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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Fifa-Präsident: Gianni Infantino stellt sich 2027 zur Wiederwahl

Als Fifa-Präsident ist Gianni Infantino noch umstrittener als sein Vorgänger Sepp Blatter. Trotzdem will der Italiener 2027 noch eine weitere Amtszeit beginnen.Gianni Infantino stellt sich im kommenden Jahr zum dritten Mal zur Wiederwahl als Fifa-Präsident. Der 56-Jährige kündigte seine Kandidatur für eine weitere Amtszeit beim Kongress des Weltverbands in Vancouver an. «Ich will bestätigen, dass ich im kommenden Jahr Kandidat für die Wahl des Fifa-Präsidenten sein werde», sagte Infantino an die Vertreter der Mitgliedsverbände gerichtet.Infantino war 2016 auf Joseph Blatter gefolgt und zweimal jeweils ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt worden. Laut Statuten darf ein Fifa-Präsident maximal drei Amtszeiten absolvieren. Da Infantinos erste knapp dreieinhalb Jahre als Fifa-Präsident jedoch nicht angerechnet werden, kann er 2027 erneut für vier Jahre dann bis 2031 in eine letzte Amtszeit gewählt werden.Unterstützung aus Südamerika, Afrika und Asien Ein Gegenkandidat hat sich noch nicht erklärt, eine Opposition zu Infantino ist in der Fußballwelt derzeit nicht in Sicht. Vor drei Wochen hatte sich das Council des südamerikanischen Kontinentalverbands Conmebol einstimmig für eine Wiederwahl Infantinos ausgesprochen. Die afrikanischen und asiatischen Verbände kündigten kurz vor dem Kongress ihre uneingeschränkte Unterstützung an. Damit hätte Infantino bereits jetzt die erforderliche Mehrheit für eine Wiederwahl. Aus dem europäischen Fußball hatte es in der Vergangenheit mehrfach Kritik an der Amtsführung des Schweizers gegeben. Der Deutsche Fußball-Bund hatte ihm bei der letzten Wiederwahl die direkte Unterstützung versagt. Mittlerweile ist das Verhältnis wieder normalisiert, wie der Verband und Infantino selbst versicherten.Nur wenig Kritik an Fifa-Präsident Gianni InfantinoWegen des Umgangs Infantinos mit Donald Trump und der Nähe zum US-Präsidenten gab es zuletzt es nur noch vereinzelte kritische Stimmen. Der Fifa-Chef hatte Trump im vergangenen Dezember bei der Auslosung der WM in den USA, Kanada und Mexiko einen neu geschaffenen Friedenspreis des Weltverbands verliehen.Am Dienstag hatte das Fifa-Council den offiziellen Zeitplan für die nächste Präsidentenkür beschlossen. Die Wahlperiode beginnt heute, bis zum 18. November können Kandidaten von den Fifa-Mitgliedsverbänden vorgeschlagen werden. Die Wahl findet beim Fifa-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat statt.

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Fußball: Infantino strebt Wiederwahl als FIFA-Präsident an

Gianni Infantino will die FIFA weiter als Präsident anführen. Beim Kongress kündigt er seine erneute Kandidatur an.Gianni Infantino stellt sich im kommenden Jahr zum dritten Mal zur Wiederwahl als FIFA-Präsident. Der 56-Jährige kündigte seine Kandidatur für eine weitere Amtszeit beim Kongress des Weltverbands in Vancouver an. "Ich will bestätigen, dass ich im kommenden Jahr Kandidat für die Wahl des FIFA-Präsidenten sein werde", sagte Infantino an die Vertreter der Mitgliedsverbände gerichtet.Infantino war 2016 auf Joseph Blatter gefolgt und zweimal jeweils ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt worden. Laut Statuten darf ein FIFA-Präsident maximal drei Amtszeiten absolvieren. Da Infantinos erste knapp dreieinhalb Jahre als FIFA-Präsident jedoch nicht angerechnet werden, kann er 2027 erneut für vier Jahre dann bis 2031 in eine letzte Amtszeit gewählt werden.Unterstützung aus Südamerika, Afrika und Asien Ein Gegenkandidat hat sich noch nicht erklärt, eine Opposition zu Infantino ist in der Fußballwelt derzeit nicht in Sicht. Vor drei Wochen hatte sich das Council des südamerikanischen Kontinentalverbands Conmebol einstimmig für eine Wiederwahl Infantinos ausgesprochen. Die afrikanischen und asiatischen Verbände kündigten kurz vor dem Kongress ihre uneingeschränkte Unterstützung an. Damit hätte Infantino bereits jetzt die erforderliche Mehrheit für eine Wiederwahl. Aus dem europäischen Fußball hatte es in der Vergangenheit mehrfach Kritik an der Amtsführung des Schweizers gegeben. Der Deutsche Fußball-Bund hatte ihm bei der letzten Wiederwahl die direkte Unterstützung versagt. Mittlerweile ist das Verhältnis wieder normalisiert, wie der Verband und Infantino selbst versicherten.Nur wenig kritische StimmenWegen des Umgangs Infantinos mit Donald Trump und der Nähe zum US-Präsidenten gab es zuletzt es nur noch vereinzelte kritische Stimmen. Der FIFA-Chef hatte Trump im vergangenen Dezember bei der Auslosung der WM in den USA, Kanada und Mexiko einen neu geschaffenen Friedenspreis des Weltverbands verliehen.Am Dienstag hatte das FIFA-Council den offiziellen Zeitplan für die nächste Präsidentenkür beschlossen. Die Wahlperiode beginnt heute, bis zum 18. November können Kandidaten von den FIFA-Mitgliedsverbänden vorgeschlagen werden. Die Wahl findet beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat statt.

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Tennisturnier in Madrid: "Machtdemonstration": Zverev gelingt Revanche gegen Cobolli

