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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Grand Prix von Miami: "Hut ab": Cooler Antonelli sorgt in Miami für Formel-1-Novum

Was für ein Start in Florida. Kimi Antonelli verliert die Pole, Max Verstappen dreht sich. Am Ende beweist der junge Mercedes-Pilot seine ganze Reife beim dritten Sieg am Stück. Es ist historisch.Völlig verschwitzt verneigte sich Formel-1-Wunderkind Kimi Antonelli nach seiner bestandenen Nervenprobe in Miami und gab seiner kleinen Schwester Maggie ein Küsschen. Der abgebrühte Mercedes-Pilot hat seine Siegesserie in der Formel 1 mit einem Novum fortgesetzt und sein Polster in der WM-Wertung ausgebaut. Im Krimi von Florida hielt der 19-Jährige Verfolger Lando Norris unbeirrbar auf Distanz und feierte vor dem Weltmeister im verbesserten McLaren seinen dritten Grand-Prix-Erfolg nacheinander."Ich habe es nach Hause gebracht, aber es war nicht einfach", sagte Antonelli, der als erster Fahrer überhaupt seine ersten drei Karriere-Poles nacheinander auch mit dem Rennsieg veredelte. "Das ist erst der Anfang. Vor uns ist noch ein weiter Weg, aber das Team arbeitet hart."Nach der Zieldurchfahrt wurde er noch von Weltverbandspräsident Mohammed bin Sulayem mit einer Flasche Wasser abgeduscht. Als "unglaublich" bezeichnete Mercedes-Teamchef Toto Wolff die Leistung Antonellis. "Für mich war das das beste Rennen, das er bisher gefahren ist.""Kimi ist stark gefahren"Antonelli setzte die Mercedes-Dominanz in diesem Jahr fort: Kein anderes Team konnte einen der ersten vier Grand Prix dieser Saison gewinnen. In der Fahrerwertung hat er nun 20 Punkte Vorsprung auf seinen Teamkollegen George Russell. "Kimi ist stark gefahren, Hut ab", befand Norris. "Er hat einfach keine Fehler gemacht, die ich hätte ausnutzen können. Ich hatte am Ende auch nicht die Pace, um ihn noch einzuholen."Norris, der 2024 in Miami sein erstes Formel-1-Rennen gewonnen hatte und am Samstag im Sprint nicht zu schlagen war, untermauerte vor den Augen der Sport-Ikonen Lionel Messi und Rafael Nadal, der die Zielflagge schwenkte, den Aufschwung seines Rennstalls. Im Ziel hatte er einen Rückstand von 3,2 Sekunden auf Antonelli. "Jaaaaa, was für ein Rennen! Oh mein Gott!", schrie der Teenager.Beim Neustart der Motorsport-Königsklasse nach einer XXL-Pause von fünf Wochen lag Ferrari-Fahrer Charles Leclerc bis zur letzten Runde auf Kurs Podium. Nach einem Dreher des Monegassen eroberte Oscar Piastri im zweiten McLaren noch auf den letzten Drücker Platz drei. Debakel für HülkenbergNico Hülkenberg erlebte ein deprimierendes Rennen. Der Audi-Pilot demolierte sich in der Auftaktrunde die Front, musste anschließend an die Box und stellte dann schon im neunten Umlauf seinen Wagen wieder ab. Bereits am Vortag hatte sein Auto noch vor dem Sprint am Heck Feuer gefangen.Antonelli hoffte nach seiner dritten Pole nacheinander auf etwas Magisches zum Start. Das klappte mal wieder nicht. Die ersten Meter bleiben die Achillesferse des Italieners. Antonelli verbremste sich in Kurve eins, Verstappen drehte sich ohne Fremdeinwirkung einmal um die eigene Achse und fiel nach hinten zurück. "Ah, sorry, Jungs", funkte der viermalige Weltmeister, der von Position zwei ins Rennen gegangen war, an die Red-Bull-Box. Profiteur des Start-Chaos war Charles Leclerc, der von Rang drei nach ganz vorn raste.Das war aber noch nicht alles in der Anfangsphase. Schon in Runde sechs fuhr das Safety Car auf die Strecke, nachdem Verstappens Teamkollege Isack Hadjar in die Streckenbegrenzung gekracht war und sich Alpine-Pilot Pierre Gasly in Kurve 17 überschlug. "Ich bin okay", gab der Franzose nach der Kollision mit Liam Lawson von den Racing Bulls Entwarnung.XXL-Pause von fünf WochenAls ob es in Miami nicht schon im Vorfeld genug Spannung gegeben hätte. Eine Unwetterwarnung sorgte nämlich dafür, dass das Event um drei Stunden vorgezogen wurde. Die Veranstalter wollten befürchteten Regenmassen und vielleicht sogar Blitzeinschlägen zuvorkommen.Nach einer XXL-Pause von fünf Wochen, in denen wegen des Iran-Krieges die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt wurden, meldete sich die Formel 1 imposant zurück. Die Regelbehörde hatte in der Zwischenzeit Reglementanpassungen verabschiedet, um den Vollgasanteil für die Fahrer zu erhöhen. Die Teams waren mit üppigen Upgrades am Start.Nicht zuletzt Verstappen, Chefkritiker des neuen Energie-Managements in der Motorsport-Königsklasse, lobte die angenehmere Fahrweise seines Red Bull. "Licht am Ende des Tunnels" machte der Niederländer aus. Weiterer Ärger war jedoch für ihn schnell in Verzug: Die Stewards kündigten eine Untersuchung an, nachdem Verstappen bei einem frühen Stopp offenbar die weiße Linie an der Boxenausfahrt verbotenerweise überfahren hatte.Leclerc schimpft über die StrategenAn der Spitze konnte sich Norris vor Antonelli und Piastri im zweiten McLaren festfahren. Leclerc wunderte sich indes über seinen frühen Boxenstopp, der ihn weit zurückwarf. "Wenn ihr das nächste Mal eine Entscheidung trefft, sprecht bitte mit mir. Ich bin nämlich auch hier", klagte der Monegasse.Es war eine der kniffligsten Fragen zur Halbzeit des Rennens: Wann sollte man frische Reifen aufziehen lassen? Schließlich wurde immer wieder Regen vorhergesagt. Zunächst fuhr Antonelli an die Garage, Norris machte es ihm gleich nach. Der Italiener übernahm dann vor dem Engländer die Spitze."Ich habe ein Problem mit dem Getriebe, mit dem Schalthebel", funkte Antonelli auf einmal verzweifelt klingend an die Box. An seinen Rundenzeiten waren aber keine gravierenden Probleme abzulesen. Doch Norris kam ihm immer näher. Antonelli hielt seinen knappen Vorsprung aber bis zum Schluss.

