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Newsfeed

Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
In diesem Bereich unserer Nachrichtensektion stellen wir Ihnen redaktionelle Inhalte führender Verlage zur Verfügung.

Aktuelle Nachrichten

Umgang mit Niederlagen: Frust im Sport: Gibt es so etwas wie erfolgreiches Scheitern?

Olympische Spiele, Siege und Niederlagen: Kathrin Seufert ist Sportpsychologin und weiß, wie erfolgreiches Scheitern gelingt und was wir von Spitzensportlern lernen können.

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Auf Nummer sicher: Schwimmhilfen für Kinder: Wie auch Wassermuffel sicher schwimmen lernen

Schwimmhilfen wie Poolnudel oder Schwimmgürtel sollen Kindern die Angst vor dem kühlen Nass nehmen und ihren Ehrgeiz wecken. Diese Tools sind für kleine Wasserratten geeignet.Neben dem Laufen ist Schwimmen eine der natürlichsten (und gesündesten) Arten, sich fortzubewegen. Im Gegensatz zum Laufen, was jedem kleinen Menschen irgendwann ohne größere Schwierigkeiten oder gar Training gelingt, muss das Schwimmen erlernt werden. Und genau hier hapert es in Deutschland aktuell gewaltig. Weniger als 15.000 Seepferdchen wurden 2020 auf Badehosen und Badeanzüge genäht. Ein kolossaler Einbruch. 2019 schafften noch knapp 50.000 Mädchen und Jungen das wichtige Schwimmabzeichen. Diese ernüchternde Bilanz zog die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) nach dem zweiten Corona-Sommer 2021. Deutschland wird zunehmend zum Land der Nichtschwimmer."Etwa 70.000 Kinder konnten 2020 das Schwimmen nicht erlernen", stellte Frank Villmow aus dem Präsidium der DLRG fest. Mittlerweile sind die Schwimmbäder längst wieder geöffnet und mit ihnen haben die Schwimmlehrer ihre Arbeit wieder aufgenommen. Doch die Nachfrage nach Schwimmkursen übersteigt das Angebot häufig um ein Vielfaches. Umso so sinnvoller ist es, dass Eltern ihre Kinder auch selbst an das nasse Element heranführen. Denn je sicherer sie sind, desto leichter fällt später der Schwimmkurs mit den Profilehrern. 2022 ergab eine Befragung von Statista, dass 37 Prozent der befragten Eltern ihr Kind als Nichtschwimmer bezeichnen. Dabei ging es um die Schwimmfähigkeiten von Kindern zwischen sechs und zehn Jahren.Verschiedene Schwimmhilfen erleichtern den Sprung ins Ungewisse. Welche Tools sich für welches Alter eignen und wie man sie richtig benutzt, erfahren Sie in diesem Artikel. 1. Schwimmhilfen Klasse A: Wassergewöhnung für BabysWie bei vielen anderen Dingen entwickeln sich Babys und Kleinkinder auch in Sachen Baden und Schwimmen höchst unterschiedlich. So unerschrocken wie manch eine(r) schon mit wenigen Monaten in der Wanne tobt oder jauchzend ins Planschbecken im Freibad krabbelt oder stürmt, so ängstlich sind manche Kinder noch im Grundschulalter, wenn sie in die Nähe eines Schwimmbeckens kommen. In offiziellen Kursen können sich Babys und Säuglinge schon ab dem vierten Lebensmonat mit dem spritzigen Element Wasser vertraut machen. Hier geht es ausschließlich darum, die Kleinen ans kühle Nass heranzuführen, ihnen die Angst zu nehmen. Als "Schwimmlernhilfen" im weitesten Sinne sind Schwimmringe, kleine Matten und der Schwimmsitz am beliebtesten. Sie gehören zur Klasse A und sollen nichts anderes tun, als die Babys über Wasser zu halten. Die Kleinen werden damit durchs Wasser gezogen oder geschoben. Je nach Größe begleiten diese Tools Kinder bis zu einem Alter von drei Jahren. Beim Kauf sollte neben dem CE-Prüfzeichen auch auf das Gewicht geachtet werden, für das die Schwimmhilfe zugelassen ist.  Klasse AKlasse BKlasse CAlter0 bis 36 Monateab 12 Monaten(Schwimmscheiben, Schwimmflügel)ab 24 Monaten(Schwimmgürtel, Schwimmweste)ab 4 bis 5 Jahren (je nach Schwimmfähigkeiten)Belastungbis ca. 16 kgbis zu 60 kgkeine AngabeFunktionWassergewöhnungUnterstützung beim selbstständigen Bewegen im WasserTrainings- und Übungsgerät, SpielzeugToolsSchwimmsitz SchwimmringSchwimmflügel Schwimmscheiben SchwimmwesteSchwimmgürtelSchwimmkissenSchwimmbrettSchwimmnudel2. Schwimmhilfen Klasse B: Kleinkinder und AnfängerIn der Klasse B geht es schon langsam ans Eingemachte. Schwimmhilfen in dieser Kategorie verdienen in jedem Fall ihren Namen. Denn statt sich übers Wasser chauffieren zu lassen, müssen die Schwimmanfänger schon selbst etwas tun, um sich über selbigem zu halten. Klassiker und Favorit vieler Eltern sind hier die guten alten Schwimmflügel. Die aufblasbaren Kissen (hier ein Modell von SwimSafe) werden dem Nachwuchs über die Ärmchen gestreift. Mittlerweile sind Modelle auf dem Markt, bei denen die Flügel vor der Brust verbunden sind. Das sorgt für noch mehr Auftrieb (und im besten Fall für weniger Angst). Die bestehen dann in der Regel aus einem leichten, gefüllten Polyestergewebe und müssen nicht einmal mehr aufgepustet werden. So wie das Modell Schildkröte von Sevylor. Bei beiden Varianten bleibt der Kopfbereich des Kindes sicher über Wasser. Trotzdem können sich sich recht frei bewegen und ausprobieren. Bei den anderen Schwimmhilfen der Klasse B ist das Prinzip ähnlich. Mit einer Ausnahme.Sogenannte Schwimmkissen, wie das Original Schlori, werden mit einer Art Gurt unter den Armen oder am Rumpf befestigt. Die eigentlichen Kissen, in diesem Fall aus Baumwolle, werden mit Luft befüllt und bringen die kleinen Schwimmschüler in die richtige Wasserlage. Um sie langsam von der Schwimmhilfe zu entwöhnen, wird nach und nach etwas Druck aus dem Kissen genommen. Schwimmscheiben bestehen aus leichtem EVA-Schaumstoff. Ähnlich wie beim Gewichtheben können mehr oder weniger Scheiben zusammengeklickt und samt einer flexiblen Manschette über die Arme gestülpt werden. Das Prinzip: Je sicherer der kleine Schwimmer im Wasser ist, desto weniger Scheiben müssen "montiert" werden. Denn es gilt: je weniger Scheiben, desto weniger Auftrieb. Kleiner Vorteil gegenüber der aufblasbaren Variante: Laut Hersteller eignen sich die Schwimmscheiben auch für Kinder und Jugendliche, die noch etwas später das Schwimmen lernen möchten. Die maximale Belastungsgrenze liegt demnach bei 60 Kilogramm.Etwas mehr Beinfreiheit haben Kinder, die das Wasser mit einem Schwimmgürtel erkunden. Ansonsten funktionieren die beliebten Schwimmhilfen, die um den Bauch (wichtig: nicht um die Hüfte!) geschnallt werden, ähnlich wie Schwimmscheiben. Je nachdem, wie sicher sich das Kind schon im Wasser bewegt, können einzelne Styropor- oder Schaumstoff-Elemente aufgefädelt oder abgenommen werden. Achten Sie beim Kauf eines Schwimmgürtels darauf, dass die Schwimmhilfe mit Schnallen und Sicherheitsverschluss ausgestattet ist. Auch die Länge des Gürtels sollte variabel und mit wenigen Handgriffen einstellbar sein. Auch Schwimmwesten gehören in die Klasse B der Schwimmhilfen. Empfohlen werden die Schwimmhilfen für Kinder ab zwei Jahren, die den Kopf ohne Hilfe über der Wasseroberfläche halten können, etwas Schwimmerfahrung haben und schon erste Schwimmbewegungen schaffen. Sie sollten nicht mit Rettungswesten verwechselt werden, denn Schwimmwesten sind nicht dafür ausgelegt, hilf- und bewusstlose Menschen über Wasser zu halten. Westen zum Schwimmen lernen, gibt es als aufblasbare Variante oder mit flexiblen und austauschbaren Auftriebskörpern.3. Schwimmhilfen Klasse C: Der Kick für Klein und GroßIn Klasse C geht es weniger ums Thema Sicherheit, sondern um Tools, die kleine (und große) Schwimmer beim Training und bestimmten Bewegungsabläufen unterstützen. Eins der wichtigsten Hilfsmittel dieser Kategorie ist das Schwimmbrett, auch Kickboard genannt, das selbst bei Hochleistungssportlern während des Trainings am Beckenrand liegt. Damit ist auch klar: Schwimmhilfen der Klasse C gehören nur in die Hände von sicheren Schwimmern, die das Brett oder auch die Schwimmnudel selbst halten können. Wie bei allen anderen Schwimmhilfen sollten auch die sogenannten Poolnudeln von den Kindern nur unter Aufsicht benutzt werden. Schwimmbretter werden unter anderem dafür genutzt, den richtigen Beinschlag zu lernen, ihn zu trainieren und zu verbessern. Analog dazu liegt der Fokus auf der Armkraft und Technik, wenn das Brett zwischen die Beine geklemmt wird.

