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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Legendäres Turnier: Golfer Rory McIlroy gelingt Titelverteidigung bei den Masters

Rory McIlroy gelingt ein historischer Sieg: Bei den Masters in Augusta kann er als erst vierter Golfprofi überhaupt seinen Titel erfolgreich verteidigen.Golfstar Rory McIlroy hat als erster Profi seit Tiger Woods den Titel beim Masters in Augusta verteidigt. Am letzten Loch flatterten dem Nordiren die Nerven. Aufgrund seines Vorsprungs konnte er sich aber sogar einen Bogey, also einen Schlag mehr als das vorgegebene Par, erlauben. Am Ende gewann er mit einem Schlag Vorsprung vor Scottie Scheffler aus den USA. Es ist erst die vierte erfolgreiche Titelverteidigung in der Geschichte des prestigeträchtigen Turniers im US-Bundesstaat Georgia. „Ich bin überglücklich, dass ich es zu Ende gebracht habe“, sagte McIlroy. „Es wäre eine äußerst bittere Pille zu schlucken gewesen, wenn ich es nach einer Führung von sechs Schlägen nicht als Erster über die Ziellinie geschafft hätte.“Rory McIlroy geriet durch Schefflers Aufholjagd unter DruckMcIlroy war nach historischer Führung zur Mitte des Majors und einem deutlichen Einbruch am Samstag gleichauf mit Cameron Young in den Schlusstag gegangen. Dort fiel der 36-Jährige zunächst bis zu drei Schläge hinter seinen US-amerikanischen Kontrahenten zurück. Doch während Young an den letzten zehn Löchern jeweils nur Par spielte, eroberte McIlroy die Führung mit vier Birdies zurück und durfte sich anschließend erneut das berühmte grüne Jackett umhängen.Der Weltranglistenerste Scheffler, der erst vor wenigen Wochen zum zweiten Mal Vater geworden war und daher eine kurze Auszeit von der Profi-Tour genommen hatte, spielte auf der Schlussrunde eine 68 und brachte McIlroy damit noch einmal kräftig ins Schwitzen. Vor allem am letzten Loch, wo er im vergangenen Jahr mit einem Patzer beim Putt die Führung verspielt hatte und den Umweg über ein Entscheidungs-Playoff gehen musste, wackelte McIlroy auch diesmal gewaltig. Wie so oft in diesem Jahr konnte er sich jedoch auf sein starkes Annäherungsspiel verlassen, das ihm schließlich seinen sechsten Major-Triumph und 4,5 Millionen US-Dollar (etwa 3,86 Mio. Euro) an Preisgeld einbrachte.

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Reiner Wirsching: Ex-Bundesliga-Spieler stirbt bei Radunfall

Der frühere Bundesliga-Stürmer Reiner Wirsching ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Offenbar stieß er mit einem Wildtier zusammen und erlag seinen Verletzungen.Auf tragische Art und Weise ist der frühere Bundesliga-Spieler Reiner Wirsching in Unterfranken ums Leben gekommen. Der Ex-Profi erlag nach einem Fahrradunfall seinen Verletzungen, berichtet das Portal „Mainfranken.news“. Er wurde 63 Jahre alt.Nach Angaben der Polizei verunglückte ein Radfahrer am späten Donnerstagabend an der Bundesstraße 286, zwischen Poppenroth und dem Stadtgebiet Bad Kissingen. Laut dem lokalen Nachrichtenportal handelte es sich dabei um Wirsching. Er erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen, an denen er am Samstag im Krankenhaus starb.„Mainfranken.news“ berichtet, dass Wirsching mit einem Reh zusammengestoßen, gestürzt und auf den Kopf gefallen war. Er trug keinen Helm. Laut Polizei entdeckte ein vorbeifahrender Verkehrsteilnehmer wenig später das Unfallopfer neben seinem Rad liegend und setzte umgehend einen Notruf ab. Wirsching habe einen schweren Schädelbasisbruch mit starken Blutungen erlitten, zitiert „Mainfranken.news“ den Bruder des Verstorbenen.Reiner Wirsching: Vom Bundesliga-Stürmer zum MedizinerReiner Wirsching bestritt zwischen 1989 und 1991 72 Bundesliga-Partien für den 1. FC Nürnberg und erzielte dabei 14 Tore. Der Stürmer spielte außerdem für den 1. FC Schweinfurt 05 und den TSV Vestenbergsgreuth. Mit Vestenbergsgreuth gelang ihm 1994 der legendäre Erstrunden-Sieg gegen den FC Bayern im DFB-Pokal.Schon während seiner aktiven Karriere hatte Wirsching ein Medizinstudium aufgenommen. Auch als Mediziner blieb er dem Sport treu: Wirsching betreute die Fußballer des 1. FC Schweinfurt 05, das Eishockey-Team des ERV Schweinfurt sowie zuletzt den Tischtennis-Bundesligisten TSV Bad Königshofen als Mannschaftsarzt. In Schweinfurt betrieb er als als Chirurg, Sportmediziner und Orthopäde eine eigene Praxis.Quellen:„Mainfranken News“, Polizeipräsidium Unterfranken, „Transfermarkt“

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Masters-Turnier in Monte-Carlo: Sinner erobert Tennis-Thron mit Sieg gegen Alcaraz

In Monte-Carlo heißt das Finale erstmals diese Saison Jannik Sinner gegen Carlos Alcaraz. Der Italiener übernimmt mit dem Sieg auch die Weltranglistenspitze. Im Doppel triumphiert ein deutsches Duo.Italiens Tennisstar Jannik Sinner hat den Final-Kracher in Monte-Carlo gegen Carlos Alcaraz gewonnen und den Spanier wieder als Weltranglistenersten abgelöst. Sinner (24) setzte sich bei schwierigen äußeren Bedingungen gegen seinen Dauer-Rivalen mit 7:6 (7:5), 6:3 durch und ist nun wieder die Nummer eins im Männer-Tennis.Es fühle sich "großartig" an, sagte Sinner im Interview auf dem Court nach dem Sieg in seiner Wahlheimat Monaco: "Das bedeutet mir sehr viel." Dass er dadurch auch wieder Weltranglistenerster ist, sei eher zweitrangig".Sinner ist nach dem Serben Novak Djokovic und dem Spanier Rafael Nadal erst der dritte männliche Tennisprofi der Geschichte, der vier Masters-1000-Turniere in Serie gewinnen konnte. Anfang November 2025 triumphierte er in Paris, zuletzt gelang ihm das sogenannte "Sunshine Double" mit Siegen in Indian Wells und Miami. Auf dem Weg dorthin hatte er in den Halbfinals jeweils gegen Alexander Zverev gewonnen - das gelang ihm auch beim Sandplatz-Event im Fürstentum.Deutsches Doppel tritt in Fußstapfen von Becker/StichEinen deutschen Erfolg gab es in Monte-Carlo dennoch zu feiern: Kevin Krawietz und Tim Pütz setzten sich im Doppel-Finale gegen Marcelo Arévalo und Mate Pavic im Match-Tiebreak mit 10:8 durch und holten ihren zweiten gemeinsamen Masters-1000-Titel. Den ersten Satz hatte das Davis-Cup-Duo mit 4:6, verloren, den zweiten mit 6:2 gewonnen. Zuletzt hatte Boris Becker und Michael Stich vor 34 Jahren als deutsches Doppel in Monte-Carlo triumphiert.  Wind bereitet Probleme Den Finalisten im Einzel bereitete der relativ starke Wind auf dem Court Rainier III vor allem beim Aufschlag sichtlich Probleme. Sowohl Sinner als auch Alcaraz gaben früh ein Service ab, auch die Fehlerquote war bei beiden Ausnahmekönnern ungewöhnlich hoch. "Ich erlaube keine Ausreden bei Tennisspielern, heute erlaube ich die Wind-Ausrede", sagte Ex-Spielerin Andrea Petkovic als Sky-Expertin. Im Tiebreak des ersten Satzes zeigte Sinner die besseren Nerven. Im zweiten Satz ließ er sich auch von einem frühen Break nicht beeindrucken und verwandelte nach 2:15 Stunden seinen ersten Matchball zu seinem siebten Sieg im 17. Duell mit Alcaraz.

