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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Radsport: Bereit für Pogacar-Duell: Evenepoel gewinnt Amstel Gold Race

Remco Evenepoel siegt nach spannendem Sprint beim Amstel Gold Race und zeigt sich für das kommende Duell mit Tadej Pogacar in Lüttich in Topform.Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel hat einen perfekten Start in die Ardennen-Woche hingelegt und zum ersten Mal das Amstel Gold Race gewonnen. In Abwesenheit von Rad-Superstar Tadej Pogacar siegte der Belgier vom deutschen Red-Bull-Team nach 257,2 Kilometern von Maastricht nach Valkenburg im Sprint gegen Vorjahressieger Mattias Skjelmose aus Dänemark. Dritter wurde der Franzose Benoit Cosnefroy. Die deutschen Radprofis spielten keine Rolle.Beim Ritt über 33 giftige Anstiege fiel die Entscheidung erst im direkten Duell. Dieses Mal ließ sich Evenepoel aber nicht wie im Vorjahr von Skjelmose düpieren. Der Däne hatte 2025 überraschend im Zielsprint gegen den Zeitfahr-Weltmeister sowie Pogacar triumphiert."Der Sieg bedeutet mir sehr viel. Ich liebe das Rennen mit den vielen kleinen steilen Anstiegen. Mein Sprint war besser als im letzten Jahr. Ich bin sehr stolz und glücklich", sagte Evenepoel und fügte hinzu: "Das ist der schönste Sieg in dieser Saison. Das Rennen steht knapp unter den Monumenten." Duell mit Pogacar in LüttichDamit zeigte sich Evenepoel bestens gerüstet für das nächste Duell mit Pogacar am kommenden Sonntag beim Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. In den vergangenen fünf Jahren hatten die beiden Topstars das Rennen dominiert. Zweimal gewann Evenepoel (2022, 2023), dreimal Pogacar (2021, 2024, 2025). Zuvor wird Evenepoel wahrscheinlich noch beim Flèche Wallonne starten, Pogacar verzichtet auf den Halbklassiker.Lange Zeit war der Italiener Marco Frigo an der Spitze gefahren - erst in einer Ausreißergruppe, dann alleine. 36 Kilometer vor dem Ziel wurde er von den Favoriten eingeholt und kurz darauf abgehängt. Überschattet wurde das Rennen von einigen Stürzen. Davon betroffen waren unter anderem der zweimalige Paris-Nizza-Sieger Matteo Jorgenson aus den USA und der Tour-Siebte Kevin Vauquelin aus Frankreich.

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Werder schlägt den HSV: Reaktionen auf brisantes Nordderby: „Muss uns beflügeln“

Mit 3:1 schlägt Werder Bremen den großen Nordrivalen Hamburger SV. Von diesem Derby wird man in beiden Städten noch lange reden.Mit 3:1 schlägt Werder Bremen den großen Nordrivalen Hamburger SV. Von diesem Derby wird man in beiden Städten noch lange reden.

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WM-Qualifikation: Der Treppensturz von Ried: DFB-Team fällt zurück

Was war los mit dem Frauen-Nationalteam in Österreich? Das 0:0 hinterlässt viele Fragen. Was der Bundestrainer und die Spielerinnen sagen.Selten hat Christian Wück in so konsternierte und ratlose Gesichter geblickt, als er die deutschen Fußballerinnen nach dem Abpfiff zum Kreis versammelte. Das 0:0 im WM-Qualifikationsspiel in Österreich wirft die DFB-Frauen auf dem Weg nach Brasilien 2027 erst mal zurück - weniger in der Tabelle als in der Entwicklung. "Heute sind wir vielleicht die Treppe, die wir schon oben waren, oder die Treppenstufe, die wir schon oben waren, wieder runtergefallen", sagte der Bundestrainer nach dem enttäuschenden Auftritt in Ried.Selten sah man Wück auch so aufgebracht an der Seitenlinie. "Auf was wartet ihr denn?", rief der 52-Jährige von außen, als es nicht schnell genug weiterging. Am Ende feierte Austrias Außenseiter-Team ausgelassen seinen "historischen" ersten Punktgewinn im neunten Duell mit dem Nachbarn. "Es hat vorn und hinten nicht gepasst""Bei uns fehlte die Qualität im Passspiel. Es hat vorn und hinten nicht gepasst", sagte Sjoeke Nüsken in der ARD. Wück hatte genau das schon nach dem 5:1 im Hinspiel gegen Österreich vier Tage zuvor in Nürnberg kritisiert. Da stimmte wenigstens noch das - trügerische - Ergebnis. Nach der ernüchternden Vorstellung vor 4.300 Zuschauern im ausverkauften Stadion von Ried musste sich der DFB-Coach erst mal sammeln."Wir haben so viele leichte Fehler gemacht. Wir haben so viele Pässe gespielt, die nicht gut waren. Und ja, wir müssen verstehen, dass wir unser Basispotenzial auf den Platz bringen müssen", bilanzierte Wück und rang sich ein gequältes Lächeln ab. Immerhin: "Wir haben noch alles selbst in der Hand", sagte er zu Recht und versprach: "Wir werden jetzt unsere Lehren daraus ziehen. Wir haben hier nicht das gezeigt, was wir können. Aber wir wissen, was die Mannschaft kann." Gegen Norwegen jetzt unter DruckZwar verpasste das Nationalteam im vierten Quali-Spiel ausgerechnet gegen das Gruppen-Schlusslicht den vierten Sieg, bleibt aber Tabellenführer. Vor der nächsten Begegnung am 5. Juni in Köln gegen Norwegen liegt Deutschland einem Punkt vor den Skandinavierinnen. Nur der Erste sichert sich das direkte Ticket für die WM. Zum Abschluss müssen die DFB-Frauen am 9. Juni nach Slowenien.Da muss den deutschen Frauen vor allem in der Offensive einiges mehr einfallen. Zwar deutete Larissa Mühlhaus von Werder Bremen - erstmals in der Startelf und auf der Zehn - ihr Potenzial an. Aber die zuletzt so starken Flügelstürmerinnen Jule Brand und Vivien Endemann kamen viel zu selten durch und Nicole Anyomi blieb als Sturmspitze blass. Endemann am Knie verletztDie Wolfsburgerin Endemann musste zudem mit einer Knieverletzung vom Platz. Laut Wück ist es aber "wohl nicht so schlimm. Wir werden das weiter untersuchen, aber sie hat jetzt keine großen Schmerzen." Zu allem Übel sah Kapitänin Janina Minge in der Schlussphase wegen einer Notbremse die Rote Karte. Zuvor hatte die Abwehrchefin vom VfL Wolfsburg noch an die Latte geköpft. Linda Dallmann vergab noch eine der wenigen Chancen der immer mehr verzweifelt agierenden deutschen Auswahl."Es war halt einfach zu wenig heute", sagte Nüsken. Wück räumte ein: "Man muss halt auch anerkennen, dass die Österreicherinnen es uns sehr schwer gemacht haben. Es ist nicht angenehm, so ein Spiel von der eigenen Mannschaft zu sehen. Aber wir ziehen das Positive raus. Wir wissen, wo wir ansetzen müssen, und das werden wir machen."Senß klagt über den BallNüskens Nebenfrau Elisa Senß klagte zudem: "Ich bin kein Freund davon, irgendwie Ausreden zu suchen, aber ich glaube, Platz und Ball hätten besser sein können." Der Ball habe "sehr doll gehoppelt. Also wenn du das Spiel schnell machen willst und Druckball spielst, dann hoppst er halt komisch auf. Wenn du ihn nicht scharf spielst, dann ist er ewig lang unterwegs", so die Frankfurterin.

