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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Fußball in England: Wirtz fällt mit Rückenproblemen aus - Liverpool gewinnt 1:0

Florian Wirtz wird bei Nottingham Forest wegen Beschwerden kurzfristig aus der Startelf des FC Liverpool gestrichen. Seine Kollegen gewinnen ohne ihn. Sein Coach gibt anschließend leichte Entwarnung.Florian Wirtz ist in der englischen Premier League kurzfristig ausgefallen. Der Fußball-Nationalspieler klagte beim Aufwärmen zum Spiel bei Nottingham Forest über Rückenbeschwerden und wurde in der Startelf durch Curtis Jones ersetzt. Ohne Wirtz kamen die Reds nach einer kuriosen Schlussphase dank des Argentiniers Alexis Mac Allister zu einem späten und glücklichen 1:0 (0:0)-Sieg.Vorsichtige Entwarnung bezüglich WirtzLiverpool-Coach Arne Slot gab anschließend Entwarnung bezüglich Wirtz. "Wir gehen nicht davon aus, dass es besonders ernst ist", sagte er, "aber er hat seinen Rücken beim Aufwärmen zu sehr gespürt, um spielen zu können. Er war nicht in der Lage, 100 Prozent zu geben, nicht mal annähernd."Slot äußerte sich zuversichtlich, dass Wirtz bis zum kommenden Premier-League-Spiel am Samstag gegen West Ham United wieder fit ist. "Wir hoffen und erwarten, dass er nächste Woche wieder bei uns ist", so der Trainer. "Aber man weiß nie, wie sich die Dinge entwickeln."Mac Allister lässt Liverpool spät jubelnMatchwinner in Nottingham war Mac Allister. Er staubte in der siebten Minute der Nachspielzeit ab, nachdem der deutsche Nottingham-Torwart Stefan Ortega Moreno einen Schuss von Virgil van Dijk noch abgewehrt hatte. Wegen einer vermeintlichen Abseitsposition wurde der Treffer zunächst minutenlang vom Videoassistenten überprüft.Zuvor hatte sich Englands Fußballmeister lange schwergetan. Immer wieder musste Torhüter Alisson gegen die starken Gastgeber, bei denen der neue Trainer Vitor Pereira erstmals an der Seitenlinie stand, retten. Hingegen blieb die Elf um Stürmerstar Mohamed Salah ideenlos und wurde erst in der Schlussphase gefährlich.Wirtz schon bald in der DFB-Elf gefragtIm kommenden Monat stehen die ersten Länderspiele der Nationalmannschaft im WM-Jahr an. Bundestrainer Julian Nagelsmann nominiert den Kader für die Tests am 27. März in Basel gegen die Schweiz und drei Tage später in Stuttgart gegen Ghana am 19. März. Wirtz ist dafür eigentlich fest eingeplant.

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Olympia-Helden: Die Winterspiele sind vorbei – das sind die deutschen Medaillengewinner

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 haben die deutschen Athleten alles gegeben. Diese Sportler haben sich den Traum erfüllt und es aufs Siegertreppchen geschafft.Bei den Olympischen Winterspielen eine Medaille zu holen, ist der Traum eines jeden Wintersportlers. Auch die deutschen Athleten durften sich Hoffnungen auf Podestplätze machen. Im Bob, Rodeln und Skeleton gehörten die Deutschen zu den Favoriten, aber auch in anderen Disziplinen schienen Top-Platzierungen möglich. Skispringer Philipp Raimund gelang mit seinem Überraschungssieg einer der größten Coups. Die diesjährigen Medaillen sind allerdings nur mit Vorsicht zu genießen. Einmal zu überschwänglich gejubelt, schon sind sie kaputt. Gleich mehrere Athleten mussten erleben, wie sich ihre Medaille vom Halsband löste. Die Skiläuferin Breezy Johnson, Langläuferin Ebba Andersson und Biathlet Justus Strelow gehören zu den Unglücklichen mit den zerlegten Medaillen. Der Veranstalter spricht von einem Materialproblem. Zwist um marode Olympia-Medaillen Und auch der jeweilige Wert der Medaillen unterscheidet sich stark. Die Goldmedaille aus Feinsilber und Feingold hat in etwa einen Materialwert von 1800 Euro, die Silbermedaille aus Feinsilber kommt auf etwa 1000 Euro. Für eine Bronze-Medaille aus Kupfer bekäme man mancherorts allerdings nicht einmal mehr einen Kaffee im Tausch – sie ist nur etwa vier Euro wert.Und trotzdem wollen Top-Athleten aus aller Welt nichts lieber, als eine dieser glänzenden Scheiben in den Händen halten. Und vielen deutschen Sportlern und Teams war dieses Glück beschert: Acht Goldmedaillen sammelten sie für Deutschland ein, zehn Mal Silber und acht Mal Bronze. Alle deutschen Sport-Helden sehen Sie in unserer Fotostrecke.

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DFB-Pokal-Auslosung: Diese Begegnungen gibt es im Halbfinale – ein Kracher-Duell dabei

Die Halbfinal-Begegnungen des DFB-Pokals stehen fest. Im Lostopf waren die Bundesligisten FC Bayern, Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart und SC Freiburg. Was die Auslosung ergeben hat.Der FC Bayern München muss auf dem Weg ins Endspiel des DFB-Pokals sein Halbfinale auswärts bestreiten. Der Fußball-Rekordpokalsieger tritt bei Bayer Leverkusen an – ein Pokal-Kracher. Im anderen Halbfinale empfängt Titelverteidiger VfB Stuttgart den SC Freiburg zum Baden-Württemberg-Duell. Das ergab die Auslosung durch Rodel-Olympiasieger Max Langenhan im ZDF.Wann findet das DFB-Pokal-Halbfinale statt?Die Halbfinalspiele werden am 21. und 22. April ausgetragen, die genaue Terminierung steht bislang nicht fest. Am 23. Mai findet das Finale in Berlin statt.Die Münchner wollen erstmals seit 2020 (4:2 gegen Leverkusen) wieder ins Endspiel einziehen. Für Stuttgart (2025/4:2 gegen Bielefeld), Leverkusen (2024/1:0 gegen Kaiserslautern) und Freiburg (2022/2:4 i.E. gegen RB Leipzig) liegt der bislang letzte Final-Einzug noch nicht so lange zurück.

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Fußball-Bundesliga: Köln-Fan nach medizinischem Notfall gestorben