Beim Heimturnier in München verlor Alexander Zverev noch verdient gegen Flavio Cobolli. Zwei Wochen später macht es der Deutsche in Madrid besser - und wie!Tennisstar Alexander Zverev hat erfolgreich Revanche für die Halbfinal-Niederlage in München genommen und die Chance auf seinen ersten Titel der Saison gewahrt. Der 29-Jährige setzte sich beim Masters-1000-Turnier in Madrid überraschend deutlich mit 6:1, 6:4 gegen den Italiener Flavio Cobolli (23) durch, der ihn vor knapp zwei Wochen in München noch besiegt hatte. Er sei nicht mit Revanchegelüsten ins Match gegangen, versicherte Zverev hinterher: "Ich liebe Flavio, er ist einer der Jungs auf der Tour, die ich am meisten mag, er weiß das", sagte der Hamburger: "In München hat er ein fantastisches Match gespielt, ich nicht. Heute war es vielleicht andersrum."Im Kampf ums Finale trifft Zverev auf den belgischen Außenseiter Alexander Blockx. Der Weltranglistendritte hat damit bei allen vier Masters-1000-Turnieren in dieser Saison das Halbfinale erreicht. "Das ist großartig", sagte Zverev, "aber ich muss diese Hürde jetzt auch nehmen".In den drei bisherigen Semifinals war er jeweils an Jannik Sinner gescheitert. Auf den Weltranglistenersten aus Italien kann der nach der verletzungsbedingten Absage des Spaniers Carlos Alcaraz an Nummer zwei gesetzte Zverev erst im Finale treffen. Sinner spielt im zweiten Halbfinale gegen den Franzosen Arthur Fils.Zverev spielt stabil, Cobolli fehlerhaftZverev hatte im ersten Satz leichtes Spiel. Cobolli agierte höchst fehlerhaft und war nur ein Schatten jenes Spielers, der Zverev in München verdient bezwungen hatte. Der deutschen Nummer eins gelang dagegen fast alles. "Das ist eine Machtdemonstration von Alexander Zverev", schrieb die Spielervereinigung ATP auf X. Im zweiten Satz steigerte sich der Italiener, auch wenn ihm die Nervosität auf der ungewohnt großen Bühne weiter anzumerken war. Zverev blieb der dominantere Spieler und holte das vorentscheidende Break zum 5:4. Nach 1:30 Stunden verwandelte der Olympiasieger von 2021 seinen ersten Matchball.Im Viertelfinale zuvor hatte Blockx seinen Erfolgszug in Madrid fortgesetzt. Der 21-Jährige entthronte Titelverteidiger Casper Ruud aus Norwegen durch ein 6:4, 6:4 und ist in dieser Form auch für Zverev ein gefährlicher Gegner. "Ich denke, er hat einen großartigen Kampfgeist, wenn er auf dem Tennisplatz steht", meinte Zverev: "Ich mag es sehr, ihn spielen zu sehen. Er ist auch außerhalb des Platzes ein großartiger Junge, sehr respektvoll. Ich werde unser erstes Duell genießen."

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Fußball: Infantino versichert: Iran wird an WM in den USA teilnehmen

Ist der Iran trotz des Kriegs mit den USA bei der Fußball-WM dabei? FIFA-Präsident Gianni Infantino trifft eine klare Aussage.FIFA-Präsident Gianni Infantino hat gleich zu Beginn seiner Rede beim Kongress des Fußball-Weltverbandes versichert, dass der Iran an der WM in diesem Sommer teilnehmen wird. "Wir müssen vereinen, wir müssen die Menschen zusammenbringen. Fußball vereint die Welt", sagte der Schweizer in Vancouver. Er habe keinen Zweifel. "Der Iran wird an der WM 2026 teilnehmen. Und natürlich wird der Iran in den USA spielen", sagte Infantino.Schon vor zwei Wochen hatte er bekräftigt, dass der Iran trotz des Kriegs mit den USA "auf jeden Fall" an der WM teilnehmen werde. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran erst im März von einer Teilnahme abgeraten und Sicherheitsbedenken angeführt. Der amerikanische Außenminister Marco Rubio erklärte zuletzt, dass die Entscheidung über eine WM-Teilnahme beim Iran liege. Gleichzeitig sagte er aber auch: "Das Problem mit dem Iran wären nicht die Sportler. Es wären einige der anderen Leute, die sie mitbringen wollen."Iranische Vertreter fehlen beim KongressDerzeit gilt in dem militärischen Konflikt zwar eine Waffenruhe. Diese steht kurz vor dem Ende, die Verhandlungen über eine dauerhafte Beilegung des Kriegs sind ins Stocken geraten.Am Kongress in Vancouver nahm der iranische Fußball-Verband nicht teil. Präsident Mehdi Tadsch wurde auf dem Weg nach Vancouver laut Medienberichten bei der Einreise nach Kanada an der Grenze abgewiesen. Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Auch bei der WM-Auslosung im Dezember 2025 in Washington war die Delegation Irans nicht anwesend. Die USA haben seither einen Krieg mit Iran begonnen.Infantino: Ausschluss kommt nicht infrageDas iranische Nationalteam will zehn Tage vor dem eigenen WM-Auftaktspiel am 15. Juni (Ortszeit) gegen Neuseeland nahe Los Angeles in die USA reisen. Das teilte Cheftrainer Amir Ghalenoei mit. Derzeit absolviert die Mannschaft ein erstes Trainingslager in der Türkei. Dort sind auch drei Vorbereitungsspiele geplant. Der Iran spielt in der Gruppe G auch gegen Belgien und Ägypten. Zwischenzeitlich hatte der Iran die Möglichkeit ausgelotet, seine Partien im Co-Gastgeberland Mexiko austragen zu können.Eine Absage oder ein Ausschluss kommen für Infantino nicht infrage. "Es gibt genug Probleme, genug Menschen, die entzweien", sagte er zur Weltlage. Der Fußball hingegen habe "Kraft" und "Magie". "Gemeinsam sind wir unschlagbar", sagte der FIFA-Chef.

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Europa League: Braga vs. Freiburg: So sehen Sie das Halbfinale im TV und Livestream

Der SC Freiburg träumt weiter von seinem ersten internationalen Titel. Im Halbfinale der Europa League tritt er gegen Braga an. So können Sie das Hinspiel live verfolgen.Dem SC Freiburg steht am Donnerstag ein Kraftakt bevor: Im Hinspiel des Europa-League-Halbfinals treffen die Breisgauer auf das portugiesische Team Sporting Braga. Bereits im Viertelfinale hat sich Sporting Braga als starke Mannschaft erwiesen und seinen Gegner, Europa-League-Rekordsieger Sevilla, ausgeschaltet. Für Freiburg bietet sich nun die große Chance, erstmals einen internationalen Titel zu gewinnen. Schon jetzt spielt der Sport-Club die erfolgreichste Europapokal-Saison seiner Klubhistorie. Besonderer Augenblick für SC-Freiburg-Trainer SchusterAnpfiff ist um 21 Uhr im berühmten Felsenstadion. Die Arena in Braga hat nur zwei große Tribünen, hinter einem der beiden Tore befindet sich eine mächtige Felswand. Schon bei der Anfahrt zum Estádio Municipal in Braga habe es angefangen zu „kribbeln“, sagt Freiburgs Trainer Julian Schuster. Mit der Fußball-Arena verbindet er besondere Erinnerungen: Vor der Europameisterschaft 2004 in Portugal habe er Sticker des Stadions in sein Sammelalbum eingeklebt, berichtete der SC-Coach. „Das waren für mich die ersten Berührungen damit.“ Entsprechend „cool“ finde er es, jetzt selbst dort anzutreten, so Schuster. Parallel dazu kommt es im zweiten Europa-League-Halbfinale zum englischen Duell zwischen Nottingham Forest und Aston Villa. Auch in der Conference League stehen am Abend die Halbfinal-Partien auf dem Programm: Schachtar Donezk trifft auf Crystal Palace, während Rayo Vallecano gegen Racing Straßburg antritt. Hier können Fans das Hinspiel des SC Freiburg sehen Die Partie Sporting Braga – SC Freiburg überträgt RTL live im Free-TV und auf RTL+ zum Streamen. Als Kommentatoren sind Marco Hagemann und Felix Kroos im Einsatz. Moderatorin Laura Papendick wird unterstützt von Experte Lothar Matthäus. Das Rückspiel steht am 7. Mai in Freiburg an. Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland.

