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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Basketball: Wehmütig: Nowitzki hätte gerne mit WM-Titeltruppe gespielt

Basketball-Ikone Dirk Nowitzki ist begeistert von der Weltmeister-Generation um Dennis Schröder und Franz Wagner. Der NBA-Champion von 2011 denkt aber auch an seine Ära im Nationaltrikot gern zurück.Basketball-Legende Dirk Nowitzki blickt nicht nur begeistert, sondern auch mit einer großen Portion Wehmut auf die aktuelle deutsche Weltmeister-Generation. "Ich hätte es niemals gedacht, dass wir mal Europa- und Weltmeister sind, das ist absoluter Wahnsinn", sagte Nowitzki über das Nationalteam um die NBA-Stars Dennis Schröder und Franz Wagner. "Wenn man mal zurückträumt, wäre das schon cool, mal ein Spiel hier in meiner Prime mit den Jungs zu spielen, aber so funktioniert das Leben leider nicht.""Es ist die tiefste Generation und Mannschaft, die wir je hatten"Das deutsche Team wurde 2023, also rund vier Jahre nach Nowitzkis Rücktritt, zum ersten Mal Basketball-Weltmeister, 2025 dann auch Europameister. "Es ist die tiefste Generation und Mannschaft, die wir je hatten", schwärmte der NBA-Champion der Dallas Mavericks von 2011.Immerhin: Nowitzki dürfte mit seiner großen Karriere genau diese Generation entscheidend mitgeprägt haben. "Ich finde es schön – sollte es so sein –, dass ich die damalige Jugend motivieren konnte und daraus so gute Nationalmannschaftsspieler wurden", sagte der 47-Jährige schon im vergangenen Jahr.Aufnahme in FIBA Hall of FameAm Dienstag wird Nowitzki in Berlin bei einer feierlichen Zeremonie in die FIBA Hall of Fame aufgenommen. "Als ich den Anruf bekommen habe, habe ich mich wahnsinnig gefreut und war stolz", sagte er vor der Ehrung des Weltbasketballverbandes.Sein größter Erfolg mit der deutschen Mannschaft waren WM-Bronze 2002 und EM-Silber 2005. "Das hat nie einer gedacht, dass wir das machen können", sagte Nowitzki und erinnerte sich an "unglaubliche Erfahrungen". Es blieben viele Jahre die größten Erfolge des Deutschen Basketball Bundes. Bis Schröder und Co. Nowitzki mit ihren Titeln wehmütig machten.

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Auszeichnung in Madrid: Laureus-Preis für Ex-Weltmeister Kroos

Der Laureus-Preis ehrt nicht nur sportliche Erfolge: Toni Kroos wird für seinen Einsatz abseits des Platzes ausgezeichnet. Was hinter der Auszeichnung steckt.Toni Kroos gehört zu den Preisträgern der Laureus World Sports Awards. Der Fußball-Weltmeister von 2014 erhielt im Palacio de Cibeles in Madrid den nicht jährlich vergebenen Sporting Inspiration Award. Kroos ist erst der vierte Preisträger der 2017 erstmals vergebenen Auszeichnung."Der Fußball hat mir unvergessliche Momente beschert, mit meinen Vereinen und mit der deutschen Nationalmannschaft, aber er hat mir auch eine Plattform gegeben. Ich war immer der Überzeugung, dass damit die Verpflichtung einhergeht, etwas zurückzugeben", sagte Kroos. Durch seine Stiftung habe der 36-Jährige "die wahre Kraft des Sports erlebt, in den schwierigsten Situationen Hoffnung und Stärke zu spenden."Der Preis wird für Leistungen verliehen, die über sportliche Erfolge hinausgehen. Der Mecklenburger hatte 2015 die Toni-Kroos-Stiftung gegründet, die schwerkranke Kinder und die Hospize, die sie in ganz Deutschland betreuen, unterstützt. In Madrid folgte 2024 die nach ihm benannte Akademie, die laut Laureus "ein Trainingsprogramm anbietet, das auf Respekt, Verantwortung und persönlicher Entwicklung basiert."Alcaraz und Sabalenka ausgezeichnetZwei Tennis-Profis, beides amtierende US-Open-Champions, erhielten die Preise in den Kategorien Sportler und Sportlerin des Jahres. Der Spanier Carlos Alcaraz wurde ebenso ausgezeichnet wie Aryna Sabalenka. Der Brasilianer Gabriel Araujo, dreimaliger Para-Schwimm-Weltmeister, bekam den Award als Behindertensportler des Jahres.Paris Saint-Germain wurde als Mannschaft des Jahres geehrt. Der kommende Königsklassen-Gegner von Bayern München hatte in der vergangenen Saison neben der Champions League vier weitere Titel gewonnen. Formel-1-Weltmeister Lando Norris wurde für den "Durchbruch des Jahres" ausgezeichnet.

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Bilder zum Genießen: FC Bayern ist Meister: Tore, Jubel und pure Emotionen in München

Der FC Bayern München ist zum 35. Mal deutscher Meister. Das Team von Vincent Kompany krönt sich mit einer Torshow und liefert Bilder zum Genießen, nicht nur für Bayern-Fans.Der FC Bayern München ist zum 35. Mal deutscher Meister. Das Team von Vincent Kompany krönt sich mit einer Torshow und liefert Bilder zum Genießen, nicht nur für Bayern-Fans.

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NBA: Magic sorgen für erste Playoff-Überraschung: Sieg in Detroit

Gerade so haben es die Orlando Magic in die Playoffs geschafft - und sorgen dann gleich für eine Überraschung gegen die Nummer eins der Eastern Conference. In einer Hauptrolle: Franz Wagner.Franz Wagner hat die Orlando Magic mit einem starken Schlussviertel zu einem unerwarteten Auftaktsieg in den NBA-Playoffs geführt. Gegen die an Nummer eins gesetzten Detroit Pistons erzielte der Welt- und Europameister 11 seiner insgesamt 19 Punkte im letzten Abschnitt und sicherte damit das 112:101 gegen das beste Hauptrunden-Team der Eastern Conference. Orlando hatte sich erst über das Play-In auf Rang acht für die Playoffs qualifiziert, lag in Detroit aber zu keiner Zeit hinten und verdiente sich den wichtigen Sieg in der Best-of-Seven-Serie. Die Pistons hatten in Cade Cunningham zwar den besten Werfer der Partie, er verbuchte 39 Punkte. Der Rest kam gegen Orlando aber nie in Schwung. Die Pistons haben seit 2008 nun elf Playoff-Heimspiele in Serie verloren. Kein Team in der Geschichte der NBA hatte zuvor eine solch schlechte Ausbeute. Für Orlando war Paolo Banchero mit 23 Punkten der beste Werfer, Tristan da Silva kam auf sieben Zähler. Weltmeister Moritz Wagner wurde gar nicht eingesetzt.Titelverteidiger startet mit Sieg in die PlayoffsEbenfalls mit einem Sieg - allerdings einem erwarteten - starteten die Oklahoma City Thunder. Der Titelverteidiger kam gegen die Phoenix Suns vor den eigenen Fans zu einem souveränen 119:84. Shai Gilgeous-Alexander kam auf 25 Punkte. Er ist zudem einer von drei Finalisten für die Auszeichnung als wertvollster Spieler der Saison. Auch diesen Titel hatte der Kanadier in der vergangenen Saison bereits gewonnen. Isiah Hartenstein kam auf acht Punkte und acht Rebounds. Die Boston Celtics holten ein 123:91 im Heimspiel gegen die Philadelphia 76ers. Jaylen Brown kam auf 26 Punkte, Jayson Tatum verbuchte 25 Zähler. Die Celtics sind klarer Favorit in dieser Serie.