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Endspiel in Madrid: 9. Pleite in Folge: Sinner erteilt Zverev Final-Lehrstunde

Auch im neunten Duell in Serie mit Jannik Sinner ist für Alexander Zverev nichts zu holen. Beim Endspiel in Madrid ist der Leistungsunterschied eklatant. Der Gewinner schreibt Masters-Geschichte.Nach der brutalen Lehrstunde durch Dominator Jannik Sinner suchte Alexander Zverev erst gar keine Ausrede - er entschuldige sich gar für seinen teils desaströsen Auftritt. "Zuallererst: super sorry für das Finale, es war nicht mein bester Tag", sagte der deutsche Tennisstar bei der Siegerehrung und bekam aufmunternden Applaus von den Zuschauern im Manolo Santana Stadion. Der konnte Zverev nach der 1:6, 2:6-Demütigung beim Finale des Masters-1000-Turniers in Madrid und der neunten Niederlage in Folge gegen Sinner aber nur bedingt trösten, auch wenn er bei seiner Sektdusche für den Sieger schon wieder lächeln konnte.Der Italiener sei "mit Abstand der beste Spieler aktuell", so Zverev. Sinner und dessen Team leisten herausragende Arbeit, sagte der 29-Jährige und scherzte: "Vielleicht macht ihr während der French Open eine Pause." Beim Sandplatz-Klassiker in Paris in drei Wochen ist Sinner nach der verletzungsbedingten Absage von Titelverteidiger Carlos Alcaraz aus Spanien der unbestritten größte Favorit. In Madrid konnte der Weltranglistenerste einen weiteren Meilenstein seiner Karriere setzen. Sinner (24) ist der erste männliche Tennisprofi, der fünf Masters-1000-Turniere in Folge gewinnen konnte. Auch bei den Events zuvor in Monte-Carlo, Miami, Indian Wells und Paris hatte der Südtiroler triumphiert. Die Masters sind die zweithöchste Kategorie im Tennis nach den vier Grand-Slam-Turnieren. Klassenunterschied vor allem im ersten SatzZverev war im Finale von Madrid, wo er 2018 und 2021 gewonnen hatte, kein ebenbürtiger Gegner für Sinner. Er verlor gleich seine ersten beiden Aufschlagspiele und leistete sich teils eklatante Fehler. Als Zverev sein erstes Spiel zum 1:5 gewann, kam Applaus von den Zuschauern auf. Doch Sinner blieb davon unbeeindruckt, nach nur 25 Minuten sicherte er sich den ersten Satz.Im zweiten Durchgang hielt Zverev nur anfangs etwas besser mit, ehe Sinner wieder komplett den Rhythmus bestimmte und das Endspiel endgültig zu einer einseitigen Angelegenheit machte. Nach nur 57 Minuten verwandelte der viermalige Grand-Slam-Turniergewinner seinen ersten Matchball zum nie gefährdeten Sieg über die deutsche Nummer eins. "Es war kein Match, auf das wir alle gehofft hatten!", schrieb Tennis-Ikone Boris Becker bei X. "Zwei Welten treffen heute aufeinander", sagte der frühere Tennisprofi und Davis-Cup-Kapitän Patrik Kühnen als Sky-Kommentator. Sinner richtete bei der Siegerehrung aufbauende Worte an Zverev: "Es war nicht dein bester Tag heute, aber ich wünsche dir nur das Beste für den Rest der Saison." Zverev solle den Kopf oben behalten. Was bedeutet die Niederlage für die French Open? Zverev war erst der dritte männliche Tennisprofi nach den längst zurückgetretenen Tennis-Idolen Rafael Nadal (insgesamt 8) und Roger Federer (4), der zum vierten Mal in Madrid im Endspiel stand. Doch der Sieg blieb dem Weltranglistendritten in diesem Jahr auf schmerzhafte Weise verwehrt.

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Radsport: Nur Pogacar besser: Lipowitz kommt in Tour-Form

Je wärmer, desto besser: Nach den Infekten in den ersten Wochen der Saison passt die Formkurve von Florian Lipowitz in Richtung Tour de France. In der Westschweiz war nur Tadej Pogacar besser.Florian Lipowitz kommt seiner Tour-Form immer näher, nur Dominator Tadej Pogacar ist für den deutschen Radsport-Star noch eine Nummer zu groß. Der 25-Jährige beendete die anspruchsvolle Tour de Romandie wie auch die Schlussetappe auf Platz zwei hinter dem slowenischen Weltmeister.Auf der fünften und letzten Etappe attackierte Lipowitz bei der Bergankunft in Leysin mehrmals im mehr als 14 Kilometer langen Schlussanstieg, konnte Pogacar aber nicht abschütteln. Am Ende der 178,2 Kilometer feierte der erstmals in der Westschweiz startende Pogacar seinen vierten Etappensieg."Auf den letzten fünf Kilometern gab es nichts mehr zu verlieren. Deshalb habe ich attackiert und war mit Pogi allein. Im Sprint habe ich dann alles probiert", sagte Lipowitz. "Ich kann sehr glücklich und stolz sein, wie die Woche lief." Lob gab es für die Leistung von Pogacar selbst: "Das war ein harter Tag. Florian hat zuerst attackiert und einen richtig guten Job gemacht. Er hat den Sprint recht früh eröffnet und das war ein Kampf bis zur Ziellinie."Formkurve stimmt bei LipowitzIn der Gesamtabrechnung fehlten Lipowitz 42 Sekunden auf Pogacar. Den drittplatzierten französischen Bergspezialisten Lenny Martinez distanzierte Lipowitz um 2:02 Minuten. Nach Platz drei bei der Katalonien-Rundfahrt und Platz zwei im Baskenland beendete der Red-Bull-Profi bereits die dritte Rundfahrt in diesem Jahr auf dem Podium.Trotz der Unterlegenheit gegenüber Pogacar zeigte sich Lipowitz deutlich verbessert mit Blick auf die Tour. Im Frühjahr hatte er noch mit Infekten zu kämpfen und war von der Form her trotz guter Platzierungen noch nicht da, wo er sein wollte. In der Romandie wirkte Lipowitz deutlich gefestigter.Geteilte Kapitänsrolle in Frankreich?Mit Blick auf den Sommer geht es für Lipowitz nun zurück ins Training. Ab Mitte Mai geht es für fast drei Wochen in die Höhe der Sierra Nevada. Im Winter bezeichnete Lipowitz dies als wichtigstes Camp. Danach ist mit der Slowenien-Rundfahrt vom 17. bis 21. Juni nur noch ein Rennen vor der am 4. Juli in Barcelona beginnenden Tour de France vorgesehen.Bei der Tour soll sich Lipowitz die Kapitänsrolle eigentlich mit Olympiasieger Remco Evenepoel teilen. Bisher lassen die Leistungen des Belgiers allerdings Zweifel aufkommen, ob der am Berg überhaupt mit Lipowitz und den anderen Favoriten mithalten kann. Bei der Frankreich-Rundfahrt stehen fünf Bergankünfte auf dem Programm.

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Bundesliga-Rückkehr: Schalke-Fans feiern Aufstieg bis spät in die Nacht

Der FC Schalke 04 ist nach seinem 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf vorzeitiger Aufsteiger in der Bundesliga. In der Arena und drumherum steigt eine ausgelassene Party.Der FC Schalke 04 ist nach seinem 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf vorzeitiger Aufsteiger in der Bundesliga. In der Arena und drumherum steigt eine ausgelassene Party.

