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Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Während der WM: David Beckham erhält Stern auf „Walk of Fame“

Als Miteigentümer von Inter Miami gewann David Beckham im vergangenen Jahr die nordamerikanische Profi-Fußball-Liga MLS. Nun wird er für sein Engagement für den Fußball in den USA ausgezeichnet.David Beckham (51) wird während der Fußball-Weltmeisterschaft auf dem „Walk of Fame“ in Hollywood verewigt. Der frühere englische Fußball-Star soll am 12. Juni eine Sternenplakette im Herzen der Filmmetropole erhalten, wie die Organisatoren auf ihrer Internetseite mitteilten. Bei der feierlichen Zeremonie werden demnach auch seine Frau Victoria Beckham (52) und Hollywood-Star Tom Cruise (63) dabei sein. „Beckhams Rolle bei der Steigerung des Ansehens von Fußball in Amerika und sein nachhaltiger Einfluss auf Sport, Unterhaltung und globale Kultur machen diese Ehre besonders bemerkenswert“, erklärte Organisatorin Ana Martinez. Beckham ist seit 2018 Miteigentümer des Fußballclubs Inter Miami. Der Verein nahm 2023 den argentinischen Weltstar Lionel Messi unter Vertrag und gewann 2025 erstmals die Meisterschaft der nordamerikanischen Fußball-Liga MLS. Beckham stand zudem von 2007 bis Anfang 2013 bei MLS-Rekordmeister Los Angeles Galaxy selbst unter Vertrag, seine Karriere beendete er nach einer kurzen Zeit bei Paris St. Germain im Sommer 2013. Die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko startet am Donnerstag (11. Juni) in der kommenden Woche mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika.

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Formel 1: Neuer Ferrari-Vertrag für Leclerc vor Monaco-Heimrennen

Er wird das Jahrzehnt wohl mindestens vollmachen für die Scuderia. Charles Leclerc bekommt vorzeitig einen neuen Vertrag bei Ferrari. Schafft er aber auch den WM-Titel noch?Pünktlich zu seinem großen Heimrennen in Monaco hat Charles Leclerc einen neuen Vertrag bei der Scuderia Ferrari unterschrieben. Wie lange das neue Arbeitspapier des 28-Jährigen gültig ist, teilte der italienische Formel-1-Traditionsrennstall allerdings nicht mit. Von den kommenden Saisons war die Rede. „Er ist hier, um zu bleiben“, schrieb das Team. Leclerc war 2018 in die Motorsport-Königsklasse eingestiegen, seit 2019 - damals noch an der Seite von Sebastian Vettel - fährt er für Ferrari. Aktuell belegt er den dritten Platz im WM-Klassement hinter den beiden Mercedes-Piloten Kimi Antonelli und George Russell, aber noch vor seinem hochdekorierten Teamkollegen Lewis Hamilton. Der Vertrag des Briten soll Berichten zufolge bis Ende 2027 gültig sein. Der 41 Jahre alte siebenmalige Weltmeister soll zudem eine Option für eine weitere Saison haben.Bald sind es 20 Jahre „Ich könnte nicht glücklicher sein, diese Reise mit der Scuderia Ferrari fortzusetzen“, sagte Leclerc zu seinem neuen Vertrag: „Es ist das Team, das ich seit meiner Kindheit liebe und von dem ich geträumt habe, Teil davon zu sein, und nach all den Jahren ist es zu einer zweiten Familie geworden.“ Das große Ziel aber bleibt: „Die Weltmeisterschaft zurück nach Maranello zu holen.“Letzter Fahrer-Weltmeister in einem Ferrari ist der Finne Kimi Räikkönen. Im kommenden Jahr wird dieser Triumph 20 Jahre her sein.

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Philipp Lahm: „Ich fühlte mich verpflichtet, dass dieses Sommermärchen immer weitergeht“

20 Jahre Sommermärchen: Philipp Lahm spricht über ein rauschhaftes Turnier, ein neues Deutschlandgefühl und darüber, was er von der WM 2026 erwartet.

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Joyce Hübner: 367 Marathons an 367 Tagen: Berlinerin schafft Weltrekord

Joyce Hübner hat es geschafft: 367-mal lief sie einen Marathon – hintereinander. Fertig ist die Laufinfluencerin aber noch lange nicht.Joyce Hübner hat einen Lauf-Weltrekord aufgestellt. Die Berlinerin absolvierte ihren 367. Marathon nacheinander an 367 Tagen. Das hat vor der Laufinfluencerin noch keine Frau geschafft. Die Bestmarke stand bei 366, aufgestellt von der Belgierin Hilde Dosogne. Sie war 2024 an jedem Tag des Schaltjahres 42,195 Kilometer gelaufen.„Krass“ klinge es: Weltrekordhalterin Joyce Hübner. Das Wort sei irgendwie nicht so richtig greifbar, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. „Ich bin jetzt einfach die Läuferin weltweit mit den meisten Marathons nacheinander – dann klingt das viel beeindruckender. Und es fühlt sich gut an, das zu sagen.“Berlinerin will in allen deutschen Städten laufenDie Strecke führte Hübner am Dienstag von Bookholt nach Settrup in Niedersachsen. Für sie ist mit Marathon Nummer 367 aber noch lange nicht Schluss. Die 38-Jährige läuft bei ihrem bisher größten Projekt die über 2000 statistisch erfassten deutschen Städte ab.„Es wird jeden Tag aufs Neue wieder anstrengend sein“, sagte Hübner: „Ich weiß ja nie, was mich erwartet.“ Auch wenn es sich vielleicht so anfühle, als wenn sie kurz vorm Ziel sei: „Ich habe einen Riesenrespekt vor den noch anstehenden rund 5000 Kilometern, bis ich in Berlin bin.“495 Marathons an 495 Tagen sind das Ziel Insgesamt wird sie auf eine Gesamtleistung von über 21.300 Kilometern kommen, aufgeteilt in 495 Marathons an 495 Tagen. Einen Ruhetag hat sich Hübner noch nicht gegönnt und wird ihn ihrem Plan nach auch bei den restlichen 128 Marathons nicht einlegen.     Bevor es am 1. Juni vergangenen Jahres in Helmstedt losgegangen war, war eine ihrer größten Sorgen die Kälte im Winter gewesen. „Ich mag das überhaupt nicht, bei mehreren Minusgraden draußen laufend unterwegs zu sein“, sagte sie. Die kalte Jahreszeit hat sie auch geschafft. Am 8. Oktober will sie den „Joyce Städtetrip“ vollenden, das Ziel wird Berlin sein.Hübner, die das Laufen erst vor rund elf Jahren für sich entdeckte und ihren ersten Marathon 2018 lief, hat schon Erfahrung mit solchen Laufprojekten. 2023 war sie die deutsche Grenze abgelaufen: 120 Marathons in 143 Tagen.

