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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Olympische Winterspiele: Peking-Drama überwunden: Gold-Rodlerin Taubitz lacht wieder

"Man muss mal auf die Fresse fallen", sagt Taubitz. Der Sturz bei Olympia 2022 habe sie stark gemacht, die Erfahrungen möchte sie weitergeben. Ihr Gold feiert sie mit Hits ihrer besonderen Playlist.Mit dem Song "Die immer lacht" tanzte Rodel-Königin Julia Taubitz durchs Spalier und klatschte alle ab. Das ansteckende Lächeln auf ihren Lippen war dabei nicht zu übersehen. Die Sächsin aus Annaberg-Buchholz strahlt wieder. Vergessen die bitteren Tränen von Peking, wo sie 2022 als Topfavoritin im zweiten Lauf stürzte. "Ich habe viel gewinnt heute, vor Glück. Der Sturz damals hat mich viele Jahre begleitet, aber er hat mich stärker gemacht. Wenn man immer nur gewinnt, lernt man nichts dazu", meinte die 29-Jährige.Diese Botschaft gab Taubitz auch an ihre 22 Jahre alte Oberhofer Trainingskollegin Merle Fräbel weiter, die nach ihrem folgenschweren Patzer die sicher geglaubte Medaille verlor und nach vielen Tränen erst mit einem gewissen Abstand gegen Mitternacht wieder lächeln konnte.Taubitz überwindet Negativ-ErfahrungenSie sehe sich nach den eigenen Negativ-Erfahrungen nun mit Gold gekrönt "als Vorbild", sagte Taubitz. Auch bei Fräbel, "der die Rodel-Zukunft gehört", könne sie sich eine Rolle als Mentorin vorstellen. Doch lange wollte sie sich mit dem Rückblick auf das Erlebte nicht mehr aufhalten. "Ich habe richtig Durst auf so einen kühlen Aperol", meinte die Weltmeisterin, Olympiasieger Max Langenhan kümmerte sich im proppenvollen Deutschen Haus als Kellner höchstpersönlich.Mit Familie und ihrem Fanclub ließ es die passionierte Motorradfahrerin, die im Sommer statt auf zwei Kufen auf zwei Rädern auf die Rennstrecke möchte, bis nach Mitternacht krachen. "Nur Halbgas wegen der Teamstaffel, danach können wir vielleicht Vollgas geben", sagte sie.Ihre Spalier-Hymne "Die immer lacht" von Kerstin Ott ist übrigens auch in einer besonderen Playlist enthalten, die die Rodlerin Anfang des Jahres für den "Deutschlandfunk" zusammengestellt hatte, um von ihrer Musik zu erzählen. Darunter waren Hits wie "I want it that way" von den Backstreet Boys, "Extreme" von Roland Kaiser, "Großer Bruder" von Zlatko & Jürgen, "Erfolg ist kein Glück" von Kontra K und natürlich das "Steigerlied" aus ihrem geliebten Erzgebirge."Man muss auch einfach mal auf die Fresse fallen"Auch nach einer recht schlaflosen Nacht konnte Taubitz den erträumten Gold-Coup noch nicht glauben. Zu viele "Tage der Trauer und Zweifel" musste sie verarbeiten. Nach dem Patzer ihrer Landsfrau Fräbel im dritten Durchgang waren alle Erinnerungen wieder hochgekommen. "Vor dem vierten Lauf hatte ich die Hosen voll, echt Kopfkino. Man hat ja bei Merle gesehen, wie schnell alles gehen kann im Rodeln", sagte sie.Taubitz behielt die Nerven - und hat ihre größte Niederlage nun überwunden. "Man muss auch einfach mal auf die Fresse fallen. Dass es sich so ausgeht mit Gold, hatte ich mir erträumt. Aber dass es jetzt so gekommen ist, ist unreal", sagte die Gold-Rodlerin.Lobende Worte für den "Raketen-Schlitten"Ohne ihren Schlitten wäre es nicht gegangen. "Danke an unseren Robert Eschrich, der uns einfach Raketen-Schlitten hingestellt hat", sagte Taubitz. Der Oberhofer Chefmechaniker arbeitet eng mit Heimtrainer Andi Langenhan sowie dem Berliner Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) zusammen. Mitte Januar 2024 wurde zwischen der Hochschule Mittweida und dem Olympia-Stützpunkt Oberhof ein Kooperationsvertrag geschlossen. Da spiele vor allem die Optimierung der Materialeigenschaften der Kufen mit Werkstoffauswahl und deren Bearbeitung zur Optimierung der Gleitreibung eine wichtige Rolle.Cheftrainer Patrik Leitner dachte inmitten der Feierlichkeiten an einen Moment seiner Vorzeige-Athletin zurück, der ihm "wirklich im Gedächtnis geblieben" sei. Es war der Moment nach ihrer größten Niederlage. "Als Natalie Geisenberger und Anna Berreiter vor vier Jahren ins olympische Dorf gekommen sind, ist sie draußen gestanden und hat geklatscht und sich für ihre Kolleginnen gefreut. Manch andere hätten sich, ich selber glaube auch, ins Zimmer eingesperrt und drei Tage geweint. Das fand ich wahnsinnig sportlich."