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Radsport: "Beine wie Spaghetti": Pogacar bei Paris-Roubaix geschlagen

Mit einem Sieg bei Paris-Roubaix kann Tadej Pogacar einem elitären Kreis beitreten. Am Ende ist Wout van Aert stärker. Der Belgier widmet den Erfolg einem toten Freund.Mit Dreck verschmiertem Gesicht stapfte ein enttäuschter Tadej Pogacar von der ehrwürdigen Betonpiste im Velodrome, völlig fertig lehnte sich der Weltmeister auf sein Rad. In einem Rennen für die Geschichtsbücher hatte der slowenische Ausnahmekönner alles versucht, drei Radwechsel in der Hölle des Nordens gemeistert - und doch im Finale bei der Kopfsteinpflaster-Tortur Paris-Roubaix im Sprint gegen den belgischen Klassiker-Spezialisten Wout van Aert das Nachsehen."Als ich zusammen mit Wout fuhr, war nicht mehr viel Frische in den Beinen. Ihn auf dem Kopfsteinpflaster abzuhängen, wäre eine Mission impossible gewesen. Ich hatte noch Hoffnung auf den Sprint, aber meine Beine waren wie Spaghetti. Er hat auf den Champs-Élysées gewonnen. Es ist hart ihn zu schlagen", sagte Pogacar.Van Aert: "Dieser Sieg ist für Michael"Mit seinem erneuten zweiten Platz verpasste Pogacar den nächsten bedeutenden Meilenstein im Radsport hauchdünn. Der slowenische Ausnahmekönner muss weiter auf seinen ersten Sieg in Roubaix warten, womit er dem elitären Kreis um Legende Eddy Merckx beigetreten wäre. Nach 258,3 Kilometern zwischen Compiègne und Roubaix musste der Sprint entscheiden, nachdem sich Pogacar und van Aert auf den Kopfsteinpflaster-Sektoren ein spannendes Duell ohne Sieger geliefert hatten.Der zehnmalige Tour-Etappensieger van Aert feierte indes den größten Erfolg seiner Karriere. Es war ein emotionaler Triumph. "Das bedeutet mir alles. Das ist ein Ziel seit 2018, als ich das erste Mal hier gefahren bin. Vor acht Jahren habe ich in dem Rennen meinen Teamkollegen Michael Goolaerts verloren. Seitdem war es mein Ziel, hierherzukommen und den Finger in den Himmel zu strecken. Dieser Sieg ist für Michael, vor allem auch für seine Familie", sagte ein bewegter van Aert. Goolaerts hatte damals während des Rennens einen Herzinfarkt erlitten.Vor seinem Sieg musste van Aert aber Schwerstarbeit leisten, denn Pogacar versuchte auf dem Kopfsteinpflaster aller, um den Belgier abzuhängen. Schon im vergangenen Jahr hatte Pogacar bei seiner Roubaix-Premiere den zweiten Platz belegt. Damit muss er seinen Angriff auf den historischen Coup um ein Jahr verschieben. Mit einem Sieg bei der Königin der Klassiker hätte Pogacar bei allen fünf bedeutenden Eintagesrennen - den sogenannten Monumenten - mindestens einen Sieg bejubelt. Das schafften vor dem Slowenen nur die drei Belgier Merckx, Roger De Vlaeminck und Rik Van Looy. Van der Poel mit Defekt im Wald von ArenbergDas mit Spannung erwartete Duell von Pogacar mit seinem großen Widersacher Mathieu van der Poel fiel dagegen aus. Der niederländische Ex-Weltmeister verpasste nach einem Defekt zur Unzeit im berüchtigten Wald von Arenberg den Anschluss und damit auch seinen vierten Sieg nacheinander. Van der Poel versucht zwar mit aller Macht, zurück an die Spitze zu kommen - ohne Erfolg. Am Ende wurde er Vierter.In einer spektakulären 123. Auflage blieb aber kein Fahrer von technischen Problemen verschont. Auch Pogacar musste zweimal vom Rad und zwischenzeitlich eine Aufholjagd starten. Van Aert musste einmal aus dem Sattel, ließ sich dann aber auf den heftigen Kopfsteinpflaster-Sektoren im Zweikampf mit Pogacar nicht mehr abschütteln.Die Entscheidung fiel entsprechend erst im Velodrome. Dort lancierte Pogacar den Sprint, doch van Aert zog vorbei und riss schnell eine Lücke. Dies konnte Pogacar nicht mehr schließen. Bester Deutscher war der Kölner Nils Politt auf Platz neun.Pogacar mit ReifenschadenMit kräftigem Rückenwind fuhren die Profis ein zügiges Tempo in den ersten von 30 harten und unerbittlichen Pflastersteinsektoren. Als etwa 160 Kilometer vor dem Ziel der erste Kopfsteinpflaster-Sektor wartete, waren die beiden Top-Favoriten Pogacar und van der Poel bestens an der Spitze des Hauptfelds positioniert. Bei dem Spektakel lief zunächst alles nach Plan, doch dann bremste Pogacar 120 Kilometer vor dem Ziel ein platter Vorderreifen aus. Ohne schnelle Hilfe eines Teamfahrzeugs musste sich der Weltmeister mit einem neutralen Ersatzrad zufriedengeben. Lange musste er nicht warten: Mit dem passenden Ersatzrad und einer kurzen Standpauke für ein Kameramotorrad im Weg ging es mit 50 Sekunden Abstand weiter. Angetrieben durch den Kölner Helfer Nils Politt kämpfte sich Pogacar wieder an die Gruppe heran. Der Slowene schloss vor dem berüchtigten Wald von Arenberg wieder auf. Und dann erwischte es den Konkurrenten: Van der Poel hatte ein Defekt. Der Niederländer schnappte sich das Rad seines Teamkollegen, doch es passte nicht. So begann das lange Warten auf das Begleitfahrzeug. Van der Poel büßte so zwei Minuten auf die Spitzengruppe um Pogacar ein. Es wurde das erwartet hektische Rennen mit Stürzen, Platten und reichlich Dramatik.

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Radsport: Van Aert gewinnt: Pogacar verpasst Sieg bei Paris-Roubaix

Drama im Velodrom: Pogacar fehlen beim Sprint auf dem Kopfsteinpflaster nur wenige Meter zum historischen Triumph. Wie Van Aert ihm den Sieg vor der Nase wegschnappt.Tadej Pogacar hat den Sieg bei Paris-Roubaix und damit seinen noch fehlenden Erfolg bei den fünf bedeutendsten Eintagesrennen des Radsports verpasst. Der 27-Jährige verlor beim Kopfsteinpflaster-Klassiker den Sprint im Velodrom von Roubaix gegen den Belgier Wout van Aert und belegte wie im Vorjahr Platz zwei.Nach 258,3 Kilometern zwischen Compiègne und Roubaix fehlten Pogacar nur wenige Zentimeter bei dem als "Hölle des Nordens" bekannten Rennen. Damit geht die Jagd auf das fünfte Monument mindestens ein weiteres Jahr weiter.Pogacars erste Niederlage seit SeptemberPogacar feierte erst vergangene Woche seinen dritten Sieg bei der Flandern-Rundfahrt. Schon zuvor hatte er mindestens einmal bei den anderen Radsport-Monumenten Mailand-Sanremo, Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt gesiegt.Nur die drei Belgier Merckx, Roger De Vlaeminck und Rik Van Looy haben es bisher geschafft, alle fünf Rennen zu gewinnen. Seit seinem WM-Triumph im vergangenen September war es für Tour-Champion Pogacar die erste Niederlage.

