, schnell zusammenzufinden. Warum dies anderen Nationen wie etwa der Slowakei deutlich besser gelang, will Künast nun analysieren.Sportvorstand kündigt ehrliche Analyse an"Da müsst ihr uns ein bisschen Zeit geben", sagte der Sportvorstand, während der neue DEB-Vorstandsvorsitzende Frank Lutz bei Olympia komplett abtauchte und nicht einmal öffentlich in Erscheinung trat. Fast wirkte es bei Olympia so, als hätten zwei Nationalteams auf dem Eis gestanden: Die Hochveranlagten aus der NHL, an denen das kümmerliche Auftreten sicher nicht lag, und die DEL-Spieler, die in erschreckender Weise auf dem absoluten Top-Niveau überfordert schienen. Die einzige taktische Ausrichtung schien darin zu bestehen, den Puck wann immer möglich Draisaitl, Stützle und Co. zu geben - frei nach dem Motto: Die werden es schon richten. Bundestrainer Harold Kreis (67), dessen Vertrag von Künast ohne Druck schon vor Olympia bis zur Heim-WM im kommenden Jahr verlängert worden war, räumte Fehler ein. "Die Frage ist vielleicht berechtigt, ob ich die zu viel eingesetzt habe", gestand Kreis, angesprochen auf die sehr einseitig verteilten Eiszeiten zugunsten der NHL-Topspieler. Teamspitze gesteht Fehler einAuch die automatische Zuweisung der Kapitänsrollen für die drei größten NHL-Stars Draisaitl, Seider und Stützle war kaum zuträglich für die Bildung einer homogenen Einheit. Wie wichtig etwa der langjährige - für Olympia dann aber abgesetzte - Kapitän Moritz Müller (39) immer noch ist, wurde in Mailand offenbar. Als es nicht lief, war er es, der mit Einsatz auf dem Eis und mit deutlichen Worten voranging. "Man hätte insgesamt das Potenzial gehabt, sich hier besser zu verkaufen", stellte Müller vielsagend fest."Natürlich kann man jetzt im Nachhinein sagen: Hätte man vielleicht ein bisschen anders handeln können", gestand Künast, der die Kapitänsfrage zusammen mit Kreis entschieden hatte. Dass Künast den Vertrag mit Kreis wieder kündigt, ist kaum zu erwarten, zumal sich der ebenfalls gerade selbst erst zum Sportvorstand ernannte 54-Jährige damit auch infrage stellen würde. Eine mögliche Alternative zu Künast arbeitet als Sportdirektor in Nürnberg. Der frühere NHL-Profi Stefan Ustorf übte im Podcast "Schlagschuss" Kritik an den zugedachten Rollen für die Spieler. Dass die etwa maßlos enttäuschenden Marc Michaelis und Dominik Kahun teilweise mehr Eiszeit bekamen als Sturm, dem stur die Rolle als Anführer der vierten Reihen zugedacht war, verstand nicht nur Ustorf nicht.

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Winterspiele: Betrunken im TV: Olympia-Reporterin bittet um Entschuldigung

Lallend und recht zusammenhangslos redet eine australische TV-Reporterin während einer Live-Schalte aus Livigno unter anderem über italienische Kaffeepreise. Später gibt sie zu: Es war der Alkohol.Sie lallte betrunken in einer Live-Schalte bei Olympia: Die TV-Reporterin Danika Mason hat um Entschuldigung für einen Alkohol-Aussetzer im australischen Fernsehen gebeten. "Ich möchte kurz den Moment nutzen, wenn das okay ist, um mich zu entschuldigen", sagte Mason am Tag nach dem Geschehen. "Ich hätte nichts trinken sollen - und erst recht nicht unter diesen Bedingungen: Es ist kalt, wir sind in großer Höhe, und dass ich nichts zu Abend gegessen hatte, hat wahrscheinlich auch nicht geholfen."Von Kaffeepreisen in Italien zu LeguanenMason war am Mittwochmorgen im Rahmen einer Show des australischen Senders Channel9 live aus Livigno zugeschaltet. Dabei redete sie auffällig langsam und recht zusammenhangslos über die Kaffeepreise in Italien, Leguane und Lindsey Vonn, später legte sie sich noch hin, um einen Schneeengel zu machen. "Mir ist das ein bisschen peinlich. Ich habe eine Situation komplett falsch eingeschätzt", sagte Mason hinterher.Studio-Moderator Karl Stefanovic hatte unmittelbar nach dem Lall-Auftritt zunächst zu seiner Kollegin Jayne Azzopardi gesagt, die verwaschene Aussprache der Reporterin habe möglicherweise mit der eisigen Kälte in Livigno zu tun, sie habe Masons Lippen beeinträchtigt. Doch es war der Alkohol.Schon Tage zuvor hatte Mason bei einer Reportage aus einem Nachtclub berichtet, einige Limoncello von Italienern bekommen zu haben. In Australien kam nach der Lall-Schalte Kritik auf: Die Produzenten des Senders hätten Mason in ihrer Verfassung nicht auf Sendung gehen lassen sollen.TV-Reporterin: "Ich möchte die volle Verantwortung übernehmen"Doch die Betroffene selbst nahm die Schuld auf sich. "Ich möchte die volle Verantwortung übernehmen. Das entspricht nicht dem Anspruch, den ich an mich selbst habe. Deshalb: Es tut mir wirklich leid - und danke auch an alle für die Nachrichten, die ich bekommen habe."Zu den Mutmachern zählten auch ihre TV-Kollegen. "Wir wissen, wie hart du arbeitest, Danika", sagte Azzopardi nach Masons Beichte - und Stefanovic ergänzte: "Du bist die Beste, Danika. Mach dir wegen der Sache keine Sorgen, lass uns einfach weitermachen. Du bist eine Legende."

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Europa League im Free-TV: Hier läuft Stuttgarts Spiel bei Celtic Glasgow

Beim Europa-League-Spiel im Celtic Park erwartet den VfB Stuttgart eine besondere Stimmung. Wo die Playoff-Partie des Bundesligisten beim schottischen Klub zu sehen ist.Mit großer Vorfreude auf die Kulisse möchte der VfB Stuttgart bei Celtic Glasgow die Grundlage für den erhofften Achtelfinaleinzug in der Europa League legen. Anpfiff des Zwischenrunden-Hinspiels im populären Celtic Park ist am Donnerstag um 21.00 Uhr.Die Entscheidung, ob der DFB-Pokalsieger den Sprung unter die besten 16 schafft, fällt in einer Woche. Am 26. Februar hat das Team von Trainer Sebastian Hoeneß Heimrecht.Europa League: VfB Stuttgart vs. Celtic Glasgow live im Free-TVDas Stuttgarter Spiel bei Celtic Glasgow am Donnerstagabend läuft live bei RTL und beim Tochtersender Nitro. Die Übertragung beginnt ab 20.15 Uhr. Abonnenten von RTL+ können die Partie auch über den kostenpflichtigen Streamingdienst verfolgen.Anders als der VfB kam der SC Freiburg als zweiter Bundesliga-Vertreter im Wettbewerb ohne den Umweg über die Playoff-Runde weiter und steht bereits als Achtelfinalist fest.Transparenzhinweis: Der stern gehört zu RTL Deutschland.

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