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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

WM in Italien: Was wurde aus den Weltmeistern von 1990?

Ein neuer Kinofilm blickt auf den deutschen WM-Titel 1990 in Italien zurück. Unsere Fotostrecke zeigt, was die Weltmeister nach ihrer erfolgreichen Karriere machten.Der Elfmeter von Andreas Brehme, Kapitän Lothar Matthäus mit dem WM-Pokal, der einsame Franz Beckenbauer auf dem Rasen des Olympiastadions. Genau 35 Jahre sind diese Szenen nun her – 1990 wurde Deutschland in Rom durch ein 1:0 im Finale gegen Argentinien zum dritten Mal Weltmeister.Für die Spieler, die bei der Weltmeisterschaft in Italien dem DFB-Kader angehörten, war es der größte Erfolg ihrer fußballerischen Karriere. Nur wenige von ihnen standen nach der sportlichen Karriere weiter im Rampenlicht und konnten an ihre glanzvollen Momente auf dem Rasen anknüpfen. Der persönliche Kontakt blieb aber bestehen, die Spieler von damals treffen sich noch regelmäßig. In der Doku „Ein Sommer in Italien“, die an diesem Montag ins Kino kommt, blicken die Stars noch einmal auf ihren Triumph zurück. Auch unveröffentlichte Aufnahmen von 1990 sind zu sehen.Wie der Werdegang der Weltmeister von 1990 weiter verlief, sehen Sie in unserer Fotostrecke. Tatsächlich gibt es gerade mal eine Handvoll Spieler, die nach ihrem Karriereende über längere Zeit als Trainer oder Funktionär aktiv waren. Und ausgerechnet Andreas Brehme, Schütze des entscheidenden Elfmetertores im Finale, ist bereits gestorben. Auch Teamchef Franz Beckenbauer und Stürmer Frank Mill sind mittlerweile tot. Weltmeister von 1990: Nach dem Titel ging es abwärtsDanach gewann Deutschland nur noch einmal den WM-Titel – 2014 in Brasilien. Wie es für die Weltmeister von Rio weiterging, erfahren Sie hier. Die berühmte Prophezeiung von Franz Beckenbauer, Deutschland werde nach der Wiedervereinigung und mit den Top-Spielern aus der DDR „über Jahre unschlagbar sein“, bewahrheitete sich nicht. Als Titelverteidiger schied die Nationalelf 1994 in den USA im Viertelfinale aus. Zwar holte Deutschland 1996 noch einmal den EM-Titel, danach folgten jedoch sehr magere Jahre. Erst mit der Fußball-WM 2006, dem „Sommermärchen“ im eigenen Land, ging es wieder aufwärts und die Ära einer neuen, erfolgreichen Mannschaft begann.

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Fußballtrainer: Jürgen Klopp erhält Orden des britischen Königshauses

In Liverpool wird Jürgen Klopp längst wie ein Held verehrt. Nun hat er auch offiziell eine Auszeichnung des Königshauses bekommen.Der frühere Coach des Premier-League-Klubs FC Liverpool, Jürgen Klopp, hat einen Orden des britischen Königshauses erhalten. Wie Sportfive mitteilte, wurde die deutsche Trainerlegende für „außerordentliche Dienste am Fußball und seinen andauernden Beitrag für die Menschen in Liverpool“ ehrenhalber zum Commander of the Most Excellent Order of the British Empire (CBE) ernannt. Die Auszeichnung ist knapp unterhalb des Ritterschlags angesiedelt. Nicht-Briten können aber nur ehrenhalber in den Orden aufgenommen werden. Sollte Klopp je noch in den Ritterstand erhoben werden, dürfte er daher den Titel „Sir“ wohl nicht im Namen führen.Jürgen Klopp hat bereits den BundesverdienstordenDer gebürtige Stuttgarter, der in der Bundesliga bereits den FSV Mainz 05 und Borussia Dortmund zu Erfolgen führte und inzwischen globaler Fußballchef im Red-Bull-Kosmos ist, ist bereits Träger des Bundesverdienstordens. Dieser wurde dem heute 58-Jährigen vor zwei Jahren von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf Schloss Bellevue überreicht. In Großbritannien werden die Orden durch Mitglieder der britischen Königsfamilie übergeben. Welcher Royal dafür zuständig ist und wo die Verleihung stattfinden wird, war zunächst nicht klar.

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Turnier in drei Ländern: So sehen die Maskottchen der Fußball-WM 2026 aus

Die Fifa hat die offiziellen Maskottchen für die WM im kommenden Jahr vorgestellt. Erstmals richten drei Länder das Turnier aus – jedes bekommt seine eigene Figur.Im Sommer 2026 findet die Fußball-WM erstmals in drei Ländern statt. Die USA, Kanada und Mexiko richten das Turnier gemeinsam aus. Dementsprechend gibt es auch drei Maskottchen.Die Fifa hat die tierischen Glücksbringer offiziell vorgestellt: Es sind ein Elch, ein Jaguar und ein Weißkopfseeadler mit den Namen Maple, Zayu und Clutch. Die drei Tiere verkörpern jeweils die Eigenheiten des Landes, für das sie stehen. Als Torwart, Mittelfeldspieler und Stürmer sollen sie außerdem die Fußballspieler, die bei der WM antreten, symbolisieren. Zudem wurde auf jedes der Maskottchen eine Legende zugeschnitten, die die Werte des Turniers widerspiegeln soll.Fußball-WM: Maskottchen gibt es seit 1966„Maple, Zayu und Clutch sind voller Freude, Energie und Zusammengehörigkeitsgefühl, genau wie die Weltmeisterschaft selbst“, erklärte Fifa-Präsident Gianni Infantino bei der Vorstellung via Social Media. „Die drei Maskottchen spielen eine zentrale Rolle in der unglaublichen, unterhaltsamen Atmosphäre, die wir für dieses bahnbrechende Turnier schaffen. Sie werden die Herzen erobern und in Nordamerika und auf der ganzen Welt für Jubel sorgen. Ich kann sie mir schon auf den T-Shirts der Kinder vorstellen und wie sie Fußballlegenden abklatschen.“Zwar wird zum ersten Mal eine Fußball-WM in drei Ländern ausgetragen, drei Maskottchen gab es bei einer Weltmeisterschaft aber bereits: die computergenerierten Figuren Ato, Kaz and Nik bei der WM 2002 in Japan und Südkorea. Seit 1966 wählt die Fifa für jedes Turnier ein offizielles Maskottchen aus. Nicht immer kommen diese aber bei den Zuschauern gut an. Goleo, das Maskottchen für das „Sommermärchen“ 2026 in Deutschland, erhielt beispielsweise wenig schmeichelhafte Kritiken. Wie Maple, Zayu und Clutch von den Fans aufgenommen werden, bleibt abzuwarten. Die WM in den USA, Kanada und Mexiko findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli statt. Erstmals treten 48 Teams an.Quelle: Fifa

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Fußball-WM 2026: Das ist das Hotel des DFB-Teams – es hat ein ungewöhnliches Speiseangebot

Während der WM 2026 wird die deutsche Nationalmannschaft in einem Hotel in North Carolina unterkommen. Wir werfen einen Blick in das Hotel, das einst eine Privatresidenz war.Der „Geist von Malente“ umweht die Nationalmannschaft bis heute. Vier Wochen bei der WM 1974 und eine Woche vor der WM 1990 verbrachte die Nationalmannschaft in der Sportschule – und gewann jeweils den Titel. Auch das Campo Bahia in Brasilien wurde beim WM-Triumph 2014 legendär. Kann das auch dem Graylyn Estate in North Carolina gelingen? Dort kommt das Team von Julian Nagelsmann bei der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko unter. Ausschlaggebend für die Entscheidung dürfte auch die Nähe zur Wake Forest University und die für US-Hochschulen üblichen hervorragenden Sportanlagen gewesen sein. So ist die Universität keine zwei Kilometer vom Graylyn Estate entfernt, verfügt über drei Trainingsplätze und jede Menge weitere Sporteinrichtungen. „Wir haben hier drei Fußballplätze in einem sehr, sehr guten Zustand, die alle Ansprüche, die wir aus sportlicher Sicht stellen, erfüllen“, erklärte Nagelsmann bei der Verkündung der Unterkunft.WM 2026: Hotel des DFB-Teams bietet viel LuxusDas Hotel selbst blickt auf eine lange Historie zurück: Es ist 101 Jahre her, dass Bowman Gray auf den Gedanken kam, seinen Wunsch zu realisieren. Der Industrielle und seine Frau Nathalie kauften in Winstom-Salem ein Stück Land, um sich ihr Traumhaus zu bauen. Gray war ebenso wie die Stadt im US-Bundesstaat North Carolina mit Tabak reich geworden. 1932, sieben Jahre nach Baubeginn, waren die Arbeiten am Graylyn Estate beendet. Die Familie Gray bezog das Anwesen mit den 85 Zimmern und einer Wohnfläche von fast 4300 Quadratmetern – damals das zweitgrößte Haus in North Carolina.Viel Zeit, seinen neuen Luxus zu genießen, hatte Bowman Gray nicht. Er starb nur drei Jahre später während einer Kreuzfahrt an einem Herzinfarkt. 1972 spendete die Familie Gray das Anwesen der Wake Forest University, zu der die Grays eine enge Beziehung pflegten. Mit einem Fond ermöglichten sie bereits 1941 die Gründung eines medizinischen Hochschulzweigs, auch die Gelder für den Bau eines Stadions für Autorennen und Footballspiele stammten einst aus dem Fond.Nachdem die Universität das Anwesen zunächst als Studierendenwohnheim nutzte, ist es seit 1984 ein Boutique-Hotel, in dem noch einige Traditionen aufrechterhalten werden. Um Butter und Scotch, die beiden Hunde der Familie Gray zu ehren, gibt es jeden Nachmittag Butterscotch Cookies. Dazu können Gäste kostenlos auf einen unbegrenzten Vorrat Eiscreme zurückgreifen – der Lieblingssüßigkeit von Bowman Gray.