Beim Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim blieb es im Kölner Stadion verhältnismäßig still. Der Grund: Ein medizinischer Notfall. Nun gibt es traurige Gewissheit.Ein Fan des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln ist gestorben, nachdem er beim Ligaspiel gegen die TSG Hoffenheim reanimiert und in eine Klinik gebracht werden musste. Das berichteten die „Bild“-Zeitung und der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Sonntag übereinstimmend.Den Medienberichten zufolge war der 90-Jährige in einem Treppenhaus des Tribünenbereichs gestürzt. Die folgende Reanimation war demnach erfolgreich, doch der Mann verstarb später im Krankenhaus. Sein Zustand war zuvor bereits als „kritisch“ beschrieben worden, heißt es.Die Zuschauer, vor allem die Kölner Ultra-Szene, hatten aufgrund des medizinischen Notfalls weitestgehend auf lautstarke Unterstützung verzichtet. Lediglich bei Toren oder gefährlichen Szenen waren die Menschen auf den Rängen deutlich zu hören.Köln-Spieler reagiert betroffen, Trainer-Aussage irritiertDas 2:2-Unentschieden gegen den Tabellendritten TSG Hoffenheim hätte unter normalen Umständen für Freude bei den Kölnern gesorgt, die noch um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga kämpfen.„Es war ein komisches Spiel. Die Stimmung war zurecht nicht da. Man sieht, wie schnell das Leben in einem kritischen Zustand sein kann“, sagte FC-Spieler Tom Krauß nach Abpfiff. „Normal ist das hier ein Hexenkessel. Da fragt man sich dann schon nach 20 bis 25 Minuten, was ist hier los? Ich habe mich dann beim Co-Trainer erkundigt, was passiert ist.“ Außerdem fügte er hinzu: „Den Punkt haben wir für den Fan geholt!“Der Kölner Trainer Lukas Kwasniok deutete hingegen seine Unzufriedenheit mit dem Verhalten der Fans an: „Für uns ist es natürlich schade, weil das Heimspiel dann nicht mehr so einen Vorteil darstellt, wie es mit dem Support der Südkurve der Fall ist.“ Das habe die Mannschaft bereits zuvor erleben müssen. Bei Auswärtsspielen sei es mal vorgekommen, dass Fans nicht dabei waren, und bei Heimspielen sei die Unterstützung manchmal nicht so gewesen, wie man sie sich erhofft habe.Zugleich, so Kwasniok, habe man Verständnis für die Themen abseits des Fußballs. Der Kölner Coach bezeichnete den Vorfall im Stadion als „zwiegespaltenes Thema“, dessen Besprechung zu lange dauern würde. Zur Fan-Unterstützung könne er eine „Grundsatzrede“ wie Bayerns Trainer Vincent Kompany halten. Kompany hatte auf einer Pressekonferenz einen zwölfminütigen Monolog zum erneuten Rassismus-Vorfall um den Real-Madrid-Spieler Vinícius Júnior gehalten.Weitere Quelle: „Spiegel“

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Olympische Winterspiele: Wechselfehler im Langlauf: "Für die Geschichtsbücher"

Viel kurioser hätte die Olympia-Karriere von Katharina Hennig Dotzler nicht enden können. Eine Russin läuft versehentlich mit ihren Skiern weg. Wie reagiert die einzige deutsche Starterin?Katharina Hennig Dotzler konnte nach dem wohl verrücktesten Rennen ihrer Langlauf-Karriere schnell wieder lachen. Dass sie Opfer des unfreiwilligen Ski-Diebstahls der Russin Darija Neprjajeva geworden war, machte sie nicht nachhaltig böse."Es war irgendwie bezeichnend, so wie ein Sportlerleben ist: Es gibt Aufs und Abs, wo man mit zurechtkommen muss und wo man einen kühlen Kopf bewahren muss. Und genauso war dieses Rennen heute", sagte die 29-Jährige nach dem letzten Olympia-Wettbewerb ihrer Laufbahn.Hennig Dotzler: "Sie hat sich bei mir entschuldigt"Bei der Winterspiele-Premiere des 50-Kilometer-Rennens für Frauen hatte die unter neutraler Flagge startende Neprjajeva beim Skiwechsel versehentlich Hennig Dotzlers Ski genommen. "Ich habe erst im Ziel richtig erfahren, was passiert ist", erklärte die Sächsin. Noch im Zielbereich erklärte Neprjajeva in der Sonne von Tesero gestenreich ihren Fauxpas."Sie hat sich bei mir entschuldigt. Sie war ganz durcheinander", schilderte die neuntplatzierte Hennig Dotzler. Neprjajeva beendete das Rennen nach ihr und wurde später disqualifiziert."Das tut mir ehrlich gesagt auch ein bisschen leid, weil das macht ja keiner mit Absicht", sagte die Deutsche, die aber auch Verständnis für die Entscheidung hatte. "Wenn man das nicht sanktioniert, dann haben wir wilden Westen hier. Da kann ja jeder irgendeinen Ski nehmen, wo er meint, der geht jetzt gut."Schlickenrieders Vergleich mit der Formel 1Wie seine Athletin war auch Teamchef Peter Schlickenrieder nach dem letzten Langlaufrennen dieser Winterspiele, das die Schwedin Ebba Andersson mit mehr als zwei Minuten Vorsprung vor Silbergewinnerin Heidi Weng aus Norwegen gewann, nicht sauer. "Das sind die Geschichten, die oftmals mehr wiegen als eine Medaille. Das wirst du dein Leben nicht vergessen", sagte der 56-Jährige. "Das ist was für die Geschichtsbücher, für die Enkelkinder."Im Rennen über 50 Kilometer ist es üblich, dass die Sportlerinnen die Skier zwischendurch wechseln. So machte es auch Neprjajeva, nutzte aber die falsche Wechselbox und griff daher zum falschen Material. "Das ist, wie wenn man bei der Formel 1 in die falsche Boxengasse fährt, wenn der Ferrari beim McLaren reinfährt", sagte Schlickenrieder.Techniker "bereits in der Mittagspause"Die deutschen Skitechniker bemühten sich um schnellen Ersatz. "Zu diesem Zeitpunkt war das Technikerteam bereits in der Mittagspause, der Wachstruck war im Prinzip heruntergefahren. Wir mussten also alles wieder hochfahren, einen halben Truck neu aufbauen", sagte Cheftechniker Lukas Ernst. Es klappte. Rund 20 Kilometer vor dem Ende des Rennens konnte Hennig Dotzler ihre Skier wechseln.Der kuriose Fehler überlagerte die Diskussion um die Sinnhaftigkeit des neuen Wettkampf-Formats für Frauen bei Winterspielen, das das 30-Kilometer-Rennen abgelöst hat. Tags zuvor hatte sich Hennig Dotzler noch deutlich gegen die Neuerung ausgesprochen."Diese ganzen Strecken-Anpassungen: Das hat für mich nichts mit Gleichberechtigung zu tun", hatte sie gesagt. Die Olympiasiegerin im Team Sprint von 2022 ergänzte: "Wir Frauen haben einen anderen Körper. Die Biologie ist eine andere. Da fühle ich mich auch nicht diskriminiert. Das ist halt einfach so. Wir haben halt andere Stärken. Deswegen finde ich, muss eine Frau nicht 50 Kilometer laufen."Bilanz: Einmal Bronze für deutsches Langlauf-TeamFür das deutsche Langlauf-Team steht am Ende ein Podestplatz in der Olympia-Bilanz von Italien. Laura Gimmler und Coletta Rydzek sicherten sich Bronze im Team Sprint. Bei den Winterspielen vor vier Jahren in China hatte es nicht nur Gold in dieser Disziplin, sondern auch Silber in der Frauen-Staffel gegeben. An beiden Medaillen war Victoria Carl beteiligt gewesen. Die 30-Jährige ist wegen einer positiven Dopingprobe gesperrt.

