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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Formel 1 in Monte-Carlo: Ferrari dominiert in Monaco: Hamilton vor Siegpremiere?

Ferrari startet als Favorit ins Monaco-Wochenende der Formel 1. Gelingt Lewis Hamilton der erste Triumph in Rot?Rekordweltmeister Lewis Hamilton hat mit der Tagesbestzeit im Training von Monaco die Hoffnung auf seinen ersten Formel-1-Sieg im Ferrari genährt. Der 41 Jahre alte Brite ließ bei seiner schnellsten Runde am Auftakttag in Monte-Carlo seinen Teamgefährten Charles Leclerc hinter sich. Der gebürtige Monegasse hatte zuvor die erste Übungseinheit vor Hamilton für sich entschieden, Ferrari startet als klarer Favorit in das sechste Grand-Prix-Wochenende des Jahres.Platz drei im Training belegte Red-Bull-Superstar Max Verstappen, der jeweils schneller war als die beiden zuletzt dominanten Mercedes-Piloten. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli musste Rang vier seinem aktuell schärfsten Titelrivalen George Russell im zweiten Silberpfeil überlassen. Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagte bei Sky über die Stärke der Ferrari: „In den engen, winkeligen Passagen sind sie eine eigene Liga.“Mercedes in diesem Jahr noch ungeschlagenWeltmeister Lando Norris, im Vorjahr Sieger in Monaco, kassierte im McLaren nach seinem Getriebeschaden zuletzt in Kanada den nächsten Dämpfer. Der Titelverteidiger stellte sein Auto wegen eines Batterieproblems nur wenige Minuten nach Beginn des zweiten Trainings ab. Weil am Cadillac von Sergio Perez die Bremsen Feuer fingen, musste die Einheit kurz vor Schluss unterbrochen werden. Nico Hülkenberg kam im Audi als Gesamt-Achter zurück in die Garage. Der 38-Jährige möchte in seiner Wahlheimat endlich die ersten WM-Punkte in diesem Jahr ergattern. Im WM-Klassement führt Antonelli vor dem Rennen am Sonntag (15.00 Uhr/RTL und Sky) mit 43 Punkten Vorsprung vor seinem Stallrivalen Russell. Der 19 Jahre alte Italiener Antonelli hat zuletzt vier Rennen nacheinander gewonnen, Mercedes ist in dieser Saison in den Grand Prix noch ungeschlagen.

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Deutscher Testspielgegner: Sie brennen: So stark ist die US-Mannschaft um Superstar Pulisic

Das US-Team trifft im letzten Härtetest vor der Fußball-WM auf Deutschland – die Erwartung im Land ist riesig, die Leistungen sind es bisher eher nicht.Die Stimmung in den USA hat vor Beginn des Turniers schon WM-Niveau erreicht. Den Eindruck vermittelten die TV-Bilder vom vorletzten Testspiel der US-Elf gegen den Senegal am vergangenen Freitag. Die Partie fand in Charlotte vor knapp 58.000 Zuschauern statt. Anhänger feierten das Team lautstark, auch wenn das Stadion längst nicht ausverkauft war. Die USA gewannen 3:2 – und dass die Mannschaft brennt, sah man an den Reaktionen der Spieler auf dem Rasen und am Tempo: „Es war elektrisierend“, sagte der beste Mann des Teams, Christian Pulisic.In Chicago steht am Samstagabend der letzte Härtetest an – gegen die deutsche Elf (ab 20.30 Uhr live im TV bei RTL). Man darf gespannt sein, ob sich die leidenschaftliche Stimmung und die Spielfreude der US-Boys in Charlotte auf das Soldier Field am Michigansee übertragen. Oder die DFB-Elf den Spielverderber gibt.Sieg war dringend notwendiger StimmungsaufhellerFür das Team von Nationaltrainer Mauricio Pochettino war der knappe Erfolg gegen den Senegal der dringend notwendige Stimmungsaufheller vor dem großen Projekt Heim-WM. Zuletzt hatte es im Frühjahr ein 2:5 gegen Belgien und ein 0:2 gegen Portugal gesetzt. In den vergangenen Jahren verloren die USA damit sämtliche Spiele gegen europäische Teams (Türkei, Schweiz, Slowenien). Hohe Ticketpreise, teure Reisekosten und Kritik an Fifa und US-Präsident Trump dämpfen die Vorfreude auf die WM zusätzlich. Niemand weiß so recht, was dieses Rekord-Turnier mit 48 Teilnehmern bringen wird. Menschenrechtsorganisationen fürchten, dass die Migrationspolizei ICE Fans aufgreifen könnte.Dennoch ist die Erwartung an die US-Mannschaft im eigenen Land groß. Ein Scheitern vor dem Viertelfinale wäre eine herbe Enttäuschung und könnte sich auch auf die WM-Stimmung im Land auswirken. Die Gruppengegner lauten Türkei, Paraguay und Australien. Doch ob es dafür reicht? Pochettino verbreitet offiziell viel Optimismus: „Als ich vor der Auslosung in Washington mit dem Präsidenten Donald Trump zusammentraf, fragte er mich: ,Glauben Sie, dass wir gewinnen können?' Und ich antwortete: ,Natürlich. Ich bin hier, weil ich daran glaube, dass wir gewinnen können.'“Die wichtigste Erkenntnis aus dem Spiel gegen den Senegal war: Superstar Christian Pulisic scheint wieder in Form zu kommen. Ein Tor und eine Torvorlage steuerte der Mann vom AC Milan bei und beendete eine lange Torflaute. Die Mannschaft ist auf seine außergewöhnlichen Fähigkeiten angewiesen, er bildet das Herz der Mannschaft. Für Gegner wie die DFB-Elf heißt es deshalb: Pulisic aus dem Spiel zu nehmen, ist von entscheidender Bedeutung. Der Rest des US-Teams: solide FachkräfteNeben dem Ex-Dortmunder sticht selbstverständlich Weston McKennie hervor, der ehemalige Schalker, der für Juventus Turin aufläuft. McKennie bildet mit Tyler Adams (AFC Bournemouth) meist eine stabile Doppelsechs. Als Torjäger trifft Ricardo Pepi beim PSV Eindhoven regelmäßig, in der Nationalelf kämpft er hingegen mit Formschwankungen. Timothy Weah (Olympique Marseille) und Folarin Balogun (AS Monaco) sind ebenfalls wichtige Offensivkräfte. In der Abwehr hofft Trainer Pochettino auf die Rückkehr von Chris Richardson von Crystal Palace. Ob es gegen Deutschland reicht, ist offen. Der Rest des Teams wird von soliden Fachkräften gebildet, die große Schwäche ist die Torhüterposition. Die Zeiten großer amerikanischer Keeper wie einst Casey Keller ist längst vorbei. Zuletzt beorderte Pochettino Keeper Matt Freese ins Tor, weil die alte Nummer 1, Matt Turner, gegen Belgien schwer gepatzt hatte. Gegen den Senegal wechselten sich Turner und der zweite Ersatztorwart Chris Brady ab, der das zweite Tor der Afrikaner durch einen Fehler begünstigte.Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland.Quellen: „Kicker“, „Charlotte Observer“, DPA

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Formel 1 in Monte-Carlo: Heimvorteil genutzt: Leclerc Schnellster im Monaco-Training

