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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Anzug-Eklat bei WM: Harte Strafen für Norwegens Funktionäre im Skisprung-Skandal

Norwegens Skispringer haben bei der WM ihre Anzüge manipuliert. Jetzt gibt es Konsequenzen für die Hintermänner.Im Manipulationsskandal um Norwegens Skispringer sind drei Funktionäre zu Sperren von jeweils 18 Monaten verurteilt worden. Wie die Ethikkommission des Ski-Weltverbandes Fis mitteilte, wurden Norwegens Cheftrainer Magnus Brevik, Assistenztrainer Thomas Lobben und Servicemann Adrian Livelten mit diesen Strafen belegt. Die Sperren gelten offiziell seit dem 8. Januar, davon werden jedoch die seit dem 12. März 2025 verbüßten Zeiten einer vorläufigen Suspendierung abgezogen. Außerdem wurden jeweils Geldstrafen in Höhe von 5.000 Schweizer Franken (etwa 5.400 Euro) verhängt.Langwieriges Verfahren endlich abgeschlossenDas Trio wurde für schuldig befunden, bei den Weltmeisterschaften Ende Februar und Anfang März des vergangenen Jahres eine tragende Rolle bei der Manipulation der Sprunganzüge von Johann Andre Forfang und Marius Lindvik gespielt zu haben. Alle drei bleiben bis in den Herbst dieses Jahres gesperrt.Die Ethikkommission FEC hatte zuvor bereits die norwegischen Top-Athleten Lindvik und Forfang zu einer Sperre von drei Monaten verurteilt. Diese Sperren sind bereits abgesessen, das Verfahren gilt nun als abgeschlossen.Die vergangene WM in Trondheim war von dem Eklat um manipulierte Anzüge überschattet worden. Auf anonym gefilmten und veröffentlichten Videos war zu sehen, wie das norwegische Team Wettkampfanzüge auf unzulässige Art und Weise bearbeitet. Es wurde eine nicht erlaubte Naht angebracht, die für mehr Stabilität beim Fliegen in der Luft sorgen soll.

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Fußball-Bundesliga: "Außerirdische" und "innerliche Konflikte" bei Rekord-Bayern

Besser als Beckenbauer, Müller, Matthäus, Kahn und Co.: Das aktuelle Bayern-Team setzt neue Maßstäbe, will aber mehr. Warum Trainer Kompany nach der besten Hinrunde überhaupt trotzdem hadert.Dass dieser Rekord etwas Besonderes ist, wussten auch Vincent Kompany und Max Eberl direkt. Der Stolz über die erfolgreichste Hinserie, die jemals eine Mannschaft des FC Bayern - und damit ein Bundesligateam insgesamt - hingelegt hat, war mit allen Sinnen spürbar. In der ruhmreichen Historie des deutschen Rekordmeisters mit seinen 34 Meisterschaften gab es nie eine Mannschaft zuvor, die eine Hinrunde derart dominiert hat, wie das aktuelle Team von Trainer Kompany. "Ich habe jetzt einen innerlichen Konflikt mit meiner Mentalität, dass wir mitten in der Saison schon einen Rekord bejubeln. Das ist ja kein Titel", sagte der Belgier, jedoch wohl wissend, was sein Team da vollbracht hat. Mit 47 Punkten und plus 53 Toren knackten Harry Kane, Michael Olise und Co. durch das 3:1 (1:1) am Mittwoch beim 1. FC Köln die vormalige Bestmarke der Bayern unter Pep Guardiola aus der Saison 2013/2014 (47 Punkte und plus 35 Tore). Kompany mit großem Respekt"Es ist unheimlich schwer, einen Rekord zu bejubeln in diesem Verein", sagte Kompany dann voller Ehrfurcht weiter. "Ich würde sogar einen Rekord im Ball-Hochhalten mitnehmen. Das ist so schwierig in diesem Verein."Keine Mannschaft der vergangenen Jahrzehnte mit Spielern wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Paul Breitner, Karl-Heinz Rummenigge, Lothar Matthäus, Stefan Effenberg, Oliver Kahn, Bastian Schweinsteiger, Robert Lewandowski oder Thomas Müller schaffte das, was Serge Gnabry (45. Minute +1), Min-jae Kim (71.) und Lennart Karl (84.) mit ihren Toren in Müngersdorf nun vollendeten. "Wir geben schon was auf Rekorde. Bei Bayern München einen Rekord zu erzielen, das heißt, dass du etwas Außergewöhnliches erreicht hast", sagte Sportvorstand Eberl breit grinsend und mit leuchtenden Augen. "Wir haben eine herausragende Hinrunde gespielt. Außergewöhnlich, wir wollen aber mehr." Bei aller Freude, bei allem Stolz, um die laut Eberl "wirklich großen Titel" spiele man im Frühjahr. "Und dafür bereiten wir gerade alles vor."Eberl: Große Titel werden jetzt vorbereitetDass diese Bayern Double- oder Triple-fähig sind, zeigten sie eindrucksvoll nach der kurzen Winterpause. Der 8:1-Lust-und-Laune-Gala gegen den überforderten VfL Wolfsburg folgte nun ein Sieg der Mentalität gegen giftige und top-motivierte Kölner, die 1:0 durch Linton Maina (41.) in Führung gegangen waren. "Das macht uns gerade aus: Wir können Fußball spielen und einen Gegner an die Wand spielen, aber wir können eben auch dagegen halten", sagte Eberl zufrieden. "Im Januar, auswärts in Köln - das ist kein Zuckerschlecken. Wenn du dann auch noch 1:0 zurückliegst, musst du dich reinbeißen, reinkämpfen. Wir haben uns das hier verdient", sagte Torhüter und Kapitän Manuel Neuer, der bei der Kölner Führung unglücklich ausgesehen hatte.Noch mehr als am Mittwoch dürften die Super-Bayern zumindest auf dem Papier am Samstag gefordert werden, wenn es zum Rückrunden-Auftakt zum Tabellendritten RB Leipzig geht. Die Sachsen wurden zum Saisonauftakt mit 0:6 in München aber bereits regelgerecht verprügelt. Im Nachhinein war dies ein Vorgeschmack für die Liga auf die gesamte Bayern-Hinserie für die Geschichtsbücher.Kwasniok staunt: Kane "wie ein Außerirdischer"Am Ende dieser Hinrunde staunte auch der bekennende Bayern- und Kompany-Fan Lukas Kwasniok. Wie ein kleiner Junge mit offenem Mund schien der Kölner Coach fassungslos ob der Stärke des Rekordmeisters. "Das 1:1 machen jetzt nicht ganz so viele Spieler", sagte Kwasniok zum Zauber-Ausgleich von Gnabry, der den Ball aus spitzem Winkel und kürzester Distanz aus der Luft per Aufsetzer vorbei an FC-Keeper Marvin Schwäbe ins Kölner Tor bugsierte. Auch der Liga-Top-Torjäger Harry Kane, der erstmals seit Ende November in einem Bundesligaspiel wieder leer ausging, bekam ein Extra-Lob. "Wie so ein Außerirdischer", befand Kwasniok. Der Kapitän der englischen Nationalmannschaft sei nicht einfach nur Torjäger, "sondern vielleicht der beste Allrounder nicht nur in der Bundesliga, sondern den es europaweit zu bestaunen gibt", urteilte der Kölner Trainer.

