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Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

„Treasurer tauschen Automatisierung gegen Transparenz“

Treasury-Abteilungen nutzen in der Liquiditätsplanung immer stärker KI, berichtet KPMG-Experte Börries Többens. Damit geht ein heikles Tauschgeschäft einher. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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So hat Merck sein Treasury in Brasilien und auf den Philippinen transformiert

Weniger Bankpartner, höhere Automatisierung: Merck hat seine Zahlungsstrukturen in Brasilien und auf den Philippinen neu aufgestellt – mit messbaren Ergebnissen. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Voestalpine setzt bei Treasury-Leitung auf Kontinuität

Der Linzer Stahlkonzern Voestalpine hat seit Anfang April einen neuen Treasury-Chef. Als Nachfolger des langjährigen Chef-Treasurer Günther Pastl setzt das Haus auf einen internen Kandidaten. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Kion-Treasury: „Wir hätten uns ein ruhigeres Zeitfenster gewünscht“

Kion hat kurz nach Ausbruch des Irankriegs den Bondmarkt angezapft. Trotz des hochvolatilen Emissionsfensters ist Treasury-Chef Johannes Borsche mit der Transaktion zufrieden. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Das war die Green FINANCE 2026

Auf der diesjährigen Green FINANCE Konferenz standen vor allem die nachhaltige Transformation in unsicheren Zeiten und ihre Finanzierung im Vordergrund. Zum ersten Mal fand die einstige Digitalkonferenz Green FINANCE in diesem Jahr live im F.A.Z. Tower statt. Am 24. März drehte sich einen Nachmittag alles um grüne Finanzierungsinstrumente und die nachhaltige Transformation der Wirtschaft. Wie sich ESG inzwischen auf die Kreditvergabe auswirkt und wie die Transformation finanziert werden kann, diskutierten zu Beginn der Veranstaltung Thomas Goerdt, Vice President Corporate Treasury von Aurubis, Christian Klein, Fachgebietsleiter für Nachhaltige Finanzwirtschaft an der Universität Kassel, und Rainer Neidnig, Head of Sustainable Finance Advisory bei der Helaba. Ein Knackpunkt dabei war insbesondere die Frage, wer die Kosten für mehr Nachhaltigkeit letztlich tragen muss. CFO Mathias Kiep (Tui) hielt die Keynote. Foto: F.A.Z. BUSINESS MEDIA GmbH/Jonas Ratermann Tuis Net-Zero-Reise Tui-CFO Mathias Kiep berichtete zudem über die Net-Zero-Reise des Reisekonzerns, der seine Emissionen deutlich senken will. Dafür verankert Tui seine Klimaziele auch in der Finanzierung und macht so die Transformation