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Abpfiff im Video: Der Moment, in dem auf Schalke alle Dämme brachen

Durch einen 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf steht der FC Schalke 04 vorzeitig als erster Aufsteiger fest. Wie das Stadion feierte, als der Schiedsrichter abpfiff.Durch einen 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf steht der FC Schalke 04 vorzeitig als erster Aufsteiger fest. Wie das Stadion feierte, als der Schiedsrichter abpfiff.

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Schake steigt auf: Königsblaue Jubelsprünge

Schalke 04 kehrt nach drei Jahren in Liga zwei in die Bundesliga zurück. Eine ganze Region hat gelitten, gebangt, gehofft. Die Bilder der erlösenden Fußballnacht.Nach drei Jahren ist es geschafft: Schalke 04 ist zurück in der ersten Bundesliga.Kapitän Kenan Karaman brachte seine Mannschaft schon früh in Führung. In der 15. Minute erzielte er das 1:0 gegen Düsseldorf. Mit nun neun Punkten Vorsprung ist Tabellenführer Schalke damit an den verbleibenden Spieltagen nicht mehr von einem Aufstiegsplatz zu verdrängen – und auch der Titel in der 2. Bundesliga rückt in greifbare Nähe.Nach Abpfiff feierten Mannschaft und die Fans mit Bier, Pyro und Jubelsprüngen. Hier sehen Sie die Bilder eines Aufstiegs.

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2. Bundesliga: Der S04 ist wieder da! Schalke feiert Wiederaufstieg in die Bundesliga

Der Ruhrpott bebt! Der FC Schalke 04 macht mit einem 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf die Rückkehr in die Bundesliga klar. Und die Fans legen die halbe Stadt lahm.Es war ein Sturmlauf der Gefühle: Die Rückkehr des FC Schalke 04 in die Fußball-Bundesliga hat am Samstagabend eine große Party ausgelöst. Die Spieler schlenderten mit Sonnenbrille, Aufstiegsshirt und in Badelatschen in den VIP-Bereich, nachdem sie zuvor auf dem Rasen nach dem 1:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf den Aufstieg ausgelassen gefeiert und dabei nicht nur Bier vergossen hatten.„Ich habe eben schon ein paar Tränen verdrückt, es ist ein Lebenstraum. Das wird eine geile Nacht“, sagte Mittelfeldspieler Ron Schallenberg. Und Kapitän Kenan Karaman, der das Tor zum Aufstieg erzielte, sagte mit tränenerstickter Stimme: „Schalke gehört in die 1. Liga, da bleiben wir jetzt auch.“Schalke feiert Aufstieg – Trainer Muslic verlängert bis 2028Lauter wurde der Jubel in der mit 61.587 Zuschauern ausverkaufen Arena nur noch, als auf dem Videowürfel die für den Aufstiegsfall vereinbarte Vertragsverlängerung von Trainer Miron Muslic bis 2028 offiziell verkündet wurde. Denn der 43-Jährige hat den Schalker Aufschwung maßgeblich geprägt.Viele Jahre in der Bundesliga ein Schwergewicht, kämpfte der hochverschuldete Club in den vergangenen beiden Spielzeiten gegen den Absturz in die 3. Liga. „Wir haben wirklich zwei Scheißjahre hinter uns“, sagte Karaman am Samstag. Umso größer war die Erleichterung über den Aufstieg.„Er soll sich feiern lassen“„Da geht mir das Herz auf. Wir wissen, wie schwer der Rucksack war“, sagte Muslic auf der Pressekonferenz, wo ihm seine Spieler unter „Nie mehr 2. Liga...“-Gesängen die obligatorische Bierdusche verpassten. „Dieser Mann hat es geschafft, dass Schalke wieder eine Identität hat. Er soll sich feiern lassen“, sagte Verteidiger Timo Becker.Partystimmung herrschte auch außerhalb der Arena, wo zehntausende Fans feierten. Es waren so viele und es war so ausgelassen, dass der Verkehr in Gelsenkirchen zum Erliegen kam und die Straßenbahnen den Betrieb einstellten. Die Stimmung sei gut und sehr ausgelassen gewesen, teilte die Polizei mit.

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Grand Prix von Miami: Unwetter befürchtet: Formel-1-Rennen in Miami beginnt früher

Das Wetter wirbelt den Zeitplan in Miami durcheinander. Das vierte Formel-1-Rennen des Jahres wird heute um drei Stunden vorgezogen.Das Formel-1-Rennen von Miami wird wegen eines befürchteten Unwetters vorgezogen und beginnt heute schon um 19.00 Uhr MESZ. Ursprünglich hätte der vierte Grand Prix des Jahres um 22.00 Uhr MESZ starten sollen. Da aber möglicherweise auch Blitzeinschläge drohen, entschieden sich die Regelhüter der Motorsport-Königsklasse für einen früheren Beginn des Rennens in Florida.Das liegt nicht zuletzt an lokalen Vorschriften zu Gewitter und Blitz. Sollte es innerhalb eines überschaubaren Umkreises um die Rennstrecke herum blitzen, müsste das Event unterbrochen werden, die Anwesenden müssten Schutz suchen. Das wollen die Veranstalter vermeiden.Notfallplan in der SchubladeIm vergangenen Jahr zwangen drohende Unwetter die Regelbehörde dazu, mehr als zwei Stunden vor dem Rennstart ein Protokoll herauszugeben, sollte die Strecke wegen Blitzeinschlags evakuiert werden müssen. Die Wetter-Prognose trat am Ende aber nicht ein. Oscar Piastri im McLaren gewann dann das Rennen. Diesmal startet Kimi Antonelli im Mercedes von ganz vorn.Der Motorsport-Weltverband Fia sieht sich vorbereitet für die Auswirkungen durch das Klima. Man beobachte die Wetterlage sehr genau, erklärte ein Sprecher zu Beginn des Wochenendes. Nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres gebe es ohnehin einen Notfallplan, den man bei Bedarf aktivieren könne.

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Grand Prix von Miami: Antonelli schnappt sich Formel-1-Pole in Miami

