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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Jaron Siewert: Handball-Trainer erleidet mit 31 Jahren zweiten Schlaganfall

Nach seinem Rauswurf bei den Füchsen Berlin kämpfte Jaron Siewert mit gesundheitlichen Problemen. Der Handball-Trainer spricht über einen Schlaganfall und Comeback-Pläne.Rund ein halbes Jahr nach seinem aufsehenerregenden Aus bei den Füchsen Berlin hat sich Handballtrainer Jaron Siewert erstmals ausführlich zu Wort gemeldet und dabei auch schwerwiegende gesundheitliche Probleme offenbart. „Zwei Monate nach meinem Rausschmiss habe ich einen Schlaganfall erlitten, und da bin ich wirklich am Boden angekommen. Da habe ich alles hinterfragt“, berichtete der 32-Jährige in einem Interview des Streamingdienstes Dyn. Für Siewert war es bereits der zweite Schlaganfall nach seinem ersten im Jahr 2022. Der erneute Vorfall habe sich im Oktober ereignet – da war der Trainer 31 Jahre alt. „Die Ärzte haben mir zugesichert, dass es nicht mit Stress zusammenhängt, sonst wäre es in der Saison passiert oder spätestens zum Saisonfinale gegen die Rhein-Neckar Löwen“, sagte Siewert. Stattdessen machen die Mediziner offenbar ein Blutverdünnungsmittel verantwortlich, das Siewert nach dem ersten Schlaganfall verschrieben worden war.Füchse-Boss Hanning warf Siewert und Kretzschmar rausSiewert war gemeinsam mit Berlins damaligem Sportvorstand Stefan Kretzschmar im September 2025 beim Hauptstadt-Club freigestellt worden. Beide hatten noch einen bis zum Saisonende geltenden Vertrag. Als Nachfolger verpflichteten die Berliner den Dänen Nicolej Krickau, der in einer Doppelfunktion arbeitet. Siewert hatte die Füchse im Vorjahr zum ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte geführt. „Obwohl mir ein Vertrag von Bob Hanning vorgelegt wurde und wir, nach Rücksprache mit meinen Beratern, dem auch zugestimmt haben, hat Bob dann eine Rolle rückwärts gemacht“, berichtete Siewert. Jaron Siewert bereit für neuen TrainerjobInzwischen habe er mit dem Thema abschließen können und sei wieder bereit für neue Aufgaben. „Ich habe nur den einen Plan, das ist nämlich Plan A und das ist Cheftrainer sein zu wollen und hoffentlich bald auch irgendwie irgendwo an der Seitenlinie zu stehen. Darauf habe ich die letzten Monate hingearbeitet“, berichtete Siewert. Es habe schon Gespräche mit drei, vier Vereinen gegeben, die durch den Schlaganfall aber auf Eis gelegt worden seien.

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Champions League: Hier sehen Sie Bayer Leverkusen gegen Arsenal London im TV

Bayer Leverkusen tritt im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinales im Emirates Stadion gegen Arsenal London an. Hier können Sie das Spiel im TV und im Stream sehen.Bayer Leverkusen spielt am Dienstagabend auswärts im Emirates Stadion gegen Arsenal London um den Einzug in das Viertelfinale der Champions League. Im Achtelfinal-Hinspiel schlug sich die Bayer-Elf gut und erreichte ein 1:1. Angesichts der Tatsache, dass die Gunners zuvor jede Partie in der Königsklasse gewonnen hatten, ist das ein Erfolg. Erst ein glücklicher Elfmeter in der 89. Minute, den der deutsche Nationalspieler Kai Havertz verwandelte, brachte Arsenal das Unentschieden. Zuvor hatte Robert Andrich Leverkusen verdient in Führung geköpft.Für das Rückspiel ist damit alles offen, auch wenn die Engländer Heimvorteil haben und Favorit sind. Dennoch hat das Hinspiel gezeigt, dass Bayer mithält und eine realistische Chance auf das Viertelfinale hat. Es wird spannend werden. Amazon Prime überträgt Champions LeagueWer die Partie live verfolgen möchte, braucht einen Amazon-Prime-Account. Der Streamingdienst des Internethändlers überträgt exklusiv die Partie, die um 21.00 Uhr angepfiffen wird. Die Übertragung mit Vorberichterstattung beginnt um 20.00 Uhr. Kommentiert wird sie von Hannes Herrmann und Ex-Profi Benedikt Höwedes. Alle weiteren Dienstagspartien sowie alle CL-Spiele am Mittwoch laufen auf Dazn.

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Fußball: Nach Mexiko-Wunsch: FIFA wegen WM mit Iran in Kontakt

Angesichts des Krieges möchte der Iran seine WM-Spiele lieber in Mexiko als in den USA bestreiten. Nun äußert sich der Weltverband dazu.Der Fußball-Weltverband FIFA hat sich zurückhaltend zum iranischen Wunsch nach einer Verlegung der WM-Spiele nach Mexiko geäußert. Angesichts des Krieges im Nahen Osten möchte der Iran seine drei Vorrundenpartien nicht - wie bislang geplant - in den USA austragen.Die FIFA sei in regelmäßigem Kontakt mit den Verbänden aller teilnehmenden Nationen, darunter auch dem des Iran, um die Planungen für die WM im Sommer zu diskutieren, teilte ein Sprecher des Weltverbandes der Deutschen Presse-Agentur mit. "Die FIFA freut sich auf alle teilnehmenden Mannschaften, die gemäß dem am 6. Dezember 2025 veröffentlichten Spielplan antreten", hieß es weiter. Zu einer möglichen Verlegung nahm die FIFA nicht direkt Bezug.Irans Botschaft in Mexiko spricht von Verhandlungen mit FIFADie iranische Botschaft in Mexiko hatte zuvor in einem Post bei X erklärt, es gebe Verhandlungen mit der FIFA über die Austragung der WM-Spiele in Mexiko. Sie zitierte den iranischen Fußball-Verbandspräsidenten Mehdi Tadsch mit den Worten, man werde definitiv nicht in die USA reisen, nachdem Präsident Donald Trump erklärt habe, er könne die Sicherheit der iranischen Nationalmannschaft nicht gewährleisten.Trump hatte erklärt, dass es aufgrund von Sicherheitsrisiken nicht angemessen sei, dass der Iran bei der WM dabei sei. Sportminister Ahmed Donjamal hatte bereits am vergangenen Wochenende gesagt, es werde mit der FIFA die Möglichkeit einer Verlegung der iranischen Spiele nach Mexiko geprüft. "Ich hoffe, dass die Bedingungen geschaffen werden, damit unsere Jungs doch noch an der Weltmeisterschaft teilnehmen können", hatte Donjamali gesagt. Die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni und dauert bis zum 19. Juli. In der Gruppenphase soll der Iran auf Belgien, Neuseeland und Ägypten treffen. Die Vereinigten Staaten und Israel greifen den Iran seit Ende Februar an. Das Land führt Gegenschläge aus.

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Neue Doku über Ex-Fußballer: Das Rätsel Özil: Warum er Deutschland immer noch bewegt