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Starke Unterstützung: Olympia kann kommen: Ja für Bewerbung bei Bürgerentscheid in NRW

Die Pläne für eine deutsche Olympia-Bewerbung erhalten einen weiteren Schub. In Nordrhein-Westfalen stimmt eine deutliche Mehrheit für das Projekt «KölnRheinRuhr». Die Olympia-Macher in Nordrhein-Westfalen haben bei den Bürgerentscheiden über eine Bewerbung für Sommerspiele eine klare Mehrheit erzielt. In 16 der 17 Städte stimmten laut Ministerpräsident Hendrik Wüst rund zwei Drittel für eine Kandidatur der Region „KölnRheinRuhr“ für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Insgesamt beteiligten sich rund 1,4 Millionen Menschen an der Abstimmung, das ist rund ein Drittel der Teilnahmeberechtigten. Nur in Herten wurde das erforderliche Quorum verfehlt.„Ich bin begeistert von diesen Ergebnissen“, sagte Wüst schon vor dem Ende der Auszählung, die in Köln noch bis in die Nacht andauerte. NRW hat damit als zweiter nationaler Bewerber nach München die Rückendeckung der Bürger erhalten. Hamburg stimmt Ende Mai ab, Berlin verzichtet auf einen solchen Entscheid.Ebenfalls am Sonntag verkündete Kiel, dass 63,5 Prozent der Stimmberechtigten bei einem Bürgerentscheid für die Pläne der Stadt als Segelstandort einer möglichen deutschen Bewerbung votierten. „Das ist für den Sport und für dieses Land insgesamt gut. Das ist genau diese Bewegung, die wir brauchen“, sagte Otto Fricke, Vorstandschef des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), dem WDR zum Ja aus NRW und Kiel.Mehr als vier Millionen Wahlberechtigte durften über Olympia abstimmenBeim Gesamtergebnis in NRW wurden nur die Kommunen berücksichtigt, in denen sich die erforderliche Zahl von Einwohnern an der Abstimmung beteiligten und in denen sich davon eine Mehrheit für eine Teilnahme ausgesprochen hatte. Für ein gültiges Ergebnis musste in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern die Zustimmung bei zehn Prozent der Abstimmungsberechtigten in der Kommune liegen. In kleineren Kommunen lag der Wert bei bis zu 20 Prozent. In Herten, wo zusammen mit Recklinghausen Mountainbike-Wettbewerbe geplant waren, stimmten nicht genügend Menschen ab, damit fällt die Stadt komplett aus der NRW-Bewerbung heraus. Allerdings sollen Ausweichkonzepte mit alternativen Sportstätten bereitstehen. Mehr als vier Millionen Wahlberechtigte konnten ihr Votum dafür ausschließlich per Briefwahl abgeben. Sie hatten die Unterlagen dafür fast überall automatisch per Post zugesandt bekommen. Abgestimmt wurde in den 17 Städten Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim am Rhein, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen und Wuppertal. Zur Beteiligung der Bürger sagte Ministerpräsident Wüst: „Das ist eine herausragende Zahl. Damit bricht diese Abstimmung gleich mehrere Rekorde: Es ist die größte direktdemokratische Beteiligung in der olympischen Geschichte und es ist zugleich die größte Bürgerbefragung in der Geschichte unseres Landes Nordrhein-Westfalen.“Das NRW-Konzept setzt auf vorhandene Sportstätten und will Neubauten vermeiden. In der „Leading City“ Köln sind ein temporäres Leichtathletikstadion sowie das Athletendorf geplant. Wüst warb immer wieder für die „spektakulärsten, kompaktesten und nachhaltigsten Spiele“. Er versprach einen Zuschauerrekord mit 14 Millionen Tickets und großen Kulissen, etwa beim Schwimmen auf Schalke oder Fußball in Dortmund.Starke Konkurrenz: München, Berlin und vielleicht Hamburg Die Zustimmung zur Bewerbung ist aber noch keine Entscheidung für Sommerspiele in NRW. Parallel bewerben sich auch München, Hamburg und Berlin für eine Ausrichtung. Münchens Projekt hatte schon im Herbst des Vorjahres eine unerwartet deutliche Zwei-Drittel-Mehrheit (66,4 Prozent) bei einem Bürgerentscheid erzielt und die Konkurrenz unter Druck gesetzt. „Die sind auch gut. Es ist auch gut, dass wir vier starke Bewerbungen in Deutschland haben“, sagte NRW-Ministerpräsident Wüst dem WDR.Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bewertet alle Kandidaten mit Hilfe einer Matrix, in die auch die Ergebnisse der Bürgerentscheide einfließen, und entscheidet am 26. September über den deutschen Bewerber. Bis Anfang Juni können alle Bewerberstädte ihre Konzepte noch nachbessern.Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird wohl frühestens 2027 eine Entscheidung über den Austragungsort für die Sommerspiele 2036 treffen. Als Interessenten gelten Katar, Indien und Südafrika. Derzeit prüft eine IOC-Arbeitsgruppe eine erneute Reform des Vergabeverfahrens. Olympia 2028 findet in Los Angeles statt, 2032 ist Brisbane Gastgeber. 

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Meinung: Die Selbstverzwergung der Bundesliga

