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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Fußball in England: Manchester City schnappt Arsenal den Liga-Pokal weg

In der Premier League liegt der FC Arsenal deutlich vorn. In einem Pokal-Finale in Wembley aber lässt der Club aus London Federn.Der FC Arsenal und Kai Havertz haben einen Titelgewinn im englischen Liga-Pokal verpasst. Der deutsche Fußball-Nationalspieler unterlag mit den Gunners im Finale von Wembley Manchester City mit 0:2 (0:0). Ein Fehler von Torwart Kepa leitete den Sieg für City ein. Es war der fünfte League-Cup-Titel unter Chefcoach Pep Guardiola. Kepa stand anstelle seines spanischen Landsmanns David Raya zwischen den Pfosten und ließ in der 60. Minute den Ball bei einer Flanke von Rayan Cherki durch die Hände flutschen. Nico O'Reilly nutzte das zum 1:0 und erhöhte nur vier Minuten später erneut per Kopf auf 2:0. Havertz vergibt Chance zur FührungIm Duell zwischen dem Premier-League-Spitzenreiter aus Nord-London und dem Verfolger aus Manchester enttäuschte Arsenal über weiter Strecken. In einer etwas ereignislosen ersten Halbzeit scheiterte Havertz ebenso wie Kapitän Bukayo Saka mit seinem Nachschuss an City-Torwart James Trafford (7.). Stürmerstar Erling Haaland verpasste zweimal mit einem Kopfball die Führung für Manchester. Fünf Tage nach dem 2:0 gegen Bayer Leverkusen in der Champions League tat sich Arsenal lange schwer. Dabei war die Mannschaft von Trainer Mikel Arteta mit 14 ungeschlagenen Spielen in die Partie gegangen. Vor den Augen von Englands Nationalcoach Thomas Tuchel erhöhte City den Druck und wurde belohnt.Mit ausgiebigen Freudensprüngen feierte Guardiola die Führung. ManCity hatte im März zuvor nur eines seiner fünf Pflichtspiele gewonnen und war in der Königsklasse gegen Real Madrid ausgeschieden. Kurz vor Schluss lenkte Trafford einen Kopfball von Viktor Gyökeres noch an die Latte.

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Handball-Test in Bremen: Schrecksekunde um Juri Knorr beim DHB-Sieg gegen Ägypten

Die deutschen Handballer starten ihre Mission Heim-WM mit zwei Siegen. Warum ausgerechnet Juri Knorr die Stimmung trübt und warum die Handballer dem 10. Juni entgegenfiebern.Die deutschen Handballer haben auch das zweite Testspiel gegen Afrikameister Ägypten gewonnen und die Vorfreude ihrer Fans auf die Heim-WM im Januar weiter gesteigert. Drei Tage nach dem durchwachsenen Auftritt in Dortmund setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason trotz einer erneut fehlerhaften Leistung in Bremen mit 34:33 (19:13) durch. Bester Werfer war Julian Köster mit sechs Toren.Sorge bereitete Spielmacher Juri Knorr, der das Parkett schon früh angeschlagen verlassen musste und das Spielgeschehen in der Folge weitgehend als Zuschauer verfolgte. Coach Gislason sagte, der Regisseur habe einen Pferdekuss erlitten und nach einer kurzen Rückkehr in der zweiten Halbzeit nichts mehr riskieren wollen. Der Bundestrainer konnte nur mit der ersten Hälfte wirklich zufrieden sein. "Da war die Abwehr überragend, der Angriff war auch gut. Dann verlieren wir ein bisschen den Faden, die vielen Zeitstrafen haben uns nicht gerade geholfen", sagte Gislason bei ProSieben. "Die zweite Halbzeit war bitter, wir machen zu viele Fehler und Ägypten bestraft uns. In der Form darf uns das nicht passieren", urteilte der starke Schlussmann David Späth.Zwei Tests gegen den Weltmeister wartenIm Mai kommt die deutsche Mannschaft wieder zusammen. Vor der fünfmonatigen Sommerpause, in der voraussichtlich auch Gislasons Zukunft geklärt wird, steht die Neuauflage des Olympia- und EM-Finals auf dem Programm. Am 15. Mai gastiert Deutschland bei Weltmeister Dänemark in Kopenhagen, zwei Tage später folgt das Rückspiel in Köln.Weiterer Höhepunkt des Sommers ist für den DHB am 10. Juni die Auslosung der Vorrundengruppen für die Heim-WM im Januar. Deutschland startet seine Gold-Mission in München, bevor zur Hauptrunde der Umzug nach Köln folgt. Nach der WM läuft Gislasons Vertrag aus. Der Isländer will weitermachen.DHB-Profi fehlt aus privaten GründenAuch ohne Rückraumspieler Marko Grgic (Infekt) und Timo Kastening, der aus privaten Gründen kurzfristig abgereist war, knüpfte der Gastgeber nahtlos an seine Offensiv-Gala vom Donnerstag an. Allein in den ersten zehn Minuten erzielte der EM-Zweite neun Tore - drei davon gingen auf das Konto von Spielmacher Knorr, der den Rest der Halbzeit nur von der Seitenlinie aus beobachtete. Der 25-Jährige schien sich am Bein verletzt zu haben, wurde behandelt und verzog immer wieder sein Gesicht.Den Job des Torjägers übernahmen nun Kapitän Johannes Golla und Miro Schluroff, der mit seinen Hochgeschwindigkeitswürfen aus dem Rückraum immer wieder erfolgreich war. In der Abwehr harmonierten Matthes Langhoff und Tom Kiesler im Zusammenspiel mit Torhüter Späth, dank dessen Paraden die deutsche Führung auf sechs Tore (19:13) anwuchs. Der deutsche Vorsprung schrumpftNach dem Wechsel machte Späth für DHB-Neuling Lasse Ludwig von den Füchsen Berlin Platz. Obwohl Knorr für wenige Minuten wieder aufs Feld zurückkehrte, schrumpfte der deutsche Vorsprung innerhalb von drei Minuten auf 20:17. Die Abwehr der Ägypter stand nun deutlich kompakter und zwang die DHB-Profis um Julian Köster in dieser Phase zu vielen Fehlpässen. "Die haben sich zusammengerauft und eine gute zweite Halbzeit gespielt", sagte Geburtstagskind Lukas Mertens über den Gegner."Nach der Pause hatten wir in den ersten zehn Minuten fünf technische Fehler, die uns extrem viel kosten. Da haben wir die Ägypter eingeladen in dieses Spiel", sagte Coach Gislason.Seine Miene verdunkelte sich, als seine Mannschaft rund zehn Minuten vor Spielende nur noch mit 26:25 führte. "Uns hat da ein bisschen die Power gefehlt, wir hatten auch ein paar Angeschlagene", erklärte Miro Schluroff die Zitterpartie. Die fehlerhafte deutsche Schlussphase fungierte dabei nicht als Stimmungsaufheller, auch wenn Deutschland den knappen Sieg dank Mertens und weiteren Paraden von Späth ins Ziel rettete.

