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Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

French Open: Marathon-Match in Paris: Tennisprofi bricht zusammen

Wie ein Sieger sah Jakub Mensik nach seinem Zweitrundenerfolg bei den French Open zunächst nicht aus. Der Tscheche sackte zusammen. Boris Becker findet’s „grenzwertig“.Dramatische Szenen nach verwandeltem Matchball: Kaum hatte Jakub Mensik bei den French Open sein Marathon-Match gegen den Argentinier Mariano Navone gewonnen, sackte der Tscheche auf dem Platz in sich zusammen. Offensichtlich von Krämpfen geschüttelt, gab der 20 Jahre alte Tennisspieler mit der Hand Zeichen, dass er Hilfe benötigt.Aus Sorge um seinen Schützling wollte der Trainer zu ihm eilen, doch er durfte nicht. Stattdessen kamen irgendwann Helfer und Sanitäter, die Mensik untersuchten und ihn mit großen Eiswürfelbeuteln zu kühlen versuchten.Mensik und Navone hatten sich in der Hitze von Paris bei 31 Grad über 4:41 Stunden einen wahren Tennis-Kampf geliefert. Mensik gewann schließlich mit 6:3, 2:6, 6:4, 1:6, 7:6 (13:11) – doch wie ein Sieger sah er im Moment des Triumphs nicht aus. Navone ging zu Mensik hinüber und gab dem am Boden liegenden Gewinner den Handschlag. „Großartiger Sportsgeist nach einem riesigen Kampf“, schrieb der Veranstalter in einem Post zu der Szene.Zusammenbruch von Jakub Mensik: Für Boris Becker ist es „grenzwertig“„Es ist grenzwertig bei so hohen Temperaturen, best of five – das geht an die Substanz“, sagte Tennis-Ikone Boris Becker bei Eurosport: „Das hat auch mit der Fitness nichts zu tun. Manche haben eben Probleme mit der Sonne, gerade, wenn es in der Mittagshitze über viereinhalb Stunden geht. Das ist grenzwertig und manchmal sogar mehr.“Nach ein paar Minuten konnte Mensik mithilfe auch wieder aufstehen. Er verließ humpelnd und mit einem nassen Handtuch im Nacken den Court 6 von Roland Garros, das weiße Shirt am Rücken war komplett mit Sand beschmutzt.Seit dem Auftakt am vergangenen Sonntag herrschen in Paris für diesen Zeitpunkt ungewöhnlich hohe Temperaturen, dazu ist kaum eine Wolke am Himmel. Die meisten Spieler haben bei diesen Bedingungen zu kämpfen. Erst an diesem Sonntag sollen die Temperaturen auf 24 Grad fallen.

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French Open im Tennis: Knatsch und kein Handschlag: Hitziger Sieg von Korpatsch

Erstmals zieht Tamara Korpatsch bei einem Grand-Slam-Turnier in die dritte Runde ein. Bei ihrem Sieg bei den French Open ist aber die Diskussion mit ihrer Gegnerin das Hauptthema.Statt unbeschwert den größten Erfolg ihrer Karriere zu bejubeln, musste Tamara Korpatsch zunächst mit ihrer aufgebrachten Gegnerin Wang Xinyu diskutieren. Die beiden Spielerinnen gaben sich nicht wie im Tennis üblich am Netz die Hand, sondern argumentierten gestenreich und mit vielen Worten. Das trübte etwas den besonderen Moment für Außenseiterin Korpatsch bei den French Open in Paris.„Eigentlich habe ich mich mit ihr total gut verstanden, wir waren keine Feinde oder so was“, sagte Korpatsch bei Eurosport nach dem 6:2, 2:6, 6:3-Sieg gegen die Chinesin. Die 31-Jährige zog erstmals auf der Grand-Slam-Bühne in die dritte Runde ein, worüber sie sich mit etwas Abstand auch unbeschwert freuen konnte. „Ich bin sehr glücklich, dass ich es endlich über die zweite Runde hinaus geschafft habe bei einem Grand Slam.“Bei schwierigen Bedingungen mit Sonne pur und 30 Grad verwandelte Korpatsch nach 2:25 Stunden ihren zweiten Matchball. Nächste Gegnerin der Hamburgerin ist die an Nummer sieben gesetzte Ukrainerin Jelina Switolina. Korpatsch ist die einzige deutsche Spielerin in der dritten Runde, da Eva Lys sich Rumänin Sorana Cirstea klar mit 3:6, 0:6 geschlagen geben musste.Wang „völlig daneben“Auslöser der Aufregung war eine Szene kurz vor Ende des ersten Satzes, als Wang eine Aus-Entscheidung nicht akzeptieren wollte. Die Chinesin diskutierte mit der Schiedsrichterin, die von ihrem Stuhl herunterkam und den Ballabdruck überprüfte. Als Wang sogar auf die Seite von Korpatsch ging und dort mit der Deutschen diskutierte, erhielt sie den Regeln entsprechend eine Verwarnung. „Da habe ich zu ihr gesagt: Ist das nicht peinlich, dass sie hier extra rüberkommt, nur weil ihre Box so einen Alarm macht?“, sagte Korpatsch. Nach Informationen von Eurosport war der Ball laut Analyse des Hawk-Eye-Systems im Aus. Wang war gar nicht so sehr wegen der Aus-Entscheidung erregt. Sie monierte nach dem Match, dass Korpatsch der Schiedsrichterin angeblich einen anderen Abdruck gezeigt habe. Die Deutsche betonte aber: „Beide Abdrücke waren aus.“ Wang entschuldigte sich hinterher für die Regelverletzung, aber nicht direkt bei Korpatsch. Die Szene stünde sinnbildlich für Wangs „ganz, ganz schlechten Tag“, analysierte Ex-Bundestrainerin Barbara Rittner bei Eurosport: „Einfach völlig daneben.“ Wang leistete sich im gesamten Match 65 unerzwungene Fehler.Einzelkämpferin vermisst Unterstützung vom VerbandDie schwache Leistung der Favoritin solle aber die Leistung von Korpatsch nicht schmälern, so Rittner: „Die macht das gut, die ist hellwach, die hat sich was überlegt, die spielt höhere Spinbälle, bewegt sich gut und bleibt mutig.“ Korpatsch spielte erneut mit einer Sonnenbrille, weil sie sehr lichtempfindlich ist.Korpatsch ist so etwas wie eine Einzelkämpferin auf der Tour. Unterstützung erhalte sie eigentlich nur von ihrer Familie, hatte sie nach ihrem Erstrundensieg in Roland Garros erzählt. „Ich und meine Eltern haben einfach alles alleine geschafft. Ich bin wirklich sehr stolz, dass ich so gut wie die einzige Spielerin bin, die es in die Top 100 geschafft hat ohne irgendwelche Hilfe“, sagte sie. Ihr Vater sei ihr Coach, ihre Mutter auch mal ihre „Besaiterin und jetzt auch Hundesitterin“, berichtete Korpatsch. Unterstützung und auch Wertschätzung vom Deutschen Tennis Bund habe sie dagegen oft „ein bisschen vermisst“.

