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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Europa League : Sieg gegen dezimiertes Braga: Freiburg steht im Finale

Der größte Erfolg der Klubgeschichte ist perfekt: Der SC Freiburg steht erstmals im Europa-League-Finale. Im Rückspiel gewannen die Breisgauer gegen Sporting Braga.Schon vor Abpfiff kletterte der Freiburger Anhang von der Tribüne, als der historische Finaleinzug dann perfekt war, gab es kein Halten mehr: Die Eurocup-Helden des Sport-Clubs bildeten eine riesige Jubeltraube, Trainer Julian Schuster konnte seinen Tränen nicht aufhalten, die Fans stürmten zum gemeinsam Feiern auf den Rasen. Der SC Freiburg hat sein Traumziel Istanbul erreicht – und steht kurz vor der Vollendung seiner europäischen Märchenreise!Die Breisgauer besiegten Sporting Braga im Halbfinal-Rückspiel der Europa League mit 3:1 (2:0), machten somit das 1:2 aus dem Hinspiel wett und bestreiten nun am 20. Mai in der türkischen Metropole das erste Europacup-Endspiel der Vereinsgeschichte. Dem angestrebten historischen Titelgewinn steht dann nur noch Aston Villa im Weg.Braga fast das ganze Spiel in UnterzahlLukas Kübler (19., 72.) und Johan Manzambi (41.) sorgten mit ihren Treffern für unbändigen Jubel auf Seiten der Freiburger. Pau Victor traf für Braga (79.), das nach der frühen Roten Karte für Mario Dorgeles (6.) fast das komplette Spiel in Unterzahl bestreiten musste. Das Schuster-Team konnte sich auf seine geballte Heimstärke verlassen, der Sport-Club hat in dieser Europa-League-Saison jedes seiner sieben Partien im eigenen Stadion gewonnen.„Wir wissen, was wir können“, betonte Freiburgs Keeper Noah Atubolu vor der Partie bei RTL und kündigte „eine Schlacht“ an. Dabei musste der SC allerdings auf Yuito Suzuki verzichten. Der Japaner hatte sich am Sonntag beim 1:1 in der Bundesliga gegen Wolfsburg eine Fraktur des rechten Schlüsselbeins zugezogen. Anstelle des quirligen Unterschiedsspielers bot Schuster Routinier Nicolas Höfler in der Anfangsformation auf. Angepeitscht von lautstarken Wechselgesängen der eigenen Fans übernahm Freiburg auch auf dem Rasen sofort das Kommando – und war nach sechs Minuten in Überzahl: Dorgeles, der im Hinspiel in der Nachspielzeit zum Sieg für Braga getroffen hatte, brachte den allein aufs Tor zulaufenden Jan-Niklas Beste zu Fall und sah für die Notbremse von Schiedsrichter Davide Massa die Rote Karte.SC Freiburg ließ Braga kaum LuftBraga fiel in der Folge statt mit Offensivaktionen durch frühes Zeitspiel auf, der Druck der Freiburger nahm weiter zu – die Führung war folgerichtig: Kübler beförderte eine zu kurz abgewehrte Flanke in Richtung Tor der Portugiesen, der Ball flipperte zwischen dem Rechtsverteidiger und einem Gegenspieler hin und her und fand schließlich den Weg ins Netz.Auch danach ließ Freiburg dem Gegner keine Luft zum Atmen, agierte im Aufbauspiel überlegt und geduldig – und erhöhte: Manzambi zog von der linken Seite nach innen und setzte den Ball aus rund 20 Metern ins rechte Eck. Der Rückstand nach dem Hinspiel war damit gedreht, allerdings hatte Freiburg kurz vor dem Pausenpfiff beim Pfostentreffer von Victor Gomez (45.+1) auch Glück.Mit Beginn des zweiten Abschnitts drängte der Sport-Club auf die Entscheidung: Vincenzo Grifo traf den Außenpfosten (47.), der Flachschuss von Matthias Ginter ging nur knapp am Tor vorbei (49.), den Schuss von Manzambi kratzte Bragas Keeper Lukas Hornicek aus dem Eck (53.). Vor den Augen von 33.700 Zuschauern, darunter der ehemalige Bundestrainer Joachim Löw, steckte Braga jedoch nicht auf: Jean-Baptiste Gorby (58.) und Joao Moutinho verpassten den Anschluss (69.). Kübler erhöhte per Kopfball, ehe es Braga doch noch einmal spannend machte.

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Sportpolitik: IOC hebt Beschränkungen für belarussische Sportler auf

Trotz des Krieges in der Ukraine ändert das IOC seine Linie bei den Sanktionen gegen Russlands Unterstützer Belarus. Das betrifft auch Tennisstar Sabalenka.Das Internationale Olympische Komitee hebt die Sanktionen gegen Sportlerinnen und Sportler aus Belarus auf. Die Athleten aus dem Land dürfen künftig wieder unter eigener Flagge und mit eigener Hymne an allen internationalen Events teilnehmen, auch an Mannschaftswettbewerben, wie die IOC-Spitze nach Beratungen in Lausanne entschied. Die Beschränkungen gegen Russland bleiben dagegen in Kraft.Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine vor mehr als vier Jahren hatte das IOC sowohl Russlands Sportler wie auch die belarussischen Athleten mit Sanktionen belegt. Belarus unterstützt Russland im Krieg gegen die Ukraine. An den Olympischen Spielen in Paris 2024 und den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo in diesem Jahr durften nur Einzelsportler beider Nationen als neutrale Athleten teilnehmen. Das Außenministerium in Belarus wertete dies als gesetzmäßiges Ergebnis.Russlands NOK weiter suspendiertVon dieser Linie rückt das IOC nun zumindest für Belarus ab, weil nach Meinung der Dachorganisation der Start von Athleten bei internationalen Wettkämpfen "nicht durch das Handeln ihrer Regierungen eingeschränkt werden sollte, einschließlich der Beteiligung an einem Krieg oder Konflikt". Zudem wollte das IOC rechtzeitig zu Beginn der Qualifikationswettbewerbe für die Sommerspiele 2028 in Los Angeles seine Haltung klären. Damit dürfte unter anderem auch Tennisstar Aryna Sabalenka auf der WTA-Tour wieder unter belarussischer Flagge spielen.Die anhaltenden Sanktionen gegen Russland begründete das IOC damit, dass das Nationale Olympische Komitee des Landes weiterhin wegen Verstößen gegen die Olympische Charta suspendiert sei. Zudem nehme das IOC "mit Besorgnis die jüngsten Informationen zur Kenntnis, die dazu geführt haben, dass die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) das russische Anti-Doping-System untersucht". Daher wolle sich das IOC zunächst noch ein besseres Bild von der aktuellen Situation machen.Russland begrüßte die Entscheidung zu Belarus und hoffe, dass sie der Vorspann einer ähnlichen Entscheidung auch für die olympische Bewegung Russlands sei, schrieb der russische Sportminister Michail Degtjarjow bei Telegram. Russland sei aber enttäuscht darüber, dass die Rechtskommission des IOC noch keinen Urteilsspruch im Fall des Olympischen Komitees Russlands fällen konnte und es erneut verschoben hat.

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Fußball-WM: Trump über teure WM-Tickets: "Würde das nicht bezahlen"

Die Preise für WM-Spiele im Sommer sind extrem teuer. Für das Eröffnungsspiel liegen sie noch einmal höher – Donald Trump zeigte sich deshalb überrascht.US-Präsident Donald Trump hat sich überrascht über die hohen Ticketpreise für den Auftakt der US-Nationalmannschaft bei der Fußball-WM gezeigt. "Ich wusste nichts von diesem Betrag", sagte Trump der New York Post: "Ich würde gerne dabei sein, aber ich würde das nicht bezahlen, um ehrlich zu sein."Co-Gastgeber USA trifft zum WM-Auftakt am 12. Juni (Ortszeit) in Los Angeles auf Paraguay. Die günstigste Karte kostet auf der Verkaufsseite der Fifa 1940 Dollar (1650 Euro), auf der offiziellen Wiederverkaufsseite des Weltverbandes mindestens 1150 Dollar (980 Euro).Donald Trump will sich mit Preisen befassenFifa-Präsident Gianni Infantino hatte die Preise zuvor verteidigt und betont, sie spiegelten den nordamerikanischen Markt wider. Zudem verwies der Schweizer darauf, dass ein Viertel der Tickets für die Gruppenphase für weniger als 300 Dollar angeboten werden.Trump deutete an, dass sich auch die US-Regierung mit den Preisen befassen könnte. "Ich habe das nicht gesehen, aber ich müsste mich damit beschäftigen", sagte er. Ihm sei wichtig, dass seine Wähler die Spiele besuchen könnten. Zugleich räumte Trump ein, dass das Turnier wirtschaftlich ein großer Erfolg sei und alle bisherigen Rekorde übertreffe.Größte Endrunde aller ZeitenDie WM 2026 wird vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen. Mit 48 Teams und 104 Spielen ist es die bislang größte Endrunde. Nach Angaben der Fifa wurden rund fünf Millionen der insgesamt sieben Millionen Tickets bereits verkauft, eine weitere Verkaufsphase läuft seit Donnerstag.

