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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Champions League: Bitteres Aus: Bayern scheitern an Paris Saint-Germain

Der FC Bayern hat das Finale der Champions League verpasst. Im Rückspiel erreichten die Münchner gegen Paris Saint-Germain nur ein Remis – zu wenig für das Endspiel.Harry Kane strich sich bitter enttäuscht durchs Haar, das Last-Minute-Tor des Superstars war zu wenig: Aus der Traum vom Triple und vom Henkelpott! Der FC Bayern ist in einem packenden Halbfinale der Champions League an Paris Saint-Germain gescheitert. Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany kam im zweiten Gigantenduell mit PSG nach großem Kampf nur zu einem 1:1 (0:1) und konnte das denkwürdige 4:5 im historischen Hinspiel nicht mehr drehen.Während Paris um Weltfußballer Ousmane Dembélé am 30. Mai in Budapest gegen den FC Arsenal von der erfolgreichen Titelverteidigung träumen darf, bleibt für die Bayern allenfalls noch das Double als „Trostpreis“ einer trotzdem bemerkenswerten Saison. Für die Münchner, die am 23. Mai im Pokalfinale gegen Stuttgart stehen, war es in der Champions League bei der 14. Teilnahme am Halbfinale das achte Aus. Dembélé bringt PSG nach 140 Sekunden in FührungDembélé brachte PSG schon nach 140 Sekunden in Führung und dämpfte früh die großen Hoffnungen des Rekordmeisters. Der Münchner 101-Tore-Sturm mit Kane, Michael Olise und Luis Díaz bemühte sich, Kane (90.+4) gelang aber nur spät der Ausgleich. Den Bayern fehlten ansonsten in vielen Momenten der Glanz und die Durchschlagskraft der vergangenen Wochen. Mit hängenden Köpfen schlichen die Münchner Stars zu ihren Fans, die Pariser feierten dort, wo sie im vergangenen Jahr den Titel geholt hatten.Die Spannung war riesig, die Arena bebte schon vor dem Anpfiff. Sportvorstand Max Eberl schwärmte von einer „außergewöhnlichen Energie“. „Schießt uns ins Finale“, stand auf einem riesigen rot-weißen Banner über der stimmungsvollen Südkurve.Überhaupt herrschte bei den Bayern große Zuversicht. „Das Momentum“, sagte selbst Vereinspatron Uli Hoeneß mit all seiner Erfahrung, liege „beim FC Bayern, nicht bei Paris“. Man müsse, betonte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, „die Fußballwelt gegen dieses immens starke Paris noch einmal begeistern“.FC Bayern kommt nur schwer ins SpielDas Vorhaben ging Kompany mit einer Änderung in der Startelf im Vergleich zum Auftritt im Prinzenpark an: Als Außenverteidiger bot er Konrad Laimer anstelle von Alphonso Davies auf.Keine Änderung planten die Bayern nach dem Torspektakel von Paris und zuletzt 16 Gegentoren in sechs Spielen an ihrer offensiven Ausrichtung. Doch PSG nutzte eine erste Lücke in der Abwehr schon sehr früh eiskalt aus. Nach präzisem Zuspiel von Wirbelwind Khvicha Kvaratskhelia, der auf der linken Bahn von Fábian gekonnt freigespielt wurde, hämmerte Dembélé den Ball aus kurzer Distanz unhaltbar für Manuel Neuer ins Netz.Die Münchner benötigten nach dem frühen Schock eine gewisse Anlaufzeit. Erstmals gefährlich wurde es nach 14 Minuten. Doch Olise wurde nach einer Hereingabe von Díaz im letzten Moment von Nuno Mendes geblockt. Die Bayern waren nun um Spielkontrolle bemüht. Dies gelang gegen die ballsicheren Pariser aber nur bedingt. PSG schaffte es immer wieder, sich zu lösen. Die Bayern hatten durch Díaz (22.) und Olise (27.) dennoch zwei sehr gute Schusschancen.Viel Aufregung gab es, als Vitinha seinem Kollegen Joao Neves den Ball im eigenen Strafraum bei einem Befreiungsschlag klar an die Hand schoss (31.) und der Pfiff ausblieb. Hoeneß tobte auf der Tribüne, doch die Entscheidung von Schiedsrichter Joao Pinheiro war regelkonform. Fast im Gegenzug klärte Neuer reaktionsschnell gegen Neves, der ansonsten unauffällige Jamal Musiala scheiterte kurz vor der Pause einer ereignisreichen, aber auch zerfahrenen ersten Hälfte an Torwart Matwei Safonow.Nach dem Wechsel erhöhten die Bayern das Tempo, bekamen aber weiter nicht so richtig Zugriff. Vielmehr stieg die Gefahr, in Konter der schnellen Franzosen zu laufen. Désiré Doué und Kvaratskhelia prüften Neuer, der sein Team mit seinen Reflexen im Spiel hielt. Die Münchner versuchten es nun mit Macht, der Druck wurde größer. Diaz und Olise scheiterten an Safonow (69./70.).

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Champions-League-Halbfinale: Bayern wüten wegen Handspiel – aber Schiedsrichter entschied richtig

Zwei strittige Szenen haben den FC Bayern in der ersten Halbzeit des Champions-League-Halbfinales aufgeregt. In einem Fall aber lag der Schiedsrichter richtig.Uli Hoeneß tobte auf der Tribüne, unten am Platz stand die komplette Bank des FC Bayern und schimpfte. Hand! Verteidiger João Neves von Paris Saint-Germain hatte den Ball im Halbfinal-Rückspiel der Champions League nach einem Befreiungsschlag seines Kollegen Vitinha im eigenen Strafraum aus Münchner Sicht regelwidrig abgelenkt (31.) – doch Referee João Pinheiro, ebenfalls aus Portugal, ließ nach kurzem Kontakt mit dem Videoschiedsrichter weiterspielen. Regeltechnisch war das korrekt.FC Bayern reklamiert ElfmeterLaut dem International Football Association Board (IFAB) gilt: Wird ein Spieler bei einem Schuss oder Kopfball eines Mitspielers an der Hand oder am Arm vom Ball getroffen, liegt kein Handspiel vor. Es sei denn, der Ball landet direkt im gegnerischen Tor oder der Spieler erzielt unmittelbar danach ein Tor – in diesem Fall erhält die gegnerische Mannschaft einen direkten Freistoß.Die Bayern reklamierten dennoch auf Elfmeter – kein Wunder: Sie lagen zu diesem Zeitpunkt 0:1 zurück. Nach dem 4:5 im Hinspiel hätte das das Aus bedeutet.Erst kurz vorher war der Schiedsrichter durch eine andere Entscheidung in die Kritik geraten. Er hatte ein eindeutiges Handspiel des Parisers Nuno Mendes im Mittelfeld nicht gepfiffen – er hätte den Profi sonst mit Gelb-Rot vom Platz stellen müssen. Angeblich hatte Gegenspieler Konrad Laimer vorher ebenfalls Hand gespielt. Diese Szene bleibt strittig.

