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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

F1-Pilot und Parasportler: Alessandro Zanardi ist tot – der Mann, der Unfassbares überstand

Alessandro Zanardi war viel mehr als nur Sportler. Der Italiener steckte schlimmste Rückschläge weg und blieb doch vor fast nichts verschont. Nun ist er gestorben – mit 59 Jahren.In seiner Gegenwart verlor Klagen jede Bedeutung. Alessandro Zanardi umgab eine besondere Aura. Er verströmte einfach ein gutes Gefühl, er blieb Optimist auch in schwersten Situationen. Er wurde ein von fast unerträglichem Leid geplagtes Sinnbild des Nicht-Aufgeben-Wollens. „Keine Grenzen – Unmöglich ist nur ein Wort“, lautete der Titel einer Dokumentation über den früheren Formel-1-Piloten und späteren Paralympics–Sieger.Nun ist Alex – wie ihn die meisten nannten – Zanardi tot. Mit nur 59 Jahren. Von einem schweren Unfall mit einem Handbike 2020 hatte sich der Italiener nicht mehr erholt.Formel 1: Ein Held größten KalibersDie Motorsport- und die gesamte Sportwelt trauern um eine große Persönlichkeit und Inspiration für viele Menschen. „Ein Held größten Kalibers“, schrieb die Formel 1 in einer Huldigung. „Er stand vor Herausforderungen, die jeden anderen zum Aufgeben gebracht hätten, doch er blickte stets nach vorne – immer mit einem Lächeln und einer unerschütterlichen Entschlossenheit, die uns alle inspirierte", sagte Zanardi-Landsmann und Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali: „Auch wenn sein Verlust tief zu spüren ist, bleibt sein Vermächtnis ungebrochen."Der deutsche Autobauer BMW, für den Zanardi häufiger fuhr und auch als Markenbotschafter unterwegs war, erklärte: „'Alex' war ein wundervoller Mensch, unerschütterlicher Optimist und eine Inspiration für viele Menschen weltweit." Italiens Politik zeigte sich ebenfalls tief betroffen, nachdem Zanardis Familie den plötzlichen Tod am 1. Mai – dem Todestag auch von Formel-1-Ikone Ayrton Senna (er starb 1994) – bekanntgegeben hatte. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni würdigte Zanardi als „außergewöhnlichen Menschen, der jede Prüfung des Lebens in eine Lektion in Mut, Stärke und Würde verwandeln konnte".Auch die großen Fußballclubs wie Inter Mailand oder Juventus Turin ehrten den großen Sportler in den sozialen Netzwerken. Die Gazzetta dello Sport schrieb: „Der Rennfahrer und Paralympionike, der Italien gelehrt hat, niemals aufzugeben."Schwere Stunden für Formel 1 in MiamiDie Formel 1 traf die Todes-Nachricht in der Nacht in Miami. Dort stehen heute das Sprintrennen und die Qualifikation an. Zanardi, wie der aktuelle Spitzenreiter Kimi Antonelli aus Bologna, absolvierte in der Schlussphase der Saison 1991 sein erstes von über 40 Formel-1-Rennen. Nach dem vorläufigen Ende in der Motorsport-Königsklasse nach der Saison 1994 kehrte er 1999 für ein Jahr zurück. Teamkollege damals: Ralf Schumacher, der mittlerweile als TV-Experte im Einsatz ist.Dann die Bilder, die für Entsetzen sorgten. Zanardis grauenvoller Unfall in der Champ-Car-Serie auf dem Lausitzring. Es war der 15. September 2001. Ein Horrorcrash. Der Italiener hatte sich mit seinem Wagen gedreht, ein Konkurrent krachte in das Auto. Den Unfall überlebt zu haben, grenzte an ein Wunder. Im Helikopter auf dem Weg zum Notfallkrankenhaus in Berlin musste Zanardi siebenmal wiederbelebt werden. Er hatte viel, viel Blut verloren, aber Zanardi überlebte. Allerdings musste ihm beide Beine amputiert werden. Auch davon ließ er sich nicht aufhalten und kehrte nach einer langen Reha sogar zurück in den Rennsport. Nur zwei Jahre nach dem Unfall vom Lausitzring saß Zanardi wieder im Cockpit eines Rennwagens – umgebaut für seine Bedürfnisse. Vier Siege feierte er bei den Deutschen Tourenwagen-Masters. Doch damit nicht genug, Zanardi startete bei den Paralympics 2012 und 2016 und holte Gold mit dem Handbike. Dazwischen machte er einen Ausflug nach Hawaii und finishte 2014 und 2015 bei der Ironman-WM.2019 trat Zanardi, der Unermüdliche und Unbeugsame, bei den legendären 24 Stunden von Daytona an, einem der großen Klassiker des Motorsports. Und dann erwischte es Zanardi wieder – nicht im Auto. Auf einer abschüssigen Straße bei Pienza soll er mit seinem Handbike auf die Gegenseite geraten und mit einem Lkw kollidiert sein. Der nächste schreckliche Unfall hatte wieder schwere Folgen. Von einer „heiklen neurochirurgischen Operation“ sprachen die Ärzte damals im Juni 2020.Im Jahr darauf sagte seine Frau, dass er mit ihnen kommunizieren könne, aber nicht in der Lage sei zu sprechen. Er habe aber noch viel Kraft in den Armen und Händen. Bis zum 1. Mai 2026. „Alex ist friedlich eingeschlafen, umgeben von der Zuneigung seiner Angehörigen“, erklärte die Familie in ihrer Mitteilung.

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Basketball: NBA: Orlando verspielt Sieg - Playoff-Showdown in Detroit

Die Orlando Magic führen ohne Franz Wagner mit 24 Punkten, stehen vor dem Gewinn der Playoff-Serie und brechen dann ein. Am Sonntag steigt in Detroit das Entscheidungsspiel.Die Orlando Magic müssen ohne die Basketball-Weltmeister Franz und Moritz Wagner in den NBA-Playoffs in ein Entscheidungsspiel. Ein Einbruch nach der Halbzeit bescherte dem Team aus dem US-Bundesstaat Florida ein 79:93 (60:38) gegen die Detroit Pistons. Nach einem 3:1 für Orlando steht es in der Serie nun 3:3. Am Sonntag (Ortszeit) steigt Spiel sieben in Detroit. Ein Einsatz des weiterhin angeschlagenen Franz Wagner gilt derzeit als unwahrscheinlich.Für Orlando sah es lange Zeit nach dem überraschenden Gewinn der Serie gegen die in der Eastern Conference an Nummer eins gesetzten Pistons aus. Doch das Team von Nationalspieler Tristan da Silva verspielte eine 24-Punkte-Führung (62:38/27. Minute). In der zweiten Hälfte kam Orlando lediglich auf 19 Zähler, während Detroit mit insgesamt 55 Punkten nach dem Seitenwechsel nicht mehr aufzuhalten war.Nationalspieler da Silva war bei den Magic für zehn Punkte und sechs Rebounds verantwortlich. Beste Werfer waren Paolo Banchero und Desmond Bane mit jeweils 17 Zählern. Moritz Wagner kam einmal mehr nicht zum Einsatz. Für Detroit überragte Cade Cunningham mit 32 Zählern.Auch Schröders Cavaliers müssen ins Spiel siebenDie Cleveland Cavaliers mit Nationalmannschafts-Kapitän Dennis Schröder verpassten ebenfalls die Entscheidung in der Serie bei den Toronto Raptors. Ein kurioser Dreipunktewurf kurz vor Ende der Verlängerung sorgte für eine 110:112 (104:104, 51:61)-Niederlage und dem 3:3 in der Serie. Spiel sieben steigt am Sonntag in Cleveland.Der Versuch von Raptors-Profi RJ Barrett landete 1,2 Sekunden vor Ende der Extraspielzeit zuerst am Ring des Basketball-Korbs, von dort sprang der Ball hoch und fand dennoch das Ziel. Schröder kam auf sieben Punkte.Lakers eine Runde weiterDagegen haben die Los Angeles Lakers mit Superstar LeBron James die nächste Runde erreicht. Das Team aus Kalifornien gewann bei den Houston Rockets mit 98:78 (49:31) und entschied die Playoff-Serie mit 4:2 für sich. Mit den Oklahoma City Thunder wartet nun allerdings der Titelverteidiger und Top-Favorit auf die Lakers. James überzeugte mit 28 Zählern. Maxi Kleber kam bei LA nicht zum Einsatz.