sichtbar. Zudem erhielten die Teilnehmer der Veranstaltung Einblick in das Thema Fördermittel am Beispiel des Unternehmens Krone. Der Produzent von Landtechnik und Nutzfahrzeuglösungen hat einen neuen effizienten und nachhaltigen Standort gezielt mit Eigenkapital und Fördermitteln finanziert. Matthias Pohl, Head of Treasury bei der Bernard Krone Holding, und Andreas Lenzen, Director Corporate Finance bei der Helaba, berichteten über das Projekt und die Herausforderungen bei der Verwendung von Fördermitteln. Neue Finanzierungsstandards v.r.n.l.: Tim Buchholz (DZ Bank), Eileen Hügle (Eurogrid) und Christine Janssen (50 Hertz); Foto: F.A.Z. BUSINESS MEDIA GmbH/Jonas Ratermann Eurogrid, die Muttergesellschaft des Übertragungsnetzbetreibers 50 Hertz, setzt derweil auf andere Finanzierungsinstrumente für die nachhaltige Transformation. Die enormen Investitionen in den Umbau der Energieinfrastruktur finanzieren die Berliner vor allem über den Kapitalmarkt und nutzten dafür als erstes deutsches Unternehmen den neuen European Green Bond Standard. Über die Debütemission unter dem neuen EU-Standard und die Entwicklung des Marktes für grüne Anleihen diskutierten Christine Janssen, CFO bei 50 Hertz Transmission, Eileen Hügle, Leiterin Treasury bei Eurogrid, und Tim Buchholz, Head of Corporate Sustainable Finance Advisory bei der DZ Bank. Resilienz als neue Form der Nachhaltigkeit Antonia Kögler (DerTreasurer), Philipp Lotz (Traton), Alexandra Themistocli (SEB) und Jonathan Weber (SHS – Stahl-Holding-Saar) diskutierten über Resilienz als neue Form der Nachhaltigkeit (v.l.n.r.). Foto: F.A.Z. BUSINESS MEDIA GmbH/Jonas Ratermann Zum Schluss der Konferenz stand dann das Thema Resilienz im Fokus. Denn in den aktuell herausfordernden Zeiten kann das Thema Nachhaltigkeit leicht in den Hintergrund rücken. Dennoch müssen CFOs und Treasurer ihre Unternehmen schon jetzt zukunfts- und wetterfest aufstellen. Wie das funktioniert, diskutierten Jonathan Weber, Geschäftsführung, SHS – Stahl-Holding-Saar und Vorstand Finanzen und Transformation Saarstahl und Dillinger, Philipp Lotz, Head of Corporate Fundin bei Traton, und Alexandra Themistocli, Head of Sustainability DACH bei der SEB. Ein zentrales Thema der Abschlussrunde war dabei vor allem die Frage, wann der richtige Moment für Unternehmen gekommen ist, um in die Transformation zu investieren, und wann sich diese Investitionen lohnen. Deutlich wurde dabei, dass viele Konzerne diesen Tipping Point nicht selbst in der Hand haben, sondern vor allem von den Entscheidungen des Regulators abhängig sind.

