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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Champions League: "Er hat mitgespielt": Sammer-Spitze gegen Wirtz

Für den FC Liverpool ist das Abenteuer Champions League in dieser Saison beendet. Nationalspieler Wirtz kassiert von einem Experten einen bissigen Kommentar. Und Hugo Ekitiké droht das WM-Aus.Nach dem bitteren Champions-League-Abend von Liverpool nahm Florian Wirtz immerhin noch ein Souvenir mit vom verregneten Rasen. Mit dem Trikot von Weltfußballer Ousmane Dembélé verabschiedete sich der 22-Jährige in die Nacht, nachdem sein FC Liverpool mit dem 0:2 gegen Paris Saint-Germain die letzte verbleibende Titelchance in dieser Saison verspielt hatte.Wirtz blieb dabei einmal mehr unauffällig - ganz anders als der Ex-Dortmunder Dembélé, der beide Tore des Titelverteidigers (72. Minute/90.+1) im Viertelfinal-Rückspiel an der Anfield Road erzielte. "Er hat mitgespielt und hatte sicherlich auch gute Aktionen. Er ist vielleicht das Spiegelbild von Liverpool aktuell. Du siehst das Können, aber du siehst nicht das ganz Besondere", sagte Experte Matthias Sammer bei Prime Video.Laut Wirtz fehlte Liverpool ein entscheidendes Detail. "Am Ende geht es nur um Tore. Das war das, was uns gefehlt hat. Dass wir dieses eine Tor nicht geschossen haben, um alles ins Rollen zu bringen, weil das dann auch noch mal ein bisschen Nervosität beim Gegner auslöst", sagte der Spielmacher. "Das haben wir einfach nicht hinbekommen."Ekitiké droht WM-AusDas Aus in der Königsklasse könnten die Reds und vor allem Hugo Ekitiké teuer bezahlt haben. Denn dem Frankfurt-Neuzugang droht wegen des Verdachts auf einen Achillessehnenriss das WM-Aus. Der französische Nationalspieler (23) musste in der 30. Minute auf einer Trage vom Feld getragen werden, nachdem er mit dem Fuß im Rasen hängen geblieben war."Es sieht nicht besonders gut aus. Ich glaube, das konnten wir alle sehen. Aber ich kann schwer sagen, wie schlimm es wirklich ist", sagte Trainer Arne Slot. Heute soll es weitere Untersuchungen geben. Der Niederländer machte aber wenig Hoffnung: "Es würde mich überraschen, wenn er in dieser Saison noch weitere Minuten spielen könnte."Ekitikés französischer Kollege Ibrahima Konaté ergänzte: "Ganz ehrlich: Ich glaube, es ist eine schwere Verletzung."Experten kritisieren SlotFür den schwer angeschlagenen Slot könnte die Amtszeit bei den Reds bald enden. "Meiner Meinung nach hätten wir gewinnen müssen. Aber es liegt auch an der Qualität von Paris, dass sie trotz all unserer Chancen kein Gegentor kassiert haben", erklärte Slot.Der 47-Jährige ist zwar bis 2027 vertraglich gebunden, steht aber schwer in der Kritik und könnte bereits in diesem Sommer von Vereinslegende Xabi Alonso ersetzt werden. Slot wurde unmittelbar nach dem Abpfiff harsch von den britischen Fußball-Experten für seine Aufstellung kritisiert.Alle weiteren Titelchancen in der laufenden Saison hatte der englische Meister zuvor verspielt. Die so erfolgreich angelaufene Ära Slot könnte so schnell wieder enden. Paris trifft im Halbfinale auf den FC Bayern München oder Real Madrid.

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Basketball: Ärger bei NBA-Superstar James: Streaming-Panne bei Prime

Der Aussetzer in der Übertragung des NBA-Play-in-Spiels von Charlotte und Miami für Frust. Ein Basketball-Superstar reagiert fassungslos.Technische Probleme bei der NBA-Übertragung des Play-in-Spiels zwischen den Charlotte Hornets und den Miami Heat haben auch Basketball-Superstar LeBron James verärgert. Beim 127:126 der Hornets fiel der Stream des übertragenden Senders Amazon Prime während der Verlängerung rund zwei Minuten aus. "Sagt mir, dass das Spiel nicht gerade abgebrochen wurde?! Bilde ich mir das nur ein? Was zum Teufel?", schrieb James bei X.Ein Sprecher von Prime nannte einen "Hardwaredefekt in unserem Übertragungswagen" als Grund für die Störung. "Wir führen eine gründliche interne Untersuchung durch, um die Ursache des Ausfalls zu ermitteln", erklärte der Prime-Sprecher.Die Zuschauer konnten einen Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge beim Streamingdienst 48,1 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung insgesamt 22,1 Sekunden des Spiels sowie den erfolgreichen Wurf von Charlottes LaMelo Ball zum 125:120 nicht verfolgen. Während einer Aussage von Prime-Experte Stan Van Gundy brach die Übertragung ab. "Technische Schwierigkeiten", schrieb Prime in einer Einblendung.Prime Video zeigt alle sechs Spiele des diesjährigen Play-in-Turniers exklusiv, dabei geht es um die letzten Plätze in den Playoffs. Für den Streamingdienst ist es das erste Jahr im mit rund 76 Milliarden US-Dollar (etwa 70 Millionen Euro) umfassenden Elfjahresvertrag mit der NBA. Hornets möglicher Gegner der Wagner-BrüderSollten die Orlando Magic mit den Brüdern Moritz und Franz Wagner sowie Tristan da Silva ihr Play-in-Spiel am Mittwoch (Ortszeit) gegen die Philadelphia 76ers verlieren, wären die Hornets am Freitag (Ortszeit) der Gegner um den verbleibenden Playoff-Platz in der Eastern Conference.Die Portland Trail Blazers haben bereits die K.-o.-Runde in der Western Conference durch ein 114:110 bei den Phoenix Suns erreicht. Der Israeli Deni Avdija führte das Team aus dem US-Bundesstaat Oregon mit 41 Punkten in die Playoffs. Gegner in der ersten Runde sind die San Antonio Spurs.

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Unterwegs tanken: Trinkrucksäcke für Läufer: Mit Wasser im Rücken länger durchhalten

