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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Nach Olympia-Drama: Ski-Star Vonn: Mögliches Comeback nicht vor Ende 2027

Kehrt Lindsey Vonn noch mal in den Ski-Weltcup zurück? Die US-Amerikanerin gibt ein weiteres Update, befindet sich nach eigener Aussage aber immer noch im "Überlebensmodus".Skirennfahrerin Lindsey Vonn könnte einer eigenen Einschätzung zufolge frühestens in eineinhalb Jahren ein weiteres Comeback geben. Ob es dazu kommt, will sie nach ihrem Sturz bei den Olympischen Winterspielen aber vorerst nicht entscheiden. "Ich möchte keine voreiligen Schlüsse ziehen oder darüber spekulieren, was ich tun könnte", sagte Vonn der Nachrichtenagentur AP. Sie sei emotional noch nicht in der Lage, diese Entscheidung zu treffen.Die US-Amerikanerin hatte sich bei ihrem Unfall in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo im Februar schwer an Knie und Unterschenkel verletzt. Sie musste mehrfach operiert werden. Im Herbst steht ein weiterer Eingriff bevor. Mit ihrem Arzt habe sie bisher noch nicht über eine Rückkehr in den Skisport gesprochen, erklärte Vonn. Die Konzentration gelte erst mal der Genesung.Definitiv kein Start im kommenden Winter"Ungeachtet dessen wird vor 2027/28 nichts passieren, da ich noch eine Operation vor mir habe, bei der das Metall entfernt und mein Kreuzband ersetzt wird. Das muss noch gemacht werden", sagte die 41-Jährige. "Sobald mein Kreuzband repariert ist, dauert es noch einmal sechs Monate. Ich habe also mindestens eineinhalb Jahre vor mir, bis ich wieder bei 100 Prozent bin, selbst wenn ich nur im Fitnessstudio trainieren kann."Die Olympiasiegerin von 2010 und 84-malige Weltcup-Siegerin hat in ihrer Laufbahn schon viele gesundheitliche Rückschläge erlitten. Der Sturz in Italien hatte aber besonders gravierende Folgen. "Es ist eine ganz andere Verletzung, vor allem wegen des Schweregrades und der Erkenntnis, dass ich mein Bein hätte verlieren können und wie schlimm es wirklich war", sagte Vonn. Sie sei derzeit noch im "Überlebensmodus" und wolle keine Karrierebilanz ziehen. Vonn war 2024 nach langer Pause in den alpinen Weltcup zurückgekehrt.

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Podcast sorgt für Kritik: Benjamin Karl sorgt mit „Sie muss zurückstecken“ für Empörung

Mit offenen Worten über Ehe und Rollenbilder sorgt Benjamin Karl für Aufsehen. Seine Aussagen lösen Kritik aus – inzwischen ist die Podcast-Folge nicht mehr abrufbar.Dieser Artikel erschien zuerst bei RTL.deDie Stimmung kipptAls Benjamin Karl im Podcast über seinen Neustart im Radsport und sein Privatleben spricht, kippt die Stimmung schnell. Der österreichische Ex-Snowboarder erzählt, dass seine Frau Nina nach rund 20 gemeinsamen Jahren mehr Zeit und mehr Lebensfreude für sich eingefordert habe. Für ihn stand trotzdem fest, dass seine Termine Vorrang haben, weil sie das Leben der Familie finanzieren.Der Satz, der alles lostrittIm Mindgames-Podcast sagt der 40-Jährige offen, er trage die Verantwortung für „diese vier Mäuler“. Wenn er Termine habe, müsse das Priorität haben. Seine Frau müsse dann zurückstecken. Gleichzeitig zählt er auf, was sie sich aus seiner Sicht doch gewünscht habe: frühe Hochzeit, zwei Kinder, Haus, Pool. Genau diese Haltung löst in den Kommentarspalten massiven Widerspruch aus.Für Benjamin Karl war die Krise am Morgen erledigtNach seiner Schilderung kracht es danach gewaltig. Sogar eine Trennung steht im Raum. Er habe seiner Frau gesagt, er akzeptiere es, wenn sie ihn nicht mehr unterstützen wolle. An seinem Weg wolle er trotzdem nichts ändern, weil ihn dieses Leben glücklich mache. Am nächsten Morgen sei das Thema für ihn plötzlich erledigt gewesen. Zumindest aus seiner Sicht. Seine Frau sei „irgendwie ein anderer Mensch“ gewesen, erzählt er.Viele stoßen sich an seinem FamilienbildNoch mehr Gegenwind bekommt er für seine Gedanken zu Kindern und Partnerschaft. Kinder seien wichtig für die eigene Entwicklung, sagt er, weil man lerne, nicht mehr selbst im Mittelpunkt zu stehen. Viele fragen danach, warum das offenbar eher für seine Frau gelten soll als für ihn. Auch dass Nina nach seiner eigenen Schilderung vieles allein stemmt, sorgt für Ärger.Dann verschwindet die Folge aus dem NetzInzwischen ist der Mindgames-Podcast offline, wie der Betreiber mitteilt. Schon kurz zuvor versucht der Ex-Sportler, die Wogen über Instagram zu glätten. In einem Video spricht er von harten Zeiten, seiner mentalen Stärke und von seiner Frau, die es ihm „nicht immer einfach mache“, aber mit ihm durch dick und dünn gehe. Später zeigt er noch Frühstück und betont, er habe den Kindern Brote geschmiert und seiner Frau Kaffee gemacht, bevor sie zur Arbeit aufbricht.Am Ende wird es noch heiklerSeine Frau, die laut seinen Aussagen als Psychotherapeutin arbeitet, könne natürlich jederzeit einen Mädelstrip planen, sagt er. Es müsse nur gut organisiert sein. Auch dieser Tonfall sorgt dafür, dass die Debatte um seine Aussagen nicht kleiner wird.Verwendete Quellen: spiegel.deTransparenzhinweis: Der stern ist wie ntv ein Teil von RTL Deutschland.

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FIFA-Kongress: Kanadische Polizei: Eskorte für Infantino abgelehnt

Für Verbandschef Gianni Infantino wird es beim FIFA-Kongress in Vancouver keinen Geleitschutz durch die Polizei geben. Die Behörden nennen Gründe für ihre Entscheidung.Für FIFA-Präsident Gianni Infantino wird es rund um den Kongress des Fußball-Weltverbands im kanadischen Vancouver keine Polizeieskorte geben. Ein entsprechender Antrag sei abgelehnt worden, teilte die Polizei von Vancouver mit und bestätigte damit lokale Medienberichte. "Formelle Fahrzeugkonvois mit Verkehrssperrungen sind Staatsoberhäuptern vorbehalten", sagte Polizeivizepräsident Don Chapman.Die FIFA-Offiziellen würden nicht die Kriterien für international geschützte Personen erfüllen, hieß es weiter. Mit einer derartigen Eskorte gingen Straßensperrungen und die Erlaubnis, rote Ampeln zu überfahren, einher. Dies sei abgelehnt worden.FIFA: Infantino war sich keiner Anfrage bewusstDie FIFA richtet am Donnerstag ihren Kongress in dem kanadischen WM-Spielort aus, dort versammeln sich die 211 Mitgliedsverbände des Weltverbands. Zuvor fanden bereits mehrere Sitzungen wie zum Beispiel das Treffen des FIFA-Councils am Dienstag statt, zu diesem Gremium gehört auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf.Die FIFA teilte mit, dass der Weltverband nie eine bestimmte Polizeieskorte für Infantino beantragt habe. "Der FIFA-Präsident war sich keiner Anfrage an die Behörden bezüglich seines Transports und Sicherheitsfragen für den 76. FIFA-Kongress bewusst oder daran beteiligt." Das kanadische WM-Organisationskomitee sei in Kontakt mit den Behörden, hieß es vom Weltverband weiter, dies entspreche dem Vorgehen bei früheren Veranstaltungen.Polizei: Keine Eskorte für WM-VIPsDie Sprecherin der Polizei von Toronto, Stephanie Sayer, erklärte, dass die Polizei keine Eskorten für VIPs bei der Weltmeisterschaft in diesem Sommer plane. Jede Anfrage werde individuell geprüft, sagte sie der Nachrichtenagentur AP. Die Polizei werde Mannschaften und bestimmte Offizielle begleiten, wenn ein eindeutiges Bedürfnis nach öffentlicher Sicherheit bestehe.Die WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt. Vancouver ist neben Toronto einer von zwei Spielorten in Kanada.

