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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Turnier in drei Ländern: So sehen die Maskottchen der Fußball-WM 2026 aus

Die Fifa hat die offiziellen Maskottchen für die WM im kommenden Jahr vorgestellt. Erstmals richten drei Länder das Turnier aus – jedes bekommt seine eigene Figur.Im Sommer 2026 findet die Fußball-WM erstmals in drei Ländern statt. Die USA, Kanada und Mexiko richten das Turnier gemeinsam aus. Dementsprechend gibt es auch drei Maskottchen.Die Fifa hat die tierischen Glücksbringer offiziell vorgestellt: Es sind ein Elch, ein Jaguar und ein Weißkopfseeadler mit den Namen Maple, Zayu und Clutch. Die drei Tiere verkörpern jeweils die Eigenheiten des Landes, für das sie stehen. Als Torwart, Mittelfeldspieler und Stürmer sollen sie außerdem die Fußballspieler, die bei der WM antreten, symbolisieren. Zudem wurde auf jedes der Maskottchen eine Legende zugeschnitten, die die Werte des Turniers widerspiegeln soll.Fußball-WM: Maskottchen gibt es seit 1966„Maple, Zayu und Clutch sind voller Freude, Energie und Zusammengehörigkeitsgefühl, genau wie die Weltmeisterschaft selbst“, erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino bei der Vorstellung via Social Media. „Die drei Maskottchen spielen eine zentrale Rolle in der unglaublichen, unterhaltsamen Atmosphäre, die wir für dieses bahnbrechende Turnier schaffen. Sie werden die Herzen erobern und in Nordamerika und auf der ganzen Welt für Jubel sorgen. Ich kann sie mir schon auf den T-Shirts der Kinder vorstellen und wie sie Fußballlegenden abklatschen.“Zwar wird zum ersten Mal eine Fußball-WM in drei Ländern ausgetragen, drei Maskottchen gab es bei einer Weltmeisterschaft aber bereits: die computergenerierten Figuren Ato, Kaz and Nik bei der WM 2002 in Japan und Südkorea. Seit 1966 wählt die Fifa für jedes Turnier ein offizielles Maskottchen aus. Nicht immer kommen diese aber bei den Zuschauern gut an. Goleo, das Maskottchen für das „Sommermärchen“ 2026 in Deutschland, erhielt beispielsweise wenig schmeichelhafte Kritiken. Wie Maple, Zayu und Clutch von den Fans aufgenommen werden, bleibt abzuwarten. Die WM in den USA, Kanada und Mexiko findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli statt. Erstmals treten 48 Teams an.Quelle: Fifa

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WM 2026: Das sind die drei Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft

Mit der WM 2026 findet erstmals ein Turnier in drei Gastgeberländern statt. Das heißt auch: Es gibt drei Maskottchen – eines für jedes Land. Die Fifa hat besondere Ziele mit ihnen.Drei Gastgeberländer wird es bei der WM 2026 geben: die USA, Kanada und Mexiko. Und jedes bekommt vom Weltverband Fifa ein eigenes Maskottchen spendiert. Es geht tierisch zu.Maple der Elch wird Kanada vertreten, Zayu der Jaguar Mexiko und der Weißkopfseeadler Clutch die USA. Sie sollen „die lebendige Kultur, die Tradition und den Charakter der jeweiligen Länder“ repräsentieren, schreibt die Fifa, „und stehen für Einheit, Vielfalt und die gemeinsame Begeisterung für den Fußball“. Fifa will Maskottchen der WM 2026 vermarktenDas sind blumige Marketingworte und tatsächlich hat die Fifa mit den drei tierischen Repräsentanten ein bisschen mehr vor, als sie nur in den 16 verschiedenen Stadien des Turniers als „Stimmungskanonen“ (Fifa) auflaufen zu lassen. „Um gezielt auch junge Fans anzusprechen, sind Maple, Zayu und Clutch die ersten spielbaren FIFA-Turniermaskottchen“, schreibt der Weltverband. Sie sollen in Videospielen auftauchen. Als wäre das noch nicht genug, um dem jungen, zahlenden Publikum den Fußball näherzubringen, hat sich die Fifa noch drei kleine Hintergrundgeschichten zu den Maskottchen einfallen lassen. Das sind sie:Maple ist laut Weltverband nicht nur Elch, sondern auch „Street-Style-Künstler, Musikfan und ein leidenschaftlicher Torhüter“ und glänzt obendrein durch „Kreativität, Beharrlichkeit und Individualität“. Die ein oder andere „legendäre Parade“ soll er in der Vergangenheit ebenfalls schon ausgepackt haben. Unabhängig überprüfen ließ sich das nicht. Daneben zeigt er aber auch für Elche typisches Verhalten und „streift durch alle Provinzen und Territorien Kanadas“.Zayu ist der Stürmer des Trios und – wie für Jaguare üblich – sehr wendig und flink. Die Fifa beschreibt die Raubkatze, die aus dem Dschungel kommt, als große Tänzerin, die gerne isst und mexikanische Traditionen lebt. Zayu trage „Mexikos Herz mit Stolz in sich“.Clutch trägt die Kapitänsbinde und spielt im Mittelfeld der Maskottchen. Ein viertes Gastgeberland hätte der Aufstellung nicht geschadet, dann wäre auch noch eine Verteidigung mit dabei. So muss man sich Clutch wohl eher als Sechser vorstellen, der verteidigt und kreativ nach vorne arbeitet. Immerhin kann er fliegen und sich so schnell über den Platz bewegen.

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WM 2026: Das ist der Spielplan der deutschen Nationalmannschaft

Am 14. Juni steigt die deutsche Nationalmannschaft in die WM 2026 ein. In ihrer Gruppe ist sie der Favorit, allzu leicht wird es aber nicht. So sieht der Spielplan des DFB aus.Ein Selbstläufer ist die Gruppe, die das DFB-Team bei der WM 2026 erwischt hat, nicht. Das Weiterkommen ist trotzdem Pflicht für die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann, die am 14. Juni in das Turnier einsteigt. Hier finden Sie die Übersicht aller WM-Gruppen.WM-Neuling Curaçao ist einer der Gegner in der Gruppe E, dazu noch die Elfenbeinküste und Ecuador. Die Anstoßzeiten der Gruppenphase sind für das deutsche Publikum trotz der Zeitverschiebung gerade noch im Rahmen. Eine Partie beginnt um 19 Uhr und zwei jeweils um 22 Uhr. Der Spielplan des DFB-Teams bei der WM 2026:Gruppenphase Spiel 1: Los geht es am 14. Juni um 19 Uhr deutscher Zeit gegen den Debütanten Curaçao. Ihn als großen Außenseiter der Gruppe zu bezeichnen, würde einem der niederländische Coach Fred Rutten wohl verzeihen, denn genau so ist es. Prominenz gibt es im Kader nicht, die drei wertvollsten Spieler sind laut des Portals „Transfermarkt“ Tahith Chong (Sheffield United), Sontje Hansen (FC Middlesbrough) und Armando Obispo von PSV Eindhoven. Das Spiel findet im NRG Stadium in Houston statt.Gruppenphase Spiel 2: Nach der Pflicht warten auf die Nationalmannschaft noch zwei Küren. Zunächst steht am 20. Juni um 22 Uhr die Elfenbeinküste an, deren Kader schon wesentlich hochkarätiger besetzt ist als der von Curaçao. Unter anderem mit Amad Diallo (Manchester United), Ousmane Diomande (Sporting Lissabon) oder Evan Ndicka (AS Rom) steht internationale Prominenz auf dem Rasen. Trainiert wird die Mannschaft von Emerse Faé. Angepfiffen wird im BMO Field in Toronto.Gruppenphase Spiel 3: Der dickste Brocken wartet am letzten Spieltag auf die Deutschen: Ecuador am 25. Juni um 22 Uhr. In der Mannschaft von Trainer Sebastián Beccacece lauern Topstars wie Moisés Caicedo vom FC Chelsea (Marktwert laut „Transfermarkt“ 110 Millionen Euro), Willian Pacho (Paris Saint-Germain) oder Piero Hincapié vom FC Arsenal. Für den DFB geht es für die Partie an die Ostküste der USA – ins MetLife Stadium in New Jersey.Nach der Gruppenphase bieten sich traditionell verschiedene Möglichkeiten, wie es für die Nationalmannschaft weitergeht. Wird Deutschland Gruppenerster oder -zweiter, zieht es direkt in die K.O.-Phase ein. Bei Platz eins würde das Sechzehntelfinale mit deutscher Beteiligung am 29. Juni um 22.30 Uhr stattfinden, bei Platz zwei wäre es am 30. Juni um 19 Uhr. Durch die große Zahl an teilnehmenden Mannschaften qualifizieren sich auch die acht besten Gruppendritten für das Sechzehntelfinale. Sollte Deutschland eines dieser Teams sein, gäbe es gleich sechs potenzielle Termine (je nachdem, welche Platzierung der DFB innerhalb dieser acht Mannschaften einnehmen würde). Auf das deutsche Publikum würden dann teils undankbare Anstoßzeiten zukommen: 1. Juli, 3 Uhr dt. Zeit1. Juli, 18 Uhr1. Juli, 22 Uhr1. Juli, 3 Uhr2. Juli, 2 Uhr3. Juli, 5 Uhr4. Juli, 3.30 UhrDie weiteren möglichen deutschen Spielansetzungen:Achtelfinale: 4. Juli (23 Uhr), 5. Juli (22 Uhr), 6. Juli (2 Uhr), 7. Juli (2 Uhr) und 7. Juli (22 Uhr)Viertelfinale: 9. Juli (22 Uhr), 10. Juli (22 Uhr), 11. Juli (23 Uhr), 12. Juli (3 Uhr)Halbfinale: 14. oder 15. Juli jeweils um 21 UhrFinale: 19. Juli um 21 UhrWird Deutschland Gruppenletzter, war's das allerdings mit dem WM-Traum, dann ist das Turnier vorbei.

