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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Helm-Eklat bei Winterspielen: Redefreiheit? Warum ein Ukrainer die olympische Welt bewegt

Ein Helm als Statement: Warum darf Wladislaw Heraskewytsch bei Olympia nicht auf die getöteten Sportler aufmerksam machen? Und warum macht das IOC keine Ausnahme?Der Eklat um den Ausschluss des Ukrainers Wladislaw Heraskewytsch von den Skeleton-Wettbewerben bei den Winterspielen in Italien bewegt die olympische Welt. Die Konfrontation zwischen dem 27-Jährigen und dem Internationalen Olympischen Komitee lenkt den Blick erneut auf die IOC-Regeln für Meinungsäußerungen von Athletinnen und Athleten auf der größten Sportbühne. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Fall.Warum ist Heraskewytsch aus dem Wettbewerb genommen worden?Formal wurde der Ukrainer durch den Weltverband IBSF disqualifiziert, der die Hoheit für die Austragung der olympischen Bob- und Skeleton-Wettbewerbe hat. Heraskewitsch sei aus der Startliste gestrichen worden, weil er "sich geweigert hatte, die IOC-Richtlinien zur Meinungsäußerung von Athleten einzuhalten", wie es in der Mitteilung der IBSF hieß. Die Jury urteilte, der Helm des Skeleton-Piloten sei "unvereinbar mit der Olympischen Charta". Auf dem Kopfschutz sind Bilder von rund 20 Athletinnen und Athleten zu sehen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind.Um welche Richtlinien geht es?Ein IOC-Sprecher verwies auf die neu gefassten Regeln für Olympia-Teilnehmer. So wird allen Athletinnen und Athleten in Artikel 40.2 der Olympischen Charta grundsätzlich das Recht auf freie Meinungsäußerung zugesichert - jedoch nur im Rahmen der IOC-Wettkampfregeln. Es gelten damit Einschränkungen während der Wettbewerbe und bei Siegerehrungen. Und in Artikel 50.2 heißt es: "In allen olympischen Anlagen, Veranstaltungsorten und anderen Bereichen sind Demonstrationen jeglicher Art sowie politische, religiöse oder rassistische Propaganda verboten."Warum gibt es diese Regeln?Das IOC betont immer wieder, Sport und Politik nicht vermischen zu wollen. Tausende Athletenvertreter hätten daher zuletzt das Regelwerk auch für solche Fälle weiter entwickelt. Demnach sei es der Wunsch einer großen Zahl von Sportlerinnen und Sportlern, unbeeinflusst von politischen Botschaften und ohne den Druck von Machthabern in ihren Heimatländern bei Olympia an den Start gehen zu können. "Sport ohne Regeln kann nicht funktionieren. Wenn wir keine Regeln haben, gibt es keinen Sport", sagte ein IOC-Sprecher.Warum durften dann andere Olympia-Teilnehmer zum Beispiel Bilder von gestorbenen Angehörigen zeigen?Der US-Amerikaner Maxim Naumov erinnerte mit einem Familienfoto nach seinem Auftritt im Eiskunstlauf an seine tödlich verunglückten Eltern. Ähnliche Vorfälle gab es auch bei früheren Spielen, wie zum Beispiel 2008, als Gewichtheber Matthias Steiner ein Bild seiner toten Ehefrau bei der Siegerehrung zeigte. Das IOC sagt, diese Aktionen seien stets spontan gewesen und nach den Wettkämpfen erfolgt. In der Regel habe die Dachorganisation eine Verwarnung ausgesprochen, auch bei politischen Botschaften. Heraskewytsch hingegen hatte seine Absicht, mit dem Helm zu starten, vorher angekündigt - so waren die Offiziellen vorbereitet und reagierten unnachgiebig.Warum durfte Heraskewytsch den Helm dann im Training tragen?Das IOC argumentierte, es habe dem Ukrainer möglichst viele Optionen geben wollen, sein Anliegen zu präsentieren. Im Training wie auch in der Interviewzone und auf seinen Kanälen in sozialen Netzwerken habe Heraskewytsch sein Gedenken an im Krieg gegen Russland getötete Sportler offen zeigen dürfen. "Nur für die eine Minute des Wettbewerbs hatten wir ihn gebeten, es nicht zu tun", sagte ein IOC-Sprecher.Warum macht das IOC keine Ausnahme mit Blick auf die Lage der Menschen in der Ukraine?Die Dachorganisation verweist darauf, dass es viel mehr Konflikte auf der Welt gibt als nur den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. "Denken Sie an den Nahen Osten, denken Sie an Afrika, denken Sie an Südamerika – wenn es jedem erlaubt wäre, sich auf diese Weise auszudrücken, jenseits einer schwarzen Armbinde. Das würde zu einer chaotischen Situation führen", sagte ein IOC-Sprecher. Es gehe nicht um die Botschaft, beteuerte IOC-Chefin Kirsty Coventry, sondern um die Einhaltung der Richtlinien.Wie realistisch ist ein Erfolg von Heraskewytsch mit einem Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof?Der Ukrainer zog wenige Stunden nach seinem Ausschluss vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas, der ein Eilverfahren einleitete. Seine Chance auf eine Teilnahme an den olympischen Rennen scheint jedoch dahin, die ersten beiden Durchgänge wurden bereits am Donnerstag gefahren. Heraskewytsch aber dürfte daran gelegen sein, weiter ein Schlaglicht auf das Leid der Menschen in der Ukraine zu lenken. Eine Verhandlung vor der Ad-hoc-Kommission des Cas in Mailand würde weitere Aufmerksamkeit bringen, selbst wenn seine Aussichten auf einen juristischen Sieg wohl eher gering sind.

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Historische Schlappe: 0:4 zur Pause – Flick und Barca erleben in Madrid Pokalabend zum Vergessen

Diese erste Halbzeit war eine Demütigung für den FC Barcelona und den deutschen Trainer Hansi Flick. Ins Rückspiel gegen Atlético Madrid geht es mit einer großen Hypothek.Trainer Hansi Flick hat mit dem FC Barcelona eine böse Halbfinal-Klatsche bei Atlético Madrid kassiert und steht im spanischen Pokal vor dem Aus. Der Titelverteidiger verlor das Hinspiel im Metropolitano nach einer desaströsen ersten Halbzeit mit 0:4 (0:4). Im Rückspiel am 3. März im Camp Nou benötigen die Katalanen schon ein kleines Fußballwunder für den Finaleinzug.Barças Abwehrspieler Eric leitete mit einem Eigentor (7.) die bittere Pleite für den Titelverteidiger ein und erhielt kurz vor Ende auch noch die Rote Karte wegen einer Notbremse (85.). Für die Madrilenen trafen zudem Antoine Griezmann (15.), Ademola Lookman (34.) und Julian Alvarez (45.+3). Flick wechselte noch in der ersten Halbzeit den polnischen Stürmerstar Robert Lewandowski (37.) ein, doch ein Tor gelang dem spanischen Meister nicht mehr.Historisch schlechte erste HälfteLaut Datenanbieter Opta kassierte Barça erst zum zweiten Mal seit der Saison 2004/05 in einer Halbzeit vier Gegentreffer. Das erste Mal war in der Champions League im August 2020 gegen den FC Bayern (2:8). Im Vorjahr hatte sich Barça gegen Atlético nach zwei hart umkämpften Spielen noch knapp durchgesetzt und am Ende im Finale gegen Real Madrid triumphiert.

