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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Champions League: Trotz Havertz-Tor: Bayer 04 glaubt an seine Chance in London

Havertz trifft gegen seinen Ex-Club, doch Bayer bleibt kämpferisch. Kapitän Andrich blickt zuversichtlich Richtung London. Der Bayer-Geschäftsführer spricht über eine mögliche Havertz-Rückkehr.Am liebsten würde Simon Rolfes Kai Havertz irgendwann wieder im Trikot von Bayer Leverkusen sehen. "Immer wenn wir sprechen, fange ich schon mal an, ein bisschen zu graben", sagte der Leverkusener Sportgeschäftsführer in den Katakomben der BayArena und lachte. Zuvor hatte der deutsche Nationalspieler des FC Arsenal gezeigt, wie weh er seiner alten Liebe tun kann.Havertz war der große Spielverderber für Bayer 04 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den englischen Tabellenführer. Mit einem verwandelten Strafstoß kurz vor Schluss verhinderte er beim 1:1 den Leverkusener Überraschungssieg. "Dafür habe ich jahrelang gearbeitet, um in solchen Momenten da zu sein", erklärte Havertz bei DAZN. "Deswegen freue ich mich natürlich.""Trashtalk" mit AndrichDer 26-Jährige hat eine schwere Zeit mit mehreren Verletzungen hinter sich. Nun will er bei den Gunners wieder vorangehen und bei der WM im Sommer in den USA ein Schlüsselspieler für Deutschland sein.Bei seiner Rückkehr nach Leverkusen stand Havertz auch nach dem Spiel mit hektischer Schlussphase im Fokus. Im Mittelkreis lieferte er sich ein Wortgefecht mit Bayer-Kapitän Robert Andrich. Mit den Worten "normaler Trashtalk" und einem Lächeln, beschrieb der Leverkusener Torschütze die Situation.Den Elfmeterpfiff bewerteten sowohl Andrich als auch Rolfes und Trainer Kasper Hjulmand als Fehlentscheidung des türkischen Schiedsrichters Umut Meler. Viel Zeit sich darüber aufzuregen, haben die Leverkusener aber nicht.Drei Topspiele innerhalb einer WocheAm Samstag (15.30 Uhr/Sky) geht's in der Bundesliga gegen den FC Bayern. Bayer ist nicht nur wegen des 6:1-Statements der Münchner in der Königsklasse in Bergamo erneut Außenseiter. Ein Bonusspiel ist die Partie gegen den souveränen Tabellenführer der Bundesliga trotzdem nicht. Leverkusen braucht im Kampf um die erneute Champions-League-Teilnahme dringend Punkte.Schon am Dienstag steht dann in London das Rückspiel an. "In so einer kurzen Zeit drei Top-Spiele hatte ich, glaube ich, auch noch nicht", sagte Andrich. "Dafür sind wir da."Trotz des späten Ausgleichs nehmen er und seine Teamkollegen viel Vertrauen in die eigene Stärke mit nach England. "Wir haben gesehen, dass wir Arsenal schlagen können und dass wir ihnen Paroli bieten können", sagte Andrich. "Wir fahren dorthin, um eine Runde weiterzukommen. Sonst brauchen wir gar nicht erst anreisen." Auch Hjulmand stellte fest: "Da geht was!"Die Leverkusener ließen gegen die starke Offensive der Gunners, die zuvor all ihre acht Champions-League-Partien in dieser Saison gewonnen hatten, kaum Torchancen zu. Nach dem 1:0 durch Andrich lagen die Rheinländer lange auf Siegkurs. Doch dann kam Havertz.Rolfes: "Kai vereint so viele Facetten als Fußballspieler""Ich glaube, ich habe schon den ein oder anderen Elfmeter auf der Seite geschossen. Deswegen kenne ich das Gefühl", sagte der Offensivmann, der als Zehnjähriger zu Bayer 04 gekommen war und mit den Verhältnissen in der BayArena bestens vertraut ist.Rolfes schwärmte: "Kai vereint so viele Facetten als Fußballspieler. Das macht ihn so stark." Der 44-Jährige ergänzte: "Auch von der Persönlichkeit her: Er ist immer bodenständig gewesen, war immer ein Vorbild in der Mannschaft - trotz seines herausragenden Status, den er damals schon bei uns hatte."Zum Abschluss seiner für ihn so gelungenen und für Bayer so schmerzhaften Rückkehr posierte Havertz noch schnell für ein Fan-Foto. Dann verabschiedete er sich - zumindest bis Dienstag.

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Ski alpin: Ski-Ass trotzt Hasskommentaren: Shiffrin vor Weltcup-Rekord

Dank des Happy Ends bei Olympia kann US-Star Shiffrin befreit antreten im Kugel-Duell mit einer jungen Deutschen. Die Laune scheint bestens. Dabei hatte sie jüngst noch üble Hasskommentare erhalten.Mikaela Shiffrin hatte gut lachen. Im Auto in Schweden witzelte der Ski-Star mit Rivalin Camille Rast herum. Dass ein Teil des Gepäcks auf dem Weg nach Are verloren ging, schien die gute Laune der Amerikanerin nicht zu vermiesen. Zu einem Schnappschuss der illustren Fahrgemeinschaft schrieb Shiffrin bei Instagram: "Emma Aicher, wo bist du?" Die Deutsche antwortete mit einem Blödel-Selfie von sich auf der Couch, die Zunge herausgestreckt. "Auf dem Weg (bald)", schrieb Aicher. Vor dem vielleicht vorentscheidenden Wochenende im Gesamtweltcup könnte die Stimmung kaum gelöster sein.Das liegt auch daran, dass just Shiffrin nach den jüngsten Ergebnissen und zwei Patzern von Aicher als große Favoritin auf die große Kristallkugel in die letzten Saisonrennen geht. 125 Punkte Vorsprung auf das deutsche Ski-Juwel hat die Amerikanerin vor dem Riesenslalom am Samstag (10.00/13.00 Uhr) und dem Slalom am Sonntag (09.30/12.30 Uhr/ARD und Eurosport) in Are.Schafft sie die Bestmarke der "Jahrhundert-Skisportlerin"?Danach folgen nur noch die vier Rennen - eines pro Disziplin - beim Saisonfinale in Lillehammer. Und spätestens dann will die Ausnahme-Rennfahrerin aus den USA ihren sechsten Gesamtweltcup bejubeln und einen Rekord egalisieren: Sechs große Kristallkugeln bei den alpinen Frauen hatte bislang nur Österreichs "Jahrhundert-Skisportlerin" Annemarie Moser-Pröll gewonnen.Mit 108 Einzelsiegen im Weltcup liegt Shiffrin in der ewigen Bestenliste weit vorn. An ihre bislang 166 Podestplätze kommt ebenfalls niemand ran. In mehr als der Hälfte ihrer Weltcup-Starts raste sie unter die Top 3. Dazu kommen acht WM-Titel und sieben weitere Medaillen bei Weltmeisterschaften. Zum 31. Geburtstag: Shiffrin an "Übergang" in KarriereWie viele Erfolge können da noch folgen? Vor ihrem 31. Geburtstag an diesem Freitag sagte die beste Alpin-Athletin der Gegenwart in einer US-Talkshow: "An diesem Zeitpunkt meiner Karriere bin ich irgendwie an einem Übergang." Sie war gefragt worden, ob sie schon Pläne habe für die Zeit nach dem Leistungssport. "Wenn man seine Karriere beendet - nicht dass ich sie jetzt beenden würde - dann ist es schwer, herauszufinden, was als Nächstes kommt."Die Amerikanerin wirkt sehr mit sich im Reinen. Kein Wunder nach den Winterspielen von Cortina d'Ampezzo, wo sie nach ihrem Olympia-Debakel 2022 in Peking nun Gold im Slalom gewonnen und mit den fünf Ringen Frieden geschlossen hatte. In dem Gespräch mit dem Entertainer und ehemaligen Football-Profi Pat McAfee schilderte Shiffrin, wie akribisch sie die Gold-Mission angegangen war: "Überall hatte ich Mantras, am Spiegel klebten Nachrichten, mein ganzes Team war da, auch mein Psychologe."Social-Media-Pause gegen Online-HassSo dominant Shiffrin seit Jahren die Skihänge hinunter wedelt, so sehr setzte sie sich zumeist in ihrer Karriere auch selbst unter Druck. Sie erzählte, sich jahrelang regelmäßig vor Aufregung übergeben zu haben, teilweise noch kurz vor den Rennen. Bei Olympia in China 2022 patzte sie in allen ihren Rennen und reiste ohne Medaille nach Hause. Beim Cortina-Slalom fuhr sie mit dem famosen Vorsprung von eineinhalb Sekunden zur dritten Olympia-Goldmedaille.Von den sozialen Medien hielt sie sich in der Zeit übrigens komplett fern - und das war sicher eine gute Entscheidung. Etwa einen Monat nach den Spielen veröffentlichte sie Hasskommentare, die während Olympia im Internet an sie gerichtet wurden. Sie wurde etwa als "wertloses Stück Scheiße" beschimpft, ein User meinte deutlich ironisch: "Es wäre so schade, wenn du dich verletzt und nie wieder skifahren kannst." Jemand anderes schrieb: "Schäm dich, du Verräterin." Shiffrin hatte sich zuvor zur politischen Situation in den USA geäußert und ein Plädoyer für Inklusion, Diversität und Freundlichkeit gehalten.Generationenduell mit AicherOb sie bei Olympia 2030 in Frankreich nochmal antreten werde, das wisse sie noch nicht. "Vier Jahre fühlen sich nach so einer langen Zeit an", meinte sie jüngst in Interview mit "USA Today". "Aber sie gehen zugleich so schnell vorbei." Eines sei dabei unverändert, wie sie unterstrich: "Ich liebe Skifahren."Die Duelle mit den jungen Wilden können da eine zusätzliche Motivation sein, etwa am Wochenende in Are. Der malerische Ort hat für Shiffrin eine besondere Bedeutung: Dort gewann sie im Dezember 2012 ihr erstes Weltcup-Rennen. Emma Aicher - eine gebürtige Schwedin - war damals übrigens neun Jahre alt.