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Eishockey: Playoff-Aus für Coach Sturm - Auch Stürmer Peterka draußen

Für Marco Sturm endet die erste Saison als Trainer in der NHL. Der frühere Nationaltrainer zeigt sich dennoch zufrieden. Für einen Nationalstürmer sind die Playoffs ebenfalls vorbei.Der frühere Bundestrainer Marco Sturm ist in seiner ersten NHL-Saison mit den Boston Bruins in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden. Der Coach des sechsfachen Stanley-Cup-Champions unterlag mit seiner Mannschaft den Buffalo Sabres mit 1:4 (0:2, 1:0, 0:2) und verlor die best-of-seven-Serie mit 2:4. Für Sturm war es die erste Spielzeit in der nordamerikanischen Profiliga. Mit dem Einzug in die Playoffs in der Eastern Conference überraschte der 47 Jahre alte Ex-Profi nicht nur die Experten. "Auszuscheiden tut weh", sagte Sturm nach der Niederlage. "Aber ich habe meinen Spielern auch gesagt, was wir für eine Saison gespielt haben. Ich bin sehr stolz auf mein Team."Aus für PeterkaNationalstürmer JJ Peterka und die Utah Mammoth sind ebenfalls ausgeschieden. Die Vegas Golden Knights gewannen Spiel sechs in Salt Lake City mit 5:1 (1:0, 1:0, 3:1) und siegten in der Serie mit 4:2. Peterka blieb damit in den Playoffs ohne Tor oder Assist. Der 24-Jährige könnte somit ein Thema für den Kader von Bundestrainer Harold Kreis werden. Die WM findet vom 15. bis 31. Mai in der Schweiz statt.Im Duell zwischen Rekordmeister Montreal Canadiens und den Tampa Bay Lightning geht es nach dem knappen 0:1 nach Verlängerung ins siebte Spiel. Die Entscheidung findet am Sonntag (Ortszeit) in Tampa statt.

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Grand Prix von Miami: Weltmeister Norris rast zur Sprint-Pole in Miami

Wer schnappt sich die Pole Position für den Sprint in Miami? Der Weltmeister steht ganz vorne. Der WM-Führende ist der erste Verfolger.Formel-1-Weltmeister Lando Norris hat sich Startplatz eins für das Sprintrennen in Miami gesichert. Der Engländer von McLaren verwies in der Qualifikation für das Kurz-Event über 100 Kilometer den WM-Führenden Kimi Antonelli auf den zweiten Platz. Dem italienischen Mercedes-Piloten fehlten 0,222 Sekunden auf Norris (1:27,869 Minuten), der 2025 den Sprint für sich entscheiden konnte.Dritter im Miami International Autodrome wurde Norris' Teamkollege Oscar Piastri (+0,239 Sekunden), der im vergangenen Jahr den Grand Prix in Florida gewonnen hatte. Der viermalige Weltmeister Max Verstappen startet in den Sprint am Samstag (18.00 Uhr MESZ/Sky) von Position fünf. "Es war ein Schritt in die richtige Richtung", meinte sein Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies.Für Nico Hülkenberg war nach der zweiten K.o.-Runde Schluss. Der einzige deutsche Fahrer im Feld verpasste als Zwölfter direkt hinter seinem Audi-Teamkollegen Gabriel Bortoleto die Top Ten.Norris: "Perfektes Ergebnis"Der Gewinner des Mini-Rennens bekommt acht Punkte, der Achte noch einen Zähler. Im vergangenen Jahr gewann der spätere Weltmeister Norris den Sprint. "Es ist ein perfektes Ergebnis für uns, eine schöne Belohnung für das Team", sagte Norris. "Diese Strecke lag uns schon immer. Wir wussten, dass das, was wir mitgebracht haben, einen Fortschritt bedeuten würde, und das ist auch der Fall. Seit der ersten Runde heute habe ich mich wohlgefühlt, ich hatte das Gefühl, Grip am Heck zu haben."Nach dem Sprint steht am Samstag (22.00 Uhr MESZ) die Startplatzjagd für den Grand Prix am Sonntag an. Es ist das vierte Rennen dieser Saison, nachdem wegen des Iran-Kriegs die Events in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt werden mussten.

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Tennisturnier in Madrid: Zverev bricht Halbfinal-Fluch und fordert Sinner

Im sechsten Anlauf schafft Alexander Zverev endlich einen Sieg in der Runde der besten Vier. Sein Finalgegner in Madrid ist aber der aktuell beste Spieler der Welt.Tennisstar Alexander Zverev hat seinen Halbfinal-Fluch gebrochen und spielt im Masters-1000-Turnier in Madrid gegen Dominator Jannik Sinner um seinen ersten Saison-Titel. Der 29-Jährige gewann gegen den belgischen Außenseiter Alexander Blockx nach einer starken Vorstellung mit 6:2, 7:5. Nach 1:36 Stunden verwandelte der Weltranglistendritte seinen ersten Matchball.In seinem sechsten Halbfinale in diesem Jahr gelang Zverev der erste Sieg. Im Finale am Sonntag wartet in dem Weltranglistenersten Sinner aber die denkbar schwerste Aufgabe. 2018 und 2021 hatte Zverev den Titel in der spanischen Hauptstadt gewonnen. "Ich bin glücklich im Finale zu stehen und ich freue mich, wieder gegen Jannik spielen zu können. Er ist der beste Spieler der Welt. Aber ich werde ihm einen harten Kampf liefern", sagte Zverev nach dem Match.Zverev auf den Spuren von Nadal und FedererDer Hamburger Zverev ist nach den längst zurückgetretenen Tennis-Idolen Rafael Nadal (insgesamt 8) und Roger Federer (4) nun der dritte männliche Profi, der in Madrid mindestens vier Finalteilnahmen vorweisen kann.Im Duell mit dem Überraschungs-Halbfinalisten Blockx ließ Zverev von Anfang an keine Zweifel am Weiterkommen aufkommen. Sein 21 Jahre alter Gegner war in dessen bislang größtem Match sichtlich nervös, Zverev hielt das Tempo hoch und spielte seine größere Erfahrung aus. Sinner schreibt GeschichteSinner zog durch ein ungefährdetes 6:2, 6:4 gegen den Franzosen Arthur Fils ins Finale ein und setzte einen neuen Meilenstein in seiner Karriere. Der 24-Jährige hat nun als vierter und jüngster männlicher Profi bei allen neun Masters-1000-Turnieren auf der Tennis-Tour das Finale erreicht. Die anderen drei sind die Idole Nadal, Federer und Novak Djokovic. Die Masters-Kategorie ist die zweithöchste im Tennis nach den vier Grand-Slam-Turnieren. Der Sieg gegen Fils war Sinners insgesamt 350. Sieg auf der Tour, seit 22 Matches ist der Südtiroler ungeschlagen. Sinner hat in diesem Jahr bereits die Masters-Turniere in Indian Wells, Miami und Monte-Carlo gewonnen.