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Basketball: Orlando verpasst erste Chance in NBA-Playoffs

Ein Sieg fehlt den Orlando Magic zum Einzug in die zweite Runde der NBA-Playoffs - in Detroit aber gelingt dem Team ohne Franz Wagner zu wenig. Dennis Schröder hat dagegen einen starken Abend.Ohne den verletzten Basketball-Weltmeister Franz Wagner haben die Orlando Magic das fünfte Playoff-Spiel gegen die Detroit Pistons verloren und den frühzeitigen Einzug in die zweite Runde verpasst. In Detroit kassierten die Magic ein 109:116 und lagen in dem Spiel zu keiner Zeit in Führung. 69 Sekunden vor Schluss kam das Team zwar bis auf drei Punkte an die Gastgeber heran, konnte die Partie aber nicht drehen und bekommt nun im Heimspiel am Freitag (Ortszeit) die nächste Chance auf den Einzug ins Halbfinale der Eastern Conference. Nach Siegen führt Orlando 3:2, vier Siege sind zum Weiterkommen notwendig.Wagner hatte sich beim Sieg zwei Tage zuvor an der Wade verletzt und das Schlussviertel verpasst. Paolo Banchero mit 45 Punkten spielte stark, aber auch Cade Cunningham für Detroit verbuchte 45 Punkte. Für beide Basketballer ist das ein Bestwert in den Playoffs. Europameister Tristan da Silva kam in 16 Minuten auf drei Punkte für Orlando, dazu verbuchte er drei Rebounds. Schröder mit elf Punkten im Schlussviertel bei Cavs-SiegNationalmannschafts-Kapitän Dennis Schröder feierte unterdessen mit den Cleveland Cavaliers den dritten Sieg im fünften Spiel gegen die Toronto Raptors und zeigte dabei seine beste Playoff-Leistung dieser Saison. Der Braunschweiger kam auf 19 Punkte, 11 davon erzielte er im Schlussviertel. Besser für die Cavaliers waren mit jeweils 23 Punkten nur James Harden und Evan Mobley. Die Cavs lagen zwischenzeitlich zwölf Punkte hinten, kamen auch dank Schröders starker Wurfquote von sieben Treffern bei elf Versuchen zurück. Sollten die Cavaliers und die Magic ihre Serien gewinnen, kommt es im Halbfinale der Eastern Conference zum direkten Duell der beiden Teams. Rockets erzwingen sechstes Spiel gegen die LakersIn der Western Conference verloren die Los Angeles Lakers ihr Heimspiel gegen die Houston Rockets und verpassten ihrerseits die zweite Gelegenheit für den Einzug ins Conference-Halbfinale. Durch das 93:99 steht es in der Serie nach Siegen nun 3:2, am Freitag kommt es in Houston zum sechsten Duell der beiden Teams. Die Lakers hatten die drei ersten Partien gewonnen, seither gab es zwei Niederlagen. Die Rockets kamen ohne den verletzten Kevin Durant auf bis zu 13 Punkte Vorsprung. Bei den Lakers gab Austin Reaves sein Comeback und kam auf 22 Punkte, bester Werfer war Superstar LeBron James mit 25 Punkten.

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Champions League: Zwei Elfmeter: Arsenal trotzt Madrid ohne Havertz Remis ab

Kein Torrausch wie in Paris, aber ein spannendes Spiel. Der FC Arsenal geht bei Atlético Madrid in Führung. Doch die hat nicht bis zum Ende Bestand. Beide Tore fallen durch Elfmeter.Der FC Arsenal hat sich auch ohne den verletzten Kai Havertz eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Finale der Champions League verschafft. Im Stimmungstempel von Atlético Madrid retteten die weiter ungeschlagenen Londoner ein 1:1 (1:0) gegen die Mannschaft von Diego Simeone. 24 Stunden nach dem irren Tor-Spektakel von Paris zwischen PSG und dem FC Bayern (5:4) sorgten zwei Elfmeter für das Ergebnis: Auf Seiten der Londoner traf Viktor Gyökeres in der 44. Minute. Für die Madrilenen erzielte der überragende argentinische Fußball-Weltmeister Julián Álvarez den Ausgleich (56.). Das Rückspiel findet am kommenden Dienstag in London statt. Griezmanns großer Traum vor dem AdíosBeide Teams gewannen noch nie die Champions League, entsprechend riesig sind die Sehnsüchte. Allen voran bei Atlético-Idol Antoine Griezmann. Vor seinem 97. Champions-League-Spiel für die Madrilenen wirkte der Ex-Weltmeister aus Frankreich angespannt. Nicht ohne Grund: Es war Griezmanns letztes Europapokal-Heimspiel für seinen Herzensclub. Der 35-Jährige wird im Sommer nach Orlando in die USA wechseln. Vom dribbel- und passstarken Angreifer ging aber zunächst nicht die große Gefahr aus. Von seinen Mitspielern auch nicht – ein Schuss von Álvarez (14.) mal ausgenommen, bei dem sich Arsenal-Keeper David Raya mächtig strecken musste. Die Gäste aus London, bei denen Havertz Berichten zufolge nicht mal die Reise nach Madrid mit angetreten hatte, ließen nicht viel zu und blieben ihrerseits offensiv gefährlich. So wie kurz vor der Pause, als Gyökeres nach einem Zweikampf gegen David Hancko zu Boden ging – Elfmeter, auch nach VAR-Entscheid. Begleitet von einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert wuchtete Gyökeres den Ball ins Tor. Atléticos bester Mann trifft zum AusgleichEinen Lauf hatten beide Teams vor dem Spiel in Madrid nicht. Altético verlor vier der vergangenen fünf Partien, darunter auch das Finale der Copa del Rey. In der Liga hat Simeones Team als Vierter 25 Punkte Rückstand auf den FC Barcelona.Doch auch Arsenal hat viel zu verlieren. In der Premier League duelliert sich das zuvor klar führende Team mittlerweile mit Manchester City um den Titel. Und auch in Madrid konnten die Gunners den Vorsprung nicht verteidigen. Der Treffer fiel ebenfalls vom Elfmeterpunkt. Nach VAR-Entscheidung wurde ein Handspiel von Ben White geahndet. Álvarez wuchtete den Ball ins Tor. Kurz danach traf Griezmann mit einem feinen Schlenzer die Latte. Atlético war nun am Drücker mit der Wucht der Fans im Rücken. Und dann das: Zuerst musste Álvarez verletzt raus, dann entschied Schiedsrichter Danny Makkelie aus den Niederlanden auf Elfmeter für Arsenal. Doch diesmal nahm er die Entscheidung nach Ansicht der Videobilder zurück. Es blieb beim Remis.

