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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Kanada, Mexiko, USA: Das sind die Fußballstadien der WM 2026

Moderne Sporttempel und legendäre Spielstätten: Die 16 Stadien der Fußball-WM 2026 sind mitunter spektakulär. Dafür warten auf Teams und Fans weite Wege.Wer nicht besonders reisefreudig ist, sollte sich Gedanken machen, ob die Fußball-WM 2026 die richtige Veranstaltung für ihn ist. Über drei Länder – Kanada, Mexiko und die USA – und 16 Stadien erstreckt sich das Turnier. Zwischen den am weitesten voneinander entfernten Arenen (Vancouver und Miami) liegen rund 4500 Kilometer Distanz.  Während die Fans noch den Luxus haben, sich die Spielorte, die sie besuchen wollen, aussuchen zu können (mit entsprechendem Losglück bei der Ticketvergabe natürlich), müssen die Fußballer schon mehr Sitzfleisch mitbringen, um zwischen den Spielorten der Weltmeisterschaft umherzupendeln. Die Strecken, die sie dabei zurücklegen müssen, sind teils sehr lang. Es warten architektonische Highlights wie das Estadio Akron in Guadalajara, das einem Vulkan nachempfunden wurde, oder die modernen, spektakulären Arenen in den USA. Anders als bei einigen anderen Weltmeisterschaften der jüngeren Vergangenheit wurden für die WM nicht extra neue Stadien gebaut, die danach kaum noch benötigt werden und finanzielle Probleme verursachen – siehe Brasilien.Trotzdem gab und gibt es Kontroversen. Etwa um das legendäre Aztekenstadion in Mexiko City, das aktuell noch umgebaut wird. Um es herum entsteht ein neuer Komplex inklusive Einkaufszentrum und neuer Parkhäuser. Die Nachbarn fürchten dadurch Gentrifizierung und steigende Mieten. Auch um die Umbauten mancher Stadien gab es Streit, insbesondere wegen der Kosten. Der internationale Fußballverband Fifa als Veranstalter wird es nicht stören, er erwartet ein Turnier der Superlative. Übrigens: Für das Turnier müssen die meisten Stadien ihre regulären Namen ablegen. Viele von ihnen tragen Sponsoren-Namen – etwa die Arena in Dallas, die eigentlich "AT&T Stadium" heißt. Die Fifa hat für das Turnier ihre eigenen Geldgeber und möchte nicht für andere Unternehmen gratis Werbung machen. Deshalb sind die Stadien einfach nach ihren Städten benannt. Etwa "Dallas Stadium" oder "Toronto Stadium". Bloß der BC Place in Vancouver, darf seinen Namen behalten. "BC" steht ganz unverfänglich für British Columbia, die Provinz, in der Vancouver liegt.

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Fußball in England: Southampton-Coach Eckert soll trotz Spionage-Affäre bleiben

Wegen der Spionage-Affäre wurde der FC Southampton mit dem deutschen Trainer Tonda Eckert vom Aufstiegs-Finale ausgeschlossen. Eckert soll trotzdem im Amt bleiben - und wendet sich direkt an die Fans.Der deutsche Trainer Tonda Eckert soll trotz des Spionage-Skandals beim englischen Fußball-Zweitligisten FC Southampton bleiben, wenn es nach Clubinhaber Dragan Solak geht. „Ich denke, er verdient eine zweite Chance, und ich würde sie ihm geben“, sagte der serbische Unternehmer in einem BBC-Interview. „Tatsächlich hat er meine volle Unterstützung, denn ich halte ihn für einen außergewöhnlich talentierten Trainer.“Eine unabhängige Disziplinarkommission der englischen Fußball-Liga (EFL) hatte den Club wegen der sogenannten „Spygate“-Affäre aus den Championship-Playoffs – und damit von einem möglichen Premier-League-Aufstieg - ausgeschlossen und mit einem Vier-Punkte-Abzug für die kommende Saison bestraft.Nach Ansicht der Kommission hatte Eckert seine Mitarbeiter beauftragt, Trainingseinheiten von Gegnern zu beobachten, was der 33-Jährige auch selbst eingeräumt habe. Nach den Regularien der EFL ist das allerdings verboten.Eckerts Worte an die FansEckert äußerte sich mittlerweile in einer längeren Videobotschaft an die Fans auf den offiziellen Kanälen des FC Southampton. „In England gelten andere Regeln, und auch die Regeln der EFL sind anders – und ich hätte sie kennen müssen“, sagte er. „Ich hoffe, dass ihr das mit der Zeit verstehen und mir vergeben könnt.“In Deutschland sei es gängige Praxis, Trainingseinheiten zu beobachten, so der Coach. „Ich möchte das nicht sagen, um irgendetwas zu entschuldigen, was wir getan haben. Ich möchte euch lediglich den Kontext der Fußballwelt vermitteln, in der ich aufgewachsen bin.“Clubboss: „Ich glaube Tonda“„Ich glaube Tonda, dass er nicht wusste, dass er gegen eine Regel verstößt“, sagte Solak. „Meine persönliche Meinung und die Meinung des Vorstands ist, dass er ein Trainer ist, den wir unterstützen sollten. Natürlich werde ich mir Rat vom Team holen. Ich werde die Spieler und die Fans befragen. Aber ja, wenn es letztlich meine Entscheidung ist, bleibt er.“Eckert sei ein junger, „außergewöhnlich talentierter Trainer“, sagte Solak und erinnerte daran, dass der Coach den FC Southampton auf Platz 21 übernommen und fast zum direkten Aufstieg geführt habe. „Ich bin ziemlich sicher, dass er, falls die FA ihn sperrt, in Italien oder Deutschland einen dreimal besser bezahlten Job bekommen wird.“Eckert bedankte sich in seiner Videobotschaft bei Solak und dem Vorstand für die Unterstützung. „Ich bin ein junger Trainer. Ich habe einen Fehler gemacht und übernehme dafür die volle Verantwortung.“Verband ermittelt gegen Eckert - Sperre drohtVoraussetzung für eine Weiterbeschäftigung Eckerts in England ist, dass er nicht vom nationalen Fußballverband gesperrt wird. Die Ermittlungen laufen. „Ich kann ihn unterstützen, selbst wenn er gesperrt wird“, sagte Solak und kündigte an, dass der Verein in dem Fall Berufung einlegen würde. „Aber ich kann ihn nicht als Trainer einsetzen, wenn er gesperrt ist.“Eine weitere Strafe für Eckert wäre laut Solak nicht fair. „Für welches Vergehen auch immer man verurteilt wird – man sollte nur einmal bestraft werden. Ich denke, wir wurden übermäßig bestraft. Die Strafe für den Verein war hart und völlig unverhältnismäßig zu dem Fehler, den wir gemacht haben. Wir haben die Chance verloren, 200 Millionen Pfund (rund 231 Millionen Euro) zu gewinnen.“

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Schwimmhilfe: Pull Buoy einsetzen: So trainieren Sie Ihren Oberkörper im Wasser

