Redaktioneller

Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
360o
Diese Seite teilen
Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Eishockey: DEB-Team in Torlaune: Hoffnung auf das Viertelfinale steigt

Jubel in Zürich: Nach dem ersten WM-Sieg in der Schweiz kann die Eishockey-Nationalmannschaft wieder von der K.-o.-Runde träumen. Am Samstag wartet Österreich.Der erste Sieg ist perfekt, die Chance auf das Viertelfinale intakt: Mit einem klaren Erfolg gegen Ungarn hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft den ersten Schritt für die K.o.-Runde bei der WM in der Schweiz getätigt. Mit drei Toren führte Mannheims Leon Gawanke das Team von Bundestrainer Harold Kreis zu einem klaren 6:2 (2:0, 2:0, 2:2). Am Samstag (20.20 Uhr/ProSieben und Magentasport) gegen Österreich und zwei Tage später gegen Großbritannien müssen zwei weitere Siege folgen."Das war heute ein gelungener Abend", sagte Dreifach-Torschütze Gawanke bei ProSieben. "Am Samstag wartet ein sehr wichtiges Spiel gegen Österreich auf uns. Wir können jetzt mit Selbstbewusstsein und Vorfreude in das Spiel gehen." Vor allem die Art und Weise der vergangenen beiden Auftritte machte den Verteidiger zuversichtlich. "Wir gehen hier mit einem sehr guten Gefühl raus."Neben Gawanke (20. Minute/42./50.) waren auch Berlins Abwehrspieler Eric Mik (9. Minute) sowie NHL-Profi Lukas Reichel (40.) von den Boston Bruins und Nürnbergs Samuel Dove-McFalls (40.) für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes erfolgreich.Noch ohne KarachunDer am Donnerstag kurzfristig nachnominierte Alexander Karachun von den Schwenninger Wild Wings stand noch nicht im Kader. Der 31-Jährige reiste für den aufgrund eines Handbruchs bereits abgereisten Neu-Kölners Daniel Fischbuch nach Zürich. Zuvor hatte Marcel Noebels angeschlagen abgesagt, Dominik Bokk weilt bereits im Urlaub.Auf dem Eis dominierte die deutsche Mannschaft die Partie, unterstützt von zahlreichen Schulklassen in der Arena. Allerdings dauerte etwas, bis die deutschen Fans jubeln konnten. Erst scheiterte der elfte Versuch, in Überzahl zu treffen. Nur Italien blieb bislang ebenfalls ohne Tor mit einem Spieler mehr auf dem Eis.Abwehrspieler treffenDann stachen die deutschen Verteidiger zu: Der Berliner Mik (9.) erlöste das Kreis-Team mit einem Schuss aus der Distanz. Ungarns Keeper Bence Balizs wurde dabei durch Bremerhavens Nico Krämmer komplett die Sicht genommen. Der Führungstreffer brachte weitere Sicherheit und dann gelang die ersehnte Premiere: Gawanke (20.) von den Adler Mannheim traf kurz vor dem Ende des ersten Drittels endlich in Überzahl. "Die Jungs legen sich die Ungarn jetzt zurecht", sagte der frühere Bundestrainer Uwe Krupp bei ProSieben.Der frühere NHL-Profi sollte recht behalten. Ungarn wirkte hilflos, Deutschland war mit der Offensiv-Power überlegen. Es fehlte jedoch lange Zeit die Effizienz. Ungarns Torhüter Balizs stand durchgehend im Mittelpunkt und konnte zahlreiche Versuche der deutschen Profis bis kurz vor Ende des zweiten Durchgangs abwehren. Dann entschieden NHL-Stürmer Reichel mit seinem ersten Turniertreffer (40.) und Samuel Dove-McFalls (40.) von den Nürnberg Ice Tigers endgültig die Partie. 28:4-Torschüsse nach 40 Minuten spiegelte die Dominanz der DEB-Auswahl nur bedingt wider. Gawanke trifft und trifftGegen Ungarn präsentierten sich die Abwehrspieler weiter angriffslustig. Gawanke (42.) lenkte kurz nach Beginn des dritten Drittels den Puck zum 5:0 ins ungarische Netz. Die klare Führung ließ die deutsche Mannschaft etwas nachlässiger werden. Tamas Sarpatki (45.) konnte mit einem der wenigen ungarischen Torschüsse auf 1:5 verkürzen. Ungarn gelang sogar noch ein zweiter Treffer. Bundestrainer Kreis ließ das Tor jedoch wegen Torhüterbehinderung an Philipp Grubauer überprüfen und bekam recht. Beim Spiel gegen die USA (3:4) verzichtete Kreis beim 3:3-Ausgleich noch auf eine Prüfung und sorgte für Verwunderung bei den Nationalspielern.Zweite Challenge nicht erfolgreichGegen Ungarn war in der Offensive weiter auf Gawanke verlass. Mit seinem dritten Treffer erhöhte der 26-Jährige auf 6:1. Auch das 2:6 durch Janos Hary (58.) ließ Kreis challengen und wegen angeblichen Abseits überprüfen. Diesmal zählte der Treffer. Am klaren deutschen Erfolg änderte das nichts mehr. "Das war sehr erfreulich", sagte Kreis. "Das war ein wichtiger Sieg heute, wir dürfen keine Punkte mehr abgeben."

Zeige mehr

Kommunikatives Eigentor?: Nagelsmanns WM-Kader stößt auf Kritik – Das sagen Fans und Experten

Julian Nagelsmanns WM-Kader steht – doch seine Entscheidungen kommen nicht bei allen gut an. Vor allem die Wahl Manuel Neuers sorgt für Diskussionen bei Fans und Experten.Julian Nagelsmanns WM-Kader steht – doch seine Entscheidungen kommen nicht bei allen gut an. Vor allem die Wahl Manuel Neuers sorgt für Diskussionen bei Fans und Experten.

Zeige mehr

French Open im Tennis: Protestaktion im Prämienzoff: Zverev hofft auf "fairen Weg"

Gestreikt wird beim Grand-Slam-Turnier in Paris zwar nicht. Die Spieler setzen dennoch Zeichen des Protests, was die Macher der French Open ärgert. Tennis-Idol Boris Becker bezieht klar Stellung.Im Prämienstreit mit den Grand-Slam-Organisatoren haben die Tennisprofis um Alexander Zverev am Medientag der French Open ein Protestzeichen gesetzt. Die Spielerinnen und Spieler sprachen nur jeweils maximal 15 Minuten mit der Presse."Ich leite das Projekt zwar nicht, freue mich aber sehr, dabei zu sein", sagte Zverev: "Es muss Fairness gegenüber den Spielern herrschen - und zwar nicht nur gegenüber den Nummern eins, zwei und drei der Weltrangliste, sondern gegenüber allen."Aus dem Spielerkreis hatte es zuletzt sogar Drohungen gegeben, ein Grand-Slam-Turnier komplett zu boykottieren. Doch dazu kommt es bei den am Sonntag beginnenden French Open in Paris nicht. Stattdessen verkürzten die Profis ihre Zeit für Interviews. "15 Minuten sind besser als null", sagte die belarussische Weltranglistenerste Aryna Sabalenka, die ihre Pressekonferenz vorzeitig beendete.Man sei wegen der Protest-Geste "etwas betrübt", sagte Turnierdirektorin Amélie Mauresmo. Die Ex-Spielerin stellte klar: "Wir werden jetzt keine Änderungen vornehmen, wir werden aber Gespräche anstoßen. Das ist letztendlich der Wunsch aller Beteiligten." Darum geht es in dem ZoffHintergrund des Streits ist, dass die Spielerinnen und Spieler den Anteil an den steigenden Einnahmen, der derzeit zwischen 12 und 16 Prozent liegt, als zu gering erachten. Sie verlangen 22 Prozent. Begründung: Vor allem Profis aus der zweiten und dritten Reihe wäre damit enorm geholfen. Tennisprofis reisen als Alleinunternehmer um die Welt, zahlen Trainer und Physiotherapeuten aus eigener Tasche. Nur wenige können sich das problemlos leisten. 61,7 Millionen Euro werden bei den diesjährigen French Open ausgeschüttet, das sind 9,5 Prozent mehr als im Vorjahr und gar etwa 45 Prozent mehr als bei der Ausgabe 2019. Auch bei den drei anderen Grand-Slam-Turnieren in Melbourne, Wimbledon und New York steigen die Summen regelmäßig. Die Einnahmen bei den vier Major-Turnieren aber auch. "Wir reden nicht von Turnieren, die arm sind, die machen genug Geld", sagte Zverev. Er hoffe, dass ein "fairer Weg" gefunden werde, "ohne Streit oder irgendwelche Boykotts".Becker auf Seite der SpielerBoris Becker bezog klar Stellung. "Ich kann die Spieler verstehen, eine Tenniskarriere kann morgen vorbei sein", sagte der dreimalige Wimbledon-Gewinner in einer Eurosport-Medienrunde: "Ja verdammt nochmal, wenn ihr so viel Geld verdient, gebt es doch aus an Preisgeldern auch in den Anfangsrunden für Spieler, die das zum Überleben brauchen." "Ich glaube, irgendwann werden wir das boykottieren", hatte Sabalenka vor einigen Tagen gesagt. Und auch Italiens Tennisstar Jannik Sinner zählt zu den Wortführern in diesem Konflikt. "Es geht mehr um den Respekt", erklärte der große Turnierfavorit für die French Open: "Ich denke, wir geben mehr als das, was wir zurückbekommen."