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Fußball: Iran stellt Bedingungen für WM-Teilnahme im Sommer

Nur, wenn die FIFA ihnen Sicherheit und politische Neutralität zusichert, will der Iran seine Nationalmannschaft zur WM in Amerika schicken. Trump hält sich dazu bedeckt.Der iranische Fußball-Verband (FFI) will Bedingungen für eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Sommer stellen. Zudem kritisierte man den Weltverband Fifa scharf: „Ich habe die Fifa noch nie so schwach erlebt“, sagte FFI-Chef Mehdi Tadsch laut der Nachrichtenagentur Tasnim. Anstatt gegen „Beleidigungen und Erniedrigungen gegenüber dem Iran“ vorzugehen, lasse sich die Fifa von der Politik einschüchtern und begnüge sich mit „rein verbalen Verurteilungen“.Die Fifa müsse laut Tadsch vor allem verhindern, dass sich der amerikanische Präsident Donald Trump in sportliche Angelegenheiten einmischt. Der Iran habe sich sportlich qualifiziert, sagte er, und Trump sei „nicht auf dem Niveau, darüber zu entscheiden, ob wir an der Weltmeisterschaft teilnehmen dürfen oder nicht“. Dafür benötige der Iran „keine Erlaubnis“ aus Washington.Iran: Verbandschef durfte nicht zum Fifa-Kongress einreisenNach Angaben von Tadsch will der Verband in einem Treffen mit Fifa‑Vertretern seine Bedingungen für eine Teilnahme in den USA konkretisieren. Der Iran wolle unter anderem sicherstellen, dass es bei den Spielen keine politischen Kommentare gegen die Mannschaft gebe, dass die offizielle Flagge der Islamischen Republik – und nicht die nationale Flagge der Opposition – gehisst werde und dass Spielern, Trainerstab und Funktionären umfassende Sicherheit garantiert werde. „Das muss uns die Fifa zusichern, und nur unter diesen Bedingungen werden wir teilnehmen“, sagte Tadsch.Das iranische Nationalteam soll eigentlich am 15. Juni (Ortszeit) gegen Neuseeland in die WM starten. Weitere Gegner in der Gruppe G sind Belgien und Ägypten. In den USA leben mehr als eine Million Iraner – die meisten von ihnen gelten allerdings als Gegner der jetzigen Führung des Landes.Donald Trump gibt sich zurückhaltendUS-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, er lasse Fifa-Chef Gianni Infantino bei der Entscheidung über eine Teilnahme des Iran an der Fußball-WM freie Hand. „Ich finde, lassen wir sie spielen“, sagte Trump im Weißen Haus. Kurz zuvor hatte Infantino beim Kongress des Weltverbands in Vancouver versichert, dass der Iran bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko in diesem Sommer dabei sein werde. Der iranische Verbandschef Tadsch jedoch wurde auf dem Weg nach Vancouver laut Medienberichten bei der Einreise nach Kanada an der Grenze abgewiesen.Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA. Die derzeitige Waffenruhe gilt als fragil.

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Fußball: Zwischen Nahostkonflikt und Trump: Infantino will bleiben

Der FIFA-Kongress wird für Gianni Infantino zur politischen Gratwanderung. Eine Versöhnungsgeste zwischen Israel und Palästina bleibt aus. Doch aus dem Weißen Haus bekommt er gute Nachrichten.Gianni Infantino rang sich ein gequältes Lächeln ab. Der Versuch des FIFA-Präsidenten, beim Kongress des Fußball-Weltverbands auf offener Bühne eine Versöhnungsgeste zwischen Vertretern Palästinas und Israels zu initiieren, scheiterte kläglich. Und doch durfte sich Infantino wenig später, nachdem er zum Ende der Versammlung seine erneute Kandidatur als FIFA-Chef verkündet hatte, in einer anderen heiklen sportpolitischen Frage als Sieger fühlen. Aus dem Weißen Haus erteilte Donald Trump seinem "Freund" in der Entscheidung über eine WM-Teilnahme des Iran freie Hand. "Ich finde, lassen wir sie spielen", verkündete Trump vom Schreibtisch im Oval Office. Dass die iranischen Funktionäre beim FIFA-Kongress im kanadischen WM-Spielort fehlten und laut Medienberichten bei der Einreise an der Grenze abgewiesen worden waren, hatte die Debatte neu befeuert.Trump: "Wenn Gianni das gesagt hat, ist das für mich in Ordnung"Auch deshalb versuchte Infantino, direkt zu Beginn seiner Kongressrede mit deutlichen Worten alle Zweifel zu zerstreuen, dass das iranische Team trotz des Kriegs mit den USA in den Sommer dabei sein wird. "Natürlich" werde der Iran dabei auch in den USA spielen. "Nun, wenn Gianni das gesagt hat, ist das für mich in Ordnung", sagte Trump und schwärmte, Infantino sei fantastisch. "Ich habe gesagt, du kannst machen, was du willst. Du kannst sie dabeihaben, du musst sie nicht dabeihaben."Die beiden bemerkenswerten Episoden verdeutlichen die Gratwanderung für Infantino. Der 56-Jährige wähnt die FIFA "an den wichtigsten Tischen" mit den Regierungen der Welt. So wird auch der Nahostkonflikt im Fußball ausgetragen. Nach Reden von Dschibril Radschub, dem Präsidenten des Palästinensischen Fußball-Verbandes (PFA), und Bassim Scheich Suliman, dem Vize-Chef des Israelischen Fußball-Verbandes (IFA), bat Infantino die Funktionäre gemeinsam auf die Bühne. Doch unversöhnlich standen beide einige Meter voneinander entfernt, ein bildstarker Handschlag blieb aus. "Wir werden zusammenarbeiten, lasst uns zusammenarbeiten, um den Kindern Hoffnung zu geben", rief Infantino ihnen zu, bevor sie das Podium getrennt verließen.Verband Palästinas zieht vor den Internationalen SportgerichtshofAuch der Weltverbandschef konnte nicht verhindern, dass die PFA vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas zieht. Dort soll eine Entscheidung des FIFA-Councils überprüft werden, Israels Verband nicht wegen angeblich diskriminierender Handlungen gegen palästinensische Fußballer zu bestrafen."Infantino hat in den letzten Jahren zunehmend versucht, sich als internationaler Staatsmann darzustellen, doch der Austausch zwischen Radschub und Suliman verdeutlichte die Grenzen seiner diplomatischen Fähigkeiten", kommentierte der britische "Guardian".Der jahrelange Konflikt wird Infantino damit auch in den kommenden Monaten beschäftigen. Womöglich auch, wenn er sich beim Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat zum vierten Mal als FIFA-Präsident zur Wahl stellt. "Ich bin geehrt und zugleich demütig", sagte Infantino, als er seinen erwarteten Schritt bekanntgab. Da seine ersten knapp dreieinhalb Jahre als Nachfolger von Joseph Blatter nicht angerechnet werden, kann er erneut für vier Jahre dann bis 2031 wiedergewählt werden. Dies wäre laut Statuten seine letzte Amtszeit.Das sagt der DFB-Chef zu Infantinos KandidaturBei der vorigen Wiederwahl 2023 hatte der Deutsche Fußball-Bund die direkte Unterstützung per Akklamation noch versagt. Nun hat sich das Verhältnis zu Infantino entspannt und normalisiert. Eine sofortige Wahlzusage vermied DFB-Chef Bernd Neuendorf jedoch und verwies auf die zuständigen Gremien. "Daher werden wir uns innerhalb des DFB und gemeinsam mit der DFL mit der Kandidatur beschäftigen und nach dem Ende der Bewerbungsfrist eine Entscheidung treffen", sagte das deutsche Mitglied des FIFA-Councils.Bis zum 18. November können weitere Bewerber von den FIFA-Mitgliedsverbänden vorgeschlagen werden. Ein Gegenspieler für Infantino ist jedoch nicht in Sicht - dieser wäre Stand jetzt auch chancenlos. Die Verbände aus Südamerika, Afrika und Asien sagten dem Amtsinhaber sogar schon vor dessen offizieller Bewerbung ihre uneingeschränkte Unterstützung zu. Damit hätte Infantino bereits die erforderliche Mehrheit sicher.Mehr Geld für die VerbändePassenderweise konnte Infantino stolz finanzielle Rekordzahlen verkünden. Die Zuwendungen aus dem Entwicklungsprogramm Forward an die Mitgliedsverbände für den Zeitraum von 2027 bis 2030 steigen im Vergleich zum vorigen Zyklus um 20 Prozent - auf dann 2,7 Milliarden US-Dollar.