Es gibt Songs, Podcasts und Theaterstücke über Mesut Özil - und nun eine ZDF-Doku. Der Ex-Fußballer bleibt auch fast ein Jahrzehnt nach dem Erdoğan-Foto und DFB-Bruch eine Reizfigur. Warum?Acht Jahre nach dem lautstarken Bruch mit der Nationalmannschaft bleibt Mesut Özil eine der rätselhaftesten und umstrittensten Figuren des deutschen Fußballs. Fast ein Jahrzehnt ist vergangen, seit der Weltmeister von 2014 ein Interview auf Deutsch gab. Heute soll der 37-Jährige in Istanbul leben – weit weg von seinem Geburtsort Gelsenkirchen. Und doch bleibt Özil eine Person, die Deutschland nicht loslässt. Weil kein anderer deutscher Nationalspieler jemals solch einen Imagewandel erlebte? Oder weil seine Geschichte über den Fußball hinausgeht? Die ZDF-Doku "Mesut Özil – zu Gast bei Freunden" greift diese Fragen nun auf."Die Debatte über seine Bilder mit Erdoğan, seine türkische und deutsche Identität wurden ungewöhnlich hart und lange diskutiert", sagte Medienwissenschaftler Christoph Bertling der dpa. Gleichzeitig gelte Özil als herausragende Fußballpersönlichkeit. "Ein solches Spannungsfeld von sportlicher Exzellenz, sozialer Verantwortung und politischem Statement bleibt lange in Erinnerung - trotz Schweigens", befand Bertling.Vom gefeierten Helden zur ReizfigurÖzils Geschichte war lange eine vorwiegend sportliche. Der frühere Profi vom FC Schalke 04 und Werder Bremen galt als eleganter Regisseur des deutschen Offensivspiels, als Schlüsselspieler beim WM-Triumph 2014 in Brasilien. Für den früheren DFB-Manager Oliver Bierhoff war er "ein Mozart", für Ex-Bundestrainer Joachim Löw "einer der aller allerbesten Nationalspieler, die Deutschland je hatte".Der Enkel türkischer Gastarbeiter wurde zum Symbol eines vielfältigen (Fußball-) Deutschlands, erhielt 2010 sogar den Bambi in der Kategorie "Integration". Dann kam der Bruch. Nach dem umstrittenen Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und dem historischen WM-Aus 2018 schlug die Stimmung um. Aus dem einstigen Helden wurde endgültig eine umstrittene Reizfigur. Özil zog sich zurück, erklärte seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft und beklagte Rassismus. "Die ganze Presseerklärung und die Gründe habe ich nie gelesen. Weil erstens war mir das zu lang und zweitens war ich in dem Moment enttäuscht, weil ich's eigentlich nicht von ihm persönlich gehört habe", berichtete Löw.Özil als Stoff für Kultur-FormateÖzil selbst scheint mit seinem Geburtsland längst abgeschlossen zu haben. Doch hier hält die Faszination für den Deutsch-Türken an. Özils Geschichte ist längst zum Stoff für Kulturproduktionen geworden. Schon vor dem ZDF-Dreiteiler, der ab dem 20. März in der Mediathek und am 31. März im TV zu sehen ist, sang etwa der Rapper Fler in seinem Song "Stabiler Deutscher" über Özil.Es gibt eine Podcast-Serie über den früheren Kicker von Real Madrid. In Bremen läuft das Theaterstück "Der Zauberer von Öz – Eine Fußballtragödie". "Das Stück ist unheimlich gut besucht. Das hat natürlich mit der Person Mesut Özil zu tun. Seine Geschichte wurde nie zu Ende erzählt. Die Menschen wollen Antworten", erklärte Autor Akin Emanuel Şipal. Es gehe um komplexe Themen wie Selbstwahrnehmung, Integration, Identität – Fragen, die viele berührten. Doku mit Löw, Bierhoff und Özils VaterDass die Doku zur Primetime im Hauptprogramm läuft, zeigt, welche Resonanz sich das ZDF verspricht. "Ich war überrascht, wie viel gesellschaftlicher Sprengstoff da drinsteckt", sagte Regisseur Florian Opitz der dpa und begründete das Interesse so: "Özil erzählt einfach so viel über unser Ringen als Gesellschaft. Dass wir uns immer noch nicht richtig entscheiden: Sind wir eine Einwanderungsgesellschaft oder nicht? Wie willkommen heißen wir die Leute, die eigentlich hier geboren sind?" Zu Wort kommen neben Löw und Bierhoff auch Weggefährten wie Hamit Altintop und Per Mertesacker, Vater und Ex-Manager Mustafa Özil sowie Berater Erkut Söğüt. Auch Jugendtrainer Norbert Elgert oder Journalist Deniz Yücel sind dabei. "Ich war total verwundert, dass zuerst eigentlich niemand vor der Kamera etwas sagen wollte. Es bedurfte viel Überzeugungskraft", berichtete Opitz und sprach von einer Geschichte, die die Gemüter aller Deutschen errege.Özil selbst lehnte Interviews nach Senderangaben ab. Auch auf dpa-Anfrage gab es keine Rückmeldung. "Mesut ist einfach nur verletzt, weil er nicht die Geborgenheit von dem Land bekommen hat, wo er Weltmeister geworden ist", berichtete sein Vertrauter Altintop und stellte klar: "Keiner kennt ihn."Vom Rasen in die Politik2023 hatte Özil seine Karriere in der Türkei beendet. Wenn er in diesen Tagen in Erscheinung tritt, dann meist aufgrund politischer Botschaften und seiner Nähe zu Erdoğan. Der türkische Staatschef war Özils Trauzeuge. Seit dem Vorjahr ist Özil auch Mitglied in einem Führungsgremium von Erdoğans Partei AKP. 2023 hatte erneut ein Foto Wirbel ausgelöst. Auf Özils Brust war eine Tätowierung zu sehen, die drei Halbmonde und einen heulenden Wolf zeigt - dies sind Symbole der "Grauen Wölfe". Als "Graue Wölfe" werden die Anhänger der rechtsextremistischen "Ülkücü-Bewegung" bezeichnet. "Sie fußt auf einer nationalistischen, antisemitischen und rassistischen rechtsextremistischen Ideologie", heißt es auf der Homepage des deutschen Verfassungsschutzes.

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Länderspiele von Brasilien: "Verärgert und traurig": Neymar sauer über Nicht-Nominierung

Neymar bleibt trotz Enttäuschung kämpferisch: Warum der Superstar auf die letzte Chance für die WM hofft – und was Trainer Ancelotti dazu sagt.Stürmerstar Neymar hat sich enttäuscht von seiner Nicht-Nominierung für die anstehenden Länderspiele von Brasilien gezeigt. "Das kann man nicht so einfach übergehen. Natürlich bin ich verärgert und traurig, dass ich nicht nominiert wurde", sagte der 34-Jährige laut brasilianischen Medien. "Aber der Fokus bleibt Tag für Tag, Training für Training, Spiel für Spiel bestehen. Wir werden unser Ziel erreichen. Es steht noch eine letzte Nominierung aus, und der Traum lebt weiter."Nationaltrainer Carlo Ancelotti hatte den noch immer teuersten Spieler der Welt am Montag nicht in sein Aufgebot für die anstehende USA-Reise mit Länderspielen gegen Vize-Weltmeister Frankreich und Kroatien am 26. und 31. März berufen. Die beiden Spiele sind die letzten Härtetests der Brasilianer vor der Bekanntgabe des WM-Kaders.Letztes Länderspiel im Oktober 2023"Neymar kann zur WM fahren - wenn er 100 Prozent fit ist", sagte der Italiener Ancelotti. "Ich habe ihn nicht berufen, weil er nicht bei 100 Prozent ist. Und wir brauchen Spieler, die auf ihrem besten Level sind. Neymar muss weiter arbeiten, spielen, seine Qualitäten und eine gute physische Verfassung zeigen."Neymars letztes von bislang 128 Länderspielen für den Rekord-Weltmeister ist mittlerweile zweieinhalb Jahre her: Im Oktober 2023 erlitt der verletzungsanfällige Star bei der 0:2-Niederlage gegen Uruguay in der WM-Qualifikation einen Kreuzbandriss im Knie und musste kurz vor der Halbzeit ausgewechselt werden.Seitdem fand Neymar nie mehr zu seiner früheren Form zurück. Der saudi-arabische Club Al-Hilal SFC ließ ihn im Januar 2025 ablösefrei zu seinem Heimatverein FC Santos in Brasilien ziehen. 2017 hatte Paris Saint-Germain noch die Rekord-Ablösesumme von 222 Millionen Euro für Neymar an den FC Barcelona gezahlt.

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Basketball: "Einen Schritt zu langsam": Magic-Serie reißt in Atlanta

Im Duell zweier Seriensieger gehen die Orlando Magic in der NBA als Verlierer vom Parkett. Beim Gegner überragt ein Duo.Die Basketballer der Orlando Magic haben erstmals nach sieben Siegen in der NBA wieder verloren. Das Team mit den deutschen Nationalspielern Moritz Wagner und Tristan da Silva unterlag bei den Atlanta Hawks 112:124, bleibt jedoch als Fünfter der Eastern Conference weiterhin auf Playoff-Kurs.Orlando traf in Atlanta ebenfalls auf eine Mannschaft in Topform und lag aufgrund eigener Defizite schnell hoch zurück. Vor allem ein dynamisches Duo der Gastgeber bekamen die Magic überhaupt nicht in den Griff. Nickeil Alexander-Walker verwandelte neun seiner 14 Versuche aus der Distanz und kam so auf einen neuen Karrierebestwert von 41 Punkten, während All-Star Jalen Johnson mit zweistelligen Punkten (24), Rebounds (15) und Assists (13) das zweite sogenannte Triple-Double in Folge holte."Wir waren in allen kleinen Kategorien und Details des Spiels einen Schritt zu langsam", sagte Magic-Coach Jamahl Mosley und lobte das hohe Niveau des Gegners: "Dafür muss man ihnen höchsten Respekt zollen." Für die Hawks war es schon der zehnte Erfolg am Stück. Wagner führte Orlandos Ersatzbank mit sechs Rebounds an und kam genau wie Starter da Silva auf sieben Punkte. Welt- und Europameister Franz Wagner fehlte weiterhin verletzt.Lakers triumphieren im TopspielFür die Magic gilt es nun, die Niederlage schnell abzuhaken: In weniger als 24 Stunden sind sie schon wieder gefordert. Die Aufgabe im heimischen Kia Center gegen Meister Oklahoma City Thunder ist dann jedoch nicht leichter. Das Team mit dem deutschen Center Isaiah Hartenstein hat zuletzt acht Spiele in Folge gewonnen und vor dem Saisonendspurt die beste Bilanz der Liga.Auf einer Erfolgswelle reiten auch weiterhin die Los Angeles Lakers mit Maxi Kleber. Der deutsche Profi stand beim 100:92 im Topspiel gegen die Houston Rockets zwar wegen Rückenproblemen erneut nicht auf dem Parkett, konnte sich jedoch den sechsten Sieg nacheinander ansehen. Die Lakers festigten damit den dritten Platz im Westen vor den Rockets. Überragender Mann in Houston war Luka Doncic mit 36 Punkten.

