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Wir haben für Sie eine Vorauswahl an redaktionellen Inhalten zusammengestellt, die von Mediengesellschaften, Verlagen, Börsendiensten und Finanzblogs bereit gestellt werden. Hier können Sie sich einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen, die im Augenblick von öffentlichen Interesse sind.
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Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und den Finanzmärkten
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Aktuelle Nachrichten

Fußball: Liverpool-Star Mohamed Salah verlässt Club zum Saisonende

Mit dem FC Liverpool gewann Mohamed Salah so gut wie alles, was man im Clubfußball gewinnen kann. Nach der Saison und neun Jahren verabschiedet sich der Ägypter von dem Verein.Nach neun Jahren im Verein verlässt Fußball-Star Mohamed Salah den FC Liverpool. Der 33 Jahre alte Rekordtorschütze des Clubs in der Premiere-League-Ära geht nach dem Ende der Saison, wie der englische Traditionsverein bekanntgab. Obwohl der Vertrag noch bis 2027 gültig war, einigten sich beide Seiten auf ein früheres Ausscheiden."Dieser Club wird immer mein Zuhause sein", sagte Salah in einem Video in den sozialen Netzwerken. "Ich habe nicht genug Worte für die Unterstützung, die ihr mir während der schönsten Zeit in meiner Karriere gegeben habt", sagte der aktuell mit einer Muskelverletzung pausierende Profi in Richtung Fans. 2017 war er vom italienischen Club AS Rom zum LFC gewechselt.Der Ägypter gehört zu den größten Spielern des Clubs. Der zweimalige Fußballer des Jahres in Afrika feierte mit Liverpool 2019 den Gewinn der Champions League, 2020 und 2025 zwei englische Meisterschaften sowie den Triumph im nationalen Pokal und zweimal den Gewinn des Ligapokals. Meiste Titel in Klopp-Ära"Wir haben Siege gefeiert. Wir haben die wichtigsten Trophäen gewonnen. Und wir haben gemeinsam die schwersten Zeiten durchgestanden", sagte Salah, der die meisten der Titel unter dem deutschen Coach Jürgen Klopp gesammelt hat.Noch in dieser Saison hatte es Zoff rund um den Club gegeben, als sich Salah über zu wenig Einsatzzeit echauffiert hatte und nach einer Wutrede gegen den Verein und Trainer Arne Slot zum Champions-League-Spiel bei Inter Mailand aussortiert worden war. Kurz darauf wurde er in der Liga wieder eingesetzt, ehe er mit den Ägyptern beim Afrika Cup antrat.Vierter in der ewigen Premier-League-TorschützenlisteIn der Premiere-League-Ära erzielte er für den LFC die meisten Tore und liegt mit 191 Treffern auf Rang vier der Rangliste hinter Wayne Rooney (208), Harry Kane (213) und Alan Shearer (260).In der LFC-internen ewigen Torschützenliste für alle Wettbewerbe steht Salah auf Rang drei mit 255 Treffern in 435 Spielen hinter Roger Hunt (285 Treffer/492 Spiele) und Ian Rush (346/660).

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Alpines Weltcup-Finale: Shiffrin siegt: Jetzt braucht Aicher ein Ski-Wunder

Die Entscheidung im Kampf um den alpinen Gesamtweltcup fällt erst im letzten Rennen der Saison. Nach Mikaela Shiffrins Machtdemonstration im Slalom hat Emma Aicher aber kaum noch Chancen.Emma Aicher und Mikaela Shiffrin umarmten sich herzlich. Die Entscheidung im Kampf um den Gesamtweltcup fällt erst im letzten Rennen dieser dramatischen Ski-Saison. Die Chancen der jungen Deutschen sind vor dem abschließenden Riesenslalom am Mittwoch zwar auf ein Minimum gesunken, als Verliererin musste sich Aicher trotzdem nicht fühlen. Sie sei mit ihrer Vorstellung "ganz zufrieden", meinte die 22-Jährige.Aicher fuhr beim überlegenen Sieg von Shiffrin im Slalom von Hafjell auf Rang drei und geht nun mit 85 Zählern Rückstand auf den US-Superstar in den letzten Wettbewerb des Winters. Die Rechnung ist einfach: Nur wenn sie gewinnt und Shiffrin nicht punktet, kann Aicher das Blatt noch wenden.Furiose Aufholjagd seit OlympiaDa sie es im Riesenslalom in ihrer Karriere noch nie auf das Podest geschafft hat, sind die Aussichten eher mau. Den schillernden Gesamteindruck, den Aicher in dieser Saison hinterlassen hat, soll das aber nicht trüben.Zwei Silbermedaillen bei Olympia, drei Weltcup-Siege: Aicher hat sich diesen Winter vom kleinen Ski-Juwel zum großen deutschen Alpin-Star gemausert. Dass sie den Rückstand auf Shiffrin im Gesamtweltcup seit den Spielen in Italien im Februar überhaupt noch mal so verkürzen konnte, kann man der Tochter eines Deutschen und einer Schwedin kaum hoch genug anrechnen.Nur Rast einmal schneller als ShiffrinShiffrin spürte den Atem ihrer Verfolgerin, bewies in ihrer Paradedisziplin nun aber wieder Nervenstärke. Die Amerikanerin siegte in Norwegen mit 1,32 Sekunden Vorsprung vor der Schweizerin Wendy Holdener. Aicher lag 1,36 Sekunden zurück, ihre Teamkollegin Lena Dürr als 17. sogar 3,74 Sekunden.Für Shiffrin war es der 110. Weltcup-Sieg ihrer Karriere - und der neunte im zehnten Slalom dieser Saison. Dazu holte sie Olympia-Gold in Cortina d'Ampezzo. Einzig von der Schweizer Weltmeisterin Camille Rast wurde sie Anfang Januar im slowenischen Kranjska Gora in einem Torlauf geschlagen.Die neunte Kristallkugel in ihrer Paradedisziplin hatte Shiffrin schon seit Wochen sicher. Gelingt Aicher im Riesentorlauf am Mittwoch kein Ski-Wunder, gewinnt die 31-jährige Shiffrin auch zum sechsten Mal den Gesamtweltcup. Sie würde dadurch mit der österreichischen Rekordhalterin Annemarie Moser-Pröll gleichziehen, die in den 1970er Jahren für Furore gesorgt hatte.Aicher will beim Showdown "Spaß haben"Mit 45 Punkten Rückstand war Aicher in den finalen Slalom des Winters gegangen. Etwas "träge" habe sich der erste Lauf angefühlt, meinte sie. Auf der weichen Piste habe sie sich "schwergetan". Im zweiten Durchgang kam sie besser zurecht und verdrängte Paula Moltzan (USA) noch vom Podest.Shiffrin war im Torlauf, in dem sie neben ihren zwei Olympia- auch schon vier WM-Goldmedaillen gewonnen hat, aber wieder einmal eine Klasse für sich. Sie habe von Anfang an ein "super Gefühl auf dem Ski gehabt", erklärte die Ausnahmeathletin aus dem US-Bundesstaat Colorado.Sicher fühle sie sich mit Blick auf die große Kristallkugel aber noch nicht, so Shiffrin. Es sei ihr eine Ehre, gegen so eine starke Allrounderin zu fahren. Ob Aicher noch mal zurückschlägt? "Ich bin zufrieden, egal, wie es endet", sagte sie vor dem Showdown dem ORF. "Ich kann Skifahren und Spaß haben."