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Helm-Eklat um Ukrainer: Heraskewytsch glaubt noch an Olympia-Teilnahme: "Unser Ziel"

Wladislaw Heraskewytsch kämpft vor dem Sportgericht um seine Olympia-Chance – obwohl schon zwei Läufe des Skeleton-Wettbewerbs durch sind. Was passiert, wenn der Ukrainer doch starten darf?Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladislaw Heraskewytsch hofft nach seinem Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof Cas gegen den Ausschluss von den olympischen Wettbewerben noch auf einen Start in Italien. "Das ist unser Ziel", sagte Heraskewytsch bei einer Pressekonferenz am Donnerstagabend in Mailand. Nach den Angaben des Ukrainers findet die Anhörung vor dem Cas heute um 9.00 Uhr statt.Die ersten beiden Läufe im Skeleton-Wettbewerb wurden bereits absolviert - ohne Heraskewytsch, der in seinen fünf bestrittenen Trainingsläufen immer unter den Top-Sechs landete. Heute Abend ab 19.30 Uhr ist die Medaillenentscheidung mit den Läufen drei und vier geplant.Würde Heraskewytsch vier Läufe an einem Tag bestreiten?"Für mich es ist jetzt natürlich schwer, nachzuvollziehen, wie wir das umsetzen können", antwortete Heraskewytsch auf die Frage, wie er denn doch noch in den Wettbewerb einsteigen könne. Vielleicht müsse man die ersten beiden Läufe annullieren oder er selbst müsse mehrere Läufe an einem Tag bestreiten, sagte der 27-Jährige. "Aber definitiv ist es eine Frage, die geklärt werden muss, und wir werden alle Aspekte noch einmal überprüfen."Heraskewytsch wollte trotz eines Verbots und mehrfacher Warnungen des Internationalen Olympischen Komitees nicht auf das Tragen seines Helmes mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen in der olympischen Entscheidung verzichten. Daraufhin war er kurz vor Beginn des ersten Durchgangs in Cortina d'Ampezzo ausgeschlossen worden. Anschließend legte er Einspruch beim Cas ein. Der Protest richtete sich gegen die Entscheidung der Jury des zuständigen Weltverbands IBSF, hatte die Ad-hoc-Kommission des Cas mitgeteilt.Heraskewytsch: Keine Regeln verletztDer 27-Jährige verlange die Aufhebung der Entscheidung und seine sofortige Wiederzulassung zu den Winterspielen. Alternativ müsse ihm ein vorläufiger Start unter Überwachung des Cas ermöglicht werden, bis ein Urteil vorliegt. Das IOC und der zuständige Weltverband wiederum stützten sich beim Ausschluss auf die Richtlinien der Olympischen Charta, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Olympischer Spiele politische Botschaften während eines laufenden Wettbewerbs untersagt."Ich bin überzeugt, dass wir keine Regeln verletzt haben. Ich glaube auch, dass wir diese Aufmerksamkeit in all diesen Tagen hatten und haben, weil die Menschen verstehen, dass wir auf der richtigen Seite stehen und keine Regeln gebrochen haben", sagte Heraskewytsch.

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Olympia-News: Deutschlands Eishockey-Team startet mit Sieg gegen Dänemark

Deutschlands Eishockey-Cracks feiern bei Olympia einen Auftakt nach Maß. Die vierte Goldmedaille für die deutschen Rodler. Alles Wichtige im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Olympisches Eishockeyturnier: NHL-Stars führen Eishockey-Team zu Olympia-Auftaktsieg

Deutschlands Eishockey-Cracks feiern bei Olympia einen Auftakt nach Maß. Gegen Dänemark überzeugen vor allem die NHL-Stars. Am Samstagmittag geht weiter - gegen wen?NHL-Weltklasse als Unterschied: Die Topstars Leon Draisaitl und Tim Stützle haben das deutsche Eishockey-Team zum erhofften Olympia-Auftakterfolg geführt. Gegen Dänemark gewann das Team von Bundestrainer Harold Kreis am Donnerstag in Mailand verdient mit 3:1 (1:1, 2:0, 0:0).Ottawas Stürmerstar Stützle gelang dabei ein Doppelpack (25. Minute/31.). Kapitän und Ausnahmestürmer Draisaitl hatte Deutschland bereits nach 23 Sekunden in Führung gebracht. Für die Dänen traf nur Nordamerika-Profi Oscar Mölgaard (14.) von den Coachella Valley Firebirds aus der AHL. Nach dem Auftaktsieg kommt es am Samstag zum deutschen Doppel-Spieltag bei den Winterspielen: Um 12.10 Uhr steht für die Kreis-Auswahl das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland an. Anschließend spielen die deutschen Frauen ihr Viertelfinale gegen Kanada (16.40 Uhr/beides ARD und Eurosport).Die Männer hatten beim ersten Schritt in Richtung Viertelfinale auch einige Probleme zu bewältigen, lösten diese aber letztlich mit Bravour. "Wir sind ja nicht ganz blöd. Wir wissen auch, wer in unserer Gruppe die Favoriten sind und wen man eher schlagen sollte", hatte Stanley-Cup-Sieger Nico Sturm von Minnesota Wild vor dem Spiel gesagt. NHL-Stars überzeugenDen angesprochenen Pflichtsieg verdiente sich das Team dank individueller Stärke im Sturm und einem glänzenden Torhüter Philipp Grubauer von Seattle Kraken. Schon der Start ins Spiel war traumhaft aus deutscher Sicht. Mit Volldampf leitete Draisaitl den ersten Angriff ein und traf auf Vorlage seines alten Kumpels aus Kindertagen Frederik Tiffels. Der Großteil der knapp 4.000 Zuschauer in der kleineren Olympia-Eishalle auf dem Mailänder Messegelände war verzückt. Draisaitl selbst musste über seinen Olympia-Einstand lachen. Neben dem 30-Jährigen gaben auch acht weitere in Nordamerika beschäftigte Profis ihr Olympia-Debüt. Die NHL hatte erstmals seit 2014 wieder ihren Spielern die Freigabe für Winterspiele erteilt. Dies sorgt in Mailand für ein Spektakel-Turnier der Extraklasse. Der deutsche Kader gilt als der beste überhaupt in der Geschichte des Deutschen Eishockey-Bundes. Neben Draisaitl gehören auch Stützle, Moritz Seider und Grubauer zur NHL-Spitze. Der 24 Jahre alte JJ Peterka ist auf dem Weg dorthin. Abwehr fällt im Vergleich zur Offensive wie erwartet abAllerdings arbeiteten sich die ebenfalls stark besetzten Dänen noch im ersten Drittel zurück ins Spiel. Dies lag nicht an den aktuell vier NHL-Spielern im dänischen Kader allein. Die Befürchtungen hinsichtlich der deutschen Abwehr bewahrheiteten sich schnell. Im Vergleich zur starken Offensive fiel die Verteidigung doch stark ab. Der Spielaufbau ließ arg zu wünschen übrig.Insbesondere das Berliner Abwehrduo Jonas Müller und Kai Wissmann wirkte beim Hochgeschwindigkeits-Eishockey überfordert und leistete sich erschreckend viele Fehlpässe. Wissmann hatte trotz einer monatelangen Verletzung und nur vier Ligaspielen vor dem Olympia-Start einen Kaderplatz vom Bundestrainer erhalten. Zumindest gegen Dänemark war der 29-Jährige aber noch weit von seiner Topform entfernt. Ein doppelter individueller Patzer von NHL-Stürmer Joshua Samanski (Edmonton) und dem ansonsten starken Goalie Grubauer sorgte schließlich für den nicht unverdienten Ausgleich. Erster Treffer für StützleDie individuelle Offensivpower der NHL-Profis brachte das Momentum aber zurück. Mit einer tollen Direktabnahme erzielte Stützle auf Vorarbeit von Peterka seinen ersten Treffer im Nationaltrikot überhaupt. Eine Augenweide war auch weiterhin Draisaitl, der unnachahmlich den Puck behauptete und kaum zu stoppen war.Und wenn, dann nur durch Fouls. Daraus resultierte zur Spielmitte eine Überzahlsituation, in der die deutsche Auswahl all seine NHL-Stürmerstars aufs Eis brachte. Es dauerte 21 Sekunden ehe Draisaitl, Stützle, Peterka und Co. wieder zuschlugen. Einen Stützle-Schuss lenkte Dänemarks Verteidiger Oliver Lauridsen ins eigene Netz. Den Vorsprung brachte die Kreis-Auswahl danach souverän über die Zeit.