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Fußball-Nationalmannschaft: Nur kein Jetlag: Nagelsmanns Strategie mit Strandspaziergang

Nach dem Flug in die USA beginnt Julian Nagelsmann mit dem Feinschliff für die WM. Der Bundestrainer bereitet sein Team jetzt auf spezielle Weise vor - und muss gleich wichtige Entscheidungen treffen.Julian Nagelsmann stieg als Letzter aus dem Mannschaftsbus. Er winkte noch schnell in Richtung der wartenden Fans und verschwand dann mit flottem Schritt in dem riesigen Teamhotel mit seinen 60 Stockwerken. Weit mehr als zwei Stunden waren vergangen zwischen der Landung der Fußball-Nationalmannschaft auf dem O'Hare International Airport von Chicago und der Ankunft am Seiteneingang des Waldorf Astoria.Die Fahrt durch die Rush Hour im Bus mit dem Aufdruck „Windstar“ war ein Vorgeschmack für den Bundestrainer auf die XXL-WM, dem Turnier der großen Herausforderungen und langen Wege. Nach acht Stunden Flug bat Nagelsmann seinen gesamten Kader noch zum Abendspaziergang am Strand des nahen Lake Michigan. Beine ausschütteln, Köpfe freibekommen. Für einen Jetlag hat der Bundestrainer keine Zeit.Jetzt geht es los mit dem WM-Feinschliff. Aber hinter geschlossenen Türen. Zuschauen beim Training darf auf dem Gelände des Clubs Chicago Fire aus der Major League Soccer jetzt für zwei Tage keiner mehr. Es gibt noch viel zu tun bis zum Turnierstart am 14. Juni in Houston gegen WM-Neuling Curaçao. Generalprobe gegen US-Team im BlickIn der Step-by-Step-Logik des Bundestrainers, die in Amerika bis zum Finale am 19. Juli führen soll, steht jetzt die WM-Generalprobe gegen Co-Gastgeber USA an. Am Samstag (20.30 Uhr/RTL) geht es für Nagelsmann nicht um eine spezielle Taktik oder Spielidee. Es wird auch keiner der beiden Gruppengegner Elfenbeinküste oder Ecuador, die viel besser sind als Curaçao, simuliert.Die Prüfung gegen das US-Team lautet für Nagelsmann viel mehr, die Wucht des Turniers bereits zu erahnen und zu fühlen. „Es geht einfach darum, die Emotionalität aufzusaugen und auch bei dem Turnier dann quasi anzukommen“, beschrieb der Bundestrainer seine Chicago-Agenda. Emotionen im Soldier FieldIm Stadion Solider Field, in dem sonst die Chicago Bears in der National Football League nach Touchdowns streben, rechnet der 38-Jährige mit dem unbeschreiblichen Enthusiasmus der Heimfans. „Ich glaube, es wird ein sehr emotionales Spiel“, sagte er. Die USA hätten seit der letzten Heim-WM 1994 kein größeres Spiel gehabt, meint Nagelsmann.Ausverkauft ist die Arena mit Platz für mehr als 60.000 Fans. Auch wenn am Tag der Amerika-Ankunft der DFB-Stars an dem Stadion noch nichts auf das Soccer-Duell gegen Germany hinwies. Auf der riesigen Neon-Werbetafel liefen nur die Spots für das Konzert des britischen Songwriters Ed Sheeran Ende Juni und ein Testduell des FC Liverpool gegen Leeds United im August. Dennoch, die WM wird eine Wucht haben. Darauf hatte auch Rudi Völler abgehoben, kurz vor dem Start in die USA. „Etwas besonders ist diese Wertigkeit“, sagte der 66-Jährige vor seiner insgesamt fünften WM seit 1986 und der ersten in der Funktion als DFB-Sportdirektor. Für jede Karriere, für jeden Spieler, egal wie erfolgreich im Club-Fußball, sei das Weltturnier etwas Besonderes, meinte Völler. In Chicago stieg er als Erster aus dem Teambus. Für Nagelsmann ist es die erste WM. Und er muss nach der Ankunft bald Entscheidungen treffen: Ist Torwart Manuel Neuer nach seiner Wadenverhärtung jetzt bereit für das Comeback im Nationaltrikot? Wie intensiv kann Nachzügler Kai Havertz als Startelf-Sturmspitze nach dem verlorenen Finale der Champions League mit dem FC Arsenal belastet werden? Und sind die Jungstars Lennart Karl und Nathaniel Brown die richtigen Kandidaten für die erste WM-Elf anstelle der erfahrenen David Raum und Leroy Sané?Es bahnt sich jetzt noch kurzfristig ein Umbruch im WM-Team an, der nach der erfolgreichen Qualifikation im vergangenen November so nicht zu erahnen war. In Neuer, Brown, Karl und Felix Nmecha drängen formstarke Profis in die Startelf, die auf dem Weg nach Amerika noch keine, kaum eine oder keine Rolle mehr gespielt hatten. Dazu kommen noch Jamal Musiala und Havertz, die wegen ihrer Verletzungen keine einzige Quali-Minute gespielt haben und jetzt ihre Stammplatzrollen wieder einnehmen. Hoeneß-Kritik im PraxistestDie von Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß geäußerte Kritik, Nagelsmann habe kein WM-Team eingespielt, wird plötzlich durch ein halbes Dutzend Startelf-Kandidaten nachträglich belegt. Was macht das mit den Spielern, die das Ticket zur Endrunde auch für Nagelsmann lösten? Oliver Baumann, der trotz aller Nummer-eins-Beteuerungen für Neuer weichen muss. Auch Leon Goretzka oder Top-Torschütze Nick Woltemade sind die Namen derer, die plötzlich nicht mehr als Stammkräfte gefragt wären. Droht da eine Unzufriedenheit im Team, die Nagelsmann mit seiner Philosophie der klaren Rollen eigentlich verhindern wollte? Angesprochen auf diese Personalstrategie wirkte der Bundestrainer zuletzt ein wenig gereizt. „Ja, diese Rollenspiele haben einen ganz großen Teil der Berichterstattung der letzten Wochen und Monate eingenommen“, sagte der Bundestrainer. Letztlich hätten sie aber immer nur den aktuellen Ist-Zustand beschrieben - Änderungen vorbehalten. Die Tage in Chicago weisen den WM-Weg.

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Fußball-Nationalmannschaft: Das bringt der erste Tag in Amerika für Nagelsmann

Der Bundestrainer hat nach der Ankunft in den USA keine Atempause, das WM-Training der Nationalmannschaft geht sofort weiter. In Chicago soll es auch ein Update zur Fitness von Torwart Neuer geben.Julian Nagelsmann hat keine Zeit für einen Jetlag. Der Bundestrainer macht am Tag nach der Ankunft in Chicago sofort weiter mit der Vorbereitung der Fußball-Nationalmannschaft - und zwar hinter geschlossenen Türen. Zuschauen ist jetzt nicht mehr erlaubt. Für den späten Vormittag Ortszeit - 18.00 Uhr in Deutschland - hat Nagelsmann die erste Übungseinheit für Kapitän Joshua Kimmich und dessen Kollegen angesetzt. Auf dem Gelände des Clubs Chicago Fire aus der Major League Soccer trainiert die DFB-Elf für die WM-Generalprobe an diesem Samstag (20.30 Uhr/RTL) gegen Co-Gastgeber USA. Torwart-Rückkehrer Manuel Neuer arbeitet weiter daran, für das dann vorgesehene Länderspiel-Comeback fit zu werden. Ob der 40-Jährige gegen das US-Team tatsächlich erstmals seit zwei Jahren wieder im DFB-Tor stehen wird, muss noch entschieden werden. Nagelsmann hatte angekündigt, in Chicago ein Update zu Neuers Wadenverletzung zu geben. Trainer steigt als Letzter aus dem BusAm Dienstagabend (Ortszeit) war das DFB-Team von rund 50 Fans und Schaulustigen am Hotel Waldorf Astoria in Chicago empfangen worden. Neuer stieg als erster Spieler aus dem Bus. Nagelsmann ließ seinem Kader den Vortritt, bevor er den Fans kurz zuwinkte und dann das Hotel durch den abgesperrten Seiteneingang betrat. Etwas später traf auch noch Kai Havertz ein, der nach dem verlorenen Finale der Champions League mit dem FC Arsenal erst jetzt in die WM-Vorbereitung einsteigt. Spaziergang zum Lake MichiganErster Programmpunkt in Chicago war ein frühabendlicher Spaziergang mit dem Team zum nahen Lake Michigan, um nach dem achtstündigen Flug aus Frankfurt die Beine auszuschütteln. Am Montag reist die Nationalmannschaft ins WM-Quartier in Winston-Salem in North Carolina weiter. Die erste Turnierpartie findet am 14. Juni (19.00 Uhr) in Houston gegen Curaçao statt.

