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Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Fußball: Tritt Irans Team bei der WM an? Trump: "Mir wirklich egal"

Seit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen wird spekuliert, ob der Iran wirklich bei der Fußball-WM in den USA spielen wird. Nun äußert sich der US-Präsident dazu.US-Präsident Donald Trump hat sich gleichgültig über ein mögliches Fehlen der iranischen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM im Sommer geäußert. Ihm sei es "wirklich egal", ob der für das Endturnier in den USA, Kanada und Mexiko qualifizierte Iran teilnehmen werde oder nicht, sagte Trump (79) im Interview des Magazins "Politico": "Ich denke, Iran ist ein sehr schwer geschlagenes Land. Sie pfeifen auf dem letzten Loch."Der Iran soll bei der Fußball-WM vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA in einer Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten spielen. Doch einen Start hatte der iranische Fußballpräsident Mehdi Taj am Wochenende nach dem Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen offen gelassen.Iran nicht beim Planungstreffen dabei"Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht zu erwarten ist, dass wir hoffnungsvoll auf die WM blicken", hatte Taj gesagt. Die Situation werde sicherlich auch in den sportlichen Betrachtungen ein Thema sein und erfordere eine Entscheidung. "Das US-Regime hat unser Heimatland angegriffen, und das ist ein Vorfall, der nicht unbeantwortet bleiben wird", betonte Taj weiter. Laut "Politico" hat der Iran als einziges Land bei einem Planungstreffen aller WM-Teams in Atlanta in dieser Woche gefehlt. Die Auslosung der WM-Vorrunden-Gruppen im Dezember in Washington hatte der Iran boykottiert, da die US-Regierung drei Funktionären, darunter dem Verbandspräsidenten Taj, Visa für Einreise verweigert haben soll.

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Tennis: Zverev mit Spaß und guter Laune ins Sunshine Double

Alexander Zverev hat weiter große Ziele, doch so ganz verbissen will er diese nicht mehr verfolgen. Bringt ihm das die notwendige Lockerheit, um es mit Alcaraz und Sinner aufzunehmen?Für das Sunshine Double scheint Alexander Zverev in genau der richtigen Stimmung zu sein. "Generell will ich Tennis in diesem Jahr einfach ein bisschen mehr genießen", hatte der 28-Jährige vor dem Start der beiden Masters-1000-Turniere in Indian Wells und Miami gesagt. Er hoffe zwar, dass er noch mindestens zehn Jahre seinen ehrgeizigen Zielen nachgehen könne, "aber es geht auch darum, Spaß daran zu haben".Und Spaß hatte Zverev zuletzt. Im Doppel-Wettbewerb des ATP-Turniers in Acapulco holte Zverev mit seinem brasilianischen Kumpel Marcelo Melo überraschend den Titel. Das sei für ihn "etwas ganz Besonderes", sagte der Weltranglistenvierte, der den Triumph in Mexiko mit einem Sombrero auf dem Kopf feierte und dabei sehr zufrieden wirkte.Noch bedeutender für Zverevs gute Laune war aber Tochter Mayla, die ihn in Mexiko begleitet hatte. Dadurch entstand ein etwas anderes Bild vom sonst eher unnahbaren Zverev, der der Vierjährigen nach dem gewonnenen Doppel-Finale einen väterlichen Kuss gab und ihr die Trophäe versprach ("Den Pokal nimmst du mit nach Hause, ja?"). Achtung, Stolpergefahr!Es scheint ein wenig, als wolle Zverev in diesem Jahr nicht mehr ganz so verbissen seinen beiden großen Karriere-Zielen hinterherjagen: dem Grand-Slam-Turniersieg und der Nummer 1 der Tenniswelt. Ob das im Kampf gegen die beiden Ausnahmekönner Carlos Alcaraz und Jannik Sinner hilft? Das Masters in Indian Wells, das aufgrund seiner Größe und Bedeutung oft auch als "fünftes Grand-Slam-Turnier" bezeichnet wird, dürfte bereits Aufschluss darüber geben.In der kalifornischen Wüste ist der Hamburger bislang nie übers Viertelfinale hinausgekommen. Und auch in diesem Jahr besteht eine frühe Stolpergefahr: Nach einem Freilos in der ersten Runde wartet als erster Gegner der Italiener Matteo Berrettini oder der Franzose Adrian Mannarino. Jeder von ihnen ist an einem guten Tag sehr unangenehm zu spielen. Für Zverev ist es wichtig, nach dem Achtelfinal-Aus im Einzel in Acapulco wieder Matchrhythmus zu bekommen und sich möglichst wieder auf Augenhöhe mit Alcaraz, Sinner und Rekord-Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic zu präsentieren. So wie bei den Australian Open, als er erst im Halbfinale am späteren Sieger Alcaraz auf dramatische Weise gescheitert war. Zverev zieht Lehren aus der VorsaisonIm Anschluss geht es beim Sunshine Double mit dem Masters in Miami weiter. Für Zverev gibt es im März eine Chance, die Weltranglisten-Position drei vom serbischen Tennisstar Djokovic zurückzuerobern. Viele Punkte muss er in den USA nämlich nicht verteidigen: Im Vorjahr flog er in Indian Wells bereits in der zweiten Runde raus, in Miami war im Achtelfinale Endstation gewesen. Damals trat er allerdings auch geschlaucht von einem Sandplatz-Abstecher in Buenos Aires und Rio de Janeiro an. Daraus hat er seine Lehren gezogen. "Vergangenes Jahr war mein Zeitplan verrückt, besonders zu Beginn des Jahres", sagte der Olympiasieger von 2021: "Da fingen meine Probleme an, weil ich mental erschöpft war, und wenn man mental erschöpft ist, fangen auch die Verletzungen an."Jetzt geht es Zverev anders an. Etwas entspannter und weniger verbissen. Seine kleine Tochter dürfte zwar wieder zurück nach Deutschland geflogen sein und nur aus der Ferne für gute Laune sorgen. Doch dafür sind jetzt Freundin Sophia Thomalla und auch wieder Dackel Mishka mit dabei.

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Tipps & Tricks: Fahrrad reinigen: So befreien Sie Ihr Rad schonend vom Schmutz

Die nächste Reinigung steht an und da darf der Drahtesel nicht fehlen. Wie Sie Ihr Fahrrad reinigen, und dabei Lack und Bremsscheiben schonen, verraten wir Ihnen.Gerade wer bei schlechtem Wetter radelt, kennt das Problem eines verdreckten Fahrrads. Wer seine Maschine liebt, der reinigt sie entsprechend. Aber Vorsicht ist geboten, denn es lauern ein paar Stolpersteine, die dem Rad eher schaden denn nützen. So sollten wir auf jeden Fall schonend unser Rad säubern. Nicht zuletzt, weil der Lack am Rahmen etwas weicher ist als der, den wir von Autos kennen. Und wenig ist ärgerlicher, als uns diesen beim Reinigen zu zerkratzen. Wie Sie das hinbekommen und warum ein Hochdruckreiniger mit Vorsicht zu benutzen ist, verraten wir Ihnen. Tipp 1: Mehrere weiche Schwämme benutzenWidmen wir uns erst einmal dem Werkzeug. Zum Reinigen des Rads eigenen sich Schwämme hervorragend. Allerdings wollen Sie wenigstens zwei benutzen. Einen für die etwas schmierigen Teile des Rads wie die Kette. Und einen für den Rahmen. Das ist fast selbsterklärend, denn im Schwamm für die Kette sammelt sich das Öl und der dunkle Schmutz ebenjener. Wenn Sie den gleichen Schwamm auch für den Rahmen des Rads benutzen, dann laufen Sie Gefahr diesen eher zu verdrecken denn zu reinigen. Tipp 2: Weiche Bürsten benutzenGerade am Kettenblatt ergibt es Sinn, lieber auf eine Bürste zu setzen, denn der weichere Schwamm bleibt gerne an den Rillen hängen. Eine Bürste ist hier das etwas bessere Reinigungswerkzeug. Apropos weich: Achten Sie darauf, dass die Borsten der Bürste weich sind. Sonst laufen Sie abermals Gefahr, sich Teile des Rahmens zu verkratzen. Praktisch sind Bürsten in unterschiedlichen Größen, mit denen Sie auch an schwer erreichbare Winkel kommen. Tipp 3: Wenn Wasser, dann sanftViele Radlerinnen und Radler nutzen gerne einen Hochdruckreiniger und sprühen damit das Fahrrad sauber. Der hilft bei besonders groben Dreck. Allerdings sollten Sie das nur unter höchster Vorsicht machen, denn der hohe Druck des Wassers kann Ihr Rad nachhaltig beschädigen. Vor allem bei sensiblen Bauteilen wie der Gangschaltung sollten Sie deshalb Vorsicht walten lassen.Hier gilt: lieber sanft als mit Gewalt. Entweder, Sie stellen den Hochdruckreiniger etwas schwächer ein und sind vorsichtig an sensiblen Gerätschaften wie Bremse und Gangschaltung oder Sie greifen gleich zur Gießkanne oder dem Gartenschlauch. Außerdem sollten Sie das Rad zum Trocknen entweder in die Sonne stellen oder mit einem Handtuch trocknen. Ansonsten laufen gerade sensible Teile wie die Kette Gefahr, zu rosten. Tipp 4: Uhren und Armbänder abnehmen!Nachdem Sie den groben Schmutz entfernt haben, gehen Sie in der Regel mit Schwamm und Bürste ans Werk. Nehmen Sie aber vorher Ihre Sportuhr, Ringe und sonstigen Schmuck ab. Sonst laufen Sie Gefahr, den Lack zu schädigen.Tipp 5: Schonende Reiniger verwendenWomit wir zu Tipp Nummer 5 kommen, und zwar schonenden Reinigern. Weiter oben haben wir bereits erläutert, dass der Lack am Rahmen eines Fahrrads in der Regel sensibler ist als bei Autos. Stark ätzende Reiniger wollen Sie deshalb nicht am Fahrrad verwenden. Hier ergibt es durchaus Sinn, einen schonenden Reiniger zu investieren, der sich konkret für Fahrräder eignet. Tipp 6: Kette ölen nach dem Fahrrad reinigenNach der Reinigung ergibt es durchaus Sinn, die Kette erneut zu ölen. Wichtig: Bitte ölen Sie diese erst, wenn sie vollständig getrocknet ist! Das Kettenöl tupfen Sie bitte nur auf die beweglichen Teile ebenjener. Die liegen auf der Innenseite der Kette, zwischen Rolle und Pin. Und diese Stellen wollen wir sparsam ölen. Kommt Öl auf die Außenseite der Kette, verdreckt sie wieder schnell und das wollen wir vermeiden. Wie Sie Ihre Kette schonend säubern, klärt der dieser Ratgeber.Tipp 7: Vorsicht bei der BremseWenn Sie den Antrieb des Rads mit einem Spray ölen, sollten Sie tunlichst darauf achten, dass nichts von dem Spray auf die Bremsscheiben und vor allem die Bremsbelege kommt. Gerade die Bremsbelege können sich mit dem Öl vollsaugen, was in einer verminderten Bremsleistung resultiert. Genau hierbei hilft ein Bremsscheibencover. Nutzen Sie keines, kann gefährlich werden! Im schlimmsten Fall müssen Sie Bremsscheiben und die Belege tauschen. Die Scheiben können Sie gegebenenfalls noch mit Isopropylalkohol retten. Trotzdem wollen Sie die Bremse lieber mit einem Bremsreiniger säubern. Warum das wichtig ist? Befindet sich Schmutz wie Staub oder Sand auf den Bremsbelegen sorgt das für eine schnellere Abnutzung der Bremsen. Tipp 8: Fahrradständer benutzen Im Idealfall nutzen Sie einen Bikestand, um Ihr Rad zu säubern. Zwingend notwendig ist das nicht, es erleichtert Ihnen aber die Arbeit, weil Sie einfacher an schwierige Stellen des Rads kommen. Tipp 9: der letzte SchliffIst das Fahrrad sauber, wollen wir ihm den letzten Schliff geben und das machen wir mit Produkten wie Poliermitteln. Wichtig: Schmieren Sie dieses nicht direkt auf den Rahmen. Mit Pech tropft es auf die Bremsscheiben und kontaminiert diese. Geben Sie die Flüssigkeit lieber auf ein Mikrofasertuch und bearbeiten Sie danach den Rahmen. So vermeiden Sie, dass die Bremse in Mitleidenschaft gezogen wird. Quellen: gcn/youtube.de