Warum Trinkrucksäcke beim Laufsport sinnvoll sein können, worauf es bei der Auswahl des Reservetanks ankommt und welche Modelle in Training und Wettkampf überzeugen.Laufen gilt als eine der ursprünglichsten Sportarten: Schuhe an, Strecke wählen, loslaufen. Doch wer länger unterwegs ist, merkt schnell, dass die eigene Ausdauer nicht nur von Training und Technik abhängt, sondern auch von der Versorgung unterwegs. Schon geringe Flüssigkeitsverluste können die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Besonders in den Sommermonaten oder bei langen Trainingseinheiten steigt das Risiko von Dehydrierung. Zwar gibt es öffentliche Wasserstellen oder die Möglichkeit, Flaschen in der Hand zu tragen, doch das ist unpraktisch. Trinkrucksäcke schließen diese Lücke, indem sie den Zugang zu Wasser während des Laufens einfach und komfortabel machen. Sie erlauben es, auch über viele Kilometer hinweg gleichmäßig kleine Mengen Flüssigkeit aufzunehmen, ohne die Laufbewegung wesentlich zu unterbrechen. Damit wird ein Problem gelöst, das ambitionierte Freizeitläufer ebenso betrifft wie Teilnehmer an Marathons oder Trailrunning-Wettbewerben.Was einen Trinkrucksack für den Laufsport auszeichnetIm Gegensatz zu herkömmlichen Wanderrucksäcken sind Trinkrucksäcke für Läufer deutlich leichter, enger am Körper geschnitten und so konstruiert, dass sie auch bei rhythmischen Bewegungen nicht verrutschen. Das Herzstück bildet ein Wasserreservoir, das meist ein bis zwei Liter fasst und über einen Schlauch verbunden ist, der während des Laufens bequem zum Mund geführt werden kann. Der Zugriff funktioniert über ein Beißventil, das tropfsicher bleibt, solange es nicht genutzt wird. Ergänzend gibt es Fächer für Schlüssel, Energiegels oder ein leichtes Shirt, sodass der Rucksack nicht nur für Flüssigkeit, sondern auch für die wichtigsten Utensilien dient.Die Bandbreite reicht von minimalistischen Westen, die sich eng wie ein Kleidungsstück anschmiegen, bis zu größeren Rucksäcken für lange Trails. Für kurze Läufe in sommerlicher Hitze eignen sich besonders kompakte Varianten, die nur ein kleines Reservoir und einige Taschen bieten. Wer dagegen in den Bergen unterwegs ist, wählt oft Modelle mit mehr Stauraum für Verpflegung, Windjacke oder Stirnlampe. Entscheidend ist, dass das Tragesystem atmungsaktiv bleibt und sich an die Körperform anpasst. Breite, gepolsterte Schulterriemen mit Netzmaterial verteilen das Gewicht gleichmäßig, während verstellbare Brust- und Hüftgurte für festen Sitz sorgen.Trinkrucksäcke im regelmäßigen TrainingseinsatzBeim Training auf Asphaltstrecken ist ein Trinkrucksack vor allem bei Temperaturen über 20 Grad hilfreich, da hier die Schweißproduktion stark ansteigt. Selbst wer nur eine Stunde läuft, kann von der Möglichkeit profitieren, kleine Schlucke zu trinken, anstatt große Mengen vor oder nach dem Lauf aufzunehmen. Auf längeren Distanzen oder beim Intervalltraining wird so die Belastung für Herz-Kreislauf-System und Muskeln verringert. Besonders wertvoll ist der Rucksack bei Wettkämpfen, wenn man nicht auf die offiziellen Verpflegungsstationen warten will. Im Trailrunning wiederum ist er fast unverzichtbar, da dort die Distanzen zwischen Wasserstellen groß sein können und das Gelände zusätzliche Energie fordert.Bei diesen Modellen läuft’s!Ein klassisches Modell, das häufig in der Laufszene genutzt wird, ist der CamelBak Octane XCT. Er kombiniert ein 5-Liter-Reservoir mit einer leichten Konstruktion, die speziell auf lange Läufe ausgerichtet ist. Die Passform bleibt stabil, selbst wenn das Reservoir voll ist, und das Belüftungssystem verhindert übermäßiges Schwitzen am Rücken. Es gibt in auch in einer kleineren Variante mit nur 2 Litern Fassungsvermögen.Für Läuferinnen und Läufer, die eine besonders enge, westenähnliche Lösung bevorzugen, bietet der Salomon ADV Skin 12 eine Alternative. Er sitzt wie ein Kleidungsstück am Körper, verfügt über flexible Netztaschen und fasst bis zu zwei Softflasks oder ein Reservoir. Diese Bauweise erlaubt schnellen Zugriff auf Getränke und Snacks, ohne den Rhythmus zu verlieren.Auch preisgünstigere Varianten wie der Nathan TrailMix 2.0 sind für Einsteiger interessant. Der Rucksack bringt ein 2-Liter-Trinksystem mit und überzeugt durch einfache Handhabung sowie eine sichere Befestigung. Für Hobbyläufer, die erste Erfahrungen mit Trinkrucksäcken machen möchten, ist er ein sinnvoller Einstieg.Bei sehr minimalistischen Modellen wie dem Deuter Ascender 7 steht die Bewegungsfreiheit im Vordergrund. Der Fokus liegt auf geringem Gewicht und einem durchdachten Gurtsystem, das selbst bei schnellen Tempoeinheiten kaum spürbar ist. Platz bleibt dennoch für Schlüssel, Smartphone und ein leichtes Shirt.Wer sich auf Ultratrails vorbereitet oder über mehrere Stunden autark unterwegs sein möchte, greift besser zu einem Modell mit mehr Volumen wie dem Salomon ADV Skin 12 oder der On Ultra Pro Vest. Diese Modelle zeichnen sich durch ein besonders stabiles Tragesystem aus, das auch bei voller Beladung eng am Körper anliegt und so das Laufen in technischem Gelände erleichtert. Dank großzügigem Stauraum lassen sich neben Flüssigkeit auch Verpflegung, Kleidungsschichten und Sicherheitsausrüstung unterbringen, ohne dass der Rucksack sperrig wirkt. Zudem bieten die Westen viele schnell zugängliche Fächer an Brust und Hüfte, sodass Läuferinnen und Läufer unterwegs nicht lange nach ihren Utensilien suchen müssen.Pflege und HandhabungDamit ein Trinkrucksack langfristig funktioniert, ist die richtige Pflege entscheidend. Nach jedem Lauf sollte das Reservoir gründlich ausgespült und getrocknet werden, um Schimmelbildung zu verhindern. Viele Hersteller bieten spezielle Bürstensets, um auch Schlauch und Mundstück hygienisch zu reinigen. Beim Befüllen empfiehlt es sich, das Wasser eher kühl zu halten, da sich die Temperatur durch Körpernähe ohnehin erwärmt. Wer Wert auf Komfort legt, nutzt Eiswürfel oder isolierte Schläuche, damit das Wasser länger frisch bleibt.

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Verletzte Kapitänin: "Hoffen, dass es nichts Schlimmeres ist" – DFB-Frauen bangen um Gwinn

Eine Schulterverletzung von Giulia Gwinn überschattet den 5:1-Sieg der DFB-Frauen gegen Österreich. Die Diagnose steht noch aus und damit auch, ob sie am Samstag spielen kann. Die Diagnose ließ auf sich warten, also drückten die deutschen Fußballerinnen ihrer verletzten Kapitänin weiter fest die Daumen. „Das war wieder ein Schockmoment für uns“, sagte Elisa Senß über Giulia Gwinns Schulterblessur beim 5:1 (1:0) gegen Österreich: „Wir hoffen einfach nur das Beste, dass es nichts Schlimmeres ist.“Nach etwas mehr als einer halben Stunde war Gwinn ausgewechselt worden, obwohl sie nach einer Eis-Behandlung erst noch aufs Feld zurückgekehrt war. „Sie wollte weiterspielen. Aber man hat gemerkt, dass sie nicht befreit spielen konnte. Daher hat es keinen Sinn gemacht“, erklärte Bundestrainer Christian Wück die Entscheidung, die Rechtsverteidigerin vom FC Bayern lieber aus dem Spiel zu nehmen.Untersuchungen entschieden über Giulia Gwinns Einsatz am SamstagAm Mittwoch sollen weitere Untersuchungen Aufschluss geben, wie schlimm es die 26-Jährige erwischt hat. Und ob sie beim zweiten Nachbarschaftsduell der WM-Qualifikation am Samstag (18 Uhr/sportstudio.de) in Ried mitwirken könnte.Mit neun Punkten aus drei Qualifikationsspielen liegt die DFB-Auswahl voll auf Kurs Richtung WM 2027 in Brasilien. Dennoch übte Wück nach der zähen ersten Hälfte beim Heimsieg in Nürnberg Kritik. „Wir sind nicht ganz an unser Leistungslimit gekommen“, befand der Bundestrainer und bemängelte viele „unnötige Fehler und viele Pässe, die nicht auf höchstem Niveau gespielt wurden“.Daher sei das Spiel „sehr kräftezehrend“ verlaufen, „weil wir immer wieder hinterherlaufen mussten. Und das hat mich auch so ein bisschen geärgert.“ Schließlich wolle das DFB-Team „ja zu den Topnationen gehören. Und für mich gehört zu den Topnationen eine Mannschaft, die solche Spiele, ich will jetzt nicht sagen mit weniger Kraftaufwand, aber cleverer gewinnt.“