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WM 2026: Das sind alle Fußball-Weltmeister von 1930 bis heute

Die Fußball-WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, ist die 23. in der Geschichte des Sports. Ein Rückblick auf die bisherigen Gewinner.Bei 22 Fußball-Weltmeisterschaften, die bislang veranstaltet wurden, könnte man meinen, es gebe viele verschiedene Nationen, die eine Trophäe ergattern konnten. So ist es aber nicht. Erst acht Länder haben es in der Vergangenheit geschafft, ein Turnier als Sieger zu verlassen: Brasilien, Deutschland, Italien, Argentinien, Frankreich, Uruguay, England und Spanien.Rekord-Weltmeister ist wenig überraschend Brasilien mit fünf Titeln, gefolgt von Deutschland mit vier Titeln. Der Ur-Weltmeister ist Uruguay, welches das allererste Turnier 1930 nicht nur selbst beherbergt, sondern am Ende auch gewonnen hat. Uruguay klingt wie ein Exot auf der Siegerliste? Mitnichten! Auch 1950 packten die Südamerikaner die Trophäe bei der Abreise mit ins Gepäck und lassen damit in der Gesamtrangliste die beiden stolzen Fußballnationen England und Spanien hinter sich, die bislang jeweils erst eine WM gewinnen konnten.Die Liste aller Fußball-Weltmeister:1930 in Uruguay: Uruguay (nach 4:2 gegen Argentinien)1934 in Italien: Italien (nach 2:1 n. V. gegen die Tschechoslowakei)1938 in Frankreich: Italien (nach 4:2 gegen Ungarn)1950 in Brasilien: Uruguay (nach 2:1 gegen Brasilien in der Finalrunde)1954 in der Schweiz: Bundesrepublik Deutschland (nach 3:2 gegen Ungarn)1958 in Schweden: Brasilien (nach 5:2 gegen Schweden)1962 in Chile: Brasilien (nach 3:1 gegen die Tschechoslowakei)1966 in England: England (nach 4:2 n. V. gegen Deutschland (BRD))1970 in Mexiko: Brasilien (nach 4:1 gegen Italien)1974 in Deutschland (BRD): Deutschland (BRD) (nach 2:1 gegen die Niederlande)1978 in Argentinien: Argentinien (nach 3:1 n. V. gegen die Niederlande)1982 in Spanien: Italien (nach 3:1 gegen Bundesrepublik Deutschland )1986 in Mexiko: Argentinien (nach 3:2 gegen Bundesrepublik Deutschland )1990 in Italien: Bundesrepublik Deutschland (nach 1:0 gegen Argentinien)1994 in den USA: Brasilien (nach 0:0 n. V. und 3:2 i. E. gegen Italien)1998 in Frankreich: Frankreich (nach 3:0 gegen Brasilien)2002 in Südkorea/Japan: Brasilien (nach 2:0 gegen Deutschland)2006 in Deutschland: Italien (nach 1:1 n. V. und 5:3 i. E. gegen Frankreich)2010 in Südafrika: Spanien (nach 1:0 n. V. gegen die Niederlande)2014 in Brasilien: Deutschland (nach 1:0 n. V. gegen Argentinien)2018 in Russland: Frankreich (nach 4:2 gegen Kroatien)2022 in Katar: Argentinien (nach 3:3 n. V. und 4:2 i. E. gegen Frankreich)

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WM 2026: Diese Regeln sind neu bei der Fußball-Weltmeisterschaft

Kurz vor Beginn der WM 2026 führen die Regelhüter des Fußballs neue Weisungen ein. Vor allem dem Zeitspiel wollen sie an den Kragen. Und der VAR bekommt mehr Befugnisse.Der Modus ist nicht die einzige Neuerung bei der Fußball-WM 2026. Im Frühjahr hat das International Football Association Board (Ifab) neue Regeln für den Weltfußball präsentiert, die auch für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko gelten werden. Das Ifab ist das oberste Konsortium der Regelhüter – was es beschließt, gilt für den kompletten organisierten Fußball, insbesondere für Turniere wie Welt- und Europameisterschaften oder die Champions League. Verbände können manche Leitlinien des Ifab allerdings anpassen oder nicht übernehmen. Das gilt zum Beispiel für den Jugendbereich. Fixe Regeln sind dafür aber Pflicht und unantastbar – etwa die Abseitsregel. Hier gibt es keinen Spielraum. Festgehalten sind die Fußballregeln im „Laws of the Game“.Vor der WM 2026 gibt es ein paar Regel-AnpassungenDie neuen Regeln gelten ab Sommer. Diese Änderungen hat das Ifab beschlossen:Insbesondere das Zeitspiel ist den Regelhütern ein Dorn im Auge. In der Bundesliga etwa beträgt die Netto-Spielzeit – also jene Minuten, in denen tatsächlich der Ball rollt – nur rund 60 von insgesamt 90 Minuten. Als Konsequenz wurden in der jüngeren Vergangenheit schon längere Nachspielzeiten eingeführt, was zu gemischten Reaktionen bei den Mannschaften führte. Jedoch: Sie sind mitunter selbst schuld, denn insbesondere bei Standardsituationen wird oft Zeit geschunden. Das soll sich ändern.Die Acht-Sekunden-Regel für Torhüter, die besagt, dass die Schlussleute den Ball innerhalb von acht Sekunden abschlagen müssen, wird auf Abstöße und Einwürfe erweitert. Hat ein Schiedsrichter das Gefühl, dass das Spiel verzögert werden soll, startet er einen sichtbaren Fünf-Sekunden-Countdown. Ein verzögerter Einwurf führt zu einem Einwurf des Gegners; ein Abstoß, der zu lange dauert, hat eine gegnerische Ecke zur Folge.Ebenfalls beliebt bei Fußballern: Eine Verletzung vortäuschen oder dramatisieren, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Das hat künftig Folgen. Die Behandlungszeit wurde zwar schon immer zur Nachspielzeit dazugerechnet. Neu ist aber, dass ein Spieler, der sich auf dem Feld behandeln ließ oder dessen Verletzung zu einer Spielunterbrechung führte, eine Minute warten muss, ehe er nach der Behandlung wieder auf das Feld darf. Hier gibt es aber eine wichtige Ausnahme. Denn Teams könnten Verletzungen des Gegenübers in Kauf nehmen, um den Gegner für die Zeit nach der Behandlung zahlenmäßig zu schwächen. Darum gilt: Gibt es für ein Foul eine Gelbe oder Rote Karte, darf der verletzte Spieler auf dem Feld behandelt werden und danach direkt im Spiel bleiben. So sollen Fußballer geschützt werden, die tatsächlich behandelt werden müssen.Auch ums Thema Zeitspiel geht es bei der neuen Regel, wonach Spieler, die ausgewechselt werden, das Feld innerhalb von zehn Sekunden verlassen müssen. Dauert es länger, muss der einzuwechselnde Spieler bis zur nächsten Spielunterbrechung warten, bis er mitmachen darf.Weitere Anpassungen betreffen den Videoschiedsrichter (VAR). Er kann neuerdings auch Eckbälle darauf überprüfen, ob sie korrekt entschieden wurden, wenn aus ihnen ein Tor resultiert. Bisher wurde nur das Tor selbst auf Richtigkeit geprüft.Außerdem ist neu, dass der VAR zweite Gelbe Karten eines Spielers überprüfen kann – also jene, die zu einem Platzverweis führen würden. Erste Gelbe Karten werden nur dann gecheckt, wenn der falsche Spieler oder das falsche Team damit bedacht wurden. Regelverstöße, die zu einer Gelb-roten Karte führen würden, aber nicht vom Schiedsrichter erkannt wurden, werden ebenfalls nicht vom VAR korrigiert.Das Ifab hat zudem beschlossen, dass Spieler, die in einer Konfrontation etwas hinter vorgehaltener Hand sagen, mit der Roten Karte bedacht werden. Damit soll ausgeschlossen werden, dass Spieler ihre Gegner beleidigen, man ihnen das aber hinterher nicht nachweisen kann.Rot soll es ebenso geben, wenn Spieler aus Protest gegen den Schiedsrichter den Platz verlassen. Das gilt auch für Offizielle, die ihre Fußballer auffordern, aus Protest das Feld zu verlassen.Bei der WM 2026 gibt es außerdem eine weitere Neuerung, die aber nicht vom Ifab stammt, sondern vom Weltverband Fifa. So soll es in jeder Partie pro Halbzeit eine dreiminütige Trinkpause geben, jeweils nach rund 22 Minuten Spielzeit. Offiziell lautet die Begründung, dass die Pausen zum Schutz der Spieler eingeführt werden. Die Sache ist aber: Pausen wird es in jeder Partie geben, völlig unabhängig vom Wetter. So solle sichergestellt werden, dass für alle Teams die gleichen zeitlichen Belastungen herrschen, schreibt die Fifa.Während Trinkpausen bei hohen Temperaturen durchaus ihren Sinn haben und es bei vergangenen Turnieren im Ermessen der Schiedsrichter bereits solche Pausen gegeben hat, stößt die Einführung der Unterbrechungen in jeder Partie – selbst bei Regen und 15 Grad – auf Kritik. Der Vorwurf lautet, dass die Fifa damit lediglich mehr Möglichkeiten zur Ausstrahlung von Werbung schaffen möchte. ARD und ZDF, zwei der drei übertragenden deutschen Sender, wollen die Pausen jedenfalls nutzen, um Werbung zu zeigen.Hinweis: Dieser Text wurde aktualisiert.

