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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Treasurer Benedikt Brörmann wird Interim-CFO bei Asklepios

Spezialaufgabe für Asklepios-Treasury-Chef Benedikt Brörmann: Im Juni übernimmt er interimistisch den CFO-Posten bei dem Hamburger Klinikbetreiber für den scheidenden Hafid Rifi. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Future FINANCE Festival 2026: Wo Treasury auf Zukunft trifft 

Zum vierten Mal findet in Köln das Future FINANCE Festival statt. Neben spannenden Unternehmensfällen und vielen Zukunftsthemen rund ums Treasury kommt auch das Netzwerken nicht zu kurz. Geopolitische Unsicherheiten, steigende Zinsvolatilität und wachsende technologische Anforderungen verlangen von Treasury-Abteilungen mehr strategische Tiefe als je zuvor. Darum geht es auch am 11. Juni, wenn das Future FINANCE Festival erneut seine Türen in der Kölner Eventlocation „Die Halle Tor 2“ öffnet. Zum vierten Mal bringt das Event zusammen, was zusammengehört: junge Nachwuchskräfte, aufstrebende Finance-Professionals und Young Professionals aus Finanzabteilungen, die nicht nur zuhören wollen, sondern mitgestalten.  Im Mittelpunkt stehen Themen, die den Finanzberufsalltag junger Mitarbeitender prägen: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, strategische Karriereentwicklung sowie aktuelle Entwicklungen etwa im Treasury.   KI als Leitthema auf dem Future FINANCE Festival  Künstliche Intelligenz bildet einen der inhaltlichen Schwerpunkte des Tages. Den Auftakt macht Sascha Lobo mit der Eröffnungs-Keynote „Wie KI die Welt verändert und was das für die Finanzwirtschaft bedeutet“.   Einen praxisorientierten Blick auf Treasury-Technologie liefert darüber hinaus Igor Danajlovski, Team Lead IT Group Functions im Bereich Corporate Treasury der DHL Group, der skizziert, wie ein globaler Konzern seine technologische Infrastruktur im Treasury systematisch weiterentwickelt.   Und auch Aylin Schaer, Interim Head of Finance bei dem Softwareunternehmen Sastrify und Gründerin von Finance Foundry, wirft gemeinsam mit Andri Schrey, Country Launcher bei Embat, einen Blick auf die Technologie. Anhand von Transformationsprojekten im Treasury und Accounting zeigen sie, wie Automatisierung und KI-Technologien nicht nur Prozesse beschleunigen, sondern auch Jobprofile aufwerten und Raum für neue Kompetenzen sowie strategische Führungsaufgaben schaffen können.   Unternehmens-Cases mit Henkel, Kion & Co  Wie Treasury-Abteilungen in einem volatilen Marktumfeld steuernd eingreifen können, zeigen Tim Dornbusch, Director Corporate Treasury bei Kion, und Ingo Waltermann, Director Asset Solutions bei der SEB Deutschland anhand konkreter Praxiserfahrungen.  Ebenfalls auf der Agenda steht die Frage, welche Rolle Geldmarktfonds in der Liquiditätsstrategie von Unternehmen spielen und wie sie zur Optimierung der kurzfristigen Mittelanlage beitragen können. Am Beispiel des Großhandelskonzerns Metro zeigen Anne Spaulding, Senior Treasury Managerin bei Metro, und Christina Weiss, Head of Liquidity Solutions bei Fidelity International, wie ein Commercial-Paper-Programm zur flexiblen Deckung kurzfristiger Finanzierungsbedarfe eingesetzt werden kann und welche Synergien sich aus dem Zusammenspiel von Treasury, Geldmarktfonds und CP-Emittenten ergeben.  Neben den Treasury-Themen gibt das Programm weitere Einblicke in die Praxis großer Unternehmen. So berichten etwa Vertreter von Woom, E.on, Tennet, Kion und Henkel über ihre jeweiligen Finanzierungsstrategien – von der Diversifikation der Fremdkapitalquellen über milliardenschwere Refinanzierungen bis hin zur Emission von Panda Bonds auf dem chinesischen Kapitalmarkt.   Live-Podcast mit Jens Alsleben   Auch Karrierethemen werden in Köln nicht zu kurz kommen. Ein besonderes Format im diesjährigen Programm ist der Live-Podcast zum Thema: „Führen mit Impact: Was tun, um als ambitious Young Leader erfolgreich zu sein?“. Hier spricht FINANCE-Redakteurin Esra Laubach mit Jens Alsleben, CEO von Stark im Sturm Leadership Advisory, unter anderem darüber, wie man unter Druck entscheidet, seine eigenen Stärken einsetzt und auch die der anderen erkennt.   Den inhaltlichen Abschluss des Tages gestaltet Jana Ringwald, Oberstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main. In ihrer Keynote „Cybercrime: Warum Compliance allein nicht schützt“ zeigt sie auf, wie Täter-Ökosysteme arbeiten und welche Perspektive Unternehmen in puncto Cybersicherheit einnehmen sollten.   Zwischen den vielzähligen fachlichen Themen ist auch das Netzwerken beim Future FINANCE Festival im Fokus. Themenbezogene Speed-Networking-Runden und interaktive Formate ermöglichen den Austausch zwischen den Teilnehmern in strukturierter, aber lockerer Atmosphäre. Den Abschluss des Tages bildet eine Festival-Party mit Drinks an der Bar – ausgerichtet von Festival-Gastgeberin ING – sowie musikalischer Begleitung durch die Band der KfW DEG, „DEGgrooves“, und einem DJ.  Info Sie sind in einer Finanzabteilung tätig und unter 45? Dann nutzen Sie die Chance und melden Sie sich hier an. Oder nominieren Sie Nachwuchskräfte aus Ihrer Abteilung, die Lust haben, sich mit Gleichgesinnten über die Zukunft der Finanzabteilung auszutauschen. Teilen Sie das Event auch gerne mit Ihren Kontakten! 

