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Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Tennis: Zverev bereit für finalen Schritt zur Karriere-Krönung

Pleiten, Zweifel, Verletzungen: Alexander Zverev blieb ein Grand-Slam-Titel bislang verwehrt. Das soll sich am Sonntag bei den French Open ändern - doch dafür muss ein Sieg gegen Kumpel Cobolli her.Beim finalen Schritt zu seiner Karriere-Krönung will sich Alexander Zverev auch nicht von seinem liebenswerten Kumpel Flavio Cobolli aufhalten lassen. „Für mich ist er einfach ein netter Mensch. Er hat ein gutes Herz“, sagte der deutsche Tennisstar - doch die Freundschaft mit dem Italiener wird während des Final-Showdowns bei den French Open am Sonntag (15.00 Uhr/Eurosport/Nitro) ruhen. „Natürlich versucht man immer noch, den Gegner zu schlagen und zu gewinnen, aber das ist in Ordnung.“Für ihn und auch Cobolli sei ein Grand-Slam-Finale „die höchste Stufe im Tennis“, und es sei „schön, das zu teilen“. Den Titel will er aber ganz für sich alleine. Im 41. Anlauf kann es tatsächlich endlich mit dem von ihm so ersehnten Grand-Slam-Triumph klappen.Zverev (29) wäre der erste männliche Tennisprofi aus Deutschland, der seit Beginn der Profiära 1968 beim Sandplatz-Klassiker in Paris gewinnt. Der bislang letzte Grand-Slam-Erfolg eines deutschen Mannes liegt bereits 30 Jahre zurück, damals holte Boris Becker bei den Australian Open seinen sechsten und letzten Sieg bei einem der weltweit vier wichtigsten Turniere.Becker: Zverev geht mit Druck „hervorragend“ umBecker ist angetan von den Leistungen des Hamburgers - und fast noch mehr von dessen mentaler Stärke. „Seit der Niederlage von Jannik Sinner redet jeder davon, dass Alexander Zverev nun der Favorit ist“, sagte der Eurosport-Experte: „Er geht damit hervorragend um, denn der Druck liegt bei ihm, egal, was er sagt.“Den großen Titeldruck durch Sinners frühes Aus und das Fehlen des verletzten Titelverteidigers Carlos Alcaraz meistert Zverev in der Tat bislang tadellos. Auch der 7:5, 6:2, 3:6, 6:3-Halbfinalsieg gegen den Tschechen Jakub Mensik geriet deshalb nie wirklich in Gefahr.Cobolli dürfte ihn etwas mehr fordern. „Er ist super talentiert, super jung, er verbessert sich immer wieder“, sagte Zverev über den Finalisten des Sandplatz-Turniers in München, den er bei bislang vier Duellen dreimal besiegen konnte.Dass der 24-jährige Cobolli im Halbfinale gar nicht spielen musste, weil sein Gegner und Landsmann Matteo Arnaldi krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste, mache für ihn „keinen Unterschied“, meinte Zverev: „Ich fühle mich gut, ich habe auch keine brutal langen Matches gehabt.“„Alles andere ist mir egal“Und auch der Kopf spielt bislang mit. Damit das so bleibt, wird der Olympiasieger von 2021 seine „Von-Match-zu-Match“-Mentalität auch vor dem Finale nicht ablegen. „Ich habe mich auf meine Sachen konzentriert, und das werde ich weiterhin tun. Das Einzige, worauf ich Einfluss habe, ist mein nächstes Match“, sagte er. Seine einzige Aufgabe sei „der Gegner, der vor mir steht“, betonte Zverev, „und alles andere ist mir egal“.Für Becker ist das die genau richtige Strategie: „Er schottet sich ab, er hat seine Familie um sich und spielt vor allem hervorragendes Tennis - und zwar genau dann, wenn er es muss.“Happy End nach zahlreichen Rückschlägen?Das war in der Vergangenheit oft nicht so. Seine drei bisherigen Grand-Slam-Finals hat Zverev alle verloren: 2020 bei den US Open fehlten ihm im Match gegen seinen österreichischen Kumpel Dominic Thiem zwei Punkte zum Sieg. 2024 in Paris musste er sich im Fünfsatz-Krimi Alcaraz geschlagen geben. Und im Vorjahr war er bei den Australian Open gegen Sinner chancenlos.Ein wohl noch größerer Rückschlag war das Halbfinale in Roland Garros vor vier Jahren, als sich Zverev auf Augenhöhe mit dem spanischen Sandplatz-König Rafael Nadal präsentierte, dann aber umknickte und sich schwer am Fuß verletzte. Die Bilder, wie der Deutsche im Rollstuhl vom Platz gefahren wurde, bleiben in Erinnerung.Jetzt aber kann sich Zverev für das Aushalten all des Schmerzes, der Rückschläge und auch Zweifel belohnen. Wenn er am Sonntag auf der Bank des Final-Stadions Philippe Chatrier sitzt, kann er auf der gegenüberliegenden Tribünenseite problemlos den Schriftzug „victory belongs to the most tenacious“ lesen. „Der Sieg gehört dem Hartnäckigsten“ - das könnte auch Zverevs Final-Motto sein.

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Newsblog zur Fußball-WM: Fifa-Rückzieher: Fans dürfen nun doch Wasserflaschen mit in WM-Stadien nehmen

Lennart Karl wird bei der Fußball-WM fehlen. Das Team des Iran kann nun komplett zur Fußball-WM reisen. Alle WM-Nachrichten im stern-Newsblog.In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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DFB-Juwel verletzt: Matthäus zu WM-Aus von Lennart Karl: „Schwerer Schlag für den deutschen Fußball“

Lennart Karl wird der deutschen Nationalmannschaft bei der anstehenden WM nicht zur Verfügung stehen. Im Video äußert sich Rekordnationalspieler Matthäus zur Verletzung.Lennart Karl wird der deutschen Nationalmannschaft bei der anstehenden WM nicht zur Verfügung stehen. Im Video äußert sich Rekordnationalspieler Matthäus zur Verletzung.

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Fußball-WM 2026: Aus für Lennart Karl: Die Schockwelle vom Lake Michigan

Ausgerechnet der erst 18-jährige Dribbler Lennart Karl fällt nach einem Muskelbündelriss aus. Damit fehlt der deutschen Nationalmannschaft bei der WM ein unbekümmertes Element.