Ferrari startet als Favorit ins Monaco-Wochenende der Formel 1. Endet die Siegesserie von Mercedes und Kimi Antonelli?Lokalheld Charles Leclerc hat im Auftakttraining zum Formel-1-Rennen in Monaco erneut seinen Heimvorteil genutzt. Der gebürtige Monegasse fuhr in der ersten Übungseinheit des Tages die schnellste Runde, sein Ferrari-Teamkollege Lewis Hamilton wurde mit 0,226 Sekunden Rückstand Zweiter. Damit bekräftigte die Scuderia ihre Favoritenrolle für den Grand Prix auf den Straßen von Monte-Carlo. Platz drei belegte Red-Bull-Superstar Max Verstappen. WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli steuerte seinen Mercedes auf den vierten Rang, direkt vor seinem aktuell schärfsten Titelrivalen George Russell im zweiten Silberpfeil.Mercedes in diesem Jahr noch ungeschlagenWeltmeister Lando Norris, im Vorjahr Sieger in Monaco, musste sich im McLaren mit Rang sechs begnügen. Nico Hülkenberg kam in seiner Wahlheimat im Audi auf Platz sieben zurück in die Garage und nährte die Hoffnungen auf seine ersten WM-Punkte in diesem Jahr. In der WM-Gesamtwertung führt Antonelli vor dem sechsten Saisonlauf am Sonntag (15.00 Uhr/RTL und Sky) mit 43 Punkten Vorsprung vor seinem Teamgefährten Russell. Der 19 Jahre alte Italiener Antonelli hat zuletzt vier Rennen nacheinander gewonnen, Mercedes ist in dieser Saison in den Grand Prix noch ungeschlagen.

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Newsblog zur Fußball-WM: Fifa vergibt WM-Karten versehentlich kostenlos – und will Geld zurück

Frankreich zeigt sich noch nicht in WM-Form, ein deutscher Gruppengegner hingegen schon. Alle Nachrichten zur Fußball-WM im stern-Newsblog.In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Deutscher Eishockey-Bund: Eishockey-Rückschritt: Kreis muss gehen, Künast darf bleiben

Nach zuletzt schwachen Turnieren trennt sich der Eishockey-Bund von Bundestrainer Harold Kreis. Sportchef Christian Künast behält trotz Kritik seinen Posten.Der sportliche Rückschritt im deutschen Eishockey in den vergangen beiden Jahren hat Bundestrainer Harold Kreis ein Jahr vor der Heim-WM den Job gekostet. Das ist das Ergebnis der Aufarbeitung des dritten verkorksten Turniers in Serie. Zuvor hatte bereits die „Bild“ von der laut eigenen Informationen einvernehmlichen Trennung berichtet.„Die Zusammenarbeit mit Harold war zu jeder Zeit von Vertrauen, Offenheit und gegenseitigem Respekt geprägt – auch menschlich war sie über die gesamte Zeit hervorragend. Deshalb ist uns diese Entscheidung nicht leichtgefallen“, wurde Sportchef Christian Künast in einer Mitteilung des Deutschen Eishockey-Bundes zitiert.Verband: Neuer Impuls nötig„Zugleich sehen wir, dass die Entwicklung der Männer-Nationalmannschaft zuletzt stagnierte, und diese sportliche Gesamteinschätzung hat letztlich zu unserer Entscheidung geführt“, erklärte er weiter. Man sei der festen Überzeugung, dass es nun einen neuen Impuls brauche. Auch Künast selbst hatte zuletzt in der Kritik gestanden, darf aber weitermachen beim Verband.„Die vergangenen drei Jahre mit der Nationalmannschaft waren eine besondereZeit, an die ich mit großer Dankbarkeit zurückdenke“, sagte Kreis und wünschte Verband und Mannschaft für die kommenden Aufgaben alles Gute. Sein Vertrag war im vergangenen Jahr noch bis 2027 verlängert worden. Dann findet die WM im eigenen Land statt.Vor WM auch Enttäuschung bei OlympiaBei der abgelaufenen Weltmeisterschaft in der Schweiz hatte der Vize-Weltmeister von 2023 wie schon 2025 das Minimalziel Viertelfinale verpasst. Dazwischen war auch das olympische Turnier bei den Winterspielen im Februar mit der mutmaßlich besten deutschen Nationalmannschaft überhaupt und allen NHL-Superstars um Leon Draisaitl eine Enttäuschung. Trotz eines günstigen Turnierplans hatte Deutschland eine mögliche Medaille leichtfertig verspielt. Anschließend hatte es teils deutliche Kritik der Spieler am Coaching und der Organisation rund um die Spiele gegeben. Deshalb hatte sich DEB-Sportvorstand Künast anschließend auch sehr selbstkritisch gezeigt. Personelle Konsequenzen hatte es da aber noch nicht gegeben. Nun schon, allerdings nur für Kreis.Nach der Vize-Weltmeisterschaft 2023 ging es bergabKreis war bereits 2010 als Assistent des damaligen Bundestrainers Uwe Krupp am WM-Halbfinaleinzug Deutschlands beteiligt gewesen. In seinem ersten Vertragsjahr als Bundestrainer hatte er das deutsche Team 2023 auf Anhieb ins WM-Endspiel gegen Kanada (2:5) geführt. Die vergangenen drei Turniere verliefen aber enttäuschend. Zuletzt hatte es auch wieder vermehrt Absagen für die Nationalmannschaft gegeben. Zudem gab es vermehrt Kritik an der Auswahl des Personals, an den Einsatzzeiten der Stars bei Olympia und am Coaching während der Spiele. Bei der WM hatte Kreis etwa in entscheidenden Momenten auf übliche Auszeiten verzichtet. Auch die Möglichkeit, strittige Tor-Entscheidungen zuungunsten Deutschlands noch einmal überprüfen zu lassen, hatte Kreis während Olympia und der WM ungenutzt gelassen.

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Fußball-Nationalmannschaft: Neuer-Rätsel vor dem Test der Emotionen: „Wie ein WM-Spiel“