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Nach Olympia-Drama: Ski-Star Vonn: Mögliches Comeback nicht vor Ende 2027

Kehrt Lindsey Vonn noch mal in den Ski-Weltcup zurück? Die US-Amerikanerin gibt ein weiteres Update, befindet sich nach eigener Aussage aber immer noch im "Überlebensmodus".Skirennfahrerin Lindsey Vonn könnte einer eigenen Einschätzung zufolge frühestens in eineinhalb Jahren ein weiteres Comeback geben. Ob es dazu kommt, will sie nach ihrem Sturz bei den Olympischen Winterspielen aber vorerst nicht entscheiden. "Ich möchte keine voreiligen Schlüsse ziehen oder darüber spekulieren, was ich tun könnte", sagte Vonn der Nachrichtenagentur AP. Sie sei emotional noch nicht in der Lage, diese Entscheidung zu treffen.Die US-Amerikanerin hatte sich bei ihrem Unfall in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo im Februar schwer an Knie und Unterschenkel verletzt. Sie musste mehrfach operiert werden. Im Herbst steht ein weiterer Eingriff bevor. Mit ihrem Arzt habe sie bisher noch nicht über eine Rückkehr in den Skisport gesprochen, erklärte Vonn. Die Konzentration gelte erst mal der Genesung.Definitiv kein Start im kommenden Winter"Ungeachtet dessen wird vor 2027/28 nichts passieren, da ich noch eine Operation vor mir habe, bei der das Metall entfernt und mein Kreuzband ersetzt wird. Das muss noch gemacht werden", sagte die 41-Jährige. "Sobald mein Kreuzband repariert ist, dauert es noch einmal sechs Monate. Ich habe also mindestens eineinhalb Jahre vor mir, bis ich wieder bei 100 Prozent bin, selbst wenn ich nur im Fitnessstudio trainieren kann."Die Olympiasiegerin von 2010 und 84-malige Weltcup-Siegerin hat in ihrer Laufbahn schon viele gesundheitliche Rückschläge erlitten. Der Sturz in Italien hatte aber besonders gravierende Folgen. "Es ist eine ganz andere Verletzung, vor allem wegen des Schweregrades und der Erkenntnis, dass ich mein Bein hätte verlieren können und wie schlimm es wirklich war", sagte Vonn. Sie sei derzeit noch im "Überlebensmodus" und wolle keine Karrierebilanz ziehen. Vonn war 2024 nach langer Pause in den alpinen Weltcup zurückgekehrt.

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Podcast sorgt für Kritik: Benjamin Karl sorgt mit „Sie muss zurückstecken“ für Empörung

Mit offenen Worten über Ehe und Rollenbilder sorgt Benjamin Karl für Aufsehen. Seine Aussagen lösen Kritik aus – inzwischen ist die Podcast-Folge nicht mehr abrufbar.Dieser Artikel erschien zuerst bei RTL.deDie Stimmung kipptAls Benjamin Karl im Podcast über seinen Neustart im Radsport und sein Privatleben spricht, kippt die Stimmung schnell. Der österreichische Ex-Snowboarder erzählt, dass seine Frau Nina nach rund 20 gemeinsamen Jahren mehr Zeit und mehr Lebensfreude für sich eingefordert habe. Für ihn stand trotzdem fest, dass seine Termine Vorrang haben, weil sie das Leben der Familie finanzieren.Der Satz, der alles lostrittIm Mindgames-Podcast sagt der 40-Jährige offen, er trage die Verantwortung für „diese vier Mäuler“. Wenn er Termine habe, müsse das Priorität haben. Seine Frau müsse dann zurückstecken. Gleichzeitig zählt er auf, was sie sich aus seiner Sicht doch gewünscht habe: frühe Hochzeit, zwei Kinder, Haus, Pool. Genau diese Haltung löst in den Kommentarspalten massiven Widerspruch aus.Für Benjamin Karl war die Krise am Morgen erledigtNach seiner Schilderung kracht es danach gewaltig. Sogar eine Trennung steht im Raum. Er habe seiner Frau gesagt, er akzeptiere es, wenn sie ihn nicht mehr unterstützen wolle. An seinem Weg wolle er trotzdem nichts ändern, weil ihn dieses Leben glücklich mache. Am nächsten Morgen sei das Thema für ihn plötzlich erledigt gewesen. Zumindest aus seiner Sicht. Seine Frau sei „irgendwie ein anderer Mensch“ gewesen, erzählt er.Viele stoßen sich an seinem FamilienbildNoch mehr Gegenwind bekommt er für seine Gedanken zu Kindern und Partnerschaft. Kinder seien wichtig für die eigene Entwicklung, sagt er, weil man lerne, nicht mehr selbst im Mittelpunkt zu stehen. Viele fragen danach, warum das offenbar eher für seine Frau gelten soll als für ihn. Auch dass Nina nach seiner eigenen Schilderung vieles allein stemmt, sorgt für Ärger.Dann verschwindet die Folge aus dem NetzInzwischen ist der Mindgames-Podcast offline, wie der Betreiber mitteilt. Schon kurz zuvor versucht der Ex-Sportler, die Wogen über Instagram zu glätten. In einem Video spricht er von harten Zeiten, seiner mentalen Stärke und von seiner Frau, die es ihm „nicht immer einfach mache“, aber mit ihm durch dick und dünn gehe. Später zeigt er noch Frühstück und betont, er habe den Kindern Brote geschmiert und seiner Frau Kaffee gemacht, bevor sie zur Arbeit aufbricht.Am Ende wird es noch heiklerSeine Frau, die laut seinen Aussagen als Psychotherapeutin arbeitet, könne natürlich jederzeit einen Mädelstrip planen, sagt er. Es müsse nur gut organisiert sein. Auch dieser Tonfall sorgt dafür, dass die Debatte um seine Aussagen nicht kleiner wird.Verwendete Quellen: spiegel.deTransparenzhinweis: Der stern ist wie ntv ein Teil von RTL Deutschland.

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FIFA-Kongress: Kanadische Polizei: Eskorte für Infantino abgelehnt