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U-Bahn gesperrt: Verkehrschaos vor Champions-League-Spiel in Allianz Arena

Bei einem Feuerwehreinsatz müssen rund tausend Fußballfans auf ihrem Weg zur Allianz Arena die U-Bahn verlassen. Es kam teilweise zu großen Verkehrsbehinderungen.Vor dem Anpfiff des Champions-League-Spiels zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain in München ist es zu massiven Problemen im Nahverkehr gekommen. Grund war ein Feuerwehreinsatz auf der U-Bahn-Linie 6, die zur Allianz Arena fährt. Tausend Fußballanhänger wurden evakuiert und mussten mit einem Sonderzug weiterfahren, wie Medien übereinstimmend berichteten.Verkehrsbeeinträchtigungen auf Weg zu Allianz-ArenaGrund für den Großeinsatz am U-Bahnhof Dietlindenstraße war eine Brandmeldeanlage, die in einem Zug der U6 Alarm ausgelöst hatte. Diese wiederrum war nach Informationen der „Bild“-Zeitung durch eine E-Zigarette losgegangen.In Folge des Einsatzes kam es zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen rund um die betroffene U-Bahn-Station. Laut Nahverkehrsunternehmen MVG sei man dort bemüht, so schnell wie möglich wieder einen fahrplanmäßigen Betrieb herzustellen.Quellen: „Bild“, „Abendzeitung“

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Europas Tormaschinen: Diese Rekorde können Bayern und PSG heute brechen

Fußball-Spektakel, zweiter Teil: Nach dem torreichen Hinspiel könnten Bayern München und Paris Saint-Germain im Rückspiel diverse Champions-League-Rekorde aufstellen.Es war ein atemloses Fußball-Spektakel, das der FC Bayern München und Paris Saint-Germain vergangene Woche ablieferten. 5:4 gewann PSG das Hinspiel im heimischen Prinzenpark. Ein solches Ergebnis hatte es in einem Halbfinale der Champions League zuvor nicht gegeben. Die neun Treffer bedeuteten zudem einen Rekord für das torreichste Halbfinalspiel in der Geschichte des Wettbewerbs.Fällt das Rückspiel in München an diesem Mittwochabend auch nur annähernd so offensiv aus, könnten die beiden Tormaschinen weitere Rekorde brechen. Vier Tore fehlen noch, um in Summe sowohl den Rekord für das torreichste Halbfinal-Duell als auch für das torreichste K.o.-Runden-Duell überhaupt in der Champions League einzustellen. Mit fünf Toren und damit 14 Treffern in Hin- und Rückspiel zusammen wäre der Höchstwert gebrochen. Die torreichsten Champions-League-DuelleDen bisherigen Rekord von 13 Toren in Hin- und Rückspiel teilen sich laut Uefa bislang diese drei K.o.-Duelle in der Champions League:Erst vergangenes Jahr rang Inter Mailand den FC Barcelona von Hansi Flick in einem epischen Halbfinale mit 7:6 in der Endabrechnung nieder (3:3 und 4:3 nach Verlängerung).Ebenfalls im Halbfinale und ebenfalls durch ein 7:6 in Summe (5:2 und 2:4) erreichte 2018 der FC Liverpool gegen AS Rom das Champions-League-Finale.Auch der FC Bayern war schon an einem 13-Tore-Spektakel beteiligt: Beim Gesamtsieg von 12:1 gegen Sporting Lissabon (5:0 und 7:1) im Achtelfinale 2009 waren die Tore allerdings einseitig verteilt.Teams mit den meisten TorenSowohl Bayern als auch Paris könnten schon im Halbfinale einen weiteren Torrekord aufstellen: den für die Mannschaft mit den meisten Toren in einer gesamten Champions-League-Saison. Hier stellen die 45 Tore des FC Barcelona aus der Saison 1999/2000 den bisherigen Bestwert dar. Paris Saint Germain liegt aktuell schon bei 43 Toren und Bayern München bei 42 Toren. Bemerkenswert: Bayern könnte den historischen Torrekord sogar in weniger Spielen aufstellen als seinerzeit Barcelona. Die Katalanen benötigten für die 45 Tore damals 16 Spiele (und schieden im Halbfinale aus). Für Bayern ist das Halbfinal-Rückspiel erst das 14. Spiel der laufenden Champions League-Saison. Für PSG, das eine Zwischenrunde zum Weiterkommen benötigte, ist es das 16. Spiel.Bayern-Stürmer Harry Kane jagt TorjägerkroneBayern-Stürmer Harry Kane befindet sich zudem noch auf einer persönlichen Rekordjagd. 13 Tore hat er alleine in der bisherigen Champions-League-Saison geschossen. Zwei Tore fehlen ihm noch, um mit dem bereits ausgeschiedenen Kylian Mbappè von Real Madrid an der Spitze der Torjägerliste gleichzuziehen. Mit vier Toren würde er sogar den Allzeit-Rekord von 17 Saisontreffern einstellen, den Cristiano Ronaldo 2013/2014 aufstellte. Daran könnte Kane ja eventuell auch noch im Finale arbeiten. Thomas Müller erwartet mehr DefensiveVielleicht wird es aber auch gar nichts mit all den Torrekorden, und stattdessen drücken dieses Mal die Abwehrreihen dem Spiel den Stempel auf. So prophezeit es etwa Bayern-Legende Thomas Müller (der mit 57 Champions-League-Toren übrigens den Rekord für die meisten Treffer eines deutschen Spielers hält). „Meine These: Im Rückspiel wird’s anders“, orakelte Müller aus seinem Fußballer-Exil in Vancouver. Statt eines offenen Schlagabtauschs beider Mannschaften erwartet er zumindest in der zweiten Halbzeit ein stärker taktisch geprägtes Spiel. „Wer in Führung liegt, akzeptiert es, etwas tiefer zu verteidigen, und der andere übernimmt das Zepter. Diese Wechselwirkung wird das Rückspiel prägen“, erklärte Müller. Ob mit oder ohne Torrekorden – spannend dürfte es allemal werden.

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135.000 Plätze: Vietnam baut größtes Stadion der Welt – und lässt diese Arenen hinter sich

