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Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Fußball-Nationalmannschaft: „Buhmann“ Rüdiger verteidigt Nmecha für WM-Gebet

Nach dem Gebetskreis von Felix Nmecha stellt Antonio Rüdiger klar: Im DFB-Team sei das religiöse Bekenntnis kein Thema. Generell hat er eine klare Meinung zu Kritik in den sozialen Netzwerken.Mit einem Plädoyer für Meinungs- und Religionsfreiheit hat Antonio Rüdiger seinen Teamkollegen Felix Nmecha gegen Kritik an dessen Gebet nach dem WM-Auftaktspiel gegen Curaçao verteidigt. Der Abwehrspieler der Nationalmannschaft kritisierte zudem die auf Klicks fokussierte Social-Media-Kultur im Profifußball. „Es ist etwas Persönliches. Er hat das gemacht, und ich sehe nichts Falsches daran“, sagte Rüdiger zu dem Gebetskreis, den Nmecha mit Jonathan Tah und Gegenspielern nach dem 7:1 für das DFB-Team gebildet hatte. Die Szene im WM-Stadion von Houston hatte unterschiedliche Kommentare ausgelöst. Nmecha spricht öffentlich oft über seinen christlichen Glauben und persönliche Ansichten. In der Vergangenheit hatten seine Social-Media-Posts mehrfach auch Kritik ausgelöst. Es seien doch „schöne Bilder“ gewesen, meinte Rüdiger.Für ihn wurde die Szene medial aufgebauscht. „Also, ehrlich gesagt, mehr Thema war seine geile Leistung“, sagte der 33-Jährige. Nmecha hatte die DFB-Elf mit seinem ersten WM-Tor in Führung gebracht. Im DFB-Team sei das religiöse Bekenntnis des Dortmunders kein Thema, versicherte Rüdiger. Der Abwehrspieler von Real Madrid war mehrfach selbst für seinen muslimischen Glauben in die Kritik geraten. Andere Internet-Kommentare richteten sich mehrfach gegen sein kontroverses Verhalten auf dem Platz. Die Rolle als vermeintlicher Bösewicht nimmt Rüdiger inzwischen nur noch zur Kenntnis. Keine Einwände gegen „seriöse Kritik“„Ich weiß nicht, ehrlich gesagt, warum das so ist. Wie gesagt, für mich, so in der Social-Media-Welt, da bin ich der Buhmann. Das ist auch für mich okay“, sagte der Berliner. „Seriöse Kritik ist immer bei mir willkommen“, versicherte er. Mit ironischem Unterton fügte er an. „Ich glaube, das generiert Klicks, oder? Heutzutage, wenn wir von Social Media reden, ich sehe etwas Positives darin. Denn es ist gut, mein Name generiert sehr viele Klicks“, sagte er.

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Neue Bestmarken: Immer wieder Messi – die Rekorde der WM

Bei der Fußball-WM in Nordamerika wird Geschichte geschrieben. Ganz vorne mit dabei: Superstar Lionel Messi. Einige Bestmarken sind eher etwas für Daten-Feinschmecker.Klar, die Fußball-WM in Kanada, Mexiko und den USA ist von vornherein schon ein einziger Rekord. Erstmals richten drei Gastgeber eine Weltmeisterschaft aus. Zum ersten Mal treten 48 Länder an. Das führt zu 104 Spielen, so vielen wie noch nie. Schon die pure Quantität macht das Turnier in Nordamerika also einzigartig.Viel interessanter sind allerdings die sportlichen Rekorde auf dem Feld. In unserer Fotostrecke sehen Sie, welche neuen Bestmarken bei dieser Weltmeisterschaft aufgestellt werden – darunter manche, die im Rampenlicht stehen, und solche, die eher etwas für Daten-Nerds sind.Fußball-WM 2026: Messi, Ronaldo und Mbappé auf RekordjagdEs sind vor allem drei Spieler, die bei dieser Weltmeisterschaft Geschichte schreiben (könnten): Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Kylian Mbappé. Drei Akteure also, die den Fußball der vergangenen Jahre bereits entscheidend geprägt haben. Der Argentinier Messi hat schon bei seinem ersten Auftritt – im Gruppenspiel gegen Algerien – mehrere Bestmarken geknackt.So hat Messi den Rekord von Miroslav Klose, der 16 Tore bei Weltmeisterschaften erzielt hat, egalisiert. Allerdings: Der elf Jahre jüngere Franzose Mbappé ist ihm dicht auf den Fersen und könnte den Weltmeister von 2022 noch bei dieser WM überholen.Auch mit seiner sechsten WM-Teilnahme stellt Messi einen neuen Rekord auf. Bis zu diesem Jahr hatte kein Fußballer bei mehr als fünf Weltmeisterschaften gespielt. Allerdings zieht Messis großer Rivale Cristiano Ronaldo nur einen Tag nach ihm gleich. Auch der Mexikaner Guillermo Ochoa ist zum sechsten Mal bei einer Weltmeisterschaft dabei. Jedoch kam der Torwart nicht bei allen Turnieren zum Einsatz.

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Bewegende WM-Geschichte: Kleiner Mexiko-Fan erobert Millionen Herzen – mit einem Weihnachtspulli

Ein junger Mexiko-Fan trägt einen Weihnachtspullover, weil er sich kein Trikot leisten kann. Dafür geht er im Netz viral – und wird am Ende sogar von einem Fußball-Star überrascht.Ein junger Mexiko-Fan trägt einen Weihnachtspullover, weil er sich kein Trikot leisten kann. Dafür geht er im Netz viral – und wird am Ende sogar von einem Fußball-Star überrascht.

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Fußball-Nationalmannschaft: Tore satt im Training - Wieder kein Hitzespiel in Toronto

Alle fit, viele Tore im Training und keine Hitze in Toronto: Wie sich die DFB-Elf auf das zweite WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste vorbereitet - und welches Klima sie in Kanada erwartet.Nach einem freien Tag hat Julian Nagelsmann mit der Fußball-Nationalmannschaft die Vorbereitung auf das zweite WM-Spiel auf dem Trainingsplatz aufgenommen. Bei hochsommerlichen Temperaturen um die 30 Grad Celsius absolvierte der komplette Kader um Kapitän Joshua Kimmich nach den Aufwärmübungen ein spezielles Schusstraining als Wettkampfform in drei Gruppen auf flach liegende Tore ohne Torwart. Das Ziel war dabei auch: Viele Erfolgserlebnisse vor dem Duell gegen die Elfenbeinküste am Samstag (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Toronto. In Kanada erwartet die DFB-Elf erneut kein Hitzespiel. In der Provinz Ontario sind für den Spieltag angenehme Temperaturen knapp über 20 Grad angesagt. Bereits beim 7:1-Auftakt gegen Curaçao kam der Spielplan den Nationalspielern unter dem Hallendach im klimatisierten Stadion in Houston entgegen. Alle Spieler im Training dabeiAuf dem Trainingsgelände in Winston-Salem übten die vier Schlussmänner um Comeback-Torwart Manuel Neuer wieder auf einem Nebenplatz hinter der Tribüne des Spry Stadiums. Auch alle 23 Feldspieler waren im Einsatz, so dass Nagelsmann ohne Personalprobleme den Vorlauf für das Duell mit der Elfenbeinküste fortsetzen kann. Mit einem Sieg gegen das Topteam aus Afrika wäre der Einzug in die K.o.-Phase der XXL-WM sicher.

