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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Nach Autounfall von Golfstar: Medien: Schmerzmittel und Handy bei Woods' Unfall im Spiel

Handy am Steuer, Tabletten in der Hosentasche: Nach seinem Unfall in Florida schildert Tiger Woods der Polizei Details – doch einen Urintest lehnt er ab. Was die Beamten noch bemerkten.US-Golfstar Tiger Woods soll nach seinem Autounfall in Florida die Einnahme von Schmerzmitteln und die Benutzung eines Handys gegenüber der örtlichen Polizei angegeben haben. Nach übereinstimmenden Medienberichten sagte 50-jährige Woods bei der Vernehmung, dass er kurz auf sein Handy geschaut und den Radiosender in seinem Auto gewechselt habe, bevor er mit seinem Geländewagen den Anhänger eines anderen Fahrzeugs streifte und sich mit seinem Wagen überschlug. Zudem soll er auf die Frage der Beamten, ob er verschreibungspflichtige Medikamente einnimmt, geantwortet haben: "Ich nehme ein paar."Woods war am Freitag wenige Stunden nach seiner Festnahme wegen Drogenverdachts auf Kaution aus dem Gefängnis von Martin County freigelassen worden. Ein Atemalkoholtest habe zwar einen Wert von null angezeigt. Einen Urintest habe der 15-malige Major-Sieger aber nicht machen wollen. Er sei wegen Fahruntüchtigkeit am Steuer und Verweigerung eines Tests im Zusammenhang mit dem Unfall angeklagt worden. Woods' erste Gerichtsverhandlung soll für dem 23. April angesetzt sein.Beamte stellten "mehrere Anzeichen von Beeinträchtigung" festDie Beamten beschrieben in ihrem Bericht Woods' Zustand nach dem Unfall als "lethargisch". Er habe stark geschwitzt, als er auf dem Rücksitz eines Fahrzeugs mit kühler Klimaanlage befragt wurde. Die Beamten stellten im Gespräch mit Woods "mehrere Anzeichen von Beeinträchtigung" fest. "Woods bewegte sich träge und langsam", heißt es im Polizeibericht weiter. Auch von geröteten Augen und glasigem Blick beim Golfstar war die Rede.Während der Untersuchungen zur Fahrtüchtigkeit habe Woods aufmerksam und kooperativ gewirkt, musste aber wiederholt an die Anweisungen erinnert werden. Nach Einschätzung der Beamten soll Woods nicht in der Lage gewesen sein, ein Kraftfahrzeug sicher zu führen, heißt es in der eidesstattlichen Erklärung. Bei der Durchsuchung des Golfstars wurden zwei weiße Tabletten in seiner Hosentasche gefunden und als Beweismittel sichergestellt. Dabei soll es sich um ein starkes Schmerzmittel gehandelt haben.Der Vorfall erinnert an ein Ereignis aus dem Jahr 2017, als Woods ebenfalls in Florida wegen des Verdachts auf Drogenmissbrauchs am Steuer festgenommen wurde. Das Polizeifoto des schwer gezeichneten Golfstars schockte damals die Öffentlichkeit. Woods begab sich danach in stationäre Behandlung.Zuletzt Gerüchte um Masters-ComebackWoods hatte zuletzt Gerüchte um ein Comeback bei dem ab dem 9. April stattfindenden Masters in Augusta befeuert. Der 50-Jährige hatte nach zahlreichen Operationen und einer langen Verletzungspause am vergangenen Dienstag in der neuen Indoor-Liga Tomorrow's Golf League für Aufsehen gesorgt, als er dort überraschend einige Schläge machte. Mit dem Blick auf das Masters sagte er: "Ich möchte spielen, ich liebe das Turnier."

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Leichtathletik: Ex-Weitspringerin Tiedtke spricht über Tod ihres Sohnes

Susen Tiedtke zählte einst zu den populärsten deutschen Leichtathletinnen. Nun erzählt sie vom Tod ihres 17-jährigen Sohnes und davon, wie sehr sie dieser schwere Schicksalsschlag mitgenommen hat.Die frühere Weitspringerin Susen Tiedtke hat mit emotionalen Worten vom Verlust ihres Sohnes berichtet. Die Olympia-Fünfte von 2000 hatte den 17-Jährigen, der unter einer damals noch unentdeckten Entzündung am Herzen litt, vor gut einem Jahr tot aufgefunden.Als er damals nicht ans Telefon ging und sie nach ihm schaute, habe er ganz ruhig und friedlich im Bett gelegen, schilderte die 57-Jährige in einem RTL-Interview. "Und dann bin ich zu ihm ran, und da war er schon steif und blau." Tiedtke sagte: "Das reißt plötzlich das gesamte Leben aus einem heraus. Das ist ja das eigene Fleisch und Blut und dann ist er da tot. Das war so heftig."Tiedtke über Leidenszeit: "Wusste nicht, wo vorne und hinten ist"Am schwierigsten sei für sie gewesen, wieder eine neue Lebensmotivation zu finden. "Ich lag praktisch über einen Monat nur irgendwie so halb im Koma auf dem Sofa und wusste nicht, wo vorne und hinten ist."Die Heilpraktikerin erzählte, sie habe danach ein Jahr nicht gearbeitet und von ihrem Ersparten gelebt. "Ich habe ganz viel geschlafen, weil ich immer versucht habe, mich mit ihm im Schlaf zu verbinden", sagte Tiedtke. "Ich habe jetzt meinen neuen Weg gefunden und hoffe vielleicht, wenn jemand anders das hört, der Ähnliches durchgeht, dass er vielleicht sich so ein bisschen unterstützt fühlt oder sagt, da geht es mir auch so, und sich nicht so allein fühlt."Die Weitspringerin Tiedtke gewann in der Halle WM-Silber und -Bronze und wurde bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney Fünfte.

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Durstlöscher: Trinkflaschen fürs Fahrrad: Praktische Tipps und 5 Modelle im Vergleich