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WM 2026: Wo laufen die Spiele der Weltmeisterschaft im TV und Stream?

Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft müssen bei der WM 2026 wie auch bei vergangenen Turnieren frei empfangbar sein. Doch wo laufen sie? Und wer zeigt die anderen Partien?104 Partien werden während der Fußball-WM 2026 ausgetragen. Das sind nicht nur mehr als je zuvor, das sind auch etliche Stunden vor dem TV, wenn man alle Spiele sehen möchte. 48 Mannschaften nehmen an dem Turnier in den USA, Kanada und in Mexiko in zwölf Gruppen teil, ein so großes Feld an Nationen hat es bei einer WM noch nicht gegeben.Das bedeutet auch für die übertragenden Sender einen großen Aufwand. Doch wer zeigt die Partien in Deutschland im TV und im Stream? Der Hauptrechteinhaber ist die Telekom mit ihrem Bezahlsender „Magenta TV“. Dort laufen alle Begegnungen des Turniers. WM 2026: Hier laufen die Spiele der Deutschen im TV und Stream Damit Fans aber auch im Free-TV Spiele zu sehen bekommen, haben die ARD und das ZDF Sublizenzen erhalten und zeigen insgesamt 60 Partien im linearen Fernsehen und in ihren Mediatheken. Besonders relevant ist das hierzulande natürlich für die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, die allesamt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk laufen werden. Das ist der Sendeplan:Das erste deutsche Gruppenspiel gegen Curaçao am Sonntag, 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit zeigt die ARD.Das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste am Samstag, 20. Juni, um 22 Uhr deutscher Zeit zeigt das ZDF.Das dritte Gruppenspiel gegen Ecuador am Donnerstag, 25. Juni, um 22 Uhr deutscher Zeit zeigt die ARD. Falls Deutschland die Gruppenphase übersteht und ins Sechzehntelfinale einzieht, ist diese Partie im ZDF zu sehen. Bei jedem Weiterkommen des DFB-Teams wechseln sich die Öffentlichen ab – das bedeutet, das Achtel- und Halbfinale laufen in der ARD, das Viertelfinale und auch das Finale laufen im ZDF. Letzteres auch, wenn es ohne deutsche Beteiligung stattfindet. Das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika überträgt ebenfalls das ZDF. Die beiden Halbfinals laufen ebenso in den Öffentlichen.Übrigens: Dass das Eröffnungsspiel, Partien der deutschen Mannschaft, die Halbfinals und das Finale frei empfangbar sein müssen, ist im Medienstaatsvertrag festgeschrieben. Sie gelten als Ereignisse von „erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung“ (Paragraf 13).

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WM 2026: Das sind die Gruppen der Fußball-Weltmeisterschaft

Die Fußball-WM 2026 bringt eine Premiere mit sich: Zum ersten Mal sind 48 Nationen dabei. Das ergibt ein pickepackevolles Teilnehmerfeld mit zwölf Gruppen. Hier die Übersicht. Die Play-offs zur Fußball-WM 2026 sind vorbei – und damit stehen die Gruppen des Turniers fest. Mit der Zunge schnalzen dürften Fußball-Fans beim Anblick der einzelnen Paarungen aber nicht. Eine ominöse „Todesgruppe“, wie es sie bei vergangenen Turnieren immer mal wieder gegeben hat, drängt sich beim Anblick der Gruppen 2026 nicht auf.Das liegt auch am aufgeblähten Teilnehmerfeld. Erstmals sind 48 Mannschaften am Start, dass es da qualitative Schwankungen gibt, ist nur logisch. Deutschlands Gruppe dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann keine Angst machen, Respekt einjagen allerdings schon. Das DFB-Team trifft in der Gruppenphase auf Ecuador, die Elfenbeinküste und Curaçao. Letzterer ist ein WM-Neuling. Davon gibt es beim Turnier fünf: neben Curaçao noch Kap Verde, Usbekistan, Jordanien und den Kongo.Die Gruppen der Fußball-WM 2026 in der Übersicht:Gruppe AMexikoSüdkoreaSüdafrikaTschechienGruppe BKanadaSchweizKatarBosnien und HerzegowinaGruppe CBrasilienMarokkoHaitiSchottlandGruppe DUSAAustralienParaguayTürkeiDas ist die deutsche Gruppe bei der WM 2026Gruppe E (die deutsche Gruppe)DeutschlandEcuador (deutscher Gegner am 25. Juni, 22 Uhr deutscher Zeit)Elfenbeinküste (20. Juni, 22 Uhr)Curaçao (14. Juni, 19 Uhr)Gruppe FNiederlandeJapanTunesienSchwedenGruppe GBelgienIranÄgyptenNeuseelandGruppe HSpanienUruguaySaudi-ArabienKap VerdeGruppe IFrankreichSenegalNorwegenIrakGruppe JArgentinienÖsterreichAlgerienJordanienGruppe KPortugalKolumbienUsbekistanDR KongoGruppe LEnglandKroatienGhanaPanamaDie Fußball-WM 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt und beginnt am 11. Juni um 21 Uhr deutscher Zeit mit dem Auftaktspiel zwischen Mexiko und Südafrika im Aztekenstadion in Mexiko City. Das Endspiel wird am 19. Juli um 21 Uhr im MetLife Stadium in New Jersey angepfiffen.