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Newsblog zur Fußball-WM: DFB bestätigt WM-Aus für Karl – Ouédraogo nachnominiert

Karl wird bei der Fußball-WM fehlen. Das Team des Iran kann nun komplett zur Fußball-WM reisen. Frankreich zeigt sich noch nicht in Form. Alle WM-Nachrichten im stern-Newsblog.In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Brasilien 2027: „Das war unser großes Ziel“: DFB-Frauen lösen WM-Ticket

Mit einem 2:0 gegen Norwegen sichern sich die DFB-Frauen das Ticket für die WM 2027 in Brasilien. Besonders eine Debütantin sorgt für Aufsehen im Kölner Stadion.Christian Wück klatschte mit jeder seiner Erfolgsspielerinnen einzeln ab, mit einer Lichtshow startete dann stimmungsvoll die Mission WM 2027 in Brasilien. Eine Traumpremiere und ein Traumtor haben den deutschen Fußballerinnen den Weg zur WM 2027 geebnet. Dank der Treffer von Debütantin Marie Müller (18. Minute) und Carlotta Wamser (27.) siegte das Wück-Team 2:0 (2:0) gegen Verfolger Norwegen und qualifizierte sich vorzeitig als Gruppensieger für die erste Frauen-Weltmeisterschaft in Südamerika. „Es war unser großes Ziel“, sagte Wück zur vorzeitigen Qualifikation der ARD. Er sei stolz auf das Team. „Von daher hören wir heute mal auf, negativ zu denken.“ Und auch seine Spielerinnen waren happy. „Ich freue mich riesig“, sagte Lea Schüller. Sie ergänzt: „Das sieht man auch in der Mannschaft, dass wir einfach glücklich sind.“ 33.425 Fans sahen in Köln einen über weite Strecken starken Auftritt der DFB-Auswahl.Wamser: Hinten pfui, vorne huiWück bewies schon vor Anpfiff ein glückliches Händchen, indem er die Außenverteidigerinnen Müller und Wamser in die Startelf schickte. Müller ersetzte auf rechts Kapitänin Giulia Gwinn (Schulter-OP), erhielt auch deren Nummer 7 – und erlebte ein Traumdebüt. Früh wagte sich die 25-Jährige vom US-Klub Portland nach vorn, gewann defensiv viele Zweikämpfe und erzielte obendrein das so wichtige Führungstor. Die Bayern-Stars Klara Bühl und Linda Dallmann hatten assistiert.Wamser, die für die ebenfalls verletzte Franziska Kett ran durfte, tat sich zunächst wesentlich schwerer als Müller. Norwegens leichtfüßige Kapitänin Caroline Graham Hansen hängte die schwerfällige Leverkusenerin im Sprint einige Male ab. So unbeholfen und tapsig Wamser auf ihrer ungewohnten Position links hinten werkelte, so grandios vollendete sie vorn per Direktabnahme einen von Schüller und Dallmann stark initiierten Angriff. Eine abgefälschte Flanke Wamsers landete nach der Pause noch an der Latte.Das 2:0 entsprach insgesamt den Kräfteverhältnissen im stimmungsvollen Kölner Stadion. Zwar gelang der Wück-Elf nicht alles, sie spielte aber mit viel Einsatz, Überzeugung und stets nach vorn orientiert. Elisa Senß und Sjoeke Nüsken, die in ihrem 58. Länderspiel das Team erstmals als Kapitänin aufs Feld geführt hatte, bestimmten den Rhythmus in der Mittelfeldzentrale. Bühl, Dallmann und Jule Brand hatten ihre kreativen Momente.DFB-Frauen in Brasilien auf Titeljagd In der Sturmspitze blieb Schüller zwar torlos, ging aber oft weite Wege. Die Torjägerin stand erstmals seit dem 1:4 im EM-Gruppenspiel gegen Schweden im vergangenen Sommer wieder in der Startelf. Frankfurts Nicole Anyomi hatte verletzungsbedingt absagen müssen.Norwegen kam trotz Wamsers Nachlässigkeiten selten gefährlich vor das deutsche Tor. Die wenigen Gäste-Chancen parierte Keeperin Ann-Katrin Berger, als hätte es die Sorgen nach ihrer vor gut drei Wochen erlittenen Bauchverletzung nie gegeben. Und einmal stand der DFB-Elf auch das Glück zur Seite, als Signe Gaupsets Treffer kurz vor der Pause wegen Abseits aberkannt wurde. Eine knappe und wohl eher falsche Entscheidung.Am Ende war es den Deutschen egal. Zehn Jahre nach dem Olympiasieg von Rio, für den die damaligen Heldinnen in Köln geehrt wurden, steht also fest, dass die DFB-Elf wieder in Brasilien auf Titeljagd gehen darf. Wie das Olympia-Endspiel 2016 gegen Schweden (2:1) wird auch das WM-Finale am 25. Juli 2027 im legendären Maracanã stattfinden. Die Mission hat begonnen.

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Stürmerin: Verpasste Dopingtests: Fußballerin Laura Freigang droht Sperre

Nationalspielerin Laura Freigang steht vor einer empfindlichen Sperre. Welche Rolle der DFB jetzt spielt und ob Freigang die Vorwürfe noch entkräften kann.Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang droht wegen drei verpasster Dopingtests eine lange Sperre. Wie die Nationale Anti-Doping Agentur (Nada) mitteilte, habe die 44-malige Nationalspielerin gegen die Aufenthaltsbestimmungen des Anti-Doping-Gesetzes verstoßen. Innerhalb von zwölf Monaten soll die 28 Jahre alte Stürmerin von Eintracht Frankfurt dreimal für eine Kontrolle nicht an dem von ihr angegebenen Ort gewesen sein. Diese sogenannten Strikes sind ein Verstoß gegen die Meldepflicht, der laut Nada in der Regel zu einer Sperre von zwei Jahren führt. Unter Dopingverdacht steht Freigang nicht. Laut Medien sollen alle bisherigen Proben negativ ausgefallen sein. Hat Laura Freigang eine Erklärung?Die Nada leitete den Fall an den Deutschen Fußball-Bund weiter. Sollte der DFB ebenfalls einen Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen feststellen, landet der Fall vor dem Kontrollausschuss und Sportgericht. Dort kann Freigang die Umstände erklären und die Verstöße überprüfen lassen. Ein Strike kann auch wieder aufgehoben werden. Im schlimmsten Fall aber droht ihr für ihre Nachlässigkeit eine empfindliche Strafe.Für die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Norwegen heute in Köln sowie am darauffolgenden Dienstag in Slowenien verzichtete Bundestrainer Christian Wück überraschend auf eine Nominierung Freigangs. Das soll aber nicht mit den möglichen Verstößen gegen die Anti-Doping-Auflagen zusammenhängen.