Die Formel 1 meldet sich nach einer Auszeit in Miami zurück. In der Jagd nach dem besten Startplatz legt der WM-Spitzenreiter Antonelli eine Hammer-Runde hin. Audi erlebt einen Tag zum Vergessen.WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli hat sich mit einer Hammer-Runde die Pole Position für das Formel-1-Rennen in Miami gesichert. Der Italiener von Mercedes verwies in 1:27,798 Minuten den deutlich verbesserten Max Verstappen im Red Bull (+0,166 Sekunden) auf den zweiten Platz und raste zu seiner dritten Pole in diesem Jahr nacheinander. Als Dritter in den Grand Prix in Florida am Sonntag (22.00 Uhr MESZ/Sky) startet Ferrari-Star Charles Leclerc.Im Sprint zuvor deutete noch McLaren mit dem Sieg von Lando Norris und dem zweiten Platz von Oscar Piastri seinen Aufschwung nach der fünfwöchigen Auszeit an. In der Qualifikation retteten sich zunächst Piastri und anschließend Norris gerade noch so in die nächste K.o.-Runde. Am Ende wurde Norris Vierter, Piastri kam nicht über Platz sieben hinaus."Fantastischer Tag" für AntonelliVor dem entscheidenden Durchgang legte Verstappen die schnellste Runde hin. Der erst 19-jährige Antonelli konterte früh gleich mit dem ersten schnellen Versuch. Es war ein starkes Zeichen des Teenagers, der im Sprint nach einem verpatzten Start und einer Fünf-Sekunden-Strafe auf Rang sechs zurückgefallen war."Es war ein fantastischer Tag, wieder auf der Pole zu stehen. Der Tag begann mit dem Sprint schwierig, da lief es für uns nicht so gut", sagte Antonelli. "Ich bin zufrieden mit dem Qualifying, war in der letzten Runde in Q3 vielleicht etwas zu aufgeregt, aber die erste Runde war gut."Da für den Rennsonntag aber Unwetter befürchtet werden, könnte der vierte Grand Prix des Jahres früher als eigentlich geplant beginnen. Das liegt nicht zuletzt an lokalen Vorschriften zu Gewitter und Blitz. Sollte es innerhalb eines überschaubaren Umkreises um die Rennstrecke blitzen, müsste das Event unterbrochen werden, die Anwesenden müssten Schutz suchen.Feuer und Disqualifikation bei Audi Einen Tag zum Vergessen erlebte schon mal Neuling Audi. Nico Hülkenberg musste auf den Sprint verzichten, nachdem Flammen aus dem Heck geschlagen waren. In der Garage arbeiteten die Mechaniker unter Hochdruck, um den Wagen für die Qualifikation startklar zu bekommen. Rang elf war für den einzigen deutschen Fahrer im Feld dann ein beachtliches Ergebnis.Für seinen Teamkollegen Gabriel Bortoleto lief es noch enttäuschender. Wegen eines zu hohen Ladedrucks im Motor wurde der Brasilianer im Sprint disqualifiziert. Auch hier mussten die Mechaniker für die Startplatzjagd ran.Upgrade-Pakete in FloridaBortoletos Audi war zum Ende der ersten K.o.-Runde doch noch fahrtauglich, der Südamerikaner beließ es aber bei einer gemächlichen Runde und wurde Letzter. Dann brannten die hinteren Bremsen an seinem Auto, Streckenposten eilten auf die Strecke, um den Brand zu löschen.Miami ist die erste Station für die Formel 1 nach fünf Wochen Pause. Die Regelhüter haben Anpassungen am Reglement vorgenommen, um unter anderem den Vollgasanteil auf dem Asphalt zu erhöhen. Fast alle Teams brachten umfassende Upgrade-Pakete nach Florida. Verstappen zeigte sich stark verbessert, an Antonelli kam der viermalige Weltmeister aber nicht heran.

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Eishockey: Draisaitl sagt für WM ab - Hoffen auf Seider und Grubauer

Draisaitl sagt für die WM verletzt ab, auch ein zweiter Top-Stürmer fehlt. Doch Seider und Grubauer könnten rechtzeitig fit werden.Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft muss bei der WM in der Schweiz auf Superstar Leon Draisaitl verzichten, darf aber auf NHL-Verstärkungen hoffen. Draisaitl sagte nach dem Playoff-Aus seiner Edmonton Oilers wegen einer Knie-Verletzung aus der regulären Saison ab. "Er war zuletzt nie einhundert Prozent fit. Er braucht die Pause, die Gesundheit geht vor", erklärte DEB-Sportvorstand Christian Künast bei Magentasport. Auch Tim Stützle (Ottawa Senators) wird angeschlagen fehlen.Hoffnungen bei Seider und GrubauerWeltklasse-Verteidiger Moritz Seider und Torhüter Philipp Grubauer werden dagegen voraussichtlich zur finalen Vorbereitungsphase das Team von Bundestrainer Harold Kreis verstärken. Beide NHL-Profis waren zuletzt zwar angeschlagen, sollen aber bei der WM-Generalprobe am 10. Mai gegen die USA dabei sein. Auch bei Draisaitl-Teamkollege Joshua Samanski sieht es gut aus. "Da warten wir auf das finale Go", erklärte Künast.Gerade eine Teilnahme von Seider (Detroit Red Wings) wäre für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes enorm wichtig. "Er ist ab Mittwoch bei uns dabei, und dann schauen wir einfach von Tag zu Tag. Das Ziel ist, dass er das Spiel gegen die USA macht und dann nach dem Spiel grünes Licht für die WM gibt", sagte Sportvorstand Christian Künast dem Magazin "Eishockey News".Wenig Hoffnungen bei PeterkaBei Stürmer JJ Peterka (Utah Mammoth) sind die Chancen nach dem Playoff-Aus am Freitag (Ortszeit) gering. "Er ist angeschlagen. Wir sind noch im Austausch. Das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen", betonte Künast. Fraglich ist noch eine WM-Teilnahme von Lukas Reichel (Boston Bruins) und Wojciech Stachowiak (Grand Rapids Griffins). Reichel schied mit den Bruins aus den NHL-Playoffs aus, wird aber für das Farmteam Providence Bruins in den AHL-Playoffs auflaufen. Dort ist auch Wojciech Stachowiak (Grand Rapids Griffins) noch aktiv. Maksymilian Szuber (Utah Mammoth/Tucson Roadrunners) wird aufgrund eines auslaufenden Vertrags nicht teilnehmen.WM-Auftakt gegen FinnlandDie DEB-Auswahl trifft zum WM-Auftakt am 15. Mai in Zürich auf den Olympia-Dritten Finnland. Im vergangenen Jahr war für das Kreis-Team bereits nach der Gruppenphase Schluss. Bei Olympia in Mailand enttäuschte Deutschland trotz Star-Aufgebot beim Viertelfinal-Aus gegen die Slowakei (2:6). Draisaitl kritisierte daraufhin auch den DEB.

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Formel 1 in Florida: Norris gewinnt Miami-Sprint - Strafe für Antonelli