Die Trinkflasche ist neben dem Helm das wichtigste Tool beim Radfahren. Wie groß und aus welchem Material sie sein sollte, hängt von vielen Faktoren ab. Ein Überblick.Geht einem Auto der Saft aus, stehen die Räder still. Geht einem Radfahrer die Energie aus, kippt er aus dem Sattel. Im schlechtesten Fall. Motor und Herz-Kreislauf brauchen Kraftstoff. Bei Radfahrern sind das vor allem Kohlenhydrate, die die Muskulatur bei Laune halten. Die können in Form von fester Nahrung wie Müsliriegeln, als Energiegels oder Getränken zugeführt werden. Für Letzteres haben gut organisierte Bikerinnen und Biker eine oder mehrere Trinkflaschen an Bord. Der Inhalt ist Geschmacksache. Andere Faktoren sollten jedoch sorgfältig überdacht werden.Welche das sind, worauf man vor dem Kauf achten sollte, was beim Thema Flaschenhalter wichtig ist und welche Trinkflaschenmodelle es überhaupt gibt, klärt dieser Überblick.Trinkflasche Fahrrad: Die wichtigsten KriterienDie aus unserer Sicht wichtigsten Kriterien, auf die Biker beim Kauf einer Trinkflasche achten sollte, sind der Verschluss mit dem Mundstück, das Material sowie die Form und Größe der Flasche.Verschluss & Mundstück: Hier gilt es, sich zwischen dem Push-Pull-System und dem selbst schließenden Jet-Valve-Ventil zu entscheiden. Ersteres öffnet die Schleuse, indem man das Mundstück mit den Lippen oder Zähnen nach oben zieht. Im Gegensatz dazu beißt man beim Jet-Valve-System zum Öffnen auf das Mundstück, das in der Regel aus Silikon besteht. Für welches man sich entscheidet, ist aus unserer Sicht Geschmacksache.Material: Klassische Trinkflaschen fürs Fahrrad werden aus Kunststoff gefertigt. Die allermeisten sind BPA-frei, viele können recycelt werden. Kunststoff wird vor allem verwendet, um Gewicht zu sparen. Form & Größe: Weil die meisten Flaschenhalter genormt sind, gibt es bei der Form kaum Spielraum. Der Durchmesser ist bis auf wenige Ausnahmen mehr oder weniger identisch. Gleiches gilt für die Größe. Viele Hersteller bieten ihre Top-Modelle in zwei oder mehr Varianten an. Los geht's häufig mit etwa 500 Millilitern. Die größten Trinkflaschen fassen 800 Milliliter Flüssigkeit. Für mehr Grip beim Greifen und Trinken werden die Oberflächen gern bedruckt oder im oberen Drittel mit einer Taillierung versehen.Und hier sind fünf Trinkflaschen fürs Bike, mit denen man jederzeit gut fährt und immer mit Flüssigkeit versorgt ist.Fidlock Twist Single Bottle AntibacterialLos geht's mit einem Modell, für das man keinen klassischen Flaschenhalter braucht. Das System besteht aus einer unauffälligen Halterung mit zwei Magnetknöpfen, der sogenannten Base. Das Gegenstück, also der Connector, wurde in die Flasche integriert. Eine raffinierte Idee, die sich unter Mountainbikern, aber auch anderen Radsportlern immer größerer Beliebtheit erfreut. Ein simpler Dreh genügt, um die Fidlock Twist Single Bottlewährend der Fahrt aus der Halterung zu lösen. Nach dem Schluck aus der Pulle rastet selbige auch zuverlässig wieder ein. Dieses Modell besteht laut Hersteller aus BPA freiem Polyethylen und fasst knapp 600 Milliliter Flüssigkeit. Zum Drehverschluss fürs Auffüllen gesellen sich ein Mundstück mit selbst schließender Membran (bekannt von den Soft Flasks, die viele Läufer nutzen) sowie eine fest verbaute Schutzkappe, die verhindern soll, dass das Silikon-Mundstück während der Fahrt verdreckt. Wer statt Wasser auch selbst gemixte Sportdrinks in die Flasche füllt, kann und sollte sie zu Hause in die Spülmaschine verfrachten. Bis zu 50 Grad sind für die Fidlock kein Problem. Die neueste Generation der Twist Single Bottle soll zudem das Bakterienwachstum im Inneren der Flasche hemmen und damit auch lästigen Geruch verhindern.Sigg Pulsar GlacierFür einen handelsüblichen Flaschenhalter ist die Pulsar Glacier vom Schweizer Trinkflaschen-Spezialisten Sigg vorgesehen. Auch sonst ist diese Flasche abgesehen von der beliebten Retro-Optik nichts Außergewöhnliches. Entwickelt wurde sie allerdings mit Swiss Cycling, dem Rad-Nationalteam der Schweiz, was dafür spricht, dass sie auch den Ansprüchen von Profisportlern genügt. Auffällig: Das besondere ergonomische Design der Einkerbung im oberen Teil, damit die Flasche sicherer gegriffen werden kann und noch besser in der Hand liegt.  Die Pulsar Glacier fasst 750 Milliliter Flüssigkeit, wiegt ohne Inhalt nicht einmal 100 Gramm und ist laut Sigg frei von BPA und anderen Schadstoffen. Schön: Die Produktentwickler durften sich austoben und haben mehr als zehn Designs entworfen. Wie das Modell von Fidlock ist auch die Sigg-Flasche spülmaschinenfest.Elite Fly Tex (MTB)Die für ihre Rollentrainer bekannte Marke Elite hat ihren Sitz in Italien und liefert seit vielen Jahren auch Trinkflaschen und Flaschenhalter für den Radsport. Die Fly Tex, ein Standardmodell, gibt es in drei Größen – von 550 bis 950 Milliliter. Ausgerüstet ist auch sie mit einem Push-Pull-Ventil, das ohne die Hände geöffnet und wieder verschlossen werden kann. Optisch versprüht dieses Modell in den Ausführungen Grau, Schwarz und Smoke italienische Eleganz. Inklusive Schutzkappe, die gibt's allerdings nur in der MTB-Version dazu, fällt die Fly Tex mit gerade einmal 63 Gramm am Rahmen nur marginal ins Gewicht. Die transparente Schutzkappe ist bei nassen Bedingungen empfehlenswert, etwa um das Mundstück vor Schlammspritzern zu schützen. Für den optimalen Durchfluss hat Elite die Fly Tex am Boden und dem Hals sehr stabil gebaut. In der Mitte, wo die Flasche gegriffen wird, sparte man Material, was die Flasche dort viel weicher und flexibler macht. Je nachdem wie viel Druck man also beim Trinken aufwendet, schießt mehr oder weniger Wasser durchs Ventil in den Mund.Camelbak Podium ChillWie bei der Trinkflasche von Fidlock spendierte Camelbak seiner Podium Chill einen selbst schließenden Jet-Valve-Verschluss. Das hat Vor- und Nachteile. Das Silikon-Ventil fürs Trinken öffnet sich, sobald man den Flaschenkörper zusammendrückt. Kleiner Nachteil: Vergisst man, den Verschluss vor dem Start der Tour in Richtung "Open" zu drehen, bleibt die Kehle trocken. Diesen Sicherheitsmechanismus hat Camelbak bei der Podium Chill eingebaut. Ansonsten kommt auch diese Trinkflasche im klassischen Format und fühlt sich in fast jedem Flaschenhalter wohl. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen ist sie nicht transparent, was die Pulle optisch sehr edel wirken lässt. Im oberen Drittel ist die Camelbak Podium Chill stark tailliert, was das Greifen und Halten während der Fahrt erleichtern soll. Zéfal Sense Soft 80Gute Trinkflaschen müssen nicht teuer sein. Das beweist die Sense Soft 80 von Zéfal. Die ist für deutlich unter zehn Euro zu haben und mit ihr haben Radfahrer sogar noch einen Extra-Schluck an Bord. 800 Milliliter Wasser oder andere Getränke passen in die Trinkflasche mit klassischem Push-Pull-Verschluss nebst Silikon-Mundstück, das etwas schmaler daherkommt als bei anderen Herstellern. Schön: Auch die Sense Soft 80 kann optional mit einer praktischen Schutzkappe ausgerüstet werden, die dann fest mit dem Deckel verbunden wird. Noch besser: Flaschenkörper und Deckel sind laut Hersteller zu 100 Prozent recycelbar. Auch Ersatzteile sind erhältlich. Kurzum: Die Zéfal Sense Soft 80 ist ein attraktives Gesamtpaket, das an Rennrädern, Gravelbikes, Tourenrädern, E- und Mountainbikes eine gute Figur macht.Trinkflasche reinigen: Tipps für die perfekte PflegeWer nur Wasser in seine Trinkflasche füllt, ist fein raus. In diesem Fall muss man sich über das Thema Trinkflasche reinigen nämlich kaum den Kopf zerbrechen. Ganz ohne Pflege geht es aber auch hier nicht. Vor allem, wenn die Flasche mit Wasser aus der Leitung befüllt wird, lagern sich nach und nach Kalkreste ab. Hin und wieder sollte der Behälter deshalb mit etwas Essigessenz und heißem Wasser entkalkt werden. Wichtig: Das Mundstück muss aus hygienischen Gründen separat gereinigt werden – und zwar unabhängig davon, ob nur Wasser daraus getrunken wurde. Zerlegen Sie dafür das Mundstück so gut es geht und reinigen Sie alle Einzelteile sorgfältig mit einer Flaschenbürste, am besten in heißem Wasser und mit einem Spritzer Spülmittel.Bei Flaschen, die auch mit Sport- oder Fruchtsaftgetränken befüllt werden, darf es auch mal die Spülmaschine sein. Vorausgesetzt, der Hersteller lässt das ausdrücklich zu. Idealerweise reinigt man aber auch diese Trinkflaschen per Hand und mit heißem Wasser. Alternative für Radfahrer mit "Spüli-Allergie" sind spezielle Reinigungstabletten, die nach jeder Tour mit Wasser in der Trinkflasche aufgelöst werden. Nach 30 Minuten wird der Mix ausgespült und die Flasche kann neu gefüllt werden.

