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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Livetv.sx: Kurz vor Bayern-Spiel: Illegaler Streaming-Seite wird der Saft abgedreht

Dazn und DFL erzielen einen Erfolg gegen illegale Fußball-Übertragungen: Eine Streaming-Seite muss gesperrt werden. Weitere Maßnahmen sind in Vorbereitung.Kurz vor dem Bayern-Spiel gegen Paris Saint-Germain ist Dazn im Zusammenspiel mit der Deutschen Fußball Liga ein großer Schlag gegen die Pay-TV-Piraterie gelungen. Nach einer Gerichtsentscheidung muss die Webseite Livetv.sx gesperrt werden, „die größte illegale Sport-Streaming-Plattform in Deutschland“, wie es in einer Mitteilung heißt. Davon profitieren auch andere Pay-TV-Anbieter wie Sky, MagentaTV oder RTL+.Dazn und der DFL gelang nach eigenen Angaben ein „bedeutender juristischer Erfolg im Kampf gegen den Diebstahl von Inhalten“. Es sei ein wichtiger „Meilenstein im Vorgehen gegen großangelegte, organisierte Sportpiraterie in Deutschland“. Dazn bezeichnet das Urteil als Signal an die „Piraterie-Szene: Organisierter Diebstahl von Inhalten wird in Deutschland konsequent verfolgt“.Weitere rechtliche Schritte durch Dazn und DFL geprüftDie Webseite war laut Mitteilung „seit mehr als 13 Jahren aktiv und steht Schätzungen zufolge für einen erheblichen Anteil des illegalen Sport-Streaming-Konsums in der gesamten DACH-Region“. Livetv.sx unterliege nun Sperrmaßnahmen.Hintergrund ist nach Dazn-DFL-Angaben ein Urteil des Landgerichts Köln. „Weitere rechtliche Schritte gegen verbundene Ableger werden derzeit geprüft“, schrieben der Sender und die Liga.Auf der Piraten-Seite waren unter anderem Spiele der Champions League und der Bundesliga zu sehen, ohne dass ein reguläres Abonnement der Pay-TV-Anbieter notwendig war. Dazn und die DFL wollen weiterhin in rechtliche, technische und branchenübergreifende Maßnahmen investieren, um Piraterie zu bekämpfen.Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland. 

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Stimmungswechsel bei Arsenal: Von wegen Krise: Havertz peilt mit Arsenal das Double an

Noch vor wenigen Wochen drohte die Saison für Kai Havertz und den FC Arsenal in einer weiteren Enttäuschung zu enden. Drei Spiele genügten, um die Stimmung zu drehen. Feiern die Londoner zu früh?Man hätte glauben können, der FC Arsenal habe bereits eine Trophäe gewonnen. Kai Havertz sprintete im Leibchen auf den Platz, um mit seinen Teamkollegen zu feiern. Siegtorschütze Bukayo Saka sackte zusammen, Spieler lagen sich in den Armen und Trainer Mikel Arteta tanzte auf dem Rasen. Das sonst eher nüchterne Emirates-Stadion verwandelte sich in eine Party-Arena.Nach dem überraschend souveränen Erfolg gegen Atlético Madrid und dem Einzug ins Champions-League-Finale ist die Krisenstimmung bei Arsenal endgültig passé. Jetzt erscheint sogar das Double wieder greifbar. Spieler und Fans träumen vom ersten Meistertitel seit 22 Jahren und dem allerersten Triumph in der Königsklasse überhaupt. Im Endspiel wartet Titelverteidiger Paris Saint-Germain oder der deutsche Meister FC Bayern."Jetzt erreichen wir das Niveau eines Spitzenclubs, der dauerhaft um die größten Titel mitspielen will", sagte Trainer Arteta nach dem hochverdienten 1:0 gegen Diego Simeones schwaches Atlético euphorisch. "Darauf kommt es an, und wir müssen das dauerhaft aufrechterhalten."Drastischer Stimmungswechsel in LondonDie vergangenen Tage haben die wacklige Stimmung rund um das Team von Nationalspieler Havertz komplett gedreht. In den vergangenen Wochen herrschten im Umfeld des Clubs Frust und Zweifel, nachdem Arsenal im Meisterrennen wichtige Punkte liegen gelassen, FA Cup und Ligapokal verspielt und sich gegen Sporting Lissabon nur mit Mühe ins Halbfinale gezittert hatte. Nun ist der Glaube zurück.Erst siegte Arsenal souverän mit 3:0 gegen Fulham. Dann patzte Titelkonkurrent Manchester City spektakulär beim FC Everton (3:3). Jetzt hat der Club die Meisterschaft wieder in der eigenen Hand. Die Gunners haben ein Spiel mehr absolviert, liegen allerdings fünf Punkte vor der Mannschaft von Trainer Pep Guardiola. Drei Siege fehlen Havertz und Co. zum Titel. Folgt am 30. Mai auch noch der Henkelpott?Havertz weiß, wie es sich anfühlt. Er schoss den FC Chelsea 2021 unter dem damaligen Trainer Thomas Tuchel zum Champions-League-Sieg. Während die Blues dreimal im Finale standen und den Wettbewerb zweimal gewannen, fehlt er bei Arsenal noch im Trophäenschrank. Nur einmal zuvor standen die Gunners überhaupt im Finale. 2006 flog der damalige Arsenal-Torhüter Jens Lehmann früh vom Platz, das Endspiel gegen den FC Barcelona ging mit 1:2 verloren.Feiern die Arsenal-Spieler zu früh?20 Jahre später wurde der zweite Finaleinzug entsprechend ausgelassen gefeiert. "Ich finde die Feierlichkeiten etwas übertrieben. Feiert, wenn ihr gewonnen habt!", kritisierte TV-Experte Wayne Rooney bei Prime Video. "Sie haben es verdient, in dieser Position zu sein, aber gewonnen haben sie noch nicht." Arsenal-Verteidiger Declan Rice widersprach. "Wir haben jedes Recht, diesen Moment zu feiern", sagte er. "Ich glaube, man kann nicht unterschätzen, was wir in diesem Wettbewerb bisher erreicht haben."Das Momentum ist zurückIn der Königsklasse sind sie als einziges Team noch ungeschlagen. Im Endspurt der Premier League haben die Londoner, die lange Zeit der haushohe Favorit auf die Meisterschaft waren, ihre Formkrise vorerst überwunden. Das Momentum ist zurück beim FC Arsenal, der nach drei Jahren in Folge als Vizemeister das Image des ewigen Zweiten ablegen will.Doch in den letzten drei Wochen kann noch viel passieren, das hat der bisherige Saisonverlauf gezeigt. In der Premier League steht am Sonntag das Derby bei West Ham United an. Die Hammers stehen auf einem Abstiegsplatz und müssen unbedingt gewinnen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Ein Ausrutscher bei West Ham - und die Stimmung bei Arsenal könnte sofort wieder in die andere Richtung kippen.

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Jamal Musiala: Comeback von Jamal Musiala: Die Künste des Zauberers sind gefragt

Vor zehn Monaten verletzte sich Jamal Musiala im Spiel gegen PSG schwer. Jetzt ist er zurück – und könnte im Halbfinal-Rückspiel zum Schlüsselspieler werden.

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Deniz Aytekin: „Ich wusste, dass ich so nicht weitermachen kann. Ich hatte ein zu großes Ego“

Deniz Aytekin, der beste deutsche Schiedsrichter, hört auf. Auf dem Höhepunkt seiner Beliebtheit. Aber auch: bevor noch mehr kaputtgeht. Dem Fußball hat er fast alles geopfert.