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Basketball: NBA: Schröder und Cavaliers gewinnen Playoff-Auftakt

Die Cleveland Cavaliers um Dennis Schröder starten erfolgreich in die NBA-Playoffs. Der Deutsche fällt dabei aber kaum auf.Welt- und Europameister Dennis Schröder ist mit den Cleveland Cavaliers erfolgreich in die Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gestartet. Der Hauptrundenvierte der Eastern Conference gewann das erste Spiel der Best-of-seven-Serie gegen die Toronto Raptors mit 126:113. Am Montagabend (Ortszeit) steigt das zweite Spiel, erneut haben die Cavaliers Heimrecht.Schröder blieb in seinen 13 Minuten Einsatzzeit weitgehend unauffällig, der 32-Jährige erzielte zwei Punkte. Herausragender Akteur bei den Gastgebern war Donovan Mitchell mit 32 Punkten. Auch James Harden wusste mit 22 Punkten und zehn Assists zu überzeugen.Lakers trotzen VerletzungsproblemenIhren großen Verletzungsproblemen zum Trotz feierten auch die Los Angeles Lakers einen erfolgreichen Auftakt in die Playoffs. Ohne Luka Doncic und Austin Reaves gewannen die Kalifornier gegen die Houston Rockets mit 107:98. Luke Kennard war mit seiner Saisonbestleistung von 27 Punkten der Garant für den Lakers-Sieg. Auch Superstar LeBron James zeigte mit 19 Punkten und 13 Assists eine gute Leistung."Genau so muss es sein – eine geschlossene Mannschaft", sagte der 41-Jahre alte James nach dem Start in seine 19. Playoffs. "Wenn einem so viel Offensivkraft fehlt, wie es bei uns gerade der Fall ist, da AR und Luka ausfallen, müssen wir alle unseren Job machen und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr geben, uns gegenseitig in der Offensive und Defensive unterstützen, und ich glaube, das haben wir heute Abend geschafft." Der Deutsche Maximilian Kleber kam nicht zum Einsatz.Jokic überragt bei Nuggets-SiegGleiches galt für Ariel Hukporti, der den 113:102-Sieg seiner New York Knicks gegen die Atlanta Hawks die komplette Spielzeit von der Bank aus verfolgte. Auch die Denver Nuggets legten in ihrem Playoff-Duell gegen die Minnesota Timberwolves vor. Beim 116:105 erzielte Topstar Nikola Jokic mit 25 Punkten, 13 Rebounds und elf Assists einmal mehr ein Triple-Double. Punkbester Spieler bei den Hausherren war jedoch Jamal Murray mit 30 Punkten.

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WM-Qualifikation: Enttäuschendes 0:0: DFB-Frauen rat- und torlos in Österreich