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Olympia-News: Johannes Lochner gewinnt Gold im Viererbob – auch Silber geht an Deutschland

Für Johannes Lochner gibt es ein Happy End, der "ewige Zweite" aus Bayern erfüllte sich in Norditalien gleich zweimal den Traum von der Goldmedaille. Alles zu Olympia 2026 im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Zu viele vierte Plätze: "Das schmerzt": Die Bilanz des deutschen Olympia-Teams

"Irgendwo zwischen Drama und Tragödie": Das Olympia-Fazit des deutschen Teams wird durch die Trauer über viele knapp verpasste Medaillen belastet. Nur auf den Eiskanal ist noch Verlass.Auf diese Sammlung von Holz und Blech hätte der Chef des deutschen Olympia-Teams sehr gern verzichtet. Immer wieder vierte Plätze statt Edelmetall für den Medaillenspiegel, das trübte die Bilanz von Olaf Tabor bei den Winterspielen in Italien. Diplomatisch mit "Freude, Stolz und einer kleinen Prise Ernüchterung" beschrieb der Leistungssport-Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbunds seine Gefühlswelt zum Ende der Wettbewerbe, bei denen die bislang größte DOSB-Delegation ihr Ziel in der Nationenwertung verpasst hat.Als das arg gerupfte Biathlon-Team dem traurigen Philipp Horn für Platz vier im Männer-Massenstart eine selbstgebastelte Plakette aus Pappe mit der Aufschrift "Sieger der Herzen" umhängte, wirkte das wie ein Symbolbild für die deutschen Olympia-Tage. "Das schmerzt deswegen, weil es irgendwo zwischen Drama und Tragödie abgelaufen ist", sagte Chef de Mission Tabor zur schwarzen Serie knapp geplatzter Medaillenträume.So reichte es nicht für die Top Drei im Länder-Klassement, wie es der DOSB vorgegeben hatte. Mehr noch als vor vier Jahren in Peking dominierte Norwegen an der Spitze, neben den USA und den Niederländern räumte berauscht vom Heimvorteil auch Gastgeber Italien kräftig ab. Es sei festzustellen, dass andere Top-Nationen "mit ihrem Medaillenpotenzial offenbar sorgsamer umgehen und da, wo es Chancen gibt, diese öfter in Edelmetall ummünzen", sagte Tabor.Neureuther: Situation ist alarmierendAls mildernden Umstand macht die deutsche Teamführung geltend, dass die Zahl der Medaillen wie erhofft das Niveau der Corona-Spiele von Peking erreichte. Aber: Es gab deutlich weniger Gold, und mehr denn je musste sich das deutsche Team auf den Eiskanal verlassen. Fast drei Viertel der Medaillen trugen Rodler, Skeleton-Fahrer und Bobpiloten im Cortina Sliding Centre zur Ausbeute bei. In China 2022 waren es 16 von 27 gewesen."Wenn man den Eiskanal mal ausgrenzt und den Medaillenspiegel betrachtet, dann spielen wir international einfach keine Rolle mehr", urteilte ARD-Experte Felix Neureuther und bezeichnete die Situation des deutschen Leistungssports als "alarmierend". Eiskanal "unser Rückgrat im Winter"Der Chef de Mission sieht es weniger dramatisch. "Es ist eine beruhigende Nachricht, dass wir eine Domäne haben mit der Eisbahn", sagte Tabor. Schließlich holten die Niederländer ihre 20 Medaillen ausschließlich im Eisschnelllauf und Shorttrack, die Franzosen konnten sich vor allem auf ihre Biathleten verlassen. Der Eiskanal sei eben "unser Rückgrat im Winter", sagte Tabor. Julia Taubitz und Max Langenhan eroberten Einzel-Gold im Rodeln und verhalfen in der Staffel den Doppelsitzern Tobias Wendl und Tobias Arlt zum siebten Olympiasieg der Karriere - das ist deutscher Winter-Rekord. Johannes Lochner legte im Bob eindrucksvoll das Image des ewigen Zweiten ab, Laura Nolte triumphierte wie schon in Peking im Zweier-Schlitten.Zukunftshoffnung Emma Aicher, Gold für Maier und RaimundAbseits der Eisrinne hängten nur zwei Deutsche den Rest der Konkurrenz ab: Skispringer Philipp Raimund gewann überraschend von der Normalschanze, Skicrosserin Daniela Maier triumphierte hochverdient. Zweimal nur um wenige Hundertstelsekunden raste der neue Alpin-Star Emma Aicher an Gold vorbei, ihr könnte die Ski-Zukunft gehören. Ansonsten aber hielten sich die Ausreißer nach oben im deutschen Team in engen Grenzen. "Wahrscheinlich ist die Öffentlichkeit nicht wahnsinnig happy mit dem Medaillenspiegel, aber das liegt nicht daran, was unsere Athletinnen und Athleten investiert haben", sagte Olympia-Tourist Jürgen Klopp. Die Fehlschüsse von Biathletin Franziska Preuß, das Slalom-Drama von Lena Dürr, das ernüchternde Viertelfinal-Aus der Eishockey-Cracks um Leon Draisaitl - kaum ein Tag verging ohne große Enttäuschungen. Nach ein paar Wochen Durchschnaufen werde die Aufarbeitung mit den Teilverbänden beginnen, kündigte Spitzenfunktionär Tabor an. Es dürften einige unbequeme Gespräche werden. Einstige Medaillengaranten wie die Biathleten liefern kaum mehr. Die erfolglosen Kombinierer bangen um ihre olympische Zukunft. Die Eisschnellläufer versinken in internen Verbandsquerelen. Nichts zur Medaillenausbeute konnten zudem die Snowboarderinnen und Snowboarder, die Eishockey-Teams, die Curler und die Olympia-Debütanten beim Skibergsteigen beitragen. Deutsche Shorttracker waren gar nicht erst qualifiziert. "Wir haben in Deutschland nicht mehr die erforderlichen Strukturen, um international erfolgreich zu sein", warnte Ex-Skirennfahrer Neureuther. Weiter Streit um SportfördergesetzWie schon nach den Sommerspielen in Paris, als die DOSB-Spitze auf Platz zehn des Medaillenspiegels den schwächsten Ertrag seit der Wiedervereinigung bilanzieren musste, richten sich die Hoffnungen auf die seit langem stockende Spitzensportreform. Eine unabhängige Agentur soll künftig über die Verteilung der Steuer-Millionen und die Strukturen im deutschen Spitzensport entscheiden und ihn so effizienter und international wieder wettbewerbsfähiger machen. Doch hinter den Kulissen kommt das Gesetzvorhaben nur langsam voran. Politik und Sport streiten um Posten und Machtverteilung. Offen ist, ob der Bundestag das Gesetz wie eigentlich geplant noch vor der Sommerpause verabschieden wird. Ihre volle Wirkung wird die Reform erst in einigen Jahren entfalten können.Und auch die angestrebte Olympia-Bewerbung, in deren Sog der deutsche Sport auf einen Aufschwung hofft, bleibt vorerst eine Wette auf die Zukunft. Felix Neureuther warnte daher in der "Bild am Sonntag": "Ich kann Ihnen schon jetzt prognostizieren, dass bei den Winterspielen 2030 in Frankreich der nächste Tiefpunkt erreicht wird."

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Nach Gold-Coup: Olympiasiegerin Maier möchte auf das TV-Tanzparkett

Bei den Winterspielen in Italien tanzte Skicrosserin Daniela Maier auf der Piste zu Gold. Jetzt fasst sie eine Teilnahme bei "Let's Dance" ins Auge.Olympiasiegerin Daniela Maier würde sich gern auf dem Fernseh-Tanzparkett versuchen. Sollte es ein Angebot von der RTL-Tanzshow "Let's Dance" geben, würde sie es annehmen, sagte die Goldmedaillen-Gewinnerin im Ski Cross der "Bild am Sonntag" und erklärte: "Ich tanze schon manchmal gern, kann aber nicht wirklich gut klassisch tanzen. Aber das wäre eine coole Herausforderung."Auch einen Auftritt in der Sat.1-Show "Das große Promibacken" kann sich die 29-Jährige gut vorstellen. "Im Dezember gibt es für die ganze Mannschaft immer Plätzchen von mir", sagte Maier.Für sich selbst hat sie nach dem Triumph bei den Winterspielen in Livigno eher kleine Wünsche. "Ich will mir ein neues Handy kaufen, weil meins ein bisschen älter ist. Und ich will mir einen schönen Urlaub gönnen", sagte Maier.