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Fußball: Havertz greift mit Arsenal nach Europas Fußball-Krone

Im Halbfinale setzt sich das englische Topteam knapp gegen Atlético Madrid durch. In Budapest geht es Ende Mai gegen den FC Bayern oder Titelverteidiger PSG.Kai Havertz hat mit dem FC Arsenal das Finale der Champions League erreicht und darf weiter auf den zweiten Königsklassen-Triumph in seiner Karriere hoffen. Der deutsche Nationalspieler feierte mit dem Spitzenreiter der englischen Premier League im Halbfinal-Rückspiel gegen Atlético Madrid einen 1:0 (1:0)-Sieg, kam nach überstandener Muskelverletzung aber nicht zum Einsatz.Nach dem 1:1 im Hinspiel trifft Arsenal am 30. Mai in Budapest auf den deutschen Rekordmeister FC Bayern München oder Titelverteidiger Paris Saint-Germain, die am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) den zweiten Finalteilnehmer ermitteln. Der deutsche Champion muss dabei ein 4:5 aus dem ersten Duell aufholen.Bukayo Saka erzielte in der 45. Minute das goldene Tor für das Topteam aus London, das sich in dieser Saison erstmals seit 22 Jahren auch noch den englischen Meistertitel sichern kann.Zweites Finale für Havertz und ArsenalHavertz kann kurz vor der WM bereits zum zweiten Mal die wichtigste Trophäe im europäischen Club-Fußball gewinnen. 2021 schoss der 26 Jahre alte Stürmer den FC Chelsea im Endspiel gegen Manchester City zum 1:0-Erfolg.Auch für seinen jetzigen Club ist es die zweite Finalteilnahme in der Champions League. 2006 verlor Arsenal mit dem damaligen deutschen Nationaltorwart Jens Lehmann gegen den FC Barcelona mit 1:2. Atlético Madrid muss dagegen weiter auf die erste Königsklassen-Krönung warten.Kaum Höhepunkte vor der PauseBei teilweise strömendem Regen lieferten sich die beiden Rivalen ein temporeiches Spiel, in dem Höhepunkte vor der Pause weitgehend ausblieben. Gefährliche Aktionen gab es lange nur im Ansatz und Aufregung lediglich, als Arsenal-Angreifer Leandro Trossard nach einem Zweikampf mit Antoine Griezmann im Strafraum zu Boden ging. Die Pfeife von Schiedsrichter Daniel Siebert aus Berlin blieb aber stumm.Doch dann schlug Arsenal doch noch zu. Einen scharfen Schuss von Trossard konnte Madrid-Keeper Jan Oblak nur nach vorn abwehren. Saka schaltete am schnellsten und vollendete aus Nahdistanz.Kurz nach Wiederbeginn verpasste Trainer-Sohn Giuliano Simeone den Ausgleich für Madrid. Der Offensivspieler wurde beim Abschluss vor dem leeren Tor noch entscheidend von Arsenal-Verteidiger Gabriel gestört. Auf der Gegenseite ließ Viktor Gyökeres das 2:0 liegen. Der Schwede verfehlte mit einer Direktabnahme nach Vorarbeit des Ex-Leverkuseners Piero Hincapie knapp das Gehäuse. So musste Arsenal bis zum Schluss zittern, durfte dann aber über den Finaleinzug jubeln.

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Champions League: Auf diesen Klub trifft Bayern im Finale – wenn sie es erreichen

Im Champions-League-Halbfinale hat sich Arsenal London knapp gegen Atlético Madrid durchgesetzt. Im Finale geht es gegen den FC Bayern oder Titelverteidiger PSG. Kai Havertz hat mit dem FC Arsenal das Finale der Champions League erreicht und darf weiter auf den zweiten Königsklassen-Triumph in seiner Karriere hoffen. Der deutsche Nationalspieler feierte mit dem Spitzenreiter der englischen Premier League im Halbfinal-Rückspiel gegen Atlético Madrid einen 1:0 (1:0)-Sieg, kam nach überstandener Muskelverletzung aber nicht zum Einsatz.Nach dem 1:1 im Hinspiel trifft Arsenal am 30. Mai in Budapest auf den deutschen Rekordmeister FC Bayern München oder Titelverteidiger Paris Saint-Germain, die am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) den zweiten Finalteilnehmer ermitteln. Die Bayern müssen dabei ein 4:5 aus dem ersten Duell aufholen.Bukayo Saka erzielt goldenes Tor für ArsenalBukayo Saka erzielte in der 45. Minute das goldene Tor für die Londoner, die sich in dieser Saison erstmals seit 22 Jahren auch noch den englischen Meistertitel sichern können.Havertz kann kurz vor der WM bereits zum zweiten Mal die wichtigste Trophäe im europäischen Klub-Fußball gewinnen. 2021 schoss der 26 Jahre alte Stürmer den FC Chelsea im Endspiel gegen Manchester City zum 1:0-Erfolg.Auch für seinen jetzigen Klub ist es die zweite Finalteilnahme in der Champions League. 2006 verlor Arsenal mit dem damaligen deutschen Nationaltorwart Jens Lehmann gegen den FC Barcelona mit 1:2. Atlético Madrid muss dagegen weiter auf die erste Königsklassen-Krönung warten.Champions League: kaum Höhepunkte vor der PauseBei teilweise strömendem Regen lieferten sich die beiden Rivalen ein temporeiches Spiel, in dem Höhepunkte vor der Pause weitgehend ausblieben. Gefährliche Aktionen gab es lange nur im Ansatz und Aufregung lediglich, als Arsenal-Angreifer Leandro Trossard nach einem Zweikampf mit Antoine Griezmann im Strafraum zu Boden ging. Die Pfeife von Schiedsrichter Daniel Siebert aus Berlin blieb aber stumm.Doch dann schlug Arsenal doch noch zu. Einen scharfen Schuss von Trossard konnte Madrid-Keeper Jan Oblak nur nach vorn abwehren. Saka schaltete am schnellsten und vollendete aus Nahdistanz.Kurz nach Wiederbeginn verpasste Trainer-Sohn Giuliano Simeone den Ausgleich für Madrid. Der Offensivspieler wurde beim Abschluss vor dem leeren Tor noch entscheidend von Arsenal-Verteidiger Gabriel gestört.Auf der Gegenseite ließ Viktor Gyökeres das 2:0 liegen. Der Schwede verfehlte mit einer Direktabnahme nach Vorarbeit des Ex-Leverkuseners Piero Hincapie knapp das Gehäuse. So musste Arsenal bis zum Schluss zittern, durfte dann aber über den Finaleinzug jubeln.

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Team-WM: Nächste WM-Runde fix: Tischtennis-Team schlägt Slowenien

Bei der vergangenen EM holten beide Teams eine Medaille. Bei der Tischtennis-WM aber wird das Spiel Deutschland gegen Slowenien eine klare Sache. Besonders ein Match sticht heraus.Die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft der Männer hat bei der Team-WM in London das Achtelfinale erreicht. Benedikt Duda, Patrick Franziska und Dang Qiu gewannen mit 3:0 gegen Slowenien und entschieden damit das Duell der beiden Bronzemedaillen-Gewinner der vergangenen Europameisterschaft klar für sich.Besonders wichtig für diesen Erfolg: Der Weltranglisten-17. Franziska besiegte Sloweniens Topspieler Darko Jorgic in 3:1 Sätzen. Beide spielen in der deutschen Bundesliga zusammen für den Champions-League-Sieger 1. FC Saarbrücken.Nächster Gegner ist bereits an diesem Mittwoch Hongkong (18.00 Uhr/Dyn). Die deutschen Frauen spielen am selben Abend ebenfalls in der Runde der besten 16 gegen Nordkorea (20.30 Uhr/Dyn).

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Nach Olympia-Drama: Glamour mit Gehstock: Vonn strahlt bei Red-Carpet-Comeback

Drei Monate nach ihrem folgenreichen Sturz bei Olympia feiert Lindsey Vonn bei der Met-Gala eine "Comeback-Party" – mit Gehstock und Glitzer-Kleid. Warum der Abend für sie so besonders war.Mit einem kleinen Gehstock, aber ohne Krücken hat Skistar Lindsey Vonn bei der Met-Gala in New York einen glamourösen Auftritt hingelegt. Etwa drei Monate nach ihrem schweren Sturz in der olympischen Abfahrt von Cortina d’Ampezzo posierte die 41-Jährige strahlend für die Fotografen. "Das ist sozusagen meine Comeback-Party - ich kann unter Menschen sein, ein wunderschönes, feminines Kleid tragen und zum ersten Mal meine Krücken beiseitelegen", sagte Vonn der "Vogue".Vonn: "Danke, dass ich mich wie eine Prinzessin fühlen konnte"Das Kleid, mit dem Vonn im Metropolitan Museum of Art auftrat, hatte der Designer Thom Browne entworfen. "Danke, dass ich mich wie eine Prinzessin fühlen konnte. Es war eine magische Nacht", schrieb die US-Amerikanerin an den Designer gerichtet bei Instagram. Schon vor der Veranstaltung sagte Vonn: "Ich war so lange so isoliert. Es wird schön sein, von vielen Menschen umgeben zu sein, die ich kenne und die mir am Herzen liegen, und den Abend in dem schönsten Kleid zu feiern, das ich mir vorstellen kann."Die Benefizgala, mit der das Kostüm-Institut des Metropolitan Museums jedes Jahr Millionenspenden sammelt, wurde wieder zum Star-Auflauf: Neben Vonn kamen weitere Sportstars wie Tennis-Legende Serena Williams, Freestyle-Star Eileen Gu und Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Alysa Liu in extravaganten Outfits. Es sei schön gewesen, Freunde wiederzusehen, schrieb Vonn zu einem kurzen Instagram-Video mit Schauspieler Dwayne "The Rock" Johnson und seiner Frau Lauren Hashian.Weitere Operation im Herbst geplantVonn hatte sich im Februar bei ihrem Unfall in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo schwer an Knie und Unterschenkel verletzt. Die US-Amerikanerin musste mehrfach operiert werden. Im Herbst steht ein weiterer Eingriff bevor.

