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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

French Open im Tennis: Ukrainerin gegen Russin: Wenn Politik den Sport überlagert

Kein Handschlag, schwere Vorwürfe, viele Ausflüchte: Beim Tennismatch der Ukrainerin Olijnykowa gegen die Russin Schnaider ging es nicht nur um Sport.Das Tennis-Duell bei den French Open zwischen der Russin Diana Schnaider und der Ukrainerin Oleksandra Olijnykowa ging weit über den Sport hinaus. Das zeigte sich auch in den Pressekonferenzen nach Schnaiders 7:5, 6:1-Sieg in der dritten Runde, der kaum eine Rolle spielte. Olijnykowa gab ein emotionales Statement ab und erneuerte ihre Vorwürfe gegen Schnaider, die Russin wich Nachfragen dazu und zum Krieg aus.Was sie tue, sei keine Politik, sagte Olijnykowa: „Es geht um Menschlichkeit. Wenn Menschen getötet werden, wenn Kinder sterben, wenn Gewalt gerechtfertigt wird oder gefeiert, können wir nicht so tun, als wäre nichts passiert. Wir können nicht wegschauen. Wir können diejenigen nicht schützen, die solche Taten unterstützen oder entschuldigen.“Das wirft die Ukrainerin der Russin vorDamit meint sie unter anderem Schnaider. Der 22-Jährigen wirft die Ukrainerin vor, eine große Sympathisantin von Russlands Präsident Wladimir Putin zu sein. Unter Putins Führung führt Russland seit mehr als vier Jahren einen Angriffskrieg in der Ukraine. Konkret geht es unter anderem darum, dass Schnaider Internet-Beiträge russischer Propagandisten mit Likes versehen haben soll. Dafür habe sie Belege, versicherte die Ukrainerin. Außerdem nahm Schnaider an einem Gazprom-Turnier teil, womit sie indirekt ein Unternehmen unterstützt habe, das Kriegsverbrechen finanziere, meint Olijnykowa (25).Schnaider behauptete, sie habe nichts von dem gehört, was Olijnykowa ihr vorwerfe. Konkret auf ihr Social-Media-Verhalten angesprochen, wich sie aus: „Ich habe keine Ahnung, was sie gefunden hat. Ich weiß es wirklich nicht und möchte dazu nichts sagen.“ Sicherheitsleute beim MatchZu ihrer Meinung zum Krieg wollte sich die Russin auch nicht äußern. „Ich werde nichts zu der Situation sagen. Ich bin hier, um über Tennis und mein Spiel zu sprechen, über die zweite Woche der French Open.“ Ihre Teilnahme am von Gazprom gesponsorten Showturnier begründete die Russin mit den wenigen Chancen, in ihrer Heimat vor der Familie und den Freunden spielen zu können.Beim Match in Paris waren auch Sicherheitsleute vor Ort. Sie hätte keine gebraucht und habe auch niemanden gesehen, „der heute aggressiv“ gewesen sei, sagte Olijnykowa und fügte als Vergleich an: „Wenn ich nach Hause komme, werde ich von Drohnen und Raketen attackiert.“Kein Handschlag am NetzDie ukrainische Turnier-Mitfavoritin Marta Kostjuk hatte nach ihrem Auftaktmatch in Paris öffentlich gemacht, dass hundert Meter von ihrem Elternhaus eine Rakete ein Gebäude zerstört habe. Sie zeigte auf der Pressekonferenz auch ein Bild auf dem Handy, das die Zerstörung zeigen soll.Sie versuche, wann immer es geht, „an die Schrecken des Alltagslebens der Menschen“ in ihrer Heimat zu erinnern, sagte Kostjuk. Olijnykowa ist dabei noch aktiver. „Dieser Krieg bestimmt mein Leben, denn meine Zukunft liegt in der Ukraine. Mein Vater kehrt zur Armee zurück. Mein Freund ist Soldat. Alles in meinem Leben ist vom Krieg geprägt“, sagte sie.Auf den im Tennis eigentlich obligatorischen Handschlag am Netz verzichten die ukrainischen Profis, wenn sie auf Spieler und Spielerinnen aus Russen treffen.

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Italien-Rundfahrt: Vingegaard siegt am Berg – Giro-Triumph zum Greifen nah

Jonas Vingegaard setzt sich zehn Kilometer vor dem Ziel ab und jubelt am Berg. Der Däne steuert mit großem Vorsprung auf seinen ersten Gesamtsieg bei der Italien-Rundfahrt zu.Radstar Jonas Vingegaard hat in beeindruckender Manier die 20. und vorletzte Giro-Etappe gewonnen und steht damit unmittelbar vor seinem Premierensieg bei der legendären Italien-Rundfahrt. Zehn Kilometer vor dem Ziel setzte sich der 29 Jahre alte Däne am Schlussabstieg der 200 Kilometer langen Bergetappe zwischen Gemona del Friuli und dem Wintersportort Piancavallo von seinen Konkurrenten ab und verteidigte souverän das Rosa Trikot. „Am letzten Tag in den Bergen wollten wir unbedingt auf Sieg fahren“, sagte ein zufriedener Vingegaard im Ziel. Es war der fünfte Etappensieg beim diesjährigen Giro. In der Gesamtwertung führt der Tour-de-France-Sieger von 2022 und 2023 vor dem Finale weiterhin mit 5:22 Minuten Vorsprung auf den Österreicher Felix Gall. Mit einem Rückstand von 6:25 Minuten ist der frühere Giro-Sieger Jai Hindley aus Australien Dritter. Die Schlussetappe des 109. Giro d'Italia wird an diesem Sonntag in Rom ausgetragen. Die Strecke führt das Peloton über 131 Kilometer durch die Ewige Stadt. Auf der letzten Etappe wird der Träger des Rosa Trikots traditionell nicht mehr angegriffen.

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Rhythmische Sportgymnastik: Gymnastik-Ass Varfolomeev erstmals Mehrkampf-Europameisterin

Olympiasiegerin, Weltmeisterin - und nun auch Europameisterin im Mehrkampf: Darja Varfolomeev glänzt in einem spannenden Duell.Gymnastik-Star Darja Varfolomeev ist erstmals Mehrkampf-Europameisterin. Die 19 Jahre alte Olympiasiegerin aus Schmiden gewann bei den Titelkämpfen in der Rhythmischen Sportgymnastik in Warna überlegen Gold im Vierkampf. Nach ihren Übungen mit Reifen, Ball, Keulen und Band verwies die elfmalige Weltmeisterin in einem spannenden Duell mit 120,150 Punkten die Bulgarin Stiliana Nikolowa um 1,4 Zähler auf Rang zwei. Dritte wurde die Ukrainerin Taisiia Onofriitschuk mit 117,150 Punkten.Damit tritt Varfolomeev bei den Heim-Weltmeisterschaften vom 12. August an in Frankfurt/Main einmal mehr als Topfavoritin auf Gold an. „Ich habe mein Bestes gegeben. Ich habe mich heute sehr kraftvoll gefühlt, energievoll und habe das auch auf der Fläche gezeigt. Am Ende freue ich mich riesig über dieses Gold. Das war die schwierigste Medaille für mich. Ich hatte schon alle Titel im Mehrkampf außer bei der EM. Jetzt ist es endlich da“, sagte Varfolomeev glücklich und erleichtert.Noch nicht bei 100 ProzentMit dem Titelgewinn war nicht unbedingt zu rechnen, da die 19-Jährige zum Auftakt der EM gesundheitlich angeschlagen war. „Ich kann es kaum glauben, wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir hier den Titel holen. Darja ist längst nicht bei 100 Prozent und unser großes Saisonziel sind die Weltmeisterschaften im August in Frankfurt. Daher sind wir umso glücklicher, dass es geklappt hat“, sagte Trainerin Julia Raskina. Den Ausschlag für Platz eins gab die letzte Übung mit den Keulen, für die ihr Schützling mit 31,000 Punkten die höchste Tageswertung bekam.An diesem Sonntag hat Varfolomeev noch in den Einzelfinals mit Band, Reifen und Ball weitere Chancen auf Medaillen. Lediglich den Endkampf mit den Keulen hatte die Schmidenerin wegen zweier Geräteverluste in der Qualifikation verpasst.