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Klarer Appell an Fans: Undav verteidigt ausgebuhten Sané nach Länderspiel

Als der jüngst gescholtene Leroy Sané bei dem Spiel gegen Ghana eingewechselt wird, gibt es Buhrufe. Das gefällt Siegtorschütze Deniz Undav gar nicht.Als der jüngst gescholtene Leroy Sané bei dem Spiel gegen Ghana eingewechselt wird, gibt es Buhrufe. Das gefällt Siegtorschütze Deniz Undav gar nicht.

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Letzter in der Fahrerwertung: Mick Schumachers frustrierender Neustart in der IndyCar-Welt

Mick Schumacher kennt sich mit Rückschlägen aus. Seine Premierensaison in der IndyCar-Serie bereitet ihm viele Frust-Momente. So will sich der frühere Formel-1-Fahrer wieder nach oben arbeiten.Die Ranch seiner Familie in Texas besucht Mick Schumacher zwei- oder dreimal im Jahr. Mama Corinna und Schwester Gina, beide leidenschaftliche Reiterinnen, betreiben nördlich von Dallas auf rund 1,6 Quadratkilometern Land eine Pferdezucht.Für Mick, Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, bieten sich in diesem Jahr mehrere Stopover an. Schließlich bestreitet der 27-Jährige seine erste Saison in der US-IndyCar-Serie.Aktuell hat Mick Schumacher sogar drei Wochen Rennpause. Erst am 19. April geht es in Long Beach (Kalifornien) weiter. Am vergangenen Wochenende wurde der frühere Formel-1-Pilot im Barber Motorsports Park bei Birmingham (Alabama) nur 24. Nach vier Rennen belegt Schumacher im Gesamtklassement als 25. sogar den letzten Platz. Das muss erstmal sacken."Druck war schon immer Teil meiner Karriere""Es ist eine neue Serie, eine neue Umgebung. Das bedeutet, dass ich eine Menge Dinge zum ersten Mal lerne und auch viele Informationen in der IndyCar-Serie zum ersten Mal sammle", erzählte Mick Schumacher schon vor seinem Frust-Rennen über 90 Runden."Druck war schon immer Teil meiner Karriere und meines Racings. Für mich fühlt es sich so an, als ob ich mit wachsendem Druck noch besser werde", meinte er. "Leute da draußen versuchen mir extra Druck aufzuerlegen, am Ende werden sie mir aber nie so viel aufladen, wie ich mir selber mache."Wer mit dem zentnerschweren Nachnamen Schumacher aufwächst, kennt sich mit XXL-Erwartungen aus - vor allem in der Motorsportwelt. Rückschläge waren da stets eingerechnet.Haas sortierte Schumacher ausDer große Traum von Mick Schumacher war es immer, seinem Vater Michael nachzueifern und in die Königsklasse des PS-Universums vorzustoßen. Er schaffte es sogar. Von 2021 bis 2022 war Mick Schumacher Stammpilot beim Hinterbänklerteam Haas, ehe er vor die Tür gesetzt wurde.Der junge Deutsche hatte sich mehr Zuspruch und mehr Entwicklungszeit gewünscht, so wie in der Formel 3 und Formel 2, als er sich nach Stotterstarts jeweils in seinem zweiten Jahr zum Champion krönte.Doch die Geduld bei Haas und dem damaligen Teamchef Günther Steiner war aufgebraucht. Nach einem Jahr als Ersatzfahrer bei Mercedes absolvierte Schumacher zwei Jahre für Alpine in der Langstrecken-WM, wo er auch am Klassiker 24 Stunden von Le Mans teilnahm.Für eine Formel-1-Rückkehr reichte es nicht. Also entschied sich Schumacher für den Neustart im Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten beim Rennstall Rahal Letterman Lanigan Racing (RLL), der dem dreimaligen IndyCar-Champion Bobby Rahal, TV-Moderator David Letterman und Unternehmer Mike Lanigan gehört.Crash und Schlagschrauber"Das erste Mal in der Startaufstellung war so ganz anders. Die Wagen standen vor dem Start in der Pitlane, so viele Leute drumherum und ich wusste nicht, was ich tun soll", erinnerte sich Schumacher an sein Debüt in St. Petersburg (Florida), als er nach einem Auffahrunfall unverschuldet schon in der ersten Runde ausgeschieden war. Die Welt der Formel 1 ist durchgetaktet, IndyCar da doch etwas mehr Freestyle."Ich muss mich an viele Unterschiede gewöhnen. Ich will aber meine Sache gut machen und so schnell wie möglich lernen", versicherte Schumacher, der nur eine Woche danach bei seinem Oval-Debüt auf dem Phoenix Raceway als Vierter eine herausragende Qualifikation hinlegte. Im Rennen streikte dann aber bei einem Boxenstopp der Schlagschrauber - am Ende nur Platz 18.Lob von einer IndyCar-LegendeEin neues Auto, unbekannte Rennstrecken, ein anderer Fahrstil, wenn in den Kurven auch bei Höchstgeschwindigkeit nicht gebremst wird: All das verlangt einem Rookie viel, auch wenn sich Schumacher nicht als Neuling sieht. "Er hat schon verheißungsvolle Ansätze gezeigt für jemanden, der noch nie in dieser Serie gefahren ist", lobte ihn Teamchef und IndyCar-Legende Bobby Rahal.Schumacher setzt auf den Faktor Zeit, wenn in seinem Cockpit die Automatismen greifen. "Das Wichtigste ist, dass ich mich immer wohler fühle, wenn ich ins Auto steige. Die Dinge sollen sich natürlich und mühelos anfühlen, so dass ich nicht groß darüber nachdenken muss, was ich gerade tue, sondern daran, was ich tun muss, um schneller zu fahren", sagte Schumacher. In Kalifornien in drei Wochen soll es für ihn schon besser laufen.

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Otto Addo: Ghana entlässt nach Niederlage gegen Deutschland den Trainer

Ghanas Fußballverband zieht Konsequenzen aus den Niederlagen gegen Deutschland und Österreich: Ex-Bundesliga-Spieler Otto Addo muss wenige Wochen vor der WM als Trainer gehen.Nur wenige Stunden nach dem 1:2 gegen die deutsche Nationalmannschaft hat sich WM-Teilnehmer Ghana „mit sofortiger Wirkung“ von seinem Trainer Otto Addo getrennt. Das teilte der ghanaische Fußball-Verband (GFA) in der Nacht zu Dienstag mit. Man danke Addo für seinen Beitrag und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft, hieß es. Ein Nachfolger werde zu gegebener Zeit bekanntgegeben. Addo war seit zwei Jahren Cheftrainer der „Black Stars“. 2022 hatte er das Team schon einmal als Interimscoach betreut und war auch bei der WM in Katar zuständig, als Ghana in der Gruppenphase ausschied.Ghana unterliegt DFB-Team 1:2Vor der Niederlage in Stuttgart, bei der VfB-Profi Deniz Undav in der 88. Minute das Siegtor erzielte, hatte Ghana gegen Österreich 1:5 verloren. Bei der in den USA, Kanada und Mexiko stattfindenden WM trifft Ghana in der Gruppenphase auf England, Kroatien und Panama.Addo ist der Sohn ghanaischer Eltern und in Deutschland aufgewachsen. Der 50-Jährige spielte in der Bundesliga unter anderem für den Hamburger SV und Borussia Dortmund. Er lebt inzwischen in Düsseldorf. 

