Redaktioneller

Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
360o
Diese Seite teilen
Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

In Cortina d'Ampezzo: Paralympische Winterspiele in Italien offiziell beendet

Mit einer Feier unter dem Motto "Italienisches Andenken" gehen die Paralympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo zu Ende. Die vergangenen zehn Tage boten nicht nur Rekorde und Boykotts.Die 14. Paralympischen Winterspiele in Italien sind offiziell beendet. Um 21.57 Uhr erklärte Präsident Andrew Parsons vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) im Curling-Stadion in Cortina d'Ampezzo das Ende der Spiele. Ausgeklungen sind sie mit einer bunten Tanz- und Musikshow unter dem Titel "Italienisches Andenken". Um 22.08 Uhr erlosch dann auch das Paralympische Feuer in Mailand und Cortina."Diese paralympischen Winterspiele waren ein rekordverdächtiger Erfolg. Die größten und schönsten Paralympischen Winterspiele. Mehr Athleten, mehr Nationen, mehr Frauen und eine größere globale Berichterstattung als je zuvor", sagte Parsons in seiner Abschlussrede. Giovanni Malago, Präsident des italienischen Organisationskomitees der Spiele, betonte: "In einer Zeit, in der Kriegstrommeln und Flaggen zu überwiegen scheinen, sprachen wir gemeinsam von Frieden, Freundschaft, Respekt und Inklusion. Gegen die Bilder von Brutalität und Zerstörung haben wir die des fairen Wettbewerbs hochgehalten."Deutschland bei der Schlussfeier mit Fahnenträgern dabei Deutschland zog als 22. von 55 Teilnehmernationen in die Curling-Arena ein. Die Fahne trugen die alpine Skirennläuferin Andrea Rothfuss und Snowboarder Christian Schmiedt. Insgesamt hatten 44 Nationen Fahnenträger nominiert. Einige Länder nahmen aufgrund der frühen Abreise nicht teil, andere aus Protest. So boykottierte die Ukraine die Zeremonie wegen der Teilnahme von Russland und Belarus. Auch Estland und Litauen blieben fern. Ihre Fahnen wurden von Freiwilligen getragen.An der Eröffnungsfeier hatten sich nur 28 von 55 teilnehmenden Nationen mit Sportlerinnen und Sportlern beteiligt. Auch Deutschland hatte nicht mit Aktiven an der Zeremonie in Verona teilgenommen. Bei den Paralympics durften russische Athleten wieder unter eigener Flagge und Symbolen und mit Hymne antreten. Zum ersten Mal seit 2016 in Rio de Janeiro wurde bei Olympischen oder Paralympischen Spielen bei der Siegerehrung die russische Nationalhymne gespielt, insgesamt achtmal. China dominiert, Winterspiele mit RekordenIm Medaillenspiegel Platz eins belegte mit großem Vorsprung China (15 Gold/13 Silber/16 Bronze) vor den USA (13/5/6). Deutschland beendete die Winterspiele mit dem mit 40 Sportlern zweitgrößten deutschen Team in der Geschichte auf Rang elf. Es ist die schlechteste Platzierung seit den ersten Winterspielen vor 50 Jahren. Die nächsten Winter-Paralympics werden 2030 in den französischen Alpen ausgetragen. 2028 ist Los Angeles Gastgeber der Sommerspiele. Vor der Abschlussfeier hatte das IPC zahlreiche Bestmarken für das Großereignis in Norditalien bekanntgegeben. So nahmen 611 Sportler aus 55 Ländern teil, womit der bisherige Rekord von 564 Athleten aus 48 Nationen von Pyeongchang 2018 deutlich übertroffen wurde. Zuvor unerreicht war auch, dass 27 und damit fast die Hälfte der Nationen in den 79 Entscheidungen mindestens eine Medaille gewonnen haben. Mit 160 Starterinnen waren mehr Frauen dabei als in den bisherigen 13 Ausgaben.

Zeige mehr

Paralympics-Abschluss: Gold-Mangel: Forster rettet deutschem Para-Team die Bilanz

Am Ende der Winter-Paralympics gibt es nur zweimal Gold für das deutsche Team, das reicht nicht einmal für die Top 10. Die Bilanz fällt trotzdem positiv aus. Kann der Verband den Abwärtstrend stoppen?Die Top 10 verpasst, aber eine noch schlimmere Paralympics-Bilanz verhindert: Anna-Lena Forster hat mit ihren beiden Goldmedaillen das deutsche Team im klassischen Medaillenspiegel der Winterspiele in Italien vor einem noch tieferen Absturz bewahrt. Durch die Erfolge der 30 Jahre alten alpinen Monoskifahrerin belegte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) zumindest Rang elf in der Nationenwertung. Dies ist die schlechteste Platzierung in 50 Jahren bei paralympischen Winterspiele, nachdem es vor vier Jahren in Peking noch zum 7. Platz gereicht hatte.Dass der DBS dennoch eine positive Bilanz zog, liegt an der eigenen Medaillen-Zählweise. Durch sechs zweite und neun dritte Plätze neben Forsters zwei ersten Rängen kommt Team D auf insgesamt 17 Medaillen und damit die viertmeisten hinter China, den USA und der kriegsgebeutelten Ukraine. "Wir haben von vornherein immer gesagt, dass wir unter den Top-6-Nationen sein wollen im Ranking der Gesamtanzahl an Medaillen", bilanzierte Chef de Mission Marc Möllmann vor den letzten Entscheidungen am Schlusstag. Man liege auf Platz vier und können sagen, "dass der Zielkorridor bis jetzt eingehalten ist".Konflikte überschatten ParalympicsÜberschattet wurden die Spiele in Norditalien einmal mehr von den internationalen Konflikten. Der Iran fehlte, weil der einzige gemeldete Starter nach den Angriffen der USA und Israels nicht sicher anreisen konnte. Der Krieg Russlands in der Ukraine hatte sichtbare Auswirkungen: Weil die Sportler aus dem Land des Aggressors unter eigener Fahne und mit Hymne antreten durften, boykottierte die Ukraine sowohl die Eröffnungsfeier als auch die Abschlusszeremonie nach zehn Wettkampftagen in Cortina d'Ampezzo. Deutsches Team bei Abschlussfeier"Da wird die Flagge eines Staatsmörders gehisst. Diese Paralympischen Spiele sind die schlimmsten in der Geschichte", sagte der Präsident des Nationalen Paralympischen Komitees der Ukraine, Valeriy Sushkevych, der Deutschen Presse-Agentur. Für Skirennfahrerin Warwara Worontschichina als Beste im Super-G der stehenden Klasse wurde bei der Siegerehrung erstmals seit 2014 in Sotschi bei Paralympics nicht nur die russische Fahne gehisst, sondern auch die Hymne gespielt.Andere Nationen wie Litauen und Estland schlossen sich dem Boykott an. Das deutsche Team hingegen entschied sich für eine Teilnahme an der Schlussfeier. Angeführt vom Fahnenträger-Duo Andrea Rothfuss (Ski alpin) und Christian Schmiedt (Snowboard) wollte die Alpin-Mannschaft ins Curling-Stadion von Cortina einlaufen."Nicht besorgt" von AbwärtstrendDen stetigen Abwärtstrend des deutschen Spitzensports, den zuvor auch schon die Olympia-Mannschaft erfasst hatte, sieht der DBS-Sportdirektor vor allem im Aufholen anderer Nationen begründet. Man habe die Entwicklung zur Kenntnis genommen, dass der DBS sowohl im Winter als auch im Sommer nicht mehr so viele Mehrfach-Medaillengewinner habe. "Das hat mit der Leistungsdichte zu tun, aber auch mit der Professionalisierung in der jeweiligen Disziplin", erklärte Möllmann. Der Verband sei jedoch "noch nicht besorgt". Zudem beklagte er analog zum Olympia-Team die zahlreichen vierten Plätze. Da sei man knapp an der Medaillenbilanz vorbeigeschlittert. "Aber das tut weh, für die Athleten insbesondere, für uns auch", so der Chef de Mission. Dennoch attestierte der Chef de Mission dem mit 40 Sportlern zweitgrößten deutschen Team in der Geschichte, das in fünf von sechs Sportarten antrat, "eine gute Leistungsbereitschaft und Leistungsperformance".Anna-Lena Forster und eifrige MedaillensammlerHerausragende deutsche Athletin war Anna-Lena Forster mit jeweils Gold in der Abfahrt und im Riesenslalom sowie Silber in der Super-Kombination. "Ich bin unheimlich stolz auf mich", sagte die 30-Jährige, wenngleich nach Platz vier im Slalom zum Abschluss der Alpin-Wettbewerbe bittere Tränen flossen. Eifrigste Medaillensammler waren die Nordischen im Langlauf und Biathlon, wo Anja Wicker am Schlusstag mit Platz zwei über 20 km ihre insgesamt vierte Medaille gewann und die Bilanz auf fünfmal Silber und neunmal Bronze verbesserte. "Intensive und emotionale Tage hier in Tesero. Streitigkeiten mit der Jury, Glück, Pech, Krankheit im Team - es war alles dabei, was man sich vorstellen kann", bilanzierte Bundestrainer Ralf Rombach, "natürlich hätte ich mir mal eine Goldmedaille gewünscht, aber das Leben ist kein Wunschkonzert. In Anbetracht der genannten Umstände bin ich wirklich glücklich, dass wir jetzt hier so stehen, wie wir jetzt dastehen."Wie sich das Team D bis zu den kommenden Paralympics 2030 in den französischen Alpen verändert, ist offen. Bei den Alpinen geht die 36-jährige Andrea Rothfuss in Paralympics-Rente. Auch Andrea Eskau (54) wird nach insgesamt neun Paralympics wohl nicht antreten. Forster hat sich noch nicht entschieden. Insbesondere bei den Loipensportlern rückt Nachwuchs um Leonie Walter (22), Linn Kazamaier (19) und Johanna Recktenwald (22) nach. Im Alpinen hat die mit 17 Jahren jüngste deutsche Starterin Maya Fügenschuh mit zwei Top-10-Rängen auf sich aufmerksam gemacht.Was der Para-Sport sich wünschtUm einen weiteren Abschwung im Para-Sport zu verhindern, wünscht sich der DBS mehr Geld und besseren Zugang zu moderner Technik. Die finanzielle Unterstützung der Bundesregierung sei sehr gut, sagte Möllmann. "Dennoch brauchen wir, um den eingeschlagenen Weg in Richtung Professionalisierung weiterzuführen, einen gewissen Aufwuchs", forderte er mit Blick auf die Finanzierung von Trainern, Lehrgängen und Wettkämpfen. Überdies müsse die Individualförderung der Sportler weiter intensiviert werden. "Wenn ich das mit dem olympischen Sport und den Förderbedingungen vergleiche, dann haben wir noch ein paar Potenziale, die wir in den nächsten Jahren erschließen wollen", erklärte der DBS-Vorstandsvorsitzende Idriss Gonschinska.