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Neuer Treasury-Chef bei Karl Storz

Karl Storz hat einen neuen Director Global Treasury: Heiko Hoffmann ist von Bosch zu dem Medizintechnikhersteller gewechselt. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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TIS: Konstante im nervösen SaaS-Markt

TIS hat sich von einer SAP-Ausgründung zu einem etablierten Plattformanbieter in der Treasury-Welt entwickelt. Doch die Aufgabe, sich im Markt zu behaupten, bleibt groß. Der neueste Teil der Serie „Technologien im Treasury“. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Geopolitik, KI und Echtzeit: Das erwartet Sie auf dem Cash Management Campus 2026

Beim Cash Management Campus am 16. Juni dreht sich alles um die drängendsten Fragen des modernen Treasury. Mit dabei sind außerdem viele Unternehmen, etwa BASF und BMW, die Einblicke in die Praxis geben. In wenigen Wochen ist es soweit: Am 16. Juni treffen sich Treasurer und Cash Manager wieder in der Kölner Wolkenburg, um über aktuelle Trends und Herausforderungen zu diskutieren. Der Cash Management Campus findet bereits zum sechzehnten Mal statt. Die Agenda spiegelt wider, was Treasurer derzeit am meisten beschäftigt: Handelskonflikte, geopolitische Spannungen, die Echtzeit-Transformation im Zahlungsverkehr und der wachsende Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Den Auftakt macht eine Diskussionsrunde, in der Experten die Frage in den Mittelpunkt stellen, die viele Treasury-Abteilungen gerade täglich beschäftigt: Wie wirken sich geopolitische Risiken auf das Treasury aus? Länder werden mit kurzer Vorwarnzeit von Zahlungslisten gestrichen, Währungen geraten unter Druck, neue Zölle verändern Cash-Flow-Strukturen fundamental. Darüber diskutieren Peter Bauschke (Head of Group Treasury, Schaeffler), Derk Wetzold (Head of Corporate Treasury, Covestro) und Andrej Ankerst (Head of Cash Management Germany, Switzerland, Austria and Central & Eastern Europe, BNP Paribas). Den makroökonomischen Rahmen setzt anschließend BNP-Paribas-Chefvolkswirt Michal Dybula. Praxisberichte von BMW und BASF Auch Praxisbeispiele stehen wieder im Mittelpunkt. Die BMW Group berichtet, wie der Konzern den Zahlungsverkehr im Euroraum auf Sepa-Instant-Payments umstellt und welche Vorteile das für das globale Cash Management bringt. Oliver Brecheisen und Christian-Max Ullrich geben Einblicke in die konkreten Lösungen, mit denen BMW global Geld Near-Realtime transferiert. BASF zeigt, wie das eigene Treasury mithilfe eines selbst entwickelten KI-Tools die Liquiditätsplanung transformiert hat. Joanna Scheinker erklärt, wie über zehn Jahre Daten aufbereitet wurden und was der „Algorithm-Based Cashflow Forecast“ heute leistet. KI, Echtzeit und neue Regulatorik Kyriba-Experte Cyrille Oudard beleuchtet, wie Treasury-Teams den Schritt von bloßer Datentransparenz hin zu echter Kontrolle vollziehen können. Außerdem steht ein Thema auf der Agenda, das vielen Unternehmen noch nicht vollständig bewusst ist: Die neuen Anforderungen an Adressdaten in Zahlungen im Zuge von E-Rechnungspflicht, ISO 20022 und verschärften Regeln zur Tax Compliance. Ergänzt wird das Programm durch Speed-Networking und eine Networking-Session – Gelegenheit für den direkten Austausch mit Kollegen und Experten. Das vollständige Programm finden Sie hier. Zur Anmeldung geht es hier.

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Treasury-Studie: Automatisierung treibt den Wandel

Eine neue Studie von Nomentia und Juniper Research zeigt, wo Treasurer den größten Handlungsbedarf haben – und warum der Mittelstand dabei unter besonderem Druck steht. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Aufatmen nach Waffenruhe: Deutsche Exporteure rüsten sich für anhaltende Volatilität