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Krise in Nahost: Wie der Iran-Krieg die Sportwelt trifft

Absagen, Asyl, Angst: Wie alle gesellschaftspolitischen Krisen haben auch die kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost Auswirkungen auf den Sport. Auch auf die Fußball-WM im Sommer?Der Krieg kennt keine Superstars. Auch die Fußball-Ausnahmekönner Lionel Messi und Cristiano Ronaldo sind von den Auswirkungen des Iran-Kriegs betroffen, genau wie viele andere Athleten. Im Iran steht der Sport angesichts der Angriffe durch die USA und Israel komplett still, und die iranischen Vergeltungsaktionen mit Raketen und Drohnen sorgen im Nahen Osten für Chaos. Wettkämpfe werden abgesagt oder stehen auf der Kippe, Sportler stranden oder flüchten auf abenteuerliche Weise - und auf die Fußball-WM im kommenden Sommer fällt schon jetzt ein großer Schatten.Die WettkämpfeNach dem spektakulären Saisonstart in Melbourne müssen die Verantwortlichen in der Formel 1 nun eine schwierige Entscheidung treffen: Können die Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien am 12. und 19. April stattfinden? Mit einer Entscheidung wird Mitte März gerechnet.Absagen von Sportevents hat es aufgrund von Sicherheitsbedenken infolge der militärischen Eskalation in der Region bereits einige gegeben: ein hochdotiertes Reitturnier in Katar, Spiele in der Basketball-Euroleague mit Teams aus Tel Aviv und Dubai, der Saisonstart der Langstrecken-WM im Motorsport in Doha, Fußballspiele wie die des saudi-arabischen Clubs Al Nassr mit Ronaldo. Dazu pausieren die Fußball- und Handballliga in Katar auf unbestimmte Zeit.Fraglich ist auch die "Finalissima" im Fußball zwischen Copa-America-Sieger Argentinien mit Messi und Europameister Spanien am 27. März in Doha. Eine Entscheidung über eine Absage oder örtliche Verlegung des Prestigeduells soll zeitnah folgen. Luftraumsperrungen und fehlende Visa erschweren derweil erheblich die Planungen des Irak für die Playoffs zur Fußball-WM.Die AthletenNach seinem Turniersieg in Dubai saß der russische Tennisstar Daniil Medwedew mit anderen Profis aufgrund eines Flugverbots in der Wüstenmetropole fest. Nach langer Warterei und bangen Momenten fuhr er mit dem Auto in den Oman, von wo aus noch Flieger starteten. "Du fühlst dich wie in einem Hollywood-Film", sagte Medwedew.Der früher in Deutschland spielende Fußballtorwart Marko Johansson kehrte seinem iranischen Club Tractor den Rücken, als ein Luftangriff das Gebäude am Trainingsgelände erzittern ließ. Auf der Flucht zur türkischen Grenze habe er aus dem Auto heraus gesehen, "wie die Iraner Raketen für den Gegenschlag vorbereitet haben".Die GolfstaatenKuwait, Katar, Bahrain, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate gaben in den vergangenen Jahren Unmengen an Geld aus, um wichtige Sportevents in ihr Land zu holen. Damit wollten die Verantwortlichen unter anderem die wirtschaftliche Abhängigkeit vom Ölgeschäft verringern, aber laut Kritikern auch von Menschenrechtsproblemen ablenken. Die jüngsten Absagen der Sportevents seien "für die "Marke Golf" reputations- und geschäftsschädigend", sagte der Islamwissenschaftler Sebastian Sons der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Das sei für diese Länder "ein absoluter Albtraum - vor allem, was ihr Image als Zentrum des globalen Sports angeht".Der IranNach dem Aus beim Asien Cup haben sechs iranische Fußballerinnen in Australien Asyl bewilligt bekommen. Der Fall sorgte weltweit für Schlagzeilen, zumal sich US-Präsident Donald Trump mit markigen Worten einmischte. Beobachter befürchten, dass den zurückgekehrten Spielerinnen und ihren Familien Konsequenzen drohen könnten, weil sie im ersten Gruppenspiel zur Nationalhymne geschwiegen hatten. Das wurde als Protest gegen die iranische Führung gewertet.Im Iran selbst finden aktuell aufgrund der bedrohlichen Lage keine Sportevents statt. Der einzige für die Winter-Paralympics nominierte Iraner Aboulfazl Khatibi Mianaei entschied sich aufgrund der unsicheren Anreise gegen eine Teilnahme an den Wettbewerben in Italien.Die Fußball-WMZwar sind es noch drei Monate hin bis zum Mega-Event in den USA, Mexiko und Kanada. Doch angesichts des andauernden Krieges ist kaum vorstellbar, dass der Iran wie vorgesehen in den USA seine drei Gruppenspiele absolvieren wird. Ihm sei es "wirklich egal", ob der Iran teilnehmen werde oder nicht, sagte US-Präsident Trump zwar kürzlich. FIFA-Präsident Gianni Infantino berichtete nun aber, Trump habe ihm zugesichert, dass das iranische Team antreten dürfe. Irans Sportminister Ahmad Donjamali schloss eine Teilnahme seines Landes in den USA zuletzt aber aus. Gemäß Artikel 6.2 der FIFA-Regularien kostet ein freiwilliger Rückzug mehr als 30 Tage vor WM-Start 250.000 Schweizer Franken (ca. 275.000 Euro) und das Doppelte bei einer kurzfristigeren Absage. Außerdem würde das Land einen Ausschluss von der WM 2030 riskieren. Klar ist aber: Sollte der Krieg nicht vor dem WM-Start am 11. Juni beendet sein, läge auf dem Turnier ein riesengroßer Schatten - begleitet von gesellschaftspolitischen Diskussionen, Protestaktionen und großen Sicherheitsbedenken. Es wird so oder so "noch politisierter sein als die WM in Katar", glaubt Wissenschaftler Sons: "Der Sport kann sich der Weltlage nicht entziehen."

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Paralympics: „Ich sehe die Farbe ihrer roten Mäntel und denke an Blut“

Bei den Paralympics dürfen russische Athleten seit Langem wieder offiziell antreten. Das sorgt für Wut, Kritik und Protest. Auch eine deutsche Sportlerin setzt ein Zeichen.Eigentlich sollen die Paralympischen Winterspiele ein Sportfest sein, das den teilnehmenden Sportlern und Zuschauern in der ganzen Welt Freude bereitet. Doch der Spaß an den Spielen wird bei dem Wettbewerb in Mailand und Cortina d’Ampezzo durch politische Umstände getrübt. Der Ukrainekrieg wirft seine Schatten über das Event.Als die 23-jährige Skirennfahrerin Warwara Worontschichina am Montag als erste Sportlerin aus Russland bei diesen Paralympics eine Goldmedaille gewann, wurde nicht nur die russische Flagge gehisst, sondern auch die Nationalhymne gespielt. Das war zuletzt in Sotschi 2014 der Fall – rund einen Monat vor der russischen Annexion der Krim.Zuschauer auf der gut gefüllten Tribüne applaudierten Worontschichina. Einige sangen wie die Sportlerin die Hymne mit – mitten in Europa, als hätte es nie ein Verbot für russische Athletinnen und Athleten gegeben. Wie kam es zu der Kehrtwende?Putin freut sichDas Internationale Paralympische Komitee (IPC) hatte Russland 2018 aufgrund des staatlich geförderten Dopingprogramms suspendiert. Russische Sportler durften sich trotzdem qualifizieren, sie traten aber unter neutralem Status an. Im Jahr 2022 kam der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hinzu. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und das IPC schlossen Russlands Athleten für die Winterspiele in Peking im selben Jahr aus. Gleiches galt für Belarus als Unterstützer der Invasion.Im Jahr 2026 ist wieder alles anders. Das IPC beschloss unter Führung des Brasilianers Andrew Parsons bei seiner Generalversammlung im September in Seoul, Russland und den Verbündeten Belarus wieder zuzulassen. Parsons betonte, dass die Entscheidung demokratisch getroffen wurde, und sagte: „Wir können nicht je nach Ergebnis auswählen, wann wir demokratisch sein wollen und wann nicht“. Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gefiel das natürlich. Er sprach nach der Entscheidung von einem „großen Sieg für uns alle“.Einige russische Sportler konnten sich allerdings so kurzfristig nicht mehr für die Paralympischen Winterspiele in Norditalien qualifizieren; das IPC vergab daraufhin sechs Wildcards an sie, was für zusätzliche Kritik sorgte.Die vier Weltverbände für Ski und Snowboard, Biathlon, Curling sowie Para-Eishockey, die Wettbewerbe bei Paralympics austragen, sperrten sich zunächst gegen die Wiederaufnahme Russlands. Doch der Internationale Sportgerichtshof (Cas) urteilte nach einem russischen Einspruch, dass der pauschale Ausschluss nicht rechtens ist. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hatte die Zulassung von russischen Athletinnen und Athleten mit allen Symbolen kritisiert.Auch deutscher Protest gegen Russlands TeilnahmeDie Paralympischen Winterspiele waren also schon politisch aufgeladen, bevor sie überhaupt begonnen hatten. Die Ukraine boykottierte dann die Eröffnungsfeier in Verona gemeinsam mit anderen Nationen, Deutschland gehörte ebenfalls dazu. Die deutsche Skilangläuferin Linn Kazmaier mit Sehbehinderung und ihr Guide Florian Baumann setzten auch während der Winterspiele ein deutliches Zeichen: Nachdem Kazmaier für Deutschland die Silbermedaille holte, verzichteten sie und Baumann auf das obligatorische Sieger-Selfie mit der russischen Siegerin Anastasija Bagijan und der Chinesin Jihong Cong.„Dass das Politische das so überschattet, ist einfach total schade. Es ist einfach politisch nicht vertretbar“, sagte die 19-jährige Kazmaier. Sie könne es den Russen „menschlich“ allerdings gönnen. „Ich kenne die Leute nicht, ich weiß nicht: Vielleicht unterstützen sie das System in Russland genauso wenig. Vielleicht sind es total nette Menschen, mit denen wir eigentlich befreundet sein könnten“, ergänzte die Paralympicssiegerin von Peking.Ukrainerin für „Stop War“-Ohrringe gerügtKazmaiers Protest war riskant und könnte Konsequenzen haben. „Das IPC ist sich der Situation bewusst, sammelt Beweise und analysiert diese“, hieß es seitens des Komitees auf eine Anfrage des Sport-Informationsdienstes (SID). Während russische Sportler ihre Nation wieder stolz vertreten dürfen, ist das IPC in Bezug auf politische Botschaften aus der Ukraine ähnlich streng wie schon das IOC vor einigen Wochen.Zur Erinnerung: Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch wurde bei den Olympischen Winterspielen aufgrund eines „Gedenkhelms“ ausgeschlossen. Darauf zu sehen waren 20 Sportlerinnen und Sportler aus seinem Land, die beim russischen Angriffskrieg getötet wurden. Präsident Selenskyj überreichte ihm einen Orden (der stern berichtete).Bei den Paralympischen Winterspielen kam es nun zu einem ähnlichen Vorfall: Die Langläuferin Oleksandra Kononowa trug Ohrringe mit dem Schriftzug „Stop War“, um auf den Krieg in ihrem Heimatland hinzuweisen. Dafür wurde sie verwarnt und musste den Schmuck abnehmen. Anschließend trug sie Ohrringe mit der Botschaft „Love“ in den ukrainischen Landesfarben, das „O“ war dabei im Umriss der Landes zu sehen.„Sie bringen nur Blut und Leid und Trauer über unser Land. Es ist nicht richtig, dass sie hier sein dürfen“, sagte Kononowa zur Teilnahme Russlands.„Die schlimmsten Paralympics der Geschichte“Derweil kosten russische Athleten die Rückkehr auf die große Wintersportbühne voll aus. Der alpine Skirennfahrer Alexej Bugajew zeigte nach seiner Bronzemedaille in der Abfahrt etwa demonstrativ auf die russische Flagge auf seinem Helm. „Das war schon provokativ“, kommentierte die frühere Monoski-Paralympicssiegerin Anna Schaffelhuber in der ARD. Aus Sicht von Walerij Suschkewitsch, Präsident des ukrainischen Paralympischen Komitees, finden in Norditalien sogar „die schlimmsten Paralympics der Geschichte“ statt – „und Mister Parsons lässt das einfach so zu“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“.Für ihn und viele Ukrainer ist die Teilnahme Russlands ein Schlag ins Gesicht. „Ich sehe die Farbe ihrer knallroten Mäntel und ich denke an Blut“, sagte Suschkewitsch. „Das IPC hat einen schlimmen Fehler gemacht.“ Viele Kritiker dürften ihm zustimmen, nicht nur Menschen aus der Ukraine.Quellen: „Der Standard“, „Süddeutsche Zeitung“, mit Material der Agenturen SID und DPA