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Fußball-WM 2026: Das sind die deutschen Gruppengegner

Ein krasser Außenseiter und zwei Abwehrbollwerke: Die Gruppengegner der deutschen Nationalelf heißen Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador – die Teams im Kurzporträt.1. Curaçao (14. Juni in Houston um 19 Uhr MESZ)Die Nationalelf von Curaçao gab vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada ein chaotisches Bild ab. Nach nur zwei Partien wurde der niederländische Trainer Fred Rutten, der vor langer Zeit auch mal Schalke trainiert hat, entlassen – auf Wunsch der Spieler und der Sponsoren. Zuvor hatte Curaçao in Testspielen gegen China und Australien klare Niederlagen kassiert.Also kehrte der Niederländer Dick Advocaat, 78 Jahre alt, auf den Trainerstuhl zurück, den er erst im Februar 2026 aus privaten Gründen geräumt hatte. Die Sehnsucht nach dem Mann, der die Insel vor der Küste Venezuelas sensationell durch die WM-Qualifikation geführt hatte, war wohl zu groß.Curaçao hat sich schon vor dem Turnierstart einen Rekord gesichert. Mit nur rund 160.000 Einwohnern ist die Karibikinsel – ein autonomer Staat innerhalb des Königreichs der Niederlande – das mit Abstand kleinste Land, das sich jemals für eine Fußball-WM qualifiziert hat.Sportlich ist das Team krasser Außenseiter. In der Weltrangliste steht es auf dem 82. Rang. Das Herzstück der Mannschaft bilden die Mittelfeldspieler Leandro Bacuna, der auch Kapitän ist, und Juninho Bacuna. Auch Keeper Eloy Room und die Verteidiger Riechedly Bazoer und Sherel Floranus gehören zu den Stützen. Bester Torschütze in der Qualifikation war Mittelstürmer Gervane Kastaneer, der sein Geld in der malaysischen Liga verdient. Teuerster Spieler im Kader ist der offensive Mittelfeldspieler Tahit Chong, der aktuell einen Marktwert von 4,5 Millionen Euro aufweist und in der 2. englischen Liga spielt. Bis auf zwei Ausnahmen stammen alle Nationalspieler aus den Niederlanden.2. Elfenbeinküste (20. Juni in Toronto um 22 Uhr)Das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste wird kein weiteres „Testspiel“ wie gegen Curaçao. Die Westafrikaner sind ein starker Gegner, besetzt mit einigen Spitzenkräften.Da ist zum Beispiel der Linksaußen Yan Diomande, der für RB Leipzig spielt. Der 19-Jährige ist der Bundesliga-Shootingstar und hat einen Marktwert von 75 Millionen Euro. Oder der Rechtsaußen Amad Diallo, der für Manchester United aufläuft und einen Marktwert von 50 Millionen Euro hat. Oder der Angreifer Bazoumana Touré, der für die TSG Hoffenheim spielt. Organisiert wird das Spiel von Franck Kassie, früher Milan, jetzt bei al-Ahli in Saudi-Arabien unter Vertrag. Der Ex-Frankfurter Evan Ndicka ordnet die Abwehr von AS Rom und der „Elefanten“ – nur um einige Beispiele zu nennen, die für die Qualität des Teams stehen.Bemerkenswert: Nationaltrainer Emerse Faé führte die Mannschaft ohne ein einziges Gegentor durch die WM‑Qualifikation. Das Prunkstück des Teams ist die Abwehr, dafür fehlt ein Torjäger von internationaler Klasse. Beim Afrika-Cup im Januar war die Elfenbeinküste Titelverteidiger, scheiterte aber im Viertelfinale an Ägypten. Für die DFB-Elf wird es die erste echte WM-Prüfung werden.3. Ecuador (25. Juni in East Rutherford um 22 Uhr)Für Ecuador wird die Teilnahme an der WM zur Gewohnheit. Zuletzt waren die Südamerikaner bis auf die Turniere in Südafrika (2010) und Russland (2018) immer dabei. Ihr größter Erfolg ist das Erreichen des Achtelfinales bei der WM in Deutschland 2006. Sonst schieden sie nach der Vorrunde aus. Superstars des Teams sind Mittelfeldspieler Moisés Caceido vom FC Chelsea und Innenverteidiger Willian Pacho von Paris Saint-Germain. Den Deutschen wird Piero Hincapié besser bekannt sein. Der Verteidiger spielte bis 2025 für Bayer Leverkusen und wechselte dann zum FC Arsenal. Kapitän und Rekordtorschütze ist der 36-jährige Mittelstürmer Enner Valencia.Bundestrainer Julian Nagelsmann hält Ecuador für den stärksten Gegner der DFB-Elf. Das liegt daran, dass die Südamerikaner die WM-Qualifikation als Zweiter der Südamerika-Gruppe abschlossen. Sie schnitten besser ab als Brasilien, Kolumbien oder Uruguay. Noch besser war lediglich Weltmeister Argentinien. Die große Stärke des Teams ist die Defensive. In achtzehn Qualifikationsspielen kassierten sie fünf Treffer – schossen aber auch nur 14. Zum Vergleich: Argentinien und Kolumbien erzielten 31 bzw. 28 Tore. Die Deutschen werden vermutlich viel Geduld brauchen, um Ecuadors Abwehrbollwerk zu knacken.Quelle: „transfermarkt.de“

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WM 2026: Das sind die drei Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft

Mit der WM 2026 findet erstmals ein Turnier in drei Gastgeberländern statt. Das heißt auch: Es gibt drei Maskottchen – eines für jedes Land. Die Fifa hat besondere Ziele mit ihnen.Drei Gastgeberländer wird es bei der WM 2026 geben: die USA, Kanada und Mexiko. Und jedes bekommt vom Weltverband Fifa ein eigenes Maskottchen spendiert. Es geht tierisch zu.Maple der Elch wird Kanada vertreten, Zayu der Jaguar Mexiko und der Weißkopfseeadler Clutch die USA. Sie sollen „die lebendige Kultur, die Tradition und den Charakter der jeweiligen Länder“ repräsentieren, schreibt die Fifa, „und stehen für Einheit, Vielfalt und die gemeinsame Begeisterung für den Fußball“. Fifa will Maskottchen der WM 2026 vermarktenDas sind blumige Marketingworte und tatsächlich hat die Fifa mit den drei tierischen Repräsentanten ein bisschen mehr vor, als sie nur in den 16 verschiedenen Stadien des Turniers als „Stimmungskanonen“ (Fifa) auflaufen zu lassen. „Um gezielt auch junge Fans anzusprechen, sind Maple, Zayu und Clutch die ersten spielbaren FIFA-Turniermaskottchen“, schreibt der Weltverband. Sie sollen in Videospielen auftauchen. Als wäre das noch nicht genug, um dem jungen, zahlenden Publikum den Fußball näherzubringen, hat sich die Fifa noch drei kleine Hintergrundgeschichten zu den Maskottchen einfallen lassen. Das sind sie:Maple ist laut Weltverband nicht nur Elch, sondern auch „Street-Style-Künstler, Musikfan und ein leidenschaftlicher Torhüter“ und glänzt obendrein durch „Kreativität, Beharrlichkeit und Individualität“. Die ein oder andere „legendäre Parade“ soll er in der Vergangenheit ebenfalls schon ausgepackt haben. Unabhängig überprüfen ließ sich das nicht. Daneben zeigt er aber auch für Elche typisches Verhalten und „streift durch alle Provinzen und Territorien Kanadas“.Zayu ist der Stürmer des Trios und – wie für Jaguare üblich – sehr wendig und flink. Die Fifa beschreibt die Raubkatze, die aus dem Dschungel kommt, als große Tänzerin, die gerne isst und mexikanische Traditionen lebt. Zayu trage „Mexikos Herz mit Stolz in sich“.Clutch trägt die Kapitänsbinde und spielt im Mittelfeld der Maskottchen. Ein viertes Gastgeberland hätte der Aufstellung nicht geschadet, dann wäre auch noch eine Verteidigung mit dabei. So muss man sich Clutch wohl eher als Sechser vorstellen, der verteidigt und kreativ nach vorne arbeitet. Immerhin kann er fliegen und sich so schnell über den Platz bewegen.

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WM 2026: Das sind alle Fußball-Weltmeister von 1930 bis heute

Die Fußball-WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, ist die 23. in der Geschichte des Sports. Ein Rückblick auf die bisherigen Gewinner.Bei 22 Fußball-Weltmeisterschaften, die bislang veranstaltet wurden, könnte man meinen, es gebe viele verschiedene Nationen, die eine Trophäe ergattern konnten. So ist es aber nicht. Erst acht Länder haben es in der Vergangenheit geschafft, ein Turnier als Sieger zu verlassen: Brasilien, Deutschland, Italien, Argentinien, Frankreich, Uruguay, England und Spanien.Rekord-Weltmeister ist wenig überraschend Brasilien mit fünf Titeln, gefolgt von Deutschland mit vier Titeln. Der Ur-Weltmeister ist Uruguay, welches das allererste Turnier 1930 nicht nur selbst beherbergt, sondern am Ende auch gewonnen hat. Uruguay klingt wie ein Exot auf der Siegerliste? Mitnichten! Auch 1950 packten die Südamerikaner die Trophäe bei der Abreise mit ins Gepäck und lassen damit in der Gesamtrangliste die beiden stolzen Fußballnationen England und Spanien hinter sich, die bislang jeweils erst eine WM gewinnen konnten.Die Liste aller Fußball-Weltmeister:1930 in Uruguay: Uruguay (nach 4:2 gegen Argentinien)1934 in Italien: Italien (nach 2:1 n. V. gegen die Tschechoslowakei)1938 in Frankreich: Italien (nach 4:2 gegen Ungarn)1950 in Brasilien: Uruguay (nach 2:1 gegen Brasilien in der Finalrunde)1954 in der Schweiz: Bundesrepublik Deutschland (nach 3:2 gegen Ungarn)1958 in Schweden: Brasilien (nach 5:2 gegen Schweden)1962 in Chile: Brasilien (nach 3:1 gegen die Tschechoslowakei)1966 in England: England (nach 4:2 n. V. gegen Deutschland (BRD))1970 in Mexiko: Brasilien (nach 4:1 gegen Italien)1974 in Deutschland (BRD): Deutschland (BRD) (nach 2:1 gegen die Niederlande)1978 in Argentinien: Argentinien (nach 3:1 n. V. gegen die Niederlande)1982 in Spanien: Italien (nach 3:1 gegen Bundesrepublik Deutschland )1986 in Mexiko: Argentinien (nach 3:2 gegen Bundesrepublik Deutschland )1990 in Italien: Bundesrepublik Deutschland (nach 1:0 gegen Argentinien)1994 in den USA: Brasilien (nach 0:0 n. V. und 3:2 i. E. gegen Italien)1998 in Frankreich: Frankreich (nach 3:0 gegen Brasilien)2002 in Südkorea/Japan: Brasilien (nach 2:0 gegen Deutschland)2006 in Deutschland: Italien (nach 1:1 n. V. und 5:3 i. E. gegen Frankreich)2010 in Südafrika: Spanien (nach 1:0 n. V. gegen die Niederlande)2014 in Brasilien: Deutschland (nach 1:0 n. V. gegen Argentinien)2018 in Russland: Frankreich (nach 4:2 gegen Kroatien)2022 in Katar: Argentinien (nach 3:3 n. V. und 4:2 i. E. gegen Frankreich)