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Marie-Louise Eta: Sie ist die erste Cheftrainerin der Bundesliga – und redet nicht gern darüber

Union Berlin schreibt Geschichte: Die Köpenicker stellen mit Marie-Louise Eta die erste Cheftrainerin der Bundesliga-Geschichte ein. Der 34-Jährigen ist der Rummel nicht lieb.Die Mitteilung, die Union Berlin kurz vor Mitternacht am Samstagabend verschickte, war kurz und knapp gehalten. Die Eisernen trennen sich nach der 1:3-Niederlage beim Schlusslicht 1. FC Heidenheim von Trainer Steffen Baumgart, und weiter: „Die Profimannschaft der Männer des 1. FC Union Berlin wird die Schlussphase der Saison und den Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga unter der sportlichen Leitung von Marie-Louise Eta, bisherige Trainerin der U19-Junioren und künftige Cheftrainerin der Profimannschaft der Frauen, in Angriff nehmen.“Eta ist die erste Cheftrainerin eines Vereins in der fast 63 Jahre langen Bundesliga-Geschichte. Darauf, dass der Wechsel auf der Trainerposition eine historische Bedeutung hat, deutet in der Union-Kommunikation nichts hin – wohl aus gutem Grund. Man will deutlich machen, dass der Fußballsachverstand und nicht das Geschlecht der neuen Trainerin im Vordergrund steht.Marie-Louise Eta saß schon mal bei Union Berlin auf der TrainerbankOhnehin werden in der Schlussphase der Saison alle Augen auf Marie-Louise Eta gerichtet sein. Die 34-Jährige ist keine gänzlich Unbekannte, schon im Winter 2023 übernahm sie interimsweise zusammen mit Marco Grote  die Union-Mannschaft für ein Spiel. Danach arbeitete sie bis zum Saisonende als Co-Trainerin des neu verpflichteten Coachs Nenad Bjelica. Bereits damals war Eta die erste Frau auf dieser Position in der Bundesliga.Darüber spricht die gebürtige Dresdnerin selbst allerdings eher ungern. „Ich möchte nicht nur eine Quote erfüllen“, sagte sie während ihres ersten Engagements im Profi-Männerfußball der „Berliner Morgenpost“. In einem Podcast des „Kicker“ betonte Eta, sie wolle „mit Qualität und Inhalt überzeugen“: „Ich will einen Job nicht bekommen, nur weil ich eine Frau bin.“Vorbildrolle für Mädchen und FrauenDer Pionierrolle im deutschen Fußball wird Eta allerdings nicht entkommen. Nicht nur das Interesse der Medien ist auf sie gerichtet, auch für viele Mädchen und junge Frauen erfüllt sie eine Vorbildfunktion. „Es ist eine Rolle, die man vielleicht am Anfang auch gar nicht so angestrebt hat. Man muss seine Rolle in dem Bereich auch erst finden“, erinnerte sie sich in einem RBB-Interview an ihr Intermezzo als Co-Trainerin bei Union. Sie habe damals „aus der ganzen Welt Nachrichten  von Frauen, die sich auch engagieren wollen in ihrem Land, in ihrer Stadt, in ihrem Ort“ bekommen.Fünf Spiele für den KlassenerhaltDie 34-Jährige arbeitete zuletzt als Trainerin der U19 von Union Berlin. Ihre Laufbahn begann im Nachwuchsbereich von Werder Bremen. 2021 wurde sie vom Deutschen Fußball-Bund als Co-Trainerin der weiblichen U15-Auswahl engagiert. Ein Jahr später schloss sie erfolgreich den Pro-Lizenz-Lehrgang ab und darf seither offiziell auch als Cheftrainerin in der Bundesliga und 2. Liga arbeiten. Als Spielerin wurde sie dreimal in Folge Deutsche Meisterin mit Turbine Potsdam. Ihre aktive Karriere beendete sie bereits mit 26 Jahren.Nun, da Eta allein in vorderster Linie Verantwortung trägt, dürfte ihr noch deutlich mehr Aufmerksamkeit zuteil werden. Vorrangig aber geht es darum, in den verbleibenden fünf Saisonspielen den Klassenerhalt zu sichern. Gelingt das, könnte Eta auch ein längerfristiger Vertrag winken. Eigentlich sollte sie zur nächsten Saison das Frauenteam von Union übernehmen – womöglich überlegen sich die Eisernen das aber noch einmal anders.Quellen:Union Berlin, „Kicker“, „Berliner Morgenpost“, RBB, „Transfermarkt“

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Billie Jean King Cup: Historischer Tiefpunkt: Tennis-Frauen nur noch drittklassig

Eigentlich wollten Deutschlands Tennisspielerinnen so schnell wie möglich zurück in die Weltgruppe des Billie Jean King Cup. Stattdessen sind sie nur noch drittklassig. Das gab es noch nie.Nach dem historischen Absturz in die Drittklassigkeit liegt das deutsche Frauen-Tennis in Trümmern. Der desaströse Auftritt in der Relegation im portugiesischen Oeiras vor den Toren Lissabons ist der nächste Tiefpunkt einer beispiellosen Negativentwicklung der vergangenen Jahre.2014 kämpfte die Goldene Generation um Angelique Kerber, Andrea Petkovic, Julia Görges und Sabine Lisicki in Prag noch um den Titel im prestigeträchtigen Team-Wettbewerb. Vor zwei Jahren war Deutschland bei der Endrunde in Malaga dabei. Nun wissen die deutschen Tennisspielerinnen nicht einmal, wann und in welchem Format sie irgendwann um die Rückkehr in die Zweitklassigkeit spielen.Große Enttäuschung"Es sind alle sehr niedergeschlagen, sehr traurig. Es haben alle natürlich gehofft, dass das anders ausgeht hier", sagte Teamchef Torben Beltz der Deutschen Presse-Agentur nach dem 1:2 im entscheidenden Relegationsspiel gegen Litauen. "Es hat sportlich in dieser Woche nicht gereicht und wir müssen anerkennen, dass unsere Gegnerinnen in den entscheidenden Momenten besser waren", sagte der langjährige Trainer von Angelique Kerber.Eine Aussage, die bei zweitklassigen Gegnern wie Portugal, Schweden, Dänemark und Litauen das ganze Dilemma des deutschen Frauen-Tennis aufzeigt. Selbst für dieses Niveau reicht es derzeit nicht. "Rein vom Papier her müssen diese Matches gewonnen werden", sagte Laura Siegemund, die in Portugal nicht dabei war. "Ich hätte auch mehr erwartet, dass wir zumindest die Klasse halten."Junges Team scheitert an sich selbstNatürlich fehlten in Siegemund, Tatjana Maria (beide 38 Jahre alt) und Eva Lys (24) die laut Ranking aktuell drei besten Spielerinnen. Eine Entschuldigung für das Debakel von Oeiras ist das aber nicht. Lediglich Noma Noha Akugue erfüllte die Erwartungen und gewann drei ihrer vier Einzel. Doch vor allem Ella Seidel enttäuschte und scheiterte wieder einmal an den eigenen Nerven.Für Siegemund sind die Niederlagen auch ein Versäumnis der vergangenen Jahre. "Es wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, die jungen Leute ein bisschen früher mit reinzuholen. Das ist in der Vergangenheit, glaube ich, zu wenig passiert. Da hat man sich zu viel drauf verlassen, dass die aus der älteren Generation die Punkte holen", sagte Siegemund. Die Metzingerin erklärte, grundsätzlich Lust auf den Teamwettbewerb zu haben, aber auf ihren Körper hören zu müssen. Sie fehlte - wie Lys - aus gesundheitlichen Gründen. Sie habe abgesagt, um Probleme am hinteren Oberschenkel vor der Sandplatz-Saison und dem Start beim am Montag beginnenden Turnier in Stuttgart auszukurieren. "Sie wollten schon gerne, dass ich komme. Aber ich habe es einfach nicht rechtzeitig geschafft", sagte sie.Wie geht es weiter?Der Bundestrainer gab der nachrückenden Generation aber auch aus nachvollziehbaren Gründen eine Chance - die diese verspielten. Das triste Ambiente im Complexo de Tenis do Jamor von Oeiras passte zu den teils desolaten Auftritten der deutschen Spielerinnen."Das entspricht nicht unserem Anspruch, den wir für das deutsche Damentennis haben", sagte Beltz, der seine Entscheidung rechtfertigte. "Die, die hier waren, waren die Richtigen", sagte Beltz, "in den Mädels steckt viel mehr Potenzial, als sie hier leider gezeigt haben." Eine Rückkehr von Siegemund oder Maria schloss er aber nicht aus. "Wie wir jetzt weitermachen, werden wir in den nächsten Tagen sehen. Das ist jetzt noch zu früh", sagte der Teamchef.Becker kritisiert Nachwuchs und VerbandDen Optimismus von Beltz teilen aber bei weitem nicht alle. Schon vor den Pleiten in Portugal hatte Tennis-Legende Boris Becker den deutschen Nachwuchs insgesamt kritisiert. Schließlich sieht es auch bei den Männern hinter Alexander Zverev nicht rosig aus. Auch wenn dort immerhin Spieler wie Justin Engel, Diego Dedura, Max Schönhaus oder Niels McDonald nachrücken.In seinem gemeinsamen Podcast mit Andrea Petkovic hatte Becker die Verantwortlichen für die Nachwuchsförderung im Deutschen Tennis Bund heftig kritisiert. "Ich will niemandem zu nahetreten. Aber wenn ich in den Supermarkt gehe und einkaufen soll für den Abend, aber noch nie gekocht habe, weiß ich doch nicht, was ich einkaufen soll", hatte Becker gesagt. Der neuen Generation fehle es zudem an Einsatzwillen und Widerstandsfähigkeit.Die im DTB für den Leistungssport zuständige Veronika Rücker wies die Vorwürfe bei sportschau.de zurück. Der Verband hat bereits vor einiger Zeit einen ambitionierten Plan ausgearbeitet, nachdem im Jahr 2032 jeweils acht bis zehn Spielerinnen und Spieler in den Top 100 der Welt stehen sollen. Aktuell sind es insgesamt nur acht - und Profis wie Siegemund und Maria bei den Frauen sowie Jan-Lennard Struff (35) und Yannick Hanfmann (34) bei den Männern stehen vor dem Ende ihrer Karrieren.