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Nach Dauerkritik an den Regeln: Wie bei der EU: Die Formel 1 probt den Neustart

Die Formel 1 ist zurück. In Miami präsentiert sie nach Dauerkritik an den neuen Regeln ein Maßnahmenpaket. Der Weltverband gibt Einblick in den mühsamen Prozess. Wie reagiert Max Verstappen?Begeistert ist Chefkritiker Max Verstappen nicht. Nach fünf Wochen Pause und einer Dauerdebatte um das neue Reglement kehrt die Formel 1 in Miami zwar mit einem Soforthilfeprogramm zurück. Doch der Red-Bull-Star aus den Niederlanden rechnet nicht mit einem grundsätzlichen Wandel des Racings. Verstappen erkennt aber guten Willen. Immerhin. "Die Formel 1 ist ein sehr komplexer und politischer Sport. Ich glaube, jeder hat sein Bestes gegeben, um wenigstens etwas zu tun, aber natürlich wird das die Welt nicht verändern", meinte Verstappen vor dem Grand Prix in Florida am Sonntag (22.00 Uhr MESZ/RTL und Sky).Der viermalige Weltmeister hatte die Regelrevolution der Formel 1 zu dieser Saison scharf kritisiert und das derzeitige Rennenfahren mit dem Videospiel "Mario Kart" verglichen. "Es macht mir im Moment keinen Spaß, dieses Auto zu fahren", räumte Verstappen ein, dessen Red Bull in den ersten drei Grand Prix nur hinterherfuhr.Hamilton will einen Platz am VerhandlungstischDer 28-Jährige ist ein Vollgaspilot. Doch seit dieser Saison fühlt er sich erheblich eingebremst. Denn die Fahrer sind in ihren neuen Autos während der Rennen zu permanentem Batterie-Management aufgerufen. Die Aggregate beziehen zu gut 50 Prozent Leistung vom Verbrenner und zu fast 50 Prozent aus der Batterie, die wieder geladen werden muss. Im Cockpit verdrängt zunächst das Kalkül den Impuls.Verstappen und seine Kollegen fühlen sich immerhin gehört. "Das Positive ist, dass wir einige gute Gespräche mit der Formel 1 und der Fia geführt haben. Das ist hoffentlich eine gute Basis für die Zukunft", sagte Verstappen, der sich künftig mehr Mitsprache in Regelfragen wünscht. "Wir haben ein gutes Verständnis und ein gutes Gespür dafür, was nötig ist, um die Formel 1 zu einem guten Produkt zu machen, zu einem Produkt, das Spaß macht."Die seit dieser Saison geltende Reform wurde von den Motorenherstellern dirigiert. Verstappens Einschätzung teilt auch Rekordweltmeister Lewis Hamilton. "Sprecht mit uns, wir arbeiten Hand in Hand", appellierte der Ferrari-Star, der die neuen Regeln im Gegensatz zu Verstappen nicht verdammt hat. "Wir haben derzeit keinen Platz am Verhandlungstisch, das muss sich aber ändern."Debatten wie bei der EUVerhandlungen über Regeln und deren Änderungen sind zäh. Der Technikchef für die Einsitzer beim Motorsport-Weltverband Fia, Jan Monchaux, verglich den Prozess mit der Entscheidungsfindung bei der EU, wo 27 Mitgliedsstaaten ihre eigenen Interessen verfolgen, und am Ende ein Kompromiss rauskommt"Warum war ich fünf Tage auf Gran Canaria?", fragte der Franzose nach den anstrengenden Gesprächen mit den fünf Motorenherstellern und insgesamt elf Teams über Verbesserungsmaßnahmen in einer Medienrunde vor dem vierten Grand Prix des Jahres rhetorisch. "Es ist mühsam. Da sitzen nur Ingenieure. Und der Ingenieur meint immer, er hat die Lösung."Monchaux und seine Abteilung bekamen den Auftrag, während der durch den Iran-Krieg auf fünf Wochen ausgedehnten Formel-1-Pause nachzuschärfen. Vor allem in Sachen Qualifikation und Sicherheit. "Wir hatten alle die Pistole am Kopf", sagte Monchaux über den klaren Auftrag der Bosse.Ist der Vorlauf zu knapp?Allerdings war der Zeitrahmen sehr eng. Normalerweise würde ein Sofortpaket, wie es nun innerhalb von drei Wochen verabschiedet wurde, eigentlich drei bis vier Monate Vorlauf benötigen. Deshalb sei zum Beispiel die neue Software nicht so erprobt, wie es die Fia gerne gehabt hätte.Die Maßnahmen, die unter anderem für mehr Spannung und besseres Racing zur Unterhaltung der Fans dienen sollen, betreffen Qualifikation, Rennen, Starts und feuchte Bedingungen.In der Startplatzjagd etwa wird die Energie-Menge, die von den Fahrern pro Runde maximal wiedergewonnen werden darf, von acht auf sieben Megajoule reduziert. Dadurch sollen die Piloten mehr Vollgas fahren können. Zudem wurde das Limit beim sogenannten Superclipping von 250 kW auf 350 kW erhöht. In diesem Modus können - vereinfacht gesagt - Autos Energie zurückgewinnen, während der Fahrer Vollgas gibt."Die Formel 1 und die Fia sind keine Dummköpfe"Im Rennen wiederum können die Piloten künftig mit dem Boost-Knopf nur noch 150 kW zusätzlich freisetzen. Zuvor waren es 350 kW. Dadurch sollen die Geschwindigkeitsunterschiede beim Überholen reduziert werden, was wiederum die Sicherheit erhöhen soll. "Ich glaube, wir haben das Qualifying deutlich verbessert und die Risiken im Rennen deutlich reduziert", meinte Monchaux, der allerdings schon jetzt mit Nachbesserungen rechnet.Im Simulator seien kaum grundsätzliche Änderungen aufgefallen, merkten einige Fahrer an. "Alleine die Regeländerungen werden die Rangordnung nicht umwerfen, dafür waren die Korrekturen einfach zu gering", meinte McLaren-Pilot Oscar Piastri.Der Vorsitzende der Fahrergewerkschaft und WM-Zweite, George Russell, fand die Kritik an den Regeln und dem Weltverband überzogen, zumal Fahrer egoistisch ihre eigenen Interessen verfolgen würden. "Die Wahrheit ist: Die Formel 1 und die Fia sind keine Dummköpfe", sagte der Mercedes-Fahrer. "Sie wissen, was sie tun, und die Fans lieben die Rennen derzeit. Ob zu Recht oder zu Unrecht: Die Rennen sind spannend." Ob das Soforthilfeprogramm aber schon in Miami greift, wird sich erst noch zeigen.

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Eishockey-Nationalteam: NHL-Star Draisaitl lässt WM-Teilnahme nach Playoff-Aus offen

Die NHL-Saison für Leon Draisaitl ist ungewohnt früh vorbei. Das ist theoretisch gut für die Nationalmannschaft. Was der Eishockey-Star zu einer WM-Teilnahme sagt.NHL-Star Leon Draisaitl hat eine Teilnahme an der Eishockey-Weltmeisterschaft nach dem frühen Playoff-Aus mit den Edmonton Oilers offen gelassen. "Weiß ich jetzt gerade noch nicht, logischerweise mit meinem Knie, meiner Verletzung", sagte der 30 Jahre alte Profi nach dem 2:5 gegen die Anaheim Ducks. Er habe "da jetzt durch was durchgespielt und mal schauen", sagte er. Draisaitl war erst zu Beginn der Playoffs nach einem Monat Verletzungspause aufs Eis zurückgekehrt. Das Aus in der ersten Runde gegen die Anaheim Ducks konnte er nicht verhindern. Er kam in den sechs Spielen auf drei Tore und sieben Vorlagen.Sein Teamkollege Josh Samanski will sich jetzt mit einer möglichen WM-Teilnahme beschäftigen. "Ich hatte jetzt nicht unbedingt Kontakt, ich meine, ich habe mich jetzt hier darauf fokussiert, mir war es wichtig, hier meine Leistung zu zeigen", sagte der 24 Jahre alte Profi aus Erding. Für Samanski war es die erste Saison in der NHL, in den Playoffs kam er auf ein Tor und eine Vorlage. "Natürlich wird es ein Thema sein", sagte er und kündigte an, gemeinsam mit dem Team entscheiden zu wollen, "was jetzt mit mir passiert". Seider hatte zuletzt WM-Teilnahme in Aussicht gestelltZuletzt hatte NHL-Topverteidiger Moritz Seider angekündigt, bei der Eishockey-Weltmeisterschaft im Mai in der Schweiz für Deutschland spielen zu wollen. "Es ist natürlich das große Ziel, zur letzten Vorbereitungsphase hier in Mannheim dabei zu sein", sagte der 25-Jährige am Rande des Playoff-Finales zwischen den Adler Mannheim und den Eisbären Berlin am Dienstag bei MagentaSport.Nach dem Saisonaus der Detroit Red Wings kuriert sich der frühere Adler-Profi derzeit in Mannheim von einer Verletzung aus, die sich nach eigener Aussage als etwas hartnäckiger herausgestellt hat. "Ich würde immer gerne spielen, aber man muss auch schauen, dass man rechtzeitig fit wird", sagte Seider.