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Eishockey: Fünf Scorerpunkte: Draisaitl führt Oilers zu großem Comeback

Den Edmonton Oilers gelingt dank Superstar Leon Draisaitl eine unglaubliche Aufholjagd gegen Tim Stützle und die Ottawa Senators. Der entscheidende Treffer fällt erst in der Verlängerung.Eishockey-Star Leon Draisaitl hat das deutsche Duell mit Tim Stützle in der NHL nach einer spektakulären Aufholjagd für sich entschieden. Der Fahnenträger bei den Olympischen Winterspielen war an allen Toren seiner Edmonton Oilers beim 5:4 nach Verlängerung gegen die Ottawa Senators beteiligt. Durch den Sieg hielt Edmonton seinen hauchdünnen Vorsprung im engen Rennen um die Playoff-Plätze in der nordamerikanischen Liga, während die Senators zurückfielen.Draisaitl, der erstmals seit mehr als drei Jahren wieder fünf Scorerpunkte verbuchte, erzielte die ersten beiden Tore der Oilers selbst und hielt sein Team damit im ersten Drittel im Spiel. Es ging mit 2:2 in den zweiten Abschnitt, wo die Gäste die Tür zum Auswärtssieg mit zwei weiteren Treffern zum 4:2 weit aufstießen. Stützle war daran mit zwei Vorlagen maßgeblich beteiligt.Strafzeit für Olympiasieger Brady TkachukDoch Edmonton steckte nicht auf und kam dank Vorbereiter Draisaitl zunächst zum Anschluss und anderthalb Minuten vor dem regulären Ende zum erneuten Ausgleich. "Wir brauchten nur noch zwei Plays, und am Ende hat das geklappt für uns", sagte Draisaitl. Er warnte aber auch: "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht so oft in solche Situationen geraten. Du kannst nicht immer hinterherlaufen, wenn Du ins letzte Drittel gehst. Das ist kein Erfolgsrezept."In der Verlängerung leistete sich Senators-Kapitän und US-Olympiasieger Brady Tkachuk ein Halten und wurde dafür mit einer Zeitstrafe belegt. Die folgende Überzahl nutzten die Hausherren und schnappten sich durch einen Schlagschuss von Evan Bouchard doch noch den Sieg. Auch bei diesem Treffer war zuvor der gebürtige Kölner Draisaitl an der Scheibe.

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Sporthose: Mehr Tragekomfort beim Joggen: Darum sind Lauftights die bessere Wahl

Druckstellen und Hautirritationen durch zu viel Reibung sind beim Joggen keine Seltenheit. Um den Tragekomfort zu erhöhen, sollten Sie Ihrer Sporthose mehr Aufmerksamkeit schenken.Bei Lauftights ("tight" bedeutet übersetzt "eng") handelt es sich um nichts anderes als eng anliegende Sporthosen. Doch im Gegensatz zu gewöhnlichen Leggings wurden diese speziell auf die Bewegungen beim Laufen abgestimmt, um Hautirritationen zu vermeiden. Die Materialien sind atmungsaktiv, damit der Schweiß schneller vom Körper wegtransportiert werden kann. Zudem sind in Lauftights praktische Details eingearbeitet, wie etwa flach gesteppte Nähte für weniger Reibung, netzförmige Mesh-Einsätze für eine bessere Luftzirkulation oder reflektierende Elemente für mehr Sichtbarkeit beim Joggen im Dunkeln. Ob Sie sich für eine kurze oder lange, dünne oder dicke Sporthose entscheiden, sollte immer von den jeweiligen Wetterverhältnissen abhängen.Wichtige Eigenschaften von LauftightsWie zu anfangs erwähnt, besitzen Lauftights andere Eigenschaften als gewöhnliche Leggings. Ermöglicht werden diese durch bestimmte Materialien. Welche das sind und worauf Sie beim Kauf sonst noch achten sollten, wird wie folgt erklärt:Das Material checkenDamit der Schweiß, den Sie beim Laufen produzieren, vom Körper wegtransportiert wird, müssen Lauftights atmungsaktiv und schnelltrocknend sein. Hautfreundliche Stoffe wie Baumwolle sind zwar besonders angenehm zu tragen, saugen die Feuchtigkeit jedoch auf und speichern diese – dadurch kühlt der Körper (insbesondere an kalten Tagen) schneller aus. Aus diesem Grund sind strapazierfähige Materialien besser zum Joggen geeignet, wie beispielsweise Polyester. Aber auch die Zugabe von Merinowolle ist vor allem im Winter ein wichtiger Punkt, da sie den Körper noch besser wärmt. Elasthan hingegen gibt den eng anliegenden Lauftights noch mehr Bewegungsfreiheit.Die Passform findenUm unangenehme Druckstellen und Hautirritationen oder -reizungen vermeiden, sollten Lauftights immer bequem sitzen. Möglich wird das unter anderem durch flach gesteppte Nähte oder einen breiten und hohen Bund mit integriertem Gummi – dadurch bietet die Sporthose noch mehr Halt beim Laufen und rutscht nicht. Für den nötigen Stretchanteil, der den Stoff erst richtig dehnbar macht, sorgt Elasthan. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Lauftights zu geringen Teilen auch aus diesem Material bestehen. Dadurch erhöht sich der Tragekomfort.Die Details beachtenZu guter Letzt sollten Sie auch auf die Details einer Sporthose achten, die nicht uninteressant sind: Wie etwa eine integrierte Tasche für den Hausschlüssel oder das Handy. Und auch reflektierende Elemente spielen eine wichtige Rolle für Jogger:innen, die ihre Runde am liebsten abends (oder früh am Morgen) drehen, wenn es draußen dunkel ist und man in seiner Sportkleidung kaum auffällt.Lauftights für kalte und warme TageNeben den Materialien darf auch die Länge der Lauftights nicht außer Acht gelassen werden. Die folgenden Tipps sollen Ihnen in erster Linie weiterhelfen, wenn Sie noch ein:e Laufanfänger:in oder nicht im (regelmäßigen) Training sind:Wenn es draußen trocken und warm ist, sind kurze Lauftights die bessere Wahl, damit die Haut besser atmen und der Schweiß an der Luft schneller trocknen kann.Dreiviertelhosen sind vor allem in den Übergangsmonaten eine sinnvolle Anschaffung. Sie halten Ihre Beine schön warm, lassen jedoch noch etwas Luft an die Haut.Lange Lauftights mit Reflektoren machen vor allem an dunklen Herbsttagen Sinn, damit Ihr Körper nicht so schnell auskühlt und Sie beim Joggen besser erkannt werden.Sogenannte Thermohosen sind für kalte Wintertage bestens geeignet, da sie von innen mit Fleece gefüttert sind und (im Idealfall) feuchtigkeitsabsorbierende Eigenschaften besitzen.So pflegen Sie die Lauftights richtigAufgrund der empfindlichen Materialien sollten Sie bei der Reinigung Ihrer Lauftights folgende Hinweise berücksichtigen:Halten Sie sich an die Pflegehinweise in dem eingenähten Etikett Ihrer Sporthose. Waschen Sie Lauftights heißer als empfohlen, können die Fasern beschädigt werden. Grundsätzlich wird empfohlen, das Material bei maximal 30 Grad zu waschen.Verzichten Sie auf Bleichmittel oder Weichspüler, sonst verkleben die Fasern und die Lauftights verlieren ihre atmungsaktiven Eigenschaften. Am besten verwenden Sie nur ein Feinwaschmittel oder ein spezielles Waschmittel für Sportkleidung.Auch die Temperaturen im Trockner sind für Lauftights ungeeignet. Da die Materialien (vor allem Kunstfasern) grundsätzlich schneller trocknen als bei gewöhnlichen Sporthosen aus Jersey oder Baumwolle, sollten Sie die Kleidung auf der Wäscheleine trocknen lassen.