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Premier League: FC Liverpool feuert Trainer Arne Slot

Für den Nachfolger von Jürgen Klopp ist das Kapitel FC Liverpool nach zwei Saisons beendet. Der Premier-League-Klub trennt sich vom niederländischen Trainer Arne Slot.Der FC Liverpool hat sich überraschend von Trainer Arne Slot getrennt. Wie die Reds mitteilten, muss der Niederländer mit sofortiger Wirkung gehen. Slot hatte noch einen Vertrag bis Sommer 2027. Der 47-Jährige war seit 2024 als Nachfolger von Jürgen Klopp Coach in Liverpool und hatte in seiner ersten Saison den Meistertitel geholt. In der abgelaufenen Spielzeit war der Klub von Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz nur Fünfter in der Premier League geworden – enttäuschend angesichts der Ambitionen in Liverpool. Als Nachfolger wird in den englischen Medien bereits Andoni Iraola gehandelt, was auch Bayer Leverkusen betreffen könnte. Der 43 Jahre alte Spanier war drei Jahre lang Trainer beim AFC Bournemouth und gilt auch als Kandidat beim Bundesligisten. „Dass dies eine schwierige Entscheidung für uns als Klub war, versteht sich von selbst“, teilten die Reds in einer Stellungnahme am Mittag mit und lobten Slot für dessen Verdienste. Zu den Gründen für den Rauswurf gab es zunächst kaum Angaben. „Gleichzeitig sind wir gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass Veränderungen notwendig sind, damit der Klub weiter vorankommt“, hieß es lediglich. „Dennoch basiert die Schlussfolgerung, zu der wir gekommen sind, auf der Überzeugung, dass die Entwicklung der Mannschaft am besten durch einen Richtungswechsel bewältigt werden kann.“Arne Slot und die Bilanz beim FC LiverpoolVor allem der Saison-Endspurt ging daneben. Aus den letzten zehn Pflichtspielen holte Liverpool nur drei Siege. Am letzten Spieltag gab es nur ein enttäuschendes 1:1 gegen Brentford und den bislang letzten Sieg gab es Ende April gegen Crystal Palace (3:1).Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert.Weitere Quelle:Mitteilung auf liverpoolfc.com.

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Trainerwechsel in England: Wirtz-Club Liverpool beurlaubt Trainer Slot

Obwohl der FC Liverpool in der Premier League nur Fünfter wurde, kommt dies zum jetzigen Zeitpunkt überraschend. Warum der Slot-Rauswurf auch den Ex-Club von Reds-Star Florian Wirtz betreffen könnte.Der FC Liverpool hat sich überraschend von Trainer Arne Slot getrennt. Wie die Reds mitteilten, muss der Niederländer mit sofortiger Wirkung gehen. Slot hatte noch einen Vertrag bis Sommer 2027. Der 47-Jährige war seit 2024 als Nachfolger von Jürgen Klopp Coach in Liverpool und hatte in seiner ersten Saison den Meistertitel geholt. In der abgelaufenen Spielzeit war der Club von Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz nur Fünfter in der Premier League geworden - enttäuschend angesichts der Ambitionen in Liverpool. Als Nachfolger wird in den englischen Medien bereits Andoni Iraola gehandelt, was auch Bayer Leverkusen betreffen könnte. Der 43 Jahre alte Spanier war drei Jahre lang Trainer beim AFC Bournemouth und gilt auch als Kandidat beim Bundesligisten. Viel Lob, aber wenig Erklärungen der Reds„Dass dies eine schwierige Entscheidung für uns als Club war, versteht sich von selbst“, teilten die Reds in einer Stellungnahme am Mittag mit und lobten Slot für dessen Verdienste. Zu den Gründen für den Rauswurf gab es zunächst kaum Angaben. „Gleichzeitig sind wir gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass Veränderungen notwendig sind, damit der Club weiter vorankommt“, hieß es lediglich. „Dennoch basiert die Schlussfolgerung, zu der wir gekommen sind, auf der Überzeugung, dass die Entwicklung der Mannschaft am besten durch einen Richtungswechsel bewältigt werden kann.“Vor allem der Saison-Endspurt ging daneben. Aus den letzten zehn Pflichtspielen holte Liverpool nur drei Siege. Am letzten Spieltag gab es nur ein enttäuschendes 1:1 gegen Brentford und den bislang letzten Sieg gab es Ende April gegen Crystal Palace (3:1).

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Fußball: Warum das Champions-League-Finale so ungewohnt früh beginnt – und wer es überträgt

Paris Saint-Germain gegen Arsenal London: In Budapest steht sich im Champions-League-Endspiel die Crème de la Crème des europäischen Fußballs gegenüber – mit ungewöhnlicher Anstoßzeit.Wenn an diesem Samstag um kurz vor 18 Uhr die Champions-League-Hymne erklingt, richten sich die Augen des europäischen Fußballs auf die Puskás Aréna in Budapest. In der ungarischen Hauptstadt steht das Finale der Königsklasse auf dem Programm: Der französische Dauermeister Paris Saint-Germain trifft auf den englischen Topklub Arsenal London.Anpfiff zum Finale der Champions League um 18 UhrPSG könnte nach Real Madrid erst die zweite Mannschaft werden, die den Titel seit der Einführung der Champions-League 1992 verteidigt. Die Franzosen gehen als Favorit in die Partie, für Arsenal wäre es der erste Triumph in dem Wettbewerb.Die frühe Anstoßzeit in Budapest ist ungewöhnlich, „gelernt“ ist für die Fans 21 Uhr als Beginn der Partien in der Königsklasse – 18 Uhr ist in diesem Jahr eine Premiere. „Mit dieser Entscheidung soll durch die Optimierung von Logistik und Abläufen am Spieltag sowie durch andere konkrete Vorteile für ein besseres Erlebnis für Fans, Mannschaften und Austragungsstädte gesorgt werden“, versucht der europäische Fußballverband Uefa den Schritt in vielen Worten zu begründen.Und weiter: „Angereiste Fans können vor allem nach dem Spiel öffentliche Verkehrsmittel besser erreichen, um sicher und bequem vom Stadion abzureisen. In den Austragungsstädten wird es einen positiven wirtschaftlichen Effekt geben, da die Fans nach dem Spiel die Möglichkeit haben, weiterzufeiern.“Letztlich dürften es vor allem wirtschaftliche Gründe sein, die für die frühere Anstoßzeit sorgen. „Die neue Anstoßzeit entspricht auch besseren Übertragungszeiten, um das Endspiel weltweit noch mehr Zuschauer/-innen an den Bildschirmen und im Internet zugänglich zu machen.“ Und mehr Zuschauende bedeuten mehr Werbeeinnahmen.ZDF zeigt Paris Saint-Germain gegen Arsenal London im TV und StreamDie Football Supporters Europe (FSE), die größte europäische Vereinigung von Fußballfans, begrüßt die neue Anstoßzeit. „Dies ist ein willkommener Schritt für Fans, den wir voll und ganz unterstützen“, erklärte Geschäftsführer Ronan Evain nach Bekanntgabe der Entscheidung laut „Kicker“.Das Finale in Budapest ist das einzige Spiel der laufenden Champions-League-Saison, das live im Free-TV zu sehen ist. Das ZDF überträgt ab 17.05 Uhr. Moderator Jochen Breyer meldet sich mit den Experten Per Mertesacker und Christoph Kramer aus der Puskás Aréna. Kommentiert wird das Spiel von Gari Paubandt. Die Übertragung ist auch im ZDF-Streamingportal zu sehen. Auch der Streaminganbieter Dazn überträgt das Duell zwischen Paris Saint-Germain und Arsenal London.Quellen: Uefa, „Kicker“, ZDF