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Fußball: Trump über Iran bei WM: "Lassen wir sie spielen"

Ist der Iran trotz des Kriegs mit den USA bei der Fußball-WM dabei? US-Präsident Donald Trump äußert sich - und verweist auf einen Freund von ihm.US-Präsident Donald Trump lässt FIFA-Chef Gianni Infantino bei der Entscheidung über eine Teilnahme des Iran bei der Fußball-WM freie Hand. "Ich finde, lassen wir sie spielen", sagte Trump im Weißen Haus. Kurz zuvor hatte Infantino beim Kongress des Weltverbands in Vancouver versichert, dass der Iran bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko in diesem Sommer dabei sein werde."Nun, wenn Gianni das gesagt hat, ist das für mich in Ordnung", sagte Trump. Infantino sei fantastisch und ein Freund von ihm. "Ich habe gesagt, du kannst machen, was du willst. Du kannst sie dabei haben, du musst sie nicht dabei haben", sagte der US-Präsident.Infantino: Keine Zweifel an Irans WM-TeilnahmeIm März hatte Trump inmitten des Kriegs gegen den Iran erklärt, dass die iranische Mannschaft zwar bei der WM "willkommen" sei, er es aber "wirklich nicht für angemessen halte, dass sie dort sind, zu ihrem eigenen Schutz und ihrer eigenen Sicherheit".Derzeit gilt in dem militärischen Konflikt zwar eine Waffenruhe - die Verhandlungen über eine dauerhafte Beilegung des Kriegs sind aber ins Stocken geraten.Infantino hat gleich zu Beginn seiner Rede bei der Versammlung des Fußball-Weltverbandes bekräftigt, dass der Iran an der WM teilnehmen wird. "Wir müssen vereinen, wir müssen die Menschen zusammenbringen. Fußball vereint die Welt", sagte der Schweizer in Vancouver. Er habe keinen Zweifel. "Der Iran wird an der WM 2026 teilnehmen. Und natürlich wird der Iran in den USA spielen", sagte Infantino.Iranische Vertreter fehlen beim KongressAm Kongress in Vancouver nahm der iranische Fußball-Verband nicht teil. Präsident Mehdi Tadsch wurde auf dem Weg nach Vancouver laut Medienberichten bei der Einreise nach Kanada an der Grenze abgewiesen. Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Auch bei der WM-Auslosung im Dezember 2025 in Washington war die Delegation Irans nicht anwesend. Die USA haben seither einen Krieg mit Iran begonnen.Infantino: Ausschluss kommt nicht infrageDas iranische Nationalteam will zehn Tage vor dem eigenen WM-Auftaktspiel am 15. Juni (Ortszeit) gegen Neuseeland nahe Los Angeles in die USA reisen. Das teilte Cheftrainer Amir Ghalenoei mit. Derzeit absolviert die Mannschaft ein erstes Trainingslager in der Türkei. Dort sind auch drei Vorbereitungsspiele geplant. Der Iran spielt in der Gruppe G auch gegen Belgien und Ägypten. Zwischenzeitlich hatte der Iran die Möglichkeit ausgelotet, seine Partien im Co-Gastgeberland Mexiko austragen zu können.Eine Absage oder ein Ausschluss kommen für Infantino nicht infrage. "Es gibt genug Probleme, genug Menschen, die entzweien", sagte er zur Weltlage. Der Fußball hingegen habe "Kraft" und "Magie". "Gemeinsam sind wir unschlagbar", sagte der FIFA-Chef.

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Fifa-Präsident: Gianni Infantino stellt sich 2027 zur Wiederwahl

Als Fifa-Präsident ist Gianni Infantino noch umstrittener als sein Vorgänger Sepp Blatter. Trotzdem will der Italiener 2027 noch eine weitere Amtszeit beginnen.Gianni Infantino stellt sich im kommenden Jahr zum dritten Mal zur Wiederwahl als Fifa-Präsident. Der 56-Jährige kündigte seine Kandidatur für eine weitere Amtszeit beim Kongress des Weltverbands in Vancouver an. «Ich will bestätigen, dass ich im kommenden Jahr Kandidat für die Wahl des Fifa-Präsidenten sein werde», sagte Infantino an die Vertreter der Mitgliedsverbände gerichtet.Infantino war 2016 auf Joseph Blatter gefolgt und zweimal jeweils ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt worden. Laut Statuten darf ein Fifa-Präsident maximal drei Amtszeiten absolvieren. Da Infantinos erste knapp dreieinhalb Jahre als Fifa-Präsident jedoch nicht angerechnet werden, kann er 2027 erneut für vier Jahre dann bis 2031 in eine letzte Amtszeit gewählt werden.Unterstützung aus Südamerika, Afrika und Asien Ein Gegenkandidat hat sich noch nicht erklärt, eine Opposition zu Infantino ist in der Fußballwelt derzeit nicht in Sicht. Vor drei Wochen hatte sich das Council des südamerikanischen Kontinentalverbands Conmebol einstimmig für eine Wiederwahl Infantinos ausgesprochen. Die afrikanischen und asiatischen Verbände kündigten kurz vor dem Kongress ihre uneingeschränkte Unterstützung an. Damit hätte Infantino bereits jetzt die erforderliche Mehrheit für eine Wiederwahl. Aus dem europäischen Fußball hatte es in der Vergangenheit mehrfach Kritik an der Amtsführung des Schweizers gegeben. Der Deutsche Fußball-Bund hatte ihm bei der letzten Wiederwahl die direkte Unterstützung versagt. Mittlerweile ist das Verhältnis wieder normalisiert, wie der Verband und Infantino selbst versicherten.Nur wenig Kritik an Fifa-Präsident Gianni InfantinoWegen des Umgangs Infantinos mit Donald Trump und der Nähe zum US-Präsidenten gab es zuletzt es nur noch vereinzelte kritische Stimmen. Der Fifa-Chef hatte Trump im vergangenen Dezember bei der Auslosung der WM in den USA, Kanada und Mexiko einen neu geschaffenen Friedenspreis des Weltverbands verliehen.Am Dienstag hatte das Fifa-Council den offiziellen Zeitplan für die nächste Präsidentenkür beschlossen. Die Wahlperiode beginnt heute, bis zum 18. November können Kandidaten von den Fifa-Mitgliedsverbänden vorgeschlagen werden. Die Wahl findet beim Fifa-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat statt.

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Fußball: Infantino strebt Wiederwahl als FIFA-Präsident an

Gianni Infantino will die FIFA weiter als Präsident anführen. Beim Kongress kündigt er seine erneute Kandidatur an.Gianni Infantino stellt sich im kommenden Jahr zum dritten Mal zur Wiederwahl als FIFA-Präsident. Der 56-Jährige kündigte seine Kandidatur für eine weitere Amtszeit beim Kongress des Weltverbands in Vancouver an. "Ich will bestätigen, dass ich im kommenden Jahr Kandidat für die Wahl des FIFA-Präsidenten sein werde", sagte Infantino an die Vertreter der Mitgliedsverbände gerichtet.Infantino war 2016 auf Joseph Blatter gefolgt und zweimal jeweils ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt worden. Laut Statuten darf ein FIFA-Präsident maximal drei Amtszeiten absolvieren. Da Infantinos erste knapp dreieinhalb Jahre als FIFA-Präsident jedoch nicht angerechnet werden, kann er 2027 erneut für vier Jahre dann bis 2031 in eine letzte Amtszeit gewählt werden.Unterstützung aus Südamerika, Afrika und Asien Ein Gegenkandidat hat sich noch nicht erklärt, eine Opposition zu Infantino ist in der Fußballwelt derzeit nicht in Sicht. Vor drei Wochen hatte sich das Council des südamerikanischen Kontinentalverbands Conmebol einstimmig für eine Wiederwahl Infantinos ausgesprochen. Die afrikanischen und asiatischen Verbände kündigten kurz vor dem Kongress ihre uneingeschränkte Unterstützung an. Damit hätte Infantino bereits jetzt die erforderliche Mehrheit für eine Wiederwahl. Aus dem europäischen Fußball hatte es in der Vergangenheit mehrfach Kritik an der Amtsführung des Schweizers gegeben. Der Deutsche Fußball-Bund hatte ihm bei der letzten Wiederwahl die direkte Unterstützung versagt. Mittlerweile ist das Verhältnis wieder normalisiert, wie der Verband und Infantino selbst versicherten.Nur wenig kritische StimmenWegen des Umgangs Infantinos mit Donald Trump und der Nähe zum US-Präsidenten gab es zuletzt es nur noch vereinzelte kritische Stimmen. Der FIFA-Chef hatte Trump im vergangenen Dezember bei der Auslosung der WM in den USA, Kanada und Mexiko einen neu geschaffenen Friedenspreis des Weltverbands verliehen.Am Dienstag hatte das FIFA-Council den offiziellen Zeitplan für die nächste Präsidentenkür beschlossen. Die Wahlperiode beginnt heute, bis zum 18. November können Kandidaten von den FIFA-Mitgliedsverbänden vorgeschlagen werden. Die Wahl findet beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat statt.