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WM 2026: Das ist der Spielplan der deutschen Nationalmannschaft

Am 14. Juni steigt die deutsche Nationalmannschaft in die WM 2026 ein. In ihrer Gruppe ist sie der Favorit, allzu leicht wird es aber nicht. So sieht der Spielplan des DFB aus.Ein Selbstläufer ist die Gruppe, die das DFB-Team bei der WM 2026 erwischt hat, nicht. Das Weiterkommen ist trotzdem Pflicht für die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann, die am 14. Juni in das Turnier einsteigt. Hier finden Sie die Übersicht aller WM-Gruppen.WM-Neuling Curaçao ist einer der Gegner in der Gruppe E, dazu noch die Elfenbeinküste und Ecuador. Die Anstoßzeiten der Gruppenphase sind für das deutsche Publikum trotz der Zeitverschiebung gerade noch im Rahmen. Eine Partie beginnt um 19 Uhr und zwei jeweils um 22 Uhr. Der Spielplan des DFB-Teams bei der WM 2026:Gruppenphase Spiel 1: Los geht es am 14. Juni um 19 Uhr deutscher Zeit gegen den Debütanten Curaçao. Ihn als großen Außenseiter der Gruppe zu bezeichnen, würde einem der niederländische Coach Fred Rutten wohl verzeihen, denn genau so ist es. Prominenz gibt es im Kader nicht, die drei wertvollsten Spieler sind laut des Portals „Transfermarkt“ Tahith Chong (Sheffield United), Sontje Hansen (FC Middlesbrough) und Armando Obispo von PSV Eindhoven. Das Spiel findet im NRG Stadium in Houston statt.Gruppenphase Spiel 2: Nach der Pflicht warten auf die Nationalmannschaft noch zwei Küren. Zunächst steht am 20. Juni um 22 Uhr die Elfenbeinküste an, deren Kader schon wesentlich hochkarätiger besetzt ist als der von Curaçao. Unter anderem mit Amad Diallo (Manchester United), Ousmane Diomande (Sporting Lissabon) oder Evan Ndicka (AS Rom) steht internationale Prominenz auf dem Rasen. Trainiert wird die Mannschaft von Emerse Faé. Angepfiffen wird im BMO Field in Toronto.Gruppenphase Spiel 3: Der dickste Brocken wartet am letzten Spieltag auf die Deutschen: Ecuador am 25. Juni um 22 Uhr. In der Mannschaft von Trainer Sebastián Beccacece lauern Topstars wie Moisés Caicedo vom FC Chelsea (Marktwert laut „Transfermarkt“ 110 Millionen Euro), Willian Pacho (Paris Saint-Germain) oder Piero Hincapié vom FC Arsenal. Für den DFB geht es für die Partie an die Ostküste der USA – ins MetLife Stadium in New Jersey.Nach der Gruppenphase bieten sich traditionell verschiedene Möglichkeiten, wie es für die Nationalmannschaft weitergeht. Wird Deutschland Gruppenerster oder -zweiter, zieht es direkt in die K.O.-Phase ein. Bei Platz eins würde das Sechzehntelfinale mit deutscher Beteiligung am 29. Juni um 22.30 Uhr stattfinden, bei Platz zwei wäre es am 30. Juni um 19 Uhr. Durch die große Zahl an teilnehmenden Mannschaften qualifizieren sich auch die acht besten Gruppendritten für das Sechzehntelfinale. Sollte Deutschland eines dieser Teams sein, gäbe es gleich sechs potenzielle Termine (je nachdem, welche Platzierung der DFB innerhalb dieser acht Mannschaften einnehmen würde). Auf das deutsche Publikum würden dann teils undankbare Anstoßzeiten zukommen: 1. Juli, 3 Uhr dt. Zeit1. Juli, 18 Uhr1. Juli, 22 Uhr1. Juli, 3 Uhr2. Juli, 2 Uhr3. Juli, 5 Uhr4. Juli, 3.30 UhrDie weiteren möglichen deutschen Spielansetzungen:Achtelfinale: 4. Juli (23 Uhr), 5. Juli (22 Uhr), 6. Juli (2 Uhr), 7. Juli (2 Uhr) und 7. Juli (22 Uhr)Viertelfinale: 9. Juli (22 Uhr), 10. Juli (22 Uhr), 11. Juli (23 Uhr), 12. Juli (3 Uhr)Halbfinale: 14. oder 15. Juli jeweils um 21 UhrFinale: 19. Juli um 21 UhrWird Deutschland Gruppenletzter, war's das allerdings mit dem WM-Traum, dann ist das Turnier vorbei.

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WM 2026: Diese Regeln sind neu bei der Fußball-Weltmeisterschaft

Kurz vor Beginn der WM 2026 führen die Regelhüter des Fußballs neue Weisungen ein. Vor allem dem Zeitspiel wollen sie an den Kragen. Und der VAR bekommt mehr Befugnisse.Der Modus ist nicht die einzige Neuerung bei der Fußball-WM 2026. Im Frühjahr hat das International Football Association Board (Ifab) neue Regeln für den Weltfußball präsentiert, die auch für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko gelten werden. Das Ifab ist das oberste Konsortium der Regelhüter – was es beschließt, gilt für den kompletten organisierten Fußball, insbesondere für Turniere wie Welt- und Europameisterschaften oder die Champions League. Verbände können manche Leitlinien des Ifab allerdings anpassen oder nicht übernehmen. Das gilt zum Beispiel für den Jugendbereich. Fixe Regeln sind dafür aber Pflicht und unantastbar – etwa die Abseitsregel. Hier gibt es keinen Spielraum. Festgehalten sind die Fußballregeln im „Laws of the Game“.Vor der WM 2026 gibt es ein paar Regel-AnpassungenDie neuen Regeln gelten ab Sommer. Diese Änderungen hat das Ifab beschlossen:Insbesondere das Zeitspiel ist den Regelhütern ein Dorn im Auge. In der Bundesliga etwa beträgt die Netto-Spielzeit – also jene Minuten, in denen tatsächlich der Ball rollt – nur rund 60 von insgesamt 90 Minuten. Als Konsequenz wurden in der jüngeren Vergangenheit schon längere Nachspielzeiten eingeführt, was zu gemischten Reaktionen bei den Mannschaften führte. Jedoch: Sie sind mitunter selbst schuld, denn insbesondere bei Standardsituationen wird oft Zeit geschunden. Das soll sich ändern.Die Acht-Sekunden-Regel für Torhüter, die besagt, dass die Schlussleute den Ball innerhalb von acht Sekunden abschlagen müssen, wird auf Abstöße und Einwürfe erweitert. Hat ein Schiedsrichter das Gefühl, dass das Spiel verzögert werden soll, startet er einen sichtbaren Fünf-Sekunden-Countdown. Ein verzögerter Einwurf führt zu einem Einwurf des Gegners; ein Abstoß, der zu lange dauert, hat eine gegnerische Ecke zur Folge.Ebenfalls beliebt bei Fußballern: Eine Verletzung vortäuschen oder dramatisieren, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Das hat künftig Folgen. Die Behandlungszeit wurde zwar schon immer zur Nachspielzeit dazugerechnet. Neu ist aber, dass ein Spieler, der sich auf dem Feld behandeln ließ oder dessen Verletzung zu einer Spielunterbrechung führte, eine Minute warten muss, ehe er nach der Behandlung wieder auf das Feld darf. Hier gibt es aber eine wichtige Ausnahme. Denn Teams könnten Verletzungen des Gegenübers in Kauf nehmen, um den Gegner für die Zeit nach der Behandlung zahlenmäßig zu schwächen. Darum gilt: Gibt es für ein Foul eine Gelbe oder Rote Karte, darf der verletzte Spieler auf dem Feld behandelt werden und danach direkt im Spiel bleiben. So sollen Fußballer geschützt werden, die tatsächlich behandelt werden müssen.Auch ums Thema Zeitspiel geht es bei der neuen Regel, wonach Spieler, die ausgewechselt werden, das Feld innerhalb von zehn Sekunden verlassen müssen. Dauert es länger, muss der einzuwechselnde Spieler bis zur nächsten Spielunterbrechung warten, bis er mitmachen darf.Weitere Anpassungen betreffen den Videoschiedsrichter (VAR). Er kann neuerdings auch Eckbälle darauf überprüfen, ob sie korrekt entschieden wurden, wenn aus ihnen ein Tor resultiert. Bisher wurde nur das Tor selbst auf Richtigkeit geprüft.Außerdem ist neu, dass der VAR zweite Gelbe Karten eines Spielers überprüfen kann – also jene, die zu einem Platzverweis führen würden. Erste Gelbe Karten werden nur dann gecheckt, wenn der falsche Spieler oder das falsche Team damit bedacht wurden. Regelverstöße, die zu einer Gelb-roten Karte führen würden, aber nicht vom Schiedsrichter erkannt wurden, werden ebenfalls nicht vom VAR korrigiert.Das Ifab hat zudem beschlossen, dass Spieler, die in einer Konfrontation etwas hinter vorgehaltener Hand sagen, mit der Roten Karte bedacht werden. Damit soll ausgeschlossen werden, dass Spieler ihre Gegner beleidigen, man ihnen das aber hinterher nicht nachweisen kann.Rot soll es ebenso geben, wenn Spieler aus Protest gegen den Schiedsrichter den Platz verlassen. Das gilt auch für Offizielle, die ihre Fußballer auffordern, aus Protest das Feld zu verlassen.Bei der WM 2026 gibt es außerdem eine weitere Neuerung, die aber nicht vom Ifab stammt, sondern vom Weltverband Fifa. So soll es in jeder Partie pro Halbzeit eine dreiminütige Trinkpause geben, jeweils nach rund 22 Minuten Spielzeit. Offiziell lautet die Begründung, dass die Pausen zum Schutz der Spieler eingeführt werden. Die Sache ist aber: Pausen wird es in jeder Partie geben, völlig unabhängig vom Wetter. So solle sichergestellt werden, dass für alle Teams die gleichen zeitlichen Belastungen herrschen, schreibt die Fifa.Während Trinkpausen bei hohen Temperaturen durchaus ihren Sinn haben und es bei vergangenen Turnieren im Ermessen der Schiedsrichter bereits solche Pausen gegeben hat, stößt die Einführung der Unterbrechungen in jeder Partie – selbst bei Regen und 15 Grad – auf Kritik. Der Vorwurf lautet, dass die Fifa damit lediglich mehr Möglichkeiten zur Ausstrahlung von Werbung schaffen möchte. ARD und ZDF, zwei der drei übertragenden deutschen Sender, wollen die Pausen jedenfalls nutzen, um Werbung zu zeigen.Hinweis: Dieser Text wurde aktualisiert.