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French Open im Tennis: Karriereende naht: Djokovic verliert gegen Tennis-Zukunft

Novak Djokovic spielt bei den French Open gegen den Topstar der neuen Generation - und wird in die Knie gezwungen. Ein Zeichen, dass der Abschied der Tennis-Legende naht.Novak Djokovic formte mit den Händen ein Herz, streckte dann beide Daumen nach oben und verließ mit einem Lächeln den Court Philippe Chatrier - für immer? „Ich weiß es nicht“, sagte der Tennis-Superstar angesprochen auf eine mögliche Rückkehr 2027 nach Paris als dann 40-Jähriger. Sein Blick ging dabei ins Leere.Die Umstände seiner Drittrunden-Niederlage gegen den halb so alten Teenager João Fonseca (19) sprechen dafür, dass es der letzte Auftritt des Grand-Slam-Rekordchampions bei den French Open war. Zumal die große Titelchance, die sich durch das dramatische Aus von Jannik Sinner und das verletzte Fehlen von Carlos Alcaraz aufgetan hatte, hier wohl nicht erneut wiederkommt. Becker traut Djokovic Sieg in Wimbledon zuFür seinen Traum vom 25. Grand-Slam-Turniersieg wird er beim Rasen-Klassiker in Wimbledon einen neuen Anlauf nehmen. „Wimbledon ist körperlich nicht ganz so anstrengend, das ist sein nächstes großes Ziel“, sagte sein Ex-Trainer Boris Becker bei Eurosport: „Und nach den Auftritten in dieser Woche hat er dort alle Chancen, den Titel zu gewinnen“. Auf Sand in Paris dürfte es das aber wohl gewesen sein - das ist nach dem fast fünfstündigen Fünfsatzkrimi gegen Fonseca deutlich geworden. Am Ende der 6:4, 6:4, 3:6, 5:7, 5:7-Niederlage habe er das Gefühl gehabt, „kaum noch auf den Beinen stehen“ zu können. „Es wäre schön, wenn es im Best-of-three-Modus laufen würde“, scherzte Djokovic, „aber so ist es nicht“. Djokovic schwärmt über seinen Bezwinger: „Nächste große Star“Bei der Hitze von 30 Grad gegen einen vor Energie nur so strotzenden Fonseca konnte der 39-Jährige nach einer 2:0-Satzführung nicht mehr so recht mithalten. „Ich glaube nicht, dass ich mit meinem Spiel zu viel falsch gemacht habe. Er war einfach besser“, sagte Djokovic. „Zweifellos war er der bessere Spieler in den wichtigen Momenten.“ Eigentlich war das über viele Jahre sein Markenzeichen. Doch der Körper spielt nicht mehr so mit, wie er es gerne hätte. Seine Vorbereitung auf das Sandplatz-Spektakel war beschwerlich. Nur ein einziges Match konnte er auf Sand, auf dem Fitness noch wichtiger ist als bei den anderen Belägen, bestreiten - und das verlor er in Rom. „Ich hätte gerne mehr gespielt“, verriet Djokovic, „aber mein Körper hat es mir nicht erlaubt“. Und dennoch bot er dem Topstar der neuen Tennis-Generation einen Riesenfight. „Der Typ gibt einfach nie auf“, sagte Fonseca über den Altmeister: „Es fühlt sich an, als sei er 20. Es ist einfach unglaublich.“ Djokovic schwärmt über seinen BezwingerDjokovic gab die Blumen zurück. „Er hat Talent und Schlagkraft. Ganz Brasilien feuert ihn an, die Begeisterung um ihn ist also riesig - und das völlig zu Recht“, schwärmte er über Fonseca: „Hoffentlich wird er der nächste große Star und gewinnt Grand-Slam-Turniere. Das wünsche ich mir wirklich sehr.“ Der „regelrechte Hype“, den es um den 19-Jährigen gebe, sei gerechtfertigt, meinte Djokovic.Während er den ganz großen Durchbruch des hochveranlagten Brasilianers prophezeite, neigt sich seine eigene Karriere dem Ende entgegen. Es wird nicht mehr lange dauern, und Djokovic gesellt sich zu Roger Federer und Rafael Nadal in den Tennis-Ruhestand. Dass er wirklich die Kraft und Motivation findet, bis zu Olympia 2028 in Los Angeles weiterzumachen, wie er es vor einiger Zeit mal als vages Ziel formulierte, ist inzwischen nur noch schwer vorstellbar.„Wenn ich also all die Enttäuschung und die negativen Gedanken über das Spiel ausblende, dann gibt es doch vieles, worauf ich stolz sein kann, was ich durchgemacht und erlebt habe“, sagte Djokovic dennoch als versöhnliches Fazit seiner Turniertage in Paris: „Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung.“

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Fußball-Champions League: Angeber-Wissen zum Finale: ein Terminal nur für Arsenal-Fans