Zeige mehr

Weltcup in Otepää: Schieß-Desaster für Strelow und Horn - Biathleten chancenlos

Justus Strelow spricht von seinem schlechtesten Rennen, Philipp Horn muss ebenfalls drei Extra-Runden drehen. Dadurch geraten die deutschen Biathleten am Abschlusstag früh ins Hintertreffen.Am Ende eines letztlich enttäuschenden Weltcups in Otepää fällte Justus Strelow ein vernichtendes Urteil. "Das war mit Abstand das schlechteste Rennen, was ich je gemacht habe", sagte der Sachse nach Platz vier im Single-Mixed in der ARD. Gleich drei Strafrunden leistete sich der beste deutsche Schütze unter den Biathleten und lag zwischenzeitlich weit außerhalb der Top 15 - es drohte das schlechteste DSV-Ergebnis jemals in diesem Wettbewerb. Teamkollegin Vanessa Voigt führte das Duo in einem hektischen Rennen noch nach vorn, weil auch die Konkurrenz reihenweise patzte."Vor allem liegend ärgert es mich extrem, das ist absolut indiskutabel", sagte Strelow. Als 41. im Sprint und 24. in der Verfolgung verliefen die Tage im WM-Ort von 2027 schon vorher enttäuschend. "Das war absolut schlecht", sagte der 29-Jährige vor allem zum Liegendschießen, das normalerweise seine Stärke ist: "Wir haben Vanessa zu verdanken, dass wir noch Vierter geworden sind."Strelow und Voigt siegten schon gemeinsamAuf dem Treppchen standen stattdessen die siegreichen Norweger (8 Nachlader) vor Schweden (3 Strafrunden/13) und Finnland (1/15). Frankreich lag lange aussichtsreich im Rennen, wurde dann aber disqualifiziert. Émilien Jacquelin hatte verbotenerweise einen Schuss zu viel abgegeben. Deutschland lag 2:09,9 Minuten hinter Norwegen und knapp 25 Sekunden hinter Finnland.Im Januar 2024 hatten Strelow und Voigt in Antholz die Single-Mixed-Staffel noch erfolgreich bestritten. Damals mussten sie nur einmal nachladen und hatten den ersten deutschen Sieg in dieser Disziplin seit 2015 geholt.Ähnlich wie Strelow erwischte wenig später auch Philipp Horn einen gebrauchten Tag. In der Mixed-Staffel musste er ebenfalls drei Extra-Runden drehen, Julia Tannheimer eine weitere. Als "Krise" beschrieb Horn die Beziehung zu seinem Gewehr. "Ich ärgere mich über mich selbst, weil ich schon das Gefühl hatte, dass es irgendwie machbar war." Am Ende belegten die beiden gemeinsam mit Philipp Nawrath und Selina Grotian nach insgesamt vier Strafrunden sowie 18 Nachladern den fünften Platz. Der Rückstand in einem von Windböen beeinträchtigten Rennen auf Sieger Schweden betrug 1:11,7 Minuten."Wie beschissen kann ein Saisonende sein?"Schon am Samstag gab es für das deutsche Team in Estland einige Enttäuschungen zu verdauen: Janina Hettich-Walz und Nawrath nutzten ihre guten Ausgangslagen nicht und verpassten die Podestplätze in der Verfolgung deutlich. Die 29 Jahre alte Hettich-Walz fiel vom vierten Platz aus dem Sprint auf den 26. Rang zurück. Sieben Fehlschüsse kosteten beim Sieg der Italienerin Lisa Vittozzi eine vordere Platzierung. Etwas besser machte es Voigt. Sie traf zwar dreimal nicht, war aber als Zehnte die beste Deutsche.Nawrath schoss im Jagdrennen der Männer sechsmal daneben und fiel von seinem dritten Sprint-Platz auf den achten Rang zurück. Den Sieg sicherte sich nach 12,5 Kilometern Sturla Holm Laegreid aus Norwegen mit einer Strafrunde.Zum Abschluss der Saison geht es in der kommenden Woche noch nach Oslo. In Sprint, Verfolgung und Massenstart werden bei Männern und Frauen die letzten Siege vor der Sommerpause vergeben. Nicht mehr dabei ist dann David Zobel, der frustriert aus Otepää abreiste und nicht mehr nominiert wird. "Wie beschissen kann ein Saisonende sein?", fragte er bei Instagram. Er wurde 60. im Sprint und 38. in der Verfolgung. "Im Moment bin ich sehr bedient und muss mein bescheidenes Saisonende trotz einer meiner besten Saisons erstmal verarbeiten", schrieb Zobel.

Zeige mehr

Ski alpin: Aicher hält Druck hoch: Entscheidung erst im Weltcup-Finale

Vier Rennen, 140 Punkte Rückstand und ein mögliches Taktikspiel: Kann Emma Aicher die Favoritin Mikaela Shiffrin noch abfangen?Spürbar erleichtert stieß US-Skistar Mikaela Shiffrin nach ihrem achten Slalom-Saisonsieg einen Freudenschrei aus. Emma Aicher applaudierte ihrer härtesten Konkurrentin um die große Kristallkugel anerkennend. Im Kampf um den Gesamtweltcup hat Shiffrin den Vorsprung auf ihre Verfolgerin wieder etwas ausgebaut und liegt vor der letzten Weltcup-Station dieses Winters 140 Zähler vor der deutschen Ausnahmefahrerin. Mit den Plätzen vier im Riesenslalom am Samstag und zwei im abschließenden Slalom hält Aicher den Druck jedoch hoch. Die 22-Jährige fuhr die jeweils besten Weltcup-Resultate ihrer Karriere in beiden Disziplinen ein. Die Entscheidung um den Gesamtweltcup fällt somit erst im norwegischen Lillehammer.Shiffrin sei jedoch "weit voraus", sagte Aicher im ORF. "Es ist sehr, sehr schwer. Ich werde mich einfach auf mich konzentrieren, dann sieht man, was herauskommt. Ich glaube, ich kann mit meinem Skifahren in allen vier Disziplinen über die Saison hinweg zufrieden sein."Vier Rennen stehen noch ausTechnik-Spezialistin Shiffrin hatte in Are am Sonntag 0,94 Sekunden Vorsprung und zeigte eine weitere Machtdemonstration. Angesichts der noch vier ausstehenden Rennen dürfte die 31-Jährige aufgrund des nicht allzu komfortablen Polsters zumindest über Starts in den Speeddisziplinen nachdenken. "Es ist bis zu den letzten Rennen ein wirklich spannender Kampf", sagte die dreimalige Olympia-Goldmedaillengewinnerin.Maximal sind noch 400 Punkte zu holen: Abfahrt (Samstag) und Super-G (Sonntag) am kommenden Wochenende sowie Slalom und Riesenslalom am 24. und 25. März. Sollte Shiffrin Abfahrt und Super-G jedoch auslassen, hätte Allrounderin Aicher zwei zusätzliche Chancen, den Rückstand noch aufzuholen. Die Deutsche hat in diesem Winter mehrfach gezeigt, dass sie in allen Disziplinen konkurrenzfähig ist."Es gibt noch einiges zu tun", sagte Shiffrin. "Wie man sehen kann, fährt Emma in jeder Disziplin einfach unglaublich gut. Sie hat sich diesen Kampf verdient, denn es ist einfach unglaublich zu sehen, dass sie in allen Disziplinen gut dabei ist - da ist sie eigentlich die Einzige. Aber ich werde kämpfen."Erst drei deutsche Gesamtweltcup-SiegerinnenDie 22-Jährige könnte nach Maria Höfl-Riesch, Katja Seizinger (1995/96 und 1997/98) und Rosi Mittermaier (1975/76) die vierte deutsche Gesamtweltcupsiegerin werden. Zuletzt gewann Höfl-Riesch 2010/11 die große Kristallkugel. Die heute 41-Jährige hatte wie Aicher keine echte Paradedisziplin.Angesichts ihrer Bilanz von neun Podestplätzen und darunter drei Siegen geht Aicher zumindest äußerlich gelassen in das Saisonfinale. "Dass ich hier stehen kann, und sagen kann, dass ich im Kampf dabei bin, das ist schon riesig für mich", sagte sie. "Vor einem Jahr war ich ja noch nirgends im Vergleich. Ich bin schon sehr stolz, dass das so ist."