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Von Hollywood bis Politik: Diese Promis fiebern bei der Fußball-WM mit

Bei der Fußball-WM stehen die Stars nicht nur auf dem Rasen: Zahlreiche Prominente wollen bei den Spielen dabei sein – auch wenn sie sonst mit Fußball wenig am Hut haben.Die Fußball-WM in Mexiko, Kanada und den USA begeistert nicht nur Fans aus aller Welt, auch viele Prominente entdecken ihr Interesse für den Fußball. Speziell bei den Spielen, die in den Promi-Hochburgen New York oder Los Angeles ausgetragen werden, lassen sich verschiedene Superstars blicken – obwohl in den USA andere Sportarten eigentlich deutlich beliebter sind. In unserer Fotostrecke sehen Sie, welche berühmten Persönlichkeiten aus Hollywood, Sport und Politik die WM-Partien besuchen.Fußball-WM in Nordamerika: US-Promis entdecken ihre Leidenschaft für das runde LederBesonders groß war der Promi-Auflauf beim ersten Spiel des US-Teams gegen Paraguay (4:1), dem auch noch eine kleine Eröffnungsfeier voranging. Sängerin Katy Perry trat bei der Show auf und verfolgte das Spiel später von der Tribüne mit ihrem Partner, dem früheren kanadischen Premierminister Justin Trudeau. Trudeau verzichtete dafür auf das Auftaktspiel seines Heimatlands.Auch Tom Cruise war auf der Tribüne im SoFi Stadium von Los Angeles zu sehen, neben David Beckham und dessen Frau Victoria. Paris Hilton, Owen Wilson, Sofía Vergara und US-Außenminister Marco Rubio fieberten ebenso mit. Einer fehlte bisher: Präsident Donald Trump, der eigentlich enge Beziehungen zum Fifa-Präsidenten Gianni Infantino pflegt, und generell kaum eine Gelegenheit auslässt, sich im Rampenlicht zu zeigen.Ehemalige Fußball-Weltstars wie Zinedine Zidane, Ronaldo oder Roberto Carlos verfolgen die Spiele ebenfalls genau. Beim ersten deutschen Spiel gegen Curaçao ging es dagegen vergleichsweise unspektakulär auf der Tribüne zu. Neben vielen DFB-Fans waren vor allem die Partnerinnen und Angehörigen der Spieler nach Houston gereist, um den 7:1-Sieg zu sehen – darunter unter anderem Lena Nagelsmann, die Frau von Bundestrainer Julian Nagelsmann.

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Newsblog zur Fußball-WM: Mühsamer Auftakterfolg für Österreich

Leo Messi schreibt Geschichte. DFB-Kapitän Kimmich spricht über das Telefonat mit Kanzler Merz. Alle WM-Nachrichten im stern-Newsblog.Die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten läuft. 48 Mannschaften kämpfen bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startete das Turnier mit einem 7:1 gegen Curaçao.Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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WM 2026: Das ist das Hotel des DFB-Teams – es hat ein ungewöhnliches Speiseangebot

Während der WM 2026 wird die deutsche Nationalmannschaft in einem Hotel in North Carolina unterkommen. Wir werfen einen Blick in das Hotel, das einst eine Privatresidenz war.Der „Geist von Malente“ umweht die Nationalmannschaft bis heute. Vier Wochen bei der WM 1974 und eine Woche vor der WM 1990 verbrachte die Nationalmannschaft in der Sportschule – und gewann jeweils den Titel. Auch das Campo Bahia in Brasilien wurde beim WM-Triumph 2014 legendär. Kann das auch dem Graylyn Estate in North Carolina gelingen? Dort kommt das Team von Julian Nagelsmann bei der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko unter. Ausschlaggebend für die Entscheidung dürfte auch die Nähe zur Wake Forest University und die für US-Hochschulen üblichen hervorragenden Sportanlagen gewesen sein. So ist die Universität keine zwei Kilometer vom Graylyn Estate entfernt, verfügt über drei Trainingsplätze und jede Menge weitere Sporteinrichtungen. „Wir haben hier drei Fußballplätze in einem sehr, sehr guten Zustand, die alle Ansprüche, die wir aus sportlicher Sicht stellen, erfüllen“, erklärte Nagelsmann bei der Verkündung der Unterkunft.WM 2026: Hotel des DFB-Teams bietet viel LuxusDas Hotel selbst blickt auf eine lange Historie zurück: Es ist 101 Jahre her, dass Bowman Gray auf den Gedanken kam, seinen Wunsch zu realisieren. Der Industrielle und seine Frau Nathalie kauften in Winstom-Salem ein Stück Land, um sich ihr Traumhaus zu bauen. Gray war ebenso wie die Stadt im US-Bundesstaat North Carolina mit Tabak reich geworden. 1932, sieben Jahre nach Baubeginn, waren die Arbeiten am Graylyn Estate beendet. Die Familie Gray bezog das Anwesen mit den 85 Zimmern und einer Wohnfläche von fast 4300 Quadratmetern – damals das zweitgrößte Haus in North Carolina.Viel Zeit, seinen neuen Luxus zu genießen, hatte Bowman Gray nicht. Er starb nur drei Jahre später während einer Kreuzfahrt an einem Herzinfarkt. 1972 spendete die Familie Gray das Anwesen der Wake Forest University, zu der die Grays eine enge Beziehung pflegten. Mit einem Fond ermöglichten sie bereits 1941 die Gründung eines medizinischen Hochschulzweigs, auch die Gelder für den Bau eines Stadions für Autorennen und Footballspiele stammten einst aus dem Fond.Nachdem die Universität das Anwesen zunächst als Studierendenwohnheim nutzte, ist es seit 1984 ein Boutique-Hotel, in dem noch einige Traditionen aufrechterhalten werden. Um Butter und Scotch, die beiden Hunde der Familie Gray zu ehren, gibt es jeden Nachmittag Butterscotch Cookies. Dazu können Gäste kostenlos auf einen unbegrenzten Vorrat Eiscreme zurückgreifen – der Lieblingssüßigkeit von Bowman Gray.

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Von 1934 bis 2026: So liefen WM-Boykotte und die Debatten darüber früher ab

In Deutschland wird gerade über einen Boykott der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko debattiert – wegen Donald Trumps Politik. Wie es früher lief, zeigen wir hier.Alle vier Jahre wieder: In Deutschland findet aktuell eine Debatte um einen Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko statt. Oke Göttlich, Präsident des Bundesliga-Klubs FC St. Pauli und Vizepräsident des DFB, hat sie angezettelt: „Ich frage mich wirklich, wann der Zeitpunkt ist, darüber konkret nachzudenken und zu reden. Und für mich ist dieser Zeitpunkt definitiv gekommen“, sagte er der „Hamburger Morgenpost“.Schon vorher hatte Jürgen Hardt von der CDU (außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag) die Idee ins Spiel gebracht. Martin Schulz von der SPD (war mal Kanzlerkandidat) warf die Frage auf, ob man nicht grundsätzlich darüber nachdenken sollte, ohne es aber zu fordern.Anlass der Debatte ist die aggressive Politik von US-Präsident Donald Trump. Die brutalen Razzien gegen Migranten in Minneapolis sowie landesweit, die Festnahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro oder die Drohungen im Konflikt um Grönland sind für einige Grund genug für Boykott-Gedanken. Wir zeigen Ihnen, welche Boykotte es in der Vergangenheit bereits gab – und aus welchen Gründen.Lesen Sie hier, was unser Kolumnist und Chefkorrespondent Nico Fried über einen möglichen WM-Boykott denkt.

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Betagte Profis: Das sind die Oldies der Fußball-WM 2026

Bei der WM 2026 wollen es einige Fußball-Oldies noch einmal wissen. Das Turnier dürfte für sie eine Abschiedstour werden. Diese in die Jahre gekommenen Profis sind dabei.Sie können es einfach nicht lassen: An der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada nehmen einige Profis teil, die auf die 40 zugehen oder sie schon geknackt haben. Trotz ihres hohen Sportleralters spielen sie in ihren Nationalmannschaften teils noch wichtige Rollen.Da wäre etwa der ewige Cristiano Ronaldo, 41 Jahre alt, der kürzlich mit seinem Klub Al-Nassr die Meisterschaft in Saudi-Arabien gewann – sein erster Titel in dem Wüstenstaat. Der Portugiese ist trotz einer Tätlichkeit in der WM-Qualifikation nicht für die ersten Spiele des Turniers gesperrt (der stern berichtete). Trainer Roberto Martinez kann also gleich zu Beginn auf seinen Superstar zurückgreifen.Sechste WM für Ronaldo und MessiFür Ronaldo ist es die sechste WM – gleiches gilt für seinen langjährigen Kontrahenten Lionel Messi. Der mittlerweile 38-jährige Star von Inter Miami geht nach dem Triumph in Katar 2022 mit Argentinien als Titelverteidiger ins Rennen. Im Gegensatz zu Messi war es Ronaldo bislang nicht vergönnt, den WM-Pokal in den Himmel zu stemmen. Das will der Portugiese in diesem Sommer ändern.Die meisten hier aufgeführten Oldies werden wohl ihre letzte WM spielen. Ronaldo allerdings ließ bislang offen, ob er womöglich sogar bei der WM 2030 noch als Spieler dabei sein will. Sein Heimatland Portugal ist neben Spanien und Marokko sowie Uruguay, Argentinien und Paraguay, wo je ein Spiel stattfinden wird, Gastgeber des Turniers. Ronaldo wäre dann 45 Jahre alt. Eine Teilnahme von „CR7“ ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.Deutschlands Oldie heißt Manuel NeuerBei der WM 2026 hat auch die deutsche Nationalmannschaft einen Oldie in ihren Reihen: Torwart-Urgestein Manuel Neuer kehrte nach seinem Rücktritt im Sommer 2024 als Nummer eins zurück ins DFB-Team. Über sein Comeback wurde viel diskutiert, da Bundestrainer Julian Nagelsmann sich lange zu Oliver Baumann bekannt hatte, ihn dann aber kurz vor dem Turnier zur Nummer zwei degradierte (lesen Sie dazu: Wie Neuers Sensationscomeback im Hintergrund vorbereitet wurde | stern+).Der älteste Spieler aller Zeiten bei einer Fußball-WM war übrigens auch ein Torwart: Der Ägypter Essam El Hadary spielte als damals 45-Jähriger beim Turnier in Russland 2018. Dieser Rekord wird bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada nicht gebrochen. Der älteste Spieler ist Schottlands Torwart Craig Gordon mit 43 Jahren.Diese und weitere Oldies bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada finden Sie in dieser Fotostrecke.