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Fußball: Toni Kroos steht offenbar vor einem Comeback bei Real Madrid

Toni Kroos soll laut einem Medienbericht eng in die sportliche Struktur von Real Madrid eingebunden werden. Ein genauer Zeitpunkt seiner Rückkehr steht demnach nicht fest.Toni Kroos steht offenbar vor einer Rückkehr zu Real Madrid. Laut einem Bericht der spanischen Zeitung „AS“ soll der Weltmeister von 2014 ab dem Sommer eng in die sportliche Struktur des spanischen Fußball-Rekordmeisters eingebunden werden. Wie die genaue Rolle des 36-Jährigen aussehen soll, sei hingegen noch nicht ganz klar.Kroos hatte nach zehn Jahren bei den Königlichen 2024 seine Karriere beendet. In dieser Zeit gewann er mit Real fünfmal die Champions League und viermal die Meisterschaft. Doch seit zwei Jahren erfüllt Real die hohen Erwartungen nicht mehr. In dieser Saison trennte man sich früh von Trainer Xabi Alonso, dennoch droht eine Spielzeit ohne Titel. Im Pokal ist Madrid bereits ausgeschieden, in der Meisterschaft beträgt der Rückstand auf Titelverteidiger FC Barcelona sieben Spieltage vor Saisonende neun Punkte. Im Viertelfinale der Champions League steht am Mittwoch das Rückspiel bei Bayern München an. Das Hinspiel verlor Real 1:2.Toni Kroos könnte schon im Sommer zu Real Madrid zurückkehren„München oder der Abgrund“, titelte AS nach dem enttäuschenden Auftritt gegen den FC Girona (1:1) am Freitagabend. „Konzentrieren wir uns auf Mittwoch, denn wir müssen alles geben“, sagte Trainer Alvaro Arbeloa im Anschluss und wollte den neuerlichen Rückschlag schnellstmöglich abhaken. „Mittwoch ist unser Spiel. Das ist uns klar. Wir müssen all unsere Energie hineinstecken. Wir müssen mit vollem Selbstvertrauen nach Deutschland fahren.“ Toni Kroos wird noch nicht dabei sein, doch schon im Sommer könnte er zurückkehren.

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Nach Comeback-Sieg: Wieder da: Fury drängt Joshua zum britischen Box-Blockbuster

Bald könnte es zu einem der größten britischen Box-Kämpfe seit langer Zeit kommen. Tyson Fury muss nicht überzeugt werden. Der andere Ex-Champion hält sich nach seinem tragischen Unfall noch zurück.Der glanzlose Comeback-Sieg von Tyson Fury nach 476 Tagen Ringabstinenz war schnell abgehakt. Der 37 Jahre alte frühere Schwergewichtsweltmeister widmete sich nach seinem ungefährdeten Punktsieg gegen den Russen Arslanbek Machmudow zügig einer anderen Mission. Und zwar einem britischen Boxduell der Spitzenklasse. Der Comeback-Routinier, der in der Vergangenheit schon fünf Mal sein Karriereende erklärt hatte, forderte den zuvor fleißig filmenden Ringgast Anthony Joshua zum Duell der Ex-Weltmeister heraus. "Ich will euch den Kampf geben, auf den ihr alle wartet", rief Fury der Menge zu. "Ich fordere dich heraus, Anthony Joshua", sagte er in Richtung des 36-Jährigen.Fury wirkte dabei noch so agil, als hätte er zuvor keine zwölf Runden absolviert. Joshua zeigte sich noch zurückhaltend nach Furys Lockrufen. Joshua in verheerenden Autounfall verwickeltDer Hüne bestritt noch keinen Kampf seit seinem verheerenden Autounfall in Nigeria Ende Dezember. Bei der Tragödie waren zwei seiner Freunde ums Leben gekommen, Joshua verletzte sich als Beifahrer in dem Fahrzeug leicht. Er merkte in einem Interview an, dass er nach dem Tod seiner Freunde noch dabei sei, "einige Dinge zu klären". "Ich hatte einen schweren Unfall. Es gibt ernste Dinge in meinem Leben. Ich weiche niemandem aus. Sobald ich wieder bei 100 Prozent bin, kämpfe ich", sagte er. "Verträge werden verschickt", sagte er hinsichtlich der Fury-Lockrufe. "Und dann sehen wir uns vielleicht im Ring, mehr als wahrscheinlich. Aber ich bin nicht hier, um in den Ring zu steigen und jemandem ins Gesicht zu schreien. Wenn man sich meine Erfolgsbilanz ansieht, habe ich das noch nie gemacht", fügte er hinzu. "Er ist derjenige, der seine Karriere beendet hat. Ich bin im Ring geblieben, das ist sein Problem. Er verschwindet, kommt zurück, verschwindet wieder", spottete Joshua, der zuletzt mit Furys großem Widersacher Oleksandr Usyk trainierte. Ein Duell der langjährigen Konkurrenten wurde schon oft herbeigesehnt, aber gab es noch nie. Dementsprechend groß ist das Interesse der britischen Boxwelt - und wohl auch darüber hinaus. Medienberichten zufolge könnte ein mögliches Duell der beiden Wladimir-Klitschko-Bezwinger im Wembley-Stadion ausgetragen werden.Glanzloser Fury-SiegBeim ganzen Gerede über den möglichen britischen Blockbuster geriet der eigentliche Hauptkampf des Abends in Vergessenheit. Fury besiegte den Russen Machmudow glanzlos. Der "Gypsy King" siegte einstimmig (120:108, 120:108 und 119-109) und feierte seinen 35. Profisieg. Im Londoner Fußballstadion der Tottenham Hotspur wurde ihm sein Kontrahent vor geschätzten 60.000 Zuschauern bis auf die erste Runde nie wirklich gefährlich. Fury kam besser in den Kampf. Und der stetig müder und unkoordinierter wirkende Machmudow setzte zwar seine Treffer, doch seinen Versuchen fehlte zunehmend die Präzision. Ab der vierten Runde verfehlten immer mehr Schläge ihr Ziel. Der konditionell stärkere Fury kontrollierte das Geschehen. Machmudow umklammerte den anderen Hünen zunehmend und sorgte kaum noch für Gefahr.Fury hatte 2015 Wladimir Klitschko besiegt und sich zum ersten Mal die WM-Krone aufgesetzt. Danach folgte eine lange schwere Episode in seinem Leben und er kämpfte erst drei Jahre später wieder.Weitere Rücktritte und Comebacks folgten. Im Dezember 2024 kassierte Fury seine zweite Niederlage gegen den aktuellen Dreifach-WM-Champion Oleksandr Usyk aus der Ukraine im WM-Rückkampf der beiden Superstars.