Für erfahrene Schwimmer:innen ist die Pull Buoy ein beliebtes Trainingsmittel: Richtig angewendet, bekommt der Oberkörper im Wasser mehr Auftrieb, sodass die Armmuskulatur gestärkt wird. Die Pull Buoy ist eigentlich nichts anderes als eine Art Schwimmboje aus Schaumstoff. Aufgrund ihrer ergonomischen Form kann sie zwischen die Oberschenkel oder die Waden geklemmt werden, um die Beine zu stabilisieren. Der Oberkörper hingegen bekommt – mit der richtigen Körperhaltung – mehr Auftrieb. Um sich im Wasser fortzubewegen, muss der Schwimmer oder die Schwimmerin seine bzw. ihre Arme einsetzen. Das stärkt die Muskulatur deutlich mehr als wenn Sie mit vollem Körpereinsatz (sprich inklusive Beinarbeit) durchs Wasser kraulen würden. Aber was nutzen dann eigentlich Anfänger? Im Folgenden stellen wir Ihnen verschiedene Schwimmhilfen im Detail vor.Pull Buoy vs. Pullkick: Schwimmhilfen im Vergleich1. Pull BuoyEgal, ob Sie lieber kraulen oder Brust- und Rückenschwimmen bevorzugen: Die Pull Buoy eignet sich für jede Schwimmtechnik. Sie kann eine sinnvolle Ergänzung zum klassischen Oberkörper- und Spannungstraining sein, sollte jedoch nur sparsam eingesetzt werden, da sie für einen unnatürlichen Auftrieb sorgt. Hinzukommt, dass die richtige Wasserlage entscheidend für ein effektives Training ist – andernfalls würde die Pull Buoy ihre Wirkung verfehlen.Zum besseren Verständnis wird in diesem Video erklärt und veranschaulicht, wie Sie eine Pull Buoy beim Schwimmtraining im Wasser richtig einsetzen:2. PullkickBeim Pullkick handelt es sich um ein weiteres Trainingsgadget, das zwei unterschiedliche Funktionen in einem Tool vereint: Zum einen können Sie das Brett zwischen die Beine klemmen und wie eine Pull Buoy einsetzen, um Ihren Oberkörper zu stärken. Zum anderen können Sie den Pullkick wie ein klassisches Schwimmbrett nutzen, um an der Beinarbeit zu feilen und die Beinmuskulatur im Wasser zu kräftigen.Wichtig: Auch der Pullkick ist für erfahrene Schwimmer:innen gedacht, da der Auftrieb zu gering ist für Schwimmanfänger, die ein Brett zur Stütze im Wasser nutzen wollen. Für sie gibt es alternative Schwimmhilfen, die deutlich leichter anzuwenden sind und den nötigen Auftrieb bieten.Noch ein Hinweis: Leistungssportler verwenden beim Schwimmen sogar noch zusätzliche Handpaddles, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen und zugleich den Trainingseffekt zu erhöhen.Schwimmbretter: Leichte Alternative zur Pull BuoyIm Gegensatz zu Pull Buoy und Pullkick eignen sich Schwimmbretter aus Schaumstoff oder Kunststoff besser für Einsteiger und Kinder. Sie bieten den nötigen Auftrieb und Halt im Wasser, damit unerfahrene Schwimmer:innen nicht untergehen. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei vielfältig, da das Brett mit Armen und Beinen bedient werden kann – alternativ aber auch den Bauch oder Rücken stützt, um die Balance beim Schwimmen zu verbessern.Natürlich können auch erfahrenen Profis zum Schwimmbrett greifen, um beispielsweise ihre Beine zu trainieren: Durch die Entlastung der Arme und des Oberkörpers wird die Muskulatur im unteren Bereich stärker beansprucht.

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Fußball-Nationalmannschaft: Ohne Hitze und Fähnchen: Das erwartet Nagelsmann in Chicago

Julian Nagelsmann und sein Team starten ihre USA-Reise in Chicago – ohne große WM-Stimmung, aber mit angenehmen Temperaturen und Erinnerungen an ein Turnier vor 32 Jahren.Nach der Ankunft in Amerika wird es Bundestrainer Julian Nagelsmann im Teamhotel des DFB nördlich der Innenstadt von Chicago an nichts mangeln. Nur von WM-Stimmung ist auch im noblen Waldorf Astoria im Stadtteil Gold Coast nichts zu spüren. Schwarz-rot-goldene Fähnchen werde man nicht aufhängen, sagte ein Hotel-Mitarbeiter am Vorabend der erwarteten Ankunft der Fußball-Nationalmannschaft. Man behandle alle Gäste grundsätzlich diskret. Chicago, das ist der erste Stopp in den USA für das Team um Kapitän Joshua Kimmich und Comeback-Torwart Manuel Neuer. Mit Blick auf den Lake Michigan residieren die DFB-Stars im Herzen der Metropole. Rund 20 Minuten sind es von hier bis zum Trainingszentrum von Chicago Fire, Bastian Schweinsteigers Ex-Club. Das Stadion Soldier Field, in dem am Samstag (20.30 Uhr/MESZ/RTL) die WM-Generalprobe gegen das US-Team stattfindet, ist nur zehn Auto-Minuten entfernt. An die Arena hat vor allem Rudi Völler ganz besondere Erinnerungen. Völlers spezielle Erinnerungen„Meine letzte WM als Spieler, die war in den USA. Jetzt geht's wieder dorthin. Ich freue mich auch auf nächste Woche in Chicago“, sagte der DFB-Sportdirektor bei der Auftakt-Pressekonferenz vergangene Woche in Herzogenaurach. 1994 war Chicago, das in diesem Sommer kein WM-Spielort ist, das Heimatquartier der DFB-Elf. „Man kann es kurz anmerken, da habe ich mein letztes Tor geschossen für die Nationalmannschaft damals. Im Achtelfinale gegen die Belgier. War schön, hat mich gefreut“, sagte Völler. Noch angenehme TemperaturenGroße Hitze müssen Nagelsmann und Völler bei der Vorbereitung des Teams erst einmal nicht befürchten. Chicago präsentiert sich am Dienstag angenehm frühsommerlich bei Temperaturen um die 25 Grad Celcius. Eine Brise vom See her lässt erahnen, warum die Stadt auch „Windy City“ heißt. Erst zum Wochenende hin sollen die Temperaturen steigen. Am kommenden Montag reist die DFB-Elf dann in ihr WM-Quartier nach Winston-Salem im Bundesstaat North Carolina.

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Fußball-WM: „Poldi“ und „Schweini“: Podolski sieht keine DFB-Nachfolger

Lukas Podolski glaubt, dass das Duo „Poldi“ und „Schweini“ im DFB-Team einzigartig bleibt. Bei der WM hofft der Kult-Kicker auf einen deutschen Triumph.Für Lukas Podolski sind im Kreise der Fußball-Nationalmannschaft keine Nachfolger für das einst legendäre Duo „Poldi“ und „Schweini“ in Sicht. „Also, das wird es nie wieder geben im deutschen Fußball“, sagte der Weltmeister von 2014 der Deutsche Presse-Agentur in Berlin. „Alle sollen froh sein, die das noch erlebt haben.“Der heutige DFB-Sportdirektor Rudi Völler holte als Teamchef beide 2004 als Teenager in seinen EM-Kader. Bei der WM 2006 in Deutschland waren die jungen Nationalspieler Podolski und Schweinsteiger dann Kult. Mit ihrer unbekümmerten und lustigen Art eroberten die Freunde beim Sommermärchen die Herzen einer ganzen Fußball-Nation. „Poldi“ und „Schweini“ prägten eine Ära im DFB-Team. Als Höhepunkt feierten sie 2014 den Gewinn des WM-Titels in Brasilien. Hoffnung auf deutschen WM-TriumphDer 40-jährige Podolski hofft, dass das DFB-Team auch bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko die WM-Trophäe wieder in den Händen halten kann. „Aber ich glaube, es wird schwer, weil die Konkurrenz einfach gut ist“, sagte der ehemalige DFB-Stürmer. „Lasst uns einfach das Turnier spielen. Lasst uns einfach gucken und die Gruppenphase gut überstehen. Dann gehen die Spiele los, in denen es um alles geht, da muss man bereit sein.“ Podolski bleibt dem Fußball verbundenVom Fußball loslassen kann Podolski, der in seiner Zeit beim 1. FC Köln zur Vereinsikone wurde, aber noch nicht. Der gebürtige Pole hatte erst vor wenigen Tagen seine aktive Karriere bei Gornik Zabrze beendet. Als Besitzer des polnischen Clubs hat er sich verpflichtet, den Verein in den kommenden Jahren zu finanzieren. Sein Engagement für Gornik Zabrze ist auch Teil der 90-minütigen Dokumentation „Poldi“, die kommenden Donnerstag (4. Juni) beim Streamingdienst Netflix startet.