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Olympia-News: Laura Nolte holt bei deutschem Doppelsieg Gold im Zweierbob

Laura Nolte ist zum zweiten Mal Olympiasiegerin im Zweierbob. Deutschland gelingt ein Doppelsieg. Alle News zu den Olympischen Winterspielen im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Fußball-Bundesliga: Wilde Schlussphase: Dortmund rettet Punkt in Leipzig

Dortmund stolpert fast in Leipzig: Nach 15 Spielen ohne Niederlage sieht es nach einem Ende der Serie aus. In der Nachspielzeit rettet der BVB sich aber vor einer Niederlage.Super-Serie gerettet, Bayern-Jagd aber vorerst abgeblasen: Borussia Dortmund hat im Top-Spiel bei RB Leipzig in der Nachspielzeit ein 2:2 (0:2) gerettet. Der BVB liegt nun aber acht Zähler hinter Tabellenführer München. Immerhin baute die Borussia ihre Serie von ungeschlagenen Spielen auf 16 aus: Nur drei Mannschaften (AC Mailand, Fenerbahce Istanbul und Slavia Prag) sind europaweit derzeit besser.Leipzig bleibt Fünfter. Vor 47.800 Fans avancierte Christoph Baumgartner schon in der ersten Halbzeit zum Leipziger Helden. Der Top-Scorer der Sachsen schloss zweimal den nahezu identischen Spielzug ab, sorgte mit Toren in der 20. und 39. Minute für die hochverdiente Halbzeitführung.Leipzig brachte Dortmund zurück ins Spiel, Romulo (50.) unterlief ein Eigentor. In der fünften Minute der Nachspielzeit gelang Fabio Silva der Ausgleich nach Zuspiel von Karim Adeyemi. Dortmund bleibt damit so etwas wie der Aufbaugegner der Leipziger, die in diesem Jahr bisher unterdurchschnittlich in der Leistung und im Punktesammeln waren. Das Remis war das sechste Heimspiel der Sachsen gegen den BVB ohne Niederlage, zuvor hatte es fünf Siege gegeben. Zudem bleibt Niko Kovač im Trainer-Duell mit Ole Werner ohne Sieg.Leipzigs Baumgartner spielt mit BVB-AbwehrIm Vergleich zum souveränen Playoff-Auftritt in der Champions League gegen Atalanta Bergamo am Dienstag nahm BVB-Coach Kovač nur eine Veränderung vor. Anstelle von Julian Brandt agierte der Ex-Leipziger Marcel Sabitzer im offensiven Mittelfeld. Dort setzte der österreichische Nationalspieler zunächst wenig Akzente. Nach acht Minuten musste BVB-Keeper Gregor Kobel zum ersten Mal gegen Romulo eingreifen.Im direkten Konter stürmte plötzlich Maximilian Beier auf das Leipziger Tor zu, scheiterte aber an Maarten Vandevoordt. Der Belgier war für den verletzten Peter Gulacsi zwischen die Pfosten gerückt, er soll den langjährigen Kapitän mittelfristig als Nummer eins ersetzen. „Wir haben Energie auf den Platz gebracht und zwei sehr schöne Tore gemacht“, sagte Gulacsi in der Halbzeit.Zwei nahezu identische Tore über die linke Seite sogar. Zunächst brachte Nicolas Seiwald mit einem präzisen Diagonalball Yan Diomande ins Spiel. Der Shootingstar der Saison tanzte Julian Ryerson aus, brachte den Ball flach in die Mitte, wo der zum kurzen Pfosten gelaufene Baumgartner vollendete. Acht Minuten später wählte Baumgartner denselben Laufweg, doch sein Abschluss ging knapp am langen Pfosten vorbei.Trotz der Ausfälle von Nico Schlotterbeck, Emre Can und Niklas Süle sollte sich die BVB-Abwehr nun auf Baumgartners Laufweg eingestellt haben. Oder auch nicht: In der 37. Minute verfehlte Österreicher am kurzen Pfosten knapp das Tor, zwei Minuten später traf er nach Vorlage von Nationalspieler David Raum zum zweiten Mal – sein zehntes Bundesliga-Tor der Saison.Romulo bringt Dortmund wieder ins SpielNach dem Wechsel kam der BVB prompt zurück ins Spiel – mit Leipziger Hilfe. Nach einer Ecke von Ryerson verlängerte der Leipziger Willi Orban unfreiwillig und Romulo kann sein Kopfball-Eigentor nicht verhindern. Es war allerdings mitnichten so, dass das Tor als Initialzündung für den BVB diente. Auch wenn die Gäste etwas engagierter nach vorn spielten, blieben Großchancen lange Zeit aus.Stattdessen hatte Ridle Baku (73.) das dritte RB-Tor auf dem Fuß. Der Nationalspieler umkurvte Kobel, hatte nur noch das leere BVB-Tor vor sich. Doch der Winkel war bereits zu spitz, Rami Bensebaini klärte problemlos.Als alles schon nach einem Leipziger Sieg aussah, wurde Karim Adeyemi noch einmal steil geschickt. Der Nationalspieler war schneller als Castello Lukeba, legte den Ball flach quer – und Fabio Silva vollendete mühelos am zweiten Pfosten.

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Lockeres Gespräch nach Malheur: Handy-Fauxpas: Gold-Rodler spricht sich mit Kanzler aus

Max Langenhan verpasst bei Olympia die Glückwünsche des Bundeskanzlers Friedrich Merz, weil er einen Anruf wegdrückt. In einem Gespräch hat er sich nun "zehnmal voller Hochachtung entschuldigt".Rodel-Olympiasieger Max Langenhan hat von Bundeskanzler Friedrich Merz volle Absolution für seinen Handy-Fauxpas während der Winterspiele erhalten. "Für ihn war das gar kein Problem. Wir hatten noch einmal Kontakt, das war sehr schön. Ich habe mich zehnmal voller Hochachtung entschuldigt", berichtete Langenhan beim "Ball des Sports" in Frankfurt am Main.Nach seinem Triumph im Einsitzer hatte der 26-Jährige einen Anruf des Regierungschefs, der ihm zur Gold-Fahrt gratulieren wollte, weggedrückt. Weil der Thüringer mit der ihm unbekannten Telefonnummer nichts anfangen konnte und sich just zu der Zeit ein Gratulationsvideo der Reality-Stars Carmen und Robert Geiss ansah, wischte er den Anruf weg. Im Nachhinein habe ihm das "richtig leidgetan", sagte Langenhan.Nummer nun notiert: "Bin aber sicher, dass es nicht seine eigene ist"Mittlerweile hat der zweimalige Olympiasieger, der in Italien auch Gold mit der Mannschaft gewann, die betreffende Telefonnummer gespeichert. "Ich bin mir aber sicher, dass es nicht seine eigene ist. Das wäre ja wild vom Datenschutz her. Ich würde aber ohnehin nicht zurückrufen, denn ich denke, er hat gerade ganz viele wichtige Termine. Die gehen vor", sagte Langenhan.