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Christian Dobrick: „Jetzt ist Schluss mit dem Versteckspiel“

Christian Dobrick ist der erste Trainer aus dem Stab eines Bundesligavereins, der sich offen zu seiner Homosexualität bekennt. Hier spricht er über das Ende seines Doppellebens.

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EU-Kommission prüft: Beschwerde gegen FIFA wegen hoher WM-Ticketpreise

Verbraucherschützer werfen der FIFA vor, Fans mit hohen WM-Ticketpreisen und unfairen Bedingungen zu belasten. Jetzt liegt eine Beschwerde vor.Die europäische Verbraucherorganisation Euroconsumers und Football Supporters Europe haben bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen den Weltverband FIFA wegen hoher WM-Ticketpreise eingelegt. Die FIFA missbrauche ihre Monopol-Stellung, um Fans überhöhte Preise und unfaire Bedingungen aufzuzwingen, hieß es in einer Pressemitteilung. "Die FIFA hat ein vollständiges Monopol auf den Ticketverkauf für die Weltmeisterschaft", sagte Romane Armangau als Sprecherin von Euroconsumers. "Sie nutzt diese Marktmacht, um Preise zu verlangen, die in einem normalen Wettbewerbsmarkt nicht existieren würden, während sie gleichzeitig Informationen vor den Käufern zurückhält und sie zu überstürzten Entscheidungen drängt."Das sind die nächsten SchritteEine Kommissionssprecherin bestätigte, dass die Beschwerde eingegangen ist. Sie werde nun nach den üblichen Verfahren geprüft.Dabei entscheidet die Kommission, ob sie eine formelle Untersuchung einleitet. Falls bei der Prüfung ein Verstoß gegen Wettbewerbsrecht festgestellt wird, kann die Kommission die Betroffenen - in diesem Fall also die FIFA - auffordern, den Verstoß abzustellen und dafür auch bestimmte Vorgaben machen. Eine zeitliche Vorgabe für die Prüfung von Beschwerden gibt es nicht.Die FIFA teilte auf Anfrage mit, dass ihr eine Beschwerde noch nicht zugegangen sei und dies daher nicht kommentieren könnten. Gleichwohl betonte der Weltverband, dass er die Einnahmen reinvestiere, "um das Wachstum des Fußballs – Männer, Frauen und Jugendliche – in den 211 Mitgliedsverbänden weltweit zu fördern". Ähnlich hatte sich FIFA-Präsident Gianni Infantino in der Vergangenheit geäußert.Ticketpreise deutlich gestiegenAn den auch im Vergleich zur vorherigen Weltmeisterschaft in Katar deutlich gestiegenen Preisen für Eintrittskarten hatte es heftige Kritik unter anderem von Fanorganisationen gegeben. Der Besuch der WM 2026 sei für die meisten Fans finanziell unerschwinglich geworden, monierte Armangau und verwies auf Ticketpreise für das Finale ab 4.000 Dollar aufwärts.Nach der anhaltenden Kritik hatte der Weltverband Mitte Dezember 2025 ein Sonderkontingent von Eintrittskarten für 60 Dollar eingeführt. Allerdings gelten die günstigeren Preise nur für eine geringe Anzahl von Karten.Trotz der massiven Kritik an den Preisen ist das Interesse an den WM-Tickets aber groß. In der jüngsten Verkaufsphase hatte es nach Angaben der FIFA mehr als eine halbe Milliarde Ticketanfragen gegeben.

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Neuer Job in Madrid?: Klopp zerlegt Real-Gerüchte – und Reporter gleich mit

Immer wieder kursieren Gerüchte um einen möglichen Kontakt zwischen Jürgen Klopp und Real Madrid. Nun äußert sich der Erfolgscoach mit eindeutigen Worten zu den Spekulationen.Immer wieder kursieren Gerüchte um einen möglichen Kontakt zwischen Jürgen Klopp und Real Madrid. Nun äußert sich der Erfolgscoach mit eindeutigen Worten zu den Spekulationen.

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Funktion vs. Baumwolle: Jogging-Outfit im Frühling: Raus aus dem Hoodie – rein ins Vergnügen!