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WM-Randale: Algerien- und Argentinien-Fans liefern sich Massenschlägerei am Times Square

Noch vor Anpfiff des Spiels Algerien gegen Argentinien prügeln sich Fans beider Teams am New Yorker Times Square. Es sind die ersten Szenen dieser Art bei der WM.Noch vor Anpfiff des Spiels Algerien gegen Argentinien prügeln sich Fans beider Teams am New Yorker Times Square. Es sind die ersten Szenen dieser Art bei der WM.

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Böses Omen?: Tourismusbehörde warnt WM-Fans: Finger weg von der „Rocky“-Statue

Ecuadors Fans kleiden „Rocky“ ein – und prompt gibt’s eine WM-Niederlage. Was steckt hinter dem angeblichen Fluch der berühmtesten Statue von Philadelphia?Lasst die Rocky-Statue in Ruhe – oder lebt mit den Konsequenzen! Mit einem Augenzwinkern, aber durchaus auch etwas ernst, warnt die Tourismusbehörde Visit Pennsylvania auf ihrem Instagram-Kanal die Fans bei der Fußball-WM vor dem „Fluch der Rocky Statue“, der schon so manche Sportmannschaft erwischte.Das bislang letzte Opfer: Ecuador. Vor dem WM-Spiel am Sonntag (Ortszeit) gegen die Elfenbeinküste stiegen die Fans der Südamerikaner die Stufen vor dem Philadelphia Art Museum hinauf und hüllten das berühmte Denkmal des Boxers Rocky Balboa, einem fiktiven Film-Charakter, in ein gelbes Trikot ihrer Mannschaft. Blöd für sie: Der anschließende WM-Auftakt ging 0:1 verloren.Der Fluch von Rocky traf schon mehrere NFL-TeamsDie Statue, die 1982 für den dritten Teil der „Rocky“-Filmreihe erschaffen und später der Stadt von Schauspieler Sylvester Stallone geschenkt wurde, scheint alles andere als ein Glücksbringer zu sein, wenn sie in fremden Farben leuchtet. NFL-Fans wissen das bestens: Die Minnesota Vikings (2018), die New England Patriots (Super Bowl 2018) und die San Francisco 49ers (2023 – alle haben ihr Team-Trikot auf den ikonischen Boxer gezogen, nur um kurze Zeit später Niederlagen zu kassieren.Da noch fünf weitere WM-Begegnungen in der Stadt im Bundesstaat Pennsylvania ausgetragen werden, warnte die Tourismusbehörde nun: „An die Delegationen von Brasilien, Haiti, Frankreich, Irak, Curaçao, Kroatien und Ghana: Pennsylvania heißt euch herzlich willkommen und wünscht euch viel Erfolg bei euren Spielen in Philadelphia. Aber als gute Gastgeber möchten wir euch auf ein gut dokumentiertes Phänomen hinweisen: den Fluch der Rocky Statue.“Ecuador habe schon den Fehler begangen, Rocky neu einzukleiden. „Philadelphia freut sich darauf, euch zu empfangen! (Aber Rocky braucht wirklich nicht euer Trikot).“ Am Freitag (Ortszeit) trifft Ex-Weltmeister Brasilien im WM-Stadion der Stadt auf Außenseiter Haiti.

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Taktischer Kniff: Warum manche Teams den Anstoß absichtlich ins Aus schießen

Ballbesitz? Lieber nicht! Bei der Fußball-WM dreschen einige Mannschaften den Anstoß sofort ins Aus. Dahinter steckt kein Unvermögen, sondern eine taktische Überlegung.Eigentlich geht es beim Fußball darum, den Ball zu haben – denn nur wer den Ball hat, kann auch ein Tor schießen. Eine Phrase, wie sie im Lehrbuch steht, doch die Realität ist oft etwas komplexer. Deshalb wundern sich viele Fans darüber, warum bei der Fußball-WM manche Teams völlig ohne Not das Spielgerät wegschenken.Es fällt bei dem Turnier in Mexiko, Kanada und den USA schon auf, bevor überhaupt alle Mannschaften ein Spiel absolviert haben: Immer wieder schießen Spieler den Ball schon beim Anstoß sofort ins Seitenaus, so dass die gegnerische Mannschaft in Ballbesitz kommt – statt selbst einen Angriff zu starten.Gastgeber USA eröffnete so sein Spiel gegen Paraguay (4:1), ebenso der Irak gegen Norwegen (1:4). Und selbst der WM-Favorit Frankreich scheint keine Lust zu haben, vom Mittelkreis aus mit dem Ball das Spiel zu gestalten.Anstoß ins Aus? Dahinter steckt AbsichtDie langen Schläge ins Aus mögen für viele Zuschauer nach fußballerischer Unzulänglichkeit aussehen, in Wirklichkeit steckt aber ein taktischer Kniff dahinter. Die Mannschaften wollen sofort viel Raum überbrücken und den Ball tief in die Hälfte des Gegners bringen. Nach dem Ballverlust rücken sie schnell nach, können die gegnerischen Spieler in Tornähe unter Druck setzen – und dort im besten Falle die Kugel zurückerobern. Pressing heißt dieses Vorgehen in der Fußballsprache.Wie bei taktischen Neuerungen üblich, stellen sich aber natürlich auch die Gegner darauf ein. So platzieren einige Mannschaften beim gegnerischen Abstoß Abwehrspieler tief in der eigenen Hälfte und in der Nähe der Seitenlinie, um dort schnell den Einwurf ausführen zu können – noch bevor der Gegner zum Pressing nachrücken kann.Bei einer Weltmeisterschaft ist der Anstoß-Trick zum ersten Mal zu sehen, eine Neuheit ist er allerdings nicht mehr. Paris Saint-Germain hat den taktischen Kniff populär gemacht, dort werden die Anstöße ebenso wie die Abstöße des Torwarts ständig ins Aus gedroschen. Der Erfolg gibt dem Team von Trainer Luis Enrique recht: Es hat zweimal die Champions League gewonnen – und damit offenbar auch bei der WM Schule gemacht.