Diese Generalprobe hat es in sich. Gegen WM-Gastgeber USA soll die Siegesserie ausgebaut und die Brust der DFB-Stars breiter werden. Eine Personalie überstrahlt vor dem Duell im Soldier Field alles.Manuel Neuer streckt sich mit Elan nach einem Ball. Manuel Neuer faustet einen harten Schuss gekonnt zur Seite weg. Die Social-Media-Bilder vom Geheimtraining der Fußball-Nationalmannschaft in Chicago zeigen Deutschlands Rekordtorwart in verheißungsvoller Verfassung. Der Comeback-Zeitpunkt scheint gekommen. Doch Julian Nagelsmann wartet in der Torwart-Frage so lange wie möglich ab. Risiko-Minimierung bleibt die Maxime. Denn egal, ob mit oder ohne den großen WM-Rückkehrer: Die Generalprobe gegen den stolzen Gastgeber USA wird für den Bundestrainer zum ultimativen Test der Emotionen. Im pickepackevollen Soldier Field will der Bundestrainer am Samstag (20.30 Uhr/RTL) den Turnierernstfall simulieren und stellt dafür sogar den fußballspezifischen Feinschliff zurück. Bestmarke für Nagelsmann möglichMit dem neunten Sieg in Serie und dem 600. Erfolg in der langen DFB-Geschichte soll der Zündfunke für die perfekte WM-Stimmung erzeugt werden. „Da haben wir keine klare taktische Idee, die super einen der Gruppengegner widerspiegelt. Es geht einfach darum, die Emotionalität aufzusaugen und auch bei dem Turnier dann quasi anzukommen“, sagte Nagelsmann, der als Bundestrainer noch nie neunmal in Serie ungeschlagen blieb.Der Countdown tickt unerbittlich Richtung Anstoß des XXL-Turniers. Fokus und Leidensbereitschaft will Nagelsmann sehen. Und seine Teamanführer haben den Plan verstanden. Die frühe Anstoßzeit kurz nach der amerikanischen Mittagsstunde und eine aufgeheizte Atmosphäre dank der mehr als 60.000 erfolgshungrigen Heimfans, das sind die Faktoren, die auch für Kai Havertz besonders sind. Havertz zieht WM-Vergleich„Und deswegen gehen wir das Spiel an wie ein WM-Spiel und wollen natürlich auch wieder Selbstvertrauen sammeln“, sagte der 26-Jährige, der nach der Erfolgssaison beim FC Arsenal in der Offensive bei Nagelsmann gesetzt ist.Speziell macht das Kräftemessen die Siegesserie, die jetzt nicht reißen darf. Die WM-Brust darf ruhig noch etwas breiter werden. „Natürlich wissen wir, dass es noch Luft nach oben gibt, dass wir uns noch verbessern müssen, weil die Gegner besser werden. Das Spiel gegen die USA wollen wir noch positiv bestreiten - und dann sind wir bereit“ versprach Kapitän Joshua Kimmich.Das Rätsel um Gesundheit und Fitness von Neuer bestimmte die ersten Tage in Amerika. Schöne Bilder wurden von den DFB-Stars geliefert. Vom Spaziergang in der Sonne am Lake Michigan. Oder vom gemeinsamen Bummel zum Café im schicken Stadtteil Gold Coast. Das sah alles recht entspannt aus. Aber wie steht es um den verhärteten Muskel in der linken Wade von Neuer? Wie intensiv ist die Trainingsbelastung des Torwarts wirklich? Ist das Risiko eines Rückschlags kalkulierbar? Ist es wirklich wert, im letzten Test dabei zu sein? Ohne vorheriges, komplettes Teamtraining mit den Kollegen.Curaçao als ZielpunktOder kann das 125. Länderspiel, das erste nach fast zwei Jahren, jetzt auch noch eine Woche warten? Bis zum WM-Start am 14. Juni in Houston gegen den Außenseiter aus Curaçao, wenn es wirklich zählt. Und Neuer sicherlich weniger Bälle wegschlagen muss als gegen die hoch motivierten US-Boys.Nagelsmann hält sein vor dem Abflug nach Amerika angekündigtes Update für die Neuer-Akte so lange wie möglich zurück. Die Trainingseinheiten bei Chicago Fire waren abgeschirmt. Von einem „Belastungsaufbau“ war offiziell die Rede. Optische Einblicke von außen gab es nur gesteuert in den sozialen Medien. Und von Havertz, der bestätigte, dass Neuer „auf dem Platz“ dabei war. Jugend oder Erfahrung als WM-FaktorIm Neuer-Hype gehen andere wichtige Personalfragen beinahe unter. Setzt Nagelsmann für den großen Titeltraum auf Jugend oder Erfahrung? Haben sich offensiv Lennart Karl (18) auf der rechten Seite und Nathaniel Brown (22) hinten links ganz unbekümmert in die Startelf gespielt - zulasten der arrivierten Leroy Sané (30) und David Raum (28)? „Wir Jungen sollen das allgemein hier ein bisschen reinbringen, einfach Unbekümmertheit, dass wir keinen Druck spüren und einfach frei aufspielen sollen. Ja, es läuft bis jetzt sehr, sehr gut. Und da wollen wir weitermachen“, sagte der angeblich im Transfer-Flirt mit dem FC Bayern steckende Frankfurter Brown. Auch in der Mittelfeldzentrale muss Nagelsmann entscheiden, ob Felix Nmecha (25) und Aleksandar Pavlovic (22) wie zuletzt das Stammduo bilden. Leon Goretzka (31) wäre wieder außen vor. Harte Entscheidungen stehen an. „Ich glaube nicht, dass am Ende die Namen zählen, wenn es darum geht, ein Turnier zu gewinnen. Sondern vielmehr geht es um den Zusammenhalt, den Spirit in der Mannschaft. Und deswegen ist für uns alles möglich“, sagte Verteidiger Jonathan Tah zu allen Personalspekulationen. Bislang kann Nagelsmann auch froh sein, dass nur Neuer angeschlagen ist, er inklusive Trainingstorwart Jonas Urbig 26 fitte Spieler zur Verfügung hat. Das war vor großen Turnieren oftmals anders. Auch die nach dem 4:0 gegen Finnland lädierten „Arschbacken“ von Deniz Undav sind kein Problemthema mehr. Keiner will den WM-Traum kurz vor knapp verletzt verpassen. Gastgeberrolle noch bekanntAmerika sei „eine Top-Mannschaft“, warnte Havertz. Den speziellen Druck, Turnier-Gastgeber zu sein, den kennen viele Spieler in Nagelsmanns Aufgebot noch von der Heim-EM 2024. Die US-Boys wollen ihren Fans etwas bieten. „Und deswegen wird es für uns ein guter Test sein, eine gute Probe fürs erste Gruppenspiel dann“, sagte Havertz. Egal, ob mit oder ohne Neuer.

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Verband erhöht Prämien: Warum Bayern, BVB und Co. für ihre WM-Spieler Millionen von der Fifa erhalten