Der FC Bayern wird vorzeitig Meister und profitiert dabei von einer Konkurrenz, die sich in ihre Rolle als Sparringspartner gefügt hat. Das kann nicht mal den Münchenern gefallen. Am 14. April 2024 begann in der Bundesliga eine neue Zeitrechnung. Man schrieb das Jahr eins „n. Lev.“, das erste Jahr nach der Meisterschaft von Bayer Leverkusen. Damals hatte sich eine Tür zu einer besseren Fußballwelt geöffnet: Der FC Bayern, der den Titel zuvor elf Mal in Folge gewonnen hatte, war endlich abgelöst worden, und das von einer Leverkusener Mannschaft, die vor Begabung nur so strotzte. Sie hatte in Xabi Alonso einen von vielen Spitzenklubs begehrten jungen Trainer. Sie hatte Florian Wirtz, das größte Talent des Kontinents, sie hatte Jeremie Frimpong, einen der schnellsten Flügelspieler Europas, und sie hatte Jonathan Tah, den besten Innenverteidiger der Liga. In dieser Mannschaft steckte so viel Zukunft und Phantasie, dass man mit guten Gründen glauben konnte, Leverkusen wachse zu einem Widersacher heran, der die Bayern auf Jahre würde quälen können.  Der FC Bayern stößt auf wenig GegenwehrHeute, ziemlich genau zwei Jahre später, ist Ernüchterung eingetreten. Jedenfalls bei allen, die es nicht mit den Münchenern halten. Die Bayern sind am Sonntag Meister geworden, und das nach einer starken Saisonleistung, die an frühere Regentschaften erinnert, in denen sich lediglich die Frage stellte, wann sie den Titel holen. Ob bereits im April oder erst im Mai. Und Leverkusen, die Mannschaft, mit der sich einst die schönsten Träume verbanden? Längst zerfallen. Alonso, Wirtz, Frimpong, Tah, alle weg. Bis auf Jonathan Tah, der ironischerweise zu den Bayern wechselte, wurden sie in der Fremde nicht wirklich glücklich. Xabi Alonso etwa scheiterte nach nur sieben Monaten bei Real Madrid und ist seit Januar beschäftigungslos.Die Bayern hätten Alonso allzu gern gern verpflichtet, zunächst 2023 nach der Trennung von Julian Nagelsmann und 2024 nach dem Zerwürfnis mit Thomas Tuchel. Heute spricht in München niemand mehr über Alonso, sondern alle über Vincent Kompany, der den FC Bayern gerade ins Halbfinale der Champions League geführt hat. Die nationale Dominanz der Bayern ist jedoch nicht allein auf die Coachingkünste von Kompany zurückzuführen. Sie ist auch als Ausweis einer Schwäche der Konkurrenz zu deuten. Die sogenannten Bayern-Verfolger Leverkusen, Leipzig und Dortmund sind mit je eigenen Problemen beschäftigt. Leverkusen und Leipzig leiden noch immer unter den Spätfolgen eines großen Kaderumbruchs im Sommer 2025. Beide Klubs haben vielversprechende Talente geholt, aber aus diesen losen Ansammlungen ergibt sich bislang noch kein Ganzes. Für den straff organisierten FC Bayern eine leichte Beute. Er schlug RB Leipzig 6:0 und 5:1, was eine mittlere Identitätskrise bei den Sachsen auslöste. Red Bull-Fußballchef Jürgen Klopp reiste eigens nach Leipzig, um seine heilenden Hände aufzulegen.Borussia Dortmund gelang es noch am besten, in Tuchfühlung zu den Bayern zu bleiben. Doch zu keinem Zeitpunkt in der laufenden Saison wurden sie den Münchenern ernsthaft gefährlich. Dortmund ist zwar Zweiter, schaut aber stets nur nach unten, auf die Mitbewerber um die Champions League-Plätze. Das kann man gesunden Realismus nennen oder aber auch Ambitionslosigkeit. Wer den BVB zuletzt hat spielen sehen, zum Beispiel am Samstag gegen Hoffenheim, der fragt sich, welchen Plan Trainer Niko Kovac mit seiner Mannschaft verfolgt. Wo ist die große Linie, für welchen Fußball soll der BVB stehen? Die Bundesliga als Aufwärmprogramm Dass diese Fragen vier Spieltage vor Saisonende noch immer nicht beantwortet werden können, ist keine gute Nachricht. Nicht für Dortmund, und erst recht nicht für die Bundesliga, weil schwächelnde Borussen den FC Bayern nur noch riesenhafter und entrückter wirken lassen. Die Bundesliga steht heute, im Jahr zwei „n. Lev.“, an einem Wendepunkt. Sie wandelt sich gerade zu einem Dienstleister, der dem FC Bayern Sparring auf gehobenem Niveau anbietet. Ein Aufwärmprogramm, das die Münchener nutzen können, um sich für die eigentliche Herausforderung, die Champions League, in Schwung zu bringen. Diese Selbstverzwergung der Liga ist nicht nur traurig, sondern auch langweilig. Das werden selbst Bayern-Fans so sehen. 

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Vier Spieltage vor Saisonende: FC Bayern München krönt sich erneut vorzeitig zum Meister

Zum 35. Mal in 63 Jahren Bundesliga holt sich der FC Bayern München die Meisterschale. Vier Spieltage vor Saisonende bezwangen die Münchner den VfB Stuttgart.Der FC Bayern München ist zum 35. Mal deutscher Fußball-Meister. Der Rekord-Titelträger gewann daheim 4:2 gegen den VfB Stuttgart und ist damit vier Spieltage vor Saisonende nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen.Was für eine Woche für den FC Bayern. Erst der Champions-League-Erfolg gegen Real Madrid, dann der vorzeitige Gewinn der 35. Meisterschaft. Doch es gibt einen Wermutstropfen.Vincent Kompany riss seine Arme nach dem vorzeitigen Gewinn der 35. Meisterschaft in die Höhe und umarmte seine Münchner Stars. Harry Kane & Co. zogen sich weiße T-Shirts mit einem Kakadu darauf an – seit den Feierlichkeiten 2025 ist das eine kuriose Kultfigur beim FC Bayern. Auf der Tribüne stießen Ehrenpräsident Uli Hoeneß und Vereinschef Herbert Hainer mit einem Bier an, gefeiert wurde mit den Profis dann auch vor der Südkurve.„Es ist extrem speziell. Gerade diese Saison spielen wir eine sehr gute Bundesliga-Saison“, sagte Joshua Kimmich bei DAZN. „Es ist nicht selbstverständlich, nach den Madrid-Spielen so ein Spiel gegen den Dritten zu machen. Die Art und Weise ist das Besondere.“Nach dem Verletzungsschock um Serge Gnabry nutzten die Münchner die Steilvorlage des längst abgehängten Verfolgers Borussia Dortmund und erfüllten schon am 30. Spieltag beim 4:2 (3:1) gegen den VfB Stuttgart Teil eins ihrer Triple-Mission. „Es war keine Saison mit Ups and Downs, wir waren sehr konstant“, sagte Kimmich. „Das ist uns auf diesem Niveau nicht so oft gelungen. Wir sind sehr, sehr stolz.“Neuer nun Rekordmeister beim Rekordmeister FC Bayern MünchenNach einer klitzekleinen Systemstörung in der ersten Hälfte bescherten die auf gleich acht Positionen durchrotierten Münchner um Jamal Musiala ihrem Trainer Vincent Kompany den 50. Sieg in dessen 64. Bundesligaspiel mit dem FC Bayern.Drei Tage vor dem Halbfinale im DFB-Pokal bei Bayer Leverkusen konnte der Belgier Stars wie Harry Kane, der erst zur Pause kam und dann gleich wieder traf, eine verdiente Pause gewähren. Torwart Manuel Neuer erlebte seine 13. Meisterschaft, womit er mit Rekordmeister Thomas Müller gleichzog, komplett von der Bank aus. Wenige Minuten vor dem Abpfiff brachten Bayern-Angestellte in braunen Tüten Meister-Shirts in den Innenraum.Ein Wermutstropfen bei dem Jubel ist die schwere Adduktorenverletzung von Gnabry, die sich der Nationalspieler im Abschlusstraining zugezogen hatte. Er fällt „für längere Zeit“ aus. Nur wie lange genau? Für den Offensivspieler dürften die Highlights Ende des Monats gegen Paris Saint-Germain im Halbfinale der Königsklasse gelaufen sein. Wird der 30-Jährige überhaupt zur Fußball-WM im Sommer wieder fit?Raphaël Guerreiro (31. Minute), Kanes Ersatzmann Nicolas Jackson (33.) und Alphonso Davies (37.) drehten schon in den ersten 45 Minuten den Rückstand durch Chris Führich (21.). Vor 75.000 Zuschauern schraubte dann der eingewechselte Kane (52.) den Torrekord des deutschen Rekordmeisters auf sagenhafte 109. Chema (88.) traf für Stuttgart kurz vor Schluss noch zum Endstand. Uli Hoeneß guckt anfangs leicht zerknirschtEs war angerichtet für den FC Bayern. Nach dem 1:2 von Verfolger Borussia Dortmund hatten die Münchner ihren ersten Meister-Matchball - und verwandelten ihn auch gleich. Kompany nutzte den Südschlager vier Tage nach dem spektakulären Einzug ins Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid, um zu rotieren. Gleich acht seiner Stars um Kane, Neuer und den ebenfalls später eingewechselten Michael Olise durften zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen.Die von Joshua Kimmich als Kapitän angeführte vermeintliche B-Elf erlaubte sich in der ersten Hälfte nur einen kleinen Ausrutscher. Außenbahnspieler Führich entwischte auf der rechten Seite des FC Bayern und schob elegant mit der rechten Innenseite gegen Neuers Stellvertreter Jonas Urbig ein. Auf der Tribüne guckte Ehrenpräsident Uli Hoeneß da etwas zerknirscht.Die Bayern haben aber eben auch einen Galakicker wie Jamal Musiala. Der Edeltechniker ließ in seinem 150. Bundesligaspiel auf der rechten Seite des Rivalen in Bilal El Khannouss und Finn Jeltsch, der zur Halbzeit in der Kabine blieb, gleich zwei Stuttgarter aussteigen. Der Ausgleich durch Guerreiro war ein Meter vor der Torlinie nur Formsache.Jeltsch patzt gleich zweimalEin Fehlpass von Jeltsch im Mittelfeld befeuerte den Bayern-Express. Die schon in der Hinrunde beim 0:5 abgeschossenen Stuttgarter waren nur noch Statisten. Jackson nahm nach vollendetem Konter zum Dank Vorlagengeber Luis Díaz Huckepack. Noch vor der Halbzeit erhöhte Davies nach einem von VfB-Verteidiger Jeff Chabot abgefälschten Linksschuss. Und Kane machte nach seiner Einwechslung einfach mit dem Tore schießen weiter. Chema betrieb nur Ergebniskosmetik für Stuttgart.Eine Party seiner Bayern hatte Kompany schon vor dem finalen Akt zur Meisterschaft ausgeschlossen. Schließlich sind die Münchner auf Triple-Mission.