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Olympische Winterspiele: Laura Nolte bleibt im Zweierbob auf Goldkurs

Laura Nolte greift zu ihrem zweiten Olympiasieg im Zweierbob. Auch Lisa Buckwitz steht vor ihrer ersten Olympia-Medaille als Pilotin. Nur Kaillie Armbruster Humphries kann das noch verhindern.Laura Nolte steht vor ihrer zweiten Medaille bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Doch diesmal soll es Gold werden. Im Zweierbob erhöhte sie mit Anschieberin Deborah Levi ihren Vorsprung vor dem abschließenden vierten Lauf auf 0,35 Sekunden vor Lisa Buckwitz und Neele Schuten. Auf Rang drei liegt die dreimalige Olympiasiegerin Kaillie Armbruster Humphries aus den USA, die mit Jasmine Jones fährt. Ex-Weltmeisterin Kim Kalicki ist mit Talea Prepens noch in Schlagdistanz zu den Medaillen. Die Wiesbadenerin ging bei der Kufenwahl mehr Risiko ein, um sich den Traum von einer Olympia-Medaille noch zu erfüllen. Auf die US-Pilotin und Bronze hat sie nur neun Hundertstelsekunden Rückstand. Nolte, die im Monobob auch lange in Führung war und noch von der US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor mit vier Hundertstelsekunden abgefangen wurde, legte im dritten Lauf mit einer soliden Fahrt die beste Zeit hin. Auch Lisa Buckwitz, die nach ihrem Sensations-Gold 2018 als Anschieberin von Mariama Jamanka erstmals eine Olympia-Medaille als Pilotin holen könnte, zauberte eine saubere Linie ins Eis. Leichte Unsicherheiten zeigte hingegen die routinierte Armbruster Humphries. Die 40-Jährige hatte Probleme beim Einsteigen und ließ somit schon am Start Zeit liegen.

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Fußball-Bundesliga: "Komisches Spiel": Stille im Kölner Stadion nach Fan-Notfall

Im sonst so stimmungsvollen Kölner Stadion ist es nach einem medizinischen Notfall nahezu still. Ein Spieler zeigt sich nach der Partie sichtlich betroffen.Die weitgehende Stille nach einem medizinischen Notfall im Stadion des 1. FC Köln wirkte auch nach Abpfiff noch nach. „Es war ein komisches Spiel, weil die Stimmung zurecht nicht da war. Es ist ein bisschen schwierig, etwas dazu zu sagen. Wir spielen Fußball, aber man sieht auch, wie schnell das Leben auch in einem kritischen Zustand sein kann“, sagte Kölns Tom Krauß nach dem 2:2 gegen die TSG 1899 Hoffenheim.Kölner Fan ins Krankenhaus gebrachtWegen eines Reanimationsfalls im Stadion hatten die Fans ihre Unterstützung kurz nach Anpfiff eingestellt und waren bis zum Abpfiff weitgehend still geblieben. Nur bei gefährlichen Szenen vor dem Tor waren die fast 50.000 Fans vereinzelt zu hören. Wie der FC nach der Partie mitteilte, wurde ein 90-jähriger Fan in sehr kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht. Weitere Informationen zum Gesundheitszustand des Fans habe der Verein nicht, hieß es weiter.„Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein. Aber ich muss ehrlicherweise sagen, das ist dann auch Nebensache, weil man dann auch sieht, dass es auch andere wichtigere Sachen gibt als Fußball“, sagte Krauß sichtlich betroffen. „Ich glaube, jeder weiß, dass in Köln normalerweise ein Hexenkessel ist. Da fragt man sich dann schon nach 20 bis 25 Minuten, was ist hier los?“, erklärte der 24-Jährige. Er habe dann vom Co-Trainer vom Vorfall erfahren.

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23. Bundesliga-Spieltag: FC Bayern macht es gegen Frankfurt unnötig spannend

Der FC Bayern legt im Bundesliga-Fernduell mit dem BVB vor, siegt am Ende aber mit viel Mühe gegen Eintracht Frankfurt. Was sonst noch am 23. Spieltag passierte.Der FC Bayern München hat im Titelrennen der Fußball-Bundesliga vorgelegt. Gegen Eintracht Frankfurt siegten die Münchner am Nachmittag 3:2 (2:0) und bauten den Vorsprung vor dem Dortmunder Abendspiel bei RB Leipzig vorerst auf neun Punkte aus. Am nächsten Samstag kommt es dann in Dortmund zum Gipfeltreffen.Einen Dämpfer im Kampf um die Champions-League-Ränge musste Bayer Leverkusen hinnehmen. Die Werkself verlor 0:1 (0:1) bei Union Berlin. Auch die drittplatzierte TSG Hoffenheim patzte beim 2:2 (1:1) in Köln. Immer kritischer wird die Lage im Abstiegskampf für den VfL Wolfsburg, der 2:3 (1:0) gegen den FC Augsburg verlor.Kane trifft doppelt für die BayernAleksandar Pavlovic (16. Minute) und Torjäger Harry Kane (20./68.) mit einem Doppelpack führten die Münchner zu einem am Ende knappen Heimerfolg gegen ersatzgeschwächte Frankfurter. Für die Gäste trafen Jonathan Burkardt (77./Foulelfmeter) und Arnaud Kalimuendo (86.), der von einem kapitalen Fehlpass von Joshua Kimmich profitierte.Bitter für die Bayern: Der in dieser Saison lange nach einem Kreuzbandriss fehlende Alphonso Davies musste kurz nach dem Beginn der zweiten Spielhälfte verletzt vom Platz. Von Trainer Vincent Kompany gab es beim Weg in den Arena-Tunnel einen aufmunternden Klaps.Ache macht es artistischEin traumhaft schönes Fallrückziehertor sahen die Fans des 1. FC Köln von Ragnar Ache (15.). Zudem traf Toptalent Said El Mala (63.) für die Gastgeber, die zumindest einen Punkt im Kampf gegen den Abstieg sammelten. Ozan Kabak (45.) und Grischa Prömel (60.) erzielten die TSG-Tore.Überschattet wurde die Partie von einem medizinischen Notfall in der Anfangsphase. Die Fanlager verzichteten in der Folge auf organisierte Unterstützung ihrer Teams, der betroffene Stadionbesucher wurde ins Krankenhaus transportiert.Khedira setzt sich gegen Andrich durchUnion Berlin beendete seine Sieglos-Serie nach sieben Spielen dank Rani Khedira (28.), der sich beim entscheidenden Tor erst gegen den früheren Unioner Robert Andrich durchsetzte und den Ball anschließend cool über Leverkusens Torwart Janis Blaswich lupfte. Durch den Sieg sprangen die Berliner in die obere Tabellenhälfte, Leverkusen bleibt Sechster.Handspiel kostet Wolfsburg den SiegEin unnötiges Handspiel brachte den VfL Wolfsburg gegen den FC Augsburg völlig aus dem Konzept. Denis Vavro klärte den Ball nach einer Gästeflanke klar mit der Hand, den fälligen Elfmeter verwandelte Michael Gregoritsch (87.) zum 2:2. In der Nachspielzeit schockte Elvis Rexhbecaj (90.+3) die Wolfsburger endgültig. Zuvor hatte Winter-Zugang Rodrigo Ribeiro (59.) das zwischenzeitliche 1:1 für die Gäste erzielt.Für den VfL, der vor den Sonntagsspielen weiter nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz liegt, trafen Yannick Gerhardt (41.) und der eingewechselte Kento Shiogai (71.).