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Weltcupfinale in Oslo: Historisch schwach: Erstmals kein deutscher Biathlon-Sieg

Ein paar kleine Achtungserfolge, aber kein Sieg und nur eine Olympia-Medaille: Deutschlands Biathlon-Saison bot wenig Highlights. In der Sommerpause werden die Gründe analysiert.Die historische Nullnummer konnte Philipp Nawrath zwar nicht mehr verhindern, trotzdem freute sich Deutschlands bester Biathlet nach einem starken Saisonabschluss. "Das war eine Genugtuung. So perfekt am Schießstand durchzukommen, war genial und gibt mir ein gutes Gefühl", sagte der 33-Jährige nach seinem zweiten Platz im Massenstart von Oslo im ZDF: "Es ist genial, so in die Saisonpause zu starten."Nur 3,7 Sekunden fehlten Nawrath im allerletzten Weltcuprennen des Winters, um doch noch einen deutschen Sieg zu schaffen. Alle 20 Scheiben hatte er getroffen, aber auf den letzten Metern wurde der Nesselwanger noch vom norwegischen Sieger Johan-Olav Botn geschlagen. Erstmals gab es in einer gesamten Saison so keinen Sieg für die einst so erfolgsverwöhnten Biathletinnen und Biathleten, die mittlerweile von Frankreich und Norwegen abgehängt wurden. Nun müssen Wege aus der Krise gefunden werden."Wir müssen uns ankreiden, dass wir es dieses Jahr nicht so hingekriegt haben, wie wir uns das vorgenommen hatten", sagte Sportdirektor Felix Bitterling im ZDF. Zu oft kosteten späte Fehler bessere Ergebnisse. So wie bei Janina Hettich-Walz, die im Massenstart am Holmenkollen ebenfalls lange Podestchancen hatte. Zwei Patzer im letzten Schießen verhinderten aber doch noch den Sprung auf Platz drei. Die 29-Jährige wurde am Ende Zehnte. Ähnliche Situationen gab es für sie und andere Deutsche zuletzt viel zu oft.Nur neun Podestplätze in 69 RennenIn 69 Rennen seit November gab es insgesamt nur neun deutsche Podestplätze - und erstmals keinen Sieg, seitdem Männer und Frauen 1987/1988 gemeinsam im Weltcup antreten. Nawrath schaffte zweimal als Zweiter die besten Resultate eines insgesamt ernüchternden Winters. Daneben gab es sieben dritte Ränge, unter anderem für die Mixedstaffel bei den Olympischen Winterspielen in Italien. Es war die einzige Medaille beim Saison-Highlight. So schwach war die deutsche Auswahl bei Winterspielen nie zuvor.Nach dem Karriereende von Franziska Preuß gibt es niemanden, der die große Lücke der Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin füllen kann. Die 32-Jährige trat direkt nach Olympia zurück, kam aber als Besucherin doch noch mal nach Oslo. "Es ist voll okay, am Streckenrand zu stehen", sagte Preuß im ZDF. Sie hatte vor fast genau einem Jahr den letzten deutschen Sieg im Massenstart geholt und so die große Kristallkugel gewonnen.Diese übergab sie am Holmenkollen nun an Lou Jeanmonnot. Die Französin musste sich Preuß im Vorjahr geschlagen geben, nun triumphierte sie souverän und hängte mit ihrem Team auch die deutsche Konkurrenz ab. Preuß freute sich für Jeanmonnot und über ihr neues Leben. "Es war mir nie langweilig. Es fühlt sich voll gut an", sagte Preuß: "Ich habe daheim gemerkt, dass die Freude am Sport zurück ist, das habe ich diesen Winter echt verloren. Ich brauch' keine Startnummer mehr, ich kann jeden Tag einfach so sporteln."Mehringer und Röiseland nicht mehr Frauen-TrainerAus der Ferne wird sie beobachten, wie es mit dem deutschen Biathlon weitergeht. Viel Arbeit wartet jedenfalls auf Sportdirektor Bernd Eisenbichler. Der 50-Jährige kehrt nach einem Abstecher zu einem Sportartikelhersteller in dieser Funktion ab 1. Mai zum Deutschen Skiverband zurück. Eisenbichler löst Bitterling ab, der zum Weltverband IBU zurückkehrt. Seit April 2022 hatte Bitterling viele Veränderungen unter anderem in der Trainerausbildung und der Entwicklung junger Sportlerinnen und Sportler angeschoben. Eisenbichler muss entscheiden, ob er diesen Weg genau so oder ganz anders weitergeht.Künftig nicht mehr dabei sein werden die Trainer Kristian Mehringer und Sverre Olsbu Röiseland. Wie Bitterling nach dem finalen Wettkampf bestätigte, wird das Duo die Verantwortung für das Frauenteam abgeben. Mehringer werde eine neue Aufgabe im Verband bekommen, Röiseland kehrt in seine norwegische Heimat zurück. Wer die beiden ersetzt, ist bislang nicht bekannt.

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Bundesligist: Borussia Dortmund trennt sich von Sportdirektor Sebastian Kehl

Trotz des 3:2-Sieges von Borussia Dortmund am Samstagabend gegen den HSV hat der Klub am Sonntag das Ende der Zusammenarbeit mit Sportdirektor Sebastian Kehl verkündet.Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Sportdirektor Sebastian Kehl beenden ihre Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung. Das gab der Bundesligist am Sonntag bekannt.Noch am Samstagabend hatte der BVB gegen den Hamburger SV mit 3:2 gewonnen, allerdings nach 0:2-Rückstand und der Hilfe von zwei Elfmetertoren (bei drei Strafstößen für die Dortmunder insgesamt). Nun also die Trennung zwischen dem aktuellen Tabellenzweiten und dem 46-Jährigen, der den Posten des Sportdirektors im Sommer 2022 übernommen hatte.In einer Mitteilung des Klubs wird Dortmunds Geschäftsführer Sport, Lars Ricken, zitiert: „In einem sehr offenen Gespräch sind Sebastian Kehl, Carsten Cramer (Sprecher der BVB-Geschäftsführung, Anm. d. Red.) und ich zu der gemeinsamen Überzeugung gelangt, dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen ist.“Sebastian Kehl und der BVB: Trennung nach rund 24 JahrenKehl war selbst 13 Jahre lang Spieler beim BVB und gewann in der Zeit drei Deutsche Meisterschaften und den DFB-Pokal. Von 2018 bis 2022 war er Leiter der Lizenzspielerabteilung.Zur Trennung mit dem BVB sagt er in der Mitteilung, dass er und die Vereinsführung das Gefühl entwickelt haben, „dass es an der Zeit ist, neue Wege zu gehen – sowohl für den BVB als auch für mich.“ Er sei stolz, rund 24 Jahre lang Teil des Vereins gewesen zu sein. „Es war mir eine Ehre.“Für ihn, aber auch den BVB, ist es nun an der Zeit, die Zukunft zu regeln. Für den Dortmunder Klub ist die Aufgabe eine drängende, denn der Sportdirektor ist eine wichtige Figur für die Transfers neuer Spieler. An der personellen Besetzung der Dortmunder hatte es in der Vergangenheit immer wieder Kritik gegeben, auch direkt adressiert an Sebastian Kehl. Damit der Bundesligist für die kommende Saison mit neuen Spielern in die Verhandlungen gehen kann, sollte die Rolle des Sportdirektors besetzt sein.Carsten Cramer dazu: „Die Trennung von Sebastian Kehl bedeutet natürlich einen Einschnitt in unserer sportlichen Führungsebene." Darum sei der Schritt richtig, zum jetzigen Zeitpunkt die Zusammenarbeit zu beenden, „um die mit Blick auf die neue Saison anzustoßenden Veränderungen voranzutreiben“.Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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Weltcup-Finale: Doppelpatzer bei Kugel-Jagd: Aicher braucht kleines Wunder