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Olympische Winterspiele: Taylor Swift bejubelt Heiratsantrag für Skistar Johnson

Abfahrtsolympiasiegerin Breezy Johnson erlebt einen emotionalen Tag. Nach ihrem Sturz im Super-G erwartet sie ihr Partner mit einem Verlobungsring. Sogar Superstar Taylor Swift ist begeistert.Besonders prominente Gratulantin für Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson: Popstar Taylor Swift höchstpersönlich meldete sich nach der Verlobung der Skirennfahrerin zu Wort. "Herzlichen Glückwunsch", kommentierte die Sängerin unter einem Instagram-Foto, das Johnson mit ihrem zukünftigen Ehemann Connor Watkins zeigt.Doch Swift beließ es nicht bei ein paar netten Worten. Sie zitierte eine Zeile aus ihrem Song "The Alchemy" – eigentlich geschrieben mit Blick auf ihren Verlobten Travis Kelce und dessen letzten Super-Bowl-Triumph: "Wo ist die Trophäe? Er kommt einfach auf mich zugerannt." Damit spielte sie augenzwinkernd auf das glückliche Paar und den besonderen Moment an.Auch Lindsey Vonn gratuliertDamit hatte Johnsons Tag nach dem Sturz im olympischen Super-G von Cortina d'Ampezzo doch noch ein gutes Ende. "Hey Leute... das ist Connor! Mein Ex-Freund! Und mein jetziger Verlobter!!! Vielen Dank an alle, die diesen Moment möglich gemacht haben. Es war alles, wovon ich jemals geträumt habe. So wie Connor!", schrieb Johnson nach dem Heiratsantrag im Zielbereich.Auch Lindsey Vonn meldete sich. Sie sei sehr glücklich für ihre Teamkollegin - "was für eine Woche".Auch Brignone freut sich mitAuch Federica Brignone ließ von der Pressekonferenz aus Glückwünsche ausrichten. "Oh wow", sagte die Italienerin, als sie von einem Journalisten auf den Heiratsantrag angesprochen wurde. Sie habe vor lauter Interviews gar nichts davon mitbekommen, nachdem sie zuvor zu Super-G-Gold gefahren war.Johnson war vier Tage nach ihrem Gold-Ritt in der Abfahrt diesmal gestürzt und in den Fangzaun gekracht. Die 30-Jährige blieb allerdings unverletzt und stand wieder auf. Zum Glück. Schließlich wartete im Ziel die schöne Überraschung.

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Biathlon bei Olympia: Seitensprung-Beichte: Laegreid bittet Team um Entschuldigung

Nach dem Olympia-Einzel spricht Norwegens Sturla Holm Laegreid offen über einen Seitensprung. Das macht international Schlagzeilen. Vor dem nächsten Rennen sucht er das Gespräch mit seinen Kollegen.Der norwegische Biathlet Sturla Holm Laegreid hat vor dem nächsten Olympia-Rennen bei seinem Team für sein öffentliches Seitensprung-Geständnis um Entschuldigung gebeten. Wie der Gesamtweltcupsieger der Vorsaison der norwegischen Zeitung "Verdens Gang" sagte, habe er bei einem gemeinsamen Essen schon am Mittwochabend das Wort ergriffen. "Ich wollte vor allen sprechen und mich bei allen entschuldigen", sagte der 28-Jährige. "Ich habe gesagt, dass es eine harte Woche war und ich nicht ich selbst gewesen bin."Der siebenmalige Weltmeister hatte nach dem Gewinn der Bronzemedaille im Einzel am Dienstag in Antholz vor einer Fernsehkamera öffentlich gemacht, dass er seine Freundin betrogen hat. Er sei seiner Partnerin, die er erst vor sechs Monaten kennengelernt hatte, vor drei Monaten untreu gewesen. In der vergangenen Woche habe Laegreid ihr das Fremdgehen gestanden, das Paar sei mittlerweile getrennt. Er wolle sie mit seiner Offenheit zurückgewinnen, hatte er in dem Interview gesagt."Ich habe die Party ruiniert"Für diese Aktion gab es viel Kritik. Vor allem auch, weil der Olympiasieg von Landsmann Johan-Olav Botn dabei völlig unterging. "Man könnte sagen, ich habe die Party ruiniert", sagte Laegreid. Das sei aber nicht seine Absicht gewesen, deswegen ging die Entschuldigung speziell auch an Botn. "Ich glaube, er hat im Nachhinein verstanden, dass es nicht der richtige Ort dafür war", sagte Norwegens Schießtrainer Siegfried Mazet, der die Entschuldigung bestätigte: "Es war wichtig für Sturla, es vor allen auszusprechen."Am Freitag (14.00 Uhr) kämpft Laegreid um die nächste Olympia-Medaille. Genau wie Botn tritt er in Südtirol im Sprint über zehn Kilometer an und gehört nach dem starken Auftritt im Einzel zu den Mitfavoriten.