Zeige mehr

Relegation um Liga 2: So sehen Sie das Relegations-Hinspiel Essen gegen Fürth

Wer sichert sich den Platz in der 2. Bundesliga und wer spielt in der kommenden Saison drittklassig? Im Relegations-Hinspiel am Freitagabend trifft Rot-Weiss Essen auf Greuther Fürth.Rot-Weiss Essen möchte den Sprung in die 2. Bundesliga schaffen und das nach 19 Jahren. Am letzten Spieltag gewann der Traditionsklub aus dem Ruhrgebiet in der Nachspielzeit gegen Ulm und kann vom Aufstieg träumen. Greuther Fürth hingegen spielt seit 1997 mindestens zweitklassig. Am letzten Spieltag der 2. Bundesliga setzten sich die Franken mit  3:0 gegen den Absteiger Fortuna Düsseldorf durch und retteten sich vorerst auf Platz 16. Hier können Fans das Relegations-Hinspiel sehenDie Essener wollen im Hinspiel den Heimvorteil nutzen. Gespielt wird im Stadion an der Hafenstraße. Einer drückt dem Team ganz besonders die Daumen: Ex-Stürmer Horst Hrubesch. „Mein Herz schlägt natürlich immer noch für Essen“, sagt der 75-Jährige dem Sportinformationsdienst. In Bundesligazeiten lief Hrubesch für Essen auf. Auch die Fans sind voller Vorfreude. Essens Trainer Uwe Koschinat sagt vor der Partie: „Wir brauchen eine enorme Konzentration und müssen die Wucht des Stadions mitnehmen.“Die Wucht des Stadions ist auch dem Trainer der SpVgg Greuther Fürth bewusst. „Uns erwartet ein Hexenkessel“, sagt Heiko Vogel. Im Hinspiel möchte er mit seinem Team schon einen wichtigen Vorteil  für das Rückspiel einfahren. Vor allem setzt er dabei auf Spieler Felix Klaus. Der 33-Jährige bereitete im entscheidenden Spiel gegen Düsseldorf zwei Tore vor und traf sogar selbst – seine ersten Assists sowie sein erster Treffer nach fünf Monaten. „Jetzt darf er sich frei fühlen, alles ist von ihm abgefallen. Das geschafft zu haben, wird positive Motivation und Ansporn sein“, sagt Vogel.Das Duell Rot-Weiss Essen gegen Greuther Fürth ist im Free-TV auf Sat.1 zu sehen und im kostenlosen Stream auf Joyn. Moderieren wird Matthias Opdenhövel. Als Experte ist Lars Stindl im Einsatz. Kommentatoren sind Jonas Friedrich und Markus Herwig. Das Spiel läuft außerdem kostenpflichtig bei Sky. Anpfiff ist um 20.30 Uhr.

Zeige mehr

Handball: Über Heim-WM hinaus: Gislason bleibt Handball-Bundestrainer

Nach Olympia-Silber und dem EM-Finale setzt der Deutsche Handballbund auf Kontinuität und verlängert den Vertrag mit Bundestrainer Alfred Gislason. Jetzt richtet sich der Fokus auf die Gold-Mission.Kontinuität statt Neuausrichtung: Alfred Gislason bleibt auch über die Heim-Weltmeisterschaft hinaus Bundestrainer der deutschen Handballer. Knapp acht Monate vor dem Winter-Höhepunkt im eigenen Land verkündete der Deutsche Handballbund die Vertragsverlängerung mit dem Isländer bis zu den Olympischen Spielen in Los Angeles. "Ich bin stolz auf die Entwicklung der Mannschaft und dankbar für das Vertrauen, die Arbeit bis 2028 fortsetzen zu dürfen. Und ich bin davon überzeugt, mit unseren Spielern den letzten Schritt gehen zu können. Unsere Geschichte ist noch lange nicht auserzählt", sagte Gislason.Der 66-Jährige ist seit Februar 2020 im Amt, sein bisheriges Arbeitspapier hätte nach der WM geendet. In der Öffentlichkeit waren daher zuletzt immer wieder Meistertrainer Bennet Wiegert vom SC Magdeburg und Florian Kehrmann vom TBV Lemgo Lippe als mögliche Gislason-Nachfolger gehandelt worden. Doch der Verband setzte in der wichtigsten Personalie auf Kontinuität und Erfahrung. DHB-Führung lobt den Bundestrainer"Neben seinen handballerischen Qualitäten ist und bleibt Alfred der Fels in der Brandung. Seine Stabilität gibt uns in diesen immer aufgeregter werdenden Zeiten Gelassenheit und damit zusätzliche Sicherheit", begründete DHB-Präsident Andreas Michelmann die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Gislason.Ähnlich äußerte sich DHB-Sportvorstand Ingo Meckes: "Alfred ist nicht nur ein beeindruckender Trainer, sondern auch ein in jeder Hinsicht verlässlicher Mensch. Er hat unsere Nationalmannschaft in den vergangenen Jahren runderneuert und damit über die WM 2027 hinaus aufgestellt. Mit den Olympischen Spielen 2028 kann Alfred sein Werk für den deutschen Handball vollenden." Klares Signal von Gislason - DHB zögerteDennoch hatte die DHB-Spitze in der offenen Zukunftsfrage lange zögerlich gewirkt, obwohl Gislason seinen Wunsch nach einer Fortsetzung der Zusammenarbeit frühzeitig bekräftigt hatte. Er sei extrem stolz darauf, dass er die Mannschaft seit sechs Jahren betreue und dies noch weitere zwei Jahre weitermachen dürfe. "Bundestrainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft zu sein, ist mehr als ein Beruf", bekräftigte er seine Motivation. Führungsspieler wie Juri Knorr oder Kapitän Johannes Golla hatten sich schon im März rund um die Testspiele gegen Ägypten für einen Verbleib von Gislason starkgemacht. "Ich hoffe, dass es noch weitergeht mit ihm. Er hat mich in sehr jungen Jahren dazugeholt und mir auch immer wieder Vertrauen geschenkt", sagte Knorr. Golla erklärte: "Wir kommen dem Ausschöpfen unseres Potenzials immer näher. Das spricht für eine gute Zusammenarbeit."Olympia-Silber und EM-ZweiterDabei hatte Gislason einen schweren Start. Nach der Amtsübernahme vor mehr als sechs Jahren musste er die Mannschaft erst durch die Corona-Zeit führen und dann einen radikalen personellen Umbruch einleiten. Dass das Team mittlerweile zu den jüngsten im Welthandball gehört und U21-Weltmeister wie Nils Lichtlein, David Späth oder Renars Uscins tragende Pfeiler des Erfolgs sind, ist ein wesentlicher Verdienst des 66-Jährigen. Leistungsträger wie Knorr und Julian Köster entwickelten sich unter ihm zu Anführern. "Dass Alfred Gislason unser Bundestrainer bleibt und damit die komplette Olympiade verantwortet, ist schlüssig", sagte Meckes.Denn auch der Erfolg spricht für Gislason, der die DHB-Auswahl 2024 sensationell zu Olympia-Silber und im Februar dieses Jahres zu EM-Silber führte. Endstation waren jeweils die dänischen Überflieger. Kritiker kreiden dem Isländer jedoch an, dass er die Lücke zur Handball-Weltmacht bisher nicht spürbar schließen konnte. Gislason stand im Januar vor dem AusDass Gislason über die Heim-WM hinaus eine Zukunft beim DHB hat, war zu Jahresbeginn nicht abzusehen. Im Gegenteil: Nach der Niederlage in der EM-Vorrunde gegen Serbien stand der Nordeuropäer vor dem Aus und Handball-Deutschland führte eine hitzige Trainerdebatte. Experten wie die ehemaligen Nationalspieler Stefan Kretzschmar und Michael Kraus übten heftige Kritik. Mal musste sich Gislason den Vorwurf gefallen lassen, nicht die besten Spieler aufs Parkett geschickt zu haben. Mal wurde ihm schlechtes Coaching in den Auszeiten attestiert. Doch die DHB-Auswahl gewann das entscheidende Gruppenspiel gegen Spanien, zog in die Hauptrunde ein und holte nach Siegen gegen Portugal, Norwegen, Frankreich und Kroatien am Ende die Silbermedaille. "Eigentlich müsste ich jetzt ein bisschen austeilen", konterte Gislason deshalb nach dem Turnier.

