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Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

WM 2026: Das sind die drei Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft

Mit der WM 2026 findet erstmals ein Turnier in drei Gastgeberländern statt. Das heißt auch: Es gibt drei Maskottchen – eines für jedes Land. Die Fifa hat besondere Ziele mit ihnen.Drei Gastgeberländer wird es bei der WM 2026 geben: die USA, Kanada und Mexiko. Und jedes bekommt vom Weltverband Fifa ein eigenes Maskottchen spendiert. Es geht tierisch zu.Maple der Elch wird Kanada vertreten, Zayu der Jaguar Mexiko und der Weißkopfseeadler Clutch die USA. Sie sollen „die lebendige Kultur, die Tradition und den Charakter der jeweiligen Länder“ repräsentieren, schreibt die Fifa, „und stehen für Einheit, Vielfalt und die gemeinsame Begeisterung für den Fußball“. Fifa will Maskottchen der WM 2026 vermarktenDas sind blumige Marketingworte und tatsächlich hat die Fifa mit den drei tierischen Repräsentanten ein bisschen mehr vor, als sie nur in den 16 verschiedenen Stadien des Turniers als „Stimmungskanonen“ (Fifa) auflaufen zu lassen. „Um gezielt auch junge Fans anzusprechen, sind Maple, Zayu und Clutch die ersten spielbaren FIFA-Turniermaskottchen“, schreibt der Weltverband. Sie sollen in Videospielen auftauchen. Als wäre das noch nicht genug, um dem jungen, zahlenden Publikum den Fußball näherzubringen, hat sich die Fifa noch drei kleine Hintergrundgeschichten zu den Maskottchen einfallen lassen. Das sind sie:Maple ist laut Weltverband nicht nur Elch, sondern auch „Street-Style-Künstler, Musikfan und ein leidenschaftlicher Torhüter“ und glänzt obendrein durch „Kreativität, Beharrlichkeit und Individualität“. Die ein oder andere „legendäre Parade“ soll er in der Vergangenheit ebenfalls schon ausgepackt haben. Unabhängig überprüfen ließ sich das nicht. Daneben zeigt er aber auch für Elche typisches Verhalten und „streift durch alle Provinzen und Territorien Kanadas“.Zayu ist der Stürmer des Trios und – wie für Jaguare üblich – sehr wendig und flink. Die Fifa beschreibt die Raubkatze, die aus dem Dschungel kommt, als große Tänzerin, die gerne isst und mexikanische Traditionen lebt. Zayu trage „Mexikos Herz mit Stolz in sich“.Clutch trägt die Kapitänsbinde und spielt im Mittelfeld der Maskottchen. Ein viertes Gastgeberland hätte der Aufstellung nicht geschadet, dann wäre auch noch eine Verteidigung mit dabei. So muss man sich Clutch wohl eher als Sechser vorstellen, der verteidigt und kreativ nach vorne arbeitet. Immerhin kann er fliegen und sich so schnell über den Platz bewegen.

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Positiver Test im Juni 2024: Doping: Klippenspringerin Bader für zwei Jahre gesperrt

Klippenspringerin Anna Bader holte einst Bronze bei der Schwimm-WM. Wegen eines positiven Dopingtests wurde sie für 24 Monate gesperrt, wie nun bekannt wird. Bader dürfte aber bald wieder starten.Klippenspringerin Anna Bader ist nach einem positiven Dopingtest bei einer Trainingskontrolle für 24 Monate gesperrt worden. Das teilte die Nationale Anti Doping Agentur (Nada) mit. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada), die Nada und die WM-Dritte von 2013 haben demnach eine sogenannte Streitbeilegungsvereinbarung geschlossen.Bader war schon am 13. Juni 2024 positiv auf Ostarine getestet worden. Die Substanz bewirkt die Zunahme von Muskelmasse und wird in der Medizin unter anderem bei Osteoporose oder Muskelschwund eingesetzt. Seit dem 27. September 2024 ist Bader vorläufig suspendiert. Der Fall war bislang nicht öffentlich bekannt.Nada: Keine Anhaltspunkte für vorsätzlichen Verstoß"Die Parteien sind sich einig, dass es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass der Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen vorsätzlich begangen wurde", hieß es in der Mitteilung der Nada. Da die Sperre rückwirkend ab dem Datum der Probeentnahme gilt, darf Bader ab dem 13. Juni dieses Jahres wieder an Wettkämpfen teilnehmen. Die 42-Jährige hatte bei der Schwimm-WM 2013 in Barcelona Bronze gewonnen.

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Schmerzhafte Verletzung: Schalke gegen Preußen Münster: Profi-Fußballer renkt sich beim Spiel Finger aus

Bei den Bildern bleibt auch den Mitspielern die Spucke weg: Der Fußballer Rico Preißinger vom SC Preußen Münster renkt sich auf dem Spielfeld den kleinen Finger aus.Bei den Bildern bleibt auch den Mitspielern die Spucke weg: Der Fußballer Rico Preißinger vom SC Preußen Münster renkt sich auf dem Spielfeld den kleinen Finger aus.

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Trendsport: Padelschläger anwenden: So finden Sie das passende Racket