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Fußball-WM in den USA: Amerikaner sind entsetzt über europäische Fans, die zu den Stadien laufen wollen

Das könnte zum Problem werden, wenn Besucher aus Europa zur Fußball-WM anreisen: Viele US-Städte sind nicht auf Fußgänger eingestellt, doch die Fans wollen zu den Stadien – zu Fuß.Mit diesem skurrilen Problem haben die Organisatoren der Fußball-WM in Mexiko, Kanada und den USA vermutlich nicht gerechnet: Aktuell planen europäische Fußballfans, die Tickets für die Spiele im Sommer ergattert haben, ihre Reise nach Amerika – und stellen im Netz Fragen, die bei den Einheimischen für Überraschung oder gar Fassungslosigkeit sorgen.Für viele Fans aus Europa gehört es ganz selbstverständlich dazu, gemeinsam zum Stadion zu laufen. Zu Fuß. Oft entweder aus dem Stadtzentrum oder von einem nahegelegenen Bahnhof aus. Und unterwegs gönnt man sich schon mal ein „Wegbier“, singt oder trifft andere Fangruppen. In zahlreichen Austragungsorten in den USA – Atlanta, Houston, Kansas City oder New York etwa – sorgt genau diese Vorstellung jedoch nun für Irritationen. Alkohol in der Öffentlichkeit ist in den Vereinigten Staaten ohnehin ein Tabu. Und zu Fuß unterwegs zu sein, ist in den autofokussierten Städten auch nicht wirklich vorgesehen.Fußball-WM in den USA: Europäer wollen laufenIn Online-Foren häufen sich derzeit Fragen internationaler Besucher: Kann man von einem bestimmten Hotel zum Stadion laufen? Vom Hauptbahnhof? Zwei, drei Kilometer – das sei doch sicher kein Problem? Die Antworten vieler US-Amerikaner dazu fallen jedoch überraschend deutlich aus: Zu Fuß zu gehen, so der Tenor, sei in vielen Städten weder üblich noch empfehlenswert. Die unschuldigen Fragen der europäischen Fans wirken in den USA fast exotisch. Ein Reddit-Nutzer ließ seinem Frust darüber kürzlich freien Lauf:„Online wurde jetzt viel darüber diskutiert, ob man zum Stadion laufen kann, und ich sehe immer wieder, wie Leute darauf BEHARREN, dass man dorthin laufen könne und die Autos schon für sie anhalten würden. Wir Amerikaner seien es nur nicht gewöhnt, längere Strecken zu Fuß zu gehen“, schrieb der User und warnte: „IHR KÖNNT NICHT ÜBER DIE I-95 laufen! Es geht nicht um die Länge der Strecke, es geht um die Sicherheit!“ Jetzt könnte man sich darüber lustig machen, dass US-Amerikaner nicht zu Fuß gehen und sich deshalb nicht vorstellen könnten, dass man anderswo ganz selbstverständlich mehrere Kilometer läuft. So einfach ist das aber nicht. Denn tatsächlich sind viele amerikanische Städte so stark auf den Autoverkehr ausgelegt, dass Gehwege zugunsten breiter Highways und noch mehr Straßenspuren teilweise komplett fehlen oder abrupt enden. Überwege oder Ampeln sind ebenfalls selten und nicht immer sicher. Autofahrer sind es zudem kaum gewohnt, auf Fußgänger zu achten. Laufen wäre hier schlicht gefährlich.Laufen ist in vielen US-Städten nicht vorgesehenFür Einheimische ist der Weg zum Spiel (meist eher zum Football- oder Baseball- als zum Fußball-Match) für gewöhnlich alles andere als entspannt. Staus rund um die großen Arenen sind an Spieltagen die Regel, Parkplätze knapp und teuer. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel ausweicht, muss lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen – viele Stadien sind außerdem nur begrenzt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Vielleicht bietet die anstehende WM den gastgebenden Städten ja eine gute Gelegenheit, hier im Hinblick auf die Infrastruktur noch einmal aufzurüsten. Davon hätten später dann auch die Einheimischen etwas – und vielleicht finden sie dann ja Gefallen am Spazierengehen.

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Aufreger-Szene: PSG-Balljunge verweigert Manuel Neuer Herausgabe des Balls

In der spektakulären Partie zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern weigert sich ein Balljunge, Manuel Neuer den Ball zu geben. Der blieb dennoch cool.Es ist eine Unsitte im Fußball: Balljungen der Heimmannschaft verweigern oder verzögern die Herausgabe des Balls an den gegnerischen Spieler, um zu provozieren oder Zeit zu gewinnen. Das ist nun Bayern-Keeper Manuel Neuer im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain widerfahren. Die Partie endete 5:4 für PSG.Der übertragende Sender Amazon Prime veröffentlichte nach dem Spiel einen kurzen Clip, der zeigt, wie Neuer sich den Ball hinter dem Tor holen möchte. Doch der Balljunge, der hinter der Bande steht, will das Spielgerät nicht herausgeben. Stattdessen provoziert er Neuer, indem er den Fuß auf dem Ball hat und sich zurückbewegt. Neuer fordert den Teenie daraufhin offensichtlich auf, den Ball zu übergeben – ohne Erfolg. Der Torwart bleibt ruhig und wendet sich ab.Bayern-Fans fordern: Balljunge und PSG gehören bestraft„Das muss man sich erstmal gegen den GOAT Manuel Neuer trauen!“, schrieb der Streamingdienst dazu. In den sozialen Medien forderten Bayern-Fans eine Bestrafung für den Balljungen und PSG.Das unfaire Verhalten ist in den vergangenen Jahren immer häufiger zu beobachten gewesen. Deshalb hat die Deutsche Fußball Liga zu Beginn der aktuellen Saison ein neues Konzept empfohlen. Balljungen sollen den Ball nur noch auf kleine Hüttchen am Spielfeldrand legen. Von dort können die Profis den Ball selbst aufnehmen. Es gibt keine Verzögerungen mehr. Das Konzept ist nicht verpflichtend und wird nicht von allen Bundesliga-Klubs praktiziert. Fairer ist es auf jeden Fall.

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Champions League: Die neuen „Uns-doch-egal“-Bayern

Der FC Bayern zeigt gegen Paris, was ihn derzeit so einzigartig macht im Weltfußball – und lässt sich dabei nicht mal von einer der besten Abwehrreihen des Planeten bremsen. 

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Champions League: Strittiger Handelfmeter? Das sagt ein Schiedsrichter

Im Spektakel-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern gab es einen Handelfmeter für die Franzosen, der wie immer für Diskussionen sorgte – offenbar zu unrecht.Es lief bereits die Nachspielzeit der ersten Halbzeit in einem wilden Champions-League-Halbfinale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern. Vier Tore waren gefallen, es stand 2:2 im Prinzenpark-Stadion, als erneut ein Angriff der Franzosen auf das Bayern-Tor zurollte. Ousmane Dembélé wollte von der rechten Strafraumseite eine Flanke nach innen spielte. Doch der Ball blieb an Alphonso Davies hängen, genauer gesagt an seiner Hand.Schiedsrichter Sandro Schärer pfiff, nachdem die PSG-Profis heftig reklamierten hatten. Er schaute sich die Szene am Video-Monitor an und entschied auf Strafstoß für Paris trotz der Proteste der Bayern-Spieler. Dembélé verwandelte sicher und PSG ging mit einer Führung in die Pause.FC Bayern: Davies vergrößerte seine Körperfläche eindeutigHinterher gab es wie so oft Diskussionen, ob der Handelfmeter berechtigt war. Der Grund: Der Ball touchierte leicht den Oberschenkel von Davies und flog weiter Richtung Hand. Davies hatte seine Arme zunächst hinter dem Körper verschränkt und erst dann nach außen bewegt. Dennoch war klar zu erkennen, dass er seine Körperfläche vergrößerte und den Ball mit der Hand stoppte.Normalerweise gilt die Regel, dass ein Handspiel nicht gepfiffen wird, wenn der Ball vom Körper abgefälscht wird und dadurch an der Hand landet. In diesem Fall hatte die Berührung am Oberschenkel keine Auswirkung auf die Flugkurve. Die Flanke wurde einzig und allein von Davies Hand aufgehalten. Die kurze Distanz spielte in dem Fall keine Rolle, weil die Hand eindeutig ausgefahren war.Schiedsrichter-Experte Lutz Wagner: alles korrektSchiedsrichter-Experte Lutz Wagner urteilte entsprechend bei Amazon Prime: „Der linke Arm geht raus und vergrößert die Abwehrfläche. Aus meiner Sicht ist es durchaus ein strafbares Handspiel, weil die Körperfläche verbreitert wird. Nach diesen Bildern eine korrekte Entscheidung.“ Die vorherige Hüftberührung habe „keine Rolle gespielt“.