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WM 2026: In diesem Modus finden die Spiele der Weltmeisterschaft statt

Die WM 2026 ist die erste, in der insgesamt 48 Nationen an den Start gehen. Das hat auch Auswirkungen auf den Modus in der Gruppen- und K.O.-Phase. So sieht er aus.Zwölf Gruppen gibt es bei der WM 2026 – so viele, wie noch nie bei einer Weltmeisterschaft im Fußball. Das sorgt nicht nur dafür, dass der Spielplan so voll ist wie noch nie – 104 Partien werden ausgetragen –, es hat auch einen neuen Modus zur Folge. An der Größe der Gruppen ändert sich erst mal nichts. Wie gewohnt sind es in jeder von ihnen vier Nationen, die im Modus „Jeder gegen Jeden“ antreten. Neu bei einer WM ist aber, dass nicht nur die Erst- und Zweitplatzierten eine Runde weiterkommen, sondern auch die acht besten Dritten aus allen Gruppen. Deren Rangfolge wird zunächst durch die erzielten Punkte ermittelt. Bei Punktgleichheit entscheidet das Torverhältnis. Ist auch das ausgeglichen, entscheidet die Zahl der erzielten Tore. Nächstes Kriterium wäre die Fair-Play-Wertung: Es gibt Minuspunkte für Karten – je weniger davon, desto besser. Und sollten all diese Kriterien nicht greifen, wird ausgelost.Die Gruppenphase beginnt am 11. und endet am 28. Juni. Modus der WM 2026: Erstmals gibt es ein SechzehntelfinaleWenn sie durch ist, folgt vom 28. Juni bis 4. Juli die nächste WM-Neuerung: das Sechzehntelfinale, das 32 Teams erreichen. Während Partien der Gruppenphase auch unentschieden enden können, ist das Sechzehntelfinale eine K.O.-Runde, in der Spiele rein theoretisch bis zum Elfmeterschießen gehen könnten. Danach biegt die WM auf ihre gewohnte Bahn ein, in Richtung Achtelfinale. Dessen Begegnungen finden vom 4. bis 7. Juli statt. Ist das Achtelfinale vorbei, müssen WM-Fans stark sein, denn am 8. Juli wartet der erste spielfreie Tag des Turniers. Es dürfte zu verschmerzen sein, schon am 9. Juli geht es mit den Spielen des Viertelfinales weiter. Das letzte von ihnen wird am 12. Juli angepfiffen.Und dann geht die WM in die heiße Phase, mit den Halbfinalspielen am 14. und 15. Juli. Für die Teams, die die beiden Partien verlieren, ist wie üblich aber noch nicht Schluss. Am 18. Juli findet für sie das Spiel um Platz drei statt. Einen Tag später, am 19. Juli, steht schließlich das Spiel der Spiele an: das Finale.Wie der Spielplan der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 aussieht, lesen Sie hier.

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Radsport: Bereit für Pogacar-Duell: Evenepoel gewinnt Amstel Gold Race

Remco Evenepoel siegt nach spannendem Sprint beim Amstel Gold Race und zeigt sich für das kommende Duell mit Tadej Pogacar in Lüttich in Topform.Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel hat einen perfekten Start in die Ardennen-Woche hingelegt und zum ersten Mal das Amstel Gold Race gewonnen. In Abwesenheit von Rad-Superstar Tadej Pogacar siegte der Belgier vom deutschen Red-Bull-Team nach 257,2 Kilometern von Maastricht nach Valkenburg im Sprint gegen Vorjahressieger Mattias Skjelmose aus Dänemark. Dritter wurde der Franzose Benoit Cosnefroy. Die deutschen Radprofis spielten keine Rolle.Beim Ritt über 33 giftige Anstiege fiel die Entscheidung erst im direkten Duell. Dieses Mal ließ sich Evenepoel aber nicht wie im Vorjahr von Skjelmose düpieren. Der Däne hatte 2025 überraschend im Zielsprint gegen den Zeitfahr-Weltmeister sowie Pogacar triumphiert."Der Sieg bedeutet mir sehr viel. Ich liebe das Rennen mit den vielen kleinen steilen Anstiegen. Mein Sprint war besser als im letzten Jahr. Ich bin sehr stolz und glücklich", sagte Evenepoel und fügte hinzu: "Das ist der schönste Sieg in dieser Saison. Das Rennen steht knapp unter den Monumenten." Duell mit Pogacar in LüttichDamit zeigte sich Evenepoel bestens gerüstet für das nächste Duell mit Pogacar am kommenden Sonntag beim Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. In den vergangenen fünf Jahren hatten die beiden Topstars das Rennen dominiert. Zweimal gewann Evenepoel (2022, 2023), dreimal Pogacar (2021, 2024, 2025). Zuvor wird Evenepoel wahrscheinlich noch beim Flèche Wallonne starten, Pogacar verzichtet auf den Halbklassiker.Lange Zeit war der Italiener Marco Frigo an der Spitze gefahren - erst in einer Ausreißergruppe, dann alleine. 36 Kilometer vor dem Ziel wurde er von den Favoriten eingeholt und kurz darauf abgehängt. Überschattet wurde das Rennen von einigen Stürzen. Davon betroffen waren unter anderem der zweimalige Paris-Nizza-Sieger Matteo Jorgenson aus den USA und der Tour-Siebte Kevin Vauquelin aus Frankreich.