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Polen: Podolski tickt aus und fliegt nach zwei Minuten vom Platz

Ex-DFB-Star Lukas Podolski verliert in einem polnischen Ligaspiel die Nerven. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung sieht der 40-Jährige die Rote Karte. Wie es dazu kam.Lukas Podolski (ja, der spielt noch) hat am Sonntag wegen einer Tätlichkeit in Polens erster Liga die Rote Karte gesehen. Der deutsche Weltmeister von 2014 wurde beim 3:1-Sieg seines Teams Górnik Zabrze gegen Rakow Czestochowa in der 90. Minute eingewechselt. Zwei Minuten musste er den Platz bereits wieder verlassen.Bei einem Zweikampf zwischen Podolski und Stratos Svarnas kam ein weiterer Gegenspieler, Michael Ameyaw, von der Seite und stieß „Prinz Poldi“ unsanft zu Boden. Bei der Aktion erwischte er ihn im Gesicht, ohne den Ball im Blick zu haben. Ameyaw lief kurze Zeit später am ehemaligen Nationalspieler vorbei und berührte ihn mit der Hand, als dieser sich wieder aufrappelte. Das war Podolski offenbar zu viel, seine Sicherungen brannten durch.Der Ex-DFB-Star holte zu einem Schlag aus und traf Ameyaw in der Bauchregion. Der sackte mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammen. Schiedsrichter Pawel Raczkowski zögerte nicht lang und zückte die Rote Karte für Podolski. Der 40-Jährige nahm die Entscheidung hin und stapfte mit finsterem Gesichtsausdruck vom Feld.Dritte Rote Karte in Podolskis KarriereFür Podolski war es der dritte Platzverweis in seiner Karriere. Zuvor war er nur als Spieler des 1. FC Köln und des japanischen Klubs Vissel Kobe vom Platz geflogen. Allerdings sorgte er im vergangenen Jahr mit einem harten Foul beim Hallenturnier Spodek Super Cup für Aufsehen. Danach entschuldigte sich Podolski bei dem Gefoulten und schenkte ihm ein Trikot (der stern berichtete).Seit 2021 spielt Podolski für Zabrze in der Nähe seiner Geburtsstadt Gleiwitz. Meist reicht es nur für Kurzeinsätze, sein Vertrag läuft im Sommer aus. Derzeit hofft sein Klub – 14-maliger polnischer Meister – auf die erste Meisterschaft seit 1988. Durch den 3:1-Erfolg gegen Czestochowa konnte Podolskis Klub nach zuletzt fünf sieglosen Ligaspielen wieder drei Punkte einfahren. Der Abstand auf Tabellenführer Zagłębie Lubin beträgt derzeit drei Zähler. 

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Verletzungspech: Drei verletzte Torhüter: Was beim FC Bayern jetzt passiert

Der FC Bayern ohne Torhüter: Vor dem Champions-League-Spiel gegen Atalanta Bergamo steht der Mannschaft kein Keeper mehr zur Verfügung. Muss jetzt ein 16-Jähriger ran?Den FC Bayern plagen Muskelverletzungen und Gehirnerschütterungen. Dass Spieler sich verletzten und ersetzt werden müssen, ist der Normalfall, brenzlig wird es erst, wenn alle Profis für eine Position ausfallen. Betreffen die Ausfälle die Torhüter, wird es noch kritischer. Genau das ist dem FC Bayern widerfahren. Sven Ulreich, dritter Keeper der Münchner, spielte nach den Ausfällen von Manuel Neuer (Muskelfaserriss in der Wade) und Jonas Urbig (Gehirnerschütterung) am vergangenen Samstag gegen Leverkusen. Der erfahrene Profi hatte anderthalb Jahre kein Spiel absolviert, zeigte beim 1:1 gegen Bayer aber eine gute Leistung. Zum Ende allerdings führte Ulreich keine Abstöße mehr aus, weil er Schmerzen hatte. Später stellte sich heraus: Der 37 Jahre alte Keeper hat sich einen Muskelbündelriss in den Adduktoren zugezogen und wird mehrere Wochen lang ausfallen.Die Blicke beim FC Bayern richten sich auf einen TeenieDeshalb richten sich die Blicke auf einen 16-jährigen Teenie aus dem Nachwuchs: Leonard Prescott. Der gebürtige New Yorker steht bei der U19 der Bayern im Tor und ist deutscher U17-Nationalspieler. Sollte Urbig nicht mehr fit werden, könnte es gut sein, dass Prescott sein Profi-Debüt am Mittwoch ausgerechnet in der Champions League gegen Atalanta Bergamo feiert, gegen die das Achtelfinal-Rückspiel ansteht. Dass deswegen die Alarmglocken bei den Klub-Verantwortlichen nicht schrillen, hat einen Grund: Die Bayern haben das Hinspiel mit 6:1 gewonnen. Der Einzug in die nächste Runde sollte eine Formsache sein.Neben Prescott gibt es weitere Nachwuchskeeper. Doch denen wird nicht so viel zugetraut oder sie sind ebenfalls verletzt, wie die eigentliche Nummer Vier, Leon Klanac. So läuft es vermutlich darauf hinaus, dass Prescott zwischen den Pfosten stehen wird. Es wäre ein gewaltiger Schritt für den jungen Torwart, der 2023 von Union Berlin zu den Bayern gewechselt war.

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Ski Alpin: Ski-Star Vonn "noch nicht bereit" für Zukunfts-Frage

Lindsey Vonn hatte bei den Olympischen Winterspielen einen schlimmen Unfall. Wird sie jemals in den Skisport zurückkehren? Diese Frage will die Amerikanerin von ihren Fans nicht mehr hören.US-Skistar Lindsey Vonn will noch keine Entscheidung über ein mögliches Comeback nach ihrem schlimmen Unfall bei den Olympischen Spielen treffen. Sie sei "noch nicht bereit", um über ihre Zukunft im Skisport zu sprechen, schrieb die 41-Jährige beim Portal X: "Mein Fokus lag ganz auf meiner Genesung und darauf, wieder in meinen normalen Alltag zurückzufinden."Womöglich an ihre Fans und Kritiker gerichtet bat Vonn: "Bitte hört auf, mir vorzuschreiben, was ich tun oder lassen soll. Ich werde euch Bescheid geben, wenn ich mich entschieden habe." Sie führe "ein fantastisches Leben abseits des Skifahrens" und wolle selbst über ihre Zukunft entscheiden. "Vielleicht bedeutet das, wieder Rennen zu fahren, vielleicht auch nicht. Die Zeit wird es zeigen."Vonn hatte zuletzt Hoffnungen auf eine Rückkehr auf die Skipiste genährt, als sie nur 25 Tage nach ihrem Horrorsturz bei der Abfahrt in Cortina d'Ampezzo ein Video auf Instagram postete, das sie beim Trainieren ihrer Oberschenkel, der Schultern, des Bauchs sowie Rückens und der Arme zeigt. Zwischendurch wurde Vonns schwer verletztes linkes Bein behandelt. Am Ende des Clips stand sie sogar aus dem Rollstuhl wieder auf.Komplexe SchienbeinverletzungBei ihrem Sturz in der Abfahrt von Cortina hatte sich die Speed-Spezialistin eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen. Nach ihrem Klinikaufenthalt in Italien war Vonn mit dem Krankenwagen zum Flughafen gebracht und in die USA geflogen worden."Es wird etwa ein Jahr dauern, bis alle Knochen verheilt sind", erklärte sie jüngst. Anschließend will sie entscheiden, ob die eingesetzten Metallteile wieder vollständig entfernt werden sollen. Erst danach ist in einer weiteren Operation die endgültige Versorgung ihres Kreuzbandes geplant.Den Kreuzbandriss hatte sich Vonn im Weltcup-Rennen unmittelbar vor den Olympischen Winterspielen zugezogen. Dennoch ging die zweimalige Weltmeisterin in Italien an den Start.

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Basketball in der NBA: Schröder verliert mit Cleveland "Rückspiel" gegen Dallas

Die Cleveland Cavaliers um Dennis Schröder siegten am Freitag deutlich bei den Dallas Mavericks, das Heimspiel gegen die Texaner geht aber verloren. Isaiah Hartenstein kehrt nach Verletzung zurück.Die Cleveland Cavaliers um Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder kommen in der NBA weiter nicht in Schwung. Nachdem die Cavaliers am Freitag die Dallas Mavericks auswärts noch deutlich mit 138:105 besiegt hatten, verloren sie nun ihr Heimspiel gegen die Texaner mit 120:130 (59:60). Damit haben sich für die Cavaliers in den vergangenen sechs Partien in der nordamerikanischen Basketballliga stets Sieg und Niederlage abgewechselt.Die Cavaliers kassierten im dritten Viertel 40 Punkte und lagen im Schlussabschnitt mit bis zu 21 Zählern Differenz zurück. Schröder erzielte acht Punkte und sechs Assists. Bei den Mavericks stach Cooper Flagg mit 27 Zählern und zehn Assists heraus, der 19-Jährige gilt als Favorit auf die Auszeichnung des besten Liganeulings. Die Cavaliers rangieren in der Eastern Conference weiter auf dem vierten Platz.Isaiah Hartenstein kehrt von Verletzung zurückIsaiah Hartenstein kehrte beim 116:103 (47:53)-Heimsieg seiner Oklahoma City Thunder gegen die Minnesota Timberwolves nach überstandener Wadenverletzung auf das Parkett zurück. Der Center punktete zwar nicht, holte sich mit zwölf Rebounds aber die meisten der Partie. Hartenstein hatte die vorherigen drei Spiele verpasst und ist in dieser Saison schon mehrfach verletzt ausgefallen: Der 27-Jährige hat in 29 der bislang 68 Saisonspiele des Titelverteidigers nicht mitwirken können.Shai Gilgeous-Alexander erzielte gegen Minnesota 20 Zähler, damit hat der kanadische Nationalspieler seinen NBA-Rekord auf 128 Partien in Serie mit mindestens 20 Punkten in einem Spiel ausgebaut. Die Thunder stehen nach ihrem achten Erfolg in Serie weiter auf dem ersten Platz im Westen.