Joggen polarisiert. Die einen können nicht ohne, andere verstehen den Reiz nicht. Auch am Outfit scheiden sich häufig die Geister. Baumwolle vs. Mikroseide. Ein Erklärungsversuch.Eins muss man den Millionen Joggern in Deutschland ja lassen: Sie sind ausgesprochen kreativ. Es gibt beinahe nichts, was Mann oder Frau bei ihrer sonntäglichen Laufrunde nicht anziehen würde. Der Klassiker: Ein ausgeleierter Baumwoll-Hoodie, kombiniert mit einer nicht weniger ausgeleierten Jogginghose. Egal bei welcher Temperatur. Dazu ein Paar runter gerockte Freizeit-Sneaker. Andere scheinen ihre Trainingsrunde als eine Art Laufsteg zu verstehen, tragen Wollmütze, untenrum geblümte Leggings samt Laufröckchen und farblich dazu abgestimmte Schuhe.Und dann sind da noch die von Kopf bis Fuß in Funktionswäsche gehüllten Athleten, die für jedes Wetter die adäquate Laufrobe aus dem Schrank zaubern. Nur, dass wir uns nicht falsch verstehen: Kleider machen keine Läufer. Jeder sollte zunächst einmal tragen, was er bequem findet und worin er sich am wohlsten fühlt. Doch Baumwolle, der Stoff, in den sich vor allem Einsteiger beim Laufen gern hüllen, hat gleich mehrere Nachteile.Welche das sind, warum Sie es auch bei Ihrem Jogging-Outfit mal mit Funktionskleidung versuchen sollten und was das sogenannte 3-Schichten-Prinzip ist, lesen Sie in diesem Artikel. Problemstoff Baumwolle: Nass, schwer, unhygienischMediziner und Laufexperten beurteilen Baumwoll-Shirts kritisch. Im Gegensatz zu funktioneller (und synthetischer) Laufbekleidung saugt sich das Gewebe während der sportlichen Belastung mit Schweiß voll. Problem 1: Die Naturfasern geben die Flüssigkeit nicht wieder ab. Das führt zu Problem Nr. 2: Das Shirt oder der Pullover werden mit jeder Minute schwerer. Im schlechtesten Fall scheuert das klatschnasse Gewebe irgendwann die Haut auf – zum Beispiel unter den Armen. Besonders empfindlich sind die Brustwarzen. Damit die Klamotten nicht durch Blutflecken ruiniert werden, sollten auch Einsteiger zu Laufunterwäsche aus Mikroseide, einem synthetischen Material, greifen – insbesondere bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Dieses leichte Kleidungsstück liegt nicht nur eng am Körper an, es sorgt auch dafür, dass der Schweiß erstmal vom Körper weg transportiert wird und damit weniger schnell auskühlt. Dafür muss man in der Regel nicht allzu viel Geld ausgeben. Lauf- und Funktionsunterwäsche im Schnell-Checkliegt eng am Körper an (direkt auf der Haut)nimmt Schweiß auf und transportiert ihn vom Körper wegverarbeitete Fasern speichern kaum Feuchtigkeitverhindert, dass der Oberkörper durch Verdunstung auskühltHaut bleibt trocken und warmwichtige Basisschicht bei kühler Witterung Die Isolationsschicht: Vorsicht bei BaumwolleWährend die Funktionsunterwäsche beim Laufen in der Regel im Verborgenen bleibt, können modebewusste Läufer bei der Isolationsschicht durchaus Farbe ins Spiel bringen. Denn bei frühlingshaften Temperaturen genügen ein gutes Funktionsunterhemd und ein langärmeliges, innen leicht angerautes Lauf- oder Fleeceshirt, um den Körper warm zu halten. Bei herbstlich-kühlen Temperaturen liegt die sogenannte Isolationsschicht dagegen im Sandwich aus Funktionsunterwäsche und Schutzschicht, also der Laufjacke. Im Grunde haben die Fasern des Laufshirts ähnliche Eigenschaften und Aufgaben wie die Unterwäsche. Sie soll wärmen und die von der Unterwäsche "übergebene" Feuchtigkeit weiter nach außen leiten, anstatt sie zu speichern. Baumwolle kann diese Anforderungen nicht erfüllen und würde den Transport des Schweißes unterbrechen. In der Übergangszeit zwischen Winter und Frühling sind leichte Fleece-Shirts- oder -Jacken hier die beste Wahl. Langarm-Laufshirts im Schnell-Checkwird über die Laufunterwäsche gezogensoll wärmen und den Schweiß weiter transportierenBindeglied zwischen Unterwäsche und Schutzschichtdarf keinesfalls Feuchtigkeit speichernkann bei milderen Bedingungen als äußere Schicht getragen werdenje mehr Volumen (zum Beispiel Fleece), desto wärmerWomit wir schon bei der dritten Schicht des bekannten 3-Schichten-Prinzips wären. Die äußere Schicht und ihre Membranen sollen den Körper während des Laufens von außen gegen Wind und Wasser schützen. Zugleich soll eine funktionelle Laufjacke wie die Zeroweight von Odlo den Wasserdampf, der durch die inneren Schichten transportiert wurde "in die Freiheit" entlassen. Eine beachtliche Leistung, die nur hochwertige atmungsaktive Membranen schaffen. Und Sie werden es ahnen: Auch hier machen Jacken aus Baumwolle keinen Stich. Sie saugen sich mit dem Schweiß von innen und der Nässe von außen voll, werden mit jedem Kilometer schwerer und schlackern früher oder später unangenehm am Oberkörper herum. Auch den Wind kann das Gewebe nicht aufhalten. Laufjacken im Schnell-Checkfungiert als äußere SchutzschichtFunktionsfasern schirmen Körper von Wind und Wasser abMembrane sollten wasserdampfabweisend sein (atmungsaktiv)Schweiß muss durch die Jacke nach außen gelangenZu einem vollständigen Jogging Outfit gehört natürlich mehr als nur die 2 oder 3 Schichten für den Oberkörper. Bei Temperaturen von zehn Grad und darunter sollte möglichst zu einer langen Laufhose gegriffen werden, um muskulären Verspannungen vorzubeugen. Mit leicht angerauten und eng anliegenden Hosen können Sie nichts falsch machen. Bei etwas weiteren Modellen besteht die Gefahr von Scheuerstellen. Zudem halten die Ihre Beine weniger zuverlässig warm.In Sachen Laufsocken kommt dann wieder das Thema Baumwolle ins Spiel. Füße produzieren Schweiß, viel Schweiß. Auch deshalb ist es unabhängig von der Witterung nicht entscheidend wie dick die Socken sind (oder haben Sie beim Joggen schon mal kalte Füße bekommen?), sondern dass sie richtig sitzen. Gönnen Sie Ihren Füßen also ein Paar atmungsaktive Laufsocken mit leicht verstärkten Fasern im Vorfuß und an den Fersen. Viele Hersteller setzen auf linke und rechte Socken und schneiden ihre Modelle auf Männer- und Frauenfüße zu. Rund ein Viertel der gesamten Körperwärme geben wir über den Kopf ab. Da leuchtet es ein, warum auch der geschützt werden sollte. Und zwar – Sie ahnen es schon: mit einer möglichst atmungsaktiven Mütze. So sehr Sie ihren Beanie oder die Pudelmütze auch mögen, beim Laufen lassen Sie Ihre Lieblingsmütze besser zu Hause. Gute Dienste erweisen Mützen mit einer integrierten Fleeceschicht, aber auch praktische Funktionstücher, die im Handumdrehen in eine modische Laufmütze verwandelt werden können. Steigen die Temperaturen, kann eine Mütze kontraproduktiv sein, denn stauen sollte sich die vom Kopf abgegebene Wärme auch nicht.Handschuhe gehören zu den eher seltenen Kleidungsstücken beim Joggen. Doch bei kühlem Wind und Temperaturen um fünf Grad oder kälter sollten auch die Finger geschützt werden. Den Händen und Füßen entzieht der Körper als Erstes das Blut, sodass sie schnell kalt werden. In der Regel reichen dünne Handschuhe, um dem Auskühlen vorzubeugen. Im Zweifel können die dann während des Trainings ausgezogen und in einer Jackentasche verstaut werden. Die Frostbeulen unter den Läufern greifen am besten zur etwas dickeren Variante. Die Laufhandschuhe von Reusch sind winddicht und halten die Finger in der kalten Jahreszeit zuverlässig warm.Quelle:  "Die Laufbibel"

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Alpiner Ski-Weltcup: Odermatt patzt: Pinheiro Braathen holt Kugel im Riesenslalom

Ski-Star Marco Odermatt ereilt im Saisonfinale in seiner Paradedisziplin das frühe Aus. Der brasilianische Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen profitiert. Ein Deutscher vergibt eine Podestchance.Ski-Dominator Marco Odermatt hat beim alpinen Saisonfinale in Norwegen gepatzt und dadurch den Gewinn der Riesenslalom-Gesamtwertung verpasst. Der Schweizer schied nach einem Fahrfehler bereits im ersten Durchgang aus und musste im Finale tatenlos mit ansehen, wie der für Brasilien startende Lucas Pinheiro Braathen zum Sieg raste. Der Olympiasieger fuhr im fünften Riesenslalom-Weltcup nacheinander auf das Podest und zog im Gesamtklassement dieser Disziplin damit noch an Odermatt vorbei.Bester Deutscher in Hafjell war Anton Grammel, der als Siebter so weit vorn landete wie noch nie in seiner Weltcup-Laufbahn. Fabian Gratz fiel vom vierten noch auf den zehnten Platz zurück. Jonas Stockinger teilte sich Rang elf mit dem Franzosen Alexis Pinturault, der seine Karriere beendet.Weitere Kugelchance für Pinheiro Braathen"Das ist mein Baby", sagte Pinheiro Braathen sichtlich ergriffen und mit der Trophäe auf dem Arm im ZDF-Interview. "Ich bin so stolz". Im Slalom am Mittwoch, dem letzten Wettbewerb dieses Winters, kann er sich noch eine weitere kleine Kristallkugel sichern. Sein Rückstand auf den führenden Norweger Atle Lie McGrath beträgt 41 Punkte.Für Odermatt, der nun schon fünfmal in Serie den Gesamtweltcup gewonnen hat, ist die Saison beendet. Der 28-Jährige hatte auch das Klassement in der Abfahrt und im Super-G für sich entschieden. Odermatt erwägt, künftig womöglich weniger Riesenslalom zu fahren. Zumindest im kommenden Winter, in dem für ihn auch die Heim-WM im schweizerischen Crans-Montana ansteht, will er aber noch in seiner langjährigen Paradedisziplin antreten.