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Fußball in Spanien: Spott und Hohn nach Real-Blamage - Coach: "Eine Tragödie"

Der neue Coach nimmt die Schuld auf sich. Das schützt Álvaro Arbeloa nach Reals peinlichem Pokal-Aus aber nicht unbedingt. Spanische Medien rechnen mit ihm und der Mannschaft ab.Die ganze Wucht der Pokal-Blamage von Real Madrid bekam der neue Trainer Álvaro Arbeloa am Morgen danach noch mal zu spüren. Gnadenlos rechneten die spanischen Zeitungen mit den "Königlichen" im Spiel eins nach der Trennung von Xabi Alonso ab. "Debakel total", titelte "Marca". "Das Leben geht gleich weiter .... oder noch schlimmer", schrieb "Sport". "Ein Desaster dieser Art, das in die Geschichte eingehen wird, ist wahrlich kein guter Start in eine neue Ära", meinte "As". Eine Niederlage gegen einen abstiegsgefährdeten Zweitligisten ist das Eine. Das Aus für den 20-maligen Gewinner in der Copa del Rey im Achtelfinale ist das Andere. Was dem 2:3 gegen Albacete Balompié für die Königlichen aber die Krone aufsetzte: Es sollte der Neustart nach der kurzen Amtszeit von Xabi Alonso werden, für den nach dem 2:3 im Supercup-Finale am vergangenen Sonntag in Dschidda gegen Erzrivale FC Barcelona Schluss gewesen war. Klare Worte vom Trainer"In diesem Verein ist schon ein Unentschieden schlecht, eine Tragödie", sagte Arbeloa nach seinem gründlich misslungenen Einstand: "Stellen Sie sich eine Niederlage wie diese vor. Es ist schmerzhaft, und ich bin sicher, dass alle Fans verletzt sind, umso mehr, wenn man gegen eine Mannschaft aus einer niedrigeren Liga spielt." Schönreden machte eh keinen Sinn. Ob er wolle oder nicht, er habe den Beigeschmack eines Interims-Trainers, schrieb "As" bereits über den 42 Jahre alten Arbeloa. Denn der Neustart unter dem nächsten ehemaligen langjährigen Real-Profi wurde zur Peinlichkeit für den Club mit den höchsten Ansprüchen, der auch in anderen Fußball-Nationen entsprechend kommentiert wurde. "Bei seinem Debüt als Trainer von Real Madrid hätte sich Álvaro Arbeloa sicherlich kein schlechteres Szenario vorstellen können", schrieb Frankreichs "Le Parisien". "Ein Alptraum-Start für Arbeloa", meinte die britische "Daily Mail". "Arbeloas spektakulärer Flop", hieß es beim italienischen "Corriere dello Sport".Der bisherige Coach der zweiten Mannschaft von Real verzichtete unter anderem auf Kylian Mbappé, auf Jude Bellingham, Thibaut Courtois oder Rodrygo und musste kurz vor der Pause die Führung der Gastgeber mitansehen, die in der Runde zuvor auch schon Reals Ligarivalen Celta Vigo ausgeschaltet hatten. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs gelang Real immerhin der Ausgleich. Leihspieler sorgt für die EntscheidungDoch in der Schlussphase verewigte sich Jefté Betancor Sanchez, ausgeliehen von Olympiakos Piräus, in den Herzen der Albacete-Fans. Mit einem Doppelpack (82. und 90.+4) besiegelte er das Aus von Real Madrid. Der zwischenzeitige Ausgleich auch schon in der Nachspielzeit rettete die Königlichen nicht mehr. Arbolea vergrub seine Hände in den Hosentaschen und schlich mit gesenktem Kopf über den Rasen. "Niemand tanzt in Madrid. Weder Vinicius noch Álvaro Arbeloa, dessen Ära mit einer Katastrophe beginnt", schrieb "El Mundo"."Ich habe in meinem Leben schon oft verloren. Harte Niederlagen und schwierige Momente, aber ich glaube nicht, dass Niederlagen prägen", sagte Arbeloa. "Wenn etwas diesen Verein prägt, dann sind es die Siege, die Titel und die vollen Vitrinen. Ich bin nicht hier, um meinen Lebenslauf zu verbessern, sondern um dem Verein zu helfen, der beste der Welt zu sein und die Vitrinen zu füllen."Nächste Bewährungsprobe gegen Aufsteiger und TabellenvorletztenFür elf Uhr bestellte Arbeloa die Spieler am Donnerstag wieder auf den Trainingsplatz. Viel Zeit, seine Ideen dem Team zu vermitteln bis zum nächsten Spiel, bleibt ihm wieder nicht. Bereits am Samstag steht für Real das Heimspiel in der spanischen Meisterschaft gegen UD Levante an. Das Hinspiel beim Aufsteiger hatten die derzeit hinter dem FC Barcelona zweitplatzierten Madrilenen in den ersten Wochen der Alonso-Ära 4:1 gewonnen. Den letzten Tabellenplatz verließ das Team aus Valencia zu Jahresbeginn, mehr als der vorletzte Rang ist es aber auch nicht geworden vor dem Gastspiel im ehrwürdigen Bernabéu-Stadion. Real sollte dennoch gewarnt sein. Nach einem 3:0 gegen den FC Sevilla trotzte Levante zuletzt dem Tabellenfünften Espanyol Barcelona ein 1:1 ab. "Wir müssen daran arbeiten, am Samstag ein großartiges Spiel zu machen", betonte Arbeloa - wohl wissend, was bei Real los ist, wenn das nicht gelingt.

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Was macht eigentlich …?: Pascal Hens: "Ich überlegte, ob die Handballfans mich auslachen würden"

Pascal Hens, Spitzname "Pommes", wurde mit der deutschen Nationalmannschaft Welt- und Europameister. Der Handballspieler über seine sportliche Karriere und sein Show-Talent

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Australian Open: Unangenehme Melbourne-Lose für Zverev und Lys

Der Auftakt für die deutschen Tennisprofis wird nicht leicht. Alexander Zverev erlebt eine Premiere.Alexander Zverev hat bei den Australian Open ein unangenehmes Auftaktlos erwischt. Der Vorjahresfinalist trifft in der ersten Runde auf den Kanadier Gabriel Diallo, immerhin die Nummer 41 der Tennis-Welt. Es ist das erste Duell zwischen den beiden. Danach könnte auf den an Nummer drei gesetzten Zverev der Australier Alexei Popyrin warten.Zverev wurde in die Turnierhälfte mit dem Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz gelost. Auf den Spanier könnte der Weltranglisten-Dritte also in einem möglichen Halbfinale treffen. In der unteren Turnierhälfte befinden sich Titelverteidiger Jannik Sinner aus Italien und der Serbe Novak Djokovic.Lys vor interessanter AufgabeNicht leicht wird der Start ins erste Grand-Slam-Turnier des Jahres auch für Eva Lys. Die deutsche Nummer eins, die im vergangenen Jahr als sogenannte Lucky Loserin bis ins Achtelfinale kam, spielt in der ersten Runde gegen Sorana Cirstea aus Rumänien. Danach könnte es zu einem Duell mit der einstigen Weltranglisten-Ersten und zweimaligen Melbourne-Siegerin Naomi Osaka aus Japan kommen.Die Australian Open beginnen an diesem Sonntag. Neben Zverev und Lys sind bislang sechs weitere deutsche Tennisprofis qualifiziert. Bei den Männern spielt Yannick Hanfmann gegen einen Qualifikanten, Daniel Altmaier gegen Marin Cilic und Jan-Lennard Struff gegen Vit Kopriva. Bei den Frauen kommt es in der ersten Runde noch zu den Duellen Tatjana Maria gegen Petra Marcinko, Ella Seidel gegen Oxana Selechmetjewa und Laura Siegemund gegen Liudmila Samsonova.

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Fußball: FIFA: Mehr als halbe Milliarde Ticketanfragen für WM

Ungeachtet der Kritik an hohen Ticketpreisen gibt es nach Angaben der FIFA großes Interesse an Eintrittskarten für die WM - auch aus Deutschland. Der Weltverband nennt Details, wie es weitergeht.Trotz Kritik von Fans an hohen Preisen hat der Fußball-Weltverband FIFA nach eigenen Angaben in der jüngsten Verkaufsphase mehr als eine halbe Milliarde Ticketanfragen für die WM 2026 verzeichnet. Die meisten Bewerbungen hinter den drei Gastgeberländern USA, Mexiko und Kanada habe es aus Deutschland gegeben, teilte die FIFA mit.Die Verkaufsphase lief seit dem 11. Dezember bis vergangenen Dienstag. Erstmals waren dabei Einzeltickets für bestimmte Spiele und Teams in der Gruppenphase erhältlich. Fans sollen nun frühestens am 5. Februar informiert werden, ob sie in einer Zufallsziehung Tickets erhalten haben. Wer in dieser Phase nicht erfolgreich war, bekommt in einer weiteren Verkaufsphase nochmals die Möglichkeit, Eintrittskarten zu erwerben. Diese dauert bis zum Turnierende an.FIFA-Chef Infantino schwärmt"Eine halbe Milliarde Ticketbewerbungen in etwas mehr als einem Monat ist nicht nur eine enorme Nachfrage, sondern ein globales Statement", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino. Die FIFA hatte während der laufenden Verkaufsphase eine neue Ticketpreis-Kategorie für "treue Fans" bekanntgegeben und damit auf weltweite Proteste gegen die hohen Preise reagiert. Der sogenannte Basisrang für Fans gilt für alle 48 WM-Teilnehmer und alle Spiele des Turniers in Kanada, Mexiko und den USA vom 11. Juni bis 19. Juli.Geringe Zahl günstiger TicketsAllerdings gibt es die günstigeren Preise nur für eine geringe Anzahl von Karten: Deutschland stehen für den Fanblock wie allen anderen Teams acht Prozent der Tickets pro Spiel zur Verfügung. Zehn Prozent dieser Tickets sind dann nach Angaben der FIFA im neuen Basisrang. Gegen Curaçao wären es in der Gruppenphase nach Angaben des Deutschen Fußball-Bunds 581 Eintrittskarten, gegen die Elfenbeinküste 395 und gegen Ecuador 632. Die internationale Fanvereinigung Football Supporters Europe hatte den Schritt des Weltverbands begrüßt, aber unter anderem wegen der geringen Zahl der betroffenen Tickets weiter Kritik geübt. Deutschland bestreitet seine Gruppenspiele in Houston, Toronto und in der Endspiel-Arena in East Rutherford bei New York. Die Auftaktpartie gegen Curaçao wird am 14. Juni um 12.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MESZ) im Houston-Stadion angepfiffen. Die zweite Partie am 20. Juni gegen die Elfenbeinküste findet in Toronto in Kanada statt - Anstoß ist um 16.00 Uhr Ortszeit (22.00 Uhr MESZ). Das Gruppenfinale gegen Ecuador wird im Finalstadion am 25. Juni ebenfalls um 16.00 Uhr US-Zeit gespielt, wieder 22.00 Uhr in Deutschland.