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TV und Stream: Gelingt dem SC Freiburg der Finaleinzug? Hier sehen Sie das Spiel gegen Braga

Der SC Freiburg ist Deutschlands letztes Eisen im europäischen Fußballfeuer – noch. Wo Sie das Europa-League-Halbfinalrückspiel der Breisgauer live verfolgen können.Mainz 05, VfB Stuttgart? Eh schon raus. Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund? Auch ausgeschieden. Champions-League-Träume des FC Bayern? Seit Mittwochabend geplatzt. Einzig der SC Freiburg hält die Fahne für die Fußball-Bundesliga im Europapokal hoch.SC Freiburg gegen Sporting Braga live im TV und per StreamAn diesem Donnerstag steht für das Team von Trainer Julian Schuster das Rückspiel im Europa-League-Halbfinale gegen Sporting Braga auf dem Programm. Nach der 1:2-Niederlage bei dem Vertreter aus Portugal müssen die Breisgauer mit einem Tor Differenz gewinnen, um sich zumindest in die Verlängerung zu retten. Für den Einzug ins Endspiel am 20. Mai in Istanbul muss der SC Freiburg mindestens zwei Tore mehr als der Gegner schießen. Es wäre das erste Mal, dass der Klub in einem europäsichen Finale stünde – aber allein schon der Halbfinaleinzug war eine Premiere.Anpfiff im ausverkauften Europa-Park-Stadion ist um 21 Uhr. Die gute Nachricht für alle Fans, die nicht im Stadion dabei sein können: Die Partie wird in voller Länge im Free-TV übertragen. RTL ist ab 20.15 Uhr live dabei. Aus dem Breisgau meldet sich dann Moderator Florian König mit Experte Lothar Matthäus; den Kommentar zur Halbfinalpartie liefert Wolff-Christoph Fuss.Die Partie wird auch im Livestream auf RTL+ gezeigt. Dort wird auch das zweite Halbfinalduell zwischen Aston Villa und Nottingham Forest (Hinspiel 0:1) gezeigt, in dem der mögliche Finalgegner des SC Freiburg ermittelt wird. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können auf RTL+ außerdem beide Partien in der Konferenz sehen.Die ARD überträgt den Auftritt der Freiburger als Radioreportage in voller Länge über die ARD-Sounds-App. Mehrere Hörfunksender bieten zumindest Auschnitte.Auch die beiden Halbfinals zwischen Crystal Palace und Schachtar Donezk (Hinspiel 3:1) sowie Racing Straßburg und Rayo Vallecano (0:1) in der Uefa Conference League überträgt der Streaminganbieter live, jeweils ab 20.30 Uhr. Das Endspiel in diesem Wettbewerb findet am 27. Mai in Leipzig statt.Transparenzhinweis: Der stern ist Teil von RTL Deutschland

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Kriterien für Platzierung: Das passiert bei Punktegleichstand in der Bundesliga

Es kann um Meisterschaft oder Abstieg gehen – zum Saisonende der Fußball-Bundesliga stellen sich Fans die Frage: Was passiert eigentlich bei Punktgleichstand? Der stern hat die Antwort.Im Kampf um die Deutsche Fußballmeisterschaft, um die Europapokalplätze oder gegen den Abstieg kann es manchmal richtig eng werden. Nämlich dann, wenn am Saisonende zwei oder mehr der insgesamt 18 Mannschaften in der Tabelle die gleiche Punktzahl haben.Was passiert in einem solchen Fall? Die Deutsche Fußball-Liga hat in ihrer Spielordnung die Kriterien für die Ermittlung der Platzierung bei Punktgleichheit aufgeführt. Sie gelten in beiden oberen Spielklassen und werden in der folgenden festgelegten Reihenfolge herangezogen, sollten zwei oder mehr Teams die gleiche Punktzahl haben:Kriterien bei Punktgleichheit in der Fußball-Bundesligadie nach dem Subtraktionsverfahren ermittelte TordifferenzAnzahl der erzielten Toredas Gesamtergebnis aus Hin- und Rückspiel im direkten Vergleichdie Anzahl der auswärts erzielten Tore im direkten Vergleichdie Anzahl aller auswärts erzielten ToreIst auch die Anzahl aller auswärts erzielten Tore identisch, sieht die Spielordnung als sechstes Kriterium ein Entscheidungsspiel auf neutralem Platz vor, dessen Ausgang dann für die Platzierung ausschlaggebend ist. Bei einem Unentschieden nach einer möglichen Verlängerung würde in diesem ein Elfmeterschießen über den Sieg entscheiden.In mehr als 60 Jahren Bundesligageschichte musste ein solches Entscheidungsspiel jedoch noch nie ausgetragen werden. Dass nicht allein die Punktzahl über die Meisterschaft entscheidet, ist dagegen schon vorgekommen, beispielsweise in der Saison 1983/1984. Seinerzeit schlossen mit dem VfB Stuttgart, dem Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach gleich drei Mannschaften die Saison nach dem 34. Spieltag mit jeweils 48:20 Punkten ab (es galt noch die Zwei-Punkte-Regel). Meister wurde der VfB Stuttgart vor dem HSV allein aufgrund des besseren Torverhältnisses.Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel erschien erstmals am 13. Juni 2020 und wurde überarbeitet.Quellen: Spielordnung der Deutschen Fußball-Liga, Bundesliga-Abschlusstabelle Saison 1983/1984 („Kicker“)

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Spaniens Rekordmeister in Not: Trainersuche im Tollhaus: Real versinkt vor Clásico im Chaos

Fan-Frust und Ärger um eine Eskapade von Superstar Mbappé. Nach zwei Spielzeiten ohne Titel wird Real Madrid immer mehr zum Chaosclub. Und nun geht es zum Erzrivalen, der erneut Meister werden kann.Auf dem Platz gab es Beschimpfungen und böse Blicke: Der Zoff zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni ist bei Real Madrid nur der jüngste in einer Serie von schwerwiegenden Zwischenfällen. "Bei Real brennt es lichterloh", titelte das Fachblatt "Mundo Deportivo" - und das ausgerechnet kurz vor dem Clásico beim designierten Meister FC Barcelona.Bei elf Punkten Rückstand vier Runden vor Schluss sind die Chancen der Königlichen, die Katalanen einzufangen, nur noch theoretischer Art. Am Sonntag (21.00 Uhr/DAZN) steht aus Sicht der Madrileños trotzdem viel auf dem Spiel: Der Erzrivale mit Trainer Hansi Flick könnte sich daheim im Camp Nou den zweiten Liga-Titel in Serie sichern - und die Gäste als unfreiwillige Statisten der großen Party gedemütigt werden. Das fehlt Real gerade noch.Dann kam der Sardinien-Urlaub von MbappéDenn nach zwei Spielzeiten ohne einen Titel liegen die Nerven beim spanischen Fußball-Rekordmeister offenbar blank. Im Mittelpunkt der Unruhe steht inzwischen kein Geringerer als Superstar Kylian Mbappé, dessen Einsatz gegen Barça wegen einer Verletzung fraglich ist. Der Franzose sorgte zuletzt für Ärger nicht nur bei den Fans. Auslöser war ein Kurzurlaub des 27-Jährigen mit der bekannten Schauspielerin Ester Expósito auf Sardinien während seiner Reha.Das Verhältnis Mbappés - und anderer Franzosen im Kader wie Tchouaméni, Eduardo Camavinga und Ferland Mendy - zu Teilen der Mannschaft gilt als schwer belastet. Medien stellen fest, dass Sturmkollege Vinícius Júnior nur dann glänze, wenn Mbappé nicht mit von der Partie sei. Auch (sehr) viele Fans scheinen inzwischen davon überzeugt, dass man ohne den Weltmeister von 2018 trotz der bisher 41 Saisontore Mbappés besser dran wäre.Als jüngster Beweis gilt ihnen, dass Paris Saint-Germain nach dem Weggang des Stürmerstars vor zwei Jahren erstmals die Champions League gewann und nun gegen den FC Bayern München wieder ins Finale der Königsklasse einzog. Die Online-Kampagne "Mbappé Out" sammelt Stimmen gegen ihn, technisch sind Mehrfachabstimmungen dabei allerdings nicht ausgeschlossen.Kommt der Retter aus dem Nachbarland Portugal?Hinter den Kulissen soll unterdessen die Suche nach einem neuen Trainer als Nachfolger für Álvaro Arbeloa an Fahrt aufnehmen. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll Clubboss Florentino Pérez seinem engen Freund José Mourinho per Video ein erstes Angebot unterbreitet haben.Der Portugiese, aktuell Trainer von Benfica Lissabon, soll nicht Nein gesagt haben, für seine Rückkehr nach Madrid nach der ersten Etappe zwischen 2010 und 2013 aber mehrere Bedingungen gestellt haben. Unter anderem wolle er völlig freie Hand bei Personalentscheidungen haben, berichteten das Fachblatt "AS" und andere Medien. Mourinho selbst schwor indes in der vorigen Woche: "Niemand von Real Madrid hat mit mir gesprochen, das kann ich garantieren."Arbeloa-Vorgänger Xabi Alonso hatte nach einem öffentlichen Zwist mit Vinícius und Problemen mit anderen Profis wie Valverde den Kürzeren gezogen. Große Trainernamen, aber kaum ChancenZu den gehandelten Namen zählen neben Mourinho unter anderem die aktuellen Nationaltrainer Didier Deschamps (Frankreich) und Mauricio Pochettino (USA) sowie auch Jürgen Klopp. Der derzeitige Fußball-Chef von Red Bull wies Ende März alle Spekulationen über eine Rückkehr auf die Trainerbank, sei es als Bundestrainer, sei es als Coach von Real oder einem Verein, scharf zurück. Das hätten alles "die gleichen Deppen geschrieben".