Zeige mehr

Abschluss: Goldmangel: Forster rettet deutschem Para-Team Platz zehn

Am Ende der Winter-Paralympics gibt es nur zweimal Gold für das deutsche Team. Die Bilanz fällt trotzdem positiv aus. Kann der Verband den Abwärtstrend stoppen?Anna-Lena Forster rettet die Bilanz: Die zweifache Siegerin hat das deutsche Team im klassischen Medaillenspiegel der Winter-Paralympics in Italien vor dem Absturz aus den Top Ten bewahrt. Allein durch die zwei Goldmedaillen der 30 Jahre alten alpinen Monoskifahrerin belegte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) Rang zehn in der Nationenwertung. Dies ist die schlechteste Platzierung in 50 Jahren paralympische Winterspiele, nachdem es vor vier Jahren in Peking noch zum 7. Platz gereicht hatte.Dass der DBS dennoch eine positive Bilanz zog, liegt an der eigenen Medaillen-Zählweise. Durch sechs zweite und neun dritte Plätze neben Forsters zwei ersten Rängen kommt Team D auf insgesamt 17 Medaillen und damit die viertmeisten hinter China, den USA und der kriegsgebeutelten Ukraine. "Wir haben von vornherein immer gesagt, dass wir unter den Top-6-Nationen sein wollen im Ranking der Gesamtanzahl an Medaillen", bilanzierte Chef de Mission Marc Möllmann vor den letzten Entscheidungen am Schlusstag. Man liege auf Platz vier und können sagen, "dass der Zielkorridor bis jetzt eingehalten ist".Konflikte überschatten ParalympicsÜberschattet wurden die Spiele in Norditalien einmal mehr von den internationalen Konflikten. Der Iran fehlte, weil der einzige gemeldete Starter nach den Angriffen der USA und Israels nicht sicher anreisen konnte. Der Krieg Russlands in der Ukraine hatte sichtbare Auswirkungen: Weil die Sportler aus dem Land des Aggressors unter eigener Fahne und mit Hymne antreten durften, boykottierte die Ukraine sowohl die Eröffnungsfeier als auch die Abschlusszeremonie nach zehn Wettkampftagen in Cortina d'Ampezzo. Deutsches Team bei Abschlussfeier"Da wird die Flagge eines Staatsmörders gehisst. Diese Paralympischen Spiele sind die schlimmsten in der Geschichte", sagte der Präsident des Nationalen Paralympischen Komitees der Ukraine, Valeriy Sushkevych, der Deutschen Presse-Agentur. Für Skirennfahrerin Warwara Worontschichina als Beste im Super-G der stehenden Klasse wurde bei der Siegerehrung erstmals seit 2014 in Sotschi bei Paralympics nicht nur die russische Fahne gehisst, sondern auch die Hymne gespielt.Andere Nationen wie Litauen und Estland schlossen sich dem Boykott an. Das deutsche Team hingegen entschied sich für eine Teilnahme an der Schlussfeier. Angeführt vom Fahnenträger-Duo Andrea Rothfuss (Ski alpin) und Christian Schmiedt (Snowboard) wollte die Alpin-Mannschaft ins Curling-Stadion von Cortina einlaufen."Nicht besorgt" von AbwärtstrendDen stetigen Abwärtstrend des deutschen Spitzensports, den zuvor auch schon die Olympia-Mannschaft erfasst hatte, sieht der DBS-Sportdirektor vor allem im Aufholen anderer Nationen begründet. Man habe die Entwicklung zur Kenntnis genommen, dass der DBS sowohl im Winter als auch im Sommer nicht mehr so viele Mehrfach-Medaillengewinner habe. "Das hat mit der Leistungsdichte zu tun, aber auch mit der Professionalisierung in der jeweiligen Disziplin", erklärte Möllmann. Der Verband sei jedoch "noch nicht besorgt". Zudem beklagte er analog zum Olympia-Team die zahlreichen vierten Plätze. Da sei man knapp an der Medaillenbilanz vorbeigeschlittert. "Aber das tut weh, für die Athleten insbesondere, für uns auch", so der Chef de Mission. Dennoch attestierte der Chef de Mission dem mit 40 Sportlern zweitgrößten deutschen Team in der Geschichte, das in fünf von sechs Sportarten antrat, "eine gute Leistungsbereitschaft und Leistungsperformance".Anna-Lena Forster und eifrige MedaillensammlerHerausragende deutsche Athletin war Anna-Lena Forster mit jeweils Gold in der Abfahrt und im Riesenslalom sowie Silber in der Super-Kombination. "Ich bin unheimlich stolz auf mich", sagte die 30-Jährige, wenngleich nach Platz vier im Slalom zum Abschluss der Alpin-Wettbewerbe bittere Tränen flossen. Eifrigste Medaillensammler waren die Nordischen im Langlauf und Biathlon, wo Anja Wicker am Schlusstag mit Platz zwei über 20 km ihre insgesamt vierte Medaille gewann und die Bilanz auf fünfmal Silber und neunmal Bronze verbesserte. "Intensive und emotionale Tage hier in Tesero. Streitigkeiten mit der Jury, Glück, Pech, Krankheit im Team - es war alles dabei, was man sich vorstellen kann", bilanzierte Bundestrainer Ralf Rombach, "natürlich hätte ich mir mal eine Goldmedaille gewünscht, aber das Leben ist kein Wunschkonzert. In Anbetracht der genannten Umstände bin ich wirklich glücklich, dass wir jetzt hier so stehen, wie wir jetzt dastehen."Wie sich das Team D bis zu den kommenden Paralympics 2030 in den französischen Alpen verändert, ist offen. Bei den Alpinen geht die 36-jährige Andrea Rothfuss in Paralympics-Rente. Auch Andrea Eskau (54) wird nach insgesamt neun Paralympics wohl nicht antreten. Forster hat sich noch nicht entschieden. Insbesondere bei den Loipensportlern rückt Nachwuchs um Leonie Walter (22), Linn Kazamaier (19) und Johanna Recktenwald (22) nach. Im Alpinen hat die mit 17 Jahren jüngste deutsche Starterin Maya Fügenschuh mit zwei Top-10-Rängen auf sich aufmerksam gemacht.Was der Para-Sport sich wünschtUm einen weiteren Abschwung im Para-Sport zu verhindern, wünscht sich der DBS mehr Geld und besseren Zugang zu moderner Technik. Die finanzielle Unterstützung der Bundesregierung sei sehr gut, sagte Möllmann. "Dennoch brauchen wir, um den eingeschlagenen Weg in Richtung Professionalisierung weiterzuführen, einen gewissen Aufwuchs", forderte er mit Blick auf die Finanzierung von Trainern, Lehrgängen und Wettkämpfen. Überdies müsse die Individualförderung der Sportler weiter intensiviert werden. "Wenn ich das mit dem olympischen Sport und den Förderbedingungen vergleiche, dann haben wir noch ein paar Potenziale, die wir in den nächsten Jahren erschließen wollen", erklärte der DBS-Vorstandsvorsitzende Idriss Gonschinska.