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Fußball in Spanien: Nach Trennung von Alonso: Pokal-Blamage für Real Madrid

Das Debüt von Trainer Alvaro Arbeloa bei Real Madrid misslingt komplett. Wenige Tage nach der Trennung von Xabi Alonso enttäuschen die Königlichen nach einer wilden Schlussphase im spanischen Pokal.Real Madrid hat sich beim Debüt von Trainer Alvaro Arbeloa im spanischen Pokal kräftig blamiert. Im ersten Spiel nach der Trennung von Xabi Alonso verloren die Königlichen im Achtelfinale der Copa del Rey beim Zweitligisten Albacete Balompie mit 2:3 (1:1). Ohne Superstar Kylian Mbappé enttäuschte der 20-fache Pokalsieger über die komplette Spielzeit und schied gegen den Tabellen-17. der Segunda Division nicht unverdient aus.Einen Klassenunterschied gab es über die komplette Spielzeit kaum. Real erspielte sich wenig Torchancen, die Gastgeber besaßen sogar die besseren Möglichkeiten. Belohnt wurde Albacete noch in der ersten Hälfte: Javi Villar (42. Minute) köpfte den Außenseiter in Führung. Der 18 Jahre alte Franco Mastantuono (45.+3) könnte für die schwachen Gäste wenig später ausgleichen.Wilde Schlussphase mit Happy End für den AußenseiterAuch nach dem Seitenwechsel konnte Real lange Zeit nicht dominieren. Die Entscheidung fiel in einer turbulenten Schlussphase. Nach dem 2:1 durch Albacete-Profi Jefté Betancor (82.) sah es wieder nach einer Überraschung aus. Doch Gonzalo Garcia glich für Real zunächst aus (90.+1). Dann kam der zweite Streich von Betancor (90.+4): Mit einem Schlenzer ins lange Eck sorgte der 32-Jährige für die Sensation.

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17. Spieltag: FC Bayern macht beste Hinrunde seiner Geschichte perfekt

Die Bayern haben wackere Kölner ohne Probleme geschlagen. Leipzig zeigte sich gegen Freiburg bereit für weitere Großtaten und Hoffenheim rasierte Gladbach.  1. FC Köln – Bayern München 1:3 (1:1)Die beste Hinrunde in der Geschichte des FC Bayern ist perfekt. Beim 3:1 (1:1) hatte der Rekordmeister beim Aufsteiger 1. FC Köln zwar große Mühe, ließ sich am Ende aber auch von einer knapp zehnminütigen Pyro-Unterbrechung und einem Fehlgriff von Torhüter Manuel Neuer nicht aufhalten. Die umjubelte Führung des FC durch einen haltbaren Schuss von Linton Maina (41. Minute) drehten Serge Gnabry (45.+5), Min-jae Kim (71.) und Lennart Karl (84.) noch zum 15. Sieg der Münchner bei zwei Unentschieden in den ersten 17 Spielen der Saison. Drei Tage nach dem 8:1 gegen den VfL Wolfsburg beendete das Team von Trainer Vincent Kompany die Hinrunde somit als souveräner Halbzeitmeister mit 47 Zählern und plus 53 Toren. In der Hinserie der Saison 2013/2014 hatte der FCB eine Hinserie mit ebenfalls 47 Punkten und plus 35 Toren gespielt. Für die Rekordmarke war aber eine Leistungssteigerung nach der Pause nötig. Wie schon im Pokalspiel Ende Oktober fiel das Duell der Supertalente zunächst flach. Bein FC stand zwar Said El Mala diesmal wieder in der Startelf, Karl saß bei den Bayern aber erst noch auf Bank und wurde später eingewechselt. Und wie beim 4:1-Pokalsieg der Bayern trumpften die Kölner in der ersten Halbzeit auf. Immer wieder mit schnellem und engagiertem Umschaltspiel stellte der Aufsteiger den Rekordmeister vor Probleme. TSG Hoffenheim – Borussia Mönchengladbach 5:1 (4:0)Schon vor der Pause zeigte Andrej Kramaric mit drei Fingern triumphierend seine drei Tore an: Der Stürmerstar und die TSG 1899 Hoffenheim in Gala-Form haben Borussia Mönchengladbach zum Vorrunden-Abschluss vorgeführt. Beim 5:1 (4:0) vor nur 20.750 Zuschauern in Sinsheim trafen neben dem TSG-Torjäger (22. Minute/Foulelfmeter, 45.+1/45.+4) noch Tim Lemperle (24.) und Max Moerstedt (77.) für die TSG.Hoffenheim hat nur eines (0:2 in Dortmund) seiner vergangenen zehn Liga-Spiele verloren. Während die Kraichgauer ihren fünften Heimsieg in Serie feierten und ein heißer Europacup-Kandidat bleiben, erlebte Gladbach mit Trainer Eugen Polanski an dessen früherer Wirkungsstätte eine Lehrstunde. Shuto Machinos Treffer zum 1:4 (68.) änderte daran nichts.RB Leipzig – SC Freiburg 2:0 (0:0)Zwei Standards, zwei Tore, endlich wieder ein Sieg: RB Leipzig ist mit Verspätung erfolgreich ins neue Jahr gestartet und hat rechtzeitig vor dem Bundesliga-Hit gegen Bayern München seine kleine Ergebniskrise beendet. Die Sachsen bezwangen den SC Freiburg mit 2:0 (0:0) und feierten nach zwei Niederlagen nacheinander wieder einen Erfolg.Vor nur 30.902 Zuschauern sorgte ein Doppelschlag binnen drei Minuten für die Entscheidung. Abwehrchef Willi Orban (53. Minute) köpfte Leipzig nach einem Freistoß in Führung. Mittelstürmer Romulo (56.) legte nach einer Ecke ebenfalls per Kopf nach. Leipzig festigte damit den dritten Platz hinter Spitzenreiter München und Verfolger Dortmund.VfL Wolfsburg - FC St. Pauli 2:1 (1:1)Der VfL Wolfsburg hat sich vom 1:8-Debakel in München gut erholt. Nur drei Tage danach schlug der Volkswagen-Club den FC St. Pauli im wichtigen Nord- und Kellerduell mit 2:1 (1:1). Das erste Bundesliga-Tor von Christian Eriksen (25. Minute/Handelfmeter) und der späte Siegtreffer von Dzenan Pejzinovic (88.) bescherten den Wolfsburgern einen Sechs-Punkte-Vorsprung auf den Relegationsplatz. St. Pauli war vor 22.031 Zuschauern lange ein gleichwertiger Gegner, traf aber nur zum 1:1 durch Eric Smith (40.).VfB Stuttgart – Eintracht Frankfurt 3:2 (2:1)Rückkehrer Ermedin Demirovic, Torjäger Deniz Undav und Joker Nikolas Nartey haben den VfB Stuttgart zumindest vorübergehend in die Champions-League-Plätze geschossen. Vier Tage nach ihrer 4:1-Gala bei Bayer Leverkusen gewannen die Schwaben dramatisch mit 3:2 (2:1) gegen Eintracht Frankfurt und schoben sich auf Tabellenplatz drei vor.Die Hessen, die in der Hinrunde damit insgesamt 36 Gegentore kassiert haben, bleiben hinter den Europapokal-Rängen. Zudem verloren sie ihren neuen Stürmer Younes Ebnoutalib, der angeschlagen raus musste.BVB – Werder Bremen 3:0 (1:0)Erfolgreich, aber weiter ohne Glanz: Borussia Dortmund hat Werder Bremen besiegt und den zweiten Tabellenplatz gefestigt. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac bezwang die Hanseaten erst dank zweier später Treffer deutlich mit 3:0 (1:0). Vor 81.365 Zuschauern erzielten Nico Schlotterbeck (11. Minute), Marcel Sabitzer (76.) und der eingewechselte Serhou Guirassy (83.) die Tore für den BVB.Die drei Treffer übertünchten damit einen spielerisch lange dürftigen Auftritt der daheim in der Liga weiter ungeschlagenen Dortmunder. Guirassy beendete zudem eine persönliche Negativserie. Der Angreifer traf erstmals seit Ende Oktober wieder in der Liga.Werder hat nun bereits sechs Pflichtspiele am Stück nicht gewonnen. Das Team von Coach Horst Steffen, dessen Partie gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende wetterbedingt ausgefallen war, muss nach dem missglückten Jahresstart aufpassen, nicht noch richtig in den Abstiegskampf zu rutschen.FSV Mainz 05 – 1. FC Heidenheim 2:1 (1:0)Mainz 05 hat mit dem ersten Sieg unter Urs Fischer im Kellerduell zum Hinrunden-Abschluss die Rote Laterne an den 1. FC Heidenheim abgegeben. Das 2:1 (1:0) war der erste Heimspielerfolg der Rheinhessen seit Februar 2025 und der erste Dreier nach zuletzt zwölf Partien ohne Sieg. Silvan Widmer (30. Minute) und Nadiem Amiri (48.) schossen für die Gastgeber vor 24.500 Zuschauern in der Mewa Arena die Tore. Stefan Schimmer (60.) traf für die Gäste. Mainz schloss nach Punkten (12) zu Heidenheim und dem FC St. Pauli, der zwei Spiele weniger hat, auf. Dank der besseren Tordifferenz beendet Mainz die Hinrunde mindestens als Tabellen-17. Heidenheim ist Letzter.Die Partie zwischen dem Hamburger SV und Bayer 04 Leverkusen war abgesagt worden. Grund dafür waren wetterbedingte statische Risiken durch aufgestautes Tauwasser auf der Dachmembran der Arena.