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Tennisturnier in Madrid: "Machtdemonstration": Zverev gelingt Revanche gegen Cobolli

Beim Heimturnier in München verlor Alexander Zverev noch verdient gegen Flavio Cobolli. Zwei Wochen später macht es der Deutsche in Madrid besser - und wie!Tennisstar Alexander Zverev hat erfolgreich Revanche für die Halbfinal-Niederlage in München genommen und die Chance auf seinen ersten Titel der Saison gewahrt. Der 29-Jährige setzte sich beim Masters-1000-Turnier in Madrid überraschend deutlich mit 6:1, 6:4 gegen den Italiener Flavio Cobolli (23) durch, der ihn vor knapp zwei Wochen in München noch besiegt hatte. Er sei nicht mit Revanchegelüsten ins Match gegangen, versicherte Zverev hinterher: "Ich liebe Flavio, er ist einer der Jungs auf der Tour, die ich am meisten mag, er weiß das", sagte der Hamburger: "In München hat er ein fantastisches Match gespielt, ich nicht. Heute war es vielleicht andersrum."Im Kampf ums Finale trifft Zverev auf den belgischen Außenseiter Alexander Blockx. Der Weltranglistendritte hat damit bei allen vier Masters-1000-Turnieren in dieser Saison das Halbfinale erreicht. "Das ist großartig", sagte Zverev, "aber ich muss diese Hürde jetzt auch nehmen".In den drei bisherigen Semifinals war er jeweils an Jannik Sinner gescheitert. Auf den Weltranglistenersten aus Italien kann der nach der verletzungsbedingten Absage des Spaniers Carlos Alcaraz an Nummer zwei gesetzte Zverev erst im Finale treffen. Sinner spielt im zweiten Halbfinale gegen den Franzosen Arthur Fils.Zverev spielt stabil, Cobolli fehlerhaftZverev hatte im ersten Satz leichtes Spiel. Cobolli agierte höchst fehlerhaft und war nur ein Schatten jenes Spielers, der Zverev in München verdient bezwungen hatte. Der deutschen Nummer eins gelang dagegen fast alles. "Das ist eine Machtdemonstration von Alexander Zverev", schrieb die Spielervereinigung ATP auf X. Im zweiten Satz steigerte sich der Italiener, auch wenn ihm die Nervosität auf der ungewohnt großen Bühne weiter anzumerken war. Zverev blieb der dominantere Spieler und holte das vorentscheidende Break zum 5:4. Nach 1:30 Stunden verwandelte der Olympiasieger von 2021 seinen ersten Matchball.Im Viertelfinale zuvor hatte Blockx seinen Erfolgszug in Madrid fortgesetzt. Der 21-Jährige entthronte Titelverteidiger Casper Ruud aus Norwegen durch ein 6:4, 6:4 und ist in dieser Form auch für Zverev ein gefährlicher Gegner. "Ich denke, er hat einen großartigen Kampfgeist, wenn er auf dem Tennisplatz steht", meinte Zverev: "Ich mag es sehr, ihn spielen zu sehen. Er ist auch außerhalb des Platzes ein großartiger Junge, sehr respektvoll. Ich werde unser erstes Duell genießen."

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Fußball: Infantino versichert: Iran wird an WM in den USA teilnehmen

Ist der Iran trotz des Kriegs mit den USA bei der Fußball-WM dabei? FIFA-Präsident Gianni Infantino trifft eine klare Aussage.FIFA-Präsident Gianni Infantino hat gleich zu Beginn seiner Rede beim Kongress des Fußball-Weltverbandes versichert, dass der Iran an der WM in diesem Sommer teilnehmen wird. "Wir müssen vereinen, wir müssen die Menschen zusammenbringen. Fußball vereint die Welt", sagte der Schweizer in Vancouver. Er habe keinen Zweifel. "Der Iran wird an der WM 2026 teilnehmen. Und natürlich wird der Iran in den USA spielen", sagte Infantino.Schon vor zwei Wochen hatte er bekräftigt, dass der Iran trotz des Kriegs mit den USA "auf jeden Fall" an der WM teilnehmen werde. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran erst im März von einer Teilnahme abgeraten und Sicherheitsbedenken angeführt. Der amerikanische Außenminister Marco Rubio erklärte zuletzt, dass die Entscheidung über eine WM-Teilnahme beim Iran liege. Gleichzeitig sagte er aber auch: "Das Problem mit dem Iran wären nicht die Sportler. Es wären einige der anderen Leute, die sie mitbringen wollen."Iranische Vertreter fehlen beim KongressDerzeit gilt in dem militärischen Konflikt zwar eine Waffenruhe. Diese steht kurz vor dem Ende, die Verhandlungen über eine dauerhafte Beilegung des Kriegs sind ins Stocken geraten.Am Kongress in Vancouver nahm der iranische Fußball-Verband nicht teil. Präsident Mehdi Tadsch wurde auf dem Weg nach Vancouver laut Medienberichten bei der Einreise nach Kanada an der Grenze abgewiesen. Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Auch bei der WM-Auslosung im Dezember 2025 in Washington war die Delegation Irans nicht anwesend. Die USA haben seither einen Krieg mit Iran begonnen.Infantino: Ausschluss kommt nicht infrageDas iranische Nationalteam will zehn Tage vor dem eigenen WM-Auftaktspiel am 15. Juni (Ortszeit) gegen Neuseeland nahe Los Angeles in die USA reisen. Das teilte Cheftrainer Amir Ghalenoei mit. Derzeit absolviert die Mannschaft ein erstes Trainingslager in der Türkei. Dort sind auch drei Vorbereitungsspiele geplant. Der Iran spielt in der Gruppe G auch gegen Belgien und Ägypten. Zwischenzeitlich hatte der Iran die Möglichkeit ausgelotet, seine Partien im Co-Gastgeberland Mexiko austragen zu können.Eine Absage oder ein Ausschluss kommen für Infantino nicht infrage. "Es gibt genug Probleme, genug Menschen, die entzweien", sagte er zur Weltlage. Der Fußball hingegen habe "Kraft" und "Magie". "Gemeinsam sind wir unschlagbar", sagte der FIFA-Chef.