Zeige mehr

Ferrari-Premiere für Hamilton: "Großer der Zukunft": Antonelli bejubelt Premierensieg

Teenager Kimi Antonelli gewinnt erstmals einen Grand Prix. Formel-1-Altstar Lewis Hamilton feiert für Ferrari seine Podest-Premiere. McLaren und Red Bulls Max Verstappen erleben ein Debakel.Nach seiner emotionalen Formel-1-Show in Shanghai brach Teenager Kimi Antonelli in Tränen aus und stieg nach Momenten der Gefasstheit fast ungläubig auf die oberste Stufe des Podests. Der Youngster von Mercedes feierte beim Grand Prix von China in seinem erst 26. Rennen seinen Premierensieg in der Motorsport-Königsklasse und darf sich nun schon mal als Kandidat im Kampf um die WM fühlen."Mir fehlen die Worte, mir kommen die Tränen. Mein Team hat mir geholfen, diesen Traum wahr werden zu lassen", sagte der aufgewühlte Antonelli und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Der "Corriere della Sera" betitelte den ersten Formel-1-Sieg eines Italieners seit Giancarlo Fisichella 2006: "Tränen, Stolz, ein Märchen."19 Jahre und 202 TageDer jüngste Pole-Mann in der Geschichte der Motorsport-Königsklasse konterte in Shanghai sogar eine Start-Attacke von Rekordchampion Lewis Hamilton im Ferrari. Mit erst 19 Jahren und 202 Tagen bescherte der Italiener vor seinem Teamkollegen und Australien-Auftaktsieger George Russell den Silberpfeilen den zweiten Doppelerfolg in dieser noch jungen Saison."Ich freue mich so sehr für dich, Kumpel, und es ist mir eine große Ehre, diesen Moment mit ihm teilen zu dürfen. Er hat meinen Platz in diesem großartigen Team eingenommen, daher ein großes Lob an Mercedes", sagte Hamilton, der nach einer desaströsen Premierensaison mit Ferrari nun als Dritter erstmals auf das Podium für die wiedererstarkte Scuderia raste.Hier die Vergangenheit, da die ZukunftDer China-Rekordgewinner lieferte sich mit seinem Teamkollegen Charles Leclerc ein aufregendes und schonungsloses Duell. Nach der Zieldurchfahrt herzte der 41 Jahre alte Superstar seine Mama Carmen und wurde später von Antonelli daran erinnert, dass dieser erst ein Jahr alt war, als Hamilton 2007 in Kanada erstmals ein Formel-1-Rennen gewann."Mit Lewis und Kimi verbinde ich eine tolle Geschichte. Hier ist einer der Großen der Vergangenheit und da ist einer der Großen der Zukunft", meinte Renningenieur Peter Bonnington, der bei Mercedes erfolgreich mit Hamilton zusammengearbeitet hat und sich seit vergangenem Jahr um das nächste herausragende Talent kümmert: "Klasse gemacht, Kumpel. Erster Rennsieg. Daran wirst du dich für immer erinnern."Schrecksekunde kurz vor SchlussAm Tag vor seiner souveränen Siegfahrt, die ihm erst kurz vor Schluss wegen eines Bremsplattens einen "kleinen Herzinfarkt" einhandelte, hatte Antonelli mit seiner ersten Pole Position Sebastian Vettel (21 Jahre und 72 Tage) in der Bestenliste abgelöst. Der jüngste Rennsieger ist der Youngster aus Bologna aber nicht: Nur Max Verstappen war bei seinem ersten Karriereerfolg in Barcelona 2016 mit 18 Jahren und 228 Tagen jünger."Er hat einen unglaublichen Weg gemacht, aber auch Rückschläge erlebt. Im vergangenen Jahr haben viele gesagt, dass das alles zu früh komme. Natürlich haben auch wir uns immer wieder gefragt, ob wir ihn vielleicht zu früh in diesen Dampfkochtopf geworfen haben", erzählte Mercedes-Teamchef Toto Wolff, der Antonelli mit elf Jahren ins Mercedes-Nachwuchsprogramm geholt hat."Aber genau das war die Marschroute: ein Jahr lang mit Höhen und Tiefen. Er ist jung, man muss ihm diese Fehler verzeihen. Und jetzt fährt er im zweiten Grand Prix das Rennen gnadenlos nach Hause. Das war richtig gut", sagte Wolff stolz, der nach der Siegfahrt Antonellis Papa Marco umarmte.Desaster für McLarenNico Hülkenberg konnte eine Woche nach seinem Technik-Aus in Melbourne den Großen Preis von China immerhin zu Ende fahren, verpasste im Audi als Elfter aber knapp einen Zähler. "Es ist gut, das Rennen beendet zu haben. Die Kilometer und die Infos sind viel wert", sagte Hülkenberg.Konstrukteurschampion McLaren erlebte ein Desaster schon vor dem Start. Die dritte Startreihe blieb frei, da die Ingenieure sowohl am Auto von Weltmeister Lando Norris als auch am Wagen von Vorjahressieger Oscar Piastri Schäden in der Elektronik der Power Units feststellten. Piastri konnte sogar noch keinen Grand-Prix-Kilometer in diesem Jahr drehen. "Es ist schon eine Weile her, dass ich zwei Formel-1-Rennen nur von der Seitenlinie aus verfolgt habe", sagte Piastri trocken.Der viermalige Weltmeister Max Verstappen erlebte mit Red Bull ebenfalls das nächste Frust-Wochenende. Er lag auf Position sechs in den Punkten, als ihn zehn Runden vor Schluss eine defekte Kühlung zum Parken zwang.Lob für Antonelli"Dieses Wochenende war besonders schlimm. Es würde schon mal helfen, wenn wir endlich einen normalen Start hinlegen könnten. Jedes Mal falle ich beim Start ganz nach hinten zurück", beklagte Verstappen, der das Problem vor allem im starken Reifenabbau seines Red Bull sieht.Lob gab es vom Niederländer aber für den Mann des Tages. "Er ist schnell. Das wird nicht sein letzter Sieg sein, aber der erste ist natürlich immer sehr emotional", sagte Verstappen über Antonelli.Einen spektakulären Auftakt erwischte Hamilton. Der Sprint-Sieger des vergangenen Jahres - einer der wenigen Lichtblicke für ihn bei Ferrari in seinem Premierenjahr - schob sich an den Mercedes vorbei an die Spitze. In Runde zwei verlor der Rekordweltmeister die Topposition zwar wieder an Antonelli, er konnte aber immerhin zeigen, dass mit der Scuderia wieder zu rechnen ist.Ferrari schon 25 Sekunden zurückWährend der Italiener das Rennen vorne kontrollieren konnte, wurde sein Teamkollege Russell inmitten der beiden Ferrari aufgehalten. Die Fans, die wegen der militärischen Eskalation im Nahen Osten die Absage der Grand Prix von Bahrain am 12. April und eine Woche später in Saudi-Arabien verkraften müssen, kamen somit in Shanghai weiter auf ihre Kosten.Im Ziel hatte Antonelli 5,5 Sekunden Vorsprung auf Russell - und beträchtliche 25,2 Sekunden auf Hamilton sowie 28,8 Sekunden auf Leclerc. "Wir stehen erst am Anfang, wir geben weiter Vollgas", verkündete Antonelli. "Ich freue mich jetzt auf den Rest der Saison. Ich konzentriere mich auf jedes einzelne Rennen, also werden wir sehen, wo wir am Ende des Jahres stehen."

Zeige mehr

ATP-Halbfinale in Indian Wells: Zverev verzweifelt an Sinner - "Nicht sein bestes Tennis"

Der deutsche Tennisprofi Alexander Zverev scheitert mal wieder an Jannik Sinner. Nun geht es weiter nach Miami. Und Zverev will weiter an seinem neuen Spielstil feilen.Alexander Zverev winkte noch einmal ins Publikum, dann verschwand der deutsche Tennisstar mit gesenktem Kopf in der Umkleidekabine. Zum sechsten Mal in Serie hatte der Weltranglisten-Vierte seinem Angstgegner Jannik Sinner nur wenig entgegenzusetzen und verlor das Halbfinale von Indian Wells mit 2:6, 4:6. Zuletzt hatte Zverev den Südtiroler 2023 im Achtelfinale der US Open bezwingen können. "Er hat versucht, aggressiver zu spielen. Er hat nicht sein bestes Tennis gespielt", erklärte Sinner nach seinem ersten Finaleinzug beim US-Masters in der Wüste. Im Finale kommt es überraschenderweise nicht zum Tennis-Klassiker gegen den Weltranglistenersten Carlos Alcaraz, der Spanier unterlag Daniil Medwedew mit 3:6, 6:7 (3:7). Die komplizierte Anreise des Russen hatte vor Turnierstart für Schlagzeilen gesorgt. Aufgrund der Eskalation im Nahen Osten und eines Flugverbots in Dubai saß der US-Open-Sieger von 2021 zunächst fest. Medwedew reiste schließlich mit dem Auto in den Oman aus, flog von dort nach Istanbul und anschließend nach Los Angeles.Zverev nun Mitglied in elitärem ZirkelNach dem mit 9,4 Millionen US-Dollar (rund 8,1 Millionen Euro) dotierten Hartplatzturnier in Kalifornien zieht der Tennis-Tross weiter an die Ostküste: am Mittwoch beginnt in Miami Teil zwei des sogenannten Sunshine Double. Auch das Turnier in Florida konnte Zverev noch nie gewinnen. Auch wenn der gebürtige Hamburger gegen Sinner chancenlos war und vor allem im ersten Satz beim Aufschlag extrem schwächelte, sollte der erstmalige Halbfinaleinzug in Indian Wells ein Mutmacher sein. Denn Zverev gehört jetzt einem elitären Zirkel an: Bei allen neun Masters-Turnieren hatten vor ihm nur Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic, Rafael Nadal, Roger Federer und Andy Murray mindestens im Halbfinale gestanden.Mit neuer Spielweise zum Titel in Miami?Für das große Ziel eines Grand-Slam-Sieges hatte Zverev zuletzt ein aggressiveres und variableres Spiel angekündigt. Das klappte im Turnierverlauf in Indian Wells zunächst ganz gut - allerdings sind der Amerikaner Frances Tiafoe und Arthur Fils aus Frankreich Gegner, gegen die Zverev im Normalfall auch mit einer passiveren Spielweise besteht.Es sind die Duelle mit den Topstars Sinner und Alcaraz, in denen Zverev in den entscheidenden Situationen mutiger auftreten muss.