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Meinung: Das Ende der Romantik – warum der FC Bayern scheitern musste

Der FC Bayern benötigt Pathos, Hitze und Schlachtenlärm, um seinen besten Fußball zu spielen. Paris entzog der Partie all dies – und zeigte den Münchenern, was ihnen noch fehlt.In der vierten Minute der Nachspielzeit verdichtete sich noch einmal alles, was den FC Bayern in dieser Champions League-Saison so unwiderstehlich gemacht hatte: Wucht und Wille, Eleganz natürlich auch, denn es war Harry Kane, der den Ball am Fuß führte. Sein Tor zum 1:1 gegen Paris ließ die Bayern wieder zu jener Mannschaft werden, die das große Real Madrid niedergerungen hatte im Viertelfinale und die dieses sagenhafte 4:5 gegen Paris auf den Platz gezaubert hatte eine Woche zuvor. Das Problem: Kanes Treffer kam zu spät. Die Münchener fanden erst zu sich, als die Partie fast zu Ende war. Nur eine halbe Minute nach dem Ausgleich pfiff Schiedsrichter Joao Pinheiro das Spiel ab.Der FC Bayern ist ausgeschieden, und in München müssen sie sich fragen, warum gerade sie, die doch in dieser Saison gefeiert und besungen wurden als beste Mannschaft des Kontinents, nicht dabei sind, wenn am 30. Mai in Budapest das Finale der Champions League steigt. FC Bayern zahlt hohen Preis für mutiges SpielDie Frage, die das Scheitern gegen Paris aufwirft, lautet: Ist das Spiel der Bayern allzu romantisch angelegt? Ist es lediglich eine Liebeserklärung an den Offensivfußball, zwar schön anzusehen, aber nicht tauglich, um damit einen großen europäischen Titel zu gewinnen? Auf der Suche nach einer Antwort müssen die Bayern noch nicht einmal auf sich selbst schauen. Es genügt, die Spielweise von PSG in den Blick zu nehmen. Paris beherrscht nämlich beides: leidenschaftlichen Angriffsfußball und kühles, ergebnisorientiertes Defensivspiel. Die Bayern hingegen haben zuletzt viele Schlachten geboten, die man hätte in Öl malen können. Das war sogar gegen kleinere Vereine wie Freiburg, Mainz oder Heidenheim der Fall. Stets lag man zurück, um sich dann heroisch aufzubäumen und das Spiel zu drehen. Wer diese Partien gesehen hat und nicht nur die Schwergewichtskämpfe gegen Real und Paris, der gewann den Eindruck, dass das Spiel der Bayern zwingend Hitze braucht. Es muss dampfen, stauben und nach Schießpulver riechen, sonst kommen die Bayern nicht in Wallung.Was aber, wenn der Gegner einen solchen Fight verweigert? Wenn er, wie PSG-Torwart Matvei Safonov am Mittwochabend, den Ball in Serie auf die Haupttribüne drischt? Wenn er bloß zerstören und nichts beitragen will zu einem schönen Spiel?Im Mittelfeld klafft ein großes LochDann sind die Bayern ohne Idee. Dann sind sie verwundbar, und es ist kein Zufall, dass die Münchener auch gegen Arsenal London verloren zu Beginn der laufenden Champions League-Saison. Gegen jenes straff organisierte Arsenal, das gerade ins Finale von Budapest eingezogen ist mit einem minimalistischen 1:0 gegen Atletico Madrid. Bayern-Trainer Vincent Kompany weiß seit Mittwochabend auch, dass sein Spiel dekodiert worden ist. PSG hat der Fußballwelt gezeigt, wie diese Bayern zu zähmen sind. Die Erkenntnis lautet: Wer ihre Flügelspieler kontrolliert, kontrolliert das Spiel. Michael Olise und Luis Díaz, noch im Hinspiel Bayerns Beste, wurden von der Pariser Defensive kaltgestellt. Zugleich war das Münchener Zentrum verwaist: Serge Gnabry ist verletzt, Jamal Musiala auf der Suche nach der alten Form und Lennart Karl noch zu jung für große Aufgaben. Das Loch im Mittelfeld, es ist derzeit zu groß, um einen europäischen Titel zu gewinnen. Die Bayern werden dafür eine Lösung finden – und sei es, wie so oft, mit einem Transfer. Schwierig ist dagegen die emotionale Arbeit, die Vincent Kompany jetzt leisten muss. Er muss seine Mannschaft umerziehen, gegen ihre Natur und so, wie sie gar nicht sein will. Ein bisschen rationaler, selbstkontrollierter und auch: leidenschaftsloser.

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Bayern-Aus im CL-Halbfinale: Kompany über strittige Szene: „Haben Sie andere Bilder gesehen?“

Nach mehreren strittigen Szenen beim Champions-League-Aus im Halbfinale gegen Paris Saint-Germain wird Bayerns Trainer Vincent Kompany deutlich – und lobt den Gegner.Nach mehreren strittigen Szenen beim Champions-League-Aus im Halbfinale gegen Paris Saint-Germain wird Bayerns Trainer Vincent Kompany deutlich – und lobt den Gegner.

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Ex-Nationalspieler: Niklas Süle beendet Karriere mit 30 Jahren

Niklas Süle wurde mit dem FC Bayern fünfmal Meister und gewann die Champions League. Nun hört Borussia Dortmunds Abwehrspieler auf. Warum er diese Entscheidung traf.Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Niklas Süle hat das Ende seiner aktiven Laufbahn angekündigt. „Ich möchte bekanntgeben, dass ich meine Karriere im Sommer beenden werde“, sagte der 30 Jahre alte Innenverteidiger von Borussia Dortmund im Podcast „Spielmacher“ von „360Media“.Nach Knieverletzung weinte Niklas Süle zehn Minuten unter der DuscheDen Gedanken, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen, hatte Süle bereits länger. Der endgültige Entschluss fiel nach dem Spiel des BVB in Hoffenheim, in dem er sich am Knie verletzte. Nach einem Test des BVB-Arztes, um einen möglichen Kreuzbandriss festzustellen, wurde es emotional.„Was ich empfunden habe, als unser Doc in der Kabine in Hoffenheim den Schubladentest gemacht hat, den Physio anschaute und den Kopf schüttelte, der Physio es ebenfalls gemacht hat und auch keinen Anschlag gemerkt hat, da bin ich in die Dusche und habe zehn Minuten geweint. In der Situation dachte ich wirklich: ,Das ist gerissen‘“, blickte Süle im Podcast auf den 30. Spieltag zurück.Nach guter Nachricht im MRT war alles klar„Als ich am nächsten Tag ins MRT gekommen bin und die gute Nachricht erhalten habe (dass es doch kein Kreuzbandriss ist), war für mich zu tausend Prozent klar, dass es vorbei ist. Ich konnte mir nichts Schlimmeres vorstellen, als mich eigentlich auf die Zeit danach zu freuen – unabhängig zu sein, in den Urlaub zu gehen, Zeit mit meinen Kindern zu verbringen –, dann aber meinen dritten Kreuzbandriss verarbeiten zu müssen“, sagte Süle, der in seiner Karriere immer wieder von Verletzungen gestoppt wurde.Der BVB hatte bereits vorher bekanntgegeben, dass der Verein nach vier Jahren den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit dem Abwehrspieler nicht verlängern werde.Champions-League-Sieger mit dem FC BayernDer 30 Jahre alte Süle, der zwischen 2016 und 2023 insgesamt 49 Länderspiele bestritt, spielte seine ersten Profijahre bei der TSG 1899 Hoffenheim. Zur Saison 2017/18 wechselte er zum FC Bayern, mit dem er fünfmal deutscher Meister wurde, zweimal den DFB-Pokal und 2020 auch die Champions League gewann. Im Sommer 2022 wechselte Süle zum BVB. Nun endet seine Zeit in Dortmund.

