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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Fußball-Massenschlägerei: Mehr rote Karten als Spieler auf dem Feld? In Brasilien war das nötig

In der Nachspielzeit geht es bei einem Fußballspiel in Brasilien rund. Sogar die Militärpolizei muss auf den Platz. Mittendrin: Brasiliens ehemaliger Nationalspieler Hulk.Massenschlägerei im Fußball-Finale: Das Stadtderby in Belo Horizonte zwischen Cruzeiro und Atlético Mineiro ist am Sonntagabend in der Nachspielzeit außer Kontrolle geraten. Es kam auf den Rängen und auf dem Rasen zu Tumulten. Im Spielbericht im Endspiel des Pokalwettbewerbs „Campeonato Mineiro“ standen am Ende 23 Rote Karten – der prominenteste Sünder war Atlético-Kapitän Hulk. Auch der erst 17 Jahre alte Abwehrspieler Kaua Prates, der im Sommer in die Bundesliga zu Dortmund wechselt, war dabei.Der Auslöser? Als in der sechsminütigen Nachspielzeit nur noch wenige Sekunden zu spielen waren, rauschte Cruzeiros Angreifer Christian nach einem Schussversuch in Atlético-Torwart Everson hinein. Der reagierte, drückte seinen Gegenspieler mit den Knien zu Boden. Innerhalb weniger Sekunden kam es zu einer Rudelbildung, fast alle Spieler mischten sich ein – mit Faustschlägen und Tritten.Militärpolizei musste in Brasilien eingreifenRund zehn Minuten benötigten Sicherheitskräfte und Militärpolizei, um für Ordnung zu sorgen. Danach wurde die Partie beim Stand von 1:0 für Cruzeiro schließlich beendet. Vor der Massenschlägerei hatte Schiedsrichter Matheus Delgado Candançan keine einzige Karte gezeigt.„Ich habe dem Schiedsrichter schon zu Beginn des Spiels gesagt, dass es Ärger geben würde. Er hatte keine Persönlichkeit. (...) Er hatte Angst, das Finale zu pfeifen“, sagte der ehemalige brasilianische Nationalspieler Hulk. Der 39-Jährige weiter: „Ich werde nicht müde dabei, mich zu entschuldigen. Wir versuchen zu beschwichtigen, aber wenn man heißblütig ist und sieht, wie ein Mitspieler angegriffen wird, reagiert man automatisch. Trotzdem hätte das so nicht passieren müssen.“

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Interview: Der Sommer seines Lebens: Lothar Matthäus und wie er Weltmeister wurde

1990 gewann Lothar Matthäus mit Deutschland die WM und stieg vom Sportstar zum besten Fußballer der Welt auf. Im stern-Interview erinnert er sich an den italienischen Sommer.

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Champions League: Trainer Arbeloa unter Druck – Real wartet auf City

Nach zuletzt schwachen Liga-Ergebnissen und internen Querelen muss Real gegen Manchester City liefern. Kann Coach Álvaro Arbeloa das Team wieder auf Kurs bringen?Die erleichterten Worte von Álvaro Arbeloa verdeutlichten den derzeit kläglichen Zustand von Real Madrid womöglich ungewollt. "Das ist Real Madrid, Kampf bis zum Ende", sagte der Trainer. "Das ist hoffentlich wirklich ein Wendepunkt, dass alles ab jetzt besser läuft."Vor dem Kracher in der Champions League gegen Manchester City hatte Real nicht etwa den Erzrivalen aus Barcelona besiegt. Nein, es war lediglich ein in der Nachspielzeit erzitterter Erfolg beim spanischen Mittelklasse-Team Celta Vigo. Zweimal hatte man zuvor in La Liga verloren, die Tabellenführung an Barça abgeben müssen. Da tut so ein Sieg im fernen Galicien auch mal gut.Courtois ist siegessicherOb es allerdings am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) gegen das Star-Ensemble von Trainer Pep Guardiola reichen wird, darf bezweifelt werden. Der Rekordsieger der Königsklasse ist zu sehr mit internen Querelen externen Eklats beschäftigt. Und selbstverständlich wackelt der Stuhl von Trainer Arbeloa nach gerade einmal zwei Monaten im Amt gehörig, schließlich ist man in der Liga nur Zweiter und im Pokal längst gescheitert.Bleibt also die Champions League. So etwas wie der Haus-und-Hof-Wettbewerb der Königlichen, da ging bisher eigentlich immer was. Womöglich schöpft man daraus rund um das Estadio Santiago Bernabéu einen gewissen Optimismus. "Es kann ein großer Abend werden", meinte Torhüter Thibaut Courtois. Spieler und Fans müssten nach Ansicht des wohl einzigen Madrilenen in Normalform bei 200 Prozent sein. "Ich bin mir sicher, dass wir gewinnen."Dann ging es bei Real auch wieder mehr um das Sportliche. Das geriet zuletzt ein wenig in den Hintergrund. Stattdessen schlug der Rassismus-Skandal um die Beleidigung gegen Vinícius Júnior in Lissabon enorm hohe Wellen. Sieben Tage später stand einmal mehr Antonio Rüdiger in den weniger schmeichelhaften Schlagzeilen, als ihm sein Gegenspieler "absichtliche Körperverletzung" vorwarf. Der Nationalspieler hatte den bereits am Boden liegenden Diego Rico vom FC Getafe mit dem Knie im Gesicht getroffen.Comeback von HaalandUnd dann ist da noch Kylian Mbappé. Der Superstar ist seit gut zwei Wochen unpässlich. Mit seinen Knieproblemen ließ sich der Ex-Weltmeister lieber in Paris statt in Madrid behandeln. Ob der 27-Jährige am Mittwochabend auflaufen kann, ist völlig unklar.Bei City dürfte der Superstar hingegen auf dem Platz stehen. Nachdem Erling Haaland beim Erfolg im Pokal in Newcastle nicht dabei war, wird es der Norweger im Achtelfinal-Hinspiel mit Verteidiger Rüdiger zu tun bekommen. Guardiola hatte Haaland wegen Knöchelproblemen geschont.In der Meisterschaft läuft es für City zwar ähnlich bescheiden wie für Real, doch die Formkurve zeigt nach oben und man kann noch drei Titel gewinnen. "Wir haben Erfahrung mit Triplen", sagte Guardiola. "Man muss im entscheidenden Moment der Saison einfach da sein." Für Guardiola gehe es nicht ums Verlieren oder Gewinnen: "Wir müssen wir selbst sein. Darauf liegt mein Fokus auf den größten Bühnen."Auf jeden Fall muss City wachsam bis zum Schluss sein. Denn eine Qualität - ob freiwillig oder nicht - hat Real Madrid unter Xabi Alonsos Nachfolger Arbeloa entwickelt: späte Tore. In sieben der bisher 13 Spiele währenden Amtszeit des 43-Jährigen traf Real nach der 80. Minute. So auch beim erhofften Wendepunkt in Vigo, als Federico Valverde in der vierten Minute der Nachspielzeit traf.

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Nach Regelzäsur: Kritik an neuer Formel 1: Wie bei Videospiel "Mario Kart"