Das hatte sich nicht nur Christian Wück komplett anders vorgestellt. Beim WM-Qualifikationsspiel in Österreich - nur drei Tage nach dem 5:1 in Nürnberg - kommen die DFB-Frauen überhaupt nicht zurecht.Die deutschen Fußballerinnen haben erstmals in der Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien Punkte liegen lassen. Das Nationalteam von Bundestrainer Christian Wück kam in Ried gegen Gastgeber Österreich nicht über ein 0:0 hinaus und zeigte vor rund 4.300 Zuschauern eine enttäuschende Vorstellung. Zu allem Übel sah Spielführerin Janina Minge wegen einer Notbremse in der 79. Minute auch noch die Rote Karte. Im neunten Vergleich konnte Deutschland erstmals nicht gegen Österreich gewinnen.Jetzt gegen Norwegen unter DruckDie DFB-Frauen führen zwar die Tabelle der Gruppe 4 weiter mit nun zehn Punkten und 14:1 Toren an, stehen aber am 5. Juni in Köln gegen Verfolger Norwegen unter Druck. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt. Nach zuvor drei deutlichen Siegen schwächelte die deutsche Auswahl dieses Mal. "Es ist ja nichts passiert, wir sind ja noch immer Erster in der Gruppe. Es ist nicht angenehm, solche Spiele zu sehen, aber wir ziehen das Positive raus. Wir wissen, wo wir ansetzen müssen, und das werden wir machen", sagte Wück in der ARD."Bei uns fehlte die Qualität im Passspiel. Es hat vorn und hinten nicht gepasst", ergänzte Sjoeke Nüsken in der ARD: "Wir haben uns viel vorgenommen, haben es aber leider nicht umsetzen können. Wir sind aber immer noch Erster, in den beiden verbleibenden Spielen wollen wir wieder gewinnen." Teamkollegin Linda Dallmann ergänzte: "Wir sind ein bisschen zu spät wach geworden. Aber wir sind eine junge Mannschaft und lernen aus solchen Spielen."Austria-Team wehrt sich erfolgreichVier Tage nach dem 5:1 in Nürnberg gegen das Austria-Team zeigten die deutschen Frauen sichtlich bemüht, die von Wück geforderte Passsicherheit und auch ein schlaueres Laufverhalten umzusetzen - taten sich aber in der ersten Halbzeit erneut schwer. Die Österreicherinnen, bei denen die verletzte Sarah Zadrazil vom FC Bayern als "Fußballerin des Jahres" ausgezeichnet wurde, wehrten sich erst mal erfolgreich gegen den Favoriten.Beide Teams mussten ohne ihre etatmäßigen Kapitäninnen auskommen: Die Münchnerin Giulia Gwinn fehlte der DFB-Elf, nachdem sie sich in Nürnberg die Schulter ausgekugelt hatte, Rekordnationalspielerin und Kapitänin Sarah Puntigam fehlte der Austria-Auswahl wegen einer Gehirnerschütterung. Wück mit Offensivexperiment Für Gwinn lief wie erwartet die Leverkusenerin Carlotta Wamser als Rechtsverteidigerin auf. In der Offensive versuchte Wück etwas Neues: Hinter Sturmspitze Nicole Anyomi startete anstelle von Linda Dallmann erstmals Larissa Mühlhaus in ihrem dritten Länderspiel auf der Zehn.Die 23-Jährige leitete auch mit einem Heber die erste Chance ein. Torhüterin Mariella El Sherif, Clubkollegin von Mühlhaus bei Werder Bremen, rettete in höchster Not (4. Minute) gegen Jule Brand. Ansonsten lief wenig über die Mitte, immer wieder versuchten es die deutschen Frauen über die Flügel - blieben aber ohne Wirkung.Bundestrainer wird immer lauter Lautstark und sichtlich ungeduldiger gab Wück an der Seitenlinie nach der Pause seine Anweisungen an der Seitenlinie. Ein Schuss von Elisa Senß knapp am Tor vorbei war zunächst die einzige Ausbeute. Dann brachte der Bundestrainer Bayern-Angreiferin Linda Dallmann für Endemann, später noch Franziska Kett und Torjägerin Lea Schüller.Die Spielerinnen hatten sichtlich mit der ungewohnten Situation zu kämpfen und agierten zunehmend nervös. "Auf was wartet ihr denn?", rief Wück von außen, als es nicht schnell genug weiterging. In der 72. Minute wäre das Tor aber fast gefallen: Nach einem Mühlhaus-Freistoß parierte El Sherif den Kopfball von Nüsken, Abwehrchefin Minge köpfte den Abpraller an die Latte (72.). Kurz darauf wurde die Wolfsburgerin vom Platz gestellt, als sie bei einem Konter der Österreicherinnen Julia Hickelsberger unsanft und regelwidrig stoppte.

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Handball-Pokal: Füchse Berlin erreichen beim Final4 das Pokalfinale

Lange dominieren die Füchse Berlin ihr Halbfinale gegen den TBV Lemgo Lippe. Doch in der zweiten Halbzeit wird es wieder eng. Am Ende können sie sich bei ihrem Torhüter bedanken.Die Handballer der Füchse Berlin haben zum zweiten Mal das Finale im DHB-Pokal erreicht. Der deutsche Meister gewann heute beim Final4 in Köln sein Halbfinale gegen den TBV Lemgo Lippe mit 39:36 (20:16). Damit treffen die Berliner im Finale am Sonntag auf den Sieger der zweiten Vorschlussrundenpartie zwischen dem SC Magdeburg und dem Bergischen HC. Vor 19.750 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess-Arena war Lasse Andersson mit elf Toren bester Berliner Werfer. Bei Lemgo traf Tim Suton achtmal.Der Favorit aus der Hauptstadt hatte zunächst Probleme ins Spiel zu finden. Lemgo machte kaum Fehler und auf der Gegenseite scheiterte Nationalspieler Nils Lichtlein gleich zweimal an Lemgo-Keeper Constantin Möstl. Nach elf Minuten lagen die Berliner 5:7 zurück. Doch anschließend wachten sie auf und antworteten sofort mit einem 3:0-Lauf.Füchse verspielen fast 5-Tore-FührungDanach drehte auch Füchse-Keeper Dejan Milosavljev auf. Gleich reihenweise brachte er die Lemgoer Angreifer zur Verzweiflung. Zehn Paraden zeigte er in der ersten Hälfte. Und das nutzten die Füchse, konnten sich nach 22 Minuten erstmalig auf vier Tore absetzen (15:11). Da konnten sie sich sogar zwei verworfene Siebenmeter durch Tim Freihöfer leisten.Gleich nach dem Seitenwechsel wuchs der Vorsprung auf fünf Tore an (23:18). Doch dann leisteten sich die Berliner zu viele Fehler und Lemgo kämpfte sich zurück. Nach gut 46 Minuten war der Vorsprung auf nur noch ein Tor geschmolzen (26:27). Danach verpasste es Lemgo aber mehrmals, auszugleichen. So brachten die Füchse den knappen Vorsprung ins Ziel.

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3:0-Sieg mit Vancouver: Thomas Müllers verzückt mit kuriosem Akrobatik-Pass

Die Vancouver Whitecaps haben in der MLS einen deutlichen Heimsieg eingefahren. Einen entscheidenden Anteil daran hatte – mal wieder – Ex-Bayern-Star Thomas Müller.Die Vancouver Whitecaps haben in der MLS einen deutlichen Heimsieg eingefahren. Einen entscheidenden Anteil daran hatte – mal wieder – Ex-Bayern-Star Thomas Müller.