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WM-Auftakt für Österreich: Messi im Fokus - Österreich muss sich trotz Sieg steigern

Österreichs WM-Auftakt gelingt - zumindest das Ergebnis stimmt. Fußballerisch muss sich die Mannschaft von Ralf Rangnick nach dem 3:1 gegen Jordanien aber steigern. Der Titelverteidiger wartet.Der am häufigsten genannte Name nach Österreichs Zittersieg gegen Jordanien war kein österreichischer und auch kein jordanischer. Es war ein argentinischer: Lionel Messi. Das bevorstehende Duell der Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick mit dem Megastar und Dreifach-Torschützen zum WM-Auftakt rückte sofort in den Fokus.„Unglaublich. Dass Messi in so ein Turnier gleich wieder mit einem Hattrick startet, ist Wahnsinn“, sagte Kapitän David Alaba zur Fußballshow des 38-Jährigen beim 3:0 Argentiniens gegen Algerien. „Gott sei Dank hat er das heute gemacht und - hoffen wir - nicht nächste Woche.“ Am Montag geht's für Rot-Weiß-Rot gegen den Titelverteidiger.Österreichs erster Torschütze beim 3:1 gegen Jordanien, Romano Schmid, sagte: „Jeder weiß, was auf uns zukommt: Eine Weltklasse-Mannschaft, vielleicht die beste Mannschaft, gegen die ich jemals gespielt habe. Messi ist der beste Spieler, den es je gab für mich persönlich.“Spielerisch überzeugt Österreich nichtImmerhin: Durch die drei Punkte gegen den WM-Neuling ist der Druck für die Österreicher nicht ganz so groß, wie er bei einem verpatzten Auftakt gewesen wäre. Am Start in die langersehnte erste Weltmeisterschaft seit 28 Jahren und dem ersten Sieg bei einer WM seit 1990 stimmte jedoch hauptsächlich das Ergebnis. Spielerisch kam die Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick bei Weitem nicht an ihr Leistungslimit heran.Im San-Francisco-Bay-Area-Stadion profitierten die Österreicher nach dem Treffer von Schmid in der 20. Minute auch von einem Eigentor von Yazan Al-Arab (77.) und einem verwandelten Handelfmeter von Marko Arnautovic in der Nachspielzeit (90.+12.).Die Mannschaft um Alaba und FC-Bayern-Allzweckwaffe Konrad Laimer konnte sich zudem bei seinem Torwart Alexander Schlager sowie der Latte bedanken, dass die guten Jordanier nicht mindestens einen Punkt mitnahmen. Für sie reichte es nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich durch Ali Olwan (50.). „Es war enorm wichtig, ein ganz, ganz wichtiger Schritt, dass wir dieses Spiel noch gezogen haben“, stellte Rangnick fest.Jordanien hat Chancen, Österreich geht in FührungGegen die dichte Defensive Jordaniens brauchten die Rot-Weiß-Roten eine besondere Aktion, um überhaupt gefährlich zu werden. Schmid gab sie ihnen. Der 26-Jährige von Werder Bremen traf sehr sehenswert aus rund 20 Metern in den Winkel.Auch nach dem 1:0 kam vom Rangnick-Team offensiv sehr wenig. Zudem ließen Österreich Jordanien oft - vor allem bei Kontern - zu viel Platz. Nach einem österreichischen Ballverlust wurde Olwan nicht angegriffen und traf mit Hilfe des Pfostens zum von den zahlreichen jordanischen Fans im Stadion ausgelassen bejubelten Ausgleich. Dass es trotzdem zum österreichischen Sieg reichte, lag an einer Steigerung in der Schlussphase, am Eigentor von Al-Arab und am verwandelten Handelfmeter des eingewechselten Arnautovic.Gegen Messi & Co. braucht es trotzdem mehr. „Er hat eine unglaubliche Präsenz und man merkt das auch bei ihnen im Team, was das ausmacht, wenn er auf dem Platz steht und welche Aura er mitbringt“, sagte Österreichs Torwart Schlager über den achtmaligen Weltfußballer. Mit einem Lächeln erklärte er: „Prinzipiell bin ich eher der Ronaldo-Typ. Aber das ist ein Spieler, der über so, so viele Jahre so gute Leistungen gebracht hat. Das wäre vermessen, irgendwas dagegen zu sagen.“

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Fußball-Nationalmannschaft: Nagelsmann zieht wieder an: „Jede Sekunde nutzen“

Füße hochlegen? Okay, nach dem 7:1 gegen Curaçao durften das die deutschen Spieler mal kurz. Aber jetzt wird der Fokus total auf die erste echte WM-Prüfung gerichtet - und auf einen Bundesliga-Star.Schluss mit Müßiggang, voller Fokus auf den ersten echten WM-Prüfstein: Julian Nagelsmann hat nach der Freizeit-Belohnung im Anschluss an den Turbostart der Fußball-Nationalmannschaft ins WM-Turnier ab sofort keine Zeit mehr zu verlieren. Der Countdown für den Gruppengipfel am Samstag (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Toronto gegen die zum Auftakt ebenfalls siegreiche Elfenbeinküste läuft in Winston-Salem. Der Bundestrainer schärft wieder die Sinne. Nach dem lockeren 7:1 gegen Curaçao sieht er keinerlei Veranlassung, „jetzt die Füße hochzulegen“. Nichts funktioniert bei einer Weltmeisterschaft von selbst. Auch nach zehn Länderspielsiegen in Serie lautet die Aufgabe, Abläufe und Automatismen im Training immer weiter einzuschleifen und konstant zu verfestigen. 1.000 Tage Bundestrainer: „Danke für die Info“„Wir bereiten uns konzentriert vor“, sagte Nagelsmann vor der womöglich schon entscheidenden Kraftprobe um den Gruppensieg: „Wir müssen jeden Moment nutzen, um Entwicklungsschritte zu gehen.“ Nach der kurzen Ablenkung durch Familienbesuche und Ausgang dreht sich alles im DFB-Quartier wieder um Fußball. „Und da müssen wir jede Sekunde nutzen.“ Auch seine 1.000-Tage-Marke als Bundestrainer in dieser Woche ist für den 38-Jährigen nebensächlich. Wünsche zur runden Zahl? Besondere Zielsetzungen? „1.000 Tage sind schön, da freue ich mich drüber. Habe ich gar nicht gewusst, danke für die Info. Es geht aber tatsächlich nicht um mein Ziel, sondern es geht um unser Ziel, dass wir eine gute WM spielen“, antwortete Nagelsmann. Auch sein Glaube wächst nach dem verheißungsvollen Turniereinstieg. „Ich finde schon, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagte der Chefcoach, um anzuschließen: „Trotzdem gibt es Dinge, die wir besser machen müssen gegen noch bessere Gegner. Aber das sind Dinge, die möglich und umsetzbar sind.“Klar ist: Gegen die robusten Power-Kicker der Elfenbeinküste um den Leipziger Bundesliga-Star Yan Diomande (19) dürften die DFB-Kicker sowohl körperlich als auch insbesondere in der Defensivarbeit richtig gefordert werden.Ursprünglich hatte Nagelsmann den Weltranglisten-30. als Testspiel-Partner auf dem Weg zur XXL-WM ausgeguckt. Als die Ivorer dem DFB-Team dann aber als Gruppengegner zugelost wurde, wurde im März gegen ein anderes afrikanisches Team geprobt. Gegen Ghana - aktuell die Nummer 73 im FIFA-Ranking und damit gerade mal zehn Plätze vor Curaçao - wurde in Stuttgart erst durch ein spätes Joker-Tor von Deniz Undav mit 2:1 gewonnen. „Die Elfenbeinküste hat spektakuläre Spieler in der Offensive, die gut sind im Umschalten“, mahnte Joshua Kimmich. Der Kapitän nahm das abschließende Vorrundenspiel gegen Ecuador noch hinzu und sprach von gleich „zwei großen Herausforderungen“. Selbstbewusst fügte er hinzu: „Aber ich glaube, dass wir auch sehr viele Stärken haben, um beiden Gegnern wehzutun.“ Ein WM-Tor mehr: Deutschland zieht an Brasilien vorbeiVor allem mit der eigenen Offensivkraft: Mit der Sieben-Tore-Party im ersten Spiel zog der viermalige Weltmeister Deutschland mit 239 WM-Treffern am bisherigen Spitzenreiter und Rekordweltmeister Brasilien (238) vorbei. Kimmich spürt einen großen Erfolgshunger im Team, das er anführt. „Bis auf Manu hat noch keiner was gewonnen mit der Nationalmannschaft“, sagte er mit Blick auf den 2014er-Weltmeister Manuel Neuer. „Der Schlüssel“, um zwölf Jahre später wieder Großes bei einem Turnier zu erreichen, liegt für ihn auf der Hand: „Dass man auch während des Turniers nicht vergisst, hart zu trainieren.“ Alle müssen auf Spannung bleibenEin Erfolgsbaustein für den Bundestrainer und den Kapitän ist, alle Akteure im Kader mitzunehmen - und nicht nur die erst einmal gefundene erste Elf. Gegen Curaçao schöpfte Nagelsmann das Auswechselkontingent komplett aus, „um auch andere Spieler zu belohnen“. An erster Stelle Edeljoker Undav, „der es mit drei Scorern sehr gut gemacht hat“, wie Nagelsmann lobte: „Wir müssen die Spieler auch belohnen für ihren Beitrag, den sie für die Gruppe leisten, wenn sie mal nicht spielen.“ Antonio Rüdiger, Leon Goretzka, David Raum und Waldemar Anton bekamen neben Undav, der eigentlich zu wertvoll ist für die Bank, ebenfalls WM-Minuten. Spezialauftrag für Brown gegen Diomande„Es ist wichtig für uns, dass alle auf Spannung bleiben“, verdeutlichte Kimmich. Alle müssten mit vollem Einsatz und höchster Konzentration weiter arbeiten an Stärken und Schwächen. „Da haben wir noch was zu tun“, meinte der Kapitän. Auf den famosen WM-Senkrechtstarter Nathaniel Brown dürfte in Kanada eine spezielle Herausforderung zukommen. Der Frankfurter Highspeed-Verteidiger muss Diomande stoppen. Der pfeilschnelle Flügelstürmer von RB Leipzig wird im DFB-Tross als größte Bedrohung wahrgenommen. „Er hat eine brutale Entwicklung genommen. Vor einem Jahr hat ihn kaum jemand gekannt“, sagte Kimmich. „Sein Dribbling ist schon außergewöhnlich. Er hat so ein Start-Stopp-Dribbling. Er beschleunigt extrem, bremst den Gegner dann aus.“ Aber die Elfenbeinküste sei mehr als Diomande: „Sie haben auch noch andere gute Spieler. Deswegen müssen wir uns sehr gut vorbereiten.“