Die Formel 1 hat nach der größten Regelreform ihrer Geschichte beim Grand Prix von Australien gerade einmal rund 300 Kilometer zurückgelegt. Doch von zwei Weltmeistern gibt es Gemecker.Max Verstappen kommt sich bei der neuen Formel 1 wie in einem Videospiel vor. Das will der viermalige Weltmeister von Red Bull und leidenschaftliche Sim Racer nach dem packenden Saisonstart in Australien aber überhaupt nicht als Lob verstanden wissen.Von "Chaos hoch und runter" sprach Verstappen nach dem Aufbruch in eine neue Zeitrechnung in der Königsklasse des Motorsports bei Viaplay. Die Notwendigkeit, die Batterie im Motor nach dem Entladen wieder aufzuladen, würde im Mittelfeld zu "seltsamen Dingen" führen, die ihn an "Mario Kart" erinnern. Verstappen würde am liebsten die Zeit zurückdrehen.Laden und EntladenDer 71-malige Grand-Prix-Sieger wird mit der neuen Formel 1 nicht warm. Schon während der Testfahrten regte er sich über die Generation 2026 auf. "Es hat mit der Formel 1 eigentlich nichts zu tun", hatte Verstappen geklagt. "Es fühlt sich eher an wie die Formel E auf Steroiden."Nach der Regelreform sind die Fahrer zu permanentem Batterie-Management aufgerufen. Vollgas fahren können sie nicht mehr komplett, sonst geht ihnen mit den neuen Motoren der Saft aus. Die Aggregate beziehen zu gut 50 Prozent Leistung vom Verbrenner und zu fast 50 Prozent aus der Batterie, die wieder geladen werden muss.Verstappens Instinkt als RennfahrerVerstappen ist aber ist ein vehementer Vertreter des Vollgasfahrens: So spät wie möglich bremsen, so früh wie möglich beschleunigen. Auf der Geraden Herunterschalten, vom Gas gehen und ausrollen, um dann mit geladener Batterie wieder voll beschleunigen können, wie in der Qualifikation praktiziert, das widerspricht dem Instinkt des Niederländers."Fahrer und Fans wollen nur das Beste für den Sport. Wir sind nicht einfach nur um der Kritik willen kritisch", sagte Verstappen, der nach Startplatz 20 in Melbourne noch Sechster wurde. "Wir sind aus gutem Grund kritisch, denn wir wollen, dass es die Formel 1 bleibt, also die richtige Formel 1 auf Steroiden."In der Welt des schnurbärtigen KlempnersDie Fans bekamen vor allem in der Anfangsphase ein Spektakel geboten, als sich der spätere Rennsieger George Russell im Mercedes und Ferrari-Fahrer Charles Leclerc an der Spitze mehrfach überholten. Dank der neuen Modi "Boost" (Schub) und "Overtake" (Überholen) wurden schlussendlich 125 Überholmanöver gezählt. Dem gegenüber stellten die Statistiker der Formel 1 gerade einmal 45 beim Saisonstart in Melbourne vor einem Jahr.Leclerc fühlte sich im Rennen phasenweise ebenfalls in die Welt des schnurbärtigen Videospiel-Klempners Super Mario versetzt. Einen Geschwindigkeitsschub bei Mercedes verglich er mit dem Turboantrieb in der Gaming-Reihe. "Das ist wie ein Pilz in Mario Kart", funkte Leclerc und amüsierte damit auch seinen Renningenieur: "Der war gut."Wie auf Knopfdruck"Das Racing hat im Vergleich zu den vergangenen Jahren gar nicht so viel Unterschied gemacht. Und das auf einer Strecke, die energetisch besonders anspruchsvoll ist", befand Mercedes-Teamchef Toto Wolff.Verstappen würde dem aber nicht vorbehaltlos zustimmen. Die Frage für ihn dürfte sein: Werden bei Überholmanövern die Kontrahenten ausgebremst, um eine Position zu gewinnen, oder wird dafür wie bei einem Videospiel ein Knopf auf einem Joypad gedrückt? Reine Lehre gegen Gaming Lehre.Norris sorgt sich um die SicherheitWeltmeister Lando Norris, der die neue Formel 1 während der Tests noch verteidigt hatte, führte wiederum Sicherheitsbedenken an und begründete das mit den Tempounterschieden. Ein Beispiel lieferte der Start, als Franco Colapinto im Alpine gerade noch um den fast liegengebliebenen Racing Bull von Liam Lawson manövrieren musste.Viel zu hektisch fand Norris das erste Saisonrennen. "Es ist ein Chaos, es kommt zu schweren Unfällen. Man fährt und wartet nur darauf, dass etwas passiert und etwas schrecklich schiefgeht", meinte Norris, der vor Verstappen Fünfter wurde."Jeder schaut immer nur auf sich selbst"Situationsbedingt sprach der 35. Weltmeister der Formel-1-Geschichte von Unterschieden "von 30, 40 oder 50 km/h. Wenn jemand bei diesem Tempo einen trifft, fliegt man durch die Luft, landet über dem Zaun und fügt sich selbst und möglicherweise auch anderen großen Schaden zu. Das ist eine ziemlich schreckliche Vorstellung", sagte Norris.Während er keine Aussicht auf schnelle Abhilfe sieht, appellierte Verstappen an Motorsport-Weltverband Fia und Formel-1-Geschäftsführung, schnell für Änderungen zu sorgen. Aber wollen das alle? "Jeder schaut immer nur auf sich selbst. Wir sind in dieser Hinsicht alle egoistisch", räumte Russell ein.Die alten Wagen verursachten RückenschmerzenDer Engländer erinnerte an die sogenannten Ground-Effekt-Wagen der Vorgängergeneration, die aufgrund ihrer aerodynamischen Besonderheit auf dem Asphalt teils heftig hüpften. "Alle hatten davon Rückenschmerzen und die Fahrer haben sich darüber beschwert", sagte Russell.Der Mercedes-Teamchef findet die aktuelle Kritikwelle ebenfalls nicht ganz angebracht. "Wir neigen dazu, sehr nostalgisch zu sein, wenn wir auf vergangene Ereignisse zurückblicken", sagte Wolff, der sich natürlich selber freut, dass sein Rennstall die neuen Regularien schon jetzt sehr erfolgreich umzusetzen scheint.Die Fans entscheiden mitAnpassungen im Reglement hält Wolff aber nicht für ausgeschlossen. "Wir müssen die Fans begeistern, deshalb müssen wir uns einfach das Produkt ansehen", sagte der Österreicher. "Und wenn es angepasst werden muss, wenn wir etwas ändern müssen, dann haben wir meiner Meinung nach in der Formel 1 die Flexibilität, solche Entscheidungen immer zu treffen."

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ATP-Turnier: Zverev freut sich über neue Herangehensweise

Alexander Zverev besteht einen schwierigen Test in Indian Wells. Gegen den starken Amerikaner Brandon Nakashima behält er in einem knappen Match die Nerven. Sein nächster Gegner ist ausgeruhter.Tennis-Profi Alexander Zverev hat Spaß an seiner neuen Herangehensweise. "Es ist aufregend. Es dauert, wie ich schon gesagt habe. Und ich will noch immer Spiele gewinnen und werde deswegen hin und wieder auf meine alte Art spielen. Aber es gibt wichtige Momente wie heute im Tiebreak", sagte der 28 Jahre alte Hamburger nach dem Einzug ins Achtelfinale beim Masters in Indian Wells. Zverev gewann sein Duell mit dem US-Amerikaner Brandon Nakashima 7:6 (7:2), 5:7, 6:4. "Ich habe den Tiebreak selbst gewonnen, weil ich aggressives Tennis gespielt habe. Das ist etwas, auf das ich mich freue", sagte er. Zverev hat sich vorgenommen, weniger abwartend zu spielen und häufiger aktiv und aggressiv zu sein.Nächster Gegner setzt sich in nur 67 Minuten durchBei dem mit 9,4 Millionen US-Dollar (rund 8,1 Millionen Euro) dotierten Hartplatzturnier in der kalifornischen Wüste trifft Zverev nun auf Frances Tiafoe aus den USA, der sein Drtittunden-Duell mit dem Italiener Flavio Cobolli 6:1, 6:2 gewann und dafür nur 67 Minuten benötigte. Zverev stand gegen Nakashima zweieinhalb Stunden auf dem Platz.Zverev betonte nach seinem Sieg, dass Nakashima noch nie so gut aufgeschlagen habe, wie gegen ihn. "Er hat einen unfassbaren Aufschlag, darüber denkt man gar nicht so nach. Ich bin sehr glücklich über den Sieg, das war nicht einfach", sagte Zverev. "Als ich die Chance hatte, war ich aggressiv. Wenn ich das Spiel kontrollieren konnte, hab’ ich das gemacht. Das ist nicht einfach, wenn jemand 20 Asse aufschlägt gegen dich."

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Fußball-Bundesliga: Wolfsburg räumt auf: Trainer und Sportchef weg, Hecking da