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WM in Italien: Was wurde aus den Weltmeistern von 1990?

Ein neuer Kinofilm blickt auf den deutschen WM-Titel 1990 in Italien zurück. Unsere Fotostrecke zeigt, was die Weltmeister nach ihrer erfolgreichen Karriere machten.Der Elfmeter von Andreas Brehme, Kapitän Lothar Matthäus mit dem WM-Pokal, der einsame Franz Beckenbauer auf dem Rasen des Olympiastadions. Genau 35 Jahre sind diese Szenen nun her – 1990 wurde Deutschland in Rom durch ein 1:0 im Finale gegen Argentinien zum dritten Mal Weltmeister.Für die Spieler, die bei der Weltmeisterschaft in Italien dem DFB-Kader angehörten, war es der größte Erfolg ihrer fußballerischen Karriere. Nur wenige von ihnen standen nach der sportlichen Karriere weiter im Rampenlicht und konnten an ihre glanzvollen Momente auf dem Rasen anknüpfen. Der persönliche Kontakt blieb aber bestehen, die Spieler von damals treffen sich noch regelmäßig. In der Doku „Ein Sommer in Italien”, die an diesem Montag ins Kino kommt, blicken die Stars noch einmal auf ihren Triumph zurück. Auch unveröffentlichte Aufnahmen von 1990 sind zu sehen.Wie der Werdegang der Weltmeister von 1990 weiter verlief, sehen Sie in unserer Fotostrecke. Tatsächlich gibt es gerade mal eine Handvoll Spieler, die nach ihrem Karriereende über längere Zeit als Trainer oder Funktionär aktiv waren. Und ausgerechnet Andreas Brehme, Schütze des entscheidenden Elfmetertores im Finale, ist bereits gestorben. Auch Teamchef Franz Beckenbauer und Stürmer Frank Mill sind mittlerweile tot. Weltmeister von 1990: Nach dem Titel ging es abwärtsDanach gewann Deutschland nur noch einmal den WM-Titel – 2014 in Brasilien. Wie es für die Weltmeister von Rio weiterging, erfahren Sie hier. Die berühmte Prophezeiung von Franz Beckenbauer, Deutschland werde nach der Wiedervereinigung und mit den Top-Spielern aus der DDR „über Jahre unschlagbar sein“, bewahrheitete sich nicht. Als Titelverteidiger schied die Nationalelf 1994 in den USA im Viertelfinale aus. Zwar holte Deutschland 1996 noch einmal den EM-Titel, danach folgten jedoch sehr magere Jahre. Erst mit der Fußball-WM 2006, dem „Sommermärchen“ im eigenen Land, ging es wieder aufwärts und die Ära einer neuen, erfolgreichen Mannschaft begann.

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FC Bayerns Schiri-Schelte: Hamann kritisiert Hoeneß: „Das ist eines Weltvereins nicht würdig“

Der Aufreger des Spieltags: Platzverweis für Luis Diaz im Spiel gegen Bayer 04. Schwalbe oder nicht? Der FC Bayern kritisiert den Schiri scharf. Ein Unding, urteilt der frühere Bayern-Profi Hamann. Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann hat mit scharfen Worten auf den Einspruch des FC Bayern gegen den Platzverweis für Luis Díaz im Spiel bei Bayer Leverkusen reagiert. „Das ist doch eines Weltvereins nicht würdig“, sagte der frühere Bayern-Profi bei der Fußball-Talkshow Sky90. „Ein Weltverein legt Protest ein gegen eine Gelb-Rote Karte, wo der Spieler versucht, einen Elfmeter zu schinden.“Am Sonntag hatte Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen dem Pay-TV-Sender Sky bestätigt, dass der Rekordmeister die automatische Sperre für Díaz nach dessen Gelb-Roter Karte nicht akzeptieren werde und beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes Einspruch gegen die Strafe eingelegt habe. Die Chancen auf eine Begnadigung für das anstehende Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin sind jedoch gering.Hamann: Bayern-Verhalten ist „das eigentlich Skandalöse“„Du musst doch auch mal in der Niederlage – die es ja nicht mal war – das mit Respekt und Würde anerkennen, dass Fehler gemacht werden oder auch nicht“, polterte Hamann, der in dem Vorgehen der Bayern-Bosse ein Problem für die „ganze Schiedsrichter-Gilde“ sieht.„Wir haben große Probleme, dass wir junge Schiedsrichter finden, weil keiner mehr pfeifen will, weil es körperliche Angriffe gibt. Und das befeuert das doch nur“, sagte der 52-jährige Hamann: „Und das ist der FC Bayern, das ist unser Flaggschiff des deutschen Fußballs!“ Das Verhalten der Bayern sei „das eigentlich Skandalöse an diesem ganzen Spiel, an diesem ganzen Vorgang“.Auch die Kritik von Uli Hoeneß fand Hamann „übertrieben und überzogen“. Bayerns Ehrenpräsident hatte in der „Bild“-Zeitung über das Schiedsrichterteam um Hauptreferee Christian Dingert gepoltert: „Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichterteams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe.“ Vielleicht wurde der Schiri vom FC Bayern „weichgekocht“Dass Dingert nach der Partie einen Fehler bei der Bewertung der zweiten Gelben Karte für Díaz eingeräumt hatte, konnte Hamann nicht nachvollziehen. Die Münchner „scheinen ihn da ein Stück weit weichgekocht zu haben“, mutmaßte Hamann, der die Gelbe Karte und damit den Platzverweis für Diaz für absolut richtig hält. „Der Diaz weiß, dass er den Ball nicht mehr bekommt, dass er die Balance verliert, dann hält er den Fuß raus, um einen Kontakt zu provozieren mit Blaswich. Er macht das, um einen Elfmeter zu schinden.“Dingert hatte im Topspiel der Fußball-Bundesliga auch den Münchner Nicolas Jackson mit Rot vom Platz gestellt und zudem zwei Bayern-Tore von Jonathan Tah und Harry Kane jeweils wegen eines vorangegangenen Handspiels aberkannt.

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In Cortina d'Ampezzo: Paralympische Winterspiele in Italien offiziell beendet

Mit einer Feier unter dem Motto "Italienisches Andenken" gehen die Paralympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo zu Ende. Die vergangenen zehn Tage boten nicht nur Rekorde und Boykotts.Die 14. Paralympischen Winterspiele in Italien sind offiziell beendet. Um 21.57 Uhr erklärte Präsident Andrew Parsons vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) im Curling-Stadion in Cortina d'Ampezzo das Ende der Spiele. Ausgeklungen sind sie mit einer bunten Tanz- und Musikshow unter dem Titel "Italienisches Andenken". Um 22.08 Uhr erlosch dann auch das Paralympische Feuer in Mailand und Cortina."Diese paralympischen Winterspiele waren ein rekordverdächtiger Erfolg. Die größten und schönsten Paralympischen Winterspiele. Mehr Athleten, mehr Nationen, mehr Frauen und eine größere globale Berichterstattung als je zuvor", sagte Parsons in seiner Abschlussrede. Giovanni Malago, Präsident des italienischen Organisationskomitees der Spiele, betonte: "In einer Zeit, in der Kriegstrommeln und Flaggen zu überwiegen scheinen, sprachen wir gemeinsam von Frieden, Freundschaft, Respekt und Inklusion. Gegen die Bilder von Brutalität und Zerstörung haben wir die des fairen Wettbewerbs hochgehalten."Deutschland bei der Schlussfeier mit Fahnenträgern dabei Deutschland zog als 22. von 55 Teilnehmernationen in die Curling-Arena ein. Die Fahne trugen die alpine Skirennläuferin Andrea Rothfuss und Snowboarder Christian Schmiedt. Insgesamt hatten 44 Nationen Fahnenträger nominiert. Einige Länder nahmen aufgrund der frühen Abreise nicht teil, andere aus Protest. So boykottierte die Ukraine die Zeremonie wegen der Teilnahme von Russland und Belarus. Auch Estland und Litauen blieben fern. Ihre Fahnen wurden von Freiwilligen getragen.An der Eröffnungsfeier hatten sich nur 28 von 55 teilnehmenden Nationen mit Sportlerinnen und Sportlern beteiligt. Auch Deutschland hatte nicht mit Aktiven an der Zeremonie in Verona teilgenommen. Bei den Paralympics durften russische Athleten wieder unter eigener Flagge und Symbolen und mit Hymne antreten. Zum ersten Mal seit 2016 in Rio de Janeiro wurde bei Olympischen oder Paralympischen Spielen bei der Siegerehrung die russische Nationalhymne gespielt, insgesamt achtmal. China dominiert, Winterspiele mit RekordenIm Medaillenspiegel Platz eins belegte mit großem Vorsprung China (15 Gold/13 Silber/16 Bronze) vor den USA (13/5/6). Deutschland beendete die Winterspiele mit dem mit 40 Sportlern zweitgrößten deutschen Team in der Geschichte auf Rang elf. Es ist die schlechteste Platzierung seit den ersten Winterspielen vor 50 Jahren. Die nächsten Winter-Paralympics werden 2030 in den französischen Alpen ausgetragen. 2028 ist Los Angeles Gastgeber der Sommerspiele. Vor der Abschlussfeier hatte das IPC zahlreiche Bestmarken für das Großereignis in Norditalien bekanntgegeben. So nahmen 611 Sportler aus 55 Ländern teil, womit der bisherige Rekord von 564 Athleten aus 48 Nationen von Pyeongchang 2018 deutlich übertroffen wurde. Zuvor unerreicht war auch, dass 27 und damit fast die Hälfte der Nationen in den 79 Entscheidungen mindestens eine Medaille gewonnen haben. Mit 160 Starterinnen waren mehr Frauen dabei als in den bisherigen 13 Ausgaben.