War das die Vorentscheidung um die große Kristallkugel? Deutschlands Ski-Hoffnung Aicher verpasst zweimal das Podium. Vor den finalen Rennen im Weltcup spricht nun alles für Rivalin Shiffrin.Emma Aicher packte ihre Siebensachen zusammen, nach Feiern war ihr nicht zumute. Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden hat die beste deutsche Skirennfahrerin einen Podestrang im Weltcup und damit eine mögliche große Aufholjagd im Kampf um die Gesamtwertung verpasst. Beim Super-G von Kvitfjell wurde sie Vierte, tags zuvor hatte es in der Abfahrt nur zu Rang fünf gereicht. Die Chance auf die große Kristallkugel ist zwar noch da - bei den letzten Events ist Aicher gegen US-Ass Mikaela Shiffrin aber Außenseiterin.Die Rechnung vor den zwei Speed-Rennen in Norwegen war einfach: Aicher musste so viele Punkte wie möglich holen, um der mit 140 Zählern Vorsprung führenden Shiffrin ganz nah zu kommen oder gar vorbeizuziehen. Dann aber sprangen insgesamt nur 95 von 200 möglichen Punkte heraus. Und obwohl Shiffrin die Abfahrt ausließ und im Super-G als 22. keine Punkte machte, geht sie nun mit 45 Zählern Vorsprung und dank ihrer Ausnahme-Technik ohnehin als Topfavoritin in den Slalom am Dienstag und den Riesenslalom am Mittwoch.Aicher bleibt Hundertstelpech treu"Passt schon", resümierte Aicher gewohnt lakonisch nach den zwei Dämpfern. "Es war okay. Ich habe nicht ganz durchgezogen und bin nicht nach Plan gefahren. Ich bin skifahrerisch nicht wirklich zufrieden. Es ginge viel besser."Darüber hinaus blieb dem deutschen Alpin-Juwel das Hundertstelpech wie schon die ganze Saison treu: Beim Super-G-Sieg von Sofia Goggia aus Italien vor der Schweizerin Corinne Suter und Kira Weidle-Winkelmann fehlte Aicher nur 0,01 Sekunde auf ihre Teamkollegin und das Podest. Die Winzigkeit auf der Strecke kostete zehn Zähler für die Gesamtwertung. In der Abfahrt war Aicher nur zwölf Hundertstel langsamer als die auch dort drittplatzierte Weidle-Winkelmann. "Das tut mir natürlich ein bisschen Leid", sagte die Teamkollegin, die in einer ohnehin starken Saison erstmals auf ein Super-G-Podium fuhr.Shiffrin überrascht vom Schwächeln der RivalinSo darf nun eifrig gerechnet werden vor den Technikrennen im 50 Kilometer entfernten Hafjell, die diesen Winter im Weltcup abschließen. Gewinnt etwa Shiffrin - wie bereits achtmal in der Saison - den Slalom am Dienstag, dann muss Aicher mindestens Vierte werden, damit das Duell rechnerisch nicht schon vor dem abschließenden Riesenslalom entschieden ist. "Ich bin in einer besseren Position als erwartet", räumte Shiffrin im ZDF ein. "Ich hatte gedacht, dass Emma hier die Führung übernehmen kann." Dem aber war dann nicht so.Den ersten Rückschlag hatte Aicher schon am Samstag erlebt. Da hatte sie ja die Chance auf den Gewinn der Abfahrts-Disziplinwertung. Weil sie aber Laura Pirovano nicht mehr abfangen konnte und die Italienerin das Rennen sogar gewann, muss das deutsche Skiteam weiter auf die erste kleine Kugel seit 2018 warten. Damals hatte Viktoria Rebensburg im Riesenslalom triumphiert.Auch ohne Kugel: Herausragender Winter für AicherAber egal, wie die Saison ausgeht - Aicher kann diesen Winter in jedem Fall als großartigen Erfolg verbuchen. Sie gewann zwei olympische Silbermedaillen und schrammte dabei jeweils nur ganz knapp an Gold vorbei. Drei Siege und sechs weitere Podestplätze im Weltcup unterstreichen zudem die Klasse der gebürtigen Schwedin. "Ich habe vor dem Wochenende gesagt, dass alles, was passiert, nur noch ein Bonus ist", schilderte sie. "Vor einem Jahr war ich ja noch nirgends im Vergleich. Ich bin schon sehr stolz, dass das so ist."Die Zukunft gehört Aicher, das hatte Shiffrin selbst schon vor dem Saisonfinale betont. Ganz nebenbei räumte die 31 Jahre alte Amerikanerin übrigens mit Gerüchten auf, sie könnte im Sommer ihre Karriere beenden. Sie werde auch nächstes Jahr dabei sein, unterstrich die Weltcup-Rekordsiegerin. Ski-Fans können sich also auf weitere Etappen des Generationsduells mit Aicher freuen.

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Marcel Hartel: Ex-Bundesligaprofi schießt Traumtor in der MLS

Fehlpass erwischt und sofort abgezogen – der Deutsche Marcel Hartel fackelt nicht lange. Hier sehen Sie eines der spektakulärsten Tore des Jahres. Fehlpass erwischt und sofort abgezogen – der Deutsche Marcel Hartel fackelt nicht lange. Hier sehen Sie eines der spektakulärsten Tore des Jahres. 

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Tennis: Alexander Zverev mit Sieg ins Turnier in Miami gestartet

Alexander Zverev hat beim Tennis-Turnier in Miami problemlos die nächste Runde erreicht. Der 28-Jährige ist der einzige noch aktive deutsche Spieler beim Masters-Turnier.Der beste deutsche Tennis-Profi Alexander Zverev hat beim Masters-1000-Turnier in Miami nach einem 6:2, 6:4-Sieg über den Qualifikanten Martin Damm aus den USA die dritte Runde erreicht. Der an Nummer drei gesetzte Zverev hatte in der ersten Runde ein Freilos.Zverev nahm Damm in beiden Sätzen direkt dessen erstes Aufschlagspiel ab, musste selbst kein Break abgeben und verwandelte nach 1:09 Stunden seinen ersten Matchball. In der nächsten Runde trifft Zverev auf den kroatischen Routinier Marin Cilic.Zverev ist der einzige noch aktive deutsche Tennisspieler beim Turnier im Miami. Bei den Männern sind in der ersten Runde Daniel Altmaier, Jan-Lennard Struff und Yannick Hanfmann ausgeschieden, bei den Frauen verloren Ella Seidel, Eva Lys und Tatjana Maria ihre Auftaktspiele. Für Laura Siegemund kam nach großem Kampf in der zweiten Runde das Aus.