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Spanischer Fußball: Aufholjagd vergebens: Barça scheitert im Pokal an Atlético

Trotz des 3:0-Sieges im Rückspiel reicht es für den FC Barcelona nicht: Nach dem 0:4 im Hinspiel scheidet das Team von Hansi Flick gegen Atlético in der Copa del Rey aus.Das kleine Fußball-Wunder ist ausgeblieben. Trainer Hansi Flick ist mit dem FC Barcelona im Halbfinale des spanischen Pokals an Atlético Madrid gescheitert. Der Titelverteidiger aus Katalonien gewann zwar im heimischen Camp Nou das Rückspiel mit 3:0 (2:0), konnte aber trotz der starken Leistung die 0:4-Pleite aus dem Hinspiel nicht wettmachen. Barças Marc Bernal (29. Minute) brachte die Flick-Elf nach Vorarbeit von Jungstar Lamine Yamal in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erhöhte Raphinha (45.+5) per Foulelfmeter auf 2:0. Auch in der zweiten Halbzeit dominierte Barcelona das Geschehen auf dem Platz. Ein weiterer Treffer von Bernal (72.) ließ den Tabellenführer der Primera División weiter hoffen. Doch Atlético rettete sich mit einer starken Abwehrleistung ins Finale. Dort trifft das Team von Trainer Diego Simeone auf Real Sociedad San Sebastian oder Athletic Bilbao.Im Vorjahr hatte sich Barça gegen Atlético in der Copa del Rey nach zwei hart umkämpften Spielen noch knapp durchgesetzt und am Ende im Finale gegen Real Madrid triumphiert.

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Winter-Paralympics 2026: Wegen Russland: Deutsches Para-Team nicht bei Athletenparade

Russlands Teilnahme an den Paralympics empört nicht nur die Ukraine. Auch das deutsche Team will dem wichtigsten Teil der Eröffnungsfeier fernbleiben.  Aus Protest an der Zulassung russischer und belarussischer Sportler unter eigener Flagge bei den Paralympics in Italien wird das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier in Verona nicht an der Athletenparade der Nationen teilnehmen. Das teilte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) drei Tage vor dem Start der Paralympics mit.Die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Christiane Schenderlein, entschied daraufhin, "ebenfalls nicht an der Eröffnungsfeier" teilnehmen zu wollen, wie die CDU-Politikerin in einer Stellungnahme mitteilte. Die Para-Wettkämpfe im Rahmen der Spiele wolle sie aber weiterhin besuchen.Deutschland zeigt Solidarität mit der Ukraine"Diese Entscheidung dient sowohl der Konzentration auf die bevorstehenden Wettkämpfe als auch dem Anliegen, die solidarische Haltung gegenüber der ukrainischen Delegation respektvoll zum Ausdruck zu bringen", heißt es in einer Stellungnahme des Verbands. Die Ukraine wehrt sich seit vier Jahren gegen eine russische Invasion, bei der Belarus als Verbündeter in Erscheinung tritt.An den sogenannten Pre-Recordings, also den im Vorfeld aufgezeichneten und dann bei der Eröffnungsfeier gezeigten Aufnahmen, werde das Team Deutschland Paralympics aber wie vorgesehen teilnehmen, hieß es weiter.Ukraine und Estland boykottieren Eröffnungsfeier komplettZuvor hatten die Ukraine und Estland angekündigt, der Eröffnungsfeier aus Protest komplett fernbleiben zu wollen. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha rief alle Länder und nationalen Paralympischen Komitees dazu auf, die Eröffnungsfeier zu boykottieren. Er verurteilte den Beschluss des Internationalen Paralympischen Komitees. Das IPC hatte im vergangenen September entschieden, die Sanktionen gegen die Dachverbände Russlands und seines Verbündeten Belarus aufzuheben.Die Athleten aus beiden Ländern dürfen demnach wieder unter ihrer Landesfahne starten. Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina war ein Start nur von Einzelsportlern aus Russland und nur im neutralen Status möglich gewesen. Schenderlein kritisiert IPCDie IPC-Entscheidung habe "internationale Kritik ausgelöst, die ich teile", ließ Sport-Staatsministerin Schenderlein verlauten: "Wir respektieren die Autonomie des Sports. Zugleich sehen wir, dass diese Entscheidung international auf erhebliche Vorbehalte stößt."Der DBS kritisierte die Zulassung von Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus für das Event in Mailand und Cortina. "Gerade in herausfordernden Zeiten bleibt es unsere gemeinsame Aufgabe, die Paralympischen Werte sichtbar zu leben und die Integrität des Sports entschlossen zu schützen", ließ der Verband verlauten.

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Fußball: Start in WM-Quali: DFB-Frauen wirbeln gegen Slowenien

Zum Jahresauftakt sprüht das deutsche Nationalteam um Kapitänin Giulia Gwinn vor Spiellaune. Slowenien macht es den Gastgeberinnen allerdings auch leicht.Die Fans feierten die deutschen Fußballerinnen mit "Oh, wie ist das schön"-Gesängen und viel Applaus für einen Start nach Maß in die WM-Qualifikation. Das Nationalteam von Bundestrainer Christian Wück wirbelte vor 19.169 Zuschauern in Dresden teilweise ansehnlich gegen Slowenien und landete einen hoch verdienten 5:0 (2:0)-Sieg im ersten Spiel der Qualifikation zur WM 2027 in Brasilien. Auf dem erhofften Weg in die absolute Weltspitze war der Außenseiter allerdings kein Maßstab für den EM-Halbfinalisten. "Wir sind in beide Halbzeit sehr gut reingestartet, haben sehr viel Energie reingebracht", sagte Kapitänin Giulia Gwinn in der ARD. Sie bemängelte aber auch "viele Unsauberkeiten im Spiel, das müssen wir ablegen. Trotzdem macht das Spiel wieder Lust auf mehr." Auch Bundestrainer Wück war grundsätzlich zufrieden mit dem Auftritt: "Wir haben ziemlich schnell für klare Verhältnisse gesorgt und in der zweiten Hälfte nachgelegt."Tor für eine Debütantin Vivien Endemann (6. Minute), Elisa Senß (11.), Linda Dallmann (48.), Debütantin Larissa Mühlhaus (53.) und Lea Schüller (71.) erzielten die Tore, die Gastgeberinnen ließen aber auch einige Chancen liegen. Bereits am Samstag (18.00 Uhr/ZDF) geht es für die DFB-Frauen in Stavanger gegen Norwegen weiter. Dritter Gegner auf dem Weg zur WM ist Österreich. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für das Turnier - genau das strebt das Wück-Team an. Nach dem Ausfall von Klara Bühl (Muskelverletzung) baute Wück seine Offensive fast komplett um: Für die Flügelstürmerin vom FC Bayern spielte links Wolfsburgs Endemann. Jule Brand kehrte von der Zehn auf die rechte Seite zurück, dafür rückte Münchens Dallmann auf die Spielmacher-Position. England-Profi Martinez in der Startelf In der Spitze lief etwas überraschend erstmals von Anfang an Shekiera Martinez von West Ham United auf. Die 24-Jährige bewegte sich gut, ihr erstes Tor im dritten Länderspiel gelang ihr aber trotz einiger Möglichkeiten nicht.Nachdem Gwinn die DFB-Elf zum 20. Mal als Kapitänin auf den Rasen geführt hatte, taten sich schnell Lücken auf beim Gästeteam. Slowenien war noch nie bei einem großen Turnier dabei und ging als Außenseiter in die europäische Ausscheidung.Slowenien schnell überfordertEin öffnender Pass von Dallmann führte auch früh zum 1:0 - Endemann schob den Ball an Torfrau Zala Mersnik vorbei. Senß nutzte kurz darauf die nächste Einschusschance. Im Gegensatz zu den beiden Nations-League-Finals gegen die Weltmeisterinnen aus Spanien (0:0/0:3) zum Jahresende hatten die deutschen Frauen dieses Mal leichtes Spiel. Vor allem Dallmann mit ihrer Technik und Übersicht tat der deutschen Auswahl sichtlich gut. Die Sloweninnen um Spielführerin Maja Sternad von Werder Bremen wirkten schnell überfordert. Aber das DFB-Team schluderte auch mal wieder im Abschluss und machte danach zu wenig aus der Überlegenheit.Torhüterin Berger muss 1:2 verhindern So vergab Endemann frei vor Marsnik zunächst das überfällige 3:0. Und Torhüterin Ann-Katrin Berger musste kurz vor der Pause mit dem Fuß gegen Zara Kramzar retten.Nach dem Wechsel verstärkten die DFB-Frauen wieder den Druck. Dallmann erhöhte entschlossen auf 3:0. Die eingewechselte Mühlhaus von Werder Bremen nutzte dann einen abgewehrten Schuss von Sjoeke Nüsken und traf zum 4:0 unter die Latte.Schüller trifft nach Einwechslung Nach einer guten Stunde durfte auch Schüller ran: Die in der Winterpause vom FC Bayern zu Manchester United gewechselte Stürmerin hatte sich viel vorgenommen für den Jahresauftakt. Auf Zuspiel der starken Endemann gelang ihr auch prompt ihr 55. Tor im 83. Länderspiel.