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Nations-League-Auslosung: „Schon wieder“: Nagelsmann freut sich auf Holland-Kracher

Nach der WM geht es für die DFB-Elf in der Nations League weiter. Bundestrainer Nagelsmann kann sich auf das schnelle Wiedersehen mit einem großen Rivalen freuen.Mit schnellen Schritten eilte Julian Nagelsmann in die Expo-Halle 3 in Brüssel. Auf der großen Videoleinwand flimmerten schon die Bilder von den letzten Spielen in der Nations League. Der Bundestrainer kam aber natürlich noch rechtzeitig für das nächste Holland-Los. Die Fußball-Nationalmannschaft trifft in dem Uefa-Wettbewerb dank des glücklichen Händchens von Portugals Ex-Star Pepe nach der WM erneut auf Oranje.„Schon wieder“, sagte Nagelsmann nach der Auslosung und schlug dem niederländischen Trainer Ronald Koeman lachend auf die Schulter. „Wir sind es schon gewohnt, aber es ist ja auch ein geschichtsträchtiges, ein besonderes Spiel“, sagte der 38-Jährige. Die weiteren Kontrahenten in der Gruppe 2 der Liga A für die DFB-Elf sind Serbien und Griechenland. Nagelsmann freut sich da auf „sehr reizvolle Auswärtsspiele“ mit „besonderer Stimmung“. Oranje als Dauergegner für DFB-ElfIn der letzten Ausgabe der Nations League wurde Oranje im Oktober 2024 in München mit 1:0 besiegt, in Amsterdam gab es zuvor ein 2:2. Gegen Griechenland hatte die DFB-Elf unter Nagelsmann kurz vor der Heim-EM 2024 einen 2:1-Testspielsieg gefeiert.Gegen Serbien kommt es für den Bundestrainer, der sich nun aber erst mal wieder ganz der WM-Vorbereitung widmen will, zu einer Premiere. Das letzte Duell war 2019 ein 1:1 im Test in Wolfsburg.Los geht es für Nagelsmann in der Nations League nach der WM dann gleich mit einer Neuerung im internationalen Terminkalender. Die ersten vier Spiele finden en bloc zwischen dem 24. September und dem 6. Oktober im Drei- bis Viertage-Rhythmus statt. Das bringt ein kleines Turniergefühl im frühen Herbst. Abgeschlossen wird die Gruppenphase mit den weiteren beiden Partien zwischen dem 12. und 17. November.Spielplan kommt am FreitagDie genaue Spielreihenfolge wird der Bundestrainer aber erst am Freitag erfahren. Die Uefa benötigt wie jüngst die Fifa nach der WM-Auslosung in Washington eine Nacht, um den Terminkalender zu fixieren. Koordiniert werden müssen alle Spieltermine auch für die unterklassigen Ligen B bis D. Wo die drei deutschen Heimspiele stattfinden, wird der DFB noch später festlegen.Geht es nach Nagelsmann, folgt bestmöglich als Gruppensieger im März das Viertelfinale gegen einen Gruppenzweiten und dann vom 9. bis 13. Juni das Final Four, bei dem der nächste Sieger der Nations League gekürt wird. Bei der letzten Ausgabe landete die DFB-Elf nach Niederlagen gegen Portugal (1:2) und Frankreich (0:2) nur auf Platz vier.Sieger wird im Juni 2027 ermitteltEin Erfolg in der Nations League bringt auch wieder Vorteile auf dem Weg zum nächsten großen Turnier - der EM 2028. Eine kleinere Qualifikationsgruppe wartet auf die Top 4 des Kontinents. Als Gruppensieger könnte man auch wieder einen Freiplatz für die EM-Playoffs bekommen. Details hat die Uefa hierzu aber noch nicht festgelegt.Die Nations League hat sich nach anfänglicher Kritik als geschätzter Wettbewerb etabliert. „Die Duelle mit den europäischen Top‑Nationen sind in der Zeit zwischen den großen Turnieren sehr reizvoll – für unsere Fans und für unsere Spieler, die sich immer mit den Besten messen wollen“, sagte Nagelsmann vor der Auslosung. 

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Fußball-Nationalmannschaft: "Schon wieder": Nagelsmann freut sich auf Holland-Kracher

Nach der WM geht es für die Nationalmannschaft in der Nations League weiter. Bundestrainer Nagelsmann kann sich nach der WM auf das schnelle Wiedersehen mit einem großen Rivalen freuen.Mit schnellen Schritten eilte Julian Nagelsmann in die Expo-Halle 3 in Brüssel. Auf der großen Videoleinwand flimmerten schon die Bilder von den letzten Spielen in der Nations League. Der Bundestrainer kam aber natürlich noch rechtzeitig für das nächste Holland-Los. Die Fußball-Nationalmannschaft trifft in dem UEFA-Wettbewerb dank des glücklichen Händchens von Portugals Ex-Star Pepe nach der WM erneut auf Oranje. "Schon wieder", sagte Nagelsmann nach der Auslosung und schlug dem niederländischen Trainer Ronald Koeman lachend auf die Schulter. "Wir sind es schon gewohnt, aber es ist ja auch ein geschichtsträchtiges, ein besonderes Spiel", sagte der 38-Jährige. Die weiteren Kontrahenten in der Gruppe 2 der Liga A für die DFB-Elf sind Serbien und Griechenland. Nagelsmann freut sich da auf "sehr reizvolle Auswärtsspiele" mit "besonderer Stimmung". Oranje als DauergegnerIn der letzten Ausgabe der Nations League wurde Oranje im Oktober 2024 in München mit 1:0 besiegt, in Amsterdam gab es zuvor ein 2:2. Gegen Griechenland hatte die DFB-Elf unter Nagelsmann kurz vor der Heim-EM 2024 einen 2:1-Testspielsieg gefeiert. Gegen Serbien kommt es für den Bundestrainer, der sich nun aber erstmal wieder ganz der WM-Vorbereitung widmen will, zu einer Premiere. Das letzte Duell war 2019 ein 1:1 im Test in Wolfsburg. Los geht es für Nagelsmann in der Nations League nach der WM dann gleich mit einer Neuerung im internationalen Terminkalender. Die ersten vier Spiele finden en bloc zwischen dem 24. September und 6. Oktober im Drei- bis Viertage-Rhythmus statt. Das bringt ein kleines Turniergefühl im frühen Herbst. Abgeschlossen wird die Gruppenphase mit den weiteren beiden Partien zwischen dem 12. und 17. November. Spielplan kommt am FreitagDie genaue Spielreihenfolge wird der Bundestrainer aber erst am Freitag erfahren. Die UEFA benötigt wie jüngst die FIFA nach der WM-Auslosung in Washington eine Nacht, um den Terminkalender zu fixieren. Koordiniert werden müssen alle Spieltermine auch für die unterklassigen Ligen B bis D. Wo die drei deutschen Heimspiele stattfinden, wird der DFB noch später festlegen. Geht es nach Nagelsmann, folgt bestmöglich als Gruppensieger im März das Viertelfinale gegen einen Gruppenzweiten und dann vom 9. bis 13. Juni das Final Four, bei dem der nächste Sieger der Nations League gekürt wird. Bei der letzten Ausgabe landete die DFB-Elf nach Niederlagen gegen Portugal (1:2) und Frankreich (0:2) nur auf Platz vier. Sieger wird im Juni 2027 ermitteltEin Erfolg in der Nations League bringt auch wieder Vorteile auf dem Weg zum nächsten großen Turnier - der EM 2028. Eine kleinere Qualifikationsgruppe wartet auf die Top 4 des Kontinents. Als Gruppensieger könnte man auch wieder einen Freiplatz für die EM-Playoffs bekommen. Details hat die UEFA hierzu aber noch nicht festgelegt. Die Nations League hat sich nach anfänglicher Kritik als geschätzter Wettbewerb etabliert. "Die Duelle mit den europäischen Top‑Nationen sind in der Zeit zwischen den großen Turnieren sehr reizvoll – für unsere Fans und für unsere Spieler, die sich immer mit den Besten messen wollen", sagte Nagelsmann vor der Auslosung.