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Fußball-Nationalmannschaft: Karl-Verletzung im Training: WM-Aus droht

Das WM-Debüt von Bayern-Jungstar Karl scheint stark gefährdet. Der 18-Jährige verletzt sich im Abschlusstraining vor der Turnier-Generalprobe. Er muss ins Krankenhaus. Gibt es den Ausfall-Schock?Das WM-Debüt von Jungstar Lennart Karl ist in Gefahr. Der 18 Jahre alte Offensivspieler vom FC Bayern München verletzte sich beim Abschlusstraining vor der WM-Generalprobe an diesem Samstag (20.30 Uhr/RTL) in Chicago gegen Mitgastgeber USA. „Wir müssen schauen für das Turnier“, sagte Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann spürbar betroffen. „Es sah ehrlich gesagt nicht so gut aus.“Sie müssten nun mit Karl ins Krankenhaus. „Er muss jetzt selber erstmal die Situation verarbeiten, wir auch“, sagte Nagelsmann. „Und dafür brauchen wir eine Diagnose“, fügte der Bundestrainer an. Dann werde man schauen, ob jemand nachnominiert werden müsse oder nicht, erklärte Nagelsmann weiter. Weitere Verletzungsdetails gab Nagelsmann nicht.Junger WM-Hoffnungsträger Er bat vielmehr um Ruhe für den jungen Spieler, der zwar erst drei Länderspiele für die DFB-Elf bestritt, aber trotzdem als absoluter WM-Hoffnungsträger gilt. Gegen Finnland (4:0) hatte Karl am vergangenen Sonntag in Mainz erstmals in der Startelf gestanden und im offensiven Mittelfeld einen überzeugenden Auftritt gezeigt.Bis einen Tag vor dem DFB-Auftaktspiel am 14. Juni gegen Curacao darf Nagelsmann verletzte Feldspieler in seinem Kader laut der FIFA-Statuten ersetzen. Infrage käme zum Beispiel Said El Mala (19) vom 1. FC Köln, der zu den WM-Kandidaten des Bundestrainers gezählt hatte, aber keine Berücksichtigung bei der Nominierung fand. Oder der Stuttgarter Chris Führich. In Serge Gnabry hatte bereits ein Profi des FC Bayern wegen einer Muskelsehnenverletzung die WM-Teilnahme absagen müssen.

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Fußball-Nationalmannschaft: Ohne Neuer in den Test der Emotionen - Karl droht WM-Aus

Diese Generalprobe hat es in sich. Gegen WM-Gastgeber USA soll die Brust der DFB-Stars breiter werden. Ein Comeback lässt aber auf sich warten. Plötzlich gibt es große Sorgen um Jungstar Karl.Geduld bei Manuel Neuer, große WM-Sorgen um Lennart Karl. Sachlich und ruhig verkündete Julian Nagelsmann den weiteren Ausfall von Neuer bei der Turnier-Generalprobe gegen die USA. „Es geht ihm gut. Er ist auf dem Weg zu bester Fitness. Aber wir wollen kein Risiko eingehen“, sagte der Bundestrainer in dem kleinen Kellerraum im Soldier Field. Ganz anders reagierte er aber auf die Trainingsverletzung von Karl. Der 18-Jährige zog sich eine Blessur im Abschlusstraining zu. „Wir fahren jetzt ins Krankenhaus“, sagte der spürbar betroffene Nagelsmann und bat eindringlich um Ruhe für den jungen Bayern-Profi. Für die WM müsse man „schauen“. Damit deutete der Bundestrainer eine gravierendere Verletzung an, ohne Details zu nennen. Der Blick des 38-Jährigen ließ echte Sorge erkennen. Er äußerte sogar schon den Gedanken an eine Nachnominierung. Das Comeback von Rekordtorwart Neuer lässt derweil in jedem Fall weiter auf sich warten. Die Muskulatur in der Wade muss weiter heilen. Auch gegen den WM-Gastgeber wird am Samstag (20.30 Uhr/RTL) Oliver Baumann im Tor der Fußball-Nationalmannschaft stehen. Neuer für Curaçao bereitNeuers Comeback ist jetzt fest für den WM-Auftakt am 14. Juni in Houston gegen Curaçao eingeplant, vier Wochen nach seinem letzten Einsatz für den FC Bayern. „Wir wollen die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass nichts passiert“, sagte Nagelsmann zu Neuers Fitness-Problemen. Der 40-Jährige werde zum ersten Gruppenspiel „topfit“ sein und in der kommenden Woche im Teamquartier in Winston-Salem ins Training einsteigen, kündigte Nagelsmann an. Baumann hatte unter den grauen Wolken als Erster den Rasen des Soldier Fields - gefolgt von Alexander Nübel und Jonas Urbig. Neuer aber fehlte beim Abschlusstraining - da war klar, dass weiterhin Geduld gefragt ist. Neuer war auch im Soldier Field, setzte seinen persönlichen Belastungsaufbau aber erst später fort. Der Plan von Nagelsmann war ein anderer. Fällt Neuer noch länger aus, wird die Sinnhaftigkeit des Comebacks infrage gestellt werden.Trotz aller unerfreulichen Personal-News: Die Generalprobe gegen den stolzen Gastgeber USA wird für den Bundestrainer zum ultimativen Test der Emotionen. Im pickepackevollen Soldier Field will der Bundestrainer den Turnierernstfall simulieren und stellt dafür sogar den fußballspezifischen Feinschliff zurück. Bestmarke für Nagelsmann möglichMit dem neunten Sieg in Serie und dem 600. Erfolg in der langen DFB-Geschichte soll der Zündfunke für die perfekte WM-Stimmung erzeugt werden. „Da haben wir keine klare taktische Idee, die super einen der Gruppengegner widerspiegelt. Es geht einfach darum, die Emotionalität aufzusaugen und auch bei dem Turnier dann quasi anzukommen“, sagte Nagelsmann, der als Bundestrainer noch nie neunmal in Serie ungeschlagen blieb.Der Countdown tickt unerbittlich Richtung Anstoß des XXL-Turniers. Fokus und Leidensbereitschaft will Nagelsmann sehen. Und seine Teamanführer haben den Plan verstanden. Die frühe Anstoßzeit kurz nach der amerikanischen Mittagsstunde und eine aufgeheizte Atmosphäre dank der mehr als 60.000 erfolgshungrigen Heimfans, das sind die Faktoren, die auch für Kai Havertz besonders sind. Havertz zieht WM-Vergleich„Und deswegen gehen wir das Spiel an wie ein WM-Spiel und wollen natürlich auch wieder Selbstvertrauen sammeln“, sagte der 26-Jährige, der nach der Erfolgssaison beim FC Arsenal in der Offensive bei Nagelsmann gesetzt ist.Speziell macht das Kräftemessen die Siegesserie, die jetzt nicht reißen darf. Die WM-Brust darf ruhig noch etwas breiter werden. „Natürlich wissen wir, dass es noch Luft nach oben gibt, dass wir uns noch verbessern müssen, weil die Gegner besser werden. Das Spiel gegen die USA wollen wir noch positiv bestreiten - und dann sind wir bereit“ versprach Kapitän Joshua Kimmich.Das Rätsel um Gesundheit und Fitness von Neuer bestimmte die ersten Tage in Amerika. Schöne Bilder wurden von den DFB-Stars geliefert. Vom Spaziergang in der Sonne am Lake Michigan. Oder vom gemeinsamen Bummel zum Café im schicken Stadtteil Gold Coast. Das sah alles recht entspannt aus. Doch für 90 Minuten auf Wettkampfniveau reicht es noch nicht. Nagelsmanns Maxime heißt weiter Risiko-Minimierung. Die WM zählt, nicht der letzte Test. Jugend oder Erfahrung als WM-FaktorIm Neuer-Hype gehen andere wichtige Personalfragen beinahe unter. Setzt Nagelsmann für den großen Titeltraum auf Jugend oder Erfahrung? Die Karl-Blessur könnte einen Strich durch die Rechnung machen. Leroy Sané (30) hat plötzlich wieder bessere WM-Chancen. Nathaniel Brown (22) hat sich hinten links ganz unbekümmert in die Startelf gespielt zulasten von David Raum (28). „Wir Jungen sollen das allgemein hier ein bisschen reinbringen, einfach Unbekümmertheit, dass wir keinen Druck spüren und einfach frei aufspielen sollen. Ja, es läuft bis jetzt sehr, sehr gut. Und da wollen wir weitermachen“, sagte der angeblich im Transfer-Flirt mit dem FC Bayern steckende Frankfurter Brown. Auch in der Mittelfeldzentrale muss Nagelsmann entscheiden, ob Felix Nmecha (25) und Aleksandar Pavlovic (22) wie zuletzt das Stammduo bilden. Leon Goretzka (31) wäre wieder außen vor. Harte Entscheidungen stehen an. „Ich glaube nicht, dass am Ende die Namen zählen, wenn es darum geht, ein Turnier zu gewinnen. Sondern vielmehr geht es um den Zusammenhalt, den Spirit in der Mannschaft. Und deswegen ist für uns alles möglich“, sagte Verteidiger Jonathan Tah zu allen Personalspekulationen. Gastgeberrolle noch bekanntAmerika sei „eine Top-Mannschaft“, warnte Havertz. Den speziellen Druck, Turnier-Gastgeber zu sein, den kennen viele Spieler in Nagelsmanns Aufgebot noch von der Heim-EM 2024. Die US-Boys wollen ihren Fans etwas bieten. „Und deswegen wird es für uns ein guter Test sein, eine gute Probe fürs erste Gruppenspiel dann“, sagte Havertz. Auch ohne Neuer und Karl.