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Werder schlägt den HSV: Reaktionen auf brisantes Nordderby: „Muss uns beflügeln“

Mit 3:1 schlägt Werder Bremen den großen Nordrivalen Hamburger SV. Von diesem Derby wird man in beiden Städten noch lange reden.Mit 3:1 schlägt Werder Bremen den großen Nordrivalen Hamburger SV. Von diesem Derby wird man in beiden Städten noch lange reden.

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WM-Qualifikation: Der Treppensturz von Ried: DFB-Team fällt zurück

Was war los mit dem Frauen-Nationalteam in Österreich? Das 0:0 hinterlässt viele Fragen. Was der Bundestrainer und die Spielerinnen sagen.Selten hat Christian Wück in so konsternierte und ratlose Gesichter geblickt, als er die deutschen Fußballerinnen nach dem Abpfiff zum Kreis versammelte. Das 0:0 im WM-Qualifikationsspiel in Österreich wirft die DFB-Frauen auf dem Weg nach Brasilien 2027 erst mal zurück - weniger in der Tabelle als in der Entwicklung. "Heute sind wir vielleicht die Treppe, die wir schon oben waren, oder die Treppenstufe, die wir schon oben waren, wieder runtergefallen", sagte der Bundestrainer nach dem enttäuschenden Auftritt in Ried.Selten sah man Wück auch so aufgebracht an der Seitenlinie. "Auf was wartet ihr denn?", rief der 52-Jährige von außen, als es nicht schnell genug weiterging. Am Ende feierte Austrias Außenseiter-Team ausgelassen seinen "historischen" ersten Punktgewinn im neunten Duell mit dem Nachbarn. "Es hat vorn und hinten nicht gepasst""Bei uns fehlte die Qualität im Passspiel. Es hat vorn und hinten nicht gepasst", sagte Sjoeke Nüsken in der ARD. Wück hatte genau das schon nach dem 5:1 im Hinspiel gegen Österreich vier Tage zuvor in Nürnberg kritisiert. Da stimmte wenigstens noch das - trügerische - Ergebnis. Nach der ernüchternden Vorstellung vor 4.300 Zuschauern im ausverkauften Stadion von Ried musste sich der DFB-Coach erst mal sammeln."Wir haben so viele leichte Fehler gemacht. Wir haben so viele Pässe gespielt, die nicht gut waren. Und ja, wir müssen verstehen, dass wir unser Basispotenzial auf den Platz bringen müssen", bilanzierte Wück und rang sich ein gequältes Lächeln ab. Immerhin: "Wir haben noch alles selbst in der Hand", sagte er zu Recht und versprach: "Wir werden jetzt unsere Lehren daraus ziehen. Wir haben hier nicht das gezeigt, was wir können. Aber wir wissen, was die Mannschaft kann." Gegen Norwegen jetzt unter DruckZwar verpasste das Nationalteam im vierten Quali-Spiel ausgerechnet gegen das Gruppen-Schlusslicht den vierten Sieg, bleibt aber Tabellenführer. Vor der nächsten Begegnung am 5. Juni in Köln gegen Norwegen liegt Deutschland einem Punkt vor den Skandinavierinnen. Nur der Erste sichert sich das direkte Ticket für die WM. Zum Abschluss müssen die DFB-Frauen am 9. Juni nach Slowenien.Da muss den deutschen Frauen vor allem in der Offensive einiges mehr einfallen. Zwar deutete Larissa Mühlhaus von Werder Bremen - erstmals in der Startelf und auf der Zehn - ihr Potenzial an. Aber die zuletzt so starken Flügelstürmerinnen Jule Brand und Vivien Endemann kamen viel zu selten durch und Nicole Anyomi blieb als Sturmspitze blass. Endemann am Knie verletztDie Wolfsburgerin Endemann musste zudem mit einer Knieverletzung vom Platz. Laut Wück ist es aber "wohl nicht so schlimm. Wir werden das weiter untersuchen, aber sie hat jetzt keine großen Schmerzen." Zu allem Übel sah Kapitänin Janina Minge in der Schlussphase wegen einer Notbremse die Rote Karte. Zuvor hatte die Abwehrchefin vom VfL Wolfsburg noch an die Latte geköpft. Linda Dallmann vergab noch eine der wenigen Chancen der immer mehr verzweifelt agierenden deutschen Auswahl."Es war halt einfach zu wenig heute", sagte Nüsken. Wück räumte ein: "Man muss halt auch anerkennen, dass die Österreicherinnen es uns sehr schwer gemacht haben. Es ist nicht angenehm, so ein Spiel von der eigenen Mannschaft zu sehen. Aber wir ziehen das Positive raus. Wir wissen, wo wir ansetzen müssen, und das werden wir machen."Senß klagt über den BallNüskens Nebenfrau Elisa Senß klagte zudem: "Ich bin kein Freund davon, irgendwie Ausreden zu suchen, aber ich glaube, Platz und Ball hätten besser sein können." Der Ball habe "sehr doll gehoppelt. Also wenn du das Spiel schnell machen willst und Druckball spielst, dann hoppst er halt komisch auf. Wenn du ihn nicht scharf spielst, dann ist er ewig lang unterwegs", so die Frankfurterin.

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Basketball: NBA: Schröder und Cavaliers gewinnen Playoff-Auftakt

Die Cleveland Cavaliers um Dennis Schröder starten erfolgreich in die NBA-Playoffs. Der Deutsche fällt dabei aber kaum auf.Welt- und Europameister Dennis Schröder ist mit den Cleveland Cavaliers erfolgreich in die Playoffs der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gestartet. Der Hauptrundenvierte der Eastern Conference gewann das erste Spiel der Best-of-seven-Serie gegen die Toronto Raptors mit 126:113. Am Montagabend (Ortszeit) steigt das zweite Spiel, erneut haben die Cavaliers Heimrecht.Schröder blieb in seinen 13 Minuten Einsatzzeit weitgehend unauffällig, der 32-Jährige erzielte zwei Punkte. Herausragender Akteur bei den Gastgebern war Donovan Mitchell mit 32 Punkten. Auch James Harden wusste mit 22 Punkten und zehn Assists zu überzeugen.Lakers trotzen VerletzungsproblemenIhren großen Verletzungsproblemen zum Trotz feierten auch die Los Angeles Lakers einen erfolgreichen Auftakt in die Playoffs. Ohne Luka Doncic und Austin Reaves gewannen die Kalifornier gegen die Houston Rockets mit 107:98. Luke Kennard war mit seiner Saisonbestleistung von 27 Punkten der Garant für den Lakers-Sieg. Auch Superstar LeBron James zeigte mit 19 Punkten und 13 Assists eine gute Leistung."Genau so muss es sein – eine geschlossene Mannschaft", sagte der 41-Jahre alte James nach dem Start in seine 19. Playoffs. "Wenn einem so viel Offensivkraft fehlt, wie es bei uns gerade der Fall ist, da AR und Luka ausfallen, müssen wir alle unseren Job machen und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr geben, uns gegenseitig in der Offensive und Defensive unterstützen, und ich glaube, das haben wir heute Abend geschafft." Der Deutsche Maximilian Kleber kam nicht zum Einsatz.Jokic überragt bei Nuggets-SiegGleiches galt für Ariel Hukporti, der den 113:102-Sieg seiner New York Knicks gegen die Atlanta Hawks die komplette Spielzeit von der Bank aus verfolgte. Auch die Denver Nuggets legten in ihrem Playoff-Duell gegen die Minnesota Timberwolves vor. Beim 116:105 erzielte Topstar Nikola Jokic mit 25 Punkten, 13 Rebounds und elf Assists einmal mehr ein Triple-Double. Punkbester Spieler bei den Hausherren war jedoch Jamal Murray mit 30 Punkten.