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Paralympics-Abschluss: Gold-Mangel: Forster rettet deutschem Para-Team die Bilanz

Am Ende der Winter-Paralympics gibt es nur zweimal Gold für das deutsche Team, das reicht nicht einmal für die Top 10. Die Bilanz fällt trotzdem positiv aus. Kann der Verband den Abwärtstrend stoppen?Die Top 10 verpasst, aber eine noch schlimmere Paralympics-Bilanz verhindert: Anna-Lena Forster hat mit ihren beiden Goldmedaillen das deutsche Team im klassischen Medaillenspiegel der Winterspiele in Italien vor einem noch tieferen Absturz bewahrt. Durch die Erfolge der 30 Jahre alten alpinen Monoskifahrerin belegte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) zumindest Rang elf in der Nationenwertung. Dies ist die schlechteste Platzierung in 50 Jahren bei paralympischen Winterspiele, nachdem es vor vier Jahren in Peking noch zum 7. Platz gereicht hatte.Dass der DBS dennoch eine positive Bilanz zog, liegt an der eigenen Medaillen-Zählweise. Durch sechs zweite und neun dritte Plätze neben Forsters zwei ersten Rängen kommt Team D auf insgesamt 17 Medaillen und damit die viertmeisten hinter China, den USA und der kriegsgebeutelten Ukraine. "Wir haben von vornherein immer gesagt, dass wir unter den Top-6-Nationen sein wollen im Ranking der Gesamtanzahl an Medaillen", bilanzierte Chef de Mission Marc Möllmann vor den letzten Entscheidungen am Schlusstag. Man liege auf Platz vier und können sagen, "dass der Zielkorridor bis jetzt eingehalten ist".Konflikte überschatten ParalympicsÜberschattet wurden die Spiele in Norditalien einmal mehr von den internationalen Konflikten. Der Iran fehlte, weil der einzige gemeldete Starter nach den Angriffen der USA und Israels nicht sicher anreisen konnte. Der Krieg Russlands in der Ukraine hatte sichtbare Auswirkungen: Weil die Sportler aus dem Land des Aggressors unter eigener Fahne und mit Hymne antreten durften, boykottierte die Ukraine sowohl die Eröffnungsfeier als auch die Abschlusszeremonie nach zehn Wettkampftagen in Cortina d'Ampezzo. Deutsches Team bei Abschlussfeier"Da wird die Flagge eines Staatsmörders gehisst. Diese Paralympischen Spiele sind die schlimmsten in der Geschichte", sagte der Präsident des Nationalen Paralympischen Komitees der Ukraine, Valeriy Sushkevych, der Deutschen Presse-Agentur. Für Skirennfahrerin Warwara Worontschichina als Beste im Super-G der stehenden Klasse wurde bei der Siegerehrung erstmals seit 2014 in Sotschi bei Paralympics nicht nur die russische Fahne gehisst, sondern auch die Hymne gespielt.Andere Nationen wie Litauen und Estland schlossen sich dem Boykott an. Das deutsche Team hingegen entschied sich für eine Teilnahme an der Schlussfeier. Angeführt vom Fahnenträger-Duo Andrea Rothfuss (Ski alpin) und Christian Schmiedt (Snowboard) wollte die Alpin-Mannschaft ins Curling-Stadion von Cortina einlaufen."Nicht besorgt" von AbwärtstrendDen stetigen Abwärtstrend des deutschen Spitzensports, den zuvor auch schon die Olympia-Mannschaft erfasst hatte, sieht der DBS-Sportdirektor vor allem im Aufholen anderer Nationen begründet. Man habe die Entwicklung zur Kenntnis genommen, dass der DBS sowohl im Winter als auch im Sommer nicht mehr so viele Mehrfach-Medaillengewinner habe. "Das hat mit der Leistungsdichte zu tun, aber auch mit der Professionalisierung in der jeweiligen Disziplin", erklärte Möllmann. Der Verband sei jedoch "noch nicht besorgt". Zudem beklagte er analog zum Olympia-Team die zahlreichen vierten Plätze. Da sei man knapp an der Medaillenbilanz vorbeigeschlittert. "Aber das tut weh, für die Athleten insbesondere, für uns auch", so der Chef de Mission. Dennoch attestierte der Chef de Mission dem mit 40 Sportlern zweitgrößten deutschen Team in der Geschichte, das in fünf von sechs Sportarten antrat, "eine gute Leistungsbereitschaft und Leistungsperformance".Anna-Lena Forster und eifrige MedaillensammlerHerausragende deutsche Athletin war Anna-Lena Forster mit jeweils Gold in der Abfahrt und im Riesenslalom sowie Silber in der Super-Kombination. "Ich bin unheimlich stolz auf mich", sagte die 30-Jährige, wenngleich nach Platz vier im Slalom zum Abschluss der Alpin-Wettbewerbe bittere Tränen flossen. Eifrigste Medaillensammler waren die Nordischen im Langlauf und Biathlon, wo Anja Wicker am Schlusstag mit Platz zwei über 20 km ihre insgesamt vierte Medaille gewann und die Bilanz auf fünfmal Silber und neunmal Bronze verbesserte. "Intensive und emotionale Tage hier in Tesero. Streitigkeiten mit der Jury, Glück, Pech, Krankheit im Team - es war alles dabei, was man sich vorstellen kann", bilanzierte Bundestrainer Ralf Rombach, "natürlich hätte ich mir mal eine Goldmedaille gewünscht, aber das Leben ist kein Wunschkonzert. In Anbetracht der genannten Umstände bin ich wirklich glücklich, dass wir jetzt hier so stehen, wie wir jetzt dastehen."Wie sich das Team D bis zu den kommenden Paralympics 2030 in den französischen Alpen verändert, ist offen. Bei den Alpinen geht die 36-jährige Andrea Rothfuss in Paralympics-Rente. Auch Andrea Eskau (54) wird nach insgesamt neun Paralympics wohl nicht antreten. Forster hat sich noch nicht entschieden. Insbesondere bei den Loipensportlern rückt Nachwuchs um Leonie Walter (22), Linn Kazamaier (19) und Johanna Recktenwald (22) nach. Im Alpinen hat die mit 17 Jahren jüngste deutsche Starterin Maya Fügenschuh mit zwei Top-10-Rängen auf sich aufmerksam gemacht.Was der Para-Sport sich wünschtUm einen weiteren Abschwung im Para-Sport zu verhindern, wünscht sich der DBS mehr Geld und besseren Zugang zu moderner Technik. Die finanzielle Unterstützung der Bundesregierung sei sehr gut, sagte Möllmann. "Dennoch brauchen wir, um den eingeschlagenen Weg in Richtung Professionalisierung weiterzuführen, einen gewissen Aufwuchs", forderte er mit Blick auf die Finanzierung von Trainern, Lehrgängen und Wettkämpfen. Überdies müsse die Individualförderung der Sportler weiter intensiviert werden. "Wenn ich das mit dem olympischen Sport und den Förderbedingungen vergleiche, dann haben wir noch ein paar Potenziale, die wir in den nächsten Jahren erschließen wollen", erklärte der DBS-Vorstandsvorsitzende Idriss Gonschinska.