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Der Formel-1-Weltmeister 2026?: Antonelli ein bisschen wie Vettel: Typ Lausbub, aber eiskalt

Kimi Antonelli, 19 Jahre jung. Jüngster WM-Spitzenreiter der Formel 1. Er wird schon mit den ganz Großen verglichen. Das allerdings fuchst seinen Boss.Die Reise nach Miami trat der jüngste Formel-1-Spitzenreiter mit der ganzen Familie an: Mama, Papa und die Schwester kamen mit. Gemeinsame Fotos wie aus einem Urlaubs-Flieger inklusive. "Alle zusammen", schrieb Vater Marco Antonelli dazu, versehen mit drei roten Herzen. So sind sie, die Antonellis, die die Formel 1 gerade erobern. Als Mama Veronica im TV den mittlerweile schon weltberühmten Sohn Kimi Antonelli nach dessen ersten Rennsieg in der Formel 1 weinen sah, kamen auch ihr die Tränen. Schwester Maggie begleitet den italienischen Mercedes-Piloten, der im vergangenen Jahr in Florida zur Sprint-Pole raste, ohnehin immer wieder mal im Fahrerlager. Der, der Kimi Antonelli immer wieder erdetUnd Vater Marco, selbst einst Rennfahrer (Tourenwagen und GT) sowie Rennstallbesitzer, ist die wichtigste Vertrauensperson, der Ratgeber schlechthin, und wie der Filius mit einem Grinsen betont: "Jemand, der mich bei jeder Gelegenheit auf dem Boden hält." So ein bisschen erinnert Andrea Kimi Antonelli, wie sein voller Name lautet, irgendwie auch an Sebastian Vettel. Es ist diese Unbekümmertheit, das Lausbubenhafte. So wie Vettel, als dieser 2007 seine ersten Schritte in der Formel 1 machte, wirkt auch Antonelli manchmal auch noch wie ein Schüler, der bei einem Preisausschreiben einen Tag in der Formel 1 gewonnen hat.Aber auch das haben beide gemeinsam: Hinterm Steuer sind sie eiskalt, Antonelli für sein junges Alter schon ziemlich gnadenlos und immer die Grenzen auslotend. "Ich fahre, um zu gewinnen. Ich will Rennen gewinnen und Meisterschaften. Das ist mein Ziel", sagt Antonelli. Als jüngster Polesetter hat der Teenager aus Bologna den ehemaligen Serien-Weltmeister aus Deutschland schon abgelöst. Jünger an der Spitze der Formel 1 war keinerVor der Wiederaufnahme des Rennbetriebs nach der wochenlangen Zwangspause durch den Iran-Krieg und der Absage der Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien führt Antonelli die WM-Wertung an. Mit 19 Jahren. Jünger war keiner in mittlerweile über 75 Jahren Formel 1. Kein Wunder, dass Italien schon schwärmt und träumt. "Kimi Antonelli und der Club der acht Legenden: von Senna bis Schumacher – Das frühreife Talent der Auserwählten", titelte jüngst erst der "Corriere della Sera": "Ascari, Vettel, Verstappen und viele mehr: Kimi scheint genau aus dem gleichen Holz geschnitzt zu sein – dem der Spitzenfahrer."Vor Antonelli hatte die Formel 1 zwei Siege eines italienischen Piloten nacheinander durch Alberto Ascari erlebt. Lange her! Es war 1953, als Ascari auf seinem Weg zum zweiten WM-Titel war.Der Vergleich mit den Sennas und SchumachersMit seinem Sieg zuletzt in Japan hatte Antonelli die Führung von seinem britischen Mercedes-Teamkollegen George Russell erobert. Bis dahin war Lewis Hamilton, dessen Cockpit Antonelli bei den Silberpfeilen bekommen hatte, der jüngste WM-Spitzenreiter gewesen. 2007 hatte der mittlerweile 41 Jahre alte Ferrari-Pilot den Rekord im Alter von 22 Jahren und 126 Tagen aufgestellt.Es sind große Namen, mit denen Antonelli bereits verglichen wird. Das gefällt seinem größten Förderer nicht wirklich. "Natürlich will in Italien jeder über die Weltmeisterschaften sprechen, und es kommen Vergleiche mit Senna auf, was ich nicht gerne lese", betont Toto Wolff. Der 54 Jahre alte Mercedes-Teamchef schenkte Antonelli damals das Vertrauen und gab ihm das Cockpit von Hamilton. Eine Bürde, die allein schon schwer genug wog. Dass Antonelli aber auch noch Sehnsüchte seiner Heimat mit sich trägt, macht es für ihn nicht leichter. "Ich möchte nicht zu viel Wert auf Erwartungen und den Druck legen", sagt er aber: "Um ehrlich zu sein, spüre ich denselben Druck wie zu Beginn der Saison." So reden Routiniers. Er hat auch schon früh gelernt, mit all dem umzugehen. Antonelli durchlief die Kaderschmiede der Silberpfeile. 2018 ging es los, er war gerade mal 12 Jahre alt. Zur Ausbildung gehört ein Rundumpaket, darunter auch Ernährung, körperliches und mentales Training. Alles in Absprache auch mit den Eltern.Die Schule der Formel-1-Stars"Wenn wir einen Nachwuchsfahrer unter Vertrag nehmen, übernehmen wir eine Verantwortung für sein Leben und seine Karriere. Da lastet mehr Druck auf uns als auf ihm", sagte Gwen Lagrue, Leiter des Mercedes-Nachwuchsprogramms, einmal. Und dann kam 2024 dieser Anruf per Video: Der Chef war dran, Antonelli bei seiner Familie. "Es geht um dich, Kimi", sagte Wolff: "Du bist Mercedes-Formel-1-Fahrer im kommenden Jahr. Du fährst gegen die besten Fahrer der Welt." Wenn das mal kein Druck ist. Allerdings ist Wolff der, der genau weiß, wie er mit dem jungen Italiener umgehen muss. Als Antonelli, beim Auftakt in Melbourne einen heftigen Crash verursachte, nahm der Österreicher ihn geradezu väterlich in den Arm. Fast den Tränen nahe suchte Antonelli mit Wolff nach Erklärungen und meinte: "Ich war so zuversichtlich." Und was entgegnete Wolff? "Bewahre dir diese Zuversicht."