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WM 2026: Das sind alle Fußball-Weltmeister von 1930 bis heute

Die Fußball-WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, ist die 23. in der Geschichte des Sports. Ein Rückblick auf die bisherigen Gewinner.Bei 22 Fußball-Weltmeisterschaften, die bislang veranstaltet wurden, könnte man meinen, es gebe viele verschiedene Nationen, die eine Trophäe ergattern konnten. So ist es aber nicht. Erst acht Länder haben es in der Vergangenheit geschafft, ein Turnier als Sieger zu verlassen: Brasilien, Deutschland, Italien, Argentinien, Frankreich, Uruguay, England und Spanien.Rekord-Weltmeister ist wenig überraschend Brasilien mit fünf Titeln, gefolgt von Deutschland mit vier Titeln. Der Ur-Weltmeister ist Uruguay, welches das allererste Turnier 1930 nicht nur selbst beherbergt, sondern am Ende auch gewonnen hat. Uruguay klingt wie ein Exot auf der Siegerliste? Mitnichten! Auch 1950 packten die Südamerikaner die Trophäe bei der Abreise mit ins Gepäck und lassen damit in der Gesamtrangliste die beiden stolzen Fußballnationen England und Spanien hinter sich, die bislang jeweils erst eine WM gewinnen konnten.Die Liste aller Fußball-Weltmeister:1930 in Uruguay: Uruguay (nach 4:2 gegen Argentinien)1934 in Italien: Italien (nach 2:1 n. V. gegen die Tschechoslowakei)1938 in Frankreich: Italien (nach 4:2 gegen Ungarn)1950 in Brasilien: Uruguay (nach 2:1 gegen Brasilien in der Finalrunde)1954 in der Schweiz: Bundesrepublik Deutschland (nach 3:2 gegen Ungarn)1958 in Schweden: Brasilien (nach 5:2 gegen Schweden)1962 in Chile: Brasilien (nach 3:1 gegen die Tschechoslowakei)1966 in England: England (nach 4:2 n. V. gegen Deutschland (BRD))1970 in Mexiko: Brasilien (nach 4:1 gegen Italien)1974 in Deutschland (BRD): Deutschland (BRD) (nach 2:1 gegen die Niederlande)1978 in Argentinien: Argentinien (nach 3:1 n. V. gegen die Niederlande)1982 in Spanien: Italien (nach 3:1 gegen Bundesrepublik Deutschland )1986 in Mexiko: Argentinien (nach 3:2 gegen Bundesrepublik Deutschland )1990 in Italien: Bundesrepublik Deutschland (nach 1:0 gegen Argentinien)1994 in den USA: Brasilien (nach 0:0 n. V. und 3:2 i. E. gegen Italien)1998 in Frankreich: Frankreich (nach 3:0 gegen Brasilien)2002 in Südkorea/Japan: Brasilien (nach 2:0 gegen Deutschland)2006 in Deutschland: Italien (nach 1:1 n. V. und 5:3 i. E. gegen Frankreich)2010 in Südafrika: Spanien (nach 1:0 n. V. gegen die Niederlande)2014 in Brasilien: Deutschland (nach 1:0 n. V. gegen Argentinien)2018 in Russland: Frankreich (nach 4:2 gegen Kroatien)2022 in Katar: Argentinien (nach 3:3 n. V. und 4:2 i. E. gegen Frankreich)

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Megan Rapinoe und Sue Bird: "Weiter füreinander da": Vorzeige-Sportpaar trennt sich

Auf besondere Weise erklären die Sport-Idole Megan Rapinoe und Sue Bird, dass sie kein Paar mehr sind. Auch ein gemeinsames Projekt endet.Sie galten als eines der Vorzeige-Paare im Sport, jetzt gehen Fußball-Idol Megan Rapinoe (40) und Basketball-Legende Sue Bird (45) getrennte Wege. Die Nachricht vom Ende ihrer zehn Jahre dauernden Liebesbeziehung verkündeten die beiden US-Topstars auf besondere Weise. In ihrem gemeinsamen Podcast "A Touch More" wendeten sich die beiden mit einer emotionalen Erklärung an ihre Fans."Es ist eine Entscheidung, die wir gemeinsam getroffen haben. Wir werden weiterhin für euch alle und füreinander da sein. Es wird nur ein bisschen anders aussehen und sich anders anfühlen", sagte Rapinoe. Die ehemalige Weltfußballerin gilt auch mit ihrem politischen Engagement für Gleichberechtigung und gegen Rassismus als Vorbild. Sie hatte als erste prominente US-Fußballerin 2012 öffentlich über ihre Homosexualität gesprochen."Unser ganzes Leben miteinander geteilt"Die fünfmalige Olympiasiegerin Bird, die als eine der besten Basketballerinnen der Geschichte gilt, hatte sich 2017 geoutet und die Beziehung zu Rapinoe bestätigt. 2020 verlobten sich die beiden, geheiratet haben sie danach nicht. "Wir haben so viel von unserem Leben, so viel von unserer Beziehung mit euch geteilt, deshalb wollten wir hierherkommen und auch das mit euch teilen", sagte die 45-Jährige nun, als das Paar seine Trennung bekanntgab. "Wir entwickeln uns wirklich zu etwas Neuem – füreinander, für uns selbst und für euch alle", fügte Bird hinzu. Den gemeinsamen Podcast wollen sie nach sechs Spezialfolgen auslaufen lassen. Auf Instagram schrieben Bird und Rapinoe in einer gemeinsamen Erklärung: "Wir haben in den letzten zehn Jahren unser ganzes Leben miteinander geteilt, in großen wie in stillen Momenten, und das ist etwas, das wir immer in uns tragen werden."