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WM 2026: Wo laufen die Spiele der Weltmeisterschaft im TV und Stream?

Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft müssen bei der WM 2026 wie auch bei vergangenen Turnieren frei empfangbar sein. Doch wo laufen sie? Und wer zeigt die anderen Partien?104 Partien werden während der Fußball-WM 2026 ausgetragen. Das sind nicht nur mehr als je zuvor, das sind auch etliche Stunden vor dem TV, wenn man alle Spiele sehen möchte. 48 Mannschaften nehmen an dem Turnier in den USA, Kanada und in Mexiko in zwölf Gruppen teil, ein so großes Feld an Nationen hat es bei einer WM noch nicht gegeben.Das bedeutet auch für die übertragenden Sender einen großen Aufwand. Doch wer zeigt die Partien in Deutschland im TV und im Stream? Der Hauptrechteinhaber ist die Telekom mit ihrem Bezahlsender „Magenta TV“. Dort laufen alle Begegnungen des Turniers. WM 2026: Hier laufen die Spiele der Deutschen im TV und Stream Damit Fans aber auch im Free-TV Spiele zu sehen bekommen, haben die ARD und das ZDF Sublizenzen erhalten und zeigen insgesamt 60 Partien im linearen Fernsehen und in ihren Mediatheken. Besonders relevant ist das hierzulande natürlich für die Spiele der deutschen Nationalmannschaft, die allesamt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk laufen werden. Das ist der Sendeplan:Das erste deutsche Gruppenspiel gegen Curaçao am Sonntag, 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit zeigt die ARD.Das zweite Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste am Samstag, 20. Juni, um 22 Uhr deutscher Zeit zeigt das ZDF.Das dritte Gruppenspiel gegen Ecuador am Donnerstag, 25. Juni, um 22 Uhr deutscher Zeit zeigt die ARD. Falls Deutschland die Gruppenphase übersteht und ins Sechzehntelfinale einzieht, ist diese Partie im ZDF zu sehen. Bei jedem Weiterkommen des DFB-Teams wechseln sich die Öffentlichen ab – das bedeutet, das Achtel- und Halbfinale laufen in der ARD, das Viertelfinale und auch das Finale laufen im ZDF. Letzteres auch, wenn es ohne deutsche Beteiligung stattfindet. Das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika überträgt ebenfalls das ZDF. Die beiden Halbfinals laufen ebenso in den Öffentlichen.Übrigens: Dass das Eröffnungsspiel, Partien der deutschen Mannschaft, die Halbfinals und das Finale frei empfangbar sein müssen, ist im Medienstaatsvertrag festgeschrieben. Sie gelten als Ereignisse von „erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung“ (Paragraf 13).

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WM 2026: Das sind die Gruppen der Fußball-Weltmeisterschaft

Die Fußball-WM 2026 bringt eine Premiere mit sich: Zum ersten Mal sind 48 Nationen dabei. Das ergibt ein pickepackevolles Teilnehmerfeld mit zwölf Gruppen. Hier die Übersicht. Die Play-offs zur Fußball-WM 2026 sind vorbei – und damit stehen die Gruppen des Turniers fest. Mit der Zunge schnalzen dürften Fußball-Fans beim Anblick der einzelnen Paarungen aber nicht. Eine ominöse „Todesgruppe“, wie es sie bei vergangenen Turnieren immer mal wieder gegeben hat, drängt sich beim Anblick der Gruppen 2026 nicht auf.Das liegt auch am aufgeblähten Teilnehmerfeld. Erstmals sind 48 Mannschaften am Start, dass es da qualitative Schwankungen gibt, ist nur logisch. Deutschlands Gruppe dürfte Bundestrainer Julian Nagelsmann keine Angst machen, Respekt einjagen allerdings schon. Das DFB-Team trifft in der Gruppenphase auf Ecuador, die Elfenbeinküste und Curaçao. Letzterer ist ein WM-Neuling. Davon gibt es beim Turnier fünf: neben Curaçao noch Kap Verde, Usbekistan, Jordanien und den Kongo.Die Gruppen der Fußball-WM 2026 in der Übersicht:Gruppe AMexikoSüdkoreaSüdafrikaTschechienGruppe BKanadaSchweizKatarBosnien und HerzegowinaGruppe CBrasilienMarokkoHaitiSchottlandGruppe DUSAAustralienParaguayTürkeiDas ist die deutsche Gruppe bei der WM 2026Gruppe E (die deutsche Gruppe)DeutschlandEcuador (deutscher Gegner am 25. Juni, 22 Uhr deutscher Zeit)Elfenbeinküste (20. Juni, 22 Uhr)Curaçao (14. Juni, 19 Uhr)Gruppe FNiederlandeJapanTunesienSchwedenGruppe GBelgienIranÄgyptenNeuseelandGruppe HSpanienUruguaySaudi-ArabienKap VerdeGruppe IFrankreichSenegalNorwegenIrakGruppe JArgentinienÖsterreichAlgerienJordanienGruppe KPortugalKolumbienUsbekistanDR KongoGruppe LEnglandKroatienGhanaPanamaDie Fußball-WM 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt und beginnt am 11. Juni um 21 Uhr deutscher Zeit mit dem Auftaktspiel zwischen Mexiko und Südafrika im Aztekenstadion in Mexiko City. Das Endspiel wird am 19. Juli um 21 Uhr im MetLife Stadium in New Jersey angepfiffen.

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Erneuter Zusammenbruch: „Es geht ihm gut“ – wie es nach dem Schock mit Eriksen weitergeht