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Henkel baut sein globales Zahlungswesen von Grund auf neu

Henkel transformiert seinen globalen Zahlungsverkehr zu einer bankunabhängigen, zentral gesteuerten Architektur. Wie genau, berichten Marc Rommerswinkel und Daniel Steffny. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Risiken und Verwundbarkeiten in der Echtzeitökonomie

Echtzeit verändert die Finanzwelt, aber nicht nur zum Guten. Wo Zahlungen in Sekunden fließen, steigt auch die Geschwindigkeit von Fehlern und Kontrollverlusten. Treasurer müssen Resilienz neu denken. Echtzeit erhöht die Effizienz, verkürzt aber zugleich die Reaktionszeit auf null. In einer Finanzarchitektur, in der Zahlungen, Daten und Entscheidungen nahezu zeitgleich erfolgen, verschiebt sich das Risikoprofil fundamental: Kontrolle muss vor der Ausführung greifen, nicht danach. Echtzeit war das Versprechen einer reibungslosen, transparenten Finanzwelt. Zahlungen, die in Sekunden ausgeführt werden, schaffen Effizienz, Flexibilität und Kundennähe. Doch mit der Beschleunigung wächst auch die Anfälligkeit. Was früher in Stunden oder Tagen auffiel, passiert heute in Sekunden; oft, bevor jemand reagieren kann. Ein nicht autorisierter Zahlungslauf, eine Fehlbuchung, ein automatisierter API-Fehler: In der Echtzeitökonomie multiplizieren sich kleine Fehler zu großen Risiken. Wo Prozesse nicht mehr sequentiell, sondern parallel laufen, kann eine einzige fehlerhafte Regel in Sekunden Hunderte Transaktionen auslösen. Echtzeit ist damit nicht nur ein Geschwindigkeitsversprechen, sondern ein struktureller Risikoverstärker. Tempo als Risiko Treasury-Abteilungen stehen vor der Aufgabe, Stabilität nicht mehr durch nachgelagerte Kontrolle, sondern durch vorgelagerte Systemlogik sicherzustellen, im Sekundentakt. Was die Echtzeitökonomie so leistungsfähig macht, ist zugleich ihre Achillesferse: Vernetzung. Systeme, Banken, Plattformen und Fintechs tauschen permanent Daten und Zahlungen über APIs aus. Doch jedes neue Interface, jede Schnittstelle ist auch eine potentielle Angriffsfläche. Cybersecurity im Treasury war lange ein Randthema. Das ändert sich gerade dramatisch. Ransomware, Phishing, die Manipulation von Zahlungsregeln oder Identitäten über Schnittstellen sind längst Realität. Die Geschwindigkeit der Systeme lässt wenig Zeit, um verdächtige Muster zu erkennen. Besonders kritisch wird es, wenn automatisierte Systeme aufeinander reagieren. Ein falsch interpretierter Trigger kann Dominoeffekte erzeugen; von FX-Fehlbewertungen bis hin zu unbeabsichtigten Liquiditätsverschiebungen. »In der Echtzeitökonomie multiplizieren sich kleine Fehler zu großen Risiken.« Doch Verwundbarkeit entsteht nicht nur durch Technologie, sondern auch durch Organisation. Viele Unternehmen haben ihre Treasury-Prozesse in den vergangenen Jahren digitalisiert; aber nicht neu gedacht. Das führt zu Systemlandschaften, die hochautomatisiert, aber kaum integriert sind. Ein häufiger Befund: Echtzeitdaten fließen schneller, als Entscheidungswege angepasst wurden. Freigaben, Compliance-Kontrollen und Reporting-Prozesse hinken dem Tempo hinterher. So entsteht ein Governance-Gap: ein struktureller Bruch zwischen technischer Ausführung und organisatorischer Verantwortung. Dieses Defizit ist kein Prozessproblem, sondern ein architektonisches Problem; Systeme handeln schneller, als die Governance greifen kann. Im Ernstfall bedeutet das: Systeme reagieren, bevor Menschen verstehen, was gerade passiert. Resilienz darf in der Echtzeitökonomie aber kein Zufallsprodukt sein. Sie muss im System verankert sein. Das beginnt bei der Architektur: Failover-Mechanismen, Echtzeit-Monitoring, regelbasierte Notfallabschaltungen und Redundanzen werden zum Standard. Governance muss anders gedacht werden Auch auf der Governance-Ebene ist Umdenken nötig. „Four Eyes Principle“ und „Dual Control“ müssen in Code übersetzt werden, etwa durch Policy Engines, die automatisch prüfen, ob Freigaben oder Limits korrekt gesetzt sind. Compliance wird zur laufenden Validierung, nicht zur nachträglichen Kontrolle. Es geht um Resilience by Design: Systeme, die Fehler einkalkulieren, bevor sie eintreten. Voraussetzung ist eine Steuerungslogik, in der Regeln, Verantwortlichkeiten und technische Ausführung systemisch miteinander verknüpft sind. Technische Resilienz bleibt aber wirkungslos, wenn die Unternehmenskultur nicht mitzieht. Echtzeitprozesse verlangen nicht nur schnelle Entscheidungen, sondern auch Vertrauen in automatisierte Systeme. Das setzt eine Kultur voraus, die Technologiekompetenz fördert und Verantwortlichkeiten klar definiert. Treasurer müssen lernen, mit Datenanomalien umzugehen, statt reflexartig manuell einzugreifen. Kontrolle entsteht nicht mehr durch Verlangsamung, sondern durch Transparenz. Ein modernes Treasury ist nicht das, das Fehler ausschließt, sondern das, das sie erkennt, korrigiert und daraus lernt. Der neue Balanceakt Echtzeit ist gekommen, um zu bleiben. Doch Geschwindigkeit darf kein Selbstzweck sein. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Balance zwischen Automatisierung und Kontrolle, Effizienz und Sicherheit. Das Treasury der Zukunft ist nicht nur schneller, es ist widerstandsfähiger. Resilienz wird zur Kernkompetenz, nicht zur Reaktion auf Krisen. Denn wer im Sekundenrhythmus handelt, muss auch im Sekundenrhythmus schützen können. Info Thomas Feiler Er ist Payments- und Cash-Management-Experte mit langer Praxiserfahrung. Seit 2024 betrachtet er den Markt akademisch und strategisch und ist Mitglied im Frankfurter Payments Network.