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Fußball-Nationalmannschaft: Atemübung und Familienbande: Tahs besondere WM-Prüfung

Eine Reise nach Abidjan und Atemtraining mit einem Neuseeländer. Jonathan Tah will sich entwickeln und geht ungewöhnliche Wege. Das WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste ist ein Duell mit Emotionen.Hört man die Worte von Anja Tah, dann war die Entwicklung ihres Sohnes Jonathan zu einem coolen Abwehrchef der Fußball-Nationalmannschaft nicht absehbar. Ein „chaotischer Wirbelwind“ sei er als Kind gewesen, erzählt Mama Tah in dem sehr persönlichen Nominierungsvideo für die Fußball-WM. Und heute: Ein toller, positiver, empathischer Mann sei er. Nun sind Urteile einer liebenden Mutter selten objektiv. Aber in diesem Fall decken sie sich mit dem Reality-Check in Amerika. Tah ist in einer Weise gereift und fußballerisch entwickelt, die noch vor einigen Jahren nicht vorstellbar gewesen ist. Vor dem zweiten WM-Gruppenspiel der DFB-Elf am Samstag (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Toronto sind die Familienbande der Tahs von besonderem Interesse. Denn Jonathan Tah hätte wegen der Herkunft seines Vaters Aquila Tah auch für die Elfenbeinküste spielen können. Besondere Beziehung zur ElfenbeinküsteDer Hamburger Jung' erzählte in Winston-Salem ausführlich über die Beziehungen nach Afrika. Er tat dies in einer ruhigen und abgeklärten Weise, die jede subtile, stumpfe Diskussion über Spieler mit doppelter Einsatzmöglichkeit gar nicht erst aufkommen ließ. Da öffnete einer sein Herz. „Ich freue mich sehr auf dieses Spiel, weil es schon so ist, dass ich als Deutscher aufgewachsen bin in Deutschland. Aber durch meinen Vater habe ich was von der Kultur mitbekommen und fühle mich auch verbunden mit dem Land“, berichtete der 30-Jährige von seiner deutsch-afrikanischen Lebensrealität. Eine Länderspielkarriere für die Elfenbeinküste hätte aber nie ernsthaft zur Debatte gestanden, trotz Anwerbeversuchen 2014. Die Oma in Abidjan, der pulsierenden Metropole der Elfenbeinküste, hat er kürzlich besucht. Er wollte eintauchen in das Land seiner väterlichen Vorfahren. Er nahm seine Frau, Cousins und Cousinen aus Hamburg mit. „Die Musik, das Essen, die Kultur“, all dies wollte er vor Ort spüren, erzählte Tah den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. In Erinnerung ist besonders der Besuch auf einem Markt, der „für Touristen schon sehr gewöhnungsbedürftig ist“.„Leader in der Viererkette“Die Erzählungen passen - wie die Auftritte in den USA - zu der Entwicklung, die auch Julian Nagelsmann aus fußballerischer Perspektive erkannt hat. „Du gehst voran, als Persönlichkeit, als Spieler auf dem Feld“, sagte der Bundestrainer in jenem DFB-Video im Mai. Tah ist der „Leader in der Viererkette“. Eine „Top-WM hast du absolut im Kreuz“, sagte Nagelsmann. Auf Fußball-Deutsch führen solche Worte zwangsläufig zur Bezeichnung Abwehrchef. Doch Tah mag den Begriff überhaupt nicht. Man spiele in der DFB-Elf im Verbund. Sein Nebenmann in der Innenverteidigung, Nico Schlotterbeck, hat keine Probleme, sich Tah unterzuordnen. „Jona gibt die Kommandos“, sagte er. Zusammen bilde man ein Top-Top-Duo auf Weltklasseniveau. Tah hat immerhin den langjährigen Abwehrchef Antonio Rüdiger verdrängt. Beim Handy-Talk mit Friedrich Merz gehörte Tah neben Kapitän Joshua Kimmich und dessen Stellvertreter Kai Havertz zum DFB-Trio, das mit dem Bundeskanzler spricht. Tah will immer in Entwicklung investieren. Er buchte einen Workshop bei einem Atemtrainer aus Neuseeland. Der gläubige Christ setzt darauf, seinen Horizont zu erweitern. Die Double-Saison bei Bayer Leverkusen vor zwei Jahren war ein ganz wichtiger Step. Hinter dem damaligen Leader Granit Xhaka und dem Fußball-Zauber von Florian Wirtz fiel Tah in der öffentlichen Wahrnehmung vielleicht zurück. Aber der Fortschritt war unverkennbar. Die Erinnerungen an den einst etwas tapsig spielenden Tah wurden da schon ausradiert. Nagelsmann fasziniert Entwicklung in MünchenFür Nagelsmann war die Premierensaison beim FC Bayern besonders imposant. „Extrem beeindruckt“, habe ihn die Entwicklung in der keineswegs leichten Münchner Umgebung, wie Nagelsmann aus seiner Trainerzeit selbst weiß. Ist das also der beste Tah, den es je gab? Auch solche Formulierungen mag der Abwehrkoloss nicht, weil sie implizieren, dass der Höhepunkt schon erreicht sei. „Weil man sich damit limitiert, noch besser zu werden“, sagte er.

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Fußball-WM 2026: Spitznamen der Nationalteams – was sie bedeuten und woher sie kommen