135.000 Plätze, KI und ein automatisches Dach: In Vietnam soll das weltweit größte Stadion entstehen. Welche Arenen sonst noch beeindrucken, zeigt unsere Bildergalerie.Es glänzt golden, soll Platz für 135.000 Menschen bieten und an eine vietnamesische Trommel erinnern: das Hung-Vuong-Stadion südlich von Hanoi. Wenn es fertig ist, wird es das Stadion mit der größten Zuschauerkapazität der Welt sein.Derzeit wird rund um die Uhr an dem Mega-Projekt gebaut, wie der australische Rundfunksender ABC berichtet. Bis 2030 soll das Stadion demnach fertig sein; vietnamesische Quellen nennen sogar August 2028 als Ziel.Hinter dem Bauprojekt steht der vietnamesische Mischkonzern Vingroup. Dessen Gründer und Vorsitzender ist Pham Nhat Vuong, der laut „Forbes“ über ein Nettovermögen von rund 27,7 Milliarden US-Dollar verfügt.Vietnam baut Fifa-zertifiziertes Stadion für 35 Milliarden DollarDas Riesenstadion solle Teil eines olympischen Sportparks werden, heißt es in einer vergangenen Dezember veröffentlichten Pressemitteilung. Die Vingroup plant das Bauwerk demnach als Fifa-zertifiziertes Stadion mit einer Fläche von rund 73 Hektar und dem größten automatisch beweglichen Dach der Welt. Die Fassade soll Designelemente der vietnamesischen Kultur aufgreifen. Zudem entstehe das Stadion als „grünes und intelligentes Bauwerk“, das künstliche Intelligenz nutze. Den Rasen werde man in sechs bis zehn Stunden austauschen können.Laut ABC beziffert die Vingroup die Kosten für den Sportpark auf 925 Billionen vietnamesische Dong, das sind etwa 35 Milliarden US-Dollar. Das Stadion sei Teil eines Infrastruktur-Booms im sozialistischen Einparteienstaat.Das sind die zehn größten Stadien der WeltDie Riesenarena hat bereits vor ihrer Fertigstellung zwei Namenswechsel hinter sich: Zunächst hieß sie Lac-Viet-Stadion, dann Trong-Dong-Stadion. Nun trägt sie den Namen Hung Vuong – zu Ehren der Gründer und Herrscher des ersten vietnamesischen Staates.Nach ihrer Fertigstellung wird die Arena das Narendra-Modi-Stadion in Indien, das derzeit größte der Welt, um 3000 Plätze übertreffen. Die bisher größte Arena Vietnams, das My-Dinh-Nationalstadion, fasst etwa 40.000 Zuschauer, wie die Zeitung „VN Express“ berichtet.In unserer Fotostrecke sehen Sie die zehn größten Arenen der Welt, gemessen an ihrer Zuschauerkapazität.Quellen: ABC, Vingroup, „Forbes“, „VN Express“, znews.vn, „Vietnam Investment Review“, Statista, olympics.com, „USA Today“, „We Build Value“, „Guardian“, „Watson“, Texas Longhorns, al.com, University of Tennessee, „Stadium Database“, „The Economic Times“, „Visual Capitalist“, Louisiana State University, Texas Alpha Phi Omega

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Tennis: Altmaier in Rom jetzt gegen Zverev - Auch Struff siegt

Guter Start für die deutschen Tennisprofis in Rom. In Runde zwei kommt es zu einem deutschen Duell.Daniel Altmaier hat beim Turnier in Rom mit einem Kraftakt die zweite Runde erreicht und damit ein deutsches Tennis-Duell mit Alexander Zverev perfekt gemacht. Altmaier rang beim Masters-1000-Event den Chinesen Zhang Zhizhen mit 4:6, 7:6 (7:3), 6:4 nieder. Der 27-Jährige verwandelte nach 2:22 Stunden seinen ersten Matchball.Struff ohne ProblemeDabei hatte Altmaier bereits fast aussichtslos zurückgelegen. Im zweiten Satz schlug Zhang Zhizhen zum Matchgewinn auf und hatte beim Stand von 5:3 zwei Matchbälle. Doch Altmaier fand irgendwie einen Weg zurück. Im dritten Satz schaffte er zum 2:1 ein frühes Break und machte den Sieg etwas später perfekt.Zverev hatte nach seiner klaren Finalniederlage in Madrid gegen Jannik Sinner ein paar Tage frei und in Rom zunächst ein Freilos. Nun kommt es am Freitag zum fünften Duell mit Altmaier, die Bilanz spricht mit 3:1 für Zverev. Auch Jan-Lennard Struff nahm seine Auftakthürde. Gegen den Argentinier Francisco Comesana setzte sich der Routinier deutlich mit 6:2, 6:4 durch.Auch Hanfmann, Maria und Siegemund siegenFür eine kleine Überraschung sorgte Yannick Hanfmann. Der 34 Jahre alte Karlsruher gewann gegen den Polen Hubert Hurkacz mit 6:7 (3:7), 7:6 (7:2), 6:2. "Er ist ein unglaublich guter Aufschläger. Es geht darum, ruhig und fokussiert zu bleiben. Das ist mir gelungen", sagte Hanfmann nach der Partie. Er trifft jetzt auf den Italiener Luciano Darderi.Bei den Frauen schafften Tatjana Maria und Laura Siegemund den Sprung in Runde zwei. Die 38 Jahre alte Maria gewann ihre Auftaktpartie gegen die Polin Magda Linette klar mit 6:0, 6:3. Dabei zeigte Maria eine überzeugende Leistung. Rund zweieinhalb Wochen vor Beginn der French Open in Paris brauchte die Nummer 54 der Welt nur 77 Minuten für ihren Erfolg.Die ebenfalls 38 Jahre alte Siegemund setzte sich gegen die Tschechin Sara Bejlek mit 6:4, 6:4 durch. Das Aus kam dagegen für Qualifikantin Tamara Korpatsch, die gegen Solana Sierra aus Argentinien beim 3:6, 1:6 chancenlos war.

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Diskriminierende Äußerung: FIFA weitet Prestianni-Sperre auf WM aus

Nach einer homophoben Äußerung in Richtung Vinícius Júnior zieht auch die FIFA gegen Gianluca Prestianni Konsequenzen. Ob er ins argentinische WM-Team kommt, ist aber noch offen.Der Fußball-Weltverband FIFA hat die von der UEFA verhängte Sperre gegen den argentinischen Offensivspieler Gianluca Prestianni auch auf die Weltmeisterschaft ausgeweitet. Sollte der Flügelspieler von Benfica Lissabon für die argentinische Nationalmannschaft nominiert werden, würde er bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada die ersten beiden Spiele verpassen. Der europäische Verband UEFA hatte Prestianni vor zwei Wochen für sechs Partien gesperrt, drei davon auf Bewährung. Der 20-Jährige war im Champions-League-Spiel gegen Real Madrid Mitte Februar mit Real-Profi Vinícius Júnior aneinandergeraten. Dabei soll sich Prestianni homophob geäußert haben. Bei seiner verbalen Entgleisung hatte er seinen Mund mit dem Trikot verdeckt.UEFA bat um Übernahme der SperreDie FIFA kam nun wie erwartet einer Bitte der UEFA nach, die Sperre auf alle Wettbewerbe weltweit zu beziehen, einschließlich der WM. "Die FIFA-Disziplinarkommission hat entschieden, die von der UEFA verhängte Sperre über sechs Spiele weltweit anzuwenden", teilte der Verband mit.Ob Prestianni von Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni in den WM-Kader berufen wird, ist offen. Prestianni kam bislang nur einmal bei einem Testspiel im November für die Albiceleste zum Einsatz. Beim WM-Vorbereitungsspiel gegen Sambia am 31. März stand er nicht auf dem Platz. Wird er nicht für die WM berücksichtigt, sitzt er die restlichen Spiele seiner Sperre in einem UEFA-Wettbewerb der kommenden Saison ab.Titelverteidiger Argentinien startet am 17. Juni in Kansas City gegen Algerien ins Turnier und trifft fünf Tage später in Arlington auf Österreich. Komplettiert wird die Gruppe durch WM-Neuling Jordanien.Regeländerung nach Prestianni-Vorfall Nach dem Vorfall hatte das International Football Association Board (IFAB) vergangene Woche einen Vorschlag der FIFA als Regeländerung beschlossen. Demnach kann das Verdecken des Mundes bei Beleidigungen künftig als Platzverweis gewertet werden.