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Luxuslabel: Gucci steigt in die Formel 1 ein – als Namensgeber

Gucci bringt einen Hauch italienischen Glamours in den französischen Rennstall: Das Formel-1-Team von Renault Alpine wird mit der Luxusmarke kooperieren.Die Luxusmarke Gucci wird ab der Saison 2027 als Partner des Renault-Teams Alpine in der Formel 1 auftreten. Der französische Rennstall wird in der kommenden Saison unter dem Namen „Gucci Racing Alpine Formula One Team“ an den Start gehen, wie Alpine in einer Mitteilung verkündete. Das Rennteam werde demnach in der kommenden Saison auch in den Farben von Gucci starten. Zu der Verkündung teilte die Luxusmarke einen Formel-1-Wagen, der mit einem Tuch des Labels verdeckt ist. Die Verdeckung zeigte das Emblem mit dem Wort „Racing“ darunter sowie das charakteristische grün-rot-grüne Gucci-Design. Auch die aktuellen Alpine-Fahrer Pierre Gasly und Franco Colapinto sowie Teamchef Flavio Briatore posierten darauf. Flavio Briatore: Gucci-Partnerschaft unterstreiche „wachsende Dynamik des Teams“Auf die Partnerschaft mit der Marke sei er „unglaublich stolz“, sagte Briatore in einer Mitteilung: „Das Team aus Enstone ist dafür bekannt, Dinge anders anzugehen als andere, und hat bereits gezeigt, dass Mode in der Formel 1 den ersten Platz belegen kann.“ Nach dem Aufschwung auf der Strecke und einem ordentlichen Saisonstart (35 Punkte/Platz fünf in der Teamwertung) unterstreiche „diese neue Zusammenarbeit mit Gucci die wachsende Dynamik des Teams“, sagte der Italiener.Der Rennstall geht in dieser Saison mit den beiden Fahrern Pierre Gasly aus Frankreich und Franco Colapinto aus Argentinien an den Start. Gasly befindet sich in der Fahrerwertung auf dem achten Rang, Colapinto auf Platz elf. Bisher war „BWT“, ein österreichischer Hersteller von Wasserfiltern, der Namensgeber des Rennteams.

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Fünf-Meter-Sturz: Deutscher Stabhochspringer landet neben der Matte

Bei einem Wettkampf in Rheinland-Pfalz stürzt Stabhochspringer Torben Blech schwer und verletzt sich am Knie. Auf Instagram spricht er nun von den bevorstehenden schweren Zeiten.Bei einem Wettkampf in Rheinland-Pfalz stürzt Stabhochspringer Torben Blech schwer und verletzt sich am Knie. Auf Instagram spricht er nun von den bevorstehenden schweren Zeiten.

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Newsblog zur Fußball-WM: Neuer fällt gegen Finnland aus – DFB-Elf startet WM-Vorbereitung

Manuel Neuer fällt gegen Finnland aus. Die deutsche Nationalmannschaft startet in die Vorbereitung. Noch 15 Tage bis zum Turnierbeginn. Alle Nachrichten zur Fußball-WM im stern-Newsblog.In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Europapokal-Finale: Fußballfans gehen aufeinander los – Video zeigt Randale in Leipzig

Vor dem Conference-League-Finale in Leipzig bricht Chaos aus. Anhänger von Rayo Vallecano gehen auf einem Platz auf Fans von Crystal Palace los. Die Polizei muss einschreiten.Vor dem Conference-League-Finale in Leipzig bricht Chaos aus. Anhänger von Rayo Vallecano gehen auf einem Platz auf Fans von Crystal Palace los. Die Polizei muss einschreiten.

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Newsblog zur Fußball-WM: Mission WM-Titel beginnt: DFB-Elf trifft sich im „Homeground“

Die deutsche Nationalmannschaft startet in die Vorbereitung. Noch 15 Tage bis zum Turnierbeginn. Alle Nachrichten zur Fußball-WM im stern-Newsblog.In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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French Open im Tennis: Korpatsch feiert größten Grand-Slam-Erfolg ihrer Karriere