WM-Profis bringen ihren Klubs nicht nur Ruhm, sondern auch Millionensummen von der Fifa ein. Welche Vereine am meisten kassieren – und warum sie selbst von Ex-Spielern profitieren.Es ist der Traum eines jeden Fußballprofis, einmal bei einer Weltmeisterschaft für das eigene Land zu spielen. Die jeweiligen Klubs stellen sich dem in der Regel nicht in den Weg. Immerhin kann eine WM-Teilnahme dazu führen, dass ein Profi sich auf internationaler Bühne beweist, sein Marktwert steigt und man ihn nach dem Turnier für mehr Geld verkaufen kann als vorher.Dennoch nehmen die Verantwortlichen von Vereinen wie Bayern München, Borussia Dortmund und Co. die Entschädigungszahlungen der Fifa dankend an. Was ist das sogenannte Fifa World Cup Benefits Program und wie viele Einnahmen generieren die Klubs dadurch?Infantino spricht von „finanzieller Anerkennung“Eine WM-Teilnahme ist wie so vieles im Weltfußball keine kostenlose Angelegenheit: Für jeden Turnierspieler schickt die Fifa eine tägliche Entschädigung von rund 11.000 US-Dollar (rund 9500 Euro) an die Vereine. Denn diese haben Verträge mit den Spielern und geben sie für die WM frei. Klubs, bei denen die Profis in den vergangenen Jahren unter Vertrag standen, profitieren anteilig davon. Sie erhalten ein Drittel der jeweiligen Tagespauschale.Die Prämien wurden deutlich erhöht: Im Anschluss an die WM 2022 in Katar hatte der Verband noch 209 Millionen US-Dollar (nach heutigem Wechselkurs etwa 180 Millionen Euro) an 440 Vereine aus 51 Ländern ausgeschüttet. Jetzt sollen die Klubs für die Bereitstellung ihrer Spieler bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada nach Angaben der Fifa insgesamt mit rund 300 Millionen Euro entschädigt werden.„Der Ausbau des Fifa-Programms zur Beteiligung von Klubs für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bedeutet eine noch ausgeprägtere finanzielle Anerkennung des enormen Beitrags, den so viele Klubs und ihre Spieler rund um die Welt sowohl zur Qualifikation als auch zur Endrunde der WM leisten“, sagte Fifa-Präsident Gianni Infantino.Die Entschädigungshöhe verhandelte die Fifa mit der europäischen Klubvereinigung (ECA). Dabei wurde festgehalten, dass erstmals auch die Klubs an den Turniereinnahmen beteiligt werden, deren Spieler nur in der Qualifikation zum Einsatz gekommen sind.Diese Klubs bekommen das meiste WM-GeldKnapp 500 Vereine erhalten im Rahmen des Turniers in Nordamerika Zahlungen vom Fußball-Weltverband. Topklubs, die besonders viele Profis abstellen, verdienen allein durch die Gruppenphase einige Millionen Euro. In der K.o.-Phase kommen dann weitere Einnahmen hinzu. In einer Analyse zur WM 2026 hat die Deutsche Kreditbank AG (DKB) die Fifa-Ausgleichszahlungen für die Gruppenphase ermittelt und miteinander verglichen.Das meiste Geld erhält Manchester City – umgerechnet insgesamt über 4,55 Millionen Euro. Gleich dahinter folgt der deutsche Rekordmeister Bayern München mit rund 3,81 Millionen Euro. Auf Platz drei liegt der englische Meister FC Arsenal mit 3,54 Millionen Euro und der erneute Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain belegt mit 3,34 Millionen Euro Rang vier, gefolgt vom FC Liverpool, der etwa 2,71 Millionen Euro erhält.In dem Ranking gibt es aber auch einige Überraschungen. Klubs wie Crystal Palace aus England und Al Ahly aus Ägypten schneiden erstaunlich gut ab. Neben den Bayern sind auch die Bundesligisten Borussia Dortmund und TSG Hoffenheim mit dabei:Auch Bundesligisten kassieren ordentlich abNicht nur die Bayern, der BVB und Hoffenheim bekommen Millionensummen für ihre WM-Spieler. Leverkusen, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig und Mainz kassieren ebenfalls Zahlungen von mehr als einer Million Euro.Absteiger Heidenheim und der 1. FC Köln gehen als einzige Bundesliga-Vereine leer aus, da sie keine Spieler zur WM 2026 entsenden und entsprechend keine Fifa-Prämien erhalten.Insgesamt erhalten Bundesliga-Klubs für die WM-Gruppenphase 21,06 Millionen Euro an Abstellungszahlungen von der Fifa. Damit liegt das deutsche Oberhaus im internationalen Vergleich auf Platz zwei der bestbezahlten Ligen. Nur an der englischen Premier League ist kein Vorbeikommen. Die kassiert mit 38,5 fast das Doppelte von dem, was die Bundesliga bekommt.Die französische Ligue 1 liegt mit rund 16,63 Millionen Euro auf Platz drei – dahinter kommen die spanische La Liga (16,14) und die italienische Serie A (14,94). Obwohl Italien die WM-Teilnahme zum dritten Mal in Folge verpasst hat, können sich die Klubs im Land also wenigstens über Fifa-Prämien freuen.England und Deutschland im Ländervergleich ganz vorneIm Ländervergleich ergibt sich die gleiche Rangordnung: England (46,21 Millionen Euro), Deutschland (22,62), Frankreich (19,39), Spanien (17,29) und Italien (15,52).Dahinter liegt die Türkei mit etwa 9,99 Millionen Euro, gefolgt von den Niederlanden mit 8,01 Millionen Euro und Portugal mit 7,23 Millionen Euro. Gastgeberland USA steht an neunter Stelle, die Klubs in den Vereinigten Staaten erhalten umgerechnet insgesamt rund 6,57 Millionen Euro.Ex-Spieler treiben Einnahmen nach obenDie höchsten Einnahmen durch ehemalige Spieler, die nun zur WM fahren, erzielt der französische Erstligist Olympique Marseille mit rund 477.979 Euro. Auf Platz zwei liegt der Premier-League-Absteiger Wolverhampton Wanderers mit etwa 458.900 Euro und Platz drei belegt Bundesligist Bayer Leverkusen mit rund 423.976 Euro.Auch Topklub Manchester City profitiert von der Regelung und kassiert rund 416.519 Euro für ehemalige Spieler. Stade Rennes erhält etwa 404.604 Euro, der RC Lens rund 389.155 Euro und der FC Chelsea knapp 387.440 Euro.Hinweis: Zum Zeitpunkt der Datenerfassung hatten noch nicht alle teilnehmenden Nationen ihre endgültigen WM-Kader veröffentlicht. Die ausgewiesenen Summen basieren daher auf dem aktuellen Stand der Nominierungen und können sich bis Turnierbeginn noch geringfügig verändern. Wesentliche Verschiebungen bei den Spitzenplätzen der Vereine und Ligen sind jedoch nicht zu erwarten.

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Newsblog zur Fußball-WM: Fifa plant Änderung bei den Nationalhymnen

Die Zeremonie vor dem Spiel soll bei der WM etwas anders ablaufen als gewohnt. Noch sechs Tage bis Turnierbeginn. Alle Nachrichten zur Fußball-WM im stern-Newsblog.In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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French Open im Tennis: „Beherrscht alles“: Das ist Zverevs Halbfinal-Gegner Mensik

Alexander Zverev trifft im Halbfinale der French Open auf Jakub Mensik. Der Tscheche stand in Paris im Schatten anderer Jungstars - dabei ist er spielerisch eine größere Gefahr für den Deutschen.Ein Halbfinale gegen Alexander Zverev war für Jakub Mensik in diesem dramatischen Moment der ersten French-Open-Woche meilenweit entfernt. Der 20 Jahre alte Tscheche hatte zwar gerade den Matchball in der zweiten Runde verwandelt, doch der mehr als viereinhalbstündige Kraftakt bei 31 Grad forderte seinen Tribut: Mensik sackte auf dem Platz zusammen, Krämpfen geschüttelt gab er mit der Hand Zeichen, dass er Hilfe benötigt.„Da war ich einfach nur froh, noch am Leben zu sein“, sagte Mensik später: „Wenn mir direkt da jemand erzählt hätte, dass ich physisch in der Lage sein werde, weitere drei, vier, vielleicht fünf Matches zu bestehen, hätte ich es nicht geglaubt.“Im Schatten von Jódar und FonsecaAls der Weltranglisten-27. dann im nächsten Match den ersten Satz gegen den australischen Top-Ten-Spieler Alex de Minaur mit 0:6 verlor, glaubte kaum noch jemand an Mensik. Er selbst aber schon. Mit eisernen Willen und größter Anstrengung bei der Regeneration kämpfte er sich bis in die Runde der besten Vier beim Sandplatz-Spektakel in Paris. Dort trifft er heute Nachmittag (14.30 Uhr) auf Zverev - und der Hamburger sollte gewarnt sein.Mensik stand zuletzt zwar etwas im Schatten der nur ein Jahr jüngeren und im Viertelfinale ausgeschiedenen Rafael Jódar (Spanien) und João Fonseca (Brasilien). Doch spielerisch ist er schon etwas weiter als die Teenager.Ex-Stars schwärmen„Er verfügt über enormes Ballgefühl und große technische Klasse. Er wird in den nächsten zehn Jahren ein ganz unangenehmer Gegner sein“, sagte Tennis-Idol John McEnroe: „Mir war nicht bewusst, wie schnell Mensik bei dieser Körpergröße ist.“Doch der Gewinner des Miami-Masters von 2025 ist nicht nur schnell, sondern auch bärenstark beim Return. Außerdem macht er bei seiner Größe von 1,93 Meter mit seinem wuchtigen Aufschlag viele freie Punkte. „Er ist ein wirklich guter Tennisspieler, weil er einfach alles beherrscht“, meinte Ex-Profi Mats Wilander.Aber spielt der Körper mit? Immer mal wieder hat Mensik mit Krämpfen zu kämpfen - so auch bei der Pressekonferenz nach seinem Viertelfinalsieg gegen Fonseca.