Zeige mehr

Nach zehn Jahren: „Nichts ist für immer“: Pep Guardiola tritt bei Manchester City zurück

Nach zehn Jahren und zahlreichen Titeln verlässt Pep Guardiola Manchester City. Wer als Nachfolger im Gespräch ist und was der Erfolgstrainer nun plant.Star-Trainer Pep Guardiola verlässt Manchester City nach dieser Saison vorzeitig und hinterlässt ein gewaltiges Erbe. Der 55-Jährige verkündete vor dem letzten Ligaspiel gegen Aston Villa seinen Rücktritt in diesem Sommer. Guardiolas Vertrag wäre noch ein weiteres Jahr gelaufen. Er holte mit City den Titel in der Champions League, sechs Meisterschaften und gewann dreimal den englischen Pokal.„Fragt mich nicht nach den Gründen für meinen Abschied. Es gibt keinen Grund, aber tief in mir weiß ich, dass es Zeit für mich ist“, sagte Guardiola in der Mitteilung des Clubs. „Nichts ist für immer, sonst wäre ich noch hier. Für immer bleiben die Gefühle, die Menschen, die Erinnerungen, die Liebe zu meinem Manchester City.“In zehn Jahren mit knapp 600 Pflichtspielen prägte der Spanier das Spiel der Cityzens, mit denen er erst zuletzt den FA-Cup gewann – seinen insgesamt 41. Titel als Trainer. Gerüchte darüber, dass der frühere Bayern-Trainer den Club verlassen werde, kursierten schon länger. Als Nachfolger ist der Italiener Enzo Maresca im Gespräch. Der 46-Jährige trainierte zuletzt den FC Chelsea und war einst Co-Trainer von Guardiola.Pep Guardiolas Vorbild: Niederländer Johan CruyffGuardiola reformierte nicht nur die Spielweise von City, wie er es zuvor bei den Bayern und beim FC Barcelona getan hatte. Der Fußball-Nerd half auch Stars wie Kevin De Bruyne oder Phil Foden dabei, auf ein noch höheres Niveau zu kommen. Seine eigene Spielidee ist eine Weiterentwicklung des Fußballs der niederländischen Legende Johan Cruyff, der für Guardiola ein Mentor war.Doch der Ex-Profi hatte auch großen Einfluss auf andere erfolgreiche Trainer. Hierzu zählen Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel oder Bayern-Coach Vincent Kompany.Guardiolas Erfolg in der umkämpften Premier League war auch immer mit großen Investitionen verbunden, die sich der Club mit den Millionen der königlichen Herrscherfamilie von Abu Dhabi leistete. In seiner City-Dekade gab Guardiola nur in einer Saison weniger als 100 Millionen Euro für neue Spieler aus. In der abgelaufenen Spielzeit knackte er erstmals die 300-Millionen-Marke.Guardiola wird seine Zusammenarbeit mit der City Football Group fortsetzen und die Rolle eines globalen Botschafters übernehmen. In dieser Funktion werde er die Vereine der Gruppe fachlich beraten und an spezifischen Projekten und Kooperationen mitarbeiten, heißt es in der City-Mitteilung.

Zeige mehr

Handball: Bis Olympia 2028: Gislason bleibt Handball-Bundestrainer

Der Deutsche Handballbund setzt den Weg mit Bundestrainer Gislason langfristig fort. Der Vertrag des 66-Jährigen wird bis zu den Olympischen Spielen verlängert.Alfred Gislason bleibt auch über die Heim-Weltmeisterschaft hinaus Bundestrainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Der Deutsche Handballbund hat den Vertrag mit dem Isländer bis zu den Olympischen Spielen 2028 verlängert. In der Öffentlichkeit waren zuletzt immer wieder Meistertrainer Bennet Wiegert vom SC Magdeburg und Florian Kehrmann vom TBV Lemgo Lippe als mögliche Gislason-Nachfolger gehandelt worden. Doch der Verband setzte in der wichtigsten Personalie auf Kontinuität. "Alfred ist nicht nur ein beeindruckender Trainer, sondern auch ein in jeder Hinsicht verlässlicher Mensch. Das spiegelt sich im Austausch der vergangenen Wochen wider, der mit gegenseitigem Vertrauen und großer Ruhe zum Ziel geführt hat", sagte DHB-Sportvorstand Ingo Meckes. DHB setzt auf KontinuitätGislasons bisheriges Arbeitspapier galt bis nach der WM im Januar kommenden Jahres. Der 66-Jährige ist seit Februar 2020 im Amt und führte die DHB-Auswahl bei Olympia 2024 und der EM in diesem Jahr jeweils zur Silbermedaille.

Zeige mehr

Rücktritt: Ende einer Ära: Trainer Guardiola verlässt Manchester City

Nach zehn Jahren und zahlreichen Titeln verlässt Pep Guardiola Manchester City. Wer als Nachfolger im Gespräch ist und was der Erfolgstrainer nun plant.Star-Trainer Pep Guardiola verlässt Manchester City nach dieser Saison vorzeitig und hinterlässt ein gewaltiges Erbe. Der 55-Jährige verkündete vor dem letzten Ligaspiel gegen Aston Villa seinen Rücktritt in diesem Sommer. Guardiolas Vertrag wäre noch ein weiteres Jahr gelaufen. Er holte mit City den Titel in der Champions League, sechs Meisterschaften und gewann dreimal den englischen Pokal."Fragt mich nicht nach den Gründen für meinen Abschied. Es gibt keinen Grund, aber tief in mir weiß ich, dass es Zeit für mich ist", sagte Guardiola in der Mitteilung des Clubs. "Nichts ist für immer, sonst wäre ich noch hier. Für immer bleiben die Gefühle, die Menschen, die Erinnerungen, die Liebe zu meinem Manchester City."In zehn Jahren mit knapp 600 Pflichtspielen prägte der Spanier das Spiel der Cityzens, mit denen er erst zuletzt den FA-Cup gewann - sein insgesamt 41. Titel als Trainer. Gerüchte darüber, dass der frühere Bayern-Trainer den Club verlassen werde, kursierten schon länger. Als Nachfolger ist der Italiener Enzo Maresca im Gespräch. Der 46-Jährige trainierte zuletzt den FC Chelsea und war einst Co-Trainer von Guardiola.Einfluss von CruyffGuardiola reformierte nicht nur die Spielweise von City, wie er es zuvor bei den Bayern und beim FC Barcelona getan hatte. Der Fußball-Nerd half auch Stars wie Kevin De Bruyne oder Phil Foden dabei, auf ein noch höheres Niveau zu kommen. Seine eigene Spielidee ist eine Weiterentwicklung des Fußballs der niederländischen Legende Johan Cruyff, der für Guardiola ein Mentor war.Doch der Ex-Profi hatte auch großen Einfluss auf andere erfolgreiche Trainer. Hierzu zählen Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel oder Bayern-Coach Vincent Kompany.Große InvestitionenGuardiolas Erfolg in der umkämpften Premier League war auch immer mit großen Investitionen verbunden, die sich der Club mit den Millionen der königlichen Herrscherfamilie von Abu Dhabi leistete. In seiner City-Dekade gab Guardiola nur in einer Saison weniger als 100 Millionen Euro für neue Spieler aus. In der abgelaufenen Spielzeit knackte er erstmals die 300-Millionen-Marke.Guardiola wird seine Zusammenarbeit mit der City Football Group fortsetzen und die Rolle eines globalen Botschafters übernehmen. In dieser Funktion werde er die Vereine der Gruppe fachlich beraten und an spezifischen Projekten und Kooperationen mitarbeiten, heißt es in der City-Mitteilung.