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Ski-Unfall bei Olympia: Lindsey Vonn zeigt erstes Foto aus dem Krankenhaus

Ski-Star Lindsey Vonn hat nach ihrem dramatischen Sturz bei den Olympischen Spielen ein Foto aus dem Krankenhaus geteilt – mit Fixateur am Bein und Daumen nach oben.Lindsey Vonn kämpft sich zurück. Nach ihrem schweren Sturz in der Olympia-Abfahrt in Cortina d'Ampezzo hat die US-Skifahrerin ein Foto aus dem Krankenhaus geteilt, das unter die Haut geht. Deutlich zeigt es einen externen Fixateur an ihrem Bein – ein metallenes Stützgestell, das von außen den gebrochenen Knochen stabilisiert. Der Anblick ist schonungslos. Doch Vonn reckt den Daumen nach oben.„Meine dritte Operation heute war erfolgreich“, schrieb die 41-Jährige zu dem Bild auf Instagram. Erfolg habe heute eine völlig andere Bedeutung als noch vor wenigen Tagen. „Ich mache Fortschritte, und auch wenn es langsam geht, weiß ich, dass es mir gut gehen wird.“ Vonn dankte dem medizinischen Personal, ihren Freunden und ihrer Familie sowie den Menschen weltweit für die überwältigende Anteilnahme. Zudem gratulierte sie ihren Teamkolleginnen und allen US-Athleten bei den Olympischen Spielen – sie gäben ihr Inspiration und etwas zum Mitfiebern.„Zwölf Zentimeter haben den Unterschied gemacht“Bereits am Montagabend hatte sich Vonn erstmals ausführlich zu ihrem Unfall geäußert. Ihr olympischer Traum sei nicht so ausgegangen, wie sie es sich erträumt habe. Im Abfahrtssport könne der Unterschied zwischen einer guten Linie und einer katastrophalen Verletzung nur zwölf Zentimeter betragen. Den Kritikern, die ihren Start mit einem Kreuzbandriss infrage gestellt hatten, entgegnete sie klar: Frühere Verletzungen hätten mit dem Sturz „überhaupt nichts zu tun“ gehabt. Bei dem Unfall zog sie sich eine komplexe Schienbeinfraktur zu.Trotz der starken körperlichen Schmerzen betonte Vonn, dass sie nichts bereue. Am Start gestanden zu haben, sei „ein unglaubliches Gefühl“ gewesen, das sie nie vergessen werde. Zu wissen, dass sie die Chance gehabt habe, zu gewinnen, sei an sich schon ein Sieg gewesen. Skifahren sei schon immer ein gefährlicher Sport gewesen und werde es auch immer bleiben.Lindsey Vonn wendet sich direkt an die FansIn ihrem Statement zog die Ski-Legende eine Parallele zwischen dem Rennsport und dem Leben: Man träume, man liebe, man springe – und manchmal falle man. Manchmal werde einem das Herz gebrochen und manchmal erreiche man die Träume nicht, von denen man wisse, dass man sie hätte erreichen können. „Aber das ist auch das Schöne am Leben: Wir können es versuchen“, schrieb Vonn. An ihre Fans wandte sie sich mit einem eindringlichen Appell: „Das Leben ist zu kurz, um keine Risiken einzugehen. Denn das einzige Versagen im Leben ist, es nicht zu versuchen.“

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Winterspiele in Italien: Nach Platz vier: Biathletin Voigt mit Social-Media-Pause

Vanessa Voigt sah sich schon oft mit Hass-Nachrichten im Internet konfrontiert. In Antholz schrammt sie knapp am Podest vorbei - und will sich jetzt ganz auf den Sport konzentrieren.Nach der knapp verpassten Bronzemedaille im Biathlon-Einzel bei den Olympischen Winterspielen verordnet sich Vanessa Voigt eine Social-Media-Pause. "Wir sehen/hören uns nach Olympia. Hier wird es jetzt ruhig - mein Fokus liegt woanders. Die Menschen, die wirklich zählen, wissen, wie sie mich erreichen", schrieb die 28 Jahre alte Thüringerin bei Instagram.Voigt ist stolz auf ihren vierten PlatzZuvor hatte sie der ARD gesagt: "Klar, es sind wieder diese ewigen Themen, Laufzeit, Schießzeit, ich werde es jetzt schon wieder hören im Internet, wie es wieder drunter und drüber geht." Aber sie habe ohne Schießfehler ihr Bestes gegeben, "ich habe im olympischen Rennen wieder meine beste Leistung ausgepackt, ich kann mir nichts vorwerfen".Voigt sah sich mit Kritik und Hass-Nachrichten konfrontiert, nachdem sie bei Olympia zum zweiten Mal nacheinander über 15 Kilometer das Podest verfehlt hatte. Am Mittwoch fehlten 12,9 Sekunden zur Medaille. "Während viele wieder kritisch über meine Laufzeit und Schießzeiten sprechen, stehe ich hier – und bin verdammt stolz", schrieb Voigt nach ihrem stärksten Saison-Auftritt: "Denn kaum jemand redet über den Leistungs- und Trainingsrückstand, der entsteht, wenn ein Großteil einer vorolympischen Weltcupsaison wegbricht.""Es ist noch nicht vorbei"Im vergangenen Jahr hatte sie ihre Saison vorzeitig abbrechen müssen, weil ihr Körper streikte. Auch eine Teilnahme an der WM in der Schweiz war im Frühjahr 2025 unmöglich. Voigt kämpfte sich in der Saisonvorbereitung wieder an das Weltcup-Niveau heran. Die Olympia-Qualifikation schaffte sie souverän, außerdem stand sie mit der Frauen-Staffel in diesem Winter schon auf dem Podest. Auch der Olympia-Auftakt gelang, mit der Mixed-Staffel hatte Voigt am Sonntag überraschend Bronze gewonnen.Vier weitere Renneinsätze sind für sie in Südtirol noch möglich. "Es ist noch nicht vorbei. Das war erst die zweite Medaillenchance", schrieb Voigt. Insgesamt hat sie mit Staffeln in ihrer Karriere bereits jeweils zwei Medaillen bei Olympischen Winterspielen und Weltmeisterschaften gewonnen.

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DFB-Pokal: Doppelschlag in drei Minuten: Bayern wieder Leipzig-Alptraum