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Basketball: Schröders Cavaliers mit Schritt Richtung NBA-Playoffs

Die Cavaliers sind auf direktem Weg in die Playoffs. Victor Wembanyama bricht einen Uralt-Rekord der NBA. Und im Duell der beiden besten Teams aus Ost und West ist es spannend bis zur letzten Sekunde.Die Cleveland Cavaliers mit Nationalmannschafts-Kapitän Dennis Schröder haben einen NBA-Pflichtsieg eingefahren und sind der direkten Qualifikation für die Playoffs einen Schritt näher gekommen. Bei den Utah Jazz gewann das viertplatzierte Team der Eastern Conference 122:113. Cleveland ist nach den Detroit Pistons, den Boston Celtics und den New York Knicks wohl bald das vierte Team aus dem Osten, das sich sicher für die wichtigste Phase der Saison in der nordamerikanischen Basketball-Liga qualifiziert. Die Knicks machten die Teilnahme durch das 109:119 der Philadelphia 76ers gegen die Miami Heat perfekt, ohne dafür selbst aktiv zu sein.In Salt Lake City konnten die Jazz - das zweitschlechteste Team der Western Conference - das Spiel gegen Cleveland bis ins Schlussviertel offen halten. Dann aber zogen die Gäste mit einem 16:6-Lauf davon. Stark war insbesondere Evan Mobley mit insgesamt 17 Rebounds und 34 Punkten. Auch Donovan Mitchell verbuchte 34 Punkte. Schröder kam einen Tag vor dem Duell mit den Los Angeles Lakers in 21 Minuten auf drei Punkte, drei Vorlagen und vier Rebounds.Wembanyama verbucht NBA-RekordFür die San Antonio Spurs holte sich Victor Wembanyama unterdessen einen NBA-Rekord. Schon nach acht Minuten und 31 Sekunden hatte der Franzose ein sogenanntes ein Double Double aus 10 Punkten und 10 Rebounds. Zuvor war Jim Washington Rekordhalter, er hatte 1966 neun Minuten für zweistellige Werte in zwei Kategorien gebraucht. Am Ende des 129:114 der Spurs kam Wembanyama auf 41 Punkte und 16 Rebounds. Im Duell der beiden Spitzenreiter aus Western und Eastern Conference fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung - und dann zugunsten des Gastgebers. Die Oklahoma City Thunder gewannen 114:110 gegen die Detroit Pistons.Der Titelverteidiger wähnte sich nach einem Dreier von Shai Gilgeous-Alexander vier Sekunden vor Schluss bereits als Gewinner, doch die Schiedsrichter entschieden auf Offensivfoul und zählten den Korb nicht. Mit 101:101 ging es in die Verlängerung, in der OKC als erstes Team in Führung ging und diese dann nicht mehr abgab. Gilgeous-Alexander beendete den Abend als bester Werfer mit 47 Punkten.

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Wechsel vor WM-Teilnahme: Ghana trennt sich nach 1:2 gegen DFB-Team von Trainer Addo

Niederlage gegen Österreich, Niederlage gegen Deutschland: Otto Addo hat die zwei Pleiten wenige Wochen vor der WM nicht überstanden und ist nicht mehr Trainer Ghanas.Nur wenige Stunden nach dem 1:2 gegen die deutsche Nationalmannschaft hat sich WM-Teilnehmer Ghana "mit sofortiger Wirkung" von seinem Trainer Otto Addo getrennt. Das teilte der ghanaische Fußball-Verband (GFA) in der Nacht zu Dienstag mit. Man danke Addo für seinen Beitrag und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft, hieß es. Ein Nachfolger werde zu gegebener Zeit bekanntgegeben. Addo war seit zwei Jahren Cheftrainer der "Black Stars". 2022 hatte er das Team schon einmal als Interimscoach betreut und war auch bei der WM in Katar zuständig, als Ghana in der Gruppenphase ausschied.Vor der Niederlage in Stuttgart, bei der VfB-Profi Deniz Undav in der 88. Minute das Siegtor erzielte, hatte Ghana gegen Österreich 1:5 verloren. Bei der in den USA, Kanada und Mexiko stattfindenden WM trifft Ghana in der Gruppenphase auf England, Kroatien und Panama.Addo ist der Sohn ghanaischer Eltern und in Deutschland aufgewachsen. Der 50-Jährige spielte in der Bundesliga unter anderem für den Hamburger SV und Borussia Dortmund. Er lebt inzwischen in Düsseldorf.

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WM-Qualifikation: Dzeko, Irak und die Hintertür: Fit für die Playoff-Finals

Was haben der Irak und Edin Dzeko gemeinsam? Sie wollen beide nach 40 Jahren zu einer WM. Wie Schweden eine Hintertür nutzt und was man zu den Playoff-Finals sonst noch wissen muss.Es ist das große Finale: Sechs WM-Tickets sind noch zu vergeben - vier in Europa, zwei beim interkontinentalen Turnier in Mexiko. Zeitgleich um 20.45 Uhr steigen heute die UEFA-Spiele. Die Duelle zwischen Jamaika und der Demokratischen Republik Kongo (23.00 Uhr) sowie Irak und Bolivien (5.00 Uhr) ziehen sich bis in den Mittwochmorgen - dann stehen alle 48 Teilnehmer der WM in den USA, Kanada und Mexiko fest. Alle Spiele werden auf DAZN übertragen. Das muss man sonst noch wissen.Die Bundesliga in den PlayoffsOhne die Bundesliga liefe in den europäischen Playoff-Finals wenig. Fast 30 Profis aus den ersten beiden deutschen Ligen sind in den vier Spielen mindestens im Kader - nur Italien hat keinen Deutschland-Legionär in seinen Reihen. Mit sechs Profis stellt Bosnien-Herzegowina das größte deutsche Kontingent - und den Stürmern Edin Dzeko, Ermedin Demirovic sowie Elfmeter-Killer Nikola Vasilj könnte gegen Italien eine Schlüsselrolle zukommen.Der Kosovo könnte sich erstmals für ein großes Turnier qualifizieren. In den Hoffenheimern Fisnik Asllani und Albian Hajdari sowie Elvis Rexhbecaj vom FC Augsburg und dem Düsseldorfer Florent Muslija dürften gegen die Türkei alle vier in Deutschland spielenden Profis in der Startelf stehen. Tschechien setzt gegen Dänemark auf seinen Torjäger Patrik Schick (Bayer Leverkusen), während beim Spiel Schweden gegen Polen aus Sicht der Bundesliga wohl nur Polens Torwart Kamil Grabara (VfL Wolfsburg) im Blickpunkt stehen dürfte.40 Jahre Warten für den IrakEine durchaus strapaziöse Anreise hatte der Irak zu seinem Spiel gegen Bolivien. Weil der irakische Luftraum aufgrund des Iran-Kriegs seit Wochen gesperrt ist, reiste das Team unter strikten Sicherheitsmaßnahmen auf dem Landweg ins benachbarte Jordanien. Von Amman aus ging es für einen Teil der Mannschaft in einem Privatflieger nach Mexiko. Der Rest reiste später oder aus Europa an."Es hat drei Tage gedauert, um aus Bagdad heraus hierherzukommen", sagte Trainer Graham Arnold. Nach zwei Tagen Regeneration startete man sieben Tage vor dem Spiel in Monterrey mit der fokussierten Vorbereitung. "Ich muss das Positive sehen und das Positive ist, dass wir hier sind. Wir haben einen Job zu erledigen", sagte Arnold: "Wir wollen 46 Millionen Menschen im Irak stolz machen."Im Jahr 1986 hatte sich der Irak zuletzt für eine WM qualifiziert. "Wir wissen, dass es ein historisches Spiel wird. Es ist 40 Jahre her, dass wir uns zuletzt für eine WM qualifiziert haben. Dieses Spiel wird den irakischen Fans viel Freude bereiten", sagte Mittelfeldspieler Zaid Ismail.Schweden und das SicherheitsnetzTrotz einer grauenvollen Qualifikation träumt Schweden noch immer von der WM. In der Qualifikationsgruppe wurde man Letzter, nicht mal ein Sieg sprang trotz Stars wie dem aktuell verletzten Alexander Isak und Viktor Gyökeres heraus. Und trotzdem spielt man heute gegen Polen um die WM-Teilnahme - einer Hintertür sei Dank.Die UEFA vergab nämlich Wildcards an die vier besten Gruppensieger der vergangenen Nations League, die es in der regulären WM-Quali nicht unter die besten beiden Teams geschafft hatten. Die anderen Wildcard-Mannschaften Rumänien, Nordirland und Nordmazedonien scheiterten alle im Halbfinale - Schweden ist noch dabei.Das Drama vor den PlayoffsKlar, es werden Tränen fließen. Freudentränen bei den Siegern mit dem WM-Ticket, Tränen der Enttäuschung bei den Verlierern. Doch richtig Drama gab es bereits vor den Playoffs, das zweite und letzte interkontinentale Finale zwischen dem Irak und Bolivien am Mittwochmorgen steht sinnbildlich dafür.Der Irak qualifizierte sich erst durch einen Elfmeter in der 17. Minute der Nachspielzeit im Spiel gegen die Vereinigten Arabischen Emirate. Amir Al Ammari behielt in Basra vor fast 65.000 Fans die Nerven.Und Bolivien? Die waren eigentlich in der südamerikanischen Qualifikation schon nahezu gescheitert. Am letzten Spieltag besiegte man jedoch überraschend Rekordweltmeister Brasilien durch einen Elfmeter mit 1:0 und zog noch an Venezuela vorbei. Nun geht es um das letzte WM-Ticket.