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Fußball-Nationalmannschaft: Nagelsmann erklärt Neuer-Verzicht bei Generalprobe

Manuel Neuer fehlt beim Abschlusstraining vor dem WM-Test gegen die USA. Sein Comeback in der Nationalmannschaft muss weiter warten. Der Bundestrainer erklärt, warum.Manuel Neuer muss aus Vorsicht noch auf sein Comeback in der Fußball-Nationalmannschaft warten. Bundestrainer Julian Nagelsmann verzichtet auch im Testspiel gegen die USA am Samstag (20.30 Uhr/RTL) in Chicago auf einen Einsatz des 40-Jährigen. „Ihm geht's gut. Er ist auf dem Weg zu bester Fitness“, sagte Nagelsmann rund 24 Stunden vor der Partie: „Trotzdem wollen wir morgen noch kein Risiko eingehen.“  Zum ersten Gruppenspiel topfitNach der Muskelverhärtung in der linken Wade soll Neuer weiter geschont werden, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass das Turnier perfekt verlaufe und nichts passiere, formulierte der Bundestrainer weiter angesichts der Vorverletzung von Neuers Wade in diesem Jahr. Neuer solle nächste Woche ins Mannschaftstraining einsteigen, damit er zum ersten Gruppenspiel topfit sei. Bei der Generalprobe gegen den WM-Gastgeber wird erneut Oliver Baumann zum Einsatz kommen. Neuer wird somit frühestens beim WM-Auftaktspiel am 14. Juni in Houston gegen Curaçao sein 125. Länderspiel bestreiten. Nagelsmann hatte den deutschen Rekordtorwart fast zwei Jahre nach dessen Rücktritt zurück zum DFB-Team geholt.In Chicago hatte Neuer seinen sogenannten „Belastungsaufbau“ fortgesetzt. Social-Media-Bilder und DFB-Videos zeigten den Bayern-Torwart bei Schussübungen. Zudem hatte sich Neuer sehr entspannt beim Spaziergang an der Promenade des Lake Michigan mit seinem Münchner Kollegen Jonas Urbig gezeigt.

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WM-Countdown läuft: Havertz stellt sich hinter Neuer: „Wir vertrauen ihm da alle“

Im Interview zeigt sich Fußballstar Kai Havertz überzeugt von Nagelsmanns umstrittener Torwartwahl für die WM. Neuer sei eine „spielende Legende“, betont der Nationalspieler.Im Interview zeigt sich Fußballstar Kai Havertz überzeugt von Nagelsmanns umstrittener Torwartwahl für die WM. Neuer sei eine „spielende Legende“, betont der Nationalspieler.

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Paris: Noch ein Sieg zum Titel: Zverev im Finale der French Open

Mit Halbfinalgegner Jakub Mensik hat Alexander Zverev deutlich weniger Probleme als angenommen. Jetzt will der Tennisprofi die letzte Hürde für seinen großen Traum nehmen.Tennisstar Alexander Zverev ist ins Finale der French Open eingezogen und nur noch einen Sieg vom ersehnten ersten Grand-Slam-Titel entfernt. Der 29-Jährige gewann sein Halbfinale gegen den Tschechen Jakub Mensik, 20, mit 7:5, 6:2, 3:6, 6:3 und kann sich nun am Sonntag seinen großen Karriere-Traum erfüllen.Alexander Zverev im Vorjahresfinale chancenlosIn seinem zweiten French-Open-Finale trifft der Hamburger auf Flavio Cobolli oder Matteo Arnaldi. Die beiden Italiener bestreiten im Anschluss auf dem Court Philippe Chatrier das zweite Halbfinale. Unabhängig vom Gegner ist Zverev der große Favorit im Titel-Duell. Der Weltranglistendritte hat im Turnierverlauf erst zwei Sätze abgegeben und dem Titeldruck auch gegen Mensik nervlich standgehalten. Seine drei vorherigen Finals auf der Grand-Slam-Bühne hatte Zverev alle verloren: 2020 bei den US Open fehlten ihm gegen seinen österreichischen Kumpel Dominic Thiem zwei Punkte zum Sieg. 2024 in Paris musste er sich im Fünfsatzkrimi dem Spanier Carlos Alcaraz geschlagen geben. Und im Vorjahr war er bei den Australian Open gegen den Italiener Jannik Sinner chancenlos. Sinner ist früh in Paris gescheitert, Alcaraz ging verletzt erst gar nicht an den Start.

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Formel 1 in Monte-Carlo: Ferrari dominiert in Monaco: Hamilton vor Siegpremiere?