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Ab Saison 2026/27: DFL deckelt Kaderkosten der Bundesliga-Klubs

Historischer Einschnitt für den deutschen Profi-Fußball: Die Kaderkosten in der Fußball-Bundesliga-werden ab der nächsten Saison auf 70 Prozent des Gesamtetats begrenzt. Die Kaderkosten der 36 Vereine im deutschen Profifußball werden gedeckelt. Künftig dürfen die Klubs maximal 70 Prozent ihrer relevanten Einnahmen für Personalausgaben aufwenden. Das haben die Erst- und Zweitligisten auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga in Düsseldorf beschlossen.„Es handelt sich um eine der umfassendsten Weiterentwicklungen der nationalen Finanzregularien in der Geschichte des deutschen Profifußballs“, sagte DFL-Geschäftsführer Marc Lenz. Die DFL gehe damit „einen wichtigen und für alle Klubs sinnvollen Schritt zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit und Finanzstabilität in den Lizenzligen“.Vollständige Umsetzung ab Sommer 2028Die Kaderkostenregel wird ab der kommenden Saison schrittweise eingeführt und ab der Spielzeit 2028/29 vollständig umgesetzt. Sie orientiert sich an den für die internationalen Club-Wettbewerbe geltenden Uefa-Finanzregularien. Durch die Einführung eines transparenten und klaren Systems sollen vor allem finanzielle Extremfälle vermieden werden, „die der Wettbewerbsintegrität und der Stabilität des jeweiligen Klubs und Muttervereins schaden“, teilte die DFL mit.Die Dachorganisation erachtet die neuen Maßnahmen zur Regulierung von Defiziten und Förderung nachhaltiger Mittelverwendung als notwendig und wird die Umsetzung mittels eines umfassenden Monitorings überwachen. Bei Verstößen drohen monetäre und sportliche Sanktionen. Diese reichen von finanziellen Maßnahmen über Punktabzüge bis zu Spielberechtigungssperren – einem neuen Sanktionsinstrument, bei dem ein Club keine neuen Spieler verpflichten darf.Finanzielle Stabilität der Bundesliga-Klubs stärkenZiel der Kaderkostenregel ist es, die finanzielle Stabilität und Planbarkeit der Klubs zu stärken, ohne die nationale Wettbewerbsdynamik oder die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu reduzieren. „Deutsche ProfiKlubs wirtschaften im internationalen Vergleich sehr rational“, sagte Ligapräsident Hans-Joachim Watzke. Es sei aber „notwendig, die Finanzregularien weiter zu schärfen.“

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Nach Eklat um Fridtjof Petzold: Eisschnellläufer Maly verzichtet aus Protest auf WM

Felix Maly setzt ein Zeichen: Aus Protest gegen das Startverbot für seinen Teamkollegen Petzold verzichtet er auf die WM. Was steckt hinter dem Eklat im Eisschnelllauf-Verband DESG?Aus Solidarität mit seinem Teamkollegen Fridtjof Petzold wird der deutsche Eisschnellläufer Felix Maly nicht an der bevorstehenden Mehrkampf-WM in Heerenveen teilnehmen. "Die Entscheidung des Verbandes gegenüber meinem Teamkollegen Fridtjof Petzold hat mich persönlich und sportlich stark beschäftigt. Unabhängig von unterschiedlichen Sichtweisen auf Inhalte oder Kommunikationsformen halte ich es für problematisch, wenn öffentliche Kritik zu sportlichen Konsequenzen in Form eines Startverbots führt", sagte Maly in einer Erklärung, die der dpa vorlag.Demnach hat der 31-Jährige die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) darüber informiert, eine mögliche WM-Nominierung nicht wahrzunehmen. "Als Leistungssportler bin ich auf faire, transparente und verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Dazu gehört für mich auch die Möglichkeit, Missstände oder Kritikpunkte anzusprechen, ohne befürchten zu müssen, dadurch sportlich benachteiligt zu werden", schrieb Maly weiter.Verband erteilt Startverbot für PetzoldDie DESG hatte in der Vorwoche die von Petzold erhobenen Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Dieser hatte von strukturellen Defiziten im Verband sowie einer unzureichenden Betreuung bei den Olympischen Winterspielen gesprochen.Das DESG-Präsidium hat ein vorläufiges Startverbot für den 28-Jährigen verfügt und dessen Status als Bundeskaderathlet mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Petzold muss nun um die Fortsetzung seiner Karriere bangen.DESG als Thema im SportausschussDie Anschuldigungen aus einem ARD-Bericht hatte DESG-Präsident Matthias Große ebenfalls als Lüge bezeichnet und die Journalisten Hajo Seppelt und Jörg Mebus von einer Verbands-Pressekonferenz ausgeschlossen. Beide hatten von angeblichen Unregelmäßigkeiten innerhalb der DESG und einem belasteten Verhältnis zwischen Teilen der Athletenschaft und der Verbandsspitze berichtet.An diesem Mittwoch ist die Situation bei der DESG auch Thema im Bundestags-Ausschuss für Sport und Ehrenamt. Laut Tagesordnung will die Bundesregierung einen Bericht vorstellen.

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Challenger-Event in Fujairah: Krieg in Nahost: Tennis-Turnier unterbrochen

Die iranischen Vergeltungsangriffe in den Golfstaaten beschäftigen auch den Sport. In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist ein Challenger-Turnier unterbrochen worden - ein Alarm wurde ausgelöst.Ein Tennis-Turnier in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist aufgrund einer Sicherheitswarnung unterbrochen worden. "Die Gesundheit, Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Spieler, Mitarbeiter und des Turnierpersonals haben für uns oberste Priorität", bestätigte die Tennisspielervereinigung ATP bei BBC Sport. Zuvor hatten unter anderem das Portal "The Athletic" und die Zeitung "Gulfnews" darüber berichtet.Beim Challenger-Turnier in Fujairah wurde unter anderem das Match zwischen dem Japaner Hayato Matsuoka und Daniil Ostapenkow aus Belarus am Dienstag gegen 13.00 Uhr Ortszeit unterbrochen. Im Internet verbreitete Videoaufnahmen zeigen, wie beide Spieler und der Schiedsrichter eilig den Platz verließen. Matsuoka postete das Video auf seinem Instagram-Account und schrieb dazu, dass ein Alarm ausgelöst und das Spiel daraufhin unterbrochen worden sei. Berichten zufolge sollen in der Nähe Explosionen zu hören gewesen sein. Der Grund dafür soll ein Angriff iranischer Drohnen auf die Ölanlagen in Fujairah gewesen sein. Ob und wann das Turnier fortgesetzt werden kann, war zunächst offen. Für Dienstag war ursprünglich auch das Match des deutschen Jung-Profis Max Schönhaus gegen den Chinesen Yi Zhou angesetzt. Auch Medwedew hatte Probleme in den EmiratenMit Hunderten Raketen und Drohnen greift der Iran seit Samstag unter anderem Kuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an. Es sind Vergeltungsaktionen gegen Verbündete der USA, die gemeinsam mit Israel den Iran angegriffen hatten.Zuletzt hatte die ATP in einer Stellungnahme mitgeteilt, die Situation im Nahen Osten genau beobachten und mit Spielern und Behörden Kontakt halten zu wollen. Nach dem Ende 500er-Turniers der Männer in Dubai war bekannt geworden, dass unter anderem der Sieger Daniil Medwedew aus Russland vor Ort festsaß und aufgrund gestrichener Flüge das Land nicht verlassen konnte.

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Stiller Protest: Irans Fußballerinnen boykottieren eigene Hymne

In ihrer Heimat herrscht Krieg, sie treten beim Asien-Cup an. Irans Fußballerinnen haben vor einem Spiel ein mutiges Zeichen gesetzt. Auch einige Fans machten mit.Vor ihrer Partie beim Asien-Cup haben Irans Fußballerinnen beim Abspielen ihrer Nationalhymne geschwiegen. Weder die Spielerinnen noch der Trainerstab sangen mit, wie auf Bildern zu sehen war. Dass die Iranerinnen das Spiel gegen Südkorea mit 0:3 verloren, rückte angesichts der Eskalation im Nahen Osten in den Hintergrund. Auch einige Fans auf den Tribünen trugen den Protest mit. Auf Bildern war zu sehen, wie viele Anhänger Flaggen aus der Zeit vor der islamischen Revolution 1979 hochhielten. Im Vergleich zur aktuellen Flagge ist in der Mitte kein rotes Emblem zu sehen, sondern ein goldener Löwe und eine Sonne.Iranische Fußballerinnen sprechen nicht über KriegDie iranischen Spielerinnen sowie Trainerin Marziyeh Jafari wollten sich laut der australischen Nachrichtenagentur AAP rund um das Spiel nicht zu ihrem Protest und dem Krieg äußern. Am Donnerstag treffen sie auf Australien.Auch die Spielerinnen auf der Bank blieben stumm© Dave Hunt / AAP„Unser Mitgefühl gilt ihnen und ihren Familien. Es ist eine schwierige Situation, und es ist wirklich mutig von ihnen, hier zu sein und zu spielen“, sagte die australische Fußballerin Amy Sayer der AAP. „Das Beste, was wir tun können, ist, ihnen das beste Fußballspiel zu bieten, zu dem wir fähig sind, und ihnen auf dem Spielfeld unseren Respekt zu zeigen.“Spiel von Ronaldo-Klub abgesagtDie Partie wurde in der australischen Stadt Gold Coast ausgetragen. Im Nahen Osten sorgt der Krieg hingegen für Verschiebungen. Wie der katarische Fußballverband zuletzt bekannt gegeben hatte, werden die Spiele in der Stars League auf unbestimmte Zeit verschoben. Außerdem ist wegen des Irankrieges auch ein Spiel von Cristiano Ronaldos Fußball-Klub Al Nassr vorerst abgesagt worden.Der asiatische Fußballverband AFC in Kuala Lumpur teilte mit, er beobachte die sich schnell entwickelnde Lage und wolle die Sicherheit von Spielern, Mannschaften, Offiziellen und Fans sicherstellen.