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Weltcup in Otepää: Schieß-Desaster für Strelow und Horn - Biathleten chancenlos

Justus Strelow spricht von seinem schlechtesten Rennen, Philipp Horn muss ebenfalls drei Extra-Runden drehen. Dadurch geraten die deutschen Biathleten am Abschlusstag früh ins Hintertreffen.Am Ende eines letztlich enttäuschenden Weltcups in Otepää fällte Justus Strelow ein vernichtendes Urteil. "Das war mit Abstand das schlechteste Rennen, was ich je gemacht habe", sagte der Sachse nach Platz vier im Single-Mixed in der ARD. Gleich drei Strafrunden leistete sich der beste deutsche Schütze unter den Biathleten und lag zwischenzeitlich weit außerhalb der Top 15 - es drohte das schlechteste DSV-Ergebnis jemals in diesem Wettbewerb. Teamkollegin Vanessa Voigt führte das Duo in einem hektischen Rennen noch nach vorn, weil auch die Konkurrenz reihenweise patzte."Vor allem liegend ärgert es mich extrem, das ist absolut indiskutabel", sagte Strelow. Als 41. im Sprint und 24. in der Verfolgung verliefen die Tage im WM-Ort von 2027 schon vorher enttäuschend. "Das war absolut schlecht", sagte der 29-Jährige vor allem zum Liegendschießen, das normalerweise seine Stärke ist: "Wir haben Vanessa zu verdanken, dass wir noch Vierter geworden sind."Strelow und Voigt siegten schon gemeinsamAuf dem Treppchen standen stattdessen die siegreichen Norweger (8 Nachlader) vor Schweden (3 Strafrunden/13) und Finnland (1/15). Frankreich lag lange aussichtsreich im Rennen, wurde dann aber disqualifiziert. Émilien Jacquelin hatte verbotenerweise einen Schuss zu viel abgegeben. Deutschland lag 2:09,9 Minuten hinter Norwegen und knapp 25 Sekunden hinter Finnland.Im Januar 2024 hatten Strelow und Voigt in Antholz die Single-Mixed-Staffel noch erfolgreich bestritten. Damals mussten sie nur einmal nachladen und hatten den ersten deutschen Sieg in dieser Disziplin seit 2015 geholt.Ähnlich wie Strelow erwischte wenig später auch Philipp Horn einen gebrauchten Tag. In der Mixed-Staffel musste er ebenfalls drei Extra-Runden drehen, Julia Tannheimer eine weitere. Als "Krise" beschrieb Horn die Beziehung zu seinem Gewehr. "Ich ärgere mich über mich selbst, weil ich schon das Gefühl hatte, dass es irgendwie machbar war." Am Ende belegten die beiden gemeinsam mit Philipp Nawrath und Selina Grotian nach insgesamt vier Strafrunden sowie 18 Nachladern den fünften Platz. Der Rückstand in einem von Windböen beeinträchtigten Rennen auf Sieger Schweden betrug 1:11,7 Minuten."Wie beschissen kann ein Saisonende sein?"Schon am Samstag gab es für das deutsche Team in Estland einige Enttäuschungen zu verdauen: Janina Hettich-Walz und Nawrath nutzten ihre guten Ausgangslagen nicht und verpassten die Podestplätze in der Verfolgung deutlich. Die 29 Jahre alte Hettich-Walz fiel vom vierten Platz aus dem Sprint auf den 26. Rang zurück. Sieben Fehlschüsse kosteten beim Sieg der Italienerin Lisa Vittozzi eine vordere Platzierung. Etwas besser machte es Voigt. Sie traf zwar dreimal nicht, war aber als Zehnte die beste Deutsche.Nawrath schoss im Jagdrennen der Männer sechsmal daneben und fiel von seinem dritten Sprint-Platz auf den achten Rang zurück. Den Sieg sicherte sich nach 12,5 Kilometern Sturla Holm Laegreid aus Norwegen mit einer Strafrunde.Zum Abschluss der Saison geht es in der kommenden Woche noch nach Oslo. In Sprint, Verfolgung und Massenstart werden bei Männern und Frauen die letzten Siege vor der Sommerpause vergeben. Nicht mehr dabei ist dann David Zobel, der frustriert aus Otepää abreiste und nicht mehr nominiert wird. "Wie beschissen kann ein Saisonende sein?", fragte er bei Instagram. Er wurde 60. im Sprint und 38. in der Verfolgung. "Im Moment bin ich sehr bedient und muss mein bescheidenes Saisonende trotz einer meiner besten Saisons erstmal verarbeiten", schrieb Zobel.

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Ski alpin: Aicher hält Druck hoch: Entscheidung erst im Weltcup-Finale

Vier Rennen, 140 Punkte Rückstand und ein mögliches Taktikspiel: Kann Emma Aicher die Favoritin Mikaela Shiffrin noch abfangen?Spürbar erleichtert stieß US-Skistar Mikaela Shiffrin nach ihrem achten Slalom-Saisonsieg einen Freudenschrei aus. Emma Aicher applaudierte ihrer härtesten Konkurrentin um die große Kristallkugel anerkennend. Im Kampf um den Gesamtweltcup hat Shiffrin den Vorsprung auf ihre Verfolgerin wieder etwas ausgebaut und liegt vor der letzten Weltcup-Station dieses Winters 140 Zähler vor der deutschen Ausnahmefahrerin. Mit den Plätzen vier im Riesenslalom am Samstag und zwei im abschließenden Slalom hält Aicher den Druck jedoch hoch. Die 22-Jährige fuhr die jeweils besten Weltcup-Resultate ihrer Karriere in beiden Disziplinen ein. Die Entscheidung um den Gesamtweltcup fällt somit erst im norwegischen Lillehammer.Shiffrin sei jedoch "weit voraus", sagte Aicher im ORF. "Es ist sehr, sehr schwer. Ich werde mich einfach auf mich konzentrieren, dann sieht man, was herauskommt. Ich glaube, ich kann mit meinem Skifahren in allen vier Disziplinen über die Saison hinweg zufrieden sein."Vier Rennen stehen noch ausTechnik-Spezialistin Shiffrin hatte in Are am Sonntag 0,94 Sekunden Vorsprung und zeigte eine weitere Machtdemonstration. Angesichts der noch vier ausstehenden Rennen dürfte die 31-Jährige aufgrund des nicht allzu komfortablen Polsters zumindest über Starts in den Speeddisziplinen nachdenken. "Es ist bis zu den letzten Rennen ein wirklich spannender Kampf", sagte die dreimalige Olympia-Goldmedaillengewinnerin.Maximal sind noch 400 Punkte zu holen: Abfahrt (Samstag) und Super-G (Sonntag) am kommenden Wochenende sowie Slalom und Riesenslalom am 24. und 25. März. Sollte Shiffrin Abfahrt und Super-G jedoch auslassen, hätte Allrounderin Aicher zwei zusätzliche Chancen, den Rückstand noch aufzuholen. Die Deutsche hat in diesem Winter mehrfach gezeigt, dass sie in allen Disziplinen konkurrenzfähig ist."Es gibt noch einiges zu tun", sagte Shiffrin. "Wie man sehen kann, fährt Emma in jeder Disziplin einfach unglaublich gut. Sie hat sich diesen Kampf verdient, denn es ist einfach unglaublich zu sehen, dass sie in allen Disziplinen gut dabei ist - da ist sie eigentlich die Einzige. Aber ich werde kämpfen."Erst drei deutsche Gesamtweltcup-SiegerinnenDie 22-Jährige könnte nach Maria Höfl-Riesch, Katja Seizinger (1995/96 und 1997/98) und Rosi Mittermaier (1975/76) die vierte deutsche Gesamtweltcupsiegerin werden. Zuletzt gewann Höfl-Riesch 2010/11 die große Kristallkugel. Die heute 41-Jährige hatte wie Aicher keine echte Paradedisziplin.Angesichts ihrer Bilanz von neun Podestplätzen und darunter drei Siegen geht Aicher zumindest äußerlich gelassen in das Saisonfinale. "Dass ich hier stehen kann, und sagen kann, dass ich im Kampf dabei bin, das ist schon riesig für mich", sagte sie. "Vor einem Jahr war ich ja noch nirgends im Vergleich. Ich bin schon sehr stolz, dass das so ist."