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Philipp Lahm: „Ich fühlte mich verpflichtet, dass dieses Sommermärchen immer weitergeht“

20 Jahre Sommermärchen: Philipp Lahm spricht über ein rauschhaftes Turnier, ein neues Deutschlandgefühl und darüber, was er von der WM 2026 erwartet.

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Fußball-Nationalmannschaft: Ankunft in Amerika: DFB-Team landet in Chicago

Das DFB-Team ist in Chicago gelandet und startet mit dem Training in den USA. Am Samstag steht das Testspiel gegen den Co-Gastgeber der WM an.Mit einer Grußbotschaft aus dem Flughafen-Tower ist die Fußball-Nationalmannschaft in Amerika angekommen. Nach einem achtstündigen Flug landete Julian Nagelsmann mit seinem WM-Team am Dienstagnachmittag (Ortszeit) auf dem O’Hare International Airport im Nordwesten von Chicago. „Welcome to the German team“, hätten die Fluglotsen gesagt, berichtete der Lufthansa-Kapitän über Bordlautsprecher von dem Willkommens-Gruß nach der Landung. Die Linienmaschine des DFB-Partners war am frühen Nachmittag deutscher Zeit in Frankfurt/Main nach einem Gewitter mit leichter Verspätung gestartet, konnte diese aber aufholen. Vom Flughafen aus ging es für Kapitän Joshua Kimmich und die DFB-Crew noch die gut 25 Kilometer in die Innenstadt der Metropole am Lake Michigan. Dort wohnt die Auswahl im Hotel Waldorf Astoria. Das erste Training hat Nagelsmann am Mittwoch um 11.00 Uhr Ortszeit angesetzt - 18.00 Uhr in Deutschland. WM-Generalprobe gegen US-TeamDie Nationalmannschaft setzt ihre WM-Vorbereitung auf dem Trainingsgelände von Chicago Fire vor. Für den Club der Major League Soccer hatte einst Bastian Schweinsteiger gespielt. Die letzte Testpartie für die Weltmeisterschaft findet am Samstag (20.30 Uhr/MESZ/RTL) im Stadion Soldier Field gegen Co-Gastgeber USA statt. Am kommenden Montag folgt der Umzug ins WM-Hotel in Winston-Salem in North Carolina.

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Newsblog zur Fußball-WM: DFB-Team in Chicago gelandet

 „Playboy“-Leser küren „sexiesten deutschen Nationalspieler“. Noch neun Tage bis Turnierbeginn. Alle Nachrichten zur Fußball-WM im stern-Newsblog.In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Fußball-WM 2026: Ökonom lag dreimal richtig – diese Nation soll jetzt Weltmeister werden

Mit seinem Modell prognostizierte Joachim Klement die Sieger der Fußball-WM 2014, 2018 und 2022. Welche Nation ihm zufolge 2026 das Rennen macht.Eigentlich wollte Joachim Klement Prognosen von Ökonomen ad absurdum führen und entwarf aus diesem Grund ein Prognosemodell für Fußball-Weltmeisterschaften. Er ging davon aus, dass sich auf Grundlage solcher Kalkulationen keine seriöse Vorhersage treffen lässt – und wurde eines Besseren belehrt.„Ökonomen überschätzen sich permanent“, sagt Klement im Interview mit „11 Freunde“. Sie glaubten, Prognosen aufstellen zu können, von denen sie keine Ahnung hätten – beispielsweise für Fußballergebnisse. Da Klement sich daran störte, entwickelte er sein Modell. Anfangs sei es eine „Schnapsidee“ gewesen. „Doch dann ist der größte anzunehmende Unfall passiert: Ich lag richtig. Und dann lag ich wieder richtig. Und dann lag ich nochmal richtig.“Klement sagte mithilfe seines Modells folgende Fußball-Weltmeister korrekt voraus: Deutschland 2014, Frankreich 2018 und Argentinien 2022. Wie hat er das geschafft?Diese Nation wird laut dem Modell WeltmeisterDas Modell basiert auf vier wirtschaftlichen und sportlichen Faktoren, die in die Berechnung einfließen. Dazu zählen die Bevölkerungsgröße als Maß für den Talentpool eines Landes und der Wohlstand beziehungsweise das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf als Indikator für eine erfolgreiche Nachwuchsförderung. Weitere Faktoren sind das Klima als Voraussetzung für Fußballtraining und -spiele über das ganze Jahr verteilt sowie die Fifa-Weltrangliste – sie soll die Stärke der Spielergeneration einer Nation abbilden.„Alle sozioökonomischen Faktoren werden zusammengenommen und geben ein Stärkeranking für jedes Team“, sagt Klement „Focus Online“. „Wenn ich da aufhören würde, dann wäre das Ergebnis sehr einfach. Das aktuell stärkste Team, Frankreich, würde die Weltmeisterschaft gewinnen.“ Klement jedoch zieht die verschiedenen Faktoren heran und kommt dadurch zu einem überraschenden Ergebnis: Laut dem Modell des Ökonomen gewinnen die Niederlande die Fußball-WM 2026.„Ich war etwas überrascht, als mein Modell und die Simulationen ergaben, dass die Niederlande gewinnen würden“, sagt Klemet dem Sender SBS News. Besonders, weil die Niederländer laut der Simulation einen „sehr, sehr schwierigen Weg ins Finale vor sich haben.“DFB-Team bei WM 2026 früh raus?Für die deutsche Nationalmannschaft und Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Klement schlechte Nachrichten: „Es tut mir leid, das sagen zu müssen: Aber im Achtelfinale ist gegen die Franzosen Feierabend“, sagt er gegenüber „11 Freunde“. Der Ökonom gehe zwar davon aus, dass Deutschland ohne Probleme als Gruppensieger in die K.o.-Phase einzieht und auch die USA im Sechzehntelfinale schlägt. Es sei aber unausweichlich, dass das DFB-Team auf Frankreich trifft. „Und die sind den Deutschen nach meinen Variablen klar überlegen.“Besonders überrascht zeigt sich Klement über seine Prognose, dass Japan im Sechzehntelfinale den fünfmaligen Weltmeister Brasilien rausschmeißen soll. Er habe „gedacht, das kann nicht wahr sein“, berichtet Klement dem „Focus“. Der Ökonom betont aber auch, dass seine Berechnungen den Ausgang eines Spiels nur zu ungefähr 50 Prozent erklären könnten. Der Rest sei Glück und Tagesform.