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Tennis-Star: „Königin kehrt zurück“: Serena Williams kündigt Comeback an

Erst das Dementi, dann das Ausweichen, jetzt die Bestätigung: Superstar Serena Williams will kommende Woche auf die Tour zurückkehren. Sie soll sogar in Berlin aufschlagen.Sport-Ikone Serena Williams hat rund vier Jahre nach ihrem Rücktritt ihr Comeback im Profitennis angekündigt. Die 23-malige Grand-Slam-Siegerin aus den USA erhält für das WTA-Turnier in der kommenden Woche in London eine Wildcard und tritt im Doppel an, wie die Veranstalter mitteilten. „Die Königin kehrt zurück“, hieß es unter einem entsprechenden Beitrag in den sozialen Medien.„Der Queen’s Club fühlt sich wie der perfekte Ort an, um dieses nächste Kapitel zu beginnen. Auf Rasen habe ich einige der bedeutendsten Momente meiner Karriere erlebt, und ich freue mich darauf, wieder auf einer der ikonischsten Bühnen des Sports anzutreten“, erklärte Williams.„Eine der größten Athletinnen aller Zeiten“Zeitgleich veröffentlichte die 44-Jährige ein Video, in dem sie auf einem Tennisplatz zu sehen ist und ihr Handy in die Hand nimmt, begleitet von dem Kommentar: „Ich schätze, ihr habt alle schon die Neuigkeiten gehört.“ In London soll Williams an der Seite der Kanadierin Victoria Mboko spielen.„Also, es ist schon Wahnsinn, aber wenn sie was macht, dann macht sie das mit Überzeugung“, sagte Ex-Spielerin Angelique Kerber am Rande der French Open in Paris. Kerber, die nach einem Kurz-Comeback als Mutter 2024 endgültig zurückgetreten war, erklärte: „Als Sportler weiß man, was einem im normalen Leben fehlt. Es ist das Adrenalin, es ist dieses Wettbewerbsgefühl.“Serena Williams: 319 Wochen die Nummer 1Nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA plant Williams auch in der Folgewoche, in Berlin aufzuschlagen. Beide Turniere dienen als Vorbereitung auf den Rasen-Klassiker von Wimbledon Ende Juni. Es ist wahrscheinlich, dass die frühere Weltranglistenerste auch an der Church Road, wo sie siebenmal im Einzel triumphierte, aufschlägt.„Serena hat das Spiel auf ein neues Niveau gehoben, und es ist großartig für den Sport, dass sie weiterhin Grenzen verschiebt und zurückkehrt“, sagte Martina Navratilova, die zuvor älteste ehemalige WTA-Weltranglistenerste, die nach dem Karriereende ein Comeback wagte – im Alter von 43 Jahren und 10 Monaten.Williams ist für viele die beste Tennisspielerin der Geschichte, auch wenn die Australierin Margaret Court einen Major-Titel mehr auf dem Konto hat. Williams hatte sich bei den US Open 2022 von der großen Tennisbühne verabschiedet, knapp ein Jahr später bekam sie ihr zweites Kind. 319 Wochen führte die 44-Jährige die Weltrangliste an und gewann insgesamt 73 Titel auf der WTA-Tour.Erst dementiert, dann ausgewichenZunächst war vor Monaten bekannt geworden, dass die US-Amerikanerin von der zuständigen International Tennis Integrity Agency (ITIA) in den internationalen Dopingkontrollpool aufgenommen wurde. Ein Comeback von Williams bei einem offiziellen Turnier ist erst nach sechs Monaten im Testpool möglich, dies war Medienberichten zufolge ab dem 22. Februar der Fall.Die US-Amerikanerin hatte sich nach den ersten Comeback-Gerüchten schnell zu Wort gemeldet und ihnen eine Absage erteilt. „Oh mein Gott, Leute, ich komme NICHT zurück. Dieses Lauffeuer ist verrückt“, schrieb sie auf der Plattform X. Später drückte sie sich in einer Fernsehshow aber um eine klare Aussage zu einem möglichen Comeback. „Das ist weder ein Ja noch ein Nein. Ich weiß es nicht, ich werde einfach abwarten, was passiert“, sagte sie.Ihre Schwester Venus ist sporadisch noch auf der Tennis-Tour aktiv. Bei den Australian Open im Januar war die 45-Jährige mit einer Wildcard angetreten, in der ersten Runde kam das Aus für die siebenmalige Grand-Slam-Turniergewinnerin.

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Gewalt im Fußball: „Erwachsene sind keine Vorbilder mehr“

Pascal Martin ist Schiedsrichter und Millionen Kindern in Deutschland ein Vorbild. Dass Unparteiische immer wieder Hass und Gewalt auf sich ziehen, hat er am eigenen Leib erlebt.

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Fußball-WM 2026: Ökonom lag dreimal richtig – diese Nation soll jetzt Weltmeister werden

Mit seinem Modell prognostizierte Joachim Klement die Sieger der Fußball-WM 2014, 2018 und 2022. Welche Nation ihm zufolge 2026 das Rennen macht.Eigentlich wollte Joachim Klement Prognosen von Ökonomen ad absurdum führen und entwarf aus diesem Grund ein Prognosemodell für Fußball-Weltmeisterschaften. Er ging davon aus, dass sich auf Grundlage solcher Kalkulationen keine seriöse Vorhersage treffen lässt – und wurde eines Besseren belehrt.„Ökonomen überschätzen sich permanent“, sagt Klement im Interview mit „11 Freunde“. Sie glaubten, Prognosen aufstellen zu können, von denen sie keine Ahnung hätten – beispielsweise für Fußballergebnisse. Da Klement sich daran störte, entwickelte er sein Modell. Anfangs sei es eine „Schnapsidee“ gewesen. „Doch dann ist der größte anzunehmende Unfall passiert: Ich lag richtig. Und dann lag ich wieder richtig. Und dann lag ich nochmal richtig.“Klement sagte mithilfe seines Modells folgende Fußball-Weltmeister korrekt voraus: Deutschland 2014, Frankreich 2018 und Argentinien 2022. Wie hat er das geschafft?Diese Nation wird laut dem Modell WeltmeisterDas Modell basiert auf vier wirtschaftlichen und sportlichen Faktoren, die in die Berechnung einfließen. Dazu zählen die Bevölkerungsgröße als Maß für den Talentpool eines Landes und der Wohlstand beziehungsweise das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf als Indikator für eine erfolgreiche Nachwuchsförderung. Weitere Faktoren sind das Klima als Voraussetzung für Fußballtraining und -spiele über das ganze Jahr verteilt sowie die Fifa-Weltrangliste – sie soll die Stärke der Spielergeneration einer Nation abbilden.„Alle sozioökonomischen Faktoren werden zusammengenommen und geben ein Stärkeranking für jedes Team“, sagt Klement „Focus Online“. „Wenn ich da aufhören würde, dann wäre das Ergebnis sehr einfach. Das aktuell stärkste Team, Frankreich, würde die Weltmeisterschaft gewinnen.“ Klement jedoch zieht die verschiedenen Faktoren heran und kommt dadurch zu einem überraschenden Ergebnis: Laut dem Modell des Ökonomen gewinnen die Niederlande die Fußball-WM 2026.„Ich war etwas überrascht, als mein Modell und die Simulationen ergaben, dass die Niederlande gewinnen würden“, sagt Klemet dem Sender SBS News. Besonders, weil die Niederländer laut der Simulation einen „sehr, sehr schwierigen Weg ins Finale vor sich haben.“DFB-Team bei WM 2026 früh raus?Für die deutsche Nationalmannschaft und Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Klement schlechte Nachrichten: „Es tut mir leid, das sagen zu müssen: Aber im Achtelfinale ist gegen die Franzosen Feierabend“, sagt er gegenüber „11 Freunde“. Der Ökonom gehe zwar davon aus, dass Deutschland ohne Probleme als Gruppensieger in die K.o.-Phase einzieht und auch die USA im Sechzehntelfinale schlägt. Es sei aber unausweichlich, dass das DFB-Team auf Frankreich trifft. „Und die sind den Deutschen nach meinen Variablen klar überlegen.“Besonders überrascht zeigt sich Klement über seine Prognose, dass Japan im Sechzehntelfinale den fünfmaligen Weltmeister Brasilien rausschmeißen soll. Er habe „gedacht, das kann nicht wahr sein“, berichtet Klement dem „Focus“. Der Ökonom betont aber auch, dass seine Berechnungen den Ausgang eines Spiels nur zu ungefähr 50 Prozent erklären könnten. Der Rest sei Glück und Tagesform.