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Nächster Schreck für Fans: Keine Abzocke? Preis für WM-Zugfahrt in New York explodiert

127 Euro für die Bahnfahrt zum WM-Finalstadion in New Jersey: Fans müssen tief in die Tasche greifen. Die FIFA lehnt eine Kostenübernahme ab.Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erwartet bei der WM eine weitere Kosten-Explosion. Der Preis für die Zugfahrt von New York zum WM-Stadion in New Jersey, in dem die DFB-Auswahl ihr drittes Gruppenspiel bestreitet, steigt während des Turniers um rund das Zwölffache. Statt wie üblich 12,90 Dollar für die Hin- und Rückfahrt verlangt die Betreibergesellschaft 150 Dollar für den Trip, das sind umgerechnet 127 Euro. "Das ist keine Preisabzocke. Wir versuchen buchstäblich, unsere Kosten zu decken", sagte Geschäftsführer Kris Kolluri von NJ Transit. Die Organisation des Transports der Fußballfans werde rund 62 Millionen Dollar kosten, davon seien durch Zuschüsse nur 14 Millionen gedeckt. Den Rest müsse sich das Nahverkehrs-Unternehmen von den rund 40.000 Fans holen, die voraussichtlich zu jeder Partie per Bahn zum Stadion fahren.Mit dem eigenen Auto anzureisen, dürfte für die meisten keine Alternative sein. Es gibt während der WM kaum öffentliche Parkplätze am Stadion. Auch Shuttlebusse sind teuer. In der Arena in East Rutherford werden acht WM-Partien ausgetragen, darunter auch das Finale am 19. Juli. FIFA-Kritik: Fahrpreise sind "willkürlich festgelegt"New Jerseys Gouverneurin Mikie Sherrill fordert den Weltverband FIFA auf, die Kosten für den Fantransport zu übernehmen. "Wenn dies nicht geschieht, werden wir die Inhaber von WM-Tickets nicht auf Kosten der Einwohner von New Jersey subventionieren, die täglich auf NJ Transit angewiesen sind", teilte die Politikerin der Demokraten mit. Die FIFA lehnte dies in einer ersten Reaktion ab. Keine andere internationale Veranstaltung müsse die Kosten für "willkürlich festgelegte" Fahrpreise übernehmen, hieß es in einer Stellungnahme. Die hohen Preise würden die Fans nach Alternativen suchen lassen und die Sorge vor Staus und verspäteten Ankünften im Stadion erhöhen.Fans fühlen sich nicht willkommenZudem verwies die FIFA darauf, dass die meisten anderen Gastgeberstädte in den USA ihre Preise für den Nahverkehr nicht erhöhen würden. In Boston allerdings wurden die Gebühren für die Fahrt zum WM-Stadion vervierfacht.Thomas Concannon, Vertreter der englischen Fan-Organisation FSA, sagte mit Blick auf die Preise: "Eigentlich sollte man Fans aus aller Welt willkommen heißen. Und ich glaube, im Moment könnten sich die Fans kaum weniger willkommen fühlen." Das englische Team spielt am 27. Juni gegen Panama in New Jersey. Zwei Tage zuvor tritt die deutsche Mannschaft dort auf Ecuador.

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Tennis: Ex-Wimbledonsiegerin: Wegen Angststörung Dopingtest versäumt

Marketa Vondrousova erklärt, warum sie einen Dopingtest verpasst hat – und spricht über Angst, Stress und das Gefühl, zu Hause nicht mehr sicher zu sein. Kann sie eine Sperre abwenden?Die frühere Wimbledonsiegerin Marketa Vondrousova hat in einer emotionalen Botschaft einen versäumten Dopingtest mit einer Angststörung begründet. Der Vorfall habe sich ereignet, "weil ich nach Monaten körperlicher und seelischer Belastung an meine Grenzen gestoßen bin", schrieb die 26-Jährige bei Instagram. Die Tschechin schildert in eindringlichen Worten, dass ein Doping-Kontrolleur am späten Abend an ihrer Tür geklingelt habe, ohne sich ordnungsgemäß auszuweisen."Ich habe so reagiert, wie es jemand tut, der in diesem Moment Angst hatte. Es ging darum, mich sicher zu fühlen, und nicht darum, irgendetwas zu vermeiden", erklärte Vondrousova, die 2023 das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon gewonnen hatte. Offenkundig ließ sie den Dopingfahnder nicht in ihre Wohnung. Nun droht ihr womöglich eine längere Sperre."Fühle mich zu Hause nicht mehr sicher""Es ist sehr hart für mich, darüber zu sprechen, aber ich will offen mit euch über meine mentale Gesundheit sein", leitete Vondrousova ihre Mitteilung ein. Sie habe "lange mit Verletzungen, ständigem Druck und Schlafproblemen" zu kämpfen gehabt. Dies habe sie zermürbt. "Darüber hinaus haben jahrelange hasserfüllte Nachrichten und Drohungen dazu geführt, dass ich mich in meinem eigenen Zuhause nicht mehr sicher fühle", schrieb die Tennisspielerin.Sie verwies auch auf die Messerattacke gegen ihre frühere Kollegin Petra Kvitova. An Weihnachten 2016 hatte ein Mann, der sich als Handwerker ausgegeben hatte, Kvitova in deren Wohnung angegriffen und verletzt. "Nach dem, was mit Petra passiert ist, nehmen wir Fremde an unserer Tür nicht mehr auf die leichte Schulter", schrieb Vondrousova.Angst habe ihr Urteilsvermögen beeinträchtigt. Experten hätten bei ihr eine Angststörung und eine akute Stressreaktion festgestellt. "Ich arbeite immer noch daran, meinen Namen reinzuwaschen, aber gleichzeitig muss ich auch auf mich selbst achten", erklärte Vondrousova.