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Laut Medienberichten: Zidane wird nach der WM Frankreichs Nationalcoach

Als Spieler holte Zinédine Zidane gemeinsam mit Frankreichs jetzigem Nationaltrainer Didier Deschamps 1998 den WM-Titel. Bald soll Zidane seinen alten Weggefährten beerben.Die Verpflichtung des früheren Fußball-Stars Zinédine Zidane als neuen französischen Nationaltrainer nach der Weltmeisterschaft im Sommer soll Medienberichten zufolge beschlossene Sache sein. „Ja, ich kenne seinen Namen“, sagte Verbandsboss Philippe Diallo im Interview der Zeitung „Le Figaro“ auf die Frage nach dem Nachfolger von Erfolgscoach Didier Deschamps. Dass es Zidane sein wird, ist in Frankreich ein offenes Geheimnis.Der Abschied von Deschamps, mit dem Zidane zusammen 1998 den WM-Titel geholt hatte, steht bereits seit Anfang 2025 fest. Der frühere Mittelfeldspieler hatte 2012 das Amt angetreten und die Équipe Tricolore 2018 zum WM-Titel und vier Jahre später ins WM-Finale geführt. Dazu erreichte Deschamps mit Frankreich 2016 das EM-Finale und gewann 2021 die Nations League.„Die französische Nationalmannschaft gehört zu den besten der Welt, und nicht jeder kann sie trainieren. Wir brauchen jemanden, der viele Kriterien erfüllt und die Unterstützung der französischen Bevölkerung gewinnen kann, denn diese französische Fußballnationalmannschaft gehört dem französischen Volk“, sagte Diallo zur Nachfolge-Regelung.Zidane führte Real dreimal zum Königsklassen-TriumphKriterien, die offenbar Zidane am besten erfüllt. Der 53-Jährige gewann mit Real Madrid zwischen 2016 und 2018 als Trainer dreimal die Champions League. Nach seinem anschließenden Abschied kehrte er 2019 zu den Königlichen zurück und führte den Klub 2020 immerhin noch einmal zur Meisterschaft. Seit 2021 hat Zidane aber keine Trainer-Tätigkeit mehr übernommen.Wie die französische Sportzeitung „L’Équipe“ berichtet, arbeitet Zidane seit geraumer Zeit bereits an der Zusammenstellung seines Trainer-Teams. Der dreimalige Weltfußballer hatte in der Vergangenheit immer wieder sein Interesse an dem wichtigsten Trainerjob in Frankreich bekundet. „Ich fühle mich in der französischen Nationalmannschaft zu Hause, wo ich fast 12, 13 oder 14 Jahre als Spieler verbracht habe. Natürlich ist das ein Traum, ich freue mich darauf“, hatte er gesagt. Im Sommer dürfte die Ära Zidane dann beim Team um Kylian Mbappé und Co. beginnen.

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Baby-Nachrichten: Ex-Weltmeister Draxler erneut Vater

Sportlich scheint Julian Draxler sein Glück im WM-Gastgeberland Katar gefunden zu haben. Nun verkündet er private Neuigkeiten.Der frühere Fußball-Weltmeister Julian Draxler und seine Frau Sethanie Draxler Taing freuen sich über erneuten Nachwuchs. Bei Instagram zeigte das Paar ein Foto seiner neugeborenen Tochter und schrieb dazu: "Bereits zwei Wochen mit dir. Willkommen auf der Welt baby girl." Dazu setzten sie den Hashtag #familyof4. Die beiden sind seit 2019 ein Paar, im Jahr 2022 kam ihr Sohn zur Welt.Der 32 Jahre alte Draxler spielt seit 2023 bei al-Ahli in Katar und hat vor vier Jahren sein letztes Länderspiel für die deutsche Nationalmannschaft absolviert. Seinen größten Erfolg feierte der offensive Mittelfeldspieler mit dem Weltmeisterschaftstitel vor zwölf Jahren, bei dem Turnier in Brasilien kam er zu einem Kurzeinsatz. Sein Vertrag bei al-Ahli läuft noch bis 2028.

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WM-Experten: Ex-Weltmeister und Klopp loben Nagelsmann für Kader-Ansagen

Bundestrainer Nagelsmann lässt mit einem Interview und Aussagen zu einzelnen WM-Kandidaten aufhorchen. Zwei Ex-Nationalspieler und eine Trainer-Ikone stören sich daran nicht - ganz im Gegenteil.Julian Nagelsmanns ungewöhnliche Kader-Ansagen in einem jüngsten Interview haben den 2014er-Weltmeistern Thomas Müller und Mats Hummels sowie Ex-Coach Jürgen Klopp gefallen. Als Experten für die Telekom lobten die drei das Vorgehen des Bundestrainers im Hinblick auf die Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer."Man ist es nicht gewohnt, das ein Bundestrainer sich schon so klar und vor allem zu einzelnen Personalien äußert", sagte Ex-Nationalspieler Müller. "Aber man konnte erkennen, dass er etwas vorhat, dass er einen Plan hat." Nagelsmann hatte im "Kicker" über einzelne Kandidaten für das Turnier gesprochen - teils auffallend kritisch, teils deutlich positiv im Hinblick auf eine Nominierung oder deren mögliche Rolle im Team.Müller versteht Nagelsmanns Plan mit GoretzkaLaut dem langjährigen Bayern-Profi war dessen einstiger Teamkollege Leon Goretzka dabei "die spannendste Personalie". Dem Mittelfeldspieler wurde von Nagelsmann Spielzeit in Aussicht gestellt - obwohl er bei Bayern nicht gesetzt ist. "Das hat er bewusst gesetzt und ich verstehe auch warum", sagte Müller.Hummels sagte zu Nagelsmanns Interview: "Er kommuniziert ein bisschen offensiver, das finde ich auch in Ordnung." Dass schon Monate vor einem Turnier manche Spieler Gewissheit über Einsätze bekämen, sei nicht ungewöhnlich und auch früher schon passiert. "Es wurde halt weniger kommuniziert."Hummels erinnerte etwa an das erfolgreiche WM-Turnier in Brasilien und seinen damaligen Team- und jetzigen Experten-Kollegen Müller. "Der Thomas hatte im März 2014 ja auch nicht die allergrößten Zweifel, dass er mit nach Brasilien fliegt, und Philipp Lahm hatte das auch nicht", sagte er.Wird Klopp Nagelsmann besonders beäugen?Ex-Coach Klopp - der Fußball-Chef von Red Bull - meinte zu Nagelsmanns Kommentaren: "Wir haben einen selbstbewussten Bundestrainer, das finde ich cool." Dass irgendein Spieler einen Freifahrtschein für das WM-Team bekommt, das habe Klopp nicht herausgelesen. "Ich habe nichts gefunden, wo ich mir gedacht habe: Das bedeutet für den Spieler X, das war's, oder für den Spieler Y, du brauchst gar nichts mehr zu machen, du bist sowieso Stammspieler."Der frühere BVB- und Liverpool-Coach plant übrigens nicht, besonders kritisch auf Nagelsmann zu gucken. "Ich habe nicht vor, ihn zu belehren und ihm zu sagen, wie es besser geht", kündigte Klopp an. Er wolle auch nicht nach eventuell verpatzten deutschen Spielen als Besserwisser auftreten. "Das lasse ich dann den Thomas sagen."