Die Waffenruhe im Nahen Osten gibt den Märkten Luft, doch das Treasury bleibt gefordert. Fast die Hälfte der deutschen Exporteure rechnet etwa mit schlechterer Zahlungsmoral. Kurz vor Ablauf von Präsident Trumps Ultimatum für den Iran haben sich die USA und Teheran auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. Die Straße von Hormus, Nadelöhr für rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Gashandels, soll laut Iran mit bestimmten Einschränkungen wieder für den Schiffsverkehr geöffnet werden. Die Märkte reagierten prompt: Der Ölpreis gab nach, und der US-Dollar verlor gegenüber den wichtigsten Währungen rund ein Prozent an Wert. Ein fragiles Signal der Deeskalation – doch für Treasurer, die Lieferketten, Zahlungsströme und Kreditrisiken im Blick behalten müssen, ist es keine Entwarnung, sondern allenfalls eine Atempause. Das unterstreicht auch Matthew Ryan, Head of Market Strategy beim Devisenspezialisten Ebury: Marktteilnehmer würden sich erst dann voll auf risikofreudige Handelsstrategien einlassen, wenn eine dauerhafte Einigung erzielt sei. Ryan geht davon aus, dass sich die Marktteilnehmer erst dann voll und ganz auf risikofreudige Handelsstrategien einlassen und dass auch die Öl-Futures sowie der Dollar erst dann wieder auf das Vorkriegsniveau zurückkehren werden, wenn eine dauerhafte Einigung erzielt wurde. Zudem bleiben die Versicherungsprämien für den Schiffsverkehr durch die Meerenge weiterhin hoch, das Angriffsrisiko erhöht. Ryan erwartet, dass die Volatilität in den kommenden Tagen hoch bleibt – und Ölpreise und Dollar rasch wieder drehen könnten, sollten die Verhandlungen ins Stocken geraten. Grundstimmung: optimistisch, aber unter Vorbehalt Das zeigt auch die aktuelle „Allianz Trade Global Survey 2026“, für die der Kreditversicherer in zwei Wellen im Februar und März 2026 rund 6.000 Unternehmen in 13 Märkten befragt hat. Das Ergebnis klingt zunächst beruhigend: 83 Prozent der deutschen Exporteure rechnen trotz der Eskalation im Nahen Osten mit steigenden Exportumsätzen und liegen damit noch über dem weltweiten Durchschnitt von 75 Prozent. Die meisten erwarten ein moderates Wachstum von zwei bis fünf Prozent. Doch dieser Optimismus hat eine kurze Halbwertszeit. Allianz-Trade-Chefvolkswirt Björn Griesbach spricht von einer „fragilen“ Stimmung, die schnell kippen könnte, sollte sich der Konflikt in die Länge ziehen. Was Unternehmen konkret tun Als beliebteste Reaktion auf die Lieferkettenschocks setzen 60 Prozent der befragten Unternehmen der Allianz-Trade-Studie auf den Aufbau von Lagerbeständen, mehr als die Hälfte erschließt neue Lieferanten. Darüber hinaus expandieren 52 Prozent in neue Märkte, 50 Prozent leiten Waren über Drittländer um. Strategisch richtet sich der Blick zunehmend auf das sogenannte „Friendshoring“ – also den Ausbau von Marktanteilen in geopolitisch verlässlichen Ländern – sowie auf die Entwicklung neuer Produkte und die Stärkung lokaler Partnerschaften. 40 Prozent der deutschen Exportunternehmen überdenken zudem Pläne für Produktionsstätten im Ausland. Dabei fällt auf: Im weltweiten Vergleich agieren deutsche Unternehmen bei Diversifizierung und Umleitung über Drittländer deutlich zurückhaltender als der Schnitt. Zahlungsmoral und Ausfallrisiken Für Treasurer besonders relevant: Die geopolitischen Turbulenzen schlagen zunehmend auf das Zahlungsverhalten durch. Rund 47 Prozent der deutschen Exportunternehmen rechnen mit einer schlechteren Zahlungsmoral ihrer Abnehmer – ein Wert, der über dem weltweiten Schnitt von 43 Prozent liegt. 40 Prozent erwarten steigende Zahlungsausfälle, was dem globalen Mittelwert entspricht. Hinzu kommt, dass geopolitische Unsicherheiten laut der Umfrage mit 67 Prozent erneut das größte Einzelrisiko für deutsche Exporteure darstellen, knapp vor Lieferketten- sowie Transport- und Finanzierungsrisiken.

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Deutsche Post platziert Anleihen über 1,25 Milliarden Euro

Die Deutsche Post hat zwei Anleihetranchen über insgesamt 1,25 Milliarden Euro platziert – beide deutlich überzeichnet. Den weiteren Finanzierungsbedarf für 2026 sieht der Konzern damit gedeckt. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Treasury-Wechsel: BayernLB, KfW, Morgan Stanley

Die BayernLB ernennt André Haag zum CFO, Brigitte Réthier zieht in den KfW-Vorstand ein und Ex-Finanzminister Jörg Kukies kehrt zurück ins Banking. Das und mehr im Personalienticker. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Bei BMW darf Geld nicht mehr schlafen