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Europa League: Braga vs. Freiburg: So sehen Sie das Halbfinale im TV und Livestream

Der SC Freiburg träumt weiter von seinem ersten internationalen Titel. Im Halbfinale der Europa League tritt er gegen Braga an. So können Sie das Hinspiel live verfolgen.Dem SC Freiburg steht am Donnerstag ein Kraftakt bevor: Im Hinspiel des Europa-League-Halbfinals treffen die Breisgauer auf das portugiesische Team Sporting Braga. Bereits im Viertelfinale hat sich Sporting Braga als starke Mannschaft erwiesen und seinen Gegner, Europa-League-Rekordsieger Sevilla, ausgeschaltet. Für Freiburg bietet sich nun die große Chance, erstmals einen internationalen Titel zu gewinnen. Schon jetzt spielt der Sport-Club die erfolgreichste Europapokal-Saison seiner Klubhistorie. Besonderer Augenblick für SC-Freiburg-Trainer SchusterAnpfiff ist um 21 Uhr im berühmten Felsenstadion. Die Arena in Braga hat nur zwei große Tribünen, hinter einem der beiden Tore befindet sich eine mächtige Felswand. Schon bei der Anfahrt zum Estádio Municipal in Braga habe es angefangen zu „kribbeln“, sagt Freiburgs Trainer Julian Schuster. Mit der Fußball-Arena verbindet er besondere Erinnerungen: Vor der Europameisterschaft 2004 in Portugal habe er Sticker des Stadions in sein Sammelalbum eingeklebt, berichtete der SC-Coach. „Das waren für mich die ersten Berührungen damit.“ Entsprechend „cool“ finde er es, jetzt selbst dort anzutreten, so Schuster. Parallel dazu kommt es im zweiten Europa-League-Halbfinale zum englischen Duell zwischen Nottingham Forest und Aston Villa. Auch in der Conference League stehen am Abend die Halbfinal-Partien auf dem Programm: Schachtar Donezk trifft auf Crystal Palace, während Rayo Vallecano gegen Racing Straßburg antritt. Hier können Fans das Hinspiel des SC Freiburg sehen Die Partie Sporting Braga – SC Freiburg überträgt RTL live im Free-TV und auf RTL+ zum Streamen. Als Kommentatoren sind Marco Hagemann und Felix Kroos im Einsatz. Moderatorin Laura Papendick wird unterstützt von Experte Lothar Matthäus. Das Rückspiel steht am 7. Mai in Freiburg an. Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland.

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Nach Olympia-Drama: Ski-Star Vonn: Mögliches Comeback nicht vor Ende 2027

Kehrt Lindsey Vonn noch mal in den Ski-Weltcup zurück? Die US-Amerikanerin gibt ein weiteres Update, befindet sich nach eigener Aussage aber immer noch im "Überlebensmodus".Skirennfahrerin Lindsey Vonn könnte einer eigenen Einschätzung zufolge frühestens in eineinhalb Jahren ein weiteres Comeback geben. Ob es dazu kommt, will sie nach ihrem Sturz bei den Olympischen Winterspielen aber vorerst nicht entscheiden. "Ich möchte keine voreiligen Schlüsse ziehen oder darüber spekulieren, was ich tun könnte", sagte Vonn der Nachrichtenagentur AP. Sie sei emotional noch nicht in der Lage, diese Entscheidung zu treffen.Die US-Amerikanerin hatte sich bei ihrem Unfall in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo im Februar schwer an Knie und Unterschenkel verletzt. Sie musste mehrfach operiert werden. Im Herbst steht ein weiterer Eingriff bevor. Mit ihrem Arzt habe sie bisher noch nicht über eine Rückkehr in den Skisport gesprochen, erklärte Vonn. Die Konzentration gelte erst mal der Genesung.Definitiv kein Start im kommenden Winter"Ungeachtet dessen wird vor 2027/28 nichts passieren, da ich noch eine Operation vor mir habe, bei der das Metall entfernt und mein Kreuzband ersetzt wird. Das muss noch gemacht werden", sagte die 41-Jährige. "Sobald mein Kreuzband repariert ist, dauert es noch einmal sechs Monate. Ich habe also mindestens eineinhalb Jahre vor mir, bis ich wieder bei 100 Prozent bin, selbst wenn ich nur im Fitnessstudio trainieren kann."Die Olympiasiegerin von 2010 und 84-malige Weltcup-Siegerin hat in ihrer Laufbahn schon viele gesundheitliche Rückschläge erlitten. Der Sturz in Italien hatte aber besonders gravierende Folgen. "Es ist eine ganz andere Verletzung, vor allem wegen des Schweregrades und der Erkenntnis, dass ich mein Bein hätte verlieren können und wie schlimm es wirklich war", sagte Vonn. Sie sei derzeit noch im "Überlebensmodus" und wolle keine Karrierebilanz ziehen. Vonn war 2024 nach langer Pause in den alpinen Weltcup zurückgekehrt.

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Podcast sorgt für Kritik: Benjamin Karl sorgt mit „Sie muss zurückstecken“ für Empörung

Mit offenen Worten über Ehe und Rollenbilder sorgt Benjamin Karl für Aufsehen. Seine Aussagen lösen Kritik aus – inzwischen ist die Podcast-Folge nicht mehr abrufbar.Dieser Artikel erschien zuerst bei RTL.deDie Stimmung kipptAls Benjamin Karl im Podcast über seinen Neustart im Radsport und sein Privatleben spricht, kippt die Stimmung schnell. Der österreichische Ex-Snowboarder erzählt, dass seine Frau Nina nach rund 20 gemeinsamen Jahren mehr Zeit und mehr Lebensfreude für sich eingefordert habe. Für ihn stand trotzdem fest, dass seine Termine Vorrang haben, weil sie das Leben der Familie finanzieren.Der Satz, der alles lostrittIm Mindgames-Podcast sagt der 40-Jährige offen, er trage die Verantwortung für „diese vier Mäuler“. Wenn er Termine habe, müsse das Priorität haben. Seine Frau müsse dann zurückstecken. Gleichzeitig zählt er auf, was sie sich aus seiner Sicht doch gewünscht habe: frühe Hochzeit, zwei Kinder, Haus, Pool. Genau diese Haltung löst in den Kommentarspalten massiven Widerspruch aus.Für Benjamin Karl war die Krise am Morgen erledigtNach seiner Schilderung kracht es danach gewaltig. Sogar eine Trennung steht im Raum. Er habe seiner Frau gesagt, er akzeptiere es, wenn sie ihn nicht mehr unterstützen wolle. An seinem Weg wolle er trotzdem nichts ändern, weil ihn dieses Leben glücklich mache. Am nächsten Morgen sei das Thema für ihn plötzlich erledigt gewesen. Zumindest aus seiner Sicht. Seine Frau sei „irgendwie ein anderer Mensch“ gewesen, erzählt er.Viele stoßen sich an seinem FamilienbildNoch mehr Gegenwind bekommt er für seine Gedanken zu Kindern und Partnerschaft. Kinder seien wichtig für die eigene Entwicklung, sagt er, weil man lerne, nicht mehr selbst im Mittelpunkt zu stehen. Viele fragen danach, warum das offenbar eher für seine Frau gelten soll als für ihn. Auch dass Nina nach seiner eigenen Schilderung vieles allein stemmt, sorgt für Ärger.Dann verschwindet die Folge aus dem NetzInzwischen ist der Mindgames-Podcast offline, wie der Betreiber mitteilt. Schon kurz zuvor versucht der Ex-Sportler, die Wogen über Instagram zu glätten. In einem Video spricht er von harten Zeiten, seiner mentalen Stärke und von seiner Frau, die es ihm „nicht immer einfach mache“, aber mit ihm durch dick und dünn gehe. Später zeigt er noch Frühstück und betont, er habe den Kindern Brote geschmiert und seiner Frau Kaffee gemacht, bevor sie zur Arbeit aufbricht.Am Ende wird es noch heiklerSeine Frau, die laut seinen Aussagen als Psychotherapeutin arbeitet, könne natürlich jederzeit einen Mädelstrip planen, sagt er. Es müsse nur gut organisiert sein. Auch dieser Tonfall sorgt dafür, dass die Debatte um seine Aussagen nicht kleiner wird.Verwendete Quellen: spiegel.deTransparenzhinweis: Der stern ist wie ntv ein Teil von RTL Deutschland.