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Lars Bünning: Dresden-Profi nach Hirnblutung notoperiert

Dynamo Dresdens Verteidiger Lars Bünning fällt lange aus. Der 28-Jährige musste sich einer lebensnotwendigen Operation unterziehen. Sein Klub spricht von einem Schockmoment.Abwehrspieler Lars Bünning von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden schwebte nach einer Hirnblutung in Lebensgefahr und musste operiert werden. Wie der Verein bekannt gab, trat die Hirnblutung spontan und ohne äußere Einwirkung auf. Die Operation des 28-Jährigen sei erfolgreich verlaufen.Bünning sei bei vollem Bewusstsein und werde weiterhin intensivmedizinisch betreut. Weitere Informationen zum Gesundheitszustand und zum Reha-Prozess will Dynamo in enger Abstimmung mit den Angehörigen kommunizieren.„Schockmoment“ bei Lars Bünning„Die Nachricht ist ein absoluter Schockmoment für uns gewesen. In solchen Situationen rückt der Fußball vollkommen in den Hintergrund, denn nichts ist wertvoller als die Gesundheit. Zum Glück ist die Operation sehr gut verlaufen und Lars ist wieder bei vollem Bewusstsein. Der gesamte Verein ist in Gedanken bei ihm und seinen Angehörigen. Wir werden ihn auf seinem Genesungsprozess bestmöglich unterstützen“, sagte Sören Gonther, Geschäftsführer Sport, in einer Vereinsmitteilung.Der gebürtige Hamburger war 2023 vom 1. FC Kaiserslautern zu Dynamo gewechselt und vor einem Jahr mit den Dresdnern in die 2. Bundesliga aufgestiegen. In der gerade beendeten Saison war Bünning nur zu zwölf Einsätzen gekommen und hatte einen Treffer markiert. Er besitzt noch einen Vertrag bis 2027.

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French Open im Tennis: „Fast in Hosen gemacht“: Cobolli im Viertelfinale von Paris

Italien hat mehr Top-Tennisspieler als nur Jannik Sinner. Das beweist aktuell auch Flavio Cobolli bei den French Open - auch wenn er am Ende mit den Nerven zu kämpfen hatte.Nach dem dramatischen Aus von Topfavorit Jannik Sinner hält Flavio Cobolli die Hoffnungen der Italiener auf einen Tennis-Triumph bei den French Open am Leben. Der 24-Jährige setzte sich gegen den US-Amerikaner Zachary Svajda mit 6:2, 6:3, 6:7 (3:7), 7:6 (7:5) durch und erreichte das Viertelfinale. Am Ende hatte er aber mit den Nerven zu kämpfen. „Ich habe mir fast in die Hosen gemacht“, sagte Cobolli beim Siegerinterview auf dem Court Philippe Chatrier lächelnd. Trotz einer 5:1-Führung hätte er den vierten Satz fast noch verloren. „Ich bin glücklich, aber immer noch nervös. Ich muss mich ein bisschen erholen“.Cobolli hat - genau wie der Hamburger Alexander Zverev - im Turnierverlauf erst einen Satz verloren und starke Leistungen gezeigt. Der Finalist des Sandplatzturniers von München gilt jetzt als einer der Favoriten in der oberen Turnierhälfte. Auf Zverev könnte der Weltranglisten-14. erst in einem möglichen Finale treffen.

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French Open im Tennis: Zverevs Härtetest in Paris: Der junge „Rafa“ aus dem Nichts

Bislang kommt Alexander Zverev mit dem großen Titeldruck in Paris gut klar. Doch jetzt wartet ein Gegner, der Erinnerungen an den Sandplatz-König Rafael Nadal weckt.Die Umarmung mit Hollywood-Star Salma Hayek war für Alexander Zverev nur eine kurze Ablenkung, den Fokus legte er schnell auf den ersten echten Härtetest seiner Titelmission in Paris. Auf dem Weg zum ersehnten Grand-Slam-Triumph trifft er im Viertelfinale am Dienstag auf Spaniens Jungstar Rafael Jódar. Der 19-Jährige stellt gerade gemeinsam mit dem gleichaltrigen João Fonseca aus Brasilien bei den French Open die Tennis-Welt auf den Kopf.„Er hat großes Lob verdient. Er spielt fantastisches Tennis“, sagte Zverev über seinen zehn Jahre jüngeren Gegner. Der Spanier könne den Ball „von beiden Seiten beschleunigen, was unglaublich bemerkenswert ist“, erklärte der Weltranglistendritte: „Er ist ein sehr aggressiver Spieler. Er ist noch sehr jung und hat ein enormes Talent.“„Wie die Feuerwehr“Jódar stand vor einem Jahr noch auf Weltranglisten-Position 707 - jetzt wird er als Mitfavorit in Roland Garros gehandelt. Wie ist das möglich? Durch eine herausragende Sandplatzsaison mit einer 19:3-Bilanz, die sogar besser ist als die von Zverev (17:4). Der Madrilene wird „Rafa“ genannt, genau wie sein Vornamensvetter Rafael Nadal. Sein Spiel ist anders als das des 2024 zurückgetretenen Sandplatz-Königs, funktioniert auf dem Belag aber auch.„Gerade auf Sand spielt der wie die Feuerwehr“, sagte der dreimalige Wimbledon-Gewinner Boris Becker bei Eurosport. Er sieht in dem aufstrebenden Youngster, der 2024 den Junioren-Titel bei den US Open geholt hatte, „eine echte Herausforderung“ für Zverev. Der Hamburger sieht sich dafür gerüstet. „Ich muss mir selbst vertrauen und ich werde dafür bereit sein“, sagte der 29-Jährige. Er weiß: Schafft er auch diesmal die Krönung bei einem Grand-Slam-Turnier nicht, wird er wohl als der große Verlierer das Turnier verlassen. Und nicht die bereits ausgeschiedenen Konkurrenten Jannik Sinner und Novak Djokovic.„Mein Handy ist aus“: So geht Zverev mit Druck um Im Achtelfinale hielt Zverev dem großen Titeldruck nach anfänglichen Schwierigkeiten gut stand - auf der Tribüne sah das auch Schauspielerin Hayek. Am Ende stand ein 7:6 (7:3), 6:4, 6:1-Sieg gegen Außenseiter Jesper de Jong aus den Niederlanden und für Boris Becker die Erkenntnis: „Die Psyche hat sich beruhigt, die bösen Dämonen haben sich jetzt erstmal verabschiedet.“Solche Sätze und auch die enorme Erwartung der Fans bekommt Zverev kaum mit. „Mein Handy ist aus“, behauptete er. Er sei während des Turniers auch nicht in den sozialen Medien unterwegs. Den Hype um seinen Viertelfinalgegner hat er aber natürlich trotzdem mitbekommen.Das sei „eine tolle Zeit“ für einen so jungen Spieler, meinte Zverev, „wenn man am Anfang seiner Karriere steht, weil man keinen Druck verspürt. Man kann frei spielen. Man erlebt all diese wichtigen Dinge zum ersten Mal.“ Für Jódar ist das Viertelfinale „ein Geschenk“Anders als Zverev kann Jódar befreit aufspielen. „Ich versuche, den Moment zu genießen“, sagte er. Auf der Grand-Slam-Bühne zu sein und so weit zu kommen, sei für ihn „ein Geschenk“. Und so spielt er auch: unbekümmert und mutig. Genau wie der gleichaltrige Djokovic-Bezwinger Fonseca, der durch einen Viertsatzsieg gegen Casper Ruud aus Norwegen ebenfalls im Viertelfinale steht. Dort trifft der 19-jährige Brasilianer auf den nur ein Jahr älteren Tschechen Jakub Mensik.Der Siegeszug der Youngster zeigt Zverev, dass die nächste Generation mit großer Wucht nach vorne drängt. Er muss sie hier und jetzt stoppen, denn einfacher wird es in Zukunft sicher nicht. Zumal dann ja auch Sinner (24) und der aktuelle verletzten Carlos Alcaraz (23) wieder mitspielen. Für Zverev spricht in Paris, dass er bei nur einem verlorenen Satz bislang Kräfte sparen konnte. Jódar musste in den vergangenen zwei Runden jeweils über fünf Sätze gehen. „Ich glaube, der regeneriert sich“, sagte Zverev: „Das ist noch relativ einfach in dem Alter.“Jódar und das BallkindAnders ist es, mit der plötzlichen Aufmerksamkeit klarzukommen. Jódar hat in Paris erlebt, wie schnell die Stimmung kippen kann. Er stand im Verdacht, ein Ballmädchen beim Verlassen des Platzes geschubst zu haben. Ein in den sozialen Medien verbreitetes Video ließ das zunächst vermuten, es hagelte Kritik. Ein anderes Video mit einem anderen Blickwinkel auf die Situation entlastete den Spanier aber, dem Anschein nach war das Mädchen beim Rückwärtsausweichen leicht über eine Plane gestolpert.