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Fußball-WM in den USA: Amerikaner sind entsetzt über europäische Fans, die zu den Stadien laufen wollen

Das könnte zum Problem werden, wenn Besucher aus Europa zur Fußball-WM anreisen: Viele US-Städte sind nicht auf Fußgänger eingestellt, doch die Fans wollen zu den Stadien – zu Fuß.Mit diesem skurrilen Problem haben die Organisatoren der Fußball-WM in Mexiko, Kanada und den USA vermutlich nicht gerechnet: Aktuell planen europäische Fußballfans, die Tickets für die Spiele im Sommer ergattert haben, ihre Reise nach Amerika – und stellen im Netz Fragen, die bei den Einheimischen für Überraschung oder gar Fassungslosigkeit sorgen.Für viele Fans aus Europa gehört es ganz selbstverständlich dazu, gemeinsam zum Stadion zu laufen. Zu Fuß. Oft entweder aus dem Stadtzentrum oder von einem nahegelegenen Bahnhof aus. Und unterwegs gönnt man sich schon mal ein „Wegbier“, singt oder trifft andere Fangruppen. In zahlreichen Austragungsorten in den USA – Atlanta, Houston, Kansas City oder New York etwa – sorgt genau diese Vorstellung jedoch nun für Irritationen. Alkohol in der Öffentlichkeit ist in den Vereinigten Staaten ohnehin ein Tabu. Und zu Fuß unterwegs zu sein, ist in den autofokussierten Städten auch nicht wirklich vorgesehen.Fußball-WM in den USA: Europäer wollen laufenIn Online-Foren häufen sich derzeit Fragen internationaler Besucher: Kann man von einem bestimmten Hotel zum Stadion laufen? Vom Hauptbahnhof? Zwei, drei Kilometer – das sei doch sicher kein Problem? Die Antworten vieler US-Amerikaner dazu fallen jedoch überraschend deutlich aus: Zu Fuß zu gehen, so der Tenor, sei in vielen Städten weder üblich noch empfehlenswert. Die unschuldigen Fragen der europäischen Fans wirken in den USA fast exotisch. Ein Reddit-Nutzer ließ seinem Frust darüber kürzlich freien Lauf:„Online wurde jetzt viel darüber diskutiert, ob man zum Stadion laufen kann, und ich sehe immer wieder, wie Leute darauf BEHARREN, dass man dorthin laufen könne und die Autos schon für sie anhalten würden. Wir Amerikaner seien es nur nicht gewöhnt, längere Strecken zu Fuß zu gehen“, schrieb der User und warnte: „IHR KÖNNT NICHT ÜBER DIE I-95 laufen! Es geht nicht um die Länge der Strecke, es geht um die Sicherheit!“ Jetzt könnte man sich darüber lustig machen, dass US-Amerikaner nicht zu Fuß gehen und sich deshalb nicht vorstellen könnten, dass man anderswo ganz selbstverständlich mehrere Kilometer läuft. So einfach ist das aber nicht. Denn tatsächlich sind viele amerikanische Städte so stark auf den Autoverkehr ausgelegt, dass Gehwege zugunsten breiter Highways und noch mehr Straßenspuren teilweise komplett fehlen oder abrupt enden. Überwege oder Ampeln sind ebenfalls selten und nicht immer sicher. Autofahrer sind es zudem kaum gewohnt, auf Fußgänger zu achten. Laufen wäre hier schlicht gefährlich.Laufen ist in vielen US-Städten nicht vorgesehenFür Einheimische ist der Weg zum Spiel (meist eher zum Football- oder Baseball- als zum Fußball-Match) für gewöhnlich alles andere als entspannt. Staus rund um die großen Arenen sind an Spieltagen die Regel, Parkplätze knapp und teuer. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel ausweicht, muss lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen – viele Stadien sind außerdem nur begrenzt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Vielleicht bietet die anstehende WM den gastgebenden Städten ja eine gute Gelegenheit, hier im Hinblick auf die Infrastruktur noch einmal aufzurüsten. Davon hätten später dann auch die Einheimischen etwas – und vielleicht finden sie dann ja Gefallen am Spazierengehen.

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Tennis: Becker vermisst Zverevs Kampfgeist: "Fast verängstigt"

Nach der Enttäuschung im Madrid-Finale äußert Boris Becker Zweifel an Alexander Zverevs Einstellung. Was die Tennis-Legende meint und wie sie Zverevs Chancen bei den French Open einschätzt.Die deutsche Tennis-Legende Boris Becker hat den fehlenden Siegeswillen von Alexander Zverev in den Begegnungen mit dem Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner kritisiert. "Ich wünschte mir so bisschen mehr Kampfgeist, so bisschen mehr Aggressivität. Alle, inklusive Zverev, geben sich Sinner relativ früh geschlagen. Ausnahme Alcaraz. Die Jungs gehen gebremst, fast verängstigt in das Match", sagte Becker im gemeinsamen Podcast mit der früheren Tennisspielerin Andrea Petkovic. Am Sonntag war Zverev im Masters-Finale von Madrid deklassiert worden und musste sich Sinner mit 1:6, 2:6 geschlagen geben. Im direkten Duell war es für den Deutschen die neunte Niederlage in Folge. "Das Match war nach fünf Spielen vorbei. Du hattest nicht den Eindruck, dass Sascha in irgendeiner Zelle seines Körpers die Hoffnung hat, da geht noch was", befand Becker.Becker wundert sich: "Irgendwas passiert bei Sascha"Zverev ist aktuell die Nummer drei der Welt und spielt Woche für Woche um den Titel mit. Bei den Australian Open sowie bei den Masters-Turnieren in Indian Wells, Miami und Monte Carlo scheiterte er erst im Halbfinale an Sinner."Ich dachte, auf Sand ist Sascha Zverev ebenbürtig, aber momentan sieht es nicht so aus. Irgendwas passiert bei Sascha, dass er nicht an seine Qualität, an seine Leistungsgrenze in einem Halbfinale oder in einem Finale rankommt", sagte Becker, fand aber auch lobende Worte: "Ich finde, Sascha spielt sein konstantestes Jahr."Zverev mit guten Chancen bei den French OpenNach Beckers Meinung wird Zverev auch beim zweiten Grand-Slam-Turnier in Paris wieder um den Titel mitspielen. Vor allem, weil in Carlos Alcaraz ein Topfavorit verletzungsbedingt fehlt. "Die Karten für Roland Garros sind komplett neu gemischt. Plötzlich haben mehr Spieler eine realistische Chance, zumindest ins Finale zu kommen oder auch zu gewinnen. Und dazu gehört für mich auch Zverev", sagte Becker. Die French Open starten Ende Mai. In dieser Woche tritt Zverev beim Masters-Turnier in Rom an. In der zweiten Runde könnte es zum deutschen Duell mit Daniel Altmaier kommen.

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Vor Rückspiel gegen PSG: Wer kommt, wer geht? Das ist über Bayerns Kaderplanung bekannt