Es fehlt lange an Intensität. Doch dem FC Bayern reicht im DFB-Pokal-Viertelfinale ein Doppelschlag gegen RB Leipzig. Berlin kann kommen.Der FC Bayern ist seinem Sehnsuchtsort Berlin bis auf eine letzte Hürde ganz nah gekommen. Ein eiskalter Doppelschlag innerhalb von nur drei Minuten nach der Halbzeit beim 2:0 (0:0) gegen RB Leipzig reichte den Münchnern, um erstmals seit 2020 wieder auf den Triumph im DFB-Pokal-Finale am 23. Mai hoffen zu dürfen.Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany verzweifelte zwar lange am glänzenden RB-Schlussmann Maarten Vandevoordt, zog schließlich aber ungefährdet als letzte Mannschaft ins Halbfinale ein. Die Vorschlussrunde mit dem FC Bayern, Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart und SC Freiburg wird am 22. Februar ausgelost.Kanes irre QuoteVor den Augen von Bundestrainer Julian Nagelsmann verwandelte Harry Kane in einer Partie, der es in einem Alles-oder-nichts-Spiel lange an Intensität mangelte, in der 64. Minute ganz cool einen Foulelfmeter. Von 34 Strafstößen hat der englische Nationalstürmer 32 verwandelt. Und vielleicht noch beeindruckender: Es war Kanes 39. Saisontor im 34. Pflichtspiel.Nur drei Minuten später machte Luis Diaz (67.), der zuletzt gegen die TSG Hoffenheim sogar dreimal getroffen hatte, vor 75.000 Zuschauern alles klar. Für die Leipziger war es die dritte Niederlage gegen die Bayern in dieser Saison – nach 0:6 und 1:5 aber dieses Mal nicht so empfindlich.Der Videoschiedsrichter greift früh einVon den Folgen der befürchteten Streikprobleme, ausgelöst durch den Stillstand im öffentlichen Nahverkehr, war auf dem Rasen natürlich nichts zu merken. Die Leipziger, die sich wie angekündigt geläutert zeigten und keinen offenen Schlagabtausch mit den Bayern eingehen wollten, setzten das erste Ausrufezeichen.Yan Diomande luchste auf der rechten Seite Alphonso Davies den Ball ab und legte Christoph Baumgartner (4.) zur vermeintlichen Führung auf. Der Videoschiedsrichter entschied aber auf Abseits.Die Bayern um den agilen Michael Olise kamen erst allmählich auf Touren. Leipzigs Schlussmann Vandevoordt parierte erst glänzend per Fuß gegen Kane, einen Abpraller des eigenen Mannes Willi Orban schlug Castello Lukeba gerade noch auf der Linie weg (12.).Immer wieder VandevoordtWenn die Gäste aus Sachsen in der ersten Halbzeit gefährlich wurden, dann meist über den schnellen Norweger Antonio Nusa, der über die linke Seite entschlossener auftrat als sein Konterpart Diomande. Einen Schuss von David Raum wehrte Manuel Neuer reaktionsschnell mit der rechten Faust (37.) ab – danach wurden die Leipziger immer passiver.Kurz vor dem Seitenwechsel schienen die Münchner am Drücker. Wieder war es aber Vandevoordt, der erst einen Rechtsschuss von Aleksandar Pavlovic (45.+5) abwehrte, ehe der Leipziger Torwart wenige Sekunden später einen Kopfball von Kane auf der Linie entschärfte.Die Show von Vandevoordt ging auch erst mal nach der Pause weiter. Der Belgier war schon auf dem Weg in seine rechte Torwartecke, er wehrte eine Direktabnahme von Serge Gnabry (58.) dennoch ab. Nach einem herrlichen Ball in die Tiefe von Dayot Upamecano tauchte Josko Stanisic völlig frei vor Vandevoordt auf und nahm das Elfmetergeschenk jubelnd an. Diaz legte nach einem herrlichen Pass von Olise nach.

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Olympia-News: Rodeln: Bronze für Wendl und Arlt im Doppelsitzer

Wieder eine Medaille für die deutschen Rodler: Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gewinnen Silber im Doppelsitzer. Alles Wichtige im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Olympiasiegerin: Mit Glamour zur Goldmedaille – das ist „Skatefluencerin“ Jutta Leerdam

Jutta Leerdam sorgt bei den Winterspielen gerade für besonders viel Aufsehen. Und das nicht nur mit sportlicher Bestleistung. Auch ihr umstrittener Partner ist Thema.Ihre Leistung bei den olympischen Spielen in Mailand-Cortina dürfte das Highlight ihrer sportlichen Karriere sein. Die Niederländerin Jutta Leerdam hat sich im 1000 Meter Eisschnelllauf die Goldmedaille gesichert – und noch dazu einen olympischen Rekord aufgestellt. Mit diesem Erfolg trotzt sie ihren Kritikern. Von diesen hat 27-Jährige nämlich nicht wenige. Luxuriöse Anreise sorgt für KritikNicht nur auf dem Eis sorgt Jutta Leerdam für Gesprächsstoff, die Niederländerin hat sich auch ein beachtliches Image im Netz aufgebaut. Im Vorfeld der Olympischen Spiele nahm sie ihre knapp 5,7 Million Instagram-Follower virtuell auf ihre Reise nach Italien mit – und die war vor allem von Luxus und Glamour geprägt. Anders als ihre Teamkolleginnen, die im Linienflieger reisten, kam die Eisschnellläuferin im Privatjet in Mailand an.Schnappschüsse aus der Kabine und von dem üppigen Catering postete Leerdam auf Instagram. Die Meinungen zu ihrer Anreise gehen stark auseinander. Manche Nutzer feiern die Niederländerin und wünschen ihr viel Erfolg, andere meinen, sie trage mit dem Luxus zu dick auf. Viele finden die Privatjet-Prahlereien unpassend, besonders wegen fehlenden Teamgeistes mit ihren Eisschnelllauf-Kolleginnen.Ungewöhnlicher Presse-BoykottWährend Jutta Leerdam auf Instagram großzügige Einblicke in ihr Leben gewährt, gibt sie sich gegenüber den klassischen Medien eher reserviert. Nur wenige Tage vor ihrem Olympiaauftritt kündigte sie an, nicht mit den niederländischen Pressevertretern sprechen zu wollen und zog das, bis auf kleine Ausnahmen, auch so durch. „Ich habe nicht besonders viel zu erzählen, bin voll fokussiert und arbeite jeden Tag daran, auf dem Eis besser zu werden. Ich arbeite auf diesen Wettkampf hin, also habe ich eigentlich nicht sehr viel zu sagen“, sagte sie einem niederländischen TV-Sender in einem seltenen Gespräch. Wie es ihr persönlich gehe, könne man online erfahren, so die 27-Jährige.Polarisierendes Paar mit großer ReichweiteNicht nur die Eisschnelläuferin selbst, auch ihr Partner Jake Paul ist mit 28 Millionen Followern ein bekanntes Gesicht auf Instagram. Ganz im Stile ihrer Anreise im Privatjet nahm der seine Verlobte in Mailand mit einer privaten Limousine in Empfang. Genau wie seine Partnerin hat auch Paul schon die ein oder andere Kontroverse hinter sich.Für Olympia reiste Jake Paul zum Anfeuern nach Italien. Die beiden sind seit 2023 ein Paar, im März 2025 folgte die Verlobung © Lev RadinErst kürzlich sorgte der US-amerikanische Boxer und Influencer mit einem Posting zum Super Bowl für Furore. In dem rief der erklärte Trump-Anhänger seine Fans dazu auf, die Halbzeitshow mit dem aus Puerto Rico stammenden Sänger Bad Bunny abzuschalten. Dafür erntete er eine Menge Kritik, insbesondere da Jake Paul selbst einen Wohnsitz in Puerto Rico hat – um Steuern zu sparen. Jutta Leerdam siegt haarscharf bei OlympiaAm Montag schaute Leerdams Verlobter sichtlich gerührt dabei zu, wie die niederländische Eisschnellläuferin in einer Rekordzeit über die 1000 Meter raste. Damit hat sie ihrer Nation, in welcher der Eisschnelllauf als Volkssport gilt, die erste Goldmedaille bei den diesjährigen Winterspielen beschert. Nach ihrer sportlichen Bestleistung brach auch Leerdam selbst beim Jubeln in Tränen aus. „Ich war einfach überwältigt und glücklich“, sagte die nach ihrem Lauf. Sie mache sich selbst sehr viel Druck und fühle sich mit dem Sieg nun komplett.Ihre niederländische Team-Kollegin Femke Kok lobte die Leistung ihrer Kontrahentin. Kok hatte kurz vor dem letzten Lauf selbst mit einem olympischen Rekord die Spitze übernommen und rechnete sich deshalb selbst gute Chancen auf die Goldmedaille aus. Jutta Leerdam erreichte das Ziel gerade einmal 0,28 Sekunden schneller und schnappte sich so den Olympiasieg. „Ich wusste, wozu sie in der Lage war. Viel Respekt für sie, sie hat es verdient“, sagte Femke Kok später über ihre Team-Kollegin. Jutta Leerdam (mitte) darf sich bei Olympia über Gold freuen, ihre Teamkollegin Femke Kok (links) holte sich Silber und die Japanerin Miho Takagi (rechts) gewann Bronze© Utrecht, RobinMit ihrem Internet-Ruhm, ihrem glamourösen Privatleben und ihrer Partnerwahl polarisierte die Niederländerin bei diesen Winterspielen allemal. Ihre sportliche Bestleistung auf dem Eis macht das jedoch nicht weniger beeindruckend. Zudem hat sie mit den zahlreichen Schlagzeilen zweifellos mehr Aufmerksamkeit auf eine Sportart gelenkt, die sonst häufig nur als Randerscheinung auftritt.