Mit einem der teuersten Kader der Bundesliga droht dem VfL Wolfsburg der Abstieg. Deshalb greift der Verein jetzt massiv durch. Ein alter Bekannter soll in der Not helfen.Im Kampf gegen die vorherrschende Untergangsstimmung und den ersten Bundesliga-Abstieg überhaupt setzt der VfL Wolfsburg auf eine Klub-Legende aus der erfolgreichen Vergangenheit. Dieter Hecking tritt bei den taumelnden Niedersachsen die Nachfolge von Trainer Daniel Bauer an, von dem sich der Tabellenvorletzte nach dem 1:2 gegen den Hamburger SV getrennt hatte. Neben Bauer stellte der VW-Klub auch den schon lange umstrittenen Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen frei.„Dieter Hecking bringt genau die Erfahrung mit, die wir in der aktuellen Situation brauchen. Er kennt den Verein, das Umfeld und auch die Anforderungen der Bundesliga sehr genau“, sagte Sportdirektor Pirmin Schwegler zur Verpflichtung von Hecking, der nach zehn Jahren nach Wolfsburg zurückkehrt. „Wir sind überzeugt, dass er der Mannschaft mit seiner Ruhe, seiner Expertise und seiner klaren Linie die nötige Stabilität geben wird, um unser gemeinsames Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen.“Mit den personellen Radikalmaßnahmen holen die Verantwortlichen um den zuletzt zaudernd wirkenden Aufsichtsratsboss Sebastian Rudolph das nach, was eigentlich bereits im Anschluss an das desaströse 0:4 beim VfB Stuttgart eine Woche zuvor erwartet worden war. Doch danach hatte sich Christiansen ein letztes Mal durchsetzen und Bauer noch ein persönliches Endspiel gegen den HSV verschaffen können.Chaos nach Niederlage gegen den HSVDoch auch im brisanten Nordduell gelang dem 43 Jahre alten Coach nicht die Wende. Stattdessen herrschten nach Schlusspfiff in der Volkswagen Arena teilweise chaotische Zustände. Vor der Fankurve des VfL stiegen schwarze Rauchschwaden auf, auf dem Boden lagen brennende Pyrofackeln und Fanutensilien. Und eine Ordnerkette schützte das VfL-Team vor den wütenden Ultras. Es wirkte so, als sei der VW-Klub bereits abgestiegen.Dass es dazu nicht wirklich kommt, soll nun Hecking verhindern. Der 61-Jährige führte die Wolfsburger 2015 zum DFB-Pokalsieg und in die Champions League. Jetzt soll er verhindern, dass die Grün-Weißen mit einem der teuersten Kader der Liga in die Zweitklassigkeit abstürzen.„Zum VfL Wolfsburg zurückzukehren, bedeutet mir viel. Ich habe hier eine intensive und erfolgreiche Zeit erlebt und weiß, welche Qualität und Energie in diesem Verein steckt“, sagte Hecking, der an diesem Montag offiziell vorgestellt werden soll. Über die Vertragslaufzeit machte der Club noch keine Angaben. „Jetzt gilt es, den Fokus voll auf die kommenden Aufgaben zu richten und gemeinsam alle Kräfte zu bündeln, um in der Bundesliga zu bleiben.“ Am Samstag geht es für den VfL nach Hoffenheim.VfL Wolfsburg: Christiansen schon lange in der KritikDass die Situation in der VW-Stadt so brenzlig ist und der VfL neun Spieltage vor dem Saisonende den vorletzten Tabellenplatz belegt, hat viel mit dem jetzt freigestellten Geschäftsführer Christiansen zu tun. Der 51 Jahre alte Däne ist für den gänzlich falsch zusammengestellten Kader verantwortlich und lag zudem in der Trainerfrage zweimal falsch. Der junge Niederländer Paul Simonis war bei seiner ersten Auslandsstation ebenso überfordert wie dessen Nachfolger Bauer, der zuvor erfolgreich die U19 des Klubs trainiert hatte.Wolfsburgs Aufsichtsratsvorsitzender Rudolph lobte zwar Christiansens Arbeit für die Fußballerinnen des VfL. „Bei den Männern fehlten leider die sportlichen Ergebnisse. Deswegen haben wir entschieden, die Zusammenarbeit mit ihm zu beenden“, sagte Rudolph. Über eine Nachfolge soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.Zunächst übernimmt der erst im Dezember verpflichtete Sportdirektor Schwegler mehr Verantwortung. Auch der im Aufsichtsrat sitzende frühere Torwart Diego Benaglio könnte sich mehr einbringen. Beide waren es auch, die nach der Niederlage gegen den HSV im Dialog mit den frustrierten Fans versuchten, die Wogen zu glätten.Bauer schafft Wende nichtBauer hatte im November des vergangenen Jahres die Nachfolge von Simonis angetreten und war kurz vor Weihnachten zum Cheftrainer befördert worden. Zuletzt gab es in den vergangenen sieben Spielen aber sechs Niederlagen.„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen. Wir haben gehofft, die Wende gemeinsam hinzubekommen. In der Analyse der Gesamtsituation sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir der Mannschaft einen neuen Impuls geben müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen“, sagte Schwegler. Bauer verließ am Samstag um 19.14 Uhr die Arena und wusste da wohl schon, dass seine Zeit abgelaufen war.Hecking dagegen kennt sich seit Jahren mit allen sportlichen Lagen aus. Vor und nach seiner ersten Wolfsburger Zeit trainierte er unter anderem Hannover 96, den 1. FC Nürnberg, Borussia Mönchengladbach und auch den Hamburger SV. Zuletzt musste er am 15. September jedoch beim VfL Bochum gehen, weil es nach dem Bundesliga-Abstieg auch beim Neuaufbau der Mannschaft hakte.Dass der Neuaufbau in Wolfsburg krachend scheiterte, liegt hauptsächlich an Christiansen. Als der Däne im Sommer 2024 vom FC Kopenhagen nach Wolfsburg kam, versprach er eine neue Klub-Identität und Powerfußball. Doch die dafür nötigen Spieler holte er nicht. Die großen Schwachstellen in Angriff und Abwehr wurden auch in diesem Winter nicht behoben.Radikalmaßnahme wie 2011Nach dem ersten Trainerwechsel im November war erst einmal nur der Sportdirektor auf der Ebene unter Christiansen ausgetauscht worden: Der Schweizer Schwegler kam für Sebastian Schindzielorz.Jetzt aber greift der vom Mutterkonzern Volkswagen dominierte Aufsichtsrat beim VfL so stark durch wie seit dem Frühjahr 2011 nicht mehr. Damals verloren der Geschäftsführer Dieter Hoeneß sowie Interimstrainer Pierre Littbarski auf einen Schlag ihre bisherigen Jobs. Für sie kehrte mitten im Abstiegskampf der Wolfsburger Meistertrainer Felix Magath noch einmal zurück.

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EM-Qualifikation: "Toller Moment": Handballerinnen lösen EM-Ticket

Die deutschen Handballerinnen haben die Qualifikation für die Europameisterschaft vorzeitig perfekt gemacht. Der Sieg gegen Slowenien gerät nie in Gefahr.Deutschlands Handballerinnen ließen sich nach ihrem Gala-Auftritt gegen Slowenien von den begeisterten Fans für das vorzeitig gelöste EM-Ticket feiern. Beim souveränen 33:18 (18:8)-Sieg vor 3.791 Zuschauern im ausverkauften Heidelberger SNP Dome sorgte der WM-Zweite mit einer überzeugenden Vorstellung für Party-Stimmung auf den Rängen und kann nun in Ruhe für die Endrunde planen."Das ist ein toller Moment. Es war ein schöner und würdiger Rahmen für das erste Heimspiel nach WM-Silber", lobte Bundestrainer Markus Gaugisch erst das Publikum und dann auch seine Schützlinge: "Ich bin natürlich zufrieden. Es macht einfach Bock mit dieser Mannschaft. Alle haben Spaß an dem, was wir machen." Beste deutsche Werferinnen beim ungefährdeten Start-Ziel-Sieg waren Kapitänin Antje Döll und Nina Engel mit jeweils fünf Toren. Vor den abschließenden Qualifikationsspielen am 8. April in Nordmazedonien und 12. April in Hamm gegen Belgien führt das DHB-Team die Gruppe 3 mit 8:0 Punkten uneinholbar an. Die EM steigt vom 3. bis 20. Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei.Jubiläum für Rückraum-Ass Vogel Das deutsche Team legte einen perfekten Start hin, den Jubilarin Emily Vogel in ihrem 150. Länderspiel mit dem ersten Treffer einleitete. "Ich trage den Adler voller Stolz auf der Brust und bin nach wie vor happy, dieses Trikot anzuhaben", sagte die 27-Jährige vor dem Anpfiff. Nach einem schnellen 3:0 (4. Minute) war Deutschland Mitte der ersten Halbzeit beim 12:3 bereits auf neun Tore enteilt. Vor allem Engel, die im Sommer vom Bundesligisten HSG Bensheim/Auerbach nach Rumänien zu CS Gloria Bistrita wechselt, zeichnete sich als sichere Vollstreckerin aus dem Rückraum aus."Es fühlt sich natürlich gut an, nach der WM vor so einem Publikum solch ein Spiel zu machen", sagte die 22-Jährige und kündigte an: "Wir können jetzt schon ein bisschen feiern, deshalb genießen wir den restlichen Abend." DHB-Auswahl ungefährdetSchon zur Pause war die Partie angesichts eines Zehn-Tore-Polsters entschieden. "Wir wollten zeigen, dass das WM-Fieber noch in uns steckt. Das ist uns bestens gelungen", stellte Döll fest. Auch Sportvorstand Ingo Meckes war mit dem schwungvollen Auftritt zufrieden: "Das war sehr souverän und genau so, wie wir uns das vorgestellt haben."Und das, obwohl Gaugisch einige Stammspielerinnen über weite Strecken der einseitigen Partie schonte. "Wir müssen schauen, wie wir die Belastungen verteilen und jungen Spielerinnen den ersten Step ermöglichen", begründete der Bundestrainer die Maßnahme.Auch eine kurze Schwächephase nach Wiederbeginn, als die Sloweninnen mit einem 4:1-Lauf etwas verkürzen konnten, brachte den WM-Zweiten nicht aus dem Rhythmus. In der Schlussphase zog der Favorit das Tempo noch einmal an und am Ende sogar auf 15 Tore davon. "Wir sind glücklich, nach der Heim-WM so zurückgekommen zu sein", sagte Linksaußen Alexia Hauf.

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Aufreger in 2. Bundesliga: Ultras ziehen VAR den Stecker – Schiedsrichter kann Foul nicht prüfen

Im Zweitliga-Spiel zwischen Münster und Hertha BSC will der Referee ein Foul überprüfen. Doch der Bildschirm bleibt schwarz, Schuld sind offenbar zwei Fans. Was dann passiert.Ein schwarzer Bildschirm hat dem Schiedsrichter im LVM-Preußenstadion in Münster die Möglichkeit verwehrt, am Spielfeldrand selbst ein Foul zu überprüfen. Der Grund für den Ausfall: Zwei Vermummte sollen kurz zuvor zum Monitor gelaufen sein, wo schließlich der Stecker gezogen wurde, wie ein Sicherheitsmitarbeiter dem Sender Sky sagte. Auch die „Bild“ hatte darüber berichtet. Im Münsteraner Fanblock war außerdem kurz ein Banner hochgehalten worden, auf dem es hieß: „Dem VAR den Stecker ziehen.“ Im Spiel des SC Preußen Münster gegen Hertha BSC hatte der Münsteraner Niko Koulis kurz vor der Pause im Strafraum den Berliner Michael Cuisance abgeräumt. Als Schiedsrichter Felix Bickel, der den Elfmeter zunächst nicht gab, die Szene am Spielfeldrand selbst überprüfen wollte, blieb der Monitor allerdings schwarz.Münster vs. Hertha: Schiedsrichter vertraut auf Video-AssistentinBei seiner Stadiondurchsage verwies Bickel anschließend explizit darauf, dass seine Kollegin Katrin Rafalski als Video-Assistentin im Kölner Keller die Szene als Foul gewertet habe. Fabian Reese verwandelte den Foulelfmeter in der vierten Minute der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zur 1:0-Pausenführung für Hertha. Am Ende gewannen die Berliner durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 2:1.