Zeige mehr

Pressestimmen zum DFB-Kader: „Es ist das Beste, das der deutsche Fußball aktuell zu bieten hat“

Das Echo auf die DFB-Kader-Nominierung von Julian Nagelsmann ist meist positiv. Skepsis gibt es wegen der Qualität insgesamt – und an der Berufung von Leroy Sané.„Bild“: „Nagelsmann war positiv statt patzig. Ehrlich statt ausweichend, hatte klare Aussagen im Gepäck und das Wichtigste: Er hat seine Kader-Entscheidungen nachvollziehbar begründet. (...) Es war ein Wir- statt Ihr-gegen-mich-Gefühl zu spüren, und das ist der einzige Weg, mit dem wir bei der WM erfolgreich sein können. Als Einheit. Dann wird's noch was mit der WM-Wende!“„Kicker“: „Und sonst? Bietet der Kader etliches Potenzial, das den deutschen Fans Hoffnung auf einen erfolgreichen US-Trip machen darf. Sollten Florian Wirtz, Nick Woltemade, Jamal Musiala und der frisch gebackene Premier-League-Champion Kai Havertz in der Turniervorbereitung ein spielerisches Momentum entwickeln, stellt die deutsche Mannschaft bei der WM eines der stärksten Offensiv-Quartette des Turniers. Dahinter lauern in Lennart Karl, Deniz Undav, Nadiem Amiri, Jamie Leweling und auch Leroy Sané Kräfte auf der Bank, die jederzeit für wichtige Impulse sorgen können – und im Falle Undavs auch schnell selbst in die erste Elf rutschen könnten.“„Süddeutsche Zeitung“: „In dieser Mischung gibt es wenige Gewissheiten. Die bräuchte es aber, denn das DFB-Team müsste eigentlich jeden Vorteil nutzen, den es bekommen kann. Andere Top-Nationen haben stärkere Kader, und in den zwei Jahren seit der EM 2024 hat das Team keine echte Konstanz entwickelt. Im Gegenteil: Die offenen Fragen sind – teilweise durch den Bundestrainer verschuldet, teilweise nicht verschuldet – fast mit jedem Länderspiel mehr geworden.“„DFB-Kader ist das Beste, was der deutsche Fußball zu bieten hat“„t-online“: „Die großen Überraschungen im Aufgebot von Bundestrainer Julian Nagelsmann sind ausgeblieben. Und ich sage es als Realist deutlich: Das ist ein Kader, der zwar die Gruppenphase souverän überstehen kann – gerade der Auftaktgegner Curaçao sollte optimal sein, um gut ins Turnier zu starten und weiter Selbstvertrauen zu tanken –, aber: Im Vergleich zur Weltspitze fehlt es uns in der Breite einfach deutlich an Qualität. Die Wahrheit ist auch: Es ist das Beste, das der deutsche Fußball aktuell zu bieten hat. Wenn es in der K.o.-Runde gegen einen Mitfavoriten geht – bereits im Achtelfinale könnte Frankreich warten –, ist das Turnier für Deutschland vorüber.“„Frankfurter Allgemeine Zeitung“: „Es gibt nichts dagegen zu sagen, wen Nagelsmann nominiert hat und wen nicht. (...) Am Donnerstag hat Julian Nagelsmann noch einmal gesagt, dass er in diesem Sommer mit seiner Mannschaft Weltmeister werden will. Das soll er sagen, das muss er sagen. Nur hat sich bis heute, bis zu dieser Nominierung kein Bild ergeben, das substantiell zeigt, wie dieses Team und dieser Trainer Weltmeister werden können.“„Sportschau“: „Gruppentauglichkeit ist Nagelsmann wichtig, für Sané ist das gut. Über seine Nominierung wird trotzdem noch diskutiert werden. Das Leistungsprinzip kann nicht den Ausschlag für ihn gegeben haben. Der Bundestrainer sagte, Sané sei zunächst in der „Herausforderer-Rolle“. (...) Sportlicher Erfolg wäre da sicher hilfreich. Einfach wird das nicht, auch weil dem DFB-Team schon früh im Turnier ein K.o.-Spiel gegen Brasilien, die Niederlande und Frankreich (!) droht. Aktuell drängt sich der Eindruck auf: Schon das Erreichen des Viertelfinales wäre ein Erfolg.“Experte Lothar Matthäus: „Sané performt nicht so, dass er diese Einladung verdient hat. (...) Aber er hat – da muss ich ehrlich sein – über das ganze Jahr hinweg nicht so performt, wie ich es mir vorgestellt habe. Wenn Julian Nagelsmann sagt, man geht nach Leistung und Einsatzminuten, dann ist das eine Überraschung. (...) Bei Galatasaray ist er nicht mal Stammspieler und das sollte dann nicht reichen für die deutsche Nationalmannschaft. Da hätte ich lieber El Mala gesehen, der eine Riesensaison gespielt hat.“

Zeige mehr

Handball: Bierdusche und Glückseligkeit: Magdeburg feiert Meistertitel

Der SC Magdeburg feiert ausgiebig den Gewinn der deutschen Meisterschaft. Der Architekt des Erfolges bleibt im Moment des Triumphs bescheiden.Erst gab es eine Bierdusche für Erfolgstrainer Bennet Wiegert, dann ließen es die Meister-Handballer des SC Magdeburg richtig krachen. Bis tief in die Nacht wurde der vorzeitige Titelgewinn mit diversen Kaltgetränken ausgiebig gefeiert. "Diese Meisterschaft steht über allem", jubelte Wiegert. "Das ist ein fantastisches Erlebnis. Darauf können wir stolz sein." Der Coach selbst hatte den Spielern direkt nach dem dramatischen 31:30-Sieg gegen Verfolger SG Flensburg-Handewitt den Party-Befehl erteilt. "Die Jungs sollen richtig die Sau rauslassen. Ich lasse mich leiten und überallhin mitnehmen", verkündete Wiegert in den Arena-Katakomben. Auch wenn es angesichts des komfortablen Vorsprungs am Titelgewinn kaum noch Zweifel gegeben hatte, war der 44-Jährige erleichtert, das Ziel auf Anhieb erreicht zu haben. "Dass wir gleich den ersten Matchball verwandeln konnten, ist nicht selbstverständlich. Wir wollten das unbedingt durchdrücken. Es ist schön, dass es von der Dramaturgie her so gelaufen ist. Ich bin super happy, dass sich die Mannschaft mit der Meisterschaft belohnen konnte", frohlockte Wiegert.Magdeburg thront über allenDie Magdeburger um ihre isländischen Rückraum-Asse Gisli Kristjansson und Omar Ingi Magnusson dominierten mit ihrem gefürchteten Tempo-Handball in dieser Saison die Bundesliga und distanzierten die Konkurrenz um den entthronten Titelverteidiger Füchse Berlin deutlich. Zwei Remis und nur eine Niederlage beim 29:31 in Kiel sind Ausdruck der Konstanz, mit der das Team zu Werke ging. "Wir haben das über die Saison richtig gut gemacht. Diese Mannschaft macht alles aus voller Überzeugung und will jedes Spiel gewinnen", lobte Wiegert. Trainer als ErfolgsgarantGroßen Anteil daran hat er selbst. Seit Wiegert im Dezember 2015 das Traineramt beim SCM übernahm, erlebt der zehnmalige DDR-Meister eine Renaissance. Der ehemalige Profi, der auch als Sport-Geschäftsführer fungiert, führte den Verein aus dem grauen Mittelmaß wieder ganz nach oben. Elf Titel gab es in den vergangenen zehn Jahren. "Ich bin tagtäglich immer noch am Staunen, was wir hier gerade für eine Welle reiten, und hoffe, sie hält viele weitere Jahre an", sagte Co-Trainer Yves Grafenhorst bereits anlässlich des Jubiläums über seinen Chef. Der hat nun dafür gesorgt, dass sich der Trophäenschrank des Vereins weiter füllt. "Genau diese Momente treiben mich an und lassen uns alle nicht müde werden. Mit den Jungs hier stehen zu dürfen, hält mich jung. Ich genieße das", sagte Wiegert über den vierten gesamtdeutschen Titelgewinn nach 2001, 2022 und 2024. Er schickte einen speziellen Gruß an alle Mitarbeiter und Fans: "Hinter mir stehen so viele tolle Leute, die so fleißig arbeiten am Produkt SC Magdeburg. Danke, danke, danke!" Schafft der SCM das Double?Auch Routinier Tim Hornke, der seine Karriere Ende Juni beendet, wurde im Moment des Triumphs emotional. "Ich bin froh und erleichtert. Jeder Titel fühlt sich gut an. Aber für mich war es die letzte Chance, noch einmal deutscher Meister zu werden. Deshalb ist es etwas Besonderes", sagte der 35 Jahre alte Rechtsaußen und fügte mit Blick auf das Champions-League-Finalturnier Mitte Juni in Köln hinzu: "Vielleicht gelingt uns da noch ein weiterer Titel. Dafür werden wir alles geben."Wiegert wollte sich mit dem Kampf um den vierten Königsklassen-Triumph nach 2002, 2023 und 2025 dagegen noch nicht beschäftigen. "Ich werde in den nächsten zwei Wochen keinen Gedanken daran verschwenden. Die Champions League ist erst wieder nach der Bundesligasaison dran", sagte er. Die hält für den SCM noch drei - allerdings bedeutungslose - Spiele bereit: am kommenden Sonntag bei den Rhein-Neckar Löwen, am 3. Juni beim VfL Gummersbach und zum Abschluss am 7. Juni bei der HSG Wetzlar. Danach geht es dann nach Köln, wo es im Champions-League-Halbfinale zur Neuauflage des Vorjahresendspiels gegen die Füchse Berlin kommt. "Wir werden uns zu gegebener Zeit darauf freuen und vorbereiten", versprach Wiegert. Seine Mannschaft wird dann längst wieder aus dem Party- in den Wettkampfmodus geschaltet haben.