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Olympia 1936 in Berlin: IOC verteidigt umstrittenes T-Shirt zu NS-Spielen

Das IOC verkauft T-Shirts mit einem Motiv zu den Olympischen Spielen 1936, den „Nazi-Spielen“. Das stößt auf Kritik. Jetzt äußert sich die Dachorganisation.Das Internationale Olympische Komitee verteidigt den Verkauf eines T-Shirts mit einem Motiv zu den Olympischen Spielen von 1936 in Berlin gegen Kritik.Im Onlineshop wird das Shirt im Rahmen der sogenannten „Heritage Collection“ mit Artikeln, die Plakate früherer Olympischer Spiele zeigen, angeboten und ist derzeit ausverkauft.Auf dem Shirt sind unter den olympischen Ringen eine männliche Figur mit Lorbeerkranz über der Quadriga des Brandenburger Tors sowie unter anderem der Aufdruck „Germany Berlin 1936 Olympic Games“ zu sehen.Grünen-Politiker fordert Verkaufsstopp vom IOCKlara Schedlich, Sprecherin für Sportpolitik der Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, wirft dem IOC vor, „dass es seine eigene Geschichte offenbar nicht ausreichend reflektiert“. Sie forderte, den Verkauf zu stoppen.„Die Olympischen Spiele 1936 waren ein zentrales Propagandainstrument des NS-Regimes. Das T-Shirt erweckt optisch den Eindruck, an diese Ästhetik anzuknüpfen.“ Ohne kritische Einordnung sei „diese Bildwahl problematisch und für ein T-Shirt ungeeignet.“Das IOC betonte, dass man „selbstverständlich die historische Problematik der ‚NS-Propaganda‘ im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen 1936 in Berlin“ anerkenne. „Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, dass in Berlin 4483 Athleten aus 49 Ländern in 149 Wettbewerben um Medaillen kämpften.“ Der historische Zusammenhang dieser Spiele werde weiter im olympischen Museum in Lausanne erklärt.Die Anzahl der vom IOC produzierten T-Shirts zur Ausgabe von 1936 sei limitiert, „weshalb sie derzeit ausverkauft sind“.

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Winterspiele: Rodel-Silber für Eitberger/Matschina bei Olympia-Premiere

62 Jahre nach der Männer-Premiere dürfen auch die Frauen im Doppelsitzer bei Olympia ran. Das deutsche Duo nutzt die historische Chance zu Silber.Dajana Eitberger und Magdalena Matschina schnappten sich die Deutschland-Fahne und feierten ihre Silbermedaille bei der spannenden Olympia-Premiere zusammen mit den siegreichen Gastgeberinnen. Die Freude war groß beim deutschen Duo, auch wenn im Doppelsitzer nur 0,12 Sekunden zu Gold fehlten. Auf das deutsche Rodel-Team ist jedenfalls Verlass. Nach den Olympiasiegen von Max Langenhan und Julia Taubitz war es bereits die dritte Medaille im dritten Rennen in Cortina d'Ampezzo.Eitberger war nach dem Silber-Coup völlig losgelöst. "Es ging schon beim Aufstehen los. Ich war heute sehr emotional, ich habe im Zehn-Minuten-Takt nur geheult. Ich habe die letzten acht Jahre Revue passieren lassen. Da ist unglaublich viel passiert in meinem Leben", sagte sie in der ARD und ergänzte: "Ich wusste 2022, dass für mich die Reise bis 2026 weitergeht. Da kommt noch mal was ganz Großes. Ich sollte ein Stück weit Recht behalten. Dass es im Doppelsitzer ist, daran habe ich 2022 noch nicht gedacht."Die 35 Jahre alte Eitberger vom RC Ilmenau und die 15 Jahre jüngere Partnerin Matschina vom SV Bad Feilnbach mussten sich nur den überragenden Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer geschlagen geben. Für die favorisierten Weltmeisterinnen Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich reichte es nur zu Bronze."Alle Achtung. Ich kann nur den Hut ziehen. Ich bin richtig stolz. Ich freue mich riesig, dass dieses Projekt so gelungen ist", sagte Thomas Schwab als Vorstandschef des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD).Spannender Zweikampf um GoldIm ersten Durchgang hatten Eitberger und Matschina trotz einer leichten Bandenberührung nur 0,022 Sekunden Rückstand auf die Italienerinnen und lagen damit auf Platz zwei. Es war sogar Gold drin. Doch auch nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang wurden sie von den beiden Italienerinnen noch getoppt. "Ich war sau-nervös oben am Start bei beiden Läufen. Mir war es im Endeffekt scheißegal, was unten rauskommt. Ich wollte einfach nur Spaß haben", meinte Matschina.62 Jahre nach dem Olympia-Debüt der Männer in Innsbruck/Igls waren erstmals die Frauen im Doppelsitzer bei Winterspielen an den Start gegangen. Die erfahrene Eitberger hatte schon 2018 in Pyeongchang Silber hinter Natalie Geisenberger im Einsitzer geholt. Danach pausierte sie in der Saison 2019/20, im Februar 2020 kam ihr Sohn zur Welt. 2023 meldete sie sich in Oberhof mit dem WM-Titel im Sprint zurück.Insgesamt waren nur elf Teams an den Start gegangen, weil das Internationale Olympische Komitee nur eine Mannschaft je Nation zugelassen hatte. Das hatte zur Folge, dass die WM-Zweiten und Europameister Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal nicht teilnehmen durften.Eitberger nach Baby-Pause erfolgreich zurückMit Silber für Eitberger und Matschina war nicht unbedingt zu rechnen. Denn die Olympia-Generalprobe ging zuletzt in Oberhof komplett daneben. Das Duo stürzte auf der Heimbahn, trat aber dennoch zum zweiten Lauf wieder an. "Wir fahren immer am Limit. Wir haben die Konzentration stets hochgehalten", meinte die erfahrene Eitberger, die 2018 in Pyeongchang Olympia-Silber hinter Natalie Geisenberger holte. Danach pausierte sie in der Saison 2019/20, im Februar 2020 kam ihr Sohn zur Welt. 2023 meldete sie sich in Oberhof mit dem WM-Titel im Sprint zurück. Ihr Erfolgsrezept ist einfach. Den Schlitten auch mal "in die Ecke stellen, um hungrig zu bleiben", sagte die gebürtige Ilmenauerin. So zog sich das Duo nach Berchtesgaden zurück, "zum Schlemmen, Relaxen und Spaß" haben. Den Sturz bezeichnete Eitberger als "Wachrüttler für uns, um das Momentum wieder nach oben zu schrauben". Immerhin siegte das Duo beim Testevent Ende November auf der neu gebauten Bahn im Cortina Sliding Centre. Partnerin Matschina sagte daher unbeirrt: "Wir wissen, dass wir in Cortina fahren können."US-Rodlerin Sophia Kirkby, die mit Chevonne Forgan fuhr, ging als Fünfte leer aus. Zuletzt sorgte die 24-Jährige außerhalb der Rodelbahn für Schlagzeilen. Sie selbst bezeichnete sich "als die begehrteste Junggesellin im olympischen Dorf". Sie werde nach dem Rennen auf vielen Dating-Plattformen aktiv sein. "Wenn ich also keine Olympioniken finde, bin ich sehr offen für Dates mit Fans", betonte Kirkby, die sich selbst als Live-Version von "Olympia-Bachelorette" sieht.

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Olympia-News: Silber für Eitberger und Matschina im Rodel-Doppelsitzer

Wieder eine Medaille für die deutschen Rodler: Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gewinnen Silber im Doppelsitzer. Alles Wichtige im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Olympische Winterspiele: Lindsey Vonn erneut operiert: "Mache Fortschritte"