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Winterspiele in Antholz: Sieben Strafrunden: Preuß verlässt ohne Happy End die Bühne

Sieben Strafrunden, Platz 28 - das war's. Für Franziska Preuß endet die Karriere ohne olympische Einzelmedaille. Lachen kann sie trotzdem.Im dichten Schneetreiben winkte Franziska Preuß ins Publikum und konnte trotz einer weiteren sportlichen Enttäuschung lachen. Anschließend schnappte sie sich eine Deutschland-Fahne - und verabschiedete sich endgültig von der Biathlon-Bühne. Das Happy End im letzten Rennen ihrer Karriere blieb bei den Olympischen Winterspielen allerdings aus. Die Ausnahmesportlerin belegte nur Platz 28 nach sieben Strafrunden im Massenstart über 12,5 Kilometer in Antholz. Damit verpasste sie die erhoffte Einzelmedaille deutlich.Preuß war mit sich aber im Reinen. "Bei den Olympischen Spielen die Karriere zu beenden, ist schon etwas Spezielles", sagte sie der ARD: "Nach dem ersten Fehler habe ich es gelassen gesehen. Es war halt egal, was da rauskommt. Ich wollte es nur noch aufsaugen. Das ist mir gelungen, es war ein cooler Abschluss."So blieben die einst erfolgsverwöhnten deutschen Biathletinnen ohne Medaille, stattdessen setzte Oceane Michelon die französischen Biathlon-Festspiele in Antholz fort und gewann Gold vor Teamkollegin Julia Simon und der Tschechin Tereza Vobornikova. Es waren bereits das 6. Gold und die Medaillen Nummer 12 und 13 für die Équipe Tricolore in Antholz. Beste Deutsche war Vanessa Voigt, die bis zum letzten Schuss sogar von einer Medaille träumen durfte. Doch die Strafrunde bedeutete am Ende Platz sieben für die Thüringerin. "Da war ich eine Sekunde gar nicht bei mir. (...) Ich fahre mit einer Medaille und ein bisschen Blech nach Hause", haderte Voigt. Janina Hettich-Walz belegte Platz 17.Preuß: "Es fühlt sich gut an"Als bei Schneefall der Startschuss in der Antholz Biathlon Arena erfolgte, waren alle Augen auf Preuß gerichtet. Viele Hände musste die Gesamtweltcupsiegerin schütteln, äußerlich locker nahm sie ihr letztes Rennen mit der Startnummer 13 in Angriff. "Es fühlt sich gut an. Ich freue mich auf das Rennen, genauso wie auf das Ende vom Rennen. Ich versuche nicht allzu viel darüber nachzudenken, was dann ist, sondern jeden Moment bewusst wahrzunehmen. Denn das wird es nicht mehr geben", sagte Preuß.Doch ihre Misere am Schießstand blieb Preuß auch im letzten Rennen treu. Ein Fehler im ersten Liegendschießen, ein weiterer beim zweiten - der Traum von einer Medaille war quasi schon vor der Halbzeit dahin. Und es kam noch schlimmer. Beim ersten Stehendschießen folgten weitere vier Patzer. Danach war es für die Gesamtweltcupsiegerin des vergangenen letzten Jahres nur noch eine lockere Abschiedstournee durch die italienische Winterlandschaft.Karriereende direkt nach OlympiaPreuß hatte am Freitag angekündigt, nur noch den Massenstart zu bestreiten und anschließend sofort zurückzutreten. Die Bayerin nimmt nicht mehr an den verbleibenden drei Weltcups in Estland, Finnland und Norwegen teil. Damit verliert das deutsche Team die erfolgreichste Biathletin der vergangenen Jahre."Ich wusste es schon länger, dass es heute mein letztes Rennen ist. Es hätte ein Wunder passieren müssen, dass ich mich doch noch irgendwie motivieren könnte", sagte Preuß zu ihrer Entscheidung. In der vergangenen Saison hatte sie erstmals den Gesamtweltcup gewonnen und sich in der Schweiz zur Weltmeisterin in der Verfolgung gekrönt. Die Hoffnung, dass es auch bei Olympia ähnlich glänzend läuft, erfüllte sich aber nur bedingt. Mixed-Bronze war ein starker Auftakt, doch ihre unerklärliche Schwäche beim Stehendschießen kosteten weitere Medaille. Im Einzel und der Verfolgung war weiteres Edelmetall greifbar, doch Fehler im letzten Schießen verhinderten den Sprung auf Podium. Der bitterste Moment in Südtirol war dann eine Strafrunde in der Frauenstaffel. Anstatt der Medaille gab es nur Rang vier, hinterher vergoss Preuß Tränen und braucht lange, sich wieder zu fangen."Die letzten Wochen hier in Antholz bei Olympia sind definitiv nicht so verlaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte und wofür ich nach dem Gewinn des Gesamtweltcups noch einmal so hart gearbeitet habe", hatte Preuß vor dem Start gesagt: "Ich habe immer hundert Prozent gegeben. Aber im Moment merke ich, dass ich diese hundert Prozent für die letzten Weltcupstationen nicht mehr aufbringen würde." Deshalb ziehe sie "jetzt ganz bewusst und konsequent einen Schlussstrich".

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Olympia-News: Schwerer Unfall im Eiskanal – Österreicher Jakob Mandlbauer in Klinik

Schock bei Olympia: Bei 115 km/h kippt der Bob von Pilot Jakob Mandlbauer zur Seite. Der Wettkampf wird unterbrochen. Alle News zu den Olympischen Winterspielen im stern-Newsblog.Historische Premiere: In diesem Jahr finden die Olympischen Winterspiele vom 6. bis 22. Februar zum ersten Mal an zwei Orten statt: in der norditalienischen Stadt Mailand und im Skiort Cortina. Damit sind es die ersten dezentralen Spiele der Geschichte. Olympische Winterspiele 2026: So viele Olympia-Entscheidungen wie nie zuvor Sie erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 22.000 Quadratkilometern.  Mit 116 Entscheidungen gibt es so viele wie noch nie. 50 davon werden reine Frauen-Wettbewerbe sein, was auch ein neuer Höchstwert ist.Alle großen Emotionen, alle wichtigen Entscheidungen, alle deutschen Medaillen – hier im stern-Newsblog:

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Winterspiele: Unaufhaltsam in der Loipe: Klaebos nächster Olympia-Rekord

Zum Abschluss seiner überragenden Winterspiele setzt Klaebo die nächste Bestmarke. In der Königsdisziplin des Langlaufs dominiert Norwegen. Nach dem Rennen denkt Klaebo auch an seine Verlobte.Ungläubig schüttelte Johannes Hoesflot Klaebo den Kopf. Der Ausnahme-Skilangläufer riss die Arme nach oben und glitt triumphal über die Ziellinie. Klaebo hat bei den Olympischen Winterspielen in Italien seine sechste Goldmedaille gewonnen und damit den nächsten Rekord aufgestellt. Der Norweger siegte auch über 50 Kilometer in der klassischen Technik. Damit ist er der erste Sportler bei Winterspielen, der bei einer Olympia-Ausgabe sechs Titel gewinnt.Als das geschafft war, sank der 29-Jährige erschöpft zu Boden und nahm die ersten Glückwünsche liegend entgegen. Minuten später bei der Siegerehrung wirkte Klaebo schon wieder topfit.Klaebo: "Es ist unglaublich""Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden. Es ist unglaublich", sagte Klaebo. "Als ich die Ziellinie überquerte, haben mich so viele Emotionen überwältigt." Er erklärte zudem: "Ich habe eine Familie und Verlobte, die mich sehr unterstützen. Gemeinsam treffen wir die richtigen Entscheidungen. Das Ergebnis davon sind sechs Goldmedaillen."Mit nun elf Goldmedaillen führt Klaebo zudem souverän die Rangliste der erfolgreichsten Winterspiele-Athleten vor seinen Landsleuten Marit Björgen (Langlauf), Ole Einar Björndalen (Biathlon) und Björn Dählie (Langlauf) an, die jeweils achtmal Gold gewonnen haben.Norweger unter sichUnd ein Ende von Klaebos Dominanz ist nicht in Sicht. "Er wird wohl noch einmal Olympische Spiele machen und da kann man sechs Medaillen gewinnen, oder? Die wird er mitnehmen", sagte der deutsche Teamchef Peter Schlickenrieder. "Sag niemals nie. Aber das ist schon Extraklasse, die er sich da erarbeitet hat."Klaebo, der nun bei allen Starts in Tesero gewonnen hat, setzte sich schon früh im Rennen mit Emil Iversen und Martin Löwström Nyenget ab. Die drei Norweger machten die Medaillen unter sich aus. Nyenget holte Silber, Iversen Bronze.Als bester Deutscher lief Florian Notz auf den zehnten Platz. Der 33-Jährige erreichte 6:29,02 Minuten nach Klaebo das Ziel. "In der letzten Runde habe ich nur noch Sterne gesehen", sagte Notz angesichts der enormen Anstrengung über mehr als zwei Stunden.