Zeige mehr

morgenstern: Julian Nagelsmann hat das gleiche Problem wie der Buckelwal

Rund um die Kadernominierung von Julian Nagelsmann entstehen ganz ähnliche Diskussionen wie bei der Walrettung. Und: Familien-Drama im Modeimperium. Die Lage am Morgen.Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,Sie haben es sicherlich mitbekommen: Der Wal ist tot, schon seit dem Wochenende. Jener Wal, der erst vor Timmendorf und dann vor der Insel Poel gestrandet war, dem Medien und Aktivisten Namen gegeben hatten, dem Wissenschaftler keine Überlebenschance einräumten und den eine private Rettungsinitiative nach wochenlangem Hin und Her doch in die Nordsee gebracht hatte. Nun liegt sein Kadaver vor der dänischen Insel Anholt.Harter Themenwechsel: Julian Nagelsmann hat gestern seinen Kader für die Fußball-WM, die am 11. Juni beginnt, vorgestellt. Die 26 Spieler, die er mitnehmen möchte zum Turnier in den USA, Mexiko und Kanada. Und seit Tagen schon erleben wir ganz ähnliche Diskussionen wie im Fall des Buckelwals aus der Ostsee.Alle meinen, es besser zu wissen als Wissenschaftler und BundestrainerDas Thema Buckelwal hat sich nämlich gerade noch rechtzeitig erledigt, damit sich Tausende von vermeintlichen Meeresbiologen als Bundestrainer betätigen können. Jeder weiß ganz genau, warum dieser Spieler unbedingt hätte dabei sein müssen und jener auf keinen Fall hätte nominiert werden dürfen. Wer im Tor stehen und wo Joshua Kimmich spielen muss. Warum die deutsche Nationalmannschaft mit diesem Kader keine Chance bei der Weltmeisterschaft hat und Nagelsmann ohnehin der Falsche für den Job ist.Gefühlt ist das Land voll von Universalgelehrten, deren Expertenwissen sich in den vergangenen Jahren über die Felder Virologie, Verfassungsrecht, Nahost-Konflikt und Meeressäuger erstreckte. Und erst recht auf solch ein profanes Thema wie Fußball. Einschätzungen von Experten werden nur noch als bloße Meinungen wie jede andere behandelt, ein jeder meint, es besser zu wissen.So war es beim Buckelwal: Anerkannte Wissenschaftler hatten das Tier aufgegeben, weitere Rettungsversuche als „Tierquälerei“ bezeichnet. Es folgten Proteste, KI-Songs, eine obskure Rettungsinitiative und schließlich eine Rettung, bei der man heute davon ausgeht, dass sie dem Tier nur weitere Schmerzen bereitet hat. Das hätte alles nicht sein müssen, hätte man an den Empfehlungen derer festgehalten, die wissen, wovon sie reden.So ist es auch beim Thema Nationalmannschaft: Seit Wochen geisterte der Name Manuel Neuer durch die Medien, immer deutlicher zeichnet sich ein Comeback des Torwarts im DFB-Tor ab. Offiziell bestätigt wurde es erst gestern. Im Netz und an den Stammtischen hat allerdings längst jeder eine Meinung zu dem Thema – und ja, natürlich gilt das auch für Journalisten. Nagelsmann kann es kaum richtig machen. Wirklich relevant für die Bewertung seiner Entscheidungen wird ohnehin ausschließlich das Abschneiden bei der WM sein.Womöglich gab es dieses Phänomen der Besserwisserei schon immer, und es wird nur durch das Internet und soziale Online-Netzwerke gebündelt. Und die Pandemie hat viele Hemmungen fallen lassen. Das ständige Meckern passt aber auch zum wachsenden Misstrauen gegenüber Institutionen und Eliten. Kritisches Denken ist gut – aber lasst doch auch einfach mal die Fachleute die Arbeit machen, für die sie zuständig sind. Das hat nämlich meistens einen guten Grund.Unfall oder Mord? Das Drama in der ModedynastieIsak Andic, Gründer des Moderiesen Mango, war einer der reichsten Menschen Spaniens. Sein Vermögen wurde auf rund 4,5 Milliarden Euro geschätzt. 2024 starb Andic im Alter von 71 Jahren bei einer Bergwanderung. Sein Sturz aus 100 Metern Höhe sei ein Unfall gewesen, hieß es.Diese Version bekommt Risse: Sein Sohn Jonathan Andic, Erbe von Mango, geriet in Verdacht, in dieser Woche wurde er verhaftet. Der heutige 45-jährige Andic junior soll für den Tod seines Vaters verantwortlich sein, verschiedene Indizien sprechen gegen ihn. Dahinter steckt ein ganzes Familiendrama, das klingt wie eine besonders blutige Folge von „Succession“ oder eine Neuauflage von „House of Gucci“.5-Minuten-Talk: Was wird aus der Rente mit 70?Als gestern die Meldung die Runde machte, die Rentenkommission wolle eine Rente mit 70 vorschlagen, war der Aufschrei groß. Auch innerhalb der schwarz-roten Koalition herrschte helle Aufregung. Was wirtschaftlich notwendig sein mag, erscheint menschlich wie eine Zumutung.Das hilft es wenig, dass die Kommission umgehend dementierte, dass man sich bereits auf eine Empfehlung festgelegt hat. Was aber steckt hinter der Indiskretion – und welche Folgen hat sie?Weitere Schlagzeilen im ÜberblickUS-Präsident Trump will 5000 Soldaten mehr in Polen stationierenKommission billigt Bau von Trumps TriumphbogenLegendäre „Ente“ kommt als E-Auto zurückDas passiert am Freitag, dem 22. Mai 2026Der Bundestag stimmt über eine Apothekenreform ab. Das Gesetz soll unter anderem zusätzliche Leistungen für Patienten ermöglichen – etwa Vorsorge-Angebote und Impfungen.Die Außenminister der Nato-Staaten bereiten in Schweden den Bündnisgipfel im Sommer vor. Auch US-Außenminister Marco Rubio wird in Helsingborg erwartet.Rot-Weiß Essen will in die 2. Liga aufsteigen, Greuther Fürth den Klassenerhalt sichern. Beide Klubs treffen um 20.30 Uhr im Hinspiel der Relegation aufeinander.Unsere stern+-Empfehlung des TagesBeim Yin Yoga werden Positionen minutenlang ruhig gehalten, um eine möglichst tiefe Dehnung zu erreichen. Warum das gegen Stress helfen kann – und wie Sie anfangen können.Wie hat Ihnen dieser morgenstern gefallen? Schreiben Sie es mir gerne: eugen.epp@stern.de. Sie können dieses Morgen-Briefing auch als Newsletter in Ihr Postfach erhalten. Melden Sie sich einfach unter folgendem Link an.Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag! Eugen Epp