Nach ihrem schweren Olympia-Sturz meldet sich Lindsey Vonn erneut aus der Unfallklinik. Sie spricht von langsamen Fortschritten.Ski-Star Lindsey Vonn ist nach ihrem schweren Sturz bei den Winterspielen in Italien ein weiteres Mal operiert worden. Zu einem Bild aus dem Krankenhaus-Bett schrieb die 41-Jährige drei Tage nach dem Unfall in der Olympia-Abfahrt bei Instagram: "Ich hatte heute meine dritte Operation und sie war erfolgreich. Erfolg hat heute eine völlig andere Bedeutung als vor wenigen Tagen." Vonn hatte sich bei ihrem heftigen Crash eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen. "Ich mache Fortschritte, und auch, wenn es langsam geht, weiß ich, dass ich okay sein werde", ließ die US-Amerikanerin wissen. Auf dem Foto aus der Klinik in Italien reckt Vonn mit müdem Gesicht einen Daumen nach oben. Im Vordergrund ist ihr lädiertes linkes Bein zu sehen, an dem sich augenscheinlich ein Fixateur externe befindet. Mit diesem äußeren Haltesystem wollen Ärzte für gewöhnlich die Knochen bei Knochenbrüchen stabilisieren.Dank für "wunderbare Welle der Liebe"Vonn war nach ihrem Unfall in Cortina d'Ampezzo in ein Krankenhaus im gut 100 Kilometer entfernten Treviso gebracht worden. "Danke an das unglaubliche medizinische Team, Freunde und Familie, die an meiner Seite waren und für die wunderbare Welle der Liebe und Unterstützung von Menschen aus aller Welt", schrieb sie. Zudem gratulierte sie ihren US-Teamgefährten, die sie inspirieren und ihr etwas zum Jubeln geben würden. Erneut ließ Vonn ihre weitere Zukunft offen. Sie hatte schon vor den Winterspielen angekündigt, dass sie spätestens nach dieser Saison mit dem Skirennsport aufhören werde. Kurz vor Olympia hatte sie sich bei einem Rennunfall nach eigenen Angaben einen Kreuzbandriss zugezogen, entschied sich aber trotzdem für eine Teilnahme an den Winterspielen.Bei dem Rennen in Cortina d'Ampezzo, in dem Vonn noch einmal Olympiasiegerin werden wollte, hatte sie schon nach wenigen Sekunden mit dem Arm bei einem Tor eingefädelt. Beim folgenden Sprung verdrehte es sie derart, dass sie hart auf die Piste aufschlug.

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Biathlon-Wettbewerb: „War ein geiles Rennen – bis zum Schießen“

Die deutschen Biathletinnen um Franziska Preuß enttäuschen beim 15-Kilometer-Rennen, finden aber gute Begründungen dafür. 

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Olympia 2026: Die besten Bilder der Winterspiele in Mailand und Cortina

Athleten aus mehr als 90 Ländern kämpfen bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo um Medaillen. Die spektakulärsten Szenen der Spiele sehen Sie hier.Von Abfahrt bis Zweierbob: Mehr als zwei Wochen lang wird in Mailand und Cortina d'Ampezzo der Wintersport gefeiert. Es sind die ersten Olympischen Spiele, bei denen zwei Städte als offizielle Gastgeber fungieren. Insgesamt gibt es sechs Orte, an denen Wettkämpfe stattfinden.Olympia: 116 Wettkämpfe in 16 DisziplinenBei den Winterspielen 2026 treten Athletinnen und Athleten aus 93 Ländern an. Die Sportlerinnen und Sportler produzieren spektakuläre Bilder – eine Auswahl davon sehen Sie in unserer Fotostrecke.Insgesamt stehen 116 Wettkämpfe in 16 verschiedenen Disziplinen an, bei denen die Protagonisten um Gold, Silber und Bronze kämpfen.

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Biathlon in Antholz: Preuß vergibt Medaille: Das Kartenhaus fällt zusammen

Wie Julia Simon im Biathlon-Einzel triumphiert und Franziska Preuß nach zwei Fehlschüssen ihre Medaillenchance vergibt. Vanessa Voigt wird wieder Vierte.Die erste Chance auf ihre ersehnte olympische Einzelmedaille zerplatzte für Franziska Preuß beim letzten Schießen. Lange auf Goldkurs liegend setzte sie im entscheidenden Moment gleich zwei Schüsse daneben - so reichte es am Ende für Deutschlands beste Biathletin im schweren Einzel von Antholz nur zu Rang zehn. Nach 15 Kilometern hatte Preuß 2:19,9 Minuten Rückstand auf die siegreiche Französin Julia Simon. Wäre sie wie in den drei Schießeinlagen zuvor fehlerfrei geblieben, hätte es in Antholz zu Silber gereicht."Vor dem letzten Schießen war ich noch optimistisch, danach natürlich nicht mehr", sagte Preuß. Nach dem ersten Fehler sei "das Kartenhaus wirklich in sich zusammengefallen", betonte sie und ergänzte: "Das ist schade, aber man kann die Zeit jetzt auch nicht mehr zurückdrehen. Ich hake das jetzt ab."Zudem habe irgendwann auf der Strecke das Gedankenkarussell angefangen. "Ich habe versucht, in meinen mentalen roten Faden zu kommen. Ich wollte es so machen, wie beim ersten Stehendschießen, aber es hat nicht funktioniert", erklärte Deutschlands Nummer eins.Voigt wie 2022 VierteBeste Deutsche wurde die fehlerfreie Vanessa Voigt als Vierte, wie vor vier Jahren in Peking. Dort hatte Denise Herrmann-Wick Gold im schwersten aller Biathlon-Rennen geholt. Den französischen Doppelerfolg machte Lou Jeanmonnot (2 Fehler) perfekt, für sie und Simon (1 Fehler) war es nach Mixed-Gold bereits die zweite Medaille im zweiten Rennen. Sensationsdritte wurde die fehlerfreie Bulgarin Lora Hristova, nur 73. im Gesamtweltcup."Ich war gerade in der Umkleide und habe so rumgefragt, wer ist eigentlich diese Bulgarin?", erzählte Preuß. Hristova habe sich dann etwas schüchtern gemeldet und gesagt: "Ja, ich!" Das war Preuß etwas unangenehm. "Aber ich habe ihr natürlich gleich gratuliert", sagte sie.Verfolgungsweltmeisterin Preuß konnte ihren Olympia-Fluch unterdessen nicht besiegen, auch wenn sie in der Mixed-Staffel mit Bronze einen tollen Auftakt hingelegt hatte. Da hatte sie gar eine Strafrunde fabriziert. "Daran habe ich aber nicht gedacht, das hat keine Rolle gespielt", sagte die 31-Jährige, bei der kurz vor dem Rennen am Gewehr noch ein gebrochener Schlagbolzen gewechselt werden musste. Auch läuferisch war Preuß nicht ganz auf Topniveau."Wenn es für eine Medaille reichen sollte, dann brauche ich wirklich den perfekten Tag, so realistisch bin ich", sagte Preuß: "Ich habe noch die Hoffnung, dass der vielleicht noch kommt."Voigt fehlen 12,9 Sekunden zur MedailleDer fehlerfreien Vanessa Voigt fehlten am Ende 12,9 Sekunden auf Rang drei, in Peking waren es 2022 sogar nur 1,3 Sekunden gewesen. "Total schwierig, meine Gedanken zu ordnen. Grundsätzlich bin ich enorm stolz auf meine Leistung. Ich weiß, jetzt kommt wieder das Thema Laufzeit und Schießzeit. Aber ich bin happy mit dem Rennen", sagte Voigt.Läuferisch ist Voigt nicht die Stärkste, zudem hatte es immer wieder Kritik an ihrer langsamen Schießzeit gegeben. Denn in der Vergangenheit hatte die Thüringerin dadurch immer wieder wertvolle Sekunden liegen lassen. Auch dieses Mal hätte sie mit etwas schnelleren Schießeinlagen wohl Bronze geholt. Dabei hatte sie es in der Mixed-Staffel beim Bronzegewinn gezeigt, dass sie es kann. In Oberhof hatte es dazu "ein Krisengespräch, ein härteres Gespräch" gegeben, wie Bundestrainer Kristian Mehringer jetzt erzählte. Dabei seien auch Tränen geflossen. "Das kann nach hinten losgehen. Aber unser Ziel war, dass es nach vorne losgeht. Ich glaube, das haben wir gut erreicht", hatte Mehringer nach der Mixed-Staffel gesagt. Ganz umsetzen konnte es Voigt dieses Mal aber nicht, aber auch sie bekommt weitere Chancen.Olympia-Debütantinnen ohne Chance Die Olympia-Debütantinnen Janina Hettich-Walz und Selina Grotian konnten nicht in den Kampf um Topplatzierungen eingreifen. Hettich-Walz wurde nach zwei Strafminuten gute Achte. Grotian, die erst auf den allerletzten Drücker das Olympia-Ticket gelöst hatte, musste sich nach vier Fehlern mit Rang 55 begnügen.

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DFB-Pokal im Free-TV: Wer überträgt das Viertelfinale zwischen Bayern und Leipzig?