Die neue Zeitschrift ist da! Diesmal berichtet Stefan Richmann in der Titelstory, wie das Treasury von BMW auf dem Weg zum Real-Time-Treasury vorankommt. Außerdem geht es in der Ausgabe um die Transformation bei Axel Springer sowie den Hype um Stablecoins. Der Begriff Real-Time-Treasury macht seit längerem die Runde. Von der Realität vieler Treasury-Abteilungen ist Treasury in Echtzeit aber noch weit entfernt. Einige Konzerne haben sich jedoch auf den Weg gemacht, daraus Wirklichkeit zu machen. So etwa BMW: Die Münchner sind auf Kurs zur Entwicklung eines Echtzeit-Treasury. Die Vision: Liquidität soll künftig umfassend in München konzentriert wer den – und von dort in Echtzeit überall auf der Welt verfügbar gemacht werden, wo der Autobauer sie gerade braucht, unabhängig von den Schalterzeiten der Banken. „Geld, das mit der Sonne wandert“, beschreibt Stefan Richmann, Treasury- und IR-Chef von BMW, das Prinzip. Wie weit BMW auf diesem Weg bereits ist, zeigen verschiedene Projekte, die das Treasury in den vergangenen Monaten öffentlich gemacht hat. Es geht dabei um Cross-border-Zahlungen, verschiedene Währungsräume, Echtzeit-Payments und die Blockchain. Wir haben sie uns genauer angesehen, die Details zu den Projekten finden Sie in der aktuellen Ausgabe, die als E-Paper bereits heute zur Verfügung steht. Axel Springers Rückkehr zu seinen Wurzeln Außerdem erfahren Sie in dieser Ausgabe, wie sich das Treasury auf die Neuaufstellung von Axel Springer vorbereitet hat. Der Berliner Medienkonzern wollte zu seinen Wurzeln zurückkehren. Dafür sollten die beiden Classifieds-Unternehmen Stepstone (Stellenanzeigen) und Aviv (Immobilienplattform) unter Führung der beiden Private-Equity-Häuser KKR und CPP Investments in die Eigenständigkeit entlassen werden. Für das Treasury-Team um Thomas Skowronek und Philipp Spatz bedeutete das jede Menge Arbeit, wie sie berichten. Ein Knackpunkt war dabei, dass Axel Springer schuldenfrei in das nächste Kapitel starten sollte. Wie das Team dabei vorging, lesen Sie in der neuen Zeitschrift. Digitalisierung und Stablecoins im Treasury Wir widmen uns zudem im Schwerpunkt dieser Ausgabe der digitalen Transformation im Treasury, dem heißen Eisen Nummer 1 zurzeit. Dabei geht es um Trendthemen wie Echtzeit-Treasury, Künstliche Intelligenz, APIs und virtuelle Konten – um nur einige zu nennen. In diesem Zusammenhang gehen wir auch der Frage nach: Was ist an dem Wirbel um Stablecoins eigentlich dran? Welche Rolle könnte das digitale Geld bei grenzüberschreitenden Zahlungen in Zukunft spielen? Nur so viel: Es braucht noch etwas Zeit, bis aus der Idee ein echter Standard werden könnte. Info Wenn Sie das neue Magazin als E-Paper und/oder als gedruckte Zeitschrift beziehen wollen, müssen Sie sich hier registrieren.

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Exklusiv: Tech-Beratung schnappt sich Convista-Team