Sie suchen einen Padelschläger und sind von der Auswahl an Modellen überfordert? Dann hilft der Ratgeber, das für Sie perfekte Racket zu finden, um den Trendsport auszuzprobieren.Padel-Tennis ist die am stärksten wachsende Sportart der Welt und das hat einen guten Grund: Es ist deutlich einfacher als Tennis, weshalb die Hürde niedrig ist, ohne Vorerfahrung mit dem Sport zu beginnen und trotzdem Freude an ihm zu finden. Daneben padeln Spieler:innen in Zweierteams gegeneinander und wie das im Mannschaftssport so ist, ist geteiltes Leid halbes Leid und geteilte Freude doppelte Freude. Im Gegenteil zu alten Floskeln ist Padel-Tennis noch eine sehr junge Sportart.Erfunden hat sie 1965 Don Enrique Corcuera in Acapulco in Mexico und das auch nur, weil der Don ein Platzproblem hatte. Als passionierter Tennisspieler hegte er den Wunsch eines eigenen Tennisplatzes auf seinem Grundstück, das dafür allerdings zu klein war. Er ließ sich deshalb eine verkleinerte Version bauen, die einem T-Feld beim Tennis ähnelt. Um den Court herum stand allerdings eine Betonwand, was ungünstig für das Spiel von der Grundlinie ist. Doch die Spieler:innen integrierten die Wand ins Spiel, wenn der Ball an ihr abprallte.Der Mix aus Tennis und Squash war geboren und machte so viel Spaß, dass er sich zunächst in Südamerika, dann in Spanien und inzwischen bis nach Nordeuropa ausbreitete. Seit 2013 ist auch der Deutsche Padelverband Teil der International Padel Federation und Padel erfuhr vor allem 2023 einen wahren Boom. Wenn auch Sie Blut geleckt haben und sich nun eine eigene Padelkelle zulegen wollen, sollten Sie vor dem Kauf ein paar Punkte bedenken.Padelschläger kaufen: Das müssen Sie beachtenTeures Equipment macht noch keinen guten Spieler, das ist beim Padel-Tennis wie bei jeder Sportart. Richtiges Equipment kann allerdings helfen, die Frustration zu lindern. Beim Kauf eines Padelschlägers sollten Sie auf folgende Parameter achten: Gewicht, Oberfläche, Innenmaterial, Balance und Form, wobei die drei letztgenannten für Einsteiger:innen die wichtigsten sind. Sie haben die Wahl aus drei Innenmaterialien, Formen und Balancen: Es gibt weiche, mittelharte und harte Innenleben sowie runde, tropfen- oder tränenförmige und diamantförmige Schläger, deren Balance eher niedrig, mittig oder kopflastig (oben) ist.Padelschläger: So finden Sie die richtige Balance und FormHalten Sie einen Padelschläger in der Hand, finden Sie dessen Balance relativ einfach heraus: Legen Sie den Schläger in seiner Mitte auf eine Kante wie etwa eine dünne Armlehne eines Stuhls. Kippt er in Richtung des Kopfes, befindet sich seine Balance am oberen Ende, bleibt er liegen, ist er mittig ausbalanciert, kippt er in Richtung des Griffs, befindet sich seine Balance unten. Typischerweise haben diamantförmige Padelschläger eine kopflastige, tropfenförmige eine mittige und runde Schläger eine niedrige Balance. Warum ist das so?Je nachdem, wo sich die Balance befindet, befindet sich auch der ideale Treffpunkt für den Ball (Sweetspot), also bei hoher Balance oben am Schläger, bei mittiger in der Mitte. Eine niedrige Balance verzeiht Fehler am besten und bietet zudem die meiste Kontrolle beim Schlag – egal ob Sie den Ball am Schlägerrand, mittig oder oben treffen. Logisch: Bei einer oberen Balance ergibt es Sinn, oben am Schläger eine größere Fläche als in der Mitte und unten zu haben – deshalb die Diamantform. Es gibt aber auch Ausnahmen, also runde Schläger mit Balance am Schlägerkopf. Was das Innenleben anbelangt, sei gesagt, dass weiche Schläger die höchste Präzision bieten und harte Schläger den meisten Druck auf den Ball auslösen. Mittelharte Schläger bieten einen Mix aus Präzision und Druck. Welcher Schläger nun der passende ist, richtet sich nach dem Spielertypen. Padelschläger: Die SpielertypenAnfänger fahren in der Regel mit einem runden und weichem Schläger mit niedriger oder mittlerer Balance am besten, weil diese Schläger am ehesten verzeihen, wenn der Ball am äußeren Rand der Schlagfläche getroffen wird. Natürlich lässt sich mit den Schlägern auch Serve and Volley spielen, was eine etwas offensivere Spielweise ist. Allerdings erzeugt der weiche, runde und niedrig ausbalancierte Schläger nicht so einen hohen Druck auf den Ball, wie es ein harter, diamantförmiger Schläger schafft, der den Padelball perfekt trifft. Wer seinen Gegner also zu Fehlern zwingen will, indem er oder sie ihm die Bälle um die Ohren haut, greift zum harten, diamantförmigen Schläger mit oberer Balance. Das erfordert allerdings eine Menge Können und eines haben Padel und Tennis gemein: Man spielt eher gegen sich selbst als seinen Gegner. Bedeutet: Solange Sie mehr eigene Fehler machen als Ihr Gegner, sollten Sie beim Schläger auf Kontrolle und Präzision statt auf Speed setzen. Je sicherer Sie werden, desto eher können Sie anspruchsvollere Schläger wählen.Wichtig: Nichts davon ist eine in Stein gemeißelte Regel! Es gibt weiche und diamantförmige Profi-Schläger mit hoher Balance für starke Spieler:innen, die einen hohen Wert auf Präzision legen und so ihre Gegner bezwingen. Falls Ihre Freunde bereits eigene Schläger besitzen, probieren Sie im Idealfall die unterschiedlichen Härtegrade, Formen und Balancen aus. Das gibt in der Regel Klarheit darüber, mit welcher Form und welcher Balance Sie am besten klarkommen.Oberfläche, Gewicht und MaterialKurz zur Oberfläche: Es gibt Schläger mit flacher und rauer Schlagfläche. Einen Unterschied macht das nicht, denn Spin geben Sie dem Ball sehr selten mit. Der berühmte Topspin wie beim Tennis ist beim Padel weitgehend tabu. Entscheiden Sie sich deshalb für die Oberfläche, mit der Sie ein besseres Schlaggefühl haben. Gleiches gilt für das Gewicht des Schlägers. Allerdings gilt hier, dass schwere Schläger einem Ball natürlich mehr Power mitgeben können als leichte, wenn der Spieler oder die Spielerin genug Kraft mitbringt, den Schläger zu schwingen. Hier sollten Sie auf jeden Fall schauen, wie kräftig Ihre Arme sind und nach persönlichem Ermessen einen leichteren oder schwereren Schläger wählen. Damen und Kinderschläger sind in der Regel etwas leichter als die Modelle für Herren, die in der Regel um die 370 Gramm wiegen.Beim Rahmen setzen die meisten Hersteller auf Carbon, welches lediglich dazu dient, das Innere zu schützen. Etwas teurere Modelle schützen ihr Innenleben mit Karbonfaser. Beim Inneren wird es interessant, denn dort verrichten verschiedene Schaumstoffschichten ihren Dienst. Je weicher diese sind, desto mehr sinkt der Ball in den Schläger ein und desto mehr Power nimmt der Schläger aus dem Ball. Wer also Bälle gern zu fest zurückspielt und ins Aus schlägt, sollte einen weichen Kern wählen. Je härter der Schaumstoff ist, desto mehr Power bekommt der Ball beim Schlag zurück. Um den ins Feld zu bekommen, braucht es aber eine ordentliche Technik. Schauen wir uns ein paar verschiedene Schläger an und für wen sich diese lohnen.Volle Kontrolle: Rund und niedrige BalanceGewicht: ca. 370 GrammOberfläche: glattForm: rundBalance: niedrig (grifflastig)Inneres: WeichSpielertyp: KontrolleFür Anfänger und Spieler, denen präzise und sichere Schläge wichtig sind, eignet sich ein Padelschläger mit rundem Kopf und niedriger Balance. All jene Spieler haben Glück: Solche Schläger gehören im Vergleich zu den günstigsten. Empfehlenswert ist beispielsweise "The Exordior" von Fila, der mit Rabatt schon für etwas mehr als 50 Euro zu haben ist. Er ist aus Fiberglas gefertigt, wiegt laut Hersteller etwa 370 Gramm und hat eine glatte Fläche. Fila setzt bei seinem Schläger auf einen weichen Kern, was eine besonders hohe Kontrolle und Präzision erzeugt. Präzision: Rund und mittlere Balance Gewicht: 355 bis 365 gOberfläche: rauForm: rundBalance: mittig/anpassbarInneres: hartSpielertyp: Präzision/KontrolleMehr als das Dreifache kostet der AdidasAdipower Multiweight Ctrl 3.3, was vor allem daran liegt, dass er ein Profi-Schläger ist. Konkret ist es der Schläger der Wahl von Alex Ruiz. Der Spanier gilt als einer der besten Spieler der Welt, belegt in der Weltrangliste mit seinem Partner Carlos Gutierrez aktuell den elften Platz (Januar 2024). Der Schläger ist rund und hat eine mittige Balance. Interessant und etwas untypisch ist ein hartes Inneres. Anfänger könnten damit Probleme bekommen, weil ein harter Padelschläger dem Ball entsprechende mehr Power mitgibt. Sie laufen also Gefahr, Bälle reihenweise ins Aus zu befördern. Das Besondere an der Multiweight-Variante ist, dass Sie über Gewichte und Schrauben verfügt, die die Balance und eben das Gewicht des Schlägers ändern. Sie können den Schläger also Ihrem Spielstil anpassen, was die durchaus üppige Investition rechtfertigen würde. Trotzdem sollten nur fortgeschrittene Spieler diesen Schläger in Betracht ziehen. Ausgewogener Angriff: Tropfen mit mittlerer BalanceGewicht: 365 gOberfläche: glattForm: TräneBalance: mittigInneres: mittelfestSpielertyp: Kontrolle/AngriffTropfenförmige Schläger sind Hybride, zu denen Spieler gern greifen, um sich auf die Diamantform einzustimmen. Sie eignen sich für Spieler, die einen Mix aus Angriffsspiel am Netz und Kontrolle wollen. In der Regel haben die tropfenförmigen Schläger eine mittige Balance, so wie es beim Head Flesh Pro der Fall ist. Es kostet um die 100 Euro und eignet sich für fortgeschrittene Spieler. Das liegt an seinem mittelharten Inneren, das Vollblut-Anfänger überfordern könnte. Seine Oberfläche ist glatt, beim Material setzt Head auf Carbon.Angriff: Diamant mit oberer BalanceGewicht: 345 bis 360 gOberfläche: rauForm: DiamantBalance: kopflastig/anpassbarInneres: weichSpielertyp: Offensiv/AngriffOffensiv spielende Padeler setzen auf eine kopflastige Balance. Richtig getroffen, erzeugt der Schläger einen ordentlichen Druck auf den Ball. Mittig oder unten getroffen, verlieren Spieler allerdings schnell die Kontrolle. Wenn Sie zu den geübteren Spielern gehören, die eine offensive Spielweise am Netz bevorzugen, dann könnte der Adidas Metalbone 3.3 für Sie ein passender Schläger sein. Wieder handelt es sich dabei um ein Profi-Modell. Diesmal ist es allerdings Ale Galán (Nummer Fünf der Welt), der sich für den Schläger entschieden hat. Schön: Auch beim Metalbone können Sie Gewicht und Balance des Schlägers mithilfe von Schrauben und Gewichten Ihrer Spielweise anpassen. Und natürlich setzt Adidas beim Metalbone auf eine raue Oberflächenstruktur. Besonders macht den Schläger allerdings sein Kern, der entgegen der Vermutung weich ist und damit eine besonders hohe Präzision erzeugt.  Quellen:dpv-padel.de, youtube/everythingpadel, youtube.com/thepadelschool, worldpadeltour.com