Als erste deutsche Spielerin übersteht Tamara Korpatsch die zweite Runde bei den French Open. Der Erfolg ist für sie auch eine persönliche Genugtuung.Tennisspielerin Tamara Korpatsch hat bei den French Open ihren größten Erfolg auf der Grand-Slam-Bühne gefeiert. Die 31-Jährige überraschte mit einem 6:2, 2:6, 6:3-Sieg gegen die Chinesin Wang Xinyu und steht erstmals in der dritten Runde bei einem der vier Major-Turniere. Bei schwierigen Bedingungen mit Sonne pur und 30 Grad verwandelte die deutsche Außenseiterin nach 2:13 Stunden ihren zweiten Matchball. Nächste Gegnerin der Hamburgerin ist die Ukrainerin Jelina Switolina oder Kaitlin Quevedo aus Spanien.Wang „völlig daneben“Aufregung gab es kurz vor Ende des ersten Satzes, als Wang eine Aus-Entscheidung nicht akzeptieren wollte. Die Chinesin diskutierte mit der Schiedsrichterin, die von ihrem Stuhl herunterkam und den Ballabdruck überprüfte. Als Wang sogar auf die Seite von Korpatsch ging und dort mit der Deutschen diskutierte, erhielt sie den Regeln entsprechend eine Verwarnung. Anschließend schlug Wang, die körperlich nicht ganz auf der Höhe schien, eine Vorhand ins Aus, so dass Korpatsch ihren siebten Satzball nutzen konnte. Die Szene stünde sinnbildlich für Wangs „ganz, ganz schlechten Tag“, analysierte Ex-Bundestrainerin Barbara Rittner bei Eurosport: „Einfach völlig daneben.“ Wang leistete sich im gesamten Match 65 unerzwungene Fehler und wollte Korpatsch nach Matchende am Netz auch nicht die Hand geben.Die schwache Leistung der Favoritin solle aber die Leistung von Korpatsch nicht schmälern, so Rittner: „Die macht das gut, die ist hellwach, die hat sich was überlegt, die spielt höhere Spinbälle, bewegt sich gut und bleibt mutig.“ Korpatsch spielte erneut mit einer Sonnenbrille, weil sie sehr lichtempfindlich ist.Einzelkämpferin vermisst Unterstützung vom VerbandKorpatsch ist so etwas wie eine Einzelkämpferin auf der Tour. Unterstützung erhalte sie eigentlich nur von ihrer Familie, hatte sie nach ihrem Erstrundensieg in Roland Garros erzählt. „Ich und meine Eltern haben einfach alles alleine geschafft. Ich bin wirklich sehr stolz, dass ich so gut wie die einzige Spielerin bin, die es in die Top 100 geschafft hat ohne irgendwelche Hilfe“, sagte sie. Ihr Vater sei ihr Coach, ihre Mutter auch mal ihre „Besaiterin und jetzt auch Hundesitterin“, berichtete Korpatsch. Unterstützung und auch Wertschätzung vom Deutschen Tennis Bund habe sie dagegen oft „ein bisschen vermisst“.

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Paris: Bei den French Open ist die Hitze der schlimmste Gegner der Profis

Bei den French Open in Paris herrschen Temperaturen um die 30 Grad. Die Spieler stöhnen, die Besucher flüchten in den Schatten – und ein Ballkind kippte fast um.Bei den French Open in Paris ist der vielleicht größte Gegner aller Tennisprofis die brutale Hitze. „Es brät halt immer weiter“, sagte Laura Siegemund. Und Eva Lys verriet: „Ich habe mir im Kopf immer gesagt: Du wirst nicht diejenige sein, die wegkippt. Aber von rechts nach links laufen – man schwitzt sich da einen ab.“Seit dem Auftakttag am vergangenen Sonntag gibt es beim Grand-Slam-Turnier Sonne pur und Temperaturen um oder über 30 Grad, am Himmel ist kaum eine Wolke zu sehen. Selbst langjährige Begleiter des Sandplatz-Events können sich an ein solch konstant heißes Wetter im Mai nicht erinnern. Alexander Zverev freut es: „Ich liebe Hitze.“ Andere Tennisprofis stöhnen darüber – so wie Daniil Medwedew. Bei der Erstrunden-Pleite des Russen musste seine Frau ihn während des Matches Medienberichten zufolge sogar maßregeln: „Es ist für alle heiß. Alle leiden. Du musst dich benehmen.“Ohne nasse Handtücher geht nichts mehr bei den French OpenAuch viele Besucher, Linienrichter und Ballkinder leiden unter den Bedingungen. Die Partie von Andrej Rubljow gegen Ignacio Buse musste kurz unterbrochen werden, weil ein Ballmädchen wackelig auf den Beinen war und beinahe ohnmächtig geworden wäre. Die Schiedsrichterinnen leisteten umgehend Hilfe, das Mädchen erholte sich Medienberichten zufolge schnell.Und die Profis? Der Kanadier Gabriel Diallo gab wegen der extremen Hitze in der ersten Runde auf. „Es wurde schlimmer und schlimmer“, klagte er. Manche nahmen eine medizinische Auszeit. Die meisten legen sich in den Matchpausen nasse Handtücher in den Nacken und große Eiswürfelbeutel auf den Kopf. Schatten spendet währenddessen der von Ballkindern gehaltene Sonnenschirm. US-Star Coco Gauff legt gar ihre Ersatzschläger in die Kühlbox neben der Bank.Doch all das hilft nur bedingt. „Man kann von der Bank kommen und merkt plötzlich, dass die Konzentration nachlässt“, sagte die gebürtige Russin Daria Kasatkina. „Man muss unglaublich viel auf die Ernährung achten, wie viel man trinkt, dass man Salz und Elektrolyte zu sich nimmt“, berichtete Lys: „Ich glaube, alles, was man trinkt, schwitzt man wieder aus.“Die heftige Sonneneinstrahlung ist auch spielerisch ein Problem für die Profis. Oft war zu beobachten, wie die Spielerinnen und Spieler beim Ballwurf die Aufschlagbewegung abbrachen. Tamara Korpatsch behalf sich mit einer Sonnenbrille, mit der sie den Durchblick behielt. „Es gefällt mir viel besser, so zu spielen“, sagte die Hamburgerin: „Ich kann den Ball besser sehen und bin echt sehr lichtempfindlich.“Die Organisatoren haben eine Richtlinie für extreme Wetterbedingungen eingeführt. Diese orientiert sich an der Wet Bulb Globe Temperature (WBGT), die zur Bestimmung der Hitzebelastung für den menschlichen Körper herangezogen wird. Auch Faktoren wie Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und Wind werden berücksichtigt. Steigt der WBGT-Wert über 30,1 Grad, können die Profis an bestimmten Zeitpunkten zehnminütige Kühlpausen beantragen. Bei über 32,2 Grad soll es laut der Organisatoren verpflichtende Unterbrechungen geben. Dazu kam es an den ersten drei Wettkampftagen aber nicht. Ähnliche verbindliche Hitzeschutz-Regeln gibt es auch bei den Vereinigungen ATP und WTA. Boris Becker verrät, wie man früher mit Hitze umgingSolche Regeln gab es früher nicht. „Das kannst du heute keinem jungen Spieler erklären, wie sie uns früher behandelt haben“, sagte Tennis-Ikone Boris Becker bei Eurosport: „Und wehe, du hast dich früher beschwert, dann warst du auf gut Deutsch ein Weichei. Ich finde es gut, dass es heute anders ist und die Spieler geschützt werden.“Die Besucher des Grand-Slam-Turniers in Roland Garros müssen sich selbst schützen. Sie suchen auf der traditionsreichen Anlage überwiegend schattige Plätze auf. Vor den Wasser-Spendern, Wasser-Sprinklern und auch Sonnencreme-Ständen gibt es lange Schlangen. Besserung ist erst ab Sonntag in Sicht: Dann sollen die Temperaturen auf 24 Grad fallen.