Der DFB-Pokal geht in die heiße Phase, der FC Bayern und RB Leipzig kämpfen ums letzte Ticket fürs Halbfinale. Wo ist die Begegnung live im TV und Stream zu sehen?Die letzte Viertelfinal-Partie des DFB-Pokals könnte auch bereits das Finale sein: Der FC Bayern München empfängt RB Leipzig – der Bundesliga-Tabellenführer trifft auf den Vierten. Am Mittwochabend rollt der Ball um 20.45 Uhr in der Münchner Allianz Arena.„Keiner rechnet damit, dass wir als Sieger vom Platz gehen, aber wir tun das schon – und das soll man auch auf dem Platz sehen“, sagte RB-Trainer Ole Werner vor dem Spiel. Die Erwartungshaltung sei allerdings klar, erklärte Werner, Bayern sei „der Favorit“.Leipzig war beim Eröffnungsspiel der Bundesliga mit 0:6 in München untergegangen. Das Rückspiel im Januar ging nach einer Führung auch noch mit 1:5 vor heimischer Kulisse verloren. Gut stehen die Vorzeichen also nicht, der DFB-Pokal sei aber „ein anderer Wettbewerb“, betonte Werner. Leipzig habe zudem „nichts zu verlieren“.Bayern vs. Leipzig im Free-TVDie ARD zeigt das Kracherduell zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig live im TV und im Stream in der Mediathek, gleich nach den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina. Die Übertragung des Fußballspiels soll laut Senderplan um 20.32 Uhr beginnen.Auch Sky zeigt das Viertelfinale wie gewohnt. Das Duell der Bundesliga-Schwergewichte lässt sich über den Bezahlsender oder die Streaming-Apps Sky Go und Wow verfolgen. Außerdem gibt es einen Audio-Livestream über die ARD-Inforadios.Wann wird das DFB-Pokal-Halbfinale ausgelost?Die Auslosung der Halbfinal-Begegnungen im  DFB-Pokal findet am Sonntag, 22. Februar, ab 17.15 Uhr statt – dem Abschlusstag der Olympischen Winterspiele.In der Sendung „sportstudio live“ im ZDF entscheidet sich dann, welche Mannschaften sich in der letzten Runde vor dem Finale in Berlin am 23. Mai gegenüberstehen. Im Topf sind Bayer 04 Leverkusen, der VfB Stuttgart, der SC Freiburg und der Sieger von Bayern gegen Leipzig.Da keine Amateurvereine mehr dabei sind, gilt die Regel: Wer zuerst gezogen wird, hat Heimrecht. Wer die Losfee sein wird, ist derzeit noch offen.

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Skeletonpilot gegen IOC: Helm-Streit bei Olympia: Ukrainer riskiert Ausschluss

Wladislaw Heraskewytsch will bei den Winterspielen weiter mit seinem besonderen Kopfschutz antreten. Nach dem Training gibt er Einblick in seine Gefühlswelt. Nimmt das IOC den Ukrainer aus dem Rennen?Im Helm-Streit mit dem IOC riskiert der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch einen Ausschluss von seinem Olympia-Rennen. Er wolle weiter den vom Internationalen Olympischen Komitee verbotenen Kopfschutz mit Bildern von im Krieg getöteten Sportkollegen tragen, bekräftigte der 27-Jährige nach seinem finalen Training. "Ja, das ist der Plan", sagte Heraskewytsch.Der offizielle Wettkampf beginnt mit den ersten zwei von insgesamt vier Läufen am Donnerstagmorgen (9.30 Uhr). Das IOC verwies auf sein Regelwerk und könnte den Ukrainer aus dem Rennen nehmen, sollte er tatsächlich mit besagtem Helm antreten. Im Training war Heraskewytsch damit gefahren. Bei den Interviews danach legte er ihn nicht aus der Hand. Zwischenzeitlich posierte er am Eiskanal in Cortina d'Ampezzo damit auch für Fotos. IOC: "Wollen, dass er teilnimmt""Wir wollen, dass er teilnimmt. Wir wollen wirklich, dass er seinen Moment hat", sagte IOC-Sprecher Mark Adams. Zuvor hatte das IOC jedoch entschieden, dass der Kopfschutz den Regeln der Olympischen Charta widerspreche. Der Athlet dürfe ausnahmsweise im Wettbewerb einen Trauerflor tragen und in Interviews danach seine Meinung frei äußern, hieß es. Heraskewytsch ist an einem Kompromiss offenbar aber nicht interessiert. "Welchen Kompromiss sollten wir finden?", fragte er umringt von Journalisten nach dem Training.IOC-Sprecher Adams kündigte weitere Gespräche an. "Ich behaupte also nicht, dass wir eine fertige Lösung haben", sagte er. Tatsächlich erscheint eine Einigung in der Causa so gut wie ausgeschlossen.Skeleton-Fahrer: "Großes Chaos"Heraskewytsch erklärte, wie belastend die ganze Situation für ihn sei. "Es war nie ein Ziel, diesen Konflikt, diesen Skandal zu verursachen. Ich will ein Teil der IOC-Familie sein, ich will ein Teil der olympischen Bewegung sein", sagte er. "Jetzt haben wir ein großes Chaos." Wenn sie jemandem die Schuld geben wollten, sollten sie bei sich selbst anfangen. Er habe nur den einen Helm von diesem Modell. Entweder trage er diesen oder keinen, gab er zu verstehen. Riskiert der Ukrainer, der auch schon an den Spielen 2018 in Südkorea und 2022 in China teilgenommen hat, womöglich eine große Chance? Eine olympische Medaille sei immer ein Traum von ihm gewesen, so Heraskewvtsch. Sie sei aber "wertlos im Vergleich zu Menschenleben und der Erinnerung an diese Athleten", sagte er.Unterstützung auch von SelenskyjDie Causa Heraskewytsch ist ein großes Thema bei den Winterspielen. "Wir werden immer wieder die vielen, vielen Möglichkeiten aufzeigen, die er hat, um seine Trauer auszudrücken", sagte IOC-Sprecher Adams. Der Sportler bekam schon viel Zuspruch - ob von anderen Mitgliedern der ukrainischen Olympia-Delegation oder gar vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Er spüre "große Unterstützung", sagte Heraskewytsch. "Ich bin sehr dankbar dafür, das ist wichtig für mich".Ukrainer spricht von "absurdem Theater"Auf dem Helm sind Bilder von rund 20 Athletinnen und Athleten zu sehen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind. Die Ukraine wehrt sich seit knapp vier Jahren gegen eine russische Invasion. Heraskewytsch verwies zudem darauf, dass auch andere Athletinnen und Athleten bei den Spielen in Italien schon Botschaften verbreitet hätten - ohne Sanktionen. Der amerikanische Eiskunstläufer Maxim Naumov etwa, der mit einem Foto an seine vor einem Jahr tödlich verunglückten Eltern erinnerte.

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Olympische Winterspiele: Gold-König von Allmen: Motorrad, Schnaps und Ski-Geschichte