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Fußball-WM 2026: Das ist das Hotel des DFB-Teams – es hat ein ungewöhnliches Speiseangebot

Während der WM 2026 wird die deutsche Nationalmannschaft in einem Hotel in North Carolina unterkommen. Wir werfen einen Blick in das Hotel, das einst eine Privatresidenz war.Der „Geist von Malente“ umweht die Nationalmannschaft bis heute. Vier Wochen bei der WM 1974 und eine Woche vor der WM 1990 verbrachte die Nationalmannschaft in der Sportschule – und gewann jeweils den Titel. Auch das Campo Bahia in Brasilien wurde beim WM-Triumph 2014 legendär. Kann das auch dem Graylyn Estate in North Carolina gelingen? Dort kommt das Team von Julian Nagelsmann bei der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko unter. Ausschlaggebend für die Entscheidung dürfte auch die Nähe zur Wake Forest University und die für US-Hochschulen üblichen hervorragenden Sportanlagen gewesen sein. So ist die Universität keine zwei Kilometer vom Graylyn Estate entfernt, verfügt über drei Trainingsplätze und jede Menge weitere Sporteinrichtungen. „Wir haben hier drei Fußballplätze in einem sehr, sehr guten Zustand, die alle Ansprüche, die wir aus sportlicher Sicht stellen, erfüllen“, erklärte Nagelsmann bei der Verkündung der Unterkunft.WM 2026: Hotel des DFB-Teams bietet viel LuxusDas Hotel selbst blickt auf eine lange Historie zurück: Es ist 101 Jahre her, dass Bowman Gray auf den Gedanken kam, seinen Wunsch zu realisieren. Der Industrielle und seine Frau Nathalie kauften in Winstom-Salem ein Stück Land, um sich ihr Traumhaus zu bauen. Gray war ebenso wie die Stadt im US-Bundesstaat North Carolina mit Tabak reich geworden. 1932, sieben Jahre nach Baubeginn, waren die Arbeiten am Graylyn Estate beendet. Die Familie Gray bezog das Anwesen mit den 85 Zimmern und einer Wohnfläche von fast 4300 Quadratmetern – damals das zweitgrößte Haus in North Carolina.Viel Zeit, seinen neuen Luxus zu genießen, hatte Bowman Gray nicht. Er starb nur drei Jahre später während einer Kreuzfahrt an einem Herzinfarkt. 1972 spendete die Familie Gray das Anwesen der Wake Forest University, zu der die Grays eine enge Beziehung pflegten. Mit einem Fond ermöglichten sie bereits 1941 die Gründung eines medizinischen Hochschulzweigs, auch die Gelder für den Bau eines Stadions für Autorennen und Footballspiele stammten einst aus dem Fond.Nachdem die Universität das Anwesen zunächst als Studierendenwohnheim nutzte, ist es seit 1984 ein Boutique-Hotel, in dem noch einige Traditionen aufrechterhalten werden. Um Butter und Scotch, die beiden Hunde der Familie Gray zu ehren, gibt es jeden Nachmittag Butterscotch Cookies. Dazu können Gäste kostenlos auf einen unbegrenzten Vorrat Eiscreme zurückgreifen – der Lieblingssüßigkeit von Bowman Gray.

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Betagte Profis: Das sind die Oldies der Fußball-WM 2026

Bei der WM 2026 wollen es einige Fußball-Oldies noch einmal wissen. Das Turnier dürfte für sie eine Abschiedstour werden. Diese in die Jahre gekommenen Profis sind dabei.Sie können es einfach nicht lassen: An der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada nehmen einige Profis teil, die auf die 40 zugehen oder sie schon geknackt haben. Trotz ihres hohen Sportleralters spielen sie in ihren Nationalmannschaften teils noch wichtige Rollen.Da wäre etwa der ewige Cristiano Ronaldo, 41 Jahre alt, der kürzlich mit seinem Klub Al-Nassr die Meisterschaft in Saudi-Arabien gewann – sein erster Titel in dem Wüstenstaat. Der Portugiese ist trotz einer Tätlichkeit in der WM-Qualifikation nicht für die ersten Spiele des Turniers gesperrt (der stern berichtete). Trainer Roberto Martinez kann also gleich zu Beginn auf seinen Superstar zurückgreifen.Sechste WM für Ronaldo und MessiFür Ronaldo ist es die sechste WM – gleiches gilt für seinen langjährigen Kontrahenten Lionel Messi. Der mittlerweile 38-jährige Star von Inter Miami geht nach dem Triumph in Katar 2022 mit Argentinien als Titelverteidiger ins Rennen. Im Gegensatz zu Messi war es Ronaldo bislang nicht vergönnt, den WM-Pokal in den Himmel zu stemmen. Das will der Portugiese in diesem Sommer ändern.Die meisten hier aufgeführten Oldies werden wohl ihre letzte WM spielen. Ronaldo allerdings ließ bislang offen, ob er womöglich sogar bei der WM 2030 noch als Spieler dabei sein will. Sein Heimatland Portugal ist neben Spanien und Marokko sowie Uruguay, Argentinien und Paraguay, wo je ein Spiel stattfinden wird, Gastgeber des Turniers. Ronaldo wäre dann 45 Jahre alt. Eine Teilnahme von „CR7“ ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.Deutschlands Oldie heißt Manuel NeuerBei der WM 2026 hat auch die deutsche Nationalmannschaft einen Oldie in ihren Reihen: Torwart-Urgestein Manuel Neuer kehrte nach seinem Rücktritt im Sommer 2024 als Nummer eins zurück ins DFB-Team. Über sein Comeback wurde viel diskutiert, da Bundestrainer Julian Nagelsmann sich lange zu Oliver Baumann bekannt hatte, ihn dann aber kurz vor dem Turnier zur Nummer zwei degradierte (lesen Sie dazu: Wie Neuers Sensationscomeback im Hintergrund vorbereitet wurde | stern+).Der älteste Spieler aller Zeiten bei einer Fußball-WM war übrigens auch ein Torwart: Der Ägypter Essam El Hadary spielte als damals 45-Jähriger beim Turnier in Russland 2018. Dieser Rekord wird bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada nicht gebrochen. Der älteste Spieler ist Schottlands Torwart Craig Gordon mit 43 Jahren.Diese und weitere Oldies bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada finden Sie in dieser Fotostrecke.

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Fußball-Weltmeisterschaft: Mit diesen Spielern will Nagelsmann den WM-Jackpot knacken