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Fußball: Früherer Nürnberg-Trainer Prinzen stirbt mit 57 Jahren

Roger Prinzen stand 2014 an der Seitenlinie, als der 1. FC Nürnberg in die zweite Liga abstieg. Nun hat sein aktueller Arbeitgeber den plötzlichen Tod verkündet.Der ehemalige Fußball-Trainer Roger Prinzen ist tot. Er starb am Montagabend im Alter von 57 Jahren „plötzlich und unerwartet“, wie sein Arbeitgeber 1. FC Heidenheim unter Berufung auf seine Frau Sonja mitteilte. Prinzen war bei dem Bundesligisten sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und arbeitete seit 2018 für den Club.Prinzen war in jungen Jahren selbst als Fußballprofi aktiv und spielte unter anderem für den SV Darmstadt 98, Hannover 96 und Greuther Fürth. Als Trainer arbeitete er lange in Liechtenstein, bevor es ihn 2013 zum 1. FC Nürnberg zog. Beim neunmaligen deutschen Meister verantwortete Prinzen jahrelang die zweite Mannschaft.Roger Prinzen zweimal Interimstrainer in NürnbergZweimal wurde der gebürtige Düsseldorfer allerdings auch zum Interimstrainer der Bundesliga-Mannschaft. 2013 übernahm er nach der Freistellung von Michael Wiesinger. Im April 2014 übernahm er nach der Trennung von Gertjan Verbeek ein zweites Mal. In den letzten drei Spieltagen gelang ihm aber nicht mehr die Wende. Nach einem 1:4 beim FC Schalke 04 stieg Nürnberg aus der Bundesliga ab. Neben seiner Ehefrau hinterlässt Prinzen drei Kinder.

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Tragischer Vorfall: Nach Kollaps im Stadion: BVB-Fan ist im Krankenhaus gestorben

Trauer in Dortmund: Der BVB-Anhänger, der im Stadion am vergangenen Samstag zusammengebrochen war, ist noch am selben Tag verstorben.Der Fan, der im Stadion des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund am Samstag reanimiert und dann ins Krankenhaus gebracht wurde, ist noch am selben Tag verstorben. Das bestätigte das Klinikum Dortmund am Dienstag den Ruhr Nachrichten. "Mit großer Betroffenheit hat Borussia Dortmund erfahren, dass der am vergangenen Samstag im Stadion notärztlich versorgte BVB-Fan verstorben ist", schrieb der Klub am Dienstag: "In diesen schwierigen Stunden sind die Gedanken der gesamten BVB-Familie bei den Angehörigen und Freunden."Fans des BVB und von Bayer stellten Unterstützung einDer Fan war auf der Südtribüne während des Heimspiels gegen Bayer Leverkusen (0:1) kollabiert. Nach wenigen Minuten der zweiten Halbzeit stellten daraufhin beide Fanlager zunächst die Unterstützung der Mannschaften ein, am Ende sangen sie gemeinsam "You'll never walk alone".Im Stadion gab es eine Durchsage, auch der BVB hatte verkündet, der Fan sei nach Reanimation auf der Tribüne auf dem Weg ins Krankenhaus. 

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Justiz: Neuer Prozess um Tod von Maradona beginnt

Der argentinische Fußball-Weltmeister von 1986 starb im November 2020 kurz nach einer Gehirnoperation. Sein medizinisches Team soll bei seiner häuslichen Pflege schwere Fehler gemacht haben.Fünfeinhalb Jahre nach dem Tod von Diego Maradona hat der zweite Prozess gegen das medizinische Team der argentinischen Fußball-Legende begonnen. Sieben Ärzte und Pfleger müssen sich in San Isidro nördlich von Buenos Aires vor Gericht verantworten. Der Prozess dürfte sich über Monate hinziehen: Zunächst wurden zwei Verhandlungstage pro Woche angesetzt, insgesamt sollen rund 90 Zeugen vernommen werden.Die Staatsanwaltschaft wirft Maradonas Leibarzt Leopoldo Luque, seiner Psychiaterin Agustina Cosachov und einem Psychologen, einem weiteren Arzt, der medizinischen Koordinatorin der Krankenversicherung und zwei Pflegern Totschlag vor. Alle Angeklagten weisen die Vorwürfe zurück. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen Freiheitsstrafen von bis zu 25 Jahren. Gegen eine weitere Krankenschwester wird in einem abgetrennten Prozess verhandelt. Ermittler werfen medizinischem Team schwere Fehler vorMaradona war am 25. November 2020 in einer privaten Wohnanlage im Alter von 60 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Wenige Wochen zuvor hatte er sich einer Gehirnoperation unterzogen. Nach Einschätzung der Ermittler waren bei der häuslichen Pflege des gesundheitlich schwer angeschlagenen Weltmeisters von 1986 massive Fehler gemacht worden.Das Verfahren musste neu aufgerollt werden, nachdem ein erster Prozess im Mai vergangenes Jahres nach 21 Verhandlungstagen für nichtig erklärt worden war. Auslöser für den Abbruch des Verfahrens war die Suspendierung einer Richterin der dreiköpfigen Kammer wegen ihrer Mitarbeit an einem nicht genehmigten Dokumentarfilm über den Prozess.

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Stammzellspender gesucht: Freundin von Bundesliga-Profi Dinkçi an Leukämie erkrankt

Fußballprofi Eren Dinkçi vom 1. FC Heidenheim und seine Freundin rufen Fans zu einer Stammzellenspende auf – weil seine Lebenspartnerin an Leukämie erkrankt ist.Eren Dinkçi, Stürmer beim Bundesliga-Verein 1. FC Heidenheim, hat auf Instagram öffentlich gemacht, dass seine Freundin Cinja an Leukämie erkrankt ist. Der Grund für die Mitteilung ist, dass seine Lebenspartnerin auf eine Stammzellenspende angewiesen sein könnte. Dafür soll vor dem Spiel der Heidenheimer beim SC Freiburg am Samstagnachmittag eine Stammzellenspenden-Aktion stattfinden. Dinkçi steht beim SC Freiburg unter Vertrag und ist an Heidenheim ausgeliehen. Beide Klubs haben die Nachricht auf ihren Homepages veröffentlicht und unterstützen das Paar. Fans können sich ab 13 Uhr vor dem Freiburger Europa-Park-Stadion bei der Stammzellen-Datenbank DKMS registrieren lassen. „Potenzielle Spender/innen können sich innerhalb weniger Minuten mit drei Abstrichen der Wangeninnenschleimhaut kosten- und schmerzlos registrieren lassen und so vielleicht mithelfen, Leben zu retten“, heißt es in der Mitteilung. Dazu müssen drei Wangenabstriche genommen werden, der ganze Prozess dauert zehn Minuten. Der 1. FC Heidenheim wiederholt die Aktion am 25. April vor seinem Heimspiel gegen den FC St. Pauli.Vom SC Freiburg an Heidenheim ausgeliehenIn dem Instagram-Post heißt es, dass die Diagnose im Januar gestellt worden sei. "Von einem Moment auf den anderen steht alles still und gleichzeitig beginnt ein Weg, den man sich so nie hätte vorstellen können", werden Eren Dinkçi und Partnerin Cinja zitiert. Der Spendenaufruf gilt natürlich nicht nur für Cinja, sondern für alle Menschen, die auf eine Stammzellentherapie angewiesen sind. Je mehr Personen sich registrieren lassen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es einen Treffer gibt.Dinkçi, 24 Jahre alt, ist gebürtiger Bremer und schaffte bei Werder Bremen den Sprung zum Profi. 2023 ging er als Leihspieler nach Heidenheim, wechselte dann zum FC Freiburg, von denen er ein Jahr später erneut an Heidenheim ausgeliehen wurde.