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Olympische Winterspiele: Nach Springen: Kombinierer Geiger hat gute Medaillenchancen

Vinzenz Geiger liegt nach dem Skispringen zwar nicht in den Top-Drei, hat aber trotzdem gute Medaillenchancen. Woran das liegt.Vinzenz Geiger hat sich bei den Olympischen Winterspielen in eine gute Position im Kampf um die Medaillen gebracht. Der Nordische Kombinierer belegte im Skispringen von der Normalschanze im italienischen Predazzo als Bester aus der Mannschaft von Bundestrainer Eric Frenzel den achten Platz. Sein Rückstand auf den führenden Esten Kristjan Ilves beträgt vor dem entscheidenden Langlaufrennen 29 Sekunden. Der laufstarke Olympiasieger von 2022 kann das durchaus aufholen.Johannes Rydzek mit 42 und Julian Schmid mit 43 Sekunden Rückstand sind zwar keine Top-Kandidaten auf Edelmetall, aber auch nicht komplett chancenlos. Die Entscheidung fällt im Rennen über zehn Kilometer auf schwerer Strecke um 13.45 Uhr (ARD und Eurosport). "Da müssen wirklich die Kampfschweine ran", sagte Skisprung-Legende Sven Hannawald in der ARD.Auf das Sprungtraining hatte Geiger am Dienstag noch wegen muskulärer Probleme am Knie verzichtet. "Es war die richtige Entscheidung, gestern auszulassen. Ein bisschen hat es schon geschmerzt, aber das ist schon in Ordnung", erklärte er nach dem heutigen Springen. Geiger stellte klar: "Das wird mich beim Laufen nicht behindern."

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Olympische Winterspiele : Zisch und weg – wie Julia Taubitz zu Gold raste

Unser Reporter besuchte erstmals ein Rodelrennen bei Olympia. Nach dem Goldlauf von Julia Taubitz will er das nun häufiger erleben.

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Olympia: „Habe schon so viel geweint“ – Julia Taubitz kann ihr Rodel-Gold kaum fassen

Nach schwierigen Jahren rodelt Julia Taubitz zu einer Goldmedaille. Damit krönt die 29-Jährige ihr Comeback und richtet einen besonderen Dank an ihre Mutter.Nach schwierigen Jahren rodelt Julia Taubitz zu einer Goldmedaille. Damit krönt die 29-Jährige ihr Comeback und richtet einen besonderen Dank an ihre Mutter.

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Olympia: Betrogene Freundin von Biathlet Laegreid: Schwer zu vergeben