Er ist der große Goldsammler dieser olympischen Alpin-Wettkämpfe. Franjo von Allmen steigt zu den Legenden seines Sports auf. Dabei ist der Schweizer kein gewöhnlicher Skirennfahrer.Franjo von Allmen wirkte sichtlich überfordert. Nicht mit der gefürchteten Piste von Bormio, die er auch im olympischen Super-G schneller bezwang als alle anderen. Nach dem dritten Gold-Coup bei diesen Winterspielen sollte der Schweizer seinen historischen Triumph selbst einordnen. Er ist nach den Legenden Toni Sailer und Jean-Claude Killy erst der dritte männliche Alpin-Athlet der Geschichte, der dreimal Gold bei denselben Spielen holen konnte."Ich versuche irgendwie zu realisieren, was eigentlich abgeht oder die letzten Tage abging", stammelte der 24-Jährige und grinste überwältigt. "Es fühlt sich an wie ein Traum", sagte er in der ARD. "Dreimal, absoluter Wahnsinn."Dreimal Gold bei Olympia, fünfmal Gold in zwölf MonatenMit der dritten Siegesfahrt auf der berühmten Stelvio-Strecke bewies der Sportler aus dem Schweizer Kanton Bern seine derzeitige Ausnahmestellung bei Großereignissen. Innerhalb von zwölf Monaten gewann er bei Weltmeisterschaften und Olympia gleich fünfmal Gold. Dabei hatte er es im Weltcup bislang auch nicht öfter als fünfmal auf den obersten Platz des Siegerpodestes geschafft.Nach seinen Siegen in der Abfahrt und in der Team-Kombination hatte von Allmen im Super-G 0,13 Sekunden Vorsprung auf Ryan Cochran-Siegle aus den USA. Dritter wurde Landsmann Marco Odermatt (+0,28), der sich sichtlich schwertat, in die Kameras zu lächeln. Der beste Skirennfahrer der Gegenwart war Favorit, hat nach drei Enttäuschungen nun aber nur noch den Riesenslalom bei der Jagd nach Gold. Dort immerhin tritt Teamkollege von Allmen nicht an.Sailer, Killy, Kostelic - und jetzt auch von AllmenDreimal Gold bei einer Olympia-Ausgabe: Das war zuvor nur dem Österreicher Sailer (1956), Killy aus Frankreich (1968) und der Kroatin Janica Kostelic (2002) gelungen. Dass sich Franjo von Allmen in diese Riege einreiht, war diesem aber zunächst mal egal. "Skigeschichte ist für mich nicht sehr wichtig, auch wenn das komisch klingt", sagte er. "Ich versuche, die Momente hier zu genießen. Was auf Papier steht, ist nebensächlich."Der Schweizer weiß, dass der Skirennsport nicht alles ist im Leben. Im Alter von 17 Jahren verlor er plötzlich seinen Vater und konnte nur dank einer Crowdfunding-Aktion in seinem Heimatdorf das Geld für die Fortsetzung der Ski-Karriere auftreiben. Parallel zum Training absolvierte er eine Lehre als Zimmermann und geht dieser Arbeit auch heute noch gerne nach. Der Beruf gebe ihm die "nötige Bodenhaftung", schilderte von Allmen.Neonblauer Likör mit Passionsfrucht-Vanille-Zitronen-GeschmackDarüber hinaus feiert der Schweizer - anders als manch ein Rivale - auch gerne. In seiner Stamm-Après-Ski-Bar kreierte er 2022 einen eigenen Schnaps, einen verrückten Drink mit neonblauer Farbe und Passionsfrucht-Vanille-Zitronen-Geschmack. "Franatiker" heißt der Likör - so wie sich die Fans des Ausnahme-Skifahrers sowie passionierten Motorradfahrers und -schraubers nennen.Dabei macht selbst Franjo von Allmen nicht jeden Blödsinn mit. Als er in diesen Tagen gefragt wurde, warum er sich denn nicht anlässlich seiner traumhaften Winterspiele etwas als Erinnerung tätowieren lassen wollen, winkte er ab und meinte schlagfertig: "Auf einen Ferrari klebt man ja auch keinen Kleber."Und nun? "Ich bleibe mir treu"Der Schweizer Olympia-König schickt sich an, zusammen mit dem gleichaltrigen Italiener Giovanni Franzoni - dem Silbermedaillengewinner aus der Abfahrt - künftig die Speed-Events zu dominieren. Was aus seinem Leben nach diesen Winterspielen wird, das weiß von Allmen zwar nicht. "Ich bin gespannt, was auf mich zukommt", sagte er, versprach aber zugleich: "Ich bleibe mir treu."

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Winterspiele: Geiger bricht ein: Kombinierer verfehlen Olympia-Medaille

2022 wurde Vinzenz Geiger Olympiasieger. Nun liegt er erst gut im Rennen, muss dann bei sehr schwierigen Bedingungen aber abreißen lassen. Er und seine Kollegen stehen unter prominenter Beobachtung.Enttäuscht trottete Vinzenz Geiger aus dem Zielbereich: Die deutschen Nordischen Kombinierer haben eine Medaille bei den Olympischen Winterspielen verpasst. Der aussichtsreich gestartete Geiger brach bei sehr schwierigen Bedingungen auf der Skilanglaufstrecke komplett ein und lief nur als Zehnter ins Ziel. Johannes Rydzek wurde als bester Deutscher Achter."Ich habe mich einfach nicht gut gefühlt heute - das ganze Rennen schon nicht", sagte Geiger in der ARD. "Wenn man Olympiasieger werden will oder eine Medaille holen will, dann muss man schon in Topform sein. Und das war ich heute nicht", sagte Geiger. "Aber ich habe noch mal zwei Chancen. Da habe ich jetzt ein paar Tage Luft, um zu trainieren. Und da greife ich dann wieder an." Die Kombinierer messen sich noch im Großschanzen-Einzel und im Teamsprint.Norweger wird OlympiasiegerZum Olympiasieger krönte sich nach einem Sprung von der Normalschanze und dem entscheidenden Langlaufrennen über zehn Kilometer der Norweger Jens Luraas Oftebro. Silber sicherte sich Johannes Lamparter aus Österreich. Bronze ging überraschend an den Finnen Eero Hirvonen. Als dritter Deutscher lief Julian Schmid auf Rang 14.Geiger, der vor vier Jahren bei den Winterspielen in Peking im Normalschanzen-Einzel furios Gold gewonnen hatte, war diesmal nach dem Skispringen als Achter aussichtsreich ins Rennen gegangen. Rydzek und Schmid schienen im Kampf um das Podest ebenfalls nicht chancenlos. Die Hoffnungen erfüllten sich vor den Augen von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry, die nach dem Rennen auch mit Geiger sprach, jedoch nicht.Traditionsreiche Disziplin droht das Olympia-AusDas Internationale Olympische Komitee schaut bei diesen Winterspielen ganz genau hin. Die Kombinierer kämpfen um ihre Olympia-Zukunft. Als einzige Sportart bei dem Großereignis findet die Kombination ohne Frauen statt. Noch ist offen, ob für die nächste Ausgabe des Großereignisses Athletinnen aufgenommen werden oder ob die Kombination vielleicht sogar ganz aus dem Programm genommen wird. "Wir haben einfach den geilsten Sport der Welt. So ist es einfach", sagte Geiger nach dem Skispringen in Predazzo, bei dem für die Kombination ungewöhnlich viele Zuschauer vor Ort waren. Auf der anspruchsvollen Laufstrecke lieferten die besten Kombinierer der Welt dann ein packendes Rennen. Die Tribünen in Tesero, auf denen Zuschauerrinnen mit Schildern für Gleichberechtigung in dem Sport demonstrierten, waren allerdings nur spärlich besucht.

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Eishockey-Männerteam startet: Draisaitl und Co. bei "Turnier der Superlative" gefordert

So viele NHL-Topspieler hatte ein deutsches Eishockeyteam nie zuvor. Doch auch die Favoriten um Kanada und die USA stellen ihre Weltstars. Bei Olympia hängt viel vom Start gegen Dänemark ab.Die Aufgabe für das auf dem Papier beste deutsche Eishockeyteam, das es jemals gab, ist extrem. Bestenfalls sieben Spiele in nur elf Tagen stehen für Leon Draisaitl und Co. beim olympischen Turnier der Superlative an. Damit der große Traum der goldenen NHL-Generation nicht schon nach vier Spielen und nur sechs Tagen endet, ist der Start am Donnerstag (21.10 Uhr/ZDF und Eurosport) gegen Dänemark enorm wichtig."Es ist ganz wichtig, dass man sich sehr schnell findet. Wenn man sich direkt am Anfang Selbstbewusstsein erspielt, kann das am Ende sehr wichtig sein und dich tragen", sagte Kapitän und NHL-Superstar Draisaitl (30), der sich nach dem Hype der ersten Tage um ihn zuletzt bewusst etwas rar machte.Der deutsche Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier ließ kurz vor dem Turnierstart in Mailand auch schon mal eine Trainingseinheit aus, um durchzuschnaufen und stand nur noch gezielt Rede und Antwort. Angesichts des Karriere-Highlights, das im Schnelldurchlauf an den Stars vorbeirauschen wird, konzentriert sich Draisaitl nun auf das Wesentliche: "Wir freuen uns darauf, der Welt zu zeigen, wie gut wir Eishockey spielen können."Weil die nordamerikanische Profiliga NHL ihren Stars 2018 und 2022 die Olympia-Teilnahme verweigert hatte, ist eine ganze Generation an NHL-Topstars zum ersten Mal bei Winterspielen dabei. Während die Favoriten Kanada, USA, Schweden und Finnland (bis auf eine Ausnahme) ihre Olympia-Aufgebote nur mit NHL-Ausnahmekönnern bestückten und dies alle vier Jahre so handhaben könnten, ist der deutsche Kader wirklich etwas Besonderes.So viele NHL-Stars wie noch nie im deutschen KaderSieben Spieler kommen aus der besten Liga der Welt. Zwei weitere haben NHL-Verträge und spielen in der zweitbesten Profiliga, der AHL. Das gab es noch nie. "Wir haben die beste Mannschaft aller Zeiten", frohlockte Nico Sturm. Der ebenfalls 30 Jahre alte Stürmer der Minnesota Wild ist neben Draisaitl, Weltklasse-Verteidiger Moritz Seider (Detroit Red Wings) und Torhüter Philipp Grubauer (Seattle Kraken) der wichtigste Spieler im Kader. Der zweimalige Stanley-Cup-Sieger Sturm glänzt nicht wie Draisaitl mit Scoring-Qualitäten, sondern mit überragendem Bullyspiel, harter Defensivarbeit - und klaren Worten, öffentlich wie intern.Auch wenn die Öffentlichkeit angesichts des starken Kaders auf eine Medaille wie 1976 (Bronze) oder 2018 (Silber) spekuliert, spricht Sturm offen über Defizite und sorgt für Einordnung. Da die NHL erstmals seit 2014 wieder die Topstars freigibt, schicken eben auch die anderen Nationen die besten Teams, die es bei ihnen jemals gab.Stanley-Cup-Sieger Sturm: "Gradmesser für deutsches Eishockey""Wir haben immer gesagt, dass das deutsche Eishockey im Aufschwung ist, jetzt ist es eine perfekte Gelegenheit, es auszutesten, wo wir stehen", sagte Sturm, der 2023 mit Deutschland Vize-Weltmeister wurde. Aber Olympia sei da schon eine andere Sache. "Das hier ist ein guter Gradmesser für das deutsche Eishockey." Beim olympischen Turnier sind wirklich die Besten der Besten dabei.In der Offensive hat die Auswahl von Bundestrainer Harold Kreis auch reichlich Qualität. Neben Draisaitl verkörpert der 24 Jahre alte Tim Stützle (Ottawa Senators) Weltklasse. JJ Peterka (24) von Utah Mammoth ist auf dem Weg dahin. Von den 14 Kaderplätzen im Angriff sind alleine sieben mit Profis aus Nordamerika besetzt. "Wir haben seine sehr gute Mannschaft zusammen. Da ist jeder Aspekt abgedeckt", sagte Draisaitl und Peterka befand: "Ich glaube, wir sind sehr, sehr gut aufgestellt. Wirklich in jeder Reihe."Das Problem des DEB-Teams ist die DefensiveWas beide nicht erwähnten, sprach Sturm aus: Das Problem ist die Defensive. Für Sturm ist das in Deutschland bis in die Jugendteams hinein ein Problem. "Wenn man unsere Mannschaften anschaut, fehlt uns immer in der Verteidigung ein bisschen was. Da müssen wir gucken, dass da Spieler nachkommen, die die Qualität auf dem allerhöchsten Level haben", sagte er.Im Olympiakader verkörpert diese Qualität nur Detroits Seider. Der zweitwichtigste Verteidiger im Kader ist der monatelang verletzt gewesene Kai Wissmann von den Eisbären Berlin. Die Not war so groß, dass Kreis dem 29-Jährigen trotz seiner schweren Achillessehnenverletzung einen Platz im Kader frei hielt. Gerade einmal vier DEL-Spiele hat Wissmann bislang in den Knochen.Zum Start gegen Dänemark und am Samstag gegen Lettland fällt das Abwehrproblem bestenfalls nicht ins Gewicht. Zum Vorrundenabschluss gegen Weltmeister und Mitfavorit USA am Sonntag könnte es aber ebenso zum Thema werden wie die bei Olympia extrem kleine Eisfläche, die für die in Europa aktiven Spieler ungewohnt ist."Da wird schon sehr schnell gespielt werden. Das macht das Spiel brutal eng", sagte Sturm. "Da werden wir nicht viel zaubern können. Da müssen wir schnell spielen."