Man kennt es mittlerweile: WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli verschläft mal wieder den Start. Im Sprint von Miami steht am Ende kein Mercedes ganz vorn, sondern ein McLaren. Vorher wird es emotional.In der Hitze von Miami ist Formel-1-Weltmeister Lando Norris zum Sprintsieg gerast. Der Polesetter untermauerte nach fünf Wochen Rennpause vor seinem Teamkollegen Oscar Piastri den Aufschwung von McLaren in der Motorsport-Königsklasse und sicherte sich acht Punkte. Norris hatte 2024 seinen ersten Grand-Prix-Sieg in Miami gefeiert und stand auch im Sprint 2025 ganz vorne. Auf den dritten Rang rutschte nach 19 Runden über 100 Kilometer Charles Leclerc im Ferrari vor.Der Monegasse profitierte von einer Fünf-Sekunden-Strafe gegen WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli, der immer wieder unerlaubt die Strecke verließ. Der von Position zwei gestartete Italiener hatte zuvor schon den Start verpatzt und musste sich im Mercedes mit Rang sechs begnügen. "Es ist schön, wieder ganz oben zu stehen, auch wenn es nur der Sprint ist", sagte Norris über Funk vor der Qualifikation für den Grand Prix am Sonntag. "Es ist ein guter Start ins Wochenende."Hamilton vs. VerstappenWährend Norris bei 50 Grad Streckentemperatur vorn souverän seine Runden drehte, lieferten sich weiter hinten Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari und der viermalige Red-Bull-Champion Max Verstappen einen intensiven Zweikampf. Verstappen, der über Bremsprobleme klagte, verteidigte am Ende seine Position vor Hamilton und wurde noch Fünfter. Der Engländer wiederum sicherte sich als Siebter zumindest noch zwei Punkte.Für Nico Hülkenberg war der Sprint schon vor dem Erlöschen der Roten Ampeln beendet. Auf dem Weg in die Startaufstellung qualmte es aus seinem Audi, dann schlugen Flammen aus dem Heck. Nichts ging mehr. Hülkenberg musste seinen Wagen in Kurve 17 abstellen.Gedenkminute für ZanardiVor dem Sprint hielt die Formel 1 erstmal inne. Die Motorsport-Königsklasse gedachte mit einer Schweigeminute des ehemaligen Formel-1-Piloten und späteren Parasportlers Alex Zanardi. Der Italiener, der bei einem Rennunfall auf dem Lausitzring 2001 beide Beine verloren hatte, starb am Freitagabend im Alter von 59 Jahren. "Er hat gezeigt, dass das Leben, auch wenn es einen herausfordert, nicht darüber entscheiden muss, wer man ist", kondolierte Mercedes-Teamchef Toto Wolff dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit.Audi erlebte mit dem K.o. für Hülkenberg die nächste Enttäuschung. "Wir hatten schon in der Box Probleme, dachten aber, es wäre geklärt", berichtete Allan McNish, der in Miami seine Premiere als Renndirektor des deutschen Werksteams erlebt. Mit vor der Brust verschränkten Armen und grimmiger Miene verfolgte Hülkenberg aus der Garage das Geschehen auf dem Asphalt.

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World Athletics Relays: 4x100-Meter-Staffel der Männer pulverisiert deutschen Rekord

Die Sprintmänner sorgen zum Auftakt der World Athletics Relays für den Höhepunkt aus deutscher Sicht. Über 4x100-Meter laufen sie deutschen Rekord - und lösen wie drei andere Staffeln das WM-Ticket.Die 4x100-Meter-Staffel der Männer hat bei den sogenannten World Athletics Relays in Botsuana den deutschen Rekord geknackt. Das Team lief in der Besetzung Kevin Kranz, Marvin Schulte, Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah starke 37,67 Sekunden und war damit 30 Hundertstelsekunden schneller als bei der bisherigen Bestmarke, die bei der Leichtathletik-EM 2022 in München aufgestellt wurde.In den Vorläufen war nur Kanada besser als das deutsche Quartett, das nicht nur souverän in das Finale am Sonntag einzog, sondern sich auch für die Leichtathletik-WM in Peking im September des kommenden Jahres qualifizierte.Lückenkemper und Co. souveränDort werden auf jeden Fall auch die deutsche Mixed-Staffel über die 4x100-Meter sowie die deutschen Frauen über die 4x100-Meter und 4x400-Meter vertreten sein. Die DLV-Kurzsprinterinnen um die frühere zweimalige Europameisterin Gina Lückenkemper zogen mit einer Zeit von 42,44 Sekunden als viertschnellstes Team in den Endlauf ein.Als Vorlaufdritte kam die Mixed-Sprint-Staffel weiter - hinter Kanada und dem jamaikanischen Team, das in 39,99 Sekunden einen Weltrekord aufstellte. Die 4x400-Meter der Frauen löste mit Platz acht vorzeitig das WM-Ticket.Zwei Staffeln müssen nachsitzenNachsitzen müssen die Mixed-Staffel und die Männer über 4x400-Meter, die am Sonntag noch in den Hoffnungsläufen eine weitere Chance auf die vorzeitige WM-Qualifikation haben. Dann finden auch die Finalläufe statt.

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Tennis-Turnier in Madrid: Zverev bricht Halbfinal-Fluch und erwartet nun seinen Angstgegner

Ganze sechs Mal scheitert Alexander Zverev zuletzt in einem Halbfinale. Nicht so bei den ATP Masters von Madrid, wo er sich souverän gegen den Belgier Alexander Blockx durchsetzt.Ganze sechs Mal scheitert Alexander Zverev zuletzt in einem Halbfinale. Nicht so bei den ATP Masters von Madrid, wo er sich souverän gegen den Belgier Alexander Blockx durchsetzt.

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F1-Pilot und Parasportler: Alessandro Zanardi ist tot – der Mann, der Unfassbares überstand