Paris Saint-Germain und der FC Arsenal kämpfen um die Champions-League-Krone. Warum beginnt das Spiel so früh? Wer spielt die Hymne und welche Serie spricht für PSG? Fakten für Hardcore-Fans.Titelverteidigung oder historische Premiere? Favorit Paris Saint-Germain und der FC Arsenal kämpfen im Champions-League-Finale um Europas bedeutendste Fußball-Trophäe. Was vor dem Finale heute Abend (18.00 Uhr/ZDF, DAZN) in Budapest wichtig ist.Extra Terminal für Arsenal-FansDem Budapester Flughafen droht das wohl verkehrsreichste Wochenende des Jahres. „Die Zahl der Flüge wird sich fast verdoppeln, und das Passagieraufkommen wird zwischen dem 29. und 31. Mai um durchschnittlich 60 Prozent steigen“, heißt es auf der Website. Um auf die Menschenmassen besser vorbereitet zu sein, wurde der für Passagierflüge längst geschlossene Terminal 1 extra wiedereröffnet - als exklusiver Terminal für Arsenal-Fans. Etwa 4.000 Sicherheitskräfte sind rund um das Finale im Einsatz - auch, weil Zehntausende Fans ohne Ticket in der Stadt erwartet wurden.PSG könnte Torrekord knackenParis hat in der laufenden Champions-League-Saison bereits 44 Tore erzielt und liegt damit nur einen Treffer unter dem Wettbewerbsrekord von 45 Toren, den der FC Barcelona in der Saison 1999/2000 aufstellte. Zwar kam Liverpool auf dem Weg ins Königsklassen-Finale 2018 insgesamt auf 47 Treffer - sechs dieser Tore fielen allerdings in der Qualifikation und fließen nicht in die offizielle Rekordstatistik der UEFA ein.Französisch-englische FinalpremiereDies ist das erste große Finale eines Vereinswettbewerbs der Männer zwischen Mannschaften aus Frankreich und England. Teams aus beiden Ländern standen sich zuvor nur im UEFA Intertoto Cup gegenüber – 1999 gewann West Ham United gegen FC Metz, 2001 setzte sich ES Troyes gegen Newcastle United durch. Im UEFA-Superpokal 2025 behielt Paris Saint-Germain gegen Tottenham Hotspur im Elfmeterschießen die Oberhand.PSG als England-SchreckDie Mannschaft von Luis Enrique hat die vergangenen fünf K.-o.-Duelle gegen englische Clubs für sich entschieden. In der Vorsaison setzte sich Paris Saint-Germain ab dem Achtelfinale hintereinander gegen Liverpool, Aston Villa und Arsenal durch. In dieser Spielzeit folgten weitere Erfolge gegen Chelsea und erneut Liverpool. Folgt nun der sechste Sieg? „Ich denke nicht, dass es einen Favoriten gibt“, sagte Enrique zurückhaltend. Ungeschlagen ins FinaleArsenal ist die einzige ungeschlagene Mannschaft in der diesjährigen Champions League. Elf Siege und drei Unentschieden brachten die Gunners ins Endspiel – die längste Serie in der Geschichte des Vereins in diesem Wettbewerb. Außerdem machten die Engländer ihrem Ruf als Abwehrbollwerk alle Ehre und kassierten nur sechs Gegentore.Warum beginnt das Spiel schon um 18.00 Uhr?Ab dieser Saison wird das Endspiel von 21.00 Uhr auf 18.00 Uhr vorverlegt. Warum? „Es wird eine einladende Atmosphäre geschaffen, die es Familien und Kindern leicht macht, dem größten und wichtigsten Fußballspiel der Saison beizuwohnen. Angereiste Fans können vor allem nach dem Spiel öffentliche Verkehrsmittel besser erreichen, um sicher und bequem vom Stadion abzureisen“, begründete die UEFA die frühere Anstoßzeit. Rockband und PianistSchon vor Anpfiff ist für Unterhaltung gesorgt. Ab 17.45 Uhr performt die Rockband „The Killers“ im Stadion. Die USA-Gruppe ist vor allem für ihren Song „Mr. Brightside“ weltweit bekannt. Der ungarische Konzertpianist Ádám György spielt wie schon vor drei Jahren die Champions-League-Hymne.

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French Open im Tennis: Plötzlich Topfavorit: Nachtarbeiter Zverev ohne Titelansage

Djokovic raus, Sinner raus, Alcaraz nicht dabei - die Tür zum French-Open-Triumph steht für Alexander Zverev weit offen. In der dritten Runde überzeugt der Tennisstar in der neuen Rolle des Gejagten.Auch bei der x-ten Nachfrage zu seiner plötzlich haushohen Favoritenrolle bei den French Open ließ sich Alexander Zverev nicht locken. „Ich weiß nicht, wie oft ich das jetzt noch sagen soll. Ich spiele gegen Frenkie de Jong - und der Rest interessiert mich nicht“, sagte der deutsche Tennisstar. Dass er dabei den Vornamen seines Achtelfinalgegners Jesper de Jong mit dem des niederländischen Fußballprofis verwechselte, könnte der Uhrzeit geschuldet gewesen sein. Denn erst um nach halb zwei in der Nacht trat er in Badeschlappen vor die Presse, um über sein 6:4, 6:3, 5:7, 6:2 im Drittrundenmatch gegen den Franzosen Quentin Halys zu sprechen. Und über das verrückte Favoritensterben bei den French Open.Tür zum Titel weit offenZverev ist nun der heißeste Anwärter auf den Titel in diesem Jahr in Roland Garros, nachdem am Freitag auch Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic ausgeschieden war. Der 39-jährige Serbe verlor nach einer 2:0-Satzführung gegen den brasilianischen Teenager João Fonseca (19) mit 6:4, 6:4, 3:6, 5:7, 5:7. Tags zuvor hatte sich der Weltranglistenerste Jannik Sinner aus Italien nach einem körperlichen Einbruch in der zweiten Runde verabschiedet. Der spanische Titelverteidiger Carlos Alcaraz ist wegen einer Verletzung erst gar nicht am Start.Achtelfinalgegner ein Lucky LoserVon den Top-Fünf der Weltrangliste ist nur noch Zverev vertreten, die Tür zum so lange ersehnten ersten Grand-Slam-Turniersieg steht damit weit offen. Doch darüber wollte er noch nicht reden. „Ich muss mich auf das konzentrieren, was ich beeinflussen kann - und das sind meine Matches“, sagte Zverev. Im Achtelfinale trifft der Hamburger auf de Jong. Der Niederländer war in der Qualifikation eigentlich schon gescheitert, bekam aber als sogenannter Lucky Loser einen Startplatz im Hauptfeld, wo er mit starken Auftritten überzeugte.Zverev steht zum neunten Mal in Serie in der Runde der besten 16. „Ich bin sehr glücklich mit dem Niveau am Ende und dass ich es um ein Uhr beenden konnte und nicht um drei Uhr“, sagte der Hamburger. Er habe sich trotz eines „kleinen Durchhängers“ gut gefühlt. Er wolle sich selbst die Chance geben, „hier alle Matches zu gewinnen“. Plötzlich Party auf den RängenZverev hatte vor dem Match vor allem die Aufschlagstärke von Halys herausgehoben - doch davon war zunächst wenig zu sehen. Der Deutsche nahm dem Franzosen im ersten Satz gleich zweimal den Aufschlag ab. Damit sorgte er auch dafür, dass das für seine frenetischen Anfeuerungen berüchtigte französische Publikum auf dem Court Philippe Chatrier zunächst kein großer Faktor war.Die Fans waren aber plötzlich da und stimmten La Ola an, als Zverev einen Gang zurückschaltete und Halys um kurz Mitternacht den dritten Satz gewann. „Halys genießt die Party auf dem Platz“, sagte Tennis-Idol Boris Becker bei Eurosport: „Ab Mitte des dritten Satzes war er der bessere Spieler, der aktivere Spieler.“Der verdiente erste Satzverlust im Turnierverlauf wirkte wie ein Weckruf für die deutsche Nummer eins. Beim gewonnenen Break zum 2:0 zeigte Zverev die Faust. Am Ende verwandelte er seinen dritten Matchball zum Sieg.

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Deutschland vs. Finnland: Hier sehen sie das Länderspiel im TV und im Stream

Im vorletzten Länderspiel vor der Weltmeisterschaft spielt Deutschland gegen Finnland. So können sie die Partie live verfolgen.Die Weltmeisterschaft steht vor der Tür. Der 26-Mann-Kader steht, die Nummer 1 ist nach Wochen der Diskussion von Julian Nagelsmann klar an Manuel Neuer verteilt worden. Die Debatte um die Torhüterposition zwischen Oliver Baumann und Manuel Neuer hat die WM-Vorfreude vieler Fußballfans getrübt. Nun geht es auf dem Feld weiter. Denn es stehen nur noch zwei Testspiele an, ehe sich Nagelsmann auch auf den anderen zehn Positionen festlegen muss. Am Sonntagabend spielt die deutsche Auswahl gegen Finnland, das nicht bei der WM teilnehmen wird. Anpfiff der Begegnung ist um 20.45 Uhr in der Mewa Arena in Mainz. Auf dem Papier geht Deutschland als haushoher Favorit in das Duell, das die ersehnte Euphorie in die deutschen Wohnzimmer bringen soll. Denn nach Abpfiff sind es nur noch elf Tage bis WM-Start.Wo wird das Länderspiel übertragen?Gezeigt wird die Begegnung im ZDF und im Livestream der ZDF-Mediathek. Die Übertragung beginnt um 20.15 Uhr, das Spiel wird um 20.45 Uhr angepfiffen. Im Radio überträgt unter anderem RBB24 Inforadio die Partie.Im Anschluss an die Partie zeigt das ZDF die Doku „World Cup – mit Tommi Schmitt“, der Nadiem Amiri, David Raum und Nick Woltemade für eine Saison begleitet hat. Vorab hat Schmitt im Stern-Interview verraten, was er sich von der WM verspricht. 