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DFB-Torjäger: Kramer vergleicht Undav mit einem „Wildschwein“

Deniz Undav war beim überlegenen Sieg der DFB-Elf gegen Finnland der Mann des Abends. TV-Experte Christoph Kramer lobte den Stuttgarter danach in höchsten Tönen.Das Testspiel gegen Finnland war gelaufen und die deutsche Mannschaft durfte zufrieden sein mit dem Auftritt in Mainz. Beim 4:0-Sieg rumpelte es in der ersten Halbzeit noch ein wenig, in der zweiten Hälfte aber schlug die „deutsche Offensivkraft“ zu, wie es der finnische Torwart Lukáš Hrádecký nannte. „Da sind wir unter die Räder gekommen.“Bedeutender Teil der „deutschen Offensivkraft“ an diesem Sonntagabend war Mittelstürmer Deniz Undav. Zwei Tore schoss er selbst, eines bereitete er vor. Der Stuttgarter war der Mann des Abends. TV-Experte Christoph Kramer sang nach dem Schlusspfiff Lobeshymnen auf den Angreifer – und wusste von eigenen Erfahrungen mit ihm zu berichten.Deniz Undav hat einen „starken Rumpf“Kramer hat erst vor zwei Jahren seine aktive Karriere beendet und kennt Undav als Gegenspieler aus dieser Zeit. Es sei immer schwer gewesen, ihn vom Ball zu trennen, berichtete der frühere Nationalspieler. „Das ist von Deniz Undav vielleicht die unterschätzteste Qualität, dass er nicht wegzudrücken ist. Ich habe selber ein paar Mal gegen ihn gespielt, also, das ist im positivsten Sinne ein kleines Wildschwein, das kriegst du nicht weggedrückt“, befand Kramer.Kramer meinte besonders das Tor zum 3:0, bei dem Undav sich gegen den finnischen Verteidiger Ryan Mahuta im Laufduell durchgesetzt hatte. „Er hat so einen starken Rumpf, und in der Situation stehenzubleiben und den so über die Linie zu drücken – das ist schon nicht so einfach.“ Undav sei „ein sehr, sehr guter Spieler, wenn es in die Box geht, weil er einfach sehr, sehr stabil ist und auch ruhig bleibt.“Undavs Abschlussstärke beruhe auch auf seinem „Ruhepuls“. Er schließe „immer sehr konzentriert ab, hat die Ruhe, weil er weiß: Mich kann keiner stören, selbst wenn ich gerempelt werde. Das macht er schon sehr gut.“Quellen:ZDF

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Newsblog zur Fußball-WM: Deniz Undav: „Es sind die Arschbacken“

Den WM-Test gegen Finnland gewinnt das DFB-Team souverän. Am Montag gibt es ein weiteres Trainingsspiel gegen die Finnen. Alle Nachrichten zur Fußball-WM im stern-Newsblog.In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Eishockey-WM: Finalfluch hält an: Schweiz nur „Weltmeister der Herzen“

10.000 Fans, Tennis-Ikone Roger Federer in der Kabine, pure Euphorie – und dann wieder Tränen: Warum die Schweizer Eishockey-Stars in den WM-Finalspielen am Ende doch wieder scheitern.Tränen bei den Schweizer NHL-Stars, Schockstarre in der Arena in Zürich und jubelnde Gegner: Das Finaltrauma bei der Eishockey-Weltmeisterschaft geht weiter. „Es ist einfach zum Kotzen“, sagte der Schweizer Stürmer Christoph Bertschy. Wie schon bei den Final-Niederlagen 2013, 2018, 2024 und 2025 waren die Schweizer bereits in der Kabine, als der neue Champion - in diesem Fall Finnland - den Pokal hochreckte. „Weltmeister der Herzen und Schmerzen“, titelte das Schweizer Boulevardblatt „Blick“.Dabei war alles angerichtet für den ersten WM-Titel. 10.000 Fans in der Arena in Zürich, Euphorie im ganzen Land, Tennis-Ikone Roger Federer sowie Ski-Star Marco Odermatt als Einpeitscher in der Kabine und ein Lied, das zur neuen Lieblingshymne der Schweizer mutierte. Doch die „W. Nuss vo Bümpliz“ von Patent Ochsner wurde am Sonntagabend nicht gespielt, anders als in den vorherigen neun Partien. Mit teils furiosen Erfolgen und 48:8 Toren spazierte die Schweiz durch das Turnier und scheiterte erneut am letzten, entscheidenden Schritt.Die goldene Generation um den NHL-Star Roman Josi von den Nashville Predators bleibt weiter ohne Krönung. „Wir hatten das Gefühl, es sei unser Tag“, sagte Kapitän Josi nach der fünften Niederlage im fünften Endspiel. Erstmals ging seine Mannschaft als Favorit ins finale Match. Und doch scheiterte die „Nati“ am Ende an den eigenen Erwartungen. Goldene Generation ohne Krönung?Viele Möglichkeiten hat die Mannschaft um den 36 Jahre alten Josi, dem überragenden Torhüter Leonardo Genoni (38) und Stürmer Nino Niederreiter (33) nicht mehr. „Die Jahre sind gezählt, vor allem für mich“, betonte Niederreiter von den Winnipeg Jets. Schweiz ist zwar mittlerweile ein Eishockey-Land geworden, die Vielzahl an Topspielern wie in Schweden, Finnland und vor allem in den USA und Kanada gibt es jedoch nicht.In Zürich zeigte sich wie bei den Final-Niederlagen 2024 und 2025 zudem ein gleiches Muster. Wieder glänzte die Schweiz in der Vorrunde, in der auch die deutsche Mannschaft beim 1:6 eine Lehrstunde erhielt. In der K.o.-Runde war der WM-Gastgeber zunächst ebenfalls nicht zu stoppen, eliminierte sogar Angstgegner Schweden (3:1) im Viertelfinale - bis die ominösen Endspiele kommen.„Wir finden keine Wege, um Tore zu schießen“, monierte Niederreiter. In den Finalspielen ist das gegnerische Tor wie zugenagelt. Kein Treffer vor zwei Jahren beim 0:2 gegen Tschechien, kein Tor beim 0:1 nach Verlängerung gegen die USA vor zwölf Monaten und nun war nur der Finne Konsta Helenius in der Verlängerung erfolgreich. „Die Nervosität hat uns etwas gehemmt“, merkte Trainer Jan Cadieux an, der wenige Wochen vor dem Erfolgscoach Patrick Fischer ersetzte. Der 50-Jährige stolperte über das Bekanntwerden eines gefälschten Covid-Impfzertifikates vor Olympia 2022 in Peking.Nicht wegen der Final-Niederlagen, aber wegen des Skandals um den langjährigen Nationaltrainer Fischer, zog Verbands-Präsident Urs Kessler am Montag Konsequenzen und trat nach nur knapp neun Monaten zurück. „Ich habe mich entschieden, das Amt als Präsident per sofort niederzulegen und den Weg freizumachen für einen Neuanfang, welchen der Verband dringend benötigt“, sagte der 64-Jährige. „Die fortwährenden Diskussionen haben mir gezeigt, dass ich dafür nicht die richtige Person bin.“ Kessler hatte Fischer zunächst gestützt, sich nach dem immer größeren werdenden Druck für eine Trennung entschieden. Dies sorgte in der WM-Vorbereitung für viel Wirbel.Nächste Chance in DeutschlandDie nächste Chance der Schweizer gibt es ausgerechnet im Land des Erzrivalen. Lange Jahre war die deutsche Mannschaft auf Augenhöhe mit dem Vize-Weltmeister, aktuell ist die Schweiz weit enteilt. Bei der kommenden WM 2027 in Mannheim und Düsseldorf gehört sie als neuer Führender der Weltrangliste zu den Favoriten. „Wir werden wieder aufstehen“, kündigte der Schweizer Stürmer Timo Meier von den New Jersey Devils an. „Aber momentan ist das alles nur ein scheiß Gefühl.“