So groß war eine Fußball-WM noch nie: 48 Nationen treten in den USA, Mexiko und Kanada an. Die Teams haben teils kuriose Spitznamen – mit einer Ausnahme.Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist ein XXL-Turnier, erstmals nehmen 48 Teams teil. Einige Nationalmannschaften haben seit Jahren unverkennbare Spitznamen. Wenn Kommentatoren etwa über die „Three Lions“ sprechen, wissen fußballkundige Menschen sofort Bescheid: Die Rede ist von England.In der Fotostrecke oben finden Sie die bekanntesten Bezeichnungen für Fußball-Nationalteams und Informationen zur Herkunft. Alle Spitznamen der 48 WM-Teams sind unten in diesem Artikel aufgelistet.DFB begräbt Marketingslogan für deutsche NationalmannschaftDeutschland gehört mit vier Weltmeistertiteln zwar zu den erfolgreichsten Nationen im Fußball, hat im Gegensatz zu den anderen Teams aber keinen gängigen Spitznamen. Nach dem Gewinn der WM 2014 etablierte der DFB den Begriff „Die Mannschaft“ als Marketingslogan. Federführend war der damalige Teammanager Oliver Bierhoff. Der Name entstand, weil die Deutschen als Einheit spielten – anders als zum Beispiel Portugal und Argentinien, die ihr jeweiliges Spiel seit Jahren auf die Weltstars Cristiano Ronaldo und Lionel Messi ausrichten.Doch der Name „Die Mannschaft“ wurde nach dem erneuten Ausscheiden bei der WM 2022 endgültig verworfen. Er war bei Fans extrem umstritten. Viele empfanden den Begriff als arrogant und als seelenlose Vermarktung der Nationalelf. Heute spricht man wieder vom DFB-Team – unkompliziert, aber auch unkreativ.Das sind die Spitznamen aller WM-TeamsAndere Nationen haben hingegen teils kuriose Spitznamen, mit denen Spieler, Staff und Fans sich identifizieren können. Alle Spitznamen der Nationen bei der Fußball-WM 2026:Ägypten: „Die Pharaonen“.Algerien: „Die Wüstenfüchse“.Argentinien: „La Albiceleste“ – nach den Landesfarben Weiß und Himmelblau.Australien: „Socceroos“ – Kombination aus „Soccer“ (Fußball) und „Kangaroos“ (Kängurus). Erfunden von einem Journalisten.Belgien: „Die Roten Teufel“.Brasilien: „A Seleção“ (die „Auswahl“). Auch: „Die Kanarienvögel“ – angelehnt an die knallgelben Trikots.Bosnien und Herzegowina: „Die Drachen“.Curacao: „The Blue Wave“ („Die Blaue Welle“).Deutschland: Kein Spitzname. Im Ausland meist als „die Mannschaft“ bezeichnet.DR Kongo: „Die Leoparden“.Ecuador: „La Tri“ (kurz für „La Tricolor“, die Dreifarbige) – nach den Nationalfarben.Elfenbeinküste: „Die Elefanten“.England: „Three Lions“ – nach den Löwen auf dem englischen Wappen.Frankreich: „Les Bleus“ („Die Blauen“), bisweilen auch „Équipe Tricolore“ – nach den drei Farben der Nationalflagge.Ghana: „Black Stars“ („Schwarze Sterne“) – nach dem „Black Star of Africa“ in der Nationalflagge.Haiti: „Die Grenadiere“.Irak: „Die Tiger von Mesopotamien“ – nach den Flüssen Euphrat und Tigris (Mesopotamien).Iran: „Team Melli“ (Nationalmannschaft).Japan: „Die Blauen Samurai“.Jordanien: „Al-Nahsma“ (in etwa „Die Tapferen“, „Die Edlen“, „Die Ritterlichen“) – der Begriff steht für Mut, Ehre und Anstand.Kanada: „Die Roten“, „Maple Leafs“ („Ahornblätter“) – nach dem Ahornblatt auf der Nationalflagge. Auch „The Canucks“ (Bezeichnung für Kanadier) oder „Les Voyageurs“ („Die Reisenden“).Kap Verde: „Die Blauen Haie“.Katar: „Al-Anabbi“ („Die Weinroten“) – nach der National- und Trikotfarbe.Kolumbien: „Los Cafeteros“ („Die Kaffeebauern“).Kroatien: „Die Karierten“ – nach den Heimtrikots. Auch: „Vatreni“ („Die Feurigen“).Marokko: „Die Löwen vom Atlas“ – nach dem Hochgebirge, das sich durch Marokko, Algerien und Tunesien zieht.Mexiko: „El Tri“ (kurz für Tricolor, die Dreifarbige) – nach den National- und Trikotfarben grün, weiß und rot.Neuseeland: „All Whites“ – nach der weißen Spielkleidung, als Kontrast zur in Schwarz spielenden Rugby-Nationalmannschaft „All Blacks“.Niederlande: „Oranje“, bisweilen auch „Elftal“ (als „Oranjes“ werden in den Niederlanden ausschließlich die Mitglieder des Königshauses bezeichnet).Norwegen: „Landslaget“ („Die Nationalmannschaft“).Österreich: „Das Team“.Panama: „Los Canaleros“ („Die Kanalarbeiter“) – nach dem Panama-Kanal.Paraguay: „La Albirroja“ („Die Weiß-Roten“) – nach den Farben der Nationalflagge.Portugal: „A Seleção das Quinas“ (Quinas bezeichnet Portugals Wappen mit den in Kreuzform gestellten fünf kleinen Schilden im Zentrum). Oft auch nur „Seleção“ („Auswahl“).Saudi-Arabien: "Die Grünen Falken".Schottland: „Bravehearts“ (als „Tartan Army“ werden in erster Linie die Fans bezeichnet).Schweden: „Blagult“ („Blau-Gelb“) – nach den Farben der Nationalflagge.Schweiz: „Nati“ als Kurzform für Nationalmannschaft, seltener auch italienisch „Rossocrociati“ – wegen der roten Nationalflagge mit dem weißen Kreuz.Senegal: „Die Löwen der Teranga“ (der Begriff „Teranga“ steht für die Gastfreundschaft der Senegalesen).Spanien: „La Selección“ („Die Auswahl“), „La Furia Roja“ („Die Rote Furie“).Südafrika: „Bafana, Bafana“ („Die Jungs, die Jungs“).Südkorea: „Taeguk Warriors“ (Taeguk-Krieger) – nach dem rot-blauen Kreis in der Landesflagge. Oder: „Tigers“ („Tiger“)Tschechien: „Reprezentace“ („Repräsentation“) oder „Narodni tym“ (Nationalteam).Türkei: „Ay-Yildizlilar“ („Die Halbmond-Sterne“) – nach dem Halbmond mit Stern in der Nationalflagge.Tunesien: „Die Adler von Karthago“ – nach der antiken See- und Handelsmacht. Karthago lag nahe des heutigen Tunis.Uruguay: „La Celeste“ („Die Himmelblaue“) – nach der Trikotfarbe.Usbekistan: „Die weißen Wölfe“.USA: Kein offizieller Spitzname. Häufig: „The Yanks“ oder „The Stars and Stripes“ – nach der Nationalflagge.Quellen: SID, „Stuttgarter Nachrichten“, „Frankfurter Rundschau“, „Spiegel“

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Radgeber: Kleine Helfer, große Freude: Sechs geniale Mini-Gadgets fürs Bike