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Bundesliga: BVB verpflichtet Nils-Ole Book als neuen Sportdirektor

Nur einen Tag nach dem Aus von Sebastian Kehl findet Borussia Dortmund einen Nachfolger: Nils-Ole Book, bisher Elversberger, hat in den kommenden Wochen viel zu tun.Nils-Ole Book wird neuer Sportdirektor bei Borussia Dortmund. Der 40 Jahre alte bisherige Sportvorstand des Zweitliga-Zweiten SV Elversberg tritt die Nachfolge von Sebastian Kehl an und soll beim BVB einen Vertrag bis zum Sommer 2029 erhalten. Das teilte der Fußball-Bundesligist nur einen Tag nach der Trennung von Kehl mit. „Ich verfolge seine hervorragende Arbeit in Elversberg zunächst als Sportdirektor und zuletzt als Sportvorstand schon lange und bin absolut überzeugt, dass Ole fachlich und menschlich sehr gut zu uns passt“, sagte Dortmunds Sportchef Lars Ricken, der Book als „Wunschkandidaten“ bezeichnete.Nils-Ole Book wird Nachfolger von Sebastian Kehl bei Borussia Dortmund„Wir haben großes Vertrauen in Ole und seine Expertise, wenn es darum geht, kreative und mutige Ideen auf dem Transfermarkt zu entwickeln“, sagte Ricken und nannte als Beleg Books Arbeit beim saarländischen Dorfclub, den er von der Regionalliga in die Spitzengruppe der 2. Liga geführt hatte. Der frühere Profi von Rot Weiss Ahlen, dem MSV Duisburg und der SV Wehen Wiesbaden war 2018 vom Scout zum Sportdirektor der SVE geworden und 2023 zum Sportvorstand befördert worden. „Obwohl er noch jung ist, besitzt er bereits sehr viel Erfahrung in der Branche“, sagte Dortmunds Clubchef Carsten Cramer. Die Dortmunder hatten die Gespräche mit Book schnell vorangetrieben. Am Montag war eine grundsätzliche Einigung mit dem 40-Jährigen durchgesickert. Die Einigung der Clubs erfolgte danach rasant. „Borussia Dortmund ist ein besonderer Verein für mich mit einer emotionalen Verbindung seit Kindheitstagen. Nicht nur deshalb möchte ich der SV Elversberg, allen voran Dominik Holzer, dafür danken, dass ich meine Arbeit in Dortmund direkt beginnen kann“, sagte der gebürtige Westfale Book.Schlotterbeck-Verlängerung als zentrale Aufgabe Erst am Sonntag hatte der BVB die Trennung von Kehl bekannt gegeben. Die Entscheidung kam zum damaligen Zeitpunkt überraschend – auch, wenn es im Dortmunder Umfeld immer wieder Kritik an Kehl gegeben hatte. Der frühere Nationalspieler war als Fußballprofi und Funktionär fast ein Vierteljahrhundert beim westfälischen Traditionsclub tätig gewesen.Auf Book warten nun zahlreiche Aufgaben. Als eine der wichtigsten gilt die Vertragsverlängerung mit Nationalspieler Nico Schlotterbeck. Der Verteidiger, dessen Vertrag im Sommer 2027 ausläuft, soll unbedingt gehalten werden und die Dortmunder Mannschaft als Führungsfigur langfristig prägen.Zudem gilt es, die Kaderplanung für die kommende Saison voranzutreiben. Der BVB steckt im Umbruch. Unter anderem Abwehrspieler Niklas Süle und Offensivmann Julian Brandt verlassen den Club. Bei weiteren potenziellen Stammspielern ist offen, ob sie beim aktuellen Tabellenzweiten bleiben.

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Fußball in England: Manchester City schnappt Arsenal den Liga-Pokal weg

In der Premier League liegt der FC Arsenal deutlich vorn. In einem Pokal-Finale in Wembley aber lässt der Club aus London Federn.Der FC Arsenal und Kai Havertz haben einen Titelgewinn im englischen Liga-Pokal verpasst. Der deutsche Fußball-Nationalspieler unterlag mit den Gunners im Finale von Wembley Manchester City mit 0:2 (0:0). Ein Fehler von Torwart Kepa leitete den Sieg für City ein. Es war der fünfte League-Cup-Titel unter Chefcoach Pep Guardiola. Kepa stand anstelle seines spanischen Landsmanns David Raya zwischen den Pfosten und ließ in der 60. Minute den Ball bei einer Flanke von Rayan Cherki durch die Hände flutschen. Nico O'Reilly nutzte das zum 1:0 und erhöhte nur vier Minuten später erneut per Kopf auf 2:0. Havertz vergibt Chance zur FührungIm Duell zwischen dem Premier-League-Spitzenreiter aus Nord-London und dem Verfolger aus Manchester enttäuschte Arsenal über weiter Strecken. In einer etwas ereignislosen ersten Halbzeit scheiterte Havertz ebenso wie Kapitän Bukayo Saka mit seinem Nachschuss an City-Torwart James Trafford (7.). Stürmerstar Erling Haaland verpasste zweimal mit einem Kopfball die Führung für Manchester. Fünf Tage nach dem 2:0 gegen Bayer Leverkusen in der Champions League tat sich Arsenal lange schwer. Dabei war die Mannschaft von Trainer Mikel Arteta mit 14 ungeschlagenen Spielen in die Partie gegangen. Vor den Augen von Englands Nationalcoach Thomas Tuchel erhöhte City den Druck und wurde belohnt.Mit ausgiebigen Freudensprüngen feierte Guardiola die Führung. ManCity hatte im März zuvor nur eines seiner fünf Pflichtspiele gewonnen und war in der Königsklasse gegen Real Madrid ausgeschieden. Kurz vor Schluss lenkte Trafford einen Kopfball von Viktor Gyökeres noch an die Latte.

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Handball-Test in Bremen: Schrecksekunde um Juri Knorr beim DHB-Sieg gegen Ägypten