Ferrari startet als Favorit ins Monaco-Wochenende der Formel 1. Gelingt Lewis Hamilton der erste Triumph in Rot?Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat mit der Tagesbestzeit im Training von Monaco die Hoffnung auf seinen ersten Formel-1-Sieg im Ferrari genährt. Der 41 Jahre alte Brite ließ bei seiner schnellsten Runde am Auftakttag in Monte-Carlo seinen Teamgefährten Charles Leclerc hinter sich. Der gebürtige Monegasse hatte zuvor die erste Übungseinheit vor Hamilton für sich entschieden, Ferrari startet als klarer Favorit in das sechste Grand-Prix-Wochenende des Jahres.Platz drei im Training belegte Red-Bull-Superstar Max Verstappen, der jeweils schneller war als die beiden zuletzt dominanten Mercedes-Piloten. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli musste Rang vier seinem aktuell schärfsten Titelrivalen George Russell im zweiten Silberpfeil überlassen. Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagte bei Sky über die Stärke der Ferrari: „In den engen, winkeligen Passagen sind sie eine eigene Liga.“Mercedes in diesem Jahr noch ungeschlagenWeltmeister Lando Norris, im Vorjahr Sieger in Monaco, kassierte im McLaren nach seinem Getriebeschaden zuletzt in Kanada den nächsten Dämpfer. Der Titelverteidiger stellte sein Auto wegen eines Batterieproblems nur wenige Minuten nach Beginn des zweiten Trainings ab. Weil am Cadillac von Sergio Perez die Bremsen Feuer fingen, musste die Einheit kurz vor Schluss unterbrochen werden. Nico Hülkenberg kam im Audi als Gesamt-Achter zurück in die Garage. Der 38-Jährige möchte in seiner Wahlheimat endlich die ersten WM-Punkte in diesem Jahr ergattern. Im WM-Klassement führt Antonelli vor dem Rennen am Sonntag (15.00 Uhr/RTL und Sky) mit 43 Punkten Vorsprung vor seinem Stallrivalen Russell. Der 19 Jahre alte Italiener Antonelli hat zuletzt vier Rennen nacheinander gewonnen, Mercedes ist in dieser Saison in den Grand Prix noch ungeschlagen.

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Deutscher Testspielgegner: Sie brennen: So stark ist die US-Mannschaft um Superstar Pulisic

Das US-Team trifft im letzten Härtetest vor der Fußball-WM auf Deutschland – die Erwartung im Land ist riesig, die Leistungen sind es bisher eher nicht.Die Stimmung in den USA hat vor Beginn des Turniers schon WM-Niveau erreicht. Den Eindruck vermittelten die TV-Bilder vom vorletzten Testspiel der US-Elf gegen den Senegal am vergangenen Freitag. Die Partie fand in Charlotte vor knapp 58.000 Zuschauern statt. Anhänger feierten das Team lautstark, auch wenn das Stadion längst nicht ausverkauft war. Die USA gewannen 3:2 – und dass die Mannschaft brennt, sah man an den Reaktionen der Spieler auf dem Rasen und am Tempo: „Es war elektrisierend“, sagte der beste Mann des Teams, Christian Pulisic.In Chicago steht am Samstagabend der letzte Härtetest an – gegen die deutsche Elf (ab 20.30 Uhr live im TV bei RTL). Man darf gespannt sein, ob sich die leidenschaftliche Stimmung und die Spielfreude der US-Boys in Charlotte auf das Soldier Field am Michigansee übertragen. Oder die DFB-Elf den Spielverderber gibt.Sieg war dringend notwendiger StimmungsaufhellerFür das Team von Nationaltrainer Mauricio Pochettino war der knappe Erfolg gegen den Senegal der dringend notwendige Stimmungsaufheller vor dem großen Projekt Heim-WM. Zuletzt hatte es im Frühjahr ein 2:5 gegen Belgien und ein 0:2 gegen Portugal gesetzt. In den vergangenen Jahren verloren die USA damit sämtliche Spiele gegen europäische Teams (Türkei, Schweiz, Slowenien). Hohe Ticketpreise, teure Reisekosten und Kritik an Fifa und US-Präsident Trump dämpfen die Vorfreude auf die WM zusätzlich. Niemand weiß so recht, was dieses Rekord-Turnier mit 48 Teilnehmern bringen wird. Menschenrechtsorganisationen fürchten, dass die Migrationspolizei ICE Fans aufgreifen könnte.Dennoch ist die Erwartung an die US-Mannschaft im eigenen Land groß. Ein Scheitern vor dem Viertelfinale wäre eine herbe Enttäuschung und könnte sich auch auf die WM-Stimmung im Land auswirken. Die Gruppengegner lauten Türkei, Paraguay und Australien. Doch ob es dafür reicht? Pochettino verbreitet offiziell viel Optimismus: „Als ich vor der Auslosung in Washington mit dem Präsidenten Donald Trump zusammentraf, fragte er mich: ,Glauben Sie, dass wir gewinnen können?' Und ich antwortete: ,Natürlich. Ich bin hier, weil ich daran glaube, dass wir gewinnen können.'“Die wichtigste Erkenntnis aus dem Spiel gegen den Senegal war: Superstar Christian Pulisic scheint wieder in Form zu kommen. Ein Tor und eine Torvorlage steuerte der Mann vom AC Milan bei und beendete eine lange Torflaute. Die Mannschaft ist auf seine außergewöhnlichen Fähigkeiten angewiesen, er bildet das Herz der Mannschaft. Für Gegner wie die DFB-Elf heißt es deshalb: Pulisic aus dem Spiel zu nehmen, ist von entscheidender Bedeutung. Der Rest des US-Teams: solide FachkräfteNeben dem Ex-Dortmunder sticht selbstverständlich Weston McKennie hervor, der ehemalige Schalker, der für Juventus Turin aufläuft. McKennie bildet mit Tyler Adams (AFC Bournemouth) meist eine stabile Doppelsechs. Als Torjäger trifft Ricardo Pepi beim PSV Eindhoven regelmäßig, in der Nationalelf kämpft er hingegen mit Formschwankungen. Timothy Weah (Olympique Marseille) und Folarin Balogun (AS Monaco) sind ebenfalls wichtige Offensivkräfte. In der Abwehr hofft Trainer Pochettino auf die Rückkehr von Chris Richardson von Crystal Palace. Ob es gegen Deutschland reicht, ist offen. Der Rest des Teams wird von soliden Fachkräften gebildet, die große Schwäche ist die Torhüterposition. Die Zeiten großer amerikanischer Keeper wie einst Casey Keller ist längst vorbei. Zuletzt beorderte Pochettino Keeper Matt Freese ins Tor, weil die alte Nummer 1, Matt Turner, gegen Belgien schwer gepatzt hatte. Gegen den Senegal wechselten sich Turner und der zweite Ersatztorwart Chris Brady ab, der das zweite Tor der Afrikaner durch einen Fehler begünstigte.Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland.Quellen: „Kicker“, „Charlotte Observer“, DPA