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Basketball: NBA: Durant überholt Jordan – James mit nächstem Rekord

Kevin Durant hat in der Liste der besten NBA-Punktesammler die Legende Michael Jordan überholt. LeBron James sorgt für den nächsten Rekord, Isaiah Hartenstein verpasst knapp ein Triple-Double.Basketball-Star LeBron James hat seiner ruhmreichen Karriere eine weitere Bestmarke hinzugefügt. Der 41-Jährige absolvierte beim 105:104 (62:65)-Erfolg seiner Los Angeles Lakers gegen die Orlando Magic sein 1612. Vorrundenspiel in der NBA und verdrängte damit den bisherigen Rekordhalter Robert Parish (1.611 Spiele)."Es ist nicht so, dass ich mir Dinge aufschreibe, mir das Rekordbuch anschaue und sage: "Das werde ich schaffen." Es ist irgendwie passiert", sagte James zu seinem nächsten Rekord. "Das stand nicht auf der Liste der Dinge, die ich erreichen wollte."Mit zwölf Zählern blieb James für seine Verhältnisse unauffällig, zum Matchwinner avancierte ein Bankspieler. Luke Kennard traf 0,4 Sekunden vor Spielende einen Drei-Punkte-Wurf zum Sieg. Bester Werfer der Lakers war Luka Doncic mit 33 Zählern, bei den Magic erzielte der deutsche Nationalspieler Tristan da Silva zwölf Zähler, Moritz Wagner kam nicht zum Einsatz.Liste der besten Punktesammler: Durant überholt JordanIn der Liste der besten Punktesammler der NBA-Geschichte hat Kevin Durant die Basketball-Legende Michael Jordan überholt. Mit nunmehr 32.294 Zählern schob sich Durant auf den fünften Platz. Jordan steht mit 32.292 Punkten auf dem sechsten Rang, dahinter folgt Dirk Nowitzki (31.560 Punkte).Durant erreichte diesen Meilenstein beim 123:122 (64:63)-Heimerfolg seiner Houston Rockets gegen die Miami Heat dank 27 Zählern. Seinen letzten Wurf verfehlte Durant zwar, doch sein Teamkollege Amen Thompson tippte den Ball mit der Schlusssirene für den Sieg in den Korb.Hartensteins Thunder gewinnen trotz drei PlatzverweisenIsaiah Hartenstein hat nur knapp das zweite Triple-Double seiner NBA-Karriere verpasst. Beim 132:111 (69:64)-Erfolg seiner Oklahoma City Thunder gegen die Washington Wizards überzeugte der deutsche Basketballer mit 9 Punkten, 20 Rebounds und 10 Assists. Mit einem Punkt mehr hätte der deutsche Center zweistellige Werte in drei Kategorien erreicht."Meine Mutter ist wahrscheinlich sauer", scherzte Hartenstein im Interview nach dem Spiel über sein verpasstes Triple-Double. Mit 20 Rebounds stellte der Center immerhin seinen Karrierebestwert ein. "Das ist mein Job. Was mein Team benötigt, um zu gewinnen, mache ich gerne."Der Titelverteidiger fuhr seinen elften Sieg in Serie ein, obwohl die Thunder im Spielverlauf auf drei Spieler verzichten mussten: Nach einer Rangelei wurden Jaylin Williams, Ajay Mitchell und Cason Wallace kurz vor der Pause des Feldes verwiesen, bei den Wizards traf es Justin Champagnie. Derweil baute Hartensteins Teamkollege Shai Gilgeous-Alexander seinen NBA-Rekord von mindestens 20 Zählern in einem Spiel auf 63 Partien in Serie aus, 40 Punkte standen für den kanadischen Nationalspieler zu Buche.

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US-Fußball: Timo Werner gewinnt MLS-Duell gegen Thomas Müller

Mit Thomas Müller und Timo Werner stehen sich in der nordamerikanischen Fußball-Liga zwei ehemalige deutsche Nationalspieler gegenüber – mit dem besseren Ausgang für Werner und dessen Team San Jose.Das Duell zwischen Thomas Müller und Timo Werner in der nordamerikanischen Fußball-Liga MLS ist an den ehemaligen Leipziger Werner gegangen. Sein Team San Jose Earthquakes setzte sich mit 1:0 (1:0) gegen die Vancouver Whitecaps durch. Die beiden ehemaligen deutschen Nationalspieler saßen zu Beginn der Partie jeweils auf der Bank.Müller wurde bei Vancouver in der Halbzeit eingewechselt, der 36-Jährige blieb aber ohne Torchance. Werner kam in der 54. Minute auf das Feld, nachdem er zuvor auf der Bank wegen Reklamierens die Gelbe Karte gesehen hatte und blieb ebenfalls unauffällig. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelang San Jose durch Beau Leroux der sehenswerte Siegtreffer.Für Müller gab es im fünften Ligaspiel mit Vancouver die erste Niederlage, zuvor waren die Whitecaps auch im Achtelfinale des Concacaf Champions Cups ausgeschieden. Die Earthquakes fuhren ihren vierten Sieg im fünften Saisonspiel ein.Werner über Müller: "Großartiger Spieler auch noch in seinem Alter"Werner hatte sich auf das Duell mit Müller besonders gefreut. "Als ich 2017 zur Nationalmannschaft gestoßen bin und er bereits Weltmeister war, war es eine schwierige Zeit, wir hatten aber dennoch zusammen den Confed Cup gewonnen", sagte der 30-Jährige im Vorfeld der Partie. "Ich kenne Thomas schon seit langer Zeit, er ist ein guter Typ. Er hat viele Mannschaften zu großen Erfolgen geführt. Er ist ein großartiger Spieler, auch noch in seinem Alter."

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Formel-1-Star auf Abwegen: Verstappen nach Sieg auf dem Nürburgring disqualifiziert

Am Samstag gewinnt Max Verstappen auf der legendären Nordschleife. Doch keine zwei Stunden später wird er auf dem Nürburgring wieder disqualifiziert.Max Verstappen ist mit seinem Team nach dem Sieg zum Auftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie disqualifiziert worden. Wie die Rennserie mitteilte, stellte sich zwei Stunden nach dem Lauf heraus, dass sieben statt der erlaubten sechs Sätze Reifen verwendet worden waren. Deswegen sahen sich die Sportkommissare gezwungen, das von Mercedes unterstützte Team Verstappen Racing nachträglich noch aus der Wertung zu nehmen.Der viermalige Formel-1-Weltmeister hatte die Pause in der Formel 1 genutzt, um auf der legendären Nordschleife zu fahren. Der 28-jährige Niederländer hatte im Mercedes-AMG GT3 gemeinsam mit Daniel Juncadella und Jules Gounon den vierstündigen Lauf in seiner Klasse fahrerisch dominiert. Verstappen sammelte Erfahrung für seinen geplanten Einsatz beim traditionsreichen 24-Stunden-Rennen an gleicher Stelle.„Das ist die verrückteste Rennstrecke der Welt - positiv gesagt“, sagte Verstappen, als er noch nichts von der Disqualifikation ahnte: „Das war eine tolle Erfahrung, hier fahren zu können. Dieser Ort ist einfach super.“ Für ihn sei es vor allem darum gegangen, das neue Auto mit Blick auf weitere Ausfahrten besser kennenzulernen. „Es hat richtig Spaß gemacht und ich habe mich richtig wohlgefühlt“, sagte er.Max Verstappen fährt großen Vorsprung herausDer Ausnahme-Rennfahrer hatte sich am Morgen bereits den ersten Startplatz gesichert und mischte mit seinen Kollegen folglich sofort an der Spitze mit. Verstappen Racing lag nach einem starken Start des Superstars früh vorn, musste sich zwischenzeitlich aber auch von der Konkurrenz überholen lassen.Am Ende fuhr Verstappen in der sogenannten „Grünen Hölle“, die als gefährlich und extrem anspruchsvoll gilt, einen großen Vorsprung von knapp einer Minute heraus und hatte trotz der nachträglichen Ernüchterung deutlich mehr Spaß als zum Start der Formel-1-Saison. Nach der großen Regel-Revolution wartet Verstappen nach zwei Rennen noch auf einen Podestplatz.Verstappen: „Der Nürburgring ist ein besonderer Ort“Der nächste Einsatz von Verstappen in Rheinland-Pfalz steht derweil schon fest. Beim legendären Eintagesklassiker auf dem Nürburgring wird der Red-Bull-Pilot rund um das Wochenende vom 14. bis 17. Mai ebenfalls einen Mercedes steuern. „Der Nürburgring ist ein besonderer Ort“, sagte Verstappen: „Es ist so ein Rennen, bei dem man einfach dabei sein will.“Verpflichtungen in der Formel 1 stehen dem Ex-Champion nicht im Wege. Zwei Wochen vor dem nächsten Nürburgring-Ausflug wird in Miami in den USA gefahren, eine Woche danach steuert der Vizeweltmeister sein Auto wieder im kanadischen Montreal. Vor dem kommenden WM-Lauf in Japan in einer Woche war auch jetzt schon ein weiterer Start möglich.