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WM-Qualifikation: Enttäuschendes 0:0: DFB-Frauen rat- und torlos in Österreich

Das hatte sich nicht nur Christian Wück komplett anders vorgestellt. Beim WM-Qualifikationsspiel in Österreich - nur drei Tage nach dem 5:1 in Nürnberg - kommen die DFB-Frauen überhaupt nicht zurecht.Die deutschen Fußballerinnen haben erstmals in der Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien Punkte liegen lassen. Das Nationalteam von Bundestrainer Christian Wück kam in Ried gegen Gastgeber Österreich nicht über ein 0:0 hinaus und zeigte vor rund 4.300 Zuschauern eine enttäuschende Vorstellung. Zu allem Übel sah Spielführerin Janina Minge wegen einer Notbremse in der 79. Minute auch noch die Rote Karte. Im neunten Vergleich konnte Deutschland erstmals nicht gegen Österreich gewinnen.Jetzt gegen Norwegen unter DruckDie DFB-Frauen führen zwar die Tabelle der Gruppe 4 weiter mit nun zehn Punkten und 14:1 Toren an, stehen aber am 5. Juni in Köln gegen Verfolger Norwegen unter Druck. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt. Nach zuvor drei deutlichen Siegen schwächelte die deutsche Auswahl dieses Mal. "Es ist ja nichts passiert, wir sind ja noch immer Erster in der Gruppe. Es ist nicht angenehm, solche Spiele zu sehen, aber wir ziehen das Positive raus. Wir wissen, wo wir ansetzen müssen, und das werden wir machen", sagte Wück in der ARD."Bei uns fehlte die Qualität im Passspiel. Es hat vorn und hinten nicht gepasst", ergänzte Sjoeke Nüsken in der ARD: "Wir haben uns viel vorgenommen, haben es aber leider nicht umsetzen können. Wir sind aber immer noch Erster, in den beiden verbleibenden Spielen wollen wir wieder gewinnen." Teamkollegin Linda Dallmann ergänzte: "Wir sind ein bisschen zu spät wach geworden. Aber wir sind eine junge Mannschaft und lernen aus solchen Spielen."Austria-Team wehrt sich erfolgreichVier Tage nach dem 5:1 in Nürnberg gegen das Austria-Team zeigten die deutschen Frauen sichtlich bemüht, die von Wück geforderte Passsicherheit und auch ein schlaueres Laufverhalten umzusetzen - taten sich aber in der ersten Halbzeit erneut schwer. Die Österreicherinnen, bei denen die verletzte Sarah Zadrazil vom FC Bayern als "Fußballerin des Jahres" ausgezeichnet wurde, wehrten sich erst mal erfolgreich gegen den Favoriten.Beide Teams mussten ohne ihre etatmäßigen Kapitäninnen auskommen: Die Münchnerin Giulia Gwinn fehlte der DFB-Elf, nachdem sie sich in Nürnberg die Schulter ausgekugelt hatte, Rekordnationalspielerin und Kapitänin Sarah Puntigam fehlte der Austria-Auswahl wegen einer Gehirnerschütterung. Wück mit Offensivexperiment Für Gwinn lief wie erwartet die Leverkusenerin Carlotta Wamser als Rechtsverteidigerin auf. In der Offensive versuchte Wück etwas Neues: Hinter Sturmspitze Nicole Anyomi startete anstelle von Linda Dallmann erstmals Larissa Mühlhaus in ihrem dritten Länderspiel auf der Zehn.Die 23-Jährige leitete auch mit einem Heber die erste Chance ein. Torhüterin Mariella El Sherif, Clubkollegin von Mühlhaus bei Werder Bremen, rettete in höchster Not (4. Minute) gegen Jule Brand. Ansonsten lief wenig über die Mitte, immer wieder versuchten es die deutschen Frauen über die Flügel - blieben aber ohne Wirkung.Bundestrainer wird immer lauter Lautstark und sichtlich ungeduldiger gab Wück an der Seitenlinie nach der Pause seine Anweisungen an der Seitenlinie. Ein Schuss von Elisa Senß knapp am Tor vorbei war zunächst die einzige Ausbeute. Dann brachte der Bundestrainer Bayern-Angreiferin Linda Dallmann für Endemann, später noch Franziska Kett und Torjägerin Lea Schüller.Die Spielerinnen hatten sichtlich mit der ungewohnten Situation zu kämpfen und agierten zunehmend nervös. "Auf was wartet ihr denn?", rief Wück von außen, als es nicht schnell genug weiterging. In der 72. Minute wäre das Tor aber fast gefallen: Nach einem Mühlhaus-Freistoß parierte El Sherif den Kopfball von Nüsken, Abwehrchefin Minge köpfte den Abpraller an die Latte (72.). Kurz darauf wurde die Wolfsburgerin vom Platz gestellt, als sie bei einem Konter der Österreicherinnen Julia Hickelsberger unsanft und regelwidrig stoppte.

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Handball-Pokal: Füchse Berlin erreichen beim Final4 das Pokalfinale

Lange dominieren die Füchse Berlin ihr Halbfinale gegen den TBV Lemgo Lippe. Doch in der zweiten Halbzeit wird es wieder eng. Am Ende können sie sich bei ihrem Torhüter bedanken.Die Handballer der Füchse Berlin haben zum zweiten Mal das Finale im DHB-Pokal erreicht. Der deutsche Meister gewann heute beim Final4 in Köln sein Halbfinale gegen den TBV Lemgo Lippe mit 39:36 (20:16). Damit treffen die Berliner im Finale am Sonntag auf den Sieger der zweiten Vorschlussrundenpartie zwischen dem SC Magdeburg und dem Bergischen HC. Vor 19.750 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess-Arena war Lasse Andersson mit elf Toren bester Berliner Werfer. Bei Lemgo traf Tim Suton achtmal.Der Favorit aus der Hauptstadt hatte zunächst Probleme ins Spiel zu finden. Lemgo machte kaum Fehler und auf der Gegenseite scheiterte Nationalspieler Nils Lichtlein gleich zweimal an Lemgo-Keeper Constantin Möstl. Nach elf Minuten lagen die Berliner 5:7 zurück. Doch anschließend wachten sie auf und antworteten sofort mit einem 3:0-Lauf.Füchse verspielen fast 5-Tore-FührungDanach drehte auch Füchse-Keeper Dejan Milosavljev auf. Gleich reihenweise brachte er die Lemgoer Angreifer zur Verzweiflung. Zehn Paraden zeigte er in der ersten Hälfte. Und das nutzten die Füchse, konnten sich nach 22 Minuten erstmalig auf vier Tore absetzen (15:11). Da konnten sie sich sogar zwei verworfene Siebenmeter durch Tim Freihöfer leisten.Gleich nach dem Seitenwechsel wuchs der Vorsprung auf fünf Tore an (23:18). Doch dann leisteten sich die Berliner zu viele Fehler und Lemgo kämpfte sich zurück. Nach gut 46 Minuten war der Vorsprung auf nur noch ein Tor geschmolzen (26:27). Danach verpasste es Lemgo aber mehrmals, auszugleichen. So brachten die Füchse den knappen Vorsprung ins Ziel.