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Fußball-WM 2026: Das sind die teuersten Spieler des Turniers

Im Profifußball werden die Transfersummen immer absurder. Bei der WM 2026 sind einige Spieler dabei, deren Marktwert über 100 Millionen Euro liegt – darunter auch zwei Deutsche.„Geld schießt keine Tore“, lautet eine Fußballfloskel. Das mag teilweise stimmen – ein Team benötigt vor allem eine gute Chemie, um erfolgreich zu sein. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Klubs mit den teuersten Spielern meist zu den besten der Welt gehören.An der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada nehmen einige Profis mit einem Marktwert von (deutlich) mehr als 100 Millionen Euro teil.Eine Übersicht der teuersten Spieler der WM 2026 finden Sie in dieser Fotostrecke.Wirtz und Musiala sind die teuersten DFB-Profis bei der WM 2026Zwei deutsche Nationalspieler gehören zu den Spielern mit dem größten Preisschildern beim Turnier in Nordamerika: Florian Wirtz und Jamal Musiala, beide 23 Jahre alt. Wirtz, der im Sommer 2025 für 150 Millionen Euro zum FC Liverpool wechselte, ist mit einem Marktwert von 110 Millionen Euro gelistet. Musiala liegt bei rund 100 Millionen Euro.Der Offensivkünstler vom FC Bayern München war mit einem Wadenbeinbruch über sechs Monate ausgefallen und steht erst seit Anfang des Jahres wieder auf dem Platz. Das dürfte seinen Marktwert wesentlich beeinflusst haben.Es klingt absurd, aber bei der WM 2026 sind Profis dabei, die ungefähr das Doppelte von Musiala kosten würden. Welche Spieler das sind, erfahren Sie, wenn Sie sich durch die Bilder klicken.Hinweis: Alle hier angegebenen Marktwerte basieren auf den Schätzungen der Plattform transfermarkt.de (Stand: 2. Juni 2026). Es handelt sich nicht um offizielle Angaben von Verbänden oder Vereinen, sondern um redaktionell geprüfte Richtwerte, die den Transfermarkt möglichst realistisch abbilden sollen.

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Formel-1-Protest erfolgreich: Wegen 77 Zentimetern: Gasly bekommt Monaco-Podest zurück

In Monaco hagelt es förmlich Zeitstrafen wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse. Pierre Gasly verliert nach der Zieldurchfahrt sogar seinen dritten Platz. Dagegen geht sein Team vor.Nach dem erfolgreichen Einspruch seines Formel-1-Rennstalls Alpine bekommt der französische Fahrer Pierre Gasly seinen dritten Platz vom Grand Prix von Monaco wieder zugesprochen. Die beiden im Fürstentum gegen Gasly ausgesprochenen Fünf-Sekunden-Strafen wegen angeblich zu schnellen Fahrens in der Boxengasse wurden nach einer Anhörung und wegen einer Fehlberechnung von gerade einmal 77 Zentimetern zurückgenommen. Der am vergangenen Sonntag nachträglich als Dritter gewertete Isack Hadjar von Red Bull verliert seinen Podestplatz.Während des Rennens im Fürstentum am vergangenen Sonntag hatte es zahlreiche Zeitstrafen wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse gegeben. Nicht nur Gasly wurde vorgeworfen, mehr als die vorgeschriebenen 60 km/h gefahren zu sein. Der Franzose saß im Gegensatz zu seinen Konkurrenten seine Strafe aber nicht ab, weshalb nach dem unverzüglichen Protest von Alpine gegen seine Versetzung auf den siebten Rang sein Fall nach einem Einspruch auch neu untersucht werden konnte.Rennstall liefert Beweise für regelkonforme FahrweiseDer Rennstall konnte nun vor dem Grand Prix von Barcelona-Katalonien nachweisen, dass Gasly das Tempolimit nicht überschritten hat. Der Motorsport-Weltverband Fia hatte wegen veränderter Streckenbegrenzungen die offizielle Messzone in der Boxengasse um 77 Zentimeter zu lang berechnet. Legt man diese Distanz Gaslys beiden strittigen Fällen zugrunde, lag er mit 58,7 km/h und 58,8 km/h stets im regelkonformen Bereich. Somit durfte sich der 30-Jährige doch über das sechste Podium seiner Karriere freuen.

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WM 2026: Was deutsche Fans ausgeben, wenn sie zu jedem Spiel reisen

Wer die DFB-Elf bei der Fußball-WM vor Ort bis zum möglichen Titel begleiten möchte, muss tief in die Tasche greifen. Zwei Standorte werden für Fans besonders teuer.

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Betagte Profis: Das sind die Oldies der Fußball-WM 2026

Bei der WM 2026 wollen es einige Fußball-Oldies noch einmal wissen. Das Turnier dürfte für sie eine Abschiedstour werden. Diese in die Jahre gekommenen Profis sind dabei.Sie können es einfach nicht lassen: An der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada nehmen einige Profis teil, die auf die 40 zugehen oder sie schon geknackt haben. Trotz ihres hohen Sportleralters spielen sie in ihren Nationalmannschaften teils noch wichtige Rollen.Da wäre etwa der ewige Cristiano Ronaldo, 41 Jahre alt, der kürzlich mit seinem Klub Al-Nassr die Meisterschaft in Saudi-Arabien gewann – sein erster Titel in dem Wüstenstaat. Der Portugiese ist trotz einer Tätlichkeit in der WM-Qualifikation nicht für die ersten Spiele des Turniers gesperrt (der stern berichtete). Trainer Roberto Martinez kann also gleich zu Beginn auf seinen Superstar zurückgreifen.Sechste WM für Ronaldo und MessiFür Ronaldo ist es die sechste WM – gleiches gilt für seinen langjährigen Kontrahenten Lionel Messi. Der mittlerweile 38-jährige Star von Inter Miami geht nach dem Triumph in Katar 2022 mit Argentinien als Titelverteidiger ins Rennen. Im Gegensatz zu Messi war es Ronaldo bislang nicht vergönnt, den WM-Pokal in den Himmel zu stemmen. Das will der Portugiese in diesem Sommer ändern.Die meisten hier aufgeführten Oldies werden wohl ihre letzte WM spielen. Ronaldo allerdings ließ bislang offen, ob er womöglich sogar bei der WM 2030 noch als Spieler dabei sein will. Sein Heimatland Portugal ist neben Spanien und Marokko sowie Uruguay, Argentinien und Paraguay, wo je ein Spiel stattfinden wird, Gastgeber des Turniers. Ronaldo wäre dann 45 Jahre alt. Eine Teilnahme von „CR7“ ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.Deutschlands Oldie heißt Manuel NeuerBei der WM 2026 hat auch die deutsche Nationalmannschaft einen Oldie in ihren Reihen: Torwart-Urgestein Manuel Neuer kehrte nach seinem Rücktritt im Sommer 2024 als Nummer eins zurück ins DFB-Team. Über sein Comeback wurde viel diskutiert, da Bundestrainer Julian Nagelsmann sich lange zu Oliver Baumann bekannt hatte, ihn dann aber kurz vor dem Turnier zur Nummer zwei degradierte (lesen Sie dazu: Wie Neuers Sensationscomeback im Hintergrund vorbereitet wurde | stern+).Der älteste Spieler aller Zeiten bei einer Fußball-WM war übrigens auch ein Torwart: Der Ägypter Essam El Hadary spielte als damals 45-Jähriger beim Turnier in Russland 2018. Dieser Rekord wird bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada nicht gebrochen. Der älteste Spieler ist Schottlands Torwart Craig Gordon mit 43 Jahren.Diese und weitere Oldies bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada finden Sie in dieser Fotostrecke.

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Ex-Bundestrainer: Jogis WM-Wunschliste – diese Spieler fehlen Löw im DFB-Kader

Joachim Löw führte Deutschland 2014 zum WM-Titel. Wie schätzt der Ex-Bundestrainer den diesjährigen Kader ein? Und was ist seine Meinung zur größten WM aller Zeiten?Joachim Löw führte Deutschland 2014 zum WM-Titel. Wie schätzt der Ex-Bundestrainer den diesjährigen Kader ein? Und was ist seine Meinung zur größten WM aller Zeiten?