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DFB-Team: Die Lichtgestalt und der Schmerzensmann

Deniz Undav und Leroy Sané spalten das Publikum beim 2:1-Sieg gegen Ghana. Bundestrainer Julian Nagelsmann ist jetzt als feinfühliger Moderator gefragt.

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Nationalmannschaft: Joker Undav sticht: Deutschland siegt knapp gegen Ghana

Es war dann knapper als gedacht: Die deutsche Nationalmannschaft hat ihr Testspiel gegen Ghana mit 2:1 gewonnen. Gefeierter Held war Stürmer Deniz Undav.Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Testspiel in diesem Jahr gewonnen. Drei Tage nach dem 4:3 in der Schweiz siegte die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann gegen Ghana 2:1 (1:0). Kai Havertz (45.+3 Minute/Handelfmeter) und Deniz Undav (88.) trafen vor 52.723 Zuschauern im ausverkauften Stuttgarter Stadion. Für Ghana glich der kurz zuvor eingewechselte Fatawu Issahaku (70.) zwischenzeitlich aus.Nationalmannschaft zeigt kein SpektakelDas DFB-Team bot bei einigen heftigen Regenschauern zwar kein Spektakel, war offensiv aber überlegen. Für den lange vermissten Rückkehrer Havertz war es das erste Länderspieltor nach über 16 Monaten. Beim Gegentor verlor der Stuttgarter Profi Josha Vagnoman den entscheidenden Zweikampf. Der Siegtreffer des eingewechselten Undav wurde vom Publikum besonders bejubelt, die Stuttgarter hatten den VfB-Stürmer schon vorab mit Sprechchören gefordert.Vor der am 11. Juni beginnenden WM-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko bestreitet die DFB-Auswahl noch zwei weitere Testspiele. In Mainz trifft der viermalige Weltmeister am 31. Mai auf Finnland, am 6. Juni geht es in Chicago gegen WM-Gastgeber USA. Seinen WM-Kader wird Nagelsmann am 12. Mai nominieren.

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WM-Test: Die Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Kai Havertz trifft nach 16 Monaten wieder für die Nationalmannschaft. Und Deniz Undav beweist spät seinen Torriecher. Ein ehemaliger Stuttgarter hat hingegen gegen Ghana kein Glück.Stuttgart (dpa) - Nübel: Der Stuttgarter war beim Heim-Länderspiel lange ohne Beschäftigung und beim Gegentor dann machtlos. Bei der WM ist er wieder Baumann-Backup.Kimmich: Ging auch beim 25. Starteinsatz als DFB-Kapitän als Vorbild voran. Für 30 Minuten sogar wieder als Sechser. Sein Ehrgeiz wird ein WM-Plus sein. Tah: Ein fehlerloser Auftritt. Setzte sich gegen Semenyo und Adu resolut durch. Mit etwas mehr Präzision wäre der zweite DFB-Treffer drin gewesen. Schlotterbeck: Setzte nach seinen Fehlern in der Schweiz im 25. Länderspiel auf einen Spielaufbau ohne Risiko. War gegen Adu (52.) zur Stelle. Brown: Chance genutzt. Der Frankfurter arbeitete nach hinten konsequent. Im Vorwärtsdrang hätte er sich sogar noch mehr Aktionen zutrauen können. Stiller: Sehr fleißig in der defensiven Absicherung. Im Spielaufbau gelang aber nicht alles. Sein WM-Ticket hängt von der Fitness der Konkurrenten ab. Groß: Agierte in der Zentrale noch offensiver als Goretzka. Als verkappter Zehner mit großer Übersicht. Nagelsmann schätzt den großen Teamplayer. Gnabry: Diesmal fehlte dem Münchner die Wucht. Ging wieder weiter Wege, kam mit weniger Power aber nicht zu gefährlichen Abschlüssen.Woltemade: War bei der Stuttgart-Rückkehr wie in Newcastle ohne Torglück. Ein Kopfball knallte an die Latte (53.). Nagelsmanns Vertrauen ist ungebrochen. Wirtz: Auch wenn diesmal nicht alles gelang. Sein Fußball-Spaß ist einfach ansteckend. Bei der WM Wirtz (wird es) wieder klappen - ganz sicher. Havertz: Bewies als Sané-Ersatz auf der rechten Seite seine Flexibilität in der Offensive. Krönte sein Comeback nach 16 Monaten mit dem Elfmetertor. Rüdiger: Kam in der neuen Rolle als Abwehr-Backup zur 2. Halbzeit für Tah. Wie der Münchner sehr souverän. Jetzt mit Real Madrid ein Bayern-Gegner. Karl: Drehte nach der Einwechslung zur zweiten Halbzeit gleich mächtig auf. Flanke auf Woltemade und flotte Dribblings. Kann zum WM-Trumpf werden.Undav: Vom Stuttgarter Publikum lautstark gefordert und gefeiert. Und dann mit dem späten Siegtreffer. Genau das fordert Nagelsmann für ein WM-Ticket.Goretzka: Kam nach 60 Minuten und agierte mit Kimmich in altbewährter Doppelrolle im Zentrum. Beim Gegentor war der Weg zurück zu weit. Führich: Der Stuttgarter durfte für gut 30 Minuten auf der linken Außenbahn ran. Sein VfB-Kollege Leweling hat die Nase um das Backup-Ticket aber vorn. Vagnoman: Ein weiterer VfB-Profi im Heimspielmodus. Und als mögliches Kimmich-Backup ohne Fortune. Ließ sich vor dem Gegentor leicht ausspielen.Raum: Ersetzte nach einer Stunde wie geplant den müde gelaufenen Brown. Sein Freistoß flog knapp am Tor vorbei. Für die WM-Startelf links eingeplant. Sané: Der Flügelflitzer war diesmal nur ein 10-Minuten-Joker. Ein Lucky Punch gelang nicht. Seine WM-Teilnahme könnte zu Diskussionen führen.