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Doku über Schumacher-Tochter: "Wettkampf-Gen" vom Vater: Pferdeflüsterin Gina Schumacher

Gina Schumacher hat einen berühmten Vater: Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher. Ein Filmteam hat die erfolgreiche Westernreiterin begleitet. Eine Doku über ein Leben mit dem Rampenlicht.Gina Schumacher braucht ihre Pferde. Das formuliert die Tochter von Formel-1-Legende Michael Schumacher ganz deutlich. "Nach Papas Unfall habe ich mich wirklich reingehängt, weil ich irgendetwas machen musste. Die Pferde waren schon immer wichtig, seitdem könnte ich ohne Pferde nicht. Sie haben mir geholfen, das alles durchzustehen", erzählt Gina Schumacher, die mittlerweile eine angesehene Westernreiterin ist."Pferdestärke – Die Welt der Gina Schumacher" ist eine Dokumentation des ZDF und gibt Einblicke in ihr Leben, ihre Leidenschaft für den Pferdesport - und zugleich auch in ihr Verhältnis zu dem prominenten Vater.Schicksalstag im Dezember 2013Michael Schumacher ist eine Formel-1-Ikone. Siebenmal wurde der Kerpener Weltmeister - kein anderer Fahrer triumphierte öfter. Ende Dezember 2013 änderte sich jedoch schlagartig sein Leben und jenes von Frau Corinna sowie den Kindern Gina und Mick, der selbst Rennfahrer wurde. Schumacher erlitt bei einem Skiunfall im französischen Méribel trotz eines Helmes ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Der Vorzeigeathlet schwebte tagelang in Lebensgefahr.Wie es ihm geht, das ist nicht bekannt. Details zu seinem Gesundheitszustand werden nicht veröffentlicht. Schumacher wird seit diesem Schicksalstag von der Öffentlichkeit abgeschirmt."Gina wird viel besser als du"Gina ist mittlerweile 29, verheiratet, Mutter einer Tochter und gehört im Reining, einer Disziplin im Westernreiten, zur Weltspitze. "Michael sagte mal zu mir, da war Gina zehn: 'Gina wird viel besser als du'", erinnert sich Corinna Schumacher in der rund 43 Minuten langen Dokumentation von Thomas Pletzinger mit gespielter Empörung an die Worte ihres Mannes. Gina sei einfach egoistischer. "Als Sportler musst du in gewisser Weise egoistisch sein, sonst wirst du nix", konstatiert Corinna Schumacher.Vater Michael ist in vielen Erzählungen und natürlich beim Blick ins Gesicht der Tochter präsent. "Sie ist genauso akribisch und genauso interessiert an jedem Detail, sie guckt sich alles an, so wie es Michael in seiner Formel-1-Karriere gemacht hat, und die Kinder es jetzt noch tun. Das ist der Lebensstil", beschreibt Sabine Kehm, die Ende 1999 Sprecherin von Michael Schumacher wurde und 2010 auch das Management übernahm.Wie nahe kommt man Gina Schumacher?Die Dokumentation, die ab dem 17. April gestreamt wird und am 17. Mai (17.15 Uhr) im linearen Fernsehen läuft, begleitet Gina Schumacher bei ihrer Arbeit auf den familieneigenen Ranches in Gordonville (USA) und Givrins (Schweiz) sowie bei dem prestigeträchtigen Turnier "The Run For A Million" im Herbst 2025 in Las Vegas. Man kommt ihr nahe, aber nicht zu nahe."Ich habe auch ein paar Freunde, aber ich mache nicht viel außerhalb", meint sie über ihr Leben auf der Ranch mit Ehemann Iain Bethke, ein ehemaliger Springreiter. Die eigene kleine Tochter ist außen vor. Privat bleibt privat. Das hat die Familie Schumacher schon immer so gehandhabt.2012 kauften Michael und Corinna, selbst leidenschaftliche Reiterin und mittlerweile erfolgreiche Züchterin, die Ranch nördlich von Dallas im US-Bundesstaat Texas. Es war die letzte Formel-1-Saison des damaligen Mercedes-Piloten. In den Bildern der Dokumentation wird deutlich, was der früher vom Blitzlichtgewitter verfolgten Familie das Gestüt bedeutet: Ruhe, Erholung, Geborgenheit, vielleicht sogar so etwas wie Frieden.Idyllische Country-MotiveIn der Arbeit mit den Pferden findet Gina Schumacher genau das. "Gina ist sehr stark darin, sich auf das Pferd einzulassen", sagt ihr Mann Iain. "Egal mit welchem Pferd: Sie kann Siege immer wieder abrufen. Darauf bin ich mega stolz", sagt Mutter Corinna, die auf Privataufnahmen ihre damals kleine Tochter beim Auslauf mit dem ersten Pony begleitet.So idyllisch die Country-Motive sind - so zielstrebig wird Gina Schumacher geschildert. "Wie ihr Vater hat sie so einen Drive: Ich mache das jetzt und da könnt ihr euch warm anziehen", erzählt Mutter Corinna. "Ich glaube schon, dass sie dieses Wettkampf-Gen auch von ihm hat", sagt Managerin Kehm und meint natürlich den postergroßen Vater Michael."Schumacher '94" - die nächste Doku"Pferdestärke – Die Welt der Gina Schumacher" dürfte nicht die einzige Doku über die berühmte Familie in diesem Jahr bleiben. Netflix, wo 2021 schon "Schumacher" lief, hat einen Streifen mit dem Titel "Schumacher '94" angekündigt. Darin geht es um den ersten WM-Erfolg des Deutschen; es war zugleich die Saison, als Legende Ayrton Senna ums Leben kam.Triumph und Tragödie - im Sport liegen sie so nah beieinander. Das weiß die Familie Schumacher nur zu gut. Etwas zu finden, indem man heraussticht, ist da etwas ganz Kostbares. "Wenn ich sehe, dass sie dabei so lacht, wenn sie doch soviel Arbeit hat", sagte Corinna Schumacher an einer Stelle der Doku über ihre Tochter Gina, "dann hat man im Leben alles richtig gemacht."