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Olympische Winterspiele: Eilverfahren nach Ausschluss: Ukrainer legt Einspruch ein

Jetzt muss das olympische Sportgericht entscheiden. Skeleton-Pilot Wladislaw Heraskewytsch hat offiziell Protest gegen seinen Ausschluss bei den Winterspielen eingelegt.Der ukrainische Skeleton-Pilot Wladislaw Heraskewytsch hat beim Internationalen Sportgerichtshof Cas Einspruch gegen seinen Ausschluss von den olympischen Wettbewerben eingelegt. Der Protest richte sich gegen die Entscheidung der Jury des zuständigen Weltverbands IBSF, ihn wegen seines Helms mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen zu disqualifizieren, teilte die Ad-hoc-Kommission des Cas mit. Heraskewytsch wollte trotz eines Verbots und mehrfacher Warnungen des Internationalen Olympischen Komitees nicht auf das Tragen des besonderen Kopfschutzes in der olympischen Entscheidung verzichten. Daraufhin war er kurz vor Beginn des ersten Durchgangs in Cortina d'Ampezzo ausgeschlossen worden. Ukrainer fordert Rückkehr ins olympische Rennen"Herr Heraskewytsch argumentiert, dass der Ausschluss unverhältnismäßig sei, durch keinen technischen oder sicherheitstechnischen Verstoß gerechtfertigt sei und ihm einen irreparablen sportlichen Schaden zufüge", teilte der Cas mit. Der 27-Jährige verlange die Aufhebung der Entscheidung und seine sofortige Wiederzulassung zu den Winterspielen. Alternativ müsse ihm ein vorläufiger Start unter Überwachung des Cas ermöglicht werden, bis ein Urteil vorliegt. Es sei ein Einzelrichter für das Eilverfahren berufen worden, hieß es. Eine genaue Frist bis zur Entscheidung könne nicht genannt werden. Das IOC und der zuständige Weltverband stützten sich beim Ausschluss von Heraskewytsch auf die Richtlinien der Olympischen Charta, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Olympischer Spiele politische Botschaften während eines laufenden Wettbewerbs untersagt.Im olympischen Skeleton-Wettbewerb sind ohne Heraskewytsch bereits zwei von vier Läufen absolviert worden. Die abschließenden beiden Durchgänge stehen am Freitag an.

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Olympia-News: Deutsches Rodel-Team gewinnt Goldmedaille

Die vierte Goldmedaille für die deutschen Rodler: Auch im Team sind die deutschen Schlittenfahrer nicht zu schlagen und holen den Sieg. Alles Wichtige im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Olympische Winterspiele: Unsere Olympia-Helden: Das sind die deutschen Medaillengewinner

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 sind die deutschen Athleten auf Medaillenjagd. Diese Sportler haben sich den Traum erfüllt und es aufs Siegertreppchen geschafft.Bei den Olympischen Winterspielen eine Medaille zu holen, ist der Traum eines jeden Wintersportlers. Auch die deutschen Athleten dürfen sich Hoffnungen auf Podestplätze machen. Im Bob, Rodeln und Skeleton gehören die Deutschen zu den Favoriten, aber auch in anderen Disziplinen sind Top-Platzierungen möglich – das haben die Wettkämpfe bereits gezeigt. Skispringer Philipp Raimund gelang mit seinem Überraschungssieg der wohl größte Coup bisher. Mit insgesamt 435 olympischen Medaillen, davon 162 Goldmedaillen, führt Deutschland den ewigen Medaillenspiegel an. Bei den letzten Winterspielen in Peking vor vier Jahren konnten die Deutschen immerhin zwölf Goldene abräumen. Ob sich dieser Erfolg wiederholen oder gar toppen lässt, wird sich zeigen. Es bleibt den Sportlern noch Zeit bis zum 22. Februar. Zwist um marode Olympia-Medaillen Die diesjährigen Medaillen sind allerdings nur mit Vorsicht zu genießen. Einmal zu überschwänglich gejubelt, schon sind sie kaputt. Gleich mehrere Athleten mussten erleben, wie sich ihre Medaille vom Halsband löste. Die Skiläuferin Breezy Johnson, Langläuferin Ebba Andersson und Biathlet Justus Strelow gehören zu den Unglücklichen mit den zerlegten Medaillen. Der Veranstalter spricht von einem Materialproblem. Und auch der jeweilige Wert der Medaillen unterscheidet sich stark. Die Goldmedaille aus Feinsilber und Feingold hat in etwa einen Materialwert von 1800 Euro, die Silbermedaille aus Feinsilber kommt auf etwa 1000 Euro. Für eine Bronze-Medaille aus Kupfer bekäme man mancherorts allerdings nicht einmal mehr einen Kaffee im Tausch – sie ist nur etwa vier Euro wert.

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Olympiasieger Philipp Raimund: „Wenn ich den Abgrund vor mir sehe, wird es unangenehm”

Philipp Raimund hat für Deutschland Gold im Skispringen gewonnen – und leidet unter Höhenangst. Hier erklärt er, warum ihm diese sogar hilft. Und warum er vor Wettkämpfen am Computer zockt.

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Schwergewicht: Verband ordnet an: Usyk muss gegen Kabayel um WM-Titel boxen

Die deutsche Schwergewichtshoffnung wartet schon lange auf eine WM-Chance - bald dürfte es so weit sein. Sogar ein Traum-Duell mit dem absoluten Ausnahmekönner ist jetzt möglich.Der deutsche Schwergewichtsboxer Agit Kabayel ist seinem Traum von einem WM-Kampf gegen Superstar Oleksandr Usyk einen Schritt näher gekommen. Der Verband WBC wies den dreifachen Weltmeister aus der Ukraine an, nach einem freiwilligen Titelkampf seinen WBC-Gürtel gegen Kabayel zu verteidigen. "Ich freue mich sehr über diese Nachricht vom Verband", sagte Kabayel (33) der Deutschen Presse-Agentur: "Endlich geht es voran."Kabayels Management schrieb in einem Post dazu auf der Plattform X: "Die Schwergewichtslandschaft hat sich gerade verschoben." Der Bochumer ist WM-Interimschampion des Verbandes WBC und hatte diesen Status zuletzt in Oberhausen mit einem K.o.-Sieg gegen den Polen Damian Knyba behauptet. Was passiert, wenn sich Usyk weigert?Sollte Usyk (39) nach seiner freiwilligen Titelverteidigung nicht gegen Kabayel antreten, müsste er den Regularien entsprechend den WBC-Gürtel niederlegen. Der würde dann laut Kabayel-Management automatisch an den in 27 Profikämpfen noch ungeschlagenen Deutschen gehen, der den Titel verteidigen müsste. Usyk ist aktuell Weltmeister der Verbände WBC, WBA und IBF, außerdem ist er im Besitz des prestigeträchtigen Gürtels des Box-Magazins "The Ring". Wer sein nächster Gegner ist, steht noch nicht fest. Auch Kabayel dürfte bis zum erhofften Duell mit dem Box-Dominator noch einmal gegen einen anderen Kontrahenten in den Ring steigen. Kabayels Ziel: Zweiter deutscher Schwergewichtsweltmeister In der jüngsten Vergangenheit hatte sich Kabayel dank seiner drei Knockout-Erfolge in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad gegen starke Gegner in der Weltspitze positioniert. Der Profiboxer träumt davon, als zweiter deutscher Schwergewichtler nach Max Schmeling vor mehr als 95 Jahren den Weltmeistertitel zu gewinnen.