Wie geht es Fußball-Profi Christian Eriksen nach seinem erneuten Zusammenbruch? Sein Teamarzt hat Auskunft gegeben, aber die nächste Frage ist: Spielt er weiter?Die Erinnerung kam sofort wieder hoch. „Es war dasselbe Gefühl. Dasselbe Gefühl der Ohnmacht. Es hatte fünf Jahre lang in mir geschlummert“, sagte Peter Möller.Der Sportdirektor der dänischen Nationalmannschaft war dabei, als Christian Eriksen 2021 während des EM-Spiels gegen Finnland einen Herzstillstand erlitt. Und er saß wieder auf der Tribüne, als der Fußball-Profi des VfL Wolfsburg am Sonntagabend beim Länderspiel gegen die Ukraine erneut auf dem Spielfeld zusammenbrach. Rein medizinisch betrachtet sind beide Vorfälle unterschiedlich akut. Vor fünf Jahren musste Eriksen noch auf dem Rasen in Kopenhagen wiederbelebt werden. Er bekam kurz danach einen Herzschrittmacher implantiert und konnte seine Karriere erst ein halbes Jahr fortsetzen. Diesmal war der 34-Jährige schnell wieder bei Bewusstsein und ging aus eigener Kraft zu dem Krankenwagen, der ihn in ein Krankenhaus in Odense fuhr. Doch wie geht es jetzt weiter? Wird er noch einmal spielen? Und wenn ja – was machen solche Momente mit ihm, seiner Familie und seinen Mitspielern? Antworten auf die wichtigsten Fragen.Wie geht es Christian Eriksen?Der dänische Fußball-Verband DBU gab schon sehr schnell nach dem Zusammenbruch erste Entwarnung. Und bestätigte diesen Eindruck auch am Morgen danach: „Ich habe heute Morgen mit Christian gesprochen und es geht ihm gut. Er ist bei seiner Familie und bei guter Laune. Es wird erwartet, dass er bald entlassen wird und nach Hause zurückkehren kann“, wird der Nationalmannschafts-Arzt Morten Boesen in einem Statement zitiert. Eriksen selbst teilte diese Mitteilung in den sozialen Medien.Was ist die Ursache für den Zusammenbruch?Eine genaue Diagnose liegt dazu noch nicht vor. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit Christian und den Ärzten im Krankenhaus“, sagte Boesen.Der dänische Teamarzt deutete zumindest an, dass Eriksens Herzrhythmus erneut gestört gewesen sein könnte, dies den Zusammenbruch auslöste und der Defibrillator darauf hin einen Stromstoß abgab, der seinen Zustand wieder stabilisierte. „Der Herzrhythmus war wieder normal, nachdem der Herzschrittmacher seine Aufgabe erfüllt hatte“, sagte Boesen dazu.Dänische Medien zitierten jedoch auch den Forschungsleiter des dänischen Kardiologen-Verbands, der noch eine andere mögliche Ursache ins Spiel bringt. Danach könnten auch eine Dehydrierung oder eine leichte Erkrankung erst einen zu schnellen Herzrhythmus und danach den Herzschrittmacher ausgelöst haben. Nach dieser These könnte der Defibrillator selbst der Auslöser für den Zusammenbruch gewesen sein, denn: Ein kleiner Stromstoß, den das Gerät auslöst, könne sich anfühlen, „als würde man einen Tritt von einem Pferd gegen die Brust bekommen“, wird der Professor Gunnar Gislason zitiert.Was auch immer der Auslöser war: Teamarzt Boesen stellte klar, dass es in den vergangenen Wochen und Monaten keine Anzeichen für irgendein Herzproblem bei Eriksen gab. „Dann hätten wir ihn nicht spielen lassen“, sagte er.Wie reagiert der VfL Wolfsburg?Nach Stationen bei Weltclubs wie Manchester United und Inter Mailand war Eriksen erst im vergangenen September zum VfL Wolfsburg gewechselt. Und eigentlich waren genau für diese Woche Gesprächen geplant, ob sich Dänemarks Rekordnationalspieler auch nach dem Bundesliga-Abstieg vorstellen kann, weiter für den Volkswagen-Club zu spielen. Doch diese Gespräche sind erst einmal hinten angestellt.„Im ersten Moment war es ein Schock, weil wir alle die Bilder von 2021 noch vor Augen haben“, sagte Wolfsburgs Sport-Geschäftsführer Dieter Hecking am Montag. „Wir haben unmittelbar Kontakt zum Mannschaftsarzt der dänischen Nationalmannschaft aufgenommen, der uns umfassend informiert hat. Wir stehen nach wie vor in engem Austausch, auch mit Christian direkt. Wir sind erleichtert, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht und warten jetzt die weitere Entwicklung ab. Unsere Gedanken sind bei ihm und seiner Familie. Er bekommt unsere vollste Unterstützung.“Will Christian Eriksen noch einmal weiterspielen?Nach seinem Herzstillstand bei der EM 2021 war für Eriksen schnell klar: Er will seine Karriere unbedingt fortsetzen. Er möchte als Fußballer in Erinnerung bleiben und nicht nur als derjenige, der auf einem Spielfeld zusammenbrach.Mittlerweile ist er fünf Jahre älter und selbst der dänische Sportdirektor Peter Möller sagte: “Ich finde es absolut legitim, danach zu fragen. Aber ich weiß es nicht. Es liegt an Christian, einzuschätzen, was er möchte.“Der Sonntagabend brachte alle noch einmal in einen emotionalen Ausnahmezustand. Eriksens Ehefrau Sabrina Kvist Jensen musste 2021 von seinen Mitspielern gestützt werden und begleitete ihren Mann auch diesmal ins Krankenhaus. Bilder zeigen dänische Mitspieler wie den Wolfsburger Joakim Maehle oder Andreas Christensen vom FC Barcelona, die schon vor fünf Jahren dabei waren und auch diesmal auf dem Rasen in Tränen ausbrachen.„Wir haben sichergestellt, dass niemand allein nach Hause fährt“, sagte Möller. “Die Spieler reisen entweder mit ihren Eltern oder ihrer Familie ab oder gemeinsam als Gruppe.“ Zudem bietet der dänische Verband seinen Spielern wie schon bei der EM 2021 psychologische Hilfe an. „Das Team um den Krisenpsychologen steht bereit. Und es liegt am einzelnen Spieler, den Kontakt zu suchen“, sagte Möller. “Vielleicht verspürt ein Spieler erst nach zwei oder drei Tagen das Bedürfnis, mit jemand anderem als seiner Familie zu sprechen.“

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WM 2026: In diesem Modus finden die Spiele der Weltmeisterschaft statt

Die WM 2026 ist die erste, in der insgesamt 48 Nationen an den Start gehen. Das hat auch Auswirkungen auf den Modus in der Gruppen- und K.O.-Phase. So sieht er aus.Zwölf Gruppen gibt es bei der WM 2026 – so viele, wie noch nie bei einer Weltmeisterschaft im Fußball. Das sorgt nicht nur dafür, dass der Spielplan so voll ist wie noch nie – 104 Partien werden ausgetragen –, es hat auch einen neuen Modus zur Folge. An der Größe der Gruppen ändert sich erst mal nichts. Wie gewohnt sind es in jeder von ihnen vier Nationen, die im Modus „Jeder gegen Jeden“ antreten. Neu bei einer WM ist aber, dass nicht nur die Erst- und Zweitplatzierten eine Runde weiterkommen, sondern auch die acht besten Dritten aus allen Gruppen. Deren Rangfolge wird zunächst durch die erzielten Punkte ermittelt. Bei Punktgleichheit entscheidet das Torverhältnis. Ist auch das ausgeglichen, entscheidet die Zahl der erzielten Tore. Nächstes Kriterium wäre die Fair-Play-Wertung: Es gibt Minuspunkte für Karten – je weniger davon, desto besser. Und sollten all diese Kriterien nicht greifen, wird ausgelost.Die Gruppenphase beginnt am 11. und endet am 28. Juni.Modus der WM 2026: Erstmals gibt es ein SechzehntelfinaleWenn sie durch ist, folgt vom 28. Juni bis 4. Juli die nächste WM-Neuerung: das Sechzehntelfinale, das 32 Teams erreichen. Während Partien der Gruppenphase auch unentschieden enden können, ist das Sechzehntelfinale eine K.O.-Runde, in der Spiele rein theoretisch bis zum Elfmeterschießen gehen könnten. Danach biegt die WM auf ihre gewohnte Bahn ein, in Richtung Achtelfinale. Dessen Begegnungen finden vom 4. bis 7. Juli statt. Ist das Achtelfinale vorbei, müssen WM-Fans stark sein, denn am 8. Juli wartet der erste spielfreie Tag des Turniers. Es dürfte zu verschmerzen sein, schon am 9. Juli geht es mit den Spielen des Viertelfinales weiter. Das letzte von ihnen wird am 12. Juli angepfiffen.Und dann geht die WM in die heiße Phase, mit den Halbfinalspielen am 14. und 15. Juli. Für die Teams, die die beiden Partien verlieren, ist wie üblich aber noch nicht Schluss. Am 18. Juli findet für sie das Spiel um Platz drei statt. Einen Tag später, am 19. Juli, steht schließlich das Spiel der Spiele an: das Finale.Wie der Spielplan der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 aussieht, lesen Sie hier.

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French-Open-Finale: „Dämonen besiegt“: Zverev bereit für neue Tennis-Heldentaten