Die deutschen Handballer starten ihre Mission Heim-WM mit zwei Siegen. Warum ausgerechnet Juri Knorr die Stimmung trübt und warum die Handballer dem 10. Juni entgegenfiebern.Die deutschen Handballer haben auch das zweite Testspiel gegen Afrikameister Ägypten gewonnen und die Vorfreude ihrer Fans auf die Heim-WM im Januar weiter gesteigert. Drei Tage nach dem durchwachsenen Auftritt in Dortmund setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason trotz einer erneut fehlerhaften Leistung in Bremen mit 34:33 (19:13) durch. Bester Werfer war Julian Köster mit sechs Toren.Sorge bereitete Spielmacher Juri Knorr, der das Parkett schon früh angeschlagen verlassen musste und das Spielgeschehen in der Folge weitgehend als Zuschauer verfolgte. Coach Gislason sagte, der Regisseur habe einen Pferdekuss erlitten und nach einer kurzen Rückkehr in der zweiten Halbzeit nichts mehr riskieren wollen. Der Bundestrainer konnte nur mit der ersten Hälfte wirklich zufrieden sein. "Da war die Abwehr überragend, der Angriff war auch gut. Dann verlieren wir ein bisschen den Faden, die vielen Zeitstrafen haben uns nicht gerade geholfen", sagte Gislason bei ProSieben. "Die zweite Halbzeit war bitter, wir machen zu viele Fehler und Ägypten bestraft uns. In der Form darf uns das nicht passieren", urteilte der starke Schlussmann David Späth.Zwei Tests gegen den Weltmeister wartenIm Mai kommt die deutsche Mannschaft wieder zusammen. Vor der fünfmonatigen Sommerpause, in der voraussichtlich auch Gislasons Zukunft geklärt wird, steht die Neuauflage des Olympia- und EM-Finals auf dem Programm. Am 15. Mai gastiert Deutschland bei Weltmeister Dänemark in Kopenhagen, zwei Tage später folgt das Rückspiel in Köln.Weiterer Höhepunkt des Sommers ist für den DHB am 10. Juni die Auslosung der Vorrundengruppen für die Heim-WM im Januar. Deutschland startet seine Gold-Mission in München, bevor zur Hauptrunde der Umzug nach Köln folgt. Nach der WM läuft Gislasons Vertrag aus. Der Isländer will weitermachen.DHB-Profi fehlt aus privaten GründenAuch ohne Rückraumspieler Marko Grgic (Infekt) und Timo Kastening, der aus privaten Gründen kurzfristig abgereist war, knüpfte der Gastgeber nahtlos an seine Offensiv-Gala vom Donnerstag an. Allein in den ersten zehn Minuten erzielte der EM-Zweite neun Tore - drei davon gingen auf das Konto von Spielmacher Knorr, der den Rest der Halbzeit nur von der Seitenlinie aus beobachtete. Der 25-Jährige schien sich am Bein verletzt zu haben, wurde behandelt und verzog immer wieder sein Gesicht.Den Job des Torjägers übernahmen nun Kapitän Johannes Golla und Miro Schluroff, der mit seinen Hochgeschwindigkeitswürfen aus dem Rückraum immer wieder erfolgreich war. In der Abwehr harmonierten Matthes Langhoff und Tom Kiesler im Zusammenspiel mit Torhüter Späth, dank dessen Paraden die deutsche Führung auf sechs Tore (19:13) anwuchs. Der deutsche Vorsprung schrumpftNach dem Wechsel machte Späth für DHB-Neuling Lasse Ludwig von den Füchsen Berlin Platz. Obwohl Knorr für wenige Minuten wieder aufs Feld zurückkehrte, schrumpfte der deutsche Vorsprung innerhalb von drei Minuten auf 20:17. Die Abwehr der Ägypter stand nun deutlich kompakter und zwang die DHB-Profis um Julian Köster in dieser Phase zu vielen Fehlpässen. "Die haben sich zusammengerauft und eine gute zweite Halbzeit gespielt", sagte Geburtstagskind Lukas Mertens über den Gegner."Nach der Pause hatten wir in den ersten zehn Minuten fünf technische Fehler, die uns extrem viel kosten. Da haben wir die Ägypter eingeladen in dieses Spiel", sagte Coach Gislason.Seine Miene verdunkelte sich, als seine Mannschaft rund zehn Minuten vor Spielende nur noch mit 26:25 führte. "Uns hat da ein bisschen die Power gefehlt, wir hatten auch ein paar Angeschlagene", erklärte Miro Schluroff die Zitterpartie. Die fehlerhafte deutsche Schlussphase fungierte dabei nicht als Stimmungsaufheller, auch wenn Deutschland den knappen Sieg dank Mertens und weiteren Paraden von Späth ins Ziel rettete.

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Weltcupfinale in Oslo: Historisch schwach: Erstmals kein deutscher Biathlon-Sieg

Ein paar kleine Achtungserfolge, aber kein Sieg und nur eine Olympia-Medaille: Deutschlands Biathlon-Saison bot wenig Highlights. In der Sommerpause werden die Gründe analysiert.Die historische Nullnummer konnte Philipp Nawrath zwar nicht mehr verhindern, trotzdem freute sich Deutschlands bester Biathlet nach einem starken Saisonabschluss. "Das war eine Genugtuung. So perfekt am Schießstand durchzukommen, war genial und gibt mir ein gutes Gefühl", sagte der 33-Jährige nach seinem zweiten Platz im Massenstart von Oslo im ZDF: "Es ist genial, so in die Saisonpause zu starten."Nur 3,7 Sekunden fehlten Nawrath im allerletzten Weltcuprennen des Winters, um doch noch einen deutschen Sieg zu schaffen. Alle 20 Scheiben hatte er getroffen, aber auf den letzten Metern wurde der Nesselwanger noch vom norwegischen Sieger Johan-Olav Botn geschlagen. Erstmals gab es in einer gesamten Saison so keinen Sieg für die einst so erfolgsverwöhnten Biathletinnen und Biathleten, die mittlerweile von Frankreich und Norwegen abgehängt wurden. Nun müssen Wege aus der Krise gefunden werden."Wir müssen uns ankreiden, dass wir es dieses Jahr nicht so hingekriegt haben, wie wir uns das vorgenommen hatten", sagte Sportdirektor Felix Bitterling im ZDF. Zu oft kosteten späte Fehler bessere Ergebnisse. So wie bei Janina Hettich-Walz, die im Massenstart am Holmenkollen ebenfalls lange Podestchancen hatte. Zwei Patzer im letzten Schießen verhinderten aber doch noch den Sprung auf Platz drei. Die 29-Jährige wurde am Ende Zehnte. Ähnliche Situationen gab es für sie und andere Deutsche zuletzt viel zu oft.Nur neun Podestplätze in 69 RennenIn 69 Rennen seit November gab es insgesamt nur neun deutsche Podestplätze - und erstmals keinen Sieg, seitdem Männer und Frauen 1987/1988 gemeinsam im Weltcup antreten. Nawrath schaffte zweimal als Zweiter die besten Resultate eines insgesamt ernüchternden Winters. Daneben gab es sieben dritte Ränge, unter anderem für die Mixedstaffel bei den Olympischen Winterspielen in Italien. Es war die einzige Medaille beim Saison-Highlight. So schwach war die deutsche Auswahl bei Winterspielen nie zuvor.Nach dem Karriereende von Franziska Preuß gibt es niemanden, der die große Lücke der Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin füllen kann. Die 32-Jährige trat direkt nach Olympia zurück, kam aber als Besucherin doch noch mal nach Oslo. "Es ist voll okay, am Streckenrand zu stehen", sagte Preuß im ZDF. Sie hatte vor fast genau einem Jahr den letzten deutschen Sieg im Massenstart geholt und so die große Kristallkugel gewonnen.Diese übergab sie am Holmenkollen nun an Lou Jeanmonnot. Die Französin musste sich Preuß im Vorjahr geschlagen geben, nun triumphierte sie souverän und hängte mit ihrem Team auch die deutsche Konkurrenz ab. Preuß freute sich für Jeanmonnot und über ihr neues Leben. "Es war mir nie langweilig. Es fühlt sich voll gut an", sagte Preuß: "Ich habe daheim gemerkt, dass die Freude am Sport zurück ist, das habe ich diesen Winter echt verloren. Ich brauch' keine Startnummer mehr, ich kann jeden Tag einfach so sporteln."Mehringer und Röiseland nicht mehr Frauen-TrainerAus der Ferne wird sie beobachten, wie es mit dem deutschen Biathlon weitergeht. Viel Arbeit wartet jedenfalls auf Sportdirektor Bernd Eisenbichler. Der 50-Jährige kehrt nach einem Abstecher zu einem Sportartikelhersteller in dieser Funktion ab 1. Mai zum Deutschen Skiverband zurück. Eisenbichler löst Bitterling ab, der zum Weltverband IBU zurückkehrt. Seit April 2022 hatte Bitterling viele Veränderungen unter anderem in der Trainerausbildung und der Entwicklung junger Sportlerinnen und Sportler angeschoben. Eisenbichler muss entscheiden, ob er diesen Weg genau so oder ganz anders weitergeht.Künftig nicht mehr dabei sein werden die Trainer Kristian Mehringer und Sverre Olsbu Röiseland. Wie Bitterling nach dem finalen Wettkampf bestätigte, wird das Duo die Verantwortung für das Frauenteam abgeben. Mehringer werde eine neue Aufgabe im Verband bekommen, Röiseland kehrt in seine norwegische Heimat zurück. Wer die beiden ersetzt, ist bislang nicht bekannt.