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Handball: Hanning würde Füchse-Coup in Champions League nicht wundern

Nach dem Siebenmeter-Drama träumen die Füchse Berlin vom ersten Champions-League-Titel. Mathias Gidsel will Köln "grün machen", Füchse-Boss Bob Hanning fallen keine Argumente für ein Scheitern ein.Nach dem dramatischen Einzug ins Halbfinale der Champions League geht Füchse-Chef Bob Hanning in die Offensive und peilt den ersten Königsklassen-Triumph der Vereinsgeschichte an. "Ich würde mich nicht wundern, wenn wir die Champions League gewinnen. Dieses Spiel ist dafür der Schlüssel", sagte der Vereins-Boss der Berliner Handballer nach dem dramatischen Siebenmeter-Krimi im Viertelfinale gegen Veszprem HC. In einer Nervenschlacht mit zahlreichen Wendungen standen die Füchse trotz einer zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Führung am Ende vor dem Aus und retteten sich gerade so ins Siebenmeterwerfen. Welthandballer Mathias Gidsel verwandelte den entscheidenden Wurf vom Punkt und ließ die Berliner weiter vom größten Erfolg ihrer Historie träumen. Im Vorjahr scheiterte der Hauptstadt-Club im Finale am Bundesliga-Konkurrenten SC Magdeburg. "Es zeigt, wir sind ein absoluter Spitzenverein. Das war kein Zufall letztes Jahr. Ich hoffe, wir machen das Final Four nochmal grün", appellierte der dänische Weltmeister und Olympiasieger an die Füchse-Fans. Hanning: "Glaube, dass das maximal hilft"Für Hanning ist vor allem die Chemie im Team entscheidend für den Erfolg. "Die Spieler verstehen sich untereinander. Die Atmosphäre zwischen Mannschaft und Trainer könnte nicht besser sein. Alle haben ein Ziel", sagte der Füchse-Boss. Alle außer dem Langzeitverletzten Fabian Wiede seien wieder gesund. "Es gibt kein Argument, was mir gerade einfällt, warum wir die Champions League nicht gewinnen sollten."Dabei soll die Erfahrung, in Köln bereits einen Titel geholt zu haben, helfen. Vor wenigen Wochen krönte sich der deutsche Meister im Handball-Tempel zum Pokalsieger. "Ich glaube, dass das maximal hilft. Du fährst in etwas, was du kennst", sagte der 58-Jährige.

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Champions League: „Sie sind die Bosse“ – internationale Pressestimmen zu Bayern vs. PSG

Dem FC Bayern reicht ein 1:1 im Rückspiel gegen Titelverteidiger PSG nicht – die Münchner scheiden in der Champions League aus. Das schreiben internationale Medien.Der Traum vom Triple ist für den FC Bayern München geplatzt. Beim 1:1 gegen Paris Saint-Germain kommt das Ausgleichstor von Harry Kane zu spät. Die internationale Presse feiert den Titelverteidiger aus Frankreich. Für kontroverse Diskussionen sorgen zwei Handspiel-Situationen in der ersten Halbzeit.Frankreich„L'Equipe“: „Auf nach Budapest! Die Geschichte des französischen Fußballs wird oft in München geschrieben, und der Rasen der Allianz Arena ist für PSG nach wie vor eine Quelle großer Freude. Seit dem überzeugenden 5:0-Sieg gegen Inter Mailand am 31. Mai ist der Pariser Klub eng mit dem Münchner Stadion verbunden. Am Mittwochabend wiederholte er diesen Erfolg im Halbfinal-Rückspiel der Champions League, erreichte gegen Bayern München ein 1:1 und sicherte sich damit den Einzug ins zweite Finale in Folge.“„Sport“: „Luis Enrique auf dem Weg zu seinem dritten Champions-League-Titel. Der katarische Traum könnte zum zweiten Mal in Folge wahr werden. Und das alles, weil man den Ratschlägen und der Philosophie des Spaniers gefolgt ist: auf absolute Stars in der Kabine zu verzichten und stattdessen auf das Spiel und den Ball zu setzen.“„Le Parisien“: „Sie sind die Bosse.“Spanien„Mundo Deportivo“: „Luis Enriques PSG trifft am 30. Mai im Champions-League-Finale auf Mikel Artetas Arsenal. In der Arena in Budapest kommt es zu einem Duell spanischer Trainer. Während das erste Aufeinandertreffen als eines der besten Spiele aller Zeiten in die Fußballgeschichte eingegangen ist, war das Rückspiel zwischen PSG und Bayern von Spannung und Nervosität geprägt.“„AS“: „PSG ist die Bestia Negra!“„Marca“: „Luis Enrique macht München erneut zum heiligen Boden für PSG. Dembélés frühes Tor baute den Vorsprung aus dem Hinspiel weiter aus – Harry Kanes Treffer in der Nachspielzeit kam für Bayern zu spät. Die Pariser verteidigen ihren Titel gegen Artetas Arsenal.“Großbritannien„The Guardian“: „Es kann nicht immer alles so rosig sein. Paris Saint-Germain trifft im Champions-League-Finale auf Arsenal und hat sich diesen Platz durch eine konzentrierte und souveräne Leistung verdient. Die Bayern wirkten nicht in Bestform. Luis Enriques Team hätte in einem Spiel, das nicht an die Klasse der Vorwoche heranreichte und wohl auch nie heranreichen konnte, gewinnen müssen. Der Triumph basierte jedoch auf der Fähigkeit, die unangenehmen Aufgaben zu bewältigen, die ihnen in Budapest zugutekommen sollten.“BBC: „Das Rückspiel im Halbfinale war kein Klassiker wie das Hinspiel in Paris. Bayern war überzeugt, dass ihnen in der ersten Halbzeit ein Elfmeter hätte zugesprochen werden müssen, als Vitinha im Strafraum einen Klärungsball gegen den Arm von Joao Neves schoss, doch laut Regelwerk darf es keinen Elfmeter geben, wenn der Ball von einem Mitspieler gespielt wurde.“„The Sun“: „Hunger auf mehr. Der Titelverteidiger erreicht nach einem packenden Duell mit Bayern erneut das Finale. Die Champions haben einen unstillbaren Appetit darauf, den Engländern einen Strich durch die Rechnung zu machen. Nach einem wahren Torfestival im Hinspiel gab Paris Saint-Germain im Rückspiel noch einmal richtig Gas. Harry Kane bekommt seine Pause vor der WM.“„Daily Mail“: „Es war eine Darbietung von Reife, eine Leistung eines europäischen Champions – des Titelträgers der vergangenen Saison und höchstwahrscheinlich auch der aktuellen. Erst zum zweiten Mal in dieser Spielzeit erzielte der FC Bayern München zu Hause nur ein einziges Tor. Dies lag maßgeblich daran, dass die brillanten Gäste unter Luis Enrique keine weiteren Treffer zuließen. Doch von dieser PSG-Mannschaft geschlagen zu werden, ist im Grunde keine Schande. Sie ist schlichtweg überragend.“Italien„Tuttosport“: „Encore Paris.“„La Repubblica“: „Paris erreicht erneut das Finale – diesmal jedoch mit einem gänzlich anderen Ansatz: Sie erzielten lediglich ein einziges Tor (Dembélé) und kassierten nur einen Gegentreffer (Kane) – und das ausgerechnet in der 94. Minute – gegen eine Bayern-Mannschaft, die in dieser Saison bereits 175 Tore erzielt hat. Das ist die Kehrseite einer Medaille, die auf beiden Seiten gleichermaßen glänzt: Das Spektakel der Defensive – wobei man sich sogar auf eine regelrechte Abwehrschlacht einließ, als die Situation dies erforderte. Luis Enrique hat bewiesen, dass die Annahme, ihm sei die Defensivarbeit gleichgültig – oder seine Mannschaft sei dazu schlicht unfähig – schlichtweg falsch ist; tatsächlich waren es gerade seine defensiven Strategien, die letztlich das Halbfinal-Rückspiel entschieden.“„Gazzetta dello Sport“: „Das Ergebnis geht in Ordnung, auch wenn das Spiel selbst dank Kanes spätem Ausgleichstreffer in der 94. Minute mit 1:1 endete. Die Europa-Champions haben sich den zweiten Finaleinzug in Folge vollauf verdient; dort treffen sie auf Arsenal – und gehen als klarer Favorit in die Partie. (…) Den Bayern ist es nicht gelungen, mit derselben defensiven Stabilität zu verteidigen wie der Gegner. Tatsächlich hatten sie es mehr als einmal Manuel Neuer zu verdanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Vor allem aber wurde das lodernde Feuer ihres Angriffs wirkungsvoll erstickt.“„Corriere dello Sport“: „Das Hinspiel bot Tore, Spektakel und Spannung. Das Rückspiel tat es ihm gleich und fällte das Urteil: Paris Saint-Germain zieht zum zweiten Mal in Folge ins Champions-League-Finale ein. Der FC Bayern muss sich nach dem 1:1 in der Allianz-Arena geschlagen geben. Einige umstrittene Entscheidungen des portugiesischen Schiedsrichters João Pinheiro sorgten bei deutschen Fans und darüber hinaus für Empörung.“Österreich„Kurier“: „Wenn in einem Semifinal-Hinspiel der Champions League einmal neun Tore fallen und die ganze Fußballwelt verzückt ist vor lauter Spektakel, Show und Spannung, dann liegt die Latte für das zweite Duell zwangsläufig hoch. Ja, das zweite Kräftemessen zwischen dem FC Bayern und Paris SG mag dann nicht mehr dieses Torfestival gewesen sein, aber unterhaltsam und mitreißend war das Rückspiel in der Allianz-Arena allemal.“„Kronenzeitung“: „PSG jubelt und stürzt Bayern ins Tal der Tränen. Für Deutschlands Meister um Trainer Vincent Kompany endete der Traum vom Triple vorzeitig. Kane und Co. fanden offensiv nicht die Mittel, um die kompakt verteidigenden Gäste in Bedrängnis zu bringen.“Schweiz„Blick“: „Bayern scheitert nach Handspiel-Drama. Bayern hadert nach Halbfinal-Aus mit Schiri.“

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Champions League: Aus der Traum vom Finale. Wurden die Bayern gegen PSG verpfiffen?