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Eishockey: Hoffnung in Edmonton: Draisaitl zurück im Oilers-Training

Der verletzte deutsche NHL-Star steht kurz vor Beginn der Playoffs wieder auf dem Eis. Hinter seinem ersten Einsatz stehen weiterhin Fragezeichen.Eishockey-Star Leon Draisaitl ist kurz vor Beginn der Playoffs in der NHL ins Training zurückgekehrt. Der deutsche Nationalspieler von den Edmonton Oilers war zuletzt von einer nicht näher genannten Verletzung am Unterkörper außer Gefecht gesetzt. Ob der gebürtige Kölner rechtzeitig zum Start der K.o.-Phase am Samstag fit wird, muss sich allerdings erst noch zeigen."Ich werde schauen, wie ich mich Ende der Woche fühle", sagte Draisaitl nach dem ersten Training am Montag. Er habe zunächst "bestimmte Schritte zu gehen", bevor man über sein Comeback beim Finalisten der vergangenen beiden Jahre nachdenken könne. "Aber da bin ich noch nicht", sagte der 30-Jährige.Sofort ein schlechtes GefühlDraisaitl hatte sich durch den Check eines Gegenspielers während des 3:1 der Oilers gegen die Nashville Predators am 15. März verletzt und war anschließend für den Rest der regulären Saison nicht mehr für sein Team aufgelaufen."Ich wusste sofort, dass etwas nicht stimmte", sagte Draisaitl nun. "Ich bin nicht unbedingt ein Spieler, der bei jeder Kleinigkeit gleich vom Eis geht. Aber ich hatte das Gefühl, dass es sich hier um etwas Ernsteres handelte. Man spürt es sofort, und dann habe ich eine vernünftige Entscheidung getroffen." Zur Behandlung war er sogar extra nach München geflogen - mit Erfolg, wie es scheint.Letzte Playoff-Tickets vergebenEdmonton, das am Montagabend (Ortszeit) 1:2 nach Penaltyschießen gegen Tabellenführer Colorado Avalanche verlor, liegt mit 91 Punkten bei noch einer ausstehenden Partie auf dem zweiten Rang der Pacific Division und ist bereits sicher für die Playoffs qualifiziert. Die letzten drei Tickets für die K.o.-Phase sicherten sich derweil die Los Angeles Kings und die Anaheim Ducks in der Western Conference sowie die Philadelphia Flyers im Osten.Die Kings gewannen 5:3 bei den Seattle Kraken, bei denen Nationaltorhüter Philipp Grubauer nicht zum Aufgebot gehörte. Die Ducks profitierten von der 2:3-Niederlage der Nashville Predators bei den San Jose Sharks, und auch Philadelphia kann nach einem 3:2 nach Penaltyschießen gegen die Carolina Hurricanes nicht mehr von einem Playoff-Platz verdrängt werden.

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Fitness: Unsere Autorin wollte fit werden. Und scheiterte. Bis sie herausfand, was ihr Ding ist

Zu anstrengend, keine Zeit: Viele scheitern am Sport. Dabei ist es nicht schwer, sich zu motivieren – mit dem richtigen Ansatz. 

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Bar ausgezeichnet: Konter gegen Trump: FC St. Pauli ruft „Friedenspreis“ in USA aus

Donald Trump hat von der Fifa einen Friedenspreis erhalten. Um etwas entgegenzusetzen hat der FC St. Pauli jetzt selbst einen "Peace Prize“ in den USA ausgerufen. Unter anderem als Replik auf US-Präsident Donald Trump hat der Fußball-Bundesligist FC St. Pauli in den USA einen „Peace Prize“ ins Leben gerufen. Erster Preisträger ist ein Barbetreiber aus Minnesota, dessen Lokal mit dem Namen „Black Hart of St. Paul“ als Treffpunkt für Fußball-Fans und inklusiver Raum für die queere Community in der Stadt dient.Trump war im Dezember bei der Auslosung zur Fußball-WM von dem Weltverband Fifa mit einem Friedenspreis („Peace Prize“) ausgezeichnet worden. In den Augen der Hamburger war dies „ein Schritt, der den Fußball für politische Symbolik vereinnahmt hat“. Die Aktion des FC St. Pauli sei „ein bewusster Gegenentwurf“ dazu, heißt es in einer Mitteilung des Klubs. „Im Mittelpunkt stehen keine Machtfiguren, sondern Menschen, die im Alltag Verantwortung übernehmen und demokratische Teilhabe konkret stärken“.FC St. Pauli richtet Instagram-Kanal für USA einSt. Paulis Präsident Oke Göttlich hatte bereits im Januar in mehreren Interviews gefordert, zumindest über einen Boykott der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada zu diskutieren. Die Klubführung beklagt aktuell Entwicklungen in den USA, „in denen autoritäre Tendenzen und gezielte Einschränkungen von Rechten und Freiheiten zu beobachten sind“.Als Reaktion darauf wolle der FC St. Pauli mit seinem „Peace Prize“ Menschen und Initiativen würdigen, „die sich aktiv für Solidarität, Teilhabe und ein respektvolles Miteinander einsetzen“. Außerdem startete der Klub eigens einen neuen Instagram-Kanal für die USA.

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WM 2026: Das ist der Spielplan der deutschen Nationalmannschaft

Am 14. Juni steigt die deutsche Nationalmannschaft in die WM 2026 ein. In ihrer Gruppe ist sie der Favorit, allzu leicht wird es aber nicht. So sieht der Spielplan des DFB aus.Ein Selbstläufer ist die Gruppe, die das DFB-Team bei der WM 2026 erwischt hat, nicht. Das Weiterkommen ist trotzdem Pflicht für die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann, die am 14. Juni in das Turnier einsteigt. Hier finden Sie die Übersicht aller WM-Gruppen.WM-Neuling Curaçao ist einer der Gegner in der Gruppe E, dazu noch die Elfenbeinküste und Ecuador. Die Anstoßzeiten der Gruppenphase sind für das deutsche Publikum trotz der Zeitverschiebung gerade noch im Rahmen. Eine Partie beginnt um 19 Uhr und zwei jeweils um 22 Uhr. Der Spielplan des DFB-Teams bei der WM 2026:Gruppenphase Spiel 1: Los geht es am 14. Juni um 19 Uhr deutscher Zeit gegen den Debütanten Curaçao. Ihn als großen Außenseiter der Gruppe zu bezeichnen, würde einem der niederländische Coach Fred Rutten wohl verzeihen, denn genau so ist es. Prominenz gibt es im Kader nicht, die drei wertvollsten Spieler sind laut des Portals „Transfermarkt“ Tahith Chong (Sheffield United), Sontje Hansen (FC Middlesbrough) und Armando Obispo von PSV Eindhoven. Das Spiel findet im NRG Stadium in Houston statt. Gruppenphase Spiel 2: Nach der Pflicht warten auf die Nationalmannschaft noch zwei Küren. Zunächst steht am 20. Juni um 22 Uhr die Elfenbeinküste an, deren Kader schon wesentlich hochkarätiger besetzt ist als der von Curaçao. Unter anderem mit Amad Diallo (Manchester United), Ousmane Diomande (Sporting Lissabon) oder Evan Ndicka (AS Rom) steht internationale Prominenz auf dem Rasen. Trainiert wird die Mannschaft von Emerse Faé. Angepfiffen wird im BMO Field in Toronto.Gruppenphase Spiel 3: Der dickste Brocken wartet am letzten Spieltag auf die Deutschen: Ecuador am 25. Juni um 22 Uhr. In der Mannschaft von Trainer Sebastián Beccacece lauern Topstars wie Moisés Caicedo vom FC Chelsea (Marktwert laut „Transfermarkt“ 110 Millionen Euro), Willian Pacho (Paris Saint-Germain) oder Piero Hincapié vom FC Arsenal. Für den DFB geht es für die Partie an die Ostküste der USA – ins MetLife Stadium in New Jersey.Nach der Gruppenphase bieten sich traditionell verschiedene Möglichkeiten, wie es für die Nationalmannschaft weitergeht. Wird Deutschland Gruppenerster oder -zweiter, zieht es direkt in die K.O.-Phase ein. Bei Platz eins würde das Sechzehntelfinale mit deutscher Beteiligung am 29. Juni um 22.30 Uhr stattfinden, bei Platz zwei wäre es am 30. Juni um 19 Uhr. Durch die große Zahl an teilnehmenden Mannschaften qualifizieren sich auch die acht besten Gruppendritten für das Sechzehntelfinale. Sollte Deutschland eines dieser Teams sein, gäbe es gleich sechs potenzielle Termine (je nachdem, welche Platzierung der DFB innerhalb dieser acht Mannschaften einnehmen würde). Auf das deutsche Publikum würden dann teils undankbare Anstoßzeiten zukommen: 1. Juli, 3 Uhr dt. Zeit1. Juli, 18 Uhr1. Juli, 22 Uhr1. Juli, 3 Uhr2. Juli, 2 Uhr3. Juli, 5 Uhr4. Juli, 3.30 UhrDie weiteren möglichen deutschen Spielansetzungen:Achtelfinale: 4. Juli (23 Uhr), 5. Juli (22 Uhr), 6. Juli (2 Uhr), 7. Juli (2 Uhr) und 7. Juli (22 Uhr) Viertelfinale: 9. Juli (22 Uhr), 10. Juli (22 Uhr), 11. Juli (23 Uhr), 12. Juli (3 Uhr)Halbfinale: 14. oder 15. Juli jeweils um 21 UhrFinale: 19. Juli um 21 UhrWird Deutschland Gruppenletzter, war's das allerdings mit dem WM-Traum, dann ist das Turnier vorbei.