Dem FC Bayern steht das entscheidende Duell gegen PSG bevor. Hinter den Kulissen laufen bereits die Planungen für die nächste Saison. Welche Personalien die Münchner beschäftigen.Der volle Fokus des FC Bayern liegt in dieser Woche auf der Königsklasse. Nach dem fulminanten Halbfinal-Hinspiel bei Paris Saint-Germain (4:5) empfangen die Münchner den amtierenden Champions-League-Sieger am Mittwoch zum Rückspiel in der Allianz-Arena (21 Uhr, Dazn).Wie es sich für einen Topklub gehört, laufen die Planungen für die nächste Saison parallel dazu bereits auf Hochtouren. Aktuelle Berichte und Gerüchte untermauern den Anspruch der Bayern – sie wollen sich wieder in der europäischen Spitze etablieren.Welche Spieler kommen, welche bleiben und welche verlassen den Verein womöglich?Weitere Neuer-Saison beim FC Bayern?Über Manuel Neuer wurde in den vergangenen Wochen viel geschrieben. Seine überragende Leistung im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid befeuerte die öffentliche Debatte über eine mögliche Rückkehr des 40-Jährigen ins DFB-Tor. Julian Nagelsmann bekannte sich jedoch zu Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann als Nummer eins.Während Neuer in der Nationalmannschaft (angeblich) kein Thema ist, zeigt der FC Bayern sich offen, auch in der nächsten Saison auf das Torwart-Urgestein zu setzen. „Die Fitness, geistige Frische, die Lust auf ein weiteres Jahr – das muss er ein Stück weit symbolisieren, und dann werden wir die Dinge übereinanderlegen, und dann würde es auch wahrscheinlich eine Lösung geben“, hatte Sportvorstand Max Eberl bei Dazn nach dem Weiterkommen der Münchner gegen Real gesagt.Neuers Vertrag läuft am Saisonende aus, noch ist eine Verlängerung des Kontrakts nicht offiziell bestätigt. Medienberichten zufolge gibt es aber Fortschritte in den Verhandlungen. Neuers Berater Thomas Kroth tauchte demnach vergangene Woche auf dem Klubgelände auf.Vor dem Rückspiel gegen PSG veröffentlichte der FC Bayern sein neues Heimtrikot für die kommende Saison. Manuel Neuer posierte auf einem der Bilder im neuen Torwarttrikot. Das dürfte Fans Hoffnung machen, dass der Keeper auch in der nächsten Spielzeit für die Münchner aufläuft.Stockende Verhandlungen mit Konrad LaimerAuch die Vertragsverhandlungen zwischen Konrad Laimer und dem FC Bayern waren in den vergangenen Tagen wieder ein Thema in der Presse. Der österreichische Nationalspieler hat in München noch einen Vertrag bis 2027, die Gespräche über eine mögliche Verlängerung sind jedoch ins Stocken geraten. Sportvorstand Eberl hatte das bereits im Februar eingeräumt.Grundsätzlich ist der FC Bayern bereit, vorzeitig mit Laimer zu verlängern. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sind die Gehaltsvorstellungen des 28-Jährigen aus Sicht des Klubs aber zu hoch. Laimer und die Münchner kommen weiterhin nicht auf einen gemeinsamen Nenner.Eberl signalisierte am Samstag nach dem 3:3-Unentschieden gegen Bundesliga-Schlusslicht Heidenheim, dass ein Verkauf Laimers keine Pflicht sei, sollten die Verhandlungen scheitern. „Er ist ablösefrei gekommen, da würden wir nicht viel verlieren“, sagte der Sportvorstand. Aktuell ist in der Causa Laimer also alles möglich: ein direkter Verkauf im Sommer, ein Verbleib bis Ende nächster Saison oder ein langfristiger Vertrag.Definitiv verlassen werden den Klub Leon Goretzka und Raphael Guerreiro. Auch Leihspieler Nicolas Jackson hat keine Zukunft bei den Münchnern. Als Verkaufskandidaten gelten Verteidiger Minjae Kim, die derzeit ausgeliehenen Torhüter Alexander Nübel (VfB Stuttgart) und Daniel Peretz (FC Southampton) sowie die ausgeliehenen Spieler João Palhinha (Tottenham Hotspur), Sacha Boey (Galatasaray Istanbul), Bryan Zaragoza (AS Rom) und Arijon Ibrahimovic (1. FC Heidenheim).Bleibt die Frage: Welche neuen Spieler kommen?Wunschspieler GordonIm Buhlen um den englischen Nationalspieler Anthony Gordon von Newcastle United macht der FC Bayern offenbar ernst. Wie die „Sport Bild“ berichtet, soll es im April ein Treffen zwischen Gordons Berater Gordon Stipic-Wipfler und den Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters in München gegeben haben.Demnach verlangt Newcastle 75 Millionen Pfund, umgerechnet 86 Millionen Euro, für den flexiblen Offensivspieler. Einen so hohen Betrag werden die Münchner nicht zahlen, heißt es. Daher versucht man wohl, den 25-jährigen Wunschspieler vom FC Bayern zu überzeugen. Auch Nationalmannschaftskollege Harry Kane soll bereits mit ihm gesprochen haben.Da Newcastle in der Premier League kurz vor Saisonende auf Platz 13 steht und keine Aussichten aufs internationale Geschäft in der nächsten Saison hat, sind die Münchner dahingehend der attraktivere Arbeitgeber. Doch es sollen mit dem FC Liverpool, FC Arsenal und Manchester United auch hochkarätige Premier-League-Klubs an Gordon interessiert sein.Und was passiert, wenn es mit Gordon nicht klappt? Laut Transferexperte Fabrizio Romano steht der Engländer bei den Bayern auf einer Wunschliste mit zwei anderen Flügelstürmern. Die weiteren Namen nennt Romano nicht. In den vergangenen Monaten wurden unter anderem der 19-jährige Yan Diomande von RB Leipzig oder der 23-jährige Nico Williams von Athletic Bilbao als Kandidaten gehandelt.Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge ist der FC Bayern zudem an Talenten wie Rechtsverteidiger Givairo Read (19, Feyenoord Rotterdam) und Mittelfeldspieler Kennet Eichhorn (16, Hertha BSC) interessiert. Die Forderung von Bayerns Aufsichtsrat um Präsident Herbert Hainer an Sportvorstand Max Eberl laute jedoch, dass der Klub zunächst Geld einnimmt, bevor er es ausgibt.Ein Katz-und-Maus-Spiel um Spieler wie Nick Woltemade im vergangenen Sommer dürfte Eberl in der kommenden Transferphase unbedingt verhindern wollen. Die Ausgangslage hat sich aber auch geändert: Schieden die Münchner vergangene Saison noch im Viertelfinale der Champions League gegen Inter Mailand aus, haben sie nun gegen PSG sogar die Chance auf den Finaleinzug. Die starken Leistungen der Bayern-Profis in dieser Saison geben Eberl womöglich mehr Argumente im Poker um Topspieler.

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Tennis: Preisgeld bei French Open steigt – den Stars reicht das nicht

Wenn in Roland Garros ab Ende Mai die French Open ausgetragen werden, ist das Preisgeld so hoch wie nie. Doch die Tennis-Asse zeigen sich „tief enttäuscht“ von der Summe.Eigentlich könnten sich die Top-Tennisspielerinnen und -spieler freuen: Bei den French Open gibt es in diesem Jahr im Erfolgsfall mehr Geld. Im vergangenen Jahr wurden bei dem Grand-Slam-Turnier insgesamt 56,3 Millionen Euro verteilt. In diesem Jahr geht es in Roland Garros um insgesamt 61,7 Millionen Euro, teilten die Veranstalter vergangene Woche mit.Das entspricht einer Steigerung von fast zehn Prozent. Doch den Profis reicht das nicht: Die Ankündigung wurde im Teilnehmerfeld mit großer Enttäuschung aufgenommen. Die Top 10 der aktuellen Männer- und Frauen-Weltrangliste haben in einer gemeinsamen Erklärung klargemacht, wie unzufrieden sie mit dem Preisgeld sind.French Open erzielen Rekordeinnahmen – Spieler wollen höheren AnteilDazu gehören unter anderem Novak Djokovic, Jannik Sinner, Aryna Sabalenka und Coco Gauff. Die Gruppe verweist darauf, dass das Preisgeld nicht proportional zu den Einnahmen des Turniers steige. So seien im vergangenen Jahr die Prämien nur um etwa fünf Prozent gestiegen, die Einnahmen jedoch um 14 Prozent. Die Spieler fordern einen Anteil von 22 Prozent daran – so wie es bei anderen Top-Turnieren auf der Tour der Fall ist. Bei den French Open liegt der Anteil aktuell deutlich darunter, bei etwa 14 Prozent. „Während Roland Garros Rekordeinnahmen anstrebt, erhalten die Spieler somit einen immer geringeren Anteil des von ihnen mitgeschaffenen Wertes“, zitiert unter anderem der „Guardian“ aus der Erklärung.Spieler beklagen „strukturelle Probleme“Bei den US Open und den Australian Open stießen die Forderungen der Profis auf mehr Gehör, dort stiegen die Prämien um 20 bzw. 16 Prozent an. Doch vollständig zufrieden sind die Spieler auch damit nicht: Sie stört, dass der Großteil des Geldes an die Top-Stars, die bis ins Halbfinale oder Finale kommen oder das Turnier sogar gewinnen, geht. Stattdessen sollten auch die Akteure in den früheren Runden stärker bedacht werden.Außerdem fordern die Spieler, dass „strukturelle Probleme“ angegangen werden. Sie wollen verbesserte Sozialleistungen und Rentenregelungen sowie mehr Mitspracherecht bei der Festlegung des Turnierplans. In dieser Hinsicht erwiesen sich die Veranstalter der Grand Slams jedoch als „reformresistent“, beklagen die Tennis-Asse in ihrem Statement.Quellen: Roland Garros, „Guardian“, „The Athletic“