Ein möglicher Handelfmeter und eine nicht gegebene Gelb-Rote Karte für PSG bringen Bayern aus der Fassung. Warum die Münchner um Trainer Kompany dennoch faire Verlierer waren.Nach Spielende, als alles vorbei war, als der FC Bayern ausgeschieden war aus der Champions League, musste die Enttäuschung raus. In der ersten Emotion, mit Tränen in den Augen, konzentrierte sich die Wut der Münchner nach dem 1:1 gegen Paris Saint-Germain auf eine Person: auf Schiedsrichter João Pinheiro. Direkt nach Abpfiff stapfte Vize-Kapitän Joshua Kimmich voller Adrenalin auf den Portugiesen zu, zeterte und schimpfte wegen der aus seiner Sicht zu kurzen Nachspielzeit – dafür sah er die Gelbe Karte. Auch Trainer Vincent Kompany suchte das Gespräch mit Pinheiro, wollte eine Erklärung. Für die beiden großen Aufreger des Spiels, die zwei Szenen, als jeweils eine Hand eines PSG-Spielers die Hauptrolle spielte. Hätte es eine Gelb-Rote Karte für Außenverteidiger Nuno Mendes und einen Handelfmeter gegeben, würde man bei den Münchnern nun vielleicht um die Vergabe der Eintrittskarten für das Champions-League-Endspiel am 30. Mai in Budapest diskutieren. Der Traum vom Finale platzte ebenso wie der vom möglichen Triple. Aus und vorbei. Das Ausgleichstor von Harry Kane in der Nachspielzeit kam, so Kompany, „vielleicht fünf Minuten zu spät“. Paris St. Germain hätte das Rückspiel nach der frühen Führung durch Khvicha Kvaratskhelia höher gewinnen können, was allein Torhüter Manuel Neuer durch einige Top-Paraden verhinderte. Die geschlagenen und frustrierten Bayern gingen auch angesichts des furiosen 5:4 für PSG im Hinspiel als Verlierer vom Platz der Allianz Arena. Aber nicht als schlechte Verlierer. Was an der Selbsterkenntnis von Trainer Kompany und seinem Kapitän lag, dass PSG besser, weil reifer und konsequenter war. „Wir waren heute keine Killer“, bemängelte Kapitän Neuer, „richtig krasse Chancen hatten wir nicht oft. Wir waren dennoch dem Finale nahe.“ Mehr aber auch nicht. Angenehm ruhig und analytisch gratulierte Kompany PSG fair zum Finaleinzug gegen den FC Arsenal – und das nach dem „wahrscheinlich wichtigsten Spiel meiner Trainerkarriere“. Doch die Szenen des Halbfinal-Rückspiels, die die Bayern in der Hitze des Gefechts an der Seitenlinie zur Weißglut brachten, die wird Kompany noch lange in sich tragen. Und selbst irgendwann im Juni, wenn er dann Urlaub hat, nicht aus dem Kopf bekommen.Bayern München wollte einen HandelfmeterAufreger-Szene Nummer eins geschah in der 29. Minute: Der bereits mit einer Gelben Karte vorbelastete Nuno Mendes bekommt den Ball an den ausgestreckten Arm, verhindert damit, dass Gegenspieler Konrad Laimer weiter Richtung Strafraum laufen kann. Die Bayern-Bank wie das Publikum sind entsetzt, dass es anstatt Gelb-Rot für Mendes einen Freistoß für PSG gibt. Auf Anraten des Vierten Offiziellen. Nach Ansicht der Bilder eine Fehlentscheidung. Denn Laimer spielt den Ball nur mit Bauch und Oberschenkel, sagte: „Ich will den Ball vorbeilegen und er spielt ihn klar mit der Hand weg – wahrscheinlich eine klare Gelbe Karte. Der Schiedsrichter pfeift fünf Sekunden später mein Handspiel, das kam mir komisch vor im Spiel.“ Nach 30 Minuten PSG nur noch zu zehnt – wohl spielentscheidend. Bayerns Sportvorstand Max Eberl sah es als einen Fakt an: „Dann geht das Spiel anders aus.“ Ex-Bayern-Profi Michael Ballack meinte zu dieser Szene bei DAZN: „Das ist eine spielentscheidende Situation. Es ist das erste Mal, dass der Vierte Offizielle in so eine Szene eingreift. Ich hatte das Gefühl, sie wollten die Gelb-Rote-Karte nicht geben. Das sage ich ganz offen. Man sucht ja manchmal nach Situationen, um ein Spiel nicht in eine Bahn zu lenken. Ich will ihm nichts unterstellen, aber die Situation hat es nicht hergegeben, diese Entscheidung so zu fällen.“Aufreger-Szene Nummer zwei passierte zwei Minuten darauf. Als PSG-Mittelfeldspieler Vitinha den Ball aus dem eigenen Strafraum schlägt, schießt er seinen Mitspieler Joao Neves an, der mit abgespreiztem Arm den Ball blockt. Wieder gehen die Münchner emotional aus dem Sattel, fordern nun Elfmeter. Doch Schiedsrichter Pinheiro lässt weiterspielen, der VAR greift nicht ein. Korrekt, wenn man in die Regelauslegung des IFAB, des internationalen, unabhängigen Gremiums für Fußballregeln, schaut. Dort heißt es: Wenn der Ball vom eigenen Spieler kommt und nicht auf das Tor kommt, handele es sich nicht um einen Elfmeter. Die Szene schmerzt die Bayern-Seele dennoch doppelt, da man beim 4:5 im Hinspiel in Paris einen Elfmeterpfiff schlucken musste, als Bayerns Außenverteidiger Alphonso Davies den Ball an den Oberschenkel bekam und dieser von dort an den Arm sprang. Daraus fiel das 3:2 für PSG. War der 38-jährige Pinheiro, der Schiedsrichter des Rückspiels, zu unerfahren? Die Partie in München war erst sein 15. Einsatz in der Königsklasse, ein Highlight wie dieses der Kategorie Halbfinale war ihm noch nicht vergönnt. Darauf spielte auch Bayerns Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen an, als er kurz vor Mitternacht sagte: „Es ist mindestens erstaunlich, dass ein Schiedsrichter mit nur 15 Champions-League-Einsätzen so ein Spiel leiten darf. Und das erklärt dann vielleicht auch so manchen Pfiff.“ Aber unterm Strich nicht allein die Gründe für das Aus der Bayern, die noch nicht reif genug für diese Gewinner-Truppe von PSG waren. Die Bundesliga haben die Münchner überlegen dominiert. Am 23. Mai in Berlin können sie mit dem Gewinn des DFB-Pokals gegen den VfB Stuttgart aus dem Meistertitel noch das Double machen – ein Trostpflaster. Und nächste Saison? Ist diese Mannschaft, angeführt von Erfolgscoach Vincent Kompany, nicht bald überreif? Die Führungsspieler kommen in ein betagtes Alter. Kapitän Neuer (40), der wohl noch eine weitere Saison dranhängt, Kane (32), Kimmich (31), Jonathan Tah (30), der verletzt ausgefallene Serge Gnabry (30) – sie alle werden nicht jünger. Auf der anderen Seite haben sich junge Hoffnungsträger in den Mittelpunkt gespielt, stehen für die Zukunft: Aleksandar Pavlović (22), Jonas Urbig (22), Tom Bischof (20) und vor allem die Saison-Entdeckung, Teenager Lennart Karl (18). Auch Jamal Musiala, schon recht erfahren, ist erst 23. Bleiben sie hungrig, könnten sie gemeinsam mit Kompany den nächsten Entwicklungsschritt machen. „Ich habe die Hoffnung, dass wir es nächstes Jahr besser machen können“, sagte der Bayern-Trainer, der versicherte: „Ich kann nicht lange enttäuscht sein. Ich bin jetzt schon motiviert. Es kommt wieder ein Moment, es kommt wieder eine Möglichkeit. Und dann hoffe ich, dass einige der engen Schiedsrichter-Entscheidungen zu unseren Gunsten ausfallen werden."