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Erste Bundesligatrainerin: Union Berlin verteidigt Trainerin Eta gegen Sexismus im Netz

Union Berlin hat als erster Fußball-Klub eine Trainerin für das Männerteam in der Bundesliga engagiert. Auf abfällige Kommentare reagieren die Eisernen scharf.Nach der Beförderung von Marie-Louise Eta zur Cheftrainerin der Männer-Mannschaft hat sich der 1. FC Union Berlin energisch gegen sexistische und abfällige Kommentare in den sozialen Medien gewehrt. „Ich habe das mitbekommen. Aber ich weigere mich auch, das tatsächlich zu lesen und mich damit zu identifizieren oder mir irgendeinen Mist nur vor Augen zu führen“, sagte Geschäftsführer Horst Heldt bei einer Pressekonferenz der Eisernen.In den Gesprächen mit Eta seien die verbalen Ausfälle kein Thema gewesen. „Ich finde es wahnsinnig, dass wir uns damit auseinandersetzen müssen in der heutigen Zeit, uns rechtfertigen müssen. Wir reden hier von einer hochkompetenten Führungspersönlichkeit“, sagte Heldt über Eta. Die 34-Jährige soll die Eisernen in den letzten fünf Saisonspielen betreuen.Union Berlin prangert Sexismus direkt anZuvor hatte der Klub bereits auf Social-Media-Posts direkt reagiert. „Aber genau das bist du, ein Sexist“, antworten die Köpenicker beispielsweise auf X auf einen herablassenden Beitrag eines Nutzers. Dieser hatte geschrieben: „Der Bundesliga Trainer, der gegen sie verliert, hat für immer sein Gesicht verloren. Es gibt, glaube ich, kaum etwas Peinlicheres.“Union Berlins Kommunikationschef lobte seine Mitarbeiter für diese klare Replik. Man habe sich ein „bisschen in die Social-Media-Schlacht hineingestürzt“, sagte Christian Arbeit. Man müssen sich „streckenweise schämen, was für Menschen sich trauen, öffentlich sich in einer Weise zu entblößen, dass man ja eigentlich kaum Worte dafür findet“, ergänzte er.Vergleich mit erster Frau im WeltallArbeit zog einen Vergleich zwischen Eta und der ersten Frau im Weltall, Walentina Tereschkowa im Jahr 1963. Eta habe mit ihrer Rolle als erste Frau in der Chefverantwortung eines Männer-Bundesligisten „einen pragmatischen Umgang“, versicherte er. Die 34-Jährige war bei der Pressekonferenz des Klubs selbst allerdings nicht anwesend, sie wird erstmals am Donnerstag (14.00 Uhr) in der Vorbereitung auf ihre Premieren-Partie gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) öffentlich sprechen. Heldt und Arbeit merkten auch an, dass sie gerade aus der Fußball-Branche viel positives Feedback für ihre Personalentscheidung nach der Trennung von Chefcoach Steffen Baumgart erhalten hätten. Regierender Bürgermeister mit FauxpasZu den Personen, die ausschließlich positive Worte für den Meilenstein im Männer-Fußball fanden, gehörte unter anderem Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner. „Respekt und Anerkennung an den FC Union Berlin für diese Entscheidung. Ein starkes Signal für den Profifußball und für Frauen im Spitzensport“, äußerte der CDU-Politiker.Dass Wegner den Doppelnamen der 34-Jährigen falsch schrieb und bei Louise den Buchstaben o vergaß, begründete er nach einem Hinweis des Bundesligisten so: „Da waren wir so überwältigt …“.

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Schwimmen: Mit Flagge und Hymne: Schwimm-Weltverband lässt Russen zu

Russische Schwimmer dürfen wieder unter ihrer Landesflagge und mit Hymne antreten. Der Weltverband hat dafür aber Bedingungen festgelegt.Trotz des andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine dürfen russische und belarussische Schwimmer jetzt wieder offiziell für ihr Land an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Entsprechende Flaggen, nationale Symbole auf der Sportkleidung und die Hymnen sind wieder erlaubt, wie der Weltverband World Aquatics mitteilte.Bei Athletinnen und Athleten im Juniorenbereich war dies bereits zuvor so. Nun gilt die Regelung auch für Erwachsene. Schon bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr in Singapur waren einige russische und belarussische Sportler, die ein bestimmtes Zulassungsprozedere durchlaufen hatten, wieder dabei gewesen. Sie mussten allerdings unter neutraler Flagge starten.Verpflichtende DopingtestsUm wieder an Veranstaltungen des Weltverbands teilzunehmen, müssen Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus zuvor vier aufeinanderfolgende Dopingproben mit einem negativen Ergebnis überstehen. Zudem sollen Hintergrundüberprüfungen stattfinden. Die nächste Schwimm-WM findet im kommenden Jahr in Budapest statt."Wir sind entschlossen, dafür zu sorgen, dass Schwimmbecken und Freiwasser weiterhin Orte bleiben, an denen Athleten aus allen Nationen in friedlichem Wettkampf zusammenkommen können", wird Husain Al Musallam, Präsident von World Aquatics, in der Mitteilung zitiert.

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Marie-Louise Eta: Das ist die erste Cheftrainerin in der Männer-Bundesliga

Marie-Louise Eta besitzt die höchste Trainerlizenz. Union stellt mit ihr die erste Cheftrainerin der Bundesliga-Geschichte. Eine Ex-Spielerin erinnert sich an die Zusammenarbeit.Marie-Louise Eta besitzt die höchste Trainerlizenz. Union stellt mit ihr die erste Cheftrainerin der Bundesliga-Geschichte. Eine Ex-Spielerin erinnert sich an die Zusammenarbeit.