„Ich bin mega heiß, die Jungs sind mega heiß“, sagt Trainer Julian Nagelsmann – denn der WM-Kader 2026 steht fest. Diese 26 Nationalspieler fahren mit.Sie wollen nach dem fünften Stern greifen, und Trainer Julian Nagelsmann lässt bei der Benennung des WM-Kaders daran keinen Zweifel. Einige Nominierungen kamen nicht überraschend, und doch gab es Entscheidungen, die unerwartet kamen. Wer für Deutschland zur WM fährt, sehen Sie in der Bildergalerie oben.Mit einer ausführlichen Erklärung für die spektakuläre Rückkehr von Manuel Neuer und einem großen Lob für den zur Nummer 1b degradierten Oliver Baumann hat der Fußball-Bundestrainer seine Torwart-Entscheidung für das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada verteidigt.„Jeder weiß, welche Aura Manu umgibt. Wir planen mit ihm als Nummer eins. Die Entscheidung steht so und ist in meinen Augen die richtige“, sagte Nagelsmann über den deutschen Rekordtorwart bei der Präsentation der 26 Spieler der Nationalmannschaft für die WM vom 11. Juni bis 19. Juli.Nationaltrainer verteidigt Torwart-EntscheidungLässig im DFB-Outfit mit den vier Weltmeister-Sternen auf der Brust hatte der 38-Jährige auf dem Podium in der Futsal-Halle der DFB-Akademie Platz genommen. Und natürlich kamen schnell die Fragen zu Neuer und Baumann, der lange als WM-Nummer eins galt.„Oli ist ein absoluter Teamplayer, ein ganz toller Mensch, der die Mannschaft nie im Stich lassen wird und der, wenn er Einsätze bekommt, weil der Manu Probleme hat, das herausragend machen wird. Das weiß Oli, das weiß ich, und darauf sind wir alle vorbereitet“, lobte Nagelsmann den Hoffenheimer.Nagelsmann über WM-Kader: „Die internen Diskussionen sind vorbei“Nach vielen öffentlichen Debatten und Indiskretionen, die wie im Falle des Kölners Said El Mala, der doch nicht zur WM fährt, nicht zutrafen, blickte Nagelsmann nun nach vorn. „Die internen Diskussionen sind vorbei. Die Vorfreude ist groß. Ich bin mega heiß, die Jungs sind mega heiß“, sagte er.Da der Freiburger Matthias Ginter den Sprung in die Auswahl nicht schaffte, ist Neuer der einzige verbliebene Weltmeister von 2014. Eine Kehrtwende im Fall Neuer schien lange ausgeschlossen, doch in der Vorwoche sickerten erste Infos durch. Bei seinem Auftritt im ZDF-„Sportstudio“ am Samstag wich Nagelsmann noch allen Fragen aus. Dass die Kommunikation immer perfekt gewesen sei, wollte er nicht behaupten, merkte der Bundestrainer selbstkritisch an.Neuer selbst hatte bis zuletzt immer wieder glaubhaft betont, sein Rücktritt aus der Nationalelf sei in Stein gemeißelt. Verkündet hatte er ihn freilich vor zwei Jahren auch in der Annahme, dass Nagelsmann fortan auf Marc-André ter Stegen als Nummer eins setzen würde. Das war tatsächlich der Plan des Bundestrainers. Dieser wurde aber von mehreren schweren Verletzungen ter Stegens durchkreuzt.Das eröffnete Baumann eine unverhoffte Chance. Der Hoffenheimer war ein sicherer Rückhalt während der gesamten WM-Qualifikation im zweiten Halbjahr 2025 und stieg zur Nummer eins auf. Nun muss er die Rückstufung akzeptieren. „Aber er hat sich auch in dem Telefonat, es war ja nicht nur eins, es waren mehrere, extrem committed gegenüber der Mannschaft, dass er sie nie im Stich lassen würde“, sagte Nagelsmann.Neuer drin, El Mala rausAngeführt wird das Aufgebot von Kapitän Joshua Kimmich. Seine Stellvertreter Kai Havertz und Antonio Rüdiger sind nach langen Verletzungen rechtzeitig wieder in WM-Verfassung, wie auch der Dortmunder Felix Nmecha. Jüngster Akteur im Aufgebot ist Bayern-Teenager Lennart Karl mit 18 Jahren und der Erfahrung von zwei Länderspielen.Der ein Jahr ältere El Mala fährt doch nicht zur WM, entgegen anderer Meldungen aus Köln. Der 19-Jährige hat noch kein Länderspiel bestritten, aber erheblichen Anteil am Klassenerhalt des 1. FC Köln gehabt. Den Sprung ins Aufgebot schafften die in diesem Jahr bisher nicht berücksichtigten Maximilian Beier und Nadiem Amiri.Für den Münchner Tom Bischof war hingegen kein Platz frei. Dennoch stellt der FC Bayern mit sieben Spielern den größten Block vor vier Stuttgartern und vier Dortmundern.In der Gruppenphase spielt die Nationalmannschaft am 14. Juni in Houston gegen Curaçao, am 20. Juni im kanadischen Toronto gegen die Elfenbeinküste und am 25. Juni in East Rutherford gegen Ecuador. Das Teamquartier wird in Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina bezogen.

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WM in Italien: Was wurde aus den Weltmeistern von 1990?

Ein neuer Kinofilm blickt auf den deutschen WM-Titel 1990 in Italien zurück. Unsere Fotostrecke zeigt, was die Weltmeister nach ihrer erfolgreichen Karriere machten.Der Elfmeter von Andreas Brehme, Kapitän Lothar Matthäus mit dem WM-Pokal, der einsame Franz Beckenbauer auf dem Rasen des Olympiastadions. Genau 35 Jahre sind diese Szenen nun her – 1990 wurde Deutschland in Rom durch ein 1:0 im Finale gegen Argentinien zum dritten Mal Weltmeister.Für die Spieler, die bei der Weltmeisterschaft in Italien dem DFB-Kader angehörten, war es der größte Erfolg ihrer fußballerischen Karriere. Nur wenige von ihnen standen nach der sportlichen Karriere weiter im Rampenlicht und konnten an ihre glanzvollen Momente auf dem Rasen anknüpfen. Der persönliche Kontakt blieb aber bestehen, die Spieler von damals treffen sich noch regelmäßig. In der Doku „Ein Sommer in Italien”, die an diesem Montag ins Kino kommt, blicken die Stars noch einmal auf ihren Triumph zurück. Auch unveröffentlichte Aufnahmen von 1990 sind zu sehen.Wie der Werdegang der Weltmeister von 1990 weiter verlief, sehen Sie in unserer Fotostrecke. Tatsächlich gibt es gerade mal eine Handvoll Spieler, die nach ihrem Karriereende über längere Zeit als Trainer oder Funktionär aktiv waren. Und ausgerechnet Andreas Brehme, Schütze des entscheidenden Elfmetertores im Finale, ist bereits gestorben. Auch Teamchef Franz Beckenbauer und Stürmer Frank Mill sind mittlerweile tot. Weltmeister von 1990: Nach dem Titel ging es abwärtsDanach gewann Deutschland nur noch einmal den WM-Titel – 2014 in Brasilien. Wie es für die Weltmeister von Rio weiterging, erfahren Sie hier. Die berühmte Prophezeiung von Franz Beckenbauer, Deutschland werde nach der Wiedervereinigung und mit den Top-Spielern aus der DDR „über Jahre unschlagbar sein“, bewahrheitete sich nicht. Als Titelverteidiger schied die Nationalelf 1994 in den USA im Viertelfinale aus. Zwar holte Deutschland 1996 noch einmal den EM-Titel, danach folgten jedoch sehr magere Jahre. Erst mit der Fußball-WM 2006, dem „Sommermärchen“ im eigenen Land, ging es wieder aufwärts und die Ära einer neuen, erfolgreichen Mannschaft begann.

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Turnier in drei Ländern: So sehen die Maskottchen der Fußball-WM 2026 aus

Die Fifa hat die offiziellen Maskottchen für die WM im kommenden Jahr vorgestellt. Erstmals richten drei Länder das Turnier aus – jedes bekommt seine eigene Figur.Im Sommer 2026 findet die Fußball-WM erstmals in drei Ländern statt. Die USA, Kanada und Mexiko richten das Turnier gemeinsam aus. Dementsprechend gibt es auch drei Maskottchen.Die Fifa hat die tierischen Glücksbringer offiziell vorgestellt: Es sind ein Elch, ein Jaguar und ein Weißkopfseeadler mit den Namen Maple, Zayu und Clutch. Die drei Tiere verkörpern jeweils die Eigenheiten des Landes, für das sie stehen. Als Torwart, Mittelfeldspieler und Stürmer sollen sie außerdem die Fußballspieler, die bei der WM antreten, symbolisieren. Zudem wurde auf jedes der Maskottchen eine Legende zugeschnitten, die die Werte des Turniers widerspiegeln soll.Fußball-WM: Maskottchen gibt es seit 1966"Maple, Zayu und Clutch sind voller Freude, Energie und Zusammengehörigkeitsgefühl, genau wie die Weltmeisterschaft selbst", erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino bei der Vorstellung via Social Media. "Die drei Maskottchen spielen eine zentrale Rolle in der unglaublichen, unterhaltsamen Atmosphäre, die wir für dieses bahnbrechende Turnier schaffen. Sie werden die Herzen erobern und in Nordamerika und auf der ganzen Welt für Jubel sorgen. Ich kann sie mir schon auf den T-Shirts der Kinder vorstellen und wie sie Fußballlegenden abklatschen."Zwar wird zum ersten Mal eine Fußball-WM in drei Ländern ausgetragen, drei Maskottchen gab es bei einer Weltmeisterschaft aber bereits: die computergenerierten Figuren Ato, Kaz and Nik bei der WM 2002 in Japan und Südkorea. Seit 1966 wählt die Fifa für jedes Turnier ein offizielles Maskottchen aus. Nicht immer kommen diese aber bei den Zuschauern gut an. Goleo, das Maskottchen für das "Sommermärchen" 2026 in Deutschland, erhielt beispielsweise wenig schmeichelhafte Kritiken. Wie Maple, Zayu und Clutch von den Fans aufgenommen werden, bleibt abzuwarten. Die WM in den USA, Kanada und Mexiko findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli statt. Erstmals treten 48 Teams an.Quelle: Fifa