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FIFA-Kongress: Kanadische Polizei: Eskorte für Infantino abgelehnt

Für Verbandschef Gianni Infantino wird es beim FIFA-Kongress in Vancouver keinen Geleitschutz durch die Polizei geben. Die Behörden nennen Gründe für ihre Entscheidung.Für FIFA-Präsident Gianni Infantino wird es rund um den Kongress des Fußball-Weltverbands im kanadischen Vancouver keine Polizeieskorte geben. Ein entsprechender Antrag sei abgelehnt worden, teilte die Polizei von Vancouver mit und bestätigte damit lokale Medienberichte. "Formelle Fahrzeugkonvois mit Verkehrssperrungen sind Staatsoberhäuptern vorbehalten", sagte Polizeivizepräsident Don Chapman.Die FIFA-Offiziellen würden nicht die Kriterien für international geschützte Personen erfüllen, hieß es weiter. Mit einer derartigen Eskorte gingen Straßensperrungen und die Erlaubnis, rote Ampeln zu überfahren, einher. Dies sei abgelehnt worden.FIFA: Infantino war sich keiner Anfrage bewusstDie FIFA richtet am Donnerstag ihren Kongress in dem kanadischen WM-Spielort aus, dort versammeln sich die 211 Mitgliedsverbände des Weltverbands. Zuvor fanden bereits mehrere Sitzungen wie zum Beispiel das Treffen des FIFA-Councils am Dienstag statt, zu diesem Gremium gehört auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf.Die FIFA teilte mit, dass der Weltverband nie eine bestimmte Polizeieskorte für Infantino beantragt habe. "Der FIFA-Präsident war sich keiner Anfrage an die Behörden bezüglich seines Transports und Sicherheitsfragen für den 76. FIFA-Kongress bewusst oder daran beteiligt." Das kanadische WM-Organisationskomitee sei in Kontakt mit den Behörden, hieß es vom Weltverband weiter, dies entspreche dem Vorgehen bei früheren Veranstaltungen.Polizei: Keine Eskorte für WM-VIPsDie Sprecherin der Polizei von Toronto, Stephanie Sayer, erklärte, dass die Polizei keine Eskorten für VIPs bei der Weltmeisterschaft in diesem Sommer plane. Jede Anfrage werde individuell geprüft, sagte sie der Nachrichtenagentur AP. Die Polizei werde Mannschaften und bestimmte Offizielle begleiten, wenn ein eindeutiges Bedürfnis nach öffentlicher Sicherheit bestehe.Die WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt. Vancouver ist neben Toronto einer von zwei Spielorten in Kanada.

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Basketball: Orlando verpasst erste Chance in NBA-Playoffs

Ein Sieg fehlt den Orlando Magic zum Einzug in die zweite Runde der NBA-Playoffs - in Detroit aber gelingt dem Team ohne Franz Wagner zu wenig. Dennis Schröder hat dagegen einen starken Abend.Ohne den verletzten Basketball-Weltmeister Franz Wagner haben die Orlando Magic das fünfte Playoff-Spiel gegen die Detroit Pistons verloren und den frühzeitigen Einzug in die zweite Runde verpasst. In Detroit kassierten die Magic ein 109:116 und lagen in dem Spiel zu keiner Zeit in Führung. 69 Sekunden vor Schluss kam das Team zwar bis auf drei Punkte an die Gastgeber heran, konnte die Partie aber nicht drehen und bekommt nun im Heimspiel am Freitag (Ortszeit) die nächste Chance auf den Einzug ins Halbfinale der Eastern Conference. Nach Siegen führt Orlando 3:2, vier Siege sind zum Weiterkommen notwendig.Wagner hatte sich beim Sieg zwei Tage zuvor an der Wade verletzt und das Schlussviertel verpasst. Paolo Banchero mit 45 Punkten spielte stark, aber auch Cade Cunningham für Detroit verbuchte 45 Punkte. Für beide Basketballer ist das ein Bestwert in den Playoffs. Europameister Tristan da Silva kam in 16 Minuten auf drei Punkte für Orlando, dazu verbuchte er drei Rebounds. Schröder mit elf Punkten im Schlussviertel bei Cavs-SiegNationalmannschafts-Kapitän Dennis Schröder feierte unterdessen mit den Cleveland Cavaliers den dritten Sieg im fünften Spiel gegen die Toronto Raptors und zeigte dabei seine beste Playoff-Leistung dieser Saison. Der Braunschweiger kam auf 19 Punkte, 11 davon erzielte er im Schlussviertel. Besser für die Cavaliers waren mit jeweils 23 Punkten nur James Harden und Evan Mobley. Die Cavs lagen zwischenzeitlich zwölf Punkte hinten, kamen auch dank Schröders starker Wurfquote von sieben Treffern bei elf Versuchen zurück. Sollten die Cavaliers und die Magic ihre Serien gewinnen, kommt es im Halbfinale der Eastern Conference zum direkten Duell der beiden Teams. Rockets erzwingen sechstes Spiel gegen die LakersIn der Western Conference verloren die Los Angeles Lakers ihr Heimspiel gegen die Houston Rockets und verpassten ihrerseits die zweite Gelegenheit für den Einzug ins Conference-Halbfinale. Durch das 93:99 steht es in der Serie nach Siegen nun 3:2, am Freitag kommt es in Houston zum sechsten Duell der beiden Teams. Die Lakers hatten die drei ersten Partien gewonnen, seither gab es zwei Niederlagen. Die Rockets kamen ohne den verletzten Kevin Durant auf bis zu 13 Punkte Vorsprung. Bei den Lakers gab Austin Reaves sein Comeback und kam auf 22 Punkte, bester Werfer war Superstar LeBron James mit 25 Punkten.

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Champions League: Zwei Elfmeter: Arsenal trotzt Madrid ohne Havertz Remis ab

Kein Torrausch wie in Paris, aber ein spannendes Spiel. Der FC Arsenal geht bei Atlético Madrid in Führung. Doch die hat nicht bis zum Ende Bestand. Beide Tore fallen durch Elfmeter.Der FC Arsenal hat sich auch ohne den verletzten Kai Havertz eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Finale der Champions League verschafft. Im Stimmungstempel von Atlético Madrid retteten die weiter ungeschlagenen Londoner ein 1:1 (1:0) gegen die Mannschaft von Diego Simeone. 24 Stunden nach dem irren Tor-Spektakel von Paris zwischen PSG und dem FC Bayern (5:4) sorgten zwei Elfmeter für das Ergebnis: Auf Seiten der Londoner traf Viktor Gyökeres in der 44. Minute. Für die Madrilenen erzielte der überragende argentinische Fußball-Weltmeister Julián Álvarez den Ausgleich (56.). Das Rückspiel findet am kommenden Dienstag in London statt. Griezmanns großer Traum vor dem AdíosBeide Teams gewannen noch nie die Champions League, entsprechend riesig sind die Sehnsüchte. Allen voran bei Atlético-Idol Antoine Griezmann. Vor seinem 97. Champions-League-Spiel für die Madrilenen wirkte der Ex-Weltmeister aus Frankreich angespannt. Nicht ohne Grund: Es war Griezmanns letztes Europapokal-Heimspiel für seinen Herzensclub. Der 35-Jährige wird im Sommer nach Orlando in die USA wechseln. Vom dribbel- und passstarken Angreifer ging aber zunächst nicht die große Gefahr aus. Von seinen Mitspielern auch nicht – ein Schuss von Álvarez (14.) mal ausgenommen, bei dem sich Arsenal-Keeper David Raya mächtig strecken musste. Die Gäste aus London, bei denen Havertz Berichten zufolge nicht mal die Reise nach Madrid mit angetreten hatte, ließen nicht viel zu und blieben ihrerseits offensiv gefährlich. So wie kurz vor der Pause, als Gyökeres nach einem Zweikampf gegen David Hancko zu Boden ging – Elfmeter, auch nach VAR-Entscheid. Begleitet von einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert wuchtete Gyökeres den Ball ins Tor. Atléticos bester Mann trifft zum AusgleichEinen Lauf hatten beide Teams vor dem Spiel in Madrid nicht. Altético verlor vier der vergangenen fünf Partien, darunter auch das Finale der Copa del Rey. In der Liga hat Simeones Team als Vierter 25 Punkte Rückstand auf den FC Barcelona.Doch auch Arsenal hat viel zu verlieren. In der Premier League duelliert sich das zuvor klar führende Team mittlerweile mit Manchester City um den Titel. Und auch in Madrid konnten die Gunners den Vorsprung nicht verteidigen. Der Treffer fiel ebenfalls vom Elfmeterpunkt. Nach VAR-Entscheidung wurde ein Handspiel von Ben White geahndet. Álvarez wuchtete den Ball ins Tor. Kurz danach traf Griezmann mit einem feinen Schlenzer die Latte. Atlético war nun am Drücker mit der Wucht der Fans im Rücken. Und dann das: Zuerst musste Álvarez verletzt raus, dann entschied Schiedsrichter Danny Makkelie aus den Niederlanden auf Elfmeter für Arsenal. Doch diesmal nahm er die Entscheidung nach Ansicht der Videobilder zurück. Es blieb beim Remis.

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