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Olympische Winterspiele: Lochner zur Halbzeit auch im Viererbob in der Goldspur

Sein letztes Bob-Rennen geht furios los: Mit Start- und Bahnrekord. So liegt Johannes Lochner auch in der Königsklasse auf Goldkurs. Sein größter Konkurrent liegt schon deutlich zurück.Zweierbob-Olympiasieger Johannes Lochner liegt auch im Viererbob auf Goldkurs. Vor den beiden abschließenden Läufen am Schlusstag der Winterspiele hat der Berchtesgadener mit seiner Crew Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer 0,43 Sekunden Vorsprung auf Francesco Friedrich aus Pirna. Adam Ammour von Eintracht Frankfurt verbesserte sich in Cortina d'Ampezzo im zweiten Durchgang von Rang fünf auf drei.Friedrich schnappt sich StartrekordLochner darf damit auf einen krönenden Abschluss seiner Karriere hoffen. Der Bayer, der vor vier Jahren in Peking zweimal Zweiter hinter Friedrich wurde, zauberte mit Startnummer eins gleich Start- und Bahnrekord ins Eis. Friedrich war zwar im zweiten Durchgang am Start noch schneller, verlor aber dennoch insgesamt weitere vier Hundertstelsekunden. "Wir haben zu viele Fehler im ersten Lauf gemacht", sagte Friedrich. "Morgen nochmal richtig gut starten. Genauso gut wie im zweiten oder noch schneller." In der Bahn macht Lochner die wenigsten Fehler. "Der erste Lauf war schon echt gut. Auch der zweite Lauf stimmt mich gerade sehr zuversichtlich, weil der war wirklich nicht so gut, trotzdem läuft es unten heraus", sagte der 35-Jährige. Im zweiten Lauf war sogar Ammour, der die vergangenen zwei Rennen im Weltcup gewann, eine Hundertstelsekunde schneller. Auf den viertplatzierten Schweizer Michael Vogt hat Ammour zwölf Hundertstelsekunden Vorsprung. Der im Training jeweils mit Bestzeiten überzeugende Italiener Patrick Baumgartner liegt auf Rang fünf vor dem Briten Brad Hall. Margis könnte Ex-Chef Friedrich überholenLochner würde mit Gold seinen Anschieber Margis zum erfolgreichsten Bobfahrer der Olympia-Geschichte machen. Dies ist aktuell noch der frühere Anschieber Kevin Kuske, der viermal Gold und zweimal Silber gewonnen hat. Fünf Olympiasiege, die Margis erreichen könnte, hat noch niemand.Vor zwei Jahren hatte er seine Karriere eigentlich schon beendet. Dann gab Margis ein Comeback bei Lochner - ganz zum Unmut seinen Ex-Chefs Friedrich. "Wir wollen Gold holen und Olympiasieger werden - nichts anderes. Es ist machbar, Franz zu schlagen", meinte Margis damals.

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Winterspiele zum Schmunzeln: Hund im Ziel, Curling-Zoff, Sex-Alarm: So kurios war Olympia