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Formel 1-Fahrer: Max Verstappen siegt im Mercedes auf dem Nürburgring

In der Formel 1 wird zwar nicht gefahren, dafür ist Max Verstappen derzeit in Deutschland unterwegs. Warum es nicht der letzte Einsatz auf dem Nürburgring für ihn wird.Max Verstappen hat die Formel-1-Pause an diesem Wochenende zu einem Sieg auf der legendären Nordschleife genutzt. Zum Auftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) gewann der viermalige Weltmeister im Mercedes-AMG GT3 gemeinsam mit Daniel Juncadella und Jules Gounon den vierstündigen Lauf in seiner Klasse überlegen. Verstappen sammelte damit weitere Erfahrung für seinen geplanten Einsatz beim traditionsreichen 24-Stunden-Rennen an gleicher Stelle.„Das ist die verrückteste Rennstrecke der Welt – positiv gesagt“, sagte der 28-jährige Niederländer im Siegerinterview: „Das war eine tolle Erfahrung, hier fahren zu können. Dieser Ort ist einfach super.“ Für ihn sei es vor allem darum gegangen, das neue Auto mit Blick auf weitere Ausfahrten besser kennenzulernen. „Es hat richtig Spaß gemacht und ich habe mich richtig wohlgefühlt“, sagte er.Max Verstappen fährt großen Vorsprung herausDer Ausnahme-Rennfahrer hatte sich am Morgen bereits den ersten Startplatz gesichert und mischte mit seinen Kollegen folglich sofort an der Spitze mit. Das von Mercedes unterstützte Team Verstappen Racing lag nach einem starken Start des Superstars früh vorn, musste sich zwischenzeitlich aber auch von der Konkurrenz überholen lassen.Am Ende fuhr Verstappen in der sogenannten „Grünen Hölle“, die als gefährlich und extrem anspruchsvoll gilt, einen großen Vorsprung von knapp einer Minute heraus und hatte deutlich mehr Spaß als zum Start der Formel-1-Saison. Nach der großen Regel-Revolution wartet Verstappen nach zwei Rennen noch auf einen Podestplatz. In der NLS war es der zweite Erfolg für ihn.„Der Nürburgring ist ein besonderer Ort“Der nächste Einsatz von Verstappen in Rheinland-Pfalz steht derweil schon fest. Beim legendären Eintagesklassiker auf dem Nürburgring wird der Red-Bull-Pilot rund um das Wochenende vom 14. bis 17. Mai ebenfalls einen Mercedes steuern. „Der Nürburgring ist ein besonderer Ort“, sagte Verstappen: „Es ist so ein Rennen, bei dem man einfach dabei sein will.“Verpflichtungen in der Formel 1 stehen dem Ex-Champion nicht im Wege. Zwei Wochen vor dem nächsten Nürburgring-Ausflug wird in Miami in den USA gefahren, eine Woche danach steuert der Vizeweltmeister sein Auto wieder im kanadischen Montreal. Vor dem kommenden WM-Lauf in Japan in einer Woche war auch jetzt schon ein weiterer Start möglich.

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Weltcup-Finale in Norwegen: Fehlerfrei in Oslo: Biathletin Voigt wird Sechste

Vanessa Voigt trifft im Verfolgungsrennen in Norwegen alle 20 Scheiben. Für das Podest reicht das zwar nicht, die Thüringerin verbessert sich aber von Platz 16 um zehn Ränge.Vanessa Voigt ist im letzten Verfolgungsrennen der Biathlonsaison dank einer fehlerfreien Schießleistung als beste Deutsche Sechste geworden. Beim Weltcup-Finale im norwegischen Oslo hatte die Thüringerin 1:12,0 Minuten Rückstand auf Siegerin Hanna Öberg. Die Schwedin gewann am Donnerstag bereits den Sprint am Holmenkollen. Hinter ihr wurde Julia Simon aus Frankreich Zweite, Rang drei sicherte sich Elvira Öberg aus Schweden und sorgte damit erneut für ein Doppel-Podest der beiden Schwestern. Voigt war als 16. mit fast eineinhalb Minuten Rückstand in den Wettkampf über zehn Kilometer gestartet. Im vorletzten Saisonrennen überzeugte die 28-Jährige mit 20 Treffern bei 20 Schüssen. Vor der Schlussrunde hatte Voigt noch auf dem fünften Platz gelegen, am Ende wurde sie aber noch von der Italienerin Lisa Vittozzi überholt.Zweitbeste Deutsche wurde Julia Tannheimer (3 Fehler) als Zehnte, Selina Grotian verbesserte sich ohne Strafrunde von Platz 26 auf 14. Auch Janina Hettich-Walz (3) schaffte es als 16. noch unter die Top 20. Marlene Fichtner (1) als 30. und Julia Kink (6) als 54. hatten mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun.Biathletinnen droht wieder Winter ohne SiegAm Sonntag (13.45 Uhr/ZDF und Eurosport) haben die deutschen Frauen im abschließenden Massenstart die letzte Chance auf einen Sieg. Ohne die nach den Olympischen Winterspielen im Februar zurückgetretene Franziska Preuß sind die Aussichten aber sehr gering. Preuß hatte als Dritte über 12,5 Kilometer in Nove Mesto den einzigen Podestplatz für das Team in einem Einzelrennen geholt. Zuletzt gab es vor zwei Jahren einen Winter ohne Sieg der DSV-Frauen.