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Ex-Top-Tennisspielerin: Andrea Petković: „Ich aß Süßigkeiten, bis mir schlecht wurde“

Andrea Petković gehörte zu den Besten der Tenniswelt. Ihr Weg dorthin war geprägt von Angst, Wut und Tränen. Ein Gespräch über die guten Seiten des Scheiterns.

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Winterspiele in Italien: Medaillenreicher Auftakt für Team D bei Paralympics

Das deutsche Team erwischt bei den Winter-Paralympics einen glänzenden Auftakt. Zwei Biathleten gewinnen ihre zweite Medaille. Im Deutschen Haus wird Anna-Lena Forster für ihren Gold-Coup gefeiert.Glänzender Auftakt dank Frauen-Power: Einen Tag nach dem Abfahrts-Gold für Anna-Lena Forster haben starke Biathletinnen die Medaillenbilanz für das Team D bei den Winter-Paralympics in Italien kräftig aufgebessert. Anja Wicker, am Vortag bereits Sprint-Dritte, schaffte es als Zweite im Einzelrennen ebenso auf das Podest wie die sehbehinderte Johanna Recktenwald auf Rang drei. Einziger deutscher Mann mit Medaillen ist Marco Maier, der wie im Biathlon-Sprint auch im Einzel Dritter wurde.Erschöpft, aber über das ganze Gesicht strahlend, rollte Wicker nach ihrer Silbermedaille durch das sonnige Langlaufstadion in Tesero. "Unglaublich. Davon träumt man. Zwei Rennen, zwei Medaillen. Ich muss mich kneifen", sagte die 34-Jährige. Nur 12,8 Sekunden Rückstand hatte Wicker, die direkt den ersten von 20 Schuss daneben setzte und damit eine Strafminute kassierte, am Ende auf die siegreiche Südkoreanerin Yunji Kim.Wicker freut sich über "i-Tüpfelchen" – Eskau disqualifiziert"Es hat vom ersten Meter an Spaß gemacht und es freut mich, dass es so eng ist und ich um Silber mitlaufen konnte", sagte die Stuttgarterin, deren untere Wirbelsäule fehlgebildet ist. Nach Bronze am Vortag war es für Wicker insgesamt bereits die fünfte Paralympics-Medaille. "Ich war super entspannt am Start, weil mit der Medaille gestern mein Ziel erreicht und damit der Druck weg war. Jetzt habe ich noch das i-Tüpfelchen draufgesetzt", berichtete sie. Bitter endete das Rennen für ihre Teamkollegin Andrea Eskau. Bei ihren neunten Paralympics und nach eigener Aussage letzten Winterspielen blieb die 54-Jährige in der sitzenden Klasse als einzige Athletin fehlerfrei, wurde jedoch wegen einer nicht korrekt genommenen Wende disqualifiziert. Eskau, die am Vortag Neunte geworden war, nahm es aber mit Humor: "So ist es im Leben – manchmal hat man kein Glück, und dann kommt manchmal noch Pech dazu."Zweite Bronzemedaille für Maier - Auch Recktenwald auf drei Zum zweiten Mal jubeln konnte auch Maier. Wie tags zuvor bei frühlingshaften Temperaturen in kurzer Hose und T-Shirt unterwegs, kam der 26-Jährige nach Bronze im Sprint auch im Einzel mit einem Schießfehler als Dritter ins Ziel. "Ich hätte nie gedacht, dass ich gleich hintereinander zwei Medaillen gewinne, gerade weil ich vorher krank war", sagte Maier, der wegen verkürzter Finger an der linken Hand nur mit einem Stock startet. Den erfolgreichen Tag komplettierte bei den sehbehinderten Frauen Recktenwald mit Guide Emily Weiss. Nach einem fehlerfreien Schießen konnte sich die 24-Jährige beim erneuten Sieg der Chinesin Yue Wang über Bronze und damit ihre erste paralympische Medaille freuen. "Es ist ein Riesentraum, der in Erfüllung geht", sagte Recktenwald sichtlich gerührt. Teamkollegin Leonie Walter - am Vortrag im Sprint noch mit Bronze - kam auf Platz fünf. Forster wird gefeiertAm Vorabend wurde Anna-Lena Forster mit großem Tamtam im Deutschen Haus für den ersten Goldmedaillengewinn bei den italienischen Spielen gefeiert. Beim sogenannten Medal Walk bejubelten die zahlreichen Gäste die 30-Jährige mit Kuhglockengeläut, lauten Rasseln und Jubelrufen. "Ich bin überwältigt", gestand die nun fünfmalige Paralympicssiegerin. Mitten im Trubel war auch Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein, die mitklatschte und Forster beglückwünschte, nachdem sie den Goldlauf bereits an der Strecke verfolgt hatte. "Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, mit dabei zu sein, diesen Moment hautnah mitzuerleben - und war ja haarscharf und hochgradig spannend", sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Für Forster hatte sie nur lobende Worte parat. "Sie ist ein unglaublich positiver Mensch und natürlich auch ganz erfahren. Es ist immer sehr berührend, das mitzubegleiten und im Austausch mit den Athleten zu sein", erklärte sie. Am Tag darauf freute sich Schenderlein in Tesero mit den Medaillengewinnern im Biathlon.Tränen im ZielraumIhr erstes Abfahrts-Gold hatte die Zollbeamtin mit dem Wimpernschlag von 0,05 Sekunden Vorsprung nach rund 2,1 Kilometern auf der berühmten Tofana-Piste vor der Spanierin Audrey Pascual Seco gewonnen. "Das ist so geil, jetzt diese Medaille gerade in der Abfahrt in der Hand zu haben. Ich freue mich einfach riesig", sagte Forster. Mit dem Sieg im ersten alpinen Wettbewerb der Winter-Paralympics in Cortina d'Ampezzo fiel auch eine gewaltige Last von der Monoskifahrerin ab. "Ergreifend" sei es für sie im Zielraum gewesen. "Als Audrey hier runterkam und mir bewusst wurde, krass, okay, das ist jetzt die Goldmedaille, da sind dann doch ein paar Tränen geflossen", berichtete sie. Ihren weiteren Starts beginnend mit dem Super-G an diesem Montag blickt sie nach einem trainingsfreien Sonntag viel entspannter entgegen. "Ich glaube schon, dass es hilft, dass die Goldmedaille da ist und ich weiß, dass ich mich hier wohlfühle. Ich mache einfach so weiter, wie ich heute angefangen habe von meinem Gefühl her und dann schauen wir, was noch rausspringt", sagte Forster.

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Paralympics: Wicker holt Biathlon-Silber - Maier und Recktenwald Bronze

Anja Wicker schrammt im Biathlon-Einzel bei den Paralympics nur um wenige Sekunden an Gold vorbei. Für sie ist es die zweite Medaille in Italien. Auch zwei Teamkollegen jubeln über Medaillen.Biathletin Anja Wicker hat bei den Paralympischen Spielen in Italien auch in ihrem zweiten Wettkampf eine Medaille gewonnen und nur um 12,8 Sekunden Gold verpasst. Im schießlastigen Einzelrennen sicherte sich die 34-Jährige beim Sieg der Südkoreanerin Yunji Kim die Silbermedaille. Bronze ging an die US-Amerikanern Kendall Gretsch. Bei vier Schießeinlagen unterlief Wicker, deren untere Wirbelsäule fehlgebildet ist, ein Fehler, der eine Strafminute nach sich zog. Am Vortag hatte die Stuttgarterin bereits Bronze im Sprint gewonnen. Nach Gold und Silber bei den Spielen 2014 in Sotschi sowie Bronze vor vier Jahren in Peking ist es für die Gesamtweltcupsiegerin im Para Biathlon die fünfte paralympische Medaille. Teamkollegin Eskau disqualifiziert "Einen Einzelwettkampf will man nicht mit einem Fehler beginnen. Aber ich bin super stolz, dass ich die 19 danach getroffen habe und es läuferisch so super ging heute auf der Runde", sagte Wicker nach dem Rennen "Es hat vom ersten Meter an Spaß gemacht und es freut mich, dass es so eng ist und ich um Silber mitlaufen konnte." Die 54 Jahre alte Andrea Eskau als zweite deutsche Starterin blieb als einzige Starterin im Feld fehlerfrei, wurde aber wegen einer nicht ordnungsgemäß genommenen Wende disqualifiziert. Zweite Bronzemedaille für Maier - auch Recktenwald mit Bronze Biathlet Marco Maier sicherte sich wenig später in der stehenden Klasse seine zweite Bronzemedaille. Nach dem Bronzeerfolg im Sprint am Vortag belegte der 26-Jährige, der wegen verkürzter Finger an der linken Hand nur mit einem Stock startet, im Einzel mit einem Fehler in vier Schießeinlagen erneut den dritten Platz. Gold ging wie tags zuvor an den Chinesen Jiayun Cai. Silber sicherte sich der Kanadier Mark Arendz.Eine zweite Bronzemedaille gab es dann auch in der Klasse der sehbehinderten Frauen. Ohne Schießfehler lief Johanna Recktenwald mit Guide Emily Weiss auf den Bronzerang. Der Sieg ging erneut an die Chinesin Yue Wang vor der Tschechien Simona Bubenickova. Leonie Walter, die am Samstag im Sprint Bronze gewonnen hatte, kam nach zwei Fehlern und damit Strafminuten auf Platz fünf. Linn Kazmaier belegte mit einem Fehler direkt dahinter Rang sechs.