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Tiktok-Star „Qualle“: Schläge, Mobbing, Eltern-Horror: Warum tut ein Schiri sich das an?

Schiedsrichter Pascal Martin ist Millionen Kindern in Deutschland ein Vorbild. Dass Unparteiische immer wieder Hass und Gewalt auf sich ziehen, hat er am eigenen Leib erlebt.

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Japan: Nach „böswilligen“ Aufnahmen: Verbot von Fotos beim Beachvolleyball

Von Beachvolleyballerinnen in Japan wurden in der Vergangenheit unter anderem Infrarotaufnahmen während des Spiels gemacht. Damit soll nun Schluss sein.Keine Fotos, keine Videos, keine Ferngläser: Der japanische Volleyball-Verband (JVA) hat auf einen Anstieg voyeuristischer Vorfälle reagiert und ein Verbot für Aufnahmen von Spielerinnen und Spielern am kommenden Wochenende bei der Japan Beach-Volleyball-Tour ausgesprochen. Das Aufzeichnen von Bildern mit jeglichen Geräten – einschließlich smarten Brillen – bei der Tonarino-Runde sei untersagt, teilte der Verband mit, nachdem Fans zuletzt vermehrt „böswillige“ Aufnahmen gemacht hätten. „Wir nehmen die Tatsache sehr ernst“, dass sich das Problem mit „unangemessener Fotografie trotz wiederholter Warnungen nicht verbessert hat“, hieß es in einer Mitteilung. Bei dem Event am Wochenende seien auch Ferngläser, Operngläser und ähnliche Geräte verboten. Spezielle Trikots – nicht nur beim Beachvolleyball„Wir entschuldigen uns aufrichtig bei allen, die sich darauf gefreut hatten, zuzuschauen und Fotos zu machen, doch unsere oberste Priorität ist es, ein Umfeld zu gewährleisten, in dem sich die teilnehmenden Athletinnen und Athleten mit einem sicheren Gefühl auf ihre Leistung konzentrieren können“, hieß es weiter. Die Sportverbände in Japan haben zuletzt wiederholt Maßnahmen ergriffen, um Athletinnen und Athleten vor unangemessener Fotografie zu schützen. So bestanden die Outfits der japanischen Frauenmannschaft bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris aus einem speziellen Material, das Infrarotaufnahmen blockiert, die Unterwäsche sichtbar machen könnten. Auch der japanische Turnverband führte bei Wettkämpfen ein Genehmigungssystem für Fotoaufnahmen ein.

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Newsblog zur Fußball-WM: „Heute Nacht“: Helene Fischer singt WM-TV-Song

Jürgen Klinsmann kritisiert zu geringen Anspruch. Neuer fällt gegen Finnland aus. Noch 13 Tage bis zum Turnierbeginn. Alle Nachrichten zur Fußball-WM im stern-Newsblog.In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Eishockey: Viermaliger Stanley-Cup-Sieger: NHL-Legende Lemieux ist tot

Claude Lemieux holte in seiner Karriere viermal den Stanley Cup in der NHL – mit drei unterschiedlichen Teams. Die Fans lieben ihn noch immer. Sein Tod erschüttert die Liga.Die Eishockey-Welt trauert um Legende Claude Lemieux. Der viermalige Stanley-Cup-Champion ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Behördenangaben zufolge hat sich der ehemalige Profi in Florida umgebracht.Der Kanadier, der auch die amerikanische Staatsbürgerschaft hatte, zählte zu den Topstars der NHL und gewann den Stanley Cup mit drei verschiedenen Teams: 1986 mit den Montreal Canadiens, 1995 mit den New Jersey Devils, 1996 mit den Colorado Avalanche und 2000 erneut mit den Devils.Auch Trump trauert um NHL-Legende„Die NHL trauert um Claude Lemieux (...) einen der besten Profis in wichtigen Spielen in der Geschichte des Eishockeys“, teilte NHL-Boss Gary Bettman in einer Stellungnahme mit. US-Präsident Donald Trump nannte Lemieux eine „wahre Legende des Spiels und einen der härtesten Wettkämpfer, den das Hockey je gesehen hat.“Lemieux gewann den ersten Stanley Cup 1986 als NHL-Neuling und hatte mit zehn Toren in den Playoffs großen Anteil am Erfolg der Canadiens. Die Fans dort lieben ihn noch immer. Als er am vergangenen Montag vor Spiel drei in den Eastern Conference Finals zwischen den Canadiens und den Carolina Hurricanes aufs Eis kam, jubelten die Zuschauer nach Angaben von nordamerikanischen Medien laut. „Heute ist ein dunkler Tag für die Canadiens-Familie und die gesamte Hockey-Gemeinde“, sagte Teambesitzer Geoff Molson zum Tod von Lemieux.

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Fußball-Champions-League: PSG vs. Arsenal: Titelverteidigung oder historische Krönung?