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Playoff-Niederlage der Spurs: Mit Gesicht auf Boden geprallt: NBA-Star Wembanyama verletzt

Die San Antonio Spurs kassieren in den NBA-Playoffs einen unerwarteten Rückschlag. Noch schwerer aber wiegt die Verletzung von Topstar Victor Wembanyama.Die San Antonio Spurs haben ihr zweites Playoff-Spiel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA überraschend verloren und müssen zudem den Ausfall von Topstar Victor Wembanyama verkraften. Die Texaner unterlagen den Portland Trail Blazers mit 103:106, agierten dabei aber große Teile des Spiels ohne ihren französischen Ausnahmespieler.Nach einem Foulspiel von Portlands Jrue Holiday schlug Wembanyama im zweiten Viertel hart mit dem Gesicht auf dem Boden auf und zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Damit droht der 22-Jährige für die kommenden Spiele auszufallen.Auch ohne Wembanyama, der vor dem Spiel seine Auszeichnung als bester Defensivspieler der Saison erhalten hatte, lagen die Spurs lange auf Siegkurs. Noch früh im letzten Viertel führte San Antonio mit 14 Punkten. Doch danach gelang der eigenen Offense nur noch wenig, während die Trail Blazers das Spiel noch drehen konnten. Scoot Henderson war mit 31 Punkten der herausragende Spieler der Gäste. In der Best-of-seven-Serie steht es damit 1:1.Lakers gewinnen erneut - Celtics kassieren RückschlagDerweil feierten die personell gebeutelten Los Angeles Lakers den zweiten Sieg im zweiten Playoff-Spiel. Weiterhin ohne den verletzten Topstar Luka Doncic gewannen die Kalifornier gegen die Houston Rockets mit 101:94 und führen die Serie mit 2:0 an. Auffälligster Spieler war erneut Altstar LeBron James, der 28 Punkte zum Sieg beisteuerte. Aber auch Marcus Smart (25) und der im Auftaktspiel herausragende Luke Kennard (23) erzielten mehr als 20 Punkte.Die Boston Celtics mussten in ihrem zweiten Heimspiel hingegen eine Niederlage und den 1:1-Ausgleich in der Serie hinnehmen. Die Celtics verloren gegen die Philadelphia 76ers mit 97:111. Ein Hauptgrund für die Niederlage war die schwache Trefferquote aus der Distanz, Boston brachte nur 26 Prozent der Dreier im Korb unter. Damit reichten auch 36 Punkte von Jaylen Brown nicht zum Sieg.

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Ermedin Demirovic: Bundesliga-Stürmer löst Wetteinsatz ein – zur Freude der Fans

Ermedin Demirovic vom VfB Stuttgart hat sich mit Bosnien-Herzegowina für die WM qualifiziert. Bevor es losgeht, löst er seine Wettschulden bei den Fans der Schwaben ein.Die Teilnahme an der Fußball-WM mit Bosnien-Herzegowina war für Ermedin Demirovic ein Traum. So groß, dass der Stürmer des VfB Stuttgart vor den Play-off-Spielen gegen Italien ankündigte: „Wenn wir das packen, gebe ich einen aus für ganz Stuttgart. Dann gibt es Getränke auf meinen Nacken für die Fans.“Der Traum geht für den 28-Jährigen in Erfüllung: Bosnien sicherte sich in einem dramatischen Elfmeterschießen gegen Italien das WM-Ticket. Direkt nach Abpfiff bekräftigte Demirovic sein Versprechen im Sky-Interview. Jetzt will der Angreifer seinen Worten Taten folgen lassen.VfB Stuttgart: Ermedin Demirovic gibt Bier und Eis ausWie angekündigt spendiert Demirovic Freigetränke für die Anhänger der Schwaben – allerdings nicht im Rahmen eines Spiels. Am Montag soll es beim VfB-Wasentag Freibier geben, verkündete er auf seinen Social-Media-Kanälen. Dann feiert die Mannschaft auf dem Stuttgarter Frühlingsfest mit ihren Fans. Ausschenken wird Demirovic das kostenfreie Bier selbst, allerdings nur eine Stunde lang zwischen 18 und 19 Uhr. Auch Kinder und alle, die auf Alkohol verzichten, sollen auf ihre Kosten kommen. Bei einer öffentlichen Trainingseinheit des VfB in den kommenden Wochen soll ein Eiswagen bereitstehen.Spende für die VfB-Stiftung„Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft mit der bosnischen Nationalmannschaft bedeutet mir unglaublich viel, im Sommer geht für mich ein riesengroßer Traum in Erfüllung“, wandte sich Demirovic an die Fans der Schwaben. „Bei aller Freude über die WM-Teilnahme ist es mir eine Herzensangelegenheit, auch an die Menschen zu denken, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, schrieb der Stürmer weiter. Deshalb wolle er auch die VfB-Stiftung „Brustring der Herzen“ finanziell unterstützen.In den kommenden Wochen geht es für Demirovic und den VfB im Bundesliga-Saisonendspurt um die Qualifikation für die Champions League. In dieser Saison hat er bisher neun Tore erzielt. Außerdem kann Stuttgart ins DFB-Pokal-Finale einziehen. Bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko trifft der Angreifer mit Bosnien-Herzegowina auf die Gruppengegner Kanada, Schweiz und Katar.Quelle: Ermedin Demirovic auf Instagram

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Rennen in Boston: Sportlerin läuft in der 22. Schwangerschaftswoche einen Marathon

Calli Hauger-Thackery ist schwanger – und lief dennoch beim Boston-Marathon mit. Die britische Leichtathletin schlug sich trotz einiger Schwierigkeiten sehr achtbar.Beim diesjährigen Marathon in Boston hinkte Calli Hauger-Thackery ihrer Zeit aus dem vergangenen Jahr an gleicher Stelle hinterher. Damals hatte die Britin die Strecke in 2:22:38 Stunden bewältigt und kam als Sechste ins Ziel, diesmal brauchte sie 2:43:58 Stunden. Allerdings waren die Voraussetzungen auch ganz andere: Hauger-Thackery ist in der 22. Woche schwanger.„Ich bin dankbar, dass ich heute durchgekommen bin“, sagte sie nach dem Marathon der BBC. „42,194 Kilometer sind keine leichte Aufgabe, und sie zu bewältigen, wenn man so weit fortgeschritten ist in der Schwangerschaft, ist eine besondere Leistung.“ Die 33-Jährige kam dennoch auf einen respektablen 65. Platz – auch wenn die Platzierung für sie eher eine untergeordnete Rolle spielte.Vor allem ging es darum, die Marathondistanz überhaupt zu bewältigen. Schon früh im Rennen hatte sie mit einem eingeklemmten Nerv zu kämpfen, musste medizinisch behandelt werden. „Ich konnte mein rechtes Bein nicht einmal richtig anheben“, berichtete sie der BBC.Marathon mit typischen SchwangerschaftsproblemenHinzu kamen Probleme, die Schwangeren bekannt vorkommen dürften: Hauger-Thackery musste unterwegs zwei Toilettenpausen einlegen – „wie man das eben macht, wenn man schwanger ist“. In der ersten Hälfte des Rennens habe sie oft gedacht, sie würde es nicht ins Ziel schaffen, erzählte die Olympia-Starterin. Glücklicherweise lief es in der zweiten Hälfte besser.Es ist nicht der erste Marathon, den Hauger-Thackery schwanger läuft. Beim Honolulu-Marathon auf Hawaii im Dezember wusste sie allerdings noch nichts davon – und gewann das Rennen. Dass sie sich mehrmals übergeben musste, schob sie auf die Hitze.„Ich kenne meinen Körper und weiß, was gut für mich ist. Ich habe mit meinen Ärzten gesprochen, sie kennen meine Geschichte und unterstützen mich sehr“, kontert die Britin kritische Kommentare. Weitere Rennen sind bis zur Geburt allerdings nicht geplant.Ihr Baby wird übrigens ein Junge. „Ich habe bei jedem Schritt an ihn gedacht“, sagte Hauger-Thackery nach dem Boston-Marathon. „Schon eine echte Legende, bevor er überhaupt geboren ist.“Quellen: BBC, Calli Hauger-Thackery auf Instagram, Boston-Marathon