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Traton gibt sein grünes Debüt am Kapitalmarkt

Traton sammelt mit einem ersten Green Bond und einem grünen Kredit 850 Millionen Euro ein. Mit dem Kapital wollen die Münchener die Elektromobilität im Nutzfahrzeugsektor vorantreiben. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Commerzbank löst Réthier-Nachfolge intern

In wenigen Wochen verlässt die Transaktionsbankerin Brigitte Réthier die Commerzbank Richtung KfW. Jetzt ist ihr Nachfolger bekannt. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Unicredit kurz vor dem Ziel? Treasurer erwarten Commerzbank-Übernahme

Die Unicredit hat ihr Übernahmeangebot für die Commerzbank-Aktionäre vorgelegt. Die Treasury-Community rechnet mit einem Erfolg der Italiener – obwohl die Bundesregierung Gegenmaßnahmen erwägen soll. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Letztes SLG-Urgestein tritt ab

Der Generationswechsel bei SLG schreitet voran. Der langjährige Geschäftsführer Georg Ehrhart ist aus der Führungsriege ausgeschieden. Er bleibt der Treasury-Beratung aber noch verbunden. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Coupa-Eigner Thoma Bravo muss Milliarden abschreiben

Der Finanzinvestor Thoma Bravo muss 5 Milliarden US-Dollar auf ein Software-Investment abschreiben. Ist das ein Vorbote für Verwerfungen im TMS-Markt? Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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VoP: Wo Corporate-Treasurer der Schuh drückt

Die uneinheitliche Umsetzung der Verification of Payee macht sie bisher zum Flop. Die End-to-End-Reife fehlt in der Praxis. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Wenig los am Schuldscheinmarkt

Schuldscheine im Gesamtvolumen von 2,4 Milliarden Euro wurden im ersten Quartal platziert. Für die größte Emission sorgt erneut der Discounter-Riese Lidl. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Treasury-Wechsel: HCOB, Bank of America, Moody’s

Die HCOB macht Unicredit-Veteran Herbert Woisetschläger zum Firmenkundenleiter, Peter Kollmann wird neuer Deutschlandchef der Bank of America und Matthias Hellstern verlässt Moody’s Deutschland. Das und mehr im Personalienticker. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Zentralisierung. Fragmentierte Strukturen prägen Zahlungsprozesse in CEE