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Abschluss: Goldmangel: Forster rettet deutschem Para-Team Platz zehn

Am Ende der Winter-Paralympics gibt es nur zweimal Gold für das deutsche Team. Die Bilanz fällt trotzdem positiv aus. Kann der Verband den Abwärtstrend stoppen?Anna-Lena Forster rettet die Bilanz: Die zweifache Siegerin hat das deutsche Team im klassischen Medaillenspiegel der Winter-Paralympics in Italien vor dem Absturz aus den Top Ten bewahrt. Allein durch die zwei Goldmedaillen der 30 Jahre alten alpinen Monoskifahrerin belegte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) Rang zehn in der Nationenwertung. Dies ist die schlechteste Platzierung in 50 Jahren paralympische Winterspiele, nachdem es vor vier Jahren in Peking noch zum 7. Platz gereicht hatte.Dass der DBS dennoch eine positive Bilanz zog, liegt an der eigenen Medaillen-Zählweise. Durch sechs zweite und neun dritte Plätze neben Forsters zwei ersten Rängen kommt Team D auf insgesamt 17 Medaillen und damit die viertmeisten hinter China, den USA und der kriegsgebeutelten Ukraine. "Wir haben von vornherein immer gesagt, dass wir unter den Top-6-Nationen sein wollen im Ranking der Gesamtanzahl an Medaillen", bilanzierte Chef de Mission Marc Möllmann vor den letzten Entscheidungen am Schlusstag. Man liege auf Platz vier und können sagen, "dass der Zielkorridor bis jetzt eingehalten ist".Konflikte überschatten ParalympicsÜberschattet wurden die Spiele in Norditalien einmal mehr von den internationalen Konflikten. Der Iran fehlte, weil der einzige gemeldete Starter nach den Angriffen der USA und Israels nicht sicher anreisen konnte. Der Krieg Russlands in der Ukraine hatte sichtbare Auswirkungen: Weil die Sportler aus dem Land des Aggressors unter eigener Fahne und mit Hymne antreten durften, boykottierte die Ukraine sowohl die Eröffnungsfeier als auch die Abschlusszeremonie nach zehn Wettkampftagen in Cortina d'Ampezzo. Deutsches Team bei Abschlussfeier"Da wird die Flagge eines Staatsmörders gehisst. Diese Paralympischen Spiele sind die schlimmsten in der Geschichte", sagte der Präsident des Nationalen Paralympischen Komitees der Ukraine, Valeriy Sushkevych, der Deutschen Presse-Agentur. Für Skirennfahrerin Warwara Worontschichina als Beste im Super-G der stehenden Klasse wurde bei der Siegerehrung erstmals seit 2014 in Sotschi bei Paralympics nicht nur die russische Fahne gehisst, sondern auch die Hymne gespielt.Andere Nationen wie Litauen und Estland schlossen sich dem Boykott an. Das deutsche Team hingegen entschied sich für eine Teilnahme an der Schlussfeier. Angeführt vom Fahnenträger-Duo Andrea Rothfuss (Ski alpin) und Christian Schmiedt (Snowboard) wollte die Alpin-Mannschaft ins Curling-Stadion von Cortina einlaufen."Nicht besorgt" von AbwärtstrendDen stetigen Abwärtstrend des deutschen Spitzensports, den zuvor auch schon die Olympia-Mannschaft erfasst hatte, sieht der DBS-Sportdirektor vor allem im Aufholen anderer Nationen begründet. Man habe die Entwicklung zur Kenntnis genommen, dass der DBS sowohl im Winter als auch im Sommer nicht mehr so viele Mehrfach-Medaillengewinner habe. "Das hat mit der Leistungsdichte zu tun, aber auch mit der Professionalisierung in der jeweiligen Disziplin", erklärte Möllmann. Der Verband sei jedoch "noch nicht besorgt". Zudem beklagte er analog zum Olympia-Team die zahlreichen vierten Plätze. Da sei man knapp an der Medaillenbilanz vorbeigeschlittert. "Aber das tut weh, für die Athleten insbesondere, für uns auch", so der Chef de Mission. Dennoch attestierte der Chef de Mission dem mit 40 Sportlern zweitgrößten deutschen Team in der Geschichte, das in fünf von sechs Sportarten antrat, "eine gute Leistungsbereitschaft und Leistungsperformance".Anna-Lena Forster und eifrige MedaillensammlerHerausragende deutsche Athletin war Anna-Lena Forster mit jeweils Gold in der Abfahrt und im Riesenslalom sowie Silber in der Super-Kombination. "Ich bin unheimlich stolz auf mich", sagte die 30-Jährige, wenngleich nach Platz vier im Slalom zum Abschluss der Alpin-Wettbewerbe bittere Tränen flossen. Eifrigste Medaillensammler waren die Nordischen im Langlauf und Biathlon, wo Anja Wicker am Schlusstag mit Platz zwei über 20 km ihre insgesamt vierte Medaille gewann und die Bilanz auf fünfmal Silber und neunmal Bronze verbesserte. "Intensive und emotionale Tage hier in Tesero. Streitigkeiten mit der Jury, Glück, Pech, Krankheit im Team - es war alles dabei, was man sich vorstellen kann", bilanzierte Bundestrainer Ralf Rombach, "natürlich hätte ich mir mal eine Goldmedaille gewünscht, aber das Leben ist kein Wunschkonzert. In Anbetracht der genannten Umstände bin ich wirklich glücklich, dass wir jetzt hier so stehen, wie wir jetzt dastehen."Wie sich das Team D bis zu den kommenden Paralympics 2030 in den französischen Alpen verändert, ist offen. Bei den Alpinen geht die 36-jährige Andrea Rothfuss in Paralympics-Rente. Auch Andrea Eskau (54) wird nach insgesamt neun Paralympics wohl nicht antreten. Forster hat sich noch nicht entschieden. Insbesondere bei den Loipensportlern rückt Nachwuchs um Leonie Walter (22), Linn Kazamaier (19) und Johanna Recktenwald (22) nach. Im Alpinen hat die mit 17 Jahren jüngste deutsche Starterin Maya Fügenschuh mit zwei Top-10-Rängen auf sich aufmerksam gemacht.Was der Para-Sport sich wünschtUm einen weiteren Abschwung im Para-Sport zu verhindern, wünscht sich der DBS mehr Geld und besseren Zugang zu moderner Technik. Die finanzielle Unterstützung der Bundesregierung sei sehr gut, sagte Möllmann. "Dennoch brauchen wir, um den eingeschlagenen Weg in Richtung Professionalisierung weiterzuführen, einen gewissen Aufwuchs", forderte er mit Blick auf die Finanzierung von Trainern, Lehrgängen und Wettkämpfen. Überdies müsse die Individualförderung der Sportler weiter intensiviert werden. "Wenn ich das mit dem olympischen Sport und den Förderbedingungen vergleiche, dann haben wir noch ein paar Potenziale, die wir in den nächsten Jahren erschließen wollen", erklärte der DBS-Vorstandsvorsitzende Idriss Gonschinska.

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Ferrari-Premiere für Hamilton: "Großer der Zukunft": Antonelli bejubelt Premierensieg