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Unparteiische: Headset und Hightech: Was die WM-Schiedsrichter alles mit sich herumtragen

Gelbe Karte, Rote Karte, Trillerpfeife – klar, das hat auch ein WM-Schiedsrichter dabei. Aber noch viel mehr. Das gehört alles zur Ausrüstung der Unparteiischen.In der 83. Minute richteten sich die Blicke auf Wilton Sampaio. Per Stadiondurchsage über sein Headset schickte er nach Ansicht der Videobilder den Südafrikaner Themba Zwane im WM-Auftaktspiel gegen Mexiko vom Platz. Die Worte des brasilianischen Schiedsrichters waren zwar zu großen Teilen kaum verständlich, was für allerlei Belustigung sorgte, aber die entscheidende Botschaft schon: „Decision: direct free kick, red card.“ Es war einer von drei Platzverweisen in der Auftaktpartie (lesen Sie hier den Spielbericht).Fußball-WM-Schiedsrichter: Hightech und AlthergebrachtesDas markante und inzwischen auch in der Bundesliga bestens bekannte Headset ist nur einer von vielen Ausrüstungsgegenständen, die die Unparteiischen während der Spiele mit sich herumtragen müssen. Über das Kommunikationssystem mit Kopfhörer und Mikrofon stehen der Schiedsrichter, seine Assistenten, der vierte Offizielle sowie der Video Assistant Referee (VAR) in permanentem Funkkontakt, um sich über die Ereignisse auf dem Platz auszutauschen. Zudem kann das Mikrofon des Schiedsrichters, wie in der 83. Minute geschehen, auch auf die Stadionlautsprecher geschaltet werden. So sollen die VAR-Entscheidungen dem Publikum auf den Rängen transparent gemacht werden.Neu bei einer Fußball-Weltmeisterschaft ist die sogenannte RefCam: eine ultraleichte Kamera, die direkt am Kopf des Schiedsrichters angebracht wird, um den Fernsehzuschauern auch die Sicht des Schiedsrichters zeigen zu können – näher dran am Geschehen geht kaum. Künstliche Intelligenz hilft dabei, die Bilder zu stabilisieren.Ein weiteres technisches Hilfsmittel ist die Spezialarmbanduhr für die Torlinientechnik. Durch Hochgeschwindigkeitskameras und ein Ball-Tracking-System soll zweifelsfrei erkannt werden, ob sich der Ball mit vollem Umfang hinter der Torlinie befindet. In weniger als einer Sekunde sendet das System einen Impuls an die Uhr und signalisiert dem Schiedsrichter ein Tor.Seit der WM 2014 im Einsatz und inzwischen bewährt ist das Freistoßspray: sich verflüchtigender Schaum, mit dem die Schiedsrichter bei Freistößen die Position des Balles und die vorgeschriebene Mindestdistanz der Mauer auf dem Rasen markieren können, damit sich die Mannschaften keine regelwidrigen Vorteile verschaffen können.Geradezu antiquiert kommen daneben die üblichen Utensilien daher, die die Schiedsrichter während der 90 Minuten bei sich haben – von der Kreisklasse bis zur Champions League: die Münze zur Seitenwahl, die Gelbe Karte und die Rote Karte, die Pfeife, eine Uhr sowie Notizblock und Stift. Einiges davon auch gerne in doppelter Ausführung, um bei Verlust oder Beschädigungen weiterhin das Spiel leiten zu können.

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Fußball-WM 2026: Das ist das Hotel des DFB-Teams – es hat ein ungewöhnliches Speiseangebot

Während der WM 2026 wird die deutsche Nationalmannschaft in einem Hotel in North Carolina unterkommen. Wir werfen einen Blick in das Hotel, das einst eine Privatresidenz war.Der „Geist von Malente“ umweht die Nationalmannschaft bis heute. Vier Wochen bei der WM 1974 und eine Woche vor der WM 1990 verbrachte die Nationalmannschaft in der Sportschule – und gewann jeweils den Titel. Auch das Campo Bahia in Brasilien wurde beim WM-Triumph 2014 legendär. Kann das auch dem Graylyn Estate in North Carolina gelingen? Dort kommt das Team von Julian Nagelsmann bei der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko unter. Ausschlaggebend für die Entscheidung dürfte auch die Nähe zur Wake Forest University und die für US-Hochschulen üblichen hervorragenden Sportanlagen gewesen sein. So ist die Universität keine zwei Kilometer vom Graylyn Estate entfernt, verfügt über drei Trainingsplätze und jede Menge weitere Sporteinrichtungen. „Wir haben hier drei Fußballplätze in einem sehr, sehr guten Zustand, die alle Ansprüche, die wir aus sportlicher Sicht stellen, erfüllen“, erklärte Nagelsmann bei der Verkündung der Unterkunft.WM 2026: Hotel des DFB-Teams bietet viel LuxusDas Hotel selbst blickt auf eine lange Historie zurück: Es ist 101 Jahre her, dass Bowman Gray auf den Gedanken kam, seinen Wunsch zu realisieren. Der Industrielle und seine Frau Nathalie kauften in Winstom-Salem ein Stück Land, um sich ihr Traumhaus zu bauen. Gray war ebenso wie die Stadt im US-Bundesstaat North Carolina mit Tabak reich geworden. 1932, sieben Jahre nach Baubeginn, waren die Arbeiten am Graylyn Estate beendet. Die Familie Gray bezog das Anwesen mit den 85 Zimmern und einer Wohnfläche von fast 4300 Quadratmetern – damals das zweitgrößte Haus in North Carolina.Viel Zeit, seinen neuen Luxus zu genießen, hatte Bowman Gray nicht. Er starb nur drei Jahre später während einer Kreuzfahrt an einem Herzinfarkt. 1972 spendete die Familie Gray das Anwesen der Wake Forest University, zu der die Grays eine enge Beziehung pflegten. Mit einem Fond ermöglichten sie bereits 1941 die Gründung eines medizinischen Hochschulzweigs, auch die Gelder für den Bau eines Stadions für Autorennen und Footballspiele stammten einst aus dem Fond.Nachdem die Universität das Anwesen zunächst als Studierendenwohnheim nutzte, ist es seit 1984 ein Boutique-Hotel, in dem noch einige Traditionen aufrechterhalten werden. Um Butter und Scotch, die beiden Hunde der Familie Gray zu ehren, gibt es jeden Nachmittag Butterscotch Cookies. Dazu können Gäste kostenlos auf einen unbegrenzten Vorrat Eiscreme zurückgreifen – der Lieblingssüßigkeit von Bowman Gray.

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Kanada, Mexiko, USA: Aztekenstadion, MetLife Stadium & Co: Die Spielorte der WM 2026

Moderne Sporttempel und legendäre Spielstätten: Die 16 Stadien der Fußball-WM 2026 sind mitunter spektakulär. Dafür warten auf Teams und Fans weite Wege.Wer nicht besonders reisefreudig ist, sollte sich Gedanken machen, ob die Fußball-WM 2026 die richtige Veranstaltung für ihn ist. Über drei Länder – Kanada, Mexiko und die USA – und 16 Stadien erstreckt sich das Turnier. Zwischen den am weitesten voneinander entfernten Arenen (Vancouver und Miami) liegen rund 4500 Kilometer Distanz.  Während die Fans noch den Luxus haben, sich die Spielorte, die sie besuchen wollen, aussuchen zu können (mit entsprechendem Losglück bei der Ticketvergabe natürlich), müssen die Fußballer schon mehr Sitzfleisch mitbringen, um zwischen den Spielorten der Weltmeisterschaft umherzupendeln. Die Strecken, die sie dabei zurücklegen müssen, sind teils sehr lang. Es warten architektonische Highlights wie das Estadio Akron in Guadalajara, das einem Vulkan nachempfunden wurde, oder die modernen, spektakulären Arenen in den USA. Anders als bei einigen anderen Weltmeisterschaften der jüngeren Vergangenheit wurden für die WM nicht extra neue Stadien gebaut, die danach kaum noch benötigt werden und finanzielle Probleme verursachen – siehe Brasilien.Trotzdem gab und gibt es Kontroversen. Etwa um das legendäre Aztekenstadion in Mexiko City, das aktuell noch umgebaut wird. Um es herum entsteht ein neuer Komplex inklusive Einkaufszentrum und neuer Parkhäuser. Die Nachbarn fürchten dadurch Gentrifizierung und steigende Mieten. Auch um die Umbauten mancher Stadien gab es Streit, insbesondere wegen der Kosten. Der internationale Fußballverband Fifa als Veranstalter wird es nicht stören, er erwartet ein Turnier der Superlative.Übrigens: Für das Turnier müssen die meisten Stadien ihre regulären Namen ablegen. Viele von ihnen tragen Sponsoren-Namen – etwa die Arena in Dallas, die eigentlich „AT&T Stadium“ heißt. Die Fifa hat für das Turnier ihre eigenen Geldgeber und möchte nicht für andere Unternehmen gratis Werbung machen. Deshalb sind die Stadien einfach nach ihren Städten benannt. Etwa „Dallas Stadium“ oder „Toronto Stadium“. Bloß der BC Place in Vancouver, darf seinen Namen behalten. „BC“ steht ganz unverfänglich für British Columbia, die Provinz, in der Vancouver liegt.