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Rückblick: „Glorioser Vormarsch“ und „Wunder von Maracanã“: Die deutschen WM-Siege im stern

1954, 1974, 1990, 2014 – schon viermal versetzte die deutsche Nationalmannschaft das Land in einen WM-Freudentaumel. Ein Rückblick auf die stern-Titelseiten zu den Triumphen.Kann DFB-Kapitän Joshua Kimmich am 19. Juli in New Jersey den WM-Pokal in die Höhe stemmen? Holt Deutschland den fünften Stern? Sicher ist das nicht. Klar ist jedoch: Ein Triumph bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada würde eine enorme Begeisterung im Land auslösen – und das DFB-Team erneut weltweit auf die Titelseiten bringen.stern-Titelblätter zu den WM-TriumphenBern 1954, München 1974, Rom 1990 und Rio de Janeiro 2014 – viermal krönte sich die deutsche Nationalmannschaft zum Weltmeister. Viermal begleitete der stern diese Triumphe: mit großen Reportagen, eindrucksvollen Fotos und prägenden Titelseiten. Gehen Sie in der Bildergalerie auf Zeitreise – zu den größten WM-Erfolgen des DFB.

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Basketball: Starker Hartenstein: Meister OKC kommt NBA-Finale näher

Die Oklahoma City Thunder stehen in den NBA-Playoffs vor dem erneuten Finaleinzug. Ein Deutscher zeigt in Spiel fünf gegen die San Antonio Spurs eine starke Leistung.Die Oklahoma City Thunder stehen in den Playoffs der Basketballliga NBA nach dem Titelgewinn im vergangenen Jahr vor dem erneuten Einzug in die Finalserie. Das Team um Topstar Shai Gilgeous-Alexander und Isaiah Hartenstein gewann Spiel fünf gegen die San Antonio Spurs mit 127:114 und ging dadurch in der Conference-Finals-Serie im Westen mit 3:2 in Führung. Für den Gesamtsieg in einer Serie sind vier Siege notwendig.Nach ausgeglichenem Beginn erzielte OKC allein im zweiten Viertel 40 Punkte und stellte die Weichen auf Sieg. Beide Mannschaften verwandelten in diesem Viertel zusammen insgesamt 29 Freiwürfe, was dem höchsten Wert aller NBA-Spiele seit fast sechs Jahren bedeutete.Anders als San Antonios Supertalent Victor Wembanyama, der diesmal unter seinen Möglichkeiten blieb, brachte es Gilgeous-Alexander trotz schwacher Wurfquote auf 32 Punkte. Hartenstein verwandelte als Starter in knapp 30 Minuten sechs seiner acht Versuche (zwölf Punkte) und steuerte starke 15 Rebounds, vier Assists sowie einen Block bei.Gewinner trifft in den Finals auf die New York KnicksDie Spurs haben in der Nacht auf Freitag (MESZ) die Chance, die Serie im Heimspiel auszugleichen. Tun sie das, findet die entscheidende Partie sieben in der Nacht auf Sonntag in Oklahoma City statt. Der Sieger aus dem Westen trifft in den Finals auf die New York Knicks, die die Conference Finals im Osten gegen die Cleveland Cavaliers um Dennis Schröder mit 4:0 für sich entschieden haben.

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French Open im Tennis: Siegemund hat „ein Problem“ mit Osakas Modenschau

Naomi Osaka macht aus ihrer Kleiderwahl fürs Einlaufen und Spiel eine große Show. Das interessiert viele - ihre deutsche Gegnerin findet es dagegen „wurscht“. Aber eine Sache stört Laura Siegemund.Die deutsche Tennisspielerin Laura Siegemund hat mit unverhohlener Kritik auf den Mode-Auftritt ihrer Gegnerin Naomi Osaka bei den French Open reagiert. Es werde bei den Grand-Slam-Turnieren mittlerweile auf jede Sekunde geachtet, „und sie kann sich noch anderthalb Minuten umziehen, da habe ich dann ein Problem damit“, sagte die 38-Jährige nach dem 3:6, 6:7 (3:7) bei Eurosport.Das sei ein Beispiel, bei dem „einmal mehr größere Namen auch anders behandelt werden“, meinte die Weltranglisten-47.: „Das ist das Einzige, was mich da interessiert. Ob jemand da mit der Schleppe kommt oder nicht, das ist mir relativ wurscht.“Die für ihre extravaganten Outfits bekannte Osaka war in einem Glitzer-Outfit zur Erstrundenpartie gegen die Deutsche auf dem Court Suzanne-Lenglen erschienen: Das schwarze Gewand legte die Japanerin nach dem Einlaufen auf der Bank ab, zum Vorschein kam dann ein gold-glitzerndes Matchdress. Osaka: Funkel wie der Eiffelturm„Weißt du, wenn der Eiffelturm nachts funkelt? Ich denke irgendwie, dass ich so aussehe“, sagte Osaka nach ihrem hart erkämpften Sieg auf dem Platz zur Interviewerin. Und was sagt Siegemund zur Optik? „Das ist mir völlig egal“, sagte sie: „Also ich komme daher, um Tennis zu spielen und keine Modenschau zu machen. Wenn andere eine Modenschau machen, dann sollen sie das machen, das ist okay für mich.“Japanerin will über ihre Kleidung sprechen„Ich rede nicht viel, deshalb kann ich durch meine Kleidung sprechen“, hatte die 28-jährige Osaka kurz vor Turnierstart gesagt: „Ich glaube, das ist der spaßige Teil. Ich finde, das ist im Tennis ein bisschen verloren gegangen.“ Sie selbst habe in ihrer Kindheit immer gerne die Outfits der Williams-Schwestern Serena und Venus angeschaut.