Zeige mehr

ATP-Turnier: Endstation Sinner: Zverev im Halbfinale ausgeschieden

Alexander Zverev scheitert im Halbfinale von Indian Wells erneut an Jannik Sinner und verpasst das Finale. Damit verlängert sich eine bittere Serie.Wimbledonsieger Jannik Sinner war für Alexander Zverev mal wieder eine Nummer zu groß. Der deutsche Tennisstar verlor beim Masters-Turnier in Indian Wells im Halbfinale gegen den Italiener mit 2:6, 4:6 und kassierte damit die sechste Niederlage in Serie gegen Sinner. Zuletzt hatte Zverev den Südtiroler 2023 im Achtelfinale der US Open bezwingen können. Im anderen Halbfinale bei dem mit 9,4 Millionen US-Dollar (rund 8,1 Millionen Euro) dotierten Hartplatzturnier in der kalifornischen Wüste setzte sich Daniil Medwedew aus Russland etwas überraschend gegen den spanischen Weltranglistenersten Carlos Alcaraz mit 6:3, 7:6 (7:3) durch. Damit bleibt das nächste Duell zwischen Sinner und Alcaraz zunächst aus.Zverev erstmals im Halbfinale in Indian WellsZverev hatte zum ersten Mal in seiner Karriere beim Masters-Turnier in Indian Wells das Halbfinale erreicht. Damit war er in den exklusiven Kreis von Spielern auf der ATP-Tour aufgestiegen, die bei allen neun Turnieren der Masters-1000-Kategorie mindestens unter den besten Vier gestanden haben. Vor ihm ist dies bislang nur Novak Djokovic, Rafael Nadal, Roger Federer und Andy Murray gelungen.Im ersten Satz war Zverev nahezu chancenlos. Schon nach 31 Minuten holte sich der Italiener den Satzgewinn. Im zweiten Satz blieb es lange offen, Zverev hatte sogar eine Break-Chance. Doch letztlich behielt Sinner die Oberhand.

Zeige mehr

Nach Eskalation im Nahen Osten: Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt

Die Formel 1 fährt seit Anfang der 2000er Jahre im Nahen Osten. Der Iran-Krieg trifft nun auch die Königsklasse des Motorsports. Zwei WM-Läufe werden gestrichen.Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten hat die Formel 1 die beiden Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt. Wie der Motorsport-Weltverband Fia mitteilte, werden die für den 12. und 19. April angesetzten Rennen aus dem Kalender ersatzlos gestrichen. Am Freitag hatte bereits der TV-Sender Sky berichtet, dass die beiden Rennen ausfallen.In Bahrain und Saudi-Arabien hätten der vierte und fünfte Grand Prix dieser Saison stattfinden sollen. Der Rennkalender wird damit eingedampft und umfasst nur noch 22 statt 24 Veranstaltungen. Der April ist nun Formel-1-frei, gefahren wird erst wieder am 3. Mai in Miami.Keine Reifentests in BahrainAm Morgen des 28. Februar hatten Israel und die Vereinigten Staaten den Iran angegriffen. In der Folge attackierte die Führung in Teheran Israel sowie mehrere US-Militärstützpunkte in der Region. Die arabischen Golfstaaten beheimaten gemeinsam Tausende US-Truppen.In Bahrain, wo seit 2004 in Sakhir gefahren wird, hatte die Formel 1 in dieser Saison noch zwei Tests veranstaltet. Ende Februar wurden aber die zweitägigen Reifentests von Pirelli gestrichen. Die geplante Veranstaltung auf dem Bahrain International Circuit musste "aufgrund der sich verschärfenden internationalen Lage aus Sicherheitsgründen" abgesagt werden.Das Auftaktrennen in Melbourne konnte am vergangenen Sonntag wie geplant über die Bühne gehen. Auch wenn Hunderte Mitarbeiter rund um die Formel 1 wegen der zunächst gesperrten Lufträume im Nahen Osten ihre Pläne ändern mussten und auf andere Reiserouten auswichen. An diesem Sonntag (8.00 Uhr/Sky) steht der Große Preis von China in Shanghai auf dem Programm, zwei Wochen später wird noch auf dem Traditionskurs im japanischen Suzuka gefahren, ehe es nun eine ungewollt lange Pause gibt.Weitere Rennen in Katar und Abu Dhabi geplantDie Formel 1 will in diesem Jahr aber noch in den Nahen Osten zurückkehren. Katar am 29. November und traditionell als Schlusspunkt Abu Dhabi am 6. Dezember sollen das Königsklassen-Jahr beschließen.

Zeige mehr

Skisprung-Weltcup: Olympiasieger Raimund scheitert beim Wetter-Roulette in Oslo

Schwierige Wind-Bedingungen in Oslo: Der Olympiasieger und Gesamtweltcupsieger scheiden beim Skispringen überraschend früh aus. Der Gewinner kommt aus der Schweiz.Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund hat beim Weltcup in Oslo gepatzt und sich nicht für den Final-Durchgang qualifizieren können. Der 25-Jährige kam am berühmten Holmenkollen bei schwierigen Wetter-Bedingungen lediglich auf den 36. Platz. "Oslo ist eine nicht so einfache Schanze. Ich habe voll daneben getreten", sagte Raimund in der ARD. Der 35 Jahre alte Schweizer Gregor Deschwanden siegte bei kompliziertem Wind und aufkommendem Nebel erstmals in einem Weltcupspringen. Er setzte sich vor Maximilian Ortner (Österreich) und dem Japaner Naoki Nakamura durch. Am Sonntag (16.10 Uhr/ARD und Eurosport) folgt das zweite Springen in Oslo.Auch Gesamtweltcupsieger Domen Prevc (42. Platz) aus Slowenien scheiterte erstmals in dieser Saison nach dem Durchgang. "Das war klassisch Oslo", erklärte der in diesem Jahr dominierende Prevc. "Man muss hier immer mit dem Unerwarteten rechnen."Rückschlag in der GesamtwertungNoch vor rund einer Woche jubelte Raimund über seinen ersten Weltcupsieg in Lahti, nun folgte der Absturz in der norwegischen Hauptstadt. "So schnell kann es gehen", sagte der Überraschungs-Olympiasieger von Predazzo. Auch im Hinblick auf die Gesamtplatzierung gab es einen Rückschlag. Raimund wollte in der Saisonwertung als Vierter noch das Podium erreichen, fiel nun auf Platz fünf zurück.Andreas Wellinger kam als bester Deutscher auf Rang 17. Karl Geiger (19. Platz) und Pius Paschke (29.) hatten mit den vorderen Plätzen ebenfalls nichts zu tun. Neben Raimund konnten sich auch Ben Bayer (40. Platz) und Felix Hoffmann (44.) nicht für den zweiten Versuch qualifizieren. "Das war nicht gut heute", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher. "Da müssen wir in die Analyse gehen und uns für morgen vorbereiten."Reisch springt knapp am Podest vorbeiDank eines starken zweiten Durchgangs verpasste Agnes Reisch bei den Frauen nur knapp das Podest. Die 26-Jährige konnte sich von Platz 13 auf Rang vier bessern. Selina Freitag wurde als zweitbeste Deutsche Achte.Die bereits feststehende Gesamtweltcupsiegerin Nika Prevc aus Slowenien holte sich vor Nozomi Maruyama (Japan) und der norwegischen Olympiasiegerin Anna Odine Stroem ihren nächsten Sieg. Zweimal Skifliegen zum AbschlussNach dem zweiten Wettkampf am Sonntag in Oslo werden die Skispringerinnen und Skispringer noch zwei Skiflug-Wettbewerbe bestreiten. Am kommenden Wochenende geht es nach Vikersund (Norwegen). Vom 26. bis 29. März findet im slowenischen Planica das letzte Weltcupspringen statt.