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Fußball in England: Offiziell: Iraola wird neuer Trainer beim FC Liverpool

Andoni Iraola übernimmt ab Juli den FC Liverpool. Nach einer erfolgreichen Zeit bei Bournemouth wartet auf ihn nun die größte Trainerstation seiner Karriere.Der FC Liverpool wird künftig von Andoni Iraola trainiert. Wie der englische Fußballclub mitteilte, übernimmt der 43 Jahre alte Coach die Mannschaft um den deutschen Mittelfeldstar Florian Wirtz offiziell ab 1. Juli. Der Nachfolger von Arne Slot erhält laut Medienberichten einen Vertrag bis Sommer 2028. „Ich bin wirklich begeistert, wirklich begeistert. Denn natürlich kennt man Liverpool, man weiß, dass es ein großer Verein ist, ein riesiger Verein, einer der größten der Welt“, sagte der aus Spanien stammende Iraola. „Die Atmosphäre, die Fans, der Verein, die Spieler, die Chance für mich, Spitzenspieler zu trainieren, die Chance, um Titel zu kämpfen. Ich glaube, attraktiver geht es nicht. So etwas findet man selten.“Liverpool ist seine bislang größte Aufgabe als Trainer. Die Reds sind zusammen mit Erzrivale Manchester United englischer Rekordmeister, beide kommen auf 20 Titel.Slot musste vorzeitig gehenIraola, der auch bei Bayer Leverkusen im Gespräch gewesen sein soll, arbeitete in den vergangenen drei Jahren erfolgreich bei Liverpools Ligarivale AFC Bournemouth. Die „Cherries“ führte er in der abgelaufenen Premier-League-Saison als Sechster in die Europa League und landete nur drei Punkte hinter dem Fünften Liverpool. Sein Nachfolger in Bournemouth wird Marco Rose.Der 47 Jahre alte Slot besaß in Liverpool noch einen Vertrag bis zum Sommer 2027, musste nach einer enttäuschenden Saison aber gehen. Als Nachfolger von Jürgen Klopp hatte Slot die Mannschaft seit 2024 betreut und auf Anhieb die Meisterschaft geholt. In der abgelaufenen Spielzeit hinkte Liverpool den eigenen Erwartungen aber klar hinterher. Der Rückstand auf Meister FC Arsenal betrug am Ende 25 Punkte.

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French Open im Tennis: Von Quali ins Finale: Chwalinska lebt einen „Traum“ in Paris

Maja Chwalinska steht nicht in den Top-100 - dafür aber sensationell im Finale der French Open. Dort trifft sie auf die Russin Mirra Andrejewa, die in seinem brisanten Match eine Ukrainerin besiegt.Maja Chwalinska ließ sich rücklings auf den roten Sand fallen, legte die Hände vors Gesicht und konnte ihr sensationelles Tennis-Märchen nicht fassen. „Es ist wie ein Traum. Ehrlich, ich weiß nicht, was los ist“, sagte die polnische Spielerin nach dem Finaleinzug bei den French Open völlig perplex. Die 24-Jährige hatte soeben die Russin Diana Schnaider mit 7:6 (7:4), 6:4 besiegt und als zweite Qualifikantin überhaupt ein Grand-Slam-Finale erreicht. Das Kunststück war auch Emma Raducanu bei den US Open 2021 gelungen - die Britin holte damals sogar den Titel.Jetzt gegen AndrejewaDafür muss die Weltranglisten-114. Chwalinska im Finale am Samstag aber die klare Favoritin Mirra Andrejewa schlagen. Die 19 Jahre alte Russin hatte kurz zuvor das brisante Halbfinale gegen die Ukrainerin Marta Kostjuk (23) mit 6:1, 6:3 gewonnen und ebenfalls erstmals in ihrer Karriere das Endspiel eines Grand-Slam-Turniers erreicht.Auf die Frage, ob sie nun noch mehr wolle, antwortete Chwalinska nach einem leichten Seufzer: „Lasst mich diesen Moment erst mal genießen.“ Aber natürlich werde sie „alles geben, ich meine: Es ist ein Grand-Slam-Finale“. Tennis-Idol Boris Becker war begeistert und sagte bei Eurosport: „A star is born - aber diesmal aus Polen.“Verletzungen und Depression stoppten die PolinChwalinska hatte zu Junioren-Zeiten gemeinsam mit Polens Tennisstar Iga Swiatek auch Doppel gespielt. Doch dann gingen die Karrieren der beiden weit auseinander: Swiatek gewann sechs Grand-Slam-Titel, Chwalinska plagte sich mit vielen Verletzungen und auch einer Depressions-Phase. Chwalinska entnervte mit ihrem geduldigen und taktisch variantenreichen Spiel auch die vom Deutschen Sascha Bajin trainierte Schnaider. „Da sind so viele Bälle dabei, die so verlockend sind, um draufzugehen – und dann so eine Enttäuschung hervorrufen“, sagte Ex-Bundestrainerin Barbara Rittner bei Eurosport.Kein Handschlag bei Kostjuk-AndrejewaNach dem anderen Halbfinale hatte Kostjuk wie erwartet auf einen Handschlag mit Andrejewa am Netz verzichtet. Damit wollen ukrainische Tennisprofis ein Zeichen des Protests gegen den russischen Angriffskrieg in ihrer Heimat setzen. „Ich werde niemals jemandem glauben, der auf der Weltbühne dieses Sports steht und behauptet, er habe keinerlei Einfluss oder Ähnliches, denn ich habe das selbst erlebt“, sagte Kostjuk hinterher. Die an Nummer acht gesetzte Andrejewa, die von der früheren spanischen Topspielerin Conchita Martínez trainiert wird, zeigte abermals eine starke Vorstellung und ist im Finale am Samstag die Favoritin. Kostjuk zeigt NervenIm Gegensatz zu Andrejewa zeigte Kostjuk in ihrem ersten Grand-Slam-Halbfinale Nerven. Die 23-Jährige verlor erstmals nach 16 Siegen auf der Tour wieder ein Match, weil sie insgesamt 34 unerzwungene Fehler machte. Sie hatte dem Anschein nach auch Probleme mit dem Wind, ehe das Dach geschlossen wurde. Das Publikum war größtenteils auf Seiten der Ukrainerin, doch auch diese Unterstützung half wenig. Kostjuk hatte nach ihrem Auftaktmatch in Paris öffentlich gemacht, dass hundert Meter von ihrem Elternhaus eine Rakete ein Gebäude zerstört habe. Sie zeigte auf der Pressekonferenz auch ein Bild auf dem Handy, das die Zerstörung zeigen soll. Sie versuche, wann immer es geht, „an die Schrecken des Alltagslebens der Menschen“ in ihrer Heimat zu erinnern, sagte Kostjuk.