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Fußball: Erste Cheftrainerin der Bundesliga: Marie-Louise Eta übernimmt bei Union Berlin

Marie-Louise Eta schreibt Geschichte in der Bundesliga. Nach der Trennung von Trainer Baumgart übernimmt sie bei Union Berlin als erste Frau den Posten als Cheftrainerin.Union Berlin hat sich überraschend von Coach Steffen Baumgart getrennt und befördert Marie-Louise Eta als erste Frau in der Bundesliga-Geschichte bis Saisonende zur Cheftrainerin. Die unerwartete Entscheidung teilte der Hauptstadt-Club am Samstagabend kurz vor Mitternacht mit. Wenige Stunden zuvor hatten die Berliner 1:3 bei Schlusslicht Heidenheim verloren. Der Vorsprung des Tabellenelften auf Relegationsplatz 16 beträgt weiter sieben Punkte.Neben dem 54 Jahre alten Baumgart müssen auch dessen Co-Trainer Danilo de Souza und Kevin McKenna gehen. „Wir spielen bisher eine absolut enttäuschende Rückrunde und lassen uns vom Tabellenstand nicht blenden: Unsere Lage ist nach wie vor bedrohlich und wir benötigen dringend Punkte, um den Ligaverbleib zu sichern“, erklärte Profifußball-Geschäftsführer Horst Heldt laut Mitteilung.Baumgarts Bundesliga-Ende bei Union kommt überraschend„Zwei Siege aus vierzehn Spielen seit der Winterpause und die gezeigten Leistungen in den letzten Wochen geben uns nicht die Überzeugung, dass uns eine Trendumkehr in der bisherigen Konstellation noch gelingt“, sagte Heldt weiter. „Wir haben daher entschieden, jetzt noch einmal neu anzusetzen.“Baumgarts sportliches Ende bei Union kommt auch deshalb überraschend, weil die Berliner erst im Januar den Vertrag mit dem früheren Union-Spieler vorzeitig verlängert hatten. Der gebürtige Rostocker hatte die Köpenicker Anfang Januar 2025 als Trainer übernommen und in der vergangenen Saison auf Platz 13 geführt.Mit Eta leitet erstmals eine Frau als Cheftrainerin einen Männer-BundesligistenMit Eta wird erstmals eine Frau als Cheftrainerin einen Männer-Bundesligisten anleiten. Für Eta, die ab dem Sommer die Bundesliga-Frauen der Berliner übernehmen wird, ist die Aufgabe kein komplettes Neuland. Bereits von November 2023 bis Mai 2024 hatte die 34-Jährige als Co-Trainerin den Abstiegskampf der Köpenicker begleitet.„Ich freue mich, dass Marie-Louise Eta sich bereit erklärt hat, diese Aufgabe interimistisch zu übernehmen, bevor sie im Sommer wie geplant Cheftrainerin der Profimannschaft der Frauen wird“, sagte Heldt. Sie habe „die Überzeugung, dass wir mit dem Team die entscheidenden Punkte holen“, ergänzte Eta.Marie-Louise Eta: Karriere als Spielerin endet vorzeitigAls Fußballerin hatte sie in ihrer aktiven Karriere große Erfolge mit Turbine Potsdam gefeiert. Damals noch unter dem Namen Marie-Louise Bagehorn gewann sie mit dem Verein dreimal die deutsche Meisterschaft und 2010 den Titel in der Champions League. Wegen mehrerer Verletzungen musste sie bereits mit 26 Jahren ihre Laufbahn als Spielerin beenden.Danach kam ihre Karriere als Trainerin schnell auf Touren. Zunächst arbeitete sie im Nachwuchsbereich von Werder Bremen, für den Club hatte sie zuletzt noch gespielt. 2021 wurde sie vom Deutschen Fußball-Bund als Co-Trainerin der weiblichen U15-Auswahl engagiert. Ein Jahr später schloss sie erfolgreich den Pro-Lizenz-Lehrgang ab und darf seither offiziell auch als Cheftrainerin in der Bundesliga und 2. Liga arbeiten.

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UFC Freedom 250: Trump kündigt Kampf vor Weißem Haus zu seinem Geburtstag an

Käfigkämpfe mitten auf dem Gelände des Weißen Hauses? Die Idee hatte der US-Präsident schon länger, nun wird sie konkret - zu seinem Geburtstag. In Miami ist Trump beim aktuellen UFC-Event zu Gast.US-Präsident Donald Trump hat Käfigkämpfe auf dem Gelände des Weißen Hauses zu seinem 80. Geburtstag angekündigt. Über seinen Account auf seinem Netzwerk "Truth Social" postete er eine Ankündigung für ein Event am 14. Juni unter dem Titel "UFC Freedom 250". An dem Tag wird Trump 80 Jahre alt. In diesem Jahr jährt sich die Unabhängigkeit der USA zum 250. Mal.Trump bei UFC-Show in Miami zu GastPassend zu den Plänen war Trump am Samstagabend (Ortszeit) mit einigen Begleitern wie seinen Töchtern Ivanka und Tiffany sowie Außenminister Marco Rubio bei der aktuellen Veranstaltung der Ultimate Fighting Championship (UFC) in Miami zugegen. Trump lief zusammen mit UFC-Präsident Dana White ein, auch die Kampfsport-Organisation postete mehrere Ankündigungen für das Event im Juni, so stehen etwa schon die Hauptkämpfe sowie ein Rahmenprogramm mit Live-Musik statt.Die UFC ist die größte Profi-Liga für Mixed Martial Arts (MMA), ein vor allem in den USA beliebter Kampfsport, der verschiedene Disziplinen miteinander vereint. Kämpfer nutzen bei ihren Duellen in käfigartigen Kampfflächen unter anderem Elemente und Techniken aus dem Boxen, Kickboxen und Ringen. Anders als etwa beim Wrestling sind die Kämpfe nicht gestellt. Trump gilt als Fan des Kampfsport-Spektakels.Event wird nicht am Unabhängigkeitstag stattfindenBereits im vorigen Jahr hatte Trump angekündigt, er werde anlässlich des 250. Unabhängigkeitstages der USA einen Kampf der UFC mit bis zu 25.000 Zuschauern auf dem Gelände des Weißen Hauses organisieren. Das wird nun aber nicht am Unabhängigkeitstag am 4. Juli selbst stattfinden.Der Unabhängigkeitstag ist einer der wichtigsten nicht religiösen nationalen Feiertage in den Vereinigten Staaten. Überall finden Feiern statt, alles ist in den Farben der US-Flagge geschmückt - dazu gibt es Feuerwerk. Am 4. Juli 1776 hatten britische Kolonien ihre Unabhängigkeit von Großbritannien erklärt und den Weg für die Gründung der Vereinigten Staaten geebnet.