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Champions League: PSG als "Bestia Negra": Pressestimmen zu Bayern - Paris

Ein 1:1 gegen den Titelverteidiger Paris reicht nicht: Bayern München ist in der Champions League ausgeschieden. Der Traum vom Triple ist für Neuer und Co. beendet.Der Traum vom Triple ist für den FC Bayern München geplatzt. Beim 1:1 gegen Paris Saint-Germain kommt das Ausgleichstor von Harry Kane zu spät. Die internationale Presse feiert den Titelverteidiger aus Frankreich. Für kontroverse Diskussionen sorgen zwei Handspiel-Situationen in der ersten Halbzeit.Frankreich"L'Equipe": "Auf nach Budapest! Die Geschichte des französischen Fußballs wird oft in München geschrieben, und der Rasen der Allianz Arena ist für PSG nach wie vor eine Quelle großer Freude. Seit dem überzeugenden 5:0-Sieg gegen Inter Mailand am 31. Mai ist der Pariser Club eng mit dem Münchner Stadion verbunden. Am Mittwochabend wiederholte er diesen Erfolg im Halbfinal-Rückspiel der Champions League, erreichte gegen Bayern München ein 1:1 und sicherte sich damit den Einzug ins zweite Finale in Folge.""Le Parisien": "Sie sind die Bosse."Spanien"Mundo Deportivo": "Luis Enriques PSG trifft am 30. Mai im Champions-League-Finale auf Mikel Artetas Arsenal. In der Arena in Budapest kommt es zu einem Duell spanischer Trainer. Während das erste Aufeinandertreffen als eines der besten Spiele aller Zeiten in die Fußballgeschichte eingegangen ist, war das Rückspiel zwischen PSG und Bayern von Spannung und Nervosität geprägt.""AS": "PSG ist die Bestia Negra!""Marca": "Luis Enrique macht München erneut zum heiligen Boden für PSG. Dembélés frühes Tor baute den Vorsprung aus dem Hinspiel weiter aus – Harry Kanes Treffer in der Nachspielzeit kam für Bayern zu spät. Die Pariser verteidigen ihren Titel gegen Artetas Arsenal."Großbritannien"The Guardian": "Es kann nicht immer alles so rosig sein. Paris Saint-Germain trifft im Champions-League-Finale auf Arsenal und hat sich diesen Platz durch eine konzentrierte und souveräne Leistung verdient. Die Bayern wirkten nicht in Bestform. Luis Enriques Team hätte in einem Spiel, das nicht an die Klasse der Vorwoche heranreichte und wohl auch nie heranreichen konnte, gewinnen müssen. Der Triumph basierte jedoch auf der Fähigkeit, die unangenehmen Aufgaben zu bewältigen, die ihnen in Budapest zugutekommen sollten.""The Sun": "Hunger auf mehr. Der Titelverteidiger erreicht nach einem packenden Duell mit Bayern erneut das Finale. Die Champions haben einen unstillbaren Appetit darauf, den Engländern einen Strich durch die Rechnung zu machen. Nach einem wahren Torfestival im Hinspiel gab Paris Saint-Germain im Rückspiel noch einmal richtig Gas. Harry Kane bekommt seine Pause vor der WM.""Daily Mail": "Es war eine Darbietung von Reife, eine Leistung eines europäischen Champions – des Titelträgers der vergangenen Saison und höchstwahrscheinlich auch der aktuellen. Erst zum zweiten Mal in dieser Spielzeit erzielte der FC Bayern München zu Hause nur ein einziges Tor. Dies lag maßgeblich daran, dass die brillanten Gäste unter Luis Enrique keine weiteren Treffer zuließen. Doch von dieser PSG-Mannschaft geschlagen zu werden, ist im Grunde keine Schande. Sie ist schlichtweg überragend."Italien"Tuttosport": "Encore Paris.""La Repubblica": "Paris erreicht erneut das Finale – diesmal jedoch mit einem gänzlich anderen Ansatz: Sie erzielten lediglich ein einziges Tor (Dembélé) und kassierten nur einen Gegentreffer (Kane) – und das ausgerechnet in der 94. Minute – gegen eine Bayern-Mannschaft, die in dieser Saison bereits 175 Tore erzielt hat. Das ist die Kehrseite einer Medaille, die auf beiden Seiten gleichermaßen glänzt: Das Spektakel der Defensive – wobei man sich sogar auf eine regelrechte Abwehrschlacht einließ, als die Situation dies erforderte. Luis Enrique hat bewiesen, dass die Annahme, ihm sei die Defensivarbeit gleichgültig – oder seine Mannschaft sei dazu schlicht unfähig – schlichtweg falsch ist; tatsächlich waren es gerade seine defensiven Strategien, die letztlich das Halbfinal-Rückspiel entschieden.""Gazzetta dello Sport": "Das Ergebnis geht in Ordnung, auch wenn das Spiel selbst dank Kanes spätem Ausgleichstreffer in der 94. Minute mit 1:1 endete. Der Europa-Champions haben sich den zweiten Finaleinzug in Folge vollauf verdient; dort treffen sie auf Arsenal – und gehen als klarer Favorit in die Partie. (…) Den Bayern ist es nicht gelungen, mit derselben defensiven Stabilität zu verteidigen wie der Gegner. Tatsächlich hatten sie es mehr als einmal Manuel Neuer zu verdanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Vor allem aber wurde das lodernde Feuer ihres Angriffs wirkungsvoll erstickt."Schweiz"Blick": "Bayern hadert nach Halbfinal-Aus mit Schiri."Österreich"Kurier": "Wenn in einem Semifinal-Hinspiel der Champions League einmal neun Tore fallen und die ganze Fußballwelt verzückt ist vor lauter Spektakel, Show und Spannung, dann liegt die Latte für das zweite Duell zwangsläufig hoch. Ja, das zweite Kräftemessen zwischen dem FC Bayern und Paris SG mag dann nicht mehr dieses Torfestival gewesen sein, aber unterhaltsam und mitreißend war das Rückspiel in der Allianz-Arena allemal."

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Champions League: Bitteres Aus: Bayern scheitern an Paris Saint-Germain

Der FC Bayern hat das Finale der Champions League verpasst. Im Rückspiel erreichten die Münchner gegen Paris Saint-Germain nur ein Remis – zu wenig für das Endspiel.Harry Kane strich sich bitter enttäuscht durchs Haar, das Last-Minute-Tor des Superstars war zu wenig: Aus der Traum vom Triple und vom Henkelpott! Der FC Bayern ist in einem packenden Halbfinale der Champions League an Paris Saint-Germain gescheitert. Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany kam im zweiten Gigantenduell mit PSG nach großem Kampf nur zu einem 1:1 (0:1) und konnte das denkwürdige 4:5 im historischen Hinspiel nicht mehr drehen.Während Paris um Weltfußballer Ousmane Dembélé am 30. Mai in Budapest gegen den FC Arsenal von der erfolgreichen Titelverteidigung träumen darf, bleibt für die Bayern allenfalls noch das Double als „Trostpreis“ einer trotzdem bemerkenswerten Saison. Für die Münchner, die am 23. Mai im Pokalfinale gegen Stuttgart stehen, war es in der Champions League bei der 14. Teilnahme am Halbfinale das achte Aus. Dembélé bringt PSG nach 140 Sekunden in FührungDembélé brachte PSG schon nach 140 Sekunden in Führung und dämpfte früh die großen Hoffnungen des Rekordmeisters. Der Münchner 101-Tore-Sturm mit Kane, Michael Olise und Luis Díaz bemühte sich, Kane (90.+4) gelang aber nur spät der Ausgleich. Den Bayern fehlten ansonsten in vielen Momenten der Glanz und die Durchschlagskraft der vergangenen Wochen. Mit hängenden Köpfen schlichen die Münchner Stars zu ihren Fans, die Pariser feierten dort, wo sie im vergangenen Jahr den Titel geholt hatten.Die Spannung war riesig, die Arena bebte schon vor dem Anpfiff. Sportvorstand Max Eberl schwärmte von einer „außergewöhnlichen Energie“. „Schießt uns ins Finale“, stand auf einem riesigen rot-weißen Banner über der stimmungsvollen Südkurve.Überhaupt herrschte bei den Bayern große Zuversicht. „Das Momentum“, sagte selbst Vereinspatron Uli Hoeneß mit all seiner Erfahrung, liege „beim FC Bayern, nicht bei Paris“. Man müsse, betonte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen, „die Fußballwelt gegen dieses immens starke Paris noch einmal begeistern“.FC Bayern kommt nur schwer ins SpielDas Vorhaben ging Kompany mit einer Änderung in der Startelf im Vergleich zum Auftritt im Prinzenpark an: Als Außenverteidiger bot er Konrad Laimer anstelle von Alphonso Davies auf.Keine Änderung planten die Bayern nach dem Torspektakel von Paris und zuletzt 16 Gegentoren in sechs Spielen an ihrer offensiven Ausrichtung. Doch PSG nutzte eine erste Lücke in der Abwehr schon sehr früh eiskalt aus. Nach präzisem Zuspiel von Wirbelwind Khvicha Kvaratskhelia, der auf der linken Bahn von Fábian gekonnt freigespielt wurde, hämmerte Dembélé den Ball aus kurzer Distanz unhaltbar für Manuel Neuer ins Netz.Die Münchner benötigten nach dem frühen Schock eine gewisse Anlaufzeit. Erstmals gefährlich wurde es nach 14 Minuten. Doch Olise wurde nach einer Hereingabe von Díaz im letzten Moment von Nuno Mendes geblockt. Die Bayern waren nun um Spielkontrolle bemüht. Dies gelang gegen die ballsicheren Pariser aber nur bedingt. PSG schaffte es immer wieder, sich zu lösen. Die Bayern hatten durch Díaz (22.) und Olise (27.) dennoch zwei sehr gute Schusschancen.Viel Aufregung gab es, als Vitinha seinem Kollegen Joao Neves den Ball im eigenen Strafraum bei einem Befreiungsschlag klar an die Hand schoss (31.) und der Pfiff ausblieb. Hoeneß tobte auf der Tribüne, doch die Entscheidung von Schiedsrichter Joao Pinheiro war regelkonform. Fast im Gegenzug klärte Neuer reaktionsschnell gegen Neves, der ansonsten unauffällige Jamal Musiala scheiterte kurz vor der Pause einer ereignisreichen, aber auch zerfahrenen ersten Hälfte an Torwart Matwei Safonow.Nach dem Wechsel erhöhten die Bayern das Tempo, bekamen aber weiter nicht so richtig Zugriff. Vielmehr stieg die Gefahr, in Konter der schnellen Franzosen zu laufen. Désiré Doué und Kvaratskhelia prüften Neuer, der sein Team mit seinen Reflexen im Spiel hielt. Die Münchner versuchten es nun mit Macht, der Druck wurde größer. Diaz und Olise scheiterten an Safonow (69./70.).