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Newsblog zur Fußball-WM: Proteste in Mexiko-Stadt eskalieren vor WM-Start

Einmal blaues Trikot: Deutschlands WM-Outfits stehen fest. Noch sieben Tage bis Turnierbeginn. Alle Nachrichten zur Fußball-WM im stern-Newsblog.In wenigen Tagen beginnt die größte Fifa-Fußballweltmeisterschaft aller Zeiten. 48 Mannschaften kämpfen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko um den goldenen WM-Pokal.Auch die deutsche Nationalmannschaft macht sich Hoffnungen, den Weltmeistertitel nach 1954, 1974, 1990 und 2014 zum fünften Mal nach Hause zu holen. Für die DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann startet das Turnier am Sonntag, den 14. Juni, um 19 Uhr deutscher Zeit in Gruppe E gegen Curaçao (live in der ARD).Lesen Sie im stern-Newsblog alle aktuellen Meldungen und Entwicklungen zur Fußball-WM 2026:

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Fußball-Nationalmannschaft: Neuer-Entscheidung für WM-Generalprobe steht bevor

Der Belastungsaufbau bei Manuel Neuer geht in Chicago weiter. Bundestrainer Nagelsmann will erst kurz vor dem letzten WM-Test verkünden, ob der Torwart gegen die USA sein DFB-Comeback gibt.Manuel Neuer setzt seinen Comeback-Plan fort. Der deutsche Rekordtorwart war beim Teamtraining der Nationalmannschaft in Chicago erneut mit auf dem Platz. Wie der Deutsche Fußball-Bund bestätigte, ging der „Belastungsaufbau“ nach der Muskelverhärtung in der linken Wade weiter. Welche Übungen der 40-Jährige konkret absolvieren konnte, wurde nicht mitgeteilt. Neuer selbst hatte bei Instagram zuletzt Videoaufnahmen gepostet, die ihn beim Training in Amerika zeigen. Ob er bei der WM-Generalprobe gegen die USA am Samstag (20.30 Uhr/RTL) im Soldier Field sein Comeback im DFB-Team nach fast zwei Jahren feiert, will Bundestrainer Julian Nagelsmann erst am Freitag (19.30 Uhr MESZ) bei der DFB-Pressekonferenz im Stadion verkünden.Nagelsmann will kein WM-RisikoNagelsmann hatte zuletzt versichert, dass es keinen Grund für Eile oder Risiko gäbe. Neuer könne auch im ersten WM-Spiel am 14. Juni in Houston gegen Curaçao sein Comeback feiern. Vor dem Abflug in die USA hatte ihn gegen Finnland (4:0) Oliver Baumann vertreten, der auch die komplette WM-Qualifikation im deutschen Tor gestanden hatte. Bei der Übungseinheit im Endeavor Health Performance Center waren alle weiteren 25 WM-Spieler sowie Trainingstorwart Jonas Urbig dabei. Nagelsmann kann also abseits der Neuer-Personalie ohne weitere Fragezeichen die WM-Vorbereitung vorantreiben.

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Hamburg: FC St. Pauli trennt sich von Trainer Alexander Blessin

Der Abstieg des FC St. Pauli ist nun schon eine Weile her. Die Trainerfrage blieb lange offen. Jetzt scheint sie geklärt zu sein.Neuaufbau mit neuem Mann: Der FC St. Pauli hat sich nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga von Trainer Alexander Blessin getrennt. Dies gaben die Hamburger am Donnerstagnachmittag bekannt. „Vorausgegangen sei eine umfassende interne Analyse der gerade beendeten Saison“, teilte der Klub mit.FC St. Pauli will Trainernachfolge „zeitnah“ regelnDie Nachfolge Blessins soll demnach „zeitnah“ geregelt werden. Hamburger Medien hatten zuvor berichtet, dass Marcel Rapp, bis zum vergangenen Februar Trainer bei Holstein Kiel, St. Pauli als Chefcoach übernehmen soll.„Wir sind Alex für seine gute und leidenschaftliche Arbeit in den vergangenen beiden Jahren dankbar“, sagte Sportchef Andreas Bornemann. Blessin habe nach dem Aufstieg „die notwendigen Anpassungen an die höhere Liga erfolgreich umgesetzt, sodass wir im ersten Jahr die Klasse halten konnten“. Präsident Oke Göttlich ergänzte: „Damit ist Alex mitverantwortlich für eine der sportlich erfolgreichsten Phasen des FC St. Pauli.“Blessin war nach St. Paulis Bundesliga-Aufstieg 2024 vom belgischen Erstligisten Union Saint-Gilloise an die Elbe gewechselt. Unter dem Nachfolger von Aufstiegstrainer Fabian Hürzeler schafften die Braun-Weißen in der ersten Saison den Klassenerhalt, vor knapp drei Wochen stieg der Klub nach zehn sieglosen Spielen nacheinander und einer Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg am letzten Spieltag als Tabellenschlusslicht ab.„Alex’ Qualitäten als Trainer sind unbestritten. Wir sind nach unserer Analyse aber zu dem Schluss gekommen, dass eine Trennung und ein frischer Start mit voller Überzeugung in diesem Sommer der richtige Weg sind“, sagte Bornemann.

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Der stille Anführer: Warum Havertz statt Undav in der WM-Startelf stehen wird

Kai Havertz tritt zurückhaltend auf und erfüllt keine deutschen Mittelstürmerfantasien. Trotzdem gilt er als unverzichtbar im DFB-Team.

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Fußball: Heim-WM 2038 oder 2042? Das plant der DFB

Kommt in Deutschland das nächste Fußball-Sommermärchen? Beim DFB sprechen sie über eine WM-Bewerbung. Ein Detail ist dabei neu.Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat in der internen Debatte um eine mögliche WM-Bewerbung für 2038 oder 2042 erstmals das Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) einbezogen. Das Gespräch von Präsident Bernd Neuendorf mit der Führung des Ligaverbandes bestätigte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte „Bild“ über das Gespräch und eine mögliche Bewerbung berichtet.14 Stadien angedachtIn der Verbandszentrale in Frankfurt am Main befasst man sich zwei Jahre nach der Heim-EM mit der Frage, ob man sich für die WM-Turniere 2038 oder 2042 bewerben solle. Die Gespräche seien ergebnisoffen, wie es aus DFB-Kreisen heißt. Eine Entscheidung für oder gegen eine Bewerbung sei demnach bislang nicht gefallen.Dem Bericht zufolge geht es um 14 Stadien mit einer Mindestkapazität von 40.000 Plätzen. Wie bei der Heim-EM wären auch diesmal Berlin, Dortmund, München, Stuttgart, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Hamburg und Leipzig dabei. Dazu kommen Bremen, Kaiserslautern, Mönchengladbach und Hannover.WM-Turniere bis 2034 vergebenDeutschland war 1974 und 2006 Gastgeber des größten Fußball-Events der Welt. Vor 52 Jahren setzte sich die DFB-Elf um Kapitän Franz Beckenbauer durch und gewann in München den WM-Pokal. Vor 20 Jahren belegte das von Jürgen Klinsmann betreute Team nach einem euphorischen Sommer den dritten Platz hinter Weltmeister Italien und Frankreich. Damals spielten 32 Nationen mit.In der kommenden Woche (11. Juni bis 19. Juli) beginnt in den USA, Mexiko und Kanada die erste WM mit 48 Nationen. Es ist auch die erste WM mit drei verschiedenen Gastgebern. 2030 wird in Spanien, Marokko und Portugal gespielt. Anlässlich des 100. Jubiläums soll zusätzlich je ein Spiel in Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden. 2034 ist Saudi-Arabien alleiniger Gastgeber.