Alessandro Zanardi war viel mehr als nur Sportler. Der Italiener steckte schlimmste Rückschläge weg und blieb doch vor fast nichts verschont. Nun ist er gestorben – mit 59 Jahren.In seiner Gegenwart verlor Klagen jede Bedeutung. Alessandro Zanardi umgab eine besondere Aura. Er verströmte einfach ein gutes Gefühl, er blieb Optimist auch in schwersten Situationen. Er wurde ein von fast unerträglichem Leid geplagtes Sinnbild des Nicht-Aufgeben-Wollens. „Keine Grenzen – Unmöglich ist nur ein Wort“, lautete der Titel einer Dokumentation über den früheren Formel-1-Piloten und späteren Paralympics–Sieger.Nun ist Alex – wie ihn die meisten nannten – Zanardi tot. Mit nur 59 Jahren. Von einem schweren Unfall mit einem Handbike 2020 hatte sich der Italiener nicht mehr erholt.Formel 1: Ein Held größten KalibersDie Motorsport- und die gesamte Sportwelt trauern um eine große Persönlichkeit und Inspiration für viele Menschen. „Ein Held größten Kalibers“, schrieb die Formel 1 in einer Huldigung. „Er stand vor Herausforderungen, die jeden anderen zum Aufgeben gebracht hätten, doch er blickte stets nach vorne – immer mit einem Lächeln und einer unerschütterlichen Entschlossenheit, die uns alle inspirierte", sagte Zanardi-Landsmann und Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali: „Auch wenn sein Verlust tief zu spüren ist, bleibt sein Vermächtnis ungebrochen."Der deutsche Autobauer BMW, für den Zanardi häufiger fuhr und auch als Markenbotschafter unterwegs war, erklärte: „'Alex' war ein wundervoller Mensch, unerschütterlicher Optimist und eine Inspiration für viele Menschen weltweit." Italiens Politik zeigte sich ebenfalls tief betroffen, nachdem Zanardis Familie den plötzlichen Tod am 1. Mai – dem Todestag auch von Formel-1-Ikone Ayrton Senna (er starb 1994) – bekanntgegeben hatte. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni würdigte Zanardi als „außergewöhnlichen Menschen, der jede Prüfung des Lebens in eine Lektion in Mut, Stärke und Würde verwandeln konnte".Auch die großen Fußballclubs wie Inter Mailand oder Juventus Turin ehrten den großen Sportler in den sozialen Netzwerken. Die Gazzetta dello Sport schrieb: „Der Rennfahrer und Paralympionike, der Italien gelehrt hat, niemals aufzugeben."Schwere Stunden für Formel 1 in MiamiDie Formel 1 traf die Todes-Nachricht in der Nacht in Miami. Dort stehen heute das Sprintrennen und die Qualifikation an. Zanardi, wie der aktuelle Spitzenreiter Kimi Antonelli aus Bologna, absolvierte in der Schlussphase der Saison 1991 sein erstes von über 40 Formel-1-Rennen. Nach dem vorläufigen Ende in der Motorsport-Königsklasse nach der Saison 1994 kehrte er 1999 für ein Jahr zurück. Teamkollege damals: Ralf Schumacher, der mittlerweile als TV-Experte im Einsatz ist.Dann die Bilder, die für Entsetzen sorgten. Zanardis grauenvoller Unfall in der Champ-Car-Serie auf dem Lausitzring. Es war der 15. September 2001. Ein Horrorcrash. Der Italiener hatte sich mit seinem Wagen gedreht, ein Konkurrent krachte in das Auto. Den Unfall überlebt zu haben, grenzte an ein Wunder. Im Helikopter auf dem Weg zum Notfallkrankenhaus in Berlin musste Zanardi siebenmal wiederbelebt werden. Er hatte viel, viel Blut verloren, aber Zanardi überlebte. Allerdings musste ihm beide Beine amputiert werden. Auch davon ließ er sich nicht aufhalten und kehrte nach einer langen Reha sogar zurück in den Rennsport. Nur zwei Jahre nach dem Unfall vom Lausitzring saß Zanardi wieder im Cockpit eines Rennwagens – umgebaut für seine Bedürfnisse. Vier Siege feierte er bei den Deutschen Tourenwagen-Masters. Doch damit nicht genug, Zanardi startete bei den Paralympics 2012 und 2016 und holte Gold mit dem Handbike. Dazwischen machte er einen Ausflug nach Hawaii und finishte 2014 und 2015 bei der Ironman-WM.2019 trat Zanardi, der Unermüdliche und Unbeugsame, bei den legendären 24 Stunden von Daytona an, einem der großen Klassiker des Motorsports. Und dann erwischte es Zanardi wieder – nicht im Auto. Auf einer abschüssigen Straße bei Pienza soll er mit seinem Handbike auf die Gegenseite geraten und mit einem Lkw kollidiert sein. Der nächste schreckliche Unfall hatte wieder schwere Folgen. Von einer „heiklen neurochirurgischen Operation“ sprachen die Ärzte damals im Juni 2020.Im Jahr darauf sagte seine Frau, dass er mit ihnen kommunizieren könne, aber nicht in der Lage sei zu sprechen. Er habe aber noch viel Kraft in den Armen und Händen. Bis zum 1. Mai 2026. „Alex ist friedlich eingeschlafen, umgeben von der Zuneigung seiner Angehörigen“, erklärte die Familie in ihrer Mitteilung.

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Basketball: NBA: Orlando verspielt Sieg - Playoff-Showdown in Detroit

Die Orlando Magic führen ohne Franz Wagner mit 24 Punkten, stehen vor dem Gewinn der Playoff-Serie und brechen dann ein. Am Sonntag steigt in Detroit das Entscheidungsspiel.Die Orlando Magic müssen ohne die Basketball-Weltmeister Franz und Moritz Wagner in den NBA-Playoffs in ein Entscheidungsspiel. Ein Einbruch nach der Halbzeit bescherte dem Team aus dem US-Bundesstaat Florida ein 79:93 (60:38) gegen die Detroit Pistons. Nach einem 3:1 für Orlando steht es in der Serie nun 3:3. Am Sonntag (Ortszeit) steigt Spiel sieben in Detroit. Ein Einsatz des weiterhin angeschlagenen Franz Wagner gilt derzeit als unwahrscheinlich.Für Orlando sah es lange Zeit nach dem überraschenden Gewinn der Serie gegen die in der Eastern Conference an Nummer eins gesetzten Pistons aus. Doch das Team von Nationalspieler Tristan da Silva verspielte eine 24-Punkte-Führung (62:38/27. Minute). In der zweiten Hälfte kam Orlando lediglich auf 19 Zähler, während Detroit mit insgesamt 55 Punkten nach dem Seitenwechsel nicht mehr aufzuhalten war.Nationalspieler da Silva war bei den Magic für zehn Punkte und sechs Rebounds verantwortlich. Beste Werfer waren Paolo Banchero und Desmond Bane mit jeweils 17 Zählern. Moritz Wagner kam einmal mehr nicht zum Einsatz. Für Detroit überragte Cade Cunningham mit 32 Zählern.Auch Schröders Cavaliers müssen ins Spiel siebenDie Cleveland Cavaliers mit Nationalmannschafts-Kapitän Dennis Schröder verpassten ebenfalls die Entscheidung in der Serie bei den Toronto Raptors. Ein kurioser Dreipunktewurf kurz vor Ende der Verlängerung sorgte für eine 110:112 (104:104, 51:61)-Niederlage und dem 3:3 in der Serie. Spiel sieben steigt am Sonntag in Cleveland.Der Versuch von Raptors-Profi RJ Barrett landete 1,2 Sekunden vor Ende der Extraspielzeit zuerst am Ring des Basketball-Korbs, von dort sprang der Ball hoch und fand dennoch das Ziel. Schröder kam auf sieben Punkte.Lakers eine Runde weiterDagegen haben die Los Angeles Lakers mit Superstar LeBron James die nächste Runde erreicht. Das Team aus Kalifornien gewann bei den Houston Rockets mit 98:78 (49:31) und entschied die Playoff-Serie mit 4:2 für sich. Mit den Oklahoma City Thunder wartet nun allerdings der Titelverteidiger und Top-Favorit auf die Lakers. James überzeugte mit 28 Zählern. Maxi Kleber kam bei LA nicht zum Einsatz.

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Eishockey: Playoff-Aus für Coach Sturm - Auch Stürmer Peterka draußen

Für Marco Sturm endet die erste Saison als Trainer in der NHL. Der frühere Nationaltrainer zeigt sich dennoch zufrieden. Für einen Nationalstürmer sind die Playoffs ebenfalls vorbei.Der frühere Bundestrainer Marco Sturm ist in seiner ersten NHL-Saison mit den Boston Bruins in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden. Der Coach des sechsfachen Stanley-Cup-Champions unterlag mit seiner Mannschaft den Buffalo Sabres mit 1:4 (0:2, 1:0, 0:2) und verlor die best-of-seven-Serie mit 2:4. Für Sturm war es die erste Spielzeit in der nordamerikanischen Profiliga. Mit dem Einzug in die Playoffs in der Eastern Conference überraschte der 47 Jahre alte Ex-Profi nicht nur die Experten. "Auszuscheiden tut weh", sagte Sturm nach der Niederlage. "Aber ich habe meinen Spielern auch gesagt, was wir für eine Saison gespielt haben. Ich bin sehr stolz auf mein Team."Aus für PeterkaNationalstürmer JJ Peterka und die Utah Mammoth sind ebenfalls ausgeschieden. Die Vegas Golden Knights gewannen Spiel sechs in Salt Lake City mit 5:1 (1:0, 1:0, 3:1) und siegten in der Serie mit 4:2. Peterka blieb damit in den Playoffs ohne Tor oder Assist. Der 24-Jährige könnte somit ein Thema für den Kader von Bundestrainer Harold Kreis werden. Die WM findet vom 15. bis 31. Mai in der Schweiz statt.Im Duell zwischen Rekordmeister Montreal Canadiens und den Tampa Bay Lightning geht es nach dem knappen 0:1 nach Verlängerung ins siebte Spiel. Die Entscheidung findet am Sonntag (Ortszeit) in Tampa statt.