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Debatte im Spitzensport: Tennisstars wollen mehr Preisgeld bei den French Open

Die Topstars der Tennis-Branche zählen zu den am besten verdienenden Sportlern der Welt. Doch das Geld bleibt ein Debatten-Thema - auch vor den French Open.Im Streit um höhere Preisgelder hat eine Gruppe von Tennisstars die Debatte neu entfacht. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtete, haben Spitzenspieler wie Jannik Sinner, Aryna Sabalenka und Coco Gauff ihre "tiefe Enttäuschung" über das Preisgeld bei den French Open zum Ausdruck gebracht. Die French Open in Paris starten als sportlicher Höhepunkt der Sandplatz-Saison am 24. Mai. Die Organisatoren haben das Preisgeld beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres im Vergleich zur vergangenen Saison um knapp zehn Prozent auf insgesamt 61,7 Millionen Euro erhöht. Der Sieger und die Siegerin der Einzel-Wettbewerbe erhalten jeweils 2,8 Millionen Euro. Der Finalist und die Finalistin jeweils die Hälfte. Die Endspiele steigen diesmal am 6. und 7. JuniDie Preisgeld-Debatte im Tennis ist nicht neu. Schon im vergangenen Jahr hatten sich vor den French Open Vertreter der Topspielerinnen und Topspieler in einem Brief an die vier Grand-Slam-Turniere gewandt und eine erhebliche Preisgeld-Erhöhung gefordert. Die Profis argumentieren, ihr Anteil am Umsatz der Grand-Slam-Großereignisse sei zu gering."Der Anteil der Spieler an den Einnahmen des Roland-Garros-Turniers ist von 15,5 Prozent im Jahr 2024 auf voraussichtlich 14,9 Prozent im Jahr 2026 gesunken", erklärte die Spielergruppe dem AP-Bericht zufolge jetzt in einer Stellungnahme. Zudem sollen die Profis beklagt haben, dass sie weitere Forderungen hätten, auf die die Veranstalter nicht eingegangen seien.Die Organisatoren nehmen StellungWie der französische Tennisverband (FFT) auf Nachfrage mitteilte, hat sich das Preisgeld seit 2019 um rund 45 Prozent erhöht. Der Verband habe beschlossen, einen Teil dieser Steigerung den Spielern zugutekommen zu lassen, die in den frühen Runden oder der Qualifikation ausscheiden, da diese am stärksten auf die Preisgelder angewiesen seien. "Alle durch das Turnier generierten Einnahmen werden in das Roland-Garros-Turnier sowie in die Entwicklung des Tennissports in Frankreich und auf internationaler Ebene reinvestiert", erklärten die Organisatoren zudem. Der Verband habe außerdem kürzlich "mehr als 400 Millionen Euro" in die Infrastruktur der Pariser Tennis-Anlage gesteckt. "Schließlich setzt sich die FFT weiterhin voll und ganz für einen kontinuierlichen Dialog mit allen Akteuren des globalen Tennissports ein, einschließlich des direkten Austauschs mit einzelnen Spielern", hieß es in der Verband-Stellungnahme.

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Rückspiel bei Arsenal: Atlético-Trainer Simeone droht "letzter Tanz" in London

Diego Simeone gilt als die größte "Nervensäge" im Weltfußball. Kaum ein anderer Coach wird im gleichen Maße bewundert und geschmäht wie er. Aber was passiert nach dieser Saison?Wenn Atlético Madrid nach zehn langen Jahren endlich wieder nach dem Einzug ins Königsklassen-Finale greift, wird Diego Simeone in der Coaching-Zone wieder alle Register ziehen. Mal leidenschaftlich, mal provokant wird er seine Mannschaft nach vorne peitschen. "All in" will er gehen. Und doch könnte das Halbfinal-Rückspiel der Champions League beim FC Arsenal am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) das Ende einer Ära einläuten. In Spanien mehren sich vor dem Match im Emirates-Stadion die Gerüchte, dass der Atlético-Trainer den Club nach knapp 15 Jahren wohl verlassen wird, sollten die "Colchoneros", die "Matratzenmacher", den Einzug ins Finale am 30. Mai in Budapest verpassen. "El Cholo" drohe ein "Last Dance in London", hieß es dieser Tage in der Fußball-Talkshow "Chiringuito".Der sogenannte "Cholismo", das heißblütige Auftreten von Simeone, ist unter vielen Atlético-Fans zwar weiterhin eine Art Religion, wie das Fachblatt "Marca" und andere immer wieder feststellen. "Im Verein wachsen jedoch die Zweifel. Die Fans fordern inzwischen mehr, und auch innerhalb der Kabine weiß man, dass dieser Moment entscheidend ist", hieß es in "Chiringuito". In London gehe es für Simeone "um alles oder nichts".Simeone ist in Madrid ein Mythos, weil er Atlético nach seiner Verpflichtung Ende 2011 mit einem Kader der "Namenlosen" um Diego Godín, Juanfran, Miranda und Gabi rasch in die nationale und internationale Spitze zurückführte. 2014 gewann man erstmals nach 18 Jahren wieder die spanische Meisterschaft, es gab zudem zwei Europa-League-Titel (2012 und 2018) und zwei Champions-League-Endspiele (2014 und 2016), die beide gegen Stadtrivale Real verloren gingen. Die Fans waren damals aber trotzdem aus dem Häuschen.Erfolge blieben zuletzt ausInzwischen gibt Atlético für Spieler wie etwa die Weltmeister Julián Álvarez, Nahuel Molina und Thiago Almada viel mehr Geld aus, die Fans werden anspruchsvoller. Seit dem letzten Liga-Titel 2021 holte der Verein aber keine Trophäen mehr. Der vierte Tabellenplatz in der Liga weit abgeschlagen hinter dem FC Barcelona, Real Madrid und dem FC Villarreal wird viel kritisiert. Und nach der herben Pleite des Favoriten im Pokalfinale gegen Real Sociedad San Sebastián vor zweieinhalb Wochen geriet Simeone endgültig in die Kritik.Nach dem Hinspiel gegen Arsenal vor einer Woche (1:1) räumte Simeone ein, dass man vor einer "außergewöhnlichen Herausforderung" stehe. Der Gegner habe in der diesjährigen Champions League nicht verloren. "Aber wir gehen all in", man werde alles geben, versicherte er vor seinem Spiel Nummer 1.001 als Coach. Das Jubiläum feierte er am Wochenende beim 2:0 in Valencia.In England und Italien heißt es unterdessen, dass vor allem Chelsea und Inter Mailand nur darauf warten, dass der Mann mit dem hitzigen Temperament in Madrid ein Jahr vor Vertragsende seinen Hut nimmt, um sich den Trainer zu angeln. Simeone wird zudem daheim in Buenos Aires als möglicher Nachfolger von Nationaltrainer Lionel Scaloni nach der WM im Sommer gehandelt.Arteta über Simeone: "Ein absoluter Maßstab"Eine große Überraschung, ein Weiterkommen in London könnte dem "Cholismo", dem Synonym für die intensive Spielweise Atléticos, allerdings auch neues Leben einhauchen. Dann wird Simeone vielleicht auch noch nächste Saison und noch eine lange Zeit in Madrid und bei Auswärtsspielen von Atlético an der Seitenlinie rauf und runter laufen, wild mit den Armen rudern und sich mit Schiedsrichtern, gegnerischen Fans und Spielern anlegen.Ob in Madrid oder anderswo: Er wird - wie vor einigen Jahren auch von Karl-Heinz Rummenigge - wohl weiterhin für die oft destruktive und unorthodoxe Spielweise seines Teams kritisiert werden. Auch als unfair und unsympathisch. Er wird aber auch viele weiterhin in seinen Bann ziehen. Wie sagte noch Arsenal-Trainer Mikel Arteta vor dem Hinspiel über seinen Amtskollegen? "Diese Art von Menschen habe ich schon immer bewundert. Jeder hat seinen Stil (...) Aber in vielen Dingen ist er (Simeone) ein absoluter Maßstab."