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Olympische Winterspiele: Eine Olympiasiegerin feiert mit ihrem Sohn – und alle haben eine Meinung dazu

Francesca Lollobrigida holte das erste Olympia-Gold für Italien – doch alle schauten nur noch auf ihren Sohn. Auch ein anderer Knirps zieht die Aufmerksamkeit auf sich.Zumindest vorübergehend schaute ganz Italien auf Francesca Lollobrigida. Die Eisschnellläuferin mit dem berühmten Namen – Großnichte der legendären Schauspielerin Gina Lollobrigida – bescherte den Gastgebern am ersten offiziellen Wettkampftag der Olympischen Winterspiele die erste Goldmedaille. Und das auch noch an ihrem 35. Geburtstag!Die öffentliche Aufmerksamkeit musste sich die Sportlerin dann aber doch teilen. Kurz nach dem Zieleinlauf schloss sie ihren Sohn Tommaso in die Arme, der das Rennen auf der Tribüne mit seinem Vater Matteo Angeletti und anderen Familienmitgliedern verfolgt hatte. Und der zweieinhalb Jahre alte Junge riss kurzerhand die Show an sich.Eingepackt in einen "Italia"-Pulli und mit einem Stofftier in der Hand feierte er mit seiner Mama auf dem Eis – auch, wenn der Kleine wahrscheinlich nicht ganz verstand, was da gerade vor sich ging. Spaß schien er trotzdem zu haben. Zweijähriger stört Interview seiner MutterBeim Interview nach dem Rennen wurde es ihm schnell zu bunt, dass so viele fremde Menschen etwas von seiner Mutter wollten. Während Lollobrigida die Fragen der Reporter aus aller Welt zu beantworten versuchte, kämpfte Tommaso auf ihrem Arm um ihre Aufmerksamkeit, plapperte dazwischen, grabschte seiner Mutter ins Gesicht und versuchte sie mit einer Geste zum Schweigen zu bringen. Schließlich beschäftigte er sich mit dem Stirnband, das er Lollobrigida vom Kopf gezogen hatte.Interview LollobrigidaEin süßer Moment, der schnell im Netz viral ging, dort aber auch zu verschiedenen Meinungen führte. Bald war nicht mehr Lollobrigidas Goldmedaille das Thema, sondern – leider nicht ungewöhnlich – ihre vermeintlichen Fehler als Mutter. "Dieses Kind braucht Grenzen", schrieb eine Person zu dem Video, auch andere behaupteten, die Szene sage viel über die Erziehung aus. "Er ist zu groß, um sich so zu benehmen", erklärte jemand. Und andere fragten sich, wo der Vater des Jungen sei: "Der Vater hätte ihn nehmen und mit ihm ein ernstes Gespräch darüber führen sollen, wie man sich in der Öffentlichkeit benimmt." Jemand schlug hingegen scherzhaft vor, Lollobrigida solle für ihren geduldigen Umgang mit ihrem Sohn sogar eine weitere Goldmedaille bekommen.Was vielen Kommentatoren offenbar nicht einfiel: Der Vater, die Großeltern, Onkel und Tanten waren vor Ort und kümmerten sich um den Jungen. Doch Francesca Lollobrigida wollte offensichtlich ganz bewusst diesen besonderen Moment gemeinsam mit ihrem Sohn erleben. Als Sinnbild für unfair verteilte Care-Arbeit und eine überforderte Mutter taugte die Situation also nicht.Francesca Lollobrigida kämpft sich nach Geburt zu Olympia-Gold"Ich widme diese Medaille meinem Sohn", sagte die Olympiasiegerin in einem dieser Interviews. "Es ist der schönste Tag in meinem Leben, einfach perfekt." Vor vier Jahren in Peking hatte sie schon Silber und Bronze auf der Eisbahn gewonnen, nach der Geburt ihres Sohnes kämpfte sie sich wieder an die Weltspitze. "Ich habe es auch für ihn getan, damit er eines Tages stolz auf mich sein kann – nicht nur, weil ich Olympiasiegerin bin, sondern für alles, was wir gemeinsam erreicht haben", erklärte die Italienerin.Gleichzeitig machte sie keinen Hehl daraus, wie schwer es ist, Leistungssport und Mutterschaft zusammenzubringen: "Wir sind mehr als 250 Tage im Jahr von zu Hause weg, daher muss mein Sohn mit Flügen, Hotelaufenthalten und so weiter zurechtkommen. Das war nicht einfach. Es erfordert Organisation. Es gibt mehr Tiefpunkte als Höhepunkte, aber dann bedeutet diese Medaille für sie umso mehr."Junge mit Besen begeistert Fans beim CurlingEinen weiteren heimlichen, noch etwas jüngeren Star dieser Winterspiele können die Zuschauer beim Curling sehen. River Schwaller ist erst 18 Monate alt und begleitet seine Eltern zu ihren Wettkämpfen. Das Schweizer Ehepaar Briar Schwaller-Hürlimann und Yannick Schwaller bildet auch auf dem Eis ein Team.Während der Spiele passen Rivers Großeltern auf den Jungen auf. Wenn die Eltern wieder Zeit haben, interessiert sich der Anderthalbjährige aber vor allem für deren Sportgerät: "Leider hat er nach dem Spiel keine Lust auf uns, sondern mehr auf den Besen, wenn wir ihn noch in der Hand haben", sagte Yannick Schwaller der "Welt". Bilder und Videos, wie der Kleine mit dem Besen durch die Halle wetzt, lassen im Netz die Herzen schmelzen. Vielleicht zeigt sich da bereits ein ganz besonderes Nachwuchstalent.Quellen: Tancredi Palmeri auf X, "Welt", Eurosport, Nachrichtenagentur DPA

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