Zwei Teams, zwei Geschichten. Im Finale der Champions League fordert Arsenals Abwehrbollwerk die Offensivkünstler von Paris Saint-Germain. Über eine Flotte auf der Seine und den Londoner Friedhof.Es sind fast zwei Fußballwelten, die im Champions-League-Finale aufeinandertreffen. Auf der einen Seite das selbstbewusste, auf Hochglanz polierte Paris Saint-Germain, das seinen Titel verteidigen will und sich längst als neue europäische Macht inszeniert. Auf der anderen Seite ein wiedererstarkter FC Arsenal, der unter Mikel Arteta quasi eine Wiederauferstehung feierte und nun von einem historischen Erfolg träumt. Wer triumphiert am Samstag (18.00 Uhr/ZDF/DAZN) in der Budapester Puskás-Arena?Prunkvolle PSG-Flotte schippert über die SeinePSG könnte nach Real Madrid erst die zweite Mannschaft werden, die den Titel seit der Einführung des neuen Formats 1992 verteidigt. Im Vorjahr hatten die Pariser erst im Halbfinale Arsenal aus dem Weg geräumt und im Kampf um den Henkelpott Inter Mailand 5:0 gedemütigt. Das Ensemble um Ballon d'Or-Gewinner Ousmane Dembélé, der zuletzt angeschlagen war, ist auch in diesem Finale Favorit. „Sie waren letztes Jahr furchteinflößend, und sie sind es dieses Jahr immer noch“, warnte Arsenals Abwehrspieler William Saliba.Diese Favoritenrolle spiegelt sich auch abseits des Platzes wider: Paris Saint-Germain setzt auf pompöse, bildstarke Inhalte, um die Euphorie vor dem Finale anzuheizen und auf ein Maximum zu steigern. So zeigt ein KI-generiertes Bild die gewaltige PSG-Flotte auf der Seine, die sich unter dem goldenen Abendhimmel und unweit des Eiffelturms auf den Weg nach Budapest macht.„Wir wissen alle, was auf uns zukommt: Es ist das wichtigste Spiel der Saison. Wir können unsere Namen noch tiefer in die Geschichte des Vereins, von Paris Saint-Germain und sogar des französischen Fußballs einprägen“, erklärte der frühere Bayern-Profi Lucas Hernández und schwor sein Team auf einen emotionalen Fußballabend ein.„Arsenal war ein Friedhof“Emotionale Höhepunkte erlebte Arsenal zuletzt gleich doppelt. Einmal, als die Nordlondoner quasi auf dem Sofa den ersten Meistertitel nach 22 Jahren erlebten. Und wenige Tage später bei der großen Feier rund um das Emirates Stadium. „Wir haben unsere Standards angehoben, aber jetzt müssen wir die nächste Stufe erreichen“, forderte Coach Arteta, „wir müssen dorthin fahren und die Champions League gewinnen, das ist uns vollkommen klar“.Ein historischer Premierentitel wäre nicht nur die absolute Krönung einer bereits denkwürdigen Saison, sondern auch die nächste Bestätigung für Arteta. Der 44 Jahre alte Spanier, der selbst viele Jahre für die Gunners spielte, hatte die Engländer 2019 am Tiefpunkt übernommen. Arsenal stagnierte, der Kader glich einem teuren Fiasko. „Arsenal war ein Friedhof“, erinnerte sich der Deutsche Shkodran Mustafi, der bis 2021 in London auflief, bei Sky. Arteta als ErfolgsarchitektArteta traf damals konsequente Entscheidungen, sortierte etwa Leistungsträger wie Pierre-Emerick Aubameyang aus. Gleichzeitig holte er mit Spielern wie Declan Rice gezielt Persönlichkeiten und Führungsstärke ins Team. Talente aus der eigenen Akademie, etwa Bukayo Saka, entwickelten sich unter seiner Führung zu Topfußballern. Mit dem Motto „Trust the process“ (Vertraue dem Prozess) setzte Arteta über Jahre hinweg auf kontinuierliche Entwicklung und stellte dabei Effizienz über ästhetischen Schönheitsfußball. Defensiv- und Standardstärke gehören zu den Waffen wie DFB-Profi Kai Havertz, der den Titel schon 2021 mit Arsenals Lokalrivalen FC Chelsea holte. „Viele Teams geben ihren Trainern keine Zeit. Mikel Arteta hatte die Zeit“, befand Clublegende Thierry Henry in der „Sport Bild“.Offensivshow trifft auf AbwehrbollwerkArsenal hat seinen Weg ins Finale einer soliden Defensive zu verdanken. In 14 Spielen kassierten die Engländer lediglich sechs Gegentore. „Wir haben in dieser Saison die beste Defensive. Und wenn du der Beste bist, willst du gegen die Besten spielen“, schickte Saliba als Kampfansage nach Frankreich. Dem gegenüber steht die enorme Offensivkraft der Pariser. In der Champions League erzielten die Franzosen 44 Tore. Den Wettbewerbsrekord hält der FC Barcelona seit 1999/2000 mit 45 Toren. Liverpool hatte auf dem Weg zu Platz zwei 2018 zwar 47 Tore erzielt, allerdings fielen sechs davon in der Qualifikation und gehen daher nicht in die offizielle UEFA-Statistik ein.Road to BudapestAuch die Wege beider Teams nach Budapest hätten kaum unterschiedlicher verlaufen können. Die Engländer dominierten die Gruppenphase mit acht Siegen aus acht Spielen. In der K.o.-Runde setzten sie sich gegen Bayer Leverkusen (3:1), Sporting CP (1:0) und Atlético Madrid (2:1) durch.PSG hingegen nahm den Umweg. Nach dem 11. Platz in der Gruppenphase mussten die Franzosen zunächst in den Playoffs gegen Monaco (5:4) ran, bevor sie endgültig in ihren Rhythmus fanden. Es folgten souveräne Siege gegen Chelsea und Liverpool sowie ein dramatisches Halbfinale gegen den FC Bayern München, das sie nach Hin- und Rückspiel mit 6:5 für sich entschieden.

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Tommi Schmitt: „Wir müssen den Fußball beschützen“

Tommi Schmitt hat eine Fußball-Doku gedreht. Hier spricht er über Spaziergänge mit Nick Woltemade, onkelhafte Gefühle zu Spielern und seinen Weg, nicht am Kommerz zu verzweifeln.

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Racketsport: Pickleball erobert Deutschland: So gelingt der Einstieg in den Trendsport