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Turnier in Augusta: Golf-Star McIlroy büßt klare Masters-Führung ein

Titelverteidiger Rory McIlroy zeigt in Augusta ungeahnte Schwächen und verspielt seine Rekord-Führung. In den Schlusstag geht er gleichauf mit einem Kontrahenten.Rory McIlroy hat am dritten Tag beim Masters in Augusta seinen klaren Vorsprung verspielt und geht gleichauf mit Cameron Young als Führender in den Schlusstag. Dem Golf-Star aus Nordirland gelang auf dem traditionsreichen Kurs im US-Bundesstaat Georgia nach seinen überragenden ersten beiden Tagen nur eine 73er-Runde. Young und Scheffler holen acht Schläge aufMit elf Schlägen unter Par liegt er nun gleichauf mit dem US-Amerikaner Young und nur noch einen Schlag vor dessen Landsmann Sam Burns. Dahinter reiht sich das Feld auf, nachdem McIlroy nach der Halbzeit noch mit sechs Schlägen Vorsprung geführt hatte. "Viele Jungs haben morgen eine Chance", sagte McIlroy, "ich weiß, dass ich besser spielen muss, wenn ich gewinnen will. Heute lief es nicht so richtig."Neben Young spielte an Tag drei beim Masters auch der Weltranglistenerste Scottie Scheffler eine überragende 65er-Runde und liegt nun auf Platz sieben nur noch vier Schläge zurück. Dem viertplatzierten Iren Shane Lowry gelang als erstem Golfer der Geschichte sein zweites Hole-in-one beim Masters.Titelverteidigung von McIlroy wäre historischDer Titelverteidiger zeigte ungeahnte Schwächen, landete in den Bäumen und im Wasser. Der 36-Jährige startete direkt mit einem Bogey, also einem Schlag über Par, und hatte dann vor allem an Loch elf große Probleme, an dem ihm der Ausflug ins Wasser und ein Doppelbogey unterlief.Spätestens da war die größte Führung nach Tag zwei in der Masters-Historie dahin. Nach Loch 13 waren Young und Burns mit McIlroy gleichauf. Und der Kampf um das grüne Jackett war wieder völlig offen.Bislang gelang eine Titelverteidigung lediglich Jack Nicklaus (1965/66), Nick Faldo (1989/90) und Tiger Woods (2001/02). McIlroy könnte aus dem Titelverteidiger-Trio am Sonntag ein Quartett machen. Nachdem sich Ex-Champion Bernhard Langer im vergangenen Jahr aus Altersgründen verabschiedet hatte, war kein Deutscher dabei. Auch Tiger Woods war nach seinem jüngsten Autounfall nicht am Start.

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5:0-Erfolg bei St. Pauli: Das Bayernbuch der Rekorde

Beim 5:0-Sieg gegen den FC St. Pauli übertrifft der FC Bayern München uralte Bestmarken – fast mit einem Fingerschnippen.

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29.Spieltag: FC Bayern knackt die nächste Bundesliga-Bestmarke

Der FC Bayern stellt gegen St. Pauli einen neuen Bundesliga-Torrekord auf. Leverkusen holt im Champions-League-Rennen auf, Wolfsburg taumelt dem Abstieg entgegen.Der FC Bayern hat in der Fußball-Bundesliga eine weitere Bestmarke aufgestellt. Die Münchner siegten am 29. Spieltag 5:0 (1:0) beim FC St. Pauli und erhöhten ihr Torkonto in dieser Saison auf 105 Treffer. Damit übertraf der Rekordmeister seinen eigenen Torrekord aus der Saison 1971/72, als Gerd Müller und Co. auf 101 Tore kamen.Einen wichtigen Sieg im Rennen um die Champions-League-Plätze feierte Bayer Leverkusen. Die Werkself gewann beim Westrivalen Borussia Dortmund 1:0 (1:0) und rückte zumindest für einen Tag bis auf einen Zähler an den Tabellenvierten VfB Stuttgart (53 Punkte) heran. RB Leipzig (56) hat durch ein 1:0 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach seinen dritten Platz ein wenig gefestigt. Im Tabellenkeller wird die Lage für den VfL Wolfsburg immer prekärer. Die Niedersachsen kassierten beim 1:2 (0:2) gegen Eintracht Frankfurt die nächste Pleite und bleiben mit dürftigen 21 Punkten Tabellenvorletzter. Sogar Schlusslicht 1. FC Heidenheim (19) ist nach dem 3:1 (2:0) gegen Union Berlin wieder in Reichweite zu den Wölfen.FC Bayern schießt sich gegen St. Pauli für Real Madrid einJamal Musiala (9. Minute), Leon Goretzka (53.), Michael Olise (54.), Nicolas Jackson (64.) und Raphaël Guerreiro (88.) machten mit ihren Toren den Bayern-Sieg am Millerntor perfekt. Trainer Vincent Kompany hatte dabei einige Stars noch geschont. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Dortmund beträgt nun satte zwölf Punkte. Aber der Münchner Fokus ist längst auf die Champions League gerichtet: Am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) kommt es zum nächsten Gigantenduell mit Real Madrid. Das Hinspiel hatten die Bayern auswärts 2:1 gewonnen.BVB verliert – Pfiffe für SchlotterbeckRobert Andrich (42. Minute) machte per Distanzschuss den Leverkusener Sieg in Dortmund perfekt. Damit konnten die Rheinländer erneut den BVB ärgern, nachdem sie schon Anfang Dezember im DFB-Pokal in Dortmund 1:0 gewonnen hatten. Beim BVB, der mit einem Sieg die Königsklassen-Teilnahme perfekt gemacht hätte, musste sich Nationalverteidiger Nico Schlotterbeck Pfiffe von den eigenen Fans anhören. Trotz der Vertragsverlängerung unter der Woche hatten die Dortmunder Anhänger dem Kapitän die monatelange Hängepartie übelgenommen.Kritik gab es auch für Gladbachs Kapitän Rocco Reitz im Spiel bei seinem zukünftigen Club RB Leipzig. Lange durfte er mit seiner Borussia auf einen Punkt hoffen, weil Gladbachs Torwart Moritz Nicolas über sich hinauswuchs. Doch Leipzigs Stürmerstar Yan Diomande (81.) fand doch noch die Lücke.Geht es für Wolfsburg nach 29 Jahren runter? In Wolfsburg blieb der VfL zum zwölften Mal in Serie ohne Sieg. Oscar Höjlund (21.) und Arnaud Kalimuendo (32.) trafen für die Eintracht, das Wolfsburger Tor durch Dzenan Pejcinovic (90.+7) kam zu spät. Damit wartet auch Wolfsburgs Dieter Hecking als Trainer Nummer drei in dieser Saison seit vier Spielen auf einen Sieg. Es droht dem Meister von 2009 mehr denn je der erste Gang in die Zweitklassigkeit seit dem Aufstieg 1997.Heidenheim ist im dritten Bundesliga-Jahr und stemmt sich weiter gegen den Abstieg. Mathias Honsak (9. und 36.) mit zwei Toren und Budu Siwsiwadse (79.) machten den Sieg gegen Berlin perfekt. Für Union konnte nur Leopold Querfeld (75.) zwischenzeitlich verkürzen. Damit sind die Heidenheimer seit drei Spielen ungeschlagen. Bis zum FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz sind es aktuell aber noch sechs Zähler.