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Matthias Sammer: „Ich verstehe die Weinerlichkeit der Leute nicht“

Matthias Sammer sieht den deutschen Fußball in einer Identitätskrise. Ein Gespräch über verlorene Tugenden, große Spieler-Egos und die WM-Chancen der Nationalmannschaft.

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2. Bundesliga: Greuther Fürth wendet Drittliga-Absturz gegen Essen ab

Es ist ein Relegationskrimi. Nach Zittermomenten rettet sich Greuther Fürth doch noch. Rot-Weiss Essen bleibt in der 3. Liga. Zwei Stürmer machen ihren Fans Abschiedsgeschenke.Die SpVgg Greuther Fürth hat dank ihrer Vorzeigestürmer Noel Futkeu und Branimir Hrgota den ersten Absturz in die Drittklassigkeit nach 29 Jahren doch noch abgewendet. Der ewige Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga bezwang nach einem Stotterstart und späten Zittermomenten Rot-Weiss Essen im Relegationsrückspiel am Ende verdient mit 2:0 (1:0).Die im Abschluss erschreckend schwachen Gäste aus dem Ruhrgebiet verspielten ihr knappes 1:0 aus dem Hinspiel und verpassten die Rückkehr nach 19 Jahren in die Zweitklassigkeit. Der Video-Referee nahm in der 68. Minute ein vermeintliches Tor von Jaka Cuber Potocnik wegen Abseits zurück. Nach einem Pfostentreffer scheiterte dann auch noch Torben Müsel per Kopf (81.) vor dem leeren Tor.Die Fürther wurden vor 16.126 Zuschauern zunächst von ihrem Torwart Silas Prüfrock im Spiel gehalten. Dann machten Futkeu (29. Minute) und Hrgota (47.) den Kleeblatt-Fans mit ihren Toren Abschiedsgeschenke: Die beiden Angreifer verlassen die Franken in diesem Sommer als Relegationshelden.Futkeu – wer sonst!?Futkeu hatte sich im Hinspiel aufgerieben. Auch aus Sorge um eine Gelbsperre kam der 23 Jahre alte Angreifer, der sich mit 19 Treffern zum Zweitligatorschützenkönig gekürt hatte, gegen die Essener so gut wie gar nicht zum Zug. Dieses Mal zeigte er wieder seine Klasse.Futkeu, der nach zwei Jahren die Fürther in Richtung Eintracht Frankfurt verlässt, traf wie ein echter Goalgetter aus kurzer Distanz. Die Vorarbeit verdeutlichte die Willensstärke der Franken. Kapitän Branimir Hrgota, der als Rekordtorschütze des Vereins nach sieben Jahren eine neue Herausforderung sucht, rackerte sich über die rechte Seite in den Strafraum. Felix Klaus stocherte dessen Vorarbeit gerade noch so zu Futkeu. Die Fürther Fans tickten für einen Moment aus.„Die Mannschaft hat mehrfach in der Saison Charakter bewiesen und das wird sie auch heute tun“, äußerte sich der Fürther Geschäftsführer Holger Schwiewagner vor dem Nervenspiel bei Sky zuversichtlich.Sein Team, das sich erst am letzten Spieltag in die Relegation gerettet hatte, hatte zunächst zwar mehr Ballbesitz. Doch die dicken Chancen zur Führung besaßen die Essener. Gianluca Swajkowski tauchte in der zehnten Minute allein vor Kleeblatt-Keeper Prüfrock auf. Doch der 21 Jahre alte Schlussmann wehrte den scharfen Schuss aus elf Metern noch sensationell ab.Immer wieder PrüfrockNur drei Minuten danach lenkte Prüfrock einen mittigen Volleyschuss von Müsel, der im Hinspiel mit einem Traumfreistoß für das Siegtor gesorgt hatte, über die Latte. Fürth durfte sich bei Prüfrock bedanken.Allmählich kamen aber die Hausherren ins Rollen. Eine Flanke von Jannik Dehm (19.) von der rechten Seite senkte sich schlagartig und klatschte auf die Latte. Glück für Essen und Torwart Jakob Golz. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet bekamen nun immer mehr Probleme mit der fränkischen Offensivwucht um Futkeu, Hrgota, Klaus und Sayfallah Ltaief, der anfangs auf der linken Seite nicht zu kontrollieren war.Während nach dem Seitenwechsel Pyrotechnik aus dem Essener Fanblock flog, sorgte der nächste scheidende Fürther Stürmer für Jubel bei seinen Fans. Hrgota legte sich den Ball im Sechzehnereck auf den starken linken Fuß zurecht und schlenzte ihn unwiderstehlich ins Tor.Die Essener hatten dennoch weiter ihre Gelegenheiten. Abschlüsse wie von Michael Kostka (50.) waren aber viel zu schwach. Auf der Gegenseite rettete Golz gegen den dauergefährlichen Futkeu (56.). Die Fürther Defensive war nicht immer sicher – sie hielt dem Schlussdruck aber stand.