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Eishockey: Doppelpack Draisaitl: Oilers erzwingen sechstes Spiel in NHL

Mit dem Rücken zur Wand vermeiden die Edmonton Oilers das frühe Aus in den Playoffs. Der Vorjahresfinalist führt nach elf Minuten schon 3:0, Leon Draisaitl hat entscheidenden Anteil.Ein Blitzstart und zwei Tore von Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers vor einem frühen Playoff-Aus in der NHL bewahrt. Gegen die Anaheim Ducks holte das kanadische Team nach zuletzt drei Niederlagen in Serie zu Hause ein 4:1. Schon in der elften Minute erzielte Draisaitl dabei das 3:0 für Edmonton, im zweiten Drittel gelang ihm zudem der Treffer zum 4:1. Als Vorlagengeber war jeweils Connor McDavid beteiligt, dessen Einsatz wegen einer Verletzung bis kurz vor Spielbeginn fraglich gewesen war. Die Oilers müssen nun in der deutschen Nacht zu Freitag auch in Anaheim südlich von Los Angeles gewinnen, um weiter eine Chance auf die nächste Runde in den Stanley-Cup-Playoffs zu haben. In den vergangenen zwei Jahren war Edmonton jeweils ins Finale gekommen, hatte dort aber in beiden Fällen die Serie gegen die Florida Panthers verloren. Draisaitl hat den Stanley Cup noch nie gewonnen.Sturms Bruins verhindern ebenfalls das frühe AusIn Buffalo verhinderten auch die Boston Bruins von Ex-Bundestrainer Marco Sturm das Erstrunden-Aus in den Playoffs. Nach Verlängerung gewannen die Gäste gegen die Sabres 2:1. Nationalspieler Lukas Reichel stand dabei nicht im Kader der Bruins.

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Internationale Pressestimmen: „Neun Tore und einige unvergessliche Momente, doch Paris wird es bereuen“

Der FC Bayern verliert sein Halbfinal-Hinspiel in der Champions League bei PSG mit 4:5. Die internationale Presse bejubelt ein atemloses Spektakel.Es könnte ein Spiel gewesen sein, das in die Geschichtsbücher eingeht: Mit 5:4 gewinnt Paris Saint-Germain im Hinspiel des Champions League-Halbfinals gegen den FC Bayern. Sogar PSG-Trainer Luis Enrique schwärmte, es sei das beste Spiel gewesen, das er als Übungsleiter erlebt habe. Und ähnlich sahen das auch die Experten der Medien. Die internationale Presseschau:Frankreich„L'Équipe“: „Der Schock kippt ins Irrationale. (...) Nach einer zehnminütigen Abtastphase lieferten sich PSG und Bayern München einen Schlagabtausch, der sich zu einem mitreißenden Kampf von erstaunlicher Intensität und technischer Klasse entwickelte.“ „Le Parisien“: „Die Pariser gewinnen in einem völlig verrückten Spiel.“ „Le Monde“: „Paris geht als Sieger aus einem epischen Halbfinal-Hinspiel im Prinzenpark hervor. Der erste Akt des Spitzenspiels zwischen Luis Enriques Mannschaft, dem amtierenden Champions-League-Sieger, und den Bayern, einem der besten Teams Europas, erfüllte am Dienstag alle Erwartungen mit neun Toren.“„RMC“: „Neun Tore und einige unvergessliche Momente, doch Paris wird es bereuen. Der Prinzenpark war Schauplatz eines der besten Spiele des Jahres, eines der großartigsten in der Geschichte der Champions League.“Spanien„Marca“: „Das Duell wurde als Finale vor dem Finale angekündigt und hielt, was es versprach. PSG und Bayern boten ein Spiel, wie man es in dieser Saison – oder seit langem – noch nie gesehen hatte.“„AS“: „Eine Ode an den Fußball, die zugunsten von PSG ausging. Neun Tore in einer historischen Nacht, die ein Rückspiel verspricht, das man nicht verpassen darf. Alle Stars glänzten unter dem Pariser Nachthimmel.“„Mundo Deportivo“: „PSG und Bayern schaffen ein Fußballmeisterwerk.“ England„Sun“: „Vorteil PSG, aber Bayern ist definitiv noch im Rennen! Es kann wirklich in beide Richtungen gehen, und ich glaube nicht, dass irgendjemand das Rückspiel abwarten kann!“„Daily Mail“: „Wow, einfach wow. Wunderbar. Verrückt. Großartig. Albern. Besonders. Unerbittlich. (...) PSG gewinnt knapp einen historischen Neun-Tore-Thriller in Paris, aber das erzählt nicht einmal die halbe Geschichte.“„Telegraph“: „Ein Schlagabtausch zwischen zwei Mannschaften mit unwiderstehlichen Ansammlungen an Talent. Neun Tore wurden erzielt, und weiteres Gewicht wurde dem Argument verliehen, dass dies ein großartiges Finale gewesen wäre.“Italien„Gazetta dello Sport“: „PSG und Bayern, ihr seid der Wahnsinn! Magische Momente, Pfostentreffer und neun Tore im Spiel des Jahres.“„Corriere dello Sport“: „Eines der spektakulärsten Champions-League-Spiele der Geschichte.“„Tuttosport“: „Ein Spiel, das in die Geschichte der Champions League eingehen wird: ein Halbfinale mit neun Toren und unzähligen weiteren großartigen Spielzügen. PSG besiegte Bayern München mit 5:4 und sorgte damit für ein völlig offenes Rückspiel.“

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Champions League: Von diesem Spiel werden Sie noch Ihren Enkeln erzählen

Es war das torreichste Halbfinale der Champions-League-Geschichte. Ein rasanter Schlagabtausch – und für den gesperrten Bayern-Trainer Vincent Kompany dennoch „eine Katastrophe“.

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Fußball: Nach Kritik: FIFA erhöht Prämien für WM

Schwankender Dollarkurs, unterschiedliche Besteuerung und nur etwas höhere Prämien: Die Finanzen sorgten für Unmut bei den Teilnehmern an der Fußball-WM. Nun reagiert die FIFA.Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Prämien für die Weltmeisterschaft im Sommer nach Kritik aus Deutschland und von weiteren Turnierteilnehmern erhöht. Insgesamt werden 871 Millionen US-Dollar (744 Millionen Euro) an die 48 Teams ausgeschüttet, wie der FIFA-Council bei seiner Sitzung in Vancouver entschied. Zuvor hatte die FIFA 727 Millionen vorgesehen. Fix planen können die Teilnehmer und damit auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit 10 Millionen US-Dollar Startgeld (zuvor 9 Millionen) und 2,5 Millionen Dollar für die Vorbereitungskosten (zuvor 1,5 Millionen). Infantino spricht von finanziell stabilster Position der GeschichteDie FIFA begründete die Erhöhung 44 Tage vor dem Eröffnungsspiel mit dem kommerziellen Erfolg des Turniers. Die FIFA sei "stolz darauf, sich in der finanziell stabilsten Position ihrer Geschichte zu befinden, was es uns ermöglicht, all unseren Mitgliedsverbänden auf beispiellose Weise zu helfen. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Ressourcen der FIFA wieder in den Sport reinvestiert werden", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino laut einer Mitteilung.Änderungen an den Preisgeldern kommunizierte die FIFA nach der Sitzung keine. Die Rekordsumme von 50 Millionen US-Dollar für den neuen Weltmeister hatte der Weltverband nach dem Council-Meeting im Dezember bekanntgegeben. Was dem DFB Unbehagen bereiteteZuvor hatte auch der DFB die WM-Prämienregelungen als unzureichend kritisiert. Zwar war der Gesamttopf so prall gefüllt wie noch nie. Am Turnier in den USA, Mexiko und Kanada nehmen vom 11. Juni an allerdings 16 Teams mehr als noch beim vergangenen Turnier 2022 in Katar teil. Für die meisten Mannschaften hätte es im Vergleich zur Katar-WM nur etwas höhere Prämien gegeben.Verschärft wird die finanzielle Unsicherheit durch den schwankenden Dollarkurs und die unterschiedliche Besteuerung der Gewinne in verschiedenen US-Bundesstaaten. Diese bereite dem DFB "wirklich Unbehagen", hatte Geschäftsführer Andreas Rettig vor der Erhöhung der Prämien gesagt.