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Freizeitsport: Stand Up Paddling: Tipps vom Experten rund um Boards, Kleidung und Zubehör

Auch 2026 gehört Stand Up Paddling zu den angesagtesten Wassersportarten. Für Anfänger stellt sich die Frage: Welches Board ist das richtige? Der stern hat einen Experten gefragt.In den letzten Jahren hat sich Stand Up Paddling zu einer beliebten Trendsportart entwickelt. "Früher wusste man nicht, wo man SUP einordnen soll: Beim Rudern oder beim Surfen", erinnert sich Peter von SUP LEGION an die Anfänge des Wassersports zurück. "Heute überlegt man, ob Stand Up Paddling eventuell olympisch werden soll". Der SUP-Trainer unterrichtet bereits seit sechs Jahren die Kunst des Paddelns und weiß, worauf es beim Kauf eines Boards ankommt – und was Anfänger wissen sollten, bevor sie sich ein Brett zulegen.Hardboards vs. Inflatables: Das sollten Sie wissenEs gibt zwei verschiedenen Arten von Boards: Hardboards und Inflatables. Erstgenannte waren die Vorreiter des Stand Up Paddlings, die sich durch einen festen Schaumstoffkern auszeichnen und sehr aufwendig gebaut sind. Allerdings sind sie auch anfälliger für Löcher: "Wenn man damit zum Beispiel gegen eine Brücke fährt, bekommt das Board kleine Risse, die Wasser ziehen. Dadurch wird es schwerer, schwimmt aber trotzdem. Wenn es dann aber im Winter draußen liegt, gefriert das eingedrungene Wasser – taut es dann im Sommer wieder auf, bricht das Board auseinander", erklärt Peter die Nachteile eines Hardboards. Hinzukommt, dass man für hochwertige Modelle etwas tiefer in die Tasche greifen muss. Zum Vergleich: "Günstige Modelle liegen zwischen 600 und 800 Euro, Raceboards gehen hoch bis 5.000 Euro".Der SUP-Verleih, in dem er arbeitet, bietet dennoch beide Varianten an. Wobei der Trend klar zu den Inflatables, also den aufblasbaren Boards, geht. Die Vorteile liegen auf der Hand: "Sie sind einfach praktischer, weil man sie leichter transportieren kann. Man lässt die Luft raus, faltet sie zusammen und packt sie in den Rucksack". Doch auch hier gibt es eine individuelle Preisspanne – für ein gutes Inflatable zahlt man zwischen 800 und 2000 Euro. Es gibt jedoch auch erschwingliche Modelle ab 170 Euro, die vor allem für "Sonntags-Paddler", also gelegentliche Ausflüge, ausreichend sind."Bei den günstigen Boards empfehle ich Marken wie Aqua Marina. Die Lebensdauer ist zwar nicht so hoch, daher nutzen wir solche Boards für den Verleih nicht – dafür bekommt man ein ganzes Set inklusive Rucksack und Pumpe", so Peters Einschätzung. Seiner Meinung nach kann aber auch ein billiges Board zwei bis drei Jahre halten, wenn man es gut pflegt und nicht zu lange in der Sonne liegen lässt. "Wer nur hin und wieder ein bisschen paddeln will, für den sind diese Sets gut geeignet". Profis hingegen empfiehlt er hochwertige Marken wie Starboard, Fanatic, Mistral oder auch JP Australia. Tipps vom Profi: Das sollten Sie beim Kauf beachtenNach Peters Erfahrung wird das klassische Board am häufigsten verkauft, weil es am populärsten ist. Aber ist es damit automatisch für Anfänger wie Profis geeignet? Hier lautet die Antwort ganz klar: Nein! "Anfängern empfehle ich, zuerst ein breites Board zu nehmen mit viel Auftrieb, damit sie Sicherheit auf dem Wasser bekommen". Mit viel Auftrieb ist gemeint, dass die Bretter etwas dicker, breiter und auch länger sind und somit mehr Volumen haben, sodass sie mehr Gewicht tragen können. "Um das geeignete Board für das richtige Gewicht zu finden, kann man sich auch beim Fachhändler beraten lassen." Zudem ergänzt der SUP-Trainer, dass die Möglichkeit besteht, ein Brett vor dem Kauf zu testen – um herauszufinden, ob es einem liegt. "Es gibt spezielle SUP-Veranstaltungen, auf denen diverse Hersteller vertreten sind und wo man die Boards meistens kostenlos ausprobieren kann. Oder aber man geht zu einem SUP-Verleih wie z.B. unserem und fährt dort einige Modelle Probe", schlägt Peter vor."Fortgeschrittene sollten zunächst mal überlegen, was sie mit dem Board machen wollen. Wollen sie schneller fahren, brauchen sie ein schmales und langes Board, zum Beispiel einen Racer. Das ist dementsprechend auch sehr kippelig. Will ich damit surfen, was mit SUP auch möglich ist, brauche ich ein breites, aber kurzes Modell", erklärt der Trainer. Und auch beim Paddel kann man zwischen verschiedenen Größen wählen: vom 120er Blatt bis zum 80er Blatt. "Für Anfänger empfehle ich die Mitte. Denn je breiter das Blatt, desto anstrengender die Bewegung im Wasser".In puncto Zubehör stellen sich Kaufinteressierte oftmals die Frage, ob sie eine spezielle Schutzkleidung auf dem See benötigen. Denn auch wenn SUP auf den ersten Blick harmlos wirkt, ist das Wasser nicht ungefährlich: Erst letzten Sommer ertrank ein Paddler im Bodensee, dabei war er nur 200 Meter vom Ufer entfernt. Deshalb gilt hier: Safety first! Selbst wenn es vielleicht nicht sehr stylisch aussieht, so kann eine Rettungsweste im Zweifelsfall Leben retten. Teuer ist sie auch nicht. Und die Anschaffung lohnt sich in jedem Fall.Darüber hinaus empfiehlt sich ein leichter Neoprenanzug im Sommer. Er schützt gegen Sonne und Wind, wenn man doch einmal ins Wasser fliegt, und saugt sich – anders als Baumwollhoodies oder T-Shirts  – nicht voll. Zudem trocknet er viel, viel schneller. Wer hingegen im Winter auf Stand Up Paddling nicht verzichten möchte, sollte immer einen speziellen Trockenanzug tragen. Er verhindert, dass man nass wird, wenn man ins eiskalte Wasser fällt. Darunter trägt man am besten Skiunterwäsche oder Fußballerwinterklamotten, die einen auf dem Brett warmhalten.