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Champions League: Nach Hinspiel-Spektakel: Hier sehen Sie das Halbfinale des FC Bayern gegen PSG

Der FC Bayern unter Druck: Nach der Hinspiel-Niederlage gegen PSG zählt im Rückspiel nur ein Sieg. Hier können Sie die Partie sehen.Nach dem spektakulären 5:4 im Hinspiel steht Bayern München im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain unter Zugzwang. Anpfiff in der Allianz Arena ist um 21 Uhr – die Aufmerksamkeit des europäischen Fußballs richtet sich an diesem Mittwochabend nach München.Kann der deutsche Rekordmeister den Rückstand drehen und ins Finale einziehen? Für den FC Bayern geht es auch um das mögliche Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League.Wo läuft FC Bayern gegen PSG?Auf ein Elfmeterschießen wären die Bayern laut ihrem Trainer Vincent Kompany vorbereitet. „Das ist seit Wochen in jedem Training dabei. Es ist nicht spontan, sondern geübt – so wie alle unsere Abläufe“, erklärte der Coach.Ob es wieder ein Halbfinal-Spektakel gibt, ist Kompany am Ende egal. „Ziel ist es, eine komplette Leistung zu zeigen und zu gewinnen. Wir wollen ins Finale!“Dort wartet der FC Arsenal mit dem deutschen Nationalspieler Kai Havertz. Die Londoner setzten sich am Dienstagabend mit 1:0 gegen Atlético Madrid durch, nachdem das Hinspiel 1:1 geendet hatte. Das Endspiel der Fußball-Königsklasse findet am 30. Mai in Budapest statt.Das Spiel in München wird nicht im Free-TV übertragen. Die Rechte liegen bei Dazn, die Übertragung beginnt um 20 Uhr. Laura Wontorra moderiert, als Experten sind Sami Khedira und Michael Ballack im Einsatz. Kommentiert wird die Partie von Max Siebald.Zusammenfassungen beider Halbfinal-Rückspiele zeigt das ZDF ab 23.10 Uhr im „Sportstudio UEFA Champions League“. Wer kein DAZN-Abo hat, kann auf die Radioreportage ausweichen: Ab 20.50 Uhr übertragen die Sportschau-App und die ARD-Audiothek das Spiel in voller Länge, auch Sender wie NDR Info und BR24 sind live dabei. Andere ARD-Programme wie WDR2 berichten in Ausschnitten.

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Livetv.sx: Kurz vor Bayern-Spiel: Illegaler Streaming-Seite wird der Saft abgedreht

Dazn und DFL erzielen einen Erfolg gegen illegale Fußball-Übertragungen: Eine Streaming-Seite muss gesperrt werden. Weitere Maßnahmen sind in Vorbereitung.Kurz vor dem Bayern-Spiel gegen Paris Saint-Germain ist Dazn im Zusammenspiel mit der Deutschen Fußball Liga ein großer Schlag gegen die Pay-TV-Piraterie gelungen. Nach einer Gerichtsentscheidung muss die Webseite Livetv.sx gesperrt werden, „die größte illegale Sport-Streaming-Plattform in Deutschland“, wie es in einer Mitteilung heißt. Davon profitieren auch andere Pay-TV-Anbieter wie Sky, MagentaTV oder RTL+.Dazn und der DFL gelang nach eigenen Angaben ein „bedeutender juristischer Erfolg im Kampf gegen den Diebstahl von Inhalten“. Es sei ein wichtiger „Meilenstein im Vorgehen gegen großangelegte, organisierte Sportpiraterie in Deutschland“. Dazn bezeichnet das Urteil als Signal an die „Piraterie-Szene: Organisierter Diebstahl von Inhalten wird in Deutschland konsequent verfolgt“.Weitere rechtliche Schritte durch Dazn und DFL geprüftDie Webseite war laut Mitteilung „seit mehr als 13 Jahren aktiv und steht Schätzungen zufolge für einen erheblichen Anteil des illegalen Sport-Streaming-Konsums in der gesamten DACH-Region“. Livetv.sx unterliege nun Sperrmaßnahmen.Hintergrund ist nach Dazn-DFL-Angaben ein Urteil des Landgerichts Köln. „Weitere rechtliche Schritte gegen verbundene Ableger werden derzeit geprüft“, schrieben der Sender und die Liga.Auf der Piraten-Seite waren unter anderem Spiele der Champions League und der Bundesliga zu sehen, ohne dass ein reguläres Abonnement der Pay-TV-Anbieter notwendig war. Dazn und die DFL wollen weiterhin in rechtliche, technische und branchenübergreifende Maßnahmen investieren, um Piraterie zu bekämpfen.Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland. 

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Stimmungswechsel bei Arsenal: Von wegen Krise: Havertz peilt mit Arsenal das Double an

Noch vor wenigen Wochen drohte die Saison für Kai Havertz und den FC Arsenal in einer weiteren Enttäuschung zu enden. Drei Spiele genügten, um die Stimmung zu drehen. Feiern die Londoner zu früh?Man hätte glauben können, der FC Arsenal habe bereits eine Trophäe gewonnen. Kai Havertz sprintete im Leibchen auf den Platz, um mit seinen Teamkollegen zu feiern. Siegtorschütze Bukayo Saka sackte zusammen, Spieler lagen sich in den Armen und Trainer Mikel Arteta tanzte auf dem Rasen. Das sonst eher nüchterne Emirates-Stadion verwandelte sich in eine Party-Arena.Nach dem überraschend souveränen Erfolg gegen Atlético Madrid und dem Einzug ins Champions-League-Finale ist die Krisenstimmung bei Arsenal endgültig passé. Jetzt erscheint sogar das Double wieder greifbar. Spieler und Fans träumen vom ersten Meistertitel seit 22 Jahren und dem allerersten Triumph in der Königsklasse überhaupt. Im Endspiel wartet Titelverteidiger Paris Saint-Germain oder der deutsche Meister FC Bayern."Jetzt erreichen wir das Niveau eines Spitzenclubs, der dauerhaft um die größten Titel mitspielen will", sagte Trainer Arteta nach dem hochverdienten 1:0 gegen Diego Simeones schwaches Atlético euphorisch. "Darauf kommt es an, und wir müssen das dauerhaft aufrechterhalten."Drastischer Stimmungswechsel in LondonDie vergangenen Tage haben die wacklige Stimmung rund um das Team von Nationalspieler Havertz komplett gedreht. In den vergangenen Wochen herrschten im Umfeld des Clubs Frust und Zweifel, nachdem Arsenal im Meisterrennen wichtige Punkte liegen gelassen, FA Cup und Ligapokal verspielt und sich gegen Sporting Lissabon nur mit Mühe ins Halbfinale gezittert hatte. Nun ist der Glaube zurück.Erst siegte Arsenal souverän mit 3:0 gegen Fulham. Dann patzte Titelkonkurrent Manchester City spektakulär beim FC Everton (3:3). Jetzt hat der Club die Meisterschaft wieder in der eigenen Hand. Die Gunners haben ein Spiel mehr absolviert, liegen allerdings fünf Punkte vor der Mannschaft von Trainer Pep Guardiola. Drei Siege fehlen Havertz und Co. zum Titel. Folgt am 30. Mai auch noch der Henkelpott?Havertz weiß, wie es sich anfühlt. Er schoss den FC Chelsea 2021 unter dem damaligen Trainer Thomas Tuchel zum Champions-League-Sieg. Während die Blues dreimal im Finale standen und den Wettbewerb zweimal gewannen, fehlt er bei Arsenal noch im Trophäenschrank. Nur einmal zuvor standen die Gunners überhaupt im Finale. 2006 flog der damalige Arsenal-Torhüter Jens Lehmann früh vom Platz, das Endspiel gegen den FC Barcelona ging mit 1:2 verloren.Feiern die Arsenal-Spieler zu früh?20 Jahre später wurde der zweite Finaleinzug entsprechend ausgelassen gefeiert. "Ich finde die Feierlichkeiten etwas übertrieben. Feiert, wenn ihr gewonnen habt!", kritisierte TV-Experte Wayne Rooney bei Prime Video. "Sie haben es verdient, in dieser Position zu sein, aber gewonnen haben sie noch nicht." Arsenal-Verteidiger Declan Rice widersprach. "Wir haben jedes Recht, diesen Moment zu feiern", sagte er. "Ich glaube, man kann nicht unterschätzen, was wir in diesem Wettbewerb bisher erreicht haben."Das Momentum ist zurückIn der Königsklasse sind sie als einziges Team noch ungeschlagen. Im Endspurt der Premier League haben die Londoner, die lange Zeit der haushohe Favorit auf die Meisterschaft waren, ihre Formkrise vorerst überwunden. Das Momentum ist zurück beim FC Arsenal, der nach drei Jahren in Folge als Vizemeister das Image des ewigen Zweiten ablegen will.Doch in den letzten drei Wochen kann noch viel passieren, das hat der bisherige Saisonverlauf gezeigt. In der Premier League steht am Sonntag das Derby bei West Ham United an. Die Hammers stehen auf einem Abstiegsplatz und müssen unbedingt gewinnen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Ein Ausrutscher bei West Ham - und die Stimmung bei Arsenal könnte sofort wieder in die andere Richtung kippen.