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Alpiner Weltcup: Frust im Kugel-Kampf: Ski-Juwel Aicher hadert

Für Emma Aicher enden die Tage in Val di Fassa mit einer bitteren Nullnummer. Was geht noch im Kampf um die Kristallkugeln? Für den DSV-Sportchef ist der Olympia-Star schon jetzt eine "Kultfigur".Emma Aicher saß tief enttäuscht in einer Ecke des Zielraums. So hatte sich das deutsche Ski-Juwel den Abschluss des Speed-Wochenendes in Val di Fassa nicht vorgestellt. "Ich bin einfach nur angepisst von mir selbst heute", sagte die zweimalige Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina d'Ampezzo später dem ZDF. Mit ihrem Aus im Super-G hat sich Aicher eine empfindliche Nullnummer im Kampf um den Gesamtweltcupsieg geleistet. Mikaela Shiffrin fuhr beim Heimerfolg der Italienerin Elena Curtoni zwar auch nur auf Rang 23. In die finalen Wochen der Saison geht der US-Superstar nun aber wieder als klare Favoritin auf die große Kristallkugel - und mit 125 Punkten Vorsprung auf Aicher."Dummer" Fehler kostet wertvolle PunkteSo vielversprechend die Tage in den Dolomiten für Aicher begonnen hatten, so frustrierend gingen sie zu Ende. Platz zwei in der ersten Abfahrt am Freitag, Rang zwölf in der zweiten am Samstag - dann der grobe Schnitzer am Sonntag. "Dumm" sei ihr Fahrfehler gewesen, sagte die 22-Jährige. Sie war an einer Bodenwelle ausgehoben worden und hatte den Kurs nicht mehr halten können. "Das sollte nicht passieren". Und kostete sie wertvolle Punkte im Kugel-Kampf.Kann sie Shiffrin im Gesamtweltcup trotzdem noch abfangen? Die dreimalige Olympiasiegerin und achtmalige Weltmeisterin tritt mittlerweile fast nur noch in den technischen Disziplinen an. Da ihr Aicher im Rennen um die große Kristallkugel zuletzt aber immer näher gekommen war, hatte sie sich kurzfristig dazu entschlossen, auch den Super-G in Val di Fassa zu bestreiten.Vor dem Saisonfinale in Norwegen stehen noch ein Riesenslalom und ein Slalom im schwedischen Are an. Hier könnte Shiffrin entscheidende Weichen stellen und Kurs auf ihren insgesamt sechsten Triumph im Gesamtweltcup nehmen.In Abfahrts-Wertung knapp hinter PirovanoSie freue sich darauf, nach Schweden, ihr Geburtsland und die Heimat ihrer Mutter, zu fahren, sagte Aicher. Erst mal den Kopf freibekommen - und dann rein in den Endspurt. Womöglich gibt's ja doch noch ein furioses Finale.Im Abfahrts-Weltcup jagt der neue deutsche Alpin-Star jetzt nicht mehr die bei Olympia schwer gestürzte und verletzte Amerikanerin Lindsey Vonn, sondern die Italienerin Laura Pirovano. 28 Punkte liegt das Duo auseinander. Pirovano sei ja auch "keine Seriensiegerin", sagte Wolfgang Maier, der langjährige Sportchef des Deutschen Skiverbands, im ZDF. Entscheiden am Ende die Nerven?DSV-Sportchef Maier adelt die "Kultfigur"Geht es nach Maier, sollte sich Aicher im Saisonendspurt ohnehin nicht zu sehr unter Druck setzen. Die Entwicklung der jungen Allrounderin könne man "nur in höchstem Maße wertschätzen", meinte er. Aicher sei nicht nur für die Deutschen, sondern den gesamten Skisport "ein Glücksfall", so der 65-Jährige. "Die Art und Weise, wie sie den Sport repräsentiert, trifft viele Menschen." Sie werde allmählich schon eine Art "Kultfigur", meinte Maier. "Wenn du das Wort Emma sagst, verbindet jeder Emma Aicher, die Skifahrerin, damit."So viel scheint sicher: Aicher wird sich auch im Showdown um die Kristallkugeln nicht verbiegen. Ob sie die Welle, die sie in Val di Fassa vom Kurs abbrachte, länger besichtigen sollen hätte? "Wenn ich länger besichtige, habe ich sowieso nur Scheiße im Kopf", sagte der Olympia-Star in gewohnt trockener Art. Abhaken und dranbleiben, heißt das Motto. Für das Finale im Kugel-Kampf.

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Fußball-Bundesliga: Wolfsburg wirft Trainer und Sportchef raus – alter Bekannter soll übernehmen

Immer tiefer gerät der VfL Wolfsburg in die Krise. Die Klubverantwortlichen ziehen nun Konsequenzen. Ein alter Bekannter steht offenbar schon als Trainer-Nachfolger bereit.Der VfL Wolfsburg hat im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga zu einer Radikalmaßnahme gegriffen. Nach dem 1:2 (1:1) gegen den Hamburger SV muss neben Trainer Daniel Bauer auch der Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen gehen.Neuer Chefcoach soll nach übereinstimmenden Medienberichten ein alter Bekannter werden: Dieter Hecking. Hecking führte die Wolfsburger 2015 zum DFB-Pokalsieg und in die Champions League. Jetzt soll er den ersten Abstieg seit der Wolfsburger Bundesliga-Premiere 1997 verhindern. Mit einem der teuersten Kader der Liga ist der VfL nur noch Tabellenvorletzter.Christiansen schon lange in der KritikWolfsburgs Aufsichtsratsvorsitzender Sebastian Rudolph lobte Christiansens Arbeit für die Fußballerinnen des VfL. „Bei den Männern fehlten leider die sportlichen Ergebnisse. Deswegen haben wir entschieden, die Zusammenarbeit mit ihm zu beenden“, sagte Rudolph. Über eine Nachfolge des schon länger umstrittenen Dänen soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Erst einmal übernimmt der erst im Dezember verpflichtete Sportdirektor Pirmin Schwegler mehr Verantwortung.Bauer hatte im November des vergangenen Jahres die Nachfolge von Paul Simonis angetreten und war kurz vor Weihnachten zum Cheftrainer befördert worden. Zuletzt gab es in den vergangenen sieben Spielen aber sechs Niederlagen.„Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen. Wir haben gehofft, die Wende gemeinsam hinzubekommen. In der Analyse der Gesamtsituation sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir der Mannschaft einen neuen Impuls geben müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen“, sagte Schwegler.Der 61-jährige Hecking dagegen kennt sich seit Jahren mit allen sportlichen Lagen aus. Vor und nach seiner ersten Wolfsburger Zeit trainierte er unter anderem Hannover 96, den 1. FC Nürnberg, Borussia Mönchengladbach und auch den Hamburger SV. Zuletzt musste er am 15. September jedoch beim VfL Bochum gehen, weil es nach dem Bundesliga-Abstieg auch beim Neuaufbau der Mannschaft hakte.Als der 51 Jahre alte Christiansen im Sommer 2024 vom FC Kopenhagen nach Wolfsburg kam, musste er zunächst mit dem Personal arbeiten, das er dort vorfand. Als er vor dieser Saison deutlich mehr Einfluss nahm, wurde nichts besser, sondern vieles nur noch schlimmer.Bundesliga-Debütant Simonis war mit seinem ersten Trainerjob im Ausland überfordert. Das aktuelle Aufgebot des VfL umfasst 32 Spieler plus weitere Talente. Doch dem Kader mangelt es an Einstellung und Teamgeist – das beklagten schon mehrere Spieler öffentlich.Die großen Schwachstellen in Angriff und Abwehr wurden auch in diesem Winter nicht behoben. Ein dringend benötigter Mittelstürmer kam weder im August noch im Januar. Verstärkung für die Abwehr erst am letzten Abend der Transferfrist. Im Ergebnis sind die Wolfsburger so akut vom Abstieg bedroht wie seit den beiden Relegationsteilnahmen 2017 und 2018 nicht mehr.Radikalmaßnahme beim VfL Wolfsburg wie 2011Nach dem ersten Trainerwechsel im November war erst einmal nur der Sportdirektor auf der Ebene unter Christiansen ausgetauscht worden: Der Schweizer Schwegler kam für Sebastian Schindzielorz.Jetzt aber greift der vom Mutterkonzern Volkswagen dominierte Aufsichtsrat beim VfL so stark durch wie seit dem Frühjahr 2011 nicht mehr. Damals verloren der Geschäftsführer Dieter Hoeneß sowie Interimstrainer Pierre Littbarski auf einen Schlag ihre bisherigen Jobs. Für sie kehrte mitten im Abstiegskampf der Wolfsburger Meistertrainer Felix Magath noch einmal zurück.