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Champions League: Bayern feiern Olise und ein "Statement" - Neue Torwartsorgen

Michael Olise lässt den FC Bayern über eine "magische Nacht" in der Champions League jubeln. Trainer Vincent Kompany überrascht mit einem Vergleich. Nach dem 6:1 gibt es neue Personalsorgen.Beim nächtlichen Bankett setzte sich Michael Olise im Gegensatz zu seiner Weltklasse-Gala auf dem Rasen nicht als bestaunter Hauptdarsteller in Szene. Am hintersten Teamtisch, das Gesicht verdeckt vom schwarz-weißen Basecap, lauschte der Bayern-Star der Lobeshymne des Münchner Vorstandschefs. Jan-Christian Dreesen wertete das imposante 6:1 gegen Atalanta Bergamo als "Statement" in der Champions League. Im rötlichen Saal-Licht bedauerte er gleichzeitig "tragische Verletzungen".Drei Verletzungen trüben Feier-LauneDer unter Tränen beim Comeback mit einer Muskelverletzung ausgewechselte Alphonso Davies ließ sich zwei Stunden später auf Erinnerungsfotos mit den Bankett-Gästen ein. Jonas Urbig weilte da mit dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung noch im Krankenhaus. Bei Jamal Musiala, der Probleme mit dem im Vorjahr schwer verletzten Fuß hatte, gab Bayern umgehend Entwarnung. Verletzungen seien "schade", sagte Trainer Vincent Kompany. "Wir dürfen uns das Momentum aber nicht wegnehmen lassen."Nach dem Rückflug bestätigte der Verein, dass alle drei Profis vorerst ausfallen werden. Davies erlitt eine Zerrung der hinteren Oberschenkelmuskulatur im rechten Bein. Musiala spürte eine Schmerzreaktion am linken Sprunggelenk. Bei Torwart Urbig bestätigte sich der Verdacht einer Gehirnerschütterung. Eine genauere Prognose, wie lange das Trio fehlen wird, gab es nicht.Zwei Wochen nach der Dortmunder 4:1-Demontage hatten die Bergamo-Fans mit einem großen Banner "Notti magiche", magische Nächte, beschworen. Eine solche Nacht erlebten beim 99,9-Prozent-Viertelfinal-Einzug schon eine Woche vor dem Rückspiel in der bayerischen Landeshauptstadt aber nur die Münchner. Besonders dank der großen Bayern-Attraktion Olise. In Abwesenheit des nach Wadenproblemen pausierenden Harry Kane glänzte der Franzose nicht nur in seiner Spezialdisziplin Vorarbeit. Sondern auch als Doppeltorschütze.Kompany: Das haben Olise und De Bruyne gemeinsam"Das Ziel ist, alles zu gewinnen", sagte der 24-Jährige, der als Spieler des Spiels ans ungeliebte Mikrofon musste. Olise, der sich mit 36 Scorerpunkten an die Spitze aller Flügelspieler aus Europas Top-Fünf-Ligen schob, bescheinigte sich selbst nach einem grandiosen Auftritt, der reif für den Anwärterkreis für den Ballon d'Or war, eine "solide Leistung". Das Understatement des für über 50 Millionen Euro im Sommer 2024 von Crystal Palace geholten filigranen Flügelspielers war sicher ganz nach dem Geschmack von Kompany. Olise gehöre schon "zu einem der Besten der Welt", sagte der belgische Coach.Kompany ließ mit einem spannenden Vergleich aufhorchen. Es gebe Parallelen bei Olise sowie bei Kompanys Ex-Mitspieler und Landsmann Kevin De Bruyne. "Diese Sucht nach Details, Michael hat das auch, aber das ist noch nicht genug. Wir müssen ihn noch weiter pushen", sagte der 39-Jährige.Kein Neuer, kein Kane - und trotzdem nicht zu stoppenOlise, der im Sonderflieger LH2571 mit den Kollegen eine traumhafte Aussicht auf die Alpen und den Blick auf die Allianz Arena genießen konnte, forderte für das Rückspiel am Mittwoch "dieselbe Mentalität". Dann fehlt er allerdings ebenso wie Leader Joshua Kimmich, die sich beim Stand von 6:0 die dritte Gelbe Karte abholten. Beide Leistungsträger wären beim Viertelfinal-Kracher gegen Real Madrid oder Manchester City aber wieder dabei.In Norditalien spielten die Münchner ohne Manuel Neuer und Kane - aber auch ohne diese zwei Weltstars dominierte der FC Bayern beim Sieg nach Treffern von Olise (2), Musiala, Josip Stanisic, Serge Gnabry und Nicolas Jackson nach Belieben. "Wir haben ihnen keine Luft zum Atmen gegeben", sagte Sportvorstand Max Eberl nach der neben dem 2:1 bei Paris Saint-Germain in der Ligaphase wohl besten Münchner Saisonleistung. Es war eine Machtdemonstration, wenngleich Atalanta trotz des BVB-Triumphs nicht zur allerersten Riege in Europa zählt.Bayern? "Vielleicht die beste Mannschaft der Welt"Bergamo-Coach Raffaele Palladino kürte den FC Bayern kurzerhand zur "vielleicht besten Mannschaft der Welt". Vom Titel in Europas Eliteliga wollten die gerühmten Gäste so früh freilich noch nicht sprechen. "Um die Champions League zu gewinnen, gehört ein bisschen mehr dazu", sagte Eberl. Imponierend war der titelreife Auftritt aber allemal: Allen voran die Gier, mit dem Toreschießen nie aufhören zu wollen, und die Vehemenz in der Lauf- und Abwehrarbeit."Das zeichnet aus meiner Sicht eine echte Spitzenmannschaft aus", sagte Dreesen, bevor er sich Casoncelli mit Speck und Salbei oder Safranrisotto schmecken lassen konnte. Dank Kompany könne die Mannschaft gar nicht "Larifari" spielen und werde auch das Rückspiel ernst nehmen, sagte er.Gelbe Karten für Kimmich und Olise - ein Nachspiel?Dass Kimmich und Olise nicht nur im Rückspiel fehlen, sondern es ein Nachspiel gibt, befürchteten die Münchner nicht. Reals Kapitän Sergio Ramos war einst für zwei Partien gesperrt worden, weil er im Achtelfinal-Hinspiel eine Gelbe Karte provoziert hatte. "Generell bin ich schon einer, der jedes Spiel machen möchte", sagte Kimmich.Kompany muss erstmal für Bundesliga-Duell am Samstag mit Bayer Leverkusen die nächste Umstellung im Tor vornehmen. Neuer fehlt wegen eines Muskelfaserrisses, Vertreter Urbig mit einer Gehirnerschütterung. Das bringt Sven Ulreich zurück. Der 37-Jährige stand letztmals im September 2024 im Bundesliga-Tor. Bitter ist die nächste Pause für den Kanadier Davies im WM-Jahr. Nach einem Kreuzbandriss aus dem März 2025 fiel er neun Monate es, jetzt ereilte ihn die zweite Muskelverletzung.

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Winterspiele in Italien: Verspätetes Medaillen-Glück für deutsches Paralympics-Duo

Nur einen Tag nach ihrer aberkannten Medaille beschert Leonie Walter dem deutschen Team bei den Paralympics eine Langlauf-Medaille. Doch andere Teammitglieder erleben einen bitteren Tag.Einen Tag nach dem Schock über die aberkannte Medaille durfte Leonie Walter bei den Paralympics doch wieder auf das Siegerpodest. Im tiefen Schnee von Tesero holte sich die 22-Jährige Bronze im Langlauf-Rennen über 10 Kilometer im klassischen Stil, nachdem sie am Vortag Silber im Sprint wegen einer Disqualifikation verloren hatte. "Gestern war ich mir noch unsicher, ob ich heute nochmal starten möchte oder lieber die Kraft für den Biathlon spare. Aber ich wollte einfach eine Medaille im Langlauf haben. Silber wäre natürlich viel schöner gewesen. Aber Bronze nehme ich auch gerne", sagte Walter.Ein Regelverstoß ihres Begleitläufers hatte sie in der Klasse der sehbehinderten Frauen die Sprint-Medaille gekostet. Am Tag danach war der Frust darüber vergessen. Dagegen erlebten Kathrin Marchand und Sebastian Marburger einen bitteren Wettkampf und mussten ihre Rennen vorzeitig beenden. Anja Wicker verpasste ihre erste paralympische Medaille hauchdünn um nur 1,5 Sekunden.Zwischen Podestjubel und Protest: Wieder russische Hymne Neben der russischen Vortagessiegerin Anastasija Bagijan nahmen Walter und ihr Guide Christian Krasman ihre Medaillen entgegen. Anders als die zweitplatzierte Tschechin Simona Bubenickova und ihr Guide setzte das deutsche Duo bei der russischen Hymne die Mützen ab. "Ich denke, so eine Aktion bei der Siegerehrung bringt wenig. Da müssen eher die Weltverbände überlegen, ob das eine faire Entscheidung ist", sagte Walter. "Wir sollten als Athleten die Medaille trotzdem genießen dürfen."Am Vortag hatten sich ihre Teamkollegin Linn Kazmaier und Guide Florian Baumann - nach Walters Strafversetzung im Sprint auf Silber vorgerückt - während der russischen Hymne demonstrativ zur Seite gedreht, ihre Mützen aufbehalten und im Anschluss auch ein gemeinsames Siegerselfie verweigert. Auf Nachfrage russischer Journalisten zu dem verweigerten Foto reagierte das deutsche Duo einen Tag später mit: "Kein Kommentar".Schwächeanfall stoppt Marchand auf MedaillenkursDramatisch wurde es um Kathrin Marchand. Nach Tränen am Vortag als Vierte im Sprint lag die Para-Langläuferin nach der Hälfte der 10 Kilometer auf dem Bronzerang, als sie das Rennen abbrechen musste. "Ich habe schon nach dem zweiten Anstieg gemerkt, dass da langsam die Lichter ausgehen", sagte die 35-Jährige. "Ich hatte richtig Schwindel. Ich habe fast nichts mehr gesehen und meine linke Seite auch nicht mehr richtig gemerkt. Es ging einfach nicht mehr."Bundestrainer Ralf Rombach betonte: "Wir kennen sie auch einfach noch nicht so gut und müssen noch viel lernen." Erst vor 14 Monaten hatte sich Marchand, die nach einem Schlaganfall Sehbeeinträchtigungen und Einschränkungen der linken Körperhälfte hat, nach langen Jahren als Ruderin aufs Langlaufen konzentriert. Sie ist die erste Athletin, die sowohl bei Olympischen Spielen als auch bei den Paralympischen Sommer- und Winterspielen gestartet ist. Auch Marbuger steigt aus - Wicker verpasst Podest hauchdünnWenig später musste auch Sebastian Marburger einen Tag nach seinem Silbererfolg im Sprint wegen Erschöpfung aussteigen. Der beinamputierte Langläufer hatte bis dato ebenfalls um den dritten Platz mitgekämpft. "Es hat sich geäußert mit leichtem Stechen in der Lunge ab der dritten Runde. Ich war zu euphorisch am Start und habe mich besser gefühlt, als es war", sagte der 28-Jährige, den ein Infekt zuletzt länger außer Gefecht gesetzt hatte. Zufrieden, wenn auch ein wenig enttäuscht, war Anja Wicker nachdem sie in der sitzenden Klasse ihre erste paralympische Medaille im Langlauf um knapp verpasste. "Es ist richtig knapp. Wahrscheinlich ein Zwinkern. An meinem Rennen habe ich nichts auszusetzen. Aber bei den Paralympics tun 1,5 Sekunden aufs Podest schon ein bisschen weh", sagte Wicker. "Aber ich habe alles reingehauen und bin zufrieden mit meinem Rennen."