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Fußball-Nationalmannschaft: Deutsche Tugenden gegen Curaçao: „Zeigen, wie gut wir sind“

3:0? 5:0? 7:0? Im Auftaktspiel gegen die No-Name-Kicker aus der Karibik kann es nur um die Höhe des Sieges gehen. Aber was ist wirklich drin? Der Bundestrainer traut sich vor allem personell viel.Tiefstapeln? Das kleine Curaçao groß und stark reden? Nein, das ist nichts für Nico Schlotterbeck, einen Fußballer mit Titelambitionen - und damit ganz nach dem WM-Geschmack von Julian Nagelsmann. Nach 18 Tagen Vorbereitung und zwei Testspielsiegen gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) wird es beim lange aufgeschobenen Länderspiel-Comeback von Manuel Neuer ernst für die Nationalmannschaft - und alle brennen für den Turbostart. 3:0? 5:0? 7:0? Gegen den WM-Neuling, Weltranglisten-82. und krassen Außenseiter Curaçao darf es in Gruppe E am Sonntag (19.00 Uhr MESZ/ARD und Magenta TV) in Houston wahrlich keine Probleme geben, wenn der viermalige Weltmeister Deutschland beim XXL-Turnier in Amerika Großes anstreben will.Ein Auftaktsieg gebe zwar keine „Garantien“ für einen WM-Erfolg, sagte Sportdirektor Rudi Völler (66) aus weiser Erfahrung. „Es gibt aber zumindest eine gewisse Ruhe, wenn du gut startest und damit alle gut drauf sind bei einem so langen Zusammensein im Turnier.“  Schlotterbeck, auf dem Platz Verteidiger und damit Defensiv-Experte, schwang sich deutlich offensiver zum forschen Teamsprecher auf: „Ich freue mich, dass das Turnier jetzt losgeht, und wir allen zeigen können, wie gut wir sind.“Forsche Töne: Wir sind eine Top-top-top-Mannschaft Zweifel an einem positiven Turnierstart nach den zurückliegenden WM-Desastern 2018 in Russland und 2022 in Katar wischte der 26 Jahre alte Dortmunder auf dem Pressepodium im DFB-Quartier beiseite. „Wir sind eine Top-top-top-Mannschaft“, tönte der 26-Jährige, der beim Vorrunden-Aus vor vier Jahren dabei war: „Curacao ist eine gute Mannschaft. Ganz viele Spieler sind in den Niederlanden ausgebildet worden. Sie sind nicht zu unterschätzen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir der Favorit sind und das Spiel gewinnen werden.“ Die Fallhöhe ist damit gesetzt. Die Offensive um Kai Havertz, Florian Wirtz, Jamal Musiala und die für den verletzten Bayern-Youngster Lennart Karl in die Startelf gerutschte Reizfigur Leroy Sané zur US-Anstoßzeit mittags um 12.00 Uhr unter dem geschlossenen Hallendach müssen als Tore-Lieferdienst funktionieren. „Es herrscht kein Druck“, behauptete Schlotterbeck, „sondern wir freuen uns. An unsere eigene Stärke zu glauben, ist das Allerwichtigste.“ Aber wie stark ist der 26-Mann-Kader wirklich? Klar, gegen die gut gelaunten, unbekümmerten No-Name-Kicker von der Karibik-Insel mit dem Trainer-Senior Dick Advocaat (78) muss ein Klassenunterschied zu sehen sein. Auch wenn Völler davor warnte, was im unberechenbaren Fußball alles passieren könnte. „Wir dürfen keine Rote Karte kriegen, keine Gelb-Rote Karte. Ein Spiel Zehn gegen Elf kann auch gegen einen schwächeren Gegner kompliziert werden.“Tahs Wunsch: Deutschland-Flaggen raus und ans Auto packenEin Topstart soll einen Energieschub auslösen - und erste Euphorie in der über 8.000 Kilometer entfernten Heimat. „Ich wünsche mir einfach, dass jetzt angefangen wird, die Deutschland-Flaggen auszupacken und die Leute diese an ihr Auto packen, damit das WM-Feeling aufkommt. Dafür können wir sorgen, wenn wir ein gutes erstes Spiel machen“, sagte Bayern-Verteidiger Jonathan Tah bei der Pressekonferenz mit Innenverteidiger-Kollege Schlotterbeck.Tah erlebt mit 30 Jahren seine erste WM. Für den zehn Jahre älteren Neuer ist es die fünfte. Und Deutschlands Rekordtorwart beginnt sie mit einem riskanten Kaltstart. Hält die linke Problemwade womöglich in acht Spielen in 35 Tagen? Auf den Mythos, auf „die Aura“ des ewigen Manu setzen die Teamkollegen und vor allem auch der Bundestrainer, der dafür den verlässlichen Hoffenheimer Oliver Baumann (36) zur Nummer zwei degradierte. „Man muss in der Lage sein, Entscheidungen zu treffen und zu revidieren. Wir sind im Trainerteam bereit, etwas zu riskieren“, sagte Nagelsmann. Mut hat der 38-Jährige, das muss man dem Bundestrainer lassen vor seiner ersten WM. Drei Turnierdebütanten haben es in die erste WM-Elf geschafft. Der 18-jährige Karl wäre - ohne das Pech eines Muskelbündelrisses - der vierte gewesen. Brown, Pavlovic, Nmecha - Nagelsmann traut sich wasDer Frankfurter Nathaniel Brown (22) hat mit seinem Top-Speed David Raum links hinten verdrängt. Den WM-Debütanten Aleksandar Pavlovic (22) und Felix Nmecha (25), zusammen 19 Länderspiele, vertraut Nagelsmann den Maschinenraum im Mittelfeld an, in dem die Balance zwischen Defensive und Offensive hergestellt werden muss. Und offensiv ruhen die Hoffnungen neben einem gereiften Havertz auf einem „Wusiala“-Revival mit Wirtz und Musiala. Für Curaçao sollte es locker reichen. Die Elfenbeinküste (Platz 33) und Ecuador (Platz 23) werden den Weltranglisten-Zehnten danach schon mehr fordern. Und reicht die Qualität dann auch für die großen Spiele in der K.o.-Phase? Schon im Achtelfinale könnte Frankreich oder Brasilien der Gegner heißen. Schlotterbeck kann das nicht verunsichern. „Ich sehe in unserer Mannschaft sehr viele Spieler, die talentiert sind, die sich noch gar nicht den Kopf machen, wie groß eine WM ist. Dazu sehe ich viele Spieler, die an ihrem Peak (Höhepunkt) sind. Und ich sehe zwei, drei, vier Spieler, die ihre letzte WM spielen. Wir haben also eine Mischung, die brutal gut ist.“ Völler steckt das erste Etappenziel ab Schlotterbeck beschwört im fernen North Carolina sogar die Merkmale, die das DFB-Team einst zur weltweit gefürchteten Turniermannschaft machten. „Was wir lange nicht hatten: Wir haben deutsche Tugenden auf dem Platz. Wir haben Disziplin. Wir haben Leidenschaft. Wir haben Widerstandsfähigkeit.“Und mit diesen deutschen Tugenden, „die uns früher ausgezeichnet haben, sind wir richtig gut und brauchen uns vor niemandem zu verstecken“, sagte der BVB-Profi. Völler beließ es vor Curaçao beim ersten Etappenziel: „Wir wollen die Gruppenphase überstehen und am liebsten Gruppenerster werden.“

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Pressestimmen WM-Auftakt: Das Aztekenstadion „bebte wie schon lange nicht mehr“