Nach dem Olympia-Einzel spricht Sturla Holm Laegreid offen über einen Seitensprung. Jetzt meldet sich die Betrogene. Und erst mal scheint es keinen Weg zurück zu geben.Nach dem öffentlichen Seitensprung-Geständnis des norwegischen Biathleten Sturla Holm Laegreid hat sich nun seine Ex-Freundin zu Wort gemeldet. "Es ist schwer zu vergeben. Selbst nach einer Liebeserklärung vor der ganzen Welt", schrieb die Frau, die anonym bleiben will, an die norwegische Zeitung "Verdens Gang".Der Gesamtweltcupsieger der Vorsaison hatte nach dem Gewinn der Bronzemedaille vor einer Fernsehkamera öffentlich gemacht, dass er seine Freundin betrogen hat. Er sei seiner Partnerin, die er erst vor sechs Monaten kennengelernt hatte, vor drei Monaten untreu gewesen.Kein Happy End in Sicht"Ich habe es ihr vor einer Woche gestanden. Es war die schlimmste Woche meines Lebens", sagte er. Die betrogene Frau sei die "Liebe meines Lebens" gewesen, der "schönste und netteste Mensch der Welt". Sein Ziel sei es, sie mit seiner Offenheit zurückzugewinnen, da sich das Paar mittlerweile getrennt habe.Doch erst mal sieht es nicht danach aus, als ob Laegreid mit der viel kritisierten Aktion Erfolg haben könnte. Sie habe sich diese Situation nicht ausgesucht, teilte die Ex-Partnerin des 28-Jährigen weiter mit. "Es tut weh, das aushalten zu müssen. Wir hatten Kontakt, und er kennt meine Meinung dazu."Viel Kritik an LaegreidIm Nachgang des Rennens über 20 Kilometer war der Seitensprung das beherrschende Thema, der Olympiasieg von Laegreids Landsmann Johan-Olav Botn ging dabei fast unter. Kritik an Laegreids emotionalem Ausbruch gab es von Rekordweltmeister Johannes Thingnes Bö. "Er hat falsch gehandelt. Wir haben einen reumütigen Jungen dort stehen sehen, aber leider sind sowohl Ort als auch Zeitpunkt völlig falsch", sagte Bö, der im vergangenen Winter noch mit seinem Landsmann Laegreid um Siege und Titel kämpfte, beim Sender NRK.Auch Norwegens Langlauflegende Petter Northug kritisierte Laegreid scharf. Botn habe zum wichtigsten Zeitpunkt abgeliefert und seinen verstorbenen Freund und Teamkollegen Sivert Guttorm Bakken geehrt. "Und ein Teamkollege konzentriert sich stattdessen darauf, mit wem er geschlafen hat und mit wem nicht – es sah aus wie ein O-Ton aus "Ex on the Beach"", sagte der Experte des norwegischen Senders TV2 in Anspielung auf die Reality-Dating-Show. Es sei unerträglich gewesen: "Es gibt so viele Gelegenheiten, so etwas anzusprechen – aber nicht zu diesem Zeitpunkt. Das war auf so viele Arten falsch, es ist fast schon ein wenig traurig."Laegreid entschuldigt sichLaegreid bereute später den Zeitpunkt seines Seitensprung-Geständnisses unmittelbar nach dem Einzel-Rennen bei den Winterspielen. "Ich war ein bisschen in meiner eigenen Welt", sagte er, nachdem er mit seinen pikanten Aussagen in Antholz für großes Aufsehen gesorgt hatte. "Ja, das verstehe ich sehr gut, und ich sehe es jetzt selbst im Nachhinein", sagte Laegreid zur Kritik für seinen Aussagen."Ich kann nur sagen, dass ich hoffe, dass ich Johan nicht den Tag verdorben habe", sagte Laegreid vor norwegischen Journalisten nach einer kleinen Medaillenfeier des Teams am Mittwochabend: "Es ist Johans Tag, und es war etwas schade, dass ich so viel Aufmerksamkeit bekommen habe."Auch Verständnis für LaegreidDer einstige Biathlon-Dominator Bö versuchte, Laegreids Verhalten einzuordnen. "Bei Sturla sind die Gefühle offen zu sehen. Er kann sie nicht verbergen", sagte Bö (32) über seinen langjährigen Mannschaftskollegen: "Ich glaube, die Gefühle sind einfach aus ihm herausgebrochen."

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Olympische Winterspiele: Eiskunstläufer gedenkt tödlich verunglückter Eltern mit Foto