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Fußball-WM 2026: Das sind die deutschen Gruppengegner

Ein krasser Außenseiter und zwei Abwehrbollwerke: Die Gruppengegner der deutschen Nationalelf heißen Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador – die Teams im Kurzporträt.1. Curaçao (14. Juni in Houston um 19 Uhr MESZ)Die Nationalelf von Curaçao gab vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada ein chaotisches Bild ab. Nach nur zwei Partien wurde der niederländische Trainer Fred Rutten, der vor langer Zeit auch mal Schalke trainiert hat, entlassen – auf Wunsch der Spieler und der Sponsoren. Zuvor hatte Curaçao in Testspielen gegen China und Australien klare Niederlagen kassiert.Also kehrte der Niederländer Dick Advocaat, 78 Jahre alt, auf den Trainerstuhl zurück, den er erst im Februar 2026 aus privaten Gründen geräumt hatte. Die Sehnsucht nach dem Mann, der die Insel vor der Küste Venezuelas sensationell durch die WM-Qualifikation geführt hatte, war wohl zu groß.Curaçao hat sich schon vor dem Turnierstart einen Rekord gesichert. Mit nur rund 160.000 Einwohnern ist die Karibikinsel – ein autonomer Staat innerhalb des Königreichs der Niederlande – das mit Abstand kleinste Land, das sich jemals für eine Fußball-WM qualifiziert hat.Sportlich ist das Team krasser Außenseiter. In der Weltrangliste steht es auf dem 82. Rang. Das Herzstück der Mannschaft bilden die Mittelfeldspieler Leandro Bacuna, der auch Kapitän ist, und Juninho Bacuna. Auch Keeper Eloy Room und die Verteidiger Riechedly Bazoer und Sherel Floranus gehören zu den Stützen. Bester Torschütze in der Qualifikation war Mittelstürmer Gervane Kastaneer, der sein Geld in der malaysischen Liga verdient. Teuerster Spieler im Kader ist der offensive Mittelfeldspieler Tahit Chong, der aktuell einen Marktwert von 4,5 Millionen Euro aufweist und in der 2. englischen Liga spielt. Bis auf zwei Ausnahmen stammen alle Nationalspieler aus den Niederlanden.2. Elfenbeinküste (20. Juni in Toronto um 22 Uhr)Das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste wird kein weiteres „Testspiel“ wie gegen Curaçao. Die Westafrikaner sind ein starker Gegner, besetzt mit einigen Spitzenkräften.Da ist zum Beispiel der Linksaußen Yan Diomande, der für RB Leipzig spielt. Der 19-Jährige ist der Bundesliga-Shootingstar und hat einen Marktwert von 75 Millionen Euro. Oder der Rechtsaußen Amad Diallo, der für Manchester United aufläuft und einen Marktwert von 50 Millionen Euro hat. Oder der Angreifer Bazoumana Touré, der für die TSG Hoffenheim spielt. Organisiert wird das Spiel von Franck Kassie, früher Milan, jetzt bei al-Ahli in Saudi-Arabien unter Vertrag. Der Ex-Frankfurter Evan Ndicka ordnet die Abwehr von AS Rom und der „Elefanten“ – nur um einige Beispiele zu nennen, die für die Qualität des Teams stehen.Bemerkenswert: Nationaltrainer Emerse Faé führte die Mannschaft ohne ein einziges Gegentor durch die WM‑Qualifikation. Das Prunkstück des Teams ist die Abwehr, dafür fehlt ein Torjäger von internationaler Klasse. Beim Afrika-Cup im Januar war die Elfenbeinküste Titelverteidiger, scheiterte aber im Viertelfinale an Ägypten. Für die DFB-Elf wird es die erste echte WM-Prüfung werden.3. Ecuador (25. Juni in East Rutherford um 22 Uhr)Für Ecuador wird die Teilnahme an der WM zur Gewohnheit. Zuletzt waren die Südamerikaner bis auf die Turniere in Südafrika (2010) und Russland (2018) immer dabei. Ihr größter Erfolg ist das Erreichen des Achtelfinales bei der WM in Deutschland 2006. Sonst schieden sie nach der Vorrunde aus. Superstars des Teams sind Mittelfeldspieler Moisés Caceido vom FC Chelsea und Innenverteidiger Willian Pacho von Paris Saint-Germain. Den Deutschen wird Piero Hincapié besser bekannt sein. Der Verteidiger spielte bis 2025 für Bayer Leverkusen und wechselte dann zum FC Arsenal. Kapitän und Rekordtorschütze ist der 36-jährige Mittelstürmer Enner Valencia.Bundestrainer Julian Nagelsmann hält Ecuador für den stärksten Gegner der DFB-Elf. Das liegt daran, dass die Südamerikaner die WM-Qualifikation als Zweiter der Südamerika-Gruppe abschlossen. Sie schnitten besser ab als Brasilien, Kolumbien oder Uruguay. Noch besser war lediglich Weltmeister Argentinien. Die große Stärke des Teams ist die Defensive. In achtzehn Qualifikationsspielen kassierten sie fünf Treffer – schossen aber auch nur 14. Zum Vergleich: Argentinien und Kolumbien erzielten 31 bzw. 28 Tore. Die Deutschen werden vermutlich viel Geduld brauchen, um Ecuadors Abwehrbollwerk zu knacken.Quelle: „transfermarkt.de“

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WM 2026: Das sind die drei Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft

Mit der WM 2026 findet erstmals ein Turnier in drei Gastgeberländern statt. Das heißt auch: Es gibt drei Maskottchen – eines für jedes Land. Die Fifa hat besondere Ziele mit ihnen.Drei Gastgeberländer wird es bei der WM 2026 geben: die USA, Kanada und Mexiko. Und jedes bekommt vom Weltverband Fifa ein eigenes Maskottchen spendiert. Es geht tierisch zu.Maple der Elch wird Kanada vertreten, Zayu der Jaguar Mexiko und der Weißkopfseeadler Clutch die USA. Sie sollen „die lebendige Kultur, die Tradition und den Charakter der jeweiligen Länder“ repräsentieren, schreibt die Fifa, „und stehen für Einheit, Vielfalt und die gemeinsame Begeisterung für den Fußball“. Fifa will Maskottchen der WM 2026 vermarktenDas sind blumige Marketingworte und tatsächlich hat die Fifa mit den drei tierischen Repräsentanten ein bisschen mehr vor, als sie nur in den 16 verschiedenen Stadien des Turniers als „Stimmungskanonen“ (Fifa) auflaufen zu lassen. „Um gezielt auch junge Fans anzusprechen, sind Maple, Zayu und Clutch die ersten spielbaren FIFA-Turniermaskottchen“, schreibt der Weltverband. Sie sollen in Videospielen auftauchen. Als wäre das noch nicht genug, um dem jungen, zahlenden Publikum den Fußball näherzubringen, hat sich die Fifa noch drei kleine Hintergrundgeschichten zu den Maskottchen einfallen lassen. Das sind sie:Maple ist laut Weltverband nicht nur Elch, sondern auch „Street-Style-Künstler, Musikfan und ein leidenschaftlicher Torhüter“ und glänzt obendrein durch „Kreativität, Beharrlichkeit und Individualität“. Die ein oder andere „legendäre Parade“ soll er in der Vergangenheit ebenfalls schon ausgepackt haben. Unabhängig überprüfen ließ sich das nicht. Daneben zeigt er aber auch für Elche typisches Verhalten und „streift durch alle Provinzen und Territorien Kanadas“.Zayu ist der Stürmer des Trios und – wie für Jaguare üblich – sehr wendig und flink. Die Fifa beschreibt die Raubkatze, die aus dem Dschungel kommt, als große Tänzerin, die gerne isst und mexikanische Traditionen lebt. Zayu trage „Mexikos Herz mit Stolz in sich“.Clutch trägt die Kapitänsbinde und spielt im Mittelfeld der Maskottchen. Ein viertes Gastgeberland hätte der Aufstellung nicht geschadet, dann wäre auch noch eine Verteidigung mit dabei. So muss man sich Clutch wohl eher als Sechser vorstellen, der verteidigt und kreativ nach vorne arbeitet. Immerhin kann er fliegen und sich so schnell über den Platz bewegen.