Alles mini, oder was? Viele Radfahrer wollen Gewicht sparen und trotzdem nützliche Tools unterwegs schnell parat haben. Sechs geniale Gadgets für alle, die das Biken lieben.Wer mit dem Bike in der Natur unterwegs ist, schleppt nur selten einen Rucksack mit. Und wenn man dann doch mal was braucht, liegt es meist zu Hause. Trikot- oder Jackentasche bieten zwar Stauraum – sind aber auch nicht unendlich belastbar. Wie genial wäre es, wenn sich die wichtigsten Tools für unterwegs so smart wie möglich am Bike befestigen lassen würden? Diese und andere nützliche Ideen fürs nächste Bike-Abenteuer hat der stern zusammengetragen. Sechs geniale Gadgets für den Bike-Sommer #1: Lenkerend-Klingel von RockBrosFahrradklingeln sind bestimmt nicht sexy, können im Gefahrenfall aber zur Lebensversicherung werden. Auch beim Graveln kann dieses Gadget hilfreich sein. Wer gern am Unterlenker fährt und sich plötzlich mit Passanten ins Gehege kommt, hat meistens keine Zeit umzugreifen, um auf sich aufmerksam zu machen. Viele Gravel-Fans haben noch nicht mal eine Klingel dabei. Dezent im Lenkerstopfen versteckt RockBros seine Lenkerend-Klingel. Das stört weder beim Fahren, noch macht es das Gravelbike zum Stadtfahrrad. Nach demselben Prinzip funktionieren die Lenkerend-Klingeln von Never2FAR und Canyon.#2: Handyhalterung SP Connect Stem Mount ProWenn man es vermeiden kann, landet das Smartphone auch bei längeren Radausfahrten nicht in der Trikottasche. Nicht, dass man es nicht schnell zu greifen bekäme; aber ohne Schutzhülle sind salziger Schweiß und ein teures Smartphone kein gutes Match. Eine Handyhalterung muss her. Und zwar eine, die nicht beim Fahren stört und freie Sicht aufs Display lässt. Die SP Connect Stem Mount Pro wird anstelle der Abschlusskappe auf den Vorbau geschraubt. Und was ist mit dem Gegenstück? Gute Frage. Zum Einklicken liefert der gleiche Anbieter die passenden Schutzhüllen für viele Smartphones. Praktisch: Das Handy hält im Hoch- und Querformat. #3: Lezyne WerkzeughalterungUS-Bike-Tool-Hersteller Lezyne liefert mit dieser Werkzeughalterung ein weiteres edles Gadget für Radlerinnen und Radler. Der Flow Storage Adapter löst ein Problem, das viele Biker kennen: Wohin mit dem Mini-Werkzeug, das bei längeren Touren für den Fall einer Panne unbedingt an Bord sein sollte? Satteltasche, Trikot, Trinkrucksack. Alles nicht optimal. Lezyne hat einen Adapter entwickelt, der die beiden Bohrungen für den Flaschenhalter nutzt, darunter montiert wird und wichtige Werkzeuge wie ein 5-teiliges Minitool, Reifenheber und einen CO2-Pumpenkopf perfekt aufnimmt und hält. Auch für zwei Kartuschen ist Platz. Die werden mit einem Klettband zusätzlich gesichert.#4: V3 Plus USB MiniladegerätWeniger fürs Graveln oder Rennradeln, sondern eher fürs Radwandern ist dieses clevere Biketool von Cycle2Charge. Zwingend erforderlich: ein Nabendynamo. Das Mini-USB-Ladegerät wird dann – ähnlich wie die bereits vorgestellte Handyhalterung – anstelle der üblichen Kappe auf den Steuersatz geschraubt und das beiliegende Kabel gemäß Montageanleitung mit dem Dynamo verbunden. Nun können Navigationsgeräte oder das Smartphone bequem via Standard-USB während der Fahrt geladen werden. Für den maximalen Ladestrom von 1000 mA, der über den Nabendynamo erzeugt wird, ist laut Hersteller eine Geschwindigkeit von 21 km/h nötig. Im Radurlaub kann dieses nützliche Tool also durchaus eine Powerbank ersetzen. #5: Fidlock Universal-AdapterUnd noch ein sehr nützliches Biketool für unterwegs und alle, die ihr (leichtes) Gepäck nicht so gern in die Trikottaschen stopfen. Der Fidlock Universal-Adapter ist im Grunde ein zweiter Flaschenhalter, der aber mehr halten kann als nur die Getränkepulle. Über den unter anderem bei Radschuhen bewährten Boa-Drehverschluss können beispielsweise auch dünne Jacken, Windwesten oder Energiegels in den Halter geklemmt und sicher fixiert werden. Clever: Das magnetische Gegenstück, eine Adapterplatte vom gleichen Hersteller, wird entweder über zwei Anschraubpunkte oder mit Gummibändern am Rahmen befestigt und nimmt den Halter sicher auf.#6: The Beam – Corky Rennrad-RückspiegelEin Rückspiegel am Rennrad? Für Puristen und Helden der Landstraßen klingt das wie ein schlechter Witz. Doch der Corky Rennrad-Rückspiegel ist alles andere als ein Scherz. Wie die Klingel weiter oben stopft man das kleine Tool ins Lenkerende. Nun kann der Mini-Spiegel mit einem Durchmesser von etwas mehr als zwei Zentimetern ausgeklappt und in die gewünschte Position gedreht werden. Wer das braucht? Der dezente Blick nach hinten könnte für alle hilfreich sein, die sich vor der Tour mit Freunden oder Vereinskollegen erstmal durch den Großstadtdschungel manövrieren müssen. Wird er nicht mehr gebraucht, klappt man den Corky kurzerhand wieder ein. Cleverer kann man diese kleine Lebensversicherung nicht verstecken.

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morgenstern: Sind die WM-Preise wirklich so hoch? Oder sind wir zu empfindlich?

Das US-europäische Missverständnis um die WM-Preise. Stürzt Trump Netanjahu? Und: Der Gewinner des G7-Gipfels. Die Lage am Morgen.Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,als ich 2023 das erste Mal in den USA war, musste ich ganz schön schlucken. Allerdings nicht die Getränke, sondern schon vorher, als ich die Preise gesehen habe. In den Kneipen und Restaurants der Ostküste zwischen New York City und Maine hat man damals praktisch überall das gleiche bezahlt: Ein großes Bier kostete neun Dollar. Plus Steuern und Trinkgeld, also insgesamt knapp 12 Euro. Eine ganze Menge Holz für eine Zeit, in der es in Deutschland nicht selten den halben Liter noch deutlich unter fünf Euro zu haben gab. Bei der Fußball-WM aber sind die Preise für Speisen und Getränke in den Stadien noch einmal eskaliert. Ob in den USA, Kanada oder Mexiko: Preise zwischen 15 und 20 Euro für einen Plastikbecher Hopfenkaltschale sind dort Standard. Der sparsame Deutsche denkt sich: Wer soll das bitte bezahlen?Die WM-Preise in den USA explodieren – ein Mentalitäts-MissverständnisSchon die Ticketpreise für das Turnier standen ja in scharfer Kritik. Wobei Fifa-Boss und Chef-Gastgeber Gianni Infantino klargestellt hat, er fände Eintrittspreise von 500 Dollar für ein Spiel angemessen. Das Leben muss schön sein, wenn Geld keine Rolex spielt. Liest man ein wenig zwischen den Zeilen, wird deutlich, warum die Veranstalter offenbar keinerlei Verständnis für unsere Empörung haben. Kurz vor Turnierbeginn erklärte der US-Tourismusbeauftragte, Nick Adams, man bereite sich auf 78 Super Bowls vor. Und exakt das ist das Problem: Es ist ein Clash zwischen der deutschen und der US-amerikanischen Mentalität.Sportveranstaltungen in den USA sind durchkommerzialisierte Events. Ein Nice-to-have, ein Entertainment-Produkt. Für deutsche Fans ist der Stadionbesuch, inklusive Bratwurst und Bier dagegen nicht weniger als das Unterhaltungs-Existenzminimum. Und zeitgleich Identitäts-Grundversorgung, Freundeskreis und Kirchen-Ersatz. In meiner fußballerischen Heimat, dem Ruhrgebiet, wird ein Fußballspiel zelebriert wie ein Gottesdienst. Samstag, 15.30 Uhr, ist Messe und auf der Kanzel predigt König Fußball. Und da darf, soll, ja manchmal muss, jeder dabei sein. Fußball hatte in unserem Land immer auch einen inklusiven Faktor. Vom Zahnarzt bis zum Arbeitslosen soll doch bitte jeder die Möglichkeit haben, ins Stadion zu gehen. Doch im Vaterland des Kapitalismus so etwas einzufordern wie Solidarität, ginge da wohl doch ein wenig zu weit.Stürzt ausgerechnet Donald Trump Benjamin Netanjahu?Das angekündigte Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran hat einen großen Verlierer: die israelische Regierung um Benjamin Netanjahu. Mit Donald Trump im Rücken wollte er sein Werk vollenden, dem Erzfeind Iran endgültig den Garaus machen.Doch ausgerechnet dieser Donald Trump fällt Netanjahu nun in den Rücken, oder besser: auf die Füße. Über Jahre hat sich Israels Premier dem Trump-Clan angebiedert, wie kaum jemand vor ihm. Dass die US-Regierung nun Nägel mit Köpfen macht und Netanjahu dabei nicht mal den Hammer halten darf, könnte für ihn den Anfang vom Ende seiner Amtszeit bedeuten. Denn im Hintergrund läuft sich bereits ein Herausforderer warm, der all das verkörpert, was „Bibi“ nicht ist: Gadi Eizenkot, Ex-Generalstabschef der Armee. Er hat einen Sohn beim Militäreinsatz in Gaza verloren, hört die Sorgen und Ängste der Menschen im Land. Und: Setzt sich für die Zweistaatenlösung mit Palästina ein. Möglicherweise also ist es ausgerechnet sein langjähriger Freund Trump, der gerade Netanjahus politisches Ende besiegelt.5-Minuten-Talk: Der G7-Gipfel hat einen Gewinner: Wolodymyr SelenskyjIn diesen Tagen treffen sich die G7-Staaten zum Gipfel im französischen Évian. Besonderes Augenmerk liegt dabei natürlich wie immer auf Donald Trump. So gerne er sich auch in den Vordergrund spielt, diesmal könnte ein anderer den größten Nutzen aus dem Treffen ziehen: der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Denn Trump hat, vielleicht weichgekocht von europäischen Schmeicheleien, tatsächlich eine leicht geänderte Linie seiner Ukraine-Politik mitgebracht. Und die spielt Selenskyj in die Karten.So lief die WM-NachtDie französische Nationalmannschaft ist gespickt mit Weltstars. Zum Auftakt gegen den Senegal aber mussten die Stars vor allem eines: arbeiten. Nach einer unspektakulären ersten Halbzeit, drehte die Équipe Tricolore auf und siegte schließlich deutlich und verdient.Ein Stück Fußballgeschichte schrieb mal wieder Erling Haaland. Er führte Norwegen mit zwei Toren gegen den Irak zum ersten WM-Sieg seit 28 Jahren. Und wo wir gerade schon bei Rekorden sind: Lionel Messi stand in der Startaufstellung von Argentinien gegen Algerien und tritt somit bei seiner sechsten (!) WM an. Absoluter Top-Wert. Dazu schoss Messi auch gleich mal drei Tore und stellte damit den Rekord von Miroslav Klose ein. Beide haben nun 16 Treffer bei Weltmeisterschaften erzielt.Die Ergebnisse auf einen Blick:Frankreich vs. Senegal 3:1Irak vs. Norwegen 1:4Argentinien vs. Algerien 3:0Bilder der Eröffnungsfeier sehen Sie hier. Und in unserem stern-Newsblog halten wir Sie die ganze WM über auf dem Laufenden.Weitere Schlagzeilen im ÜberblickG7-Staaten wollen mit neuen Sanktionen mehr Druck auf Russland machenRussisches Kriegsschiff feuert im Ärmelkanal Warnschüsse auf Yacht abMette-Marit braucht neue Lunge: Potenzielle Spender-Zahl schnellt hochDas passiert am Mittwoch, dem 17. Juni 2026Abschluss des G7-Gipfels in ÉvianVorstellung des Jahresberichts Antisemitische Vorfälle in Deutschland 2025 durch das Meldesystem RIASDie kanadische Verkehrssicherheitsbehörde legt Untersuchungsbericht zur Implosion des Tiefsee-Tauchbootes „Titan“ vorUnsere stern+-Empfehlung des TagesImmer öfter stehen Investoren hinter Zahnarztpraxen – und die erwarten Renditen. Verleitet das womöglich zu unnötigen Eingriffen, um Kasse zu machen?Mein Kollege Bernhard Albrecht hat den Test auf 15 Zahnarztstühlen gemacht – und Bemerkenswertes herausgefunden.Wie hat Ihnen dieser morgenstern gefallen? Schreiben Sie es mir gerne: phil.goebel@stern.de. Sie können dieses Morgen-Briefing auch als Newsletter in Ihr Postfach erhalten. Melden Sie sich einfach unter folgendem Link an.Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag! Phil Göbel