Vor einem Jahr sterben Maxim Naumovs Eltern bei einem Flugzeugabsturz. Nach dem Kurzprogramm erinnert der 24-Jährige mit einem Foto an die Eiskunstlauf-Weltmeister von 1994 und findet bewegende Worte.Berührender Moment beim olympischen Eiskunstlauf: Der US-Amerikaner Maxim Naumov hat mit einem Familienfoto an seine vor einem Jahr tödlich verunglückten Eltern erinnert. Nach seinem Auftritt im Kurzprogramm in Mailand hielt der 24-Jährige ein Bild in die Kamera, das ihn als dreijährigen Jungen bei seinem ersten Gang aufs Eis mit seinen Eltern zeigt. Die ehemaligen Paarlauf-Weltmeister Jewgenija Schischkowa und Wadim Naumow, die ihren Sohn auch trainiert und auf eine Teilnahme bei Olympischen Winterspielen vorbereitet hatten, waren im Januar 2025 bei einem Absturz eines Passagierflugzeugs in Washington gestorben."Ich hatte das Gefühl, dass sie mich heute begleitet haben""Ich hatte das Gefühl, dass sie mich heute begleitet haben", sagte Naumov. "Ich konnte ihre Unterstützung förmlich spüren, fast wie eine Schachfigur auf einem Schachbrett, von einem Element zum nächsten."Nach der Schlussfigur seines Kurzprogramms schaute Naumov andächtig nach oben und kniff dann die Augen zusammen. "Ich landete am Ende auf den Knien und wusste dann nicht, ob ich weinen, lächeln oder lachen sollte. Alles, was ich machen konnte, war nach oben zu blicken und zu sagen: "Schaut, was wir gerade geschafft haben"."Naumov qualifiziert sich für die KürNaumov sagte, er hätte sich gewünscht, mit ihnen gemeinsam in der sogenannten "Kiss-and-Cry"-Zone, wo die Eiskunstläufer mit ihren Coaches auf die Bewertungen warten, auf die Anzeigetafel zu schauen und diesen Moment zu erleben. "Sie verdienen es, direkt neben mir zu sitzen, so wie sie es immer getan haben."Der US-Amerikaner belegte im Kurzprogramm Platz 14 und qualifizierte sich somit für die Kür am Freitag (19.00 Uhr), deutlich in Führung liegt der amerikanische Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin.Beim Flugzeugunglück der Eltern starben 67 MenschenNaumovs Eltern waren im Paarlauf für Russland startend bei Olympischen Winterspielen Fünfte (1992) und Vierte (1994) geworden und hatten dann 1994 mit dem Titel bei den Weltmeisterschaften ihren größten Erfolg gefeiert. Später arbeiteten sie in den USA als Trainer.Bei dem Flugzeugabsturz waren 67 Passagiere ums Leben gekommen, darunter auch 14 Menschen, die von den US-Meisterschaften im Eiskunstlauf und einem Nachwuchstrainingscamp von Wichita (Kansas) nach Washington fliegen wollten.

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NBA: Bitterer Abend für LeBron James: Klatsche und Ende einer Ära

NBA-Superstar LeBron James muss bei der deutlichen Pleite seiner Los Angeles Lakers zuschauen und wird in dieser Saison keine 65 Spiele absolvieren. Damit reißt eine historische Serie.Basketball-Superstar LeBron James wird erstmals in seiner Karriere keine Auszeichnung am Saisonende erhalten. Der Rekord-Scorer der NBA verpasste am Dienstagabend verletzungsbedingt sein 18. Saisonspiel für die Los Angeles Lakers und ist damit nach dem Ende der regulären Saison nicht für die Awards berechtigt. Nach der umstrittenen aktuellen Regelung der Liga müssen dafür mindestens 65 der insgesamt 82 Spiele absolviert werden.James hatte nach dem NBA-Draft 2003, als ihn die Cleveland Cavaliers an erster Stelle gezogen hatten, sofort die Wahl als bester Rookie des Jahres gewonnen. Anschließend folgte für den viermaligen Meister neben vier Auszeichnungen als wertvollster Spieler (MVP) immer mindestens eine Nominierung in eines der All-NBA Teams. Sechsmal schaffte es der dreimalige Olympiasieger am Saisonende auch unter die besten zehn Verteidiger.Ohne den 41-Jährigen und seinen ebenfalls verletzten Co-Superstar Luka Doncic endete die Partie gegen die San Antonio Spurs in einem Debakel: L.A. verlor 108:136. Dabei lag das Team um den deutschen Profi Maxi Kleber (sechs Punkte) bereits zur Pause mit fast 30 Punkten zurück. Das Hauptproblem für die Gastgeber hieß Victor Wembanyama. Der Franzose in Diensten der Spurs schenkte den Lakers in nur 26 Minuten 40 Zähler ein und führte seine Mannschaft auch mit zwölf Rebounds an.Schon nach dem ersten Viertel hatte der 22-Jährige 25 Punkte auf dem Konto. Seit mindestens 1997 hat kein Spieler bei den Texanern in einem Viertel derart gut gepunktet. Dass das Ergebnis am Ende nicht noch deutlicher ausfiel, lag auch daran, dass beide Coaches ihre Stars früh vom Parkett nahmen. Die Lakers bleiben Fünfter der Western Conference, San Antonio ist Zweiter.Starker Hukporti verliert im KrimiMit Ariel Hukporti musste auch der zweite deutsche Profi am Dienstagabend eine Niederlage einstecken. Der 23-Jährige verlor mit den New York Knicks 134:137 nach Verlängerung gegen Ost-Schlusslicht Indiana Pacers. Für den 2,13 Meter großen Basketballer persönlich verlief das Spiel dabei gar nicht schlecht: Hukporti führte die Bank der Gastgeber im Madison Square Garden mit sieben Punkten an und sammelte dazu fünf Rebounds sowie je einen Assist und Block. Teamkollege Jalen Brunson war mit 40 Zählern Topscorer der Partie, aus dem ausgeglichenen Gäste-Team stach Pascal Siakam mit 30 Punkten heraus. New York ist als Dritter im Osten auf klarem Playoff-Kurs.