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TV-Experten: TV-Job bei WM: Müller tippt bei Klopp auf kürzere Zündschnur

Bislang kennen sie sich eher als Gegner: Wenn Ex-Bayern-Star Thomas Müller und Kulttrainer Jürgen Klopp als TV-Experten diskutieren, könnte es lebhaft werden.Beide sind Charakterköpfe des deutschen Fußballs, beide stehen für klare Worte und große Emotionen: Bei der Fußball-WM treffen Thomas Müller und Jürgen Klopp erstmals als TV-Experten aufeinander. "Ich bin gespannt und freue mich auch schon drauf, falls es mal unterschiedliche Ansichten geben wird. Ich bin gespannt, welche Zündschnur als erstes hochgeht", sagte Müller – und ergänzte verschmitzt grinsend: "Aber ich tippe auf deine, Kloppo."Der Ex-Trainer und der langjährige Bayern-Star standen sich in den vergangenen Jahren vornehmlich als Konkurrenten gegenüber. Mit Blick auf das gemeinsame Engagement bei MagentaTV sagte Müller: "Wir werden uns das erste Mal wirklich über den Weg laufen und mal ein paar intensivere Gespräche führen." Dabei ist der 36-Jährige guter Dinge: "Grundsätzlich kommen wir als Typen natürlich schon gut zurecht."Müller vor Experten-Job: "Da werde ich nervös sein"Vor der Experten-Tätigkeit hat Müller durchaus Respekt: "Das wird auch für mich eine neue Erfahrung sein, da werde ich nervös sein." Der Weltmeister von 2014, der kürzlich mit den Vancouver Whitecaps in die neue MLS-Saison gestartet ist, setzt dabei auf eine Mischung aus Expertise, Schlagfertigkeit, Witz und Unterhaltung: "Da werden wir uns irgendwie eingrooven."MagentaTV zeigt alle 104 Spiele der diesjährigen Fußball-WM live, 44 davon exklusiv. Neben Müller und Klopp wird auch Mats Hummels als Experte im Einsatz sein.

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Auftakt in Australien: "Reset" für Formel 1 in Deutschland? Audi feiert Premiere

Früher war die Formel 1 in Deutschland eine ganz große Nummer. Für Ralf Schumacher wurden aber strategische Fehler gemacht. Nun stürzt sich Audi ins Formel-1-Abenteuer.Auf dem Yarra River im Herzen von Melbourne legt Audi vor seiner Formel-1-Premiere als Werksteam einen Anker. Der deutsche Hersteller verwandelt ein Restaurantschiff während seines ersten Grand-Prix-Wochenendes in ein Hauptquartier für Fans. Audi will andocken, der milliardenschwere Auftritt in der Motorsport-Königsklasse soll dauerhaft in Erinnerung bleiben und Erfolg bringen. "Wir waren schon immer bereit", lautet einer der Slogans, mit dem der Rennstall vor Ort für wirbt.Die Regelzäsur in der Formel 1 mit neuen Motoren und neuen Autos erschien Audi als perfekter Zeitpunkt für den intern umstrittenen Einstieg. Fast die gesamte Branche ächzt und ausgerechnet jetzt soll viel Geld investiert werden? "Dass eine große Marke dahintersteht, heißt nicht, dass alles klappt, aber die Voraussetzungen sind vorhanden, um schnellstmöglich konkurrenzfähig zu sein", meinte Nico Hülkenberg, neben dem Brasilianer Gabriel Bortoleto Stammpilot bei Audi und nebenbei eine Rarität.Hülkenberg beeindruckt SchumacherDenn der Deutsche ist der letzte Stammpilot aus einem Land, das von der mittlerweile ächzenden PS-Branche stolz als Autoland - wenn auch nicht unbedingt Motorsportland - tituliert wurde und in Michael Schumacher, Sebastian Vettel sowie Nico Rosberg Weltmeister hervorgebracht hat.Hülkenberg, der auch schon mal komplett aus der Formel 1 draußen war, habe "auf seine Art und Weise eine beeindruckende Karriere hingelegt", lobte Ralf Schumacher, sechsmaliger Grand-Prix-Gewinner und Bruder des Rekordweltmeisters, "immer wieder zurückzukommen und dann auch die meiste Zeit abzuliefern. Das ist schon toll."Auch 2026 kein deutscher Grand PrixWenn Hülkenberg ein Stehaufmännchen ist, kann dann Deutschland aus Formel-1-Sicht zum Stehaufländchen werden? Denn auch wenn in Mercedes und Audi zwei deutsche Rennställe am Start sind, in Hülkenberg wenigstens noch ein deutscher Fahrer: Einen Grand Prix in Deutschland gab es letztmals 2020 auf dem Nürburgring, das war aber auch nur eine Ersatzveranstaltung wegen der Corona-Pandemie. Die Antrittsgebühr in zweistelliger Millionenhöhe ist Nürburg- und Hockenheimring zu hoch, in anderen Ländern hilft auch gerne mal der Staat aus.Der Pay-TV-Anbieter Sky konnte im Gegensatz zu RTL zwar ein wachsendes Zuschauerinteresse zum Ende der vergangenen Saison registrieren und profitierte vom bis zum Schluss spannenden WM-Kampf. Doch von der Begeisterung früherer Jahre, als zu Zeiten von Michael Schumacher mehr als zehn Millionen Deutsche den Fahrten im Free-TV zuguckten, ist nur wenig übriggeblieben.15 Millionen Euro für den Weg nach oben"Der deutsche Motorsport hat sich selbst abgeschafft", fällte Schumacher, der für den TV-Sender Sky als Experte arbeitet, ein vernichtendes Urteil. Das habe bei den Kartbahnen angefangen, die sich mit gestiegenen Energiekosten und strengeren Umweltschutzvorgaben konfrontiert sahen.Und genau dort haben nicht nur die Schumachers gelernt, was für ihren Aufstieg nötig war. Für den Weg von unten nach ganz oben, also in die Formel 1, müsse man rund 15 Millionen Euro veranschlagen, rechnete Ralf Schumacher vor. Wer soll sich so etwas leisten können?Fahrer und VermögenZuletzt verabschiedete sich Tim Tramnitz von seinem Formel-1-Traum. Dem früher von Red Bull unterstützten Talent aus Hamburg ging das Geld aus. Die Zukunft des bisherigen Formel-3-Piloten liegt in der GT-Serie bei BMW."Ohne die professionelle und finanzielle Unterstützung eines Herstellers zu einem frühen Punkt in der Karriere ist der Sprung in die Formel 1 kaum noch zu stemmen. Dass Fahrer aus vermögenden Verhältnissen über ihr privates Budget in die Formel 1 kommen, ist historisch nichts Neues, sollte aber weiterhin die absolute Ausnahme bleiben", sagte ADAC-Sportpräsident Gerd Ennser der Deutschen Presse-Agentur."Strategisch großer Fehler"Neben den Kartbahnen machte Schumacher einen Kardinalfehler aus. "Leider hat Deutschland mit dem Verkauf der Formel-3-Namensrechte vor vielen Jahren an die Fia den Motorsport in Deutschland belanglos gemacht. Das war ein strategisch großer Fehler", kritisierte er. "Damals gingen noch alle Größen, ob Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton, bei uns den Weg über die Formel 3 in Richtung Formel 1. Mittlerweile ist die Formel 3 vereinheitlicht und fährt im Rahmen der Formel 1, früher war das bei der DTM der Fall."Was sollte also passieren? "Zuerst müssten sich speziell die automobil- oder motorsportnahen Konzerne zusammentun und Sportstätten fördern, damit wir wieder Kartbahnen haben und so auch wieder international interessanter werden", sagte Schumacher und forderte einen Neustart: "Politik, Verbände, Industrie, Sponsoren und die Medien müssten alle mal ein Reset vornehmen, da ist in den letzten Jahren leider aus wirtschaftlichen und teils ideologischen Gründen oder auch Kompetenzthemen viel falsch gelaufen."Wie sehr strahlen Großevents?Die Situation in der Formel 1 sei aus deutscher Sicht "derzeit nicht zufriedenstellend", räumte ADAC-Sportpräsident Ennser ein. Man sehe aber in der Gesellschaft "gerade bei den Jüngeren eine Affinität für den Motorsport, und ich bin mir sicher, dass man es schaffen kann, daraus einen Boom zu entfachen".Wenn Deutschland wieder ein Formel-1-Rennen ausrichten wolle, brauche "es politisches Bewusstsein für die enorme nationale wie internationale Strahlkraft großer Sportevents – und den entsprechenden Rückhalt. Im Rahmen der Bewerbung um die Olympischen Spiele scheint es ein Einsehen über die positiven Effekte solcher Events für Gesellschaft und Wirtschaft zu geben", meinte Ennser, der jahrelange Erfahrung als Formel-1-Rennkommissar hat.Gesucht: Vorbilder zum NacheifernDas Anliegen des ADAC sei es, "Industrie und Politik an einen Tisch zu bringen, um gemeinsam die Rückkehr der Königsklasse zu ermöglichen. Entscheidend für einen Boom sind auch deutsche Fahrer, die Fans begeistern und Identifikation schaffen."In der Formel 1 ist nur Hülkenberg übriggeblieben, der beim Start in Melbourne aber auch schon 38 ist. Und in der Formel 2 gibt es Oliver Goethe (21, MP Motorsport), Sohn eines Deutschen und einer Dänin. Der gebürtige Brite wurde 2025 aber nur 15. in der Fahrerwertung.Vielleicht muss man auf Pilotenseite noch geduldiger sein. Ennser und sein Vorgänger Hermann Tomczyk, Vorsitzender der ADAC Stiftung Sport, verweisen exemplarisch auf den erst elfjährigen Devin Titz. Der junge Kartfahrer aus der Förderung der ADAC Stiftung Sport wurde kürzlich in das Juniorprogramm des Formel-1-Teams Mercedes aufgenommen.Talente im Motorsport Team GermanyTitz gehört genauso wie Goethe zum Motorsport Team Germany, dem gemeinsamen Förderprogramm der ADAC Stiftung Sport und des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB). Die größten Talente haben dabei Aussicht auf Unterstützung durch die Hersteller Audi, BMW, Mercedes, Porsche und Toyota."In unserer aktuellen Kaderauswahl des Motorsport Team Germany befinden sich äußerst talentierte Kart- sowie Formel-4-Nachwuchssportler deren Ziel natürlich die Formel 1 ist, auch wenn der Weg dorthin noch weit sein dürfte", sagte Tomczyk und meinte mit Blick auf die Förderung von Titz: "Wenn im deutschen Motorsport zusammengearbeitet wird, ist vieles möglich." Wie viel tatsächlich, das muss die Zeit zeigen.