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Sportstätten: Das sind die zehn größten Stadien Europas

Gegröle, Gänsehaut und Gemeinschaft: All das kommt in einem Sportstadion zusammen. Ein Blick auf die Arenen in Europa, die am meisten Zuschauer fassen.Wenn die Ränge in Sportstadien bis auf den letzten Platz ausverkauft sind, kommt richtig Stimmung auf. Es wird gejubelt, gegrölt und gesungen. Siege werden gefeiert und Niederlagen betrauert. Stadien sind Orte des Zusammenkommens, an denen auch mal Fan-Welten aufeinanderprallen und die Luft brennt.Doch Stadien können noch mehr sein. Manche sind architektonische Meisterwerke. Mehrere Zehntausend Zuschauerinnen und Zuschauer finden darin Platz. Einige haben mobile Dächer, die sie bei schlechtem Wetter in eine Halle verwandeln. Hinzu kommen Katakomben, Umkleideräume, Presseränge, VIP-Logen, XXL-Toiletten und unzählige Treppenstufen.In unserer Fotostrecke zeigen wir Ihnen, welche Stadien gemessen an der Zuschauerkapazität die größten in Europa sind. Wenn Sie außerdem wissen möchten, welche die weltweit größten Sportarenen sind, schauen Sie hier vorbei.Weitere Quellen: World Atlas, „Irish Times“, „We Build Value“, StadiumDB.com

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WM-Quiz: Wissen Sie’s? Welche Nation wurde nie im eigenen Land Weltmeister?

Zwölf Fragen, 20 Sekunden Zeit für jede Antwort: Unser Ratespiel zur Fußball-WM 2026 ist herausfordernd. Sind Sie clever und fix genug, um Quiz-Weltmeister zu werden?Zwölf Fragen, 20 Sekunden Zeit für jede Antwort: Unser Ratespiel zur Fußball-WM 2026 ist herausfordernd. Sind Sie clever und fix genug, um Quiz-Weltmeister zu werden?

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Eishockey-Nationalmannschaft: Seider schimpft: DEB taumelt ein Jahr vor der Heim-WM

Kapitän Moritz Seider redet Klartext, der Eishockey-Bundestrainer steht in der Kritik und die Heim-WM vor der Tür: Wie geht es nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus in der Schweiz weiter?Das Ziel erneut verpasst, eine schlechte Außendarstellung und keine Euphorie: Das Vorrunden-Aus der Eishockey-Nationalmannschaft sorgt ein Jahr vor der Heim-WM für Ernüchterung. "Jeder Einzelne muss sich jetzt hinterfragen", forderte Kapitän und NHL-Star Moritz Seider und schimpfte: "Es war nicht komplett verschenkte Zeit. Aber wir haben uns sehr, sehr viel vorgenommen und werden unserem Standard leider nicht gerecht." Der Vize-Weltmeister von 2023 hat in der Schweiz erneut das Viertelfinale verpasst - die letzte Hoffnung auf einen Patzer Lettlands gegen Ungarn (8:1) erfüllte sich am Dienstag nicht. Es wird nun einiges auf den Prüfstand kommen, auch die Zukunft von Bundestrainer Harold Kreis.Die Trainerfrage wollte Christian Künast noch nicht beantworten. Der Sportvorstand des Deutschen Eishockey-Bundes kündigte Gespräche nach dem Turnier in Zürich und Fribourg an. "Wie in jedem Jahr machen wir eine Analyse. Bevor wir nicht analysiert haben, brauche ich diese Frage nicht beantworten", erklärte Künast. Ein deutliches Bekenntnis zu Kreis sieht anders aus. Ein uneingeschränktes 'Weiter so' darf es nicht geben.Dritter Rückschlag hintereinanderBei seinem Einstand 2023 verzauberte Kreis Eishockey-Deutschland mit der Vize-Weltmeisterschaft. Ein Jahr später kam das Aus im Viertelfinale gegen die Schweiz. Danach ging es bergab. Erst gab es das Vorrunden-Aus bei der WM 2025, danach bei Olympia ein schwaches 2:6 im Viertelfinale gegen die Slowakei - trotz sämtlicher NHL-Cracks um Superstar Leon Draisaitl. In Mailand war das Team keine Einheit. Alles blickte auf die NHL-Stars. Kreis machte Draisaitl zum Kapitän und sorgte nicht nur beim langjährigen Anführer Moritz Müller für Ärger. Nun der nächste Rückschlag in Zürich.Nur gegen die Außenseiter Ungarn, Österreich und Großbritannien gelangen der DEB-Auswahl Siege. "Das ist schon sehr, sehr bitter, weil ich dachte, dass in der Kabine echt ein guter Kern ist. Aber mit so vielen Geschenken für den Gegner kannst du nicht hoffen, weiterzukommen", sagte Seider.Müller widerspricht KünastEinen negativen Trend beim DEB sieht Künast derzeit nicht. "Wenn wir fünf oder sechs Jahre irgendwo herumdümpeln, wäre es ein Rückschritt", erklärte er. "Wir sind eine Nation, die in der Weltrangliste zwischen Platz sieben und zwölf steht."Widerspruch gibt es von Müller: "Ich würde das gar nicht so akzeptieren, dass man sagt, man ist irgendwo zwischen 7 und 12", erklärte der Kölner bei MagentaSport. Der 39-Jährige agierte in der Schweiz als TV-Experte, nicht auf dem Eis. "Wir bauen ja gerade was auf in Deutschland, das Produkt wird immer besser. Warum können wir nicht sagen, wir wollen eine Mannschaft sein, die ins Halbfinale kommt?"Er ergänzte: "Es gibt ja immer wieder diese Lippenbekenntnisse: Ja, ja, wir machen das. Aber was wird eigentlich dafür wirklich getan in Deutschland, damit die Nationalmannschaft um diese Plätze mitspielen kann? Wenn man da mal in die Analyse geht und wirklich schaut, was da besser laufen kann – da machen wir wirklich die Büchse der Pandora auf", betonte Müller. Aktuell gebe es die Struktur beim DEB allerdings nicht her, monierte er.Neidischer Blick zum NachbarnFast schon ehrfürchtig blickt er auf WM-Gastgeber Schweiz - vor drei Jahren noch auf Augenhöhe mit dem DEB, nun WM-Favorit. "Vorbild bedeutet ja, wir würden dem Ganzen nacheifern. Das tun wir ja gar nicht so wirklich", erklärte der Abwehrspieler. "Also wir können eigentlich nur bewundern, wie die das hinbekommen haben. Aber die wirklich mal als Vorbild zu nehmen, wäre eigentlich eine gute Idee."Künast muss sich nach der nächsten Enttäuschung Kritik gefallen lassen. Die Worte von Draisaitl an den DEB wegen der Rahmenbedingungen bei Olympia waren deutlich. Auch die Außendarstellung wirkte zuletzt teilweise fahrig. Im Vorfeld gab es zahlreiche Absagen von NHL-Stars wie Draisaitl und auch DEL-Profis. "Dass man sich als Verband nach so einer WM hinterfragt, ist auch klar – und das muss passieren", forderte Müller. "Und ich hoffe, es passiert auch. Und dass da miteinander gesprochen wird: Wie schaffen wir es, hier wieder etwas aufzubauen, wo jeder gerne hinkommt?"Langfristig, so Künast, wird der DEB Strukturen in der Nachwuchsausbildung weiter anpassen und mit Inhalten befüllen. "Es gibt genug Leute, die eine Vision haben, was das deutsche Eishockey angeht. Ich kenne viele, denen es in den Fingern juckt, wenn man an das deutsche Eishockey denkt", betonte Routinier Müller. "Ich glaube, die Zeit ist reif – und das sage ich jetzt auch schon eine Weile –, dass sich alle Akteure vielleicht mal an einen Tisch setzen."Damit die Heim-WM 2027 nicht die nächste Enttäuschung wird. "Wir haben nächstes Jahr ein sehr, sehr großes Privileg, mit einer unheimlich tollen Chance zu Hause wieder in die richtige Spur zu kommen", erklärte Seider.