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Weltcup-Finale: Platz fünf statt Happy End: Aicher verpasst Abfahrts-Kugel

Emma Aicher startet enttäuschend in das alpine Saisonfinale. Bei der Abfahrt muss sie einer Konkurrentin zum Gesamtsieg gratulieren. Das Ergebnis könnte aus einem weiteren Grund bitter sein.Emma Aicher gratulierte ihrer Rivalin fair - die Enttäuschung über den verpassten Kugel-Coup konnte sie aber freilich nicht verbergen. Deutschlands beste Skirennfahrerin ist bei der letzten Abfahrt der Saison nur Fünfte geworden und hat damit den Gewinn der Disziplin-Gesamtwertung verpasst. Diese geht stattdessen an Laura Pirovano: Die Italienerin wehrte beim Saisonfinale in Kvitfjell nicht nur Aichers Angriff ab, sondern gewann das Rennen sogar und machte damit den größten Erfolg ihrer Karriere perfekt."Ich habe vor dem Wochenende gesagt, dass alles, was passiert, nur noch ein Bonus ist", schilderte Aicher danach im ZDF und erinnerte an ihre so starke Saison bislang. Die 22-Jährige holte unter anderem zwei Olympia-Medaillen und fuhr im Weltcup neunmal auf das Podest - dreimal davon als Siegerin.Gratulation an Siegerin Pirovano: "Passt schon"In Kvitfjell hätte sie 28 Punkte aufholen müssen auf Pirovano, um erstmals in ihrer noch jungen Karriere eine Kristallkugel zu gewinnen. Das misslang, sie hatte am Ende 83 Zähler Rückstand. Schon kurz nach der Zieldurchfahrt fasste sich Aicher enttäuscht an den Helm.Kurz danach startete Pirovano und beseitigte alle Zweifel. Die 28-Jährige war in ihrer Karriere nie auf das Podest gefahren, ehe sie vor zwei Wochen die beiden Heim-Abfahrten in Val di Fassa gewann - und nun noch einen drauflegte. "Sie hat die letzten drei Abfahrten gewonnen, dann ist es so was von verdient, wenn man die Kugel gewinnt", resümierte Aicher. "Das passt schon."Weidle-Winkelmann auf Podest - aber dennoch enttäuschtDie Italienerin verwies in Kvitfjell Olympiasiegerin Breezy Johnson aus den USA und Kira Weidle-Winkelmann auf die weiteren Podestplätze. Der DSV-Athletin vom Starnberger See fehlten 0,25 Sekunden auf ihren ersten Weltcupsieg."Ziemlich bitter", sagte sie danach im ZDF. Sie meinte einerseits das eigene Rennen, aber auch den nicht geglückten Kugel-Coup ihrer Teamkollegin Aicher. "Wenn man so knapp dran ist, wie wir beide waren, dann will man natürlich auch ganz oben stehen", sagte Weidle-Winkelmann. Sie selbst verpasste es, in der Abfahrts-Jahreswertung unter die besten Drei aufzusteigen.Das deutsche Warten auf eine Disziplin-Kristallkugel geht damit weiter - letztmals hatte Riesenslalom-Spezialistin Viktoria Rebensburg im Jahr 2018 den begehrten Pokal in den Händen halten dürfen.Vorentscheidung auch im Kampf um große Kugel?Auch die Chancen für Aicher auf den größtmöglichen Triumph, nämlich die große Kristallkugel in der Gesamtwertung, sind in Kvitfjell arg geschmolzen. Sie konnte nämlich nicht wie erhofft deutlich näher an die führende Mikaela Shiffrin heranrücken, die auf einen Start in der Abfahrt verzichtet hatte.Die Amerikanerin führt immer noch mit 95 Punkten Vorsprung auf Aicher. Am Sonntag (10.45 Uhr/ZDF und Eurosport) treten beide im Super-G direkt gegeneinander an, ehe am Dienstag und Mittwoch Slalom und Riesenslalom folgen. In den technischen Events ist US-Star Shiffrin deutlich favorisiert.

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50 Meter Freistil: Schwimmer McEvoy bricht mehr als 16 Jahre alten Weltrekord

Damit hat kaum einer gerechnet: Olympiasieger Cameron McEvoy schwimmt über 50 Meter Freistil zu einem Weltrekord - und das ohne Hightechanzug.Der australische Olympiasieger Cameron McEvoy hat bei den China Open den mehr als 16 Jahre alten Weltrekord über 50-Meter-Freistil verbessert. Der 31-Jährige benötigte am Freitag über die Sprintstrecke 20,88 Sekunden. Damit war er um drei Hundertstel schneller als der Brasilianer César Cielo. "Es ist verrückt", sagte McEvoy.Vorgänger Cielo schwamm noch im HightechanzugDer Weltrekord über 50 Meter Freistil bestand seit November 2009. Damals war Cielo noch im Hightechanzug unterwegs, der schnellere Zeiten ermöglichte.McEvoy ließ bei seinem Rekordrennen in Shenzhen US-Schwimmer Jack Alexy (21,57 Sekunden) und Rio-Olympiasieger Kyle Chalmers (22,01 Sekunden) fast eine Körperlänge hinter sich. Cielo, nun Ex-Rekordhalter, gratulierte bei Instagram: "Blitzschnell, Cam! Unglaublich!"

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Fußball-Bundesliga: RB Leipzig zieht mit Gala-Vorstellung an Hoffenheim vorbei

Vier Tore in einer Halbzeit – RB Leipzig feiert, Hoffenheim taumelt. Mit dem deutlichen Sieg lässt RB die TSG im Kampf um die Champions-League-Plätze hinter sich.Brajan Gruda bewies gleich zweimal ein Torjäger-Näschen, Christoph Baumgartner machte es mit Wucht und Eleganz. Und Benjamin Henrichs sorgte für einen Moment der Emotionen. RB Leipzig hat mit einem furiosen Auftritt den direkten Konkurrenten TSG 1899 Hoffenheim gedemütigt und durch den 5:0 (4:0)-Sieg drei Big Points im Kampf um ein Königsklassen-Ticket gesammelt. Gegen die desolaten Kraichgauer mit ihrem bemitleidenswerten Nationaltorwart Oliver Baumann trafen Gruda (17./44. Minute) und Baumgartner (21./30.) schon in der ersten Halbzeit jeweils doppelt. Eine mögliche Leipziger Rekord-Pausenführung verwehrte der Video-Referee, ein Treffer von Yan Diomande wurde in der Nachspielzeit wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Den fünften Treffer besorgte in der Schlussphase der eingewechselte Henrichs (78.). Sein erstes Tor nach ewig langer Verletzungspause wurde kollektiv bejubelt. RB Leipzig holt eindrucksvollen Sieg gegen direkten Konkurrenten Durch den klaren Sieg zogen die Sachsen in der Fußball-Bundesliga nach Punkten mit Hoffenheim gleich und durch die bessere Tordifferenz auch gleich noch am VfB Stuttgart sogar auf Platz drei vorbei. Die Champions League ist für das Team von Trainer Ole Werner wenige Tage nach dem schmerzhaften 0:1 in Stuttgart wieder ein realistischeres Glücks-Szenario. Hoffenheim kassierte die höchste Saisonniederlage und stürzte auf Platz fünf ab, internationales Format war nicht erkennbar. Trainer Christian Ilzer wird in der anstehenden Länderspielpause viel justieren müssen. Von den letzten fünf Ligaspielen konnte die TSG nur eines gewinnen – gegen Schlusslicht 1. FC Heidenheim. Gruda und Baumgartner treffen doppeltFür einen Leipziger Offensiv- und Torrausch gab es vor 40.980 Zuschauern in der Red-Bull-Arena zunächst wenig Anzeichen. Hoffenheim startete mutig und technisch flott. Doch Leipzig reagierte eiskalt. Gruda stand goldrichtig, als Baumann einen Romulo-Schuss nach vorn abprallen ließ. Baumgartner köpfte nach einer typisch butterweichen Flanke von David Raum den Ball wenig später wuchtig ins Netz. Auf Vorlage Grudas legte der Österreicher artistisch per Volley-Abnahme nach. Mit zwölf Toren ist er jetzt Leipzigs Saison-Toptorschütze. Grudas zweiter Streich war wieder ein Musterbeispiel für cleveres Stürmerstellungsspiel, der Junioren-Nationalspieler lauerte erfolgreich am langen Pfosten auf eine Diomande-Hereingabe. Ilzer brachte zur zweiten Halbzeit unter anderem Top-Stürmer Andrej Kramaric, der überraschend in diesem Jahr erstmals nicht in der TSG-Startelf gestanden hatte. Eine Wunder-Wende konnte der Kroate aber auch nicht einleiten. Grischa Prömel prüfte immerhin RB-Torwart Maarten Vandevoordt (53.) mit einem Distanzschuss. Die Leipziger schauten sich den Hoffenheimer Ballbesitz-Fußball in aller Ruhe an und lauerten auf ihre Umschaltchancen. Gruda (54.) hätte mit ein wenig mehr Konzentration sogar den Dreierpack schnüren können. Dafür sorgte Henrichs noch für einen besonderen Glücksmoment.