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Interview: Er reitet Todeswellen – und braucht eine eigene Rettungsstation am Strand

Sebastian Steudtner hält den Weltrekord für die größte gesurfte Welle. Hier spricht er über seinen Kampf mit der Gischt – und das Gefühl, mit 147 km/h über den Comer See zu surfen.

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WM-Qualifikation: Traumstart perfekt: Deutsche Fußballerinnen siegen klar

Mit einer Machtdemonstration gegen Norwegen unterstreichen die deutschen Fußballerinnen ihre Ambitionen für die WM 2027. Die Qualifikation dürfte zur Formsache werden.Mit einer weiteren Machtdemonstration im Klassiker gegen Norwegen haben die deutschen Fußballerinnen den Traumstart in die WM-Qualifikation perfekt gemacht. Wenige Tage nach dem 5:0 gegen Slowenien siegte das Team von Bundestrainer Christian Wück im 43. Duell mit den Norwegerinnen 4:0 (3:0) in Stavanger.Elisa Senß (18. Minute), Carlotta Wamser (45.+1), Vivien Endemann (45.+4) und Jule Brand (58.) trafen für die höchst effiziente DFB-Elf vor 8.500 Zuschauern. Das Thema Chancenverwertung, oft diskutiert in den vergangenen Monaten, war dieses Mal keines. Gnadenlos bestrafte die DFB-Auswahl die Lücken in der norwegischen Abwehr. Torhüterin Berger gibt Entwarnung"Wir haben von Anfang alles reingeschmissen", sagte Leverkusens Wamser im ZDF, "wir haben auch mal nicht so viele Chancen gebraucht, um Tore zu machen. Das Gesamtprodukt war dann sehr, sehr gut." Torhüterin Ann-Katrin Berger gab nach ihrem Zusammenprall kurz vor Spielende mit Norwegens Elisabeth Terland Entwarnung: "Mir geht's gut. Wir haben zu null gespielt, da muss es einem immer gutgehen. Natürlich habe ich ein paar Mal was abbekommen, aber das gehört - glaube ich - zum Fußballspielen dazu."Wück nimmt drei Änderungen vorIm Vergleich zum Slowenien-Spiel in Dresden setzte Wück in der Innenverteidigung auf Vizekapitänin Janina Minge statt Camilla Küver. Im Sturmzentrum durfte Nicole Anyomi anstelle von Shekiera Martinez ran, und EM-Entdeckung Wamser begann für Linda Dallmann. In der offensiven Dreier-Mittelfeldreihe übernahm Wamser die rechte Seite, Jule Brand rückte auf die Dallmann-Position im Zentrum.Die Scheu vor dem ungewohnten Kunstrasen legte die DFB-Elf schnell ab. Nach einem Ballgewinn von Kapitänin Giulia Gwinn, die ihr 70. Länderspiel absolvierte, bediente Anyomi mustergültig die mitgelaufene Endemann. Doch die Wolfsburgerin setzte den Ball aus 15 Metern an den rechten Außenpfosten. Senß machte es wenig später aus fast identischer Position besser: Knaak schickte Linksverteidigerin Franziska Kett die Außenbahn entlang, deren abgefälschte Hereingabe genau bei Senß landete. Die Leverkusenerin schloss direkt und unhaltbar zum 1:0 ab.Mit der Führung im Rücken kontrollierten die Gäste die Partie weitgehend, auch wenn Berger bei einer Doppelchance gegen Signe Gaupset und Ex-Weltfußballerin Ada Hegerberg in höchster Not retten musste.Furiose Phase vor der PauseKurz vor der Pause nahm der Klassiker dann mächtig Fahrt auf: Die erneut auffällige Endemann entblößte mit einem feinen Steckpass die norwegische Abwehr, so dass Wamser im Zentrum den Ball nur noch an Cecilie Fiskerstrand vorbeispitzeln musste.120 mitgereiste Fans sahen Sekunden später dieselbe Kombination, dieses Mal landete Wamsers Ball in den Händen von Norwegens Torhüterin Cecilie Fiskerstrand. Die Deutschen durften trotzdem noch ein drittes Mal vor dem Seitenwechsel jubeln. Anyomi, die von Frida Maanums bösem Fehlpass profitierte, sah Endemann, die den Ball frei vor Fiskerstrand unter die Latte setzte.Wück applaudierte lächelnd angesichts der klaren Pausenführung. Nach dem Wechsel sah er, wie Berger stark gegen Maanum rettete, ehe der folgende Konter über Endemann im 4:0 mündete. Brand schob den Ball durch die Beine der bemitleidenswerten norwegischen Keeperin.Frankfurterin Veit kommt zu Länderspieldebüt In der Folge verhalf Wück der Frankfurterin Jella Veit zu ihrem Länderspieldebüt. Die 20-Jährige rückte für Minge in die Abwehr. Auch Dallmann, Lea Schüller, Sarai Linder und Laura Freigang durften noch Spielpraxis sammeln, während die deutschen Fans mit "Oh, wie ist das schön"-Gesängen ihrer Freude Ausdruck verliehen. Endemann vergab in der Nachspielzeit gar das 5:0.Weiter geht es für das DFB-Team in der WM-Qualifikation gegen Österreich, erst am 14. April in Nürnberg, dann am 18. April in Ried.

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Bundesliga: Tumulte und Pyro: Wolfsburger Chaos nach Pleite gegen HSV

Spieler liefern sich ein Handgemenge, Fans schießen Leuchtraketen ab. Und die Verantwortlichen des VfL Wolfsburg gehen zunächst auf Tauchstation.Tumulte, Pyrotechnik und Trainerdiskussion: Unmittelbar nach dem verlorenen Bundesliga-Heimspiel gegen den Hamburger SV (1:2) hat sich beim VfL Wolfsburg eine hochbrisante Abstiegsstimmung verbreitet. Chefcoach Daniel Bauer droht nach der sechsten Niederlage aus den vergangenen sieben Spielen das Aus. Er selbst konnte oder wollte auf der Pressekonferenz keine Auskunft zu seiner Zukunft geben: „Morgen früh um 11 Uhr ist unser Spielersatztraining. Seht mir nach, es geht nicht um meine Person. Der Frust ist riesengroß.“Auch bei Spielern und Fans. Nach dem Schlusspfiff kam es zu einer Rudelbildung von Spielern auf dem Rasen. Der Wolfsburger Ersatztorwart Marius Müller sah die Rote Karte. Im Wolfsburger Fanblock wurde Pyrotechnik gezündet, einige Fackeln flogen auch Richtung Platz.Der Kapitän des VfL Wolfsburg ist frustriert„Es war absolut kein schöner Moment. Alle, die es mit dem VfL Wolfsburg halten, sind frustriert“, sagte Kapitän Maximilian Arnold bei DAZN. Es sei nicht schön in der Kabine gewesen, verriet der Mittelfeldspieler: „Ich glaube, heute schläft keiner, weil es ziemlich weh tut.“ Bei seinem Sky-Interview wurde Arnold durch Zwischenrufe von den Rängen gestört.„Da sind Dinge gefallen, die definitiv unter der Gürtellinie sind“, sagte der HSV-Coach Merlin Polzin bei DAZN über die Szenen unmittelbar nach dem Spiel: „Natürlich ist das nie schön.“ Der deutsche Fußball lebt von der Emotionalität, „wenn man dann unzufrieden ist mit der Leistung, die gezeigt wird, dann entlädt sich das vielleicht irgendwann“, sagte Polzin: „Aber trotzdem hoffe ich natürlich, dass der VfL sich fängt.“

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Monoskifahrerin: Anna-Lena Forster holt erstes deutsches Gold bei Paralympics