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Fußball-WM 2026: Das sind die deutschen Gruppengegner

Ein krasser Außenseiter und zwei Abwehrbollwerke: Die Gruppengegner der deutschen Nationalelf heißen Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador – die Teams im Kurzporträt.1. Curaçao (14. Juni in Houston um 19 Uhr MESZ)Die Nationalelf von Curaçao gab vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada ein chaotisches Bild ab. Nach nur zwei Partien wurde der niederländische Trainer Fred Rutten, der vor langer Zeit auch mal Schalke trainiert hat, entlassen – auf Wunsch der Spieler und der Sponsoren. Zuvor hatte Curaçao in Testspielen gegen China und Australien klare Niederlagen kassiert.Also kehrte der Niederländer Dick Advocaat, 78 Jahre alt, auf den Trainerstuhl zurück, den er erst im Februar 2026 aus privaten Gründen geräumt hatte. Die Sehnsucht nach dem Mann, der die Insel vor der Küste Venezuelas sensationell durch die WM-Qualifikation geführt hatte, war wohl zu groß.Curaçao hat sich schon vor dem Turnierstart einen Rekord gesichert. Mit nur rund 160.000 Einwohnern ist die Karibikinsel – ein autonomer Staat innerhalb des Königreichs der Niederlande – das mit Abstand kleinste Land, das sich jemals für eine Fußball-WM qualifiziert hat.Sportlich ist das Team krasser Außenseiter. In der Weltrangliste steht es auf dem 82. Rang. Das Herzstück der Mannschaft bilden die Mittelfeldspieler Leandro Bacuna, der auch Kapitän ist, und Juninho Bacuna. Auch Keeper Eloy Room und die Verteidiger Riechedly Bazoer und Sherel Floranus gehören zu den Stützen. Bester Torschütze in der Qualifikation war Mittelstürmer Gervane Kastaneer, der sein Geld in der malaysischen Liga verdient. Teuerster Spieler im Kader ist der offensive Mittelfeldspieler Tahit Chong, der aktuell einen Marktwert von 4,5 Millionen Euro aufweist und in der 2. englischen Liga spielt. Bis auf zwei Ausnahmen stammen alle Nationalspieler aus den Niederlanden.2. Elfenbeinküste (20. Juni in Toronto um 22 Uhr)Das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste wird kein weiteres „Testspiel“ wie gegen Curaçao. Die Westafrikaner sind ein starker Gegner, besetzt mit einigen Spitzenkräften.Da ist zum Beispiel der Linksaußen Yan Diomande, der für RB Leipzig spielt. Der 19-Jährige ist der Bundesliga-Shootingstar und hat einen Marktwert von 75 Millionen Euro. Oder der Rechtsaußen Amad Diallo, der für Manchester United aufläuft und einen Marktwert von 50 Millionen Euro hat. Oder der Angreifer Bazoumana Touré, der für die TSG Hoffenheim spielt. Organisiert wird das Spiel von Franck Kassie, früher Milan, jetzt bei al-Ahli in Saudi-Arabien unter Vertrag. Der Ex-Frankfurter Evan Ndicka ordnet die Abwehr von AS Rom und der „Elefanten“ – nur um einige Beispiele zu nennen, die für die Qualität des Teams stehen.Bemerkenswert: Nationaltrainer Emerse Faé führte die Mannschaft ohne ein einziges Gegentor durch die WM‑Qualifikation. Das Prunkstück des Teams ist die Abwehr, dafür fehlt ein Torjäger von internationaler Klasse. Beim Afrika-Cup im Januar war die Elfenbeinküste Titelverteidiger, scheiterte aber im Viertelfinale an Ägypten. Für die DFB-Elf wird es die erste echte WM-Prüfung werden.3. Ecuador (25. Juni in East Rutherford um 22 Uhr)Für Ecuador wird die Teilnahme an der WM zur Gewohnheit. Zuletzt waren die Südamerikaner bis auf die Turniere in Südafrika (2010) und Russland (2018) immer dabei. Ihr größter Erfolg ist das Erreichen des Achtelfinales bei der WM in Deutschland 2006. Sonst schieden sie nach der Vorrunde aus. Superstars des Teams sind Mittelfeldspieler Moisés Caceido vom FC Chelsea und Innenverteidiger Willian Pacho von Paris Saint-Germain. Den Deutschen wird Piero Hincapié besser bekannt sein. Der Verteidiger spielte bis 2025 für Bayer Leverkusen und wechselte dann zum FC Arsenal. Kapitän und Rekordtorschütze ist der 36-jährige Mittelstürmer Enner Valencia.Bundestrainer Julian Nagelsmann hält Ecuador für den stärksten Gegner der DFB-Elf. Das liegt daran, dass die Südamerikaner die WM-Qualifikation als Zweiter der Südamerika-Gruppe abschlossen. Sie schnitten besser ab als Brasilien, Kolumbien oder Uruguay. Noch besser war lediglich Weltmeister Argentinien. Die große Stärke des Teams ist die Defensive. In achtzehn Qualifikationsspielen kassierten sie fünf Treffer – schossen aber auch nur 14. Zum Vergleich: Argentinien und Kolumbien erzielten 31 bzw. 28 Tore. Die Deutschen werden vermutlich viel Geduld brauchen, um Ecuadors Abwehrbollwerk zu knacken.Quelle: „transfermarkt.de“