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Formel 1 in Monte-Carlo: Heimvorteil genutzt: Leclerc Schnellster im Monaco-Training

Ferrari startet als Favorit ins Monaco-Wochenende der Formel 1. Endet die Siegesserie von Mercedes und Kimi Antonelli?Lokalheld Charles Leclerc hat im Auftakttraining zum Formel-1-Rennen in Monaco erneut seinen Heimvorteil genutzt. Der gebürtige Monegasse fuhr in der ersten Übungseinheit des Tages die schnellste Runde, sein Ferrari-Teamkollege Lewis Hamilton wurde mit 0,226 Sekunden Rückstand Zweiter. Damit bekräftigte die Scuderia ihre Favoritenrolle für den Grand Prix auf den Straßen von Monte-Carlo. Platz drei belegte Red-Bull-Superstar Max Verstappen. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli steuerte seinen Mercedes auf den vierten Rang, direkt vor seinem aktuell schärfsten Titelrivalen George Russell im zweiten Silberpfeil.Mercedes in diesem Jahr noch ungeschlagenWeltmeister Lando Norris, im Vorjahr Sieger in Monaco, musste sich im McLaren mit Rang sechs begnügen. Nico Hülkenberg kam in seiner Wahlheimat im Audi auf Platz sieben zurück in die Garage und nährte die Hoffnungen auf seine ersten WM-Punkte in diesem Jahr. In der WM-Gesamtwertung führt Antonelli vor dem sechsten Saisonlauf am Sonntag (15.00 Uhr/RTL und Sky) mit 43 Punkten Vorsprung vor seinem Teamgefährten Russell. Der 19 Jahre alte Italiener Antonelli hat zuletzt vier Rennen nacheinander gewonnen, Mercedes ist in dieser Saison in den Grand Prix noch ungeschlagen.

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Newsblog zur Fußball-WM: Fifa vergibt WM-Karten versehentlich kostenlos – und will Geld zurück

Frankreich zeigt sich noch nicht in WM-Form, ein deutscher Gruppengegner hingegen schon. Alle Nachrichten zur Fußball-WM im stern-Newsblog.In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Deutscher Eishockey-Bund: Eishockey-Rückschritt: Kreis muss gehen, Künast darf bleiben

Nach zuletzt schwachen Turnieren trennt sich der Eishockey-Bund von Bundestrainer Harold Kreis. Sportchef Christian Künast behält trotz Kritik seinen Posten.Der sportliche Rückschritt im deutschen Eishockey in den vergangen beiden Jahren hat Bundestrainer Harold Kreis ein Jahr vor der Heim-WM den Job gekostet. Das ist das Ergebnis der Aufarbeitung des dritten verkorksten Turniers in Serie. Zuvor hatte bereits die „Bild“ von der laut eigenen Informationen einvernehmlichen Trennung berichtet.„Die Zusammenarbeit mit Harold war zu jeder Zeit von Vertrauen, Offenheit und gegenseitigem Respekt geprägt – auch menschlich war sie über die gesamte Zeit hervorragend. Deshalb ist uns diese Entscheidung nicht leichtgefallen“, wurde Sportchef Christian Künast in einer Mitteilung des Deutschen Eishockey-Bundes zitiert.Verband: Neuer Impuls nötig„Zugleich sehen wir, dass die Entwicklung der Männer-Nationalmannschaft zuletzt stagnierte, und diese sportliche Gesamteinschätzung hat letztlich zu unserer Entscheidung geführt“, erklärte er weiter. Man sei der festen Überzeugung, dass es nun einen neuen Impuls brauche. Auch Künast selbst hatte zuletzt in der Kritik gestanden, darf aber weitermachen beim Verband.„Die vergangenen drei Jahre mit der Nationalmannschaft waren eine besondereZeit, an die ich mit großer Dankbarkeit zurückdenke“, sagte Kreis und wünschte Verband und Mannschaft für die kommenden Aufgaben alles Gute. Sein Vertrag war im vergangenen Jahr noch bis 2027 verlängert worden. Dann findet die WM im eigenen Land statt.Vor WM auch Enttäuschung bei OlympiaBei der abgelaufenen Weltmeisterschaft in der Schweiz hatte der Vize-Weltmeister von 2023 wie schon 2025 das Minimalziel Viertelfinale verpasst. Dazwischen war auch das olympische Turnier bei den Winterspielen im Februar mit der mutmaßlich besten deutschen Nationalmannschaft überhaupt und allen NHL-Superstars um Leon Draisaitl eine Enttäuschung. Trotz eines günstigen Turnierplans hatte Deutschland eine mögliche Medaille leichtfertig verspielt. Anschließend hatte es teils deutliche Kritik der Spieler am Coaching und der Organisation rund um die Spiele gegeben. Deshalb hatte sich DEB-Sportvorstand Künast anschließend auch sehr selbstkritisch gezeigt. Personelle Konsequenzen hatte es da aber noch nicht gegeben. Nun schon, allerdings nur für Kreis.Nach der Vize-Weltmeisterschaft 2023 ging es bergabKreis war bereits 2010 als Assistent des damaligen Bundestrainers Uwe Krupp am WM-Halbfinaleinzug Deutschlands beteiligt gewesen. In seinem ersten Vertragsjahr als Bundestrainer hatte er das deutsche Team 2023 auf Anhieb ins WM-Endspiel gegen Kanada (2:5) geführt. Die vergangenen drei Turniere verliefen aber enttäuschend. Zuletzt hatte es auch wieder vermehrt Absagen für die Nationalmannschaft gegeben. Zudem gab es vermehrt Kritik an der Auswahl des Personals, an den Einsatzzeiten der Stars bei Olympia und am Coaching während der Spiele. Bei der WM hatte Kreis etwa in entscheidenden Momenten auf übliche Auszeiten verzichtet. Auch die Möglichkeit, strittige Tor-Entscheidungen zuungunsten Deutschlands noch einmal überprüfen zu lassen, hatte Kreis während Olympia und der WM ungenutzt gelassen.