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Tennisturnier in Madrid: 1:22 Uhr: Zverevs Nachtschicht endet mit Viertelfinal-Einzug

Der deutsche Tennisstar spielt erst ganz spät sein Achtelfinale in Madrid - und muss dann auch noch über die volle Distanz. Nach einem kleinen Wutausbruch holt er sich den Sieg.Tennisstar Alexander Zverev hat in einer Nachschicht das Viertelfinale beim Masters-1000-Turnier in Madrid erreicht. Der 29-Jährige setzte sich im Achtelfinale gegen den Tschechien Jakub Mensik (20) mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:3 durch. Der Sieg des Weltranglistendritten stand aufgrund der späten Ansetzung und Spieldauer von 2:18 Stunden erst um 1:22 Uhr fest. "Ich bin definitiv glücklich mit dem Match und dem Sieg", sagte Zverev.Im Kampf ums Halbfinal-Ticket trifft der Weltranglistendritte auf den Italiener Flavio Cobolli, der Zverev im Halbfinale von München kürzlich besiegt hatte. Zverev steht zum sechsten Mal beim Sandplatzturnier der spanischen Hauptstadt in der Runde der besten Acht. Bayern-Fan Zverev hatte gehofft, dass sich das im Stadion Manolo Santana vor ihm angesetzte Frauen-Match zwischen Aryna Sabalenka und Hailey Baptiste in die Länge zieht, damit er womöglich doch noch etwas vom Champions-League-Kracher der Münchner bei Paris St. Germain mitbekommen könne. Die Weltranglistenerste Sabalenka aus Belarus und die US-Amerikanerin taten ihm den Gefallen, erst nach 2:30 Stunden stand Baptistes Überraschungssieg nach drei Sätzen fest. Der Schläger fliegt, das Handtuch muss herDanach durfte Zverev auf den Platz - und überzeugte im ersten Satz komplett. Doch im zweiten Durchgang war Mensik der etwas bessere Spieler, Zverev dagegen streute vermehrt Fehler ein. Beim Stand von 1:2 im dritten Satz feuerte Zverev aus Frust seinen Schläger zu Boden, kurz darauf musste er sich mit dem Handtuch Sand aus den Augen wischen. Doch Zverev kämpfte und holte sich schließlich mit dem ersten Matchball den Sieg. Körperliche Einschränkungen waren Zverev zumindest äußerlich nicht anzumerken. Tags zuvor hatte der Olympiasieger von 2021 nach dem gewonnenen Match gegen den Franzosen Terence Atmane über physische Probleme im zweiten Satz berichtet, ohne diese konkret zu benennen.Zverev ist neben dem italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner der größte Titelkandidat beim mit rund 8,2 Millionen US-Dollar dotierten Turnier, das als Fingerzeig für den Sandplatz-Klassiker French Open ab dem 24. Mai gilt. Sinner gegen Spaniens "Diamanten"Sinner zog durch ein 6:2, 7:5 gegen den Briten Cameron Norrie ins Viertelfinale ein. Dort wartet ein hochinteressanter Gegner auf den Südtiroler: Der erst 19-jährige Rafael Jodar setzte seinen Erfolgslauf durch ein 7:5, 6:0 gegen den Tschechen Vit Kopriva fort. Schon beim ATP-Turnier in Barcelona war der Spanier Jodar bis ins Halbfinale gestürmt und dort erst am späteren Sieger Arthur Fils aus Frankreich gescheitert. "Was für ein Talent!!!", schwärmte jüngst Tennis-Ikone Boris Becker auf der Plattform X. Spanien habe "einen weiteren Diamanten" im Tennis. Laut Datenanbieter haben beim Turnier im Madrid seit der Premiere 2002 erst drei Spanier als Teenager das Viertelfinale erreicht: Der 22-malige Grand-Slam-Turniersieger Rafael Nadal und der aktuelle Weltranglistenzweite Carlos Alcaraz, der bei der diesjährigen Ausgabe verletzt fehlt.

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Champions League: Bayern München verliert Neun-Tore-Spektakel bei Paris Saint-Germain

Im ersten Halbfinale der Champions League haben Paris Saint-Germain und Bayern München ein Fußball-Feuerwerk geliefert. Das bessere Ende für sich hatte PSG.Erst klatschten sich die Bayern-Spieler gegenseitig ab, dann umarmten sie ihre Kontrahenten von Paris Saint-Germain nach einem atemberaubenden Spektakel. Frei nach dem Motto: Bis zum nächsten Fußball-Fest in München, wo am kommenden Mittwoch die Entscheidung um den Königsklassen-Finaleinzug fällt. Nach dem irren 4:5 (2:3) der Bayern feierten beide Fanlager ihre Teams für ein grandioses Halbfinal-Hinspiel, das seinen Platz in den Geschichtsbüchern der Champions League schon jetzt sicher hat.„Es war schon ein sehr, sehr intensives Spiel“, sagte Nationalverteidiger Jonathan Tah bei Prime Video. „Wir haben in vielen Phasen gezeigt, was wir für eine Mannschaft sind“, ergänzte Bayerns Abwehrmann erstaunlich unaufgeregt. Es sei weiter alles drin, betonte der 30-Jährige. „Wir gehen mit vollem Selbstvertrauen in das Rückspiel rein, hauen alles raus. Wir wollen ins Finale.“Die Bayern legten ein großes Comeback hin. Der gesperrte Trainer Vincent Kompany sah hoch oben auf der Tribüne, wie der deutsche Meister gegen PSG nach 58 Minuten mit 2:5 zurück lag. Und doch wieder zurückkam.Halbfinal-Rückspiel der Champions League in MünchenIm Halbfinal-Rückspiel müssen die Bayern in der heimischen Allianz Arena trotzdem ganz groß aufspielen, um den Titelverteidiger zu entthronen. Dann darf auch Kompany wieder unten am Spielfeldrand stehen. Das Finale am 30. Mai in Budapest ist für die mit großer Moral auftretenden Münchner Triple-Jäger weiter in Reichweite.Es war ein monumentales Fußballspiel, das auf dem Platz geboten wurde. Rauf und runter ging es – ohne Ruhemomente. Zweikämpfe, Dribblings, Elfmeter – und Tore, Tore, Tore. Harry Kane verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:0 (17. Minute). Michael Olise glich zum 2:2 aus (41.). Und dann schlugen Dayot Upamecano (65.) und nochmals Díaz (68.) zu, als die Bayern bereits K.o schienen. Das PSG-Ensemble zeigte fast ein halbes Jahr nach dem 1:2 gegen die Münchner in der Ligaphase diesmal seine ganze Offensiv-Klasse und jubelte gleich fünfmal durch den herausragenden Georgier Chwitscha Kwarazchelia (24./56.), einen Kopfballtreffer des nur 1,74 Meter großen Mittelfeldspielers João Neves (33.) sowie einen nach VAR-Überprüfung gegebenen Handelfmeter von Ousmane Dembélé (45.+5).Der Weltfußballer und ehemalige Dortmunder traf in der 58. Minute auch noch ein weiteres Mal zum 5:2-Zwischenstand. Beide Teams hätten in dem rasanten Schlagabtausch mit höchster Geschwindigkeit sogar noch mehr Tore schießen können. Die Offensivreihen dominierten die Abwehrreihen inklusive der beiden Torhüter.Wechselbad der Gefühle für Vincent Kompany auf der TribüneBis zur Ankunft im Stadion waren die Abläufe des Bayern-Trosses wie immer gewesen. Kompany hielt auch noch die Abschlussbesprechung im Teamhotel, bevor er im Prinzenpark von seinem Team getrennt wurde. Sein Zuschauerplatz im 50. Saison-Pflichtspiel des deutschen Meisters war oben auf der Tribüne an einem Tisch. Der Belgier durchlief ein Wechselbad der Gefühle.„Vincent ist mit dem Herzen dabei – und wir spielen natürlich auch für ihn“, hatte Kapitän Manuel Neuer nach der Ankunft im Parc des Princes bei Prime Video gesagt. Das lautstarke Kommando am Spielfeldrand übernahm derweil Kompanys erster Assistent Aaron Danks.„Danksy hat schon Erfahrung. Ich habe 100 Prozent Vertrauen in unseren Staff“, hatte Kompany gesagt. Verkleidet hatte sich der 42-jährige Engländer nicht, er trug keinen feinen Anzug, sondern stand im Trainingsanzug in der Coaching Zone.Davies beim FC Bayern München in der StartelfAufstellung, Taktik, Marschroute lagen ohnehin weitgehend auf der Hand. Wobei die Münchner Startelf eine Überraschung beinhaltete: Der extrem schnelle Alphonso Davies verteidigte links anstelle von Konrad Laimer. Dem Kanadier unterlief das unglückliche Handspiel, das zum Elfmeter führte.Als Münchner Blaupause galt das nach einer Roten Karte für Doppeltorschütze Luis Díaz in Unterzahl erkämpfte 2:1 in der Ligaphase Anfang November. Mutig sein, aktiv sein, widerstandsfähig sein – darum ging es erneut in Paris.„Wir kämpfen um den Titel, den PSG letztes Jahr erreicht hat“, hatte Kompany bei der Pressekonferenz am Vorabend zur Zielsetzung gesagt. Und Paris gelang der Königsklassen-Triumph 2025 bekanntlich in München – mit einem 5:0 gegen Inter Mailand, das wiederum die Bayern im Viertelfinale bezwungen hatte.„Bei PSG ist es wie ein Sturm, der auf einen zukommt“„Bei PSG ist es wie ein Sturm, der auf einen zukommt“, hatte Kompany angesichts der Pariser Offensiv-Asse um Dembélé, den jungen Desiré Doué und Kwarazchelia gemahnt. Er sollte Recht behalten. Die PSG-Stars waren kaum zu stoppen. Fast wäre Senny Mayulu (87.) noch das 6:4 gelungen, als er den Ball an die Latte drosch.Aber auch die Bayern-Offensive lieferte. Der starke Díaz traf wieder doppelt, Olise zeigte großartige Dribblings und traf wunderbar. Einmal landete der Ball nach einem tollen Solo des Franzosen am Pfosten. Und auch Kane traf – eiskalt vom Punkt. Alle Fußballfans dürfen sich auf ein großes Rückspiel freuen.Hinweis: Dieser Artikel wurde mehrfach aktualisiert.