„¡México, qué lindo!“ – „Mexiko, wie schön!“ Der Gastgeber feiert einen perfekten Start in die WM 2026. Was Medien aus aller Welt über das Eröffnungsspiel schreiben.MexikoRecord: „Mexiko erreicht sein erstes Ziel, besiegt Südafrika und bricht den Fluch bei Eröffnungsspielen.“El Universal: „Mexiko triumphiert über Südafrika und liefert die besten Memes. Mexikanische Fußballfans vergaßen kurzzeitig ihre Differenzen, um die mexikanische Nationalmannschaft zu unterstützen.“El Universal: „Die mexikanische Nationalmannschaft eröffnet die WM 2026 mit einem glanzlosen Sieg. Aber das Stadion von Mexiko-Stadt erinnerte sich an seine Vergangenheit und daran, dass es vor nicht allzu langer Zeit noch das legendäre Aztekenstadion war. Der Austragungsort, der an diesem Nachmittag zum dritten Mal eine Weltmeisterschaft ausrichtete, bebte wie schon lange nicht mehr.“SüdafrikaKickoff: „Mehr rote Karten als Tore – Bafana Bafana startet mit einer enttäuschenden Leistung.“Sowetan: „Bafana haben nach der holprigen Niederlage gegen Mexiko das Messer an der Kehle.“ItalienLa Gazzetta dello Sport: „Zwei Tore, zwei Rote Karten – und kein Problem für Aguirres Mexikaner. Südafrika tut sich schwer und wirkt technisch und taktisch deutlich unterlegen.“Tuttosport: „Ein gelungener Auftakt für Mexiko. Der Gastgeber startet souverän in die WM. Südafrika erlebt ein Debakel mit vielen Fehlern und zwei Platzverweisen.“Corriere della Sera: „Ein gelungener Auftakt für Mexiko, das im Eröffnungsspiel keine große Mühe hatte, ein Südafrika zu bezwingen, das in erheblichen Schwierigkeiten steckte. Die ehrgeizige ‚Tri‘ startet mit dem richtigen Fuß und macht die 80.000 Zuschauer glücklich.“SpanienAS: „Das schöne, geliebte und siegreiche Mexiko! Südafrika konnte dem Kampfgeist, dem Siegeswillen und dem attraktiven Fußball der Gastgeber nichts entgegensetzen.“Marca: „¡México, qué lindo! – Mexiko, wie schön! Was für ein WM-Auftakt, absolut irre! Ein fantastisches Debüt für Mexiko mit Toren von Quinones und Raúl Jiménez in einem historischen Spiel mit drei Platzverweisen, DREI!“El Pais: „Mexiko bricht den Fluch gegen Südafrika beim Fußballfest der Welthauptstadt des Fußballs. Die Gastgeber setzen sich gegen eine harmlose afrikanische Auswahl in einem mystischen und hingebungsvoll unterstützenden Aztekenstadion durch.“FrankreichL'Equipe: „Mexiko ist Herr im eigenen Haus. Nachdem Julian Quinones, der Torschützenkönig der Saudi Pro League in dieser Saison, schnell die Führung erzielt hatte, dominierte Mexiko die Partie und geriet nie wirklich in Bedrängnis.“Le Figaro: „Ein beeindruckender Sieg Mexikos.“ USACNN: „In einem Spiel, das mehr Rote Karten als Tore bot, hat Mexiko das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft 2026 mit 2:0 gegen Südafrika gewonnen. Mexiko hat bewiesen, warum niemand im Aztekenstadion gegen die Mannschaft antreten möchte.“ESPN: „Dank des Heimvorteils trauen viele Mexiko bei diesem Turnier eine starke Leistung zu, und vor den Augen der Weltöffentlichkeit gelang dem Team ein gelungener Auftakt in Gruppe A. Südafrika hingegen wirkte ideenlos und wird eine deutliche Leistungssteigerung benötigen, um bei dieser Weltmeisterschaft noch etwas zu erreichen.“New York Post: „Hitziges WM-Auftaktspiel zwischen Mexiko und Südafrika: Die Weltmeisterschaft 2026 begann auf spektakuläre Weise. Sie startete zudem mit einer gehörigen Portion Härte.“USA Today: „Mexiko überrollt Südafrika zum WM-Auftakt in der roten Kartenflut. Mexiko hat die WM 2026 genau so begonnen, wie es sich das erhofft hatte.“The Washington Post: „Mexiko startet mit Schwung in die Weltmeisterschaft. Das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft brachte eine Seltenheit im internationalen Fußball: drei Platzverweise.“SchweizBlick: „Zwei Tore, drei Rote Karten und ein Torschütze, der in Tränen ausbricht. Das WM-Auftaktspiel zwischen Mexiko und Südafrika endet mit dem besseren Ende für den Gastgeber. Eine Hand Gottes gibts im Eröffnungsspiel der Mexikaner gegen Südafrika aber nicht. Und auch kein Jahrhunderttor. Dafür ganz, ganz große Emotionen. Als Raul Jiménez den erlösenden zweiten Treffer für seine Mexikaner erzielt, bricht er in Tränen aus, zeigt mit dem Arm gen Himmel, huldigt seinem erst im März verstorbenen Papa Don.“ EnglandThe Guardian: „Ein triumphaler Sieg im Aztekenstadion bietet eine Atempause von den Unruhen auf den Straßen von Mexiko-Stadt.“The Sun: „Drei Platzverweise im völlig verrückten WM-Eröffnungsspiel – England wird von möglichen Rivalen sofort gewarnt. Die Weltmeisterschaft begann mit Rot-Wahnsinn. Und einer frühen Warnung für England vor einem möglichen Achtelfinalgegner.“Daily Mirror: „Mexiko besiegte Südafrika im Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft, während in einem verrückten Spiel im Aztekenstadion drei Spieler vom Platz gestellt wurden.“IndienTimes of India: „Schnelle Tore, furiose Tacklings und historische Momente definieren das Eröffnungsspiel: Mexiko hätte sich keinen besseren Start in die WM 2026 malen können.“ ÖsterreichDer Standard: „Der Eröffnungspunkt war nicht zufällig gewählt: Mexiko liebt Fußball, Mexiko mag Fußball, Mexiko kann Fußball. Und Mexiko präsentierte sich genau so; die Erwartungen wurden erfüllt.“Kurier: „Mexiko war im ersten Spiel des Turniers gegen Südafrika klar besser, vergab beim 2:0 allerdings die Chance auf einen Kantersieg.“

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Fußball-Nationalmannschaft: Keine Einigung über WM-Prämien kurz vor Turnierstart

Die Verhandlungen über die Prämien für die Nationalspieler laufen noch. Was die WM-Aufstockung und neue FIFA-Zahlungen für Spieler und Verband bedeuten und was Kapitän Kimmich dazu sagt.Kurz vor dem WM-Start der deutschen Fußball-Nationalmannschaft sind die Verhandlungen über die Turnierprämien zwischen den Spielern und dem DFB nicht abgeschlossen. „Ja, wir sind kurz davor. Also, es sieht gut aus“, sagte Jonathan Tah bei einer Pressekonferenz in Winston-Salem. Der Abwehrspieler des FC Bayern gehört wie Kapitän und Vereinskollege Joshua Kimmich zu den Profis, die für die Mannschaft mit dem Verband verhandeln. Dass kurz vor dem WM-Auftakt am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in Houston gegen Curaçao nicht alle Prämiendetails vereinbart sind, ist ungewöhnlich. „Wir sind in guten Gesprächen mit dem Mannschaftsrat. Aber wir führen die Verhandlungen nicht öffentlich“, hatte DFB-Präsident Bernd Neuendorf im Mai gesagt. In der Vorwoche hatte der Verbandschef in Chicago auch noch keinen Vollzug bekanntgeben können. Rekordzahlung nach WM-Sieg 2014Die höchste Prämie kassierten bislang die letzten deutschen Weltmeister um Kapitän Philipp Lahm 2014 in Brasilien mit 300.000 Euro pro Mann. Für den Titelgewinn bei der Heim-EM 2024 hätte es sogar 400.000 Euro gegeben. Nach dem Viertelfinal-Aus gegen Spanien kassierte jeder der 26 Akteure 100.000 Euro. Bei den vergangenen zwei WM-Turnieren 2018 in Russland und 2022 in Katar gingen die Spieler nach dem Aus in der Vorrunde jeweils leer aus.Kimmich hatte zum Start der WM-Vorbereitung Ende Mai in Herzogenaurach die Spieler-Perspektive erläutert. „Das ist ein schöner Nebeneffekt, der einem zusteht, weil man auch abliefert. Aber der Erfolg motiviert uns mehr als die Kohle“, sagte der 110-malige Nationalspieler. Natürlich sei allen klar, dass bei der XXL-WM mit erstmals 48 Mannschaften „viel Geld hinten dranhängt, viel Geld gezahlt wird“.Zudem habe er das Gefühl, dass es dem DFB als Verband ökonomisch „auch wieder besser gehe“, sagte Kimmich. Er deutete damit an, dass die Spieler durchaus ihre Forderungen in den Verhandlungen mit Neuendorf und DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig aktiv vertreten.Knackpunkt dürfte bei den Last-Minute-Gesprächen nicht die Prämie für einen WM-Sieg sein. Schwierig wird es für den DFB, wenn die Auswahl in einer der ersten K.o.-Runden scheitert und somit weniger Zahlungen der FIFA in die Verbandskasse fließen. FIFA erhöhte Prämien im AprilEnde April hatte der Weltverband nach Protesten der großen Nationen wie Deutschland und England die Prämien angehoben. Für die Qualifikation und die Turniervorbereitung erhält jeder Teilnehmer nun 12,5 Millionen US-Dollar und damit zwei Millionen mehr. Der DFB hatte zuvor eine Planungsunsicherheit angesichts des Dollarkurses und der regional unterschiedlichen Steuergesetze in den USA moniert. Insgesamt wird für die 48 Teams die Rekordsumme von 871 Millionen Dollar verteilt, wobei der Turniersieger signifikant viel erhält. Vor der Anpassung im April war von 50 Millionen Dollar für den Weltmeister und je neun Millionen Dollar für die 16 Teams, die in der Vorrunde ausscheiden, die Rede. Pro K.-o.-Runde steigen die FIFA-Prämien, was den Spielraum für den DFB im Erfolgsfall erhöht.1954 gab es einen LederkofferIm Vergleich zu den ersten deutschen Weltmeistern 1954 um Fritz Walter kommen Kimmich und seine Kollegen sicherlich gut weg. Die Helden von Bern erhielten jeweils 2.500 Mark, einen Röhrenfernseher, einen Motorroller und einen Lederkoffer.