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Fußball-WM in den USA: Amerikaner sind entsetzt über europäische Fans, die zu den Stadien laufen wollen

Das könnte zum Problem werden, wenn Besucher aus Europa zur Fußball-WM anreisen: Viele US-Städte sind nicht auf Fußgänger eingestellt, doch die Fans wollen zu den Stadien – zu Fuß.Mit diesem skurrilen Problem haben die Organisatoren der Fußball-WM in Mexiko, Kanada und den USA vermutlich nicht gerechnet: Aktuell planen europäische Fußballfans, die Tickets für die Spiele im Sommer ergattert haben, ihre Reise nach Amerika – und stellen im Netz Fragen, die bei den Einheimischen für Überraschung oder gar Fassungslosigkeit sorgen.Für viele Fans aus Europa gehört es ganz selbstverständlich dazu, gemeinsam zum Stadion zu laufen. Zu Fuß. Oft entweder aus dem Stadtzentrum oder von einem nahegelegenen Bahnhof aus. Und unterwegs gönnt man sich schon mal ein „Wegbier“, singt oder trifft andere Fangruppen. In zahlreichen Austragungsorten in den USA – Atlanta, Houston, Kansas City oder New York etwa – sorgt genau diese Vorstellung jedoch nun für Irritationen. Alkohol in der Öffentlichkeit ist in den Vereinigten Staaten ohnehin ein Tabu. Und zu Fuß unterwegs zu sein, ist in den autofokussierten Städten auch nicht wirklich vorgesehen.Fußball-WM in den USA: Europäer wollen laufenIn Online-Foren häufen sich derzeit Fragen internationaler Besucher: Kann man von einem bestimmten Hotel zum Stadion laufen? Vom Hauptbahnhof? Zwei, drei Kilometer – das sei doch sicher kein Problem? Die Antworten vieler US-Amerikaner dazu fallen jedoch überraschend deutlich aus: Zu Fuß zu gehen, so der Tenor, sei in vielen Städten weder üblich noch empfehlenswert. Die unschuldigen Fragen der europäischen Fans wirken in den USA fast exotisch. Ein Reddit-Nutzer ließ seinem Frust darüber kürzlich freien Lauf:„Online wurde jetzt viel darüber diskutiert, ob man zum Stadion laufen kann, und ich sehe immer wieder, wie Leute darauf BEHARREN, dass man dorthin laufen könne und die Autos schon für sie anhalten würden. Wir Amerikaner seien es nur nicht gewöhnt, längere Strecken zu Fuß zu gehen“, schrieb der User und warnte: „IHR KÖNNT NICHT ÜBER DIE I-95 laufen! Es geht nicht um die Länge der Strecke, es geht um die Sicherheit!“ Jetzt könnte man sich darüber lustig machen, dass US-Amerikaner nicht zu Fuß gehen und sich deshalb nicht vorstellen könnten, dass man anderswo ganz selbstverständlich mehrere Kilometer läuft. So einfach ist das aber nicht. Denn tatsächlich sind viele amerikanische Städte so stark auf den Autoverkehr ausgelegt, dass Gehwege zugunsten breiter Highways und noch mehr Straßenspuren teilweise komplett fehlen oder abrupt enden. Überwege oder Ampeln sind ebenfalls selten und nicht immer sicher. Autofahrer sind es zudem kaum gewohnt, auf Fußgänger zu achten. Laufen wäre hier schlicht gefährlich.Laufen ist in vielen US-Städten nicht vorgesehenFür Einheimische ist der Weg zum Spiel (meist eher zum Football- oder Baseball- als zum Fußball-Match) für gewöhnlich alles andere als entspannt. Staus rund um die großen Arenen sind an Spieltagen die Regel, Parkplätze knapp und teuer. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel ausweicht, muss lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen – viele Stadien sind außerdem nur begrenzt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Vielleicht bietet die anstehende WM den gastgebenden Städten ja eine gute Gelegenheit, hier im Hinblick auf die Infrastruktur noch einmal aufzurüsten. Davon hätten später dann auch die Einheimischen etwas – und vielleicht finden sie dann ja Gefallen am Spazierengehen.

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Fußball-Bundesliga: Noch Licht auf St. Pauli? Abstiegskampf-Duell spitzt sich zu

Wolfsburg zieht vor dem mit Spannung erwarteten Relegations-Endspiel am letzten Spieltag an St. Pauli vorbei. Der Kiez-Club taumelt Richtung Abstieg. Aus dem Duell kann auch noch ein Triell werden.Der denkwürdig schwache Auftritt des FC St. Pauli ließ auch den Gegner nicht kalt. Ausgerechnet der Mainzer Angreifer Philip Tietz setzte nach dem perfekten Klassenerhalt seines Teams am Millerntor zu einem flammenden Plädoyer für den Kiez-Club an. Zwei Wochen vor dem von vielen Fans heiß erwarteten Duell um den Relegationsrang mit dem VfL Wolfsburg am letzten Spieltag hat der abstiegsbedrohte Verein wohl jedes aufbauende Wort nötig. "Die tun mir extrem dolle leid", sagte Tietz. "Ich wünsche denen wirklich nur das Beste, und ich hoffe, dass sie die Liga halten, weil dieser Charme, der hier am Millerntor herrscht, ist einfach unfassbar. Ich liebe es, hier zu spielen", schwärmte der Torschütze nach dem 2:1-Erfolg in der Fußball-Bundesliga. Die Fans seien der Hammer, der Verein "geil" und die Spieler sehr sympathisch, nicht abgehoben. "Ich drücke denen einfach nur ganz doll die Daumen". Blessin: "Werde jetzt den Bettel so nicht hinschmeißen"Aktuell deutet aber vieles darauf hin, dass auf dem Kiez das von Jan Delay besungene Licht ausgeht. Zumindest sportlich. Den seit acht Partien sieglosen Hanseaten scheint im spannenden Rennen um den Relegationsrang die Puste auszugehen. St. Pauli spielte gegen Mainz energie- und kampflos, ließ über weite Strecken Bundesliga-Format vermissen. Dagegen zeigt der klar besser besetzte VfL Wolfsburg aktuell die deutlich bessere Form. Die Fans pfiffen den Kiez-Club nach 45 Minuten aus, Trainer Alexander Blessin stand dabei im Fokus: "Wenn die Fans meinen, sie müssten das an mir auslassen, dann ist das ok", sagte der Coach. Es gebe keinen Grund, "den Kopf in den Sand zu stecken", meinte Blessin angesichts der engen Konstellation. Ein kurzfristiger Trainerwechsel dürfte ausbleiben. "Also ich werde jetzt den Bettel so nicht hinschmeißen. Also ich stehe dazu, und ich bin davon überzeugt, dass wir das zusammen schaffen", stellte Blessin klar. Zwei Wochen vor dem Abstiegskampf-Finale am letzten Spieltag hat der VfL Wolfsburg die besseren Karten. Zumindest hinsichtlich des Trends. Nach dem 1:1 in Freiburg verließ die Mannschaft von Dieter Hecking den vorletzten Tabellenrang und zog an den Hamburgern vorbei. Der VW-Club ist seit drei Partien ungeschlagen und holte dabei fünf Punkte."Man sieht, dass diese Mannschaft Fußball spielen will. Sie ist keine typische Abstiegskampfmannschaft, das wissen wir auch. Aber sie verinnerlicht es immer mehr. Und es kommt jetzt nicht von ungefähr, dass wir diese Stabilität haben", sagte VfL-Trainer Dieter Hecking.Die Mannschaft habe in den vergangenen Monaten verdammt viel Kritik abbekommen, sagte Hecking. "Ich glaube, sie arbeitet gerade daran, dass sie nicht so schlecht ist, wie sie gemacht wurde vom Charakter her. Dass die Leistungen nicht immer gut waren, das kann man nicht schönreden, das wollen wir auch gar nicht. Aber hier wurde ja der Charakter abgesprochen. Ich glaube, dass die Mannschaft gerade in den letzten Wochen zeigt, dass sie schon Charakter hat", sagte der Coach, der 2015 während seiner ersten Station als VfL-Coach den Gewinn des DFB-Pokals mit den Wölfen gefeiert hat.Freut sich der Dritte? Heidenheim lauertBeide Rivalen sind punktgleich: St. Pauli und die Niedersachsen haben jeweils 26 Punkte. Und zwei Spieltage vor Schluss buhlt auch noch ein dritter, zuvor schon abgeschriebener Club um den Nachsitzrang: Der FC Heidenheim, der überraschend knapp an einem Sieg beim FC Bayern vorbeigeschrammt war und dennoch einen unerwarteten Punkt sammelte, lauert mit 23 Zählern auf dem letzten Tabellenrang. "Heidenheim zeigt gerade, dass sie sich noch längst nicht aufgegeben haben", sagte Hecking, der vor einem Showdown mit drei Mannschaften warnte. "Also darauf sollte man sich auch einstellen, denen traue ich alles zu, und die sollten wir nicht außer Acht lassen in der ganzen Bewertung."Am kommenden Wochenende haben die Wolfsburger mit Meister Bayern München und St. Pauli auswärts bei Leipzig schwierige Aufgaben und geringe Aussichten auf Punkte. Die Heidenheimer spielen bei den so gut wie geretteten Kölnern. Es bleibt spannend.