Tennisprofi Alexander Zverev hat nach dem French-Open-Sieg Lust auf mehr. Einen Tennis-Boom wie einst Boris Becker wird er nicht auslösen, aber sein Triumph ist eine Botschaft an Diabetes-Erkrankte.Schon vor der großen Titel-Party in der Pariser Nacht ließ es Alexander Zverev am Ort seines emotionalen Grand-Slam-Triumphs krachen. „Ehrlich gesagt bin ich schon etwas angetrunken, deshalb wiederhole ich mich etwas öfter als sonst“, sagte der Tennisstar auf der Pressekonferenz mit einem Grinsen im Gesicht. Der Blick des glückseligen Hamburgers schweifte bei den Antworten immer wieder zum Coupe des Mousquetaires, der neben ihm auf dem Tisch stand. Als der 29-Jährige die Silber-Trophäe kurz vor Mitternacht abgeben musste, gab er ihr einen innigen Kuss und sagte: „Mach's gut, ich sehe dich gleich wieder.“„Gefühl, dass ich es wieder schaffen kann“Zverev hat mit dem Gewinn seines Sehnsuchts-Titels bei den French Open eine „Erfüllung“ erlebt, wie er es ausdrückte. Und vielleicht auch „seine eigenen Dämonen besiegt“, wie es der „Guardian“ beschrieb. Auf jeden Fall fühlt er sich jetzt, befreit vom ganz großen Titeldruck, besser gerüstet für weitere Grand-Slam-Großtaten.„Jetzt, wo ich gewonnen habe, habe ich das Gefühl, dass ich es wieder schaffen kann“, sagte der Olympiasieger von 2021. Der dramatische 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5:7), 6:1-Finalerfolg gegen den Italiener Flavio Cobolli (24) nahm eine große Last von seinen Schultern. „Ich hoffe, dass auch mental bei mir irgendwas aufgeplatzt ist“, sagte er: „Natürlich möchte ich noch ein paar davon gewinnen.“Becker: Zverev findet „neue Seite in seinem Lebenswerk“Die nächste Chance dazu gibt es beim Rasen-Klassiker Wimbledon, der in drei Wochen beginnt. Doch Rasen ist nicht sein bevorzugter Belag, und der italienische Weltranglistenerste Jannik Sinner wird dann mit aller Macht versuchen, das frühe Aus in Paris nach einem körperlichen Einbruch geradezurücken. Und der verletzte Spanier Carlos Alcaraz arbeitet fleißig an seinem Comeback und dürfte im September bei den US Open starten. Zverev werde sich den beiden Ausnahmekönnern jetzt mit einem anderen Selbstvertrauen stellen, ist sich Boris Becker sicher. Aufgrund seiner drei vorangegangenen Niederlagen bei Grand-Slam-Finals habe sich Zverev „als Loser gefühlt“, sagte der dreimalige Wimbledon-Gewinner bei Eurosport: „Er hat jetzt eine neue Seite in seinem Lebenswerk gefunden.“ Zverev sei als Grand-Slam-Champion „jetzt in einem ganz besonderen Club – und das fühlt sich verdammt gut an“. Auch Bundeskanzler Merz gratuliertDass er auf dem Weg dorthin beim Sandplatz-Spektakel keinen einzigen Top-Ten-Spieler schlagen musste, dass Alcaraz verletzt fehlte und Sinner früh scheiterte - all das macht für Zverev den Triumph nicht weniger wert. „Wenn Sie mich als den schlechtesten Spieler bezeichnen, der je einen Grand Slam gewonnen hat, ist mir das im Moment völlig egal“, sagte er gutgelaunt in Richtung eines Journalisten. Von zahlreichen Sportstars wie Thomas Müller, Rafael Nadal und Angelique Kerber erreichten ihn via Social Media Glückwünsche. Sogar der Bundeskanzler meldete sich bei X zu Wort und schrieb: „Diese starke Leistung begeistert ein ganzes Land.“ Zverev: Sieg soll Diabetes-Erkrankte ermutigenEinen Tennis-Boom wie einst Becker wird Zverev zwar eher nicht auslösen. Aber er hat als Vorbild für viele an Diabetes erkrankte Menschen etwas anderes geschafft. Es sei auch wichtig für die Eltern und Kinder zu sehen, „dass man mit dieser Krankheit vieles erreichen kann, alles erreichen kann, seine Träume auch erfüllen kann“, sagte er. Zverev ist seit Kindheitstagen an Typ-1-Diabetes erkrankt, deswegen musste er sich auch im Finale Insulin spritzen. Seine Familie hat ihn bei all den Problemen immer unterstützt. Bei seiner Siegerrede hatte Zverev ganz bewusst das Wort „wir“ benutzt, als er seine Erleichterung über die Grand-Slam-Ehren beschrieb. Deswegen durften Vater, Bruder, Mutter und Oma auch die Trophäe halten. Und sogar Dackel Mishka, um dessen Gesundheit Zverev vor ein paar Wochen nach einem Golfcart-Unfall so sehr gebangt hatte, durfte mit aufs Siegerfoto. Seine zuletzt beruflich eingespannte Freundin Sophia Thomalla wollte zur Titel-Party nachreisen. Wohlfühl-Blase half beim AbschottenZverev wählte in den vergangenen Jahren trotz aller Kritik ganz bewusst diese Wohlfühl-Blase mit Vater Alexander Zverev senior und Bruder Mischa Zverev als Manager - und profitierte davon in Paris. Hier konnte er sich bestens abschotten vom großen Titeldruck. Erst im Finale wurde er nervös, die Krämpfe ab dem vierten Satz hätten „eher mentale“ Gründe gehabt, verriet er. Und sie hätten ihm sogar geholfen: „Ich habe danach einfach losgelassen.“Als Zverev beim Rundgang durch die Anlage mit dem Pokal im Arm seinen Namen auf der Sieger-Ehrentafel eingraviert sah, sagte er laut „endlich“ und streichelte einmal drüber. „Es gab immer die Fragen: Wird es jemals passieren? Wann wird es passieren? Ich bin froh, dass wir jetzt die Antworten haben.“ 2022 im Rollstuhl, 2026 mit dem PokalNach seinem gewonnenen Matchball hatte sich Zverev auf den Sand des Court Philippe Chatrier fallen gelassen und geschluchzt. An selber Stelle hatte er das vor vier Jahren auch getan - allerdings aus einem völlig anderen Grund: Damals war er im Halbfinale gegen Nadal böse umgeknickt und hatte sich einen mehrfachen Bänderriss im Fuß zugezogen. Zverevs Zweifel, ob er jemals wieder auf Top-Niveau spielen und irgendwann einen Grand-Slam-Titel gewinnen kann, sind jetzt weg. „Das kann mir keiner mehr nehmen.“

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Formel 1 in Monaco: Glück mit Kardashian: Hamilton spürt endlich Ferrari-Liebe

Lewis Hamilton ist plötzlich der erste Verfolger von Formel-1-Wunderjunge Kimi Antonelli. Was hat Kim Kardashian mit seinem Aufschwung zu tun?Dem Luftküsschen für Glücksbringerin Kim Kardashian ließ Formel-1-Altmeister Lewis Hamilton die freundliche Ermahnung für Super-Teenager Kimi Antonelli folgen. „Das sind jetzt zu viele Siege, Kumpel“, raunte der Rekordchampion dem 19 Jahre alten Monaco-Gewinner zu, der im Eiltempo dem Titel des jüngsten Weltmeisters entgegen rast. Dass Antonelli wie schon zuvor in Kanada wieder den ersten Sieg von Hamilton im Ferrari verhinderte, tat der guten Laune des Briten aber keinen Abbruch.Das lag zum einen wohl an der Anwesenheit von Reality-TV-Ikone Kardashian, die von Hamilton aus der Fürstenloge übermütig mit Champagner bespritzt wurde. Seit einiger Zeit zeigen sich die beiden privat miteinander, die Gerüchte um eine Beziehung verdichten sich. „Es ist toll, gute Leute um sich zu haben, die mich unterstützen. Sie tut das jeden Tag“, ließ Hamilton wissen. Und auch beruflich genießt der 41-Jährige seinen dritten Frühling nach den Triumphen mit McLaren und Mercedes. „Ich kann gar nicht glauben, dass ich Zweiter in der WM bin, darüber bin ich wirklich glücklich und dankbar“, sagte der siebenmalige Weltmeister, auch wenn ihn schon 66 Punkte von Seriensieger Antonelli trennen. Nach einem verkorksten Premierenjahr bei der Scuderia habe er jetzt „das Gefühl, die Leute daran erinnern zu müssen, wer ich bin“. Hamilton: „Jetzt ernte ich die Früchte“Das gelingt Hamilton inzwischen wieder beeindruckend. Mit dem achten Podiumsplatz in Monte-Carlo stellte er die Bestmarke von Ikone Ayrton Senna ein. Auch wenn Hamilton älter ist als Antonelli und der Monaco-Dritte Isack Hadjar (21) zusammen, sieht er mehr denn je noch eine erfolgreiche Zukunft für sich in der Formel 1. „Es ist ein Privileg hier zu sein, immer noch einer von 22 Fahrern in diesem Sport zu sein“, sagte er.Nach dem jüngsten Aufschwung könne der erste Sieg in Rot für ihn „näher nicht sein“, gab sich Hamilton überzeugt. Teamchef Frédéric Vasseur vermerkte erfreut das gewachsene Selbstvertrauen seines Superstars, der sich auch im Auto wieder wohler fühle. „Das ist ermutigend und spiegelt den Fortschritt, den wir als Team gemacht haben“, stellte Vasseur fest. Im Gegenzug bedankte sich Hamilton für die Rückendeckung beim 58-Jährigen, der ein wichtiger Faktor für seinen Wechsel von Mercedes gewesen war. „Letztes Jahr war echt hart für uns, wir haben ihn um bestimmte Veränderungen angebettelt, er hat sie umgesetzt, und jetzt ernte ich die Früchte“, erklärte Hamilton.Leclerc fühlt sich „wie ein Idiot“In der internen WM-Hierarchie ist er vorerst auch an Stallrivale Charles Leclerc vorbeigezogen. Der Monegasse fühlte sich bei seinem Heimspiel erst durch die Boxenstrategie gegen Hamilton benachteiligt, dann schob er sein Unfall-Aus auf die Bremsen seines Dienstwagens. „Ich würde es hassen, mich im Spiegel anzusehen und zu sehen, wie ich Ausreden suche, wenn ich einen Fehler mache. Deshalb bin ich vor der Kamera immer unverblümt ehrlich. Aber heute nehme ich das alles nicht hin“, schimpfte der 28-Jährige.Wie „ein Idiot“ habe ihn das Bremsversagen aussehen lassen, klagte Leclerc. Immerhin sei eine Lösung in Sicht, beim nächsten Rennen in Barcelona am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) erhalte er ein neues Bremssystem. Die schlechte Stimmung in der Garage nebenan war für Hamilton kein Thema. Er genießt es, endlich bei Ferrari angekommen zu sein. „Ich finde es toll zu sehen, dass diese Liebe im Team wieder neu entflammt ist und sie auch an mich glauben“, sagte der Brite. Er habe nun auch eine bessere Vorstellung davon, wohin er das Team für weitere Verbesserungen führen müsse.Das hätten ihm auch die jüngsten Duelle mit Antonelli und seinem Mercedes gezeigt. „Er ermutigt mich, ein höheres Niveau anzustreben. Er erinnert mich an mich selbst in 2007“, sagte Hamilton und ließ den neben ihm sitzenden WM-Spitzenreiter wissen: „Ich tue mein Bestes, um ihn für den Rest des Jahres zu jagen.“

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Fußball-Nationalmannschaft: Nagelsmanns College-Leben nach den Chicago-Vibes