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Olympische Winterspiele: Ring statt Medaille: Heiratsantrag für US-Skistar Johnson

Abfahrtsolympiasiegerin Breezy Johnson erlebt einen emotionalen Tag. Erst stürzt sie bei den Winterspielen im Super-G, dann erwartet sie im Zielraum ein ganz besonderer Moment.Erst der Schreck, dann die freudige Überraschung: Skirennfahrerin Breezy Johnson hat nach einem Sturz im olympischen Super-G von Cortina d'Ampezzo zwar keine weitere Medaille bekommen, dafür aber einen Verlobungsring an den Finger. Ihr langjähriger Freund Connor Watkins machte der Amerikanerin im Zielbereich einen Heiratsantrag. Die Abfahrts-Olympiasiegerin habe "Ja" gesagt, teilte das US-Ski-Team in den sozialen Medien mit und gratulierte."Es fühlt sich passend an, diese zwei meiner Lieben miteinander verbinden zu können", sagte Johnson der Nachrichtenagentur AP zu dem Antrag bei Olympia. Die Spiele seien ein Ort, der etwas "Mystisches" an sich habe."Ich glaube, die meisten wollen bei den Olympischen Spielen das Beste erleben", sagte die frisch verlobte Johnson. "Ich habe das einfach noch übertroffen."Auch Brignone freut sich mitAuch Federica Brignone ließ von der Pressekonferenz aus Glückwünsche ausrichten. "Oh wow", sagte die Italienerin, als sie von einem Journalisten auf den Heiratsantrag angesprochen wurde. Sie habe vor lauter Interviews gar nichts davon mitbekommen, nachdem sie zuvor zu Super-G-Gold gefahren war.Johnson war vier Tage nach ihrem Gold-Ritt in der Abfahrt diesmal gestürzt und in den Fangzaun gekracht. Die 30-Jährige blieb allerdings unverletzt und stand wieder auf. Zum Glück. Schließlich wartete im Ziel die schöne Überraschung.

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Winterspiele in Italien: Aicher-Frust bei Brignones olympischem Ski-Märchen

Deutschlands neuer Ski-Star Emma Aicher und Teamkollegin Kira Weidle-Winkelmann erleben im Super-G eine Enttäuschung. Federica Brignone krönt ein famoses Comeback - und versetzt Italien in Ekstase.Emma Aicher saß minutenlang allein hinter einer Absperrung, Federica Brignone ließ sich von den begeisterten Fans mit "Fede, Fede"-Rufen feiern. Statt schwarz-rot-goldenem gab's in Cortina d'Ampezzo diesmal grün-weiß-roten Jubel. Das deutsche Duo hat nach zwei Medaillen in den ersten Olympia-Rennen beim Super-G in den Dolomiten eine Enttäuschung erlebt, Lokalmatadorin Brignone indes ein echtes Ski-Märchen.Monatelang hing der Start der Italienerin bei ihren Heimspielen infolge einer schlimmen Verletzung am seidenen Faden. Nun trug sie eine Goldmedaille um ihren Hals. "Es ist verrückt", sagte Brignone strahlend vor Begeisterung. "Ich war heute ein Außenseiter. Aber ich weiß, was ich kann." Das sei eben Olympia, meinte sie. In einem Rennen könne "alles passieren".Deutsche nach Doppel-Flop selbstkritischSie ärgere sich schon ein bisschen, sagte Aicher, die genau wie Kira Weidle-Winkelmann nach einem Fahrfehler ausgeschieden war. Mit Startnummer sieben dürfe ihr so etwas nicht passieren, meinte die 22-Jährige. Sie hätte wissen müssen, dass sie auf dem nassen, weichen Schnee die Ideallinie besser nicht verlassen sollte. Sie sei voll auf Risiko gefahren, sagte auch ihre sieben Jahre ältere Teamkollegin Weidle-Winkelmann. Der Mut wurde nicht belohnt.Nach Silber in der Team-Kombination hatte das deutsche Duo im letzten alpinen Speed-Event dieser Winterspiele zu den Mitfavoritinnen gezählt. Vor allem Aicher, die zuvor ja auch schon in der Abfahrt auf Platz zwei gedüst war. Obwohl noch etliche weitere Topfahrerinnen wie die Italienerin Sofia Goggia, Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson aus den USA oder die tschechische Allrounderin Ester Ledecka ausschieden, führten die Deutschen ihren Doppel-Flop aber nicht etwa auf die Kurssetzung, sondern eigene Fehler zurück.Aicher verpasste es vorerst, als erste Deutsche seit Katja Seizinger 1998 drei Olympia-Medaillen bei denselben Spielen zu gewinnen. Sie hat in Norditalien aber noch weitere Chancen. Auf jeden Fall im Slalom. Vielleicht auch im Riesenslalom. Ob sie in dem startet, ließ sie zunächst noch offen.Brignone krönt Comeback nach Horror-Verletzung Ganz sicher dabei sein im Riesenslalom wird Brignone - und das mit reichlich Rückenwind. Die 35-Jährige ist nun die älteste Alpin-Olympiasiegerin der Historie. Sie verwies die Französin Romane Miradoli und Cornelia Hütter aus Österreich auf die weiteren Podestplätze. Und das nach dieser Vorgeschichte.Im April vergangenen Jahres hatte sich die Mailänderin bei den vergleichsweise unbedeutenden italienischen Meisterschaften schwer am Knie verletzt. Sie erlitt bei ihrem Sturz in Val di Fassa eine mehrfache Fraktur des Schienbeinplateaus und des Wadenbeinkopfes sowie einen Kreuzbandriss - eine Horror-Diagnose.237 Tage später stand Brignone, die in ihrer Karriere schon so viel gewonnen hat, erstmals wieder auf Freizeitskiern. "Es ist mein Traum, dort zu sein", hatte sie mehrfach über einen möglichen Olympia-Start gesagt. Doch die Zeit schien ihr davonzulaufen. Erst Mitte Januar kehrte sie in den Weltcup zurück - mit einem sechsten Platz im Riesentorlauf am Kronplatz. Was für ein Comeback.Auch Staatspräsident Mattarella jubelt mitNun vergoldete sie es sogar noch. Brignone, dieses Energiebündel, stieß einen ihrer mittlerweile bekannten Freudenschreie aus, als sie über die Ziellinie schoss und die Bestzeit auf der Anzeigetafel erschien. Ihr Bruder vergoss Tränen der Freude, Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella jubelte auf der Tribüne mit und gehörte später zu den ersten Gratulanten. Düsenflieger zogen mit Rauch die italienischen Landesfarben in den Himmel, ehe Brignone und große Teile des Publikums voller Leidenschaft die Nationalhymne sangen.Eine Party in Grün, Weiß und Rot - und Brignone mittendrin. Mit 17 Jahren hatte sie einst im Weltcup debütiert. Seither gewann sie zweimal die Gesamtwertung, dazu unter anderem zwei Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften und nunmehr insgesamt vier Plaketten bei Winterspielen. Gold bei Olympia ist aber auch für die erfahrene Brignone ein neues Gefühl - und die Krönung ihrer Rückkehr.