Bei dem Technologie-Berater Convista ist einiges in Bewegung: Rund ein Dutzend Berater verlassen das Haus. Das Team geht geschlossen zu einer anderen Tech-Beratung. Auch Jochen Stiebe hat einen neuen Job. Personelle Verschiebungen gehören im Beratungsgeschäft zur Tagesordnung, doch der geschlossene Abgang eines ganzen Teams sorgt selbst in dieser volatilen Branche für Aufmerksamkeit. Beim Technologieberater Convista hat eine Gruppe von Treasury-Spezialisten das Unternehmen verlassen – nach unbestätigten Angaben sollen es 12 Berater sein – und sind gemeinsam zu einem neuen Arbeitgeber gewechselt.  Nach Informationen von DerTreasurer handelt es sich dabei um die Nagarro SE, einen deutlich größeren IT-Dienstleister, der im Treasury-Umfeld bislang weniger präsent war. Nagarro ist 2020 aus der Allgeier SE hervorgegangen, beschäftigt weltweit rund 18.000 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von etwa 1 Milliarde Euro. Seit Ende 2020 ist das Unternehmen börsennotiert und wurde 2021 in den SDax sowie den TecDax aufgenommen.  Strategischer Ausbau im Treasury-Segment  Der Zuwachs durch das Team soll Teil einer größeren Expansionsstrategie bei dem Haus sein. Nagarro will seine Aktivitäten im Treasury deutlich ausbauen und plant, den Bereich personell massiv zu verstärken. Mit den ehemaligen Convista-Beratern sollen im laufenden Jahr insgesamt 30 bis 40 zusätzliche Spezialisten eingestellt werden. Perspektivisch ist ein Team von rund 200 Mitarbeitern vorgesehen.  Bislang liegt der Fokus von Nagarro auf Technologieprojekten in den Bereichen Banking und Insurance. Künftig soll jedoch auch die CFO-nahe Beratung stärker in den Mittelpunkt rücken. Insbesondere bei der Implementierung und Transformation von ERP-Systemen – etwa SAP S/4 Hana mit integrierten Treasury-Modulen – sieht das Unternehmen erhebliches Wachstumspotenzial.  Marktbeobachtern zufolge steht der Personalwechsel auch im Zusammenhang mit einem konkreten Projekt bei Alfred Ritter GmbH & Co. KG (Ritter Sport) im baden-württembergischen Waldenbuch.   Convista setzt auf Stabilisierung  Convista bestätigte den Weggang des Teams und verwies auf unterschiedliche Auffassungen in der Projektumsetzung als einen der Gründe. „Wir bedauern den Wechsel des Teams, der auch aufgrund unterschiedlicher Ansichten zur Projekt-Delivery und zur Sicherstellung hoher Qualität erfolgt ist“, teilte das Unternehmen mit.  Gleichzeitig zeigt sich die Beratung zuversichtlich: Der Markt entwickle sich weiterhin positiv, und auch für das eigene Treasury-Geschäft sehe man gute Perspektiven. Die frei gewordenen Positionen sollen zeitnah neu besetzt werden. International könne Convista auf ein Netzwerk von rund 150 Beratern zurückgreifen. Erst Anfang dieses Jahres hat die Beratungsgesellschaft, die neben der SAP auch bei weiteren Treasury-Technologie-Einführungen wie Serrala berät, neue Köpfe gewonnen.   Kurzfristig rechnet das Unternehmen allerdings mit spürbaren Auswirkungen. „Das Beratungsgeschäft ist stark durch persönliche Beziehungen geprägt“, heißt es. Mittel- bis langfristig setzt Convista jedoch auf die Rückgewinnung von Kunden – gestützt auf den eigenen Qualitätsanspruch in der Projektarbeit.  Weitere Bewegung: Jochen Stiebe wechselt ebenfalls  Parallel zum Teamabgang verlässt auch Jochen Stiebe Convista. Gemeinsam mit Christian Million gilt er seit 2019 als langjährige Aufbaugestalter des Treasury-Bereichs bei Convista. Stiebe war zuvor bei Serrala (vormals Hanse Orga), PwC, Technosis, KPMG, SLG und SymQ tätig. Er wechselt zum 1. April zu Target-Networks und übernimmt dort die Rolle des Head of Sales Treasury & Finance.  Target-Networks ist seit über 20 Jahren auf die Bereitstellung von Fach- und IT-Experten spezialisiert – sowohl projektbezogen als auch im Rahmen längerfristiger Partnerschaften. Neben der punktuellen Unterstützung setzt das Unternehmen auf Kooperationsmodelle mit Beratungshäusern, um komplexe Transformationsprojekte ganzheitlich umzusetzen. Dazu zählt insbesondere die schnelle Bereitstellung von Expertise in bank- und versicherungsspezifischen Themen sowie in Regulatorik-getriebenen Vorhaben – von DORA und NIS2 bis hin zu Meldewesen, Treasury Prozessen und Compliance-Anforderungen. In diesem Zusammenhang will Stiebe mit Convista weiter kooperieren, aber auch mit anderen Treasury-Beratungshäusern.  Für Treasury-Kunden bedeutet dies vor allem eines: Bewegung in einem Segment, in dem personelle Kontinuität bislang als entscheidender Erfolgsfaktor galt. Das zeigt auch die letztjährige Umfrage von DerTreasurer. 