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Fußball-Nationalmannschaft: Nagelsmann will enttäuschten Havertz in USA „gut auffangen“

Vom Champions-League-Frust zur WM-Vorfreude: Wie Angreifer Kai Havertz nach der bitteren Final-Niederlage neuen Mut schöpft - und Bundestrainer Nagelsmann ihn jetzt wieder stark machen will.Mainz (dpa) -Bundestrainer Julian Nagelsmann will DFB-Stürmer Kai Havertz nach dem verlorenen Champions-League-Finale mit dem FC Arsenal schnell wieder aufbauen. Der 26-Jährige wird am Dienstag direkt nach Chicago fliegen und dort auf die Kollegen der Fußball-Nationalmannschaft treffen. „Wir brauchen Kai. Sein Tor gestern war außergewöhnlich. Wir werden ihn gut auffangen“, sagte der Bundestrainer am Sonntagabend nach dem 4:0-Sieg im WM-Test gegen Finnland in Mainz. Havertz hatte am Samstagabend das Führungstor für den englischen Meister aus London im Finale der Königsklasse erzielt. Am Ende gab es für sein Team aber eine bittere Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paris Saint-Germain. Nagelsmann lobte den Stürmer dennoch für seinen Auftritt in Budapest. Nagelsmann hofft auf WM-Auftrieb„Man hat seine Bedeutung gesehen für die Mannschaft. Seinen Fleiß in der Defensive. Seine brutale Kopfballstärke, defensiv auch bei Standards. Er ist ein richtig guter Typ und ein Topspieler“, sagte der Bundestrainer. Trotz der Niederlage könne ihm sein Tor „ein bisschen Auftrieb“ für die WM geben, hofft Nagelsmann, der mit Havertz als WM-Stammkraft in der Sturmspitze plant. „Bei uns wird er freudig empfangen und wird eine gute Leistung zeigen“, zeigte er sich überzeugt.Havertz selbst hatte nach der Finalniederlage gleich „Riesenvorfreude“ auf sein zweites WM-Turnier ausgedrückt. „Ich habe mir schon die ein oder anderen Videos angeguckt auf YouTube von den Jungs und kann es kaum erwarten, zu den Jungs zu stoßen“, sagte der Stürmer. In der Nationalmannschaft hatte Havertz wegen diverser Verletzungen von November 2024 bis zum März dieses Jahres gefehlt. Mit 21 Toren in 57 Länderspielen ist er der erfolgreichste Torjäger in Nagelsmann WM-Aufgebot.

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DFB-Testspiel: Undav liefert – aber in die WM-Startelf spielen sich wohl andere

Deniz Undav trifft beim 4:0 gegen Finnland doppelt und legt ein weiteres Tor auf. Im vorletzten Test vor der WM ist der Stürmer aber nicht der größte Gewinner im DFB-Team.

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Eishockey: Finnland ist Weltmeister: Schweizer Finaltrauma geht weiter

Die Schweiz verliert auch das fünfte Endspiel bei einer Eishockey-WM. Die Entscheidung im Finale fällt erst in der Verlängerung. Ein NHL-Verteidiger trifft den Gastgeber ins Herz.Finnland ist erstmals seit 2022 wieder Eishockey-Weltmeister geworden und hat das Final-Trauma der Schweiz verlängert. Die Nordeuropäer besiegten den WM-Gastgeber in Zürich nach Verlängerung mit 1:0 (0:0, 0:0, 0:0, 1:0) und krönten sich mit dem insgesamt fünften Titelgewinn. Konsta Helenius von den Buffalo Sabres sorgte mit seinem Tor in der Extraspielzeit für die fünfte Schweizer Final-Niederlage nach 2013, 2018, 2024 und 2025.Bei den zuvor neun Siegen bei dieser WM in Zürich hatten die Schweizer den Gegner von Beginn an dominiert - auch dank der Unterstützung der Fans. Finnland schaffte es dagegen, die Gastgeber mit Härte und starker Defensive zu bekämpfen. „Sie sind wie Roboter“, beschrieb Deutschlands NHL-Star Moritz Seider die Finnen. Der Schweizer Keeper Leonardo Genoni stand deutlich mehr im Mittelpunkt als sein Gegenüber Justus Annunen.Schweiz lange ohne TorgefahrAuch in doppelter Überzahl schafften es die Schweizer zu Beginn des Mitteldrittels nicht, NHL-Torhüter Annunen in Bedrängnis zu bringen. Das Team von Trainer Jan Cadieux erinnerte dabei an die Finalspiele ohne eigene Treffer 2024 und 2025 unter dem damaligen Coach Patrick Fischer. Der 50 Jahre alte Fischer musste wenige Wochen vor der WM wegen eines gefälschten Covid-Impfzertifikats vor Olympia 2022 zurücktreten.Mitte des zweiten Durchgangs schafften es die Schweizer, den Gegner unter Druck zu setzen. Schuss um Schuss kam auf das Tor von Annunen. Finnland schoss dagegen nur zweimal auf das Tor von Schlussmann Genoni.Entscheidung in der ExtraspielzeitAuch im dritten Drittel dominierten die Defensiv-Reihen. Finnland wurde wieder gefährlicher, doch die Schweiz hatte die besten Gelegenheiten. Wie schon im vergangenen Jahr in Stockholm ging es nach torlosen 60 Minuten in die Verlängerung.In der Extraspielzeit trafen erst die Finnen an den Pfosten (62.), wenig später schoss der Schweizer Damien Riat (64.) an die Latte. Dann zielte Helenius (71.) besser und machte Finnland zum Weltmeister. Norwegen hatte zuvor im Spiel um Platz drei erstmals bei einer Eishockey-WM eine Medaille gewonnen. Die Skandinavier bezwangen Rekordchampion Kanada nach Verlängerung mit 3:2 (1:0, 1:0, 0:2, 1:0) und feierten einen historischen Erfolg. Das zuvor beste Ergebnis der Norweger bei einer WM war 1951 der vierte Platz. Damals fand die Endrunde allerdings in Gruppenform statt.

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Zwei Wochen vor der WM: Undav trifft doppelt: DFB-Elf gewinnt Test gegen Finnland problemlos