Zentral- und Osteuropa (CEE) gehört zu den dynamischsten, aber auch komplexesten Wirtschaftsregionen Europas. Unterschiedliche Währungen, nationale Zahlungsstandards, regulatorische Vorgaben und gewachsene Bankstrukturen prägen den Alltag vieler Unternehmen. Zentral- und Osteuropa (CEE) gehört zu den dynamischsten, aber auch komplexesten Wirtschaftsregionen Europas. Unterschiedliche Währungen, nationale Zahlungsstandards, regulatorische Vorgaben und gewachsene Bankstrukturen prägen den Alltag vieler Unternehmen. Aus Treasury-Sicht bleibt der CEE-Raum eine äußerst vielfältige Region in Bezug auf Währungen, Cut-off-Zeiten und regulatorische Anforderungen. „Dies macht standardisierte, zentralisierte Zahlungsprozesse anspruchsvoller, aber auch deutlich wichtiger“, sagt Susanne Prager, Leiterin Cash Management bei der Raiffeisen Bank International AG (RBI). Trotz der geografischen Ausweitung des SEPA-Raums und der schrittweisen Euro-Einführung in der Region unterhalten viele Unternehmen nach wie vor mehrere Bankbeziehungen pro Land. Fragmentierte Modelle, bei denen jedes Land eine separate Kontenabstimmung erfordert, können den Betrieb erschweren. „Händler profitieren enorm von einer einheitlichen Lösung für mehrere Länder, mit der sie Daten einmal integrieren und standardisierte Berichts- und Abrechnungsdateien erhalten, die mit Systemen wie SAP oder Oracle kompatibel sind“, fügt Thomas Grabner, Head of Sales & Growth bei Raiffeisen Payment Solutions, hinzu. Integration schafft Effizienz Die RBI begegnet dieser Komplexität mit einem zentralen Ansatz. Sie bietet nahtlose Bankdienstleistungen über lokal geführte Konten auf einer zentralisierten Plattform. Mit der Cash-Management-Plattform CMIplus stellt sie eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung und bietet die größte Länderabdeckung in der CEE-Region. „Lokale Zahlungsmethoden in CEE werden häufig durch nationale Vorschriften oder staatlich geförderte Initiativen geprägt, wie beispielsweise inländische Prepaid-Systeme oder lokal entwickelte Kartenprogramme, die oft sowohl die Verbrauchergewohnheiten als auch die Akzeptanz bei Händlern beeinflussen“, weiß Thomas Grabner. Diese Fragmentierung erschwert oft Skalierbarkeit und Kosteneffizienz – entscheidend in der Zahlungsakzeptanz, wo die Stückkosten mit der Größe sinken. Mit dem von Wien aus betriebenen Acquiring-Geschäft unterstützt die RBI mehr als 18 Länder mit einer einheitlichen Plattform. „Wir haben die Möglichkeit, Händler vor Ort zu betreuen, selbst in kleineren Märkten wie Kroatien oder Slowenien. Das unterscheidet uns von vielen Wettbewerbern, denen die entsprechenden Compliance- und Risikobewertungskapazitäten dafür fehlen“, sagt Grabner. Zusätzliche Herausforderungen entstehen für Treasurer insbesondere aus der zunehmenden Komplexität grenzüberschreitender Zahlungslandschaften. „Die Kombination aus Multi-Währungs-Transaktionen