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Fußball: WM-Änderung: Rot für Spieler mit Hand vor Mund in Konflikt

Indem sie ihren Mund verdecken, wollen Fußballer häufig verschleiern, was sie sagen. Sollten sie dies bei einer Auseinandersetzung während der WM machen, droht nun eine empfindliche Strafe.Nach einer Forderung von FIFA-Präsident Gianni Infantino können Spieler, die in einer Konfrontation mit dem Gegner ihre Hand vor den Mund halten, bei der Fußball-WM mit der Roten Karte bestraft werden. Diese Änderung beschlossen die internationalen Regelhüter des International Football Association Board (Ifab) bei einer Sondersitzung in Vancouver. Damit solle diskriminierendes Verhalten verhindert werden, teilte das Ifab weiter mit.Ob die Regel auch in anderen Wettbewerben wie beispielsweise der Bundesliga oder der Champions League zur Geltung kommt, ist zunächst den Organisatoren überlassen. Es sei aber möglich, dass dies langfristig verpflichtender Bestandteil der Regeln werde, teilte das Ifab auf dpa-Anfrage mit."Wenn ein Spieler seinen Mund bedeckt und etwas sagt und dies rassistische Folgen hat, dann muss er natürlich vom Platz gestellt werden", hatte Infantino bei Sky vor knapp zwei Monaten gesagt. Mit der Hand vor dem Mund wollen Spieler auf dem Platz häufig für die Öffentlichkeit verschleiern, was sie sagen.Infantino: "Warum muss ein Spieler seinen Mund zudecken?""Das ist etwas, das ich ohnehin nicht verstehe: Warum muss ein Spieler seinen Mund zudecken, wenn er etwas zu einem anderen Spieler sagt?", so Infantino. Man müsse in so einem Fall davon ausgehen, dass der Spieler auf dem Fußballplatz etwas gesagt hat, was er nicht gesagt haben sollte. "Wenn man nichts zu verbergen hat, hält man sich beim Sprechen nicht den Mund zu. So einfach ist das", sagte Infantino.Die Debatte war nach einem Vorfall im Champions-League-Spiel zwischen Real Madrid und Benfica Lissabon entbrannt. Lissabons Profi Gianluca Prestianni hatte sich in einer Auseinandersetzung mit Real-Star Vinícius Júnior das Trikot vor den Mund gezogen. Prestianni stand im Verdacht, sich rassistisch geäußert zu haben. Dies bestritt er. Die Europäische Fußball-Union UEFA sperrte den Argentinier wegen einer homophoben Äußerung für sechs Spiele, davon drei zur Bewährung.Weitere Regel verschärftAuch in einem anderen Punkt wurden die Regeln für die WM verschärft. Spieler, die den Platz aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung verlassen, können die Rote Karte sehen. Dies gilt auch für Offizielle, die Spieler auffordern, dies zu tun. Wenn ein Team so einen Spielabbruch verursacht, wird die Partie grundsätzlich für den Gegner gewertet. Auch diese Regel gilt bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko, die am 11. Juni beginnt.

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Radsport: Tour de Romandie: Lipowitz hält zum Auftakt mit Pogacar mit

Nach Platz zwei bei der Baskenland-Rundfahrt überzeugt Florian Lipowitz auch zum Start der Tour de Romandie. Im Zeitfahren liegt er nur knapp hinter Superstar Tadej Pogacar. Nun warten harte Etappen.Der deutsche Radstar Florian Lipowitz hat zum Auftakt der Tour de Romandie beim ersten Saisonduell mit Dominator Tadej Pogacar seine gute Frühform bestätigt. Der 25-Jährige belegte beim kurzen Zeitfahren in Villars-sur-Glâne nach 3,2 Kilometern den zehnten Platz. Lipowitz verlor dabei nur drei Sekunden auf den viermaligen Tour-de-France-Sieger aus Slowenien, der beim Prolog seiner ersten Romandie-Rundfahrt Sechster wurde. Auf seinen slowenischen Red-Bull-Teamkollegen Primoz Roglic hatte Lipowitz, der kein Zeitfahrspezialist ist, zwei Sekunden Rückstand. Den Sieg holte der Franzose Dorian Godon.In den kommenden Tagen stehen beim wichtigen Vorbereitungsrennen für die Tour de France fünf schwere Etappen auf dem Programm, bei denen insgesamt mehr als 14.000 Höhenmeter zu bewältigen sind.Lipowitz vor der Rundfahrt: "Ich glaube, die Form ist da"Lipowitz kommt nach einem überzeugenden Auftritt bei der Baskenland-Rundfahrt mit viel Schwung in die Westschweiz. "Der zweite Platz im Baskenland hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Die Woche danach war nicht komplett strukturiert, aber ich glaube, die Form ist da. Jetzt schauen wir, was in der Schweiz möglich ist", sagte der Tour-Dritte von 2025, der bereits Ende März bei der Katalonien-Rundfahrt als Gesamtdritter auf sich aufmerksam machte.Nicht bei der Tour de Romandie dabei ist Lipowitz' Teamkollege Remco Evenepoel. Auch der zweimalige Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard, der im Sommer wieder Pogacar herausfordern möchte, verzichtet auf die Rundfahrt.