Zeige mehr

Winter-Paralympics in Italien: Tränen zum Abschluss: Alpin-Ass Forster Slalom-Vierte

Bei den Winter-Paralympics sind die Alpin-Wettbewerbe der Frauen beendet. Im Slalom hat Anna-Lena Forster keinen Grund zum Jubeln. Fahnenträgerin Andrea Rothfuss verabschiedet sich hingegen zufrieden.Alpin-Ass Anna-Lena Forster hat bei den Winter-Paralympics in Italien ihre vierte Medaille hauchdünn verpasst. Trotz einer starken Aufholjagd im zweiten Lauf blieb der 30 Jahre alte Monoskifahrerin im Slalom nur der vierte Platz. Lediglich 0,08 Sekunden fehlten ihr auf der Tofana-Piste von Cortina d'Ampezzo im letzten alpinen Frauen-Wettbewerb der Spiele auf den Bronzerang. Auf Siegerin Zhang Wenjing aus China hatte Forster 0,43 Sekunden Rückstand."Jetzt gerade ist es brutal bitter. Es tut schon sehr weh", sagte Forster mit Tränen in den Augen. Es sei ihr vorher schon bewusst gewesen, dass Slalom das schwierigste Rennen werde, weil der Hang so flach sei und man schwer Zeit herausfahren könne. "Dass es so brutal wird, hätte ich nicht gedacht. Im zweiten Lauf habe ich nochmal gezeigt, was ich kann. Es hat nicht gereicht, das tut weh und muss ich erstmal verarbeiten", bekannte sie. Zuvor hatte sie bereits Gold in der Abfahrt und im Riesenslalom sowie Silber in der Super-Kombination gewonnen und war lediglich im Super-G leer ausgegangen.Abschied und Lust auf mehrAndrea Rothfuss, die an diesem Sonntag in Cortina gemeinsam mit Snowboarder Christian Schmiedt die deutsche Fahne bei der Abschlussfeier tragen wird, war hingegen mit sich im Reinen. Ihr letztes paralympisches Rennen beendete die 36-Jährige mit Rang sieben, nachdem sie zuvor Vierte in der Abfahrt und im Riesenslalom sowie Sechste in der Super-Kombination war. Voll im Soll sei sie damit, sagte sie. "Ich bin hierhergekommen und habe gesagt: Ein Top-Acht-Ergebnis wäre schön. Ich bin vier Rennen gefahren statt der zwei, die geplant. Also für mich das ein kompletter Erfolg. Ich fühle mich immer noch ein bisschen wie in einem Traum", meinte Rothfuss. Wegen Depressionen hatte sie zwei Jahre pausiert und hatte erst im vergangenen Dezember ihr Comeback gefeiert.Paralympics-Debütantin Maya Fügenschuh wurde im Slalom Zehnte, nachdem sie zuvor mit ihrer Begleitläuferin Johanna Holzmann im Riesenslalom Rang neun belegt hatte. "Es ist einfach keine Selbstverständlichkeit, alle vier Läufe ins Ziel zu bringen. Daher bin ich mega happy, dass wir alle vier Läufe ins Ziel gebracht haben", sagte die mit 17 Jahren jüngste deutsche Starterin.

Zeige mehr

Paralympics-Abschlussfeier: Andrea Rothfuss und Christian Schmiedt tragen deutsche Fahne

Die Winter-Paralympics in Italien werden beendet. Nun steht das deutsche Fahnenträger-Duo bei der Abschlussfeier fest. Andrea Rothfuss und Christian Schmiedt werden nicht allein einlaufen.Die alpine Skirennläuferin Andrea Rothfuss und Snowboarder Christian Schmiedt sind die deutschen Fahnenträger der Abschlussfeier der Winter-Paralympics in Italien. Wie der Deutsche Behindertensportverband (DBS) am vorletzten Wettkampftag bekanntgab, wird das Duo gemeinsam mit dem deutschen Alpin-Team bei der Zeremonie ins Curling Stadion in Cortina d'Ampezzo einlaufen."Andrea ist eine tolle Persönlichkeit und mit ihrem offenen Umgang mit mentalen Problemen und psychischen Erkrankungen auch ein Vorbild sowie eine Mutmacherin für viele andere Menschen", begründete Chef de Mission Marc Möllmann die Wahl. Christian Schmiedt sei nicht nur ein Pionier in seiner Sportart, sondern habe auch dafür gesorgt, dass Para Snowboard in Deutschland stattfindet – das sei immens wichtig für die Vielfalt des Para Sports in Deutschland. Rothfuss zum zweiten Mal FahnenträgerinDie 36 Jahre alte Rothfuss hatte die Alpin-Rennen bei ihren sechsten und letzten Paralympics mit dem Slalom beendet. "Es hätte keinen schöneren Abschluss für mich geben können bei den Spielen", sagte sie. Vor 20 Jahren hatte Rothfuss in Turin ihr Paralympics-Debüt gefeiert und mit Slalom-Gold 2014 ihren größten Erfolg gefeiert. Dazu gewann sie 13 weitere Medaillen bei Paralympics.Bei den Spielen in Sotschi hatte sie bereits bei der Eröffnungsfeier die Fahne getragen. "Dass einem Athleten diese Ehre einmal zuteilwird, ist schon etwas ganz Besonderes. Noch ein zweites Mal die Fahne tragen zu dürfen bei meinen letzten Spielen, ist einfach unbeschreiblich", meinte Rothfuss. Nach einer zweijährigen Auszeit wegen Depressionen hatte sie erst im vergangenen Dezember ihr Comeback gefeiert.Schmiedt überrascht von WahlFür den 37-jährigen Schmiedt waren die Spiele in Italien die zweiten Paralympics nach 2022 in Peking. Wie vor vier Jahren China belegte der einzige deutsche Snowboarder in Cortina im Cross den neunten Platz sowie im Banked Slalom Rang zehn. "Dass die Wahl auf mich fallen könnte, damit hätte ich überhaupt gar nicht gerechnet und bin völlig überrascht. Es ist etwas ganz Besonderes. Ich freue ich sehr und werde die deutsche Fahne ordentlich schwingen", sagte der Betriebsprüfer.Bei der Eröffnungsfeier in Verona waren Alpin-Ass Anna-Lena Forster und Para-Eishockeyspieler Jörg Wedde das deutsche Fahnenträger Duo.

Zeige mehr

Qualifikation in China: Vettel abgelöst: Antonelli schreibt Formel-1-Geschichte

Sebastian Vettel erobert 2008 als jüngster Formel-1-Fahrer eine Pole Position. Ein italienischer Teenager löst den Deutschen nun ab: Kimi Antonelli profitiert auch vom Pech seines Teamkollegen.Papa Marco umarmte Kimi Antonelli nach dem Sturm in die Formel-1-Geschichtsbücher und tätschelte liebevoll die Wange des Sohnes. Rekordweltmeister Lewis Hamilton herzte den italienischen Rekordmann mit einem dicken Grinsen im Gesicht. "Großer Glückwunsch an diesen großen Burschen hier", sagte der mehr als 21 Jahre ältere Superstar zu seinem Mercedes-Nachfolger. "Es ist wirklich toll zu sehen, wie er sich weiterentwickelt. Er hat es wirklich verdient."Im Alter von nur 19 Jahren und 201 Tagen ist Kimi Antonelli als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte zu einer Pole Position gerast. Mit Rang eins am Samstag in der Qualifikation zum Großen Preis von China verdrängte er den bisherigen Spitzenreiter Sebastian Vettel, der 2008 mit 21 Jahren und 72 Tagen für Toro Rosso in Monza sensationell die Pole geholt hatte. Einen Tag später raste der Heppenheimer dann auch zu seinem ersten Grand-Prix-Sieg.Antonelli "wirklich zufrieden"Vor knapp einem Jahr war Antonelli schon einmal auf Startplatz eins in der Formel 1 gefahren - allerdings nur für den Sprint in Miami. Diesmal profitierte er auch von technischen Problemen seines Teamkollegen George Russell, dessen Motor in der dritten K.o.-Runde zunächst nicht ansprang und der dann auch noch mit dem Getriebe kämpfte."Es war eine ziemlich saubere Session, ich bin also wirklich zufrieden", sagte der glückliche Antonelli. "Ich habe gesehen, dass George ein Problem hatte, aber ich habe einfach versucht, mich zu konzentrieren und eine gute Runde hinzulegen." Und das gelang Antonelli in 1:32,064 Minuten auch.Genugtuung beim Mercedes-Teamchef"Viele haben gesagt, der Junge sei noch zu jung für einen Mercedes, aber er hat sich gut geschlagen", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff nach der Premieren-Pole Antonellis. Jetzt komme er "in die Gänge" und habe eine Topzeit "hingeknallt. Er beginnt richtig Performance zu zeigen und verdient diesen Sitz", betonte Wolff.Antonelli hatte vor einem Jahr Rekordweltmeister Hamilton abgelöst, der zu Ferrari gewechselt war und nun hinter dem Mercedes-Duo als Dritter in das zweite Saisonrennen am Sonntag (8.00 Uhr MEZ/Sky) startet. "Er hat sicher Glück gehabt, weil George nur eine Chance hatte in Q3, aber Kimi hat es gut gemacht. So kann es weitergehen", sagte Papa Marco über seinen Sohn.Frontflügel, Batterie, GetriebeImposante Schadensbegrenzung betrieb Antonellis Teamkollege Russell. Der Brite steuerte nach dem Auftaktsieg in Australien und dem Erfolg im Sprintrennen von Shanghai seiner zweiten Pole in diesem Jahr entgegen. Dann wurde es für ihn aber "einfach verrückt", wie er selbst sagte.Nach dem zweiten K.o.-Duchgang klagte er über einen demolierten Frontflügel, dann konnte er seinen Motor nicht starten und bekam keinen Gang rein. Dreimal musste die Software neu hochgeladen werden, ehe der Mercedes lief.Hülkenberg fehlen nur zwei Tausendstelsekunden"Ich bin froh, hier zu stehen. Zu Beginn der letzten Runde hatte ich keinen Saft, keine Reifentemperaturanzeige, einfach gar nichts", beschrieb Russell seine prekäre Lage, ehe er doch noch eine Spitzenrunde hinlegte. "Aber das Team hat wirklich großartige Arbeit geleistet, um uns in diese Position zu bringen. Es hätte viel schlimmer kommen können."Für Nico Hülkenberg lief es in der Startplatzjagd immerhin besser als im Sprint. Nach einem technischen Aus in dem Kurzrennen über 100 Kilometer verpasste der einzige deutsche Fahrer im Feld zwar die letzte K.o.-Runde. Dem Audi-Piloten fehlten als Elftem aber nur zwei Tausendstelsekunden. Als knappe Angelegenheiten beschrieb Hülkenberg die Startplatzjagd. "Ich hoffe, dass es morgen was gibt und wir etwas mit nach Hause nehmen können."Kopfschütteln bei VerstappenKomplett bedient war der viermalige Weltmeister Max Verstappen. "Jede Runde ist ein Überlebenskampf, es macht überhaupt keinen Spaß", konstatierte der Red-Bull-Star, der in der Qualifikation nur Achter wurde, nachdem er als Neunter im Sprint schon die Punkte verpasst hatte. Verstappen klagt über mangelnden Grip, fehlende Balance und Reifenverschleiß."Es fühlt sich nicht gut an. Wenn du in der Vergangenheit etwas komplett auf den Kopf gestellt hast, hat es etwas gebracht", sagte er mit einem Anflug von Ratlosigkeit. Nun helfe aber nichts bei seinem Dienstwagen.