Die Winterspiele schufen nicht nur Sieger und Verlierer. Es gab auch reichlich Geschichten, die zum Lachen oder Kopfschütteln anregten - und teilweise sogar die sportlichen Schlagzeilen verdrängten.Die Olympischen Winterspiele lieferten auch abseits des Sports reichlich Geschichten, viele auch zum Lachen oder Kopfschütteln. Ein Hund im Langlaufstadion, das F-Wort beim eigentlich stillen Eis-Schach Curling und ein Affären-Geständnis mitten im TV-Interview: Das waren die kuriosesten Geschichten aus Italien.Ein ausgebüxter Hund macht Zielfoto beim LanglaufAls im Langlaufstadion plötzlich ein Hund in der Loipe auftauchte und an der Seite von zwei Athletinnen fröhlich ins Ziel lief (incl. Zielfoto), trauten viele Fernsehzuschauer ihren Augen nicht. Doch der Tschechoslowakische Wolfshund namens Nazgulwar war wirklich keine KI-Kreation, sondern echt. "Er ist aus der Wohnung meines Bruders ausgebüxt. Er hat gleich zwei Türen selbst geöffnet und war plötzlich weg", sagte die Schwester des Besitzers, die den Hund eine Zeit lang vergeblich gesucht hatte. "Als wir ihn dann im Fernsehen gesehen haben, waren wir ganz erschrocken." Erschrocken waren die Langläuferinnen eher nicht. "Er war süß und nicht aggressiv", sagte die Griechin Konstantina Charalampidou.Laegreids Affären-Geständnis im TV-InterviewEin solches Interview gab es bei Olympia wohl noch nie: Der norwegische Biathlet Sturla Holm Laegreid legte nach dem Gewinn der Bronzemedaille in einem TV-Interview ungefragt ein Affären-Geständnis ab. "Vor drei Monaten habe ich meinen größten Fehler begangen", sagte Laegreid dem TV-Sender NRK unter Tränen. Er habe seine Partnerin, die er erst vor sechs Monaten kennengelernt hatte, betrogen. Sie sei die "Liebe meines Lebens" gewesen, sagte der 28-Jährige. Der Grund für sein Interview? Er hoffte, seine Partnerin ("Meine persönliche Goldmedaille") zurückzugewinnen. Klappte nicht. Laegreid tröstete sich mit weiteren Medaillen, am Ende wurden es fünf. Wie und vor allem warum Max Langenhan den Kanzler wegdrückteDer Kanzler rief an, aber Max Langenhan sah sich eben gerade "Die Geissens" an. Als ihm die Realitystars Carmen und Robert Geiss mit einer Videobotschaft zu Gold gratulierten, wischte der Rodel-Olympiasieger einen anonymen Anruf weg. Das Problem: Am Telefon war Friedrich Merz. Der Kanzler nahm's sportlich, sprach von einer "schönen Geschichte" und drohte augenzwinkernd: "Beim nächsten Mal gehst du ran." Vielleicht, um sich in Merz' Heimat im Sauerland zu einer gemeinsamen Rodelfahrt zu treffen, wie sie Langenhan vorschlug. Die Bahn in Winterberg liegt quasi um die Ecke.Schummelvorwürfe und "Verpiss dich"-Eklat beim CurlingSchummelvorwürfe und das "F-Wort" beim Curling: Ausgerechnet beim Schach auf dem Eis gerieten bei Olympia Spieler aneinander. Der Schwede Oskar Eriksson warf dem Kanadier Jack Kennedy eine irreguläre mehrmalige Berührung des Steins während der Abgabe vor. Der giftete sichtlich verärgert zurück: "Wer macht das? Wer? Ich hab' das kein einziges Mal gemacht." Danach rief er dem Schweden noch ein derbes "Fuck off" hinterher: "Verpiss dich." Der Curling-Weltverband verwarnte Kennedy mündlich und führte wegen mehrerer angeblicher Schummeleien dieser Art eine verstärkte Überwachung der Steinabgaben ein. Auch das Netz schaute genauer hin: Lustige Memes der angeblichen Schummelei Kennedys eroberten soziale Medien."Nicht damit springen": Medaillen-Pannen bei Olympia-StarsWas haben Abfahrtsolympiasiegerin Breezy Johnson, Eisschnelllaufstar Jutta Leerdam und Eiskunstlauf-Queen Alysa Liu mit Deutschlands Biathlet Justus Strelow gemeinsam? Sie alle zerlegten kurz nach ihrer jeweiligen Medaillenzeremonie ihr Edelmetall in Einzelteile. Die Medaille selbst blieb zwar ganz, löste sich aber bei vielen Athletinnen und Athleten vom Medaillenband. Obwohl Johnson recht früh den Tipp "Nicht damit springen" gab, fanden sich immer mehr Opfer, die gewissermaßen einen Medaillenbandriss erlitten. Die Olympia-Macher reagierten und lösten das Konstruktionsproblem: "Wir fühlen uns verpflichtet, dass die Medaillen die höchsten Qualitätsstandards erfüllen", hieß es. Betroffene Athleten konnten ihre Medaillen umtauschen.Kondom-Alarm bei Olympia - mal wiederKondom-Alarm bei Olympia: Seit vielen, vielen Jahren kommen Sommer- wie Winterspiele nicht ohne diese Schlagzeile aus. 10.000 Kondome sollten Veranstalterangaben zufolge zu Beginn der Spiele ausliegen. Wenige Tage später meldete Cortina bereits einen Kondom-Engpass. IOC-Sprecher Mark Adams kündigte in einer Pressekonferenz Nachschub an, nicht ohne das Thema verschmitzt zu kommentieren: "10.000 wurden benutzt, 2.800 Athleten - man kann es sich ausrechnen." Was er zugegebenermaßen verschwieg: Die Kondome sind natürlich auch als Souvenir beliebt.Der Date-Marathon der selbst ernannten "Olympia-Bachelorette"Als selbst ernannte "Olympia-Bachelorette" machte die US-Rodlerin Sophia Kirkby im olympischen Dorf einige Männer verrückt. Sie kündigte schon Wochen vor den Winterspielen an, nach ihren Wettkämpfen einige Dates zu planen - und ging durchaus systematisch vor: "Beim Rodeln kenne ich schon alle. Bobfahren – das mache ich nicht noch mal." Auch Fans sollten ihre Chance erhalten. Am Valentinstag postete sie auf ihrem Instagram-Kanal gleich mehrere Fotos mit einem Date. Es ging in einen Spa-Bereich und ein Sterne-Restaurant. Danach schwärmte Kirkby: "Als dritten Gang hatte ich die beste Pasta meines Lebens. Ich werde noch jahrelang an diese Pasta zurückdenken."Penis-Wirbel im Skispringen schafft es bis zu OlympiaGibt es wirklich Penis-Tricks im Skispringen? Erstmals kam das skurrile Thema bei der Vierschanzentournee auf, während der Winterspiele eroberte es auch US- und UK-Medien. Die "Bild" hatte um den Jahreswechsel herum berichtet, es solle Sportler geben, die für ein paar Millimeter mehr Stoff zu Hyaluronsäure gegriffen hätten, um vor der Messung ihren Penis aufzuspritzen. Bei Olympia musste auch DSV-Sportdirektor Horst Hüttel Penis-Fragen beantworten. "Das Problem an der ganzen Sache ist: Die derzeitige Vermessung wird von einem 3D-Scanner gemacht. Der Punkt, wo das Schrittmaß genommen wird, wird aber händisch festgelegt", sagte Hüttel. "Je weiter unten sich die Geschlechtsteile befinden, desto weiter unten ist der Schritt beim Athleten in der Fis-Tabelle manifestiert." Chefkontrolleur Mathias Hafele stellt neue Messmethoden in Aussicht.Häme für Mariah Carey (wenn man sie denn erkannt hat…)Der erste Viral-Hit dieser Winterspiele ging auf die Kappe von Mariah Carey: Die Popdiva sang auf der Eröffnungsfeier den italienischen Klassiker "Nel blu, dipinto di blu", dabei las sie aber von einem Teleprompter ab, der den Text in Lautschrift angezeigt hatte. Statt "infinito" stand dort etwa "een-fee-nee-toe". Kritiker frotzelten, nur deshalb habe sie so eine langsame Interpretation der Hymne gewählt. Einen anderen kostete Careys Auftritt sogar den Job. Der Sportchef des italienischen Fernsehsenders Rai, Paolo Petrecca, verwechselte die weltberühmte Sängerin mit der in Italien populären Schauspielerin Matilda De Angelis. Die IOC-Präsidentin Kirsty Coventry, die auf der Ehrentribüne neben Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella saß, hielt er für dessen Tochter. Nach herber Kritik reichte der ohnehin umstrittene Petrecca seinen Rücktritt ein, nicht ohne kurz zuvor bei Instagram auf einen Jesus während des letzten Abendmahls zugeschriebenen Satz aus dem Matthäus-Evangelium zu zitieren: "Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten."

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Winterspiele: Letztes Rennen für Preuß: "Noch mal die Freude spüren"

Der Massenstart bei den Olympischen Winterspielen ist der letzte Wettkampf in der langen Biathlon-Laufbahn von Franziska Preuß. Was sie sich für das große Finale vorgenommen hat.Franziska Preuß geht das letzte Biathlonrennen ihrer Karriere ohne den Druck an, doch noch ihre erste olympische Einzel-Medaille gewinnen zu müssen. "Mein Hauptziel ist, noch mal die Freude zu spüren und den Grund, warum ich mich damals entschieden habe, Biathlon zu machen", sagte die 31-Jährige dem ZDF: "Weil es einfach ein cooler Sport ist. Ich hoffe, dass ich das fühle und alles andere komplett ausklammern kann." Um ein besonders gutes Ergebnis geht es der Bayerin dabei nur bedingt. "Was auch immer dann kommt, ich bin völlig fein damit", sagte die Verfolgungs-Weltmeisterin. Bei den Winterspielen in Antholz wird Preuß heute (14.15 Uhr) im Massenstart letztmals antreten, ehe sie ihre Laufbahn anschließend sofort beendet und nicht mehr bei den noch drei ausstehenden Weltcups bis Ende März antritt. "Ich habe ehrlicherweise schon gewusst, egal, wie es hier läuft, hier wird Schluss sein", sagte Preuß.Bei ihrer Rücktrittsankündigung unmittelbar vor Olympia hatte sie noch gesagt, erst in Italien entscheiden zu wollen, ob sie doch noch mal im Weltcup startet. Nun finden die verbleibenden Stationen in Estland, Finnland und Norwegen bereits ohne Deutschlands Sportlerin des Jahres statt. "Morgen geht es nicht um Zeiten oder Platzierungen. Morgen geht es um Dankbarkeit. Ein letztes Mal alles geben", schrieb Preuß schon am Freitag bei Instagram.Noch keine konkreten Zukunftspläne"Es fühlt sich einfach genau richtig an. Ich freue mich, dass dann auch was anderes kommt", sagte Preuß. Wie genau ihr Leben weitergeht, weiß die elfmalige WM-Medaillengewinnerin aber noch nicht. "Ich war immer der Typ von Sportler, der jeden Tag 100 Prozent gegeben hat", sagte Preuß: "Es ist eine coole Zeit, wo man alles ausprobieren kann. Ich freue mich einfach darauf, etwas komplett anderes zu erleben."Bei ihren vierten Olympischen Spielen in Südtirol hatte Preuß mit großen Problemen am Schießstand zu kämpfen. Mehrfach vergab sie durch Fehler im letzten Stehendschießen mögliche Medaillen, zuletzt am Mittwoch mit der Frauenstaffel, die am Ende Vierte wurde. Zum Auftakt hatte sie mit der Mixed-Staffel aber bereits Bronze gewonnen.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·