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WM 2026: Das sind alle Fußball-Weltmeister von 1930 bis heute

Die Fußball-WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, ist die 23. in der Geschichte des Sports. Ein Rückblick auf die bisherigen Gewinner.Bei 22 Fußball-Weltmeisterschaften, die bislang veranstaltet wurden, könnte man meinen, es gebe viele verschiedene Nationen, die eine Trophäe ergattern konnten. So ist es aber nicht. Erst acht Länder haben es in der Vergangenheit geschafft, ein Turnier als Sieger zu verlassen: Brasilien, Deutschland, Italien, Argentinien, Frankreich, Uruguay, England und Spanien.Rekord-Weltmeister ist wenig überraschend Brasilien mit fünf Titeln, gefolgt von Deutschland mit vier Titeln. Der Ur-Weltmeister ist Uruguay, welches das allererste Turnier 1930 nicht nur selbst beherbergt, sondern am Ende auch gewonnen hat. Uruguay klingt wie ein Exot auf der Siegerliste? Mitnichten! Auch 1950 packten die Südamerikaner die Trophäe bei der Abreise mit ins Gepäck und lassen damit in der Gesamtrangliste die beiden stolzen Fußballnationen England und Spanien hinter sich, die bislang jeweils erst eine WM gewinnen konnten.Die Liste aller Fußball-Weltmeister:1930 in Uruguay: Uruguay (nach 4:2 gegen Argentinien)1934 in Italien: Italien (nach 2:1 n. V. gegen die Tschechoslowakei)1938 in Frankreich: Italien (nach 4:2 gegen Ungarn)1950 in Brasilien: Uruguay (nach 2:1 gegen Brasilien in der Finalrunde)1954 in der Schweiz: Bundesrepublik Deutschland (nach 3:2 gegen Ungarn)1958 in Schweden: Brasilien (nach 5:2 gegen Schweden)1962 in Chile: Brasilien (nach 3:1 gegen die Tschechoslowakei)1966 in England: England (nach 4:2 n. V. gegen Deutschland (BRD))1970 in Mexiko: Brasilien (nach 4:1 gegen Italien)1974 in Deutschland (BRD): Deutschland (BRD) (nach 2:1 gegen die Niederlande)1978 in Argentinien: Argentinien (nach 3:1 n. V. gegen die Niederlande)1982 in Spanien: Italien (nach 3:1 gegen Bundesrepublik Deutschland )1986 in Mexiko: Argentinien (nach 3:2 gegen Bundesrepublik Deutschland )1990 in Italien: Bundesrepublik Deutschland (nach 1:0 gegen Argentinien)1994 in den USA: Brasilien (nach 0:0 n. V. und 3:2 i. E. gegen Italien)1998 in Frankreich: Frankreich (nach 3:0 gegen Brasilien)2002 in Südkorea/Japan: Brasilien (nach 2:0 gegen Deutschland)2006 in Deutschland: Italien (nach 1:1 n. V. und 5:3 i. E. gegen Frankreich)2010 in Südafrika: Spanien (nach 1:0 n. V. gegen die Niederlande)2014 in Brasilien: Deutschland (nach 1:0 n. V. gegen Argentinien)2018 in Russland: Frankreich (nach 4:2 gegen Kroatien)2022 in Katar: Argentinien (nach 3:3 n. V. und 4:2 i. E. gegen Frankreich)

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WM 2026: Das ist der Spielplan der deutschen Nationalmannschaft

Am 14. Juni steigt die deutsche Nationalmannschaft in die WM 2026 ein. In ihrer Gruppe ist sie der Favorit, allzu leicht wird es aber nicht. So sieht der Spielplan des DFB aus.Ein Selbstläufer ist die Gruppe, die das DFB-Team bei der WM 2026 erwischt hat, nicht. Das Weiterkommen ist trotzdem Pflicht für die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann, die am 14. Juni in das Turnier einsteigt. Hier finden Sie die Übersicht aller WM-Gruppen.WM-Neuling Curaçao ist einer der Gegner in der Gruppe E, dazu noch die Elfenbeinküste und Ecuador. Die Anstoßzeiten der Gruppenphase sind für das deutsche Publikum trotz der Zeitverschiebung gerade noch im Rahmen. Eine Partie beginnt um 19 Uhr und zwei jeweils um 22 Uhr. Der Spielplan des DFB-Teams bei der WM 2026:Gruppenphase Spiel 1: Los geht es am 14. Juni um 19 Uhr deutscher Zeit gegen den Debütanten Curaçao. Ihn als großen Außenseiter der Gruppe zu bezeichnen, würde einem der niederländische Coach Fred Rutten wohl verzeihen, denn genau so ist es. Prominenz gibt es im Kader nicht, die drei wertvollsten Spieler sind laut des Portals „Transfermarkt“ Tahith Chong (Sheffield United), Sontje Hansen (FC Middlesbrough) und Armando Obispo von PSV Eindhoven. Das Spiel findet im NRG Stadium in Houston statt. Gruppenphase Spiel 2: Nach der Pflicht warten auf die Nationalmannschaft noch zwei Küren. Zunächst steht am 20. Juni um 22 Uhr die Elfenbeinküste an, deren Kader schon wesentlich hochkarätiger besetzt ist als der von Curaçao. Unter anderem mit Amad Diallo (Manchester United), Ousmane Diomande (Sporting Lissabon) oder Evan Ndicka (AS Rom) steht internationale Prominenz auf dem Rasen. Trainiert wird die Mannschaft von Emerse Faé. Angepfiffen wird im BMO Field in Toronto.Gruppenphase Spiel 3: Der dickste Brocken wartet am letzten Spieltag auf die Deutschen: Ecuador am 25. Juni um 22 Uhr. In der Mannschaft von Trainer Sebastián Beccacece lauern Topstars wie Moisés Caicedo vom FC Chelsea (Marktwert laut „Transfermarkt“ 110 Millionen Euro), Willian Pacho (Paris Saint-Germain) oder Piero Hincapié vom FC Arsenal. Für den DFB geht es für die Partie an die Ostküste der USA – ins MetLife Stadium in New Jersey.Nach der Gruppenphase bieten sich traditionell verschiedene Möglichkeiten, wie es für die Nationalmannschaft weitergeht. Wird Deutschland Gruppenerster oder -zweiter, zieht es direkt in die K.O.-Phase ein. Bei Platz eins würde das Sechzehntelfinale mit deutscher Beteiligung am 29. Juni um 22.30 Uhr stattfinden, bei Platz zwei wäre es am 30. Juni um 19 Uhr. Durch die große Zahl an teilnehmenden Mannschaften qualifizieren sich auch die acht besten Gruppendritten für das Sechzehntelfinale. Sollte Deutschland eines dieser Teams sein, gäbe es gleich sechs potenzielle Termine (je nachdem, welche Platzierung der DFB innerhalb dieser acht Mannschaften einnehmen würde). Auf das deutsche Publikum würden dann teils undankbare Anstoßzeiten zukommen: 1. Juli, 3 Uhr dt. Zeit1. Juli, 18 Uhr1. Juli, 22 Uhr1. Juli, 3 Uhr2. Juli, 2 Uhr3. Juli, 5 Uhr4. Juli, 3.30 UhrDie weiteren möglichen deutschen Spielansetzungen:Achtelfinale: 4. Juli (23 Uhr), 5. Juli (22 Uhr), 6. Juli (2 Uhr), 7. Juli (2 Uhr) und 7. Juli (22 Uhr) Viertelfinale: 9. Juli (22 Uhr), 10. Juli (22 Uhr), 11. Juli (23 Uhr), 12. Juli (3 Uhr)Halbfinale: 14. oder 15. Juli jeweils um 21 UhrFinale: 19. Juli um 21 UhrWird Deutschland Gruppenletzter, war's das allerdings mit dem WM-Traum, dann ist das Turnier vorbei.