Vor dem Abflug in die USA weckt die DFB-Elf Lust auf die WM. Das 4:0 gegen Finnland verlängert die Siegesserie. Der Bundestrainer zeigt in Mainz auch Mut mit zwei Jungstars.Als die Pflicht getan war, klatschte Bundestrainer Julian Nagelsmann seine Spieler lächelnd ab. Froh waren auch die Fußballfans in Mainz, die das DFB-Team nach dem lockeren 4:0 (1:0) gegen Finnland mit viel Applaus in Richtung USA verabschiedeten. Zwei Wochen vor dem WM-Ernstfall gegen Curaçao haben Doppelpacker Deniz Undav und seine Offensivkollegen Vorfreude auf das Turnier in Amerika entfacht. „Zehn-von-zehn-Abend“, urteilte Undav, der zudem ein Tor vorlegte, im ZDF. „Das Wichtigste ist, wir haben das Spiel gewonnen. Ich habe drei Scorer gemacht. Besser hätte es nicht laufen können.“ Der leicht angeschlagene Stuttgarter Stürmer gab Entwarnung nach seiner Auswechslung: „Bisschen Schmerzen, aber nix Wildes, alles entspannt.“ Und gefragt nach WM-Zielen, antwortete Undav gewohnt keck: „Wenn wir das Ding gewinnen. Dann wäre es ein Erfolg.“Manuel Neuer fehlt nochDie 25.122 Zuschauer in der ausverkauften Mainzer Arena waren positiv angetan vom engagierten Testspiel-Auftritt und der kleinen Torgala. „Wir haben gute Chancen kreiert“, meinte Jamal Musiala. „Was wir auf den Platz bringen wollten, haben wir gebracht.“Verzichten mussten die vielen in Deutschland-Trikots gekleideten Anhänger allerdings noch auf das Comeback von Manuel Neuer im DFB-Tor. Der 40-Jährige befindet sich nach einer Wadenverhärtung noch im Aufbautraining. Auch Champions-League-Finalist Kai Havertz fehlte in der von Bundestrainer Nagelsmann weitgehend aufgebotenen Wunschelf. DFB-Offensive überzeugt nach AnlaufzeitNach einer gewissen Anlaufzeit sorgten Undav (34./57. Minute), Florian Wirtz (48.) und der emsige Musiala (63.) bei seinem Länderspiel-Comeback nach 14 Monaten für reichlich Torjubel. Das Selbstvertrauen wächst nach dem achten Sieg in Serie. Gerade offensiv scheint vieles möglich in Kanada, Mexiko und den USA. Der Torbann musste aber erst gebrochen werden, Undav etwa scheiterte vor seinen Länderspieltoren fünf und sechs zunächst zweimal an Finnlands Torwart Lukas Hradecky (8./27.).Nagelsmann bot zwei Tage vor dem Abflug nach Chicago, wo am kommenden Samstag die Turnier-Generalprobe gegen die USA stattfinden wird, eine Mannschaft auf, wie sie größtenteils auch gegen den WM-Neuling Curaçao am 14. Juni beginnen dürfte. Nach über einem Jahr waren dabei auch Musiala und Wirtz mal wieder als Offensiv-Wirbler vereint. In mehreren Momenten war zu erahnen, was mit „Wusiala“ beim Turnier möglich werden könnte.Karl und Brown mit starken SzenenDer Bundestrainer zeigte zudem Mut zur jugendlichen Unbekümmertheit. Nathaniel Brown schickt sich mit seiner Technik und Dynamik auf der Position des linken Außenverteidigers an, Leipzigs Kapitän David Raum zu verdrängen. Der 22 Jahre alte Frankfurter hatte gerade offensiv einige gute Szenen. Und auf dem rechten Flügel macht Lennart Karl Dampf. „Er hat jugendliche Frische“, begründete Nagelsmann im ZDF den ersten Startelfeinsatz des 18-Jährigen. Karl dribbelte, Karl passte, Karl traf den Außenpfosten (55.). Und er arbeitete auch fleißig mit nach hinten. Der Jüngste im deutschen WM-Kader versuchte viel - und er liegt im Konkurrenzkampf vor dem erfahrenen, aber in seinen Leistungen zu stark schwankenden Galatasaray-Profi Leroy Sané. Im Tor durfte sich noch einmal der zur Nummer zwei zurückgestufte Oliver Baumann zeigen. Nagelsmann nannte das zwölfte Länderspiel des Hoffenheimers kurz vor Baumanns 36. Geburtstag „eine Belohnung“. Er stellte aber auch klar, dass der 40-jährige Neuer beim Turnier in Amerika die Nummer eins sein wird. „Wir brauchen kein Risiko einzugehen“, sagte der Bundestrainer zur Schonung des noch angeschlagenen Neuer, der entspannt im Stadion zuschaute.Defensive kaum gefordertDer Weltmeister von 2014 bekam ein typisches Testspiel zu sehen. Die ganz große WM-Anspannung fehlte noch. Die Finnen waren kein echter Prüfstein. Offensiv traten sie kaum in Erscheinung, Kapitän Joshua Kimmich musste einmal einen Schuss vor der Linie blocken (29.). Die deutsche Elf war im Dauer-Vorwärtsgang. Nach einer kurz ausgeführten Ecke führte eine Kimmich-Flanke zum ersten Kopfballtor von Undav im DFB-Trikot. Der Stuttgarter zeigte, dass er mehr als ein Joker sein kann. Tor Nummer zwei von Wirtz erarbeitete er mit einer starken Pressing-Aktion. Beim 3:0 vollendete Undav nach einem feinen Solo und Pass von Karl. Nach seinem zweiten Tor wurde er behandelt und leicht angeschlagen ausgewechselt.Besonders wertvoll war dann, dass Musiala Selbstvertrauen mit seinem neunten Länderspieltor schöpfte. Am Ende wechselte Nagelsmann noch fleißig und brachte unter anderem den Mainzer Nadiem Amiri unter dem Applaus der Fans.

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Nach Champions-League-Finale: Macron über Krawalle: „Das muss ein Ende haben“

Brände, Plünderungen, 780 Festnahmen: Nach dem Champions-League-Titel von Paris Saint-Germain eskaliert die Lage in vielen französischen Städten. Der Staatspräsident kündigt Konsequenzen an.Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die gewaltsamen Auseinandersetzungen rund um den Champions-League-Triumph von Paris Saint-Germain scharf verurteilt. „Ich will mich nicht daran gewöhnen“, sagte Macron bei der Ehrung des Teams im Élysée-Palast. Dabei kündigte er ein hartes Vorgehen als Reaktion an. „Das ist kein Fußball, das ist kein Sport, das ist nicht, was wir lieben. Wir werden gegenüber denjenigen, die erwischt wurden, kompromisslos sein“, sagte Macron der Nachrichtenagentur AP zufolge. „Wir wollen nicht, dass sich dies wiederholt. Es ist vorbei. Wir haben genug. Das muss ein Ende haben.“Innenminister: 57 Polizisten verletztEiner Zwischenbilanz von Innenminister Laurent Nuñez zufolge wurden landesweit inzwischen rund 780 Menschen festgenommen, darunter etwa 480 allein in Paris. Zudem wurden 57 Polizisten bei den Einsätzen verletzt. Im Vergleich zu einem ähnlichen Vorjahresevent entspricht dies einem Anstieg von rund 30 Prozent. Die Behörden gehen davon aus, dass sich die Zahlen im Laufe der weiteren Auswertungen noch verändern könnten.Das Team wurde am Tag nach dem Finalsieg über den FC Arsenal in Budapest nahe des Eiffelturms wieder in Paris empfangen. Zahlreiche Anhänger versammelten sich Berichten zufolge friedlich am Champ de Mars und bejubelten das Team um Kapitän Marquinhos und Trainer Luis Enrique. Am Abend zuvor kam es in rund 15 Städten zu Zwischenfällen, es gab Plünderungen in Rennes, Straßburg, Clermont-Ferrand und Grenoble. „Es gab feierliche Demonstrationen, die von einer Reihe von Ausschreitungen begleitet waren, was der Situation entspricht, die wir erwartet und daher vorausgesehen hatten. Diese Ausschreitungen sind absolut inakzeptabel“, erklärte Nuñez.Rund 22.000 Polizisten landesweit im EinsatzBesonders rund um den Prachtboulevard Champs-Élysées, wo sich Tausende Menschen versammelt hatten, war die Lage eskaliert: Vermummte Personen und Einsatzkräfte gerieten mehrfach aneinander, Wurfgeschosse und Tränengas wurden eingesetzt. Auf Videos in den sozialen Medien ist zu sehen, wie Autos brennen, Barrikaden errichtet und Feuerwerkskörper auf Menschen gefeuert werden.Im Parc des Princes wurde das Spiel aus Budapest per Public Viewing übertragen. Nach Angaben der französischen Medien war das Stadion nahezu vollständig gefüllt und bot Platz für etwa 40.000 Zuschauer. Rund 8.000 Polizisten waren in Paris im Einsatz, landesweit insgesamt 22.000. Die Szenen erinnerten an die Ausschreitungen nach dem Champions-League-Triumph im Vorjahr. Damals gab es zwei Tote, knapp 200 Verletzte sowie 559 Festnahmen. Die Behörden zählten zudem knapp 700 Brände, insbesondere von Autos. Krawalle am Rande der Feiern gab es besonders in Paris.

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