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Fußball-Bundesliga: Bayern-Spiel gegen Köln für zehn Minuten unterbrochen – zu viel Pyro

Keinen Durchblick mehr: Ultras haben im Spiel Köln gegen Bayern kurz nach Anpfiff Pyros gezündet und das ganze Stadion eingenebelt – die Partie musste unterbrochen werden. Das Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München ist kurz nach dem Anpfiff für zehn Minuten unterbrochen worden. Kölner Fans hatten kurz vor dem Spiel reichlich Pyrotechnik gezündet. Der Qualm nebelte daraufhin das ganze Feld ein.Als noch freie Sicht war, hatte der FC sogar die große Chance zur Führung. Doch Ex-Nationaltorhüter Manuel Neuer war gegen Jungstar Said El Mala zur Stelle (2.). 

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EM-Auftakt: "Anti-Handball": Torhüter Wolff provoziert vor Duell gegen Österreich

Die Auslosung zur Handball-Europameisterschaft ein "Albtraum", der Auftaktgegner "unattraktiv": Nationaltorhüter Andreas Wolff lederte vor dem Auftaktspiel gegen Österreich ab.  Deutschlands Handball-Nationaltorhüter Andreas Wolff hat die Stimmung vor dem EM-Auftakt gegen Österreich mit seiner gnadenlosen Kritik zusätzlich angeheizt. Einen Tag vor dem Aufeinandertreffen an diesem Donnerstag (20.30 Uhr/ARD/Dyn) in Herning reagierten die Profis aus dem Nachbarland mit Unverständnis auf die Aussagen des deutschen Keepers."Ich hoffe, er weiß selber, dass die Wortwahl nicht die richtige war. Wenn jetzt noch der letzte Spieler Motivation gebraucht hat, soll er sich nochmal das Video anschauen, dann sind die letzten Prozentpunkte da, um 100 Prozent zu geben", konterte ÖHB-Keeper Constantin Möstl bei Sport1. Selbst Deutschlands Spielmacher Juri Knorr hatte Wolffs Aussagen als "ziemlich offensiv" empfunden. Auch Miro Schluroff erklärte: "Ich würde ihm nicht völlig widersprechen, hätte es aber anders gesagt". Brisant: Beide Teams teilen sich ein Hotel und laufen sich schon vor Anpfiff über den Weg. Wolff spricht von "Hässlichkeit" im AngriffsspielWolff hatte den Spielstil der Österreicher als "unattraktiv" und als "Anti-Handball" beschrieben und von einer "Hässlichkeit" im Angriffsspiel gesprochen. Das ÖHB-Team spielt oft Sieben-gegen-Sechs – dabei ersetzt ein Team seinen Torwart durch einen siebten Feldspieler. "Das möchte auch eigentlich keiner sehen. Das ist sehr unattraktiv", befand Wolff, der wie Rune Dahmke und Jannik Kohlbacher schon beim EM-Titel 2016 dabei war.Auch die österreichischen Medien reagierten gereizt. So schrieb der "Kurier", dass Wolff "seit kurzem alles, nur kein Sympathieträger" sei. "Heute.at" titelte in Anlehnung an die Niederlage der deutschen Fußballer gegen Österreich bei der WM 1978, die als Schmach von Cordoba in die Geschichtsbücher einging: "Deutscher Tormann poltert vor Handball-Cordoba".Das ohnehin schon spannungsgeladenen Nachbarschaftsduell erhält also noch mehr Brisanz. Um die schwierige EM-Mission nicht frühzeitig zu gefährden, ist ein Patzer gegen Österreich verboten. "Unser Ziel ist hochgesteckt, das heißt Halbfinale. Aber das ist die beste deutsche Nationalmannschaft, die ich trainiert habe", sagte Bundestrainer Alfred Gislason. Kein Platz für Fehler: Auslosung ein "Albtraum"Nils Lichtlein fällt aufgrund einer Fußverletzung aus. Entwarnung gibt es dagegen bei Renars Uscins, der sich im Test gegen Kroatien leicht verletzt hatte. Er sei noch nicht bei 100 Prozent, aber einsatzfähig, berichtete DHB-Manager Benjamin Chatton. Trotz der gestiegenen Zuversicht nach zwei Testsiegen gegen den Vize-Weltmeister ist das deutsche Team bemüht, die Erwartungshaltung zu dämpfen. Wolff nannte die Auslosung einen "Albtraum". Spielmacher Knorr bezeichnete das Turnier als das härteste seiner Karriere. Und Kapitän Johannes Golla mahnte, dass das Halbfinale keine Selbstverständlichkeit sei.Auch wenn die Vorrunde mit Österreich, Serbien und Spanien ihre Tücken hat, gilt sie für Deutschland als Pflichtaufgabe. Die eigentliche Bewährungsprobe wäre die Hauptrunde, wenn Duelle mit Olympiasieger Dänemark, Frankreich sowie dem WM-Vierten Portugal und Norwegen drohen. "Man kann eine Niederlage vielleicht verkraften, aber keine zweite", erklärte Gislason.Handball-Tristesse in ÖsterreichDa die dänischen Überflieger quasi als unbesiegbar gelten, würde ein Patzer gegen Österreich den Traum von einer Medaille früh zunichtemachen. Und das mit Bundesliga-Spielern gespickte ÖHB-Team von Trainer Iker Romero weiß, wie man Deutschland ärgert. Zwei der drei letzten Duelle endeten unentschieden. Während das Selbstvertrauen beim DHB-Team kaum größer sein könnte, herrscht in Österreich nach drei Niederlagen in der EM-Vorbereitung Tristesse. "Es ist lange her, dass wir ein Spiel gewonnen haben", sagte Kreisläufer Lukas Herburger von den Füchsen Berlin. Aber im Handball ist es wie im Fußball: Gegen den großen Nachbarn ist man besonders motiviert. "Wir wollen es endlich schaffen, nicht nur ein gutes Spiel zu machen oder unentschieden zu spielen, sondern einmal Deutschland zu schlagen", betonte ÖHB-profi Mykola Bilyk.Deutschland ist klarer Favorit. Die Euphorie im Team ist nicht vergleichbar mit der Katerstimmung bei der WM vor einem Jahr. "Die Voraussetzungen sind anders. Kohlbacher war verletzt, Golla war fit, aber musste immer spielen. Julian Köster kam krank an und konnte nicht trainieren. Renars war völlig am Ende nach Olympia", erinnerte sich Gislason, der sich diesmal über einen breiten Kader freut.Dank Neulingen wie Schluroff, Tom Kiesler oder Matthes Langhoff lässt sich die Belastung besser verteilen. "Wenn Golla, Köster oder Knorr von der Bank kommen können, kann die Bank unsere Lebensversicherung werden. Wenn wir das einbringen, könten wir einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Mannschaften entwickeln", befand DHB-Manager Chatton.