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Champions League: Wer überträgt Bayer Leverkusen gegen FC Arsenal?

Mammutaufgabe für Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen: Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League empfangen die Rheinländer den FC Arsenal. Hier läuft das Spiel.Im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals will Bayer 04 Leverkusen den Heimvorteil nutzen, um sich gegen den favorisierten FC Arsenal eine gute Ausgangslage fürs Rückspiel in London zu verschaffen.Doch das wird eine sehr schwere Aufgabe, die „Gunners“ führen aktuell die Tabelle der Premier League an, die als stärkste Liga der Welt gilt. Zudem hat Arsenal in der Ligaphase der Königsklasse jedes seiner Spiele gewonnen – unter anderem auch gegen den FC Bayern München.Champions League: Wo läuft Bayer Leverkusen vs. FC Arsenal?Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand zeigte sich vor dem Spiel dennoch ohne Angst. „Alles ist möglich“, sagte er und forderte von seiner Mannschaft: „Wir müssen mit Freiheit und Selbstbewusstsein Fußball spielen.“„Arsenal ist vielleicht die beste Mannschaft Europas“, so Bayer-Coach Hjulmand. „Es ist eine sehr große Aufgabe, aber wir sind bereit.“Anstoß des ersten Achtelfinalspiels für Bayer Leverkusen gegen den FC Arsenal ist am Mittwochabend um 18.45 Uhr in der BayArena. Der kostenpflichtige Streaminganbieter Dazn zeigt die Partie live.Wiedersehen mit Kai HavertzFür die Leverkusener gibt es bei dem Duell ein besonderes Wiedersehen: Der frühere Bayer-Angreifer und deutsche Nationalspieler Kai Havertz kommt erstmals seit seinem Wechsel nach England im Sommer 2020 zum Pflichtspiel gegen seinen Ausbildungsklub in die BayArena.„Es ist unglaublich. Ich habe schon so viele bekannte Gesichter gesehen. Es kommen viele Erinnerungen hoch“, schwärmte der mittlerweile 26-Jährige vor dem Aufeinandertreffen in der Champions League. „Ich kann es nicht erwarten, dass es losgeht.“ Es fühle sich an, als sei er „gestern das letzte Mal hier gewesen“.Während Havertz schon lange nicht mehr für Leverkusen Tore schießt, können die Rheinländer immerhin wieder auf ihren Torjäger Patrik Schick zurückgreifen. Der Tscheche laborierte zuletzt an muskulären Problemen, steht im Duell mit Arsenal aber wieder im Kader, wie Trainer Hjulmand bekanntgab.

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Trendsport : Inliner fahren: Die wichtigsten Regeln für Fahranfänger (und Profis)

Ob alt oder jung: Inlineskates liegen voll im Trend. Das Fahren auf vier Rollen macht nicht nur Laune, sondern fördert die körperliche Fitness.  Vorreiter von Inlineskates sind Rollschuhe, die bereits 1863 patentiert wurden. Der Unterschied liegt im Wesentlichen in der Anordnung der Räder: Während unter den klassischen Rollschuhen je zwei Räder nebeneinanderliegen, sind diese bei den Inlinern hintereinander (also längs, daher auch der abgeleitete Name aus dem Englischen "In-line") angeordnet. Durch das steigende Interesse der Trendsportart gibt es mittlerweile viele unterschiedlicher Modelle, zum Beispiel Inlineskates mit weichen oder harten Schuhen, großen oder kleinen Rollen. Was die verschiedenen Varianten bedeuten, welches Zubehör für Fahranfänger wichtig ist und wie Sie im Handumdrehen Inliner fahren lernen, wird in diesem Artikel zusammengefasst.Darin unterscheiden sich InlineskatesMittlerweile gibt es eine große Auswahl an Inlineskates namhafter Hersteller wie zum Beispiel K2, Rollerblade, USD und Powerslide, die sich wie folgt voneinander unterscheiden:Hardboot-Skates: Übersetzt bedeutet die Bezeichnung "Hardboot" einfach nur: harte Schuhe. Entsprechende Modelle mit hohem Schaft bieten den Füßen besonders festen Halt, deshalb werden sie vorzugsweise beim Inlinehockey, Street- oder Speed-Skating (mit niedrigem Schaft) eingesetzt. Die Außenschale besteht meist aus hartem Kunststoff, während der Innenschuh weich gepolstert ist.Softboot-Skates: Im Gegensatz zu Hardboot-Skates ist die Softboot-Variante deutlich weicher – und somit auch komfortabler. Damit die Füße trotzdem einen festen Sitz in den Schuhen haben, sind Modelle mit hohem Schaft die bessere Wahl (für Anfänger). Ein weiteres Merkmal von Softboot-Skates sind die Bremsklötze an der Ferse, die Einsteigern mehr Sicherheit beim Fahren bieten, sowie größere Rollen.Speed-Skates: Wie der Name schon suggeriert, können mit Speed-Skates besonders hohe Geschwindigkeiten erreicht werden – daher kommen Sie auch im Rennsport zum Einsatz. Zu den typischen Merkmalen zählen eine niedrige Schafthöhe, die gerade einmal bis zu den Knöcheln reicht, eine leichte Bauweise sowie Rollen mit einem größeren Durchmesser (90 bis 125 Millimeter). Es gibt Modelle mit vier und fünf Rollen.Street-Skates: Unter Inliner-Experten werden sie auch Aggressive-Skates genannt: Diese Modelle sieht man vorrangig in Skaterparks, auf Halfpipes und Rampen. Durch ihre spezielle Bauweise (harte Schale, leichtes Gewicht, kleine Rollen zwischen 50 und 60 Millimeter Durchmesser) eignen sie sich besonders gut für spektakuläre Stunts. Ob Slalom- oder Treppenfahren: Street-Skates haben eine hohe Wendigkeit.Inlinehockey-Skates: Wie beim Schlittschuh auch handelt es sich bei diesen Skates um Schnürschuhe, die auf einer Inline-Schiene (statt einer Kufe wie beim Eishockey) montiert wurden. Die Modelle sind besonders hart und robust – das gilt vor allem für ihre Schuhspitze, die extra verstärkt wurde. Zu den typischen Merkmalen zählen die Rollen: Zwei niedrige sind vorn montiert, zwei höhere hinten. Einen Bremsklotz gibt es bei diesen Skates nicht.Noch ein Hinweis zu den Rollen: Je nachdem, welche Inlineskates Sie wählen, können diese unterschiedlich groß oder angeordnet sein. Wichtig für Anfänger zu wissen ist, dass größere Rollen schwieriger zu kontrollieren sind als kleine. Auch der Härtegrad ist nicht außer Acht zu lassen, da sich harte Rollen langsamer abnutzen als weiche – aber trotzdem für Einsteiger nicht die erste Wahl sein sollten, da sie weniger Komfort bieten.Kauftipps: Darauf müssen Sie achtenWenn Sie sich ein neues Paar Inlineskates interessieren, sollten Sie nicht nur auf die Größe achten. Vielmehr sind auch die Schafthöhe, die Länge der Schienen sowie die Größe der Rollen von Bedeutung. Unabhängig davon, ob Sie ein Modell für Frauen, Männer oder Kinder kaufen wollen:Gewicht: Schwere Inlineskates haben einen deutlich günstigeren Preis, sind dafür aber schwieriger zu fahren. Leichtere Modelle hingegen sind etwas teurer, aber auch angenehmer zu fahren – vor allem in puncto Schnelligkeit und Wendigkeit macht sich geringeres Gewicht bemerkbar.Schuhhöhe: Eine kurze Schafthöhe, wie sie vor allem bei Speed-Skates zu finden ist, spart zwar etwas Gewicht – dafür bietet sie aber auch einen schlechteren Halt für die Füße. Aus diesem Grund sind Inlineskates mit hohem Schaft für Anfänger und Einsteiger besser geeignet.Dämpfung: Je besser die Federung von Inlineskates ist, desto komfortabler gestaltet sich das Fahren – vor allem auf unebenen Strecken. Achten Sie beim Kauf neuer Rollerblades darauf, dass diese über eine integrierte Dämpfung verfügen, die kleine Stöße abfedern können.Schienenlänge: Tatsächlich hat auch die Länge der Inline-Schiene Einfluss auf das Fahrgefühl. Je länger sie ist, desto mehr Schubkraft haben sie und umso schneller können Sie damit fahren. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Modelle nicht so wendig sind wie jene mit kurzen Schienen.Rollengröße: Wie schon erwähnt, können Sie mit großen Rollen schneller fahren als mit kleinen. Darüber hinaus bieten sie einen höheren Komfort auf unebene Strecken. Nachteil ist, dass große Rollen weniger flexibel sind, da sie mehr Platz, also eine längere Schiene benötigen.Zubehör: So schützen Sie sich richtigWenn Sie noch nie oder nur selten Inliner fahren, sollten Sie sich vor möglichen Stürzen schützen. Das gelingt am besten, indem Sie Hand-, Knie- und Ellenbogenschoner tragen – diese gibt es bei Decathlon als Set für Erwachsene und Kinder. Ebenfalls zur Grundausstattung gehören sollte ein Skatehelm, der Ihren Kopf vor gefährlichen Verletzungen schützt. Auch hier gibt es passende Modelle für große und kleine Skater, die individuell eingestellt werden können.Inliner fahren lernen: so funktioniert‘sDie ersten Versuche sollten Sie nach Möglichkeit auf einer glatten und asphaltierten Strecke ohne Schlaglöcher oder Risse unternehmen. Zum Beispiel auf einem leeren Parkplatz oder einer wenig befahrenen Straßen im Industriegebiet. Vermeiden Sie am Anfang unbedingt Straßen mit leichtem Gefälle, damit Sie nicht automatisch und unkontrolliert losrollen. Zudem ist es ratsam, die ersten Schritte mithilfe einer zweiten Person zu unternehmen – oder Sie suchen sich eine Wand, an der Sie sich entlanghangeln können. Unterschätzen Sie dabei nie die Geschwindigkeit, die Sie während der Fahrt aufnehmen, solange Sie noch nicht sicher bremsen können. Die folgenden Tipps sollen Ihnen eine kleine Hilfestellung beim Inliner fahren sein:1. Anfahren lernenStellen Sie Ihre Beine hüftbreit nebeneinander, sodass Sie einen sicheren Stand auf den Inlineskates haben, und beugen Ihre Knie leicht. Um loszufahren, müssen Sie ein Bein so nach hinten stellen, dass Sie sich dabei vom Boden abdrücken. Sobald Sie losrollen, verlagern Sie Ihr Körpergewicht auf das andere Bein – wie beim Schlittschuhlaufen, sofern Sie es beherrschen. Um vorwärtszukommen, verlagern Sie jeden Schritt leicht schräg nach vorn, während Sie sich mit den Füßen vom Boden abdrücken. Kommen Sie langsam in Schwung, können Sie die Beine nebeneinanderstellen, während Sie rollen.  2. Kurven meisternGerade für Fahranfänger sind Kurven eine Herausforderung. Um auch diese zu meistern, können Sie unterschiedliche Tricks anwenden:Verlagern Sie Ihr Gewicht auf den linken Fuß, wenn sie links herum fahren wollen, und schieben dabei das linke Bein vor das rechte – dadurch kommen Sie automatisch in die gewünschte Schräglage. Rechts herum gehen Sie genau andersrum vor.Oder aber Sie meistern die Kurven wie beim Skifahren, indem Sie Ihre Hüfte nach links oder rechts drehen – je nachdem, ob Sie eine Links- oder Rechtskurve fahren wollen. Wichtig ist, dass die Hüfte immer in Fahrtrichtung zeigt.Verlagern Sie Ihren Körperschwerpunkt auf den linken Fuß, wenn Sie links abbiegen wollen, und drücken sich mit dem rechten Fuß vom Boden weg. Setzen Sie ihn anschließend vor den linken Fuß, sodass dieser anschließend vor den rechten Fuß übersetzen kann (immer abwechselnd). 3. Bremsen übenWenn Sie Inliner fahren lernen wollen, sollten Sie zwingend die Kunst des Bremsens beherrschen. Dazu nutzen Sie entweder den Stopper an der Ferse Ihrer Schuhe, indem Sie Ihr Gewicht auf Ihr Standbein (also das stärkere Bein) verlagern und den Klotz gleichzeitig auf den Boden drücken. Oder aber Sie lehnen sich auf Ihr Standbein und stellen Ihr anderes Bein quer zur Fahrtrichtung auf den Boden – dadurch bilden Sie eine Art T und kommen zum Stehen. Alternativ können Sie auch den "Schneepflug" machen, wie beim Skifahren, indem Sie Ihre Füße so zusammenstellen, dass sie einem umgedrehten V ähneln.4. Richtig fallenAuch Fallen will gelernt sein: Je zielgerichteter Sie das Stürzen beherrschen, desto weniger Blessuren tragen Sie davon. Verwenden Sie dazu am besten eine Matratze, auf der Sie das richtige Hinfallen üben können – indem Sie mit den Knien voran fallen und versuchen, sich dabei so zu drehen, dass Sie auf der Seite oder auf dem Rücken landen. Dadurch schützen Sie Ihre Arme und Hände, aber auch Nacken oder Kopf vor schweren Verletzungen. Sollten Sie trotzdem einmal auf die Knie oder Handgelenke fallen, dämpfen die Gelenkprotektoren den Sturz ab.Vorschriften: Das sagt der ADACLaut dem ADAC werden Inlineskater wie Fußgänger behandelt, sprich sie sollen auf dem Gehweg fahren. Das bedeutet im Klartext: Sie müssen die Geschwindigkeit Ihrem Umfeld entsprechend anpassen. Sind keine Fußgängerwege vorhanden, dürfen Sie innerhalb einer Ortschaft rechts oder links möglichst nah am Rand der Fahrbahn skaten. Grundsätzlich sind Straßen und Radwege jedoch für Inliner verboten – es sei denn, diese werden von der Polizei im Rahmen einer Veranstaltung (zum Beispiel Skate oder Blade Nights) freigegeben.Seit 2009 gibt es noch eine weitere Ausnahme, die der ADAC wie folgt beschreibt: "Durch ein neues Zusatzzeichen kann das Inlineskaten ausnahmsweise auf ausreichend breiten Radwegen zugelassen werden. Wer dort skatet, hat sich mit äußerster Vorsicht und unter besonderer Rücksichtnahme auf den übrigen Verkehr am rechten Rand in Fahrtrichtung zu bewegen und muss Radfahrern das Überholen ermöglichen." Und noch ein wichtiger Hinweis: Auch wenn es in Deutschland keine gesetzliche Helm- oder Schutzausrüstungspflicht für Inlineskater gibt, ist es trotzdem ratsam – gerade für Anfänger – ihren Körper mithilfe einer Ausrüstung im Falle eines Sturzes zu schützen.Quellen: ADAC, Statista, Sportscheck