Zeige mehr

WM-Kader: Matthäus zu WM-Ticket für Sané: Hat Einladung nicht verdient

Die WM-Nominierung von Leroy Sané stößt Lothar Matthäus bitter auf. Der Rekordnationalspieler hätte sich einen anderen Profi im DFB-Team gewünscht.Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat mit großem Unverständnis auf die WM-Nominierung von Leroy Sané reagiert. "Sané performt nicht so, dass er diese Einladung verdient hat", übte Matthäus in einem Interview bei RTL/ntv heftige Kritik an der Entscheidung von Bundestrainer Julian Nagelsmann.Er sei eigentlich ein Fan von Sané, so Matthäus, und kenne den Offensivspieler von Galatasaray Istanbul auch persönlich sehr gut. "Aber er hat – da muss ich ehrlich sein – über das ganze Jahr hinweg nicht so performt, wie ich es mir vorgestellt habe. Wenn Julian Nagelsmann sagt, man geht nach Leistung und Einsatzminuten, dann ist das eine Überraschung", sagte der Weltmeister von 1990. Ähnlich äußerte sich Matthäus auch bei "Bild Live".Matthäus hätte El Mala mitgenommenStatt des 30 Jahre alten Sané hätte Matthäus lieber Bundesliga-Jungstar Saïd El Mala vom 1. FC Köln bei der WM-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko im DFB-Trikot erlebt. "Bei Galatasaray ist er nicht mal Stammspieler und das sollte dann nicht reichen für die deutsche Nationalmannschaft. Da hätte ich lieber El Mala gesehen, der eine Riesensaison gespielt hat", sagte der 65-Jährige.Der 19-jährige El Mala, der von Nagelsmann nicht berücksichtigt wurde, habe in seiner ersten Bundesliga-Spielzeit "viele Tore und Assists gemacht. So etwas brauchen wir bei einer WM. Jemanden, der sich mit Geschwindigkeit und Körpersprache durchsetzt. Deswegen hätte ich ihm den Vorzug vor Sané gegeben. El Malas Leistung war – auf das ganze Jahr gesehen – wesentlich besser als die von Sané", befand Matthäus. Generell räumt er der deutschen Mannschaft bei dem Turnier vom 11. Juni bis 19. Juli aber gute Chancen ein. "Wir können Weltmeister werden", sagte Matthäus und appellierte an die 26 WM-Fahrer: "Es kommt auf Zusammenhalt, Leidenschaft, Verständnis und Geschlossenheit an. Es gilt, eine Mannschaft zu finden. Eine Mannschaft, die für ihr Land alles gibt für die Farben Schwarz-Rot-Gold."

Zeige mehr

Nascar-Fahrer: US-Motorsportler Kyle Busch mit 41 Jahren gestorben

Schock für die Motorsportwelt: Rennfahrer Kyle Busch ist tot. Der erfolgreichste Fahrer der Nascar-Serien wurde nur 41 Jahre alt.Der US-Motorsportler Kyle Busch ist im Alter von nur 41 Jahren gestorben. „Im Namen der Familie Busch, aller Mitarbeiter von Richard Childress Racing und der gesamten Nascar-Gemeinschaft müssen wir mit großer Trauer den plötzlichen und tragischen Tod von Kyle Busch bekanntgeben“, hieß es in einem Statement auf der Internetseite des Motorsportverbandes. Der zweimalige Nascar-Champion war zuvor mit einer „schweren Erkrankung“ ins Krankenhaus gebracht worden, wie es in einem Statement seiner Familie hieß. Weitere Details wurden nicht genannt. Busch gewann in seiner Karriere in den drei nationalen Nascar-Serien mehr Rennen als jeder andere Fahrer. Er hinterlässt seine Frau, zwei Kinder und seine Eltern.Motorsportwelt trauert um Kyle Busch„Unsere gesamte Nascar-Familie ist zutiefst erschüttert über den Verlust von Kyle Busch. Als zukünftiges Mitglied der Hall of Fame war Kyle ein außergewöhnliches Talent, wie es nur einmal in einer Generation vorkommt“, erklärte der Motorsportverband. „Er war kämpferisch, er war leidenschaftlich, er war unglaublich talentiert und ihm lagen der Sport und die Fans sehr am Herzen.“

Zeige mehr

Bundesliga-Relegation: VfL Wolfsburg und SC Paderborn verpassen Vorentscheidung

Der VfL Wolfsburg will in der Fußball-Bundesliga bleiben, der SC Paderborn aufsteigen. Das Hinspiel der Relegation zwischen beiden Klubs lief kämpferisch, aber torlos.Der VfL Wolfsburg muss weiter um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga zittern. Nach der Aufholjagd der vergangenen Wochen reichte es im ersten Relegationsspiel gegen den Zweitligisten SC Paderborn nur zu einem 0:0. Vor 27.800 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen Arena verdiente sich der Außenseiter eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Pfingstmontag im eigenen Stadion. Dann muss allerdings Jonah Sticker nach einer späten Gelb-Roten Karte (90.+4) zuschauen.„Bei uns hat jeder alles auf dem Platz gelassen. Wir haben den Aufstieg noch lange nicht erreicht, aber jetzt haben wir ein echtes Finale zu Hause. Da gilt es, noch einmal alles abzurufen und das Ding über die Ziellinie zu bringen“, sagte SC-Abwehrspieler Laurin Curda. Und Torwart Dennis Seimen, der im Sommer zum VfB Stuttgart zurückkehrt, meinte vor seinem letzten Spiel für die Ostwestfalen: „Ich möchte mit Paderborn unbedingt aufsteigen.“ Das wollen die Wolfsburger mit aller Macht verhindern. „Klar hätten wir uns gewünscht zu gewinnen und ein, zwei Tore zu schießen. So haben wir am Montag ein Endspiel. Wir wissen, dass viel Druck auf diesem Spiel ist. Aber in unseren Augen können wir etwas gewinnen. Deshalb bleiben wir positiv“, sagte Mittelfeldspieler Yannick Gerhardt.Kampf um die BundesligaDas Erreichen dieser Relegationsspiele sei für beide Teams ein Erfolg, hatte Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking vorher gesagt. Sein VfL stand bis zum 32. Spieltag auf einem direkten Abstiegsplatz. Die Paderborner sprangen erst beim Saisonfinale der zweiten Liga auf Rang drei. Entsprechend selbstbewusst trat zunächst aber nur der Außenseiter auf.Schon in der 9. Minute hätte Paderborn in Führung gehen können, als Santiago Castaneda nach einem Eckball aus kurzer Distanz zum Schuss kam. Doch Wolfsburgs Verteidiger Jeanuel Belocian und Torwart Kamil Grabara klärten gemeinsam auf der Torlinie. VfL Wolfsburg scheut das RisikoDer Zweitligist verteidigte diszipliniert, agierte sehr ballsicher und profitierte auch davon, dass die Wolfsburger in diesen ersten von mindestens 180 Relegationsminuten das Risiko scheuten. Der VfL tat sich schwerer als nach den erfolgreichen Vorwochen erwartet und wurde erst nach einer halben Stunde dominanter.Die beste Chance vergab Adam Daghim in der 32. Minute, als er nach einem Steilpass von Mattias Svanberg auf einmal frei vor dem Paderborner Tor auftauchte, aber an Schlussmann Dennis Seimen scheiterte.Meist nur HalbchancenAnsonsten gab es vor der Pause nur Halbchancen für den VfL: einen Distanzschuss von Denis Vavro (23.). Einen schönen Angriff über die rechte Seite, an dessen Ende Joakim Maehle den Ball nicht richtig traf (30.). Eine gefährlich abgefälschte Flanke von Christian Eriksen (43.).Dabei war die Atmosphäre in der Volkswagen Arena so lautstark und energiegeladen wie sonst nur selten. Die Spiele der vergangenen Wochen haben Fans und Mannschaft wieder zusammengebracht. Auf der Tribüne stand auch Volkswagen-Chef Oliver Blume und schwenkte einen grün-weißen Schal.Dominant, aber harmlos im HinspielIn der 51. Minute hätte er beinahe auch zum ersten Mal gejubelt. Doch wieder stand Paderborns Torwart Seimen dem schnellen Daghim im Weg. Diesmal klärte er eine Hereingabe des Dänen. Vor dem Tor hatten zwei Wolfsburger Angreifer in bester Position auf diesen Ball gewartet.Für den VfL sprach an diesem Abend, dass er nie die Geduld und die Struktur verlor und so den Druck immer weiter erhöhte. Anders als vor der Pause unterband man fast jeden Paderborner Gegenstoß nun schon auf Höhe der Mittellinie. Die Gäste kamen kaum noch zum Durchatmen.Allerdings blieb der Bundesligist im letzten Drittel ungefährlich. Ein Kopfball von Daghim (63.), ein Freistoß von Eriksen (67.) - alles zu harmlos. Daran änderten auch die offensiven Einwechselungen von Mohammed Amoura und Lovro Majer nichts. Aus diesen enormen Qualitätsvorteilen machten die Wolfsburger an diesem Abend zu wenig. Am Ende hatte der VfL sogar noch Glück, als Filip Bilbija die zweite Paderborner Großchance vergab (84.).