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3:0-Sieg mit Vancouver: Thomas Müllers verzückt mit kuriosem Akrobatik-Pass

Die Vancouver Whitecaps haben in der MLS einen deutlichen Heimsieg eingefahren. Einen entscheidenden Anteil daran hatte – mal wieder – Ex-Bayern-Star Thomas Müller.Die Vancouver Whitecaps haben in der MLS einen deutlichen Heimsieg eingefahren. Einen entscheidenden Anteil daran hatte – mal wieder – Ex-Bayern-Star Thomas Müller.

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WM 2026: Das sind alle Fußball-Weltmeister von 1930 bis heute

Die Fußball-WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, ist die 23. in der Geschichte des Sports. Ein Rückblick auf die bisherigen Gewinner.Bei 22 Fußball-Weltmeisterschaften, die bislang veranstaltet wurden, könnte man meinen, es gebe viele verschiedene Nationen, die eine Trophäe ergattern konnten. So ist es aber nicht. Erst acht Länder haben es in der Vergangenheit geschafft, ein Turnier als Sieger zu verlassen: Brasilien, Deutschland, Italien, Argentinien, Frankreich, Uruguay, England und Spanien.Rekord-Weltmeister ist wenig überraschend Brasilien mit fünf Titeln, gefolgt von Deutschland mit vier Titeln. Der Ur-Weltmeister ist Uruguay, welches das allererste Turnier 1930 nicht nur selbst beherbergt, sondern am Ende auch gewonnen hat. Uruguay klingt wie ein Exot auf der Siegerliste? Mitnichten! Auch 1950 packten die Südamerikaner die Trophäe bei der Abreise mit ins Gepäck und lassen damit in der Gesamtrangliste die beiden stolzen Fußballnationen England und Spanien hinter sich, die bislang jeweils erst eine WM gewinnen konnten.Die Liste aller Fußball-Weltmeister:1930 in Uruguay: Uruguay (nach 4:2 gegen Argentinien)1934 in Italien: Italien (nach 2:1 n. V. gegen die Tschechoslowakei)1938 in Frankreich: Italien (nach 4:2 gegen Ungarn)1950 in Brasilien: Uruguay (nach 2:1 gegen Brasilien in der Finalrunde)1954 in der Schweiz: Bundesrepublik Deutschland (nach 3:2 gegen Ungarn)1958 in Schweden: Brasilien (nach 5:2 gegen Schweden)1962 in Chile: Brasilien (nach 3:1 gegen die Tschechoslowakei)1966 in England: England (nach 4:2 n. V. gegen Deutschland (BRD))1970 in Mexiko: Brasilien (nach 4:1 gegen Italien)1974 in Deutschland (BRD): Deutschland (BRD) (nach 2:1 gegen die Niederlande)1978 in Argentinien: Argentinien (nach 3:1 n. V. gegen die Niederlande)1982 in Spanien: Italien (nach 3:1 gegen Bundesrepublik Deutschland )1986 in Mexiko: Argentinien (nach 3:2 gegen Bundesrepublik Deutschland )1990 in Italien: Bundesrepublik Deutschland (nach 1:0 gegen Argentinien)1994 in den USA: Brasilien (nach 0:0 n. V. und 3:2 i. E. gegen Italien)1998 in Frankreich: Frankreich (nach 3:0 gegen Brasilien)2002 in Südkorea/Japan: Brasilien (nach 2:0 gegen Deutschland)2006 in Deutschland: Italien (nach 1:1 n. V. und 5:3 i. E. gegen Frankreich)2010 in Südafrika: Spanien (nach 1:0 n. V. gegen die Niederlande)2014 in Brasilien: Deutschland (nach 1:0 n. V. gegen Argentinien)2018 in Russland: Frankreich (nach 4:2 gegen Kroatien)2022 in Katar: Argentinien (nach 3:3 n. V. und 4:2 i. E. gegen Frankreich)

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Megan Rapinoe und Sue Bird: "Weiter füreinander da": Vorzeige-Sportpaar trennt sich

Auf besondere Weise erklären die Sport-Idole Megan Rapinoe und Sue Bird, dass sie kein Paar mehr sind. Auch ein gemeinsames Projekt endet.Sie galten als eines der Vorzeige-Paare im Sport, jetzt gehen Fußball-Idol Megan Rapinoe (40) und Basketball-Legende Sue Bird (45) getrennte Wege. Die Nachricht vom Ende ihrer zehn Jahre dauernden Liebesbeziehung verkündeten die beiden US-Topstars auf besondere Weise. In ihrem gemeinsamen Podcast "A Touch More" wendeten sich die beiden mit einer emotionalen Erklärung an ihre Fans."Es ist eine Entscheidung, die wir gemeinsam getroffen haben. Wir werden weiterhin für euch alle und füreinander da sein. Es wird nur ein bisschen anders aussehen und sich anders anfühlen", sagte Rapinoe. Die ehemalige Weltfußballerin gilt auch mit ihrem politischen Engagement für Gleichberechtigung und gegen Rassismus als Vorbild. Sie hatte als erste prominente US-Fußballerin 2012 öffentlich über ihre Homosexualität gesprochen."Unser ganzes Leben miteinander geteilt"Die fünfmalige Olympiasiegerin Bird, die als eine der besten Basketballerinnen der Geschichte gilt, hatte sich 2017 geoutet und die Beziehung zu Rapinoe bestätigt. 2020 verlobten sich die beiden, geheiratet haben sie danach nicht. "Wir haben so viel von unserem Leben, so viel von unserer Beziehung mit euch geteilt, deshalb wollten wir hierherkommen und auch das mit euch teilen", sagte die 45-Jährige nun, als das Paar seine Trennung bekanntgab. "Wir entwickeln uns wirklich zu etwas Neuem – füreinander, für uns selbst und für euch alle", fügte Bird hinzu. Den gemeinsamen Podcast wollen sie nach sechs Spezialfolgen auslaufen lassen. Auf Instagram schrieben Bird und Rapinoe in einer gemeinsamen Erklärung: "Wir haben in den letzten zehn Jahren unser ganzes Leben miteinander geteilt, in großen wie in stillen Momenten, und das ist etwas, das wir immer in uns tragen werden."