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1. FC Union Berlin: Sie schreibt heute Geschichte: Debüt von Marie-Louise Eta als Cheftrainerin

Ein Moment, auf den die Bundesliga lange gewartet hat: Heute steht mit Marie-Louise Eta erstmals eine Frau als Cheftrainerin an der Seitenlinie. Das freut selbst die Konkurrenz.Marie-Louise Eta steht an diesem Samstag beim 1. FC Union Berlin erstmals als Cheftrainerin an der Seitenlinie eines Männer-Bundesligisten – und bekommt vor ihrem Debüt Rückendeckung aus Stuttgart. „Ein gutes Zeichen, eine gute Entwicklung“, sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß über die Beförderung seiner neuen Kollegin.Eta gibt ihre Premiere beim Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg um 15.30 Uhr (Sky). Die 34-Jährige war als Nachfolgerin von Steffen Baumgart von der U19 zum A-Team der Köpenicker aufgestiegen und soll die Profis bis zum Saisonende betreuen. Debüt von Marie-Louise Eta: Es geht um LeistungPersönlich kenne er Eta nicht, sagte Hoeneß. „Aber es ist sicher so, dass sie dort sitzt, weil sie richtig gut ist.“ Eta habe „sicher richtig Qualitäten“, sagte der VfB-Coach. Entscheidend sei aber etwas anderes: „Es geht jetzt nicht um Geschlechter, es geht um Leistung. Es geht darum, erfolgreich zu sein. Daran möchte sie sich messen lassen wie jeder andere auch.“Das habe Eta in einem „richtig guten Statement“ selbst klargemacht. Er werde den Weg seiner Kollegin „sehr wohlwollend beobachten“, kündigte Hoeneß an. Sein VfB tritt übrigens am Sonntag um 17.30 Uhr beim FC Bayern an.

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Basketball: Überragende erste Hälfte: Magic stürmen in die NBA-Playoffs

Die Orlando Magic um Franz Wagner haben sich mit der letzten Chance einen Platz in den NBA-Playoffs gesichert. Für Steph Curry und die Golden State Warriors ist die Saison hingegen vorbei.Die Orlando Magic haben sich den achten und damit letzten verbliebenen Platz in den NBA-Playoffs der Eastern Conference gesichert. Im entscheidenden Spiel des Play-in-Turniers schlug das Team um Franz Wagner, Moritz Wagner und Tristan da Silva die Charlotte Hornets im heimischen Kia-Center mit 121:90 – und trifft damit in der ersten Runde auf die an Nummer eins gesetzten Detroit Pistons.Orlando zeigte seine beste Leistung seit Wochen, dominierte die Partie von Beginn an und führte bereits zur Pause vorentscheidend mit 31 Punkten. Es war die höchste Führung nach 24 Minuten, seitdem das Turnier zur Saison 2020/21 eingeführt wurde. Als zweitbester Scorer seines Teams kam Franz Wagner auf 18 Punkte, sieben Rebounds und sechs Assists. Bruder Moritz blieb in knapp sechs Minuten Spielzeit am Ende der Partie ohne Zähler. Fünf verbuchte Tristan da Silva, der 19 Minuten zum Einsatz kam.Die Magic scheiterten in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils in der ersten Playoff-Runde – und sind auch in der Best-of-seven-Serie gegen die Detroit Pistons klarer Außenseiter. Los geht es in der Nacht auf Montag (0.30 Uhr) mit Spiel eins in Detroit.Alle Deutschen stehen in den Playoffs – Steph Curry nichtDurch den Erfolg Orlandos kämpfen alle sieben deutschen NBA-Profis um die Larry-O'Brien-Trophäe. In der Hauptrunde hatten sich bereits der amtierende Meister Oklahoma City Thunder mit Isaiah Hartenstein, die Cleveland Cavaliers mit Dennis Schröder, die Los Angeles Lakers mit Maximilian Kleber sowie die New York Knicks mit Ariel Hukporti für die Playoffs qualifiziert.Nicht mit dabei sein wird Stephen Curry. Der Superstar und beste Drei-Punkte-Schütze der Liga-Geschichte unterlag mit den Golden State Warriors den Phoenix Suns mit 96:111. Die Suns treffen damit im Westen in der ersten Runde auf die an Nummer eins gesetzten Thunder.

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DEL-Playoffs: Adler Mannheim erstmals seit 2019 wieder im DEL-Finale

Die Adler Mannheim gewinnen die Halbfinalserie gegen München mit 4:1 und stehen erstmals seit ihrem Titelgewinn 2019 wieder im DEL-Finale. Davon ist Titelverteidiger Berlin nur noch ein Sieg entfernt.Die Adler Mannheim stehen erstmals seit ihrem bislang letzten Titelgewinn 2019 wieder im Playoff-Finale der Deutschen Eishockey Liga. Nach drei Siegen zum Auftakt der Serie und der 1:5-Niederlage zuletzt in München gewannen die Mannheimer vor heimischer Kulisse mit 4:1 (1:1, 2:0, 1:0). Damit entschieden sie das Duell mit 4:1-Siegen für sich.Im Finale treffen die Adler vom 24. April an auf die Eisbären Berlin oder den Hauptrunden-Ersten Kölner Haie. Aktuell hat Titelverteidiger Berlin mit 3:2-Siegen die Nase vorn. Das Team von Trainer Serge Aubin gewann am Freitag 5:2 (0:0, 2:1, 3:1) gegen die Haie, die nun am Montag (19.30 Uhr/MagentaSport) unbedingt gewinnen müssen. Mannheims Schlüsselfiguren waren neben Nationaltorhüter Maximilian Franzreb die Torschützen Alexander Ehl (4. Minute), Nicolas Mattinen (23.), Matthias Plachta (34.) und Leon Gawanke (41.). Für den EHC, der in der vergangenen Saison bereits im Viertelfinale an den Adlern gescheitert war, traf lediglich Tobias Rieder (8.). "Wir haben sehr solide gespielt und einen herausragenden Torhüter gehabt", sagte Adler-Chefcoach Dallas Eakins bei MagentaSport. Getauschtes Heimrecht Nachteil für Haie?In Berlin nutzten die Eisbären ihren unverhofften Heimvorteil konsequent. Obwohl die Eisbären in der Hauptrunde nur Sechster wurden, starteten sie mit einem Heimspiel in die Serie und konnten so vor heimischen Publikum stets vorlegen - was sie auch taten. Grund dafür ist die langfristig geplante Hallenbelegung in Köln. Um die Planung für die vielen Konzerte dort zu erleichtern, wurde frühzeitig entschieden, dass die Haie unabhängig von ihrer Vorrundenposition stets mit Auswärtsspielen in Playoffserien starten.