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Fußball: Irans Sportminister lehnt WM-Teilnahme ab

Trotz des Kriegs im Nahen Osten lädt Donald Trump den Iran zur WM ein. Dessen Sportminister schließt eine Teilnahme aus. Derweil gibt es dramatische Szenen um das Frauen-Team in Australien.Irans Sportminister hat eine Teilnahme seines Landes an der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA angesichts des Krieges im Nahen Osten ausgeschlossen. Mit Blick auf die USA, die Ende Februar gemeinsam mit Israel den Iran angegriffen hatten, sagte Ahmad Donjamali in einem TV-Interview: "Da diese korrupte Regierung unseren Führer ermordet hat, haben wir unter allen Umständen keine Bedingungen, um an der Weltmeisterschaft teilzunehmen."Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump noch FIFA-Präsident Gianni Infantino zugesichert, dass die iranische Nationalmannschaft bei der WM im Sommer in seinem Land antreten dürfe. "Während der Gespräche bekräftigte Präsident Trump, dass die iranische Mannschaft natürlich herzlich eingeladen sei, an dem Turnier in den Vereinigten Staaten teilzunehmen", sagte Infantino nach einem Treffen mit Trump.Donjamali betonte derweil, dass "angesichts der bösartigen Maßnahmen, die gegen Iran durchgeführt wurden", sein Land "definitiv keine Möglichkeit zu einer solchen Teilnahme" habe. Ob die Entscheidung des Ministers final ist und der Iran die Teilnahme wirklich boykottiert, blieb zunächst unklar. Iran hätte drei Gruppenspiele in den USADer Iran würde bei dem am 11. Juni in den USA, Kanada und Mexiko beginnenden Turnier alle drei Gruppenspiele in den USA austragen. Die Vereinigten Staaten und Israel greifen den Iran seit Ende Februar an. Das Land führt Gegenschläge in der Region aus.Zuvor hatte auch Mehdi Tadsch, der Präsident des iranischen Fußball-Verbandes (FFI), bei der Nachrichtenagentur Isna erneut einen Verzicht angedeutet: "Welcher vernünftige Mensch würde seine Nationalmannschaft in die USA schicken, wenn es bei der WM genauso politisch zugehen sollte wie in Australien."Dramatische Szenen in Australien Tadsch nahm Bezug auf das iranische Frauen-Team. Fünf Spielerinnen hatten während des Asien-Cups in Sydney humanitäre Visa erhalten, nachdem sie von der australischen Polizei aus ihrem Hotel gebracht worden waren. Zwei weitere Teammitglieder erklärten später, auch nicht zurückkehren zu wollen. Eine der Frauen entschied sich laut Innenminister Tony Burke in letzter Minute aber doch für die Rückreise in den Iran. Somit sind sechs Iranerinnen in Australien geblieben. Burke betonte, allen Spielerinnen sei vor der Abreise Asyl angeboten worden. Viele hätten aus Sorge um ihre Familien im Iran darauf verzichtet. Beim Abflug weinten viele Spielerinnen, andere lagen sich lange in dem Armen, wie Journalisten der Zeitung "Sydney Morning Herald", die den Nachtflug von Sydney nach Kuala Lumpur begleiteten, berichteten. Beobachter befürchten, dass den Frauen und ihren Familien nach ihrer Rückkehr Konsequenzen drohen. Nach der Landung am Morgen (Ortszeit) in Kuala Lumpur wartete Irans Botschafter in Malaysia bereits am Ausgang des Flugzeugstegs. Während einige Offizielle ihn begrüßten, wirkten viele Spielerinnen still und angespannt und starrten auf ihre Handys. Von Malaysia aus soll die Mannschaft über die Türkei weiter in den Iran reisen.Die "Löwinnen" hatten wegen ihres stillen Protests beim Asien-Cup für internationales Aufsehen gesorgt. Beim ersten Gruppenspiel hatten die Spielerinnen während der Nationalhymne geschwiegen – im Iran wurde das als Zeichen gegen die Führung in Teheran gewertet. Staatsmedien bezeichneten sie später als "Verräterinnen", auch wenn sie bei den folgenden Partien wieder mitsangen.

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Jordan Murray: Eishockey-Profi bricht zusammen und muss wiederbelebt werden

Dramatische Szenen: Jordan Murray bricht mitten im Spiel zusammen. Sofort kämpfen Rettungskräfte minutenlang um sein Leben.Eine Eishockey-Partie in Österreich ist von einem schwerwiegenden Zwischenfall überschattet worden. Bei der ICE-Viertelfinalpartie zwischen dem Rekordmeister KAC aus Klagenfurt und dem ungarischen Team Fehervar gab es einen medizinischen Notfall. Betroffen war der vier Jahre lang in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aktive Profi Jordan Murray aus Kanada, wie der Club auf seiner Website mitteilte.Jordan Murray noch auf dem Eis reanimiertWie mehrere österreichische Medien berichteten, brach Murray zu einem frühen Zeitpunkt des Spiels ohne gegnerische Einwirkung auf dem Eis zusammen. Der 33-Jährige musste demzufolge auf dem Eis reanimiert und schließlich ins Krankenhaus gebracht werden. Das Spiel in Klagenfurt wurde in der 18. Minute beim Stand von 1:0 abgebrochen.Murray stand für die deutschen Clubs Grizzlys Wolfsburg, Adler Mannheim und die Schwenninger Wild Wings unter Vertrag. Im vergangenen Sommer war er aus Deutschland nach Klagenfurt gewechselt.

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Champions League: Rächt sich die Gelb-Show der Bayern-Stars noch?

Zwei Spieler des FC Bayern handeln sich in der Champions League plump Gelbsperren ein. Joshua Kimmich will von einer unsportlichen Aktion nichts wissen. Greift die Uefa ein?Schon zur Halbzeit stand es 3:0, nach nicht einmal 70 Minuten führte der FC Bayern im Champions-League-Achtelfinale bei Atalanta Bergamo 6:0. Das Spiel war also schnell entschieden, es blieb früh genügend Zeit, an die Zukunft zu denken. Zum Beispiel an mögliche Gelbsperren.Joshua Kimmich und Michael Olise nutzten die Schlussphase des Spiels für Aktionen, die mancher als unsportlich betrachten könnte. Beide kamen mit zwei Gelben Karten in die Partie, bei der nächsten Verwarnung hätten sie ein Spiel aussetzen müssen. Diese Sperre lieber im Rückspiel des quasi schon entschiedenen Duells mit Atalanta abzusitzen als möglicherweise in einem wichtigen Champions-League-Spiel gegen einen Top-Gegner, lag da nahe.Joshua Kimmich und Michael Olise in der Champions League gesperrtBeide Bayern-Stars wählten dafür ein relativ plumpes Vorgehen: Olise ließ sich bei einem Eckball so lange Zeit, bis der norwegische Schiedsrichter Eskas ihm Gelb wegen Spielverzögerung zeigte. Kimmich wartete wenig später bei der Ausführung eines Freistoßes ebenfalls sehr lange, der Schiedsrichter zögerte aber zunächst, dafür Gelb zu zeigen. Erst als Atalanta-Spieler Musah dazwischenging, gab es für beide die Karte. Ein einfaches, harmloses Trikotziehen wäre weniger offensichtlich gewesen.Kimmich stritt hinterher jede Absicht ab. Die Verwarnung sei „ärgerlich” gewesen, sagte er Reportern. Er habe so lange gewartet, weil er den Ball nicht in die Pressinglinie des Gegners habe spielen wollen. „Ich habe zu lange gebraucht, auf jeden Fall. Ich glaube trotzdem, wenn der nicht auf mich zustürmt, lässt der Schiri es vielleicht durchgehen”, kommentierte der Bayern-Kapitän die Szene, in der er und seine Gegenspieler Gelb sahen.Bayern-Sportvorstand Max Eberl äußerte sich da schon offener: „Wir haben geführt, wir haben auf Zeit gespielt, dann bekommst du Gelbe Karten.” Mit Dayot Upamecano drohte übrigens noch einem weiteren Münchner eine Sperre – der Verteidiger blieb aber ohne Verwarnung.Reagiert die Uefa?Nicht ausgeschlossen ist, dass den Bayern-Spielern ihre Gelb-Show noch auf die Füße fällt. Einen Präzedenzfall gab es im Jahr 2019: Damals handelte sich Real Madrids Abwehrspieler Sergio Ramos eine Sperre ein und gab danach zu, die Gelbe Karte provoziert zu haben. Obwohl der spanische Abwehrspieler seine Aussage später wieder zurückzog und das Gegenteil behauptete, sperrte ihn die Uefa für eine weitere Partie.Durchaus wichtig also, dass Joshua Kimmich sich nach der Gelben Karte in Bergamo nichts ahnend gab – damit die vermeintlich clevere Aktion für ihn, Michael Olise und das Team nicht nach hinten losgeht.Quellen: Amazon Prime Video, Uefa-Regeln, Nachrichtenagentur DPA