Vom Großstadt-Trubel in Chicago auf den Uni-Campus in Winston-Salem: Was auf das DFB-Team vor dem WM-Auftakt noch wartet - und warum der Bundestrainer das amerikanische Sportflair so sehr schätzt.Nach der Ankunft auf dem Smith Reynolds Airport umgibt Joshua Kimmich und seine Kollegen im heißen North Carolina ganz viel Grün. Das herrschaftliche Ambiente rund um das WM-Quartier „The Graylyn Estate“ mit schmucken Villen an hügeligen, kaum befahrenen Straßen passt so gar nicht mehr zu den elektrisierenden Großstadt-Vibes von Chicago. Dort hatten die Fußball-Nationalspieler ihre möglichst lange WM-Reise mit dem 2:1 gegen die USA gestartet. Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina. Das ist der Ort, an dem Julian Nagelsmann jetzt der finale WM-Feinschliff gelingen muss. Hier soll Teamsenior Manuel Neuer nach seiner Malaise mit der Wade wieder ganz fit fürs DFB-Comeback werden. Hier sollen Jamal Musiala und Florian Wirtz den verzaubernden „Wusiala“-Modus wieder richtig einschalten. Erste Zielmarke ist der WM-Auftakt am Sonntag (19.00 Uhr/ARD) in Houston gegen Curaçao.Kleines Schlösschen im GrünenWinston-Salem: 250.000 Einwohner, alles mindestens eine Nummer kleiner, amerikanisches Kernland und die Wake Forest University mit ihrem imposanten Sportcampus als Trainingsgelände. Das alles brachte den Bundestrainer seit seiner ersten Besichtigung 2025 immer wieder ins Schwärmen. Mit seinem sandfarbenen Cap mit dem „Wake“-Schriftzug auf dem Kopf war der Bundestrainer damals sofort begeistert. Er warf ein paar Basketbälle in der Halle, in der NBA-Star Tim Duncan einst seine Karriere startete.Der Bundestrainer als College-BoyNagelsmann findet das College-Leben super. Er liebt die Fokussierung auf den Sport in Amerika. „Das ist eine ganz, ganz besondere Atmosphäre. Jeder wünscht einem Glück, auch vor dem Spiel, auch für dieses Spiel, obwohl sie ein anderes Trikot anhaben. Das kennt man jetzt aus Europa nicht immer. Das ist schon sehr besonders irgendwie. Sie haben einen guten Sportsgeist“, sagte Nagelsmann nach dem Sieg in Chicago über das US-Flair, das auch den Campus mit dem Spry Stadium umgibt.Alles ist dort vorbereitet für die DFB-Stars. Das Gelände mit der großen Turnhalle und den drei Fußballfeldern ist mit einem hohen schwarz-rot-goldenen Banner vor allen neugierigen Blicken geschützt. Und mit einer fetten Aufschrift „Danke Winston-Salem, Thanks Winston-Salem“ versehen. Die Gastgeber setzen auch ein optisches Signal. Am Reynolds Building, einem turmhohen Symbol für die Tabakindustrie, die die Region prägte, weht schon die deutsche Fahne in luftiger Höhe unter den Stars and Stripes, der allgegenwärtigen US-Fahne. Nagelsmann wird diese Freundlichkeiten schätzen. Zeit für Symbolik hat er aber nicht mehr. Fürs erste Training war aber noch Party-Time angesagt. 3.000 Fans hatten sich in Windeseile die Tickets für die öffentliche Übungseinheit am Ankunftstag besorgt. Kai Havertz, Musiala, Wirtz, das sind die Namen, die auch junge Soccer-Fans in North Carolina kennen. Einmal muss jeder WM-Teilnehmer die Tore zum Trainingsplatz öffnen, schreibt die FIFA vor. Das wollte der Bundestrainer schnell erledigt haben. Öffentlichen Trubel gab es für seinen Geschmack schon in Chicago genug. „Wenn ihr uns alle ein bisschen in Ruhe lasst und nicht alles fotografiert, dann kann man sich frei bewegen“, sagte der Bundestrainer, bevor er den DFB-Stars nochmal einen freien Sonntag in der Metropole am Lake Michigan gegeben hatte. Ruhe, die wird es im Hotel, gleich um die Ecke des Trainingsplatzes, reichlich geben. Das Graylyn Estate, eine schlossartige Hochzeits-Location mit viel Marmor, schwerem Holz und Kronleuchtern entspricht möglicherweise nicht den Lebensgewohnheiten der Generation „Wusiala“. Wontorras Zweifel sorgen für DebattenNach einer Inspektionsreise von TV-Moderatorin Laura Wontorra wurde nach deren Kommentar breit diskutiert, ob Winston-Salem generell ein Ort sei, an dem junge Männer zu Weltmeistern werden können. Allerdings: Das legendäre Campo Bahia - Quartier der letzten deutschen Weltmeister 2014 - lag zwar am Meer, war aber ein Idyll in der totalen Einöde. Wer weg wollte, musste mit einer rostigen Fähre fahren. Rund ums Graylyn können sich alle mit dem Fahrrad oder Golf-Cart bewegen.  Für die DFB-Stars ist der Einzug eine gewisse Überraschung. Hierhin hatte es noch keinen der 27 Fußball-Profis in der Karriere verschlagen. „Ich habe ein Video gesehen. Wir freuen uns“, sagte Havertz über das Quartier. Ouedraogo als EmpfangskomiteeNagelsmann sind Rückzugsmöglichkeiten in der Hatz des XXL-Turniers wichtig. Schon vor der Anreise war der Zutritt auf das weiträumige Gelände abgesperrt. Das schmiedeeiserne Gitter mit den spitzen Zacken war geschlossen. Das galt nicht für Assan Ouedraogo. Der 20-Jährige konnte problemlos passieren. In einer schwarzen Limousine kam der für den verletzten Lennart Karl nachnominierte Leipziger schon am Sonntag am Hotel an - einen Tag vor der Reisegruppe aus Chicago.

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Pressestimmen: „Zverev regiert in Paris und sichert sich einen Platz unter den Tennisgrößen“

Endlich hat er es geschafft: Alexander Zverev gehört nun auch zum Kreis der Grand-Slam-Sieger. Auch die internationale Presse ist voll des Lobes für den Deutschen.Alexander Zverev ist am Ziel seiner Träume. Nach seinem Sieg bei den French Open findet auch die internationale Presse warme Worte für den deutschen Tennisspieler. Nur in einem Land leiden die Medien eher mit dem Verlierer.Großbritannien„The Guardian“: „Zwei Wochen voller nervenaufreibender Spannung und Anspannung bei einem der chaotischsten Grand-Slam-Turniere der Herren der letzten Zeit fanden einen passenden Abschluss, als ein nervenaufreibendes Psychodrama damit endete, dass der an Position drei gesetzte Alexander Zverev seinen ersten Grand-Slam-Titel holte, indem er seine eigenen Dämonen besiegte und das Finale der French Open mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 (5), 6:1 gegen den an Position 10 gesetzten Flavio Cobolli gewann.“„The Telegraph“: „Alexander Zverev überwindet seine Nervosität und gewinnt endlich einen Grand-Slam-Titel.“„The Mirror“: „Alexander Zverev gewinnt die French Open und knackt mit seinem ersten Grand-Slam-Sieg den Jackpot von 2,4 Millionen Pfund.“Frankreich„Le Parisien“: „Es war ein langes Warten, doch Alexander Zverev ließ sich die Chance seines Lebens nicht entgehen. Als klarer Favorit nach dem Rückzug von Carlos Alcaraz und dem frühen Ausscheiden von Jannik Sinner und Novak Djokovic gewann der 29-jährige Deutsche und Nummer 3 der Welt die French Open.“„L’Équipe“: „Hört endlich auf, ihn als den besten Spieler der Welt zu bezeichnen, der noch keinen Grand-Slam-Titel gewonnen hat. Wie Andre Agassi, Goran Ivanisevic und Dominic Thiem musste auch Alexander Zverev bis zu seinem vierten Finale warten, um seinen ersten Grand-Slam-Pokal in die Höhe zu stemmen. Die Geschichte wird sich eher daran erinnern, dass es bei den French Open geschah, als an die Einzelheiten des Finales.“Herz allein reichte Flavio Cobolli, der im Finale von Roland Garros gegen Alexander Zverev unterlag, nicht ausItalien„Gazzetta dello Sport“: „Ein großartiger Cobolli reicht nicht aus, Roland Garros gehört Zverev! Flavio zwingt ihn in den fünften Satz, bricht dann aber ein.“„Tuttosport“: „Cobolli – Zverev: Das Märchen endet im fünften Satz – Roland Garros geht an den Deutschen.“„Corriere dello Sport“: „Herz allein reichte Flavio Cobolli, der im Finale von Roland Garros gegen Alexander Zverev unterlag, nicht aus. Der römische Tennisspieler hielt vier Sätze lang durch, musste sich jedoch im fünften Satz geschlagen geben und überließ dem deutschen Tennisspieler den Sieg.“Schweiz„Blick“: „Sascha Zverev ist ein Grand-Slam-Sieger. An diese Tatsache muss sich auch der Deutsche erst noch gewöhnen. Seine ersten drei Major-Finals hatte der 29-Jährige alle verloren. Phasenweise hatte er – auch angesichts der Dominanz von Carlos Alcaraz und Jannik Sinner – den Glauben an einen ganz großen Titel schon verloren.“Österreich„Kronen Zeitung“: „Triumph in Paris! Zverev besiegt Grand-Slam-Fluch. Wie einst Dominic Thiem holte Zverev in seinem vierten Grand-Slam-Finale den überfälligen ersten Titel, seinen insgesamt 25. Gegen Thiem hatte er ja 2020 im Finale der US Open nach einem dramatischen Spiel verloren.“„Kurier“: „Nervenschlacht bei den French Open: Zverev krönt sich zum Grand-Slam-Champ. In Deutschland, und nicht nur in Deutschland, waren viele Augen auf Alexander Zverev gerichtet. Schafft er es endlich? Gewinnt er nach drei Finalniederlagen doch noch ein Grand-Slam-Turnier? Er tat es.“Spanien„Marca“: „Zverev regiert in Paris und sichert sich einen Platz unter den Tennisgrößen. Alexander Zverev fiel endlich eine schwere Last von den Schultern.“

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WM 2026: Wenn Träume wahr werden: Diese Länder sind erstmals dabei