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Billie Jean King Cup: Nächster Abstieg: Debakel für deutsche Tennisspielerinnen

Eigentlich wollten Deutschlands Tennisspielerinnen so schnell wie möglich zurück in die Weltgruppe des Billie Jean King Cup. Stattdessen steht nun der nächste Abstieg fest.Die deutschen Tennisspielerinnen haben im Billie Jean King Cup ein Debakel erlebt und müssen den nächsten Abstieg verkraften. Anstatt die direkte Rückkehr in die Weltgruppe zu schaffen, muss die DTB-Auswahl nach einem desolaten Auftritt in Oeiras bei Lissabon in die Regionalgruppe II runter. Im entscheidenden Relegationsspiel unterlag das Team von Cheftrainer Torben Beltz Litauen dramatisch mit 1:2. Erst vor einigen Monaten war das Team aus der Weltgruppe des Wettbewerbs abgestiegen."Es sind alle sehr niedergeschlagen, sehr traurig. Es haben alle natürlich gehofft, dass das anders ausgeht hier", sagte Beltz der Deutschen Presse-Agentur. Dass bewusst auf erfahrene Spielerinnen wie Laura Siegemund oder Tatjana Maria verzichtet wurde, sah der Coach nicht als Grund für den Abstieg. "Die, die hier waren, waren die Richtigen", sagte Beltz mit Blick auf sein junges und unerfahrenes Team, schloss eine Rückkehr von Siegemund oder Maria aber nicht aus. "Wie wir jetzt weitermachen, werden wir in den nächsten Tagen sehen. Das ist jetzt noch zu früh."Dabei war es trotz starken Windes gegen Litauen gut losgegangen. Noma Noha Akugue hatte das erste Einzel gegen Andre Lukosiute 6:4, 6:4 für sich entschieden. Nach einem schwachen Auftritt verlor Ella Seidel ihre Partie danach gegen Justina Mikulskyte allerdings mit 6:1, 3:6, 2:6. Im entscheidenden Doppel unterlagen Akugue/Nastasja Schunk schließlich Lukosiute/Mikulskyte mit 7:5, 3:6, 8:10. Der dritte Satz war im Tiebreak ausgetragen worden. Ohne die angeschlagen fehlende Topspielerin Eva Lys steht damit der nächste Absturz fest.Ohne Lys und erfahrene SpielerinnenDabei hätte beim Turnier in Portugal eigentlich der Grundstein für die direkte Rückkehr in die Weltgruppe gelegt werden sollen. Zuvor hatte es in der Vorrunde zwei 1:2-Niederlagen gegen Portugal und Schweden gegeben. Die Chance auf den Gruppensieg und eine schnelle Rückkehr in die Weltgruppe war damit verspielt. Daran änderte auch der abschließende Erfolg gegen Dänemark (3:0) nichts mehr.Zwar fehlte Lys dem Team in dieser Woche spürbar, weil sie angeschlagen war.  Trotzdem kamen die Niederlagen gegen die schwächer eingeschätzten Portugiesinnen, Schwedinnen und Litauerinnen überraschend.

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Radsport: Lipowitz beendet Baskenland-Rundfahrt auf Platz zwei

Radprofi Florian Lipowitz kommt immer besser in Form. Nach Platz drei bei Katalonien-Rundfahrt holt er die nächste Top-Platzierung. Nur ein französisches Supertalent war noch besser.Der deutsche Radstar Florian Lipowitz hat im strömenden Regen die Baskenland-Rundfahrt auf dem zweiten Platz beendet und damit die nächste Top-Platzierung in dieser Saison eingefahren. Der Tour-de-France-Dritte musste sich in der Endabrechnung nur dem französischen Supertalent Paul Seixas geschlagen geben. Der 19-Jährige, der insgesamt drei Tagessiege im Baskenland holte, ließ sich auf der sechsten und letzten Etappe über 135,2 Kilometer von Goizper-Antzuola nach Bergara den komfortablen Vorsprung nicht mehr nehmen.Den letzten Tagessieg sicherte sich der Amerikaner Andrew August, der sich aus einer Ausreißergruppe abgesetzt hatte. Lipowitz und Seixas erreichten auf der anspruchsvollen Etappe mit sechs Bergwertungen gemeinsam mit mehr als vier Minuten Rückstand das Ziel.Dabei musste Lipowitz noch zittern, weil der Norweger Tobias Johannessen in der Ausreißergruppe mehr als drei Minuten herausfuhr und bedrohlich nah kam. Damit sorgte Lipowitz für die beste deutsche Platzierung bei dem Traditionsrennen seit dem Sieg von Andreas Klöden im Jahr 2011.In der Gesamtwertung betrug der Rückstand von Lipowitz 2:30 Minuten auf Seixas. Auf Johannessen waren es nur drei Sekunden Vorsprung. Erst im letzten Moment hatte der 25-Jährige die Rundfahrt noch in sein Programm aufgenommen, nachdem er erst vor zwei Wochen bei der hochklassig besetzten Katalonien-Rundfahrt den dritten Gesamtrang belegt hatte.Lipowitz nähert sich Tour-Form anDamit liegt Lipowitz bei seinem Formaufbau für die Tour weiter voll im Plan. Im vergangenen Jahr hatte er bei der Frankreich-Rundfahrt sensationell den dritten Platz hinter Superstar Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard belegt. Dazu gewann er die Nachwuchswertung.In diesem Jahr könnte Seixas bei der Tour bester Nachwuchsprofi werden. Der Youngster ist der große Hoffnungsträger Frankreichs, in den kommenden Jahren bei der Tour endlich für den ersten Gesamtsieg eines einheimischen Fahrers nach mehr als 40 Jahren zu sorgen. Den bislang letzten französischen Sieg hatte Bernard Hinault 1985 geschafft. Seixas hatte im vergangenen Herbst bereits den dritten Platz bei der EM hinter Superstar Tadej Pogacar und Remco Evenepoel belegt.

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Tennis: Zverev scheitert auch in Monte-Carlo im Halbfinale an Sinner

Immer wieder zeigt Jannik Sinner in dieser Tennis-Saison Alexander Zverev die Grenzen auf. Auch beim Turnier in seiner Wahl-Heimat kommt der Deutsche nicht am Italiener vorbei.Die Niederlagen-Serie von Alexander Zverev gegen Jannik Sinner geht weiter. Im Halbfinale des Masters-1000-Tennisturniers in seiner Wahlheimat Monte-Carlo unterlag der gebürtige Hamburger mit 1:6, 4:6 und schied wie schon zuletzt in Indian Wells und Miami gegen den Italiener aus. Für Zverev war es bereits die achte Pleite in Folge gegen den 24-Jährigen, der nun im Endspiel des Sandplatz-Events im Fürstentum auf Carlos Alcaraz trifft. Der spanische Weltranglisten-Erste bezwang Lokalmatador Valentin Vacherot in 84 Minuten 6:4, 6:4.Vor den Augen von Tennis-Legende Boris Becker war Zverev vor allem zu Beginn der Partie chancenlos. Der Deutsche leistete sich zu viele Fehler und wirkte gegen den Weltranglisten-Zweiten oft ratlos. Zverev verlor seine ersten beiden Aufschlagspiele, erst nach 25 Minuten gelang ihm der erste Spielgewinn. Sinner wirkte präsenter und ließ seinem Gegner kaum Gelegenheiten zum Durchatmen.Formtest für die French OpenNach dem harten Drei-Satz-Sieg gegen den Brasilianer João Fonseca im Viertelfinale fehlte es Zverev anscheinend etwas an Esprit. Schon nach 35 Minuten war der erste Durchgang verloren, als Sinner ihm schon zum dritten Mal den Aufschlag abnahm. Zum Auftakt in seine Sandplatz-Saison hatte sich Zverev viel vorgenommen. Das Turnier in Monte-Carlo sollte für ihn ein wichtiger erster Test auf dem Weg zu den French Open in Paris sein, bei denen er einmal mehr auf seinen ersten Grand-Slam-Titel hofft. Doch Sinner zeigte ihm auch im zweiten Satz immer wieder die Grenzen auf. Gegen den Aufschlag des Italieners gelangen Zverev im zweiten Durchgang nur zwei Punkte, ehe er am Ende ein weiteres Break kassierte und nach 82 Minuten sein Aus besiegelt war. Sinner hatte im März in den USA einen perfekten Tennis-Monat erlebt und die Masters-Turniere in Indian Wells und Miami gewonnen. Damit schaffte er als insgesamt achter Spieler das sogenannte "Sunshine Double". Auf dem Weg dorthin hatte er in den Halbfinals Zverev jeweils in zwei Sätzen ausgeschaltet.