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Saisonfinale in Oslo: Franzose Perrot gewinnt Gesamtweltcup im Biathlon

Nach dem Triumph von Lou Jeanmonnot als Nachfolgerin von Franziska Preuß geht der Sieg im Biathlon-Gesamtweltcup auch bei den Männern nach Frankreich. Das deutsche Team verpasst die Top-Plätze.Biathlet Éric Perrot hat sich vorzeitig zum ersten Mal den Triumph im Gesamtweltcup gesichert. Der 24 Jahre alte Franzose kam im Sprint beim Saisonfinale in Oslo auf den dritten Rang und ist damit nicht mehr von der Topposition zu verdrängen. Perrot leistete sich eine Strafrunde und lag um 4,6 Sekunden hinter Tagessieger Sturla Holm Laegreid. "Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden. Es ist großartig", schwärmte Perrot im ZDF. "Ich habe mir den größten Traum im Biathlon selbst erfüllt." Der Norweger Laegreid hat zwar keine Chance mehr, seinen Vorjahressieg im Gesamtweltcup zu wiederholen. Durch seinen vierten Sieg in Serie holte sich der 29-Jährige aber zumindest die Disziplinenwertung im Sprint für den Olympia-Winter. "Ich bin echt glücklich heute damit", sagte er. Zweiter in Oslo wurde Perrots Teamkollege Émilien Jacquelin.Nawrath schießt perfekt - und liegt doch deutlich zurückBester von insgesamt acht deutschen Startern war Philipp Nawrath. Der 33-Jährige traf zwar alle zehn Schüsse, konnte aber in der Loipe nicht mit den Topathleten mithalten und kam auf den achten Platz. Das Podest verpasste er deutlich um 31,7 Sekunden. "Das ist schwer zu erklären. Ich war heute nicht ganz so frisch auf der Runde", sagte Nawrath. "In der letzten Runde ist mir leider ein bisschen der Dampf ausgegangen."Für das Verfolgungsrennen am Samstag (16.15 Uhr/ZDF und Eurosport) besitzt Nawrath damit aber zumindest eine gute Ausgangslage. Philipp Horn kam mit zwei Strafrunden auf Platz zwölf, Justus Strelow wurde 13. mit einem Schießfehler.Weltcup-Debütant holt PunkteFranz Schaser traf bei seinem Weltcup-Debüt alle zehn Schüsse und sammelte als 24. Punkte. "Ich war extrem nervös, ich bin im Hotelzimmer auf und ab gegangen. Ich bin sehr zufrieden", sagte der 23-Jährige. Die weiteren deutschen Starter hatten mit den vorderen Platzierungen nichts zu tun und kamen nicht unter die besten 45.Tags zuvor hatte sich die Französin Lou Jeanmonnot den Gewinn des Gesamtweltcups als Nachfolgerin von Vorjahressiegerin Franziska Preuß gesichert.

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Überraschende Personalie: Beben bei Audi: Formel-1-Teamchef geht

Beim Formel-1-Team von Audi gibt es einen überraschenden Wechsel an der Spitze. Der scheidende Teamchef wird schon bei einem Konkurrenten gehandelt.Das neue Formel-1-Werksteam von Audi muss schon nach zwei Saisonrennen den Teamchef wechseln. Der Brite Jonathan Wheatley werde den Rennstall mit sofortiger Rennstall verlassen, teilte der Autobauer mit. Mattia Binotto, Leiter des Formel-1-Projekts von Audi, werde nun auch die Aufgaben des Teamchefs übernehmen. Der 56-Jährige war auch schon Teamchef bei Ferrari und setzte seinerzeit die Trennung von Sebastian Vettel durch. Audi kündigte allerdings an, die vollständige künftige Führungsstruktur werde zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Das Team werde seine "Organisationsstrukturen kontinuierlich weiterentwickeln, um unser gemeinsames Ziel nachhaltig zu erreichen", wurde Konzernchef Gernot Döllner zitiert.Der Abschied von Wheatley trifft Audi mit dem deutschen Stammpiloten Nico Hülkenberg (38) mitten im weiteren Aufbauprozess des Teams. Der 58-Jährige hatte das Amt vor knapp einem Jahr übernommen, als der Rennstall noch unter dem vorherigen Namen Sauber unterwegs war.Davor hatte Wheatley lange für Red Bull gearbeitet und in verschiedenen Führungspositionen WM-Titel mit dem Team gefeiert. Medien zufolge war er aber zuletzt daran interessiert, seinen Lebensmittelpunkt vom Teamsitz in der Schweiz wieder zurück in seine englische Heimat verlegen zu können.Wechselt Wheatley zu Aston Martin?Spekuliert wird, dass Wheatley zum Konkurrenten Aston Martin wechselt und dort die Aufgaben von Adrian Newey als Teamchef übernimmt. Bei dem Team konnte in dieser Saison wegen Problemen mit Motorenpartner Honda noch keiner der beiden Piloten ein Rennen zu Ende fahren. Der in der Formel 1 als Design-Genie verehrte Newey soll sich daher noch mehr auf die Entwicklung eines konkurrenzfähigen Wagens konzentrieren.Aston-Martin-Teambesitzer Lawrence Stroll stärkte Teilhaber Newey in einem Statement den Rücken. Newey konzentriere sich vor allem auf die strategische und technische Führung des Rennstalls und erbringe dort herausragende Leistungen. "Wir werden regelmäßig von Führungskräften anderer Teams kontaktiert, die zu Aston Martin Aramco wechseln möchten. Gemäß unserer Unternehmensrichtlinie kommentieren wir jedoch keine Gerüchte und Spekulationen", fügte Stroll hinzu. Offen ist ohnehin, ob Wheatley sofort für Aston Martin verfügbar wäre oder zunächst aus vertraglichen Gründen von Audi eine Pause auferlegt bekommt, ehe er einen neuen Job antreten darf.