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Bundesligist: Borussia Dortmund trennt sich von Sportdirektor Sebastian Kehl

Trotz des 3:2-Sieges von Borussia Dortmund am Samstagabend gegen den HSV hat der Klub am Sonntag das Ende der Zusammenarbeit mit Sportdirektor Sebastian Kehl verkündet.Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Sportdirektor Sebastian Kehl beenden ihre Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung. Das gab der Bundesligist am Sonntag bekannt.Noch am Samstagabend hatte der BVB gegen den Hamburger SV mit 3:2 gewonnen, allerdings nach 0:2-Rückstand und der Hilfe von zwei Elfmetertoren (bei drei Strafstößen für die Dortmunder insgesamt). Nun also die Trennung zwischen dem aktuellen Tabellenzweiten und dem 46-Jährigen, der den Posten des Sportdirektors im Sommer 2022 übernommen hatte.In einer Mitteilung des Klubs wird Dortmunds Geschäftsführer Sport, Lars Ricken, zitiert: „In einem sehr offenen Gespräch sind Sebastian Kehl, Carsten Cramer (Sprecher der BVB-Geschäftsführung, Anm. d. Red.) und ich zu der gemeinsamen Überzeugung gelangt, dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen ist.“Sebastian Kehl und der BVB: Trennung nach rund 24 JahrenKehl war selbst 13 Jahre lang Spieler beim BVB und gewann in der Zeit drei Deutsche Meisterschaften und den DFB-Pokal. Von 2018 bis 2022 war er Leiter der Lizenzspielerabteilung.Zur Trennung mit dem BVB sagt er in der Mitteilung, dass er und die Vereinsführung das Gefühl entwickelt haben, „dass es an der Zeit ist, neue Wege zu gehen – sowohl für den BVB als auch für mich.“ Er sei stolz, rund 24 Jahre lang Teil des Vereins gewesen zu sein. „Es war mir eine Ehre.“Für ihn, aber auch den BVB, ist es nun an der Zeit, die Zukunft zu regeln. Für den Dortmunder Klub ist die Aufgabe eine drängende, denn der Sportdirektor ist eine wichtige Figur für die Transfers neuer Spieler. An der personellen Besetzung der Dortmunder hatte es in der Vergangenheit immer wieder Kritik gegeben, auch direkt adressiert an Sebastian Kehl. Damit der Bundesligist für die kommende Saison mit neuen Spielern in die Verhandlungen gehen kann, sollte die Rolle des Sportdirektors besetzt sein.Carsten Cramer dazu: „Die Trennung von Sebastian Kehl bedeutet natürlich einen Einschnitt in unserer sportlichen Führungsebene." Darum sei der Schritt richtig, zum jetzigen Zeitpunkt die Zusammenarbeit zu beenden, „um die mit Blick auf die neue Saison anzustoßenden Veränderungen voranzutreiben“.Hinweis: Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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Weltcup-Finale: Doppelpatzer bei Kugel-Jagd: Aicher braucht kleines Wunder

War das die Vorentscheidung um die große Kristallkugel? Deutschlands Ski-Hoffnung Aicher verpasst zweimal das Podium. Vor den finalen Rennen im Weltcup spricht nun alles für Rivalin Shiffrin.Emma Aicher packte ihre Siebensachen zusammen, nach Feiern war ihr nicht zumute. Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden hat die beste deutsche Skirennfahrerin einen Podestrang im Weltcup und damit eine mögliche große Aufholjagd im Kampf um die Gesamtwertung verpasst. Beim Super-G von Kvitfjell wurde sie Vierte, tags zuvor hatte es in der Abfahrt nur zu Rang fünf gereicht. Die Chance auf die große Kristallkugel ist zwar noch da - bei den letzten Events ist Aicher gegen US-Ass Mikaela Shiffrin aber Außenseiterin.Die Rechnung vor den zwei Speed-Rennen in Norwegen war einfach: Aicher musste so viele Punkte wie möglich holen, um der mit 140 Zählern Vorsprung führenden Shiffrin ganz nah zu kommen oder gar vorbeizuziehen. Dann aber sprangen insgesamt nur 95 von 200 möglichen Punkte heraus. Und obwohl Shiffrin die Abfahrt ausließ und im Super-G als 22. keine Punkte machte, geht sie nun mit 45 Zählern Vorsprung und dank ihrer Ausnahme-Technik ohnehin als Topfavoritin in den Slalom am Dienstag und den Riesenslalom am Mittwoch.Aicher bleibt Hundertstelpech treu"Passt schon", resümierte Aicher gewohnt lakonisch nach den zwei Dämpfern. "Es war okay. Ich habe nicht ganz durchgezogen und bin nicht nach Plan gefahren. Ich bin skifahrerisch nicht wirklich zufrieden. Es ginge viel besser."Darüber hinaus blieb dem deutschen Alpin-Juwel das Hundertstelpech wie schon die ganze Saison treu: Beim Super-G-Sieg von Sofia Goggia aus Italien vor der Schweizerin Corinne Suter und Kira Weidle-Winkelmann fehlte Aicher nur 0,01 Sekunde auf ihre Teamkollegin und das Podest. Die Winzigkeit auf der Strecke kostete zehn Zähler für die Gesamtwertung. In der Abfahrt war Aicher nur zwölf Hundertstel langsamer als die auch dort drittplatzierte Weidle-Winkelmann. "Das tut mir natürlich ein bisschen Leid", sagte die Teamkollegin, die in einer ohnehin starken Saison erstmals auf ein Super-G-Podium fuhr.Shiffrin überrascht vom Schwächeln der RivalinSo darf nun eifrig gerechnet werden vor den Technikrennen im 50 Kilometer entfernten Hafjell, die diesen Winter im Weltcup abschließen. Gewinnt etwa Shiffrin - wie bereits achtmal in der Saison - den Slalom am Dienstag, dann muss Aicher mindestens Vierte werden, damit das Duell rechnerisch nicht schon vor dem abschließenden Riesenslalom entschieden ist. "Ich bin in einer besseren Position als erwartet", räumte Shiffrin im ZDF ein. "Ich hatte gedacht, dass Emma hier die Führung übernehmen kann." Dem aber war dann nicht so.Den ersten Rückschlag hatte Aicher schon am Samstag erlebt. Da hatte sie ja die Chance auf den Gewinn der Abfahrts-Disziplinwertung. Weil sie aber Laura Pirovano nicht mehr abfangen konnte und die Italienerin das Rennen sogar gewann, muss das deutsche Skiteam weiter auf die erste kleine Kugel seit 2018 warten. Damals hatte Viktoria Rebensburg im Riesenslalom triumphiert.Auch ohne Kugel: Herausragender Winter für AicherAber egal, wie die Saison ausgeht - Aicher kann diesen Winter in jedem Fall als großartigen Erfolg verbuchen. Sie gewann zwei olympische Silbermedaillen und schrammte dabei jeweils nur ganz knapp an Gold vorbei. Drei Siege und sechs weitere Podestplätze im Weltcup unterstreichen zudem die Klasse der gebürtigen Schwedin. "Ich habe vor dem Wochenende gesagt, dass alles, was passiert, nur noch ein Bonus ist", schilderte sie. "Vor einem Jahr war ich ja noch nirgends im Vergleich. Ich bin schon sehr stolz, dass das so ist."Die Zukunft gehört Aicher, das hatte Shiffrin selbst schon vor dem Saisonfinale betont. Ganz nebenbei räumte die 31 Jahre alte Amerikanerin übrigens mit Gerüchten auf, sie könnte im Sommer ihre Karriere beenden. Sie werde auch nächstes Jahr dabei sein, unterstrich die Weltcup-Rekordsiegerin. Ski-Fans können sich also auf weitere Etappen des Generationsduells mit Aicher freuen.