Zeige mehr

Früherer Stürmer: Ex-HSV-Profi zu Gefängnisstrafe verurteilt

Bereits 2019 war der ehemalige Fußballprofi Romeo Castelen am Amsterdamer Flughafen festgenommen worden. In seinem Gepäck befanden sich 140.000 Euro. Nun gibt es ein Urteil.Der ehemalige niederländische Fußball-Nationalspieler Romeo Castelen (42) ist wegen Geldwäsche zu einer Gefängnisstrafe von 18 Monaten verurteilt worden. Sechs Monate der Strafe wurden zur Bewährung ausgesetzt, teilte das Gericht in Zwolle mit. Die Anklage hatte drei Jahre Haft gefordert. Die Verteidigung des früheren Profis des Hamburger SV kündigte Berufung gegen das Urteil an.Der frühere Stürmer muss nach dem Urteil auch zwei Millionen Euro zurückbezahlen. Im selben Verfahren wurde ebenfalls ein Partner von ihm, ein ehemaliger Fußballscout, zu einer Haftstrafe verurteilt. Romeo Castelen hatte 140.000 Euro im HandgepäckCastelen war 2019 am Amsterdamer Flughafen festgenommen worden, nachdem in seinem Gepäck fast 140.000 Euro Bargeld gefunden worden waren. Er hatte angegeben, das Geld im Glücksspiel gewonnen zu haben. Doch das fanden die Richter nicht überzeugend. Der Niederländer soll eine zentrale Rolle in einem Geldwäschesystem über einen chinesischen Fußballverein gespielt haben, für den er seit 2017 spielte. Dabei soll er mehrfach aus den Niederlanden mit großen Geldsummen nach China oder Hongkong geflogen sein.Castelen hatte in den Niederlanden unter anderem für Feyenoord Rotterdam gespielt und war zwischen 2004 und 2007 auch zehnmal für die Nationalmannschaft im Einsatz gewesen. Für den HSV war er von 2007 bis 2012 aktiv.

Zeige mehr

Medienbericht: Formel 1 sagt wegen Irankriegs zwei Rennen ab

Der Irankrieg breitet sich auf mehrere Regionen in Nahost aus. Das betrifft laut Sky auch die Formel 1. Die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien im April können nicht stattfinden.Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten sagt die Formel 1 nach Informationen des Pay-TV-Senders Sky die beiden Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien ab. Wie es auf der Internetseite des TV-Senders heißt, streicht die Königsklasse des Motorsports die für den 12. und 19. April angesetzten Rennen aus ihrem Kalender. Ersatztermine wird es in diesem Jahr demnach nicht geben. Eine Bestätigung für diese Pläne steht noch aus, aber Sky ist als Rechtehalter besonders gut informiert.In Bahrain und Saudi-Arabien hätten der vierte und fünfte Grand Prix dieser Saison stattfinden sollen. Der Rennkalender wird damit eingedampft und umfasst nur noch 22 statt 24 Veranstaltungen. Der April ist nun Formel-1-frei, gefahren wird offenbar erst wieder am 3. Mai in Miami.Keine Reifentests der Formel 1 in BahrainAm Morgen des 28. Februar hatten Israel und die Vereinigten Staaten den Iran angegriffen. In der Folge attackierte die Führung in Teheran Israel sowie mehrere US-Militärstützpunkte in der Region. Die arabischen Golfstaaten beheimaten gemeinsam Tausende US-Truppen.In Bahrain, wo seit 2004 in Sakhir gefahren wird, hatte die Formel 1 in dieser Saison noch zwei Tests veranstaltet. Ende Februar wurden aber die zweitägigen Reifentests von Pirelli gestrichen. Die geplante Veranstaltung auf dem Bahrain International Circuit musste „aufgrund der sich verschärfenden internationalen Lage aus Sicherheitsgründen“ abgesagt werden.Das Auftaktrennen in Melbourne konnte wie geplant über die Bühne gehen. Auch wenn Hunderte Mitarbeiter rund um die Formel 1 wegen der zunächst gesperrten Lufträume im Nahen Osten ihre Pläne ändern mussten und auf andere Reiserouten auswichen.

Zeige mehr

Nach Eskalation im Nahen Osten: Bericht: Keine Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien

Die Formel 1 fährt seit Anfang der 2000er Jahre im Nahen Osten. Der Iran-Krieg trifft nun auch die Königsklasse des Motorsports. Zwei WM-Läufe sollen gestrichen werden.Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten sagt die Formel 1 nach Informationen des Pay-TV-Senders Sky die beiden Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien ab. Wie es auf der Internetseite des Senders heißt, streicht die Königsklasse des Motorsports die für den 12. und 19. April angesetzten Rennen aus ihrem Kalender. Ersatztermine wird es in diesem Jahr demnach nicht geben. Eine Bestätigung für diese Pläne steht noch aus, aber Sky ist als Rechtehalter besonders gut informiert.In Bahrain und Saudi-Arabien hätten der vierte und fünfte Grand Prix dieser Saison stattfinden sollen. Der Rennkalender wird damit eingedampft und umfasst nur noch 22 statt 24 Veranstaltungen. Der April ist nun Formel-1-frei, gefahren wird offenbar erst wieder am 3. Mai in Miami.Keine Reifentests in BahrainAm Morgen des 28. Februar hatten Israel und die Vereinigten Staaten den Iran angegriffen. In der Folge attackierte die Führung in Teheran Israel sowie mehrere US-Militärstützpunkte in der Region. Die arabischen Golfstaaten beheimaten gemeinsam Tausende US-Truppen.In Bahrain, wo seit 2004 in Sakhir gefahren wird, hatte die Formel 1 in dieser Saison noch zwei Tests veranstaltet. Ende Februar wurden aber die zweitägigen Reifentests von Pirelli gestrichen. Die geplante Veranstaltung auf dem Bahrain International Circuit musste "aufgrund der sich verschärfenden internationalen Lage aus Sicherheitsgründen" abgesagt werden.Das Auftaktrennen in Melbourne konnte am vergangenen Sonntag wie geplant über die Bühne gehen. Auch wenn Hunderte Mitarbeiter rund um die Formel 1 wegen der zunächst gesperrten Lufträume im Nahen Osten ihre Pläne ändern mussten und auf andere Reiserouten auswichen. An diesem Sonntag (8.00 Uhr/Sky) steht der Große Preis von China in Shanghai auf dem Programm, zwei Wochen später wird noch auf dem Traditionskurs im japanischen Suzuka gefahren, ehe es nun eine ungewollt lange Pause gibt.Weitere Rennen in Katar und Abu Dhabi geplantDie Formel 1 will in diesem Jahr aber noch in den Nahen Osten zurückkehren. Katar am 29. November und traditionell als Schlusspunkt Abu Dhabi am 6. Dezember sollen das Königsklassen-Jahr beschließen.