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Olympische Winterspiele: Affe im Kopf: Raimund zwischen feiern und nächster Mission

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund erlebt aufregende Tage. Vor dem Start auf der Großschanze berichtet er davon - und erzählt von einem früheren Streit mit dem Bundestrainer.Feiern im Teamhotel, Medien-Marathon und schlaflose Stunden: Vor seiner nächsten Medaillen-Mission pendelt Philipp Raimund zwischen den Vorzügen und Herausforderungen eines Olympiasiegers. In der Villa di Bosco schwitzte der Gold-Gewinner bei zwei Saunagängen, genoss einen euphorischen Empfang. Abends kam er dann schwer zur Ruhe."Der Kopf hat wieder angefangen, den Affen zu machen und sich ein bisschen im Kreis zu drehen", berichtete der 25-Jährige. Der sensationelle Triumph und größte Erfolg der bisherigen Karriere hinterlässt Spuren. Nach einem freien Tag muss Raimund nun den Fokus wieder auf das Skispringen richten. Schließlich träumt er von mindestens einer weiteren Medaille in Predazzo. Dort steht am Samstag (18.45 Uhr/ARD und Eurosport) das Einzel auf der Großschanze an.Selbstvertrauen, aber keine Überheblichkeit"Da ist er auch schon Dritter gewesen im Sommer. Die kann er auch", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher, und Raimund selbst erklärte mit olympischem Gold um den Hals und entsprechendem Selbstvertrauen: "Als ich zum Sommer-Grand-Prix hier war, bin ich auf der kleinen Schanze Sechster geworden, auf der großen Schanze Dritter."Auf Platz sechs folgte bei den Winterspielen Platz eins. Und auf Rang drei? "Ich weiß nicht, ob ich Olympiasieger noch toppen kann", erklärte Raimund im ZDF und lächelte.Dem gebürtigen Göppinger gelingt es derzeit, volle Überzeugung in die eigene Stärke zu vermitteln, ohne dabei überheblich zu sein. Er wirkt im Val di Fiemme so ausgeglichen und fokussiert wie nie. "Ich war tödlich ruhig, ich war so im Fokus, ich habe nichts an mich rangelassen", berichtete er in der ARD von seinem Gold-Wettkampf.Raimund dankt PsychologenIn seiner sportlichen Entwicklung zum Ringe-Champion überstand Raimund auch schwere Zeiten - sportlich und emotional. Nicht einmal ein Jahr ist es her, da verzichtete er auf einen Start beim Skifliegen im slowenischen Planica. Höhenangst machte ihm zu schaffen.Das Problem hat er - auch durch die Arbeit mit einem Psychologen - mittlerweile im Griff. "Ich kann mich nur bei ihm bedanken und bin sehr froh, dass ich den Schritt gemacht habe im Sommer", erklärte Raimund nun in Italien.Zu seiner Entwicklung gehört auch die Verbesserung des Verhältnisses zum Bundestrainer. "Wir haben auch schon ein richtiges Streitgespräch gehabt. Da hat's richtig gescheppert. Aber das war auch gut. Das war wichtig", sagte der nach dieser Saison aus dem Amt scheidende Horngacher. Raimund erklärte mit Blick auf das vergangene Jahr: "Es hat wirklich gekracht vor der WM in Trondheim, danach man sich ausgesprochen." Das habe gutgetan.Der Topfavorit kommt aus SlowenienMit der sicheren Goldmedaille "im Sack" sieht Raimund den Druck für das Großschanzen-Einzel mehr bei der Konkurrenz um Topfavorit Domen Prevc. Sobald der Slowene eine Schwäche zeigt, will Raimund aber da sein.Weitere Glückwünsche würde er liebend gerne entgegennehmen - auch, wenn er mit Blick auf die Beantwortung der bisher erhaltenen Nachrichten schon jetzt feststellte: "Ich glaube, ich werde bis zu meinem Lebensende nicht durchkommen."

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Fußball: Bayerns Triple-Schritte zum goldenen Mai: "Sind in Position"

Die Bayern wollen endlich wieder nach Berlin. Doch die Titelambitionen reichen längst über den DFB-Pokal hinaus. "Der Drang" nach mehr ist da, sagt ein Mann mit einem besonderen Triple-Gespür.Beim Ausblick auf das Pokal-Halbfinale äußerten die Bayern unisono nur einen Wunsch. "Ein Heimspiel wäre wünschenswert", sagte Joshua Kimmich. Und der Gegner? "Es kann kommen, wer will", tönte Teamkollege Aleksandar Pavlovic angesprochen auf die Auswahl aus Titelverteidiger VfB Stuttgart, Bayer Leverkusen und SC Freiburg bei der Auslosung am 22. Februar.Nein, aufhalten lassen will sich der Rekord-Pokalsieger nach dem keinesfalls spektakulären, aber Bayern-typischen 2:0 (0:0) gegen RB Leipzig am 21./22. April auf dem Weg ins Endspiel (23. Mai) von niemandem mehr. "Es wird wieder Zeit, dass wir nach Berlin kommen", sagte Kapitän Manuel Neuer. Eine gefühlte Ewigkeit liegen das letzte Finale und der 20. Pokalsieg zurück, wie Bayern-Chef Jan-Christian Dreesen anschaulich beschrieb. "Wir haben eine große Sehnsucht nach Berlin. Der ganze Club will ins Finale. Das letzte Mal, als wir in Berlin waren, waren keine Zuschauer im Stadion. Es war noch Corona." Wie mit Flick und Heynckes? Das Pandemiejahr 2020 war zudem die historische Bayern-Phase, als unter Trainer Hansi Flick sechs Titel eingesammelt wurden, darunter das zweite Triple nach 2013 (mit Jupp Heynckes). Und der Traum vom dritten Triple lebt in dieser Saison unter Vincent Kompany gerade immer mehr auf. "Der Drang ist da, gerade mit der Mannschaft, die wir jetzt haben", bestätigte Neuer. Der bald 40 Jahre alte Torwart hat in 15 Jahren beim FC Bayern längst ein Gespür für Triple-Teams entwickelt. "Jeder sieht, dass wir Spaß haben, dass wir zusammen an einem Strang ziehen. Ähnliche Situationen haben wir schon erlebt", sagte der Torwart. Kann er seine große Karriere nochmals krönen?Auch wenn die entscheidenden Triple-Schritte erst nach einem eher ruhigen Februar mit ungewöhnlich viel Zeit zum Durchschnaufen und Trainieren erst im knackigen Frühjahr kommen, wächst der Glaube an einen goldenen Mai.Kimmich: Bayern München ist im Moment sehr sexy"Wir sind in einer wirklich guten Situation, in einer viel besseren als letztes Jahr", sagte Torjäger Harry Kane, der als eiskalter Elfmeterschütze gemeinsam mit dem ebenfalls erneut treffenden Wirbelwind Luis Díaz innerhalb von drei Minuten die Leipziger ein drittes Mal in dieser Saison auf die Bretter schickte."Wir sind schon sehr selbstbewusst", sagte Kimmich zur Aussicht auf drei Trophäen: "Wir sind jetzt auf jeden Fall in Position! Wir sind im Pokal-Halbfinale. Wir haben in der Meisterschaft einen soliden Vorsprung. Und in der Champions League sind wir auch sehr solide durch die Gruppenphase gegangen."Gier, Hunger, Spaß - alle Erfolgsattribute sind in München zu spüren. Kimmich drückte das in einem Satz aus, als es um Dayot Upamecano ging, auf dessen Vertragsunterschrift alle immer noch warten. "Das Paket Bayern München ist im Moment sehr, sehr sexy", verkündete der 31 Jahre alte DFB-Kapitän.Geschnürt haben es Trainer Vincent Kompany und Kader-Baumeister Max Eberl. "Wir sind in allen drei Wettbewerben dabei. Und alle drei fängst du an, um sie zu gewinnen", sagte Sportvorstand Eberl - und mahnte zugleich: "Schritt für Schritt. Wenn du dauernd zu weit schaust, kannst du schnell stolpern."Das Denken in kleinsten Triple-Schritten zeichnet wiederum Kompany aus. Der Belgier legt das Hauptaugenmerk immer auf das nächste Spiel. Und darauf, den komplett gesunden Kader frisch zu halten und in Topform zu bringen für die entscheidende Saisonphase. "Wir brauchen den gesamten Kader, um jede Trophäe gewinnen zu können", äußerte Kane in bester Kompany-Manier. Werners Zorn auf das Schiedsrichter-TeamAm Mittwoch war es kein Glamour-Abend, sondern eher ein Sieg von der Stange. "Unser Auftritt war wirklich professionell", urteilte Kane. "Zweite Halbzeit, ein K.o.-Spiel, wie du es spielen musst. Elfmeter bekommen, 1:0, 2:0, gut zu Ende gespielt", kommentierte Eberl im Telegrammspiel. Nationalspieler Jonathan Tah strahlte an seinem 30. Geburtstag und erklärte das Geheimnis hinter den drei Saisonsiegen gegen Leipzig. "Wir merken es immer wieder: Es gibt einen Zeitpunkt im Spiel, da schaffen wir es, sie zu brechen." 6:0, 5:1, 2:0 - "zu den Bayern fehlt uns was", sagte RB-Coach Ole Werner. Sein Zorn entlud sich vor allem an einer Szene in der 27. Minute, als ein Foul von Bayerns Josip Stanisic an RB-Angreifer Antonio Nusa kurz vor oder auf der Strafraumlinie von Schiedsrichter Daniel Siebert nicht geahndet wurde. Von einem "absoluten Wahnsinn" sprach Werner erbost: "Für mich braucht man dafür keinen VAR (Videoschiedsrichter). Jeder im Stadion hat das Foul gesehen, außer vier Leute. Wenn ich das nicht als Foul sehe, ist das einfach schlecht."