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Jamal Musiala: Comeback von Jamal Musiala: Die Künste des Zauberers sind gefragt

Vor zehn Monaten verletzte sich Jamal Musiala im Spiel gegen PSG schwer. Jetzt ist er zurück – und könnte im Halbfinal-Rückspiel zum Schlüsselspieler werden.

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Deniz Aytekin: „Ich wusste, dass ich so nicht weitermachen kann. Ich hatte ein zu großes Ego“

Deniz Aytekin, der beste deutsche Schiedsrichter, hört auf. Auf dem Höhepunkt seiner Beliebtheit. Aber auch: bevor noch mehr kaputtgeht. Dem Fußball hat er fast alles geopfert.

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Fußball: Havertz greift mit Arsenal nach Europas Fußball-Krone

Im Halbfinale setzt sich das englische Topteam knapp gegen Atlético Madrid durch. In Budapest geht es Ende Mai gegen den FC Bayern oder Titelverteidiger PSG.Kai Havertz hat mit dem FC Arsenal das Finale der Champions League erreicht und darf weiter auf den zweiten Königsklassen-Triumph in seiner Karriere hoffen. Der deutsche Nationalspieler feierte mit dem Spitzenreiter der englischen Premier League im Halbfinal-Rückspiel gegen Atlético Madrid einen 1:0 (1:0)-Sieg, kam nach überstandener Muskelverletzung aber nicht zum Einsatz.Nach dem 1:1 im Hinspiel trifft Arsenal am 30. Mai in Budapest auf den deutschen Rekordmeister FC Bayern München oder Titelverteidiger Paris Saint-Germain, die am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) den zweiten Finalteilnehmer ermitteln. Der deutsche Champion muss dabei ein 4:5 aus dem ersten Duell aufholen.Bukayo Saka erzielte in der 45. Minute das goldene Tor für das Topteam aus London, das sich in dieser Saison erstmals seit 22 Jahren auch noch den englischen Meistertitel sichern kann.Zweites Finale für Havertz und ArsenalHavertz kann kurz vor der WM bereits zum zweiten Mal die wichtigste Trophäe im europäischen Club-Fußball gewinnen. 2021 schoss der 26 Jahre alte Stürmer den FC Chelsea im Endspiel gegen Manchester City zum 1:0-Erfolg.Auch für seinen jetzigen Club ist es die zweite Finalteilnahme in der Champions League. 2006 verlor Arsenal mit dem damaligen deutschen Nationaltorwart Jens Lehmann gegen den FC Barcelona mit 1:2. Atlético Madrid muss dagegen weiter auf die erste Königsklassen-Krönung warten.Kaum Höhepunkte vor der PauseBei teilweise strömendem Regen lieferten sich die beiden Rivalen ein temporeiches Spiel, in dem Höhepunkte vor der Pause weitgehend ausblieben. Gefährliche Aktionen gab es lange nur im Ansatz und Aufregung lediglich, als Arsenal-Angreifer Leandro Trossard nach einem Zweikampf mit Antoine Griezmann im Strafraum zu Boden ging. Die Pfeife von Schiedsrichter Daniel Siebert aus Berlin blieb aber stumm.Doch dann schlug Arsenal doch noch zu. Einen scharfen Schuss von Trossard konnte Madrid-Keeper Jan Oblak nur nach vorn abwehren. Saka schaltete am schnellsten und vollendete aus Nahdistanz.Kurz nach Wiederbeginn verpasste Trainer-Sohn Giuliano Simeone den Ausgleich für Madrid. Der Offensivspieler wurde beim Abschluss vor dem leeren Tor noch entscheidend von Arsenal-Verteidiger Gabriel gestört. Auf der Gegenseite ließ Viktor Gyökeres das 2:0 liegen. Der Schwede verfehlte mit einer Direktabnahme nach Vorarbeit des Ex-Leverkuseners Piero Hincapie knapp das Gehäuse. So musste Arsenal bis zum Schluss zittern, durfte dann aber über den Finaleinzug jubeln.

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Champions League: Auf diesen Klub trifft Bayern im Finale – wenn sie es erreichen

Im Champions-League-Halbfinale hat sich Arsenal London knapp gegen Atlético Madrid durchgesetzt. Im Finale geht es gegen den FC Bayern oder Titelverteidiger PSG. Kai Havertz hat mit dem FC Arsenal das Finale der Champions League erreicht und darf weiter auf den zweiten Königsklassen-Triumph in seiner Karriere hoffen. Der deutsche Nationalspieler feierte mit dem Spitzenreiter der englischen Premier League im Halbfinal-Rückspiel gegen Atlético Madrid einen 1:0 (1:0)-Sieg, kam nach überstandener Muskelverletzung aber nicht zum Einsatz.Nach dem 1:1 im Hinspiel trifft Arsenal am 30. Mai in Budapest auf den deutschen Rekordmeister FC Bayern München oder Titelverteidiger Paris Saint-Germain, die am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) den zweiten Finalteilnehmer ermitteln. Die Bayern müssen dabei ein 4:5 aus dem ersten Duell aufholen.Bukayo Saka erzielt goldenes Tor für ArsenalBukayo Saka erzielte in der 45. Minute das goldene Tor für die Londoner, die sich in dieser Saison erstmals seit 22 Jahren auch noch den englischen Meistertitel sichern können.Havertz kann kurz vor der WM bereits zum zweiten Mal die wichtigste Trophäe im europäischen Klub-Fußball gewinnen. 2021 schoss der 26 Jahre alte Stürmer den FC Chelsea im Endspiel gegen Manchester City zum 1:0-Erfolg.Auch für seinen jetzigen Klub ist es die zweite Finalteilnahme in der Champions League. 2006 verlor Arsenal mit dem damaligen deutschen Nationaltorwart Jens Lehmann gegen den FC Barcelona mit 1:2. Atlético Madrid muss dagegen weiter auf die erste Königsklassen-Krönung warten.Champions League: kaum Höhepunkte vor der PauseBei teilweise strömendem Regen lieferten sich die beiden Rivalen ein temporeiches Spiel, in dem Höhepunkte vor der Pause weitgehend ausblieben. Gefährliche Aktionen gab es lange nur im Ansatz und Aufregung lediglich, als Arsenal-Angreifer Leandro Trossard nach einem Zweikampf mit Antoine Griezmann im Strafraum zu Boden ging. Die Pfeife von Schiedsrichter Daniel Siebert aus Berlin blieb aber stumm.Doch dann schlug Arsenal doch noch zu. Einen scharfen Schuss von Trossard konnte Madrid-Keeper Jan Oblak nur nach vorn abwehren. Saka schaltete am schnellsten und vollendete aus Nahdistanz.Kurz nach Wiederbeginn verpasste Trainer-Sohn Giuliano Simeone den Ausgleich für Madrid. Der Offensivspieler wurde beim Abschluss vor dem leeren Tor noch entscheidend von Arsenal-Verteidiger Gabriel gestört.Auf der Gegenseite ließ Viktor Gyökeres das 2:0 liegen. Der Schwede verfehlte mit einer Direktabnahme nach Vorarbeit des Ex-Leverkuseners Piero Hincapie knapp das Gehäuse. So musste Arsenal bis zum Schluss zittern, durfte dann aber über den Finaleinzug jubeln.