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Bundesliga: Sieben Gründe, warum der FC Bayern einfach unschlagbar ist

Ein Schützenfest nach dem anderen und noch keine Niederlage: Übermächtig weist der FC Bayern die Konkurrenz in die Schranken. Was macht den Rekordmeister so stark?14 Siege, zwei Unentschieden, null Niederlagen. 63 Tore in 16 Spielen – also fast vier pro Partie. Gleichzeitig nur zwölf Gegentore. Vor dem 17. Spieltag schon elf Punkte Vorsprung auf den Zweiten.Die Zahlen sprechen für sich: Der FC Bayern ist stark, vielleicht so stark wie noch nie. In der Bundesliga zieht der Rekordmeister unangefochten seine Kreise an der Spitze, die 35. Deutsche Meisterschaft ist eigentlich nur noch Formsache. Die Übermacht der Münchner musste zuletzt der VfL Wolfsburg erfahren, der zum Auftakt nach der Winterpause acht Tore eingeschenkt bekam.Was macht diesen FC Bayern so unschlagbar? Unter anderem sind es diese sieben Gründe.1. "Oliaz" – die neue Flügelzange des FC BayernEndlich wieder Zeit für ein Kofferwort beim FC Bayern! Legendär ist in München die Bezeichnung "Robbery" für das Duo Franck Ribéry und Arjen Robben, das unter anderem den Champions-League-Henkelpott in die bayerische Haupstadt brachte. Jetzt gibt es eine neue kongeniale Flügelzange: Michael Olise und Luis Díaz.Der Franzose und der Kolumbianer bilden das neue Traumduo bei Bayern München. Auf den Außenpositionen spielen sie die Gegner schwindlig, glänzen mit Technik, Tempo, Vorlagen und eigenen Toren. Wie vielseitig beide sind, zeigt ein Blick auf die Scorer-Liste, in der sie die Plätze zwei und drei einnehmen: Olise hat neun Tore erzielt und elf aufgelegt, bei Díaz stehen ebenfalls neun Treffer und genauso viele Assists zu Buche.2. Der "Chaos-Maker"Dass ausgerechnet Luis Díaz zu einem so entscheidenden Faktor für das Spiel des FC Bayern werden würde, danach hatte es vor Saisonbeginn nicht unbedingt ausgesehen. Bei vielen Fans und in den Medien war die Skepsis groß: 75 Millionen Euro Ablöse für einen 28-Jährigen? Das war den meisten zu viel Geld für einen Spieler, dem man kaum noch Entwicklungspotenzial zutraute.Schon seit Langem spricht davon niemand mehr. Sportvorstand Max Eberl nennt ihn "den kreativen Chaos-Maker". Díaz erzielte gleich in seinen ersten drei Bundesliga-Spielen drei Tore – Vereinsrekord. Längst ist er nicht mehr aus dem Bayern-Spiel wegzudenken. Nur mit seiner Roten Karte in der Champions League gegen PSG fiel er negativ auf.3. Der beste Stürmer der WeltWenn es jemanden gibt, der das Flügelduo noch toppen kann, dann ist es Harry Kane. Seit er beim FC Bayern spielt, schießt der Engländer alles kurz und klein. Er trifft per Elfmeter, Abstauber, oder auch mal traumhaft in den Winkel – so wie zuletzt gegen Wolfsburg.In dieser Form ist Kane der beste Stürmer der Welt – und in der Bundesliga ohnehin das Nonplusultra. Der Torjäger knackt alle paar Wochen neue Rekorde. Gut möglich, dass auch die 41-Tore-Marke seines Vorgängers Robert Lewandowski am Saisonende fällt.4. Der Trainer als ModeratorUngewöhnlich ruhig ist es derzeit beim FC Bayern. Keine Beschwerden dringen nach außen, weder aus der Mannschaft noch aus der Vereinsführung. Das liegt vor allem an Trainer Vincent Kompany, der es versteht, die Mannschaft so geräuschlos zu führen wie wenige seiner erfolgreichen (und erfahreneren) Vorgänger.Der Belgier tariert die Befindlichkeiten im Kader geschickt aus, auch prominente Bankdrücker wie Leon Goretzka halten still. Ein himmelweiter Unterschied zu seinen Vorgängern Nagelsmann und Tuchel. Logische Folge war Kompanys Vertragsverlängerung. Interessant wird es, wenn der sportliche Erfolg mal ausbleibt.5. Der TeenagerIm Sommer sprachen alle über Jamal Musiala und dessen langen Ausfall wegen seines Wadenbeinbruchs. Der Name Lennart Karl sagte damals kaum jemandem etwas. In der Hinrunde war es beinahe umgekehrt: Musiala wurde kaum vermisst – auch weil der 17-jährige Karl quasi aus dem Nichts groß aufspielte.Ein Traumtor folgte auf das andere, trotz seines jungen Alters erwies sich der Teenager auf Top-Niveau gleich konkurrenzfähig. Genau die Ergänzung, die der FC Bayern noch gebraucht hat: ein Spieler aus der eigenen Jugend, der einfach Spaß macht.6. Die Lust auf Tore und SiegeTabellarisch mag es so aussehen, aber komplett rund lief die Hinrunde für den FC Bayern nicht – auch wenn das ein Meckern auf sehr hohem Niveau ist. Im Spätherbst und Winter tat sich der FC Bayern insbesondere gegen kleinere Teams manchmal schwer, ins Spiel zu finden. Gegen Freiburg (6:2) und St. Pauli (2:1) lag der Tabellenführer früh zurück, drehte die Spiele aber noch. Die Münchner lassen sich auch von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen, stattdessen scheint die Lust auf Tore und Siege dann nur noch größer zu werden. Das kann in einem Kantersieg enden wie gegen Freiburg, manchmal ist aber auch ein glanzloser Treffer kurz vor Schluss (wie gegen Union, St. Pauli und Mainz) gut genug, um Schlimmeres zu verhindern.7. Die Schwäche der AnderenDass der FC Bayern die Bundesliga nach Belieben dominiert, liegt mindestens genauso sehr an der Bundesliga wie am FC Bayern. In dieser Saison gibt es keinen ernsthaften Konkurrenten. Der BVB ist noch am ehesten das, was man einen Verfolger nennen könnte – allerdings oft, ohne spielerisch zu überzeugen.Bayer Leverkusen verpatzte nach dem Umbruch den Saisonstart, Eintracht Frankfurt kann an die starken Leistungen der Vorsaison nicht anknüpfen, Stuttgart fehlt die Konstanz, und RB Leipzig haben die Bayern gleich am ersten Spieltag mit einem 6:0 eingenordet.