Curaçao, Jordanien, Kap Verde und Usbekistan konnten die Ausweitung der WM auf 48 Mannschaften nutzen und sind erstmalig qualifiziert. Das ist von den Newcomern zu erwarten.Am 11. Juni beginnt die Fußball-WM in Kanada, den USA und Mexiko. Die FIFA hat sich dazu entschieden, die Teilnehmerzahl von den üblichen 32 auf 48 Mannschaften aufzustocken. Vier dieser Startplätze haben sich Nationalmannschaften gesichert, die nun zum ersten Mal dabei sein werden. Das ist von den Neulingen fußballerisch zu erwarten.Jordanien Jordanien hat es im zehnten Anlauf endlich geschafft, sich für die WM zu qualifizieren. Seit dem Finaleinzug des AFC Asian Cup 2023 geht der Trend für „Al-Nashama“ – die Tapferen, wie sie in ihrer Heimat genannt werden – steil bergauf. Der aktuelle Kader gilt als der fußballerisch stärkste in der Geschichte Jordaniens. Die goldene Generation um ihren bekanntesten Spieler Mousa Al-Taamari setzt auf ihre Mentalität, kompakte Defensive und überfallartiges Umschaltspiel. Nachdem sie sich als Gruppenzweiter mit nur einer Niederlage in der Asien-Runde durchgesetzt hatten, gab es in der konstitutionellen Monarchie landesweite Feierlichkeiten und Glückwünsche des Königshauses. In der Gruppe J treffen sie mit dem amtierenden Weltmeister Argentinien, Algerien und Österreich auf starke Konkurrenz.Kap VerdeDer drittkleinste WM-Teilnehmer aller Zeiten kommt von einem Vulkaninsel-Archipel vor der Küste Westafrikas. Auch wenn viele der aktiven Spieler in anderen Ländern leben und nur durch ihre Wurzeln für die Kapverdischen Inseln spielberechtigt sind, überzeugte die ehemals portugiesische Kolonie in der Qualifikation durch ihre starke Defensivarbeit. Sieben der zehn Quali-Spiele absolvierten die „Tubarões Azuis“ – die blauen Haie – dabei ganz ohne Gegentor. Dazu kommt eine enorme Heimstärke, jedes der fünf Heimspiele wurde gewonnen. Auch bei den Kapverden ist ein fußballerischer Aufwärtstrend zu erkennen. Kurios: Die Kapverden standen schon 2014 kurz vor der Qualifikation. Der Einsatz eines gesperrten Spielers hatte zur Folge, dass die FIFA sie von der finalen Qualifikationsrunde ausschloss. Jetzt treffen sie in Gruppe H auf den Europameister Spanien, Saudi-Arabien und Uruguay.UsbekistanNach mehreren haarscharfen Verfehlungen 2006, 2014 und 2018 schafften es die „weißen Wölfe“ dieses Jahr endlich, ihr Ticket für die WM zu lösen. Mit 37 Millionen Einwohnern sind sie der größte der Neulinge, und dieser Erfolg kam nicht von ungefähr. Die Qualifikation als Zweiter hinter dem Iran ist das Ergebnis jahrelanger Investitionen in die usbekische Jugendarbeit. Herzstück der Mannschaft ist die Defensive um Manchester-City-Innenverteidiger Abdukodir Khusanov. Auch in Usbekistan sorgte die erste WM-Teilnahme in der Geschichte des Landes für Ekstase und wird als größte sportliche Leistung seit der Unabhängigkeit der Sowjetunion 1991 gesehen. In der Gruppe K warten Portugal, Kolumbien und die Demokratische Republik Kongo.Deutschlands WM-Gegner: CuraçaoDer kleinste WM-Teilnehmer aller Zeiten kommt aus der südlichen Karibik und ist mit rund 150.000 Einwohnern gerade einmal so groß wie Nürnberg. Das hinderte die Inselnation jedoch nicht daran, sich gegen starke Konkurrenten wie Jamaika und Costa Rica durchzusetzen. Vater des Erfolgs ist der niederländische Trainer Dick Advocaat. Als Teil des ehemaligen niederländischen Kolonialreichs profitiert Curaçao immens davon, auf Spieler mit curaçaoanischen Wurzeln zurückgreifen zu können, die in den Niederlanden ausgebildet wurden. Es bleibt abzuwarten, ob „The Blue Wave“ auch in der Gruppe E über Deutschland, Ecuador und die Elfenbeinküste rollen wird.Eine ausführliche Fotostrecke zum deutschen Gruppengegner Curaçao finden Sie hier.Obwohl die FIFA weiterhin mit ihren Entscheidungen und Auftritten ihres Präsidenten bei vielen für Stirnrunzeln sorgt, hat die Ausweitung der Weltmeisterschaft auch positive Aspekte. Zum Beispiel, dass Underdogs wie diese vier Nationen ihren Traum vom Tanz auf der großen Fußballbühne ausleben dürfen.

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Alexander Zverev: ... Und es hat „Zoom“ gemacht!

Alexander Zverev hat bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen. Was bei diesem Turnier anders war – und warum er nicht nur seinen Gegner besiegte.

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Teenager beherrscht Formel 1: Fünfter Sieg in Serie: Antonelli auch in Monaco unaufhaltsam

Ein Teenager beherrscht die Formel 1: Auch in Monte-Carlo lässt Kimi Antonelli alle hinter sich. Max Verstappen sieht das Rennende in der eigenen Wohnung.Die italienische Flagge legte der erstaunliche Formel-1-Wunderjunge Kimi Antonelli auch in der Loge von Monaco-Fürst Albert II. nicht ab. Zuvor hatte der 19 Jahre alte Mercedes-Pilot beim Grand-Prix-Klassiker seinen fünften Sieg in Serie euphorisch bejubelt und ist nun der jüngste Gewinner auf den Straßen von Monte-Carlo. Völlig unbeeindruckt von Schlaglöchern und einer langen Renn-Unterbrechung fuhr der Italiener erneut allen davon, seine WM-Führung wächst immer weiter. „Es war ein unglaubliches Wochenende“, schwärmte Antonelli. Für Lewis Hamilton im Ferrari und Red-Bull-Pilot Isack Hadjar blieben die Plätze zwei und drei. Hamilton stellte mit seinem achten Monaco-Podium den Rekord von Ayrton Senna ein. Lokalheld Charles Leclerc vergab zehn Runden vor Schluss im zweiten Ferrari durch einen Crash einen Podestplatz.„Es ist noch eine lange Saison“Red-Bull-Superstar Max Verstappen hatte sich schon zu Beginn verabschiedet, als er mit Motorenproblemen von Startplatz zwei bis ans Ende durchgereicht wurde. Auch Antonellis Teamkollege George Russell konnte nicht mithalten und blieb nach einer Durchfahrtstrafe ganz ohne Punkte. In der WM-Wertung hat der Italiener nach sechs Saisonläufen schon 66 Zähler Vorsprung auf den neuen Gesamtzweiten Hamilton. „Es ist noch eine lange Saison, da ist noch nichts vorbei“, betonte Antonelli brav.Nico Hülkenberg verpasste im Audi in seiner Wahlheimat die ersten WM-Punkte des Jahres nach einer späten Strafe und einer turbulenten Schlussphase, nachdem die Rennleitung zehn Runden vor Ende wegen Schäden im Asphalt eine 37-minütige Pause befohlen hatte. Der 38-Jährige kam zwar als Neunter ins Ziel, bekam aber noch eine Zehn-Sekunden-Strafe und wurde nur als 13. gewertet. Teamchef warnt Antonelli vor ÜbermutNoch zum Start ins Wochenende hatte die Konkurrenz Ferrari die Favoritenrolle zugeschoben. Doch Überflieger Antonelli legte in der so wichtigen Qualifikation eine Superrunde hin, seine Siegesserie beflügelte den Italiener. Nächster Beweis: Am Start blieb Antonelli ganz cool, nichts mehr zu sehen von den Schwächen vom Saisonbeginn. Max Verstappen, der neben dem WM-Spitzenreiter in der ersten Startreihe stand, hatte Antonelli noch scherzhaft empfohlen, beim Losfahren eine Sekunde zu warten. Stattdessen kam der Niederländer selbst nicht vom Fleck. Nach einer Serie von Schimpfwörtern fragte er per Funk: „Was soll ich jetzt machen?“ Die Antwort: „Komm einfach nach Hause.“Kurz darauf gab Verstappen auf und kletterte in der Garage aus dem Auto. „Schon am Start war das Gefühl vom Motor her nicht gut. Keine Power auf den ersten Metern“, sagte der viermalige Weltmeister bei Sky und kündigte an, sich umgehend in seine nur 500 Meter entfernte Wohnung zu begeben.Kim Kardashian schaut Hamilton zuSo erbte Ferrari-Superstar Hamilton Platz zwei hinter dem davoneilenden Antonelli. Und das unter den Augen von Reality-TV-Star Kim Kardashian, mit der sich der Brite seit Wochen privat immer wieder gemeinsam zeigt. Wohl auf Hamiltons Einladung erhöhten Kardashian und Schwester Khloe die Promi-Dichte im Fürstentum. Auch die Hollywood-Idole Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones sowie die Fußball-Weltmeister Mario Götze, Mats Hummels und Lukas Podolski fieberten am Streckenrand mit.Auch wieder zurück im Fahrerlager war Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur. Der Franzose hatte den Samstag wegen gesundheitlicher Probleme unter Beobachtung in einer Klinik verbringen müssen. Details gab das Team nicht bekannt, beim Rennen saß der 58-Jähriger wieder am Kommandostand. Vasseur sah, wie Hamilton und Teamgefährte Leclerc sicher auf Podiumskurs fuhren. Aber den führenden Antonelli konnte das Ferrari-Duo nicht gefährden. Nach und nach wuchs der Abstand des Silberpfeil-Teenagers, fehlerlos kurvte er um den mit zahlreichen Millionen-Jachten gefüllten Hafen. Weltmeister Norris früh raus beim McLaren-JubiläumDagegen patzten Hamilton und Russell, als sie beim Reifenwechsel zu schnell durch die Boxengasse jagten und dafür jeweils Fünf-Sekunden-Strafen kassierten. Sogar vorzeitig endete der Arbeitstag für Vorjahressieger Lando Norris. Der Weltmeister musste seinen McLaren wie schon zuletzt in Kanada mit einem Technik-Defekt abstellen. Sein Rennstall, der nach eigener Rechnung den 1.000. Grand Prix fuhr, droht früh an der Verteidigung der beiden Titel aus der Vorsaison zu scheitern.Als Lance Stroll in der 60. Runde mit seinem Aston Martin in die Begrenzung rauschte, bremste das Safety-Car das Feld ein. Kurz nach dem Neustart verlor dann Leclerc die Kontrolle über sein Auto. Nun stoppten die Rennkommissare das Feld und inspizierten die Löcher im Asphalt in Kurve 19. Nach knapp 40 Minuten ging es mit einem stehenden Start weiter, aber Antonelli ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.

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