Zeige mehr

Alpin: Ski-Star Odermatt gewinnt Gesamt- und Abfahrtsweltcup

Marco Odermatt ist der beste Skirennfahrer der Gegenwart. Erneut holt er den Gesamtweltcup und mindestens eine Disziplinwertung - dafür muss er nicht mal die Abfahrt von Courchevel gewinnen.Marco Odermatt hat sich im fünften Winter nacheinander den Gesamtsieg im alpinen Ski-Weltcup gesichert. Der Schweizer kam bei der Abfahrt von Courchevel auf den dritten Platz und machte den Triumph im Kampf um die große Kristallkugel rechnerisch perfekt. Zudem gewann der beste Skirennfahrer der Gegenwart vorzeitig die kleine Abfahrts-Kugel. Der 28-Jährige kann in beiden Wertungen in den letzten Saisonrennen nicht mehr von der Spitze verdrängt werden. Der Alpin-Dominator ist zudem noch Favorit auf die Spezialwertungen im Super-G und im Riesenslalom."Das ist natürlich unglaublich", sagte Odermatt im Schweizer Fernsehen zu seinen fünf großen Kristallkugeln in Serie. "So etwas ist weder planbar, noch traut man es sich als Bub zu wünschen. Es muss so viel zusammenspielen, dass das Jahr für Jahr möglich ist."Im Zielraum von Courchevel ballte Odermatt zufrieden und erleichtert die Faust - auch wenn es nach seinem Abfahrtserfolg zuletzt in Garmisch-Partenkirchen nicht zum nächsten Sieg reichte. Diesen sicherte sich Vincent Kriechmayr, der 0,09 Sekunden Vorsprung auf Giovanni Franzoni aus Italien hatte. Kriechmayr beendet dabei eine negative Rekordserie der Ski-Nation Österreich, die seit fast genau drei Jahren und dabei 23 Weltcups keine Abfahrt mehr gewonnen hatte.Odermatt profitiert von Patzer des TeamkollegenOdermatt hat bei sechs ausstehenden Rennen - zwei Super-G in Courchevel an diesem Wochenende und dann je eine Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und Slalom beim Weltcupfinale von Lillehammer - 632 Punkte Vorsprung auf Lucas Pinheiro Braathen. Weil der für Brasilien startende Riesenslalom-Olympiasieger aber in den Speed-Events seinem Schweizer Rivalen deutlich unterlegen ist, gab es schon vor Courchevel kaum Zweifel am Gesamtsieg von Odermatt.Zumindest etwas spannender hatte es in der Abfahrtswertung ausgesehen, in der Franjo von Allmen seinen Teamkollegen Odermatt theoretisch noch hätte abfangen können. Weil der Olympiasieger aber in Courchevel ausschied, war Odermatts Erfolg schon fix, noch bevor dieser sich aus dem Starthaus schob.Deutsches Duo weit abgeschlagenDie beiden deutschen Starter spielten beim Ausgang der schwierigen Abfahrt keine Rolle. Simon Jocher wurde mit 3,17 Sekunden Rückstand 41.; der junge Maximilian Schwarz landete in seiner erst fünften Weltcup-Abfahrt auf dem 46. Rang (+3,90).

Zeige mehr

Fußball-Bundesliga: BVB trennt sich im Sommer von zwei Stars

Borussia Dortmund treibt den personellen Umbruch voran. Nach Julian Brandt müssen zwei weitere BVB-Profis gehen. Die Zukunft eines Leistungsträgers ist weiter ungewiss.Nach vier Jahren trennt sich Borussia Dortmund im Sommer von Ex-Nationalspieler Niklas Süle. Der Tabellenzweite der Fußball-Bundesliga werde den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem Innenverteidiger nicht verlängern, teilte der Verein mit. Neben Süle muss auch Mittelfeldspieler Salih Özcan gehen. „Wir haben mit beiden in dieser Woche sehr offene und wertschätzende Gespräche geführt. Am Ende haben wir uns sowohl mit Niklas als auch mit Salih gemeinsam darauf verständigt, am Saisonende getrennte Wege zu gehen“, sagte BVB-Boss Lars Ricken den „Ruhr Nachrichten“. Zuvor hatten die Dortmunder bereits die Trennung von Offensivmann Julian Brandt verkündet. Der 30 Jahre alte Süle, der zwischen 2016 und 2023 insgesamt 49 Länderspiele bestritt, war im Sommer 2022 vom deutschen Rekordmeister Bayern München zum BVB gewechselt. Nun endet seine Zeit in Dortmund, obwohl mit Emre Can (Kreuzbandriss) ein Innenverteidiger langfristig ausfällt. Sowohl Süle als auch der Verein hätten das Gefühl gehabt, „sich im Sommer anders auszurichten“, sagte Ricken.Zukunft von Schlotterbeck beim BVB offenDer Abgang von Süle dürfte die Transferplanungen des BVB nachhaltig beeinflussen – zumal die Zukunft von Nationalspieler Nico Schlotterbeck weiter offen ist. Man sei in einem „guten, vertraulichen Austausch. Das zeigt die gegenseitige Wertschätzung, denn wir sind da total klar. Wir haben eine gemeinsame Erwartungshaltung und nach der handeln wir auch“, berichtete Ricken.Schlotterbecks Vertrag läuft noch bis 2027. Bisher hat der 26 Jahre alte Abwehrspieler ein Angebot zur Verlängerung seines Arbeitspapiers noch nicht angenommen. Sollte dies bis zum Saisonende nicht geschehen, könnte ihn der Verein womöglich verkaufen, um sich eine hohe Ablösesumme zu sichern.

Zeige mehr

Formel 1 in China: Mercedes dominiert weiter: Russell gewinnt Sprint-Quali

Kurz nach dem actionreichen Auftakt in Australien macht die Formel 1 in Shanghai Station. Mercedes wirkt erneut unschlagbar.Auftaktsieger George Russell gibt auch beim Formel-1-Gastspiel in China das Tempo vor. Der britische Mercedes-Pilot holte sich nach der Trainingsbestzeit auch Startplatz eins für das Sprintrennen am Samstag (4.00 Uhr/Sky). Russell verwies seinen italienischen Teamgefährten Kimi Antonelli auf Rang zwei. "Das Auto hat sich supertoll angefühlt", schwärmte der 28-Jährige.Als Dritter startet Titelverteidiger Lando Norris im McLaren in den Sprint. Vierter ist Ferrari-Pilot Lewis Hamilton. Im Vorjahr hatte der Rekordchampion das Kurzrennen über 100 Kilometer in Shanghai gewonnen.Russell hatte den actionreichen Saisonstart in Australien vor seinem Stallrivalen Antonelli für sich entschieden. Hinter dem Mercedes-Team folgt die Konkurrenz auch in China mit deutlichem Rückstand. Der viermalige Weltmeister Max Verstappen musste sich im Red Bull mit Startplatz acht begnügen.Der neue Audi-Werksrennstall sortierte sich wie in Melbourne im Mittelfeld ein. Nico Hülkenberg fuhr in der Sprint-Qualifikation auf den elften Platz. Der Brasilianer Gabriel Bortoleto belegte Rang 14.Mehrere Teams mit technischen ProblemenVor dem zweiten Saisonlauf am Sonntag (8.00 Uhr/Sky) hatten mehrere Teams erneut Probleme mit den neuen Autos und konnten nur Teile des geplanten Programms absolvieren. Neuling Arvid Lindblad von den Racing Bulls musste am Vormittag seinen Dienstwagen im einzigen Training schon nach sechs Runden mit einem Defekt abstellen. Sergio Perez konnte im Cadillac nicht an der Sprint-Quali teilnehmen.Nach einer großen Regelreform haben sich nicht nur die Boliden deutlich verändert, sondern auch die Antriebseinheiten. Die neuen Motoren beziehen zu gut 50 Prozent Leistung vom Verbrenner und zu fast 50 Prozent aus der Batterie, die wieder geladen werden muss.

Zeige mehr

Leichtathletik: Stabhochspringer Duplantis verbessert erneut Weltrekord

Schon wieder Weltrekord! Der schwedische Stabhochspringer ist und bleibt ein Phänomen. In seiner Heimat stellt er die nächste Bestmarke auf.Olympiasieger Armand Duplantis hat den nächsten Stabhochsprung-Weltrekord aufgestellt. Bei dem nach seinem Spitznamen benannten Hallen-Meeting Mondo Classic in Uppsala in seiner Heimat Schweden überquerte er im ersten Versuch atemberaubende 6,31 Meter. Duplantis verbesserte damit seinen eigenen Weltrekord von der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Tokio im vergangenen September um einen Zentimeter."Das ist meine Heimat. Jedes Mal, wenn ich auf der Bahn stehe, repräsentiere ich euch und bin sehr stolz darauf, für euch und Schweden zu springen", sagte Duplantis nach seiner spektakulären Flugshow vor dem Heimpublikum.Nächster Weltrekord schon kommende Woche?Wie der kontinentale Leichtathletik-Verband European Athletics mitteilte, sprang Duplantis in Uppsala bereits zum 15. Mal einen Weltrekord. Ein Ende ist nicht in Sicht. Schon in der kommenden Woche könnten die 6,31 Meter wieder Geschichte sein. Dann will der 26-Jährige bei der Hallen-Weltmeisterschaft im polnischen Torun teilnehmen.Der schwedische Ausnahmeathlet ließ schon anklingen, dass er eines Tages die 6,40 Meter für möglich hält. Mit weit mehr als 100 Sprüngen über 6,00 Meter ist er schon lange in einer anderen Liga als der Rest der Stabhochsprung-Welt. Die letzte Meisterschaftsniederlage liegt schon fast sieben Jahre zurück.

Zeige mehr

Showing 141 to 160 of 1217 entries

Diese Informationen könnten ebenfalls von Interesse sein

Keyword News · Community News · Twitter News

DDH würdigt das Urheberrecht der Nachrichtenverlage und zeigt mit Respekt für das geistige Eigentum der Redaktionen nur einen kleinen Teil der Nachricht bzw. des veröffentlichten Artikels an. Die Informationen hier dienen dem Zweck, sich schnell und gezielt einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungen machen zu können. Bei Interesse an Einzelthemen klicken Sie gerne auf ein Nachrichtenelement. Wir leiten Sie dann an das Verlagshaus und zum entsprechenden Artikel weiter.

· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·