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Basketball: Adebayo schreibt mit 83 Punkten NBA-Geschichte: "Surreal"

Bam Adebayo von den Miami Heat erzielt mehr Punkte in einem Spiel, als es Michael Jordan und Kobe Bryant je konnten. Nur einer war in der NBA-Historie noch besser.Dirk Nowitzki ging es wie den meisten Fans. "83?????", postete die Basketball-Legende bei X nach einer Leistung für die Geschichtsbücher ungläubig. Grund für die große Verwunderung waren sensationelle 83 Punkte durch Bam Adebayo von den Miami Heat in nur einem Spiel in der nordamerikanischen Profiliga NBA. Mehr Zähler als er beim 150:129 gegen die Washington Wizards erzielte nur Wilt Chamberlain, der 1962 in einer Partie auf 100 Zähler kam. Adebayos Idol Kobe Bryant hatte bis Dienstagabend (Ortszeit) mit 81 Punkten auf Rang zwei der Bestenliste gelegen."Ein historischer Moment""Wilt, ich, dann Kobe. Das klingt verrückt", sagte Adebayo und konnte selbst kaum glauben, was ihm da gelungen war. Der 28-Jährige hatte Tränen in den Augen, als er nach der Partie seine Mutter umarmte, die den Auftritt ihres Sohnes in der Halle verfolgt hatte. "Ich hätte nicht gedacht, dass es die 83 werden würde", sagte Adebayo: "Dieser Moment ist surreal. Es zu Hause vor meiner Mutter, vor meinen Leuten, vor den heimischen Fans zu schaffen, das ist ein historischer Moment, der für immer in Erinnerung bleiben wird."Adebayos Punkte-Bestmarke stand zuvor bei 41, nun gelangen ihm gleich mehrere Rekorde, die so schnell wohl niemand brechen wird. Zum Beispiel jeweils 40 Punkte in beiden Halbzeiten - das war in der NBA-Neuzeit nach Chamberlain noch niemandem geglückt, genau wie 36 verwandelte Freiwürfe bei 43 Versuchen in nur einer Begegnung. "Das war ein absolut surrealer Abend", sagte Heat-Trainer Erik Spoelstra. "Solche Momente passieren, und ich bin dankbar, dass wir alle dabei sein und ihn miterleben durften.""BAM BAM BAM", postete Superstar LeBron James von den Los Angeles Lakers bei X und setzte ein paar Feuer-Emojis dahinter. Jeder in der Szene hatte Adebayos historische Leistung mitbekommen - und jeder staunte. "Das spricht für seinen Fleiß", sagte Giannis Antetokounmpo, der Star der Milwaukee Bucks: "Ich kenne Bam, er arbeitet jeden Tag hart. Zu sehen, dass er so etwas schafft, ist einfach unglaublich.""Es kostet wahnsinnig viel Energie"Die Nummer 13 der Miami Heat startete schon mit 31 Punkten im ersten Viertel, zur Halbzeit waren es 43 und vor dem Schlussabschnitt 62. Auch mehrere Verteidiger der Wizards konnte am Ende nicht verhindern, dass er selbst die 81 Punkte von Bryant übertraf. Dass ausgerechnet Adebayo das schafft, ist eine extreme Überraschung. Der 28-Jährige gilt zwar als einer der besten Spieler der Liga, ist aber keiner der absoluten Topscorer."Es kostet wahnsinnig viel Energie, da rauszugehen, diese Würfe zu nehmen und sie dann auch noch zu treffen, einen Rekord aufzustellen und Kobe als zweitbesten Punktesammler der Basketballgeschichte zu überholen", lobte der viermalige Olympiasieger Kevin Durant von den Houston Rockets. In Tokio und Paris hatte er mit Adebayo im Team der USA jeweils Gold geholt und freute sich besonders für seinen Kollegen. "Wahnsinn! Glückwunsch an ihn", sagte Durant: "Das ist eine riesige Leistung, über die wir noch ewig reden werden."

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Totale Demütigung: Tottenham wechselt nach 17 Minuten den Torwart – verletzt war er nicht

In der Liga steckt Tottenham Hotspur im Abstiegskampf, da braucht es im Champions-League-Achtelfinale neue Impulse. Doch der Plan von Trainer Igor Tudor geht nach hinten los.Eigentlich ist Guglielmo Vicario die unumstrittene Nummer eins im Tor bei Tottenham Hotspur. Sowohl in der Liga als auch in der Champions League stand der Italiener bislang in jeder Partie im Tor. Da Tottenham nach fünf Niederlagen in Serie in der Premier League aber mitten im Abstiegskampf steckt, setzte Igor Tudor für das Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale gegen Atlético Madrid auf neue Impulse. Vicario musste auf die Bank, stattdessen rückte Antonin Kinsky ins Tor, der in dieser Saison bislang nur im englischen Pokal zum Einsatz gekommen war. Eine Entscheidung, die Tudor bitter bereuen sollte, weshalb er Torhüter-Debütanten Kinsky bereits nach 17 verheerenden Minuten auswechselte.Was war passiert? Bereits in der sechsten Minute beim 0:1 durch Marcos Llorente machte Kinsky keine gute Figur. Der 22-Jährige rutschte beim Passversuch aus, spielte den Ball direkt in die Füße des Madrilenen. Zwar traf Kinsky beim 0:2 durch Antoine Griezmann nach 14 Minuten keine Schuld – viel mehr war es der Ex-Wolfsburger Micky van de Ven, der sich einen katastrophalen Fehler leistete –, doch nur 30 Sekunden später rückte der Torwart wieder in den Fokus. Bei einem Rückpass trat Kinsky am Ball vorbei, Julian Alvarez schob in das leere Tor ein. Champions League: Tottenhams Trainer begründet ungewöhnlichen TorwartwechselDanach war der Arbeitstag für Kinsky beendet, eine Situation, die auch für Igor Tudor neu war. „Ich habe das in 15 Jahren als Trainer noch nie gemacht, es war einfach eine unglaubliche Situation. Ich habe den Wechsel vorgenommen, um den Jungen und das Team zu schützen“, so Tudor nach dem Spiel. Kinsky habe es leidgetan, betonte Tudor, „Wir stehen hinter ihm, wir halten alle zusammen. Es geht nie um einen einzelnen Spieler.“Viel brachte der Wechsel zu Stammtorhüter Vicario auch nicht. Nur vier Minuten nach dem Wechsel musste der Italiener erstmals den Ball aus dem Netz holen. Erst im Anschluss nahm Tottenham auch am Spiel teil, verlor aber trotzdem deutlich. Mit einer 2:5-Niederlage gehen die Spurs in das Rückspiel in London in der kommenden Woche. Ob Igor Tudor dann noch auf der Trainerbank sitzen wird, ist fraglich. Der 47-Jährige ist erst seit Mitte Februar als Interimstrainer im Amt, verlor jedoch alle vier Partien. „Tudor stoppt nicht die Krise der Spurs, er beschleunigt sie sogar noch“, urteilt die „BBC“, nach der Niederlage in Madrid.

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Asien Cup: Tränen und Angst: Irans Fußballerinnen verlassen Australien

Irans Frauen-Fußballteam kehrt nach seinem stillen Protest beim Asien Cup nach Hause zurück. Viele weinen bei der Abreise. Was Augenzeugen berichten - und warum sechs Frauen in Australien bleiben.Einige weinten, andere umarmten sich lange, bevor sie ihre Plätze im Flugzeug einnahmen: Die Abreise der iranischen Frauen-Fußballnationalmannschaft aus Australien verlief Augenzeugen zufolge äußerst emotional. Für viele Spielerinnen dürfte damit die Chance auf Asyl in Down Under endgültig vorbei sein. Sieben Teammitglieder hatten sich zuvor entschieden, das Angebot der australischen Regierung auf humanitäre Visa anzunehmen - eine der Frauen änderte aber in letzter Minute noch ihre Meinung.Journalisten der Zeitung "Sydney Morning Herald", die den Nachtflug von Sydney nach Kuala Lumpur begleiteten, berichteten von dramatischen Szenen. Kurz vor dem Boarding hätten mehrere Spielerinnen Tränen in den Augen gehabt. Eine Frau habe noch ein letztes Telefonat mit ihrer Familie geführt, um zu entscheiden, ob sie zu den Teamkolleginnen gehören wollte, die in Australien bleiben. Am Ende stieg sie dennoch in das Flugzeug.Angst vor Konsequenzen wegen stillem ProtestDie Reise der "Löwinnen", wie die Mannschaft genannt wird, steht seit Tagen im Mittelpunkt internationaler Aufmerksamkeit. Das Team war wegen eines stillen Protests beim in Australien ausgetragenen Asien-Cup in der Heimat in die Kritik geraten. Beim ersten Gruppenspiel hatten die Spielerinnen während der Nationalhymne geschwiegen – im Iran wurde das als Zeichen gegen die Führung in Teheran gewertet. Staatsmedien bezeichneten sie später als "Verräterinnen", auch wenn sie bei den folgenden Partien wieder mitsangen.Beobachter befürchten, dass den Frauen nach ihrer Rückkehr Konsequenzen drohen. Oder dass ihre Familien unter Druck geraten, falls sie nicht zurückkehren sollten."Ich darf nicht mit Ihnen sprechen"Während des Flugs saßen viele der Frauen nach Angaben des "Sydney Morning Herald" schweigend in der Economy-Kabine. Auf Fragen reagierten sie zurückhaltend. "Ich darf nicht mit Ihnen sprechen", sagte eine Spielerin den Reportern zufolge und deutete auf die Betreuer der Mannschaft. Nach der Landung am Morgen (Ortszeit) in Kuala Lumpur wartete Irans Botschafter in Malaysia bereits am Ausgang des Flugzeugstegs. Während einige Offizielle ihn begrüßten, wirkten viele Spielerinnen still und angespannt und starrten auf ihre Handys. Von Malaysia aus soll die Mannschaft über die Türkei weiter in den Iran reisen.Vorausgegangen waren dramatische Momente an der Gold Coast, wo die Spielerinnen während des Turniers untergebracht waren. Einige sollen aus dem Mannschaftsbus SOS-Zeichen gezeigt haben. Aktivisten forderten daraufhin die australische Regierung auf, den Frauen Asyl zu gewähren.Sieben Teammitglieder nehmen Asyl-Angebot anFünf Spielerinnen erhielten schließlich humanitäre Visa, nachdem sie von der australischen Polizei aus ihrem Hotel gebracht worden waren. Zwei weitere Teammitglieder entschieden sich später ebenfalls, nicht zurückzukehren. Eine der Frauen entschied sich aber laut Innenminister Tony Burke in letzter Minute, doch in den Iran zurückzufliegen.Burke betonte, allen Spielerinnen sei vor der Abreise Asyl angeboten worden. "Wir haben dafür gesorgt, dass es keine Eile gab, keinen Druck", sagte er. Viele hätten jedoch aus Sorge um ihre Familien im Iran darauf verzichtet. Eine Spielerin erklärte schlicht: "Der Iran ist unser Zuhause."Der im Exil lebende Oppositionspolitiker Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, warnte jedoch vor möglichen Repressionen. Das Regime spiele oft zunächst Versöhnung vor, bevor später Strafen folgten. "Zuerst gibt es Drohungen, dann ein inszeniertes Zeichen der Barmherzigkeit – und schließlich stille Vergeltung, sobald die Kameras aus sind", schrieb er.