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Newsblog zur Fußball-WM: Stimmungsvolle Eröffnung, souveräner Sieg – Mexiko feiert perfekten WM-Auftakt

Die Fußball-WM 2026 läuft! Das Auftaktspiel entscheidet Gastgeber Mexiko klar für sich. Bei der Eröffnungsfeier war Shakira der Star. Alle WM-Nachrichten im stern-Newsblog.Die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten läuft. 48 Mannschaften kämpfen bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Fußball-WM 2026: Mehr Rote Karten als Tore: Mexiko gewinnt Auftaktspiel gegen Südafrika

Im Eröffnungsspiel der Fußball-WM ist Mexiko früh in Führung gegangen, hat sich dann aber gegen Südafrika schwergetan. Erst in Überzahl gelang den Gastgebern mehr.Kein Fußball-Feuerwerk, dafür ein Rot-Festival mit drei Platzverweisen und der großen Erlösung: Mexiko hat seinen Auftaktfluch besiegt und einen perfekten Start in die Weltmeisterschaft hingelegt. Begleitet auch von Ausschreitungen vor dem legendären Aztekenstadion gewann der WM-Mitgastgeber in einer Neuauflage des Eröffnungsspiels von 2010 gegen ein schwaches und am Ende doppelt dezimiertes Südafrika mit 2:0 (1:0).Julian Quinones (9. Minute) sorgte mit seinem Tor für einen furiosen Beginn und früh für Gänsehaut-Atmosphäre in der mit 80.824 Fans ausverkauften Arena. Südafrika musste von der 50. Minute an in Unterzahl spielen, Sphephelo Sithole hatte nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen.Stürmer-Star Raúl Jiménez (67.) sorgte mit seinem Tor schließlich für Klarheit. In der Schlussphase sah Themba Zwane (84.) nach einer Tätlichkeit ebenfalls die Rote Karte, in der Nachspielzeit musste der Mexikaner César Montes (90.+2) nach einer Notbremse vorzeitig vom Platz.In der Gruppe A mit Tschechien und Südkorea können die Mexikaner nun schon vorsichtig an die K.o.-Runde denken: Von den 48 Mannschaften des XXL-Turniers in Mexiko, den USA und Kanada kommen 32 weiter.Drinnen Party, draußen ProtesteNach der Party-Eröffnung mit Latino-Pop à la Shakira, viel Tradition, Lebensfreude und goldenem Glanz stellte FIFA-Präsident Gianni Infantino die begehrteste Fußball-Trophäe zusammen mit Schauspielerin Salma Hayek auf ein Podest – unter vereinzelten Pfiffen.Von den teilweise tragischen Ereignissen vor dem Stadion bekamen die Fans drinnen nichts mit: Ein Mann erlitt einen Herzinfarkt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Sein Zustand soll nach Polizeiangaben stabil sein. Zudem machten Videos von Ausschreitungen vor einem der Zugänge des Stadions die Runde. Zu sehen sind teilweise vermummte Demonstranten, die sich eine Auseinandersetzung mit Polizisten liefern.WM-Anpfiff gegen Südafrika mit Verspätung Um 13.05 Ortszeit, nachdem sich erstmals der gesamte Kader beider Mannschaften zur Hymne um den Mittelkreis postiert hatte, und damit fünf Minuten später als vorgesehen ging es los. Mexikos Trainer Javier Aguirre, der wie sein belgisches Pendant Hugo Broos bei den Südafrikanern 1986 bei der WM als Spieler dabei gewesen war, verzichtete zunächst auf seinen 17 Jahre alten Super-Teenager Gilberto Mora. Im Tor stand statt Keeper-Ikone Guillermo Ochoa (40) bei dessen sechster WM der 26 Jahre alte Raúl Rangel.Doch alles, was Aguirre sich ausgedacht hatte, ging auf. Und wie. Nach fünf Minuten die erste Riesenchance. Von der rechten Seite flankte der aufgerückte Verteidiger Isreal Reyes in den Rücken der südafrikanischen Abwehr, Raúl Jiménez zog direkt ab. Eben noch so konnte Keeper und Kapitän Ronwen Williams den Ball zur Ecke lenken.Durch die Beine zur Führung für MexikoWenig später war es um die Bafana Bafana, die wegen fehlender Visa eine Anreise mit Verspätung nach Mexiko gehabt hatte, geschehen. Erik Lira eroberte 20 Meter vor dem südafrikanischen Tor den Ball, legte Quinones auf, der Williams demütigend aus etwa 16 Metern tunnelte. Das Aztekenstadion, das schon so oft Schauplatz für historische Fußball-Momente war, schien förmlich zu explodieren, die Mexikaner brüllten nach Leibeskräften ihre Freude heraus und schleuderten die Papp-Sombreros.  Fünfmal schon bestritt „El Tri“, wie die Mannschaft wegen der drei Nationalfarben genannt wird, ein Eröffnungsspiel. Das erste 1930. Fast hundert Jahre später sollte nach drei Niederlagen und zwei Remis endlich der erste Auftaktsieg gelingen. Zuletzt hatten sie 1:1 gespielt – 2010 gegen den damaligen Gastgeber, der Südafrika hieß. Quinones an den PfostenFür ein eigenes Tor war Südafrika bei seiner ersten Endrunde seit dem Heimturnier zunächst zu harmlos. Auch die Unterbrechung durch die bei dieser WM fixen Trinkpausen veränderte den Rhythmus des Spiels nicht. Stattdessen eskalierten sie im Aztekenstadion kurz vor der Halbzeit fast ein zweites Mal. Doch Quinones (42.) traf nur den Pfosten.Und es wurde nicht besser aus Sicht der Südafrikaner. Direkt nach Wiederanpfiff hatte Torwart Ronwen Williams einen Blackout, spielte den Ball direkt in den Fuß des an der Strafraumgrenze stehenden Mexikaners Alvaro Fidalgo. Doch der Mittelfeldspieler agierte nicht zielstrebig genug, vertändelte die Möglichkeit letztlich.Nur wenige Minuten später das nächste Fiasko. Brian Gutiérrez wurde steil geschickt, entwischte der südafrikanischen Abwehr kurz hinter der Mittellinie – und wurde von Sithole mit einer Notbremse kurz vor dem Strafraum gestoppt. Den fälligen Freistoß setzte Jiménez nur in die Mauer.Nach 66 Minuten wurde es erneut stimmungsvoll im Aztekenstadion. Trainer Aguirre wechselte den erst 17 Jahre und 240 Tage alten Gilberto Mora ein, der damit zu Mexikos jüngstem WM-Spieler avancierte. Die „Mora, Mora“-Sprechchöre waren noch zu hören, da sorgte Jiménez per Kopf für die Entscheidung. Kurz vor Schluss schlug der eingewechselte Zwane Roberto Alvarado gegen den Kopf – zweiter Platzverweis für Südafrika nach Videobeweis. In der Nachspielzeit erwischte es auch den Mexikaner Cesar Montes nach einer Notbremse.

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