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Fußball: Ausflug ins Showbusiness: Messi spielt in Musikvideo mit

Gerade hat Lionel Messi Fußballgeschichte geschrieben und sein 900. Profi-Tor erzielt. Jetzt probiert er seine Talente abseits des Rasens aus und tritt mit einem Teamkollegen vor die Kamera.Argentiniens Fußballstar Lionel Messi geht unter die Schauspieler. Der Stürmer von Inter Miami spielt in dem neuen Musikvideo zu dem Song "Dos Amantes" (Zwei Liebende) der argentinischen Sängerin Tini Stoessel mit. Die Musikerin ist mit Messis Teamkollegen aus der argentinischen Nationalmannschaft, Rodrigo de Paul, liiert, der in dem Clip ebenfalls auftaucht. Zu Beginn des Videos treffen die Gäste zu einem festlichen Essen in einer Wohnung ein, Messi bringt einen Beutel Eis für die Getränke mit. Dann nehmen alle an einer weiß gedeckten Tafel Platz, essen, trinken und feiern. Später wird noch getanzt und Messi und De Paul kicken sich einen Fußball zu. Unlängst hatte Messi einen weiteren Meilenstein in seiner Karriere erreicht und sein 900. Tor als Fußballprofi erzielt.Die beiden Fußballer gelten als enge Freunde. De Paul ist seit Jahren in einer Beziehung mit Tini Stoessel, einer der bekanntesten Sängerinnen Argentiniens, die ihre Karriere einst bei Disney begann. Zuletzt gab es Gerüchte über eine bevorstehende Hochzeit von De Paul und Stoessel. In dem Video zu "Dos Amantes" fragt die Moderatorin Susana Giménez ganz direkt: "Und, wann ist die Hochzeit?" Daraufhin schauen schaut sich das Paar tief in die Augen und lacht.

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Handball: Nach Medaillen-Party: Handballer haben Bock auf Heim-WM

Beim ersten Auftritt nach dem EM-Silber werden die deutschen Handballer von den Fans gefeiert. Das steigert schon jetzt die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft im eigenen Land.Die stimmungsvolle EM-Medaillen-Party mit zehntausend Fans steigerte die Vorfreude der deutschen Handballer auf die Heim-Weltmeisterschaft gewaltig. "Es ist schön, solch einen Moment bekommen zu haben. Das gibt einen Vorgeschmack auf die WM. Natürlich hat man das schon im Hinterkopf, denn es macht unglaublich viel Spaß, in vollen Hallen zu spielen", sagte der stark auftrumpfende Torwart David Späth mit Blick auf das Turnier im Januar 2027.Die emotionale Ehrung der Vize-Europameister nach dem Ende eines wilden Schlagabtauschs beim 41:38 gegen Afrikameister Ägypten in der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle ließ auch den sonst eher kühlen Bundestrainer Alfred Gislason nicht kalt. "Danke an die Zuschauer. Es war eine tolle Stimmung. Das war eine super Sache und richtig schön. Die Spieler haben das auch verdient", sagte der Isländer.Seine Schützlinge haben jetzt schon richtig Bock auf das Turnier im nächsten Jahr, bei dem das DHB-Team vom dritten Titel nach 1978 und 2007 träumt. "Heim-Weltmeisterschaft - das ist schon richtig geil. Vielleicht können wir noch einen draufsetzen, auch wenn das schwer wird", sagte Linksaußen Lukas Mertens.Erfolge bringen neues SelbstverständnisDas EM-Silber hat nicht nur das Selbstvertrauen gesteigert, sondern auch die Sehnsucht nach Gold vor heimischem Publikum. "Wir haben das bei der EM 2024 erlebt, wie wir als unerfahrene Mannschaft von den Fans getragen wurden. Jetzt sind wir mittlerweile einen Schritt weiter. Deshalb ist die Hoffnung groß, dass wir mit den Zuschauern im Rücken ein gutes Turnier spielen können", blickte Kapitän Johannes Golla zuversichtlich voraus.Bis zur Endrunde müssen sich Golla & Co. zwar noch fast neun Monate gedulden. Die Zeit bis dahin soll aber gut genutzt werden - natürlich schon im zweiten Duell mit den starken Ägyptern am Sonntag (15.30 Uhr/ProSieben und Dyn) in Bremen. Steigerung in der Abwehr muss herVor allem in der Defensive gibt es einiges zu tun. "In der Abwehr müssen wir es besser hinbekommen", forderte Gislason. "38 Gegentore sind viel zu viel. Damit bin ich nicht zufrieden." Auch Mertens sieht Handlungsbedarf. "Die Abstimmung hat nicht gepasst. Das müssen wir abstellen", sagte der Magdeburger. Dafür lief es in der Offensive schon richtig gut. Der Tempo-Handball begeisterte nicht nur die Fans auf den Rängen, sondern auch den Bundestrainer. "41 Tore gegen Ägypten - das ist sehr gut", lobte Gislason. Bei der Tore-Gala vorneweg ging Regisseur Juri Knorr, der neun Treffer erzielte. "Es war ein typisches Länderspiel. Wir haben etwas mehr auf den Angriff geschaut. Natürlich können wir in der Abwehr besser stehen. Aber es entstehen eben auch mehr Angriffe, wenn du so ein Tempo gehst. Ich finde, es war ein gutes Spiel", sagte der 25-Jährige und fügte hinzu: "Lieber so gewinnen als 21:20."Das sah auch Golla so. "Es war nicht perfekt, aber wichtig, dass wir gewonnen haben. Von mir aus können wir das am Sonntag noch einmal so spielen und gewinnen. Dann bin ich happy", sagte der Kreisläufer und stellte klar: "Wir müssen uns nicht für einen Länderspielsieg entschuldigen."

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Fußball-Nationalmannschaft: In Dunkelblau zur WM: DFB stellt Auswärtstrikot vor

Dunkelblau mit hellblauen Akzenten: Das neue Auswärtstrikot der Nationalmannschaft soll an historische Trainingsoberteile erinnern.Statt in der auffälligen Pink-Lila-Kombination spielt die DFB-Auswahl der Männer künftig in dunkelblauen Auswärtstrikots. Die neuen Jerseys sollen an "die historischen blauen Trainingsoberteile der deutschen Nationalmannschaft" erinnern, teilte der Deutsche Fußball-Bund im WM-Jahr mit. Für einen Kontrast sorgen hellblaue Elemente, etwa an Ärmeln und am Kragen.Erstmals in den neuen Trikots spielt die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann im Freundschaftsspiel am kommenden Freitag in Basel gegen die Schweiz. Falls nötig, wird das DFB-Team auch bei der WM-Endrunde vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko in dem blauen Stoff auflaufen. Wirtz: "Ungewöhnlich - aber richtig gut""Ein Deutschland-Trikot in dieser Farbe finde ich ungewöhnlich - aber richtig gut", sagte Nationalspieler Florian Wirtz laut Mitteilung. "Ich freue mich sehr darauf, schon bald darin zu spielen." Das neue Trikot mache "auf jeden Fall Lust auf die WM". In der Vorrunde trifft der viermalige Weltmeister auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador.Es ist vorerst das letzte DFB-Auswärtstrikot von Adidas. Ab 2027 rüstet Nike den Verband aus. Der US-Sportartikelhersteller soll etwa 100 Millionen Euro pro Jahr für die Partnerschaft bezahlen - und damit etwa doppelt so viel wie bislang Traditionspartner Adidas. Der DFB setzt inzwischen fast eine halbe Milliarde Euro im Jahr um.

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