Zeige mehr

Handball: Dramatik pur: SC Magdeburg krönt sich zum deutschen Meister

Die Handballer des SC Magdeburg sind vorzeitig am Ziel. Mit einem Sieg gegen Flensburg sichert sich der Spitzenreiter die Meisterschaft. Im Juni kann ein weiterer Titel hinzukommen.Gezittert, gekämpft und am Ende gejubelt: Der SC Magdeburg hat seinen ersten Meister-Matchball genutzt und den vierten gesamtdeutschen Titelgewinn vorzeitig perfekt gemacht. Der souveräne Tabellenführer der Handball-Bundesliga gewann das Topspiel gegen Verfolger SG Flensburg-Handewitt in letzter Sekunde mit 31:30 (13:13) und krönte sich wie 2001, 2022 und 2024 zum Champion. "Die Jungs sollen jetzt richtig die Sau rauslassen", gab Erfolgstrainer Bennet Wiegert nach dem Abpfiff den Party-Befehl.Mit 58:4 Punkten ist der Champions-League-Gewinner des Vorjahres an den letzten drei Spieltagen vom entthronten Titelverteidiger Füchse Berlin und den Flensburgern (beide 49:13) nicht mehr einzuholen. "Wir haben in dieser Saison sehr gut performt. Ich freue mich für die Jungs, die das verdient haben", lobte Wiegert seine Schützlinge für das Meisterstück und frohlockte: "Das ist der wertigste Titel für mich."Magdeburg tut sich lange schwerVor 6.600 Zuschauern zeigten die Hausherren lange Nerven und lagen nach einer Viertelstunde mit zwei Toren hinten. Das lag vor allem am überragenden Flensburger Torwart Benjamin Buric, der einen Sahnetag erwischte. "Wir hatten einen kleinen Rucksack auf. Uns hat die Leichtigkeit gefehlt", resümierte Wiegert. Seine Schützlinge fanden nie zu ihrem gefürchteten Tempospiel und immer wieder in Buric ihren Meister. Der SG-Keeper parierte allein in der ersten Halbzeit neun Würfe. Nach einem zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand kam Magdeburg vor der Pause immerhin zum Ausgleich.Nach dem Wechsel blieb es ein enges Match, in dem sich beide Teams etliche Fehler leisteten. So vergab der SCM gleich fünf Siebenmeter. Dennoch jubelten am Ende die Hausherren, für die Rückraum-Ass Gisli Kristjansson mit sechs Toren bester Werfer war. "Es ist schon cool, dass wir das heute geschafft haben", sagte der Isländer. Und Routinier Philipp Weber, der in der Schlussphase zwei Siebenmeter verwandelte, meinte: "Dieser Titel bedeutet mir unendlich viel."Meisterschaft als Lohn für konstante SaisonFür den SCM, der in der DDR zehnmal Meister wurde, ist es unter der Regie von Wiegert bereits der elfte Titel in einem nationalen oder internationalen Wettbewerb in den vergangenen zehn Jahren. Mitte Juni kann Magdeburg beim Final-Four-Turnier in der Champions League sogar das Dutzend vollmachen. Im Halbfinale trifft der deutsche Meister dann in einer Neuauflage des Vorjahresendspiels auf die Füchse Berlin. Im Rennen um die Meisterschaft hatte der SCM den Rivalen aus der Hauptstadt frühzeitig in der Saison abgehängt. Nach der Anfang September erfolgten Trennung von Sportdirektor Stefan Kretzschmar und Trainer Jaron Siewert, deren Aufgaben der Däne Nicolej Krickau übernahm, kassierten die Berliner allein in der Hinrunde fünf Pleiten. Magdeburg hingegen verließ das Parkett in dieser Bundesliga-Spielzeit bisher nur einmal als Verlierer - Mitte Februar beim 29:31 in Kiel. "Die Konstanz war das große Plus von Magdeburg", lobte Bundestrainer Alfred Gislason den neuen Meister.

Zeige mehr

Formel 1: Hamilton: Viele versuchen, mich in den Ruhestand zu schicken

Lewis Hamilton ist seit 2007 in der Formel 1. Vor 19 Jahren feierte er in Kanada seinen ersten Grand-Prix-Sieg. Nun äußert er sich in Montréal zu Rücktrittsgerüchten.Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat sich zu Rücktrittsgerüchten geäußert und klargestellt, dass er nicht an ein Karriereende in der Formel 1 denkt. "Ich habe noch einen Vertrag. Für mich ist alles Hundertprozent klar", betonte der Brite bei der Pressekonferenz zum Großen Preis von Kanada in Montréal: "Ich werde noch eine ganze Weile hier sein. Gewöhnt Euch dran."Kanada ist ein Ort mit besonderen Erinnerungen für Hamilton  2007 gewann Hamilton auf dem Circuit Gilles Villeneuve sein erstes Formel-1-Rennen. Es war damals erst der sechste Grand Prix seiner Karriere. Es folgten weitere 104 Rennsiege. Siebenmal wurde Hamilton Weltmeister und zog damit mit Michael Schumacher nach Titeln gleich. Nach seinem Wechsel zur Saison 2025 von Mercedes zu Ferrari wartet Hamilton allerdings weiter auf Sieg Nummer 106. Seinen bisher letzten Grand-Prix-Erfolg feierte er im Juli 2024 im Mercedes auf dem Ardennen-Kurs in Spa-Francorchamps. Aktuell belegt der mittlerweile 41 Jahre alte Superstar der Motorsport-Königsklasse den fünften Rang im Klassement. Zuletzt wurde immer wieder spekuliert, dass er seine ruhmreiche Karriere vorzeitig beenden könnte. Dazu sagte Hamilton nun: "Es gibt viele Leute, die versuchen, mich in den Ruhestand zu schicken - daran denke ich nicht mal."

Zeige mehr

WM 2026: Zwölf Fragen bis zum Titel – wie weltmeisterlich sind Ihre Antworten?

Seit fast 100 Jahren wird die Fußball-WM ausgetragen, viel Zeit für Geschichte, Rekorde und Kurioses. Wie gut ist Ihr WM-Wissen? Hier erfahren Sie es. Doch Achtung, die Uhr tickt.Seit fast 100 Jahren wird die Fußball-WM ausgetragen, viel Zeit für Geschichte, Rekorde und Kurioses. Wie gut ist Ihr WM-Wissen? Hier erfahren Sie es. Doch Achtung, die Uhr tickt.

Zeige mehr

„Enhanced Games“: Bei diesem Sportevent ist Doping ausdrücklich erwünscht

Bei den „Enhanced Games“ in Las Vegas sollen gedopte Athleten Weltrekorde knacken. Ein deutscher Tech-Milliardär steckt Millionen in das Event. Was hat er vor?