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Boston Marathon: „Haben dich unendlich lieb“: Ringer nach Tod seiner Tochter mit starkem Comeback

Richard Ringers Leben geriet durch die stille Geburt seiner Tochter zeitweise aus den Fugen. Nun meldet sich der Marathonläufer in Boston eindrucksvoll zurück.Nach 42,195 knallharten Kilometern schmerzten die Muskeln, doch Richard Ringer strahlte trotzdem. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht zeigte der Marathon-Held im Anschluss an seinen Galaauftritt in Boston das Victory-Zeichen. In 2:04:47 Stunden war Ringer die hügelige Strecke gerannt, eine Wahnsinns-Zeit – zumal sein Leben nach dem Tod seiner Tochter vor einem halben Jahr plötzlich stillstand. April Lucia Vivienne war am 24. Oktober in München still geboren worden, war bereits tot auf die Welt gekommen.  Er werde sein „Herz auf der Strecke lassen“ und für „April laufen“, hatte Ringer vor dem Start bei Instagram angekündigt. Und dann lieferte der Europameister von München tatsächlich das Rennen seines Lebens ab – mit dem zweitschnellsten Marathon eines Deutschen nach Rekordläufer Amanal Petros (2:04:03). Boston Marathon: Für Richard Ringer passt alles zusammenNach dem tragischen Verlust seiner Tochter habe ihm der Sport wieder „einen Rhythmus“ im Leben gegeben, sagte Ringer zuletzt der Saarbrücker Zeitung: „Einen Grund, morgens wieder aufzustehen und rauszugehen“. In Kenia schuftete der 37-Jährige zuletzt gemeinsam mit Petros im Trainingslager an seiner Form. Ausgerechnet bei dem Marathon-Klassiker im April passte dann alles zusammen, Platz acht bei einem Major-Rennen – da kann Ringer wohl auch verschmerzen, dass seine Zeit wegen der zu sehr abfallenden Strecke nicht in die offiziellen Bestenlisten aufgenommen wird. Nach unglaublich schweren Monaten lief Ringer in Boston auch für seine Tochter. Seine Frau Nada Ina Pauer war ebenfalls an seiner Seite. Und schrieb nach dem Rennen zu einem gemeinsamen Foto über April: „Wir haben Dich unendlich lieb.“

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WM 2026: Diese Regeln sind neu bei der Fußball-Weltmeisterschaft

Kurz vor Beginn der WM 2026 führen die Regelhüter des Fußballs neue Weisungen ein. Vor allem dem Zeitspiel wollen sie an den Kragen. Und der VAR bekommt mehr Befugnisse.Der Modus ist nicht die einzige Neuerung bei der Fußball-WM 2026. Im Frühjahr hat das International Football Association Board (Ifab) neue Regeln für den Weltfußball präsentiert, die auch für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko gelten werden. Das Ifab ist das oberste Konsortium der Regelhüter – was es beschließt, gilt für den kompletten organisierten Fußball, insbesondere für Turniere wie Welt- und Europameisterschaften oder die Champions League. Verbände können manche Leitlinien des Ifab allerdings anpassen oder nicht übernehmen. Das gilt zum Beispiel für den Jugendbereich. Fixe Regeln sind dafür aber Pflicht und unantastbar – etwa die Abseitsregel. Hier gibt es keinen Spielraum. Festgehalten sind die Fußballregeln im „Laws of the Game“.Vor der WM 2026 gibt es ein paar Regel-AnpassungenDie neuen Regeln gelten ab Sommer. Diese Änderungen hat das Ifab beschlossen:Insbesondere das Zeitspiel ist den Regelhütern ein Dorn im Auge. In der Bundesliga etwa beträgt die Netto-Spielzeit – also jene Minuten, in denen tatsächlich der Ball rollt – nur rund 60 von insgesamt 90 Minuten. Als Konsequenz wurden in der jüngeren Vergangenheit schon längere Nachspielzeiten eingeführt, was zu gemischten Reaktionen bei den Mannschaften führte. Jedoch: Sie sind mitunter selbst schuld, denn insbesondere bei Standardsituationen wird oft Zeit geschunden. Das soll sich ändern. Die Acht-Sekunden-Regel für Torhüter, die besagt, dass die Schlussleute den Ball innerhalb von acht Sekunden abschlagen müssen, wird auf Abstöße und Einwürfe erweitert. Hat ein Schiedsrichter das Gefühl, dass das Spiel verzögert werden soll, startet er einen sichtbaren Fünf-Sekunden-Countdown. Ein verzögerter Einwurf führt zu einem Einwurf des Gegners; ein Abstoß, der zu lange dauert, hat eine gegnerische Ecke zur Folge.Ebenfalls beliebt bei Fußballern: Eine Verletzung vortäuschen oder dramatisieren, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Das hat künftig Folgen. Die Behandlungszeit wurde zwar schon immer zur Nachspielzeit dazugerechnet. Neu ist aber, dass ein Spieler, der sich auf dem Feld behandeln ließ oder dessen Verletzung zu einer Spielunterbrechung führte, eine Minute warten muss, ehe er nach der Behandlung wieder auf das Feld darf. Hier gibt es aber eine wichtige Ausnahme. Denn Teams könnten Verletzungen des Gegenübers in Kauf nehmen, um den Gegner für die Zeit nach der Behandlung zahlenmäßig zu schwächen. Darum gilt: Gibt es für ein Foul eine Gelbe oder Rote Karte, darf der verletzte Spieler auf dem Feld behandelt werden und danach direkt im Spiel bleiben. So sollen Fußballer geschützt werden, die tatsächlich behandelt werden müssen.Auch ums Thema Zeitspiel geht es bei der neuen Regel, wonach Spieler, die ausgewechselt werden, das Feld innerhalb von zehn Sekunden verlassen müssen. Dauert es länger, muss der einzuwechselnde Spieler bis zur nächsten Spielunterbrechung warten, bis er mitmachen darf.Weitere Anpassungen betreffen den Videoschiedsrichter (VAR). Er kann neuerdings auch Eckbälle darauf überprüfen, ob sie korrekt entschieden wurden, wenn aus ihnen ein Tor resultiert. Bisher wurde nur das Tor selbst auf Richtigkeit geprüft.Außerdem ist neu, dass der VAR zweite Gelbe Karten eines Spielers überprüfen kann – also jene, die zu einem Platzverweis führen würden. Erste Gelbe Karten werden nur dann gecheckt, wenn der falsche Spieler oder das falsche Team damit bedacht wurden. Regelverstöße, die zu einer Gelb-roten Karte führen würden, aber nicht vom Schiedsrichter erkannt wurden, werden ebenfalls nicht vom VAR korrigiert.Bei der WM 2026 gibt es außerdem eine weitere Neuerung, die aber nicht vom Ifab stammt, sondern vom Weltverband Fifa. So soll es in jeder Partie pro Halbzeit eine dreiminütige Trinkpause geben, jeweils nach rund 22 Minuten Spielzeit. Offiziell lautet die Begründung, dass die Pausen zum Schutz der Spieler eingeführt werden. Die Sache ist aber: Pausen wird es in jeder Partie geben, völlig unabhängig vom Wetter. So solle sichergestellt werden, dass für alle Teams die gleichen zeitlichen Belastungen herrschen, schreibt die Fifa.Während Trinkpausen bei hohen Temperaturen durchaus ihren Sinn haben und es bei vergangenen Turnieren im Ermessen der Schiedsrichter bereits solche Pausen gegeben hat, stößt die Einführung der Unterbrechungen in jeder Partie – selbst bei Regen und 15 Grad – auf Kritik. Der Vorwurf lautet, dass die Fifa damit lediglich mehr Möglichkeiten zur Ausstrahlung von Werbung schaffen möchte. ARD und ZDF, zwei der drei übertragenden deutschen Sender, wollen die Pausen jedenfalls nutzen, um Werbung zu zeigen.