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Champions League: FC Bayern vs. PSG: So sehen Sie das Hinspiel im TV und Livestream

Zwei Spiele noch bis zum Finale: Der FC Bayern München trifft im Halbfinale der Champions League auf Paris Saint-Germain. So können Sie das Hinspiel live verfolgen.Nach den turbulenten und dramatischen Duellen mit Real Madrid im Viertelfinale der Champions League steht für den FC Bayern die nächste Mammutaufgabe an. Im Halbfinale heißt der Gegner Paris Saint-Germain – nicht wenige sehen darin das Aufeinandertreffen der beiden derzeit stärksten Mannschaften der Welt.„Eine echte Challenge, ein hartes Spiel“, erwartet Bayern-Torjäger Harry Kane vor dem Auswärtsspiel beim Titelverteidiger. „Paris ist der aktuelle Champion in Europa – und das nicht ohne Grund.“ Doch der Weg zum Titel führt nur über die besten Teams. Zwei Spiele trennen den FC Bayern noch vom Finale in Budapest.Denkwürdige Duelle mit PSGBeim letzten Titelgewinn in der Königsklasse 2020 war es PSG, gegen den sich der FC Bayern im Endspiel durchsetzte. Auch in jüngster Vergangenheit gab es denkwürdige Duelle. Das Spiel bei der Klub-WM im vergangenen Sommer bleibt durch die schwere Verletzung von Jamal Musiala in Erinnerung. In der Ligaphase der laufenden Saison schlug der deutsche Rekordmeister PSG 2:1, Luis Diaz flog dabei vom Platz.Vor dem Halbfinale befinden sich beide Teams in Top-Form. Der FC Bayern hat in der Bundesliga seine 34. Meisterschaft bereits klargemacht, hat auch gegen Real Madrid seine herausragende Qualität in dieser Saison unter Beweis gestellt und hofft auf das Triple. PSG fehlt in der französischen Ligue 1 noch ein Sieg zur vorzeitigen Meisterschaft, die Pariser glänzen ebenfalls mit hochbegabten Einzelkönnern wie Weltfußballer Ousmane Dembelé.Ein möglicher Nachteil für die Bayern: Trainer Vincent Kompany ist nach seiner Gelben Karte im Spiel gegen Real Madrid gesperrt. Seine Rolle an der Seitenlinie wird Co-Trainer Aaron Danks übernehmen.Hier können Fans das Hinspiel des FC Bayern sehenDas Halbfinal-Hinspiel findet im Pariser Prinzenpark statt, Anpfiff ist um 21 Uhr. Amazon Prime Video zeigt die Partie live. Als Kommentator ist Hannes Herrmann zusammen mit Benedikt Höwedes im Einsatz. Moderator Jonas Friedrich wird unterstützt von den Experten Christoph Kramer, Tabea Kemme und Mats Hummels. Das Rückspiel steht am 6. Mai in München an.

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FC Bayern: Plötzlich Chef: Aaron Danks vertritt Vincent Kompany auf der großen Bühne

Bayern-Trainer Vincent Kompany ist in der Champions League gesperrt. Aaron Danks übernimmt seinen Posten an der Seitenlinie – in einem der wichtigsten Spiele seit Jahren.Im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid regte sich Vincent Kompany etwas zu stark über ein vermeintliches Foul an einem seiner Spieler auf – die folgende Gelbe Karte hatte Konsequenzen für den Trainer des FC Bayern. Es war seine dritte in der laufenden Champions-League-Saison, für das Hinspiel im Halbfinale bei Paris Saint-Germain ist er damit gesperrt. Das katapultiert einen Mann auf die große Fußball-Bühne, dessen Name selbst vielen Bayern-Fans kein Begriff sein dürfte: Aaron Danks übernimmt im Pariser Prinzenpark die Chefrolle von Kompany an der Seitenlinie. Normalerweise arbeitet Danks im Hintergrund, auf dem Trainingsplatz als einer von Kompanys Co-Trainern.In Paris wird er die Ansprache vor dem Spiel und während der Halbzeitpause in der Kabine halten, an der Seitenlinie coachen, über Ein- und Auswechslungen entscheiden sowie nach der Partie bei der offiziellen Pressekonferenz Rede und Antwort stehen.Aaron Danks hat Erfahrung als verantwortlicher CoachIn Kompanys Trainerteam, das aus vier Assistenten besteht, ist Danks derjenige mit der größten Erfahrung im Profifußball. Der Engländer besitzt die Uefa-Pro-Lizenz, hat in seiner Heimat als Jugendtrainer beim Verband sowie als Co-Trainer bei Aston Villa und Middlesbrough gearbeitet – unter prominenten Namen wie Steven Gerrard, Unai Emery und Michael Carrick. Mit Vincent Kompany arbeitete er bereits beim RSC Anderlecht zusammen.Der 42-Jährige schien den Bayern-Trainer so überzeugt zu haben, dass er ihn bei seinem Amtsantritt 2024 nach München holte. Dort dirigiert Danks das Starensemble bei der täglichen Trainingsarbeit an der Säbener Straße. Seine Spezialität sind Standardsituationen – bei Ecken und Freistößen greift der Co-Trainer auch während der Spiele gestenreich ins Coaching ein.Auch die Chefrolle an der Seitenlinie ist für Danks nicht komplett neu. Nach der Entlassung von Englands Fußballlegende Steven Gerrard bei Aston Villa übernahm der Assistent 2022 als Interimstrainer für zwei Spiele. In der ersten Partie führte Danks die Villans zu einem 4:0-Sieg gegen Brentford, danach folgte eine 0:4-Niederlage gegen Newcastle United – und Danks rückte hinter dem neu verpflichteten Trainer Unai Emery wieder ins zweite Glied.Beim FC Bayern gilt der Co-Trainer in der Mannschaft als sehr beliebt, vor allem mit den jungen Spielern kommt er als ehemaliger Nachwuchstrainer glänzend klar. Jamal Musiala beispielsweise kennt Danks aus der Zeit, als der heutige DFB-Nationalspieler noch für die englische U21 auflief. Als Musiala dort sein Debüt gab, war Danks Co-Trainer.Was Kompany darf – und was nichtBayern-Manager Max Eberl traut Danks deshalb den Job als Kompany-Vertreter zu: „Aaron ist ein super-smarter Typ neben dem Trainingsplatz. Der brennt beim Fußball genauso wie Vinnie.“ Und auch Vincent Kompany vertraut seinem Assistenten für das Auswärtsspiel in Paris voll und ganz. „Danksi hat schon Erfahrung. Und er hat auch eine laute Rolle im Training“, sagt der Belgier.Kompany selbst darf mit der Mannschaft zusammen anreisen, danach ist jeglicher Kontakt zum Team oder Staff untersagt. Der Bayern-Trainer wird die Partie „irgendwo im Stadion“ verfolgen, wie er selbst sagt. Ein Uefa-Mitarbeiter wird ihn dabei im Auge haben und sicherstellen, dass die Kontaktsperre eingehalten wird.Kompany nimmt es zumindest nach außen hin gelassen: „Die Abläufe sind klar, bis wann ich etwas machen darf. Aber letztendlich ist es so: Gesperrt ist gesperrt! Es geht darum, dass wir das als Mannschaft lösen. Und das können wir.“ Im Rückspiel, wenn es um den Einzug ins Finale geht, darf der Belgier wieder seine gewohnte Rolle einnehmen.Quellen: FC Bayern (1), FC Bayern (2), „Transfermarkt”, Nachrichtenagentur DPA

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