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Champions-League-Halbfinale: Bayern wüten wegen Handspiel – aber Schiedsrichter entschied richtig

Zwei strittige Szenen haben den FC Bayern in der ersten Halbzeit des Champions-League-Halbfinales aufgeregt. In einem Fall aber lag der Schiedsrichter richtig.Uli Hoeneß tobte auf der Tribüne, unten am Platz stand die komplette Bank des FC Bayern und schimpfte. Hand! Verteidiger João Neves von Paris Saint-Germain hatte den Ball im Halbfinal-Rückspiel der Champions League nach einem Befreiungsschlag seines Kollegen Vitinha im eigenen Strafraum aus Münchner Sicht regelwidrig abgelenkt (31.) – doch Referee João Pinheiro, ebenfalls aus Portugal, ließ nach kurzem Kontakt mit dem Videoschiedsrichter weiterspielen. Regeltechnisch war das korrekt.FC Bayern reklamiert ElfmeterLaut dem International Football Association Board (IFAB) gilt: Wird ein Spieler bei einem Schuss oder Kopfball eines Mitspielers an der Hand oder am Arm vom Ball getroffen, liegt kein Handspiel vor. Es sei denn, der Ball landet direkt im gegnerischen Tor oder der Spieler erzielt unmittelbar danach ein Tor – in diesem Fall erhält die gegnerische Mannschaft einen direkten Freistoß.Die Bayern reklamierten dennoch auf Elfmeter – kein Wunder: Sie lagen zu diesem Zeitpunkt 0:1 zurück. Nach dem 4:5 im Hinspiel hätte das das Aus bedeutet.Erst kurz vorher war der Schiedsrichter durch eine andere Entscheidung in die Kritik geraten. Er hatte ein eindeutiges Handspiel des Parisers Nuno Mendes im Mittelfeld nicht gepfiffen – er hätte den Profi sonst mit Gelb-Rot vom Platz stellen müssen. Angeblich hatte Gegenspieler Konrad Laimer vorher ebenfalls Hand gespielt. Diese Szene bleibt strittig.

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U-Bahn gesperrt: Verkehrschaos vor Champions-League-Spiel in Allianz Arena

Bei einem Feuerwehreinsatz müssen rund tausend Fußballfans auf ihrem Weg zur Allianz Arena die U-Bahn verlassen. Es kam teilweise zu großen Verkehrsbehinderungen.Vor dem Anpfiff des Champions-League-Spiels zwischen dem FC Bayern und Paris Saint-Germain in München ist es zu massiven Problemen im Nahverkehr gekommen. Grund war ein Feuerwehreinsatz auf der U-Bahn-Linie 6, die zur Allianz Arena fährt. Tausend Fußballanhänger wurden evakuiert und mussten mit einem Sonderzug weiterfahren, wie Medien übereinstimmend berichteten.Verkehrsbeeinträchtigungen auf Weg zu Allianz-ArenaGrund für den Großeinsatz am U-Bahnhof Dietlindenstraße war eine Brandmeldeanlage, die in einem Zug der U6 Alarm ausgelöst hatte. Diese wiederrum war nach Informationen der „Bild“-Zeitung durch eine E-Zigarette losgegangen.In Folge des Einsatzes kam es zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen rund um die betroffene U-Bahn-Station. Laut Nahverkehrsunternehmen MVG sei man dort bemüht, so schnell wie möglich wieder einen fahrplanmäßigen Betrieb herzustellen.Quellen: „Bild“, „Abendzeitung“

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Europas Tormaschinen: Diese Rekorde können Bayern und PSG heute brechen

Fußball-Spektakel, zweiter Teil: Nach dem torreichen Hinspiel könnten Bayern München und Paris Saint-Germain im Rückspiel diverse Champions-League-Rekorde aufstellen.Es war ein atemloses Fußball-Spektakel, das der FC Bayern München und Paris Saint-Germain vergangene Woche ablieferten. 5:4 gewann PSG das Hinspiel im heimischen Prinzenpark. Ein solches Ergebnis hatte es in einem Halbfinale der Champions League zuvor nicht gegeben. Die neun Treffer bedeuteten zudem einen Rekord für das torreichste Halbfinalspiel in der Geschichte des Wettbewerbs.Fällt das Rückspiel in München an diesem Mittwochabend auch nur annähernd so offensiv aus, könnten die beiden Tormaschinen weitere Rekorde brechen. Vier Tore fehlen noch, um in Summe sowohl den Rekord für das torreichste Halbfinal-Duell als auch für das torreichste K.o.-Runden-Duell überhaupt in der Champions League einzustellen. Mit fünf Toren und damit 14 Treffern in Hin- und Rückspiel zusammen wäre der Höchstwert gebrochen. Die torreichsten Champions-League-DuelleDen bisherigen Rekord von 13 Toren in Hin- und Rückspiel teilen sich laut Uefa bislang diese drei K.o.-Duelle in der Champions League:Erst vergangenes Jahr rang Inter Mailand den FC Barcelona von Hansi Flick in einem epischen Halbfinale mit 7:6 in der Endabrechnung nieder (3:3 und 4:3 nach Verlängerung).Ebenfalls im Halbfinale und ebenfalls durch ein 7:6 in Summe (5:2 und 2:4) erreichte 2018 der FC Liverpool gegen AS Rom das Champions-League-Finale.Auch der FC Bayern war schon an einem 13-Tore-Spektakel beteiligt: Beim Gesamtsieg von 12:1 gegen Sporting Lissabon (5:0 und 7:1) im Achtelfinale 2009 waren die Tore allerdings einseitig verteilt.Teams mit den meisten TorenSowohl Bayern als auch Paris könnten schon im Halbfinale einen weiteren Torrekord aufstellen: den für die Mannschaft mit den meisten Toren in einer gesamten Champions-League-Saison. Hier stellen die 45 Tore des FC Barcelona aus der Saison 1999/2000 den bisherigen Bestwert dar. Paris Saint Germain liegt aktuell schon bei 43 Toren und Bayern München bei 42 Toren. Bemerkenswert: Bayern könnte den historischen Torrekord sogar in weniger Spielen aufstellen als seinerzeit Barcelona. Die Katalanen benötigten für die 45 Tore damals 16 Spiele (und schieden im Halbfinale aus). Für Bayern ist das Halbfinal-Rückspiel erst das 14. Spiel der laufenden Champions League-Saison. Für PSG, das eine Zwischenrunde zum Weiterkommen benötigte, ist es das 16. Spiel.Bayern-Stürmer Harry Kane jagt TorjägerkroneBayern-Stürmer Harry Kane befindet sich zudem noch auf einer persönlichen Rekordjagd. 13 Tore hat er alleine in der bisherigen Champions-League-Saison geschossen. Zwei Tore fehlen ihm noch, um mit dem bereits ausgeschiedenen Kylian Mbappè von Real Madrid an der Spitze der Torjägerliste gleichzuziehen. Mit vier Toren würde er sogar den Allzeit-Rekord von 17 Saisontreffern einstellen, den Cristiano Ronaldo 2013/2014 aufstellte. Daran könnte Kane ja eventuell auch noch im Finale arbeiten. Thomas Müller erwartet mehr DefensiveVielleicht wird es aber auch gar nichts mit all den Torrekorden, und stattdessen drücken dieses Mal die Abwehrreihen dem Spiel den Stempel auf. So prophezeit es etwa Bayern-Legende Thomas Müller (der mit 57 Champions-League-Toren übrigens den Rekord für die meisten Treffer eines deutschen Spielers hält). „Meine These: Im Rückspiel wird’s anders“, orakelte Müller aus seinem Fußballer-Exil in Vancouver. Statt eines offenen Schlagabtauschs beider Mannschaften erwartet er zumindest in der zweiten Halbzeit ein stärker taktisch geprägtes Spiel. „Wer in Führung liegt, akzeptiert es, etwas tiefer zu verteidigen, und der andere übernimmt das Zepter. Diese Wechselwirkung wird das Rückspiel prägen“, erklärte Müller. Ob mit oder ohne Torrekorden – spannend dürfte es allemal werden.