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DFB-Team: Die Stilfrage der Nation

Bundestrainer Julian Nagelsmann steht wegen seines Umgangstons in der Kritik – dabei liegt in genau diesem eine große Kraft.

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Früherer Bundesliga-Profi: Tod von Ex-Torwart: Manninger kannte Unfallstelle wohl sehr gut

Rund um den tragischen Unfalltod von Österreichs Ex-Nationaltorwart Alexander Manninger herrscht weiter viel Unklarheit. Einige Details sind aber bekannt geworden.Der Tod von Alexander Manninger schockt die Fußballwelt. Der ehemalige österreichische Nationaltorwart kam am Donnerstagmorgen ums Leben, als sein Auto an einem Bahnübergang von einem Zug erfasst wurde. Er wurde 48 Jahre alt.Noch ist wenig über die Umstände des tragischen Unglücks bekannt. Allerdings soll Manninger die Unfallstelle in Nußdorf am Haunsberg (nahe Salzburg) wohl sehr gut gekannt haben. Wie die österreichische „Kronenzeitung“ berichtet, führt der Weg zu einigen Fischerteichen, die Manninger häufiger besucht haben soll. Offenbar war der frühere Torwart auch am Donnerstag unterwegs zum Angeln.Der Bahnübergang ist unbeschrankt und auch technisch nicht gesichert – etwa durch eine Ampelanlage. Laut „Kronenzeitung“ stehen lediglich ein Stoppschild und ein Andreaskreuz davor.Obduktion soll Klarheit bringenZu den vielen Unklarheiten in dem Fall zählen die Unfallursache und der genaue Hergang. Eine Obduktion soll klären, ob Manninger eventuell durch einen medizinischen Notfall nicht vor dem Bahnübergang stoppte. Die Ergebnisse werden jedoch erst in einer Woche erwartet, teilte die Landespolizeidirektion Salzburg der „Bild“-Zeitung mit.Außerdem wollen die Ermittlungsbehörden zahlreiche Zeugen vernehmen – darunter auch den Lokführer, der allerdings noch unter Schock steht. Die elektronischen Daten von Manningers Auto sollen Auskunft über dessen Fahrverhalten geben. Doch auch dies wird nach Angaben des Sachverständigen noch einige Wochen dauern.Alexander Manninger spielte für den FC AugsburgBisher ist bekannt, dass Manninger in seinem VW-Minivan von der Regionalbahn erfasst und mehrere Meter mitgeschleift wurde. Den Einsatzkräften vor Ort gelang es nicht, sein Leben zu retten. Manninger saß allein in dem Auto, von den knapp 25 Personen im Zug wurde niemand verletzt.Alexander Manninger absolvierte 34 Länderspiele für Österreich und spielte in der Bundesliga für den FC Augsburg. Außerdem stand er unter anderem beim FC Arsenal, bei Espanyol Barcelona, Juventus Turin und dem FC Liverpool unter Vertrag.Quellen: „Kronenzeitung“, „Bild”, Polizei Salzburg

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Eklat in der Conference League: Provokanter Jubel löst Rudelbildung aus – Mainzer rasten aus

Nach dem Conference-League-Aus von Mainz kommt es vor dem Gästeblock zur Auseinandersetzung zwischen Nadiem Amiri und einem Straßburger Gegenspieler. Auch Ordner müssen eingreifen.Nach dem Conference-League-Aus von Mainz kommt es vor dem Gästeblock zur Auseinandersetzung zwischen Nadiem Amiri und einem Straßburger Gegenspieler. Auch Ordner müssen eingreifen.

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Verunglückter Ex-Torwart: Buffon schreibt bewegende Abschiedsworte für verstorbenen Manninger

Nach dem Tod des österreichischen Ex-Torwarts Alexander Manningers hat Gianluigi Buffon mit emotionalen Worten an ihn erinnert. Er bewunderte den früheren Kollegen.Seinen Nachruf leitete die italienische Torhüterlegende mit den Worten „Lieber Alex, jedes Wort ist überflüssig“ ein – und fand dann doch sehr bewegende: Gianluigi Buffon hat sich in einem Instagram-Beitrag voller Bewunderung vom tödlich verunglückten ehemaligen Bundesliga-Torwart Alexander Manninger verabschiedet. „Jede Träne wäre nur eine weitere wegen des Verlusts eines Freundes und eines Menschen, den ich immer bewundert habe“, schrieb Buffon über seinen Ex-Teamkollegen von Juventus Turin.Manninger war am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall mit einem Zug ums Leben gekommen. Der Polizei zufolge war der 48-Jährige mit seinem Auto im Raum Salzburg aus bislang unklaren Gründen mit einer Lokalbahn kollidiert.Alexander Manninger: mit Buffon italienischer Meister Der österreichische Nationaltorwart (33 Einsätze) und Buffon gewannen in der Saison 2011/12 mit Juventus Turin gemeinsam die italienische Meisterschaft. Der Weltmeister von 2006 schätzte Manninger, der in seiner langen Karriere auch beim FC Arsenal, FC Liverpool und FC Augsburg unter Vertrag stand, vor allem auch für sein Leben abseits des Stadions.„Du hast dich dafür entschieden, dich von der Sucht nach der Welt des Fußballs unabhängig zu halten und dein Glück in den einfachen Dingen zu suchen: ein gesundes Leben in den Wäldern, Angeln, die Natur, die Familie“, schrieb Buffon.Buffons Erinnerung an Manningers verschmitztes LächelnIn einer oft von Karrierismus und schnellem Geld geprägten Welt habe Manninger immer seine Freiheit verteidigt und eine aufrechte Haltung bewahrt – „mit dem Stolz dessen, der weiß, was er will“, so Buffon. „Du hattest die Kraft, dich von all dem zu distanzieren und uns mit deinem verschmitzten Lächeln anzusehen, als wolltest du sagen: „Ihr seid alle verrückt, mich werdet ihr nie kriegen.“Auch Manningers ehemaliger Torwartkollege beim FC Augsburg, Marvin Hitz, meldete sich bei Instagram zu Wort: „Vielen Dank für alles, Alex. Was du uns mitgegeben hast, bleibt für immer. Du wirst immer in unseren Erinnerungen bleiben. Ruhe in Frieden.“