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Kurz vor WM: Fehler bei Nike-Trikots sorgt für merkwürdige Szenen

Im Juni beginnt die Fußballweltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA. Ausstatter mancher Mannschaften ist Nike. Doch die Trikots der Firma haben ein Problem.Die Trikots für die Fußball-WM des Sportartikelherstellers Nike haben ein Problem: Eine Naht an der Schulter der Oberteile beult sich merkwürdig aus.Das sorgte zuletzt für teilweise ulkige Bilder. Bei einem kürzlichen Spiel der französischen Nationalmannschaft lief Megastar Kylian Mbappé mit ausgebeulten Schulterklappen über den Platz, bei den Trikots der Mannschaft Uruguays zeigten sich ähnliche Probleme.Nike räumt Fehler einGegenüber der britischen Zeitung „Guardian“ räumte Nike das Problem mit den Schultern ein. „Während der letzten Länderspielpause haben wir ein kleines Problem bei unseren Nike-Nationaltrikots festgestellt, das vor allem im Bereich der Schulternähte auffällt“, teilte das Unternehmen mit.„Die Leistungsfähigkeit wird dadurch nicht beeinträchtigt, aber die Gesamtoptik entspricht nicht den Erwartungen.“ Weiter hieß es: „Wir stellen an uns und unsere Produkte stets höchste Ansprüche, und diese wurden hier nicht erfüllt.“Man arbeite mit Hochdruck daran, dies für die Spieler und Fans wieder in Ordnung zu bringen, denn jedes Trikot solle die Sorgfalt, Präzision und den Stolz widerspiegeln, die dieser Sport verdiene.Nike-Trikot ähnelt Kostüm von Popkultur-BösewichtDer „Guardian“ verglich die Trikots der uruguayischen Spieler in seinem Bericht mit dem Kostüm des Schurken „Shredder“ aus der Serie „Teenage Mutant Ninja Turtles“. Manche Käufer des Trikots würden die ganze Sache ähnlich humorvoll sehen: Sie versuchten, die fehlerhafte Naht wegzubügeln.Deutsche Spieler und Fans sind derweil nicht betroffen. Die Nationalmannschaft wird noch bis 2027 von Adidas ausgestattet, wechselt dann aber auch zu Nike.Quelle:Guardian

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Neuanfang: Sandra Flunger wird Trainerin der deutschen Biathletinnen

Nach einer enttäuschenden Olympia-Saison setzt der DSV auf einen Neuanfang mit Sandra Flunger. Sie bringt internationale Erfahrung mit und soll die deutschen Biathletinnen nach vorn bringen.Die Österreicherin Sandra Flunger wird neue Cheftrainerin der deutschen Biathletinnen. Die 44-Jährige tritt die Nachfolge von Kristian Mehringer an, wie der Deutsche Skiverband (DSV) mitteilte. Flunger ist damit nach 36 Jahren wieder die erste Cheftrainerin im deutschen Biathlon-Sport. Bis 1990 hatte Renate Schinze als Bundestrainerin für die ersten großen internationalen Erfolge um Petra Behle gesorgt.An Flungers Seite steht Denny Andritzke (37) als neuer Co-Trainer. "Sandra kennt die Anforderungen im Weltcup genau und bringt die notwendige Expertise mit, um unsere Frauenmannschaft gezielt weiterzuentwickeln. Wir setzen damit ein klares Zeichen für die zukünftige Ausrichtung im Frauen-Biathlon", sagte der neue Sportdirektor Bernd Eisenbichler. Mit Andritzke werde das Trainerteam optimal ergänzt: "Wir sind überzeugt, dass dieses Gespann wichtige Impulse setzen wird."Flunger, selbst früher Biathletin, hatte zunächst als Cheftrainerin die österreichischen Frauen betreut und Lisa Hauser in die Weltspitze gebracht. Von 2018 bis 2024 war sie Cheftrainerin der Schweizer Frauen, ehe sie in den vergangenen beiden Jahren als übergreifende Cheftrainerin der Schweizer Biathlon-Nationalmannschaft fungierte und einige Erfolge feierte. Neuanfang nach enttäuschender Olympia-Saison"Deutschland gehört seit jeher zu den führenden Biathlon-Nationen. Entsprechend muss es unser Anspruch sein, das vorhandene Potenzial bestmöglich zu entwickeln. Dafür müssen Strukturen weiterentwickelt werden", sagte Flunger, die seit vielen Jahren die einzige Cheftrainerin im internationalen Biathlon-Sport ist. Gleichzeitig wolle sie "konsequent die individuellen Stärken fördern, um gemeinsam als Einheit in der Weltspitze Akzente setzen zu können". Andritzke war in den vergangenen sechs Jahren als leitender Disziplintrainer der Lehrgangsgruppe 2b tätig und zuletzt für die Damenmannschaft am Stützpunkt Oberhof um Vanessa Voigt verantwortlich.Nach der enttäuschenden Olympia-Saison, in der das deutsche Team keinen einzigen Saisonsieg errang und beim Höhepunkt in Antholz nur Bronze in der Mixed-Staffel holte, kam es zu einem größeren Umbruch. Mehringer übernimmt nach acht Jahren als Frauen-Coach eine andere Funktion im DSV. Der Norweger Sverre Olsbu Röiseland kehrte nach vier Jahren in seine Heimat zurück und wird neuer Cheftrainer der norwegischen Damen. Neben dem sportlichen Rücktritt von Ex-Weltmeisterin Franziska Preuß verließ auch Sportdirektor Felix Bitterling den Deutschen Skiverband (DSV) und wechselte zum Weltverband IBU.

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Meinung: Mit 63 Jahren Verspätung: Der Männer-Fußball bricht eines seiner letzten Tabus