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Team-WM: Nächste WM-Runde fix: Tischtennis-Team schlägt Slowenien

Bei der vergangenen EM holten beide Teams eine Medaille. Bei der Tischtennis-WM aber wird das Spiel Deutschland gegen Slowenien eine klare Sache. Besonders ein Match sticht heraus.Die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft der Männer hat bei der Team-WM in London das Achtelfinale erreicht. Benedikt Duda, Patrick Franziska und Dang Qiu gewannen mit 3:0 gegen Slowenien und entschieden damit das Duell der beiden Bronzemedaillen-Gewinner der vergangenen Europameisterschaft klar für sich.Besonders wichtig für diesen Erfolg: Der Weltranglisten-17. Franziska besiegte Sloweniens Topspieler Darko Jorgic in 3:1 Sätzen. Beide spielen in der deutschen Bundesliga zusammen für den Champions-League-Sieger 1. FC Saarbrücken.Nächster Gegner ist bereits an diesem Mittwoch Hongkong (18.00 Uhr/Dyn). Die deutschen Frauen spielen am selben Abend ebenfalls in der Runde der besten 16 gegen Nordkorea (20.30 Uhr/Dyn).

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Nach Olympia-Drama: Glamour mit Gehstock: Vonn strahlt bei Red-Carpet-Comeback

Drei Monate nach ihrem folgenreichen Sturz bei Olympia feiert Lindsey Vonn bei der Met-Gala eine "Comeback-Party" – mit Gehstock und Glitzer-Kleid. Warum der Abend für sie so besonders war.Mit einem kleinen Gehstock, aber ohne Krücken hat Skistar Lindsey Vonn bei der Met-Gala in New York einen glamourösen Auftritt hingelegt. Etwa drei Monate nach ihrem schweren Sturz in der olympischen Abfahrt von Cortina d’Ampezzo posierte die 41-Jährige strahlend für die Fotografen. "Das ist sozusagen meine Comeback-Party - ich kann unter Menschen sein, ein wunderschönes, feminines Kleid tragen und zum ersten Mal meine Krücken beiseitelegen", sagte Vonn der "Vogue".Vonn: "Danke, dass ich mich wie eine Prinzessin fühlen konnte"Das Kleid, mit dem Vonn im Metropolitan Museum of Art auftrat, hatte der Designer Thom Browne entworfen. "Danke, dass ich mich wie eine Prinzessin fühlen konnte. Es war eine magische Nacht", schrieb die US-Amerikanerin an den Designer gerichtet bei Instagram. Schon vor der Veranstaltung sagte Vonn: "Ich war so lange so isoliert. Es wird schön sein, von vielen Menschen umgeben zu sein, die ich kenne und die mir am Herzen liegen, und den Abend in dem schönsten Kleid zu feiern, das ich mir vorstellen kann."Die Benefizgala, mit der das Kostüm-Institut des Metropolitan Museums jedes Jahr Millionenspenden sammelt, wurde wieder zum Star-Auflauf: Neben Vonn kamen weitere Sportstars wie Tennis-Legende Serena Williams, Freestyle-Star Eileen Gu und Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Alysa Liu in extravaganten Outfits. Es sei schön gewesen, Freunde wiederzusehen, schrieb Vonn zu einem kurzen Instagram-Video mit Schauspieler Dwayne "The Rock" Johnson und seiner Frau Lauren Hashian.Weitere Operation im Herbst geplantVonn hatte sich im Februar bei ihrem Unfall in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo schwer an Knie und Unterschenkel verletzt. Die US-Amerikanerin musste mehrfach operiert werden. Im Herbst steht ein weiterer Eingriff bevor.

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Fußball-WM in den USA: Amerikaner sind entsetzt über europäische Fans, die zu den Stadien laufen wollen

Das könnte zum Problem werden, wenn Besucher aus Europa zur Fußball-WM anreisen: Viele US-Städte sind nicht auf Fußgänger eingestellt, doch die Fans wollen zu den Stadien – zu Fuß.Mit diesem skurrilen Problem haben die Organisatoren der Fußball-WM in Mexiko, Kanada und den USA vermutlich nicht gerechnet: Aktuell planen europäische Fußballfans, die Tickets für die Spiele im Sommer ergattert haben, ihre Reise nach Amerika – und stellen im Netz Fragen, die bei den Einheimischen für Überraschung oder gar Fassungslosigkeit sorgen.Für viele Fans aus Europa gehört es ganz selbstverständlich dazu, gemeinsam zum Stadion zu laufen. Zu Fuß. Oft entweder aus dem Stadtzentrum oder von einem nahegelegenen Bahnhof aus. Und unterwegs gönnt man sich schon mal ein „Wegbier“, singt oder trifft andere Fangruppen. In zahlreichen Austragungsorten in den USA – Atlanta, Houston, Kansas City oder New York etwa – sorgt genau diese Vorstellung jedoch nun für Irritationen. Alkohol in der Öffentlichkeit ist in den Vereinigten Staaten ohnehin ein Tabu. Und zu Fuß unterwegs zu sein, ist in den autofokussierten Städten auch nicht wirklich vorgesehen.Fußball-WM in den USA: Europäer wollen laufenIn Online-Foren häufen sich derzeit Fragen internationaler Besucher: Kann man von einem bestimmten Hotel zum Stadion laufen? Vom Hauptbahnhof? Zwei, drei Kilometer – das sei doch sicher kein Problem? Die Antworten vieler US-Amerikaner dazu fallen jedoch überraschend deutlich aus: Zu Fuß zu gehen, so der Tenor, sei in vielen Städten weder üblich noch empfehlenswert. Die unschuldigen Fragen der europäischen Fans wirken in den USA fast exotisch. Ein Reddit-Nutzer ließ seinem Frust darüber kürzlich freien Lauf:„Online wurde jetzt viel darüber diskutiert, ob man zum Stadion laufen kann, und ich sehe immer wieder, wie Leute darauf BEHARREN, dass man dorthin laufen könne und die Autos schon für sie anhalten würden. Wir Amerikaner seien es nur nicht gewöhnt, längere Strecken zu Fuß zu gehen“, schrieb der User und warnte: „IHR KÖNNT NICHT ÜBER DIE I-95 laufen! Es geht nicht um die Länge der Strecke, es geht um die Sicherheit!“ Jetzt könnte man sich darüber lustig machen, dass US-Amerikaner nicht zu Fuß gehen und sich deshalb nicht vorstellen könnten, dass man anderswo ganz selbstverständlich mehrere Kilometer läuft. So einfach ist das aber nicht. Denn tatsächlich sind viele amerikanische Städte so stark auf den Autoverkehr ausgelegt, dass Gehwege zugunsten breiter Highways und noch mehr Straßenspuren teilweise komplett fehlen oder abrupt enden. Überwege oder Ampeln sind ebenfalls selten und nicht immer sicher. Autofahrer sind es zudem kaum gewohnt, auf Fußgänger zu achten. Laufen wäre hier schlicht gefährlich.Laufen ist in vielen US-Städten nicht vorgesehenFür Einheimische ist der Weg zum Spiel (meist eher zum Football- oder Baseball- als zum Fußball-Match) für gewöhnlich alles andere als entspannt. Staus rund um die großen Arenen sind an Spieltagen die Regel, Parkplätze knapp und teuer. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel ausweicht, muss lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen – viele Stadien sind außerdem nur begrenzt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Vielleicht bietet die anstehende WM den gastgebenden Städten ja eine gute Gelegenheit, hier im Hinblick auf die Infrastruktur noch einmal aufzurüsten. Davon hätten später dann auch die Einheimischen etwas – und vielleicht finden sie dann ja Gefallen am Spazierengehen.