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Asien Cup: Asyl für weitere iranische Fußballerin in Australien

Eine weitere iranische Spielerin und ein Teammitglied bekommen Asyl, nachdem die Auswahl beim Asien Cup für Aufsehen gesorgt hatte. Fünf Fußballerinnen sind bereits geblieben.Eine weitere iranische Fußballerin sowie ein Mitglied des Teams haben nach dem Aus beim Asien Cup Asyl in Australien erhalten. Das teilte Innenminister Tony Burke in der Hauptstadt Canberra mit. Beide seien nun wieder mit fünf Fußballerinnen vereint, die bereits vor der Rückreise der Auswahl in die Heimat humanitäre Visa erhalten hatten. Die übrige Delegation ist von Sydney aus auf dem Weg ins Heimatland.Burke hatte den fünf Spielerinnen am Dienstag an einem geheim gehaltenen Ort in Brisbane die Entscheidung der Regierung mitgeteilt, dass sie humanitäre Visa in Australien erhalten. Auf einem symbolträchtigen Foto waren die Frauen ohne Kopftuch an Burkes Seite zu sehen.Wie er am Tag danach berichtete, sei allen Teammitgliedern bei der Ausreise Asyl angeboten worden. Dabei seien Offizielle aus Australien und Übersetzer dabei gewesen, aber keine iranischen Aufsichtspersonen. "Es wurde ihnen eine Wahl angeboten. Wir haben dafür gesorgt, dass es keine Eile gab, keinen Druck", sagte Burke. Zunächst war unklar gewesen, ob die komplette Delegation das Flugzeug in Sydney bestiegen hatte. Das Team war kurz vor dem Beginn des Krieges im Iran in Australien angekommen.Iran spricht von Druck auf die SpielerinnenDie fünf Spielerinnen hatten während des Asien Cup an der Gold Coast Schutz gesucht und unter Polizeischutz das Teamhotel verlassen, nachdem sie im Iran wegen ihres stillen Protests in die Kritik geraten waren. Beim ersten Gruppenspiel des Turniers hatten die Spielerinnen beim Abspielen ihrer Nationalhymne geschwiegen. Dies wurde in ihrer Heimat als Zeichen gegen die iranischen Machthaber gewertet - befürchtet wurde, dass ihnen nach der Rückkehr schlimme Konsequenzen drohen könnten.Alle in Australien gebliebenen Spielerinnen könnten jederzeit in den Iran und ins Nationalteam zurückkehren, versicherte Irans Sportminister Ahmad Donjamali laut Nachrichtenagentur Isna. Er sprach von einer "politischen Verschwörung". US-Präsident Donald Trump und "feindliche Akteure" hätten versucht, den Asien Cup "propagandistisch zu instrumentalisieren". Mehdi Tadsch, der Präsident des iranischen Fußball-Verbandes, hatte davon gesprochen, dass in Australien Druck auf die Spielerinnen ausgeübt worden sei. Er brachte erneut einen Verzicht der Männer-Auswahl auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko ins Gespräch.

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ATP-Turnier: Zverev besiegt Tiafoe: Viertelfinale in Indian Wells perfekt

Indian Wells und Alexander Zverev, das war bislang keine große Liebesbeziehung. Mit neuer Spielweise schafft es der 28-Jährige aber zum dritten Mal ins Viertelfinale. Dort wartet ein Franzose.Tennis-Profi Alexander Zverev steht beim Masters in Indian Wells im Viertelfinale. Der 28 Jahre alte Olympiasieger aus Hamburg gewann sein Achtelfinale gegen den US-Amerikaner Frances Tiafoe 6:3, 6:4. Bei dem mit 9,4 Millionen US-Dollar (rund 8,1 Millionen Euro) dotierten Hartplatzturnier in der kalifornischen Wüste ist Zverev nun zum dritten Mal in seiner Karriere unter den letzten Acht, ins Halbfinale geschafft hat er es noch nie. "Ich bin sehr glücklich über das Match", kommentierte Zverev seinen Erfolg. Gegner im Viertelfinale ist der Franzose Arthur Fils, der sich zuvor unerwartet gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime durchgesetzt hatte. Mit Fils hat sich Zverev schon einige heiße Duelle geliefert. "Er ist ein großartiger Spieler, ein großartiges Talent, wenn er gesund ist. Ich erwarte ein schwieriges Match", sagte Zverev. "Aber ich muss mir natürlich selbst vertrauen."Zverev spielt mutig, aktiv und belohnt sichGegen Tiafoe zeigte Zverev erneut sein umgestelltes, aggressiveres Spiel und belohnte sich. Das erste Break zum 4:2 holte er sich mit einem klasse Diagonalschlag aus der Defensive. Nach 42 Minuten gewann er im großen Stadion 1 auf der Anlage in der kalifornischen Wüste den ersten Satz souverän 6:3. "Ich finde ich, dass ich von der Grundlinie sehr dominant war. Das ist etwas, woran ich gearbeitet habe", sagte Zverev im TV-Sender Sky.Durch einen Doppelfehler bot Zverev seinem Gegner im zweiten Satz dann die Gelegenheit für ein Break, löste aber auch diese Herausforderung durch aktives und mutiges Spiel mit einem Angriff ans Netz. Das Break zum 4:3 war dann die Entscheidung. Nach eineinhalb Stunden nutzte Zverev seinen ersten Matchball zum Sieg und machte den Einzug ins Viertelfinale perfekt.

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Champions League: Galatasaray besiegt Liverpool - Yamal-Elfer rettet Barcelona

Nach dem Sieg in der Ligaphase gewinnt Galatasaray Istanbul auch im Achtelfinale gegen Liverpool. Newcastle und Barcelona trennen sich unentschieden, Atlético Madrid feiert ein Torfestival.Galatasaray Istanbul hat zum Auftakt des Achtelfinales der Champions League erneut den Favoriten geärgert. Der Tabellenführer der türkischen Liga gewann das Hinspiel gegen den FC Liverpool zu Hause mit 1:0 (1:0). In der ersten Runde der K.o.-Phase hatte Galatasaray mit einem 5:2-Hinspielsieg gegen Juventus Turin bereits ein Ausrufezeichen gesetzt. Das Rückspiel in Liverpool findet am 18. März statt.Der Siegtreffer gelang Galatasaray bereits in der siebten Minute. Nach einem Eckball vollendete Mario Lemina per Kopfball nach Vorarbeit von Victor Osimhen. In der Ligaphase hatte sich Galatasaray zu Hause ebenfalls mit 1:0 gegen Liverpool durchgesetzt.Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz stand nach überstandenen Rückenbeschwerden in der Anfangself von Liverpool und hatte in der ersten Viertelstunde zwei gute Torchancen, schoss aber nicht präzise genug. Bei Galatasaray blieb Nationalspieler Leroy Sané die gesamte Partie auf der Bank.Newcastle belohnt sich gegen Barcelona nichtNewcastle United und der FC Barcelona trennten sich 1:1 (0:0). Das Team aus der Premier League hatte mehr Torchancen und ging in der 86. Minute durch Harvey Barnes in Führung. In der Nachspielzeit kassierte Newcastle durch einen von Lamine Yamal (90.+6) verwandelten Foulelfmeter aber noch den Ausgleich. Nationalspieler Nick Woltemade wurde bei Newcastle nicht eingesetzt, DFB-Teamkollege Malick Thiaw stand in der Anfangself.Atlético Madrid besiegte dank eines furiosen Starts Tottenham Hotspur mit 5:2 (4:1). Nach Toren von Marcos Llorente (6.), Antoine Griezmann (14.), Julian Alvarez (15.) und Robin Le Normand (22.) lag der spanische Erstligist nach 22 Minuten bereits mit 4:0 vorn. Alvarez (55.) legte in der zweiten Hälfte nach, für Tottenham trafen Pedro Porro (26.) und Dominic Solanke (76.). Bei Tottenham musste Torhüter Antonin Kinsky nach einem kapitalen Patzer, der das 3:0 ermöglichte, bereits in der 17. Minute Platz für Guglielmo Vicario machen.

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Asien Cup: Iranische Fußballerinnen feiern Asyl in Australien