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Fußball: Infantino setzt auf WM mit Iran: "Kein Plan B, C oder D"

FIFA-Präsident Infantino hält trotz des Nahost-Kriegs an Irans WM-Teilnahme fest, wie er in einem Interview sagt. Doch viele Fragen bleiben offen.FIFA-Präsident Gianni Infantino drängt trotz des Krieges im Nahen Osten auf eine Teilnahme Irans an der Fußball-WM im Sommer. "Wir wollen, dass Iran spielt, Iran wird bei der Weltmeisterschaft spielen. Es gibt keinen Plan B, C oder D - es gibt Plan A", sagte der Chef des Weltverbands in einem Interview des mexikanischen Fernsehsenders N+ Univision. Angesichts des Krieges möchte der Iran seine drei Vorrundenpartien nicht - wie bislang geplant - in den USA austragen, sondern in Mexiko. Weiterhin ist unklar, ob die FIFA diesem Wunsch nachkommen kann und überhaupt will. Die Vereinigten Staaten und Israel greifen den Iran seit Ende Februar an. Das Land führt Gegenschläge aus.Infantino wirbt mit "den bestmöglichen Bedingungen""Iran repräsentiert sein Volk – die Menschen, die im Iran leben, ebenso wie jene, die im Ausland leben", sagte Infantino und warb um eine Teilnahme des Landes. Die FIFA wolle dafür zu sorgen, dass der Iran "unter den bestmöglichen Bedingungen" an der WM teilnehmen könne. Zugleich räumte der 56 Jahre alte Schweizer ein, dass man in der "realen Welt lebe" und die Situation "sehr kompliziert" sei.Irans Verbandschef Mehdi Tadsch hatte vor anderthalb Wochen laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna einen Boykott der USA, nicht aber der WM angekündigt, ohne dies näher zu erläutern. Die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko beginnt am 11. Juni und dauert bis zum 19. Juli. In der Gruppenphase soll der Iran auf Belgien, Neuseeland und Ägypten treffen.

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Coming-out-Debatte: Nagelsmann: „Schade, dass Sie mir die Frage stellen müssen“

Das Coming-out des St.-Pauli-Jugendtrainers Dobrick sorgt für Aufsehen. DFB-Coach Julian Nagelsmann bedauert, dass darüber immer noch in dieser Form gesprochen werden muss.Das Coming-out des St.-Pauli-Jugendtrainers Dobrick sorgt für Aufsehen. DFB-Coach Julian Nagelsmann bedauert, dass darüber immer noch in dieser Form gesprochen werden muss.

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DFB-Team: Hier läuft Deutschland gegen Ghana live im TV und Stream

Nächstes Spiel, nächster Sieg? Nach dem 4:3-Sieg in der Schweiz empfängt Deutschland in Stuttgart nun Ghana. Wo sich die Partie des DFB-Teams verfolgen lässt.Nächster Härtetest auf dem Weg in Richtung Fußball-Weltmeisterschaft: Deutschland empfängt am Montagabend Ghana in Stuttgart. Am Freitag war das DFB-Team mit einem 4:3-Sieg in Basel gegen die Schweiz bereits erfolgreich ins WM-Jahr gestartet – und will daran nun anknüpfen.„Ich wünsche mir für uns, dass wir gute Spiele machen, erfolgreiche Spiele machen und damit am Montag gern weitermachen können“, sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann mit Blick auf den nächsten Test. Es ist zwar nur ein Freundschaftsspiel, doch die Spieler wollen sich weiter für den finalen WM-Kader empfehlen, den Nagelsmann am 12. Mai bekanntgibt.Während Deutschlands Fußballer mit einem Sieg im Rücken ins Spiel gehen, reist Ghana ziemlich ramponiert an. Die Afrikaner verloren ihr Freundschaftsspiel mit 1:5 gegen Österreich.Deutschland gegen Ghana live im Free-TVAnstoß in Stuttgart ist um 20.45 Uhr, die ARD überträgt das Spiel live im TV und Stream in der Mediathek. Die Vorberichterstattung rund um die DFB-Partie beginnt bereits um 20.15 Uhr. Wer unterwegs ist, kann das Spiel zudem über die ARD-Inforadios oder die Sportschau-App im Live-Kommentar verfolgen.Ghanas Nationaltrainer Otto Addo freut sich aus persönlichen Gründen bereits auf das Testspiel: „Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen, lebe jetzt in Düsseldorf – für mich wird das ein ganz besonderes Spiel“, sagte der 50-Jährige der Funke-Mediengruppe. Er lief unter anderem für die Bundesligisten Hamburger SV, Borussia Dortmund und den 1. FSV Mainz 05 auf.Ghana und Addo springen gewissermaßen ein, da der zunächst geplante DFB-Test gegen die Elfenbeinküste durch die WM-Auslosung obsolet wurde. „Als dann feststand, dass Deutschland gegen die Elfenbeinküste spielen wird, wurde ich von Julian Nagelsmann, Rudi Völler und Andreas Rettig gefragt, ob wir an einem Testspiel Interesse hätten“, sagte Addo weiter und verriet: „Das haben wir beim Frühstück in Washington eingefädelt.“ Während der WM-Auslosung war der ghanaische Fußballverband im selben Hotel wie der DFB untergebracht.

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Homosexualität im Fußball: Nagelsmann lobt Dobricks Coming-out: „Ich weiß, wie befreiend es ist“

Julian Nagelsmann äußert sich positiv zum Coming-out von St.-Pauli-Trainer Christian Dobrick. Der Bundestrainer hofft, dass von dessen Bekenntnis eine Signalwirkung ausgeht.Bundestrainer Julian Nagelsmann hat das Coming-out von Christian Dobrick gelobt. Dobrick, Cheftrainer der U19 beim FC St. Pauli, hatte sich in der vergangenen Woche in Interviews von stern und RTL zu seiner Homosexualität bekannt. Er ist der erste Trainer aus dem Stab eines Bundesligavereins, der offen zu seinem Schwulsein steht.„Ich finde es sehr gut, dass er diesen Schritt gegangen ist“, sagte Nagelsmann den Sendern RTL/ntv. Er habe homosexuelle Freunde und wisse daher, „wie befreiend es ist, wenn man es ausgesprochen hat“. Der Bundestrainer drückte sein Bedauern darüber aus, dass Homosexualität im Männerfußball noch immer als ein Tabu gilt. „Es ist etwas Normales. In der Gesellschaft ist Homosexualität verankert, im Fußball dauert es noch. Das finde ich nicht richtig“, sagte Nagelsmann. „Aber deswegen ist es gut, dass es mutige Menschen gibt, die es öffentlich machen. Ich hoffe, dass viele andere nun den Mut zusammennehmen und wir irgendwann nicht mehr darüber diskutieren müssen.“Unterstützung von Uli HoeneßDas Coming-out des 29 Jahre alten St.-Pauli-Trainers hat bundesweit große Resonanz hervorgerufen und innerhalb der Branche eine Debatte über den Umgang mit Homosexualität im Männerfußball ausgelöst. Dobrick hatte im stern-Interview drastische Worte dafür gefunden: „Im Profifußball gelten Schwule noch immer als Außerirdische.“Er sei „mit Sicherheit kein Einzelfall“, sagte Dobrick. „Was den Profibereich betrifft, vermute ich, dass es dort deutlich weniger Schwule gibt als im Bevölkerungsdurchschnitt. Weil der Druck in der Branche so groß ist, ein heteronormatives Leben zu führen. Es kommen weniger schwule Fußballer ganz oben an, weil sie ihre Energie verschwenden müssen für Probleme, die nichts mit dem Sport zu tun haben.“Nachdem Dobrick an die Öffentlichkeit gegangen war mit dem Bekenntnis, schwul zu sein, sicherte ihm sein Arbeitgeber FC St. Pauli umgehend Unterstützung zu. Über die sozialen Medien teilte der Hamburger Erstligist mit: „Unser U19-Trainer Christian Dobrick hat in einem Interview seine Homosexualität öffentlich gemacht. Als FC St. Pauli stehen wir selbstverständlich hinter ihm und seinem Coming-out. Denn eigentlich ist es ganz einfach und sollte für alle gelten: Lieb’ doch, wen du willst!“Auch Uli Hoeneß hat auf das Coming-out von Trainer Dobrick reagiert. Hoeneß, Aufsichtsratsmitglied und Ehrenpräsident des FC Bayern München, sagte: „Ich sehe da überhaupt kein Problem drin. Wenn das bei Bayern München vorkommen würde, würde derjenige überhaupt kein Problem kriegen, sondern viel eher Unterstützung. Falls er medial oder auch im Internet angegriffen würde, würden wir ihn, wie immer alle unsere Leute, verteidigen.“Dobrick sagte dem stern am vergangenen Freitag, er habe bislang „ausschließlich positive Rückmeldungen aus dem Fußball“ erhalten. „Viele ehemalige Spieler und Kollegen haben sich gemeldet und mir Respekt für meinen Schritt an die Öffentlichkeit gezollt. Ich bin glücklich, dass ich diesen Schritt gewagt habe. Mit so viel Rückhalt hatte ich nicht gerechnet.“Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland.