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Basketball: Cavs gewinnen mit Schröder zweites Playoff-Spiel in NBA

Die Cleveland Cavaliers geben sich im zweiten Playoff-Spiel keine Blöße, vor der Reise nach Kanada führt das Team von Dennis Schröder 2:0. Die Knicks und die Nuggets dagegen patzen jeweils zu Hause.Basketball-Weltmeister Dennis Schröder hat mit den Cleveland Cavaliers auch das zweite Playoff-Spiel in der NBA gewonnen. Gegen die Toronto Raptors holten die favorisierten Cavs ein 115:105. In der Best-of-Seven-Serie fehlen der Mannschaft jetzt noch zwei Siege zum Einzug in die nächste Runde. Die beiden kommenden Partien finden in Toronto statt. Donovan Mitchell mit 30 Punkten und James Harden mit 28 Zählern dominierten die Partie für Cleveland, Evan Mobley kam auf 25 Punkte und acht Rebounds. "Das war ein Spiel der Superstars. Diese drei führen uns an", sagte Cavaliers-Trainer Kenny Atkinson. "Die haben die wichtigen Würfe getroffen, ich glaube, James hatte in der zweiten Halbzeit vier geklaute Bälle, also auch exzellente Abwehrarbeit. Evan war defensiv richtig gut und Don hat ein paar unglaubliche, außerirdische Würfe getroffen. Deswegen sind sie Stars."Schröder kam in 14 Minuten auf dem Parkett auf fünf Punkte. Aus dem Spiel traf er nur einen von fünf Würfen, verwandelte aber alle Freiwürfe und bereitete vier Körbe für Mitspieler vor. Die Cavaliers erzwangen 22 Ballverluste bei den Raptors.Knicks geben sicher geglaubten Sieg aus der HandDie New York Knicks unterlagen unterdessen den Atlanta Hawks überraschend 106:107 und mussten in dieser Serie den Ausgleich hinnehmen. Die Gastgeber hatten zwischenzeitlich 14 Punkte Vorsprung, kassierten 81 Sekunden vor Schluss aber den Ausgleich. Weil Hawks-Profi C.J. McCollum 5,6 Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe vergab, hatten die Knicks noch mal die Chance auf den Sieg, Mikal Bridges verfehlte seinen Wurf aber und konnte die Niederlage nicht mehr verhindern.Nuggets verlieren zweites Spiel gegen die TimberwolvesDie Denver Nuggets mit ihrem Topstar Nikola Jokic kassierten gegen die Minnesota Timberwolves ebenfalls den Ausgleich. Sie verloren das zweite Spiel der Serie vor heimischer Kulisse 114:119. Die Timberwolves sicherten sich den Sieg mit einer starken Schlussphase. Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Gäste hatte Anthony Edwards mit 30 Punkten. Die Nuggets hatten in Jamal Murray mit ebenfalls 30 Punkten ihren erfolgreichsten Werfer. Jokic kam auf 24 Punkte.

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Stanley-Cup-Playoffs: Draisaitl glänzt bei NHL-Comeback: Zwei Vorlagen für Oilers

Einen Monat lang mussten die Edmonton Oilers auf Leon Draisaitl verzichten. Zum Playoffs-Start ist er wieder auf dem Eis - und zeigt beim 4:3-Sieg sofort, welch immensen Wert er für sein Team hat.Leon Draisaitl hat die Edmonton Oilers bei seinem Comeback in der NHL direkt zu einem wichtigen Sieg in den Playoffs geführt. Beim 4:3 gegen die Anaheim Ducks bereitete der Eishockey-Nationalspieler zwei Tore vor - darunter den Siegtreffer durch Kasperi Kapanen. Schon das 2:0 von Kapanen hatte Draisaitl nach einem Monat Verletzungspause aufgelegt. Für den Einzug in die zweite Runde braucht es in der Best-of-Seven-Serie vier Siege.Mit drei Toren im zweiten Drittel drehten die Gäste aus Kalifornien zwar die Partie. Jason Dickinson gelang im Schlussdrittel dann aber der Ausgleich, Draisaitls Einsatz ermöglichte 114 Sekunden vor Schluss Kapanens Siegtor.Niederlage für Stützle, Sturm gar nicht im KaderFür die anderen Deutschen in der National Hockey League gab es dagegen nichts zu feiern. Tim Stützle verlor mit den Ottawa Senators gegen die Carolina Hurricanes nach zweifacher Verlängerung 2:3 und liegt in dieser Serie bereits 0:2 hinten. Nico Sturm stand beim 2:4 der Minnesota Wild gegen die Dallas Stars gar nicht im Kader.

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Basketball: Wehmütig: Nowitzki hätte gerne mit WM-Titeltruppe gespielt

Basketball-Ikone Dirk Nowitzki ist begeistert von der Weltmeister-Generation um Dennis Schröder und Franz Wagner. Der NBA-Champion von 2011 denkt aber auch an seine Ära im Nationaltrikot gern zurück.Basketball-Legende Dirk Nowitzki blickt nicht nur begeistert, sondern auch mit einer großen Portion Wehmut auf die aktuelle deutsche Weltmeister-Generation. "Ich hätte es niemals gedacht, dass wir mal Europa- und Weltmeister sind, das ist absoluter Wahnsinn", sagte Nowitzki über das Nationalteam um die NBA-Stars Dennis Schröder und Franz Wagner. "Wenn man mal zurückträumt, wäre das schon cool, mal ein Spiel hier in meiner Prime mit den Jungs zu spielen, aber so funktioniert das Leben leider nicht.""Es ist die tiefste Generation und Mannschaft, die wir je hatten"Das deutsche Team wurde 2023, also rund vier Jahre nach Nowitzkis Rücktritt, zum ersten Mal Basketball-Weltmeister, 2025 dann auch Europameister. "Es ist die tiefste Generation und Mannschaft, die wir je hatten", schwärmte der NBA-Champion der Dallas Mavericks von 2011.Immerhin: Nowitzki dürfte mit seiner großen Karriere genau diese Generation entscheidend mitgeprägt haben. "Ich finde es schön – sollte es so sein –, dass ich die damalige Jugend motivieren konnte und daraus so gute Nationalmannschaftsspieler wurden", sagte der 47-Jährige schon im vergangenen Jahr.Aufnahme in FIBA Hall of FameAm Dienstag wird Nowitzki in Berlin bei einer feierlichen Zeremonie in die FIBA Hall of Fame aufgenommen. "Als ich den Anruf bekommen habe, habe ich mich wahnsinnig gefreut und war stolz", sagte er vor der Ehrung des Weltbasketballverbandes.Sein größter Erfolg mit der deutschen Mannschaft waren WM-Bronze 2002 und EM-Silber 2005. "Das hat nie einer gedacht, dass wir das machen können", sagte Nowitzki und erinnerte sich an "unglaubliche Erfahrungen". Es blieben viele Jahre die größten Erfolge des Deutschen Basketball Bundes. Bis Schröder und Co. Nowitzki mit ihren Titeln wehmütig machten.

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Auszeichnung in Madrid: Laureus-Preis für Ex-Weltmeister Kroos

Der Laureus-Preis ehrt nicht nur sportliche Erfolge: Toni Kroos wird für seinen Einsatz abseits des Platzes ausgezeichnet. Was hinter der Auszeichnung steckt.Toni Kroos gehört zu den Preisträgern der Laureus World Sports Awards. Der Fußball-Weltmeister von 2014 erhielt im Palacio de Cibeles in Madrid den nicht jährlich vergebenen Sporting Inspiration Award. Kroos ist erst der vierte Preisträger der 2017 erstmals vergebenen Auszeichnung."Der Fußball hat mir unvergessliche Momente beschert, mit meinen Vereinen und mit der deutschen Nationalmannschaft, aber er hat mir auch eine Plattform gegeben. Ich war immer der Überzeugung, dass damit die Verpflichtung einhergeht, etwas zurückzugeben", sagte Kroos. Durch seine Stiftung habe der 36-Jährige "die wahre Kraft des Sports erlebt, in den schwierigsten Situationen Hoffnung und Stärke zu spenden."Der Preis wird für Leistungen verliehen, die über sportliche Erfolge hinausgehen. Der Mecklenburger hatte 2015 die Toni-Kroos-Stiftung gegründet, die schwerkranke Kinder und die Hospize, die sie in ganz Deutschland betreuen, unterstützt. In Madrid folgte 2024 die nach ihm benannte Akademie, die laut Laureus "ein Trainingsprogramm anbietet, das auf Respekt, Verantwortung und persönlicher Entwicklung basiert."Alcaraz und Sabalenka ausgezeichnetZwei Tennis-Profis, beides amtierende US-Open-Champions, erhielten die Preise in den Kategorien Sportler und Sportlerin des Jahres. Der Spanier Carlos Alcaraz wurde ebenso ausgezeichnet wie Aryna Sabalenka. Der Brasilianer Gabriel Araujo, dreimaliger Para-Schwimm-Weltmeister, bekam den Award als Behindertensportler des Jahres.Paris Saint-Germain wurde als Mannschaft des Jahres geehrt. Der kommende Königsklassen-Gegner von Bayern München hatte in der vergangenen Saison neben der Champions League vier weitere Titel gewonnen. Formel-1-Weltmeister Lando Norris wurde für den "Durchbruch des Jahres" ausgezeichnet.