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Billie Jean King Cup: Entscheidung über weiteren Tennis-Abstieg im Doppel

Im entscheidenden Relegationsspiel gegen Litauen schien für Deutschlands Tennis-Frauen eigentlich schon alles auf einem guten Weg. Die Entscheidung über einen Abstieg fällt nun aber im Doppel.Deutschlands Frauen-Tennisteam kann ein Debakel im Billie Jean King Cup jetzt nur noch im abschließenden Doppel abwenden. Im Relegationsspiel gegen Litauen stand es nach beiden Einzeln 1:1. Noma Noha Akugue hatte ihr Spiel gegen Andre Lukosiute zwar 6:4, 6:4 gewonnen. Weil aber Ella Seidel ihre Partie gegen Justina Mikulskyte nach schwacher Leistung 6:1, 3:6, 2:6 verlor, muss nun das abschließende Doppel über einen weiteren Abstieg der DTB-Auswahl entscheiden. Hier sollten am Nachmittag in Oeiras bei Lissabon Akugue und Nastasja Schunk auf Lukosiute/Mikulskyte treffen.Der Traum von der schnellen Rückkehr in die Weltgruppe hatte sich schon vor einigen Tagen erledigt. Stattdessen muss nach dem Abstieg im vergangenen Winter nun unbedingt das Relegationsspiel gewonnen werden, um nicht noch weiter nach unten durchgereicht zu werden. Sollte auch die Partie gegen Litauen verloren gehen, droht dem Team von Cheftrainer Torben Beltz der Absturz in die Regionalgruppe II.

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Turnier in Augusta: Historische Runde: Golf-Star McIlroy dominiert Masters

Titelverteidiger Rory McIlroy zaubert auf dem legendären Augusta-Kurs: Mit einer 65er-Runde enteilt er der Konkurrenz und kann Geschichte schreiben.Rory McIlroy hat auch den zweiten Tag beim Masters in Augusta dominiert und besitzt beste Chancen auf eine historische Titelverteidigung. Dem Golf-Star aus Nordirland gelang auf dem traditionsreichen Kurs im US-Bundesstaat Georgia eine überragende 65er-Runde. Mit zwölf Schlägen unter Par liegt er sechs Versuche vor den beiden US-Amerikanern Sam Burns und Patrick Reed. Eine größere Führung gab es nach Tag zwei in der Masters-Historie noch nie. Bislang gelang eine Titelverteidigung lediglich Jack Nicklaus (1965 und 1966), Nick Faldo (1989/90) und Tiger Woods (2001/02). McIlroy geht in die letzten beiden Wettkampftage als großer Favorit und könnte aus dem Titelverteidiger-Trio am Sonntag ein Quartett machen. Mit Vollgas ins Wochenende"Ich habe mir mittlerweile einen guten Vorsprung erarbeitet", sagte McIlroy nach seiner Golf-Gala. "Ich konzentriere mich jetzt einfach darauf, weiterhin gut zu spielen und Vollgas zu geben." Am zweiten Tag spielte sich der Weltranglistenzweite vor allem am Ende des zweiten Durchgangs in einen Rausch. Sechs der letzten sieben Löcher beendete McIlroy mit einem Birdie. Dabei brauchen Golfer einen Schlag weniger als üblich. "Ich hätte mir sicherlich nicht vorstellen können, sechs der letzten sieben Löcher mit Birdies zu beenden", sagte McIlroy. "Aber ich hatte immer das Gefühl, dass man hier, wenn man im Flow ist, Schwung aufnehmen kann. Heute Nachmittag war so ein Nachmittag."Konkurrenz patzt Während McIlroy derzeit in seiner eigenen Liga spielt, patzt die Konkurrenz. Der Weltranglistenerste Scottie Scheffler rangiert lediglich auf Platz 24. Für den vor dem Turnier als Mitfavorit gehandelten Bryson DeChambeau ist das Masters überraschend schon beendet. Der US-Amerikaner kam mit einer 76er und am Freitag mit einer 74er-Runde nicht unter die Top50 und hat sich damit nicht für den dritten und vierten Turniertag qualifizieren können.Nachdem sich Ex-Champion Bernhard Langer im vergangenen Jahr aus Altersgründen verabschiedet hatte, war kein Deutscher dabei. Auch Tiger Woods war nach seinem jüngsten Autounfall nicht am Start.

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Formtief: Musiala soll auf WM verzichten? Eberl kontert Kahn

Oliver Kahn hat Jamal Musiala geraten, auf die Fußball-WM in den USA zu verzichten, weil der junge Nationalspieler nicht in Form ist. Prompt kam Widerspruch vom FC Bayern.Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl kann den Ratschlag von Oliver Kahn nicht nachvollziehen, dass der lange verletzte Spielmacher Jamal Musiala auf eine WM-Teilnahme verzichten soll. „Man kann einem Sportler nicht sagen, lass die WM sausen und mach was anderes. Jamal geht seinen Weg. Wir haben alle die Verletzung gesehen, die sehr kompliziert war und eben auch Nachwehen hatte“, sagte Eberl dem TV-Sender Sky.Bei Musiala komme irgendwann „dieser Moment, bei dem etwas Außergewöhnliches auf dem Platz passiert und alles wie weggeblasen sein wird. Einen so großartigen Spieler wie Jamal Musiala, gesund und mit seiner Form, – der tut uns bei der WM sehr gut. Wenn es dann eben nicht in hundertprozentiger Topform ist, dann hat man ihn trotzdem gerne auf der Bank, um genau diese besonderen Momente zu kreieren“, sagte Eberl.Oliver Kahn äußerte sich in Sky-Sendung über Jamal MusialaKahn hatte Tags zuvor mit einem Vorstoß für Aufmerksamkeit gesorgt. „Er sollte auf eine Teilnahme bei der WM verzichten. Wenn ich spüre, dass etwas in meinem Spiel nicht stimmt, dann muss ich an mir arbeiten, wieder bereit zu sein“, sagte Kahn über Musiala in der Sky-Sendung „Triple – der Hagedorn-Fussballtalk“.Musiala hatte sich bei der Klub-WM in den USA im vergangenen Sommer das Wadenbein gebrochen und dazu schwer am Sprunggelenk verletzt. Der 23-Jährige musste operiert werden und fiel bis zu Jahresbeginn aus. Seitdem ist der Edeltechniker auf der Suche nach seiner Form.Wie auch Kahn ist Sky-Experte Dietmar Hamann mit Blick auf die WM skeptisch. „Die WM ist bei Jamal Musiala im Moment kein Thema. Er muss schauen, dass er Form findet. Wenn er sie wieder hat, dann kommt alles von selbst. Aber die Zeit wird ja nicht mehr. Er hat nur noch sieben Wochen. Es muss jetzt alles perfekt laufen“, sagte Hamann.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·