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Grand Prix von Miami: Weltmeister Norris rast zur Sprint-Pole in Miami

Wer schnappt sich die Pole Position für den Sprint in Miami? Der Weltmeister steht ganz vorne. Der WM-Führende ist der erste Verfolger.Formel-1-Weltmeister Lando Norris hat sich Startplatz eins für das Sprintrennen in Miami gesichert. Der Engländer von McLaren verwies in der Qualifikation für das Kurz-Event über 100 Kilometer den WM-Führenden Kimi Antonelli auf den zweiten Platz. Dem italienischen Mercedes-Piloten fehlten 0,222 Sekunden auf Norris (1:27,869 Minuten), der 2025 den Sprint für sich entscheiden konnte.Dritter im Miami International Autodrome wurde Norris' Teamkollege Oscar Piastri (+0,239 Sekunden), der im vergangenen Jahr den Grand Prix in Florida gewonnen hatte. Der viermalige Weltmeister Max Verstappen startet in den Sprint am Samstag (18.00 Uhr MESZ/Sky) von Position fünf. "Es war ein Schritt in die richtige Richtung", meinte sein Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies.Für Nico Hülkenberg war nach der zweiten K.o.-Runde Schluss. Der einzige deutsche Fahrer im Feld verpasste als Zwölfter direkt hinter seinem Audi-Teamkollegen Gabriel Bortoleto die Top Ten.Norris: "Perfektes Ergebnis"Der Gewinner des Mini-Rennens bekommt acht Punkte, der Achte noch einen Zähler. Im vergangenen Jahr gewann der spätere Weltmeister Norris den Sprint. "Es ist ein perfektes Ergebnis für uns, eine schöne Belohnung für das Team", sagte Norris. "Diese Strecke lag uns schon immer. Wir wussten, dass das, was wir mitgebracht haben, einen Fortschritt bedeuten würde, und das ist auch der Fall. Seit der ersten Runde heute habe ich mich wohlgefühlt, ich hatte das Gefühl, Grip am Heck zu haben."Nach dem Sprint steht am Samstag (22.00 Uhr MESZ) die Startplatzjagd für den Grand Prix am Sonntag an. Es ist das vierte Rennen dieser Saison, nachdem wegen des Iran-Kriegs die Events in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt werden mussten.

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Tennisturnier in Madrid: Zverev bricht Halbfinal-Fluch und fordert Sinner

Im sechsten Anlauf schafft Alexander Zverev endlich einen Sieg in der Runde der besten Vier. Sein Finalgegner in Madrid ist aber der aktuell beste Spieler der Welt.Tennisstar Alexander Zverev hat seinen Halbfinal-Fluch gebrochen und spielt im Masters-1000-Turnier in Madrid gegen Dominator Jannik Sinner um seinen ersten Saison-Titel. Der 29-Jährige gewann gegen den belgischen Außenseiter Alexander Blockx nach einer starken Vorstellung mit 6:2, 7:5. Nach 1:36 Stunden verwandelte der Weltranglistendritte seinen ersten Matchball.In seinem sechsten Halbfinale in diesem Jahr gelang Zverev der erste Sieg. Im Finale am Sonntag wartet in dem Weltranglistenersten Sinner aber die denkbar schwerste Aufgabe. 2018 und 2021 hatte Zverev den Titel in der spanischen Hauptstadt gewonnen. "Ich bin glücklich im Finale zu stehen und ich freue mich, wieder gegen Jannik spielen zu können. Er ist der beste Spieler der Welt. Aber ich werde ihm einen harten Kampf liefern", sagte Zverev nach dem Match.Zverev auf den Spuren von Nadal und FedererDer Hamburger Zverev ist nach den längst zurückgetretenen Tennis-Idolen Rafael Nadal (insgesamt 8) und Roger Federer (4) nun der dritte männliche Profi, der in Madrid mindestens vier Finalteilnahmen vorweisen kann.Im Duell mit dem Überraschungs-Halbfinalisten Blockx ließ Zverev von Anfang an keine Zweifel am Weiterkommen aufkommen. Sein 21 Jahre alter Gegner war in dessen bislang größtem Match sichtlich nervös, Zverev hielt das Tempo hoch und spielte seine größere Erfahrung aus. Sinner schreibt GeschichteSinner zog durch ein ungefährdetes 6:2, 6:4 gegen den Franzosen Arthur Fils ins Finale ein und setzte einen neuen Meilenstein in seiner Karriere. Der 24-Jährige hat nun als vierter und jüngster männlicher Profi bei allen neun Masters-1000-Turnieren auf der Tennis-Tour das Finale erreicht. Die anderen drei sind die Idole Nadal, Federer und Novak Djokovic. Die Masters-Kategorie ist die zweithöchste im Tennis nach den vier Grand-Slam-Turnieren. Der Sieg gegen Fils war Sinners insgesamt 350. Sieg auf der Tour, seit 22 Matches ist der Südtiroler ungeschlagen. Sinner hat in diesem Jahr bereits die Masters-Turniere in Indian Wells, Miami und Monte-Carlo gewonnen.

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Fußball: Iran stellt Bedingungen für WM-Teilnahme im Sommer

Nur, wenn die FIFA ihnen Sicherheit und politische Neutralität zusichert, will der Iran seine Nationalmannschaft zur WM in Amerika schicken. Trump hält sich dazu bedeckt.Der iranische Fußball-Verband (FFI) will Bedingungen für eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Sommer stellen. Zudem kritisierte man den Weltverband Fifa scharf: „Ich habe die Fifa noch nie so schwach erlebt“, sagte FFI-Chef Mehdi Tadsch laut der Nachrichtenagentur Tasnim. Anstatt gegen „Beleidigungen und Erniedrigungen gegenüber dem Iran“ vorzugehen, lasse sich die Fifa von der Politik einschüchtern und begnüge sich mit „rein verbalen Verurteilungen“.Die Fifa müsse laut Tadsch vor allem verhindern, dass sich der amerikanische Präsident Donald Trump in sportliche Angelegenheiten einmischt. Der Iran habe sich sportlich qualifiziert, sagte er, und Trump sei „nicht auf dem Niveau, darüber zu entscheiden, ob wir an der Weltmeisterschaft teilnehmen dürfen oder nicht“. Dafür benötige der Iran „keine Erlaubnis“ aus Washington.Iran: Verbandschef durfte nicht zum Fifa-Kongress einreisenNach Angaben von Tadsch will der Verband in einem Treffen mit Fifa‑Vertretern seine Bedingungen für eine Teilnahme in den USA konkretisieren. Der Iran wolle unter anderem sicherstellen, dass es bei den Spielen keine politischen Kommentare gegen die Mannschaft gebe, dass die offizielle Flagge der Islamischen Republik – und nicht die nationale Flagge der Opposition – gehisst werde und dass Spielern, Trainerstab und Funktionären umfassende Sicherheit garantiert werde. „Das muss uns die Fifa zusichern, und nur unter diesen Bedingungen werden wir teilnehmen“, sagte Tadsch.Das iranische Nationalteam soll eigentlich am 15. Juni (Ortszeit) gegen Neuseeland in die WM starten. Weitere Gegner in der Gruppe G sind Belgien und Ägypten. In den USA leben mehr als eine Million Iraner – die meisten von ihnen gelten allerdings als Gegner der jetzigen Führung des Landes.Donald Trump gibt sich zurückhaltendUS-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, er lasse Fifa-Chef Gianni Infantino bei der Entscheidung über eine Teilnahme des Iran an der Fußball-WM freie Hand. „Ich finde, lassen wir sie spielen“, sagte Trump im Weißen Haus. Kurz zuvor hatte Infantino beim Kongress des Weltverbands in Vancouver versichert, dass der Iran bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko in diesem Sommer dabei sein werde. Der iranische Verbandschef Tadsch jedoch wurde auf dem Weg nach Vancouver laut Medienberichten bei der Einreise nach Kanada an der Grenze abgewiesen.Der Iran befindet sich seit Ende Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA. Die derzeitige Waffenruhe gilt als fragil.