Für Verbandschef Gianni Infantino wird es beim FIFA-Kongress in Vancouver keinen Geleitschutz durch die Polizei geben. Die Behörden nennen Gründe für ihre Entscheidung.Für FIFA-Präsident Gianni Infantino wird es rund um den Kongress des Fußball-Weltverbands im kanadischen Vancouver keine Polizeieskorte geben. Ein entsprechender Antrag sei abgelehnt worden, teilte die Polizei von Vancouver mit und bestätigte damit lokale Medienberichte. "Formelle Fahrzeugkonvois mit Verkehrssperrungen sind Staatsoberhäuptern vorbehalten", sagte Polizeivizepräsident Don Chapman.Die FIFA-Offiziellen würden nicht die Kriterien für international geschützte Personen erfüllen, hieß es weiter. Mit einer derartigen Eskorte gingen Straßensperrungen und die Erlaubnis, rote Ampeln zu überfahren, einher. Dies sei abgelehnt worden.FIFA: Infantino war sich keiner Anfrage bewusstDie FIFA richtet am Donnerstag ihren Kongress in dem kanadischen WM-Spielort aus, dort versammeln sich die 211 Mitgliedsverbände des Weltverbands. Zuvor fanden bereits mehrere Sitzungen wie zum Beispiel das Treffen des FIFA-Councils am Dienstag statt, zu diesem Gremium gehört auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf.Die FIFA teilte mit, dass der Weltverband nie eine bestimmte Polizeieskorte für Infantino beantragt habe. "Der FIFA-Präsident war sich keiner Anfrage an die Behörden bezüglich seines Transports und Sicherheitsfragen für den 76. FIFA-Kongress bewusst oder daran beteiligt." Das kanadische WM-Organisationskomitee sei in Kontakt mit den Behörden, hieß es vom Weltverband weiter, dies entspreche dem Vorgehen bei früheren Veranstaltungen.Polizei: Keine Eskorte für WM-VIPsDie Sprecherin der Polizei von Toronto, Stephanie Sayer, erklärte, dass die Polizei keine Eskorten für VIPs bei der Weltmeisterschaft in diesem Sommer plane. Jede Anfrage werde individuell geprüft, sagte sie der Nachrichtenagentur AP. Die Polizei werde Mannschaften und bestimmte Offizielle begleiten, wenn ein eindeutiges Bedürfnis nach öffentlicher Sicherheit bestehe.Die WM findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt. Vancouver ist neben Toronto einer von zwei Spielorten in Kanada.

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Basketball: Orlando verpasst erste Chance in NBA-Playoffs

Ein Sieg fehlt den Orlando Magic zum Einzug in die zweite Runde der NBA-Playoffs - in Detroit aber gelingt dem Team ohne Franz Wagner zu wenig. Dennis Schröder hat dagegen einen starken Abend.Ohne den verletzten Basketball-Weltmeister Franz Wagner haben die Orlando Magic das fünfte Playoff-Spiel gegen die Detroit Pistons verloren und den frühzeitigen Einzug in die zweite Runde verpasst. In Detroit kassierten die Magic ein 109:116 und lagen in dem Spiel zu keiner Zeit in Führung. 69 Sekunden vor Schluss kam das Team zwar bis auf drei Punkte an die Gastgeber heran, konnte die Partie aber nicht drehen und bekommt nun im Heimspiel am Freitag (Ortszeit) die nächste Chance auf den Einzug ins Halbfinale der Eastern Conference. Nach Siegen führt Orlando 3:2, vier Siege sind zum Weiterkommen notwendig.Wagner hatte sich beim Sieg zwei Tage zuvor an der Wade verletzt und das Schlussviertel verpasst. Paolo Banchero mit 45 Punkten spielte stark, aber auch Cade Cunningham für Detroit verbuchte 45 Punkte. Für beide Basketballer ist das ein Bestwert in den Playoffs. Europameister Tristan da Silva kam in 16 Minuten auf drei Punkte für Orlando, dazu verbuchte er drei Rebounds. Schröder mit elf Punkten im Schlussviertel bei Cavs-SiegNationalmannschafts-Kapitän Dennis Schröder feierte unterdessen mit den Cleveland Cavaliers den dritten Sieg im fünften Spiel gegen die Toronto Raptors und zeigte dabei seine beste Playoff-Leistung dieser Saison. Der Braunschweiger kam auf 19 Punkte, 11 davon erzielte er im Schlussviertel. Besser für die Cavaliers waren mit jeweils 23 Punkten nur James Harden und Evan Mobley. Die Cavs lagen zwischenzeitlich zwölf Punkte hinten, kamen auch dank Schröders starker Wurfquote von sieben Treffern bei elf Versuchen zurück. Sollten die Cavaliers und die Magic ihre Serien gewinnen, kommt es im Halbfinale der Eastern Conference zum direkten Duell der beiden Teams. Rockets erzwingen sechstes Spiel gegen die LakersIn der Western Conference verloren die Los Angeles Lakers ihr Heimspiel gegen die Houston Rockets und verpassten ihrerseits die zweite Gelegenheit für den Einzug ins Conference-Halbfinale. Durch das 93:99 steht es in der Serie nach Siegen nun 3:2, am Freitag kommt es in Houston zum sechsten Duell der beiden Teams. Die Lakers hatten die drei ersten Partien gewonnen, seither gab es zwei Niederlagen. Die Rockets kamen ohne den verletzten Kevin Durant auf bis zu 13 Punkte Vorsprung. Bei den Lakers gab Austin Reaves sein Comeback und kam auf 22 Punkte, bester Werfer war Superstar LeBron James mit 25 Punkten.

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Champions League: Zwei Elfmeter: Arsenal trotzt Madrid ohne Havertz Remis ab

Kein Torrausch wie in Paris, aber ein spannendes Spiel. Der FC Arsenal geht bei Atlético Madrid in Führung. Doch die hat nicht bis zum Ende Bestand. Beide Tore fallen durch Elfmeter.Der FC Arsenal hat sich auch ohne den verletzten Kai Havertz eine gute Ausgangsposition für den Einzug ins Finale der Champions League verschafft. Im Stimmungstempel von Atlético Madrid retteten die weiter ungeschlagenen Londoner ein 1:1 (1:0) gegen die Mannschaft von Diego Simeone. 24 Stunden nach dem irren Tor-Spektakel von Paris zwischen PSG und dem FC Bayern (5:4) sorgten zwei Elfmeter für das Ergebnis: Auf Seiten der Londoner traf Viktor Gyökeres in der 44. Minute. Für die Madrilenen erzielte der überragende argentinische Fußball-Weltmeister Julián Álvarez den Ausgleich (56.). Das Rückspiel findet am kommenden Dienstag in London statt. Griezmanns großer Traum vor dem AdíosBeide Teams gewannen noch nie die Champions League, entsprechend riesig sind die Sehnsüchte. Allen voran bei Atlético-Idol Antoine Griezmann. Vor seinem 97. Champions-League-Spiel für die Madrilenen wirkte der Ex-Weltmeister aus Frankreich angespannt. Nicht ohne Grund: Es war Griezmanns letztes Europapokal-Heimspiel für seinen Herzensclub. Der 35-Jährige wird im Sommer nach Orlando in die USA wechseln. Vom dribbel- und passstarken Angreifer ging aber zunächst nicht die große Gefahr aus. Von seinen Mitspielern auch nicht – ein Schuss von Álvarez (14.) mal ausgenommen, bei dem sich Arsenal-Keeper David Raya mächtig strecken musste. Die Gäste aus London, bei denen Havertz Berichten zufolge nicht mal die Reise nach Madrid mit angetreten hatte, ließen nicht viel zu und blieben ihrerseits offensiv gefährlich. So wie kurz vor der Pause, als Gyökeres nach einem Zweikampf gegen David Hancko zu Boden ging – Elfmeter, auch nach VAR-Entscheid. Begleitet von einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert wuchtete Gyökeres den Ball ins Tor. Atléticos bester Mann trifft zum AusgleichEinen Lauf hatten beide Teams vor dem Spiel in Madrid nicht. Altético verlor vier der vergangenen fünf Partien, darunter auch das Finale der Copa del Rey. In der Liga hat Simeones Team als Vierter 25 Punkte Rückstand auf den FC Barcelona.Doch auch Arsenal hat viel zu verlieren. In der Premier League duelliert sich das zuvor klar führende Team mittlerweile mit Manchester City um den Titel. Und auch in Madrid konnten die Gunners den Vorsprung nicht verteidigen. Der Treffer fiel ebenfalls vom Elfmeterpunkt. Nach VAR-Entscheidung wurde ein Handspiel von Ben White geahndet. Álvarez wuchtete den Ball ins Tor. Kurz danach traf Griezmann mit einem feinen Schlenzer die Latte. Atlético war nun am Drücker mit der Wucht der Fans im Rücken. Und dann das: Zuerst musste Álvarez verletzt raus, dann entschied Schiedsrichter Danny Makkelie aus den Niederlanden auf Elfmeter für Arsenal. Doch diesmal nahm er die Entscheidung nach Ansicht der Videobilder zurück. Es blieb beim Remis.