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Nächster Schreck für Fans: Keine Abzocke? Preis für WM-Zugfahrt in New York explodiert

127 Euro für die Bahnfahrt zum WM-Finalstadion in New Jersey: Fans müssen tief in die Tasche greifen. Die FIFA lehnt eine Kostenübernahme ab.Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft erwartet bei der WM eine weitere Kosten-Explosion. Der Preis für die Zugfahrt von New York zum WM-Stadion in New Jersey, in dem die DFB-Auswahl ihr drittes Gruppenspiel bestreitet, steigt während des Turniers um rund das Zwölffache. Statt wie üblich 12,90 Dollar für die Hin- und Rückfahrt verlangt die Betreibergesellschaft 150 Dollar für den Trip, das sind umgerechnet 127 Euro. "Das ist keine Preisabzocke. Wir versuchen buchstäblich, unsere Kosten zu decken", sagte Geschäftsführer Kris Kolluri von NJ Transit. Die Organisation des Transports der Fußballfans werde rund 62 Millionen Dollar kosten, davon seien durch Zuschüsse nur 14 Millionen gedeckt. Den Rest müsse sich das Nahverkehrs-Unternehmen von den rund 40.000 Fans holen, die voraussichtlich zu jeder Partie per Bahn zum Stadion fahren.Mit dem eigenen Auto anzureisen, dürfte für die meisten keine Alternative sein. Es gibt während der WM kaum öffentliche Parkplätze am Stadion. Auch Shuttlebusse sind teuer. In der Arena in East Rutherford werden acht WM-Partien ausgetragen, darunter auch das Finale am 19. Juli. FIFA-Kritik: Fahrpreise sind "willkürlich festgelegt"New Jerseys Gouverneurin Mikie Sherrill fordert den Weltverband FIFA auf, die Kosten für den Fantransport zu übernehmen. "Wenn dies nicht geschieht, werden wir die Inhaber von WM-Tickets nicht auf Kosten der Einwohner von New Jersey subventionieren, die täglich auf NJ Transit angewiesen sind", teilte die Politikerin der Demokraten mit. Die FIFA lehnte dies in einer ersten Reaktion ab. Keine andere internationale Veranstaltung müsse die Kosten für "willkürlich festgelegte" Fahrpreise übernehmen, hieß es in einer Stellungnahme. Die hohen Preise würden die Fans nach Alternativen suchen lassen und die Sorge vor Staus und verspäteten Ankünften im Stadion erhöhen.Fans fühlen sich nicht willkommenZudem verwies die FIFA darauf, dass die meisten anderen Gastgeberstädte in den USA ihre Preise für den Nahverkehr nicht erhöhen würden. In Boston allerdings wurden die Gebühren für die Fahrt zum WM-Stadion vervierfacht.Thomas Concannon, Vertreter der englischen Fan-Organisation FSA, sagte mit Blick auf die Preise: "Eigentlich sollte man Fans aus aller Welt willkommen heißen. Und ich glaube, im Moment könnten sich die Fans kaum weniger willkommen fühlen." Das englische Team spielt am 27. Juni gegen Panama in New Jersey. Zwei Tage zuvor tritt die deutsche Mannschaft dort auf Ecuador.

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Tennis: Ex-Wimbledonsiegerin: Wegen Angststörung Dopingtest versäumt

Marketa Vondrousova erklärt, warum sie einen Dopingtest verpasst hat – und spricht über Angst, Stress und das Gefühl, zu Hause nicht mehr sicher zu sein. Kann sie eine Sperre abwenden?Die frühere Wimbledonsiegerin Marketa Vondrousova hat in einer emotionalen Botschaft einen versäumten Dopingtest mit einer Angststörung begründet. Der Vorfall habe sich ereignet, "weil ich nach Monaten körperlicher und seelischer Belastung an meine Grenzen gestoßen bin", schrieb die 26-Jährige bei Instagram. Die Tschechin schildert in eindringlichen Worten, dass ein Doping-Kontrolleur am späten Abend an ihrer Tür geklingelt habe, ohne sich ordnungsgemäß auszuweisen."Ich habe so reagiert, wie es jemand tut, der in diesem Moment Angst hatte. Es ging darum, mich sicher zu fühlen, und nicht darum, irgendetwas zu vermeiden", erklärte Vondrousova, die 2023 das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon gewonnen hatte. Offenkundig ließ sie den Dopingfahnder nicht in ihre Wohnung. Nun droht ihr womöglich eine längere Sperre."Fühle mich zu Hause nicht mehr sicher""Es ist sehr hart für mich, darüber zu sprechen, aber ich will offen mit euch über meine mentale Gesundheit sein", leitete Vondrousova ihre Mitteilung ein. Sie habe "lange mit Verletzungen, ständigem Druck und Schlafproblemen" zu kämpfen gehabt. Dies habe sie zermürbt. "Darüber hinaus haben jahrelange hasserfüllte Nachrichten und Drohungen dazu geführt, dass ich mich in meinem eigenen Zuhause nicht mehr sicher fühle", schrieb die Tennisspielerin.Sie verwies auch auf die Messerattacke gegen ihre frühere Kollegin Petra Kvitova. An Weihnachten 2016 hatte ein Mann, der sich als Handwerker ausgegeben hatte, Kvitova in deren Wohnung angegriffen und verletzt. "Nach dem, was mit Petra passiert ist, nehmen wir Fremde an unserer Tür nicht mehr auf die leichte Schulter", schrieb Vondrousova.Angst habe ihr Urteilsvermögen beeinträchtigt. Experten hätten bei ihr eine Angststörung und eine akute Stressreaktion festgestellt. "Ich arbeite immer noch daran, meinen Namen reinzuwaschen, aber gleichzeitig muss ich auch auf mich selbst achten", erklärte Vondrousova.

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1. FC Union Berlin: Sie schreibt heute Geschichte: Debüt von Marie-Louise Eta als Cheftrainerin

Ein Moment, auf den die Bundesliga lange gewartet hat: Heute steht mit Marie-Louise Eta erstmals eine Frau als Cheftrainerin an der Seitenlinie. Das freut selbst die Konkurrenz.Marie-Louise Eta steht an diesem Samstag beim 1. FC Union Berlin erstmals als Cheftrainerin an der Seitenlinie eines Männer-Bundesligisten – und bekommt vor ihrem Debüt Rückendeckung aus Stuttgart. „Ein gutes Zeichen, eine gute Entwicklung“, sagte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß über die Beförderung seiner neuen Kollegin.Eta gibt ihre Premiere beim Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg um 15.30 Uhr (Sky). Die 34-Jährige war als Nachfolgerin von Steffen Baumgart von der U19 zum A-Team der Köpenicker aufgestiegen und soll die Profis bis zum Saisonende betreuen. Debüt von Marie-Louise Eta: Es geht um LeistungPersönlich kenne er Eta nicht, sagte Hoeneß. „Aber es ist sicher so, dass sie dort sitzt, weil sie richtig gut ist.“ Eta habe „sicher richtig Qualitäten“, sagte der VfB-Coach. Entscheidend sei aber etwas anderes: „Es geht jetzt nicht um Geschlechter, es geht um Leistung. Es geht darum, erfolgreich zu sein. Daran möchte sie sich messen lassen wie jeder andere auch.“Das habe Eta in einem „richtig guten Statement“ selbst klargemacht. Er werde den Weg seiner Kollegin „sehr wohlwollend beobachten“, kündigte Hoeneß an. Sein VfB tritt übrigens am Sonntag um 17.30 Uhr beim FC Bayern an.

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