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Turnier in Nordeuropa: Auf diese deutschen Spieler sollten Sie bei der Handball-EM achten

Bei der Handball-EM in Dänemark, Schweden und Norwegen will Deutschland mindestens bis ins Halbfinale kommen. Diese Spieler dürften im DHB-Team eine besondere Rolle spielen.Am Donnerstag beginnt die Handball-Europameisterschaft, die diesmal von drei Ländern in Nordeuropa ausgetragen wird: Dänemark, Schweden und Norwegen teilen sich die Gastgeberrolle. Das deutsche Team greift gleich am ersten Turniertag ins Geschehen ein.Erster Gegner am Donnerstag (20.30 Uhr) ist in der dänischen Stadt Herning Österreich. Danach folgen in der Vorrunde Serbien sowie als schwierigster Gruppengegner Spanien, das vor anderthalb Jahren bei den Olympischen Spielen in Paris die Bronzemedaille gewann. In der Hauptrunde warten dann wahrscheinlich Olympiasieger Dänemark, Titelverteidiger Frankreich, der WM-Vierte Portugal und Norwegen.Handball-EM: Deutsche Mannschaft hat das Ziel HalbfinaleTrainer Alfred Gislason hat das Halbfinale als Ziel ausgegeben – so weit kam das DHB-Team auch bei der letzten Europameisterschaft vor zwei Jahren im eigenen Land. Der Coach hat sich bei der Kaderzusammenstellung für eine Mischung aus Erfahrung und jugendlicher Unbekümmertheit entschieden. In dieser Fotostrecke sehen Sie, welche deutschen Spieler bei der EM eine wichtige Rolle spielen dürften.Mit dabei sind noch drei Spieler, die wissen, wie sich ein EM-Titel anfühlt: Torwart Andreas Wolff, Kreisläufer Jannik Kohlbacher und Linksaußen Rune Dahmke durften 2016 den Pokal in die Höhe recken. "Wir wissen, wie man ein Turnier gewinnt, aber letztendlich konnten wir die Erfahrung bislang auch nicht an die anderen weitertragen", sagt Wolff. Gleichzeitig sorgen junge Spieler wie Julian Köster, Renars Uscins oder Miro Schluroff für frischen Wind.Mit dem Halbfinaleinzug bei der Heim-EM 2024 und der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Paris im gleichen Jahr hat die DHB-Auswahl bereits gezeigt, dass sie in der Spitze mitmischen kann. Allerdings: Die Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr war eher ein Dämpfer für das deutsche Team – dort scheiterte die Mannschaft im Viertelfinale an Portugal.

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Wintersport: "Wacklige Beine": Hase/Volodin nach EM-Kurzprogramm Zweiter

Die Eiskunstlauf-Europameisterschaft ist für die Paarläufer Minerva Hase und Nikita Volodin der letzte Test vor Olympia. Nach dem Kurzprogramm haben die Titelverteidiger einen knappen Rückstand.Minerva Hase und Nikita Volodin müssen bei der Eiskunstlauf-Europameisterschaft im britischen Sheffield um die Titelverteidigung bangen. Das deutsche Top-Paar zeigte wenige Wochen vor den Olympischen Spielen ein solides, aber kein perfektes Kurzprogramm und belegt mit 74,81 Punkten Platz zwei. "Wir waren heute schon nervös, würde ich sagen", meinte Hase. Man habe "wacklige Beine" gespürt, so die 26-Jährige weiter. In Führung liegen die Georgier Anastasia Metelkina/Luka Berulawa (75,96 Punkte). Dritter sind Maria Pavlova/Alexei Sviatchenko (73,32) aus Ungarn vor dem zweiten deutschen Duo Annika Hocke/Robert Kunkel (65,47).Die Vizeweltmeister Hase/Volodin mussten bei dem Kurzprogramm, das den EM-Auftakt bildete, als letztes Paar aufs Eis. Beim dreifachen Salchow stützte sich Hase auf dem Eis ab. Die Chance auf die Titelverteidigung hat das Duo aber aufrechterhalten. Die Medaillenentscheidung fällt in der Kür am Donnerstag (ab 20.00 Uhr).EM als Zwischenstation auf dem Weg zu OlympiaHase/Volodin erhielten damit einen kleinen Dämpfer in der Vorbereitung auf Olympia in Italien. Die EM ist der letzte Härtest, bevor es in fast genau einem Monat bei den Winterspielen in Mailand um Edelmetall geht. "Wir haben danach noch mal drei Wochen Trainingszeit, die wir nutzen können, um noch mal Kleinigkeiten anzupassen", hatte Hase, die mit Volodin auch beim Saisonhöhepunkt zu den Goldkandidaten zählt, vor der EM gesagt.

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EM-Auftakt: Torhüter Wolff provoziert Österreich vor "Handball-Cordoba"

Die EM-Auslosung ein "Albtraum", der Auftaktgegner "unattraktiv": Gegen Österreich tut sich Deutschland oft schwer. Die gnadenlose Kritik von Torhüter Wolff sorgt im Nachbarland für Verwunderung.Deutschlands Handball-Nationaltorhüter Andreas Wolff hat die Stimmung vor dem EM-Auftakt gegen Österreich mit seiner gnadenlosen Kritik zusätzlich angeheizt. Einen Tag vor dem Aufeinandertreffen an diesem Donnerstag (20.30 Uhr/ARD/Dyn) in Herning reagierten die Profis aus dem Nachbarland mit Unverständnis auf die Aussagen des deutschen Keepers."Ich hoffe, er weiß selber, dass die Wortwahl nicht die richtige war. Wenn jetzt noch der letzte Spieler Motivation gebraucht hat, soll er sich nochmal das Video anschauen, dann sind die letzten Prozentpunkte da, um 100 Prozent zu geben", konterte ÖHB-Keeper Constantin Möstl bei Sport1. Selbst Deutschlands Spielmacher Juri Knorr hatte Wolffs Aussagen als "ziemlich offensiv" empfunden. Auch Miro Schluroff erklärte: "Ich würde ihm nicht völlig widersprechen, hätte es aber anders gesagt". Brisant: Beide Teams teilen sich ein Hotel und laufen sich schon vor Anpfiff über den Weg. Wolff spricht von "Hässlichkeit" im AngriffsspielWolff hatte den Spielstil der Österreicher als "unattraktiv" und als "Anti-Handball" beschrieben und von einer "Hässlichkeit" im Angriffsspiel gesprochen. Das ÖHB-Team spielt oft Sieben-gegen-Sechs - dabei ersetzt ein Team seinen Torwart durch einen siebten Feldspieler. "Das möchte auch eigentlich keiner sehen. Das ist sehr unattraktiv", befand Wolff, der wie Rune Dahmke und Jannik Kohlbacher schon beim EM-Titel 2016 dabei war.Auch die österreichischen Medien reagierten gereizt. So schrieb der "Kurier", dass Wolff "seit kurzem alles, nur kein Sympathieträger" sei. "Heute.at" titelte in Anlehnung an die Niederlage der deutschen Fußballer gegen Österreich bei der WM 1978, die als Schmach von Cordoba in die Geschichtsbücher einging: "Deutscher Tormann poltert vor Handball-Cordoba".Gislason: Ziel ist HalbfinaleDas ohnehin schon spannungsgeladenen Nachbarschaftsduell erhält also noch mehr Brisanz. Um die schwierige EM-Mission nicht frühzeitig zu gefährden, ist ein Patzer gegen Österreich verboten. "Unser Ziel ist hochgesteckt, das heißt Halbfinale. Aber das ist die beste deutsche Nationalmannschaft, die ich trainiert habe", sagte Bundestrainer Alfred Gislason. Nils Lichtlein fällt aufgrund einer Fußverletzung aus. Entwarnung gibt es dagegen bei Renars Uscins, der sich im Test gegen Kroatien leicht verletzt hatte. Er sei noch nicht bei 100 Prozent, aber einsatzfähig, berichtete DHB-Manager Benjamin Chatton. Kein Platz für Fehler: Auslosung ein "Albtraum"Trotz der gestiegenen Zuversicht nach zwei Testsiegen gegen den Vize-Weltmeister ist das deutsche Team bemüht, die Erwartungshaltung zu dämpfen. Wolff nannte die Auslosung einen "Albtraum". Spielmacher Knorr bezeichnete das Turnier als das härteste seiner Karriere. Und Kapitän Johannes Golla mahnte, dass das Halbfinale keine Selbstverständlichkeit sei.Auch wenn die Vorrunde mit Österreich, Serbien und Spanien ihre Tücken hat, gilt sie für Deutschland als Pflichtaufgabe. Die eigentliche Bewährungsprobe wäre die Hauptrunde, wenn Duelle mit Olympiasieger Dänemark, Frankreich sowie dem WM-Vierten Portugal und Norwegen drohen. "Man kann eine Niederlage vielleicht verkraften, aber keine zweite", erklärte Gislason.Da die dänischen Überflieger quasi als unbesiegbar gelten, würde ein Patzer gegen Österreich den Traum von einer Medaille früh zunichtemachen. Und das mit Bundesliga-Spielern gespickte ÖHB-Team von Trainer Iker Romero weiß, wie man Deutschland ärgert. Zwei der drei letzten Duelle endeten unentschieden. Tristesse in ÖsterreichWährend das Selbstvertrauen beim DHB-Team kaum größer sein könnte, herrscht in Österreich nach drei Niederlagen in der EM-Vorbereitung Tristesse. "Es ist lange her, dass wir ein Spiel gewonnen haben", sagte Kreisläufer Lukas Herburger von den Füchsen Berlin. Aber im Handball ist es wie im Fußball: Gegen den großen Nachbarn ist man besonders motiviert. "Wir wollen es endlich schaffen, nicht nur ein gutes Spiel zu machen oder unentschieden zu spielen, sondern einmal Deutschland zu schlagen", betonte ÖHB-profi Mykola Bilyk.Golla und Knorr als "Lebensversicherung" von der Bank?Deutschland ist klarer Favorit. Die Euphorie im Team ist nicht vergleichbar mit der Katerstimmung bei der WM vor einem Jahr. "Die Voraussetzungen sind anders. Kohlbacher war verletzt, Golla war fit, aber musste immer spielen. Julian Köster kam krank an und konnte nicht trainieren. Renars war völlig am Ende nach Olympia", erinnerte sich Gislason, der sich diesmal über einen breiten Kader freut.Dank Neulingen wie Schluroff, Tom Kiesler oder Matthes Langhoff lässt sich die Belastung besser verteilen. "Wenn Golla, Köster oder Knorr von der Bank kommen können, kann die Bank unsere Lebensversicherung werden. Wenn wir das einbringen, könnten wir einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Mannschaften entwickeln", befand DHB-Manager Chatton.