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Tennis: Becker vermisst Zverevs Kampfgeist: "Fast verängstigt"

Nach der Enttäuschung im Madrid-Finale äußert Boris Becker Zweifel an Alexander Zverevs Einstellung. Was die Tennis-Legende meint und wie sie Zverevs Chancen bei den French Open einschätzt.Die deutsche Tennis-Legende Boris Becker hat den fehlenden Siegeswillen von Alexander Zverev in den Begegnungen mit dem Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner kritisiert. "Ich wünschte mir so bisschen mehr Kampfgeist, so bisschen mehr Aggressivität. Alle, inklusive Zverev, geben sich Sinner relativ früh geschlagen. Ausnahme Alcaraz. Die Jungs gehen gebremst, fast verängstigt in das Match", sagte Becker im gemeinsamen Podcast mit der früheren Tennisspielerin Andrea Petkovic. Am Sonntag war Zverev im Masters-Finale von Madrid deklassiert worden und musste sich Sinner mit 1:6, 2:6 geschlagen geben. Im direkten Duell war es für den Deutschen die neunte Niederlage in Folge. "Das Match war nach fünf Spielen vorbei. Du hattest nicht den Eindruck, dass Sascha in irgendeiner Zelle seines Körpers die Hoffnung hat, da geht noch was", befand Becker.Becker wundert sich: "Irgendwas passiert bei Sascha"Zverev ist aktuell die Nummer drei der Welt und spielt Woche für Woche um den Titel mit. Bei den Australian Open sowie bei den Masters-Turnieren in Indian Wells, Miami und Monte Carlo scheiterte er erst im Halbfinale an Sinner."Ich dachte, auf Sand ist Sascha Zverev ebenbürtig, aber momentan sieht es nicht so aus. Irgendwas passiert bei Sascha, dass er nicht an seine Qualität, an seine Leistungsgrenze in einem Halbfinale oder in einem Finale rankommt", sagte Becker, fand aber auch lobende Worte: "Ich finde, Sascha spielt sein konstantestes Jahr."Zverev mit guten Chancen bei den French OpenNach Beckers Meinung wird Zverev auch beim zweiten Grand-Slam-Turnier in Paris wieder um den Titel mitspielen. Vor allem, weil in Carlos Alcaraz ein Topfavorit verletzungsbedingt fehlt. "Die Karten für Roland Garros sind komplett neu gemischt. Plötzlich haben mehr Spieler eine realistische Chance, zumindest ins Finale zu kommen oder auch zu gewinnen. Und dazu gehört für mich auch Zverev", sagte Becker. Die French Open starten Ende Mai. In dieser Woche tritt Zverev beim Masters-Turnier in Rom an. In der zweiten Runde könnte es zum deutschen Duell mit Daniel Altmaier kommen.

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Vor Rückspiel gegen PSG: Wer kommt, wer geht? Das ist über Bayerns Kaderplanung bekannt