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Elfmeter-Krimi: Ausgeträumt: Freiburg wirft Hertha aus DFB-Pokal

Noch nie erlebten Herthas Profis ein Pokalfinale im Olympiastadion. Im Viertelfinale gegen Freiburg stoppt der VAR einen Berliner Traumstart. Dann wird es dramatisch.Herthas Traum vom Finale daheim ist zwei Schritte vor dem Ziel nach einem dramatischen Elfmeterschießen geplatzt. Der SC Freiburg bleibt dagegen weiter im Rennen um den ersten Pokalsieg seiner Vereinshistorie. Der Bundesligist gewann das Viertelfinale gegen die Berliner mit 5:4 im Elfmeterschießen und folgte Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart ins Halbfinale des Prestigewettbewerbs.Nach der Verlängerung hatte es 1:1 (0:0, 1:1) gestanden. Den entscheidenden Elfmeter von Pascal Klemens parierte Freiburgs Torhüter Florian Müller. Um den letzten Platz in der Vorschlussrunde spielen Bayern München und RB Leipzig.Erst ein Patzer, dann Reeses Traumtor56.743 Zuschauer im Olympiastadion sahen zunächst über 120 Minuten ein Duell auf Augenhöhe. Schließlich trafen Yuito Suzuki (96. Minute) nach einem eklatanten Fehlpass von Herthas Linus Gechter für den Favoriten, der zum dritten Mal nacheinander einen Zweitligisten aus dem Pokal warf. Ein Traumtor von Herthas Kapitän Fabian Reese (104.) hatte die Blau-Weißen wieder hoffen lassen.Freiburg trennt damit nur noch ein Sieg vom zweiten Finaleinzug. 2022 verloren die Breisgauer im Elfmeterschießen gegen Leipzig. Herthas Profis hingegen warten weiter auf ihr erstes Pokalfinale im eigenen Stadion. Nun wächst der Druck auch in der 2. Fußball-Bundesliga. Der Aufstieg ist praktisch Pflicht, um die Saison noch zu retten. Aktuell liegen die Berliner sechs Punkte hinter dem zweiten Tabellenplatz zurück.VAR greift einMit einem großen Plakat mit der Aufschrift „Pokalkrieger“ hatte die Berliner Ostkurve ihre Mannschaft empfangen und auch dem letzten Spieler die Bedeutung dieses Pokalabends verdeutlicht. „Genießen und raushauen“, appellierte Trainer Stefan Leitl unmittelbar vor Anpfiff an seine Schützlinge.Und Reese haute gleich nach sieben Minuten einen raus, als er einen Abstauber ins Freiburger Tor stocherte. Weil Julian Eitschberger bei der Hereingabe im Abseits gestanden hatte, zählte das Tor nicht.Ex-Herthaner Scherhant scheitert an ErnstDie Gastgeber konzentrierten sich aufs Umschaltspiel und kombinierten sich anfangs oft ins letzte Drittel. Echte Torgefahr entwickelte aber nur der SC, der durch Ex-Herthaner Derry Scherhant (20.) in Führung hätte gehen müssen. BSC-Keeper Tjark Ernst parierte den Schuss des Freiburgers bärenstark.Danach plätscherte die Partie vor sich hin, während der Stadionsprecher vergeblich an die Gäste-Fans appellierte, auf Pyrotechnik zu verzichten. Gegen Ende der ersten Halbzeit drückten beide Teams noch einmal vergeblich auf die Führung: Erst scheiterte Gechter (45.) per Kopf, dann parierte Ernst einen Schuss von Freiburgs Suzuki (45.+2).Cuisance hat Hertha-Sieg auf dem FußWer dachte, dass der Außenseiter nach der Pause einbricht, lag falsch. Freiburg gelangen kaum Entlastungsangriffe. Stattdessen musste der SC mehrere Ecken und Freistöße wegverteidigen. Richtig gefährlich wurde es erst wieder in der 69. Minute, als Vincenzo Grifo nahezu frei stehend vergab. Mit der Grätsche rettete Marton Dardai im letzten Moment und lenkte den Ball neben das Tor.Beiden Mannschaften fehlte über 90 Minuten die Überzeugung. Vorsicht statt Risiko lautete oft die Devise, sodass die Verlängerung folgerichtig erschien. Cuisance hatte in der 94. Minute Herthas beste Chance auf dem Fuß, scheiterte aber an Torhüter Florian Müller. Das wurde sofort bestraft.Gechter hatte urplötzlich einen Aussetzer und spielte einen schwachen Rückpass auf Keeper Ernst. Von der Seitenlinie beobachtete Herthas Pechvogel, wie Suzuki dank seines richtigen Riechers das erste Tor des Abends erzielte. Kurz darauf machte Reeses Treffer aus rund 20 Metern den Patzer fast wieder wett. Kurz darauf vergab erneut Cuisance eine Riesenmöglichkeit.