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Fußball-Nationalmannschaft: Neuer-Rätsel vor dem Test der Emotionen: „Wie ein WM-Spiel“

Diese Generalprobe hat es in sich. Gegen WM-Gastgeber USA soll die Siegesserie ausgebaut und die Brust der DFB-Stars breiter werden. Eine Personalie überstrahlt vor dem Duell im Soldier Field alles.Manuel Neuer streckt sich mit Elan nach einem Ball. Manuel Neuer faustet einen harten Schuss gekonnt zur Seite weg. Die Social-Media-Bilder vom Geheimtraining der Fußball-Nationalmannschaft in Chicago zeigen Deutschlands Rekordtorwart in verheißungsvoller Verfassung. Der Comeback-Zeitpunkt scheint gekommen. Doch Julian Nagelsmann wartet in der Torwart-Frage so lange wie möglich ab. Risiko-Minimierung bleibt die Maxime. Denn egal, ob mit oder ohne den großen WM-Rückkehrer: Die Generalprobe gegen den stolzen Gastgeber USA wird für den Bundestrainer zum ultimativen Test der Emotionen. Im pickepackevollen Soldier Field will der Bundestrainer am Samstag (20.30 Uhr/RTL) den Turnierernstfall simulieren und stellt dafür sogar den fußballspezifischen Feinschliff zurück. Bestmarke für Nagelsmann möglichMit dem neunten Sieg in Serie und dem 600. Erfolg in der langen DFB-Geschichte soll der Zündfunke für die perfekte WM-Stimmung erzeugt werden. „Da haben wir keine klare taktische Idee, die super einen der Gruppengegner widerspiegelt. Es geht einfach darum, die Emotionalität aufzusaugen und auch bei dem Turnier dann quasi anzukommen“, sagte Nagelsmann, der als Bundestrainer noch nie neunmal in Serie ungeschlagen blieb.Der Countdown tickt unerbittlich Richtung Anstoß des XXL-Turniers. Fokus und Leidensbereitschaft will Nagelsmann sehen. Und seine Teamanführer haben den Plan verstanden. Die frühe Anstoßzeit kurz nach der amerikanischen Mittagsstunde und eine aufgeheizte Atmosphäre dank der mehr als 60.000 erfolgshungrigen Heimfans, das sind die Faktoren, die auch für Kai Havertz besonders sind. Havertz zieht WM-Vergleich„Und deswegen gehen wir das Spiel an wie ein WM-Spiel und wollen natürlich auch wieder Selbstvertrauen sammeln“, sagte der 26-Jährige, der nach der Erfolgssaison beim FC Arsenal in der Offensive bei Nagelsmann gesetzt ist.Speziell macht das Kräftemessen die Siegesserie, die jetzt nicht reißen darf. Die WM-Brust darf ruhig noch etwas breiter werden. „Natürlich wissen wir, dass es noch Luft nach oben gibt, dass wir uns noch verbessern müssen, weil die Gegner besser werden. Das Spiel gegen die USA wollen wir noch positiv bestreiten - und dann sind wir bereit“ versprach Kapitän Joshua Kimmich.Das Rätsel um Gesundheit und Fitness von Neuer bestimmte die ersten Tage in Amerika. Schöne Bilder wurden von den DFB-Stars geliefert. Vom Spaziergang in der Sonne am Lake Michigan. Oder vom gemeinsamen Bummel zum Café im schicken Stadtteil Gold Coast. Das sah alles recht entspannt aus. Aber wie steht es um den verhärteten Muskel in der linken Wade von Neuer? Wie intensiv ist die Trainingsbelastung des Torwarts wirklich? Ist das Risiko eines Rückschlags kalkulierbar? Ist es wirklich wert, im letzten Test dabei zu sein? Ohne vorheriges, komplettes Teamtraining mit den Kollegen.Curaçao als ZielpunktOder kann das 125. Länderspiel, das erste nach fast zwei Jahren, jetzt auch noch eine Woche warten? Bis zum WM-Start am 14. Juni in Houston gegen den Außenseiter aus Curaçao, wenn es wirklich zählt. Und Neuer sicherlich weniger Bälle wegschlagen muss als gegen die hoch motivierten US-Boys.Nagelsmann hält sein vor dem Abflug nach Amerika angekündigtes Update für die Neuer-Akte so lange wie möglich zurück. Die Trainingseinheiten bei Chicago Fire waren abgeschirmt. Von einem „Belastungsaufbau“ war offiziell die Rede. Optische Einblicke von außen gab es nur gesteuert in den sozialen Medien. Und von Havertz, der bestätigte, dass Neuer „auf dem Platz“ dabei war. Jugend oder Erfahrung als WM-FaktorIm Neuer-Hype gehen andere wichtige Personalfragen beinahe unter. Setzt Nagelsmann für den großen Titeltraum auf Jugend oder Erfahrung? Haben sich offensiv Lennart Karl (18) auf der rechten Seite und Nathaniel Brown (22) hinten links ganz unbekümmert in die Startelf gespielt - zulasten der arrivierten Leroy Sané (30) und David Raum (28)? „Wir Jungen sollen das allgemein hier ein bisschen reinbringen, einfach Unbekümmertheit, dass wir keinen Druck spüren und einfach frei aufspielen sollen. Ja, es läuft bis jetzt sehr, sehr gut. Und da wollen wir weitermachen“, sagte der angeblich im Transfer-Flirt mit dem FC Bayern steckende Frankfurter Brown. Auch in der Mittelfeldzentrale muss Nagelsmann entscheiden, ob Felix Nmecha (25) und Aleksandar Pavlovic (22) wie zuletzt das Stammduo bilden. Leon Goretzka (31) wäre wieder außen vor. Harte Entscheidungen stehen an. „Ich glaube nicht, dass am Ende die Namen zählen, wenn es darum geht, ein Turnier zu gewinnen. Sondern vielmehr geht es um den Zusammenhalt, den Spirit in der Mannschaft. Und deswegen ist für uns alles möglich“, sagte Verteidiger Jonathan Tah zu allen Personalspekulationen. Bislang kann Nagelsmann auch froh sein, dass nur Neuer angeschlagen ist, er inklusive Trainingstorwart Jonas Urbig 26 fitte Spieler zur Verfügung hat. Das war vor großen Turnieren oftmals anders. Auch die nach dem 4:0 gegen Finnland lädierten „Arschbacken“ von Deniz Undav sind kein Problemthema mehr. Keiner will den WM-Traum kurz vor knapp verletzt verpassen. Gastgeberrolle noch bekanntAmerika sei „eine Top-Mannschaft“, warnte Havertz. Den speziellen Druck, Turnier-Gastgeber zu sein, den kennen viele Spieler in Nagelsmanns Aufgebot noch von der Heim-EM 2024. Die US-Boys wollen ihren Fans etwas bieten. „Und deswegen wird es für uns ein guter Test sein, eine gute Probe fürs erste Gruppenspiel dann“, sagte Havertz. Egal, ob mit oder ohne Neuer.