Ein Mix aus Tennis, Tischtennis und Badminton klingt aufregend und ist es auch. Genau deshalb zieht Pickleball Anfänger wie Profis an – und bringt Menschen auf dem Platz zusammen.Es beginnt mit einem typischen Geräusch: einem kurzen, harten "Klack", das vom Aufprall eines gelochten Plastikballs auf einen Schläger stammt. Dann ein schneller Schritt nach vorn, ein Rückschlag, wieder ein "Klack" – und Gelächter. Wer auf einem städtischen Sportplatz oder im Park zufällig auf eine Gruppe von Menschen stößt, die sich lachend einen Ball zuspielen, dabei kleine Felder auf Asphalt oder Turnhallenboden bespielen und seltsam kompakte Schläger schwingen, hat es vermutlich mit Pickleball zu tun. Der Sport mit dem kuriosen Namen boomt – nicht nur in den USA, wo er längst zur Freizeitbewegung avanciert ist, sondern zunehmend auch in Deutschland.Dass Pickleball seine Wurzeln in den 1960er-Jahren hat, merkt man dem Spiel kaum an. Es wirkt jung, zugänglich, schnell, aber nicht überfordernd – und es bringt Menschen zusammen, die sonst selten gemeinsame Bewegungsformen teilen: Jugendliche mit Rentnerinnen und Rentnern, Büroangestellte mit Freizeitsportlern, Anfänger mit Ehrgeizigen. Pickleball hat weder die komplizierten Regeln des Tennis noch das Tempo von Squash oder die Frustrationstiefe, die manche bei Tischtennis erleben.Stattdessen entsteht auf wenigen Quadratmetern ein Spiel, das sofort funktioniert, wenig kostet, körperlich fordernd, aber selten überfordernd ist – und bei dem die Spielintelligenz genauso zählt wie Technik oder Schnelligkeit. Der Reiz liegt auch im Rhythmus: Die Ballwechsel sind oft kurz, das Spiel ist in wenigen Minuten erlernbar, und da sich auf engem Raum meist vier Spieler gegenüberstehen, kommt es zu vielen Begegnungen, Blicken, Kommentaren – und damit zu etwas, das in anderen Sportarten oft fehlt: Kommunikation. Pickleball, das merkt man schnell, ist ein sozialer Sport.Pickleball – worum geht’s da eigentlich?Das Spielfeld ähnelt auf den ersten Blick einem Badmintonfeld und ist deutlich kleiner als ein Tennisplatz. Zwei bis vier Personen stehen sich gegenüber, meist im Doppel, und schlagen einen Ball, der aussieht wie ein überdimensionierter Tischtennisball mit Löchern, über ein niedriges Netz. Der Schläger – Paddle genannt – ist größer als ein Tischtennisschläger, aber kompakter als ein Tennisschläger. Nicht zu verwechseln mit Paddle-Tennis (auch bekannt als Padel). Hier ringen Spielerinnen und Spieler auf einem größeren Spielfeld mit Wänden um Punkte, indem sie sich mit einem druckreduzierten Tennisball und perforierten Schlägern auszuspielen versuchen – die Spielweise erinnert stark an Doppel-Tennis, aber mit Bandeinsatz.Beim Pickelball hingegen wird mit einem Unterhandaufschlag gespielt, und es gibt eine sogenannte "Kitchen Zone" direkt am Netz, in die man nicht hineinspringen darf, was aggressive Smashs erschwert. All das macht das Spiel auch für Menschen attraktiv, die nicht auf Sprint oder Power setzen wollen, sondern auf Technik, Spielwitz und Timing. Gepaart mit einem hohen Maß an Fairness und unkomplizierten Regeln wird so ein Spiel daraus, das auf Schulhöfen ebenso funktioniert wie in Reha-Kliniken, auf Sportplätzen genauso wie in Seniorenresidenzen.Der Name "Pickleball" hat übrigens eine ungewöhnliche, aber charmante Herkunft: In den Anfangsjahren des Spiels, das 1965 auf Bainbridge Island von drei Vätern zur Unterhaltung ihrer Kinder erfunden wurde, existierte zunächst keine offizielle Bezeichnung. Erst später taufte man es auf Anregung von Joan Pritchard, der Ehefrau von Miterfinder Joel Pritchard, nach dem sogenannten "Pickle Boat" aus dem Rudersport. Damit wird im Englischen ein Boot bezeichnet, in dem jene Ruderer Platz finden, die nicht für die regulären Wettkämpfe ausgewählt wurden – eine Art zusammengewürfelte Reservecrew. Die Namenswahl war augenzwinkernd gemeint und spielt auf die improvisierte, hybride Natur des Spiels an, das Elemente aus Tennis, Badminton und Tischtennis vereint – ein sportliches "Gurkentruppen-Boot", das es dennoch zu großer Popularität brachte.Welche Ausrüstung braucht man für Pickleball?Pickleball lebt von seiner Niedrigschwelligkeit – und genau deshalb lohnt es sich, ein paar Aspekte der Ausrüstung dennoch genauer zu betrachten. Der wichtigste Bestandteil ist der Paddle, also der Schläger. Während einfache Modelle aus Holz häufig in Schulen oder Freizeiteinrichtungen eingesetzt werden, greifen ambitioniertere Anfänger:innen oft zu Paddles aus Verbundwerkstoffen wie Graphit oder Carbonfasern. Diese bieten nicht nur ein besseres Ballgefühl, sondern sind auch deutlich leichter, was insbesondere längere Spiele oder Menschen mit empfindlichen Handgelenken angenehmer macht. Ein solches Paddle, wie das Modell von der aus dem Tischtennis bereits bekannten Marke Joola, überzeugt mit gutem Grip, ausgewogener Gewichtsverteilung und wird inklusive Tragetasche geliefert – was sich beim Spielen im Freien bezahlt macht. Wer lieber in der Halle spielt, achtet auf Paddles mit rutschfester Griffbeschichtung und leicht erhöhter Schlagfläche, wie sie etwa bei Produkten von Niupipo zu finden ist.Auch beim Ball gibt es Unterschiede: Für Spiele im Freien benötigt man sogenannte Outdoor-Bälle mit kleineren und zahlreicheren Löchern, die weniger windanfällig sind. Indoor-Bälle hingegen haben größere Löcher und sind etwas weicher, was den Aufprall auf Hallenboden angenehmer macht. Marken wie Franklin Sports bieten beide Varianten in Turnierqualität.Für das Spiel zu zweit oder in Gruppen genügt oft eine tragbare Netzlösung, die sich in wenigen Minuten aufbauen lässt. Wer dauerhaft im Hof oder Garten spielen möchte, findet bei Amazon etwa mobile Netze von Zeny, die stabil stehen, höhenverstellbar sind und eine robuste Fiberglaskonstruktion besitzen. Sie werden mit wetterfester Tasche geliefert.Nicht zuletzt lohnt ein Blick auf das Schuhwerk. Zwar ist Pickleball gelenkschonender als viele andere Rückschlagsportarten, doch wer auf griffigem Belag spielt, sollte Hallensportschuhe mit abriebfester Sohle wählen. Modelle wie der Court Team Bounce von Adidas oder der Gel-Rocket von Asics bieten ausreichend Seitenhalt und gute Dämpfung, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Für den Außeneinsatz auf Asphalt eignen sich leichte Tennisschuhe mit fester Sohle, wie sie beispielsweise bei Wilson oder K-Swiss erhältlich sind.Warum Pickleball mehr ist als ein TrendsportWährend in den USA bereits eigene Hallen entstehen und Prominente wie Leonardo DiCaprio oder die Kardashians das Spiel für sich entdeckt haben, entwickelt sich die deutsche Szene noch etwas behutsamer. In vielen Städten entstehen erste Courts in Parks, oft improvisiert mit Kreide und mobilen Netzen. Kommunen beginnen, bestehende Tennis- oder Basketballfelder für Pickleball freizugeben. Wer mit dem Gedanken spielt, den Sport auszuprobieren, findet vielerorts bereits Gruppen über Plattformen wie "Meetup" oder örtliche Sportvereine, die Pickleball als neue Abteilung etablieren.Dass der Sport generationenübergreifend funktioniert, zeigt sich besonders am Spielfeldrand: Dort sitzen oft Menschen, die kurz zuvor noch gespielt haben, nun pausieren und zuschauen, Tipps geben, Schläger verleihen. Diese soziale Komponente trägt ebenso zum Erfolg bei wie die Tatsache, dass Pickleball – anders als viele andere Fitnessaktivitäten – auch für Einsteiger:innen mit wenig Bewegungserfahrung ein echter Einstieg sein kann. Denn es braucht keine Vorkenntnisse, keine spezielle Fitness, kein strategisches Denken im Vorfeld. Der Ball wird gespielt – und dann ergibt sich alles andere von selbst.

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French Open im Tennis: Das sind jetzt Zverevs größte Titel-Konkurrenten in Paris