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Fußball: Zwischen Nahostkonflikt und Trump: Infantino will bleiben

Der FIFA-Kongress wird für Gianni Infantino zur politischen Gratwanderung. Eine Versöhnungsgeste zwischen Israel und Palästina bleibt aus. Doch aus dem Weißen Haus bekommt er gute Nachrichten.Gianni Infantino rang sich ein gequältes Lächeln ab. Der Versuch des FIFA-Präsidenten, beim Kongress des Fußball-Weltverbands auf offener Bühne eine Versöhnungsgeste zwischen Vertretern Palästinas und Israels zu initiieren, scheiterte kläglich. Und doch durfte sich Infantino wenig später, nachdem er zum Ende der Versammlung seine erneute Kandidatur als FIFA-Chef verkündet hatte, in einer anderen heiklen sportpolitischen Frage als Sieger fühlen. Aus dem Weißen Haus erteilte Donald Trump seinem "Freund" in der Entscheidung über eine WM-Teilnahme des Iran freie Hand. "Ich finde, lassen wir sie spielen", verkündete Trump vom Schreibtisch im Oval Office. Dass die iranischen Funktionäre beim FIFA-Kongress im kanadischen WM-Spielort fehlten und laut Medienberichten bei der Einreise an der Grenze abgewiesen worden waren, hatte die Debatte neu befeuert.Trump: "Wenn Gianni das gesagt hat, ist das für mich in Ordnung"Auch deshalb versuchte Infantino, direkt zu Beginn seiner Kongressrede mit deutlichen Worten alle Zweifel zu zerstreuen, dass das iranische Team trotz des Kriegs mit den USA in den Sommer dabei sein wird. "Natürlich" werde der Iran dabei auch in den USA spielen. "Nun, wenn Gianni das gesagt hat, ist das für mich in Ordnung", sagte Trump und schwärmte, Infantino sei fantastisch. "Ich habe gesagt, du kannst machen, was du willst. Du kannst sie dabeihaben, du musst sie nicht dabeihaben."Die beiden bemerkenswerten Episoden verdeutlichen die Gratwanderung für Infantino. Der 56-Jährige wähnt die FIFA "an den wichtigsten Tischen" mit den Regierungen der Welt. So wird auch der Nahostkonflikt im Fußball ausgetragen. Nach Reden von Dschibril Radschub, dem Präsidenten des Palästinensischen Fußball-Verbandes (PFA), und Bassim Scheich Suliman, dem Vize-Chef des Israelischen Fußball-Verbandes (IFA), bat Infantino die Funktionäre gemeinsam auf die Bühne. Doch unversöhnlich standen beide einige Meter voneinander entfernt, ein bildstarker Handschlag blieb aus. "Wir werden zusammenarbeiten, lasst uns zusammenarbeiten, um den Kindern Hoffnung zu geben", rief Infantino ihnen zu, bevor sie das Podium getrennt verließen.Verband Palästinas zieht vor den Internationalen SportgerichtshofAuch der Weltverbandschef konnte nicht verhindern, dass die PFA vor den Internationalen Sportgerichtshof Cas zieht. Dort soll eine Entscheidung des FIFA-Councils überprüft werden, Israels Verband nicht wegen angeblich diskriminierender Handlungen gegen palästinensische Fußballer zu bestrafen."Infantino hat in den letzten Jahren zunehmend versucht, sich als internationaler Staatsmann darzustellen, doch der Austausch zwischen Radschub und Suliman verdeutlichte die Grenzen seiner diplomatischen Fähigkeiten", kommentierte der britische "Guardian".Der jahrelange Konflikt wird Infantino damit auch in den kommenden Monaten beschäftigen. Womöglich auch, wenn er sich beim Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat zum vierten Mal als FIFA-Präsident zur Wahl stellt. "Ich bin geehrt und zugleich demütig", sagte Infantino, als er seinen erwarteten Schritt bekanntgab. Da seine ersten knapp dreieinhalb Jahre als Nachfolger von Joseph Blatter nicht angerechnet werden, kann er erneut für vier Jahre dann bis 2031 wiedergewählt werden. Dies wäre laut Statuten seine letzte Amtszeit.Das sagt der DFB-Chef zu Infantinos KandidaturBei der vorigen Wiederwahl 2023 hatte der Deutsche Fußball-Bund die direkte Unterstützung per Akklamation noch versagt. Nun hat sich das Verhältnis zu Infantino entspannt und normalisiert. Eine sofortige Wahlzusage vermied DFB-Chef Bernd Neuendorf jedoch und verwies auf die zuständigen Gremien. "Daher werden wir uns innerhalb des DFB und gemeinsam mit der DFL mit der Kandidatur beschäftigen und nach dem Ende der Bewerbungsfrist eine Entscheidung treffen", sagte das deutsche Mitglied des FIFA-Councils.Bis zum 18. November können weitere Bewerber von den FIFA-Mitgliedsverbänden vorgeschlagen werden. Ein Gegenspieler für Infantino ist jedoch nicht in Sicht - dieser wäre Stand jetzt auch chancenlos. Die Verbände aus Südamerika, Afrika und Asien sagten dem Amtsinhaber sogar schon vor dessen offizieller Bewerbung ihre uneingeschränkte Unterstützung zu. Damit hätte Infantino bereits die erforderliche Mehrheit sicher.Mehr Geld für die VerbändePassenderweise konnte Infantino stolz finanzielle Rekordzahlen verkünden. Die Zuwendungen aus dem Entwicklungsprogramm Forward an die Mitgliedsverbände für den Zeitraum von 2027 bis 2030 steigen im Vergleich zum vorigen Zyklus um 20 Prozent - auf dann 2,7 Milliarden US-Dollar.

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