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Motorsport: Formel-1-Star Leclerc hat geheiratet: "Was für ein Tag"

Traumkulisse in Monaco und Spritztour im Oldtimer: Ferrari-Star Charles Leclerc ist unter der Haube. Der Monegasse gab seiner Freundin Alexandra das Ja-Wort. Wer ist diese Frau?Formel-1-Pilot Charles Leclerc hat seine Freundin Alexandra Saint Mleux geheiratet. Der Ferrari-Star postete bei Instagram Fotos und Videos von der standesamtlichen Trauung. "Ein Tag, an den wir uns für immer erinnern werden", schrieb der Monegasse Leclerc wenige Tage vor dem ersten Saisonrennen an diesem Sonntag in Melbourne. "Teil eins ist geschafft, Teil zwei folgt nächstes Jahr mit all unseren Lieben."Die Braut postete ebenfalls Fotos von der Zeremonie in Weiß. "Traum", schrieb sie. "Ich kann es kaum erwarten, dich nächstes Jahr noch einmal zu heiraten." Auf Instagram nahm sie auch schon Leclercs Nachnamen an. Ferrari schrieb: "Herr und Frau Leclerc! Was für ein Tag!!"Traumkulisse in MonacoDas Paar hatte einen seiner ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritte beim Tennisturnier von Wimbledon 2023. Seit 2025 waren die beiden verlobt. Alexandra Saint Mleux wurde 2001 in Calais (Frankreich) geboren und hat auch mexikanische Wurzeln. Sie studierte Kunstgeschichte, wo sie sich auf die Kunst des 20. Jahrhunderts spezialisierte, und wird mittlerweile als Influencerin bezeichnet.Die Trauung fand vor einer traumhaften Kulisse in Monaco statt, Medienberichten zufolge bereits am 28. Februar. Das Hochzeitskleid entwarf der australische Designer Paolo Sebastian in Adelaide. Nach der Eheschließung machte das Paar eine Spritztour in einem Ferrari 250 Testa Rossa von 1957.

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Fußball: Noch 100 Tage: Sicherheitssorgen begleiten WM-Countdown

Krieg im Nahen Osten, Unruhen in Mexiko und Geldsorgen in den USA: Welche Risiken Fans eingehen, wann es wieder WM-Tickets gibt und wann der DFB-Kader steht. Fragen und Antworten 100 Tage vor Anpfiff.Noch 100 Tage bis zum WM-Start: Am 11. Juni eröffnet Co-Gastgeber Mexiko im ehrwürdigen Aztekenstadion das XXL-Turnier gegen Südafrika. Während der Krieg im Iran, Gewaltausbrüche in Mexiko und politische Debatten in den USA bei manchen Fans Zweifel an einer Reise wecken, boomt dennoch der Ticketverkauf. Der Countdown läuft: Die Deutsche Presse-Agentur beantwortet die drängendsten Fragen zur WM in Mexiko, den USA und Kanada.Welche Auswirkungen hat die Eskalation im Nahen Osten?Ein WM-Ausschluss des Iran scheint nicht unmöglich. Die FIFA werde die Situation "beobachten", hatte Generalsekretär Mattias Grafström erklärt. Oberste Priorität bleibe ein sicherer Ablauf der WM, bei der alle qualifizierten Mannschaften auch teilnehmen könnten. Der Iran soll in den USA in einer Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten spielen. "Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht zu erwarten ist, dass wir hoffnungsvoll auf die WM blicken", sagte der iranische Fußballpräsident Mehdi Taj. Die Situation werde sicherlich auch in den sportlichen Betrachtungen ein Thema sein und erfordere eine Entscheidung. Die Auslosung der Vorrunden-Gruppen hatte der Iran boykottiert, da die US-Regierung drei Funktionären Einreisevisa verweigert haben soll. Wird der Iran im Falle eines Rückzugs bestraft?Ja. Zieht der Iran spätestens 30 Tage vor dem ersten Spiel zurück, wird vom FIFA-Disziplinarkomitee eine Geldstrafe von mindestens 250.000 Schweizer Franken (etwa 275.000 Euro) verhängt. Erfolgt der Rückzug weniger als 30 Tage vor dem ersten Spiel, beträgt die Mindeststrafe 500.000 Schweizer Franken (etwa 550.000 Euro). Außerdem wäre der Iran verpflichtet, sämtliche von der FIFA erhaltenen Gelder zurückzuzahlen.Wie sicher ist ein WM-Besuch in Mexiko?Nach dem Tod des Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes alias "El Mencho" ist es in mehreren mexikanischen Bundesstaaten Straßensperren zu Gewaltausbrüchen gekommen. Auch der Bundesstaat Jalisco war betroffen, dessen Hauptstadt der WM-Spielort Guadalajara ist. Trotz der Unruhen hatte Präsidentin Claudia Sheinbaum eine Sicherheitsgarantie für die WM-Fans abgegeben. FIFA-Präsident Gianni Infantino erklärte: "Wir haben vollstes Vertrauen in Mexiko".Wie viele Partien finden in Mexiko statt?In Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey werden insgesamt 13 Spiele ausgetragen. In Guadalajara spielen etwa Europameister Spanien, Mexiko und Südkorea. In Mexiko City findet das Eröffnungsspiel statt. Bereits Ende März und Anfang April sind in Guadalajara und Monterrey jeweils zwei internationale Playoff-Partien zur Ermittlung der letzten beiden WM-Teilnehmer geplant.Welche Probleme drohen bei DFB-Spielen in den USA?Das DFB-Team absolviert fast all seine Partien in den USA. Doch auch hier drohen Probleme. Lokale Verantwortliche der elf US-Gastgeberstätte warnten zuletzt, dass die Sicherheit und Organisation der Fußball-WM 2026 durch eine teilweise Haushaltssperre gefährdet seien. Demnach fehlten Bundesmittel im hohen dreistelligen Millionenbereich. Miami benötige etwa bis Ende März 70 Millionen US-Dollar, sonst müssten Veranstaltungen wie das Fan-Fest abgesagt werden, sagte Ray Martinez, operativer Geschäftsführer des WM-Organisationskomitees in Miami. Auch Joseph Mabin, stellvertretender Polizeichef von Kansas City, warnte davor, dass es infolge der ausbleibenden Gelder nicht genügend Personal geben könnte, um während der Endrunde für Sicherheit zu sorgen.Gibt es noch Tickets?Ja, und es wird mindestens noch eine vierte Phase geben, in der sich Fans um Tickets bewerben können. Ein konkretes Zeitfenster hat die FIFA bislang jedoch nicht mitgeteilt. Spätestens im April dürfte es aber so weit sein. Bislang ist der Andrang riesig. Schon zu Jahresbeginn vermeldete der Weltverband über 500 Millionen Ticketanfragen. Die teils hohen Preise scheinen die Fans nicht abzuschrecken. Wann nominiert Julian Nagelsmann seinen WM-Kader?Bundestrainer Julian Nagelsmann will seinen WM-Kader dem Vernehmen nach in den Tagen vor dem letzten Bundesliga-Spieltag bekanntgeben. Seit der WM 2022 liegt die Kadergrenze bei 26 Spielern. Deutschland startet am 14. Juni in Houston gegen WM-Debütant Curacao ins Turnier. Weiter geht es am 20. Juni gegen die Elfenbeinküste in Toronto. Das Gruppenfinale gegen Ecuador steigt am 25. Juni in East Rutherford. Vor der WM testet das DFB-Team noch viermal.Wie realistisch ist ein WM-Boykott?Äußerst unrealistisch. Auslöser der Debatte sind Spannungen zwischen den USA und europäischen NATO-Staaten wegen Besitzansprüchen von Präsident Donald Trump auf Grönland sowie das teils brutale Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE gegen Migranten. Die Bundesregierung weist Boykottforderungen klar zurück: "Der Sport darf dafür nicht instrumentalisiert werden", sagte Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein. DFB-Sportdirektor Rudi Völler bezeichnete die Debatte als "sinnlos".