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135.000 Plätze: Vietnam baut größtes Stadion der Welt – und lässt diese Arenen hinter sich

135.000 Plätze, KI und ein automatisches Dach: In Vietnam soll das weltweit größte Stadion entstehen. Welche Arenen sonst noch beeindrucken, zeigt unsere Bildergalerie.Es glänzt golden, soll Platz für 135.000 Menschen bieten und an eine vietnamesische Trommel erinnern: das Hung-Vuong-Stadion südlich von Hanoi. Wenn es fertig ist, wird es das Stadion mit der größten Zuschauerkapazität der Welt sein.Derzeit wird rund um die Uhr an dem Mega-Projekt gebaut, wie der australische Rundfunksender ABC berichtet. Bis 2030 soll das Stadion demnach fertig sein; vietnamesische Quellen nennen sogar August 2028 als Ziel.Hinter dem Bauprojekt steht der vietnamesische Mischkonzern Vingroup. Dessen Gründer und Vorsitzender ist Pham Nhat Vuong, der laut „Forbes“ über ein Nettovermögen von rund 27,7 Milliarden US-Dollar verfügt.Vietnam baut Fifa-zertifiziertes Stadion für 35 Milliarden DollarDas Riesenstadion solle Teil eines olympischen Sportparks werden, heißt es in einer vergangenen Dezember veröffentlichten Pressemitteilung. Die Vingroup plant das Bauwerk demnach als Fifa-zertifiziertes Stadion mit einer Fläche von rund 73 Hektar und dem größten automatisch beweglichen Dach der Welt. Die Fassade soll Designelemente der vietnamesischen Kultur aufgreifen. Zudem entstehe das Stadion als „grünes und intelligentes Bauwerk“, das künstliche Intelligenz nutze. Den Rasen werde man in sechs bis zehn Stunden austauschen können.Laut ABC beziffert die Vingroup die Kosten für den Sportpark auf 925 Billionen vietnamesische Dong, das sind etwa 35 Milliarden US-Dollar. Das Stadion sei Teil eines Infrastruktur-Booms im sozialistischen Einparteienstaat.Das sind die zehn größten Stadien der WeltDie Riesenarena hat bereits vor ihrer Fertigstellung zwei Namenswechsel hinter sich: Zunächst hieß sie Lac-Viet-Stadion, dann Trong-Dong-Stadion. Nun trägt sie den Namen Hung Vuong – zu Ehren der Gründer und Herrscher des ersten vietnamesischen Staates.Nach ihrer Fertigstellung wird die Arena das Narendra-Modi-Stadion in Indien, das derzeit größte der Welt, um 3000 Plätze übertreffen. Die bisher größte Arena Vietnams, das My-Dinh-Nationalstadion, fasst etwa 40.000 Zuschauer, wie die Zeitung „VN Express“ berichtet.In unserer Fotostrecke sehen Sie die zehn größten Arenen der Welt, gemessen an ihrer Zuschauerkapazität.Quellen: ABC, Vingroup, „Forbes“, „VN Express“, znews.vn, „Vietnam Investment Review“, Statista, olympics.com, „USA Today“, „We Build Value“, „Guardian“, „Watson“, Texas Longhorns, al.com, University of Tennessee, „Stadium Database“, „The Economic Times“, „Visual Capitalist“, Louisiana State University, Texas Alpha Phi Omega

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Tennis: Altmaier in Rom jetzt gegen Zverev - Auch Struff siegt

Guter Start für die deutschen Tennisprofis in Rom. In Runde zwei kommt es zu einem deutschen Duell.Daniel Altmaier hat beim Turnier in Rom mit einem Kraftakt die zweite Runde erreicht und damit ein deutsches Tennis-Duell mit Alexander Zverev perfekt gemacht. Altmaier rang beim Masters-1000-Event den Chinesen Zhang Zhizhen mit 4:6, 7:6 (7:3), 6:4 nieder. Der 27-Jährige verwandelte nach 2:22 Stunden seinen ersten Matchball.Struff ohne ProblemeDabei hatte Altmaier bereits fast aussichtslos zurückgelegen. Im zweiten Satz schlug Zhang Zhizhen zum Matchgewinn auf und hatte beim Stand von 5:3 zwei Matchbälle. Doch Altmaier fand irgendwie einen Weg zurück. Im dritten Satz schaffte er zum 2:1 ein frühes Break und machte den Sieg etwas später perfekt.Zverev hatte nach seiner klaren Finalniederlage in Madrid gegen Jannik Sinner ein paar Tage frei und in Rom zunächst ein Freilos. Nun kommt es am Freitag zum fünften Duell mit Altmaier, die Bilanz spricht mit 3:1 für Zverev. Auch Jan-Lennard Struff nahm seine Auftakthürde. Gegen den Argentinier Francisco Comesana setzte sich der Routinier deutlich mit 6:2, 6:4 durch.Auch Hanfmann, Maria und Siegemund siegenFür eine kleine Überraschung sorgte Yannick Hanfmann. Der 34 Jahre alte Karlsruher gewann gegen den Polen Hubert Hurkacz mit 6:7 (3:7), 7:6 (7:2), 6:2. "Er ist ein unglaublich guter Aufschläger. Es geht darum, ruhig und fokussiert zu bleiben. Das ist mir gelungen", sagte Hanfmann nach der Partie. Er trifft jetzt auf den Italiener Luciano Darderi.Bei den Frauen schafften Tatjana Maria und Laura Siegemund den Sprung in Runde zwei. Die 38 Jahre alte Maria gewann ihre Auftaktpartie gegen die Polin Magda Linette klar mit 6:0, 6:3. Dabei zeigte Maria eine überzeugende Leistung. Rund zweieinhalb Wochen vor Beginn der French Open in Paris brauchte die Nummer 54 der Welt nur 77 Minuten für ihren Erfolg.Die ebenfalls 38 Jahre alte Siegemund setzte sich gegen die Tschechin Sara Bejlek mit 6:4, 6:4 durch. Das Aus kam dagegen für Qualifikantin Tamara Korpatsch, die gegen Solana Sierra aus Argentinien beim 3:6, 1:6 chancenlos war.

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Diskriminierende Äußerung: FIFA weitet Prestianni-Sperre auf WM aus

Nach einer homophoben Äußerung in Richtung Vinícius Júnior zieht auch die FIFA gegen Gianluca Prestianni Konsequenzen. Ob er ins argentinische WM-Team kommt, ist aber noch offen.Der Fußball-Weltverband FIFA hat die von der UEFA verhängte Sperre gegen den argentinischen Offensivspieler Gianluca Prestianni auch auf die Weltmeisterschaft ausgeweitet. Sollte der Flügelspieler von Benfica Lissabon für die argentinische Nationalmannschaft nominiert werden, würde er bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada die ersten beiden Spiele verpassen. Der europäische Verband UEFA hatte Prestianni vor zwei Wochen für sechs Partien gesperrt, drei davon auf Bewährung. Der 20-Jährige war im Champions-League-Spiel gegen Real Madrid Mitte Februar mit Real-Profi Vinícius Júnior aneinandergeraten. Dabei soll sich Prestianni homophob geäußert haben. Bei seiner verbalen Entgleisung hatte er seinen Mund mit dem Trikot verdeckt.UEFA bat um Übernahme der SperreDie FIFA kam nun wie erwartet einer Bitte der UEFA nach, die Sperre auf alle Wettbewerbe weltweit zu beziehen, einschließlich der WM. "Die FIFA-Disziplinarkommission hat entschieden, die von der UEFA verhängte Sperre über sechs Spiele weltweit anzuwenden", teilte der Verband mit.Ob Prestianni von Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni in den WM-Kader berufen wird, ist offen. Prestianni kam bislang nur einmal bei einem Testspiel im November für die Albiceleste zum Einsatz. Beim WM-Vorbereitungsspiel gegen Sambia am 31. März stand er nicht auf dem Platz. Wird er nicht für die WM berücksichtigt, sitzt er die restlichen Spiele seiner Sperre in einem UEFA-Wettbewerb der kommenden Saison ab.Titelverteidiger Argentinien startet am 17. Juni in Kansas City gegen Algerien ins Turnier und trifft fünf Tage später in Arlington auf Österreich. Komplettiert wird die Gruppe durch WM-Neuling Jordanien.Regeländerung nach Prestianni-Vorfall Nach dem Vorfall hatte das International Football Association Board (IFAB) vergangene Woche einen Vorschlag der FIFA als Regeländerung beschlossen. Demnach kann das Verdecken des Mundes bei Beleidigungen künftig als Platzverweis gewertet werden.

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