Dem FC Bayern steht das entscheidende Duell gegen PSG bevor. Hinter den Kulissen laufen bereits die Planungen für die nächste Saison. Welche Personalien die Münchner beschäftigen.Der volle Fokus des FC Bayern liegt in dieser Woche auf der Königsklasse. Nach dem fulminanten Halbfinal-Hinspiel bei Paris Saint-Germain (4:5) empfangen die Münchner den amtierenden Champions-League-Sieger am Mittwoch zum Rückspiel in der Allianz-Arena (21 Uhr, Dazn).Wie es sich für einen Topklub gehört, laufen die Planungen für die nächste Saison parallel dazu bereits auf Hochtouren. Aktuelle Berichte und Gerüchte untermauern den Anspruch der Bayern – sie wollen sich wieder in der europäischen Spitze etablieren.Welche Spieler kommen, welche bleiben und welche verlassen den Verein womöglich?Weitere Neuer-Saison beim FC Bayern?Über Manuel Neuer wurde in den vergangenen Wochen viel geschrieben. Seine überragende Leistung im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid befeuerte die öffentliche Debatte über eine mögliche Rückkehr des 40-Jährigen ins DFB-Tor. Julian Nagelsmann bekannte sich jedoch zu Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann als Nummer eins.Während Neuer in der Nationalmannschaft (angeblich) kein Thema ist, zeigt der FC Bayern sich offen, auch in der nächsten Saison auf das Torwart-Urgestein zu setzen. „Die Fitness, geistige Frische, die Lust auf ein weiteres Jahr – das muss er ein Stück weit symbolisieren, und dann werden wir die Dinge übereinanderlegen, und dann würde es auch wahrscheinlich eine Lösung geben“, hatte Sportvorstand Max Eberl bei Dazn nach dem Weiterkommen der Münchner gegen Real gesagt.Neuers Vertrag läuft am Saisonende aus, noch ist eine Verlängerung des Kontrakts nicht offiziell bestätigt. Medienberichten zufolge gibt es aber Fortschritte in den Verhandlungen. Neuers Berater Thomas Kroth tauchte demnach vergangene Woche auf dem Klubgelände auf.Vor dem Rückspiel gegen PSG veröffentlichte der FC Bayern sein neues Heimtrikot für die kommende Saison. Manuel Neuer posierte auf einem der Bilder im neuen Torwarttrikot. Das dürfte Fans Hoffnung machen, dass der Keeper auch in der nächsten Spielzeit für die Münchner aufläuft.Stockende Verhandlungen mit Konrad LaimerAuch die Vertragsverhandlungen zwischen Konrad Laimer und dem FC Bayern waren in den vergangenen Tagen wieder ein Thema in der Presse. Der österreichische Nationalspieler hat in München noch einen Vertrag bis 2027, die Gespräche über eine mögliche Verlängerung sind jedoch ins Stocken geraten. Sportvorstand Eberl hatte das bereits im Februar eingeräumt.Grundsätzlich ist der FC Bayern bereit, vorzeitig mit Laimer zu verlängern. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sind die Gehaltsvorstellungen des 28-Jährigen aus Sicht des Klubs aber zu hoch. Laimer und die Münchner kommen weiterhin nicht auf einen gemeinsamen Nenner.Eberl signalisierte am Samstag nach dem 3:3-Unentschieden gegen Bundesliga-Schlusslicht Heidenheim, dass ein Verkauf Laimers keine Pflicht sei, sollten die Verhandlungen scheitern. „Er ist ablösefrei gekommen, da würden wir nicht viel verlieren“, sagte der Sportvorstand. Aktuell ist in der Causa Laimer also alles möglich: ein direkter Verkauf im Sommer, ein Verbleib bis Ende nächster Saison oder ein langfristiger Vertrag.Definitiv verlassen werden den Klub Leon Goretzka und Raphael Guerreiro. Auch Leihspieler Nicolas Jackson hat keine Zukunft bei den Münchnern. Als Verkaufskandidaten gelten Verteidiger Minjae Kim, die derzeit ausgeliehenen Torhüter Alexander Nübel (VfB Stuttgart) und Daniel Peretz (FC Southampton) sowie die ausgeliehenen Spieler João Palhinha (Tottenham Hotspur), Sacha Boey (Galatasaray Istanbul), Bryan Zaragoza (AS Rom) und Arijon Ibrahimovic (1. FC Heidenheim).Bleibt die Frage: Welche neuen Spieler kommen?Wunschspieler GordonIm Buhlen um den englischen Nationalspieler Anthony Gordon von Newcastle United macht der FC Bayern offenbar ernst. Wie die „Sport Bild“ berichtet, soll es im April ein Treffen zwischen Gordons Berater Gordon Stipic-Wipfler und den Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters in München gegeben haben.Demnach verlangt Newcastle 75 Millionen Pfund, umgerechnet 86 Millionen Euro, für den flexiblen Offensivspieler. Einen so hohen Betrag werden die Münchner nicht zahlen, heißt es. Daher versucht man wohl, den 25-jährigen Wunschspieler vom FC Bayern zu überzeugen. Auch Nationalmannschaftskollege Harry Kane soll bereits mit ihm gesprochen haben.Da Newcastle in der Premier League kurz vor Saisonende auf Platz 13 steht und keine Aussichten aufs internationale Geschäft in der nächsten Saison hat, sind die Münchner dahingehend der attraktivere Arbeitgeber. Doch es sollen mit dem FC Liverpool, FC Arsenal und Manchester United auch hochkarätige Premier-League-Klubs an Gordon interessiert sein.Und was passiert, wenn es mit Gordon nicht klappt? Laut Transferexperte Fabrizio Romano steht der Engländer bei den Bayern auf einer Wunschliste mit zwei anderen Flügelstürmern. Die weiteren Namen nennt Romano nicht. In den vergangenen Monaten wurden unter anderem der 19-jährige Yan Diomande von RB Leipzig oder der 23-jährige Nico Williams von Athletic Bilbao als Kandidaten gehandelt.Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge ist der FC Bayern zudem an Talenten wie Rechtsverteidiger Givairo Read (19, Feyenoord Rotterdam) und Mittelfeldspieler Kennet Eichhorn (16, Hertha BSC) interessiert. Die Forderung von Bayerns Aufsichtsrat um Präsident Herbert Hainer an Sportvorstand Max Eberl laute jedoch, dass der Klub zunächst Geld einnimmt, bevor er es ausgibt.Ein Katz-und-Maus-Spiel um Spieler wie Nick Woltemade im vergangenen Sommer dürfte Eberl in der kommenden Transferphase unbedingt verhindern wollen. Die Ausgangslage hat sich aber auch geändert: Schieden die Münchner vergangene Saison noch im Viertelfinale der Champions League gegen Inter Mailand aus, haben sie nun gegen PSG sogar die Chance auf den Finaleinzug. Die starken Leistungen der Bayern-Profis in dieser Saison geben Eberl womöglich mehr Argumente im Poker um Topspieler.

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Tennis: Preisgeld bei French Open steigt – den Stars reicht das nicht

Wenn in Roland Garros ab Ende Mai die French Open ausgetragen werden, ist das Preisgeld so hoch wie nie. Doch die Tennis-Asse zeigen sich „tief enttäuscht“ von der Summe.Eigentlich könnten sich die Top-Tennisspielerinnen und -spieler freuen: Bei den French Open gibt es in diesem Jahr im Erfolgsfall mehr Geld. Im vergangenen Jahr wurden bei dem Grand-Slam-Turnier insgesamt 56,3 Millionen Euro verteilt. In diesem Jahr geht es in Roland Garros um insgesamt 61,7 Millionen Euro, teilten die Veranstalter vergangene Woche mit.Das entspricht einer Steigerung von fast zehn Prozent. Doch den Profis reicht das nicht: Die Ankündigung wurde im Teilnehmerfeld mit großer Enttäuschung aufgenommen. Die Top 10 der aktuellen Männer- und Frauen-Weltrangliste haben in einer gemeinsamen Erklärung klargemacht, wie unzufrieden sie mit dem Preisgeld sind.French Open erzielen Rekordeinnahmen – Spieler wollen höheren AnteilDazu gehören unter anderem Novak Djokovic, Jannik Sinner, Aryna Sabalenka und Coco Gauff. Die Gruppe verweist darauf, dass das Preisgeld nicht proportional zu den Einnahmen des Turniers steige. So seien im vergangenen Jahr die Prämien nur um etwa fünf Prozent gestiegen, die Einnahmen jedoch um 14 Prozent. Die Spieler fordern einen Anteil von 22 Prozent daran – so wie es bei anderen Top-Turnieren auf der Tour der Fall ist. Bei den French Open liegt der Anteil aktuell deutlich darunter, bei etwa 14 Prozent. „Während Roland Garros Rekordeinnahmen anstrebt, erhalten die Spieler somit einen immer geringeren Anteil des von ihnen mitgeschaffenen Wertes“, zitiert unter anderem der „Guardian“ aus der Erklärung.Spieler beklagen „strukturelle Probleme“Bei den US Open und den Australian Open stießen die Forderungen der Profis auf mehr Gehör, dort stiegen die Prämien um 20 bzw. 16 Prozent an. Doch vollständig zufrieden sind die Spieler auch damit nicht: Sie stört, dass der Großteil des Geldes an die Top-Stars, die bis ins Halbfinale oder Finale kommen oder das Turnier sogar gewinnen, geht. Stattdessen sollten auch die Akteure in den früheren Runden stärker bedacht werden.Außerdem fordern die Spieler, dass „strukturelle Probleme“ angegangen werden. Sie wollen verbesserte Sozialleistungen und Rentenregelungen sowie mehr Mitspracherecht bei der Festlegung des Turnierplans. In dieser Hinsicht erwiesen sich die Veranstalter der Grand Slams jedoch als „reformresistent“, beklagen die Tennis-Asse in ihrem Statement.Quellen: Roland Garros, „Guardian“, „The Athletic“

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