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Tennis: Konstant, aber titellos: Zverev vor Paris im Zwiespalt

Alexander Zverev spielt derzeit kein schlechtes Tennis. Gegen den Dominator reicht es aber nicht einmal zu einem Satzgewinn. Was bedeutet das für die French Open?Eigentlich könnte Alexander Zverev mit seiner Saison bislang sehr zufrieden sein. Mit Ausnahme von Acapulco stand Deutschlands bester Tennisspieler bei jedem seiner Turniere mindestens im Halbfinale, zuletzt beim Masters-1000-Event in Madrid sogar im Endspiel.Und doch fällt das Zwischenfazit von Zverev nach vier Monaten gemischt aus. Gleich zu Beginn des Jahres vergab er bei den Australian Open in Melbourne die große Chance auf die erneute Final-Teilnahme, als er gegen einen von Krämpfen geplagten Carlos Alcaraz im Halbfinale in fünf Sätzen verlor.Sinner immer zu gutDanach zeigte er zwar eine beeindruckende Konstanz, bekam in den entscheidenden Spielen aber stets seine Grenzen aufgezeigt. Indian Wells, Miami, Monte-Carlo und nun Madrid: Immer ging es gegen Jannik Sinner, stets war Zverev ohne Chance. Nicht einen einzigen Satz konnte der gebürtige Hamburger gegen den aktuell besten Spieler der Welt gewinnen."Ich glaube, da ist eine große Lücke zwischen Sinner und allen anderen im Moment", sagte Zverev nach dem desillusionierenden 1:6, 2:6 im Finale von Madrid. In nicht einmal einer Stunde hatte Sinner den Deutschen regelrecht vorgeführt. "Und ich glaube, da ist eine große Lücke zwischen Carlos Alcaraz, mir, vielleicht Novak Djokovic und allen anderen."Dass er sich ausgerechnet nach seinem schwachen Auftritt von Madrid, den er unumwunden zugab, auf eine Stufe mit dem aktuell verletzt pausierenden Alcaraz stellte, brachte Zverev in den Sozialen Medien einiges an Spott und Kritik ein. Im gesunden Zustand ist auch Alcaraz dem 29-Jährigen enteilt.Auf Augenhöhe in Paris?Doch mit Blick auf die in knapp drei Wochen beginnenden French Open trifft Zverevs Analyse zu, schließlich wird Alcaraz seinen Titel in Roland Garros nicht verteidigen können. Bleiben Zverev und Sinner als Topfavoriten auf den zweiten Grand-Slam-Titel der Saison. Oder eben doch nur der aktuell alles dominierende Sinner?"Es ist schwer zu sagen, dass es aktuell keine Lücke zwischen Sinner und dem Rest gibt, wenn er seit Shanghai kein Masters-Match mehr verloren hat", sagte Zverev. Sinner ist der erste männliche Tennisprofi, der fünf Masters-1000-Turniere in Folge gewinnen konnte. Auch bei den Events zuvor in Monte-Carlo, Miami, Indian Wells und Paris hatte der Südtiroler triumphiert. Die Masters sind die zweithöchste Kategorie im Tennis nach den vier Grand-Slam-Turnieren. Das war nicht einmal den längst zurückgetretenen Tennis-Legenden Roger Federer oder Rafael Nadal gelungen.Zverev scherzt mit SinnerWer soll Sinner in Paris also stoppen? Nachdem er auf dem Platz keine Antwort auf die Dominanz des Italieners gefunden hatte, hatte Zverev zumindest mit Blick auf Paris eine - wenn auch nicht ernst gemeinte - Idee. "Vielleicht macht ihr während der French Open eine Pause", sagte Zverev an Sinner und sein Team gerichtet.Doch diesen Gefallen wird der Italiener Zverev nicht tun. Weshalb der Weltranglisten-Dritte und sein Team andere Lösungen finden müssen, will Zverev bei seinem Lieblings-Grand-Slam wirklich als Herausforderer des Weltranglisten-Ersten auftreten.Nach ein paar Tagen Pause geht es für Zverev und Sinner erst einmal weiter nach Rom, wo das nächste Masters-1000-Turnier auf dem Programm steht. Ob Zverev danach wirklich auch bei seinem Heim-Turnier in Hamburg dabei sein wird, darf bezweifelt werden. Schließlich hat er zuletzt sehr viel Tennis gespielt und zahlreiche Spiele gewonnen. Nur eben die entscheidenden nicht.

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NBA: "Nicht gut genug": Orlando scheidet in den NBA-Playoffs aus

Das war es für Franz Wagner und Co. in dieser Saison. Ohne den verletzten Nationalspieler geben die Magic die Serie gegen Detroit aus der Hand. Für Orlandos Star-Spieler mangelt es dem Team an Talent.Die Orlando Magic haben in den NBA-Playoffs die große Überraschung verpasst und es nicht in die zweite Runde geschafft. Ohne den erneut verletzt fehlenden Basketball-Weltmeister Franz Wagner verlor das Team aus Florida das entscheidende siebte Spiel bei den Detroit Pistons mit 94:116 (49:60) und musste sich in der Best-of-seven-Serie damit 3:4 geschlagen geben. Nach vier Duellen hatte Orlando noch mit 3:1 geführt. Hätten die Magic die Pistons ausgeschaltet, wären sie in der Geschichte der NBA-Playoffs erst das achte Team gewesen, das in der ersten Runde das an erster Stelle gesetzte Team bezwungen hätte. Im sechsten Spiel standen die Magic schon mit einem Bein in der nächsten Runde, verspielten jedoch eine 24-Punkte-Führung gegen das beste Team der Eastern Conference leichtfertig.Franz Wagner musste die entscheidende Partie in der Little Caesars Arena wegen einer Wadenverletzung erneut als Zuschauer verfolgen. Der Welt- und Europameister hatte sich die Verletzung im dritten Viertel der vierten Partie zugezogen und musste seitdem pausieren. Für den 24-Jährigen geht damit eine komplizierte Saison mit einer großen Enttäuschung zu Ende: Wegen Verletzungen konnte Wagner nur 34 Partien absolvieren. Für ihn und seinen Bruder Moritz hielt die Saison mit dem Gastspiel in ihrer Heimstadt Berlin dennoch ein Highlight bereit."Nicht gut genug" für Siege in den Playoffs?"Das ist das dritte Mal nacheinander, dass wir es nicht über die erste Playoff-Runde geschafft haben. Die Antwort lautet also nein", sagte Orlandos Star-Spieler Paolo Banchero auf die Frage, ob die Magic talentiert genug seien, um in der NBA erfolgreich zu sein. "Ich kann nicht behaupten, dass wir gut genug sind, um ins Endspiel oder ins Finale der Eastern Conference zu kommen."Auch in den vergangenen beiden Spielzeiten hatten die Magic immer wieder ihr Talent aufblitzen lassen, waren in der ersten Playoff-Runde jedoch ausgeschieden. Damit könnte es im Sommer zu einem Umbruch kommen. "Wir haben nun Zeit, zu reflektieren und uns Gedanken darüber zu machen, welche Änderungen wir möglicherweise vornehmen können", sagte Orlandos Cheftrainer Jamahl Mosley. Das könnte auch Mosley selbst betreffen. Denn die Magic präsentierten sich über die gesamte Saison hin zu inkonstant und mit vielen Schwankungen. Entscheidung kurz vor der PauseIm entscheidenden siebten Spiel hielt Orlando angeführt von Paolo Banchero (38 Punkte) zunächst gut mit. Doch kurz vor der Pause setzten sich die Pistons mit einem 15:4-Lauf ab und gingen mit elf Punkten Vorsprung in die Pause.Bei Orlando kam nach langer Zeit Moritz Wagner wieder auf etwas mehr Einsatzzeit und am Ende auf fünf Punkte. Doch auch er und Nationalmannschaftskollege Tristan da Silva konnten das Playoff-Aus nicht verhindern.Duell mit Dennis Schröder in der zweiten Playoff-Runde geplatztHätten die Magic die zweite Playoff-Runde erreicht, wäre es dort zum Treffen der Basketball-Nationalspieler gekommen. Denn die Detroit Pistons bekommen es dort mit den Cleveland Cavaliers um Dennis Schröder zu tun. Die Cavaliers setzten sich ebenfalls nach sieben Spielen gegen die Toronto Raptors durch, Schröder blieb beim 114:102-Erfolg in der entscheidenden Partie mit nur zwei Punkten aber blass.