Monoskifahrerin Anna-Lena Forster holt im Abfahrtskrimi die erste deutsche Goldmedaille bei den Paralympischen Winterspielen. Auch im Biathlon gibt es Edelmetall.Anna-Lena Forster riss im Zielraum den rechten Arm zum Jubel nach oben, winkte in die Kamera – und musste dann noch lange zittern. In einem Abfahrtskrimi gewann die 30 Jahre alte Monoskifahrerin zum Auftakt der Winter-Paralympics in Italien Gold auf der berühmten Tofana-Piste. Mit der Winzigkeit von 0,05 Sekunden Vorsprung siegte die deutsche Fahnenträgerin vor der Spanierin Audrey Pascual Seco. An gleicher Stelle hatte vier Wochen zuvor Emma Aicher olympisches Abfahrtssilber gewonnen.„Einfach krass“, sagte Forster, als sie mit der deutschen Fahne über den Schultern in ihren Interview-Marathon startete. Für die Zollbeamtin ist es die erste Goldmedaille in der Abfahrt, nachdem sie in Peking Silber gewonnen hatte. Insgesamt ist es bei Paralympics ihr fünfter Erfolg nach je zwei Titeln im Slalom und in der Super-Kombination. Erst Übelkeit, dann große Glücksgefühle „Es ist so geil. Es ist einfach genial, dass es geklappt hat. Ich bin erleichtert, es ist so viel von mir abgefallen, weil ich heute Morgen doch den Druck gespürt habe. Geil, dass das Knappe heute auf meiner Seite war. Umso wertvoller ist die Medaille, weil ich die mir so hart erkämpft habe. Das macht mich unheimlich stolz“, sagte sie, umringt von ihren feiernden Fans.Der Tag nach der Eröffnungsfeier, die sie im Deutschen Haus im Fernsehen verfolgt hatte, begann für ihre Verhältnisse ungewohnt. „Mir war kotzübel. Ich wollte eigentlich gar nichts essen“, berichtete sie, „ich hätte nicht gedacht, dass ich aufwache und so nervös bin.“ Am Vorabend habe sie noch gedacht, alles sei im Lot und entspannt. Auch habe sie wegen der Aufregung nicht gut geschlafen. „Aber ich denke, das gehört auch dazu.“Rennen wild, Ergebnis perfektForster war als zweite Läuferin gestartet und mit ihrem Rennen alles andere als zufrieden. „Das Ergebnis ist perfekt, das Rennen selbst war sehr wild. Ich hatte ein paar Ausritte, bei denen ich dachte: Oh Gott, das darfst du dir eigentlich nicht leisten“, urteilte sie. Dass die vor ihr gestartete Niederländerin Barbara van Bergen gestürzt und das Rennen unterbrochen war, hatte darauf aber keinen Einfluss. „Ich weiß, wenn Barbara vor mir startet, kann das passieren, weil sie leider so eine Sturzpilotin ist“, sagte Forster.Im Zielraum musste die nun fünfmalige Paralympics-Siegerin lange warten, ehe nach der letzten Starterin ihr Erfolg feststand. „Hier unten zu stehen und zu warten, bis alle unten sind, ist echt aufregend“, bekannte sie. Als die Spanierin bei den Zwischenzeiten vorn lag, habe sie Gold eigentlich schon abgeschrieben. „Aber irgendwie unten raus hat es dann doch noch gereicht. Das war ein richtiger Krimi. Ich finde es unheimlich geil, wenn solche Rennen so laufen wie heute, wenn es so, so knapp ist“, sagte sie. Paralympische Winterspiele: Bronze für Wicker im BiathlonAnja Wicker holte derweil im Biathlon trotz zweier Schießfehler Edelmetall. Die 34-Jährige gewann im Sprint der sitzenden Klasse Bronze. Der Sieg ging an Oksana Masters, eine US-Amerikanerin mit ukrainischen Wurzeln, vor ihrer Teamkollegin Kendall Gretsch. Beide blieben fehlerfrei. „Ich habe die letzten Wochen davon geträumt, im ersten Rennen die Medaille zu holen. Unglaublich, dass ich es noch so spannend gemacht habe. Die letzte Runde war wirklich hart, aber ich bin super glücklich, dass es gereicht hat“, sagte Wicker, „mit einer Cola werde ich bestimmt mal anstoßen.“Wicker, deren untere Wirbelsäule fehlgebildet ist, unterlief bei ihrer vierten Teilnahme an Paralympischen Spielen in beiden Schießen jeweils ein Fehler. Am Sonntag hat die Bronzemedaillen-Gewinnerin von Peking 2022 im Einzel die nächste Chance auf Edelmetall. Neben den Biathlonrennen tritt Wicker zudem in den Langlauf-Wettbewerben an. „Ich will noch mehr und bin auch noch motiviert. Aber das Ziel war, hier eine Medaille zu gewinnen. Und die habe ich. Deswegen schlafe ich heute Nacht, glaube ich, ziemlich gut“, sagte sie.

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Verletzung gegen Gladbach: FC Bayern gibt Neuer-Diagnose bekannt – Keeper fällt vorerst aus

Bittere Nachricht für den FC Bayern: Torwart Manuel Neuer fehlt zunächst aufgrund eines kleinen Muskelfaserrisses. Sein Vertreter Urbig steht bereits in den Startlöchern.Kapitän Manuel Neuer wird dem FC Bayern München wegen einer erneuten Verletzung im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Atalanta Bergamo fehlen. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte, erlitt der Kapitän beim 4:1 in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach einen kleinen Muskelfaserriss in der linken Wade. Wegen eines Faserrisses dort hatte der bald 40 Jahre alte Torhüter schon seit Mitte Februar eine Zwangspause einlegen müssen.Vertreter Urbig: Jeder ist bereitGegen Gladbach gab Neuer sein Comeback, musste aber zur Pause in der Kabine bleiben. Wie lange er jetzt aussetzen muss, prognostizierte der FC Bayern nicht. „Ich wünsche Manu eine gute Besserung. Es ist einfach schade und es tut mir leid für ihn, dass er rausmusste“, sagte Vertreter Jonas Urbig. „Wir haben im Torwartteam so eine gute Konstellation, dass wir uns gegenseitig unterstützen, und da ist jeder bereit.“Der 22-Jährige wird am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) in Bergamo im Münchner Tor stehen. Im Achtelfinale des Vorjahres waren die Münchner mit Urbig im Tor anstelle des damals im Hinspiel verletzt ausgewechselten Neuer gegen Bayer Leverkusen weitergekommen. Das Rückspiel gegen Bergamo findet am 18. März in München statt.Spannende Neuer-Zukunft„Dass Manuel nicht glücklich ist, das kann ich mir vorstellen“, sagte Sportvorstand Max Eberl vor der Diagnose. „Er wird 40 im März und deswegen sind wir froh, dass wir mit Jonas und mit Ulle so gute Torhüter dahinter haben, dass du in der Halbzeit wechseln kannst und nichts verändert sich im Spiel.“ Vertreter von Urbig ist Sven Ulreich.Der Vertrag von Neuer läuft am Saisonende aus. Ob der Weltmeister von 2014 seine große Karriere um eine weitere Spielzeit verlängert, ist offen. Verein und Spieler hatten angekündigt, erst nach Neuers Geburtstag am 27. März darüber eine Entscheidung treffen zu wollen.

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Fußball-Bundesliga: Musiala-Jubel und Goretzka-Signal - "Wollen Rekord brechen"

Der FC Bayern freut sich über ein Tor-Comeback von Jamal Musiala und das WM-Signal von Leon Goretzka. Der Sportvorstand ruft die Rekordjagd aus. Vor der Champions League gibt es aber auch eine Sorge.Beim obligatorischen Selfie für den Spieler des Spiels hob Jamal Musiala grinsend den Daumen in die Höhe. Ein Tor-Comeback des WM-Hoffnungsträgers, der starke Auftritt von Nationalteamkollege Leon Goretzka und ein kleines Fußball-Märchen um einen 17-Jährigen rückten die neue Sorge um Manuel Neuer beim FC Bayern München zumindest vorübergehend in den Hintergrund.Der Monat seines 40. Geburtstags begann für Neuer mit einem Stimmungsdämpfer. Ein weiterer Muskelfaserriss in der linken Wade bremst den beim 4:1 gegen Borussia Mönchengladbach zur Pause gegen Jonas Urbig ausgewechselten Torhüter erneut. Nach dem Rückschlag für den Kapitän wird Urbig auch im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag bei Atalanta Bergamo im Münchner Tor stehen. Er sei immer bereit, sagte der 22-Jährige.Musiala mit erstem Liga-Tor seit fast einem JahrWährend Neuer nicht nach Norditalien reisen dürfte, wird Torjäger Harry Kane nach seiner Wadenverletzung in Bergamo in der Startelf zurückerwartet. Beim Bundesliga-Klassiker freute sich der Engländer in einer Arena-Loge, dass Musiala ihn cool als Elfmeter-Torschütze vertreten konnte. Es war das erste Liga-Tor des 23-Jährigen seit fast einem Jahr. Den ersten Treffer nach der Verletzung hatte Musiala in der Champions League im Januar beim Sieg in Eindhoven erzielt."Mit solchen Spielen komme ich wieder in den Rhythmus, deshalb bin ich sehr glücklich", sagte der Münchner Mittelfeldstar, der sich im Sommer bei der Club-WM einen Bruch des Wadenbeins und eine Verrenkung des Sprunggelenks zugezogen hatte. "Es ist ein bisschen nervig, aber ich brauche Geduld, kann jetzt noch nicht auf 100 Prozent gehen."Goretzka: "Motivation" statt "Freifahrtschein"Bundestrainer Julian Nagelsmann, der Musiala fest für die Länderspiele im März in der Schweiz und gegen Ghana eingeplant hat, dürfte sich nicht nur über den weiteren Formanstieg des Edeltechnikers gefreut haben. Leon Goretzka schien die Interview-Botschaft des Bundestrainers, dass er auf eine wichtige WM-Rolle hoffen kann, zu beflügeln. Die Worte von Nagelsmann seien für ihn vielmehr "eine Motivation" und kein "Freifahrtschein" für das Turnier im Sommer, sagte der 31-Jährige, der das Führungstor von Luis Díaz stark vorbereitete. Konrad Laimer und Nicolas Jackson erzielten die weiteren Münchner Tore beim nächsten klaren Sieg.Eberl: Wollen den Rekord brechenAngesichts von 92 Toren nach 25 Spieltagen reicht den Münchnern im Saison-Finale pro Partie im Schnitt ein Treffer, um einen uralten Bundesliga-Rekord einzustellen. In der Saison 1971/72 trafen die Bayern 101 Mal ins Schwarze, jetzt soll die Zahl nach oben geschraubt werden. "Wir wollen ihn brechen, wir wollen einen neuen Rekord aufstellen", sagte Sportvorstand Max Eberl. "Das war immer das Ziel durch die ganze Saison hindurch."Dass bei der Rekordjagd nun auch Musiala trifft, freute den 52-Jährigen besonders. "Das sind so kleine Momente, die ihm jetzt guttun", sagte Eberl. Trainer Vincent Kompany warnte im großen Jubel aber vor überzogenen Erwartungen an Musiala."Ich schütze ihn noch", sagte der belgische Coach. Man müsse sich nur die Bilder von der schweren Verletzung anschauen, dann wisse man Bescheid. "Er wird irgendwann wieder seine allerbesten Momente haben, vielleicht sogar noch mehr, weil er sich körperlich entwickelt hat", sagte Kompany.Schwere Kapitänsbinde und ein Fußball-MärchenIn der Schlussphase des Sieges gegen Mönchengladbach trug Musiala, der vor einem guten Jahr einen hoch dotierten Vertrag bis 2030 unterschrieben hatte, als das große Gesicht der Zukunft des Rekordmeisters auch die Kapitänsbinde. "Das war eine große Ehre für mich. Als ich danach über den Platz gelaufen bin, hat sie sich schon ein bisschen schwer angefühlt", beschrieb der erstaunte Musiala.Der 23-Jährige, der erstmals seit der Verletzung wieder 90 Minuten durchkickte, kam bei seinen TV-Interviews aus dem Grinsen nicht mehr heraus. Ähnlich glücklich war Maycon Cardozo, der sich über ein besonderes Kapitel eines Fußball-Märchens freute.Der in São Paulo geborene Cardozo, der den größten Teil seiner Kindheit in Thailand verbrachte, empfahl sich über ein Nachwuchsprojekt der Münchner - und erfüllte sich jetzt im Alter von 17 Jahren den Traum von einem Einsatz für die Bayern-Profis. "Wenn Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den Sprung schaffen, ist das für den FC Bayern eine großartige Geschichte", sagte Eberl über den 1,65 Meter großen Flügelspieler.