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Fußball-Bundesliga: Martínez Novell neuer Trainer in Leverkusen – Hjulmand muss gehen

Bayer Leverkusen überrascht nach dem Saisonende mit einem zuvor kaum bekannten Trainer. Für den Dänen Kasper Hjulmand endet das Abenteuer Bundesliga schnell.Kein Oliver Glasner, kein Andoni Iraola, sondern ein Nobody aus der französischen Liga: Bayer Leverkusen hat bei der Klärung der Trainerfrage mit der Verpflichtung von Carles Martínez Novell überrascht und damit das Ende des bisherigen Cheftrainers Kasper Hjulmand verkündet.Martínez Novell, in den vergangenen Jahren beim FC Toulouse in der französischen Ligue 1 tätig, unterschreibt beim deutschen Meister von 2024 einen Vertrag über zwei Jahre. Zuvor hatten die „Bild“ und Sky berichtet.„Carles Martínez hat in Toulouse zahlreiche junge Spieler erfolgreich weiterentwickelt und eine international geprägte Mannschaft zu einer starken Einheit geformt“, sagte Leverkusens Geschäftsführer Simon Rolfes.In der Jugend von Barça tätigDer 42-jährige Spanier hatte zuletzt den FC Toulouse für drei Jahre trainiert. Im April kündigte er an, seinen Vertrag beim französischen Erstligisten nicht zu verlängern. Der Wechsel nach Leverkusen erfolgt somit ablösefrei. In der abgelaufenen Spielzeit führte er Toulouse in der Ligue 1 auf Rang neun. In der Spielzeit 2022/23 gewann Martínez Novell als Co-Trainer den französischen Pokal mit Toulouse.Martínez Novell war nie als Profifußballer aktiv, blickt aber auf eine steile Karriere auf der Trainerbank zurück: Der 42-Jährige kommt gebürtig aus Barcelona und begann seine Trainerkarriere in den Jugendabteilungen vom FC Barcelona und Espanyol Barcelona. Nach der Zeit in seiner Heimatstadt arbeitete er als Jugendtrainer in Katar und Kuwait, ehe er in der Saison 2022/23 als Co-Trainer unter dem Franzosen Philippe Montanier nach Toulouse wechselte.Auch Luis und Iraola in Leverkusen gehandeltZum Beginn der Spielzeit 2023/24 übernahm der Spanier dann Montaniers Posten als Cheftrainer in Toulouse. In den drei Saisons als Trainer in Südfrankreich führte er den FC Toulouse auf den elften, zehnten und neunten Tabellenplatz. Trotz der Platzierungen im Tabellenmittelfeld der Ligue 1 soll er Bayer Leverkusen in der kommenden Bundesliga-Saison zurück in die Champions League führen.„Carles ist ein Trainer mit klaren Prinzipien und einer modernen Spielidee. Wir sind davon überzeugt, dass er die richtigen Impulse für unsere sportliche Zukunft setzen kann“, sagte Rolfes weiter.Nach ten Hag ist Hjulmand bereits das zweite Trainer-Experiment, das misslungen ist. 2024 hatte Xabi Alonso die Werkself noch sensationell zur Meisterschaft geführt.In den vergangenen Wochen waren mehrere Kandidaten als mögliche Nachfolger für Hjulmand gehandelt worden. Sowohl Filipe Luis als auch Iraola sollen Bayer Leverkusen Medienberichten zufolge abgesagt haben. Luis zieht es demnach nach Monaco, Iraola soll in Liverpool der Nachfolger von Arne Slot werden. Auch der ehemalige Frankfurt-Trainer Glasner war gehandelt worden. Martínez Novell tauchte in den Spekulationen um den Trainerposten in Leverkusen zuletzt nicht auf, Bayer überrascht also mit der Neubesetzung auf der Trainerbank.Bayer Leverkusen verpasste die Champions LeagueMartínez Novells Vorgänger Hjulmand hatte Bayer Leverkusen Anfang September nach dem zweiten Spieltag vom niederländischen Trainer ten Hag übernommen. Bayer hatte sich nach gerade mal zwei Monaten wegen grundsätzlicher Zweifel an einer weiteren Zusammenarbeit schon früh wieder von ten Haag getrennt. Sportchef Rolfes hatte Hjulmands Zukunft unmittelbar nach dem Saisonende zunächst offengelassen und eine baldige Entscheidung angekündigt.Hjulmand führte Leverkusen bis zur Weihnachtspause mit neun Siegen aus 13 Spielen auf den dritten Platz. Im neuen Jahr konnte er die Erfolgsquote aber nicht auf diesem Level halten. Mit acht Siegen und 30 Punkten aus 19 Spielen rutschte Leverkusen zwischen Januar und Mai auf den sechsten Platz ab und wurde vom VfB Stuttgart und RB Leipzig von den wichtigen Champions-League-Plätzen verdrängt. Hjulmand konnte aus dem Kader nicht konstant das Optimum herausholen.Transparenzhinweis: Sky ist wie der stern Teil von RTL Deutschland.

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French Open im Tennis: „Goldene Chance“: Zverev bereit für Halbfinal-Showdown