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Europa League: Freiburger erzielt Volley-Traumtor bei Halbfinaleinzug

Im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League gegen Celta Vigo legt Igor Matanović ein Traum-Volley hin – doch fast macht der VAR dem Team einen Strich durch die Rechnung.Im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League gegen Celta Vigo legt Igor Matanović ein Traum-Volley hin – doch fast macht der VAR dem Team einen Strich durch die Rechnung.

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Spikeball: Trendsport aus den USA: Das ist "Roundnet" – und das sind die Spielregeln

Obwohl es den Trendsport in den USA schon seit 1989 gibt, gewann "Roundnet" hierzulande erst in den letzten Jahren an Bedeutung. Wir erklären Ihnen die Spielregeln.Eigentlich ist Roundnet der korrekte Name dieser Sportart, trotzdem hat sich das Wort "Spikeball" (ein Markenname) vielerorts durchgesetzt. Es bedeutet übersetzt "Schmetterball" und kombiniert zwei Sportarten: Volleyball und Four Square. Gespielt wird der 360-Grad-Trendsport mit zwei Teams à zwei Spieler:innen, die im Kreis um ein kleines Trampolin – eine Art Ring, um den ein Netz gespannt wurde – stehen. Ziel des Spiels ist es, einen kleinen Ball so auf das Netz zu schmettern, dass die gegnerische Mannschaft diesen nicht zurückspielen kann und er den Boden berührt. Um den Ball anzunehmen oder weiterzugeben, darf der ganze Körper eingesetzt werden. Stellt sich die Frage: Wann ist das Spiel gewonnen? Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Spielregeln von Roundnet in der Übersicht.So lauten die Spielregeln: Roundnet kurz erklärtWenn Sie Spikeball das erste Mal spielen und den Ablauf (noch) nicht kennen, können Sie sich an den folgenden Grundregeln orientieren:Alle Spieler stehen im Kreis um das Netz herum und dürfen sich beim Ballspiel untereinander in einem Radius von 360 Grad in alle Richtungen bewegen, wenn sie an der Reihe sind.Ein Spieler schmettert den Ball ins Netz, sodass dieser hochspringt und das gegnerische Team mit maximal drei Berührungen immer wieder den Ball zurück ins Netz schlägt, bis ein Fehler oder Foul passiert.Danach ist das andere Team an der Reihe – dieser Spielzug wechselt zwischen beiden Mannschaften abwechselnd hin und her, bis die maximale Punktzahl erreicht wurde und das Spiel endet.Wichtig: Wenn ein Punkt vergeben wurde, geht das Aufschlagrecht an das generische Team – und das Spiel beginnt von vorne.Punktevergabe: So gewinnen Sie SpikeballÄhnlich wie beim Volleyball wird der Ausgang des Spiels nach Punkten entschieden, sprich es gewinnt immer das Team, welches zuerst 21 Punkte erreicht hat. Und auch die Regeln sind ähnlich – das sind unter anderem die wichtigsten:Jedes Team darf den Ball maximal dreimal berühren, ehe er gespielt wird.Sämtliche Arten von Ball-Berührungen sind mit allen Körperteilen erlaubt.Der Ball muss bei einem Angriff das Netz berühren und davon abspringen.Das gegnerische Team darf von niemandem behindert werden.Das gegnerische Team bekommt somit immer dann einen Punkt, wenn:der Ball das eigene Team berührt, nachdem er das Netz trifft.der Ball (nach drei Berührungen) nicht das Netz berührt.der Ball mehrmals hintereinander auf dem Netz hüpft.zwei falsche Aufschläge hintereinander erfolgt sind.der Ball den Netzrahmen des Trampolins berührt.der Ball vom Netz fällt und den Boden berührt.Hinweis: Hier finden Sie das offizielle Regelwerk.Roundnet kaufen: Das gilt es zu wissenNicht jedes Set ist gleich gut aufgestellt, daher sollten Sie sich im Vorfeld überlegen, was Sie alles für Ihr Spikeball-Spiel benötigen – wie zum Beispiel ein Trampolin samt Netz, dazu passende Standfüße als auch mindestens zwei Bälle. Und das ist noch nicht alles:Der LieferumfangJe nach Hersteller sind im Lieferumfang eine Tasche oder ein Beutel für den Transport und eine Luftpumpe zum Aufblasen der Bälle enthalten. Ist das nicht der Fall, kann beides auch einzeln zugekauft werden. Zudem gibt es spezielles Zubehör, mit dem Sie Spikeball im Wasser (also im Pool) spielen können.Das NetzWichtig zu wissen ist, dass es unterschiedlich große Netze gibt. Die Standardmaße betragen in der Regel 90 Zentimeter – für Kinder und Spikeball-Anfänger soll es aber auch größere Modelle geben, die eine höhere Treffsicherheit garantieren. Je härter das Netz gespannt wird, desto einfacher ist das Spiel.Die BälleAuch die Bälle gibt es in unterschiedlichen Größen: In den Standard-Sets sind für gewöhnlich immer die gleichen Größen enthalten, für offizielle Turniere gibt es aber auch andere Modelle, die im Wettbewerb eingesetzt werden. Achten Sie beim Nachkauf einzelner Bälle also immer auf die Größe und beim Aufpumpen der Bälle auf die bar-Angaben des Anbieters.Quelle: Roundnet Germany e.V., www.roundnet-deutschland.de

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