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Fußball: Bis zur EM in England: Tuchel unterschreibt neuen Vertrag

Thomas Tuchel trainiert die Three Lions seit gut einem Jahr. Nach der WM im Sommer soll es weitergehen mit ihm als Nationaltrainer. In zwei Jahren steht die Heim-EM an.Thomas Tuchel hat seinen Vertrag als Fußball-Nationaltrainer Englands vorzeitig verlängert. Er wird die Three Lions auch in die Heim-EM 2028 führen. Das neue Arbeitspapier des 52 Jahre alten ehemaligen Bundesliga-Coaches ist bis einschließlich der Europameisterschafts-Endrunde in knapp zweieinhalb Jahren gültig. Diese wird in England, Schottland, Irland und Wales stattfinden. "Ich bin sehr glücklich und stolz, meine Zeit mit England zu verlängern", sagte Tuchel. Er trainiert die Three Lions seit Januar 2025, sein bisheriger Vertrag war bis einschließlich der WM-Endrunde in diesem Sommer in den USA, Kanada und Mexiko gültig. Die Engländer hatten sich mit acht Siegen in acht Spielen und 22:0 Toren auf denkwürdige Weise für die WM qualifiziert."Es ist kein Geheimnis, dass ich bisher jede Minute der Zusammenarbeit mit meinen Spielern und Trainern geliebt habe, und ich kann es kaum erwarten, sie zur Weltmeisterschaft zu führen", sagte Tuchel nun: "Es ist eine unglaubliche Chance, und wir werden unser Bestes geben, um das Land stolz zu machen." Die Engländer um Kapitän und Bayern-Torjäger Harry Kane treffen in der Gruppenphase auf Kroatien, Ghana und Panama.Verbandschef erklärt den Zeitpunkt der Vertragsverlängerung"Wir haben uns einen Weltklasse-Trainer für die bevorstehende EM in unserem Land gesichert und damit die bestmöglichen Erfolgschancen geschaffen", sagte Englands Verbands-Geschäftsführer Mark Bullingham. Zuvor hatte die "Times" über eine bevorstehende Vertragsunterzeichnung berichtet. Das Feedback der Spieler zum Trainerteam um Tuchel sei sowohl auf als auch neben dem Platz ausgezeichnet, betonte FA-Boss Bullingham und erklärte auch den Zeitpunkt der Vertragsverlängerung. "Manche werden fragen: 'Warum nicht bis nach der Weltmeisterschaft warten?' Die Realität ist, dass Menschen bei jeder befristeten Stelle in jeder Branche vor Ablauf der Frist über ihre Zukunft nachdenken. (...) Wir haben diese Gelegenheit genutzt, und jetzt haben alle Klarheit, wie wir sie zuvor vor großen Turnieren hatten."Die Engländer warten noch immer auf den ersten großen Titel für das Fußball-Mutterland seit dem WM-Triumph 1966.

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Olympische Winterspiele: "Alkoholprobleme": Finnischer Skisprung-Trainer muss gehen

Finnlands Skisprung-Team sorgt bei den Olympischen Winterspielen nur neben der Schanze für Schlagzeilen. Der Trainer muss mit sofortiger Wirkung nach einem Vorfall abreisen.Der finnische Skisprung-Trainer Igor Medved ist wegen seines Verhaltens durch das Nationale Olympische Komitee Finnlands von Olympia in Italien ausgeschlossen worden. "Medved ist heute nach Hause gereist. Es geht um Alkoholprobleme", sagte Janne Hänninen, NOK-Direktor Finnlands. "Wir nehmen den Regelverstoß sehr ernst und haben umgehend reagiert."Laut Mitteilung gehe es um ein Verhalten, dass "gegen die Regeln und Werte des finnischen Teams" verstoße. "Die Angelegenheit wird unmittelbar nach den Olympischen Spielen in Mailand mit Igor besprochen", erklärte Marleena Valtasola, Geschäftsführerin des finnischen Skiverbandes. Trainer entschuldigt sichDer Coach der finnischen Männer entschuldigte sich bereits nach seinem Vergehen. "Ich habe einen Fehler gemacht. Es tut mir sehr leid. Ich möchte mich beim gesamten finnischen Team, den Athleten und auch den Fans entschuldigen", sagte Medved laut der Mitteilung.Für die restlichen Wettkämpfe im Einzel- und im Teamwettbewerb von der Großschanze wird Lasse Moilanen das Männer-Team begleiten, mit Unterstützung von Frauen-Coach Ossi-Pekka Valta sowie Sportdirektor Petter Kukkonen.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·