Zeige mehr

Meinung: Nagelsmanns kurzer Moment der Selbstkritik

Julian Nagelsmann hat aus seinen Fehlern gelernt. Nachdem er das Team zuletzt kritisiert hatte, überschüttet er es bei der Bekanntgabe des WM-Kaders mit Lob und Liebe.Ganz so belastet wie manche fürchteten, kann das Verhältnis zwischen Oliver Baumann und Julian Nagelsmann nicht sein. Das verrieten am Donnerstagmittag die Knöchel des Bundestrainers. Diese waren nämlich bedeckt von dunkelblauen Socken, in die Zuckerstangen-Motive eingestickt sind. Das auffällige Strumpfwerk, das Nagelsmann in der Frankfurter DFB-Zentrale zeigte, ist ein Geschenk von Baumann. Der meinte es vor einigen Jahren besonders gut mit seinem Trainer und schenkte ihm einen 8er-Pack Socken. „Zufall!“, rief Nagelsmann in die Futsal-Halle hinein, die zu einem üppig bestuhlten Konferenzsaal umgebaut worden war. Auch wenn der Bundestrainer beteuerte, mit der Sockenwahl keine Botschaft senden zu wollen, so war dies der Moment, in dem Nagelsmann das Publikum auf seine Seite brachte. Mehrere Schulklassen waren, neben Journalisten, bei der Präsentation des WM-Kaders zugegen. Nagelsmanns Sockengeschichte brachte Leichtigkeit in die Halle, in der zuvor nahezu ausschließlich schwere Themen verhandelt worden waren.In Frankfurt ging es natürlich um die eine große Frage: Wer steht bei der WM in Nordamerika im Tor? Tatsächlich, wie kolportiert wurde, Manuel Neuer? Oder doch Oliver Baumann, die bisherige Nummer eins?Um 13:03 Uhr war das Geheimnis gelüftet, als die Kaderliste auf der Leinwand über Nagelsmann aufschien. „Ja, plane ich“, antwortete der Bundestrainer, als er wenige Minuten später gefragt wurde, ob er Neuer als Stammtorwart einsetzen werde beim WM-Turnier. Damit war die Nachricht in der Welt. Erklärungsbedürftig war jedoch immer noch, wie Nagelsmann die Torwartdebatte in den zurückliegenden Tagen so sehr hatte entgleiten können. Da war sein denkwürdiger Auftritt im ZDF-„Sportstudio“ am Samstag, bei dem Nagelsmann jede Frage zum Thema Neuer/Baumann abblockte, obwohl ihm hätte klar sein müssen, dass er sich genau dazu würde einlassen müssen. Da war das berührende Interview mit Oliver Baumann ein paar Stunden zuvor, als er von der ARD gefragt wurde, ob er sich sicher sei, als Nummer eins zur WM zu fahren. „Ja, das war mein Stand. Oder ist mein Stand“, stammelte Baumann, und wer wollte, konnte in seinen Augen zwei riesige Fragezeichen entdecken.All das galt es an diesem Donnerstag aufzuarbeiten. Nagelsmann war dieses Mal besser vorbereit. Ihm gelang es, die Debatte wieder an sich zu ziehen. Satz für Satz kämpfte er sich vor. Er erklärte, warum Neuer für ihn der aktuell beste Torwart in Deutschland ist („Manuel hat diese Aura. Er löst bei den Stürmern des Gegners etwas aus“). Er zeigte auch Mitgefühl mit Baumann: „Es ist ein Schlag für Oli gewesen. Er hat in den letzten vier Wochen eine schwere Zeit gehabt. Ich ziehe meinen Hut vor ihm, dass er die Mannschaft jetzt nicht im Stich lässt.“Der Bundestrainer vollzieht eine kommunikative KehrtwendeNagelsmann hatte seinen stärksten Moment, als er selbst seinen Kommunikationsstil hinterfragte. „Ich kritisiere mich dafür, dass man Dinge besser machen kann“, sagte er. „Ich kann verstehen, dass manche sagen: Das war nicht der richtige Weg.“Nagelsmann klang wesentlich milder als noch bei seinem „Sportstudio“-Besuch, als er bockig behauptete, er sei absolut „fein“ mit seiner Art, den Fall Neuer/Baumann zu händeln.Bereits am frühen Morgen hatte sich angedeutet, das Nagelsmann eine weichere Linie wählen würde. Um sieben Uhr begann die Medienabteilung des DFB damit, die Namen einiger WM-Fahrer zu verkünden. Über den Instagram-Account des Verbandes spielte sie kurze Videos aus, in denen Ehefrauen, Freunde und Verwandte den Nominierten zu ihrer Berufung gratulierten. Gegen Ende eines jeden Filmchens ergriff dann der Bundestrainer das Wort. Was er sagte, wirkte wie eine Korrektur des „Sportstudio“-Auftritts – und auch seines „Kicker“-Interviews von Anfang März, das für viel Wirbel gesorgt hatte. Damals hatte er seinen Kader einer kritischen Inventur unterzogen. Über die defensiven Mittelfeldspieler hatte er gesagt: „Dieses Profil, dass einer in der Luft richtig abräumt und eine gewisse Physis mitbringt, haben wir kaum. Das sind alles sehr ähnliche Spielertypen: Pascal Groß, Angelo Stiller, Pavlovic, Nmecha, selbst Robert Andrich – die wollen alle den Ball.“Julian Nagelsmann schmeichelt sich durch den kompletten KaderNagelmanns offene Worte kamen in der Branche gar nicht gut an. Wie man denn in aller Öffentlichkeit so abrechnen könne mit seinen Leuten, fragten sich Spielerberater und Vereinsfunktionäre. Nicht wenige sahen darin einen Akt der Illoyalität, einen Vertrauensbruch, und das wenige Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft. An diesem Donnerstag folgte dann die kommunikative Kehrtwende. Nagelsmann überschüttete seine Spieler geradezu mit Lob und Liebe. Deniz Undav, mit dem er kürzlich noch im Clinch gelegen hatte, hörte den Bundestrainer im Video sagen: „Deniz, deine größte Fähigkeit ist es, ein Straßenfußballer zu sein. Auf engstem Raum kreative Lösungen zu finden. Eine weitere riesige Fähigkeit von dir ist, mit deinen lockeren Sprüchen, deinen Witzen, deinem riesigen Charme die Stimmung aufzulockern und die Gruppe auf deine Seite zu ziehen.“ An Kai Havertz gerichtet, sagte Nagelsmann: „Du liebst Hunde, ich auch, was soll außerhalb des Platzes da im Wege stehen? Bleib gesund, schalt‘ den Kopf aus, gib Gas!“Euphorie? „Nur durch Worte wird es sehr, sehr schwer“In diesem Duktus ging das weiter, Nagelsmann schmeichelte sich durch den WM-Kader. Würde man seine Worte in Emojis übersetzen, entstünde ein Wimmelbild aus Herzchen, nach oben gereckten Daumen und hüpfenden Ausrufezeichen. Man kann das kitschig finden, eine Spur zu grell und pathetisch, aber es spricht einiges dafür, dass Nagelsmann die zur Hysterie neigende Fußballbranche mit all ihren Experten und Zwischenrufern hat beruhigen können. Genügt das, um das Land in Begeisterung zu versetzen? Um Vorfreude auf die WM zu wecken? Nein, der Auftritt am Donnerstag war lediglich ein erster Schritt. Und das weiß Nagelsmann selbst. „Nur durch Worte Euphorie zu entfachen, wird sehr, sehr schwer“, sagte er. „Wir müssen gute Leistungen zeigen und gut ins Turnier starten.“24 Tage bleiben Nagelsmann noch, um seine Mannschaft einzuschwören auf die WM. Dann wird in Houston das erste Gruppenspiel gegen Curacao angepfiffen. 

Zeige mehr

Relegation: So können Sie Wolfsburgs Überlebenskampf im TV und Livestream sehen

Am Donnerstagabend steht das Hinspiel in der Relegation zwischen dem VfL Wolfsburg gegen den SC Paderborn an. So können Sie die Partie verfolgen.Der VfL Wolfsburg kämpft um den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Die „Wölfe“ spielten eine insgesamt schwache Saison. Am letzten Spieltag retteten sich die Niedersachsen mit einem 3:1 gegen St. Pauli auf den 16. Tabellenplatz. Am Donnerstagabend trifft das Team von Trainer Dieter Hecking im Relegations-Hinspiel auf Paderborn. Nach sechs Jahren möchte der Zweitligist aus Ostwestfalen zurück ins Oberhaus. Das Team von Coach Ralf Kettemann siegte am letzten Spieltag gegen Darmstadt mit 2:0 und kletterte auf den 3. Platz in der 2. Bundesliga. Am Donnerstagabend kommt es zum Duell der beiden Mannschaften in der Volkswagen Arena in Wolfsburg.Wolfsburgs Trainer Hecking vor Relegation: „Das wird kein Selbstläufer“Hecking ist bereits der dritte Trainer beim VfL Wolfsburg in der Saison 2025/26. Er versucht das Team vor dem Abstieg zu bewahren. Obwohl Wolfsburg als Favorit in die beiden Spiele geht, weiß er, dass mit Paderborn kein einfacher Gegner auf seine Mannschaft wartet. „Wir haben zwei Aufgaben vor uns, die uns alles abverlangen werden. Das wird kein Selbstläufer. Davon bin ich überzeugt“, sagt der 61-Jährige vor dem Relegations-Hinspiel. In Paderborn ist die Vorfreude auf die Relegationsspiele groß. „Wir können etwas verlieren, aber Fakt ist: Wir können deutlich mehr gewinnen als verlieren“, sagt Trainer Ralf Kettemann vor der Partie.Das Duell VfL Wolfsburg gegen SC Paderborn ist im Free-TV auf Sat.1 zu sehen und im kostenlosen Stream auf Joyn. Moderieren werden Andrea Kaiser und Matthias Opdenhövel. Kommentiert wird das Spiel von Jonas Friedrich. Als Experte ist Markus Babbel im Einsatz. Das Spiel zwischen dem Bundesliga-16. und den Zweitliga-Dritten läuft außerdem kostenpflichtig bei Sky und Wow. Anpfiff des Hinspiels ist um 20:30 Uhr. Am Pfingstmontag steht das Rückspiel in Paderborn an.

Zeige mehr

Showing 441 to 460 of 1299 entries

Diese Informationen könnten ebenfalls von Interesse sein

Keyword News · Community News · Twitter News

DDH würdigt das Urheberrecht der Nachrichtenverlage und zeigt mit Respekt für das geistige Eigentum der Redaktionen nur einen kleinen Teil der Nachricht bzw. des veröffentlichten Artikels an. Die Informationen hier dienen dem Zweck, sich schnell und gezielt einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen machen zu können. Bei Interesse an Einzelthemen klicken Sie gerne auf ein Nachrichtenelement. Wir leiten Sie dann an das Verlagshaus und zum entsprechenden Artikel weiter.

· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·