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Fußball-WM in den USA: Amerikaner sind entsetzt über europäische Fans, die zu den Stadien laufen wollen

Das könnte zum Problem werden, wenn Besucher aus Europa zur Fußball-WM anreisen: Viele US-Städte sind nicht auf Fußgänger eingestellt, doch die Fans wollen zu den Stadien – zu Fuß.Mit diesem skurrilen Problem haben die Organisatoren der Fußball-WM in Mexiko, Kanada und den USA vermutlich nicht gerechnet: Aktuell planen europäische Fußballfans, die Tickets für die Spiele im Sommer ergattert haben, ihre Reise nach Amerika – und stellen im Netz Fragen, die bei den Einheimischen für Überraschung oder gar Fassungslosigkeit sorgen.Für viele Fans aus Europa gehört es ganz selbstverständlich dazu, gemeinsam zum Stadion zu laufen. Zu Fuß. Oft entweder aus dem Stadtzentrum oder von einem nahegelegenen Bahnhof aus. Und unterwegs gönnt man sich schon mal ein „Wegbier“, singt oder trifft andere Fangruppen. In zahlreichen Austragungsorten in den USA – Atlanta, Houston, Kansas City oder New York etwa – sorgt genau diese Vorstellung jedoch nun für Irritationen. Alkohol in der Öffentlichkeit ist in den Vereinigten Staaten ohnehin ein Tabu. Und zu Fuß unterwegs zu sein, ist in den autofokussierten Städten auch nicht wirklich vorgesehen.Fußball-WM in den USA: Europäer wollen laufenIn Online-Foren häufen sich derzeit Fragen internationaler Besucher: Kann man von einem bestimmten Hotel zum Stadion laufen? Vom Hauptbahnhof? Zwei, drei Kilometer – das sei doch sicher kein Problem? Die Antworten vieler US-Amerikaner dazu fallen jedoch überraschend deutlich aus: Zu Fuß zu gehen, so der Tenor, sei in vielen Städten weder üblich noch empfehlenswert. Die unschuldigen Fragen der europäischen Fans wirken in den USA fast exotisch. Ein Reddit-Nutzer ließ seinem Frust darüber kürzlich freien Lauf:„Online wurde jetzt viel darüber diskutiert, ob man zum Stadion laufen kann, und ich sehe immer wieder, wie Leute darauf BEHARREN, dass man dorthin laufen könne und die Autos schon für sie anhalten würden. Wir Amerikaner seien es nur nicht gewöhnt, längere Strecken zu Fuß zu gehen“, schrieb der User und warnte: „IHR KÖNNT NICHT ÜBER DIE I-95 laufen! Es geht nicht um die Länge der Strecke, es geht um die Sicherheit!“ Jetzt könnte man sich darüber lustig machen, dass US-Amerikaner nicht zu Fuß gehen und sich deshalb nicht vorstellen könnten, dass man anderswo ganz selbstverständlich mehrere Kilometer läuft. So einfach ist das aber nicht. Denn tatsächlich sind viele amerikanische Städte so stark auf den Autoverkehr ausgelegt, dass Gehwege zugunsten breiter Highways und noch mehr Straßenspuren teilweise komplett fehlen oder abrupt enden. Überwege oder Ampeln sind ebenfalls selten und nicht immer sicher. Autofahrer sind es zudem kaum gewohnt, auf Fußgänger zu achten. Laufen wäre hier schlicht gefährlich.Laufen ist in vielen US-Städten nicht vorgesehenFür Einheimische ist der Weg zum Spiel (meist eher zum Football- oder Baseball- als zum Fußball-Match) für gewöhnlich alles andere als entspannt. Staus rund um die großen Arenen sind an Spieltagen die Regel, Parkplätze knapp und teuer. Wer auf öffentliche Verkehrsmittel ausweicht, muss lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen – viele Stadien sind außerdem nur begrenzt an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Vielleicht bietet die anstehende WM den gastgebenden Städten ja eine gute Gelegenheit, hier im Hinblick auf die Infrastruktur noch einmal aufzurüsten. Davon hätten später dann auch die Einheimischen etwas – und vielleicht finden sie dann ja Gefallen am Spazierengehen.

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Aufreger-Szene: PSG-Balljunge verweigert Manuel Neuer Herausgabe des Balls

In der spektakulären Partie zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern weigert sich ein Balljunge, Manuel Neuer den Ball zu geben. Der blieb dennoch cool.Es ist eine Unsitte im Fußball: Balljungen der Heimmannschaft verweigern oder verzögern die Herausgabe des Balls an den gegnerischen Spieler, um zu provozieren oder Zeit zu gewinnen. Das ist nun Bayern-Keeper Manuel Neuer im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain widerfahren. Die Partie endete 5:4 für PSG.Der übertragende Sender Amazon Prime veröffentlichte nach dem Spiel einen kurzen Clip, der zeigt, wie Neuer sich den Ball hinter dem Tor holen möchte. Doch der Balljunge, der hinter der Bande steht, will das Spielgerät nicht herausgeben. Stattdessen provoziert er Neuer, indem er den Fuß auf dem Ball hat und sich zurückbewegt. Neuer fordert den Teenie daraufhin offensichtlich auf, den Ball zu übergeben – ohne Erfolg. Der Torwart bleibt ruhig und wendet sich ab.Bayern-Fans fordern: Balljunge und PSG gehören bestraft„Das muss man sich erstmal gegen den GOAT Manuel Neuer trauen!“, schrieb der Streamingdienst dazu. In den sozialen Medien forderten Bayern-Fans eine Bestrafung für den Balljungen und PSG.Das unfaire Verhalten ist in den vergangenen Jahren immer häufiger zu beobachten gewesen. Deshalb hat die Deutsche Fußball Liga zu Beginn der aktuellen Saison ein neues Konzept empfohlen. Balljungen sollen den Ball nur noch auf kleine Hüttchen am Spielfeldrand legen. Von dort können die Profis den Ball selbst aufnehmen. Es gibt keine Verzögerungen mehr. Das Konzept ist nicht verpflichtend und wird nicht von allen Bundesliga-Klubs praktiziert. Fairer ist es auf jeden Fall.