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Verband erhöht Prämien: Warum Bayern, BVB und Co. für ihre WM-Spieler Millionen von der Fifa erhalten

WM-Profis bringen ihren Klubs nicht nur Ruhm, sondern auch Millionensummen von der Fifa ein. Welche Vereine am meisten kassieren – und warum sie selbst von Ex-Spielern profitieren.Es ist der Traum eines jeden Fußballprofis, einmal bei einer Weltmeisterschaft für das eigene Land zu spielen. Die jeweiligen Klubs stellen sich dem in der Regel nicht in den Weg. Immerhin kann eine WM-Teilnahme dazu führen, dass ein Profi sich auf internationaler Bühne beweist, sein Marktwert steigt und man ihn nach dem Turnier für mehr Geld verkaufen kann als vorher.Dennoch nehmen die Verantwortlichen von Vereinen wie Bayern München, Borussia Dortmund und Co. die Entschädigungszahlungen der Fifa dankend an. Was ist das sogenannte Fifa World Cup Benefits Program und wie viele Einnahmen generieren die Klubs dadurch?Infantino spricht von „finanzieller Anerkennung“Eine WM-Teilnahme ist wie so vieles im Weltfußball keine kostenlose Angelegenheit: Für jeden Turnierspieler schickt die Fifa eine tägliche Entschädigung von rund 11.000 US-Dollar (rund 9500 Euro) an die Vereine. Denn diese haben Verträge mit den Spielern und geben sie für die WM frei. Klubs, bei denen die Profis in den vergangenen Jahren unter Vertrag standen, profitieren anteilig davon. Sie erhalten ein Drittel der jeweiligen Tagespauschale.Die Prämien wurden deutlich erhöht: Im Anschluss an die WM 2022 in Katar hatte der Verband noch 209 Millionen US-Dollar (nach heutigem Wechselkurs etwa 180 Millionen Euro) an 440 Vereine aus 51 Ländern ausgeschüttet. Jetzt sollen die Klubs für die Bereitstellung ihrer Spieler bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada nach Angaben der Fifa insgesamt mit rund 300 Millionen Euro entschädigt werden.„Der Ausbau des Fifa-Programms zur Beteiligung von Klubs für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bedeutet eine noch ausgeprägtere finanzielle Anerkennung des enormen Beitrags, den so viele Klubs und ihre Spieler rund um die Welt sowohl zur Qualifikation als auch zur Endrunde der WM leisten“, sagte Fifa-Präsident Gianni Infantino.Die Entschädigungshöhe verhandelte die Fifa mit der europäischen Klubvereinigung (ECA). Dabei wurde festgehalten, dass erstmals auch die Klubs an den Turniereinnahmen beteiligt werden, deren Spieler nur in der Qualifikation zum Einsatz gekommen sind.Diese Klubs bekommen das meiste WM-GeldKnapp 500 Vereine erhalten im Rahmen des Turniers in Nordamerika Zahlungen vom Fußball-Weltverband. Topklubs, die besonders viele Profis abstellen, verdienen allein durch die Gruppenphase einige Millionen Euro. In der K.o.-Phase kommen dann weitere Einnahmen hinzu. In einer Analyse zur WM 2026 hat die Deutsche Kreditbank AG (DKB) die Fifa-Ausgleichszahlungen für die Gruppenphase ermittelt und miteinander verglichen.Das meiste Geld erhält Manchester City – umgerechnet insgesamt über 4,55 Millionen Euro. Gleich dahinter folgt der deutsche Rekordmeister Bayern München mit rund 3,81 Millionen Euro. Auf Platz drei liegt der englische Meister FC Arsenal mit 3,54 Millionen Euro und der erneute Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain belegt mit 3,34 Millionen Euro Rang vier, gefolgt vom FC Liverpool, der etwa 2,71 Millionen Euro erhält.In dem Ranking gibt es aber auch einige Überraschungen. Klubs wie Crystal Palace aus England und Al Ahly aus Ägypten schneiden erstaunlich gut ab. Neben den Bayern sind auch die Bundesligisten Borussia Dortmund und TSG Hoffenheim mit dabei:Auch Bundesligisten kassieren ordentlich abNicht nur die Bayern, der BVB und Hoffenheim bekommen Millionensummen für ihre WM-Spieler. Leverkusen, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig und Mainz kassieren ebenfalls Zahlungen von mehr als einer Million Euro.Absteiger Heidenheim und der 1. FC Köln gehen als einzige Bundesliga-Vereine leer aus, da sie keine Spieler zur WM 2026 entsenden und entsprechend keine Fifa-Prämien erhalten.Insgesamt erhalten Bundesliga-Klubs für die WM-Gruppenphase 21,06 Millionen Euro an Abstellungszahlungen von der Fifa. Damit liegt das deutsche Oberhaus im internationalen Vergleich auf Platz zwei der bestbezahlten Ligen. Nur an der englischen Premier League ist kein Vorbeikommen. Die kassiert mit 38,5 fast das Doppelte von dem, was die Bundesliga bekommt.Die französische Ligue 1 liegt mit rund 16,63 Millionen Euro auf Platz drei – dahinter kommen die spanische La Liga (16,14) und die italienische Serie A (14,94). Obwohl Italien die WM-Teilnahme zum dritten Mal in Folge verpasst hat, können sich die Klubs im Land also wenigstens über Fifa-Prämien freuen.England und Deutschland im Ländervergleich ganz vorneIm Ländervergleich ergibt sich die gleiche Rangordnung: England (46,21 Millionen Euro), Deutschland (22,62), Frankreich (19,39), Spanien (17,29) und Italien (15,52).Dahinter liegt die Türkei mit etwa 9,99 Millionen Euro, gefolgt von den Niederlanden mit 8,01 Millionen Euro und Portugal mit 7,23 Millionen Euro. Gastgeberland USA steht an neunter Stelle, die Klubs in den Vereinigten Staaten erhalten umgerechnet insgesamt rund 6,57 Millionen Euro.Ex-Spieler treiben Einnahmen nach obenDie höchsten Einnahmen durch ehemalige Spieler, die nun zur WM fahren, erzielt der französische Erstligist Olympique Marseille mit rund 477.979 Euro. Auf Platz zwei liegt der Premier-League-Absteiger Wolverhampton Wanderers mit etwa 458.900 Euro und Platz drei belegt Bundesligist Bayer Leverkusen mit rund 423.976 Euro.Auch Topklub Manchester City profitiert von der Regelung und kassiert rund 416.519 Euro für ehemalige Spieler. Stade Rennes erhält etwa 404.604 Euro, der RC Lens rund 389.155 Euro und der FC Chelsea knapp 387.440 Euro.Hinweis: Zum Zeitpunkt der Datenerfassung hatten noch nicht alle teilnehmenden Nationen ihre endgültigen WM-Kader veröffentlicht. Die ausgewiesenen Summen basieren daher auf dem aktuellen Stand der Nominierungen und können sich bis Turnierbeginn noch geringfügig verändern. Wesentliche Verschiebungen bei den Spitzenplätzen der Vereine und Ligen sind jedoch nicht zu erwarten.

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Newsblog zur Fußball-WM: Fifa plant Änderung bei den Nationalhymnen

Die Zeremonie vor dem Spiel soll bei der WM etwas anders ablaufen als gewohnt. Noch sechs Tage bis Turnierbeginn. Alle Nachrichten zur Fußball-WM im stern-Newsblog.In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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