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Bilder zum Genießen: FC Bayern ist Meister: Tore, Jubel und pure Emotionen in München

Der FC Bayern München ist zum 35. Mal deutscher Meister. Das Team von Vincent Kompany krönt sich mit einer Torshow und liefert Bilder zum Genießen, nicht nur für Bayern-Fans.Der FC Bayern München ist zum 35. Mal deutscher Meister. Das Team von Vincent Kompany krönt sich mit einer Torshow und liefert Bilder zum Genießen, nicht nur für Bayern-Fans.

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NBA: Magic sorgen für erste Playoff-Überraschung: Sieg in Detroit

Gerade so haben es die Orlando Magic in die Playoffs geschafft - und sorgen dann gleich für eine Überraschung gegen die Nummer eins der Eastern Conference. In einer Hauptrolle: Franz Wagner.Franz Wagner hat die Orlando Magic mit einem starken Schlussviertel zu einem unerwarteten Auftaktsieg in den NBA-Playoffs geführt. Gegen die an Nummer eins gesetzten Detroit Pistons erzielte der Welt- und Europameister 11 seiner insgesamt 19 Punkte im letzten Abschnitt und sicherte damit das 112:101 gegen das beste Hauptrunden-Team der Eastern Conference. Orlando hatte sich erst über das Play-In auf Rang acht für die Playoffs qualifiziert, lag in Detroit aber zu keiner Zeit hinten und verdiente sich den wichtigen Sieg in der Best-of-Seven-Serie. Die Pistons hatten in Cade Cunningham zwar den besten Werfer der Partie, er verbuchte 39 Punkte. Der Rest kam gegen Orlando aber nie in Schwung. Die Pistons haben seit 2008 nun elf Playoff-Heimspiele in Serie verloren. Kein Team in der Geschichte der NBA hatte zuvor eine solch schlechte Ausbeute. Für Orlando war Paolo Banchero mit 23 Punkten der beste Werfer, Tristan da Silva kam auf sieben Zähler. Weltmeister Moritz Wagner wurde gar nicht eingesetzt.Titelverteidiger startet mit Sieg in die PlayoffsEbenfalls mit einem Sieg - allerdings einem erwarteten - starteten die Oklahoma City Thunder. Der Titelverteidiger kam gegen die Phoenix Suns vor den eigenen Fans zu einem souveränen 119:84. Shai Gilgeous-Alexander kam auf 25 Punkte. Er ist zudem einer von drei Finalisten für die Auszeichnung als wertvollster Spieler der Saison. Auch diesen Titel hatte der Kanadier in der vergangenen Saison bereits gewonnen. Isiah Hartenstein kam auf acht Punkte und acht Rebounds. Die Boston Celtics holten ein 123:91 im Heimspiel gegen die Philadelphia 76ers. Jaylen Brown kam auf 26 Punkte, Jayson Tatum verbuchte 25 Zähler. Die Celtics sind klarer Favorit in dieser Serie.

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Starke Unterstützung: Olympia kann kommen: Ja für Bewerbung bei Bürgerentscheid in NRW

Die Pläne für eine deutsche Olympia-Bewerbung erhalten einen weiteren Schub. In Nordrhein-Westfalen stimmt eine deutliche Mehrheit für das Projekt «KölnRheinRuhr». Die Olympia-Macher in Nordrhein-Westfalen haben bei den Bürgerentscheiden über eine Bewerbung für Sommerspiele eine klare Mehrheit erzielt. In 16 der 17 Städte stimmten laut Ministerpräsident Hendrik Wüst rund zwei Drittel für eine Kandidatur der Region „KölnRheinRuhr“ für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Insgesamt beteiligten sich rund 1,4 Millionen Menschen an der Abstimmung, das ist rund ein Drittel der Teilnahmeberechtigten. Nur in Herten wurde das erforderliche Quorum verfehlt.„Ich bin begeistert von diesen Ergebnissen“, sagte Wüst schon vor dem Ende der Auszählung, die in Köln noch bis in die Nacht andauerte. NRW hat damit als zweiter nationaler Bewerber nach München die Rückendeckung der Bürger erhalten. Hamburg stimmt Ende Mai ab, Berlin verzichtet auf einen solchen Entscheid.Ebenfalls am Sonntag verkündete Kiel, dass 63,5 Prozent der Stimmberechtigten bei einem Bürgerentscheid für die Pläne der Stadt als Segelstandort einer möglichen deutschen Bewerbung votierten. „Das ist für den Sport und für dieses Land insgesamt gut. Das ist genau diese Bewegung, die wir brauchen“, sagte Otto Fricke, Vorstandschef des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), dem WDR zum Ja aus NRW und Kiel.Mehr als vier Millionen Wahlberechtigte durften über Olympia abstimmenBeim Gesamtergebnis in NRW wurden nur die Kommunen berücksichtigt, in denen sich die erforderliche Zahl von Einwohnern an der Abstimmung beteiligten und in denen sich davon eine Mehrheit für eine Teilnahme ausgesprochen hatte. Für ein gültiges Ergebnis musste in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern die Zustimmung bei zehn Prozent der Abstimmungsberechtigten in der Kommune liegen. In kleineren Kommunen lag der Wert bei bis zu 20 Prozent. In Herten, wo zusammen mit Recklinghausen Mountainbike-Wettbewerbe geplant waren, stimmten nicht genügend Menschen ab, damit fällt die Stadt komplett aus der NRW-Bewerbung heraus. Allerdings sollen Ausweichkonzepte mit alternativen Sportstätten bereitstehen. Mehr als vier Millionen Wahlberechtigte konnten ihr Votum dafür ausschließlich per Briefwahl abgeben. Sie hatten die Unterlagen dafür fast überall automatisch per Post zugesandt bekommen. Abgestimmt wurde in den 17 Städten Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim am Rhein, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen und Wuppertal. Zur Beteiligung der Bürger sagte Ministerpräsident Wüst: „Das ist eine herausragende Zahl. Damit bricht diese Abstimmung gleich mehrere Rekorde: Es ist die größte direktdemokratische Beteiligung in der olympischen Geschichte und es ist zugleich die größte Bürgerbefragung in der Geschichte unseres Landes Nordrhein-Westfalen.“Das NRW-Konzept setzt auf vorhandene Sportstätten und will Neubauten vermeiden. In der „Leading City“ Köln sind ein temporäres Leichtathletikstadion sowie das Athletendorf geplant. Wüst warb immer wieder für die „spektakulärsten, kompaktesten und nachhaltigsten Spiele“. Er versprach einen Zuschauerrekord mit 14 Millionen Tickets und großen Kulissen, etwa beim Schwimmen auf Schalke oder Fußball in Dortmund.Starke Konkurrenz: München, Berlin und vielleicht Hamburg Die Zustimmung zur Bewerbung ist aber noch keine Entscheidung für Sommerspiele in NRW. Parallel bewerben sich auch München, Hamburg und Berlin für eine Ausrichtung. Münchens Projekt hatte schon im Herbst des Vorjahres eine unerwartet deutliche Zwei-Drittel-Mehrheit (66,4 Prozent) bei einem Bürgerentscheid erzielt und die Konkurrenz unter Druck gesetzt. „Die sind auch gut. Es ist auch gut, dass wir vier starke Bewerbungen in Deutschland haben“, sagte NRW-Ministerpräsident Wüst dem WDR.Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bewertet alle Kandidaten mit Hilfe einer Matrix, in die auch die Ergebnisse der Bürgerentscheide einfließen, und entscheidet am 26. September über den deutschen Bewerber. Bis Anfang Juni können alle Bewerberstädte ihre Konzepte noch nachbessern.Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird wohl frühestens 2027 eine Entscheidung über den Austragungsort für die Sommerspiele 2036 treffen. Als Interessenten gelten Katar, Indien und Südafrika. Derzeit prüft eine IOC-Arbeitsgruppe eine erneute Reform des Vergabeverfahrens. Olympia 2028 findet in Los Angeles statt, 2032 ist Brisbane Gastgeber. 