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Deutsche Bank Finanzforum 2026: Corporate Treasury im Bann von KI

Echtzeit, KI und ein neues Berufsbild: Beim Finanzforum 2026 der Deutschen Bank wurde deutlich, wie tiefgreifend sich das Corporate Treasury gerade verändert. Das waren die Highlights. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Der Irankrieg und seine Folgen für Treasurer

Der Irankrieg zwingt Treasurer zum Handeln – und legt strukturelle Schwächen beim Rohstoff-Hedging in deutschen Unternehmen offen. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Thyssenkrupp Nucera: „Die Einführung neuer Software tangiert viele Themen“

Das Treasury von Thyssenkrupp Nucera hat sein Aval-Management neu aufgestellt. Treasurerin Lisa-Marie Kruppa freut sich über die Zeitersparnisse. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Das ist der neue Arbeitgeber von Ole Matthiessen

Nach seinem abrupten Abschied bei der Deutschen Bank hat Ole Matthiessen einen neuen Job. Inhaltlich geht es für ihn künftig wieder um Treasury-Kernthemen, nicht zuletzt Cash Management. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Fariha Amin baut Contitech-Treasury auf

Fariha Amin wechselt von Tesa zur Continental-Tochter Contitech. Dort wartet eine besondere Aufgabe auf die Treasurerin. Nach 15 Jahren im Treasury des Klebebandherstellers Tesa hat Fariha Amin eine neue Herausforderung angenommen. Seit Anfang März ist sie als Head of Treasury für das Continental-Tochterunternehmen Contitech tätig. In dieser Funktion verantwortet Amin den Aufbau der neuen Treasury-Abteilung von Contitech, wie Continental auf Anfrage von DerTreasurer erklärt. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Zukunftsmarkt Indien: Treasury-Chancen und Hürden im Überblick