Nach ihrem stillen Protest beim Asien Cup drohte ihnen im Iran Verfolgung. In Australien erleben fünf Fußballerinnen nun einen emotionalen Neuanfang. Aber die Sorge um den Rest des Teams bleibt.Ohne Kopftuch und mit der beliebten australischen Parole "Aussie, Aussie, Aussie" haben fünf iranische Fußballerinnen die Zusage humanitärer Visa in Australien gefeiert. Davon berichtete Australiens Innenminister Tony Burke, der den Spielerinnen die Entscheidung der Regierung an einem geheim gehaltenen Ort in Brisbane mitteilte - und mit ihnen für ein symbolträchtiges Foto posierte.Auf dem Bild sind die Iranerinnen ohne Kopftuch zu sehen, dafür aber mit einem Lächeln im Gesicht. Hinter Kapitänin Zahra Ghanbari (34), Fatemeh Pasandideh (21), Zahra Sarbali (32), Mona Hamoudi (32) und Atefeh Ramezanizadeh (33) lagen bange Momente der Unsicherheit und vielleicht auch des Zweifels. Die Athletinnen hatten nach dem Aus beim Asien Cup an der Gold Coast unter Polizeischutz das Teamhotel verlassen, nachdem sie im Iran wegen ihres stillen Protests in die Kritik geraten waren.Das restliche Team verließ Australien am späten Dienstagabend (Ortszeit) - allerdings gab es zunächst Zweifel, ob wirklich alle Spielerinnen ins Flugzeug gestiegen waren. Alle in Australien gebliebenen Spielerinnen könnten jederzeit in den Iran und ins Nationalteam zurückkehren, versicherte Irans Sportminister Ahmad Donjamali laut Nachrichtenagentur Isna. Er sprach von einer "politischen Verschwörung". US-Präsident Donald Trump und "feindliche Akteure" hätten versucht, den Asien Cup "propagandistisch zu instrumentalisieren"."Sie standen unter großem Stress""Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie schwer diese Entscheidung für jede einzelne Frau war", sagte Burke, während er die Visa-Dokumente unterzeichnete. "Die Menschen freuen sich sehr darauf, ein neues Leben in Australien zu beginnen." Sie seien "keine politischen Aktivistinnen", betonte der Minister. Die Migrationsberaterin der Regierung, Naghmeh Danai, berichtete nach Gesprächen mit den Asylsuchenden: "Sie standen unter großem Stress. Sie wussten nicht, was sie tun sollten, sie machten sich Sorgen um ihre Familie, ihr Vermögen im Iran und fragten sich, welche Entscheidung jetzt die beste sei."Auch Trump mischt sich einBeim ersten Gruppenspiel des Turniers unmittelbar nach den Luftangriffen auf den Iran durch die USA und Israel hatte das iranische Team beim Abspielen der Nationalhymne geschwiegen. Dies wurde als Zeichen gegen die iranischen Machthaber gewertet. Befürchtet wurde, dass ihnen nach der Rückkehr in ihre Heimat schlimme Konsequenzen drohen könnten.Sogar Donald Trump schaltete sich ein. Der US-Präsident forderte vom australischen Premierminister Anthony Albanese Asyl für die iranischen Spielerinnen, die seiner Meinung nach bei einer Rückkehr in die Heimat "mit hoher Wahrscheinlichkeit getötet" würden. Wenig später verkündete Trump auf seiner Plattform Truth Social nach einem Gespräch mit Albanese zu dem Asyl-Thema: "Er kümmert sich darum!" "Sie werden sich in Australien zu Hause fühlen"Burke erklärte, die Regierung habe zunächst bewusst nicht öffentlich über ihre Hilfsbemühungen gesprochen, um die Sicherheit der Spielerinnen nicht zu gefährden. "Diese Frauen sind großartige Sportlerinnen und großartige Menschen, sie werden sich in Australien sehr zu Hause fühlen", sagte er. "Australien hat die iranische Frauenfußballmannschaft in seine Herzen geschlossen."Regierungschef Albanese erklärte, viele Australier seien vom Schicksal der Spielerinnen bewegt gewesen. "Sie sind hier sicher und sollen sich willkommen fühlen", betonte er vor Journalisten. Auch weitere Teammitglieder ermutigte er, Asyl zu beantragen, falls sie das wollten - "wohl wissend, dass es sich um eine sehr heikle Situation handelt und die Entscheidung bei ihnen liegt." Die Hilfe seiner Regierung stehe aber bereit. Iranischer Verband fordert Untersuchung wegen TrumpTrump vermutete, dass nicht alle Spielerinnen aus freien Stücken in den Iran zurückreisen würden. "Einige fühlen sich jedoch gezwungen, zurückzukehren, weil sie um die Sicherheit ihrer Familien fürchten, auch wegen Drohungen gegen Familienmitglieder, sollten sie nicht zurückkehren."Laut Nachrichtenagentur AP berichtete das iranische Staatsfernsehen, dass der iranische Fußballverband die internationalen Verbände aufgefordert habe, Trumps "direkte politische Einmischung in den Fußball" zu überprüfen. Dass aber ausgerechnet der Weltverband FIFA, dessen Präsident Gianni Infantino beste Kontakte zu FIFA-Friedenspreisträger Trump pflegt, in dieser Sache aktiv wird, gilt als nahezu ausgeschlossen.Emotionale Szenen bei der Abreise vom HotelAls der Rest des Teams, das kurz vor Ausbruch des Kriegs nach Australien gereist war, das Hotel in Richtung Flughafen verließ, kam es laut Beobachtern zu emotionalen Szenen. In einem von Medien veröffentlichten Video war zu sehen, wie eine Spielerin von einer Teamkollegin offenbar in den Bus gezerrt wurde. Am Airport der Stadt Gold Coast hatten dann Demonstranten versucht, den Bus aus Sorge um die Frauen zu blockieren.Ähnliche Tumulte hatte es schon bei der Abreise vom Stadion nach dem letzten Gruppenspiel gegen die Philippinen am Sonntag gegeben. Die iranische Nationaltrainerin Marziyeh Jafari sagte der Nachrichtenagentur AAP nach dem Vorrunden-Aus: "Ich möchte bei meinem Land und den Iranern in meiner Heimat sein. Wir sehnen uns nach der Rückkehr."Im Iran hatten konservative Kommentatoren das Schweigen der Spielerinnen während der Nationalhymne im ersten Gruppenspiel als Verrat an der iranischen Führung bezeichnet. Das Team sang anschließend in seinen letzten beiden Spielen die Nationalhymne und salutierte dazu.Parallele zur Männer-WM 2022Die Szenen in Australien erinnerten an das Verhalten der iranischen Männer-Nationalmannschaft während der WM 2022 in Katar. Auch da blieb das Team vor dem ersten Spiel stumm und sang die Nationalhymne vor der zweiten Partie wieder mit - mutmaßlich auch auf Druck des Verbands.

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Winter-Paralympics in Italien: Drama und Medaillen für Langläufer und Alpin-Ass Forster

Ärger und Jubel im Langlauf: Leonie Walter wird bestraft, Sebastian Marburger und Linn Kazmaier holen Medaillen. Auch Alpin-Ass Anna-Lena Forster hat bei den Paralympics wieder Grund zur Freude.Auf dem Siegerpodest fühlte sich Linn Kazmeier neben der russischen Siegerin Anastasija Bagijan sichtlich unwohl. Die sehbehinderte Langläuferin senkte den Blick und hielt ihr Plüschmaskottchen fest, als die russische Flagge gehisst und die Hymne gespielt wurde. Beim Abschlussfoto auf dem Podium für die Entscheidung im Klassik-Sprint standen Silbermedaillengewinnerin Kazmaier und ihr Guide mit deutlichem Abstand zum russischen Duo und den drittplatzierten Chinesen. Einen Tag nach Gold für Warwara Worontschichina im alpinen Super-G wurde bei den Winter-Paralympics in Italien zum zweiten Mal die russische Hymne gespielt - erstmals mit deutscher Beteiligung. "Ich finde es total schwierig", sagte die 19-jährige Kazmaier trotz aller Freude über Platz zwei. "Auf der sportlichen Seite war sie heute die Stärkste und da kann man ihr auf der sportlichen Seite Respekt zollen. Aber vier Jahre keine Dopingkontrollen und dann auch der politische Hintergrund - da kann man Sport und Politik nicht trennen." Drama um Walter und ihren Guide Eigentlich hätten zwei Deutsche neben der Russin stehen sollen, doch Leonie Walter wurde nachträglich wegen eines Regelverstoßes am Anstieg auf den letzten Platz gesetzt, sodass Kazmaier auf Rang zwei vorrückte. Walters Guide Christian Krasman hatte beim Umschauen zu seiner sehbehinderten Athletin mehrmals einen Seitenschritt gemacht, der als Skatingschritt gewertet wurde. "Es ist super unglücklich. Die Jury meint es nicht böse mit uns, die folgt nur den Regeln", sagte Bundestrainer Ralf Rombach. Während also nur eine deutsche Fahne neben der russischen Flagge wehte, feierte die russische Goldmedaillengewinnerin ihren Triumph. "Ich freue mich sehr, dass zum ersten Mal seit vielen Jahren die russische Nationalhymne gespielt und die russische Flagge zu Ehren unseres Sieges gehisst wird", sagte Bagijan beim russischen Sender Match TV. "Ich möchte diese Goldmedaille meinem ganzen Land und allen, die uns angefeuert haben, widmen."Silber für Marburger und Tränen trotz Sportgeschichte Im Trubel um das folgenschwere Missgeschick ging die Silbermedaille von Sebastian Marburger fast unter. Bei seiner paralympischen Premiere musste sich der 28-Jährige im Zielsprint bei den stehenden Männern nur dem belarussischen Sieger Raman Svirdydzenka geschlagen geben - obwohl er vor den Wettkampf noch krank war. Tränen flossen bei Kathrin Marchand, die bei ihrem historischen Start Vierte wurde. "Ich bin zufrieden mit dem vierten Platz, aber es ist immer noch der erste Verlierer. Ich werde halt immer Vierte", sagte die 35-Jährige, die bereits als Ruderin bei den Paralympics in Paris knapp eine Medaille verpasste und auch aus Frust darüber im Langlauf neue Impulse suchte. Trotzdem schrieb die Kölnerin als erste Athletin, die sowohl bei Olympischen Spielen als auch bei den Paralympischen Sommer- und Winterspielen gestartet ist, Sportgeschichte. Forster mit Aufholjagd und SilberErneuten Grund zur Freude hatte Alpin-Ass Anna-Lena Forster. Drei Tage nach ihrem Abfahrtssieg jubelte die 30 Jahre alte Monoskifahrerin in Cortina d'Ampezzo über Silber in der Super-Kombination. Nach jeweils einem Lauf im Super-G und im Slalom hatte sie nur 0,46 Sekunden Rückstand auf Siegerin Audrey Pascual Seca aus Spanien. Im Slalom gelang ihr dabei ein starkes Rennen, bei dem sie 2,36 Sekunden Rückstand aus dem Super-G noch aufholte."So soll es sein. Dass es so spannend wird, ist wichtig für unseren Sport. Klar hätte ich es auch anders machen und im Super-G mehr Gas geben können. Aber jetzt mit dem Slalom bin ich einfach happy und kann selbstbewusst in die Technikrennen gehen", sagte sie im Zielraum. Nach einem Ruhetag steht am Donnerstag auf dem Programm, am Samstag folgt dann der Slalom.Am Alpin-Hang in Cortina d'Ampezzo blieb Russland in der Super-Kombination eine mögliche weitere Goldmedaille verwehrt. Alexej Bugajew schied als Führender nach dem Super-G im Slalom aus. Seine Teamkollegin Warwara Worontschichina, für die am Vortag erstmals seit 2014 wieder die russische Hymne bei Paralympics gespielt worden war, patzte bereits im Super-G und kam nicht ins Ziel.

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Winter-Paralympics in Italien: Silber in Super-Kombination: Forster gewinnt zweite Medaille

Erst ein Super-G, dann ein Slalom: Anna-Lena Forster gewinnt nach einer Aufholjagd in der Kombination ihre zweite Medaille.Alpin-Ass Anna-Lena Forster hat bei den Winter-Paralympics in Italien ihre zweite Medaille gewonnen. Drei Tage nach ihrem Abfahrtssieg jubelte die 30 Jahre alte Monoskifahrerin in Cortina d'Ampezzo über Silber in der Super-Kombination. Nach jeweils einem Lauf im Super-G und im Slalom hatte sie nur 0,46 Sekunden Rückstand auf Siegerin Audrey Pascual Seca aus Spanien. Im Slalom gelang ihr dabei ein starkes Rennen, bei dem sie 2,36 Sekunden Rückstand aus dem Super-G noch aufholte."So soll es sein. Dass es so spannend wird, ist wichtig für unseren Sport. Klar hätte ich es auch anders machen und im Super-G mehr Gas geben können. Aber jetzt mit dem Slalom bin ich einfach happy und kann selbstbewusst in die Technikrennen gehen", sagte sie im Zielraum.Andrea Rothfuss in der stehenden Klasse hatte zuvor den sechsten Rang belegt. Platz fünf verpasste die 36-Jährige lediglich um 0,01 Sekunden, nachdem sie nach dem Super-G noch Achte war. Im Zielhang hatte sie an einer Stange ihren Unterarmschutz verloren. "Es ist meistens so dieser erste Moment, wenn ich das Ding verliere, was dann kurz mal irritiert. Ich würde sagen, das entspricht so etwa einer Hundertstel", sagte sie.

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