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Meinung: Die Selbstverzwergung der Bundesliga

Der FC Bayern wird vorzeitig Meister und profitiert dabei von einer Konkurrenz, die sich in ihre Rolle als Sparringspartner gefügt hat. Das kann nicht mal den Münchenern gefallen. Am 14. April 2024 begann in der Bundesliga eine neue Zeitrechnung. Man schrieb das Jahr eins „n. Lev.“, das erste Jahr nach der Meisterschaft von Bayer Leverkusen. Damals hatte sich eine Tür zu einer besseren Fußballwelt geöffnet: Der FC Bayern, der den Titel zuvor elf Mal in Folge gewonnen hatte, war endlich abgelöst worden, und das von einer Leverkusener Mannschaft, die vor Begabung nur so strotzte. Sie hatte in Xabi Alonso einen von vielen Spitzenklubs begehrten jungen Trainer. Sie hatte Florian Wirtz, das größte Talent des Kontinents, sie hatte Jeremie Frimpong, einen der schnellsten Flügelspieler Europas, und sie hatte Jonathan Tah, den besten Innenverteidiger der Liga. In dieser Mannschaft steckte so viel Zukunft und Phantasie, dass man mit guten Gründen glauben konnte, Leverkusen wachse zu einem Widersacher heran, der die Bayern auf Jahre würde quälen können.  Der FC Bayern stößt auf wenig GegenwehrHeute, ziemlich genau zwei Jahre später, ist Ernüchterung eingetreten. Jedenfalls bei allen, die es nicht mit den Münchenern halten. Die Bayern sind am Sonntag Meister geworden, und das nach einer starken Saisonleistung, die an frühere Regentschaften erinnert, in denen sich lediglich die Frage stellte, wann sie den Titel holen. Ob bereits im April oder erst im Mai. Und Leverkusen, die Mannschaft, mit der sich einst die schönsten Träume verbanden? Längst zerfallen. Alonso, Wirtz, Frimpong, Tah, alle weg. Bis auf Jonathan Tah, der ironischerweise zu den Bayern wechselte, wurden sie in der Fremde nicht wirklich glücklich. Xabi Alonso etwa scheiterte nach nur sieben Monaten bei Real Madrid und ist seit Januar beschäftigungslos.Die Bayern hätten Alonso allzu gern gern verpflichtet, zunächst 2023 nach der Trennung von Julian Nagelsmann und 2024 nach dem Zerwürfnis mit Thomas Tuchel. Heute spricht in München niemand mehr über Alonso, sondern alle über Vincent Kompany, der den FC Bayern gerade ins Halbfinale der Champions League geführt hat. Die nationale Dominanz der Bayern ist jedoch nicht allein auf die Coachingkünste von Kompany zurückzuführen. Sie ist auch als Ausweis einer Schwäche der Konkurrenz zu deuten. Die sogenannten Bayern-Verfolger Leverkusen, Leipzig und Dortmund sind mit je eigenen Problemen beschäftigt. Leverkusen und Leipzig leiden noch immer unter den Spätfolgen eines großen Kaderumbruchs im Sommer 2025. Beide Klubs haben vielversprechende Talente geholt, aber aus diesen losen Ansammlungen ergibt sich bislang noch kein Ganzes. Für den straff organisierten FC Bayern eine leichte Beute. Er schlug RB Leipzig 6:0 und 5:1, was eine mittlere Identitätskrise bei den Sachsen auslöste. Red Bull-Fußballchef Jürgen Klopp reiste eigens nach Leipzig, um seine heilenden Hände aufzulegen.Borussia Dortmund gelang es noch am besten, in Tuchfühlung zu den Bayern zu bleiben. Doch zu keinem Zeitpunkt in der laufenden Saison wurden sie den Münchenern ernsthaft gefährlich. Dortmund ist zwar Zweiter, schaut aber stets nur nach unten, auf die Mitbewerber um die Champions League-Plätze. Das kann man gesunden Realismus nennen oder aber auch Ambitionslosigkeit. Wer den BVB zuletzt hat spielen sehen, zum Beispiel am Samstag gegen Hoffenheim, der fragt sich, welchen Plan Trainer Niko Kovac mit seiner Mannschaft verfolgt. Wo ist die große Linie, für welchen Fußball soll der BVB stehen? Die Bundesliga als Aufwärmprogramm Dass diese Fragen vier Spieltage vor Saisonende noch immer nicht beantwortet werden können, ist keine gute Nachricht. Nicht für Dortmund, und erst recht nicht für die Bundesliga, weil schwächelnde Borussen den FC Bayern nur noch riesenhafter und entrückter wirken lassen. Die Bundesliga steht heute, im Jahr zwei „n. Lev.“, an einem Wendepunkt. Sie wandelt sich gerade zu einem Dienstleister, der dem FC Bayern Sparring auf gehobenem Niveau anbietet. Ein Aufwärmprogramm, das die Münchener nutzen können, um sich für die eigentliche Herausforderung, die Champions League, in Schwung zu bringen. Diese Selbstverzwergung der Liga ist nicht nur traurig, sondern auch langweilig. Das werden selbst Bayern-Fans so sehen. 

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Vier Spieltage vor Saisonende: FC Bayern München krönt sich erneut vorzeitig zum Meister