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Fußball-Nationalmannschaft: Kimmich ohne Schuh-Tick: Keine Gedanken über „Farbe Pink“

Joshua Kimmich trägt, was kommt. Die pinken Schuhe bei der Nationalmannschaft sieht er gelassen. Warum für ihn die Schuh-Farbe im Gegensatz zu einem Ex-Kollegen keine große Rolle spielt.Einen Schuh-Tick wie sein ehemaliger DFB-Kollege Toni Kroos hat Joshua Kimmich nicht. Und auch der Hype um die neuen pinkfarbenen WM-Modelle, die er und fast alle Kollegen in Amerika tragen, lässt den DFB-Kapitän kalt. „Also generell habe ich mir über die Farbe Pink noch nicht so viele Gedanken gemacht“, sagte Kimmich im Teamquartier der Fußball-Nationalmannschaft in Winston-Salem. Er ziehe halt an, was sein Ausrüster ihm schicke. Und das sind in diesem Sommer die rosa leuchtenden Schuhe, welche die WM-Stars von unterschiedlichen Ausstattern bekommen haben. Dass die Farbwahl nicht von den Fußballern gewählt, sondern von der Sportartikel-Industrie vorgegeben ist, hatte schon Offensivspieler Deniz Undav verraten. Undav mal schwarz, mal pinkDer Stuttgarter trug bei den Aufnahmen zum offiziellen DFB-Teamfoto recht altmodisch wirkende schwarze Schuhe, weil ihm das Modell besonders gefällt. Bei Spielen schlüpft Undav aber auch in die knalligen Treter. Kroos, 2014 Weltmeister und zur Heim-EM 2024 nochmals ins DFB-Team zurückgekehrt, trug immer weiße Fußballschuhe als Markenzeichen. „Ich hatte tatsächlich auch mal so eine Phase in meiner Karriere, wo ich dachte, ja, das ist jetzt der Schuh, mit dem möchte ich bis zum Ende gehen“, erzählte Kimmich. Aber dann sei ein anderer Schuh gekommen. „Dann geht's auch irgendwie.“Er sei beim Thema Schuhe durchaus „sensibel“, aber eher wegen des Modells als der Farbe. Eine Marotte werde er aber nicht mehr entwickeln. „Ich bin da jetzt nicht so der Typ, der das dann bis zum Ende hinterfragt. Sondern wie ich es gesagt habe, am Ende kommt halt ein Schuh, und ich versuche mit dem klarzukommen und damit zu performen“, sagte der 111-malige Nationalspieler.

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Fußball-WM: „Spieler für große Spiele“: Haaland lässt Norwegen träumen

Erling Haaland wird nach seinem Doppelpack zum WM-Auftakt gefeiert. Welches Lob der Stürmer noch zurückweist und warum Zlatan Ibrahimović über „Könige des Dschungels“ redet.Doppel-Torschütze Erling Haaland lässt ganz Norwegen bei der WM-Rückkehr nach 28 Jahren von einem Fußball-Märchen träumen. „Jeder weiß, dass das großartig ist, jeder weiß, dass es ein großer Moment für mich ist und eine große Bühne. Es macht Spaß, aber es ist viel Druck, also machen wir jetzt weiter“, kündigte Haaland nach seinem gelungenen WM-Debüt an und schickte gleichzeitig eine Kampfansage an die kommenden Gegner aus dem Senegal und Frankreich. Das 4:1 gegen Außenseiter Irak war zwar über weite Strecken glanzlos und offenbarte vor allem in der Defensive große Schwachstellen. Die wichtigste Erkenntnis ist aber, dass Haaland nichts an seiner Form aus der WM-Qualifikation eingebüßt hat und beim Saison-Höhepunkt in Topform ist. „Heute hat man mich mit der gleichen Energie wie während der WM-Qualifikation gesehen. Ich bin stolz auf uns“, sagte der Mittelstürmer.Haaland der weltbeste Stürmer? „Ich bin es nicht“Mit 16 Toren in 8 Partien hatte der Torjäger von Manchester City die Skandinavier fast im Alleingang zur WM in den USA, Kanada und Mexiko geschossen. Kein Wunder, dass Trainer Stale Solbakken seinen Schützling als weltbesten Stürmer rühmte. Ein Titel, den Haaland noch zurückweist. „Ich habe nicht die meisten Tore geschossen in dieser Saison. Harry Kane und Kylian Mbappé haben mehr Tore geschossen. Das ist die Realität, ich bin es nicht“, stellte der Offensivspieler klar. Zum Duell mit dem Franzosen, der beim 3:1 gegen Senegal ebenfalls zweimal traf, kommt es am 26. Juni. Die Auszeichnung als „Spieler des Spiels“ war für Haaland zweitrangig. Der frühere Bundesliga-Profi von Borussia Dortmund hat größere Ziele vor Augen. „Ich habe vor dem Spiel etwas Druck auf Haaland gemacht. Er hat das gut aufgenommen. Er ist ein Spieler für große Spiele“, sagte Solbakken, dessen Team als Geheimfavorit gehandelt wird. Ibrahimović nimmt Haaland bei den „Königen des Dschungels“ aufNicht nur die norwegische Presse überschlug sich mit Lob und sprach wie das Nachrichtenportal „VG“ von einem „heldenhaften“ Auftritt. Auch Fußball-Legende Zlatan Ibrahimović schwärmte beim US-Sender Fox. „Ich muss ihn wohl auf meiner Liste der 'Könige des Dschungels' weiter nach oben setzen. Er kommt Zlatan immer näher.“ Solbakken belohnte seine Mannschaft mit zwei freien Tagen. „Sie können trainieren, wenn sie wollen. Sie können aber auch eine Runde Golf spielen. Einige bekommen Besuch von ihren Familien. Wir haben das lange geplant. Es wird gut, eine Pause zu haben“, sagte Solbakken.

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