Wer kann Alexander Zverev nach dem dramatischen Aus von Jannik Sinner noch stoppen? Auf der Liste der Stolpersteine taucht auch der Hamburger selbst auf.Der deutsche Tennisstar Alexander Zverev ist jetzt der große Titelfavorit bei den French Open. Nach dem dramatischen Zweitrunden-Aus des Italieners Jannik Sinner und dem verletzungsbedingten Startverzicht des Spaniers Carlos Alcaraz ist der Weg für den Hamburger zum ersten Grand-Slam-Turniersieg bereitet. Aber kann er ihn auch bis zum Ende gehen? Und wer sind jetzt seine größten Konkurrenten?Novak Djokovic (39)Den Serben darf man allein schon wegen seiner immensen Erfahrung und großen Klasse nie abschreiben. Und auch an der Motivation mangelt es Djokovic nicht: Er macht in Paris Jagd auf seinen 25. Grand-Slam-Sieg, mit dem er zum alleinigen Rekordhalter im Tennis aufsteigen würde. Aktuell teilt er sich die Bestmarke mit der Australierin Margaret Court. Auf der anderen Seite ist die Hitzewelle in Paris für den Mann, der kurz vor Turnierstart 39 Jahre alt geworden ist, eine Herausforderung. Und auch der Belag Sand ist nicht sein liebster, zumal seine Vorbereitung in der Sandplatzsaison aufgrund körperlicher Probleme problematisch war. „Vor dem Turnier habe ich mir schon ein bisschen Sorgen gemacht um meinen Freund“, sagte sein Ex-Trainer Boris Becker: „Aber wenn es einer kann bei Grand Slams, dann ist es immer wieder Djokovic.“Rafael Jódar (19)Den spanischen Jungstar kannten bis vor ein paar Wochen nur Insider, jetzt ist er plötzlich ein Geheimfavorit auf den French-Open-Sieg. Bei den Masters-1000-Turnieren auf Sand in Madrid und Rom kam der Teenager jeweils ins Viertelfinale, bei den ersten zwei Matches in Roland Garros überzeugte er ebenfalls. Schon allein wegen desselben Vornamens drängt sich die Frage auf: Hat das spanische Tennis einen neuen Rafael Nadal? Anders als der Sandplatz-König ist Jódar kein Defensivspezialist, lange Rallys will der 19-Jährige vermeiden. Der 1,91 Meter große Spanier kommt über das Tempo und Risiko in seinen Schlägen. Weil er möglichst lange Tennis am College spielen wollte, stand er vor einem Jahr in der Weltrangliste noch jenseits der Top 600 - jetzt gehört er schon zu den besten 30 Spielern der Welt. Für ihn spricht die jugendliche Unbekümmertheit, gegen ihn die fehlende Erfahrung auf der Grand-Slam-Bühne. Casper Ruud (27)Angesichts der Dauer-Dominanz von Sinner und Alcaraz sagte der Norweger kürzlich: „Ich weiß, dass ich in diesem Sport wahrscheinlich keine großen Rekorde brechen werde. Aber ich kann im Rahmen meiner Karriere und auf meinem eigenen Weg mein Bestes geben.“ Plötzlich ergibt sich für den 27-Jährigen genau wie bei Zverev die große Chance zumindest auf den ersten Grand-Slam-Triumph.Ruud ist ein Sandplatz-Spezialist, er stand bereits 2022 und 2023 im Finale der French Open - war aber gegen Nadal und Djokovic jeweils chancenlos. In Rom musste er sich jüngst ebenfalls erst im Finale Lokalmatador Sinner geschlagen geben.Alexander Zverev (29)Oder schlägt sich Zverev sinnbildlich mal wieder selbst? Schon einmal, im Finale der US Open 2020 gegen seinen österreichischen Kumpel Dominik Thiem, hätte der Hamburger sich eigentlich zum Grand-Slam-Champion krönen müssen. Nach einer Zweisatzführung fehlten ihm am Ende zwei Punkte zum Sieg. Danach folgten noch zwei weitere Finalniederlagen auf der Grand-Slam-Bühne. Zverevs große Gefahr besteht nun darin, schon jetzt zu sehr ans mögliche Endspiel in Paris am 7. Juni zu denken. Ex-Profi Philipp Kohlschreiber warnte: „Es gibt noch genug Stolpersteine.“ In der dritten Runde trifft Zverev am Abend (20.15 Uhr/Eurosport) auf den Franzosen Quentin Halys.

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Fußball-WM: „26 Krieger“: Weltmeister Argentinien mit Messi zur WM

Lionel Messi hat lange mit der Entscheidung gewartet, ob er seine sechste WM spielen wird - und ist nun auch noch leicht angeschlagen. Kann der Kapitän Argentinien erneut zum WM-Titel führen?Der aktuell leicht angeschlagene Lionel Messi führt wie erwartet Titelverteidiger Argentinien als Kapitän bei der Weltmeisterschafts-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko an. Der Fußball-Superstar hatte seine sechste WM-Teilnahme lange offen gelassen. Wenige Tage nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im letzten Spiel von Inter Miami vor der WM gab Nationaltrainer Lionel Scaloni nun den argentinischen Kader bekannt - mit Messi. „Unsere 26 Krieger, die den Weltmeistertitel verteidigen werden“, schrieb der Verband bei der Verkündung des Kaders in sozialen Medien. Vom Weltmeister-Team 2022 ist neben dem bald 39 Jahre alten Messi unter anderem auch Torwart Emiliano Martínez dabei, der sich im Europa-League-Finale von Aston Villa gegen den SC Freiburg beim Aufwärmen einen Finger gebrochen hatte. Medien in Argentinien gehen davon aus, dass er bei den Testspielen gegen Honduras und Island nicht zum Einsatz kommen wird. Bei Messi wird wegen einer Überlastung mit einer Pause von rund zehn Tagen gerechnet. Sein linker Oberschenkel hatte leichte Probleme bereitet. Die Gegner des Titelverteidigers In der Gruppe J geht es für Argentinien am 17. Juni gegen Algerien los, Österreich mit dem deutschen Trainer Ralf Rangnick und Jordanien sind die weiteren Gegner. Ihr WM-Camp beziehen die Argentinier in Kansas City.Messi und seine erneut vor allem in der Offensive hochkarätigen Auswahlkollegen treten bei der kommenden WM als Titelverteidiger an. Ende 2022 hatte sich Argentinien in Katar im Finale gegen Frankreich im Elfmeterschießen durchgesetzt. Für den 38-Jährigen, der schon 2006 bei der WM in Deutschland dabei gewesen war, wurde es im fünften Anlauf die große Krönung seiner ruhmreichen Karriere. Für Argentinien war es nach 1978 im eigenen Land und 1986 angeführt von Diego Maradona im jetzigen Mitgastgeberland Mexiko der dritte WM-Gewinn. 

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WTA-Tour: Bericht: Serena Williams bittet um Wildcard für Comeback

Kommt Serena Williams wirklich zurück? Die 44 Jahre alte Ausnahme-Tennis-Spielerin soll um eine Wildcard gebeten haben - für ein Turnier, das bereits in weniger als zwei Wochen beginnt.Tennis-Legende Serena Williams will einem Medienbericht zufolge schon in wenigen Tagen beim Turnier in Queens ihr Comeback auf der WTA-Tour geben. Wie die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtete, soll die 44 Jahre alte Williams für das am 8. Juni beginnende Rasen-Turnier in London um eine Wildcard für den Doppel-Wettkampf gebeten haben. Laut dem Podcast „Served“ ihres Freundes Andy Roddick soll die zweifache Mutter an der Seite der 19 Jahre alten Kanadierin Victoria Mboko antreten wollen. Mboko ist derzeit die Nummer neun der Tennis-Weltrangliste, Williams hatte in ihrer Karriere bis zum Abschied 2022 ganze 23 Grand Slams gewonnen. Gerüchte um ein bevorstehendes Comeback gibt es seit dem vergangenen Jahr, als Williams sich wieder für Doping-Tests angemeldet hatte. Bei öffentlichen Auftritten spielte sie die Möglichkeit einer Rückkehr auf die Tennis-Tour allerdings stets runter. Im Januar hatte sie auf die Frage nach einem Comeback geantwortet: „Das ist weder ein Ja noch ein Nein. Ich weiß es nicht, ich werde einfach abwarten, was passiert.“Ältere Schwester Venus ist noch aktivSerena Williams ältere Schwester Venus Williams (45) ist noch sporadisch auf der Tour aktiv. Im vergangenen Juli gewann sie erstmals seit August 2023 wieder ein Einzel auf der WTA-Tour. Im Sommer zuvor hatte sich die frühere Nummer eins der Welt an der Gebärmutter operieren lassen, sie hatte zudem immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen.

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