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DHB-Team live: Hier laufen die deutschen Spiele bei der Handball-EM

Die Gruppenspiele des DHB-Teams bei der Handball-EM haben es in sich. Alle deutschen Partien lassen sich live und kostenlos verfolgen. Diese Sender zeigen die Duelle.Die deutschen Handballer erwartet bei der Europameisterschaft 2026 in Dänemark, Norwegen und Schweden eine Mammutaufgabe. Das betonten einige DHB-Akteure bereits im Voraus des Turniers. Bundestrainer Alfred Gislason, der das Team seit März 2020 betreut, sagte vor der EM, dass es "mit dieser Gegner-Konstellation wahrscheinlich das schwierigste Turnier bisher" wird.Mit zwei Testspielsiegen gegen Kroatien (32:29 in Zagreb und 33:27 in Hannover) verlief die Vorbereitung auf die EM erfolgreich. "Wir sind jetzt im Turniermodus angekommen", sagte DHB-Kapitän Johannes Golla. Darauf ausruhen kann sich Gislasons Mannschaft allerdings nicht. Denn bereits in der EM-Vorrunde warten mit Österreich, Serbien und Spanien drei Kracherduelle.Dennoch ist Bundestrainer Gislason zuversichtlich: "Unser Ziel ist hochgesteckt, das heißt Halbfinale. Aber das ist die beste deutsche Nationalmannschaft, die ich trainiert habe."Handball-EM: DHB-Spiele im Free-TVAlle Gruppenspiele der DHB-Auswahl finden im dänischen Herning statt. Zum EM-Auftakt geht es am Donnerstag um 20.30 Uhr gegen Österreich, ein Patzer ist angesichts der folgenden Gegner verboten. Die ARD überträgt die Partie live ab 20.15 Uhr. Zur gleichen Zeit laufen die weiteren Gruppenspiele. Am Samstag zeigt erneut die ARD das Duell mit Serbien, für das Spiel gegen Spanien am darauffolgenden Montag, 19.01., übernimmt das ZDF.Die öffentlich-rechtlichen Sender zeigen alle Endrundenspiele der DHB-Auswahl. Beim Bezahlsender Dyn sind sowohl die deutschen Spiele als auch alle anderen EM-Partien zu sehen. Für 15 Euro kann man sich dort einen EM-Pass kaufen und so jede der 65 Begegnungen des Turniers live verfolgen.Das sind die TV-ExpertenDie ARD baut auf die Expertise zweier Handball-Weltmeister von 2007: Dominik Klein und Johannes Bitter sind für das Erste im Einsatz. Das ZDF setzt einmal mehr Ex-Nationalspieler Sven-Sören Christophersen als Experten ein.Auch bei Dyn bewerten bekannte Handballer die Auftritte des DHB-Teams und das Geschehen rund um das Turnier: Ikone Stefan Kretzschmar, die ehemaligen Nationalspieler Pascal Hens, Michael Kraus (beide ebenfalls Weltmeister von 2007), Tobias Reichmann und Silvio Heinevetter sowie Frankreichs Welt- und Europameister Kentin Mahé.Neu im Expertenteam sind die noch aktiven Bundesliga-Profis Fabian Wiede, Timo Kastening und Leif Tissier, die frischgebackene Vize-Weltmeisterin Antje Döll und Florian Kehrmann, Trainer des Bundesliga-Dritten TBV Lemgo.

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Bundesliga: Wo läuft das Spiel des FC Bayern gegen Köln live im Free-TV?

In der Englischen Woche der Bundesliga empfängt der 1. FC Köln den FC Bayern München. Ungewöhnlich: Das Duell der Traditionsklubs wird live im Free-TV übertragen.Gute Nachrichten für Fußball-Fans am Ende der Bundesliga-Hinrunde: Am Mittwoch läuft eine Partie des 17. Spieltags live im Free-TV. RTL überträgt kurzfristig das Spiel zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern. Das Duelle der Traditionsklubs ist auch online bei RTL+ zu sehen. Anstoß im Kölner Rheinenergiestadion ist um 20.30 Uhr.Als Kommentator begleitet Wolff-Christoph Fuss die Partie. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus und der frühere BVB-Trainer Edin Terzic sind als Experten dabei. Florian König führt als Moderator durch die Sendung. Die Live-Übertragung bei RTL gehört nicht zum offiziellen Rechtepaket, wird aber durch eine Kooperation mit dem Pay-TV-Sender Sky möglich. Dazu gehört auch das Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FSV Mainz 05, das RTL am 13. Februar ebenfalls live überträgt.Bundesliga: FC Bayern – 1. FC Köln live im Free-TVDer FC Bayern könnte in der Partie sein nächstes Schützenfest feiern und erneut seine Übermacht in der Bundesliga demonstrieren. Der Rekordmeister war nach der Winterpause mit einem 8:1 gegen den VfL Wolfsburg in das Bundesliga-Jahr 2026 gestartet. Nach wie vor sind die Bayern in der Liga ungeschlagen, stehen mit acht Punkten Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund unangefochten an der Spitze der Tabelle.Der 1. FC Köln muss nach gutem Saisonstart den Blick nach unten richten. Der letzte Sieg gelang dem Aufsteiger Anfang November beim 4:1 gegen den Hamburger SV. Es folgten sieben Spiele ohne Dreier, mittlerweile trennen die Rheinländer nur noch fünf Punkte vom Relegationsrang.Trainer Lukas Kwasniok gerät bei den Fans immer stärker in die Kritik, nach dem 2:2 beim Tabellenvorletzten 1. FC Heidenheim forderten einige Anhänger seine Entlassung. Sportdirektor Thomas Kessler hofft in der Englischen Woche auf Besserung: "Wir haben am Mittwoch und am Wochenende die Chance, wieder etwas draufzulegen. Und dann wird sich auch die sportliche Situation wieder entspannen."Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland.