Zum 35. Mal in 63 Jahren Bundesliga holt sich der FC Bayern München die Meisterschale. Vier Spieltage vor Saisonende bezwangen die Münchner den VfB Stuttgart.Der FC Bayern München ist zum 35. Mal deutscher Fußball-Meister. Der Rekord-Titelträger gewann daheim 4:2 gegen den VfB Stuttgart und ist damit vier Spieltage vor Saisonende nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen.Was für eine Woche für den FC Bayern. Erst der Champions-League-Erfolg gegen Real Madrid, dann der vorzeitige Gewinn der 35. Meisterschaft. Doch es gibt einen Wermutstropfen.Vincent Kompany riss seine Arme nach dem vorzeitigen Gewinn der 35. Meisterschaft in die Höhe und umarmte seine Münchner Stars. Harry Kane & Co. zogen sich weiße T-Shirts mit einem Kakadu darauf an – seit den Feierlichkeiten 2025 ist das eine kuriose Kultfigur beim FC Bayern. Auf der Tribüne stießen Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Vereinschef Herbert Hainer mit einem Bier an, gefeiert wurde mit den Profis dann auch vor der Südkurve.„Es ist extrem speziell. Gerade diese Saison spielen wir eine sehr gute Bundesliga-Saison“, sagte Joshua Kimmich bei DAZN. „Es ist nicht selbstverständlich, nach den Madrid-Spielen so ein Spiel gegen den Dritten zu machen. Die Art und Weise ist das Besondere.“Nach dem Verletzungsschock um Serge Gnabry nutzten die Münchner die Steilvorlage des längst abgehängten Verfolgers Borussia Dortmund und erfüllten schon am 30. Spieltag beim 4:2 (3:1) gegen den VfB Stuttgart Teil eins ihrer Triple-Mission. „Es war keine Saison mit Ups and Downs, wir waren sehr konstant“, sagte Kimmich. „Das ist uns auf diesem Niveau nicht so oft gelungen. Wir sind sehr, sehr stolz.“Neuer nun Rekordmeister beim Rekordmeister FC Bayern MünchenNach einer klitzekleinen Systemstörung in der ersten Hälfte bescherten die auf gleich acht Positionen durchrotierten Münchner um Jamal Musiala ihrem Trainer Vincent Kompany den 50. Sieg in dessen 64. Bundesligaspiel mit dem FC Bayern.Drei Tage vor dem Halbfinale im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen konnte der Belgier Stars wie Harry Kane, der erst zur Pause kam und dann gleich wieder traf, eine verdiente Pause gewähren. Torwart Manuel Neuer erlebte seine 13. Meisterschaft, womit er mit Rekordmeister Thomas Müller gleichzog, komplett von der Bank aus. Wenige Minuten vor dem Abpfiff brachten Bayern-Angestellte in braunen Tüten Meister-Shirts in den Innenraum.Ein Wermutstropfen bei dem Jubel ist die schwere Adduktorenverletzung von Gnabry, die sich der Nationalspieler im Abschlusstraining zugezogen hatte. Er fällt „für längere Zeit“ aus. Nur wie lange genau? Für den Offensivspieler dürften die Highlights Ende des Monats gegen Paris Saint-Germain im Halbfinale der Königsklasse gelaufen sein. Wird der 30-Jährige überhaupt zur Fußball-WM im Sommer wieder fit?Raphaël Guerreiro (31. Minute), Kanes Ersatzmann Nicolas Jackson (33.) und Alphonso Davies (37.) drehten schon in den ersten 45 Minuten den Rückstand durch Chris Führich (21.). Vor 75.000 Zuschauern schraubte dann der eingewechselte Kane (52.) den Torrekord des deutschen Rekordmeisters auf sagenhafte 109. Chema (88.) traf für Stuttgart kurz vor Schluss noch zum Endstand. Uli Hoeneß guckt anfangs leicht zerknirschtEs war angerichtet für den FC Bayern. Nach dem 1:2 von Verfolger Borussia Dortmund hatten die Münchner ihren ersten Meister-Matchball - und verwandelten ihn auch gleich. Kompany nutzte den Südschlager vier Tage nach dem spektakulären Einzug ins Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid, um zu rotieren. Gleich acht seiner Stars um Kane, Neuer und den ebenfalls später eingewechselten Michael Olise durften zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen.Die von Joshua Kimmich als Kapitän angeführte vermeintliche B-Elf erlaubte sich in der ersten Hälfte nur einen kleinen Ausrutscher. Außenbahnspieler Führich entwischte auf der rechten Seite des FC Bayern und schob elegant mit der rechten Innenseite gegen Neuers Stellvertreter Jonas Urbig ein. Auf der Tribüne guckte Ehrenpräsident Uli Hoeneß da etwas zerknirscht.Die Bayern haben aber eben auch einen Galakicker wie Jamal Musiala. Der Edeltechniker ließ in seinem 150. Bundesligaspiel auf der rechten Seite des Rivalen in Bilal El Khannouss und Finn Jeltsch, der zur Halbzeit in der Kabine blieb, gleich zwei Stuttgarter aussteigen. Der Ausgleich durch Guerreiro war ein Meter vor der Torlinie nur Formsache.Jeltsch patzt gleich zweimalEin Fehlpass von Jeltsch im Mittelfeld befeuerte den Bayern-Express. Die schon in der Hinrunde beim 0:5 abgeschossenen Stuttgarter waren nur noch Statisten. Jackson nahm nach vollendetem Konter zum Dank Vorlagengeber Luis Díaz Huckepack. Noch vor der Halbzeit erhöhte Davies nach einem von VfB-Verteidiger Jeff Chabot abgefälschten Linksschuss. Und Kane machte nach seiner Einwechslung einfach mit dem Tore schießen weiter. Chema betrieb nur Ergebniskosmetik für Stuttgart.Eine Party seiner Bayern hatte Kompany schon vor dem finalen Akt zur Meisterschaft ausgeschlossen. Schließlich sind die Münchner auf Triple-Mission.

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WM 2026: In diesem Modus finden die Spiele der Weltmeisterschaft statt

Die WM 2026 ist die erste, in der insgesamt 48 Nationen an den Start gehen. Das hat auch Auswirkungen auf den Modus in der Gruppen- und K.O.-Phase. So sieht er aus.Zwölf Gruppen gibt es bei der WM 2026 – so viele, wie noch nie bei einer Weltmeisterschaft im Fußball. Das sorgt nicht nur dafür, dass der Spielplan so voll ist wie noch nie – 104 Partien werden ausgetragen –, es hat auch einen neuen Modus zur Folge. An der Größe der Gruppen ändert sich erst mal nichts. Wie gewohnt sind es in jeder von ihnen vier Nationen, die im Modus „Jeder gegen Jeden“ antreten. Neu bei einer WM ist aber, dass nicht nur die Erst- und Zweitplatzierten eine Runde weiterkommen, sondern auch die acht besten Dritten aus allen Gruppen. Deren Rangfolge wird zunächst durch die erzielten Punkte ermittelt. Bei Punktgleichheit entscheidet das Torverhältnis. Ist auch das ausgeglichen, entscheidet die Zahl der erzielten Tore. Nächstes Kriterium wäre die Fair-Play-Wertung: Es gibt Minuspunkte für Karten – je weniger davon, desto besser. Und sollten all diese Kriterien nicht greifen, wird ausgelost.Die Gruppenphase beginnt am 11. und endet am 28. Juni. Modus der WM 2026: Erstmals gibt es ein SechzehntelfinaleWenn sie durch ist, folgt vom 28. Juni bis 4. Juli die nächste WM-Neuerung: das Sechzehntelfinale, das 32 Teams erreichen. Während Partien der Gruppenphase auch unentschieden enden können, ist das Sechzehntelfinale eine K.O.-Runde, in der Spiele rein theoretisch bis zum Elfmeterschießen gehen könnten. Danach biegt die WM auf ihre gewohnte Bahn ein, in Richtung Achtelfinale. Dessen Begegnungen finden vom 4. bis 7. Juli statt. Ist das Achtelfinale vorbei, müssen WM-Fans stark sein, denn am 8. Juli wartet der erste spielfreie Tag des Turniers. Es dürfte zu verschmerzen sein, schon am 9. Juli geht es mit den Spielen des Viertelfinales weiter. Das letzte von ihnen wird am 12. Juli angepfiffen.Und dann geht die WM in die heiße Phase, mit den Halbfinalspielen am 14. und 15. Juli. Für die Teams, die die beiden Partien verlieren, ist wie üblich aber noch nicht Schluss. Am 18. Juli findet für sie das Spiel um Platz drei statt. Einen Tag später, am 19. Juli, steht schließlich das Spiel der Spiele an: das Finale.Wie der Spielplan der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 aussieht, lesen Sie hier.

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Radsport: Bereit für Pogacar-Duell: Evenepoel gewinnt Amstel Gold Race

Remco Evenepoel siegt nach spannendem Sprint beim Amstel Gold Race und zeigt sich für das kommende Duell mit Tadej Pogacar in Lüttich in Topform.Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel hat einen perfekten Start in die Ardennen-Woche hingelegt und zum ersten Mal das Amstel Gold Race gewonnen. In Abwesenheit von Rad-Superstar Tadej Pogacar siegte der Belgier vom deutschen Red-Bull-Team nach 257,2 Kilometern von Maastricht nach Valkenburg im Sprint gegen Vorjahressieger Mattias Skjelmose aus Dänemark. Dritter wurde der Franzose Benoit Cosnefroy. Die deutschen Radprofis spielten keine Rolle.Beim Ritt über 33 giftige Anstiege fiel die Entscheidung erst im direkten Duell. Dieses Mal ließ sich Evenepoel aber nicht wie im Vorjahr von Skjelmose düpieren. Der Däne hatte 2025 überraschend im Zielsprint gegen den Zeitfahr-Weltmeister sowie Pogacar triumphiert."Der Sieg bedeutet mir sehr viel. Ich liebe das Rennen mit den vielen kleinen steilen Anstiegen. Mein Sprint war besser als im letzten Jahr. Ich bin sehr stolz und glücklich", sagte Evenepoel und fügte hinzu: "Das ist der schönste Sieg in dieser Saison. Das Rennen steht knapp unter den Monumenten." Duell mit Pogacar in LüttichDamit zeigte sich Evenepoel bestens gerüstet für das nächste Duell mit Pogacar am kommenden Sonntag beim Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. In den vergangenen fünf Jahren hatten die beiden Topstars das Rennen dominiert. Zweimal gewann Evenepoel (2022, 2023), dreimal Pogacar (2021, 2024, 2025). Zuvor wird Evenepoel wahrscheinlich noch beim Flèche Wallonne starten, Pogacar verzichtet auf den Halbklassiker.Lange Zeit war der Italiener Marco Frigo an der Spitze gefahren - erst in einer Ausreißergruppe, dann alleine. 36 Kilometer vor dem Ziel wurde er von den Favoriten eingeholt und kurz darauf abgehängt. Überschattet wurde das Rennen von einigen Stürzen. Davon betroffen waren unter anderem der zweimalige Paris-Nizza-Sieger Matteo Jorgenson aus den USA und der Tour-Siebte Kevin Vauquelin aus Frankreich.

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