und unterschiedlichen lokalen Marktpraktiken schafft zusätzliche Komplexität für Treasury-Verantwortliche bei der Abwicklung von FX-Geschäften, der Kontenabstimmung und der Liquiditätsübersicht – Bereiche, in denen eine stärkere Integration und Zentralisierung deutliche Effizienzgewinne bringen kann“, fügt Prager hinzu. Mit CMIplus bietet die RBI hierfür eine zentrale Plattform mit integriertem Cash-Management über das gesamte Netzwerk hinweg. Parallel verändern sich die Erwartungen an Geschwindigkeit und Transparenz. „Echtzeit-Transparenz entwickelt sich rasch von einem nützlichen Zusatzfeature zu einer grundlegenden Erwartung, insbesondere für große Unternehmen, die Shared Service Center oder Payment Factories betreiben“, sagt Prager. „Für Treasury und Zahlungsfunktionen reichen traditionelle, an Cut-off-Zeiten orientierte Abläufe oder eine nur am Tagesende verfügbare Transparenz nicht mehr aus“, ergänzt sie. Besonders effizient ist dabei die nahtlose Integration zentralisierter Treasury-Services in bestehende Enterprise-Resource-Planning- und Treasury-Management-Systeme, ohne zusätzliche bankspezifische Anwendungen. Mit ihrer Mitgliedschaft in der SAP Multi-Bank Connectivity (MBC) zählt die RBI hier zu den Vorreitern im CEE-Raum. Die stärkere Verzahnung von Payment Acceptance und Treasury steht für ein neues Verständnis der Zahlungswertschöpfung. „Kunden profitieren von einer Kombination aus Zahlungsakzeptanz und traditionellen Bankdienstleistungen wie Krediten, Konten und Inkasso“, sagt Grabner. Für Unternehmen mit komplexen Zahlungs- und Treasury-Strukturen in CEE ist die RBI damit ein naheliegender Partner.

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Erste grüne Hybridanleihen von Amprion

Amprion platziert erstmals grüne Hybridanleihen im Volumen von einer Milliarde Euro. Die Emission soll den Ausbau des Übertragungsnetzes finanzieren. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Europäische Investitionsbank: ein unterschätzter Geldgeber

Die Europäische Investitionsbank blickt auf ein Rekordjahr zurück. 10,4 Milliarden Euro investierte die Bank 2025 in Deutschland. Treasurer fremdeln mitunter aber noch immer mit ihr. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Wonton-Bonds: KfW-Emission öffnet Markt für deutsche Corporates

Hongkongs Anleihemarkt entwickelt sich vom Nischenmarkt zum internationalen Kapitalmarkt. Damit wird der Wonton-Markt auch für deutsche Unternehmen zur strategischen Option. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Exklusiv: Wolfgang Ratheiser gibt Treasury-Chefposten bei Porsche auf

Nach fast zehn Jahren legt Wolfgang Ratheiser sein Amt als Head of Corporate Finance & Treasury bei Porsche nieder. Sein nächster Job steht bereits fest. Doch wer tritt in seine Fußstapfen? Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Vor dem Showdown: Unicredit und Commerzbank verschärfen den Ton