Nach 20 Jahren Verhandlungen ist das Handelsabkommen zwischen der EU und Indien besiegelt. Für Treasurer birgt der Boom-Markt große Chancen, aber auch regulatorische Stolpersteine. Die Mutter aller Abkommen – so wird das neue Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und Indien vielerorts betitelt. Nach fast 20 Jahren Verhandlungen wurde es Ende Januar 2026 endlich formell abgeschlossen. Das Abkommen umfasst einen Wirtschaftsraum mit 2 Milliarden Menschen und schätzungsweise rund 25 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP), was einem Volumen von 27 Billionen US-Dollar entspricht. „Indien gehört für uns schon länger zu den besonders interessanten Märkten“, bestätigt Martin Priebe, verantwortlich für Multinational Corporates Cash Management bei der Deutschen Bank. „Die geschätzten Wachstumsraten des indischen BIP liegen zwischen 6,5 und 7,5 Prozent und spiegeln damit genau die positiven Wachstumsimpulse wider, die man in der EU sucht.“ Hinzu komme die geopolitische Komponente. Die EU suche in der sich ändernden Weltordnung verstärkt nach neuen Partnern. Indien könne dabei eine Chance sein, die Abhängigkeit von China zu reduzieren. „Der indische Markt wird damit auch auf der Prioritätenliste vieler deutscher Unternehmen nach oben rücken“, so Priebe. Eine Expansion nach Indien dürfte jedoch einige Herausforderungen bereithalten – auch für Treasurer. Die Regulatorik in Indien kann herausfordernd sein „Der wohl größte Stolperstein in Indien ist die umfangreiche Regulatorik“, erklärt Priebe. Umfassende Regelwerke und Dokumentationspflichten würden in Indien auf eine komplexe steuerliche Landschaft und vor allem strikte Kapitalverkehrskontrollen treffen. Zudem ist die indische Rupie nach wie vor keine frei konvertierbare Währung. Sie ist also außerhalb Indiens kaum verfügbar und ihr Kurs zudem sehr volatil, was klassische Strategien im Währungsmanagement erschwert. „Das Währungsmanagement wird daher oft lokal von den indischen Tochtergesellschaften übernommen“, erklärt Priebe. Zukünftig könnten sich hier jedoch neue Möglichkeiten ergeben, so der Banker. „Wir sehen erste Schritte der Liberalisierung von Seiten Indiens, die es ermöglichen, die Rupie auch auf Konten außerhalb von Indien zu halten.“ Neben dem Währungs- ist auch das Liquiditätsmanagement in Indien mit Herausforderungen versehen. Denn Maßnahmen wie grenzüberschreitendes Cash Pooling sind dort verboten. „Die Kapitalverkehrskontrollen in Indien erfordern, dass jeder Transaktion aus Indien heraus ein Geschäft zugrunde liegt“, erläutert Priebe. „Man muss bei den indischen Behörden detailliert nachweisen, dass es sich beispielsweise um Zahlungen für Dienstleistungen oder Güter handelt.“ Cash Pooling innerhalb Indiens hingegen sei laut Priebe grundsätzlich möglich, aber mit derart detaillierten Reporting-Pflichten verbunden, dass es für viele Unternehmen nicht in Frage käme. Überschussliquidität in Indien lässt sich daher nicht einfach für andere Konzerngesellschaften nutzen. „Natürlich ist es alternativ immer möglich, überschüssige Liquidität durch Dividendenauszahlungen aus Indien nach Deutschland zu transferieren“, sagt Deutsch-Banker Priebe. Liquiditätsplanung ist in Indien besonders wichtig „Die strengen indischen Kapitalverkehrskontrollen machen die Liquiditätsplanung in Indien daher extrem wichtig“, betont Priebe. Und das mit Blick auf die womöglich deutlich steigenden Investitionen deutscher Unternehmen in Indien auch in die andere Richtung. „Im Moment fragen sich Unternehmen weniger, wie man überschüssige Liquidität aus Indien herausbekommt, sondern mehr, wie man sie reinbekommt“, beobachtet der Banker. „Intercompany Loans nach Indien sind mit entsprechenden Vorkehrungen möglich“, so Priebe. „Aber auch hier gibt es ein strenges Rahmenwerk vom Regulator mit Anforderungen zu Laufzeiten und anderen Details der Finanzierung.“ Als weitere Möglichkeiten für Investitionen in Indien nennt der Banker Eigenkapital und auch Fremdkapitalfinanzierungen von indischen Banken. „Wir sehen hier bereits Transaktionen im indischen Markt und sind überzeugt, dass deutsche Unternehmen mit einer guten Unternehmensstory dort auf für indische Verhältnisse attraktive Konditionen treffen können.“ Mit Mehrkosten im Vergleich zum europäischen Bankenmarkt müssen Unternehmen dennoch rechnen. So liegt der Leitzins in Indien derzeit bei 5,25 Prozent und damit deutlich über dem Leitzins im Euro-Raum. Liberalisierung durch Handelsabkommen möglich Aufgrund der vielen regulatorischen Besonderheiten in Indien kann es also für deutsche Unternehmen ratsam sein, das Treasury regional zu organisieren und nicht zentral von Deutschland aus zu steuern. Expertise vor Ort ist dabei unverzichtbar, um durch die vielen Anforderungen zu navigieren. „Man darf sich jedoch keinesfalls von der indischen Regulatorik abschrecken lassen“, gibt Priebe Treasury-Teams mit auf den Weg. „Die Dynamik macht Indien sehr interessant für europäische Unternehmen und das Handelsabkommen dürfte der Liberalisierung der Kapitalverkehrskontrollen einen deutlichen Schub geben.“ Damit könnten auch die Stolpersteine im Treasury weniger werden.

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