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Olympische Winterspiele: Freundschaft kaputt: Lindvik erhebt Vorwürfe gegen Raimund

Nach dem größten Erfolg seiner bisherigen Karriere hat Philipp Raimund über seine zerbrochene Skisprung-Freundschaft mit Marius Lindvik gesprochen. Nun reagiert der Norweger.Marius Lindvik sieht die Schuld an der zerbrochenen Freundschaft mit Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund beim Deutschen. "Nach letzter Saison hat er seinen Mund in den Medien ein bisschen zu weit aufgemacht", sagte Lindvik nach seiner Silbermedaille mit dem Mixed-Team bei den Winterspielen. Deswegen habe er nicht mehr mit Raimund befreundet sein wollen. "Es ist auf jeden Fall traurig."Raimund hatte nach seinem Sieg auf der Normalschanze tags zuvor gesagt: "Ich habe Videospiele mit ihm gemacht, ich habe Livestreams mit ihm gemacht. Ich hätte ihn damals als Freund bezeichnet." Der 25-Jährige sagte zudem: "Nach der Situation in Trondheim hat es sich ein bisschen wie ein Betrug angefühlt, wie ins Gesicht gespuckt."Bei den Weltmeisterschaften in der norwegischen Stadt im vergangenen Jahr waren Lindivk und dessen Teamkollege Johann André Forfang wegen manipulierter Sprunganzüge beim Wettbewerb von der Großschanze disqualifiziert worden. Zuvor hatte Lindvik auf der Normalschanze Gold vor Raimunds deutschem Mannschaftskameraden Andreas Wellinger gewonnen.Raimund vermisst Entschuldigung"Ich will es nicht größer machen, als es ist. Es war ein Fehler, was sie gemacht haben", sagte Raimund. "Für mich persönlich kann ich nur sagen: Wenn einer von ihnen zu mir gekommen wäre und gesagt hätte: "Hey, mir tut es sehr leid, was passiert ist", dann hätte ich ihnen wahrscheinlich vergeben. Dann hätte ich gesagt, Ihr seid Menschen, lasst uns zusammen auf die Zukunft konzentrieren."Raimund ergänzte: "Aber ich bin ein bisschen traurig, dass es nie passiert ist. Besonders, weil ich mit ihm befreundet war, und es gab nie eine Entschuldigung oder etwas Ähnliches."

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