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Von Füllkrug bis Ballack: Sie nannten ihn Lücke: Sieben deutsche Nationalspieler und ihre Spitznamen

Niclas Füllkrug ist mittlerweile aus der Nationalmannschaft nicht mehr wegzudenken. Mit seinem Spitznamen "Lücke" liegt er im Trend: Viele große Nationalspieler hatten Spitznamen.Niclas Füllkrug gilt als Spätzünder unter den Fußballstars. Erst im Alter von 29 Jahren wurde er Nationalspieler. Mit dem BVB glänzte er in der Champions League auch auf internationalem Parkett. Doch im Sommer 2024 kam seine Karriere etwas aus dem Tritt: Er wechselte für 27 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu West Ham United, doch Verletzungen warfen ihn dort immer wieder zurück, sodass er dort nie richtig durchstarten konnte. In seiner ersten Saison in der Premiere League erzielte Füllkrug in 18 Ligaspielen drei Tore. Aktuell blieb er in sechs Ligaspielen ohne Treffer, und das wird auch vorerst so bleiben: Im Oktober dieses Jahres erlitt er einen Muskelbündelriss und fiel erneut aus. Auch aus dem Kader der Nationalmannschaft ist "Lücke" mittlerweile verdrängt worden.

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WM-Qualifikation: WM-Showdown in Zenica: Schießt Dzeko Italien raus?

Dass es Edin Dzeko auch mit 40 noch draufhat, zeigt er fast wöchentlich beim FC Schalke 04. Nun will der Starstürmer mit Bosnien-Herzegowina zur WM. Für Playoff-Gegner Italien ist der Druck riesig.Den Arroganz-Verdacht wies Italiens Federico Dimarco weit von sich. "Man hat mich arrogant genannt - aber wie könnte ich das sein? Mit welchem Recht, wo wir seit zwölf Jahren nicht bei einer WM dabei waren?", sagte der Nationalspieler von Inter Mailand. Ein Video, das ihn jubelnd beim Finaleinzug Bosnien-Herzegowinas zeigt, sorgte vor dem Playoff-Showdown für Wirbel.Ein leichter Gegner im entscheidenden Spiel um die WM-Teilnahme wird das Team um Superstar Edin Dzeko für Italien wirklich nicht. Dzeko will die Mannschaft von Trainer und Ex-Bundesligaprofi Sergej Barbarez zum zweiten Mal in der Verbandshistorie zur WM schießen. Im deutschen Titeljahr 2014 waren die Bosnier erstmals dabei - auch damals natürlich schon mit Dzeko.Dzeko macht auch mit 40 noch den UnterschiedDer Mittelstürmer ist mittlerweile 40 Jahre alt, doch immer noch ein Abwehrschreck. Als der frühere Bundesligatorschützenkönig im Winter in die zweite Liga zum FC Schalke 04 wechselte, fragten sich viele: Hat er es noch drauf? Die Antwort gibt der Ausnahmesportler, der in seiner Karriere unter anderem für Manchester City, die AS Rom und Inter Mailand spielte, quasi wöchentlich.In acht Partien für den Zweitliga-Tabellenführer hat Dzeko sechsmal getroffen. Er ist der Unterschiedsspieler für Schalke und auch in der bosnischen Nationalmannschaft. Mit sechs Treffern in der WM-Qualifikation ist der Kapitän der beste Torschütze des Barbarez-Teams. Mit seinem Tor zum 1:1 im Halbfinale in Wales in der 86. Minute ermöglichte Dzeko seiner Mannschaft überhaupt erst die Verlängerung und den Sieg im Elfmeterschießen."Wir haben das Finale verdient, wir hatten eine gute Qualifikation", sagte Dzeko. "Jetzt kommen die Italiener als haushohe Favoriten nach Zenica, aber wir haben 90 Minuten Zeit, um zu zeigen, was wir können. Wir werden definitiv alles geben."Dimarco erwartet "heißes Pflaster"Für Dzeko, Ermedin Demirovic vom VfB Stuttgart & Co. wäre die WM-Qualifikation ein großer Erfolg, der nicht zwingend vorausgesetzt wird. In Italien ist das anders. Verpasst der viermalige Weltmeister die Teilnahme an dem Mega-Turnier mit 48 Mannschaften in den USA, Mexiko und Kanada, wäre das eine sportliche Katastrophe. Drei Weltmeisterschaften nacheinander ohne Italien: Das schien früher unvorstellbar. Der Druck ist riesig."Wir haben in dieser Woche ein bisschen Monster gesehen, wenn du zurückdenkst an das, was Italien in den letzten Jahren passiert ist", verriet Sandro Tonali nach dem 2:0 im Halbfinale gegen Nordirland. Der 25-Jährige und Moise Kean schossen Italien ins Playoff-Endspiel an diesem Dienstag (20.45 Uhr/DAZN). Wirklich stark spielte Italien aber auch gegen die biederen Nordiren nicht. Bosnien-Herzegowina wird ein herausfordernder Gegner."Wir wissen, dass es ein heißes Pflaster wird - die Bosnier haben denselben Willen wie wir, zur WM zu fahren", sagte Dimarco, der Kontrahent Dzeko als Freund bezeichnet und ihn nach eigenen Angaben sogar im Urlaub traf. "Wir werden alles tun, um es zu schaffen. Wir sind Italien, tragen Verantwortung, und wir haben es verdient."Für den Gewinner des großen Showdowns im Stadion "Bilino Polje" von Zenica wären Kanada, Katar und die Schweiz in Gruppe B die WM-Gegner.