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Formel-1-Auftakt in Australien: Verstappens Crash-Debakel: Russell rast zur ersten Pole

Willkommen in der neuen Formel-1-Welt. Mercedes-Fahrer George Russell erweist sich als cleverer Energie-Manager. Max Verstappen erlebt einen Fehlstart. Die neuen Autos? Kann er nicht leiden.Zerknirscht erlebte der viermalige Weltmeister Max Verstappen den Aufbruch der Formel 1 in eine neue Zeitrechnung. Während der Red-Bull-Star mit einem Unfall-Aus schon nach wenigen Minuten in der Qualifikation einen Fehlstart hinlegte, lässt George Russell mit der ersten Pole Position der neuen Ära Mercedes auf die Rückkehr zu glorreichen Zeiten hoffen. "George hat die ganze Zeit in der Qualifikation dominiert und mit Leichtigkeit die Zeit am Ende rausgeklopft", sagte der sichtlich zufriedene Teamchef Toto Wolff, nachdem er in der Garage die Mercedes-Crew abgeklatscht hatte. Mit Platz zwei machte Youngster Kimi Antonelli, der im letzten freien Training noch einen heftigen Crash erlebt hatte, die Startplatzjagd für die Silberpfeile zum Genuss.Antonellis Crash "Es war ein sehr, sehr stressiger Tag. Die Mechaniker waren heute die Helden. Wir konnten das Auto nicht einmal einstellen, wir sind einfach losgefahren", erzählte der 19-jährige Antonelli, der zum Ende des Abschlusstrainings über die Randsteine gefahren war, dabei die Kontrolle über seinen Wagen verlor und mit dem Heck in Kurve zwei in die Streckenmauer krachte.Hilfreich für die Mechaniker, die unter Hochdruck den Mercedes reparieren mussten, war das völlig überraschende Aus für Verstappen. Der Niederländer schied mit seinem Red Bull nach einem Dreher schon in der ersten Qualifikationsrunde aus und sorgte unfreiwillig für Rote Flaggen.Verstappen bitter enttäuschtDie Unterbrechung verschaffte Mercedes etwas Zeit bei der Instandsetzung von Antonellis W17. "Der Abflug von Max hat uns geholfen, da wollen wir nicht schadenfreudig sein", sagte Wolff.Verstappen war dagegen bedient. "Ich habe angebremst und die Hinterachse hat voll blockiert", erläuterte der 28-Jährige, nachdem er sich ausgangs der Start-Ziel-Geraden in der ersten Kurve mit seinem Wagen ins Kiesbett gedreht hatte. "Keine Ahnung, was da los war, es ist schwer zu sagen."Verstappen muss nun ohne gezeitete Runde von Platz 20 am Sonntag (5.00 Uhr MEZ/Sky) in den Grand Prix von Australien starten. Und dass ihm die neue Auto-Generation gar nicht gefällt, verdeutlichte er erneut. "Ich habe überhaupt keinen Spaß mit diesen Autos", nörgelte Verstappen. "Wenn man sich die Onboard-Aufnahmen ansieht, sieht man genug, oder?"Steht Mercedes am Beginn einer neuen Ära?Sein Red-Bull-Teamkollege Isack Hadjar legte mit Rang drei dagegen sein bestes Qualifikationsergebnis hin. "Es ist ein fantastischer Start für Isack, wenn man sieht, wo wir begonnen haben mit diesem Antrieb", befand Teamchef Laurent Mekies und lobte den vom Schwesterteam Racing Bulls beförderten Hadjar für dessen "riesige Leistung". An der Spitze stehen aber zwei Silberpfeile, die nach vier schweren Jahren wieder von einer eigenen Erfolgsära träumen dürfen. Mercedes, das über einen Kniff mit dem sogenannten Verdichtungsverhältnis mehr Leistung aus dem Motor herausholt als die Konkurrenz, hat schon während der Tests sein Potenzial angedeutet.Glock rechnet mit "Spazierfahrt" für die Silberpfeile"Ich bin so froh, dass diese chaotischen Ground-Effect-Autos weg sind und wir endlich das tun können, was wir am besten können. Ich bin erleichtert über die harte Arbeit, die alle geleistet haben", sagte Wolff und wies auf die Mühen mit Antonellis demoliertem Wagen hin. "Das Auto sah aus wie ein Formel-1-Auto von Lego, das auf dem Boden ausgeschüttet wurde."Bei Russell, der die achte Pole Position seiner Karriere holte, schien alles wie einem Guss. "Es ist ein großartiger Tag. Wir wussten, dass das Auto viel Potenzial hat. Ich bin sehr froh, dass Kimi neben mir ist, denn das Team hat in der Garage einen fantastischen Job gemacht", befand Russell. Sky-Experte Timo Glock prognostizierte für das Rennen: "Ich bin mir sicher, dass es eine Spazierfahrt wird für Mercedes."Russell als erfolgreicher Energie-ManagerDie Formel 1 erlebt in dieser Saison die vermutlich größte Regelrevolution ihrer Geschichte mit neuen Motoren und neuen Autos. Da fast 50 Prozent der Leistung von einer Batterie kommen, sind die Fahrer zu permanentem Energie-Management gefordert. Sie müssen unterstützt von der Software in ihren Autos abwägen, wann die günstigsten Zeitpunkte sind, um Energie zurückzugewinnen.Russell machte als Energie-Manager einen glänzenden Eindruck. Nachholbedarf hat dagegen Konstrukteurschampion McLaren. Weltmeister Lando Norris wurde im McLaren nur Sechster direkt vor Rekordchampion Lewis Hamilton im Ferrari.Norris klagt über "viele Probleme"Nachdem Antonelli auf dem 5,278 Kilometer langen Albert Park Circuit Teile seines Mercedes-Gebläses verloren hatte, raste Norris auch noch über eines dieser Kunststoffstücke. Das kostete wertvolle Zeit."Es war wechselhaft. Eine Runde besser, eine Runde schlechter. Es ist einfach schwierig. Ich war von Beginn des Wochenendes an im Hintertreffen", meinte Norris, dessen Teamkollege Oscar Piastri vor ihm Fünfter wurde. "Es gab viele Probleme mit dem Auto, von denen ich mir wünschte, es wären weniger gewesen."Und auch Norris konnte sich erneute Kritik an den neuen Autos nicht verkneifen. "Wir sind von den besten Autos, die jemals in der Formel 1 gebaut wurden und am angenehmsten zu fahren sind, zu den wahrscheinlich schlechtesten gekommen", zischte er.Audi kann zuversichtlich seinNico Hülkenberg, der einzige deutsche Fahrer im Feld, verpasste bei der Premiere von Audi als Werksteam die letzte K.-o.-Runde. Der Rheinländer schloss die Qualifikation als Elfter ab. Sein brasilianischer Teamkollege Gabriel Bortoleto schaffte es als Zehnter in den Schlussdurchgang, wegen eines technischen Defekts konnte er aber keine Runde mehr drehen.Hülkenberg beschrieb die Qualifikation als "sehr dynamisch, viel drin, hektisch auch, einige Problemchen. Es lief nicht so zivilisiert wie im letzten Jahr", sagte er im TV-Sender Sky. "Es lief eigentlich nicht so viel zusammen bis auf die letzte Runde im Q2." Dennoch kann Audi mit dem Auftakt erst einmal zufrieden sein.

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