Marie-Louise Eta wird Cheftrainerin des Bundesligisten Union Berlin – und beendet damit die Ausgrenzung von Frauen im maskulin dominierten Profifußball. Endlich. Vor bald 63 Jahren nahm die Fußball-Bundesliga ihren Spielbetrieb auf. Der 1. FC Köln wurde Meister, Uwe Seeler Torschützenkönig, und Bundeskanzler Ludwig Erhard gratulierte. So fern diese Zeiten heute scheinen, so rasant, wie sich das Spiel seitdem verändert hat, eines ist über all die Jahrzehnte gleichgeblieben: das Stadion als Ort männlicher Selbstvergewisserung.Frauen sind dort zwar prinzipiell willkommen, insbesondere wenn sie die Bier-und-Bratwurst-Rituale der Männer teilen, ansonsten geht es in den Kurven und auf den Tribünen maskulin-herb zu. Gender- und Identitätsdebatten schaffen es selten durch die Einlasskontrolle, und ebenso streng haben die Vereine bislang ihre Führungskräfte gescoutet. Männerfußball kann nur von Männern verantwortet werden, so lautete das Glaubensbekenntnis der Branche.Bis zum zurückliegenden Wochenende. Da geschah geradezu Historisches, ein Paradigmenwechsel gar. Der 1. FC Union Berlin gab bekannt, dass er Trainer Steffen Baumgart beurlaubt hat und Marie-Louise Eta sein Erstligateam anvertrauen wird. Das war eine Breaking News: Die 34 Jahre alte gebürtige Dresdnerin ist die erste Frau der Bundesligageschichte, die eine Männermannschaft als Cheftrainerin betreut.Marie Louise Eta: Kompetenz statt KabinengeruchAuch wenn Marie-Louise Eta dieses Amt nur bis Saisonende innehaben wird, darf dies nicht als Showpersonalie missverstanden werden. Im Gegenteil. Union Berlin kämpft um den Klassenerhalt. Am Samstag verlor man gegen den Tabellenletzten Heidenheim; für den Klub aus Köpenick geht es in den verbleibenden fünf Spielen um alles. In dieser prekären Situation hat Union-Geschäftsführer Horst Heldt die Mannschaft in die Hände von Marie-Louise Eta gegeben, bislang Trainerin im Jugendbereich. Nicht etwa, weil die Berufung einer Frau gut in den Zeitgeist passt, sondern weil Heldt überzeugt ist, dass Eta die sportliche Wende mit den Männern gelingen wird.Bislang haben die Bundesligavereine nur sehr gezielt Macht Frauen überantwortet – auf Managementebene nämlich. Bei RB Leipzig ist die Schweizerin Tatjana Haenni Vorsitzende der Geschäftsführung, in Bremen leitet Anne-Kathrin Laufmann als Vorständin das Ressort Sport und Nachhaltigkeit, und eine Liga tiefer, beim einstmals großen FC Schalke 04, kümmert sich Christina Rühl-Hamers um die Finanzen.Verantwortungsvolle Jobs sind dies, doch vom wahren Heiligtum des Männerfußballs, der Trainerbank, hatten die Klubs Frauen stets ferngehalten. Das war dann doch Männersache. Auf der Bank sollte jemand sitzen, der zuvor als Spieler selbst durch tausend Feuer gegangen ist und weiß, wie es in einer Männerkabine riecht und was dort gesprochen wird.Marie-Louise Eta wird also Neuland betreten, wenn sie an diesem Montag als Cheftrainerin der Männer bei Union Berlin beginnt. Einen Erfahrungsschatz wie ihr Vorgänger Steffen Baumgart, der 225 Bundesligaspiele für Rostock, Wolfsburg und Cottbus bestritten hat, kann Eta nicht vorweisen. Wohl aber eine sehr gute Ausbildung zur Fußball-Lehrerin und ein großes taktisches Verständnis. Das wird bei Union schon länger geschätzt. Bereits im November 2023, nach der Trennung vom damaligen Coach Urs Fischer, half Eta beim Männerteam als Assistenztrainerin aus.Eta schreibt Geschichte – europaweitNun kehrt Eta als Chefin zurück. Sie schreibt damit Geschichte, auch europaweit. In den Spitzenligen Englands, Spaniens, Frankreichs und Italiens arbeiten ausschließlich Männer auf der Position des Cheftrainers. Lediglich in der zweiten französischen Liga gab es mal eine Frau in der Verantwortung. Von 2014 bis 2017 trainierte Corinne Diacre den Klub Clermont Foot. In Deutschland coacht Sabrina Wittmann den FC Ingolstadt, der allerdings nur in der dritten Liga spielt. Wie groß die Geschichte der Marie-Louise Eta werden wird, lässt sich derzeit noch nicht ermessen. Wenn Eta Erfolg hat, kann sie als leuchtendes Beispiel dienen, als Türöffnerin, die anderen Frauen den Weg in den Männerfußball ebnet. Womöglich fällt das Kapitel Marie-Louise Eta aber auch kleiner aus, und ihr Fall schrumpft zu einer Fußnote in der 63-jährigen Bundesligageschichte. Denn unglücklicherweise entscheiden immer noch Männer darüber, wie viel Macht Frauen im Fußball bekommen.

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Golf-Turnier in Augusta: Drama bis zum Ende: McIlroy schreibt Masters-Geschichte

Rory McIlroy holt sich beim Masters nach einer dramatischen Schlussrunde zum zweiten Mal in Folge das Grüne Jackett und stößt in eine elitäre Runde vor. Der Weg dorthin war knifflig.Rory McIlroy kam nach seiner historischen und nervenaufreibenden Titelverteidigung beim Masters in Augusta selbst nicht mehr aus dem Staunen heraus. "Ich kann es einfach nicht fassen, dass ich 17 Jahre auf das Grüne Jackett gewartet habe und jetzt gleich zwei hintereinander bekomme", sagte der nordirische Golf-Star, nachdem ihm als erst viertem Profi in der Geschichte das begehrte Kleidungsstück im zweiten Jahr in Folge übergestreift wurde. Zuvor war das lediglich Jack Nicklaus (1965/1966), Nick Faldo (1989/1990) und Tiger Woods (2001/2002) gelungen.Doch wie schon im Vorjahr, als sich McIlroy im 17. Anlauf endlich den fehlenden Titel für den Karriere-Grand-Slam gesichert hatte, ging es auch diesmal nicht ohne Drama. Nachdem ihn 2025 ein Patzer beim vermeintlich finalen Putt noch in ein Entscheidungs-Playoff gezwungen hatte, drohte dem 36-Jährigen der Sieg trotz Rekord-Führung zur Halbzeit auch in diesem Jahr noch zu entgleiten. Drei Schläge lag er nach dem ersten Drittel der Schlussrunde bereits gegen Cameron Young zurück und auch der Weltranglistenerste Scottie Scheffler (beide USA) mischte nach einer fehlerlosen 68er-Runde plötzlich noch einmal ganz vorne mit."Ich mache es mir eben nie leicht"McIlroy blieb allerdings konzentriert und erarbeitete sich über vier Birdies vor dem letzten Loch die komfortable Situation, dass selbst ein Bogey zum Sieg reichen würde. Doch vom Abschlag verschwand der Ball im Wald und das große Zittern begann von vorn. "Als ich vom 18. Abschlag losging und nicht wusste, wo mein Ball ist, war das wohl der stressigste Moment. Er hätte überall hinfliegen können. Er hätte überall sein können", sagte McIlroy: "Ich mache es mir eben nie leicht." Aber der sechsmalige Major-Sieger hatte das Glück auf seiner Seite und kam mit einem Fabel-Schlag über Bahn Nummer 10 zurück ins Spiel. Dank seiner Stärke im Annäherungsspiel stellte auch der letzte Bunker keine Hürde mehr dar - anschließend platzten die Emotionen aus ihm heraus.Scheffler, der das Turnier in den Jahren 2022 und 2024 gewinnen konnte, brauchte letztlich einen Schlag mehr als McIlroy und wurde Zweiter. Damit war der zweifache Familienvater zufrieden. "Die Major-Turniere holen das Beste aus mir heraus", sagte Scheffler. "Ich hatte eine gute Woche. Ein paar Schläge würde ich gerne ungeschehen machen, aber insgesamt habe ich mich gut geschlagen." Den dritten Platz teilte sich Young mit Landsmann Russell Henley sowie den Engländern Justin Rose und Tyrrell Hatton.LIV-Stars spielen keine RolleHatton war einer von drei Profis mit einer 66 am letzten Tag, die ihn noch in die Top-Drei katapultierte. Der 34-Jährige rettete damit auch die Bilanz der "abtrünnigen" Golfer von der LIV-Tour, deren Stars Bryson DeChambeau (USA) und Jon Rahm (Spanien) bei dem wichtigsten Turnier des Jahres keine Rolle spielten. Rahm wurde am Ende mit einem Schlag über Par geteilter 38., DeChambeau hatte sogar den Cut verpasst.Nachdem sich Ex-Champion Bernhard Langer im vergangenen Jahr aus Altersgründen verabschiedet hatte, war kein Deutscher dabei. Auch Woods war nach seinem jüngsten Autounfall nicht am Start. Der Österreicher Sepp Straka kam mit zwei Schlägen über Par auf den geteilten 41. Platz.

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· Actio recta non erit, nisi recta fuerit voluntas ·