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French Open im Tennis: Generation Freundschaft um Lys: "Macht Karriere schöner"

Eva Lys versteht sich mit einigen Spielerinnen auf der Tour besonders gut. Die Freundschaften sollen unter der sportlichen Rivalität nicht leiden - bei den French Open kommt es nun zu einem Härtetest.Freundinnen im Leben, Rivalinnen auf dem Platz - für Eva Lys schließt das eine das andere nicht aus. "Früher sagte man ja immer, Freundschaften im Sport sind nicht möglich", sagte die deutsche Tennisspielerin bei den French Open in Paris, "aber bei mir war es eigentlich von Tag eins an anders".Die 24-Jährige pflegt auf der Tour auch privat einen engen Kontakt unter anderem zu Alexandra Eala (21) aus den Philippinen, zur Ukrainerin Marta Kostjuk (23), der Spanierin Paula Badosa (28), der Türkin Zeynep Sönmez (23) sowie zu den Amerikanerinnen Coco Gauff (22) und Iva Jovic (18). Sie postet auf Social Media auch regelmäßig Videos und Bilder von gemeinsamen Treffen. So wie von Ealas 21. Geburtstag am vergangenen Samstag, als Lys, Jovic und Sönmez das Geburtstagskind sogar mit einem Kuchen überrascht hatten. Eala fand das "süß" und schwärmte: "Jede einzelne von ihnen ist so eine gute Freundin von mir. Ich weiß nicht, wie ich die Tour ohne diese Freundschaften überleben würde."Auf dem Platz pausiert die FreundschaftDiese Freundschaften seien "auf jeden Fall nicht oberflächlich", betonte Lys, die ihr Auftaktmatch in Paris gegen die Kroatin Petra Marcinko in zwei Sätzen gewann. "Wir sind eine Generation, wo das möglich ist", erklärte die Australian-Open-Achtelfinalistin des Vorjahres. "Das sind einfach Mädels, die haben denselben Alltag, die erleben genau dasselbe, die fühlen genau das Gleiche auf dem Platz." Wenn es aber zu einem direkten Duell kommt - so wie am Dienstag zwischen Jovic und Eala - dann werden laut Lys keinerlei Geschenke verteilt. Sie wäre auch nicht sauer, wenn dann mit harten Bandagen gekämpft werden würde. "Wenn wir zusammen essen und ich irgendwas Privates teile und die das irgendwie nutzen, um am nächsten Tag gegen mich zu gewinnen, dann haben sie es verdient", meinte die Hamburgerin. So lange der Respekt gewahrt bleibe, werde die Freundschaft darunter nie leiden, so Lys. "Ich kann das relativ gut unterscheiden und bin deswegen auch mit den Mädels befreundet, die das auch können." Solange es geht, werde sie an diesen Beziehungen festhalten. "Das macht einfach, glaube ich, die Karriere ein bisschen schöner", sagte sie.

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USA haben abgelehnt: Mexiko nimmt Irans Fußball-Mannschaft während der WM auf

In den USA ist das Team aus dem Iran während der Fußball-WM nicht erwünscht. Mexiko springt ein und bietet der Mannschaft Quartier – für die Spiele geht es aber in die Staaten.Mexiko will die iranische Fußball-Nationalmannschaft ohne Vorbehalte für die anstehende Weltmeisterschaft aufnehmen. „Die USA wollen nicht, dass das iranische Team bei ihnen sein Lager aufschlägt“, sagte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum am Montag vor Journalisten. Deshalb sei Mexiko gefragt worden, ob es das iranische Team aufnehmen könne. Die Antwort ihres Landes sei eindeutig gewesen, sagte Sheinbaum: „Klar, kein Problem.“Die am 11. Juni startende Fußball-WM wird in diesem Jahr von Mexiko, den USA und Kanada ausgerichtet. Eigentlich wollte die iranische Mannschaft ihr Quartier in Tucson im US-Bundesstaat Arizona aufschlagen. Angesichts des anhaltenden Konflikts mit Washington will der Iran aber nach Mexiko ausweichen und sein Quartier in der an die USA grenzenden mexikanischen Stadt Tijuana aufschlagen.Iran spielt in Los Angeles und SeattleIrans Teilnahme war lange Zeit fraglich, da mit den Vereinigten Staaten eines der Gastgeberländer am Iran-Krieg beteiligt ist. Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit ihren militärischen Angriffen auf die Islamische Republik begonnen. Teheran reagierte mit Luftangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Ziele in der Golfregion. Derzeit gilt eine brüchige Waffenruhe.Die iranische Fußball-Nationalmannschaft spielt in der Qualifikationsgruppe G und bestreitet ihre ersten zwei Spiele in der US-Metropole Los Angeles – am 15. Juni gegen Neuseeland und am 21. Juni gegen Belgien. Irans drittes Vorrundenspiel gegen Ägypten findet dann am 26. Juni in der US-Metropole Seattle statt.

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