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Champions League: Die neuen „Uns-doch-egal“-Bayern

Der FC Bayern zeigt gegen Paris, was ihn derzeit so einzigartig macht im Weltfußball – und lässt sich dabei nicht mal von einer der besten Abwehrreihen des Planeten bremsen. 

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Champions League: Strittiger Handelfmeter? Das sagt ein Schiedsrichter

Im Spektakel-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern gab es einen Handelfmeter für die Franzosen, der wie immer für Diskussionen sorgte – offenbar zu unrecht.Es lief bereits die Nachspielzeit der ersten Halbzeit in einem wilden Champions-League-Halbfinale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern. Vier Tore waren gefallen, es stand 2:2 im Prinzenpark-Stadion, als erneut ein Angriff der Franzosen auf das Bayern-Tor zurollte. Ousmane Dembélé wollte von der rechten Strafraumseite eine Flanke nach innen spielte. Doch der Ball blieb an Alphonso Davies hängen, genauer gesagt an seiner Hand.Schiedsrichter Sandro Schärer pfiff, nachdem die PSG-Profis heftig reklamierten hatten. Er schaute sich die Szene am Video-Monitor an und entschied auf Strafstoß für Paris trotz der Proteste der Bayern-Spieler. Dembélé verwandelte sicher und PSG ging mit einer Führung in die Pause.FC Bayern: Davies vergrößerte seine Körperfläche eindeutigHinterher gab es wie so oft Diskussionen, ob der Handelfmeter berechtigt war. Der Grund: Der Ball touchierte leicht den Oberschenkel von Davies und flog weiter Richtung Hand. Davies hatte seine Arme zunächst hinter dem Körper verschränkt und erst dann nach außen bewegt. Dennoch war klar zu erkennen, dass er seine Körperfläche vergrößerte und den Ball mit der Hand stoppte.Normalerweise gilt die Regel, dass ein Handspiel nicht gepfiffen wird, wenn der Ball vom Körper abgefälscht wird und dadurch an der Hand landet. In diesem Fall hatte die Berührung am Oberschenkel keine Auswirkung auf die Flugkurve. Die Flanke wurde einzig und allein von Davies Hand aufgehalten. Die kurze Distanz spielte in dem Fall keine Rolle, weil die Hand eindeutig ausgefahren war.Schiedsrichter-Experte Lutz Wagner: alles korrektSchiedsrichter-Experte Lutz Wagner urteilte entsprechend bei Amazon Prime: „Der linke Arm geht raus und vergrößert die Abwehrfläche. Aus meiner Sicht ist es durchaus ein strafbares Handspiel, weil die Körperfläche verbreitert wird. Nach diesen Bildern eine korrekte Entscheidung.“ Die vorherige Hüftberührung habe „keine Rolle gespielt“.

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Der Formel-1-Weltmeister 2026?: Antonelli ein bisschen wie Vettel: Typ Lausbub, aber eiskalt

Kimi Antonelli, 19 Jahre jung. Jüngster WM-Spitzenreiter der Formel 1. Er wird schon mit den ganz Großen verglichen. Das allerdings fuchst seinen Boss.Die Reise nach Miami trat der jüngste Formel-1-Spitzenreiter mit der ganzen Familie an: Mama, Papa und die Schwester kamen mit. Gemeinsame Fotos wie aus einem Urlaubs-Flieger inklusive. "Alle zusammen", schrieb Vater Marco Antonelli dazu, versehen mit drei roten Herzen. So sind sie, die Antonellis, die die Formel 1 gerade erobern. Als Mama Veronica im TV den mittlerweile schon weltberühmten Sohn Kimi Antonelli nach dessen ersten Rennsieg in der Formel 1 weinen sah, kamen auch ihr die Tränen. Schwester Maggie begleitet den italienischen Mercedes-Piloten, der im vergangenen Jahr in Florida zur Sprint-Pole raste, ohnehin immer wieder mal im Fahrerlager. Der, der Kimi Antonelli immer wieder erdetUnd Vater Marco, selbst einst Rennfahrer (Tourenwagen und GT) sowie Rennstallbesitzer, ist die wichtigste Vertrauensperson, der Ratgeber schlechthin, und wie der Filius mit einem Grinsen betont: "Jemand, der mich bei jeder Gelegenheit auf dem Boden hält." So ein bisschen erinnert Andrea Kimi Antonelli, wie sein voller Name lautet, irgendwie auch an Sebastian Vettel. Es ist diese Unbekümmertheit, das Lausbubenhafte. So wie Vettel, als dieser 2007 seine ersten Schritte in der Formel 1 machte, wirkt auch Antonelli manchmal auch noch wie ein Schüler, der bei einem Preisausschreiben einen Tag in der Formel 1 gewonnen hat.Aber auch das haben beide gemeinsam: Hinterm Steuer sind sie eiskalt, Antonelli für sein junges Alter schon ziemlich gnadenlos und immer die Grenzen auslotend. "Ich fahre, um zu gewinnen. Ich will Rennen gewinnen und Meisterschaften. Das ist mein Ziel", sagt Antonelli. Als jüngster Polesetter hat der Teenager aus Bologna den ehemaligen Serien-Weltmeister aus Deutschland schon abgelöst. Jünger an der Spitze der Formel 1 war keinerVor der Wiederaufnahme des Rennbetriebs nach der wochenlangen Zwangspause durch den Iran-Krieg und der Absage der Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien führt Antonelli die WM-Wertung an. Mit 19 Jahren. Jünger war keiner in mittlerweile über 75 Jahren Formel 1. Kein Wunder, dass Italien schon schwärmt und träumt. "Kimi Antonelli und der Club der acht Legenden: von Senna bis Schumacher – Das frühreife Talent der Auserwählten", titelte jüngst erst der "Corriere della Sera": "Ascari, Vettel, Verstappen und viele mehr: Kimi scheint genau aus dem gleichen Holz geschnitzt zu sein – dem der Spitzenfahrer."Vor Antonelli hatte die Formel 1 zwei Siege eines italienischen Piloten nacheinander durch Alberto Ascari erlebt. Lange her! Es war 1953, als Ascari auf seinem Weg zum zweiten WM-Titel war.Der Vergleich mit den Sennas und SchumachersMit seinem Sieg zuletzt in Japan hatte Antonelli die Führung von seinem britischen Mercedes-Teamkollegen George Russell erobert. Bis dahin war Lewis Hamilton, dessen Cockpit Antonelli bei den Silberpfeilen bekommen hatte, der jüngste WM-Spitzenreiter gewesen. 2007 hatte der mittlerweile 41 Jahre alte Ferrari-Pilot den Rekord im Alter von 22 Jahren und 126 Tagen aufgestellt.Es sind große Namen, mit denen Antonelli bereits verglichen wird. Das gefällt seinem größten Förderer nicht wirklich. "Natürlich will in Italien jeder über die Weltmeisterschaften sprechen, und es kommen Vergleiche mit Senna auf, was ich nicht gerne lese", betont Toto Wolff. Der 54 Jahre alte Mercedes-Teamchef schenkte Antonelli damals das Vertrauen und gab ihm das Cockpit von Hamilton. Eine Bürde, die allein schon schwer genug wog. Dass Antonelli aber auch noch Sehnsüchte seiner Heimat mit sich trägt, macht es für ihn nicht leichter. "Ich möchte nicht zu viel Wert auf Erwartungen und den Druck legen", sagt er aber: "Um ehrlich zu sein, spüre ich denselben Druck wie zu Beginn der Saison." So reden Routiniers. Er hat auch schon früh gelernt, mit all dem umzugehen. Antonelli durchlief die Kaderschmiede der Silberpfeile. 2018 ging es los, er war gerade mal 12 Jahre alt. Zur Ausbildung gehört ein Rundumpaket, darunter auch Ernährung, körperliches und mentales Training. Alles in Absprache auch mit den Eltern.Die Schule der Formel-1-Stars"Wenn wir einen Nachwuchsfahrer unter Vertrag nehmen, übernehmen wir eine Verantwortung für sein Leben und seine Karriere. Da lastet mehr Druck auf uns als auf ihm", sagte Gwen Lagrue, Leiter des Mercedes-Nachwuchsprogramms, einmal. Und dann kam 2024 dieser Anruf per Video: Der Chef war dran, Antonelli bei seiner Familie. "Es geht um dich, Kimi", sagte Wolff: "Du bist Mercedes-Formel-1-Fahrer im kommenden Jahr. Du fährst gegen die besten Fahrer der Welt." Wenn das mal kein Druck ist. Allerdings ist Wolff der, der genau weiß, wie er mit dem jungen Italiener umgehen muss. Als Antonelli, beim Auftakt in Melbourne einen heftigen Crash verursachte, nahm der Österreicher ihn geradezu väterlich in den Arm. Fast den Tränen nahe suchte Antonelli mit Wolff nach Erklärungen und meinte: "Ich war so zuversichtlich." Und was entgegnete Wolff? "Bewahre dir diese Zuversicht."