Jetzt gilt's für Alexander Zverev. Nach zwei spielfreien Tagen will der Tennisstar die letzten zwei Schritte zum Grand-Slam-Triumph gehen. Bleibt er mental stabil - oder setzt das „Kopfkino“ ein?In Badelatschen und kleinen Kopfhörern im Ohr trottete Alexander Zverev tiefenentspannt auf die Pariser Trainingsanlage Jean Bouin. Als er Jakub Mensik bereits fleißig Bälle schlagen sah, warf er einen interessierten Blick auf seinen nächsten Gegner aus Tschechien. Doch nichts, was er da sah, konnte seiner Gelassenheit etwas anhaben. Seine Titelmission bei den French Open steht zwar vor dem Halbfinale am Freitag (14.30 Uhr/Eurosport) erst recht unter dem Motto „Jetzt oder nie“ - doch davon lässt sich der deutsche Tennisstar zumindest äußerlich nicht verrückt machen.John McEnroe: Wenn nicht jetzt, dann nieZverev habe nun „eine goldene Chance“, sagte Boris Becker. Der dreimalige Wimbledon-Gewinner gab aber angesichts von zwei spielfreien Tagen auch zu bedenken: „Das Kopfkino geht natürlich jetzt los.“ Womöglich, so mutmaßte der Eurosport-Experte, fange Zverevs Kopf „langsam an, nachzudenken, was da passieren könnte“. Und vielleicht auch darüber, was nicht passieren könnte - obwohl seine größten Konkurrenten Jannik Sinner und Novak Djokovic längst raus sind und Titelverteidiger Carlos Alcaraz verletzt fehlt. „Wenn er es jetzt nicht gewinnt“, sagte Tennis-Idol John McEnroe, „dann gewinnt er es wahrscheinlich nie“. Zverev lässt sich auf eine solche Diskussion in diesen Tagen nicht ein. Genauso wenig kommt von ihm eine Titelansage. Stattdessen wiederholt der Olympiasieger von 2021 nach jedem Match gebetsmühlenartig: „Ich muss meinem Spiel und mir selbst vertrauen.“ Wenn er gut spiele, dann habe er „99 Prozent der Arbeit“ erledigt. Becker, Agassi und Co. schwärmen Und Zverev spielt richtig gut, im Turnierverlauf gab er bislang erst einen Satz ab. Auch zwei Stotterstarts im Achtel- und Viertelfinale brachten den Hamburger nicht aus dem Konzept. Bestätigt der Weltranglistendritte seine Form, muss er weder Halbfinalgegner Mensik noch Flavio Cobolli oder Matteo Arnaldi fürchten. Die beiden Italiener spielen das zweite Halbfinale aus. Das Endspiel findet am Sonntag statt.Becker, früher oft eine Art Chefkritiker, bescheinigte Zverev „absolute Weltklasse“ beim klaren Viertelfinalsieg gegen Jungstar Rafael Jódar (19). Andre Agassi schwärmt über Zverevs zweiten Paradeschlag nach dem Aufschlag: „Seine Rückhand ist wohl die beste, die wir je im Tennis gesehen haben.“ Und McEnroe gefällt, dass Zverev mit der Vorhand nun aggressiver und mutiger ist: „Darauf haben wir drei, vier Jahre gewartet.“Mensik mit Krampf in Pressekonferenz Kann Mensik zum Stolperstein werden? Der 20-Jährige ist einer der am meisten unterschätzten Profis auf der Tour. Auch bei seinem bislang größten Erfolg, dem Masters-Sieg in Miami 2025, sprachen fast alle nur über den unterlegenen Finalgegner Djokovic. Als unscheinbarer Außenseiter will er nun auch Zverevs Titelträume zum Platzen bringen: „Ich freue mich auf die Herausforderung.“Aber hinter seiner Fitness steht ein kleines Fragezeichen. Wegen eines Krampfes musste Mensik die Pressekonferenz nach dem Viertelfinalsieg gegen João Fonseca kurz unterbrechen. Zuvor hatte der Weltranglisten-27. im Match in seinem linken Bein „etwas gespürt“. Beim Zweitrundensieg war er unmittelbar nach dem verwandelten Matchball von Krämpfen geplagt auf dem Platz zusammengesackt. „Froh, noch am Leben zu sein“„Da war ich einfach nur froh, noch am Leben zu sein“, sagte Mensik. Die Bilder, wie ein Rollstuhl für Mensik auf den Platz gebracht wurde, dürften Zverev an seine eigene Geschichte in Roland Garros erinnert haben. Vor vier Jahren trat er hier in Topform an und im festen Glauben, selbst Sandplatz-König Rafael Nadal im Halbfinale besiegen zu können. Doch dann knickte er um, zog sich einen mehrfachen Bänderriss im rechten Fuß zu und wurde mit dem Rollstuhl vom Platz geschoben.Titelparty in Paris: Freundin Thomalla wäre dabeiAuch das verlorene Finale in Paris vor zwei Jahren im Fünfsatzkrimi gegen Alcaraz schmerzte. Genau wie seine beiden anderen sehr unterschiedlich verlaufenen Grand-Slam-Endspiele bei den US Open 2020 und Australian Open 2025. Wenn es jetzt endlich mit dem ersehnten Triumph klappt, will auch Freundin Sophia Thomalla zur Titelparty nach Paris reisen. Die Moderatorin, die zuletzt beruflich eingebunden war, würde dann Zverevs Team mit Vater, Mutter, Bruder, Oma, Kumpels und Dackel Mishka vervollständigen. Dann wäre Zverevs Glück vermutlich perfekt. Doch der deutsche Tennisstar lebt aktuell nicht im Konjunktiv.

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Aryna Sabalenka: Nummer 1 der Welt will „am liebsten sofort mit Tennis aufhören“

Nach Jannik Sinners Aus folgt die nächste Überraschung in Paris: Aryna Sabalenka scheitert im Viertelfinale der French Open und spricht danach offen über ihren mentalen Zustand.Nach Jannik Sinners Aus folgt die nächste Überraschung in Paris: Aryna Sabalenka scheitert im Viertelfinale der French Open und spricht danach offen über ihren mentalen Zustand.

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Fußball-WM: Trotz Hitze: FIFA verbietet leere Wasserflaschen in Stadien

Schlechte Nachrichten für WM-Fans: Wer im Stadion etwas trinken will, muss Wasser kaufen. Die FIFA verbietet leere Wasserflaschen aus Sicherheitsgründen.Trotz vielerorts erwarteter Temperaturen über 30 Grad Celsius dürfen Fans bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko keine leeren Wasserflaschen mit in die Stadien nehmen. „Die FIFA setzt sich für den Schutz der Gesundheit und Sicherheit aller Spieler, Schiedsrichter, Fans, Freiwilligen und Mitarbeiter ein. Die FIFA hat beschlossen, das Mitbringen von Flaschen zu verbieten, um Risiken und Verletzungen für Spieler und Besucher zu vermeiden“, teilte ein Sprecher des Weltverbands der dpa mit. Die entsprechende Passage im Leitfaden für Stadionbesuche änderte die FIFA und stellte klar: „Zur Vermeidung von Missverständnissen: Wiederverwendbare Wasserflaschen dürfen nicht ins Stadion mitgebracht werden.“ Preise im Stadion unklarMedienberichten zufolge sind Ticketinhaber bereits über die Änderung informiert worden. Das Verbot dürfte bei Besuchern für mächtig Ärger sorgen, da Fans ihre leeren Flaschen nicht einmal mehr an einem Trinkbrunnen oder Wasserspender auffüllen können.Zuletzt hatte der Weltverband noch angekündigt, dass leere, transparente und wiederverwendbare Plastikflaschen mit einem Fassungsvermögen von bis zu einem Liter in die Arenen mitgebracht werden dürfen. Wie teuer Wasserflaschen im Stadion sein werden, ist noch unklar. „Innerhalb des Stadiongeländes werden die Preise für Wasserflaschen bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 denen anderer Veranstaltungen in den jeweiligen Stadien entsprechen“, teilte der Weltverband mit. Bei der Club-WM im Vorjahr hatten die Austragungsorte laut „The Athletic“ zwischen vier und sechs Dollar für eine Flasche Wasser verlangt.Wissenschaftler warnen Wissenschaftler hatten zuletzt immer wieder davor gewarnt, dass Fans und Spieler aufgrund der Hitze gesundheitlichen Risiken ausgesetzt seien. „Die FIFA arbeitet eng mit den jeweiligen Ausrichtungskomitees und lokalen Behörden zusammen, um Maßnahmen zum Hitzeschutz für die Fans zu erarbeiten, die zum Stadion reisen. Dazu können Einrichtungen wie Sprühnebelstationen, Ventilatoren, Trinkstationen, Kühlzelte und weitere Maßnahmen rund um das Stadiongelände gehören“, hieß es in einer Mitteilung. Wie die Nachrichtenagentur AP zuletzt berichtete, plant das Gesundheitsamt des Los Angeles County rund um die Spiele umfassend über Hitzeschutz und ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu informieren. New York will Informationen an Abonnenten des öffentlichen Warnsystems sowie über WhatsApp an internationale Besucher versenden. Seattle prüft den Einsatz von klimatisierten Bussen und Wassernebelanlagen bei Fanfesten und Spielen. In Vancouver soll es bei allen Turnierveranstaltungen schattige Sitzbereiche geben.

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