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Nächstes Rennen erst im Mai: Ein Monat Zwangspause: Was jetzt in der Formel 1 passiert

Die Formel 1 macht wegen des Krieges in Nahost unfreiwillig eine lange Pause. Was das kostet, wem das hilft - und wer um seinen Vorteil bangt.Schon nach drei Saisonrennen legt die Formel 1 eine Vollbremsung hin. Fünf Wochen Pause liegen zwischen dem Japan-Ausflug und dem nächsten Grand Prix in Miami am 3. Mai. Die Absage der Gastspiele in Bahrain und Saudi-Arabien reißt ein Loch in den Rennkalender. Was das für die Königsklasse bedeutet.Warum pausiert die Formel 1 überhaupt?Der Krieg im Nahen Osten ließ den Machern der Königsklasse keine Wahl. Aus Sicherheitsgründen waren die Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien am 12. und 19. April nicht mehr zu vertreten. Die Eskalation des Krieges von Israel und USA gegen den Iran machte alle Hoffnungen zunichte, dass sich die Lage bis zu den beiden Rennen wieder ausreichend beruhigt haben würde. Mögliche Ersatzrennen in Portugal oder der Türkei wurden verworfen, der Kalender umfasst nun nur noch 22 statt 24 WM-Läufe.Was kostet die Rennserie diese Auszeit? Experten zufolge zahlen die Veranstalter der beiden Grand Prix zusammen jährlich rund 100 Millionen Dollar an die Formel 1. Diese rund 87 Millionen Euro dürften der Rennserie damit entgehen, sofern es keine Nebenabsprachen mit den Organisatoren gibt. Somit würde jedes Team mehrere Millionen aus dem nun kleineren Preisgeldtopf verlieren. Im Gegenzug sparen die Rennställe die Kosten für Flüge und Hotels ihrer Mannschaften und müssen weniger Geld für Ersatzteile für ihre Autos ausgeben. Die TV-Einnahmen sollten nicht berührt sein, da die vereinbarte Mindestzahl an Rennen weiter erreicht wird. Wem hilft die Pause?Alle Teams, die derzeit hinter der Spitze herfahren, gewinnen mehr Zeit und Ruhe am Reißbrett und für die Weiterentwicklung ihrer Autos. Hektische Updates sind nicht notwendig, bis Miami bleibt genug Zeit, technische Lösungen auf Prüfständen und in Windkanälen zu testen. Teams wie Williams, deren Auto mehr als 20 Kilogramm Übergewicht hat, oder Aston Martin, wo der neue Honda-Motor eine Fehlkonstruktion ist, setzen viel Hoffnung in die Pause.Aber auch Top-Teams wie McLaren, Ferrari und Red Bull dürften beim Neustart in Florida viele neue Teile ans Auto schrauben. "Alles wird sich verändern, es wird eine neue Saison. Wir haben in den ersten Rennen nicht alles gebracht – auch wegen der Budgetgrenze. Ab jetzt wird jeder pushen", sagte Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur bei Sky. Für wen ist die lange Zeit ohne Rennen ein Nachteil?Das Mercedes-Team hätte seinen aktuellen Vorteil gern auch im April in Siege verwandelt. Wunderjunge Kimi Antonelli und Teamkollege George Russell teilten sich die Siege in Australien, China und Japan auf, der Silberpfeil ist unter dem neuen Technik-Reglement das derzeit stärkste Auto. Doch schon in Suzuka schien der Vorsprung nicht mehr ganz so groß. "Die anderen haben definitiv Fortschritte gemacht", sagte Russell.Und zum 1. Juni schließt der Weltverband Fia eine Regellücke, von der bislang Mercedes profitiert hat. Mit einem Trick beim Verdichtungsverhältnis holen die Ingenieure des deutschen Werksteams mehr Leistung aus dem Motor. Durch die Absage der April-Rennen kommt Mercedes dieser Vorteil nur noch bei den Mai-Terminen in Miami und Kanada zugute, wie die Konkurrenz hofft.Wie geht es in der Dauerdebatte um die neue Formel 1 weiter?Seit Saisonstart tobt der Streit um die Technik-Revolution. Weil viel mehr auf den Elektro-Anteil des Motors ankommt, sind die Piloten weniger als Vollgas-Artisten und mehr als Energie-Manager gefordert. Das nervt viele Fahrer wie Titelverteidiger Lando Norris und Superstar Max Verstappen.Fahrersprecher Carlos Sainz mahnte nach dem Japan-Rennen erneut Änderungen an, weil ein heftiger Unfall von Haas-Pilot Oliver Bearman die Gefahren des hohen Geschwindigkeitsüberschusses durch den Elektro-Zusatzschub offenbart hatte. "Jegliche Anpassungen, insbesondere im Bereich des Energiemanagements, erfordern sorgfältige Simulationen und detaillierte Analysen", teilte die Fia daraufhin in einem Statement mit. Die Regelhüter planen für den April mehrere Treffen mit den Beteiligten, um zum Beispiel über Änderungen für die Qualifikation zu entscheiden. "Das ist hinzubekommen, da gibt es schon konkrete Vorschläge", sagte Peter Bayer, Geschäftsführer der Racing Bulls.Und was ist mit den Rücktrittsdrohungen von Max Verstappen?Der Niederländer ist wohl der schärfste Kritiker der Technik-Reform. "Natürlich versuche ich, mich darauf einzustellen, aber die Art und Weise, wie man hier fahren muss, ist nicht schön. Das ist wirklich das Gegenteil von Fahrspaß", sagte der 28-Jährige nach dem Japan-Gastspiel der BBC. Und er frage sich daher: "Lohnt sich das? Oder genieße ich es mehr, zu Hause bei meiner Familie zu sein?" Weil Verstappen wohl eine Ausstiegsklausel aus seinem bis Ende 2028 laufenden Vertrag hat, fürchten manche, er könnte sich lieber anderen Rennserien zuwenden.Ganz ausgeschlossen ist das sicher nicht, zumal Verstappen im unterlegenen Red Bull womöglich für einige Zeit keine Aussicht auf weitere Titel hat. Andererseits schätzt auch Verstappen die Formel 1 als Krone des Motorsports, will sich mit den Besten seines Fachs messen und ist sehr loyal zu seinem Team. Daher könnte seine harsche Dauerkritik an der neuen Gestalt der Rennserie auch einfach der brachiale Versuch sein, die zu erwartenden Regelanpassungen in seinem Sinne zu beeinflussen.

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Basketball: Mehr als 50 Punkte Unterschied: Orlando kassiert Abreibung

Ohne den weiter verletzten Franz Wagner quälen sich die Orlando Magic in der NBA durch die Saison. In Toronto verliert das Team deutlich - und kassiert sogar 31 Punkte in Serie.Die Orlando Magic sind in der NBA weiter außer Form und haben bei den Toronto Raptors eine heftige 87:139 (43:70)-Abreibung kassiert. Es war die siebte Niederlage in den letzten acht Spielen für die Magic, die ohne den weiterhin verletzt fehlenden Franz Wagner die direkte Qualifikation für die Playoffs zunehmend aus den Augen verlieren. Auf Platz acht der Eastern Conference liegt Orlando nun wieder drei Siege hinter Toronto und den Atlanta Hawks auf den letzten beiden direkten Playoff-Plätzen. Zumindest für das Play-in-Turnier ist Orlando acht Spiele vor Saisonende bereits sicher qualifiziert. Überhaupt stehen alle 20 Teams, die die Postseason erreichen werden, schon frühzeitig fest.Höchster Saisonsieg für TorontoIn Toronto legte Orlando einen guten Start hin und führte bis Mitte des ersten Viertels. Doch dann gelang dem Team plötzlich gar nichts mehr und die Raptors holten 31 Punkte in Folge. Von dieser Serie erholten sich die Magic nicht mehr. Für Toronto war es der höchste Saisonsieg.Die beiden Deutschen Tristan da Silva und Moritz Wagner waren noch zwei der besseren Magic-Profis. Da Silva stand in der Startformation und erzielte zwölf Punkte, Wagner kam von der Bank auf sieben Punkte und vier Rebounds. Dagegen traf etwa Starspieler Paolo Banchero nur drei von 14 Würfen.Titelverteidiger weiter in der SpurBestes Team der Liga ist weiterhin Titelverteidiger Oklahoma City Thunder mit dem deutschen Center Isaiah Hartenstein. Im Topspiel gegen den NBA-Cup-Sieger New York Knicks siegten die Thunder mit 111:100.Starspieler Shai Gilgeous-Alexander erzielte 30 Punkte und baute seine historische Rekordserie auf 135 Spiele in Folge mit mindestens 20 Punkten aus. Hartenstein stand wie gewohnt in der Startformation und verbuchte sechs Punkte und 13 Rebounds. Die Thunder haben 14 ihrer letzten 15 Spiele gewonnen.

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