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Eishockey: Doppelpack Draisaitl: Oilers erzwingen sechstes Spiel in NHL

Mit dem Rücken zur Wand vermeiden die Edmonton Oilers das frühe Aus in den Playoffs. Der Vorjahresfinalist führt nach elf Minuten schon 3:0, Leon Draisaitl hat entscheidenden Anteil.Ein Blitzstart und zwei Tore von Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers vor einem frühen Playoff-Aus in der NHL bewahrt. Gegen die Anaheim Ducks holte das kanadische Team nach zuletzt drei Niederlagen in Serie zu Hause ein 4:1. Schon in der elften Minute erzielte Draisaitl dabei das 3:0 für Edmonton, im zweiten Drittel gelang ihm zudem der Treffer zum 4:1. Als Vorlagengeber war jeweils Connor McDavid beteiligt, dessen Einsatz wegen einer Verletzung bis kurz vor Spielbeginn fraglich gewesen war. Die Oilers müssen nun in der deutschen Nacht zu Freitag auch in Anaheim südlich von Los Angeles gewinnen, um weiter eine Chance auf die nächste Runde in den Stanley-Cup-Playoffs zu haben. In den vergangenen zwei Jahren war Edmonton jeweils ins Finale gekommen, hatte dort aber in beiden Fällen die Serie gegen die Florida Panthers verloren. Draisaitl hat den Stanley Cup noch nie gewonnen.Sturms Bruins verhindern ebenfalls das frühe AusIn Buffalo verhinderten auch die Boston Bruins von Ex-Bundestrainer Marco Sturm das Erstrunden-Aus in den Playoffs. Nach Verlängerung gewannen die Gäste gegen die Sabres 2:1. Nationalspieler Lukas Reichel stand dabei nicht im Kader der Bruins.

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Internationale Pressestimmen: „Neun Tore und einige unvergessliche Momente, doch Paris wird es bereuen“

Der FC Bayern verliert sein Halbfinal-Hinspiel in der Champions League bei PSG mit 4:5. Die internationale Presse bejubelt ein atemloses Spektakel.Es könnte ein Spiel gewesen sein, das in die Geschichtsbücher eingeht: Mit 5:4 gewinnt Paris Saint-Germain im Hinspiel des Champions League-Halbfinals gegen den FC Bayern. Sogar PSG-Trainer Luis Enrique schwärmte, es sei das beste Spiel gewesen, das er als Übungsleiter erlebt habe. Und ähnlich sahen das auch die Experten der Medien. Die internationale Presseschau:Frankreich„L'Équipe“: „Der Schock kippt ins Irrationale. (...) Nach einer zehnminütigen Abtastphase lieferten sich PSG und Bayern München einen Schlagabtausch, der sich zu einem mitreißenden Kampf von erstaunlicher Intensität und technischer Klasse entwickelte.“ „Le Parisien“: „Die Pariser gewinnen in einem völlig verrückten Spiel.“ „Le Monde“: „Paris geht als Sieger aus einem epischen Halbfinal-Hinspiel im Prinzenpark hervor. Der erste Akt des Spitzenspiels zwischen Luis Enriques Mannschaft, dem amtierenden Champions-League-Sieger, und den Bayern, einem der besten Teams Europas, erfüllte am Dienstag alle Erwartungen mit neun Toren.“„RMC“: „Neun Tore und einige unvergessliche Momente, doch Paris wird es bereuen. Der Prinzenpark war Schauplatz eines der besten Spiele des Jahres, eines der großartigsten in der Geschichte der Champions League.“Spanien„Marca“: „Das Duell wurde als Finale vor dem Finale angekündigt und hielt, was es versprach. PSG und Bayern boten ein Spiel, wie man es in dieser Saison – oder seit langem – noch nie gesehen hatte.“„AS“: „Eine Ode an den Fußball, die zugunsten von PSG ausging. Neun Tore in einer historischen Nacht, die ein Rückspiel verspricht, das man nicht verpassen darf. Alle Stars glänzten unter dem Pariser Nachthimmel.“„Mundo Deportivo“: „PSG und Bayern schaffen ein Fußballmeisterwerk.“ England„Sun“: „Vorteil PSG, aber Bayern ist definitiv noch im Rennen! Es kann wirklich in beide Richtungen gehen, und ich glaube nicht, dass irgendjemand das Rückspiel abwarten kann!“„Daily Mail“: „Wow, einfach wow. Wunderbar. Verrückt. Großartig. Albern. Besonders. Unerbittlich. (...) PSG gewinnt knapp einen historischen Neun-Tore-Thriller in Paris, aber das erzählt nicht einmal die halbe Geschichte.“„Telegraph“: „Ein Schlagabtausch zwischen zwei Mannschaften mit unwiderstehlichen Ansammlungen an Talent. Neun Tore wurden erzielt, und weiteres Gewicht wurde dem Argument verliehen, dass dies ein großartiges Finale gewesen wäre.“Italien„Gazetta dello Sport“: „PSG und Bayern, ihr seid der Wahnsinn! Magische Momente, Pfostentreffer und neun Tore im Spiel des Jahres.“„Corriere dello Sport“: „Eines der spektakulärsten Champions-League-Spiele der Geschichte.“„Tuttosport“: „Ein Spiel, das in die Geschichte der Champions League eingehen wird: ein Halbfinale mit neun Toren und unzähligen weiteren großartigen Spielzügen. PSG besiegte Bayern München mit 5:4 und sorgte damit für ein völlig offenes Rückspiel.“

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Champions League: Von diesem Spiel werden Sie noch Ihren Enkeln erzählen

Es war das torreichste Halbfinale der Champions-League-Geschichte. Ein rasanter Schlagabtausch – und für den gesperrten Bayern-Trainer Vincent Kompany dennoch „eine Katastrophe“.