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Praktisches Accessoire: Sportleggings mit Extra: So sichern Sie Ihr Smartphone beim Trainieren

Ob beim Joggen oder Spazierengehen, beim Wandern oder Walking: Das Smartphone ist bei vielen Outdoor-Aktivitäten ein wichtiger Begleiter. Aber wo verstaut man sein sperriges Handy?Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, sein Smartphone trotz sportlicher Aktivitäten mit sich zu führen, ohne es in den Händen halten zu müssen: Da wären zum einen Handytaschen, die am Arm befestigt werden – oder Bauchtauschen, die ausreichend Platz für ein Smartphone bieten. Beide Varianten müssen separat gekauft werden, um ein Sportoutfit zu komplettieren. Finden Sie diese nicht praktikabel genug, gibt es noch eine dritte Möglichkeit: Sport-Leggings mit integrierter Handytasche. Hier gibt es eine große Auswahl unterschiedlicher Größen, Farben und Designs. Im Folgenden stellen wir Ihnen vier unterschiedliche Styles vor, sodass für jeden Figurtyp etwas Passendes dabei ist.Eine Hose, verschiedene Styling-Möglichkeiten1. Kurze Sport-Leggings mit HandytascheAn warmen Sommertagen stehen kurze Hosen hoch im Kurs – das gilt auch für Sport-Leggings mit Handytasche: Dieses Modell ist in acht verschiedenen Farben und in unterschiedlichen Größen (34 bis 50) erhältlich. Das Material besteht zu 75 Prozent aus Polyester und zu 25 Prozent aus Elastan, somit kann es auf 30 Grad gewaschen werden. Die Hose besitzt an jeder Seite je eine Tasche, die genügend Platz für Smartphone und Schlüssel bietet. Alternativ gibt es ähnliche Modelle natürlich auch mit langen Beinen.2. Plus Size Sport-Leggings mit HandytascheDie Modeindustrie hat längst erkannt, dass die meisten Frauen gerne Leggings tragen – unabhängig von ihren weiblichen Rundungen. Damit die angesagten Sporthosen mit Handytasche für jeden Figurtyp geeignet sind, gibt es natürlich auch Plus-Size-Modelle in verschiedenen Größen und Farben. Ob mit verspieltem Animal Print oder schlicht und einfarbig: Im Internet finden Sie eine Vielzahl passender Sport-Leggings für große Größen.3. Gemusterte Sport-Leggings mit HandytascheApropos Animal Print: Wilde Leo-Muster sind auch in diesem Jahr wieder angesagt. Diese High Waist Sport-Leggings mit Handytasche von Hunkemöller beispielsweise kommt im modernen Capri-Stil daher. Sie enthält 76 Prozent Polyester und 24 Prozent Elastan, dadurch ist sie (laut Hersteller) feuchtigkeitsableitend und atmungsaktiv zugleich.Wer hingegen ein Faible für Camouflage hat, kann mit dieser elastischen Leggings mit hohem Bund von Decathlon nichts falsch machen – und hat, dank Handytasche, sein Smartphone immer dabei. Alternativ gibt es natürlich auch schlichte Modelle von XS bis XL. So ist für jeden (Mode-)Geschmack etwas Passendes dabei.4. High-Waisted 3/4 Sport-Leggings mit HandytascheLänger als eine Shorts, aber kürzer als eine Caprihose: 3/4 Sport-Leggings mit Handytasche liegen 2022 im Trend. In Kombination mit einem hohen, elastischen Bund und zwei tiefen Taschen eignet sich dieses Modell für sportliche Aktivitäten – drinnen wie draußen. Die Leggings ist in neun verschiedenen Farben erhältlich, in den Größen S bis XXL. Das Material besteht aus 75 Prozent Nylon und 25 Prozent Elastan (für den Stretch-Anteil).Das zeichnet eine gute Sport-Leggings ausEgal, ob im Fitnessstudio oder in der Freizeit, beim Joggen oder Fahrradfahren: Die (Sport-)Leggings ist ein beliebter und vielseitig einsetzbarer Begleiter im Alltag. Damit sie sich jeder Figur ideal anpasst, enthält das Material atmungsaktives Polyester und Elastan – dadurch wird sie dehnbarer. Es gibt natürlich auch Sporthosen aus natürlicher Baumwolle, allerdings trocknen diese deutlich langsamer, da sie den Schweiß regelrecht aufsaugen. Am Ende ist es natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks, welche Leggings die richtige für Sie ist. 

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DFB-Coach über WM-Kader: Nagelsmann plant Überraschungen – und notiert den Torjubel

Qualität, Charakter und die Freude über den Tor-Erfolg: Bundestrainer Nagelsmann erklärt, wie er seinen Kader für die WM bastelt. Einem Bayern-Reservisten winkt eine große Rolle.Bundestrainer Julian Nagelsmann plant für die Fußball-WM im Sommer überraschende Kader-Entscheidungen und achtet dabei nicht nur auf Leistungsdaten und Statistiken. Ein Bayern-Profi, der im Topspiel gegen den BVB nur wenige Minuten auf dem Feld stand, darf sich etwa auf eine große Rolle beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada einstellen. "Stand jetzt wird Leon Goretzka, trotz weniger Spielzeit bei Bayern, gute Chancen haben, zu spielen und eine ähnliche Rolle zu haben wie in der WM-Quali", sagte Nagelsmann im "Kicker"-Interview. Der 31-Jährige, der München im Sommer verlässt, war unter Trainer Vincent Kompany zuletzt häufiger nur Reservist.Der Bundestrainer sieht in Goretzka aber eine gute Besetzung als offensiven Part auf der Doppelsechs, "einen richtig stabilen, zweikampfstarken Sechser". "Weil er einer ist, der auch in den Sechzehner geht, der kopfballstark ist und eine gute Wucht mitbringt." Dieses Profil hätten sie beim DFB sonst kaum, sondern eher ähnliche Spielertypen, wie Nagelsmann erklärte: "Pascal Groß, Angelo Stiller, Pavlovic, Nmecha, selbst Robert Andrich – die wollen alle den Ball."Nagelsmann kündigt Pläne an, die auf Unverständnis stoßen könntenÜberhaupt kündigte der Bundestrainer ähnlich wie vor der Heim-EM 2024 für die Besetzung bestimmter Rollenbilder Überraschungen im WM-Kader an. "Es geht darum, wer zusammenpasst. Dabei wird es Entscheidungen geben, das kann ich jetzt schon verraten, die vermutlich nicht auf supergroßes Verständnis stoßen. Nicht beim Spieler, aber auch nicht in der breiten Öffentlichkeit", sagte Nagelsmann."Du musst extrem darauf achten, wie ein Spieler damit umgeht, wenn er bei uns Kaderplatz 15 oder 16 ist, obwohl er bei seinem Verein als Top-6-Mann gilt, der immer spielt. Kann ein Spieler, der im Verein Stammspieler ist, bei uns in solch eine Rolle wachsen oder nicht?" Das herauszufinden, sei natürlich sehr schwer, erklärte der Bundestrainer. "Aber wir haben viel Erfahrungswissen aus den Lehrgängen im vergangenen Jahr.""Gewisse Charakterzüge", die nicht hilfreich sind für Kaderplatz 15"Du hast eben gewisse Charakterzüge und gewisse Charaktermerkmale, die dir dazu verhelfen, ein guter Stammspieler zu sein, der eine Mannschaft führt, die dir aber eben nicht helfen, Kaderplatz 15 oder 16 zu sein."Als Baustellen macht Nagelsmann die Mittelstürmer-Position und die linke Innenverteidigung aus. Niclas Füllkrug vom AC Mailand "war lange Zeit raus, spielt jetzt immer mal 20, mal 30 Minuten, hat aber aktuell leider keine Quote und wenig Spielzeit", sagte der Trainer über den Angreifer. Tim Kleindienst (Mönchengladbach) sei seit langem verletzt. "Bei ihm steht auch in den Sternen, wie er zurückkommt." In der inneren Abwehr sei Nico Schlotterbeck vom BVB der einzige Linksfuß. "Schlotti ist ein unfassbar wichtiger Spieler. Trotzdem müssen wir uns darauf vorbereiten, was passiert, wenn er mal nicht spielen kann", sagte der Bundestrainer.Ende März spielt die DFB-Elf zwei Testspiele gegen die Schweiz und Ghana. Dann will Nagelsmann die Rollengespräche für das Turnier im Sommer schon führen. "Der Kader wird dem, mit dem wir zur WM reisen wollen, schon sehr ähneln", sagte der 38-Jährige.Nagelsmann: "...dann kannst du Fußball eigentlich seinlassen"Bei seinen Bewertungen schaut er sogar auch auf das Jubelverhalten der Spieler. "Wenn ich sehe, ein Spieler schießt ein Tor und jubelt nicht richtig, dann ist das für mich ein Marker, dass da irgendwas nicht stimmt", sagte er. "Wenn ich so etwas bei einem Spieler von uns feststelle, notiere ich es."Die Erklärung des 38-Jährigen: "Wenn du dich über ein Tor nicht mal mehr richtig freust, dann kannst du Fußball eigentlich seinlassen, weil das das Salz in der Suppe ist." Er vermisse in einem normalen Bundesliga-Spiel "so ein bisschen die Emotionalität bei den sogenannten einfachen Siegen oder einfachen Toren". Ein positives Beispiel seien für ihn in der Hinsicht die Olympischen Winterspiele gewesen. Die Emotionalität dort finde er herausragend, sagte Nagelsmann.