Teenager Kimi Antonelli gewinnt erstmals einen Grand Prix. Formel-1-Altstar Lewis Hamilton feiert für Ferrari seine Podest-Premiere. McLaren und Red Bulls Max Verstappen erleben ein Debakel.Nach seiner emotionalen Formel-1-Show in Shanghai brach Teenager Kimi Antonelli in Tränen aus und stieg nach Momenten der Gefasstheit fast ungläubig auf die oberste Stufe des Podests. Der Youngster von Mercedes feierte beim Grand Prix von China in seinem erst 26. Rennen seinen Premierensieg in der Motorsport-Königsklasse und darf sich nun schon mal als Kandidat im Kampf um die WM fühlen."Mir fehlen die Worte, mir kommen die Tränen. Mein Team hat mir geholfen, diesen Traum wahr werden zu lassen", sagte der aufgewühlte Antonelli und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Der "Corriere della Sera" betitelte den ersten Formel-1-Sieg eines Italieners seit Giancarlo Fisichella 2006: "Tränen, Stolz, ein Märchen."19 Jahre und 202 TageDer jüngste Pole-Mann in der Geschichte der Motorsport-Königsklasse konterte in Shanghai sogar eine Start-Attacke von Rekordchampion Lewis Hamilton im Ferrari. Mit erst 19 Jahren und 202 Tagen bescherte der Italiener vor seinem Teamkollegen und Australien-Auftaktsieger George Russell den Silberpfeilen den zweiten Doppelerfolg in dieser noch jungen Saison."Ich freue mich so sehr für dich, Kumpel, und es ist mir eine große Ehre, diesen Moment mit ihm teilen zu dürfen. Er hat meinen Platz in diesem großartigen Team eingenommen, daher ein großes Lob an Mercedes", sagte Hamilton, der nach einer desaströsen Premierensaison mit Ferrari nun als Dritter erstmals auf das Podium für die wiedererstarkte Scuderia raste.Hier die Vergangenheit, da die ZukunftDer China-Rekordgewinner lieferte sich mit seinem Teamkollegen Charles Leclerc ein aufregendes und schonungsloses Duell. Nach der Zieldurchfahrt herzte der 41 Jahre alte Superstar seine Mama Carmen und wurde später von Antonelli daran erinnert, dass dieser erst ein Jahr alt war, als Hamilton 2007 in Kanada erstmals ein Formel-1-Rennen gewann."Mit Lewis und Kimi verbinde ich eine tolle Geschichte. Hier ist einer der Großen der Vergangenheit und da ist einer der Großen der Zukunft", meinte Renningenieur Peter Bonnington, der bei Mercedes erfolgreich mit Hamilton zusammengearbeitet hat und sich seit vergangenem Jahr um das nächste herausragende Talent kümmert: "Klasse gemacht, Kumpel. Erster Rennsieg. Daran wirst du dich für immer erinnern."Schrecksekunde kurz vor SchlussAm Tag vor seiner souveränen Siegfahrt, die ihm erst kurz vor Schluss wegen eines Bremsplattens einen "kleinen Herzinfarkt" einhandelte, hatte Antonelli mit seiner ersten Pole Position Sebastian Vettel (21 Jahre und 72 Tage) in der Bestenliste abgelöst. Der jüngste Rennsieger ist der Youngster aus Bologna aber nicht: Nur Max Verstappen war bei seinem ersten Karriereerfolg in Barcelona 2016 mit 18 Jahren und 228 Tagen jünger."Er hat einen unglaublichen Weg gemacht, aber auch Rückschläge erlebt. Im vergangenen Jahr haben viele gesagt, dass das alles zu früh komme. Natürlich haben auch wir uns immer wieder gefragt, ob wir ihn vielleicht zu früh in diesen Dampfkochtopf geworfen haben", erzählte Mercedes-Teamchef Toto Wolff, der Antonelli mit elf Jahren ins Mercedes-Nachwuchsprogramm geholt hat."Aber genau das war die Marschroute: ein Jahr lang mit Höhen und Tiefen. Er ist jung, man muss ihm diese Fehler verzeihen. Und jetzt fährt er im zweiten Grand Prix das Rennen gnadenlos nach Hause. Das war richtig gut", sagte Wolff stolz, der nach der Siegfahrt Antonellis Papa Marco umarmte.Desaster für McLarenNico Hülkenberg konnte eine Woche nach seinem Technik-Aus in Melbourne den Großen Preis von China immerhin zu Ende fahren, verpasste im Audi als Elfter aber knapp einen Zähler. "Es ist gut, das Rennen beendet zu haben. Die Kilometer und die Infos sind viel wert", sagte Hülkenberg.Konstrukteurschampion McLaren erlebte ein Desaster schon vor dem Start. Die dritte Startreihe blieb frei, da die Ingenieure sowohl am Auto von Weltmeister Lando Norris als auch am Wagen von Vorjahressieger Oscar Piastri Schäden in der Elektronik der Power Units feststellten. Piastri konnte sogar noch keinen Grand-Prix-Kilometer in diesem Jahr drehen. "Es ist schon eine Weile her, dass ich zwei Formel-1-Rennen nur von der Seitenlinie aus verfolgt habe", sagte Piastri trocken.Der viermalige Weltmeister Max Verstappen erlebte mit Red Bull ebenfalls das nächste Frust-Wochenende. Er lag auf Position sechs in den Punkten, als ihn zehn Runden vor Schluss eine defekte Kühlung zum Parken zwang.Lob für Antonelli"Dieses Wochenende war besonders schlimm. Es würde schon mal helfen, wenn wir endlich einen normalen Start hinlegen könnten. Jedes Mal falle ich beim Start ganz nach hinten zurück", beklagte Verstappen, der das Problem vor allem im starken Reifenabbau seines Red Bull sieht.Lob gab es vom Niederländer aber für den Mann des Tages. "Er ist schnell. Das wird nicht sein letzter Sieg sein, aber der erste ist natürlich immer sehr emotional", sagte Verstappen über Antonelli.Einen spektakulären Auftakt erwischte Hamilton. Der Sprint-Sieger des vergangenen Jahres - einer der wenigen Lichtblicke für ihn bei Ferrari in seinem Premierenjahr - schob sich an den Mercedes vorbei an die Spitze. In Runde zwei verlor der Rekordweltmeister die Topposition zwar wieder an Antonelli, er konnte aber immerhin zeigen, dass mit der Scuderia wieder zu rechnen ist.Ferrari schon 25 Sekunden zurückWährend der Italiener das Rennen vorne kontrollieren konnte, wurde sein Teamkollege Russell inmitten der beiden Ferrari aufgehalten. Die Fans, die wegen der militärischen Eskalation im Nahen Osten die Absage der Grand Prix von Bahrain am 12. April und eine Woche später in Saudi-Arabien verkraften müssen, kamen somit in Shanghai weiter auf ihre Kosten.Im Ziel hatte Antonelli 5,5 Sekunden Vorsprung auf Russell - und beträchtliche 25,2 Sekunden auf Hamilton sowie 28,8 Sekunden auf Leclerc. "Wir stehen erst am Anfang, wir geben weiter Vollgas", verkündete Antonelli. "Ich freue mich jetzt auf den Rest der Saison. Ich konzentriere mich auf jedes einzelne Rennen, also werden wir sehen, wo wir am Ende des Jahres stehen."

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ATP-Halbfinale in Indian Wells: Zverev verzweifelt an Sinner - "Nicht sein bestes Tennis"

Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev scheitert mal wieder an Jannik Sinner. Nun geht es weiter nach Miami. Und Zverev will weiter an seinem neuen Spielstil feilen.Alexander Zverev winkte noch einmal ins Publikum, dann verschwand der deutsche Tennisstar mit gesenktem Kopf in der Umkleidekabine. Zum sechsten Mal in Serie hatte der Weltranglisten-Vierte seinem Angstgegner Jannik Sinner nur wenig entgegenzusetzen und verlor das Halbfinale von Indian Wells mit 2:6, 4:6. Zuletzt hatte Zverev den Südtiroler 2023 im Achtelfinale der US Open bezwingen können. "Er hat versucht, aggressiver zu spielen. Er hat nicht sein bestes Tennis gespielt", erklärte Sinner nach seinem ersten Finaleinzug beim US-Masters in der Wüste. Im Finale kommt es überraschenderweise nicht zum Tennis-Klassiker gegen den Weltranglistenersten Carlos Alcaraz, der Spanier unterlag Daniil Medwedew mit 3:6, 6:7 (3:7). Die komplizierte Anreise des Russen hatte vor Turnierstart für Schlagzeilen gesorgt. Aufgrund der Eskalation im Nahen Osten und eines Flugverbots in Dubai saß der US-Open-Sieger von 2021 zunächst fest. Medwedew reiste schließlich mit dem Auto in den Oman aus, flog von dort nach Istanbul und anschließend nach Los Angeles.Zverev nun Mitglied in elitärem ZirkelNach dem mit 9,4 Millionen US-Dollar (rund 8,1 Millionen Euro) dotierten Hartplatzturnier in Kalifornien zieht der Tennis-Tross weiter an die Ostküste: am Mittwoch beginnt in Miami Teil zwei des sogenannten Sunshine Double. Auch das Turnier in Florida konnte Zverev noch nie gewinnen. Auch wenn der gebürtige Hamburger gegen Sinner chancenlos war und vor allem im ersten Satz beim Aufschlag extrem schwächelte, sollte der erstmalige Halbfinaleinzug in Indian Wells ein Mutmacher sein. Denn Zverev gehört jetzt einem elitären Zirkel an: Bei allen neun Masters-Turnieren hatten vor ihm nur Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic, Rafael Nadal, Roger Federer und Andy Murray mindestens im Halbfinale gestanden.Mit neuer Spielweise zum Titel in Miami?Für das große Ziel eines Grand-Slam-Sieges hatte Zverev zuletzt ein aggressiveres und variableres Spiel angekündigt. Das klappte im Turnierverlauf in Indian Wells zunächst ganz gut - allerdings sind der Amerikaner Frances Tiafoe und Arthur Fils aus Frankreich Gegner, gegen die Zverev im Normalfall auch mit einer passiveren Spielweise besteht.Es sind die Duelle mit den Topstars Sinner und Alcaraz, in denen Zverev in den entscheidenden Situationen mutiger auftreten muss.

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ATP-Turnier: Endstation Sinner: Zverev im Halbfinale ausgeschieden

Alexander Zverev scheitert im Halbfinale von Indian Wells erneut an Jannik Sinner und verpasst das Finale. Damit verlängert sich eine bittere Serie.Wimbledonsieger Jannik Sinner war für Alexander Zverev mal wieder eine Nummer zu groß. Der deutsche Tennisstar verlor beim Masters-Turnier in Indian Wells im Halbfinale gegen den Italiener mit 2:6, 4:6 und kassierte damit die sechste Niederlage in Serie gegen Sinner. Zuletzt hatte Zverev den Südtiroler 2023 im Achtelfinale der US Open bezwingen können. Im anderen Halbfinale bei dem mit 9,4 Millionen US-Dollar (rund 8,1 Millionen Euro) dotierten Hartplatzturnier in der kalifornischen Wüste setzte sich Daniil Medwedew aus Russland etwas überraschend gegen den spanischen Weltranglistenersten Carlos Alcaraz mit 6:3, 7:6 (7:3) durch. Damit bleibt das nächste Duell zwischen Sinner und Alcaraz zunächst aus.Zverev erstmals im Halbfinale in Indian WellsZverev hatte zum ersten Mal in seiner Karriere beim Masters-Turnier in Indian Wells das Halbfinale erreicht. Damit war er in den exklusiven Kreis von Spielern auf der ATP-Tour aufgestiegen, die bei allen neun Turnieren der Masters-1000-Kategorie mindestens unter den besten Vier gestanden haben. Vor ihm ist dies bislang nur Novak Djokovic, Rafael Nadal, Roger Federer und Andy Murray gelungen.Im ersten Satz war Zverev nahezu chancenlos. Schon nach 31 Minuten holte sich der Italiener den Satzgewinn. Im zweiten Satz blieb es lange offen, Zverev hatte sogar eine Break-Chance. Doch letztlich behielt Sinner die Oberhand.

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