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WM 2026: Diese Regeln sind neu bei der Fußball-Weltmeisterschaft

Kurz vor Beginn der WM 2026 führen die Regelhüter des Fußballs neue Weisungen ein. Vor allem dem Zeitspiel wollen sie an den Kragen. Und der VAR bekommt mehr Befugnisse.Der Modus ist nicht die einzige Neuerung bei der Fußball-WM 2026. Im Frühjahr hat das International Football Association Board (Ifab) neue Regeln für den Weltfußball präsentiert, die auch für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko gelten werden. Das Ifab ist das oberste Konsortium der Regelhüter – was es beschließt, gilt für den kompletten organisierten Fußball, insbesondere für Turniere wie Welt- und Europameisterschaften oder die Champions League. Verbände können manche Leitlinien des Ifab allerdings anpassen oder nicht übernehmen. Das gilt zum Beispiel für den Jugendbereich. Fixe Regeln sind dafür aber Pflicht und unantastbar – etwa die Abseitsregel. Hier gibt es keinen Spielraum. Festgehalten sind die Fußballregeln im „Laws of the Game“.Vor der WM 2026 gibt es ein paar Regel-AnpassungenDie neuen Regeln gelten ab Sommer. Diese Änderungen hat das Ifab beschlossen:Insbesondere das Zeitspiel ist den Regelhütern ein Dorn im Auge. In der Bundesliga etwa beträgt die Netto-Spielzeit – also jene Minuten, in denen tatsächlich der Ball rollt – nur rund 60 von insgesamt 90 Minuten. Als Konsequenz wurden in der jüngeren Vergangenheit schon längere Nachspielzeiten eingeführt, was zu gemischten Reaktionen bei den Mannschaften führte. Jedoch: Sie sind mitunter selbst schuld, denn insbesondere bei Standardsituationen wird oft Zeit geschunden. Das soll sich ändern. Die Acht-Sekunden-Regel für Torhüter, die besagt, dass die Schlussleute den Ball innerhalb von acht Sekunden abschlagen müssen, wird auf Abstöße und Einwürfe erweitert. Hat ein Schiedsrichter das Gefühl, dass das Spiel verzögert werden soll, startet er einen sichtbaren Fünf-Sekunden-Countdown. Ein verzögerter Einwurf führt zu einem Einwurf des Gegners; ein Abstoß, der zu lange dauert, hat eine gegnerische Ecke zur Folge.Ebenfalls beliebt bei Fußballern: Eine Verletzung vortäuschen oder dramatisieren, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Das hat künftig Folgen. Die Behandlungszeit wurde zwar schon immer zur Nachspielzeit dazugerechnet. Neu ist aber, dass ein Spieler, der sich auf dem Feld behandeln ließ oder dessen Verletzung zu einer Spielunterbrechung führte, eine Minute warten muss, ehe er nach der Behandlung wieder auf das Feld darf. Hier gibt es aber eine wichtige Ausnahme. Denn Teams könnten Verletzungen des Gegenübers in Kauf nehmen, um den Gegner für die Zeit nach der Behandlung zahlenmäßig zu schwächen. Darum gilt: Gibt es für ein Foul eine Gelbe oder Rote Karte, darf der verletzte Spieler auf dem Feld behandelt werden und danach direkt im Spiel bleiben. So sollen Fußballer geschützt werden, die tatsächlich behandelt werden müssen.Auch ums Thema Zeitspiel geht es bei der neuen Regel, wonach Spieler, die ausgewechselt werden, das Feld innerhalb von zehn Sekunden verlassen müssen. Dauert es länger, muss der einzuwechselnde Spieler bis zur nächsten Spielunterbrechung warten, bis er mitmachen darf.Weitere Anpassungen betreffen den Videoschiedsrichter (VAR). Er kann neuerdings auch Eckbälle darauf überprüfen, ob sie korrekt entschieden wurden, wenn aus ihnen ein Tor resultiert. Bisher wurde nur das Tor selbst auf Richtigkeit geprüft.Außerdem ist neu, dass der VAR zweite Gelbe Karten eines Spielers überprüfen kann – also jene, die zu einem Platzverweis führen würden. Erste Gelbe Karten werden nur dann gecheckt, wenn der falsche Spieler oder das falsche Team damit bedacht wurden. Regelverstöße, die zu einer Gelb-roten Karte führen würden, aber nicht vom Schiedsrichter erkannt wurden, werden ebenfalls nicht vom VAR korrigiert.Das Ifab hat zudem beschlossen, dass Spieler, die in einer Konfrontation etwas hinter vorgehaltener Hand sagen, mit der Roten Karte bedacht werden. Damit soll ausgeschlossen werden, dass Spieler ihre Gegner beleidigen, man ihnen das aber hinterher nicht nachweisen kann.Rot soll es ebenso geben, wenn Spieler aus Protest gegen den Schiedsrichter den Platz verlassen. Das gilt auch für Offizielle, die ihre Fußballer auffordern, aus Protest das Feld zu verlassen.Bei der WM 2026 gibt es außerdem eine weitere Neuerung, die aber nicht vom Ifab stammt, sondern vom Weltverband Fifa. So soll es in jeder Partie pro Halbzeit eine dreiminütige Trinkpause geben, jeweils nach rund 22 Minuten Spielzeit. Offiziell lautet die Begründung, dass die Pausen zum Schutz der Spieler eingeführt werden. Die Sache ist aber: Pausen wird es in jeder Partie geben, völlig unabhängig vom Wetter. So solle sichergestellt werden, dass für alle Teams die gleichen zeitlichen Belastungen herrschen, schreibt die Fifa.Während Trinkpausen bei hohen Temperaturen durchaus ihren Sinn haben und es bei vergangenen Turnieren im Ermessen der Schiedsrichter bereits solche Pausen gegeben hat, stößt die Einführung der Unterbrechungen in jeder Partie – selbst bei Regen und 15 Grad – auf Kritik. Der Vorwurf lautet, dass die Fifa damit lediglich mehr Möglichkeiten zur Ausstrahlung von Werbung schaffen möchte. ARD und ZDF, zwei der drei übertragenden deutschen Sender, wollen die Pausen jedenfalls nutzen, um Werbung zu zeigen.Hinweis: Dieser Text wurde aktualisiert.

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