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Real Madrid: Bellingham-Attacke nach Alonso-Aus: "Haufen Scheiße"

Jude Bellingham wehrt sich. Nach der Trennung der Königlichen von Trainer Xabi Alonso ärgert sich der 22-Jährige über "Clowns". Dankesworte sendet der Engländer auch.Superstar Jude Bellingham hat nach dem Aus von Trainer Xabi Alonso bei Real Madrid mit heftigen Worten Medien attackiert. "Bis jetzt habe ich zu viel davon durchgehen lassen, immer in der Hoffnung, dass die Wahrheit zu ihrer Zeit ans Licht kommt. Aber ehrlich gesagt ... was für ein Haufen Scheiße", schrieb der frühere Profi von Borussia Dortmund in seiner App "JB5". "Ich habe wirklich Mitleid mit den Menschen, die sich an jedes Wort dieser Clowns und ihrer 'Quellen' halten."Bellingham kritisiert "Fehlinformationen für Klicks"Der Post bezieht sich auf Medienberichte. Dort hatte es geheißen, dass Bellingham zu den Spielern gehört habe, die nicht an Alonsos Taktiken und Ideen geglaubt hätten. Zudem wurde von einem angespannten Verhältnis zwischen dem Coach und einiger Stars berichtet."Glaube nicht alles, was du liest. Irgendwann werden diese Leute für die Verbreitung solcher schädlichen Fehlinformationen für Klicks und Kontroversen zur Verantwortung gezogen werden", führte der 22-jährige Bellingham aus.Dankesworte an AlonsoAlonso musste nach einem guten halben Jahr bei den Königlichen nach zu vielen uninspirierten Leistungen der Mannschaft und dem verlorenen Supercopa-Finale gegen den FC Barcelona gehen. Aktuell hat Álvaro Arbeloa, bisheriger Coach der zweiten Mannschaft, das Amt übernommen. Mit einer ähnlichen Konstellation hatte Real im Jahr 2016 Erfolg, als Zinédine Zidane das Starensemble als Trainer der zweiten Mannschaft befördert worden war. Vergleichbar sind die Karrieren der beiden Fußballlehrer aber nicht.Zum Post stellte Bellingham ein Foto, das ihn und Alonso mit glücklichen Gesichtern zeigt. An den früheren Leverkusener Erfolgstrainer richtete Bellingham nette Worte. "Danke für alles, Mister", so Bellingham. In einem Beitrag bei Instagram ergänzte der englische Nationalspieler zudem noch: "Es war ein Vergnügen, nur das Allerbeste für deine Zukunft!"

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Basketball: NBA-Meister Oklahoma besiegt Angstgegner

Shai Gilgeous-Alexander glänzt mit 34 Punkten und beendet mit den Oklahoma City Thunder die Niederlagen-Serie gegen San Antonio. Auch zwei Lakers-Profis präsentieren sich in Topform.Basketball-Superstar Shai Gilgeous-Alexander hat den NBA-Meister Oklahoma City Thunder zu einem klaren 119:98-Sieg gegen den Angstgegner San Antonio Spurs geführt. Der 27-jährige Kanadier erzielte 34 Punkte im Top-Duell der nordamerikanischen Profiliga gegen das Team aus Texas. Spurs-Star Victor Wembanyama dagegen kam nur auf 17 Zähler. Für die City Thunder war es der erste Sieg gegen San Antonio im vierten Anlauf in dieser Saison. Bei Oklahoma fehlte weiter der an der Wade verletzte deutsche Center Isaiah Hartenstein.Der Meister aus Oklahoma steht nach dem Erfolg weiter mit komfortablem Vorsprung an der Spitze der Western Conference vor den Spurs. Für die Thunder war es bereits der 34. Sieg der Saison - bei nur sieben Niederlagen. Lakers-Stars mit Offensiv-Gala Auch die beiden Superstars der Los Angeles Lakers präsentierten sich in starker Form. Routinier LeBron James steuerte 31 Punkte, Luka Doncic 27 Zähler zum souveränen 141:116-Erfolg der Lakers gegen die Atlanta Hawks bei. Mit nun 24:14-Siegen sind die Kalifornier in dieser Saison weiter auf Playoff-Kurs.

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17. Spieltag: BVB gewinnt deutlich gegen Werder Bremen – trotz mäßiger Leistung

Eine mäßige Leistung hat dem BVB zu einem klaren Sieg gegen Werder Bremen gereicht. Stuttgart gewann in einem wilden Spiel gegen Frankfurt und Mainz schlug Heidenheim.VfB Stuttgart – Eintracht Frankfurt 3:2 (2:1)Rückkehrer Ermedin Demirovic, Torjäger Deniz Undav und Joker Nikolas Nartey haben den VfB Stuttgart zumindest vorübergehend in die Champions-League-Plätze geschossen. Vier Tage nach ihrer 4:1-Gala bei Bayer Leverkusen gewannen die Schwaben dramatisch mit 3:2 (2:1) gegen Eintracht Frankfurt und schoben sich auf Tabellenplatz drei vor.Die Hessen, die in der Hinrunde damit insgesamt 36 Gegentore kassiert haben, bleiben hinter den Europapokal-Rängen. Zudem verloren sie ihren neuen Stürmer Younes Ebnoutalib, der angeschlagen raus musste.BVB – Werder Bremen 3:0 (1:0)Erfolgreich, aber weiter ohne Glanz: Borussia Dortmund hat Werder Bremen besiegt und den zweiten Tabellenplatz gefestigt. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac bezwang die Hanseaten erst dank zweier später Treffer deutlich mit 3:0 (1:0). Vor 81.365 Zuschauern erzielten Nico Schlotterbeck (11. Minute), Marcel Sabitzer (76.) und der eingewechselte Serhou Guirassy (83.) die Tore für den BVB.Die drei Treffer übertünchten damit einen spielerisch lange dürftigen Auftritt der daheim in der Liga weiter ungeschlagenen Dortmunder. Guirassy beendete zudem eine persönliche Negativserie. Der Angreifer traf erstmals seit Ende Oktober wieder in der Liga.Werder hat nun bereits sechs Pflichtspiele am Stück nicht gewonnen. Das Team von Coach Horst Steffen, dessen Partie gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende wetterbedingt ausgefallen war, muss nach dem missglückten Jahresstart aufpassen, nicht noch richtig in den Abstiegskampf zu rutschen.FSV Mainz 05 – 1. FC Heidenheim 2:1 (1:0)Mainz 05 hat mit dem ersten Sieg unter Urs Fischer im Kellerduell zum Hinrunden-Abschluss die Rote Laterne an den 1. FC Heidenheim abgegeben. Das 2:1 (1:0) war der erste Heimspielerfolg der Rheinhessen seit Februar 2025 und der erste Dreier nach zuletzt zwölf Partien ohne Sieg. Silvan Widmer (30. Minute) und Nadiem Amiri (48.) schossen für die Gastgeber vor 24.500 Zuschauern in der Mewa Arena die Tore. Stefan Schimmer (60.) traf für die Gäste. Mainz schloss nach Punkten (12) zu Heidenheim und dem FC St. Pauli, der zwei Spiele weniger hat, auf. Dank der besseren Tordifferenz beendet Mainz die Hinrunde mindestens als Tabellen-17. Heidenheim ist Letzter.Die Partie zwischen dem Hamburger SV und Bayer 04 Leverkusen war abgesagt worden. Grund dafür waren wetterbedingte statische Risiken durch aufgestautes Tauwasser auf der Dachmembran der Arena.

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Italienischer Fußball: Berichte: Füllkrug fällt nach Startelf-Debüt verletzt aus

Kaum hat Niclas Füllkrug erstmals von Beginn an für Milan gespielt, da stoppt Berichten zufolge eine Verletzung den deutschen Fußball-Nationalspieler im WM-Jahr. Er wird vorerst ausfallen.Niclas Füllkrug muss italienischen Medienberichten zufolge nach seinem ersten Startelf-Einsatz für seinen neuen Verein bereits den ersten Rückschlag einstecken. Der 32 Jahre alte deutsche Fußball-Nationalspieler hat einen gebrochenen Zeh und wird erstmal ausfallen. "Füllkrug schon k.o.", schrieb "Corriere dello Sport".Fällt Füllkrug vier Wochen aus?Laut "Gazzetta dello Sport" wird Füllkrug am Donnerstag bei Como 1907 fehlen und "mit ziemlicher Sicherheit auch am Sonntag gegen Lecce nicht dabei sein". Milan hoffe aber, den Angreifer für die Partie am 25. Januar gegen die AS Rom wieder fit zu bekommen, aber vieles werde von den Behandlungen und der Schmerzgrenze Füllkrugs abhängen, hieß es in dem Bericht. Andere Medien wie der "Corriere della Sera" oder "La Repubblica" schrieben indes von einer deutlichen Ausfalldauer: Rund einen Monat. Die nächsten Termine der Nationalmannschaft stehen Ende März an. Verletzungs-Ausfall auch schon bei West Ham Füllkrug kam am Sonntag erstmals im Milan-Dress von Beginn an zum Einsatz - und zog sich in der Partie gegen die AC Florenz prompt die Verletzung zu. Er wurde von West Ham United an den Club in der Serie A bis zum Ende dieser Saison ausgeliehen. Beim Club aus der Premier League war er im Oktober und November mehrere Spiele wegen eines Muskelbündelrisses ausgefallen und zuletzt nicht mal mehr im Kader gestanden. Mit seinem Engagement in Mailand will sich Füllkrug auch für die WM im Sommer in den USA, in Kanada und Mexiko empfehlen. Bei seinen bisherigen drei Einsätzen für Milan erzielte der Mittelstürmer noch keinen Treffer.

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