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Eskalation im Nahen Osten: Iran-Krieg fordert Formel 1-Logistik – Melbourne-Boss ruhig

Die Formel 1 startet in Melbourne in die neue Saison. Die Eskalation im Nahen Osten hat logistische Auswirkungen auf den Rennzirkus. Der Veranstalter zerstreut Sorgen.Die Eskalation im Nahen Osten stellt die Formel 1 vor dem Saisonstart in Australien vor Herausforderungen. Die Veranstalter des Auftaktrennens am Sonntag (5.00 Uhr/Sky) rechnen aber nicht mit Auswirkungen auf den Grand Prix in Melbourne.Aufgrund der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran und den Gegenschlägen Teherans ist der Luftverkehr in großen Teilen des Nahen Ostens weitgehend zum Erliegen gekommen. Deshalb mussten auch Hunderte Mitarbeiter, die für die Formel 1 selbst oder die Rennställe arbeiten, ihre Reisepläne ändern.Singapur oder Hongkong statt Dubai oder Doha"Die Formel 1 als Organisation ist sehr gut darin, Menschen rund um die Welt zu bewegen. Das ist ihre Aufgabe. Und so konnten sie das auch umsetzen, sodass wir keine Auswirkungen auf unser Rennen erwarten", sagte der Geschäftsführer des Grand Prix von Australien, Travis Auld. Er bezifferte die Zahl der Betroffenen auf etwa 1.000 Personen. Ihre Flüge mussten demnach alle umgebucht werden.Statt über Dubai, Abu Dhabi oder Doha (Katar) nach Australien anzureisen, wichen viele auf Singapur oder Hongkong aus. Auld versicherte: "Die Fahrer werden hier sein. Die Ingenieure werden hier sein. Die Teamchefs werden hier sein. Sie sind diejenigen, denen Vorrang eingeräumt wurde." Zudem seien auch die Autos in Containern längst an der Strecke.Seit Samstag greifen die USA und Israel Ziele im Iran an. Teheran reagiert mit Gegenschlägen auf Israel und US-Militärstützpunkte in der Region. "Es gibt immer Dinge, mit denen man umgehen muss, auch Pläne ändern und flexibel reagieren. Das ist genau das, was das Team gewohnt ist", sagte Auld über die Veranstaltung in Melbourne.Was wird mit Bahrain und Saudi-Arabien?Fragezeichen stehen aktuell hinter dem für den 12. April angesetzten vierten Saisonrennen in Bahrain, wo erst am Wochenende die Formel-1-Reifentests abgebrochen wurden, und eine Woche darauf in Saudi-Arabien. "Wie immer beobachten wir solche Situationen aufmerksam und arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen", zitierten Medien einen Sprecher der Formel 1.So äußerte sich auch der Motorsport-Weltverband Fia. "Wir beobachten weiterhin die Entwicklungen vor Ort, Sicherheit und Wohlergehen werden unsere Entscheidungen bei allen bevorstehenden Veranstaltungen leiten", teilte Fia-Präsident Mohammed ben Sulayem mit und drückte seine Anteilnahme aus: "Unsere Gedanken sind bei allen, die von den jüngsten Ereignissen im Nahen Osten betroffen sind."Am 15. März rast die Motorsport-Königsklasse in Shanghai, zwei Wochen danach ist der Grand Prix von Japan angesetzt. Die letzten beiden Saisonrennen finden dann wieder im Nahen Osten statt. Katar am 29. November und traditionell als Schlusspunkt Abu Dhabi am 6. Dezember sollen das Formel-1-Jahr beschließen.

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Mega-Druck vor dem Saisonstart: Formel-1-Star Hamilton und der Weg aus dem Ferrari-Desaster

Lewis Hamilton hat Inventur gemacht. Das war nach einer desaströsen Premierensaison mit Ferrari auch bitter nötig. Kann der Formel-1-Superstar die Scuderia doch zum Weltmeister machen?Mit aller Schonungslosigkeit hat Lewis Hamilton die Abgründe von Ferrari kennengelernt. Zum Ende seines desaströsen ersten Jahres mit der Scuderia sprach der Formel-1-Rekordweltmeister voller Frust sogar von der "schlechtesten Saison" seiner Karriere. Wenn man wie Hamilton 105 Königsklassenrennen gewonnen hat, dann aber erstmals ohne Podestplatz in einem Grand-Prix-Jahr bleibt - dann ist man zumindest gefühlt ganz unten angekommen.Da kann es helfen, alten Ritualen zu folgen. "Jedes Jahr schreibe ich auf, wo ich nicht gut bin. Denn es gibt viele Bereiche, in denen ich nicht gut bin. Dann frage ich mich: Wie können wir das verbessern?", verriet Hamilton einmal. Diese Niederschrift würde man natürlich nur zu gern einsehen. Zumal nach seinem ersten Jahr mit Ferrari, aus dem nur der Sprintsieg in Shanghai schon am zweiten Rennwochenende heraussticht.Zoff mit dem RenningenieurDie Inventur. Der siebenmalige Weltmeister, der sich diese Bestmarke seit seinem letzten WM-Titel 2020 mit Michael Schumacher teilt, hat eine Inventur gemacht. Einer der sichtbarsten Unterschiede nach Hamiltons Bestandsaufnahme ist der neue Renningenieur. Riccardo Adami, mit dem der 41-jährige Engländer hörbar nicht auf einer Wellenlänge lag, ist Geschichte. Carlos Santi, Renningenieur des bislang letzten Fahrerweltmeisters von Ferrari, Kimi Räikkönen, ist vorerst der neue Mann an Hamiltons Seite. Ein gutes Omen?"Ich habe diesen Winter viel Zeit damit verbracht, mich neu aufzubauen, mich neu zu fokussieren und meinen Körper und meinen Geist wirklich in einen viel besseren Zustand zu bringen", erzählte Hamilton, der ähnliche Worte aber schon vor den Saisonstarts der Vergangenheit geäußert hat. "Ich fühle mich im Allgemeinen so gut wie schon lange nicht mehr, nachdem ich einige Dinge in meinem Team und dann auch am Auto umgestellt habe." Eine weitere Personalie betrifft seinen langjährigen Manager Marc Hynes, der mittlerweile für das brandneue Cadillac-Team arbeitet.Ecclestone glaubt an HamiltonDie Regelzäsur. Vielleicht werden Hamilton diese Änderungen guttun. Vielleicht auch der größte Reglementeinschnitt der jüngeren Grand-Prix-Geschichte in der Formel 1. "Die neue Formel 1 wird ihm mehr liegen, als sie Max Verstappen liegen wird. Ich glaube, dass Lewis der Sache auf den Grund geht, warum es bisher bei Ferrari nicht funktioniert hat, und die richtigen Schlüsse zieht", sagte der frühere Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone der Deutschen Presse-Agentur vor dem ersten Grand Prix des Jahres am Sonntag (5.00 Uhr/Sky) in Melbourne.Die neuen Autos sind kürzer, schmaler und leichter. Die Motoren werden zu gut 50 Prozent vom Verbrenner angetrieben, der von komplett nachhaltigem Kraftstoff befeuert wird, die restlichen fast 50 Prozent liefert die Batterie. Hamilton hatte das permanente Energiemanagement aber noch als "komplex, so lächerlich komplex" kritisiert. "Ich hatte an einem Tag sieben Meetings. Es ist, als bräuchten wir einen Abschluss, um das alles komplett zu verstehen."Ferrari erstaunlich innovationsfreudigDer Rückblick. Als die Formel 1 zuletzt eine vergleichbare Regelzäsur erfuhr, waren es ausgerechnet Mercedes und ihr damaliger Starfahrer Hamilton, die die Hybrid-Ära zu ihrem Vorteil nutzten. Sechs seiner sieben WM-Titel gewann der Brite nämlich seit jenem Einschnitt 2014. Und auch Ferrari selbst zeigte sich zuletzt erstaunlich innovationsfreudig. Ein neuer Flügel auf der Crashstruktur des SF-26 hier, ein rotierender Heckflügel da. Die zuletzt nicht für ihren technischen Mut bekannte Scuderia verblüffte während der Testfahrten in Bahrain."Im vergangenen Jahr waren wir noch an ein Auto gebunden, das ich letztendlich nur geerbt habe", meinte Hamilton. "Dieses Auto jetzt habe ich in den letzten acht, zehn Monaten am Simulator mitentwickelt, sodass es ein bisschen wie ein Teil meiner DNA ist. Deshalb fühle ich mich diesem Auto definitiv mehr verbunden."Schumacher: Hamilton hat weiter "den Speed"Der "Sweet Spot". Für Ralf Schumacher läuft Hamilton aber weiter "einem gewissen optimalen Bild des Autos" hinterher, "was man schon im letzten Jahr nicht finden konnte. Mit dem neuen Konzept findet er vielleicht genau diesen Sweet Spot", erläuterte der frühere Formel-1-Pilot Schumacher der Deutschen Presse-Agentur die Suche nach dem optimalen Punkt, um als Fahrer maximale Leistung bringen zu können."Wenn er ihn dann erstmal hat, dann ist er super. Dass er den Speed nach wie vor hat, ist gar keine Frage. Man hat es aber letztes Jahr gesehen: Es geht ihm nicht mehr alles so leicht von der Hand und dann passieren Fehler", äußerte Schumacher weiter."Das wird eine verdammt gute Saison"Der Boss. Patzer darf sich auch Teamchef Fred Vasseur nicht mehr erlauben. Seit Anfang 2023 verantwortet der Franzose das Formel-1-Projekt des chronisch ungeduldigen Rennstalls. Und sollte Ferrari in diesem Jahr nicht schnell Erfolge holen, wird sein Posten wackeln. "Lasst uns positiv sein und die Reise genießen", meinte Vasseur. Die Eingewöhnung bei einem Rennstall wie Ferrari braucht eben seine Zeit.Vielleicht ist Vasseurs gute Laune tatsächlich angebracht. Vielleicht hat sich Hamilton tatsächlich wiedergefunden. Und vielleicht kann auch Ferrari diese quälende Durststrecke – letzter Fahrertitel 2007 mit Räikkönen, letzter Teamtitel 2008 – endlich beenden."Für einen Moment hatte ich vergessen, wer ich bin", räumte Hamilton ein und meinte damit vermutlich sein Hadern und Zetern mit dem störrischen Vorgängerauto und dem Team in der vergangenen Saison. Diese Einstellung werde man bei ihm aber "nicht noch einmal erleben. Ich weiß, was zu tun ist", betonte er. "Das wird eine verdammt gute Saison."

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