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Fußball: Nach Kritik: FIFA erhöht Prämien für WM

Schwankender Dollarkurs, unterschiedliche Besteuerung und nur etwas höhere Prämien: Die Finanzen sorgten für Unmut bei den Teilnehmern an der Fußball-WM. Nun reagiert die FIFA.Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Prämien für die Weltmeisterschaft im Sommer nach Kritik aus Deutschland und von weiteren Turnierteilnehmern erhöht. Insgesamt werden 871 Millionen US-Dollar (744 Millionen Euro) an die 48 Teams ausgeschüttet, wie der FIFA-Council bei seiner Sitzung in Vancouver entschied. Zuvor hatte die FIFA 727 Millionen vorgesehen. Fix planen können die Teilnehmer und damit auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit 10 Millionen US-Dollar Startgeld (zuvor 9 Millionen) und 2,5 Millionen Dollar für die Vorbereitungskosten (zuvor 1,5 Millionen). Infantino spricht von finanziell stabilster Position der GeschichteDie FIFA begründete die Erhöhung 44 Tage vor dem Eröffnungsspiel mit dem kommerziellen Erfolg des Turniers. Die FIFA sei "stolz darauf, sich in der finanziell stabilsten Position ihrer Geschichte zu befinden, was es uns ermöglicht, all unseren Mitgliedsverbänden auf beispiellose Weise zu helfen. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Ressourcen der FIFA wieder in den Sport reinvestiert werden", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino laut einer Mitteilung.Änderungen an den Preisgeldern kommunizierte die FIFA nach der Sitzung keine. Die Rekordsumme von 50 Millionen US-Dollar für den neuen Weltmeister hatte der Weltverband nach dem Council-Meeting im Dezember bekanntgegeben. Was dem DFB Unbehagen bereiteteZuvor hatte auch der DFB die WM-Prämienregelungen als unzureichend kritisiert. Zwar war der Gesamttopf so prall gefüllt wie noch nie. Am Turnier in den USA, Mexiko und Kanada nehmen vom 11. Juni an allerdings 16 Teams mehr als noch beim vergangenen Turnier 2022 in Katar teil. Für die meisten Mannschaften hätte es im Vergleich zur Katar-WM nur etwas höhere Prämien gegeben.Verschärft wird die finanzielle Unsicherheit durch den schwankenden Dollarkurs und die unterschiedliche Besteuerung der Gewinne in verschiedenen US-Bundesstaaten. Diese bereite dem DFB "wirklich Unbehagen", hatte Geschäftsführer Andreas Rettig vor der Erhöhung der Prämien gesagt.

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Tennisturnier in Madrid: 1:22 Uhr: Zverevs Nachtschicht endet mit Viertelfinal-Einzug

Der deutsche Tennisstar spielt erst ganz spät sein Achtelfinale in Madrid - und muss dann auch noch über die volle Distanz. Nach einem kleinen Wutausbruch holt er sich den Sieg.Tennisstar Alexander Zverev hat in einer Nachschicht das Viertelfinale beim Masters-1000-Turnier in Madrid erreicht. Der 29-Jährige setzte sich im Achtelfinale gegen den Tschechien Jakub Mensik (20) mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:3 durch. Der Sieg des Weltranglistendritten stand aufgrund der späten Ansetzung und Spieldauer von 2:18 Stunden erst um 1:22 Uhr fest. "Ich bin definitiv glücklich mit dem Match und dem Sieg", sagte Zverev.Im Kampf ums Halbfinal-Ticket trifft der Weltranglistendritte auf den Italiener Flavio Cobolli, der Zverev im Halbfinale von München kürzlich besiegt hatte. Zverev steht zum sechsten Mal beim Sandplatzturnier der spanischen Hauptstadt in der Runde der besten Acht. Bayern-Fan Zverev hatte gehofft, dass sich das im Stadion Manolo Santana vor ihm angesetzte Frauen-Match zwischen Aryna Sabalenka und Hailey Baptiste in die Länge zieht, damit er womöglich doch noch etwas vom Champions-League-Kracher der Münchner bei Paris St. Germain mitbekommen könne. Die Weltranglistenerste Sabalenka aus Belarus und die US-Amerikanerin taten ihm den Gefallen, erst nach 2:30 Stunden stand Baptistes Überraschungssieg nach drei Sätzen fest. Der Schläger fliegt, das Handtuch muss herDanach durfte Zverev auf den Platz - und überzeugte im ersten Satz komplett. Doch im zweiten Durchgang war Mensik der etwas bessere Spieler, Zverev dagegen streute vermehrt Fehler ein. Beim Stand von 1:2 im dritten Satz feuerte Zverev aus Frust seinen Schläger zu Boden, kurz darauf musste er sich mit dem Handtuch Sand aus den Augen wischen. Doch Zverev kämpfte und holte sich schließlich mit dem ersten Matchball den Sieg. Körperliche Einschränkungen waren Zverev zumindest äußerlich nicht anzumerken. Tags zuvor hatte der Olympiasieger von 2021 nach dem gewonnenen Match gegen den Franzosen Terence Atmane über physische Probleme im zweiten Satz berichtet, ohne diese konkret zu benennen.Zverev ist neben dem italienischen Weltranglistenersten Jannik Sinner der größte Titelkandidat beim mit rund 8,2 Millionen US-Dollar dotierten Turnier, das als Fingerzeig für den Sandplatz-Klassiker French Open ab dem 24. Mai gilt. Sinner gegen Spaniens "Diamanten"Sinner zog durch ein 6:2, 7:5 gegen den Briten Cameron Norrie ins Viertelfinale ein. Dort wartet ein hochinteressanter Gegner auf den Südtiroler: Der erst 19-jährige Rafael Jodar setzte seinen Erfolgslauf durch ein 7:5, 6:0 gegen den Tschechen Vit Kopriva fort. Schon beim ATP-Turnier in Barcelona war der Spanier Jodar bis ins Halbfinale gestürmt und dort erst am späteren Sieger Arthur Fils aus Frankreich gescheitert. "Was für ein Talent!!!", schwärmte jüngst Tennis-Ikone Boris Becker auf der Plattform X. Spanien habe "einen weiteren Diamanten" im Tennis. Laut Datenanbieter haben beim Turnier im Madrid seit der Premiere 2002 erst drei Spanier als Teenager das Viertelfinale erreicht: Der 22-malige Grand-Slam-Turniersieger Rafael Nadal und der aktuelle Weltranglistenzweite Carlos Alcaraz, der bei der diesjährigen Ausgabe verletzt fehlt.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·