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Marcel Hartel: Ex-Bundesligaprofi schießt Traumtor in der MLS

Fehlpass erwischt und sofort abgezogen – der Deutsche Marcel Hartel fackelt nicht lange. Hier sehen Sie eines der spektakulärsten Tore des Jahres. Fehlpass erwischt und sofort abgezogen – der Deutsche Marcel Hartel fackelt nicht lange. Hier sehen Sie eines der spektakulärsten Tore des Jahres. 

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Tennis: Alexander Zverev mit Sieg ins Turnier in Miami gestartet

Alexander Zverev hat beim Tennis-Turnier in Miami problemlos die nächste Runde erreicht. Der 28-Jährige ist der einzige noch aktive deutsche Spieler beim Masters-Turnier.Der beste deutsche Tennis-Profi Alexander Zverev hat beim Masters-1000-Turnier in Miami nach einem 6:2, 6:4-Sieg über den Qualifikanten Martin Damm aus den USA die dritte Runde erreicht. Der an Nummer drei gesetzte Zverev hatte in der ersten Runde ein Freilos.Zverev nahm Damm in beiden Sätzen direkt dessen erstes Aufschlagspiel ab, musste selbst kein Break abgeben und verwandelte nach 1:09 Stunden seinen ersten Matchball. In der nächsten Runde trifft Zverev auf den kroatischen Routinier Marin Cilic.Zverev ist der einzige noch aktive deutsche Tennisspieler beim Turnier im Miami. Bei den Männern sind in der ersten Runde Daniel Altmaier, Jan-Lennard Struff und Yannick Hanfmann ausgeschieden, bei den Frauen verloren Ella Seidel, Eva Lys und Tatjana Maria ihre Auftaktspiele. Für Laura Siegemund kam nach großem Kampf in der zweiten Runde das Aus.

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Basketball: NBA: Durant überholt Jordan – James mit nächstem Rekord

Kevin Durant hat in der Liste der besten NBA-Punktesammler die Legende Michael Jordan überholt. LeBron James sorgt für den nächsten Rekord, Isaiah Hartenstein verpasst knapp ein Triple-Double.Basketball-Star LeBron James hat seiner ruhmreichen Karriere eine weitere Bestmarke hinzugefügt. Der 41-Jährige absolvierte beim 105:104 (62:65)-Erfolg seiner Los Angeles Lakers gegen die Orlando Magic sein 1612. Vorrundenspiel in der NBA und verdrängte damit den bisherigen Rekordhalter Robert Parish (1.611 Spiele)."Es ist nicht so, dass ich mir Dinge aufschreibe, mir das Rekordbuch anschaue und sage: "Das werde ich schaffen." Es ist irgendwie passiert", sagte James zu seinem nächsten Rekord. "Das stand nicht auf der Liste der Dinge, die ich erreichen wollte."Mit zwölf Zählern blieb James für seine Verhältnisse unauffällig, zum Matchwinner avancierte ein Bankspieler. Luke Kennard traf 0,4 Sekunden vor Spielende einen Drei-Punkte-Wurf zum Sieg. Bester Werfer der Lakers war Luka Doncic mit 33 Zählern, bei den Magic erzielte der deutsche Nationalspieler Tristan da Silva zwölf Zähler, Moritz Wagner kam nicht zum Einsatz.Liste der besten Punktesammler: Durant überholt JordanIn der Liste der besten Punktesammler der NBA-Geschichte hat Kevin Durant die Basketball-Legende Michael Jordan überholt. Mit nunmehr 32.294 Zählern schob sich Durant auf den fünften Platz. Jordan steht mit 32.292 Punkten auf dem sechsten Rang, dahinter folgt Dirk Nowitzki (31.560 Punkte).Durant erreichte diesen Meilenstein beim 123:122 (64:63)-Heimerfolg seiner Houston Rockets gegen die Miami Heat dank 27 Zählern. Seinen letzten Wurf verfehlte Durant zwar, doch sein Teamkollege Amen Thompson tippte den Ball mit der Schlusssirene für den Sieg in den Korb.Hartensteins Thunder gewinnen trotz drei PlatzverweisenIsaiah Hartenstein hat nur knapp das zweite Triple-Double seiner NBA-Karriere verpasst. Beim 132:111 (69:64)-Erfolg seiner Oklahoma City Thunder gegen die Washington Wizards überzeugte der deutsche Basketballer mit 9 Punkten, 20 Rebounds und 10 Assists. Mit einem Punkt mehr hätte der deutsche Center zweistellige Werte in drei Kategorien erreicht."Meine Mutter ist wahrscheinlich sauer", scherzte Hartenstein im Interview nach dem Spiel über sein verpasstes Triple-Double. Mit 20 Rebounds stellte der Center immerhin seinen Karrierebestwert ein. "Das ist mein Job. Was mein Team benötigt, um zu gewinnen, mache ich gerne."Der Titelverteidiger fuhr seinen elften Sieg in Serie ein, obwohl die Thunder im Spielverlauf auf drei Spieler verzichten mussten: Nach einer Rangelei wurden Jaylin Williams, Ajay Mitchell und Cason Wallace kurz vor der Pause des Feldes verwiesen, bei den Wizards traf es Justin Champagnie. Derweil baute Hartensteins Teamkollege Shai Gilgeous-Alexander seinen NBA-Rekord von mindestens 20 Zählern in einem Spiel auf 63 Partien in Serie aus, 40 Punkte standen für den kanadischen Nationalspieler zu Buche.

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US-Fußball: Timo Werner gewinnt MLS-Duell gegen Thomas Müller

Mit Thomas Müller und Timo Werner stehen sich in der nordamerikanischen Fußball-Liga zwei ehemalige deutsche Nationalspieler gegenüber – mit dem besseren Ausgang für Werner und dessen Team San Jose.Das Duell zwischen Thomas Müller und Timo Werner in der nordamerikanischen Fußball-Liga MLS ist an den ehemaligen Leipziger Werner gegangen. Sein Team San Jose Earthquakes setzte sich mit 1:0 (1:0) gegen die Vancouver Whitecaps durch. Die beiden ehemaligen deutschen Nationalspieler saßen zu Beginn der Partie jeweils auf der Bank.Müller wurde bei Vancouver in der Halbzeit eingewechselt, der 36-Jährige blieb aber ohne Torchance. Werner kam in der 54. Minute auf das Feld, nachdem er zuvor auf der Bank wegen Reklamierens die Gelbe Karte gesehen hatte und blieb ebenfalls unauffällig. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte gelang San Jose durch Beau Leroux der sehenswerte Siegtreffer.Für Müller gab es im fünften Ligaspiel mit Vancouver die erste Niederlage, zuvor waren die Whitecaps auch im Achtelfinale des Concacaf Champions Cups ausgeschieden. Die Earthquakes fuhren ihren vierten Sieg im fünften Saisonspiel ein.Werner über Müller: "Großartiger Spieler auch noch in seinem Alter"Werner hatte sich auf das Duell mit Müller besonders gefreut. "Als ich 2017 zur Nationalmannschaft gestoßen bin und er bereits Weltmeister war, war es eine schwierige Zeit, wir hatten aber dennoch zusammen den Confed Cup gewonnen", sagte der 30-Jährige im Vorfeld der Partie. "Ich kenne Thomas schon seit langer Zeit, er ist ein guter Typ. Er hat viele Mannschaften zu großen Erfolgen geführt. Er ist ein großartiger Spieler, auch noch in seinem Alter."

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