Die Unicredit hat erstmals konkrete Pläne für die Commerzbank vorgestellt. Andrea Orcel teilt dabei kräftig gegen die Frankfurter aus – Bettina Orlopp kontert umgehend. Die Treasury-Community ist zwiegespalten. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Coface ernennt Christian Stoffel zum Deutschlandchef

Christian Stoffel übernimmt eine neue Rolle bei Coface und steigt auf. Ein Nachfolger für ihn ist bereits gefunden. Sie möchten diesen Artikel weiterlesen? Jetzt kostenlos registrieren Sie haben bereits ein Nutzerkonto? Jetzt einloggen und weiterlesen.

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Iran-Krieg stört wirtschaftliche Erholung

Das neue Restrukturierungsbarometer von FINANCE zeigt: Der Iran-Krieg belastet deutsche Unternehmen massiv, vor allem eine Branche sehen die Teilnehmer als gefährdet an. Nach drei Jahren wirtschaftlicher Stagnation sollte 2026 die ökonomische Trendwende für Deutschland kommen. Auf 0,8 bis 1,5 Prozent wurden die Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten zum Jahreswechsel taxiert – getrieben von den Mehrausgaben der öffentlichen Hand für Infrastruktur und Verteidigung. Doch in den vergangenen Wochen haben sich die Erwartungen spürbar eingetrübt. Grund dafür sind die geopolitischen Spannungen rund um den Globus, wobei der Krieg im Nahen Osten und die seitdem steigenden Energiepreise das Potential haben, die Erholung gänzlich abzuwürgen. In dem für Deutschland wichtigsten Konjunkturbarometer, dem Ifo-Index, spiegelt sich das bereits wider. „Der Krieg im Iran hat die Unsicherheit in der deutschen Wirtschaft spürbar erhöht“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. Geopolitik forciert Restrukturierungsgeschehen Den Ende März veröffentlichten Zahlen zufolge blicken die Firmen ähnlich skeptisch wie zuletzt auf ihre Lage, bewerten ihre Aussichten aber spürbar schlechter. Wie sich die geopolitischen Spannungen auf die Restrukturierungsfälle in Deutschland auswirken, war deshalb Thema des 28. Restrukturierungsbarometers, das FINANCE (Schwesterpublikation von DerTreasurer) in Zusammenarbeit mit dem Beratungshaus Struktur Management Partner (SMP) regelmäßig durchführt. Der Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar lag dabei in der Mitte des Befragungszeitraums – nicht alle der 51 Restrukturierungsexperten und Finanziers, die an der Umfrage teilgenommen haben, konnten in ihren Antworten auf das Ereignis reagieren. Das Bild ist dennoch eindeutig: Fast drei Viertel der Befragten (73 Prozent) erwarten aufgrund von Kriegen und Konflikten rund um den Globus starke bis sehr starke Auswirkungen auf das Restrukturierungsgeschehen hierzulande. „Damit haben die geopolitischen Spannungen deutlichen Einfluss auf Restrukturierungsfälle in Deutschland, zumindest in einzelnen Branchen“, sagt Georgiy Michailov, Geschäftsführer bei SMP. Automotive betroffen Nicht überraschend ist die Automotive-Branche aus Sicht der Befragten von geopolitischen Konflikten besonders betroffen, ist sie doch stark durch globale Wertschöpfungsketten verflochten. 77 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen den Sektor daher auch besonders gefährdet. Dahinter folgen das produzierende Gewerbe (65 Prozent) sowie Energie & Grundstoffe (33 Prozent). Als größte Herausforderung nennen die Befragten weiterhin den Ukraine-Krieg (56 Prozent), gefolgt von einem Mix aus erratischer US-Politik und Zöllen (23 Prozent). Der Iran-Krieg (17 Prozent) dürfte Stand heute als Herausforderung deutlich an Gewicht gewonnen haben, denn er begann am Ende der Befragung und eskalierte, was den globalen Energiehandel aus dem Tritt brachte. ank Info Die Umfrage Das gesamte Restrukturierungsbarometer finden Sie hier.

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