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NBA-Playoffs: Dennis Schröder steht mit Cleveland in zweiter Playoff-Runde

Die Cleveland Cavaliers um Basketball-Weltmeister Dennis Schröder gewinnen das entscheidende siebte Playoff-Spiel gegen Toronto. In der zweiten Runde geht es gegen den Magic-Bezwinger aus Detroit.Dennis Schröder hat es mit den Cleveland Cavaliers in die zweite Runde der NBA-Playoffs geschafft. Mit 114:102 (49:49) gewannen die Cavaliers zu Hause das entscheidende siebte Spiel der Best-of-seven-Serie gegen die Toronto Raptors. Damit war der Heimvorteil für Cleveland enorm wichtig, alle sieben Spiele entschied die Heimmannschaft für sich.Schröder nahm in der siebten Partie wie im Großteil der Serie nur eine kleine Rolle ein: Der Spielmacher kam 14 Minuten zum Einsatz, traf nur einen seiner sieben Würfe aus dem Feld und kam lediglich auf zwei Punkte. Einzig beim 125:120-Erfolg in der fünften Partie hatte der Basketball-Weltmeister richtig überzeugt.Die Cavaliers beendeten die erste Hälfte mit einem 15:4-Lauf, glichen die Partie aus und dominierten den dritten Durchgang mit 38:19. Superstar James Harden und Jarrett Allen erzielten jeweils 22 Punkte. "Wir haben nicht aufgegeben, und das hat uns ausgezeichnet: Über die Serie hat immer mal wieder ein anderer Spieler übernommen. Einmal war es Dennis, diesmal war es Jarrett. Wir brauchen jeden einzelnen", sagte Harden.Magic-Bezwinger Detroit nächster Gegner für ClevelandIn der zweiten Playoff-Runde trifft Cleveland auf die Detroit Pistons, die nach sieben Spielen die Orlando Magic um die deutschen Basketballer Franz und Moritz Wagner sowie Tristan da Silva ausgeschaltet hatten. Die erste Partie findet am Dienstag (Ortszeit) in Detroit statt.

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Grand Prix von Miami: "Hut ab": Cooler Antonelli sorgt in Miami für Formel-1-Novum

Was für ein Start in Florida. Kimi Antonelli verliert die Pole, Max Verstappen dreht sich. Am Ende beweist der junge Mercedes-Pilot seine ganze Reife beim dritten Sieg am Stück. Es ist historisch.Völlig verschwitzt verneigte sich Formel-1-Wunderkind Kimi Antonelli nach seiner bestandenen Nervenprobe in Miami und gab seiner kleinen Schwester Maggie ein Küsschen. Der abgebrühte Mercedes-Pilot hat seine Siegesserie in der Formel 1 mit einem Novum fortgesetzt und sein Polster in der WM-Wertung ausgebaut. Im Krimi von Florida hielt der 19-Jährige Verfolger Lando Norris unbeirrbar auf Distanz und feierte vor dem Weltmeister im verbesserten McLaren seinen dritten Grand-Prix-Erfolg nacheinander."Ich habe es nach Hause gebracht, aber es war nicht einfach", sagte Antonelli, der als erster Fahrer überhaupt seine ersten drei Karriere-Poles nacheinander auch mit dem Rennsieg veredelte. "Das ist erst der Anfang. Vor uns ist noch ein weiter Weg, aber das Team arbeitet hart."Nach der Zieldurchfahrt wurde er noch von Weltverbandspräsident Mohammed bin Sulayem mit einer Flasche Wasser abgeduscht. Als "unglaublich" bezeichnete Mercedes-Teamchef Toto Wolff die Leistung Antonellis. "Für mich war das das beste Rennen, das er bisher gefahren ist.""Kimi ist stark gefahren"Antonelli setzte die Mercedes-Dominanz in diesem Jahr fort: Kein anderes Team konnte einen der ersten vier Grand Prix dieser Saison gewinnen. In der Fahrerwertung hat er nun 20 Punkte Vorsprung auf seinen Teamkollegen George Russell. "Kimi ist stark gefahren, Hut ab", befand Norris. "Er hat einfach keine Fehler gemacht, die ich hätte ausnutzen können. Ich hatte am Ende auch nicht die Pace, um ihn noch einzuholen."Norris, der 2024 in Miami sein erstes Formel-1-Rennen gewonnen hatte und am Samstag im Sprint nicht zu schlagen war, untermauerte vor den Augen der Sport-Ikonen Lionel Messi und Rafael Nadal, der die Zielflagge schwenkte, den Aufschwung seines Rennstalls. Im Ziel hatte er einen Rückstand von 3,2 Sekunden auf Antonelli. "Jaaaaa, was für ein Rennen! Oh mein Gott!", schrie der Teenager.Beim Neustart der Motorsport-Königsklasse nach einer XXL-Pause von fünf Wochen lag Ferrari-Fahrer Charles Leclerc bis zur letzten Runde auf Kurs Podium. Nach einem Dreher des Monegassen eroberte Oscar Piastri im zweiten McLaren noch auf den letzten Drücker Platz drei. Debakel für HülkenbergNico Hülkenberg erlebte ein deprimierendes Rennen. Der Audi-Pilot demolierte sich in der Auftaktrunde die Front, musste anschließend an die Box und stellte dann schon im neunten Umlauf seinen Wagen wieder ab. Bereits am Vortag hatte sein Auto noch vor dem Sprint am Heck Feuer gefangen.Antonelli hoffte nach seiner dritten Pole nacheinander auf etwas Magisches zum Start. Das klappte mal wieder nicht. Die ersten Meter bleiben die Achillesferse des Italieners. Antonelli verbremste sich in Kurve eins, Verstappen drehte sich ohne Fremdeinwirkung einmal um die eigene Achse und fiel nach hinten zurück. "Ah, sorry, Jungs", funkte der viermalige Weltmeister, der von Position zwei ins Rennen gegangen war, an die Red-Bull-Box. Profiteur des Start-Chaos war Charles Leclerc, der von Rang drei nach ganz vorn raste.Das war aber noch nicht alles in der Anfangsphase. Schon in Runde sechs fuhr das Safety Car auf die Strecke, nachdem Verstappens Teamkollege Isack Hadjar in die Streckenbegrenzung gekracht war und sich Alpine-Pilot Pierre Gasly in Kurve 17 überschlug. "Ich bin okay", gab der Franzose nach der Kollision mit Liam Lawson von den Racing Bulls Entwarnung.XXL-Pause von fünf WochenAls ob es in Miami nicht schon im Vorfeld genug Spannung gegeben hätte. Eine Unwetterwarnung sorgte nämlich dafür, dass das Event um drei Stunden vorgezogen wurde. Die Veranstalter wollten befürchteten Regenmassen und vielleicht sogar Blitzeinschlägen zuvorkommen.Nach einer XXL-Pause von fünf Wochen, in denen wegen des Iran-Krieges die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt wurden, meldete sich die Formel 1 imposant zurück. Die Regelbehörde hatte in der Zwischenzeit Reglementanpassungen verabschiedet, um den Vollgasanteil für die Fahrer zu erhöhen. Die Teams waren mit üppigen Upgrades am Start.Nicht zuletzt Verstappen, Chefkritiker des neuen Energie-Managements in der Motorsport-Königsklasse, lobte die angenehmere Fahrweise seines Red Bull. "Licht am Ende des Tunnels" machte der Niederländer aus. Weiterer Ärger war jedoch für ihn schnell in Verzug: Die Stewards kündigten eine Untersuchung an, nachdem Verstappen bei einem frühen Stopp offenbar die weiße Linie an der Boxenausfahrt verbotenerweise überfahren hatte.Leclerc schimpft über die StrategenAn der Spitze konnte sich Norris vor Antonelli und Piastri im zweiten McLaren festfahren. Leclerc wunderte sich indes über seinen frühen Boxenstopp, der ihn weit zurückwarf. "Wenn ihr das nächste Mal eine Entscheidung trefft, sprecht bitte mit mir. Ich bin nämlich auch hier", klagte der Monegasse.Es war eine der kniffligsten Fragen zur Halbzeit des Rennens: Wann sollte man frische Reifen aufziehen lassen? Schließlich wurde immer wieder Regen vorhergesagt. Zunächst fuhr Antonelli an die Garage, Norris machte es ihm gleich nach. Der Italiener übernahm dann vor dem Engländer die Spitze."Ich habe ein Problem mit dem Getriebe, mit dem Schalthebel", funkte Antonelli auf einmal verzweifelt klingend an die Box. An seinen Rundenzeiten waren aber keine gravierenden Probleme abzulesen. Doch Norris kam ihm immer näher. Antonelli hielt seinen knappen Vorsprung aber bis zum Schluss.

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